4:1-Erfolg! Der 1. FC Köln ringt den Hamburger SV nieder

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln nach dem Treffer von Florian Kainz
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4:1-Erfolg! Der 1. FC Köln ringt den Hamburger SV nieder

Der FC hat den vierten Sieg der laufenden Spielzeit eingefahren und das Duell der Aufsteiger für sich entschieden. Der 1. FC Köln gewinnt gegen den HSV 4:1. Damit klettern die Geißböcke auf Rang sieben.

Es war ein hartes Stück Arbeit, aber eins, das sich am Ende ausgezahlt hat. Der 1. FC Köln gewinnt gegen den HSV 4:1. Ragnar Ache, Florian Kainz, Said El Mala und Jakub Kaminski trafen für den FC. Jean-Luc Dompé hatte zwischenzeitlich verkürzt. Die Kölner profitierten aber auch von zwei Platzverweisen.

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Lukas Kwasniok wechselte gleich auf fünf Positionen und überraschte durchaus. Noch unter der Woche hatte der Kölner Trainer erklärt, Florian Kainz würde sicher irgendwann „reingeworfen“ werden. Nun war es soweit. Der Österreicher stand genauso in der Startelf wie Linton Maina und Denis Huseinbasic. Außerdem begann Cenk Özkacar in der Innenverteidigung und Marvin Schwäbe kehrte erwartungsgemäß in die Startelf zurück. Eric Martel übernahm wieder die Rolle in der zentralen Defensive. Said El Mala saß zunächst nur auf der Bank. Doch so überraschend die Nominierung von Kainz schien, so versuchte dieser, diese umgehend zu rechtfertigen. Zumindest gehörte der erste vielversprechende Abschluss dem Mittelfeldspieler (6.). Der FC gab weiterhin den Ton an. Unter anderem verfehlte Isak Johannesson das Tor mit einem direkten Freistoß aus 18 Metern (12.).

Ache und Kainz treffen für den FC

Und gerade als der HSV besser ins Spiel fand, leistete sich Albert Sambi Lokonga einen folgenschweren Stockfehler, Kainz witterte die Chance, lief alleine auf Daniel Heuer Fernandez zu, verpasste aber den richtigen Zeitpunkt. Der Versuch wurde von Luka Vuskovic geblockt, Maina nahm den zweiten Versuch, scheiterte aber ebenfalls. Der Ball landete bei Ragnar Ache, der sein Torkonto dann auch in der Bundesliga eröffnete (25.). Maina suchte kurz darauf den nächsten Abschluss, aber setzte zu hoch an (31.). Auf der anderen Seite brachte Rayan Philippe eine perfekte Flanke auf William Mikelbrencis, der aber seinen eigenen Mann anschoss (32.). Anschließend durfte sich auch Marvin Schwäbe bei einem Schlenzer von Ransford Königsdörffer auszeichnen (33.).

Auch Kainz probierte es nochmal aus der Distanz, aber setzte ebenfalls zu hoch an (34.). Genauso wie Maina aus der Box, der von Johannesson mit einem starken Steckpass eingesetzt wurde (42.). Es blieb zur Halbzeit bei der knappen Kölner Führung. Kwasniok musste schon zur Halbzeit wechseln, brachte Sebastian Sebulonsen für Joel Schmied. Und der Norweger fügte sich in der Innenverteidigung mit einem starken Ballgewinn ein. Sebulonsen übergab an Maina, der zwei Meter vor der Sechzehnerlinie von den Beinen geholt wurde. Den Freistoß nahm sich Kainz, der die Kugel in den Giebel schweißte (49.). Die Freude erhielt nur eine Minute später einen Dämpfer als Fábio Vieira aus der Distanz einnetzte. Zuvor hatte aber Rayan Philippe Martel mit dem Arm im Gesicht getroffen. Der Treffer wurde zurückgenommen (52.).

Dompé bringt den HSV zurück

Anschließend hätte Königsdörffer verkürzen können, traf aber nach einer Flanke den Ball nicht richtig. Das machte Jean-Luc Dompé mit einem schicken Schlenzer in den Winkel nach einer guten Stunde deutlich besser (61,). Der HSV war nun besser im Spiel, wollte den Ausgleich. Der Kölner Coach reagierte, brachte mit Dominique Heintz, Tom Krauß und Said El Mala drei neue Kräfte. Die Gäste gaben dennoch den Ton an. Und wieder zappelte der Ball im Netz von Marvin Schwäbe. Dieses Mal stand Rayan Philippe deutlich im Abseits, als er Vuskovic bediente (71.). Auf der anderen Seite wurde El Mala geschickt, der den hohen Ball aber nicht sauber verwerten konnte. Hamburg wollte viel, schwächte sich aber selbst. Immanuël Pherai stand noch keine zwei Minuten auf dem Platz, da musste der Offensivspieler schon wieder mit Gelb-Rot runter (79.).

Und nur vier Minuten später sah auch Vieira die Ampelkarte (83.). Der FC spielte nun in doppelter Überzahl. Der HSV spielte dennoch weiter nach vorne. Und ließ sich auskontern. Zunächst scheiterte El Mala noch an Heuer Fernandes. Dann machte Schwäbe das Spiel schnell mit einem Abwurf auf Kaminski, der legte quer zu El Mala, der nur noch einschieben musste (90.+7). Anschließend revanchierte sich der Torschütze und legte Kaminski das 4:1 auf (90.+9). Dabei blieb es. Am kommenden Samstag steht dann das Derby an.

