Ausfall beim 1. FC Köln: Dominique Heintz fehlt in Heidenheim – Chance für Jahmai Simpson-Pusey?

Dominique Heintz im Trainingslager in La Nucia
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Ausfall beim 1. FC Köln: Dominique Heintz fehlt in Heidenheim – Chance für Jahmai Simpson-Pusey?

Auch zum Jahresauftakt bleibt die Innenverteidiger-Misere dem FC treu. Am Samstagnachmittag fehlt ein weiterer Abwehrspieler des 1. FC Köln: Dominique Heintz fällt in Heidenheim aus.

Auch zum Jahresauftakt bleibt die letzte Abwehrreihe die Sollbruchstelle beim1. FC Köln: Dominique Heintz fällt in Heidenheim aus.

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Als Jahmai Simpson-Pusey am Montagabend das Hotel des 1. FC Köln in La Nucia endlich betrat, werden die Kölner Verantwortlichen möglicherweise ein wenig aufgeatmet haben. Durch die Verpflichtung des 20-Jährigen war ein Licht am Ende des Innenverteidiger-Fiasko-Tunnels der Hinrunde zu sehen. Timo Hübers und Luca Kilian fallen bekanntlich langfristig aus. Joel Schmied ist aktuell ebenfalls verletzt und Dominique Heintz und Rav van den Berg fehlten ebenfalls einige Male. Einzig Cenk Özkacar blieb vom IV-Fluch der Geißböcke verschont, konnte allerdings noch nicht die Leistung abrufen, die ihn zu einer starken Alternative machen würde. Mit Simpson-Pusey haben die Kölner sicherlich noch nicht die Soforthilfe gefunden, die sie benötigen, der Engländer ist aber sicherlich eine Alternative, die dem Kader mehr Breite verleiht.

Nur zwei nominelle Innenverteidiger

Wie wichtig Verstärkungen im Defensivverbund sind, zeigt die aktuelle Situation. Denn Heintz wird den Geißböcken an der Ostalb nicht zur Verfügung stehen. Nach Informationen von come-on-fc.com plagen den Abwehrspieler muskuläre Probleme, ein Einsatz ist nicht möglich, der Routinier ist nicht mit der Mannschaft nach Memmingen gereist, sondern nach Weeze geflogen, da die Köln-Flüge alle ausgebaucht waren. Ebenfalls nicht in Heidenheim sind van den Berg und Schmied. Der Niederländer ist nach seiner Roten Karte gegen Union Berlin noch bis zur Partie gegen den 1. FSV Mainz gesperrt, Schmied wird nach Informationen von come-on-fc.com erst im Februar wieder richtig eingreifen können. Als nominelle Innenverteidiger stehen Lukas Kwasniok am Samstag also nur Cenk Özkacar und eben Simpson-Pusey zur Verfügung.

Eine Situation, die der Kölner Trainer rein quantitativ mittlerweile kennt. Kwasniok wird wieder improvisieren müssen. Eric Martel dürfte sicherlich ein Kandidat für die letzte Reihe sein, auch Sebastian Sebulonsen könnte eine mögliche Dreierkette verstärken, Tom Krauß hat die Position ebenfalls gespielt. Kommt es also direkt zum Startelf-Debüt des Neuzugangs? Ich hätte ihn schon gerne im Testspiel gesehen, da er nicht so viel Spielzeit hatte in der Hinserie. „Wir müssen ihn erst einmal ankommen lassen, er muss die Namen der Jungs lernen. Er ist mit im Kader, aber es ist unwahrscheinlich, dass er gleich beginnen wird“, sagte Kwasniok am Donnerstag. „Wenn wir in Köln sind, braucht er zwei, drei Tage, um die Stadt, den Verein kennenzulernen. Dann geht es schon weiter. Wir sollten ihm auch die Zeit geben.“

Dass der 20-Jährige nach erst drei Einheiten mit der Mannschaft tatsächlich beginnt, ist doch sehr unwahrscheinlich. Vielmehr deutet einiges auf den fünften Startelf-Einsatz von Özkacar. „Ich glaube, dass er sicherlich Spiele in dieser Saison hatte, wo er seine Qualität unter Beweis gestellt hat. Man hat auch im Trainingslager gesehen, dass er stetig arbeitet und der Mannschaft hilft“, hatte Thomas Kessler am Donnerstag gesagt.


