Das Rheinische Derby und ein richtungweisendes Spiel – so will der FC in Gladbach punkten

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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Das Rheinische Derby und ein richtungweisendes Spiel – so will der FC in Gladbach punkten

Der FC gastiert am Samstag beim Rivalen Borussia Mönchengladbach. Im Rheinischen Derby will der FC den zweiten Sieg in Folge einfahren und auch das letzte „Highlight-Spiel“ für sich entscheiden. So will der 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach punkten.

Endlich wieder „Derby-Zeit“. Für die Fans ein besonders emotionales Spiel, wenn der Effzeh am Samstagabend im rund 60 Kilometer entfernten Nachbarschaftsduell gegen die Gladbacher antritt. Beide Teams konnten am vergangenen Spieltag mit jeweils drei Punkte-Erfolgen und vier erzielten Toren ordentlich Selbstbewusstsein für das direkte Duell tanken. So will der 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach punkten.

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Das Team von Lukas Kwasniok reist mit breiter Brust nach Gladbach – und das völlig zurecht. Nach dem überzeugenden 4:1- Erfolg im Aufsteigerduell gegen den Hamburger SV befinden sich die Kölner im positiven Flow. Mit 14 Punkten steht der FC aktuell auf Tabellenplatz sieben. Mit einem Erfolg am Samstagabend im Borussia-Park könnten die Kölner sogar bis auf Rang sechs springen, sofern Leipzig in Hoffenheim gewinnt. „Wir wissen, was wir können und was wir nicht können“ sagt Kwasniok. Die Mannschaft wirke stabil, selbstreflektiert und „im Stande, eine absolute Top-Leistung abzurufen“.

Entscheidend wird dabei sein, wer trotz der erwarteten hitzigen Atmosphäre beim Rhein-Derby einen kühlen Kopf bewahrt. „Es geht darum, die Emotionen zu kanalisieren. Denn in der Emotion verlierst du deine Intelligenz. Und das darfst du auf dem Feld nicht“, sagt der Coach, dem bewusst ist, dass die Herausforderung im Rheinischen Derby darin besteht, die Ruhe zu bewahren und sich dabei auf die eigenen Aufgaben zu fokussieren, trotz der ganzen Unruhen von außen. Denn in einem Derby sind Tabellenstände und Ausgangslagen meist bedeutungslos. Die mentalen Aufgaben für Spieler gewinnen an Relevanz.

Neben Derby auch richtungweisend

Personell kann Kwasniok bis auf Jan Thielmann, für den der Einsatz nach seiner Verletzung noch zu früh kommt, sowie den Langzeitverletzten aus dem Vollen schöpfen. Die Fußverletzung von Said El-Mala unter der Trainingswoche ist kein Thema mehr. „Da wurde aus einer Mücke ein Elefant gemacht“, sagt Kwasniok. El Mala hat medial in dieser Woche aber auch anderweitig für Aufmerksamkeit gesorgt: Der Youngster wurde erstmals von Bundestrainer Julian Nagelsmann zur deutschen A-Nationalmannschaft eingeladen. Die Nominierung habe für das Spiel gegen Gladbach aber zunächst keine Relevanz. Trotzdem steht für Kwasniok außer Frage, dass der 19-Jährige gegen die Fohlen in der Startelf stehen wird. „Ich möchte gute Spieler nicht daran hindern, noch besser zu werden.“ Seine Unbekümmertheit, sein Mut in Dribblings und seine Entwicklung seit Saisonstart sei „exorbitant schnell“. Kwasniok betont, dass auch Jakub Kamiński ein wichtiger Offensivbaustein bleibt und auf anderen Positionen zum Einsatz kommen könnte.

Die Gladbacher konnten sich am vergangenen Spieltag mit einem 4:0-Auswärtssieg am Millerntor von den direkten Abstiegsplätzen vorerst verabschieden. Mit immer noch schwachen sechs Punkten belegen die Fohlen den 16. Platz in der Tabelle. Trotzdem stabilisieren sich die Gladbacher aktuell unter Eugen Polanski. Dadurch, dass sie jetzt mit einer zusätzlichen Innenverteidigung spielen, agiert die Defensive kompakter. „Aus einem körperlich starken Zentrum mit erfahrenen Akteuren wie Yannik Engelhardt, Rocco Reitz, Florian Neuhaus oder auch Stöger können sie leidenschaftlich verteidigen und ins Gegen-Pressing übergehen“, hebt Kwasniok hervor. In Kontersituationen könne die Borussia durch die schnellen Akteure wie Shuto Machino oder Haris Tabakovic gefährlich werden. Für Gladbach ist das Spiel ebenfalls richtungweisend. Bei einem Sieg könnte die Borussia vorübergehend bis auf Tabellenplatz zwölf klettern, sofern die Mannschaften vor ihnen Punkte liegen lassen. Eine Möglichkeit für die Borussia, die zuletzt aufgekommenen Unruhen, etwas lindern.