1. FC Köln: Schwäbe – Özkacar, Martel, Schmied (46. Sebulonsen) – Lund, Huseinbasic, Johannesson (66. Heintz) Kaminski – Kainz (66. Krauß) – Ache, Maina (66. El Mala); Tore: 1:0 Ache (25.), 2:0 Kainz (49.), 2:1 Dompé (61.), 3:1 El Mala (90.+7), 4:1 Kaminski (90.+9) Gelbe Karten FC: Bülter; Gelb-Rote Karten: Pherai (79.), Vieira (83.).


Bundesliga Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Hamburg: FC gewinnt 4:1 gegen den HSV

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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Bundesliga Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Hamburg: FC gewinnt 4:1 gegen den HSV

Am Sonntagnachmittag steht für den FC der neunte Spieltag der Bundesliga auf dem Plan. Dabei haben die Geißböcke Mitaufsteiger Hamburg zu Gast: Alle Informationen gibt es im Bundesliga Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV.

Die Mannschaft von Trainer Merlin Polzin ist am Sonntagnachmittag zu Gast im RheinEnergieSTADION. Die Kölner treffen dann im Duell auf den Mitaufsteiger der vergangenen Saison: Alle Informationen gibt es im Bundesliga Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker der Bundesliga-Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV. Der FC empfängt am Sonntagnachmittag die Mannschaft von Merlin Polzin. FC-Trainer Lukas Kwasniok weiß um die Stärken des Gegners: „Sie haben sich dazu entschlossen, mit zwei defensiven Mittelfeldspielern in der Dreierkette zu agieren, und das führt dazu, dass sie recht schnell eine Spieldominanz entwickeln.“ Kwasniok will mit seiner Mannschaft dagegen halten.



Schiedsrichter Daniel Schlager, 1. FC Köln und Hamburger SV – da war doch was

Daniel Schlager im Spiel des 1. FC Köln gegen den Hamburger SV
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Schiedsrichter Daniel Schlager, 1. FC Köln und Hamburger SV – da war doch was

Schiedsrichter Daniel Schlager pfeift am Sonntag die Begegnung des 1. FC Köln gegen den Hamburger SV. Die Bilanz unter dem Unparteiischen spricht für den FC. Aber da war doch etwas mit dem HSV…

Am kommenden Sonntag empfängt der FC mit dem Hamburger SV den Mitaufsteiger im Kölner Stadion. Mit einem Erfolg würden die Geißböcke einen großen Sprung in der Tabelle machen. Mittlerweile sind die Schiedsrichteransetzungen des Spieltags bekannt. Daniel Schlager pfeift den 1. FC Köln gegen den Hamburg SV.

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Der 35-Jährige ist zum achten Mal Schiedsrichter einer Begegnung des 1. FC Köln. Und die Bilanz spricht knapp für die Kölner. Der FC gewann drei Spieler, verlor zwei und spielte demnach auch zwei Remis. Besonders auffallend: In vier Begegnungen fielen vier oder mehr Tore. So zum Beispiel beim Auswärtsspiel im April 2019 in Duisburg. Der MSV ging damals in der 2. Bundesliga im ersten Abschnitt gleich zwei Mal in Führung. Jhon Cordoba hatte zwischenzeitlich ausgeglichen. Nach dem Wechsel drehten Louis Schaub, erneut Cordoba und Simon Terodde innerhalb von sechs Minuten den Spielstand und stellten die Weichen auf Erfolgskurs. Eigentlich, denn Duisburg schlug ebenfalls mit zwei Toren in zehn Minuten zurück und glich spät aus.

Kainz trifft doppelt, nur zählt es nicht

Vor ziemlich genau einem Jahr leitete der Unparteiische die Begegnung der Geißböcke gegen Greuther Fürth. In einer eher ereignisarmen Partie setzten sich die Kölner am Ende ein wenig glücklich 1:0 durch. Der erst kurz zuvor eingewechselte Damion Downs traf in der Nachspielzeit. Besonders in Erinnerung ist aber eine bittere Entscheidung von Daniel Schlager geblieben. Eine bittere, wenn auch richtige. Vor knapp vier Jahren pfiff der Schiedsrichter das Pokal-Achtelfinale der Kölner gegen den Hamburger SV. Nach einer Nullnummer in der regulären Spielzeit sah der HSV bereits wie der sichere Sieger aus, nachdem Robert Glatzel zu Beginn der Verlängerung getroffen hatte. Unmittelbar vor dem Schlusspfiff entschied Schlager dann auf Foulelfmeter für die Kölner. Anthony Modeste blieb eiskalt. Beim anschließenden Elfmeterschießen hatten nur Salih Özcan und Sonny Kittel verschossen. Florian Kainz trat zum letzten Elfmeter an und verwandelte. Nur ließ Schlager den Treffer nicht zählen.

Und das absolut zu recht. Kainz hatte sich den Ball beim Schuss an das Standbein geschossen, ihn demnach zwei Mal berührt. Schiedsrichter Schlager gab den Treffer dementsprechend nicht, der Traum vom Pokal-Viertelfinale war ausgeträumt. Ganze sechs Mal leitete der 35-Jährige Partien von Kölns Gegner. Und das ist für den HSV offenbar auch ein gutes Omen. Fünf der Begegnungen gewannen die Rothosen.

Aluminium, Abschlüsse und mangelnde Effizienz – Das erwartet den FC gegen den HSV

Jubel bei Spielern des Hamburger SV
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Aluminium, Abschlüsse und mangelnde Effizienz – Das erwartet den FC gegen den HSV

Nach dem Pokal-Aus gegen den FC Bayern München am vergangenen Mittwoch steht für den FC am Wochenende der 9. Bundesliga-Spieltag auf dem Programm. Am Sonntagnachmittag empfängt das Team von Trainer Lukas Kwasniok den Hamburger SV. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Hamburg.

