Der Kampf des 1. FC Köln wird in Dortmund nicht belohnt

Said El Mala im Zweikampf mit Rami Bensabaini
, , ,
Startseite » 1. FC Köln gegen TSG Hoffenheim

Der Kampf des 1. FC Köln wird in Dortmund nicht belohnt

Lukas Kwasniok wollte einen Punkt aus Dortmund entführen. Es hat nicht sollen sein. Der 1. FC Köln unterliegt in Dortmund 0:1. Der Gegentreffer fiel erst in der letzten Minute. Die Begegnung wurde von der wohl schweren Verletzung von Timo Hübers überschattet.

Erst in der letzten Minute der Nachspielzeit kassierten die Kölner den bitteren Gegentreffer. Nach hartem Kampf gab es für die Geißböcke nichts beim BVB zu holen. Der 1. FC Köln unterliegt in Dortmund 0:1. Den entscheidenden Treffer erzielte Maximilian Beier.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


FC-Trainer Lukas Kwasniok wählte einmal mehr eine neue Startelf. Wie schon angedeutet, rotierte Joel Schmied aus der Anfangsformation. Doch nicht nur der Schweizer nahm zunächst auf der Bank Platz, auch Dominique Heintz musste wieder raus. In der letzten Kette startete erstmals seit Wochen dafür wieder Cenk Özkacar sowie Eric Martel. Denis Huseinbasic übernahm die Position im Zentrum. Für den verletzten Jan Thielmann sowie Luca Waldschmidt starteten Marius Bülter und Said El Mala. Und der Kölner Shootingstar kam auch zum ersten Abschluss der Partie (3.). Der Flachschuss stellte Gregor Kobel vor keine großen Probleme. Nach einem weiteren Versuch wurden die Geißböcke auch nach einer Ecke gefährlich. Die Hereingabe von Isak Johannesson, konnte Martel nicht verwerten (6.). Auf der anderen Seite rettete Timo Hübers vor Daniel Svensson (8.).

El Mala lässt dicke Chance liegen

Doch der BVB wurde stärker, übernahm die Spielkontrolle und kam zu einigen gefährlichen Aktionen in der Box. Auch, weil Marvin Schwäbes Faustabwehr gleich mehrfach nicht gelang. Für die größte Gefahr sorgte dann aber El Mala. Nach einem starken Ballgewinn von Bülter war der Angreifer durch, legte die Kugel an Gregor Kobel, aber auch knapp am Pfosten vorbei (19.). Der BVB hatte nach wie vor mehr vom Spiel, der FC die besseren Chancen. Wirklich gefährlich wurden die Dortmunder im Schlussdrittel lange nicht. Erst Karim Adeyemi prüfte nach einer guten halben Stunde den Kölner Keeper. Doch Schwäbe blieb lange stehen und rettete. Auf der anderen Seite war El Mala erneut durch, setzte die Kugel aus 16 Metern aber deutlich über den Kasten (35.). Felix Nmecha probierte aus der Distanz, doch der Ball rauschte am Pfosten vorbei. Mit dem 0:0 ging es in die Kabine.

Zur zweiten Halbzeit brachte der Kölner Coach Tom Krauß für Marius Bülter. Möglicherweise um den Kölnern mehr Stabilität zu verleihen. Doch die erste große Chance gehörte dem BVB. Nach einem feinen Chipball von Felix Nmecha landete die Kugel vor Serhou Guirassy und das zwei Meter vor dem Tor, doch der Stürmer scheiterte an Schwäbe (53.). Der FC stand in der Defensive aber weiterhin stabil. Doch auch der BVB war in den Umschaltmomenten nicht mehr so anfällig. Erst Nmecha prüfte den Kölner Keeper aus 16 Metern, der erneut ganz stark parierte (61.). Der BVB machte auch weiterhin Druck, hatte deutlich mehr Spielanteile. Doch die ganz großen Chancen blieben weiterhin Mangelware. Auch den Geißböcken fiel nicht mehr viel ein. Es fehlte die Entlastung.

Hübers verletzt vom Platz

So brachte Kwasniok für die Schlussphase mit Linton Maina und Ragnar Ache zwei Offensivkräfte. Auch Joel Schmied kam noch zu seinem Einsatz. Für den Schockmoment der Begegnung sorgte dann Timo Hübers. Der Kölner Innenverteidiger verdrehte sich im Zweikampf mit Serhou Guirassy das Knie und musste offenbar schwerer verletzt vom Platz. Der FC spielte die letzten Minuten also in Unterzahl. Dortmund drückte nun auf die Entscheidung. Und wieder war es Schwäbe, der in der Schlussminute der regulären Spielzeit einen Schuss von Julian Brandt aus dem Eck fischte. Und auch gegen Beier war der Keeper erneut zur Stelle. Als es nach dem sicheren Punktgewinn aussah, traf Beier dann doch noch etwas glücklich zum entscheidenden 1:0 (90.+7). Am Mittwoch wartet im DFB-Pokal gegen die Bayern das nächste Großkaliber.

1. FC Köln: Schwäbe – Hübers, Martel, Özkacar (55. Heintz) – Sebulonsen, Huseinbasic (72. Schmied), Johannesson (72. Maina), Lund – Bülter (46. Krauß), El Mala (72. Ache), Kaminski; Tore: 1:0 Maximilian Beier (90.+7); Gelbe Karten: Johannesson (3), Sebulonsen (2)


Said El Mala sichert dem 1. FC Köln gegen Augsburg den Punkt

Said El Mala trifft zum 1:1 gegen den FC Augsburg
, , ,
Startseite » 1. FC Köln gegen TSG Hoffenheim

Said El Mala sichert dem 1. FC Köln gegen Augsburg den Punkt

Der FC hat den vierten Saisonsieg verpasst, aber einen weiteren Punkt eingesammelt. Der 1. FC Köln spielt gegen den FC Augsburg 1:1. Wieder einmal avancierte Said El Mala zum Kölner Unterschiedsspieler.