Mögliche sieben Punkte aus drei „Highlight-Spielen“

Für Köln ist das Rheinische Derby das letzte von drei, laut Kwasniok, „Highlight-Spielen“ nach Augsburg und dem HSV. Ausgenommen sind die „Bonusspiele“ gegen Borussia Dortmund und den FC Bayern. Erst bei einem Sieg in Gladbach würde der Kölner Trainer einen rundum gelungenen Start in die Bundesliga zustimmen. Der FC rechnet mit rund 6000 Fans, die ihre Mannschaft vor Ort im Borussia-Park unterstützen werden. „Das Derby werden wir mit aller Macht versuchen zu gewinnen, mit allen Emotionen auf dem Platz und neben dem Platz“, kündigt Kwasniok an. Es bleibt abzuwarten mit welchem Gefühl der 1. FC Köln nach dem Rheinischen Derby am Samstagabend in die Länderspielpause geht.


Kader und Transfers im Vergleich: Wo hebt sich der 1. FC Köln von Borussia Mönchengladbach ab?

Thomas Kessler auf Spielersuche
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Kader und Transfers im Vergleich: Wo hebt sich der 1. FC Köln von Borussia Mönchengladbach ab?

Am Wochenende steht das erste Rheinische Derby seit der FC-Rückkehr in die Bundesliga an. Dabei stehen die Geißböcke momentan deutlich vor dem Rivalen, was auch an der Personalpolitik liegt: Die Kader und Transfers des 1. FC Köln und Gladbachs im Vergleich.

Obwohl der FC im Sommer einen deutlich größeren Umbruch hatte, stehen die Geißböcke in der Tabelle deutlich vor ihrem Rivalen: Die Kader und Transfers des 1. FC Köln und Gladbachs im Vergleich.

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Der Blick auf die Tabelle dürfte allen FC-Fans im Moment gleich doppelt Freude bereiten: Nicht nur, dass die Kölner nach neun Spielen mit 14 Punkten auf einem starken Rang sieben stehen, sie sind damit gleichzeitig acht Punkte vor Borussia Mönchengladbach. Der Rivale liegt nur auf Platz 16 und hat erst am Wochenende gegen St. Pauli seinen ersten Liga-Sieg eingefahren. Einige Gründe dafür, dass es bei den Geißböcken bisher deutlich besser läuft als bei den Fohlen, zeigen sich, wenn man sich die Kader und Transfers der beiden Vereine einmal genauer anschaut.

Kölner Transferstrategie geht besser auf

So agierte der 1. FC Köln bei den Transfers im Sommer deutlich mutiger. Dazu gehört, dass der FC den Bedarf für einen Umbruch nach dem Aufstieg erkannt hat und diesen mit elf Zu- und 14 festen Abgängen sowie mehreren verliehenen Profis radikal durchgezogen hat. Bei Gladbach hat es hingegen eher den Eindruck, dass der Verein hauptsächlich auf die Abgänge von wichtigen Spielern wie Innenverteidiger Ko Itakura, Mittelfeldspieler Julian Weigl oder Angreifer Alassane Pléa reagiert hat, dabei aber nicht die Qualität im Kader erhöhen und Lücken schließen konnte.

Außerdem verpflichtete die Borussia vor allem Profis, die in der 1. und 2. Bundesliga spielten oder früher schonmal gespielt hatten. Diese Spieler wie Shuto Machino, Giovanni Reyna, Yannik Engelhardt oder Ex-FC-Profi Jens Castrop verfügen zwar über Qualität oder zumindest Potenzial für die Zukunft. Einen großen Schritt nach vorne hat der Gladbacher Kader damit aber nicht gemacht. Auch konnten die Neuzugänge ihre Stärken bisher viel zu selten zeigen und bleiben größtenteils hinter den Erwartungen zurück. Bei den Kölnern dagegen verpflichtete Sportdirektor Thomas Kessler Spieler wie Sebastian Sebulonsen oder Kristoffer Lund, die noch nie in Deutschland gespielt hatten. Trotzdem gingen die Geißböcke das Risiko ein und wurden dafür belohnt. So sind Sebulonsen und Lund Stammspieler. Und auch weitere Neuzugänge wie Jakub Kaminski, Isak Johannesson oder Ragnar Ache erhöhten die Qualität im Kader und sind wichtige Bestandteile.

Unterschiede in der Defensive

Zumindest bei den Torhütern lässt sich aber bisher kein unfassbar großer Unterschied feststellen. So haben beide eine klare Nummer Eins mit Marvin Schwäbe beziehungsweise Moritz Nicholas, die sich in dieser Saison bisher ordentlich bis gut präsentierte. In der Abwehr hat dann aber nach dem bisherigen Saisonverlauf der FC die Nase vorn. Das zeigt sich alleine schon am Vergleich von zwölf Kölner Gegentreffern zu 18 bei den Fohlen. Die Geißböcke verfügen dabei über eine größere Breite und konnten so auch trotz Verletzungen bisher immer eine schlagkräftige Defensive aufstellen, auch wenn die Lage durch die Langzeitverletzungen von Timo Hübers und Luca Kilian gerade angespannt ist.

Bei Gladbach fehlte es bisher in der Defensive an der Qualität in der Spitze und vor allem Breite. Eigentliche Stützen wie Nico Elvedi oder Neuzugang Kevin Diks konnten noch nicht überzeugen, dahinter wird es schnell eng. Und auch auf den Außenverteidiger-Positionen gibt es nur wenige Möglichkeiten. Da hat Gladbach mit Lukas Ullrich, Luca Netz und Joe Scally nur drei etatmäßige, noch sehr junge Optionen, die bis jetzt keine guten Leistungen gezeigt haben. Hier kann der FC dagegen vor allem mit den Neuzugängen Kristoffer Lund und Sebastian Sebulonsen überzeugen, die in den meisten Partien die Schienenpositionen ordentlich bis gut besetzten.