Mit dem HSV trifft der FC am Sonntagnachmittag auf den Tabellendreizehnten – und auf den Mitaufsteiger der vergangenen Saison. Beide Teams haben im Sommer in der Transferphase ordentlich nachgelegt. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Hamburg.

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Form: Nachdem sich der HSV in der ersten Runde des DFB-Pokals mit viel Mühe beim Oberligisten FK Pirmasens durchgesetzt hatte, holten die Rothosen aus den ersten drei Ligaspielen lediglich einen Zähler. Am vierten Spieltag feierte das Team von Merlin Polzin dann mit einem 2:1 gegen Heidenheim den ersten Sieg in der Bundesliga seit Mai 2018. Nach einem 0:0 bei Union Berlin gewannen die Hamburger deutlich mit 4:0 gegen Mainz. Nach der Länderspielpause verlor der HSV zunächst mit 1:2 in Leipzig, bevor sich die Nordlichter am vergangenen Wochenende mit 0:1 gegen Wolfsburg geschlagen geben mussten. Unter der Woche zog der HSV mit einem 1:0-Sieg in Heidenheim ins Achtelfinale des Pokals ein. Aktuell stehen die Rothosen mit acht Punkten auf dem 13. Tabellenplatz.

Viele Abschlüsse aber wenig Effizienz

Alupech: Das Team von Trainer Merlin Polzin hatte in dieser Saison schon viel Pech vor dem gegnerischen Tor. An den ersten acht Spieltagen scheiterten die Rothosen bereits viermal am Aluminium. Nur Mainz und Wolfsburg mit jeweils fünf Aluminiumtreffern scheiterten noch häufiger am Pfosten oder an der Latte.

Viele Abschlüsse: Der HSV gab in dieser Saison bereits 114 Torschüsse ab. Damit steht der Bundesligaaufsteiger in dieser Statistik hinter dem FC Bayern München (153), dem VfB Stuttgart (134) und RB Leipzig (117) auf dem vierten Platz. Im Vergleich. Der FC gab an den ersten acht Spieltagen 20 Torschüsse weniger ab als der kommende Gegner.

Wenig Effizienz: Obwohl Hamburg eine der Mannschaften ist, die mit die meisten Torschüsse der Liga abgeben, stellt der HSV gemeinsam mit Heidenheim und lediglich sieben eigenen Treffern die zweitschlechteste Offensive der Liga. Nur Borussia Mönchengladbach konnte mit sechs eigenen Treffern noch weniger Erfolgserlebnisse feiern. Insgesamt findet lediglich jeder 16. Schuss der Hamburger den Weg ins Netz.

Im Fokus: Luka Vuskovic

Im Fokus: Mit Luka Vuskovic hat der Hamburger SV ein echtes Innenverteidigertalent im Kader. Der 18-Jährige wechselte im Sommer per Leihe von Tottenham Hotspur zu den Rothosen und entwickelte sich in Hamburg sofort zum Stammspieler. Ab dem dritten Spieltag stand der Kroate in jedem Pflichtspiel des HSV in der Startelf und bestritt dabei auch jede Partie über die komplette Spielzeit. Beim 2:1-Sieg gegen Heidenheim brachte Vuskovic das Team von Merlin Polzin mit 1:0 in Führung und hatte somit einen großen Anteil am ersten Bundesligasieg des HSV nach dem Aufstieg. Besonders auffällig ist Vuskovics Präsenz in der Luft. Mit 51 gewonnenen Kopfballduellen ist der Rechtsfuß der beste Kopfballspieler der Bundesliga. Mit insgesamt 73 Prozent gewonnener Zweikämpfe ist der 18-Jährige der beste Innenverteidiger der Liga. Besonders interessant. Luka Vuskovic ist der Bruder von Mario Vuskovic, der aktuell aufgrund von Doping gesperrt ist, vor der Sperre jedoch beim HSV unter Vertrag stand.

Klares System

Formation: Merlin Polzin lässt seine Mannschaft überwiegend in einem 3-4-3-System auflaufen. Zwischen den Pfosten ist Daniel Heuer Fernandes gesetzt. Davor haben Luka Vuskovic und Daniel Elfadli einen Stammplatz. Den dritten Platz in der Dreierkette machen Nicolas Capaldo, Jordan Torunarigha und Warmed Omari unter sich aus. Auf den beiden Schienenpositionen haben Miro Muheim links und Giorgi Gocholeishvili rechts den Vorzug erhalten. Allerdings fiel der Georgier aufgrund einer Nasenbeinfraktur zuletzt aus. Im zentralen Mittelfeld ist Nicolai Remberg gesetzt. Neben dem ehemaligen Kieler wechselten sich bislang vorwiegend Sambi Lokonga und Fabio Vieira ab. Vorne setzt der HSV auf Tempo. Dabei sind Ransford Königsdörffer in der Spitze und Ryan Philippe auf der rechten Außenbahn seit den vergangenen Wochen gesetzt. Auf der linken Außenbahn wechseln sich Alexander Rössing-Lelesiit und Jean-Luc Dompe ab.