Said El Mala bleibt beim FC weiter der wichtige Faktor. Der Offensivspieler rettete dem FC am Samstagnachmittag einen wichtigen Zähler. Der 1. FC Köln spielt gegen den FC Augsburg 1:1. El Mala glich die Führung durch Fabian Rieder nach Elfmeter aus.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Lukas Kwasniok hatte schon am Donnerstag angedeutet, dass Marius Bülter und Said El Mala nicht unbedingt Kandidaten für die Anfangsformation sein würden. Und tatsächlich verzichtete der Coach zunächst auf beide Akteure. Dafür rotierte Luca Waldschmidt in die Anfangsformation. Doch Augsburg lief die Kölner hoch an und eroberte zu Beginn einige Bälle. Unter anderem kam Anton Kade so zum ersten Abschluss, der aber in die Kategorie ungefährlich fiel (4.). Auf der anderen Seite wurde ein Versuch von Jakub Kaminski abgeblockt (7.). Doch die Kölner taten sich gerade in den ersten Minuten schwer. Nach vorne ging meist nur etwas durch lange Bälle von Marvin Schwäbe. Eine scharfe Hereingabe von Kaminski sorgte mal für ein wenig Gefahr, Finn Dahmen hielt die Kugel im Nachfassen.

Rieder trifft vom Punkt

Vielleicht so etwas wie der Weckruf. Denn anschließend verpasste Kristoffer Lund eine starke Flanke von Joel Schmied nur hauchdünn. Anschließend brachte Eric Martel nach einer Ecke einen Kopfball gefährlich aufs Tor, doch der Sechser hatte sich regelwidrig Platz gemacht (15.). Luca Waldschmidt brachte schließlich einen direkten Freistoß aufs Tor, aber viel zu ungefährlich (22.). Deutlich gefährlicher war der Abschluss von Kaminski, den der Pole aus 16 Metern an den Außenpfosten lenkte (26.). Und auch Sebastian Sebulonsen kam nach einem Freistoß von Johannesson zum Abschluss, traf den Ball aber nicht (35.). Auch Augsburg war phasenweise um Spielkontrolle bemüht, im Schlussdrittel fiel den Gästen aber nicht viel ein. Unmittelbar vor dem Seitenwechsel grätschte Heintz noch eine scharfe Hereingabe weg – es ging torlos in die Kabine.

Die Kölner kamen unverändert, aber mit viel Schwung aus der Kabine. Die ganz große Gefahr strahlte der Gastgeber aber auch weiterhin nicht aus. Auch Augsburg war im Schlussdrittel eher harmlos. Bis Heintz Augsburgs Kade unglücklich am Knie traf. Schiedsrichter Timo Gerach entschied sofort auf Strafstoß und Fabian Rieder vollendete zur Augsburger Führung (54.). Kwasniok reagierte sofort, brachte Said El Mala und Marius Bülter. Doch der Gast verteidigte im letzten Drittel gut und der FC blieb zu unsauber. Hinter eine Flanke von Bülter bekam Thielmann keinen Druck. Auf der anderen Seite scheiterte Alexis Claude-Maurice mit einem Distanzschuss an Schwäbe (68.). Für die Schlussviertelstunde brachte der Kölner Coach mit Florian Kainz, Ragnar Ache und Denis Huseinbasic drei neue Kräfte.

El Mala macht El-Mala-Sachen

Und Huseinbasic leitete umgehend den Ausgleich ein. Der Bosnier gewann im Mittelfeld den Ball, spielte in die Tiefe auf El Mala. Der Kölner Shootingstar nahm sich die Kugel, zog ins Zentrum und schlenzte den Ball in den Giebel (76.). Und der FC setzte nach. Huseinbasic versuchte es aus der Distanz, wählte aber das falsche Regalfach (79.). Der FC erhöhte noch einmal den Druck. Unter anderem war El Mala nach einem Vertikalpass erneut durch. Der Angreifer setzte Kaminski ein, der alleine auf Dahmen zulief, aber die Nerven nicht behielt. Den Abpraller setzte Johannesson in die Augsburger Hintermannschaft. Kaminski hatte sich aber ohnehin im Abseits befunden.

1. FC Köln: Schwäbe – Schmied, Hübers, Heintz (59. El Mala) – Sebulonsen (74. Huseinbasic), Martel, Johannesson, Lund (74. Kainz) – Waldschmidt (59. Bülter), Thielmann (74. Ache), Kaminski; Tore: 0:1 Rieder (54.), 1:1 El Mala (76.)


Joel Schmied wird zur Konstante in der Innenverteidigung des 1. FC Köln

Joel Schmied vom 1. FC Köln
, ,
Startseite » 1. FC Köln gegen TSG Hoffenheim

Joel Schmied wird zur Konstante in der Innenverteidigung des 1. FC Köln

Viele Experten hätten ihm die Entwicklung vielleicht nicht zugetraut. In der vergangenen Spielzeit lief es bei dem Winter-Neuzugang nicht so richtig rund. Doch es kam anders. Joel Schmied wird zur Konstante beim 1. FC Köln. Gegen Hoffenheim überzeugte der Abwehrspieler zum wiederholten Mal.

Im Sommer deutete viel darauf hin, dass sich der Schweizer erst einmal in der Bundesliga wieder an die Startelf herantasten müsste, aktuell ist er aus der Anfangsformation nicht wegzudenken. Joel Schmied wird zur Konstante in der Innenverteidigung beim 1. FC Köln.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Der Jubel glich schon ein wenig dem nach einem entscheidenden Treffer, doch Joel Schmied hatte kein Tor geschossen, er hatte eins verhindert. Der Schweizer war in einen Schussversuch von Bazoumana Touré gesprungen, hatte so ein Tor des Ivorers möglicherweise verhindert und ließ sich anschließend mal so richtig feiern, feierte sich aber auch selbst. „Ja, das ist natürlich das Schönste für einen Verteidiger, wenn man da noch reingrätschen kann und dann auch auch abgeschossen wird. Genau für das machen wir die Trainings, die harte Arbeit, das lohnt sich“, sagte Schmied. Zwar waren die Unterschiedsspieler mit Marvin Schwäbe und Said El Mala an diesem Abend andere, doch auch der Innenverteidiger hatte mit seiner starken Leistung mal wieder Anteil an den Kölner Punkten.