Überraschung beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok streicht Luca Waldschmidt aus dem Kader

Luca Waldschmidt musste das Training am Mittwoch abbrechen
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Überraschung beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok streicht Luca Waldschmidt aus dem Kader

Überraschung zum Auftakt beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok streicht offenbar Luca Waldschmidt aus dem Kader für die Begegnung gegen den 1. FC Heidenheim.

Zum Auftakt in den zweiten Teil der Saison gibt es direkt mal eine überraschende Nachricht rund um den 1. FC Köln: Lukas Kwasniok streicht Luca Waldschmidt aus dem Kader für die Partie am Samstag gegen den 1. FC Heidenheim.

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So richtig festlegen wollte sich Lukas Kwasniok am Donnerstag bei der Pressekonferenz zum Spiel gegen den 1. FC Heidenheim noch nicht. Der Trainer deutete an, dass Fynn Schenten und Neuzugang Jahmai Simpson-Pusey in den Kader rücken könnten, wer dafür aber nicht mit nach Heidenheim reisen würde, schien offen. „Es werden nicht alle mitfliegen. Diejenigen, die nicht im Kader sind, werden nach Köln fliegen und dort arbeiten. Wir müssen schauen, wie die Flüge sind und wo noch Plätze sind.“ Nun aber ist eine überraschende Entscheidung gefallen. Luca Waldschmidt wurde vom Kölner Coach aus dem Kader genommen. Der Offensivspieler wird die Reise nach Köln antreten, während der Großteil des Trainingslager-Trosses mittlerweile in Memmingen gelandet ist.

Interview nicht Grund für die Ausbootung

Das berichtet Sky. Das deckt sich mit Informationen von come-on-fc.com. Der Offensivspieler wird gegen Heidenheim nicht mit von der Partie sein. Das wurde dem Spieler in einem Gespräch mit dem Sportdirektor Thomas Kessler sowie Kwasniok mitgeteilt. In einem Interview mit dem „Express“ hatte der ehemalige Nationalspieler zuletzt betont, dass manche Entscheidungen des Trainers für ihn „schwer zu begreifen“ seien. Unter anderem offenbar die aus seiner Sicht wenige Einsatzzeit. Die reine Spielzeit sei aus seiner Sicht „deutlich zu wenig. Er erklärt einem immer, wie seine Gedanken sind. Trotzdem ist das aus persönlicher Sicht natürlich nicht zufriedenstellend. Von daher ist es ganz normal, dass wir auch mal anderer Meinung sind.“

„Es war auch für mich manchmal schwer zu greifen. Vor allem in Wolfsburg hatte ich ein sehr gutes Gefühl. Ich war gut im Spiel, habe ein Tor gemacht und musste dann trotzdem raus. Der Trainer wollte dort taktisch etwas verändern, das hat er mir auch so gesagt“, so Waldschmidt weiter. Nach Informationen von come-on-fc.com hat das Interview nicht zur Ausbootung geführt. Vielmehr soll es um ein Rollenverständnis zwischen den Parteien gegangen sein. Dennoch kommt die Nicht-Nominierung überraschend, immerhin hatte Kwasniok zuletzt mehrfach betont, dass es sich bei den Spielern Waldschmidt und Said El Mala um ein kongeniales Duo handle. Das ist für die Begegnung gegen Heidenheim nun gesprengt. Zudem hat Waldschmidt in dieser Spielzeit schon drei Tore erzielt und zwei weitere vorbereitet. Und auch in La Nucia hatte Waldschmidt einen guten Eindruck hinterlassen.

Auch Dominique Heintz und Florian Kainz traten die Reise nach Memmingen nicht an und reisten zurück nach Köln.