“Sie haben Top-Transfers getätigt“

Lukas Kwasniok über den HSV: „Sie haben Top-Transfers getätigt, aber konnten die Transfers nicht im Verlauf der Vorbereitung abschließen, sondern erst hinten raus. Das hat bei Ihnen natürlich erst einmal für eine gewisse Unruhe gesorgt. Dann hast du das Problem, dass du am Anfang gegen die Bayern spielst, eine Reise bekommst und dann auf einmal alles infrage gestellt wird. Mit den Verpflichtungen hinten raus hat diese Mannschaft einfach extrem an Qualität dazugewonnen. Sie können auch den Ansatz von Merlin, fußballerisch gute Akzente zu setzen, in der Bundesliga umsetzen. Ich würde sagen, da sind sie uns sogar einen kleinen Step voraus. Sie haben sich dazu entschlossen, mit zwei defensiven Mittelfeldspielern in der Dreierkette zu agieren, und das führt dazu, dass sie recht schnell eine Spieldominanz entwickeln. Sie haben eine gute Mischung gefunden und gegen Wolfsburg auf ein Tor gespielt, nur die Murmel nicht über die Linie stolpern können. Aber die Leistung war wie davor in Leipzig gut. Für mich ist das nicht überraschend, weil die Transfers, die sie getätigt haben, top gewesen sind.“

Polzin will die „Wucht im Keim ersticken“

Merlin Polzin über den FC: „Wir treffen auf eine Mannschaft, die über sehr viel Qualität, über teilweise viel Bundesligaerfahrung verfügt und auch viele Möglichkeiten in der Offensive hat. Ich glaube, die Stimmung wird richtig cool werden. Es ist ein cooles Stadion und ein sehr sympathischer Verein. Ich glaube, der FC ist immer mit sehr viel Herz und Leidenschaft unterwegs. Man freut sich immer auf diese Duelle. Wir haben in der vergangenen Saison gezeigt, dass wir in diesen Duellen nicht nur mithalten, sondern auch gegen diese sehr erfahrene Bundesligamannschaft gewinnen können. Es wird ein Spiel werden, in dem uns alles abverlangt werden wird. Ich glaube, Lukas und sein Trainerteam sind dafür bekannt, Lösungen zu finden, durch die der Gegner vor Probleme gestellt wird. Wir müssen die Wucht, die in diesem Stadion entstehen kann, versuchen, im Keim zu ersticken.“

Mögliche Aufstellung HSV: Heuer Fernandes – Capaldo, Vuskovic, Elfadli – Gocholeishvili, Lokonga, Remberg, Muheim – Philippe, Königsdorffer, Dompe

Ausfälle HSV: Merlin Polzin muss in Köln lediglich auf Warmed Omari (Sprunggelenkverletzung) verzichten. Alle anderen Profis stehen den Hamburgern zur Verfügung. Allerdings fiel zuletzt auch


Wie stellt Kwasniok gegen den HSV auf? So könnte der 1. FC Köln spielen

Ragnar Ache könnte Marius Bülter ersetzen
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Wie stellt Kwasniok gegen den HSV auf? So könnte der 1. FC Köln spielen

Für den 1. FC Köln steht wenige Tage nach der 1:4-Niederlage im DFB-Pokal das Heimspiel gegen den Hamburger SV auf dem Programm. So könnte der 1. FC Köln gegen Hamburg spielen.

Nach zwei aufreibenden Duellen gegen den BVB und die Bayern steht nun das Duell gegen die Rothosen auf dem Plan. Lukas Kwasniok könnte seine Mannschaft auf wenigen Positionen verändern. Ein Offensivspieler bekam vom FC-Coach bereits am Freitag einen Startelfplatz in Aussicht gestellt. So könnte der 1. FC Köln gegen Hamburg spielen.

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Beim Heimspiel gegen den Hamburger SV muss Lukas Kwasniok lediglich auf die drei Langzeitverletzten Rav van den Berg, Luca Kilian und Timo Hübers verzichten. Bei van den Berg gab es am Freitag jedoch positive Nachrichten. So trainierte der Niederländer gemeinsam mit der Mannschaft auf dem Feld. Kwasniok bremste jedoch die Erwartungen nach dem Training: „Ich weiß nicht, ob man das als Mannschaftstraining titulieren kann, wenn man ein wenig Fußballtennis spielt“, so der Coach. „Ohne jeglichen Körperkontakt war es ein perfekter Tag, um ihn da einzubinden. Es ist schon der Plan, dass er spätestens nach der Länderspielpause wieder alles absolvieren kann“, so der 44-Jährige nach dem Freitagstraining.

Große Chance für Heintz

Alle anderen FC-Profis haben das Pokalspiel gegen den FC Bayern München gut überstanden und stehen dem FC-Trainer daher auch im Heimspiel gegen den HSV zur Verfügung. Allerdings ist es möglich, dass Kwasniok seine Mannschaft auf ein paar Positionen verändern wird. Marvin Schwäbe kehrt wieder ins Tor zurück. Ron-Robert Zieler wurde von Kwasniok vor der Saison als Pokaltorhüter benannt, ist in der Liga jedoch die klare Nummer zwei. Vor Schwäbe ist die Sache allerdings spannender. In der Dreierkette dürften erneut Joel Schmied und Eric Martel beginnen. Den dritten Platz machen Dominique Heintz, Cenk Özkacar und Tom Krauß unter sich aus. Da Heintz am Fuß einige Qualitäten mitbringt, das Spiel auch mit langen Bällen aufbauen kann und der FC gegen den HSV den Ball haben dürfte, hat der Linksfuß große Chancen, in die Startformation zu rücken.

Allerdings könnten auch zwei der drei Genannten beginnen. Sollte nämlich Eric Martel wieder ins Mittelfeld rücken, dürfte Krauß die zentrale und Heintz oder Özkacar die linke Position übernehmen. Auf den Schienenpositionen gibt es an Kristoffer Lund und Sebastian Sebulonsen aktuell wohl kein Vorbeikommen. Im Mittelfeld hängt alles mit der Personalie Martel zusammen. Rückt der ehemalige deutsche U21-Nationalspieler ins Mittelfeld, dürfte neben ihm Isak Johannesson beginnen. Bleibt Martel allerdings in der Defensive, würden sich Denis Huseinbasic oder Tom Krauß, sofern der ehemalige Schalker nicht selbst in der Abwehr aufläuft, für die Position neben Johannesson anbieten.