Viele Gladbacher Optionen in der Zentrale

Gerade im zentralen Mittelfeld ist die Borussia jedoch breit aufgestellt, sowohl in der Defensive als auch in der Offensive. Spieler wie Rocco Reitz, Yannik Engelhardt, Philipp Sander, Florian Neuhaus oder Giovanni Reyna haben eine gute Bundesliga-Qualität, die sie im Pokal gegen Karlsruhe und in der Liga gegen St. Pauli zuletzt auch zeigen konnten. Davor lagen die Leistungen jedoch wie in den meisten Bereichen bei Gladbach unter den Erwartungen. Anders beim FC, wo das zentrale Mittelfeld in verschiedenen Konstellationen immer mindestens ordentlich gespielt hat. So gab es lange Zeit meistens die Kombination Johannesson mit Eric Martel. Da dieser momentan durch die Verletzung von Timo Hübers eine Position weiter hinten gefragt ist, konnten sich auch schon Tom Krauß und Denis Huseinbasic auf der Sechs empfehlen. Die Qualität ist wohl mit der von Gladbach vergleichbar, die Leistungen in der Saison sind bei den Kölnern aber trotzdem deutlich besser.

Im Angriff leidet die Borussia besonders unter der Verletzung von Tim Kleindienst, der bereits seit Monaten ausfällt. Sein Ersatz Haris Tabakovic enttäuschte zu Saisonbeginn, kam in den vergangenen Spielen aber immer besser rein. So gelangen ihm am vergangenen Wochenende zwei Tore und eine Vorlage. Ähnlich ist es bei Spielern wie Franck Honorat oder Shuto Machino. Trotzdem war die Offensive der Geißböcke bisher deutlich stärker. So spielen etwa Jakub Kaminski und Said El Mala stark auf. Zuletzt überzeugten etwa auch die vorher noch weniger gefragten Ragnar Ache und Florian Kainz. So konnte der FC etwa den Ausfall von Jan Thielmann gut auffangen.

FC-Kader passt zu Kwasniok

Insgesamt zeigt sich beim Blick auf die Kader und Transfers, dass Köln sich trotz deutlich mehr Veränderungen im Sommer viel schneller gefunden hat. Die Mannschaft ist ausgewogener und passt zu Trainer Lukas Kwasniok und seinem intensiven Fußball. Dadurch konnte dieser direkt Spielidee umsetzen und findet immer wieder Rollen, die zu den Stärken seiner Profis passen. Bei Gladbach dagegen gibt es viele Spieler, die unter den Erwartungen zurück bleiben. Gerade in der Defensive ist der Kader nur dünn aufgestellt. Auch gelang es dem inzwischen ehemaligen Sport-Geschäftsführer Roland Virkus nicht, den Kader weiterzuentwickeln. Es wurde vor allem auf Abgänge reagiert und kaum kreativere Transfers getätigt, wie es der FC erfolgreich gemacht hat.

Trotzdem gab es bei Gladbach unter Interimstrainer Eugen Polanski gerade in den vergangenen beiden Partien im Pokal gegen Karlsruhe und in der Liga gegen St. Pauli eine positive Entwicklung. Mit den beiden Siegen konnten die Fohlen Rückenwind vor dem Derby sammeln. Ob das nur an den schwächeren Gegnern lag oder die Mannschaft nun doch ihre trotz der bis jetzt enttäuschenden Saison vorhandene Qualität besser abruft, wird sich dann im Derby zeigen.

Goldenes Händchen: Das Rheinische Derby als Duell der gefährlichen Joker

Eugen Polanski und Lukas Kwasniok vor dem Rheinischen Derby
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Goldenes Händchen: Das Rheinische Derby als Duell der gefährlichen Joker

Noch in der vergangenen Spielzeit wurde die Qualität von der Bank beim FC moniert. Nur selten wurde beim Aufsteiger die große Torgefahr eingewechselt. Das ist in dieser Saison unter Lukas Kwasniok anders beim 1. FC Köln: Das Rheinische Derby als Duell der gefährlichen Joker.

In Sachen Goldenes Händchen geben sich die Trainer des kommenden Duells nicht viel. Auf der einen Seite Eugen Polanski für die Fohlen, auf der anderen Seite Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln: Das Rheinische Derby als Duell der gefährlichen Joker.

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Die Hälfte der Hinrunde ist in der Bundesliga absolviert und die Bilanz der Geißböcke kann sich durchaus sehen lassen. 14 Punkte aus neun Spielen lauten die eindrucksvollen Zahlen. Damit haben die Kölner schon jetzt drei Punkte mehr gesammelt als in der gesamten Hinrunde der Abstiegssaison vor zwei Jahren. Erst unter der Woche hatte ein KI-Supercomputer die Tabelle bis zum Saisonende mit KI berechnet, der FC wird als Tabellenzehnter nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben. Als ein Grund wird immer wieder die Transferpolitik der Geißböcke genannt. Der Kader wurde in der Breite verbessert, die Qualität in der Gänze angehoben. Und das führt zu einem weiteren Erfolgsfaktor. Der FC verfügt in dieser Spielzeit wieder über erfolgreiche Joker.