„Ich spüre das Vertrauen vom Coach“

Mal wieder, weil Schmied in dieser Saison zweifelsohne einer der großen Gewinner unter dem neuen Trainer Lukas Kwasniok ist. Im vergangenen Winter zum FC geholt, war der Schweizer zunächst Stammspieler, verlor den Platz aber wieder. Auch, weil sich Schmied immer wieder Unkonzentrierheiten, auch folgenschwere Fehler leistete. In den fünf Begegnungen bis zum Saisonfinale lief der Innenverteidiger nur noch zwei Mal, insgesamt eine halbe Stunde auf. Und es gab nicht wenige Experten, die dem 27-Jährigen eine schwere Saison prophezeiten, gerade weil der gebürtige Berner bis dahin noch nicht in der höchsten deutschen Klasse aufgelaufen war. Die Verpflichtungen von Tom Krauß, Cenk Özkacar und Rav van den Berg erhöhten zudem den Druck.

Nun ist der Abwehrspieler einer der absoluten Dauerbrenner. Einzig Jakub Kaminski, Eric Martel und Timo Hübers standen von den Feldspielern länger auf dem Platz, nur einmal stand Schmied nicht in der Anfangsformation. Möglicherweise profitiert der Schweizer aktuell vom Ausfall von van den Berg – doch zurzeit ist Schmied zweifelsfrei der konstanteste der Kölner Innenverteidiger. Und das liegt möglicherweise auch an Lukas Kwasniok. „Momentan bin ich zwar sehr sehr müde“, sagte der Abwehrspieler direkt nach der Begegnung. „Aber sonst geht es mir wirklich gut. Ich spüre das Vertrauen vom Coach. Ich glaube, dass wir in der Abwehr sehr variabel sein müssen“, so der Schweizer weiter. „Ich glaube, das bringt mich unglaublich weit mit diesem Coach. Ich weiß, es ist nicht alles gut, was ich mache, aber was ich mache ist dann mit 100 Prozent Leidenschaft und ich glaube, das will der Coach auch von mir sehen.“

Zumindest sind die guten Leistungen genau das, was wohl jeder, der es mit dem FC hält gerne sehen will. Die Frage ist nur noch, wie lange die Konstante die Konstanz halten kann.

Lukas Kwasniok belohnt und sendet beim 1. FC Köln positive Zeichen an die Bankdrücker

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
, ,
Startseite » 1. FC Köln gegen TSG Hoffenheim

Lukas Kwasniok belohnt und sendet beim 1. FC Köln positive Zeichen an die Bankdrücker

Zwar hat Lukas Kwasniok schon mehrfach betont, dass er keine feste Stammelf im Kopf habe und hat das auch schon bewiesen, die Startelf-Nominierung von Dominique Heintz kam dennoch überraschend beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok sendet positive Zeichen an die Bank.

Die Nominerung von Dominique Heintz kam überraschend. Doch der Innenverteidiger überzeugte einmal mehr. Gleichzeitig hat das Spiel des Routiniers aber noch einen positiven Nebeneffekt beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok sendet positive Zeichen an die Bank.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Das Gespräch dürfte ziemlich unterhaltsam verlaufen sein, zumindest nachdem wie es Lukas Kwasniok am Freitagabend darstellte. Der Kölner Coach hatte nach dem Mittagessen das Gespräch mit Dominique Heintz gesucht. Der Inhalt für den Innenverteidiger kein unwichtiger. Kwasniok teilte dem Routinier mit, dass er an diesem Abend nach sechs Nicht-Berücksichtigungen erstmals auf dem Platz stehen würde und dann auch noch von Anfang an. „Er hat mich gefragt, ob ich überrascht bin und das dann auch mit so einem Lächeln“, verriet Heintz am Freitagabend nach dem Spiel in den Katakomben des Hoffenheimer Stadions. „Natürlich war ich überrascht. Ich wusste aber schon, wie er es gemeint hat. Er weiß, dass ich immer Gas gebe. Ich habe mich schon sehr gefreut. Denn damit habe ich natürlich nicht gerechnet.“

Kwasniok beweist Flexibilität

So wirklich rechnen konnte Heintz mit seiner Nominierung eigentlich auch nicht. Denn der Innenverteidiger war bislang gar kein Faktor bei den Kölnern. Befand sich zuletzt zwar im Kader, hatte aber noch nicht eine Minute in dieser Spielzeit gespielt. Und ausgerechnet gegen die spielstarke Mannschaft aus Hoffenheim sollte der Abwehrspieler zum Einsatz kommen. „Es ist doch schön, dass ich den Heintzi, mit 200 und ein paar zerquertschten Spielen noch überraschen kann“, sagte der Kölner Coach. „Wir hatten eine kurze Woche. Und im Abschlusstraining haben sich noch mal eine Dinge verändert. Jungs, die in meinen Überlegungen eine Rolle gespielt haben, haben sich raustrainiert, andere haben sich reintrainiert.“ Der Trainer untermauerte einmal mehr eine spontane Flexibilität.

Heintz Nominierung ist auch ein Zeichen an andere Spieler

Kwasniok vertraute also dem Routinier, dem vor der Saison wohl keiner viel Einsatzzeit ausgerechnet hätte. Sicherlich profitierte der Abwehrspieler auch von dem Ausfall von Rav van den Berg. Aber Lukas Kwasniok sendet mit der Nominierung des Pfälzers wichtige Zeichen. „Ich habe mich einfach wieder herangekämpft und der Trainer belohnt es dann eben“, sagte Heintz. Mit dem Startbeginn von Heintz am Freitag gegen Hoffenheim hat der Kölner Coach einmal mehr einem Spieler Einsatzzeit gegeben, der zuletzt außen vor war. So erging es bereits Denis Huseinbasic, aber auch Linton Maina. Auch Luca Waldschmidt stand bereits in der Startelf, nachdem er am Spieltag zuvor keine Rolle spielte. Heißt: Wer im Training seine Leistung bringt, der wird auch im Spiel früher oder später seine Chance bekommen.

Gerade weil der Trainer immer wieder erklärt, dass er keine fest Anfangsformation im Kopf hat, alle Spieler ihre Chance bekommen. Kwasniok hatte in der Vergangenheit bereits betont, dass er durch diese Einsätze allen Spielern das Gefühl geben könne, Teil des Erfolgs zu sein. „Es war einfach fantastisch, wie sich die Jungs in der Kabine gefreut haben. Auch die Jungs, die heute nicht zum Einsatz gekommen sind. Es macht Spaß aktuell“, sagte der Trainer. Der Erfolg gibt Kwasniok recht und zeigt Spielern, die aktuell eher wenig Chancen bekommen wie Jusuf Gazibegovic und Cenk Özkacar, dass es sich lohnt, richtig Gas zu geben. Auch davon profitiert am Ende die Mannschaft.