Wie gestaltet Kwasniok die Offensive?

Ganz so offen wie die Besetzung der Abwehr dürfte das Personal in der Offensive nicht sein. Zwar hat Kwasniok mit Said El Mala, Ragnar Ache, Marius Bülter, Linton Maina, Luca Waldschmidt und Jakub Kaminski gleich sechs Profis, die für die verbliebenen drei Positionen infrage kommen, allerdings gibt es Favoriten. Ein Profi bekam am Freitag jedoch schon die Mitteilung, dass er gegen den HSV wahrscheinlich in der Startelf stehen wird. „Er macht einen guten Eindruck und dann ist die Wahrscheinlichkeit schon auch relativ hoch, dass er beginnt, um dann zu schauen, wie lange er dann durchhalten kann“, so Kwasniok über Ragnar Ache, der gegen den FCB sein erstes Pflichtspieltor im FC-Trikot erzielte und auch sonst einen guten Auftritt zeigte.

Neben Ache dürfte auch Said El Mala wieder starten, der in den vergangenen Wochen zu den positiven Erscheinungen des FC zählte und immer wieder gefährliche Momente in den Spielen erzeugte. Die dritte Position dürfte sich dann in einem 50:50-Duell zwischen Kaminski und Bülter entscheiden, die beide gewisse Qualitäten ins Spiel bringen. Für Bülter würde seine Körperlichkeit sprechen, die die Kölner gegen die robusten Hamburger definitiv benötigen können. Allerdings überzeugte der 32-Jährige gegen den FC Bayern nicht. Kaminski gehört in dieser Saison zu den konstantesten FC-Spielern und stellte die Gegner durch sein unermüdliches Anlaufen immer wieder vor große Probleme. Wenn Kwasniok sich jedoch entscheidet, El Mala nach den Startelfeinsätzen gegen Dortmund und München erst einmal auf die Bank zu setzen, dürften sowohl Kaminski links als auch Bülter rechts beginnen.

So könnte der FC gegen Hamburg spielen

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Dominique Heintz vom 1. FC Köln

Dominique Heintz

Eric Martel gibt beim 1. FC Köln den Ton an

Eric Martel

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joel Schmied

Sebastian Sebulonsen im Testspiel gegen Leicester City

Sebastian Sebulonsen

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln

Tom Krauß

Isak Johannesson

Kristoffer Lund

Jakub Kaminski im Testspiel gegen Fortuna Köln

Jakub Kaminski

Said El Mala jubelt nach dem Ausgleich gegen den FC Augsburg

Said El Mala

Ragnar Ache könnte Marius Bülter ersetzen
Ragnar Ache



Die FC-Einzelkritik gegen die SV Elversberg: Nach durchwachsener Leistung immerhin eine Zwei

Linton Maina im Spiel gegen die SV Elversberg
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Die FC-Einzelkritik gegen die SV Elversberg: Nach durchwachsener Leistung immerhin eine Zwei

Drei Punkte, aber nicht sonderlich gut gespielt, könnte das Fazit der Begegnung der Geißböcke gegen Elversberg lauten. 1:0 setzte sich der FC nach einem Treffer von Dejan Ljubicic durch. Wirklich gut spielten die Geißböcke aber nicht. So fallen auch die Noten aus beim 1. FC Köln: So ist die Einzelkritik gegen die SV Elversberg.

Zumindest bis zum Abend hat der FC die Tabellenführung der 2. Bundesliga wieder zurückerobert. Eine unterm Strich durchwachsene Leistung reichte dem FC gegen gut aufspielende Elversberger und eine überragende Aktion von Dejan Ljubicic. Überzeugen könnten nicht alle beim 1. FC Köln: So ist die Einzelkritik gegen die SV Elversberg.

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So wirklich zufrieden konnten die Kölner Verantwortlichen mit dem 1:0-Erfolg der Geißböcke über die SV Elversberg nicht sein. Der FC fand zwar stark in die Begegnung, ließ aber schnell mindestens genauso stark nach. Schon nach einer knappen Viertelstunde übernahm der Gast zunehmend die Initiative, wurde stärker und hatte auch einige Möglichkeiten. Der Offensive fiel gerade im Schlussdrittel wenig ein, die Pässe waren zu ungenau, die Ideen überschaubar. In der Defensive leistete sich die Hintermannschaft einige Aussetzer. Und doch fand Gerhard Struber positive Worte. „Sie haben vieles heute gut gemacht, aber wir sind am Ende der Sieger. In gewissen Spielmomenten haben wir richtig Druck erzeugt. Speziell hinten raus wollten wir es noch mehr als der Gegner“, sagte der Trainer, der am Freitag Geburtstag feierte.

Wie bewertet ihr den FC?

Marvin Schwäbe: „Es war ein Arbeitssieg“

Ein wirklich großes Geschenk machte die Mannschaft dem Coach aber nicht. Gerade die Phase vor dem vermeintlichen 1:0 durch Linton Maina war richtig schwach. Die Saarländer waren in dieser Phase der Führung näher, erzielten auch ein Tor, das wiederum aufgrund einer Abseitsstellung nicht gegeben wurde. Mit dem Tor von Maina änderte sich die Begegnung, auch wenn das Tor ebenfalls zurückgenommen wurde. „Was soll ich sagen. Kann man, kann man nicht. Da gibt es 140.000 Meinungen – auch ich hätte eine und die würde für uns ein Tor bedeuten“, sagte Struber. Der FC spielte nun zielstrebiger, munter nach vorne und belohnte sich spät durch Ljubicic. „Es war ein Arbeitssieg. Das war bestimmt nicht schön anzuschauen heute, aber am Ende nehmen wir die drei Punkte mit“, sagte Marvin Schwäbe, der einmal mehr zu den besseren Kölnern gehörte.