Mit Herz und Mentalität: So will der 1. FC Köln in Heidenheim punkten

Jubel nach der Kölner Führung zum 1:0
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Mit Herz und Mentalität: So will der 1. FC Köln in Heidenheim punkten

Zum Jahresauftakt wartet direkt ein potentiell wegweisendes Spiel im Kampf um den Klassenerhalt auf die Geißböcke. Beim Vorletzten Heidenheim sollen nach sechs sieglosen Partien endlich wieder drei Punkte her: So will der 1. FC Köln in Heidenheim punkten.

Nach dem enttäuschenden Jahresabschluss 2025 braucht der FC zum Start ins neue Jahr wieder ein Erfolgserlebnis. Dafür fordert Trainer Lukas Kwasniok auch den nötigen Einsatz von seiner Mannschaft: So will der 1. FC Köln in Heidenheim punkten.

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Am Ende des Trainingslagers im spanischen La Nucia ließ sich die Sonne nach ein wenig Regen in den Tagen zuvor doch blicken: Bei angenehmen 15 Grad konnten Trainer Lukas Kwasniok und seine Mannschaft am Donnerstag die letzten Einheiten im Trainingslager absolvieren, bevor es am Freitag dann direkt nach Süddeutschland geht. Dort müssen sich die Spieler schnell auf ganz andere Begebenheiten einstellen. Denn beim Spiel am Samstag in Heidenheim werden die Temperaturen eher um den Gefrierpunkt herum sein. Kwasniok sieht in der Umstellung aber kein Problem: „Das sind alles Profisportler, die bei 15 und bei 0 Grad in der Lage sind, ihre Bestleistung abzurufen“, so der Coach auf der Pressekonferenz vor dem Spiel auf der Ostalb.

Einstellung für Kwasniok entscheidend

Damit neben den Temperaturen aber nicht bald auch die Stimmung rund ums Geißbockheim eisig wird, ist es für den FC sehr wichtig, nach sechs sieglosen Partien zum Jahresende beim FCH mal wieder drei Punkte zu holen. Dass das aber für die Geißböcke ein hartes Stück Arbeit wird, zeigt der Trend der vergangenen vier Spiele der Heidenheimer. Denn auch wenn der 17. der Tabelle seine letzten beiden Begegnungen vor der Winterpause verlor, gab es vorher zwei wichtige Siege gegen den SC Freiburg und Union Berlin. „Sie haben hinten raus besser gepunktet, aber im Summe haben sie weniger Punkte geholt als wir. Aber gefühlt stehen sie schon vor uns“, meinte darum Kwasniok.

Deshalb erwartet der Coach am Samstag ein umkämpftes Spiel – und vollen Einsatz von seinen Schützlingen: „Es wird kein Zuckerschlecken werden und dann musst du deinem Mann stehen. Aber ich glaube schon, dass wir auch Jungs haben, die sich genau auf diese Art von Spiel auch freuen. Fußball ist auch Herz, Mentalität, Zweikampf, sich mal einen Cut holen, mal eine Gelbe Karte holen.“ Mit dieser Einstellung soll dann die Trendwende gelingen. Die Mentalität hatte Kwasniok bei seiner Mannschaft jedoch noch zu Beginn des Trainingslagers kritisiert. Nach einer Ansprache habe es aber eine klare Steigerung gegeben. „Ich hatte da so ein bisschen eine andere Auffassung. Dann sagst du das denen und dann sind sie Profifußballer und liefern. Und da war schon ordentlich Schmackes dahinter. Insofern bin ich da sehr zufrieden“, erklärte er.