El Mala der erfolgreichste Joker

Zumindest hat Lukas Kwasniok in dieser Saison schon mehrfach ein Goldenes Händchen bei seinen Einwechslungen bewiesen. Die Joker der Geißböcke kommen in dieser Spielzeit auf starke neun Torbeteiligungen in der Liga. Kein anderes Team ist mit seinen Einwechselspielern erfolgreicher. Erst gegen den Hamburger SV schraubte Said El Mala diese Statistik mit einem Assist und einem Treffer weiter in die Höhe. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Einwechselspieler in Köln in der Liga einfach die meisten Minuten abreißen. So kommen Kölns Joker auf eine Einsatzzeit von 1100 Minuten, gefolgt von Heidenheim mit 1050 und Frankfurt mit 900. Dennoch ist die Bilanz beeindruckend. Gerade, nachdem der FC noch in der vergangenen Spielzeit so gut wie keine Torgefahr von der Bank nachlegte.

Allerdings sitzt der kommende Gegner dem FC in dieser Statistik schon sehr im Nacken. Nach dem Trainerwechsel von Gerardo Seoane zu Eugen Polanski haben die Fohlen auch ihre Joker-Qualitäten wieder entdeckt. Borussia kommt unter dem neuen Trainer bereits auf sieben Torbeteiligungen durch Einwechselspieler. Und diese erhielten unter dem neuen Trainer gerade einmal 550 Einsatzminuten, also etwa die Hälfte der Kölner Spielzeit. Dabei haben die Gladbacher Joker öfter getroffen. Haris Tabakovic (2), Shuto Machino, Grant-Leon Ranos und Oscar Fraulo erzielten fünf Tore, der FC kommt nur auf vier, hat aber den erfolgreichsten Joker in seinen Reihen. Said El Mala erzielte bereits drei Treffer und bereitete einen weiteren nach Einwechslungen vor. Neben El Mala traf auch Isak Johannesson in der Liga für den FC als Joker.

1. FC Köln hat wieder einen Nationalspieler: Said El Mala von Julian Nagelsmann nominiert

Said El Mala macht schon ordentlich Dampf
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1. FC Köln hat wieder einen Nationalspieler: Said El Mala von Julian Nagelsmann nominiert

Es gibt wieder einen Nationalspieler beim 1. FC Köln: Said El Mala wurde von Julian Nagelsmann für die DFB-Elf nominiert. Aber: Der Kölner Youngster hatte zuletzt mit einer Verletzung im Sprunggelenk zu kämpfen. Am Donnerstag trainierte der 19-Jährige wieder beim FC.

Nach Jonas Hector gibt es nun wieder einen A- Nationalspieler des 1. FC Köln: Said El Mala wurde von Bundestrainer Julian Nagelsmann für die DFB-Elf nominiert. Der Offensivspieler trainierte am Donnerstag wieder mit dem FC; nachdem er sich noch am Mittwoch verletzt hatte.

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    Es wurde viel darüber diskutiert, nun ist es amtlich: Said El Mala ist in den Kader der A-Elf berufen worden. Julian Nagelsmann beorderte erstmals den Kölner Shootingstar. „Ich bin sehr, sehr glücklich darüber, dass ich für die A-Nationalmannschaft nominiert wurde. Das ist eine tolle Belohnung für die harte Arbeit und bin stolz darauf, Köln im Nationaltrikot zu repräsentieren“, sagt Said El Mala zu seiner Nominierung. Der Kölner Youngster kommt in dieser Saison bereits auf vier Tore und zwei Assists. Auch gegen den Hamburger SV hatte El Mala am vergangenen Wochenende getroffen sowie einen weiteren Treffer vorbereitet. El Mala war bei der U19-EM im Sommer einer der absoluten Leistungsträger, wurde anschließend für die U21 nominiert. Nun folgt also der nächste Schritt für den Kölner Youngster.


    „Wir freuen uns, dass der Bundestrainer die Leistungen würdigt“

    „Saids Entwicklung seit seinem Wechsel zum FC ist sehr positiv und zeigt, wie zielstrebig er seinen Weg verfolgt. Die Nominierung ist das Ergebnis harter Arbeit. Gleichzeitig bleibt es eine Momentaufnahme, die ihm die Möglichkeit gibt, auf höchstem Niveau wertvolle Erfahrungen zu sammeln und sich im Kreise der besten deutschen Spieler zu zeigen“, so FC-Sportdirektor Thomas Kessler. „Wir freuen uns, dass der Bundestrainer seine Leistungen und sein Potenzial auf diese Weise würdigt – und sind stolz, mit Said einen Spieler des FC im Kader der deutschen Nationalmannschaft zu haben. Ganz Köln freut sich, wieder einen Spieler des FC im Nationaltrikot zu sehen.“ Zuletzt hatte Jonas Hector das DFB-Trikot getragen.

    „Said El Mala soll sich mit all seiner Unbekümmertheit und Unbeschwertheit bei uns zeigen. Wir haben die Talente aus unserer U 21 im Blick und wollen ihnen in Absprache mit Toni Di Salvo immer mal wieder die Chance geben, sich auch bei der A-Nationalmannschaft zu präsentieren“, sagte Nagelsmann zu der Nominierung. Der 17-jährige Lennart Karl wurde nicht nominiert. Die DFB-Auswahl trifft in den kommenden beiden Partien auf Luxemburg und die Slowakei. Mit zwei Siegen ist das direkte WM-Ticket gelöst und El Mala dem Traum von der WM-Teilnahme einen großen Schritt näher.