So bewerten wir die FC-Profis gegen die SV Elversberg

Marvin Schwäbe in der Einzelkritik

Zunächst lange beschäftigungslos. Verschätzte sich dann bei einer Ecke, die Martel für ihn klärte. Rettete im ersten Abschnitt mit einem starken Fußreflex nach einer scharfen Hereingabe. Hätte wohl auch bei Petkovs Schuss an den Pfosten ohne Chance gewesen. Klärte noch einmal stark gegen Neubauer, der aber im Abseits stand.

Joel Schmied Einzelkritik 3

Fügte sich mit einer tollen Grätsche bei einem Pass von Neubauer bei seinem Debüt gut ein. Wirkte auch anschließend oft souverän in den Zweikämpfen. Ließ sich einmal von Petkov leicht vernaschen, stand auch bei einer weiteren Aktion des Gegners nicht sonderlich sicher. Starkes Aufbauspiel, die Zweikampfquote muss gesteigert werden.

Timo Hübers Einzelkritik 1. FC Köln 3-

Wirkte nicht immer ganz sicher. Sein Ausflug mit Ball ins Mittelfeld hätte bitter bestraft werden können. War direkt an mehreren Situationen des Gegners beteiligt. Kam aber auf eine gute Zweikampfquote.

Dominique Heintz

In der Defensive sehr konzentriert, sehr solide. Wieder einmal der beste Innenverteidiger der Geißböcke. Schaltete sich auch in die Vorwärtsbewegung ein. Unter anderem mit einem tollen tiefen Pass auf Downs, der einen Tick zu früh gestartet war. Die beste Zweikampfquote, die meisten Ballkontakte – auf Heintz ist Verlass.

Leart Pacarada vpm 1. FC Köln

Ordentlicher Beginn, leitete zu Beginn einige Offensivaktionen ein, ließ aber im Laufe der ersten Halbzeit stark nach. War bei Petkovs Pfostenschuss zu zaghaft, Legte Maina mit einem tollen Pass das vermeintliche 1:0 auf, das warum auch immer nicht gegeben wurde. War auch am Treffer von Ljubicic beteiligt, allerdings auch, weil seine Flanke einfach nur schwach war.

Eric Martel Einzelkritik

Kehrte wieder zurück auf seine angestammte Position und überzeugte auch dort wieder. Grätschte früh einen freien Ball für den geschlagenen Schwäbe weg. Hätte mit dem Kopf die Kölner Führung erzielen können, legte die Kugel knapp am Pfosten vorbei.

Jusuf Gazibegovic Einzelkritik

War deutlich besser im Spiel als noch bei seiner Pflichtspiel-Premiere in der vergangenen Woche. Auch, wenn er früh einen Konter viel zu leicht wegschenkte. Schaltete sich immer wieder gut in die Offensive ein. Sein Schuss aus 20 Metern war ein starkes Ausrufezeichen. Rettete in der ersten Halbzeit mit einer beeindruckenden Grätsche gegen Zimmerschied.

Florian Kainz, Einzelkritik 4

War eigentlich zunächst gut im Spiel, versuchte die Geschicke zu leiten. Tat sich dabei aber zunehmend schwer. War nach seinem Schuss ans Außennetz kaum noch zu sehen.

Zeigte schon nach zwei Minuten, dass er sicherlich einer der technisch besten Kölner ist, als er die Kugel nur knapp über die Latte schlenzte. Spielte auch anschließend einige gute Bälle in die Schnittstelle, unter anderem auf Downs, der mit dem Ball aber nicht viel anzufangen wusste. Erlöste die Kölner einmal mehr und das wieder technisch stark.

Hatte mehr Offensivaktionen als noch gegen Hamburg. Die waren deswegen aber nicht besser. Dass er die Klasse hat, steht außer Frage, die Leistungen wollen noch nicht konstant passen. Fand insgesamt wieder viel zu wenig statt.

Einzelkritik Maina

An Maina scheitern sich weiterhin die Geister und die Gemüter. Sein Tempo ist atemberaubend, eine Waffe – aber eine stumpfe, wenn er im finalen Moment immer wieder die falschen Entscheidungen trifft. So deutete erneut viel auf einen eher tragischen Nachmittag hin, vor allem als sein starker Treffer unter die Latte zurückgenommen wurde. Bereitete dann aber Ljubicics Treffer vor und nahm mit seinen Tempoläufen am Ende wichtige Zeit von der Uhr.

Jan Thielmann Einzelkritik

Kam bereits nach einer knappen Stunde für Gazibegovic. War auch bemüht, fand aber nicht so recht ins Spiel. Sein katastophaler Fehlpass Richtung Hübers sorgte für einen Schreckmoment in der Kölner Hintermannschaft.

In die Bewertung fließen alle Spieler mit ein, die mindestens eine halbe Stunde der regulären Spielzeit auf dem Platz standen.

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Timo Hübers vom 1. FC Köln

Spielbericht

Liveticker zum Nachlesen

Kaderlücke: HSV-Spiel zeigt einmal mehr, wie dringend der 1. FC Köln einen Stürmer braucht

Damion Downs vom 1. FC Köln
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Kaderlücke: HSV-Spiel zeigt einmal mehr, wie dringend der 1. FC Köln einen Stürmer braucht

Im Duell gegen den HSV fand der Kölner Sturm nicht statt. Es fehlte an Ideen, Kreativität und vor allem an Torschüssen und -chancen. Die Hoffnung auf eine große Verstärkung im Winter bremste Sportdirektor Christian Keller. Aber: Dem 1. FC Köln fehlt immer noch ein effektiver Stürmer.