Kommentar zum Youngster des 1. FC Köln: Der Hype um Said El Mala ist schon längst nicht mehr aufzuhalten

Said El Mala nach seinem Treffer gegen Hoffenheim
, , ,
Startseite » 1. FC Köln gegen TSG Hoffenheim

Kommentar zum Youngster des 1. FC Köln: Der Hype um Said El Mala ist schon längst nicht mehr aufzuhalten

Mit seinem zweiten Saisontreffer avancierte Said El Mala am Freitagabend zu Matchwinner im Duell bei der TSG Hoffenheim. Eine einzige starke Aktion machte am Ende den Unterschied und untermauerte einmal mehr, warum der Offensivspieler als großes Zukunftsversprechen gilt. Beim FC tritt man noch auf die Euphoriebremse, doch der Hype ist längst nicht mehr aufzuhalten. Ein Kommentar zu Said El Mala beim 1. FC Köln.

Er gilt als Kölner Zukunftsversprechen, als sportlicher, aber auch wirtschaftlicher Hoffnungsträger. Beim FC ist man bemüht, den Hype kleinzuhalten. Das wird bei den aktuellen Leistungen gar nicht möglich sein. Ein Kommentar zu Said El Mala beim 1. FC Köln

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Von El Maradona bis zum „kölschen Messi“, in den Schlagzeilen die El-Mala-Gala, Poldis Kronprinz, das Kölner Wunderkind – gefühlt hat Said El Mala jetzt schon mehr Spitznamen als so manch alt gedienter Spieler in seiner gesamten Karriere gesammelt hat. Und das gerade erst mit 19 Jahren. Die Geschichte ist tatsächlich beeindruckend und gefällt vor allem dem Kölner Herz. Die beiden Brüder wurden bei Borussia Mönchengladbach einst ausgemustert und dem Vernehmen nach nicht zu den Fohlen zurückgeholt, als die Chance dazu bestand. Mindestens bei Said El Mala dürfte sich das als gravierender Fehler erweisen, denn der 19-Jährige sorgt für Furore und erinnert mit seiner Unbekümmertheit tatsächlich an Lukas Podolski, der einst ähnlich in den Fokus der Welt geriet.

Millionenschweres Zukunftsversprechen

Ohne Zweifel waren viele Entscheidungen von Christian Keller zu recht umstritten, bei manchen auch mehr als das. Sie waren nach allen heutigen Erkenntnissen einfach falsch. Entscheidungen, die heute noch nachwirken. Doch der Ex-Sportdirektor hat dem FC mit der Verpflichtung der beiden Brüder offensichtlich auch ein sehr lukratives Erbe hinterlassen. Schon in der vergangenen Spielzeit blitzte das Talent von Said El Mala in der 3. Liga auf und die FC-Bosse dürften sich wohl die Hände gerieben haben, als der Offensivspieler zunächst zum Newcomer des Jahres gewählt wurde und dann auch noch ein zweistelliges Millionen-Angebot aus England den Weg nach Köln gefunden haben soll. El Mala ist das Kölner Zukunftsverpsrechen, hat jetzt schon seinen Marktwert vervielfacht und könnte dem FC in der Tat eines Tages viel viel Geld einbringen.

Wann dieser Tag kommt, lässt sich nicht abschätzen. Vertrag haben die beiden Brüder bis 2030, ohne Ausstiegsklausel. Dass Said El Mala allerdings wirklich bis 2030 seine Zelte am Geißbockheim aufschlägt, erscheint angesichts der aktuellen Leistungen sehr unwahrscheinlich. Als aktuell bester Dribbler der Liga, mit seinen ersten beiden Saisontoren, mit seiner Eins-gegen-eins-Qualität, seinem sensationellen Auftritt mit der DFB-Auswahl bei der U19-EM sind die Scheinwerfer in dieser jungen Saison schon längst auf den Kölner Youngster gerichtet. Es ist ziemlich sicher, dass bereits die ersten Clubs angeklopft haben oder in den kommenden Tagen anklopfen werden. Der Junge ist viel zu gut, als dass er sich unter dem Radar bewegen könnte. Ganz weit aus dem Fenster gelehnt, würde sogar ein Hot Take als WM-Teilnehmer zumindest nicht überraschen.

Tritt auf die Euphoriebremse

Beim FC weiß man natürlich um die Qualität, bescheinigt dem Youngster eine große Laufbahn, tritt aber auch gleichzeitig auf die Euphoriebremse und hält ein wenig die schützende Hand über den Spieler. Der Hype soll gar nicht erst zu groß werden. Die Rede ist von „Demut“, „Fleiß“, viel „Arbeit“. Möglicherweise, weil das Ego eines Individualisten nicht über dem Team stehen soll, die Mannschaft für Lukas Kwasniok ein heiliges Gut ist. Sicherlich auch, damit der „gute Junge am Boden“ bleibt, wie es die Mitspieler erklären. Um die Entwicklung des 19-Jährigen weiter optimal voranzutreiben, werden die Geißböcke auch weiterhin El Mala einfangen, die Euphorie klein halten wollen. Die Frage ist aber doch, wie das gelingen soll, wenn der Spieler schon jetzt zum sportlichen Höhenflug ansetzt und alle Blicke auf sich zieht. Mit diesen Leistungen ist der Hype von Said El Mala nicht aufzuhalten.

Starker Auftritt des Routinier vom 1. FC Köln: Der immer wiederkehrende Dominique Heintz

Dominique Heintz vom 1. FC Köln
, ,
Startseite » 1. FC Köln gegen TSG Hoffenheim

Starker Auftritt des Routinier vom 1. FC Köln: Der immer wiederkehrende Dominique Heintz

Am Freitagabend stand Dominique Heintz das erste Mal in dieser Saison für die Geißböcke auf dem Platz. Der Einsatz kam selbst für den Routinier überraschend. Doch der 32-Jährige machte seine Sache gut beim 1. FC Köln: Dominique Heintz kehrt erneut ins Spiel zurück.