    Keiner kann Derby so wie Florian Kainz

    Florian Kainz jubelt im Duell gegen Borussia Mönchengladbach
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    Keiner kann Derby so wie Florian Kainz

    Pünktlich zum Rheinischen Derby ist Florian Kainz in Form. Pünktlich, weil der Österreicher gegen die Borussia offenbar besonders gerne spielt. Der Routinier hat einige Geschichten gegen Gladbach und für den 1. FC Köln: Wird Florian Kainz erneut zum Derbyheld?

    Gegen Borussia Mönchengladbach spielt er offenbar besonders gerne, zumindest mit dem 1. FC Köln: Wird Florian Kainz erneut zum Derbyheld?

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    Die Erleichterung war Florian Kainz anzusehen. Der Mittelfeldspieler rannte mit dem breitesten Lächeln über den Rasen des Kölner Stadions. Kainz bestätigte später, dass das 2:0 gegen den Hamburger SV für den Routinier im Kölner Team der erste direkt verwandelte Freistoß überhaupt gewesen sei. Die Erleichterung dürfte aber auch groß gewesen sein, weil Kainz zum ersten Mal in dieser Saison die Chance von Beginn an bekam und diese offenbar um jeden Preis nutzen wollte. Schon im ersten Abschnitt ging Kainz auf das Tor zu, hätte vielleicht früher passen können, das Tor fiel trotzdem. Nach dem Wechsel machte er es mit dem ruhenden Ball besser. Der Österreicher scheint pünktlich zum Rheinischen Derby gegen Borussia Mönchengladbach mal so richtig in Form zu kommen. Vielleicht einen Tick zu früh?

    Vier Tore, vier Vorlagen gegen die Fohlen

    Denn in den vergangenen Derbys nutzte Kainz das Duell gegen den ungeliebten Rivalen gerne, um wieder in Form zu kommen. Vor ziemlich genau zwei Jahren empfingen die Geißböcke die Fohlen im Kölner Stadion. Der FC war in der Liga noch ohne Sieg. Sieben Spiele, sechs Niederlage lautete die bittere Bilanz. Nur ein müder Zähler war bis dahin drin. „In der Situation mit einem Punkt aus sieben Spielen wird natürlich sehr viel geschrieben und hinterfragt“, sagte Kainz damals. Dabei war es vor allem der Kapitän, der hinterfragt wurde. Die falsche Position, die falsche Form, die falsche Leistung waren damals Themen. Doch ausgerechnet gegen Gladbach platzte der Knoten. Mit zwei (eigentlich drei, einer wurde wiederholt) verwandelten Elfmetern brachte Kainz den FC auf Erfolgskurs.

    Ein Jahr zuvor kamen die Kölner zwar nicht über ein torloses Remis hinaus, der Mittelfeldspieler war aber auch einer der besseren Geißböcke und zeigte nach zuvor eher durchwachsenen Leistungen eine starke Form. Zuletzt trafen die Teams im April 2024 aufeinander. Kainz hatte wieder den Faden verloren. Es wurde über die Bürde der Kapitänsbinde diskutiert. Gegen Leverkusen saß der Kapitän auf der Bank, gegen die Fohlen kehrte er zurück und fand erneut die richtigen Schlüssel. Beim 3:3 bereitete der Österreicher gleich zwei Tore vor. Insgesamt stand Kainz für den FC gleich acht Mal im Derby auf dem Platz. Von den jüngsten sechs verlor der Mittelfeldspieler mit Köln nur eins, gewann immerhin drei. Mittlerweile kommt Kainz auf vier Tore und vier Vorlagen gegen Gladbach.

    „Es wird ein sehr spezielles Spiel. Ich habe schon einige Geschichten in Derbys gehabt – gute wie schlechte“, sagte Kainz am Sonntag nach dem HSV-Spiel. Zu den schlechten gehört sicherlich das 2:5 in der Spielzeit 21/22. Damals sah der Österreicher nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte. Zuvor hatte Kainz noch per Elfmeter den Ausgleich erzielt. Am Samstag steht das nächste Kapitel an. In Form befindet sich der 33-Jährige ganz offensichtlich.

    „Ich war so angespannt wie noch nie“ – Jonas Hector zittert mit den Ex-Kollegen vom 1. FC Köln

    Jonas Hector bei der Wahl-Arena
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    „Ich war so angespannt wie noch nie“ – Jonas Hector zittert mit den Ex-Kollegen vom 1. FC Köln

    In der aktuellen Folge seines Podcasts „Schlag und fertig“ äußert sich Jonas Hector auch zum 4:1-Erfolg der Geißböcke über den HSV. Unter anderem spricht der Ex-Kölner über die Minuten des Zitterns nach dem 2:1. Und: Das sagt Jonas Hector zu den Schiri-Entscheidungen beim 1. FC Köln.

    Nach dem ereignisreichen Wochenende blickt der ehemalige Nationalspieler in seinem Podcast zurück auf die Geschehnisse und äußert seine Sicht der Dinge zum FC: Das sagt Jonas Hector zu den Entscheidungen beim 1. FC Köln.