Ein xGoals-Wert von 0.38 und gerade ein Schuss aufs Tor ist die ernüchternde Bilanz der Kölner Offensive im Duell gegen den Hamburger SV. Auch wenn die FC-Verantwortlichen einen dritten Transfer nicht unbedingt für nötig erachten, müssten diese Werte eine deutliche Sprache sprechen. Dem 1. FC Köln fehlt immer noch ein effektiver Stürmer.

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Die Bilanz war vielsagend: Ein Torschuss (!), 48 Ballkontakte, gefühlt nicht den Hauch einer Chance. Der Arbeitsnachweis der drei Kölner Angreifer, vorausgesetzt man zählt Luca Waldschmidt als Spieler hinter den Spitzen überhaupt zu den diesen dazu, war schon sehr bescheiden. Der 20-jährige Damion Downs war gegen den Hamburger SV überhaupt kein Faktor, hing vor allem im ersten Abschnitt komplett in der Luft, wirkte Fehl am Platz. Nach dem Wechsel war der Stürmer durchaus besser ins Spiel eingebunden, aber auch weiterhin nicht wirklich gefährlich. Der Wechsel nach einer guten Stunde insofern absolut nachvollziehbar. Nur änderte sich das Spiel auch mit der frischen Kraft mal so gar nicht. Steffen Tigges spielte nahezu eine halbe Stunde, kam in diesem Zeitraum auf vier Ballkontakte, lief dabei sogar einmal alleine aufs Tor zu, scheiterte aber ziemlich schwach an Daniel Heuer Fernandes im HSV-Tor, stand aber auch im Abseits.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Mangelnde Torgefahr schon seit Wochen

Vielsagend war noch ein ganz anderer Eindruck: Zwar ebenfalls doppelt zurückgepfiffen, aber in die beste Schussposition brachte sich gleich zwei Mal Eric Martel – der Hilfs-Innenverteidiger, der einmal das Außennetz und einmal den Pfosten traf. Auch, wenn die Tore beide nicht gegolten hätten, Martel strahlte noch mit die größte Gefahr aus. Zwar fand Gerhard Struber am Samstagabend noch sehr deutliche Worte, kritisierte seine Mannschaft ungewohnt scharf, sprach unter anderem von Päuschen, die sich einige Spieler geleistet hätten, das sollte aber nicht über den Umstand hinwegtäuschen, der sich nun schon seit einigen Wochen oder besser gesagt einigen Ligaspielen deutlich aufdrängt: Der FC findet in der Offensive einfach zu wenig statt. In den Spielen vor der Pause ging das gut, weil des Öfteren ein Moment reichte, um die Duelle zu entscheiden.

Gegen den HSV waren die Kölner diesem Moment aber nicht wirklich nahe. Ein xGoals-Wert von 0.38 spricht zumindest nicht dafür, dass die Geißböcke an einem Treffer schnupperten. Die Rothosen strahlten da mit 2.51 schon deutlich mehr Torgefahr aus. Die Kölner Offensivschwäche hat sicherlich verschiedene Facetten und am Samstag wurden diese an mehreren Stellen deutlich. Der FC war beim Passspiel zu unpräzise. Die tiefen Bälle aus dem Mittelfeld fanden viel zu selten Mitspieler. Dem Kölner Offensivspiel fehlte jegliche Kreativität, dazu verloren die Geißböcke viel zu viele Zweikämpfe und einfache Bälle und gewannen die Kugel dann erst sehr spät wieder zurück. Die Kölner strahlen seit einigen Wochen zu wenig Gefahr aus. In der ersten Hälfte der Hinrunde führte der FC die Statistik der xGoal-Werte souverän an, ab dem elften Spieltag befinden sich die Geißböcke nur noch im Liga-Mittelfeld.

Dem FC fehlt ein Zielstürmer

Und so kommt der Wunsch der Kölner Fans nach einem weiteren Angreifer, einem wuchtigen Knipser, wie ihn Thomas Kessler vor einigen Monaten ins Spiel brachte, alles andere als von ungefähr. Zwar fällt Tim Lempele wohl nicht lange aus, Damion Downs hat schon bewiesen, dass er in die Rolle des Topstürmers reinwachsen kann. Doch dem Stürmer fehlt noch die nötige Konstanz. Ein erfahrener Stürmer würde diese durchaus in den Angriff bringen. Ein klassischer Zielstürmer sollte zumindest für andere Offensivmomente sorgen können. Die mangelnde Durchschlagskraft in der Offensive wird natürlich auch den Kölner Verantwortlichen nicht verborgen geblieben sein, umso erstaunlicher, dass Christian Keller auch am Samstagabend jegliche Euphorie der Fans ausbremste.

„Wir wollten einen Rechtsverteidiger holen – das ist gelungen mit Jusuf Gazibegovic. Wie wollten einen Innenverteidiger holen, der ins Profil passt – das ist mit Joël Schmied auch gelungen“, erklärte der Sportdirektor seine bisherigen Transfers. „Ansonsten kann es sein, dass wir uns in der Offensive nochmal verstärken werden, das muss aber nicht sein.“ So Keller weiter. Auch Thomas Kessler hatte vor kurzem die Hoffnung auf einen Stürmer, der sofort helfen würde gedämpft. „Wir haben gesagt, dass wir uns die Entwicklung unserer Spieler anschaun“, so Kessler. Und die sei bei den Kölnern Angreifern sehr positiv. „Deswegen sind wir jetzt nicht in der Situation, in der wir auf Biegen und Brechen etwas machen werden.“ Die Begegnung gegen den HSV deutete aber sehr wohl daraufhin, dass es im Angriff noch Bedarf gibt.