Gänsehaut, starke Werte und ganz viel Erfahrung. Der Freitagabend in Sinsheim hielt viel bereit für den Routinier des 1. FC Köln: Dominique Heintz kehrt erneut ins Spiel zurück.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Freitagabend, Flutlichtspiel, mehr als 10.000 mitgereiste Kölner Fans in der ProZero-Arena in Sinsheim. Die Geräuschkulisse war ohrenbetäubend, als die Kölner Spieler inklusive Routinier Dominique Heintz den Rasen zum Duell gegen die TSG Hoffenheim betraten. Ein Gänsehautmoment für den 32-Jährigen, der zuletzt in den Planungen von Lukas Kwasniok keine Rolle gespielt hatte. Gegen Hoffenheim war es dann soweit. Heintz stand nicht nur im Kader der Kölner, Trainer Kwasniok ließ den Abwehrspieler sogar von Beginn an ran – und das überraschte selbst Heintz: „Da habe ich nicht mit gerechnet. Der Trainer hat es mir nach dem Mittagessen gesagt. Er hat mich auch selbst gefragt, ob ich überrascht bin. Da habe ich auch gesagt: ,Ja´. Aber wenn man im Training immer wieder Gas gibt, dran bleibt, auch wenn es schwer wird – das habe ich letztes Jahr auch gezeigt, dass ich dann auf einmal durchstarten kann – dann klappt das auch“, so Heintz.

„Richtig gute Entscheidungen“

Und der Routinier weiß, wovon er spricht. Bereits 153 Mal ist der gebürtige Neustädter im Trikot mit dem Geißbock auf der Brust aufgelaufen. Schon mehrfach in seiner Karriere war er außen vor, kämpfte sich zurück und zeigte dabei, dass er durchaus mit den jüngeren und zugegebenermaßen schnelleren Abwehrspielern mithalten kann. Seine Erfahrung macht dann eben doch wohl den Unterschied. In der vergangenen Saison stand Heintz zunächst nur als Auswechselspieler auf dem Platz, saß sogar in den ersten sieben Spielen der zweiten Liga auf der Bank. Doch der 32-Jährige bewieß seine Qualität und sicherte sich zunehmend einen Stammplatz in der Mannschaft von Gerhard Struber. „Das ist einfach Fußballschläue par excellence, die der Dominique mitbringt“, lobte Struber seinen Abwehrspieler noch im Februar. „Weil er in gewissen Situationen einfach richtig gute Entscheidungen trifft.“

Schon damals war Heintz laut Struber ein „entscheidender Eckpfeiler“ der Mannschaft, galt als Stabilisator, Vorlagengeber, vor allem aber als Konstante beim 1. FC Köln, kam auf gute Pass- und starke Zweikampfquoten. Allerdings eben in der 2. Bundesliga. Mit dem Aufstieg ins Oberhaus wurde gemutmaßt, dass Heintz die Schnelligkeit und Intensität der ersten Liga nicht (mehr) gehen könne. Am Freitagabend war das weit gefehlt. Denn der Routinier überzeugte gegen die TSG Hoffenheim, stand gegen Ex-Teamkollege Tim Lemperle und TSG-Stürmer Fisnik Asllani sicher. „Die Kölner haben es auch gut verteidigt. Die standen total eng. Ich hatte gefühlt immer am Sechzehner den Timo und den Heinzi direkt bei mir“, bemerkte auch Lemperle. Und das Gefühl des Ex-Kölners war durchaus berechtigt.

“Wenn ich gebraucht werde, dann bin ich da“

Denn mit fast 90 Prozent gewonnener Zweikämpfen war Heintz in dieser Statistik der beste Kölner. Abwehrchef Timo Hübers kam auf 53 Prozent, Joel Schmied lag bei 48 Prozent, Tom Krauß bei 46 Prozent und damit bei der Hälfte des Wertes von Heintz. Auch im Ligavergleich kann sich der Wert sehen lassen. So muss sich der 32-Jährige nicht hinter den Top-Innenverteidigern der Liga verstecken. Da führen Jeff Chabot und Dominik Kohr mit 75 Prozent die Statistik an. Die Konkurrenz muss Heintz also nicht fürchten. Den Konkurrenzkampf innerhalb seiner Mannschaft muss der 32-Jährige allerdings führen. Denn mit den Neuverpflichtungen von Rav van den Berg, Cenk Özkacar und auch Krauß bekam Heintz zu Beginn der aktuellen Saison gleich mehrere Kontrahenten und landete vorerst auf dem Abstellgleis, stand die ersten Begegnungen nichtmal im Kader von Kwasniok. Bis jetzt.

Und das lag sicherlich auch an seiner Einstellung und an den Trainingsleistungen. „Wenn ich gebraucht werde, dann bin ich da“, erklärte Heintz. Und der Routinier war da gegen die Hoffenheimer. „Ich glaube, ich habe heute ein sehr gutes Spiel gemacht, dafür, dass ich über zwei Monate kein Spiel gemacht habe. Das ist dann auch nicht immer einfach für mich. Aber mit meiner Erfahrung und meiner Qualität konnte ich das gut wett machen heute“, so der Kölner weiter, der sich über seine erneute Wiederkehr merklich freute. „Ich genieße das ungemein, in meinem Alter nochmal Bundesliga spielen zu dürfen. Das haben wir uns letztes Jahr erarbeitet. Das war nochmal ein Traum mit Köln da anzukommen und jeder weiß, wie sehr ich den Verein liebe“, fasste Heintz nach dem Duell zusammen. „Ich kriege da immer noch Gänsehaut.“ Vermutlich wird es nicht die letzte gewesen sein.

Der 1. FC Köln gewinnt in Sinsheim: Zwei Unterschiedsspieler, eine starke Mannschaftsleistung und ein bisschen Glück

Der 1. FC Köln jubelt über seinen Sieg
, ,
Startseite » 1. FC Köln gegen TSG Hoffenheim

Der 1. FC Köln gewinnt in Sinsheim: Zwei Unterschiedsspieler, eine starke Mannschaftsleistung und ein bisschen Glück

Schon ein wenig glücklich, aber sicher nicht unverdient hat der FC in Hoffenheim dreifach gepunktet. Das hatte verschiedene Gründe, die über die beiden Unterschiedsspieler hinaus gegangen sind. So hat der 1. FC Köln die TSG Hoffenheim geknackt.