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    Lukas Kwasniok und Merlin Polzin waren sich am Sonntagabend nach dem 4:1-Erfolg des 1. FC Köln über den Hamburger SV in zahlreichen Dingen einig. Vor allem aber in dem Punkt, dass „externe Faktoren“ das Spiel entschieden haben. Damit meinten die beiden Trainer zweifelsohne einige Entscheidungen des Schiedsrichter-Teams. Und während der Gewinner erwartungsgemäß gut mit den Situationen leben konnte, haderte der Unterlegene gleich mit mehreren Szenen. Für Diskussion sorgte zunächst das Tor von Fábio Vieira. Der Hamburger hatte aus der Distanz Marvin Schwäbe überwunden. Der Kölner Keeper hatte nicht den Hauch einer Chance. Allerdings gab es anschließend Klärungsbedarf. Zumindest wurde Schiedsrichter Daniel Schlager zur Ansicht der Bilder gebeten und nahm das Tor auch wieder zurück.

    „Ich verstehe die Vorgehensweise nicht“

    Eric Martel hatte zuvor von Rayan Philippe einen Arm ins Gesicht bekommen, zudem stand Ransford Königsdörffer in der Sicht von Schwäbe und dabei auch noch im Abseits. „Das Foulspiel fällt dir im Spiel vielleicht nicht auf. Das kann man also machen“, sagt Jonas Hector in der neuen Folge seines Podcasts „Schlag und fertig“ zum Eingriff des Video-Assistenten. „Auch die Abseitssituation ist nachvollziehbar, wenn du die anführst. Ich verstehe die Vorgehensweise nicht.“ So monierte der ehemalige Nationalspieler, dass die ganze Entscheidung mehr als sechs Minuten benötigt habe. „Wenn du dir beide Szenen anguckst, kannst du doch direkt sagen, das ist Foul und das ist Abseits. Ich verstehe nicht, warum der Schiedsrichter nicht nach 20 Sekunden rausgeschickt wird und dann nach 30 Sekunden seine Entscheidung trifft“, so Hector weiter.

    Für deutlich mehr Diskussionen sorgten im Nachhinein ohnehin die beiden Platzverweise. Immanuel Pherai stellte dabei einen unrühmlichen Rekord auf. Der Offensivspieler war in der 77. Minute eingewechselt worden, sah in der 78. Minute Gelb und in der 79. Gelb-Rot. Pherai hatte zunächst einen Kölner Umschaltmoment unterbunden und war anschließend ungestüm, wenn auch unabsichtlich in Kristoffer Lund gerauscht. „Das ging flott“, stellte Hector fest. „Die Karte war aber auch gerechtfertigt. Auch, wenn er wegrutscht. Ich finde, der geht da trotzdem mit Tempo rein. Das ist absolut vertretbar.“ Die HSV-Vertreter störte es wohl auch vielmehr, dass es im ersten Durchgang wohl eine ähnliche Situation auf der anderen Seite gegeben hatte, die aber ohne Verwarnung blieb. „Wenn du es unterschiedlich bewertest, dann ist es kacke.“

    Neben Pherai ging dann auch Vieira frühzeitig duschen. Das wegen Meckerns. „Der Schiedsrichter hat ihn wohl mehrfach ermahnt, er hat dem Trainerteam Bescheid gegeben. Dennoch ist mir das in der Situation zu wenig“, so Hector, der durchaus Verständnis für die emotionale Situation um den vermeintlichen Torschützen hat. „Da hätte ich mir mehr Fingerspitzengefühl gewünscht.“ Weniger Leidenszeit hätte sich der ehemalige Kapitän der Geißböcke indes von seiner Mannschaft gewünscht. Denn nach dem Anschlusstreffer durch Dompé zitterten die Kölner sehr. „Ich war so angespannt wie noch nie, seitdem ich nicht mehr spiele“, gab Hector zu. „Ich hatte Angst, dass die das Ding noch abgeben. Mich hat das als Fan aufgeregt.“

    Isak Johannesson hat viel Erfahrung mit den Derbys: „Aber das ist natürlich viel größer“

    Isak Johannesson jubelt mit dem 1. FC Köln
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    Isak Johannesson hat viel Erfahrung mit den Derbys: „Aber das ist natürlich viel größer“

    Isak Johannesson hat sowohl in Kopenhagen als auch in Düsseldorf Derbys erlebt. Da sogar gegen den FC. Der Isländer kennt auch die Schattenseiten der Rivalität. Vor allem nach seinem Wechsel zum 1. FC Köln: Isak Johannesson weiß um die Bedeutung des Derbys.

    Am Samstag steht ein besonders brisantes Duell auf dem Spielplan für den 1. FC Köln: Isak Johannesson weiß um die Bedeutung des Derbys.