Ausschließen will man einen weiteren Transfer in Köln natürlich nicht. „Das hängt davon ab, wie die nächsten zwei Wochen auf dem Transfermarkt laufen. Meistens passiert ja hinten raus, mit dem man davor vielleicht nicht gerechter hat und der ein oder andere wird doch noch entscheidungsfreudiger“, so Keller. Die kommenden Tage könnten Aufschluss bringen. Die Zurückhaltung wird wohl vor allem mit dem schweren Winter-Transfermarkt zusammenhängen. Einen Angreifer mit Torgefahr geben die Vereine schließlich nicht einfach ab.

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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Jusuf Gazibegovic offenbart beim Debüt Anlaufschwierigkeiten beim 1. FC Köln

Jusuf Gazibegovic vor dem Spiel mit dem 1. FC Köln
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Jusuf Gazibegovic offenbart beim Debüt Anlaufschwierigkeiten beim 1. FC Köln

Der Neuzugang der Kölner konnte im Duell gegen den HSV nicht überzeugen. Auch Gazibegovic selber war mit den Leistungen nicht zufrieden, blickt aber positiv in die Zukunft. Es war ein durchwachsenes Debüt für Jusuf Gazibegovic beim 1. FC Köln.

Gleich zu Beginn der Partie gab es Gelb für den neuen Abwehrspieler. Es war ein durchwachsenes Debüt für Jusuf Gazibegovic beim 1. FC Köln.

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Das Spiel gegen den HSV war erst wenige Augenblicke alt, da setzte der Kölner Neuzugang bereits ein erstes Zeichen. Nach einer Ecke der Kölner setzte Immanuël Pherai zum Tempolauf an, Jusuf Gazibegovic griff beherzt zu, unterband den Konter und sah folgerichtig den gelben Karton und das schon nach fünf Minuten. Keine guten Voraussetzungen für das Premierenspiel und vor allem ein Duell gegen einen der besten und schnellsten Außenbahnspieler der Liga, gegen Jean-Luc Dompé. Für den 24-Jährigen war die Verwarnung ohnehin eine Spur zu hart. „Wenn ich es mir jetzt nach dem Spiel so anschaue, verstehe ich es immer noch nicht. Es waren 80 Meter bis zum Tor, er legt sich den Ball 20 Meter vor“, sagte Gazibegovic und erklärte, dass er später noch zwei, drei Fouls gespielt hätte, bei denen der Schiedsrichter dann aber nicht so hart entschieden, „drüberweggeschaut“ hätte.

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Gazibegovic: „Persönlich glaube ich, dass da schon mehr drin gewesen ist“

So aber stand da die Verwarnung und damit die Bürde gegen den schnellen Dompé nicht ganz so beherzt zur Sache zu gehen. „Natürlich hemmt dich so etwas“, sagte der Rechtsverteidiger. „Vor allem gegen so einen Spieler wie Dompé. Es ist nicht einfach mit so viel Speed und Dynamik, wie er hat. Es ist nicht einfach.“ Nicht ganz so einfach verlief das Zweitliga-Debüt des Nationalspielers von Bosnien-Herzegowina. Nachdem der 24-Jährige in den Testspielen gegen Lugano und Viktoria Köln noch einen beachtlichen Eindruck hinterlassen hatte, verlief das Spiel gegen den HSV nicht ganz so geschmeidig für den Rechtsverteidiger. Gazibegovic fand nicht so recht in die Begegnung, spielte auf der rechten Seite weder defensiv noch offensiv eine große Rolle.

„Persönlich glaube ich, dass da schon mehr drin gewesen ist. Das habe ich mir ein bisschen anders vorgestellt“, sagte Gazibegovic, der zumindest die Kulisse als „geil“ empfand. Der 24-Jährige war schon im Dezember als erster Neuzugang nach dem Registirerungsverbot vorgestellt worden. Und die Erwartungen sind groß. Kein Wunder, Gazibegovic kommt von Sturm Graz als Champions-League-Teilnehmer, als Stammspieler beim östereichischen Bundesligisten und der Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegwoina sowie als Akteur, dessen Marktwert vom Online-Portal transfermarkt.de auf fünf Millionen Euro eingeschätzt wird. Dass der Abwehrspieler nicht in die Begegnung fand, lag sicherlich auch am behäbigen Spiel der gesamten Mannschaft. „Wir haben unsere Philosophie am Anfang nicht gezeigt. Das war einfach nicht genug. Wir waren nicht entschlossen genug. Wir haben viele unnötige Fehler gemacht. Kleinere Fehler“, sagte der Neuzugang.

„Es kann nur besser werden“

Doch auch individuell wollte es nicht so richtig laufen. Der 24-Jährige kam in einer Stunde Spielzeit auf 25 Ballkontakte und eine Passquote von 48 Prozent. Jeder zweite gespielte Pass landete beim Gegner. Gerade die Anspiele in die Tiefe in Richtung Damion Downs wollten nicht ankommen. Erstaunlich aber auch die Zweikampfbilanz. Gazibegovic ging in drei Duelle, spielte dabei genau drei Fouls. Unterm Strich stand somit in der offiziellen Statistik kein einziger geführter Zweikampf, für einen Abwehrspieler eine doch überraschende Bilanz. Offensiv schlug der Neuzugang eine Flanke, die aber keinen Abnehmer fand. Am Ende stand ein durchwachsenes erstes Pflichtspiel für die Geißböcke. Das schwache Spiel der Kölner wollte der Abwehrspieler nicht zu schwarz sehen. „Es ist ein Spiel. Das erste von vielen, die wir jetzt noch haben. Ich glaube, es kann nur besser werden.“

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