Obwohl die Geißböcke zuletzt zwei Mal in Folge in Sinsheim gepunktet hatten, gilt die TSG als einer der Angstgegner der Kölner. Nun feierte der FC einen weiteren Erfolg in Hoffenheim. So hat der 1. FC Köln die TSG Hoffenheim geknackt.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Lukas Kwasniok tigerte schon die letzten Sekunden des Spiels sichtbar aufgeregt die Linie entlang. Als Schiedsrichter Felix Zwayeer schließlich nach fünf langen Minuten Nachspielzeit das Spiel beendete, zog der Kölner Coach gefühlt jedes greifbare Staff-Mitglied in einen kollektiven Jubelkreis. Zum zweiten Mal innerhalb der vergangenen zehn Jahre hat der FC wieder ein Ligaspiel gegen die TSG gewonnen. Das sicherlich glücklich, aber für den Kölner Coach irgendwie so etwas wie eine ausgleichende Gerechtigkeit und die dann noch rein rechnerisch zu Kölner Gunsten. „So wie wir in der vergangenen Woche das Glück nicht auf unserer Seite hatten, einen Punkt mizunehmen, war der Sieg heute etwas glücklich“, sagte Lukas Kwasniok. „Heute sage ich, gut, dass wir gegen Stuttgart verloren und heute drei Punkte geholt haben, als zwei Mal ein Unentschieden.“

Zwei Spieler machen den Unterschied

Tatsächlich waren die Hoffenheimer von Beginn an die Mannschaft mit den besseren spielerischen Mitteln, gaben den Ton an, hatten ihre Chancen. Doch der FC hatte an diesem Abend gleich zwei Unterschiedsspieler in den eigenen Reihen. Zum einen Marvin Schwäbe, der schon nach wenigen Minuten bei einem Schuss von Muhammed Damar hervorragend abtauchte, der aber auch gegen Bazoumana Touré lange stehen blieb und schließlich einen Versuch von Fisnik Asllani aus dem langen Eck fischte. „In erster Linie freut es mich, der Mannschaft zu helfen. In den ersten Wochen war es nicht immer ganz so einfach“, sagte der Keeper, der gerade gegen Leipzig und Stuttgart nicht immer sattelfest wirkte. Ganz anders gegen die TSG. „Wenn man der Mannschaft helfen kann und die wissen, dass sie auch einen Rückhalt hinten drin haben, dann ist das für alle ein Gewinn.“

Das sah auch der Gegner so. „Marvin ist ein super Keeper und ein super Typ. Der hält vom Mo und von Fis zweimal den Ball super. Das ist schon ein guter Torwart“, erklärte der Ex-Kölner Tim Lemperle, der nicht seinen besten Tag erwischte. Ganz anders auf der anderen Seite, der zweite Unterschiedsspieler Said El Mala. Der Offensivspieler nutze seine zweite Möglichkeit zur Kölner Führung. Und wie. El Mala bekam von Eric Martel die Kugel, ging über die linke Seite in die Box, zog ins Zentrum und dann ab. Dabei tunnelte der 19-Jährige den deutschen Nationalkeeper Oliver Baumann. „Er ist ein guter Junge – ein Straßenfußballer und hat einfach eine Gott gegebene Gabe: Tempo und Dribbling“, sagte Kwasniok. „Er hat das Glück, dass er viel mitbringt und wir werden ihn weiterhin auf diesem Weg begleiten und sind happy, dass er bei uns ist.“

„Da ist man schon ein bisschen unter Druck“

Kein Wunder, der Treffer des U21-Nationalspielers blieb der einzige in einem intensiven Spiel. Vor allem die Sinsheimer taten viel für die Begegnung. 60:40 Prozent Ballbesitz, Torabschlüsse, Standards, XGoals – nahezu jeder Wert sprach für die Mannschaft von Christian Ilzer. Das Ergebnis nicht. „Hoffenheim hat einfach die Qualität, dann noch zwei, drei Hochkaräter zu haben“, sagte der Kölner Trainer. Der FC hatte aber die Qualität, so ziemlich alles wegzuverteidigen, was da in Richtung FC-Tor kam. Denn neben den Unterschiedsspielern Schwäbe und El Mala sorgte eine solide Defensivleistung der Hintermannschaft ebenfalls für die wichtigen Punkte. „Ich glaube, das ist so gefühlt der größte Sieg bis jetzt in der Meisterschaft, weil es war ein riesen Fight, ein Auf und Ab. Und das nach zwei Niederlagen“, sagte Joel Schmied, der die Bedeutung des Siegs noch einmal hervorhob: „Da ist man doch schon ein bisschen unter Druck, weil man auf keinen Fall in so eine Negativspirale reinfallen will .“ 

Das konnte der FC verhindern. Die Mahnung des Trainers blieb aber nicht aus: „Wir müssen der Wahrheit ins Gesicht schauen. Es war jetzt nicht locker flockig in der zweiten Liga, dass sie da durchmaschiert sind“, sagte Kwasniok. „Wir haben einen guten Mix gefunden aus Neuzugängen und Spielern, die schon ein bisschen länger dabei sind und sind heute 127 Kilometer gelaufen. Das zeigt, dass die Jungs verstanden haben, dass einzig Intensität zählt, das Quäntchen Glück. Aber eben auch ein relativ kleiner Kader.“ Und der war mit den drei Punkten ganz offensichtlich glücklich. So wie Lukas Kwasniok, der beim Gegner gerade zum Ende hin dann doch eine hohe Intensität ausgemacht hatte. Das aber wiederum mit einem breiten Grinsen kommentierte: „Willkommen in der Bundesliga.“ Da ist Kwasniok mit dem FC nun ganz sicher angekommen.

Droht mit Jan Thielmann der nächste Ausfall beim 1. FC Köln? „Das hat keinen Sinn gemacht“

Jan Thielmann in einem seiner vielen Zweikämpfe gegen Hoffenheim
, ,
Startseite » 1. FC Köln gegen TSG Hoffenheim

Droht mit Jan Thielmann der nächste Ausfall beim 1. FC Köln? „Das hat keinen Sinn gemacht“

Für einen FC-Profi war die Begegnung gegen die TSG Hoffenheim frühzeitig beendet. Der Offensivspieler musste nach einigen harten Zweikämpfen frühzeitig vom Platz. Droht Jan Thielmann beim 1. FC Köln auszufallen?