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    Die Wucht der Kölner Fans hat Isak Johannesson in den vergangenen Wochen, aber auch in der vergangenen Spielzeit kennenlernen dürfen. Nach seinem Last-Minute-Treffer gegen Regensburg, nach dem Treffer gegen Wolfsburg zum Beispiel. Oder bei den stimmungsgeladenen Begegnungen wie zuletzt gegen den Hamburger SV. Mit Fortuna Düsseldorf erlebte der 22-Jährige auch schon Derbys in und gegen Köln. Doch die nächste Stufe wird der Mittelfeldspieler dann wohl am Samstagabend kennenlernen. „Ich habe ja schon Derbys gegen Köln gespielt. Aber das kommende ist natürlich viel größer. Ich freue mich darauf“, sagte Johannesson am Mittwoch am Rande der Trainingseinheit. „Ich habe schon viele wichtige Dinge über das Derby gehört. Es ist das wichtigste Spiel für Köln.“

    „Es herrscht eine große Rivalität“

    Die Magie eben jener Derbys erlebte die Kölner Neuverpflichtung auch schon in Dänemark, als er mit Kopenhagen gegen Bröndby antrat. „Zwischen den Fans herrscht eine große Rivalität. Ich mag es, genau diese Derbys zu spielen. Aber auf das gegen Gladbach freue ich mich besonders“, sagt Johannesson und liefert den Grund direkt mit. „Wir haben einen guten Start hingelegt. Wenn wir drei Punkte holen, sind wir in einer richtig guten Position vor der Länderspielpause“, sagt Johannesson. Aktuell belegen die Kölner den siebten Tabellenplatz. Mit einem Erfolg beim Nachbarn würden die Geißböcke in der Tabelle auf jeden Fall klettern. Denn Leipzig und Hoffenheim werden sich im direkten Duell so oder so Punkte abnehmen. Auch, wenn Gladbach nicht optimal in die Saison gestartet ist, wird das aber kein Selbstläufer.

    „Wir müssen uns nur auf uns konzentrieren. Aber natürlich gucken wir auch ein wenig auf Gladbach“, sagt der Isländer und weist darauf hin, dass die Borussia trotz schwerem Start eine gute Rolle spielen kann. „Mit einer guten Leistung haben wir eine gute Chance, zu gewinnen.“ Wie viel eine Rivalität unter Nachbarn bedeutet, musste der Mittelfeldspieler im Sommer ertragen. Nachdem der 22-Jährige seinen Abschied aus Düsseldorf Richtung Köln bekannt gegeben hatte, wurde er in den Sozialen Medien massiv angegangen. Johannesson sperrte zwischenzeitlich sogar die Kommentarfunktion seines Instagram-Accounts. Den Wechsel an sich bereut Johannesson auch nicht. „Ich bin sehr glücklich in so einem guten Team zu spielen. Ich bin froh, dass ich den Schritt gemacht hab.“

    Und dieser Schritt führt den Isländer am Samstagabend eben in den Borussia Park. „Die Fans werden uns natürlich wieder unterstützen. Sie werden alles geben. Wir werden alles geben“, sagt der Isländer. „Sie sind super wichtig für uns. Sie geben uns so viel Energie.“

    In Gladbach ausgebootet, in Gladbach zum Derbyhelden des 1. FC Köln? Said El Mala vor Rückkehr

    Said El Mala nach seinem Tor für den 1. FC Köln gegen den HSV
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    In Gladbach ausgebootet, in Gladbach zum Derbyhelden des 1. FC Köln? Said El Mala vor Rückkehr

    Für Said El Mala ist das Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach auch eine Reise in die Vergangenheit. Der Shootingstar spielte in der Jugend der Fohlen, wurde dann aber ausgemustert und ist nun der Star des 1. FC Köln: Said El Mala auf dem Weg zum Derbyhelden?

    Angesichts der aktuellen Leistungen ist es kaum zu erklären, dass der 19-Jährige in der Jugend bei Gladbach ausgemustert wurde. Gut für den 1. FC Köln: Said El Mala auf dem Weg zum Derbyhelden?

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    Nach dem Pokal-Aus gegen den FC Bayern München erhielt Said El Mala erst einmal eine Startelf-Pause. Der Kölner Shootingstar saß gegen den Hamburger SV zunächst erst einmal auf der Bank. Ganz sicher nicht, weil der Offensivspieler gegen den Rekordmeister seine Probleme hatte. Das lag eher an der Spieldynamik, dem Gegner, nicht an den Qualitäten des Youngsters. Doch auch bei El Mala geht es darum, die richtige Leistungsteuerung zu finden. Schließlich wollen die Kölner noch lange etwas von ihrem Talent haben. El Mala kam gegen Hamburg für die Schlussphase. Und der Offensivspieler erzielte seinen vierten Saisontreffer, schraubte sein Scorerkonto auf nun mehr fünf Punkte in die Höhe. Möglicherweise holte sich der 19-Jährige auch weiteres Selbstvertrauen für die kommende Aufgabe.

    Castrop für das FC-Spiel gesperrt

    Und die wird für El Mala ganz sicher eine ganz besondere. Denn die kommende Begegnung findet bei Borussia Mönchengladbach und damit an alter Wirkungsstätte statt. Bis 2021 spielten die El-Mala-Brüder bei der Borussia, bevor sie aussortiert wurden. Rückblickend offensichtlich eine klare Fehlentscheidung. Wenn auch damals offenbar nicht absehbar. „Said war damals noch sehr klein, seinen Gegnern dadurch athletisch extrem unterlegen und auf diesem Level nicht konkurrenzfähig. Manche Jungs benötigen für ihre Entwicklung einfach ein wenig mehr Zeit“, sagte der damalige U15-Trainer Sven Schuchardt der „Bild„. Eine Erfahrung, die man auch beim FC in der Vergangenheit bekanntlich schon einige Male gemacht hat.