45 Minuten betrug der Arbeitstag des Kölner Eigengewächses. Der Offensivspieler musste schon in der Halbzeit vom Platz. Kein Wunder, nach den zahlreichen Attacken gegen den U21-Vize-Europameister. Droht Jan Thielmann beim 1. FC Köln auszufallen?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Selten hat der Begriff „Abnutzungskampf“ wohl so gut auf einen FC-Spieler gepasst, wie am Freitagabend auf Jan Thielmann. Das Kölner Eigengewächs musste mal so richtig einstecken, sammelte bei den Gegenspielern fleißig Gelbe Karten. Bei einem Volleyschuss hielt Bazoumana Toure den Schlappen drüber, war mit dem gelben Karton sicherlich noch gut bedient. Nur wenige Minuten später war es Bernardo, der den Kölner Spieler brutal von den Beinen holte und kurz vor dem Seitenwechsel langte Wouter Burger noch einmal ordentlich zu. „Es sind vier, fünf Stellen, die zum Teil auch blutig sind“, sagte der Trainer. „Da haben sich einige – sag ich mal – ausgetobt. Es hat immer den Jan getroffen. Er hat die erste Halbzeit noch zu Ende gespielt. Aber es hat dann auch keinen Sinn mehr ergeben.“

Thielmann wird untersucht

Thielmann blieb zur Halbzeit in der Kabine. Das mochte vielleicht auch TSG-Coach Christian Ilzer überrascht haben, der sich wild gestikulierend über Thielmanns Behandlungspausen auf dem Platz aufgeregt hatte. Auch Schiedsrichter Felix Zwayer sprach lange mit dem Kölner Profi. Doch die Blessuren waren dann wohl nicht mehr von der Hand zu weisen. Thielmann habe den „Knöchel dick“ und noch weitere Blessuren. Ob der Offensivspieler nun ausfallen wird, ist noch nicht klar. Da werden „weitere Untersuchungen“ Aufschluss bringen. Eine Verletzung käme für den 23-Jährigen zur absoluten Unzeit. Denn auch Thielmann gehört aktuell zu den Gewinnern unter dem neuen Trainer, hat sich festgespielt und blüht in der Offensive auf.

Das Kölner Eigengewächs fiel in der Vergangenheit immer mal wieder durch Verletzungen, auch längere, aus, verpasste so die U21-Europameisterschaft 2023. Schon damals betonte der damalige Coach Steffen Baumgart, dass man Thielmann bei der Rekonvaleszenz bremsen müsse, er immer darauf brennen, schnell zurückzukommen. Die kommenden Tage werden Aufschluss bringen.

Der Matchwinner des 1. FC Köln: Said El Mala macht weiter El Mala-Sachen

Sail El Mala gegen die TSG Hoffenheim
, ,
Startseite » 1. FC Köln gegen TSG Hoffenheim

Der Matchwinner des 1. FC Köln: Said El Mala macht weiter El Mala-Sachen

Mit seinem Treffer zum 1:0 avancierte der Youngster zum Matchwinner für den 1. FC Köln: Said El Mala macht gegen Hoffenheim den Unterschied. Der 19-Jährige fällt auch weiterhin durch seine Unbekümmertheit auf und entscheidet die Partie bei der TSG.

Mit einem weiteren starken Dribbling, einer feinen Einzelaktion entschied er die Begegnung in Sinsheim zu Gunsten des 1. FC Köln: Said El Mala macht gegen Hoffenheim den Unterschied.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Diesen Moment wollte der 19-Jährige noch einmal besonders festhalten. Said El Mala stellt sich vor die rund 10.000 mitgereisten FC-Fans und posierte für ein Selfie. Wenige Minuten zuvor hatte der Offensivspieler mit weit aufgerissenen Augen ins Rund geblickt, so als könnte er nicht greifen, was an diesem Abend in Hoffenheim, aber auch in den letzten Wochen und Monaten, mit ihm passiert ist. In Sinsheim war Said El Mala mit einer überragenden Aktion zum Matchwinner geworden. Nach einem Pass in die Tiefe machte der 19-Jährige über die linke Seite Tempo, zog dann nach innen, ließ dabei drei Gegenspieler stehen und vollendete eiskalt zur Kölner Führung, dem einzigen Treffer des Spiels.

Der Dribbelkünstler schlechthin

Es war nicht die einzige starke Situation des 19-Jährigen, diese war nur von Erfolg gekrönt. Aber El Mala zeigte auch in mehreren weiteren Situationen, welche Qualität in ihm steckt. „Er ist ein guter Junge – ein Straßenfußballer. Er hat einfach eine Gott gegebene Gabe, Tempo und Dribbling“, sagte Lukas Kwasniok, ohne zu sehr ins Schwärmen geraten zu wollen. Dabei bietet El Mala Woche für Woche ausreichend Gründe für Schwärmereien. In den bisherigen fünf Ligaspielen wurde der Offensivspieler immer als Joker eingewechselt und brachte jedes Mal neuen Schwung in die Begegnung. „Ich habe ihm vor dem Spiel noch gesagt, komm mit einfachen Aktionen in dein Spiel rein. Du musst nicht jedem gleich beweisen, dass du der Dribbelkünstler schlechthin bist“, sagte Joel Schmied.

Dabei ist El Mala der Dribbelkünstler schlechthin. In der Bundesliga ist er der Spieler mit den meisten Dribblings und den meisten erfolgreichen Dribblings – vor Nationalspielern wie Bayerns Michael Olise oder Dortmunds Karim Adeyemi. Der Youngster bringt damit eine Qualität mit, die es beim FC lange nicht gegeben hat. „Der tut uns natürlich gut, weil er so Situationen auflösen kann. Der Gegner weiß ganz genau, wenn er da in die Räume kommt, da müsste man mit zwei, drei Leuten dran“, sagt Dominique Heintz, bremst aber ein wenig die Erwartungen. „Ich habe zu ihm immer gesagt, dass die Anfangszeit die einfache ist. Das Wichtigste ist die Konstanz. Nicht über zwei, drei Spiele, sondern über eine halbe Saison“.