    „Natürlich wünscht man sich, dass ein Spieler, der in der eigenen Jugend ausgebildet wird, auch bei uns in der Bundesliga aufläuft. Das ist nicht immer möglich – das zeigt das Beispiel El Mala, das zeigt aber auch das Beispiel Jens Castrop, der den Weg andersherum gegangen ist“, sagte Gladbachs neuer Sportchef Rouven Schröder ebenfalls der „Bild“. Allerdings hatte gladbachlive vor einigen Monaten berichtet, dass die Borussia auch eine weitere Rückholaktion 2023 verpasst habe. Damals schlug Viktoria Köln bekanntlich zu. Der Weg führte dann über den Drittligisten zum FC. Und da reift El Mala immer mehr zum Shootingstar der Liga.

    Vom Shootingstar zum Derbyhelden?

    Auch Castrop kommt bei der Borussia immer besser in Fahrt, ist aber aktuell und auch für die Begegnung gegen seinen Ex-Club gesperrt. Das ist bei El Mala nicht der Fall. Ganz im Gegenteil. Der Offensivspieler befindet sich in Topform. Seine jüngsten drei Saisontore erzielte El Mala in den vergangenen vier Liga-Spielen. Und die Fohlen sind trotz ihres 4:0-Erfolgs gegen St. Pauli in der Defensive anfällig. Trotz eines gegnerischen xGoals-Wert von 12 kassierte die Borussia bereits 18 Gegentore. Kein Keeper musste öfter hinter sich greifen. Und das könnte El Mala entgegen kommen. Immerhin kommt der 19-Jährige in der Liga schon auf 21 Torabschlüsse und das in weniger als 350 Minuten Einsatzzeit. Seine starken vier Saisontreffer kommen also nicht von ungefähr. Nun besteht die Chance für den Shootingstar, auch zum Derbyhelden zu werden.

    Klare Ansage beim 1. FC Köln: Das erwartet Lukas Kwasniok vom ersten Testspiel

    Lukas Kwasniok beim Training des 1. FC Köln
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    Klare Ansage beim 1. FC Köln: Das erwartet Lukas Kwasniok vom ersten Testspiel

    Die erste Trainingswoche endet beim FC am Samstag mit dem Testspiel gegen Bergisch Gladbach. Und der neue Kölner Coach hat klare Vorstellungen, wie seine Mannschaft dann auftreten soll. Erstes Testspiel des 1. FC Köln: Das erwartet Lukas Kwasniok.

    Nach der intensiven Woche mit zahlreichen Einheiten steht nun der erste Härtetest an. Es geht ins erste Testspiel des 1. FC Köln: Das erwartet Lukas Kwasniok von seiner Mannschaft im Duell gegen Bergisch Gladbach.

    Lukas Kwasniok beim Training des 1. FC Köln
    Lukas Kwasniok beim Training des 1. FC Köln

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    Am Samstagnachmittag werden die Fans dann zum ersten Mal auch im Spielbetrieb einen Eindruck von den neuen Spielern bekommen. Gleich fünf Transfers haben die Geißböcke in diesem Sommer getätigt und alle werden im Duell gegen Bergisch Gladbach wohl zum Einsatz kommen. Gegen den Oberligisten steht der Coach das erste Mal für den FC an der Seitenlinie. Auf dem Platz wurde in der vergangenen Woche hart gearbeitet und die Entwicklungen will der Coach dann gerne im Spiel auch sehen. „Es wäre schön, wenn wir am Samstag gleich ein paar Elemente sehen können, die wir uns in der ersten Woche erarbeitet haben“, sagt der Trainer und hofft, „dass die Spieler ein Gefühl für meine Spielidee bekommen, wir Abläufe verinnerlichen und das unter Wettkampfbedingungen unter Beweis stellen.“

    „Das ist unser Ziel“

    Im Spätsommer 2023 spielte der FC bereits gegen Bergisch Gladbach tat sich schwer, erst der zweite Anzug drehte auf. Kwasniok wird nun mit einer anderen Mannschaft antreten und voraussichtlich auch ein anderes Gesicht zeigen. Zumindest ist die Forderung des Trainers eindeutig. „Ich erwarte Fleiß gegen den Ball und Kreativität, Dominanz und Spielfreude mit dem Ball“, so Kwasniok. „Dann hätten wir einen guten Abschluss einer guten ersten Woche. Das ist unser Ziel.“ In Zukunft soll dann auch dem Spiel gegen den Ball eine größere Bedeutung zukommen. „Das war noch nicht im Vordergrund in unserer Trainingsarbeit. Aber je besser die Jungs das im Spiel machen, desto weniger müssen wir im Training daran arbeiten“, sagt der Coach.

    Ein ganz großer Fingerzeig über die kommende Ausrichtung wird das Testspiel sicher nicht werden. Immerhin fehlen noch einige vermeintliche Leistungsträger wie Eric Martel oder Jan Thielmann. Auch Said El Mala ist nicht mit von der Partie. Die drei Akteure haben nach den jeweiligen Junioren-Europameisterschaften noch Sonderurlaub. Zudem dürfte es noch einige Veränderungen im Kader geben. Einen ersten Eindruck der Neuverpflichtungen wird es aber dennoch geben.