Wir sind „happy, dass er bei uns ist“

Und auch Lukas Kwasniok will den Spieler noch nicht zu hoch loben: „Wir haben schon so viele Talente gesehen, die schon im Alter von 17 zum Weltstar herbeigeredet und herbeigeschrieben worden sind, von denen hört man allen nichts mehr. Das einzige, was hilft, ist hart arbeiten und demütig bleiben und die Qualitäten, die er zweifelsohne hat, Woche für Woche abzurufen. Er hat das Glück, dass er viel mitbringt und wir werden ihn weiterhin auf diesem Weg begleiten und sind happy, dass er bei uns ist.“

El Mala schießt den 1. FC Köln zum dritten Saisonsieg

Said El Mala jubelt nach seinem Treffer gegen die TSG Hoffenheim.
, , ,
Startseite » 1. FC Köln gegen TSG Hoffenheim

El Mala schießt den 1. FC Köln zum dritten Saisonsieg

Nach zwei Niederlagen in Folge hat der FC wieder Punkte eingefahren. Der 1. FC Köln gewinnt bei der TSG Hoffenheim 1:0. Der Offensivspieler traf bereits nach einer Viertelstunde.

Die Kölner verabschieden sich mit einem Erfolgserlebnis in die Länderspielpause. Der 1. FC Köln gewinnt bei der TSG Hoffenheim 1:0. Den einzigen Treffer erzielte Said El Mala in Halbzeit eins.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Lukas Kwasniok blieb seiner Linie treu und entschied sich ein weiteres Mal für eine neue Startelf. Der Trainer veränderte die Anfangsformation im Vergleich zum Stuttgart-Spiel auf drei Positionen, überraschte damit mit dem Startelfdebüt von Said El Mala und vielleicht sogar noch mehr von der ersten Nominierung von Dominique Heintz, der in dieser Spielzeit noch gar nicht zum Einsatz gekommen war. Zudem startete Kristoffer Lund auf der linken Seite. Dafür rotierten Tom Krauß, Linton Maina und Ragnar Ache aus der Anfangsformation. Für Heintz war es unterdessen der erste Einsatz von Beginn an seit Anfang September. Der FC wurde zudem offenbar von mehr als 10.000 Zuschauern begleitet, die von Beginn ordentlich Stimmung machten. Und das trieb an. El Mala wurde früh lang geschickt, der Offensivspieler nahm Tempo aus, traf aber nur das Außennetz (4.). Auf der anderen Seite parierte Schwäbe einen Versuch von Muhammed Damar ganz stark (7.).

El Mala beweist seine enorme Qualität

Aber der FC machte in der Anfangsphase ordentlich Betrieb. Nach einer ersten Ecke kam die Kugel über Umwege zu Jan Thielmann, der den Ball direkt nahm, von Bazoumana Toure hart gestempelt wurde und das Tor deutlich verfehlte (11.). Ähnlich erging es auf der anderen Seite dem Ex-Kölner Tim Lemperle, dessen Versuch im Sechzehner abgefälscht wurde (14.). Said El Mala machte es besser, nach starkem Ballgewinn von Martel ging der Youngster über den linken Flügel, zog nach innen und an drei Gegnern vorbei und vollendete zur Kölner Führung (16.). Köln spielte weiter munter drauflos, aber auch der Gastgeber kam zu Chancen. Fisnik Asllani spielte einen perfekten Doppelpass mit Toure, der an Schwäbe scheiterte (24.). Die TSG machte in dieser Phase Druck, wollte den Ausgleich, der FC setzte auf Umschaltmomente. Beide lange mit ähnlich mäßigem Erfolg.

Erst nach einem Schlenzer-Versuch von Toure wurde es brenzlig. Martel rutschte in den Schuss und bekam die Kugel an den angelegten Arm. Schiedsrichter Felix Zwaywer entschied zunächst auf Strafstoß, nahm die Entscheidung nach Ansicht der Videobilder aber wieder zurück (42.). Unmittelbar vor der Halbzeit hatte Asllani die Chance auf den Ausgleich, doch den Schlenzer parierte Schwäbe weltklasse (45.). Kwasniok musste schon zur Pause wechseln. Thielmann, der massiv angegangen worden war, blieb in der Kabine, für den Offensivspieler kam Ragnar Ache. Der FC fand wieder ein wenig besser in die Begegnung, versuchte, das Spiel in die gegnerische Hälfte zu verlagern. Das gelang nicht immer, aber oft. Einen Steckpass von El Mala konnte Sebulonsen nicht verwerten (48.).

Schmied rettet mit Monstergrätsche

Auch die TSG suchte das Heil weiter in der Offensive. Unter anderem rettete Joel Schmied in höchster Not mit einer starken Grätsche gegen Toure. Ein Volley von Asllani landete über dem Tor. Auf der anderen Seite waren El Mala und Kaminski auf der linken Seite in der Box durch. El Mala scheiterte an Oliver Bauman (62.), Kaminski vergab deutlich (65.). Der FC war aber nun deutlich besser als zu Ende der ersten Halbzeit im Spiel, wollte nachlegen, die Entscheidung. Unter anderem war Sebulonsen auf der rechten Seite durch, legte den Ball aber nicht sauber genug zurück (72.). Erst in der Schlussphase erhöhte der Gastgeber noch einmal den Druck, war im Schlussdrittel nicht präzise genug. Der FC verteidigte leidenschaftlich.

Der FC mühte sich zwar, konnte aber nicht alles verteidigen. Unter anderem verpasste der eingewechselte Bebou eine scharfe Hereingabe nur hauchdünn. Auf der anderen Seite ließ Kaminski die Entscheidung bei einem Alleingang liegen (88.). Am Ende blieb es beim Erfolg für die Geißböcke. Für den FC geht es nach der Länderspielpause am 18. Oktober gegen Augsburg weiter.

1. FC Köln: Schwäbe – Heintz (71. Özkacar), Hübers, Schmied – Lund (84 Krauß), Martel, Johannesson (84 Huseinbasic), Sebulonsen – El Mala (71. Maina), Kaminski, Thielmann (46. Ache): Tore: 0:1 El Mala (16.); Gelbe Karten: Sebulonsen