Gute Chancen für Castro-Montes

Dabei ist es gut möglich, dass der Trainer am Samstag auf einen Profi zurückgreift, der bisher in der Spielzeit sehr blass war. So ist Alessio Castro-Montes einer der Gewinner des Trainingslagers und drängte sich für mehr Einsatzzeit auf. „Er scheint jetzt angekommen zu sein“, sagte Kwasniok daher über den 28-Jährigen Sommerneuzugang, der seit seinem Wechsel bei 14 möglichen Einsätzen gerade mal auf insgesamt 90 Minuten Spielzeit kommt. In La Nucia überzeugte der Schienenspieler nun aber nicht nur mit dem von seinem Trainer gefordertem Einsatzwillen, sondern auch mit anderen Qualitäten. „Er hat natürlich eine gewisse Spielstärke, eine gewisse Kreativität von der Wing-Back-Position. Und deswegen haben wir ihn ja auch verpflichtet“, so sein Coach. Diese Anlagen kann Castro-Montes gegen Heidenheim dann vielleicht sogar von Beginn an zeigen.

Einen Hinweis darauf, dass eine Startelfnominierung für den 28-Jährigen durchaus wahrscheinlich ist, gab es bereits von Kwasniok. Demnach seien vor allem die Profis Kandidaten für die erste Elf, die im Testspiel gegen den FC Lugano in der ersten Halbzeit aufliefen. In dieser bekam Castro-Montes den Vorzug vor etwa Kristoffer Lund auf der linken Schiene. So ist es gut möglich, dass der Belgier seine Chance bekommt, dem bisherigen Stammspieler Lund den Platz streitig zu machen.

Kaderplatz für Talent Schenten

Ebenfalls im Testspiel in der Startelf stand mit Fynn Schenten eine Nachwuchshoffnung der Kölner. Und auch wenn es in der Bundesliga wahrscheinlich noch nicht für die Startelf reicht, sicherte ihm Kwasniok zum zweiten Mal einen Platz im Kader bei einem Pflichtspiel zu. Der Youngster ist für seinen Trainer „eine zusätzliche Option, die man reinwerfen kann und die einer Mannschaft in der Bundesliga situativ weh tun kann.“ So darf sich der Angreifer also Hoffnung auf ein baldiges Debüt machen.

Für den 18-Jährigen könnten Said El Mala oder Ragnar Ache beginnen. Noch keine Option für einen Einsatz von Anfang an wird dagegen Winterneuzugang Jahmai Simpson-Pusey sein. „Ich glaube daran, ihn ankommen zu lassen, die Namen der Jungs zu lernen. Es ist ja nicht nur, dass du den Verein wechselst, sondern auch die Sprache lernen musst. Deswegen ist er auf jeden Fall mit im Kader, aber es ist eher unwahrscheinlich, dass er beginnen wird“, so Kwasniok. So müssen die Kölner erstmal ohne ihren bisher einzigen Zugang in dieser Transferperiode in eine vielleicht richtungsweisendes Begegnung gehen. Denn sollte den Kölnern auch gegen den 17. die Trendwende nicht gelingen, dürfte es rund um das Geißbockheim bald wirklich eisig werden.


Lukas Kwasniok vor dem Pflichtspielstart 2026: „Es wird ein harter Kampf bis zum Schluss!“

Lukas Kwasniok beim Spiel des 1. FC Köln
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Lukas Kwasniok vor dem Pflichtspielstart 2026: „Es wird ein harter Kampf bis zum Schluss!“

Einem Tag nach dem Ende des Trainingslagers in La Nucia steht für den FC am Samstag eine sehr wichtige Partie an. Mit dem 1. FC Heidenheim wartet der 17. der Bundesliga auf die Geißböcke. Dort soll es wieder einen Sieg geben für den 1. FC Köln: Kwasniok richtet den Fokus auf den Klassenerhalt.

Nach sechs sieglosen Pflichtspielen in Folge wollen die Geißböcke am Wochenende gegen den 1. FC Heidenheim unbedingt wieder gewinnen. Dafür schläft der Trainer den Blick auf das Wesentliche beim 1. FC Köln: Kwasniok richtet den Fokus auf den Klassenerhalt.

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Vier Niederlagen, zwei Unentschieden: Die Bilanz des 1. FC Köln aus den letzten sechs Spielen vor der Winterpause war mehr als ausbaufähig. Zufrieden war nicht nur Trainer Lukas Kwasniok mit der Ausbeute definitiv nicht. Trotzdem betonte der Coach auf der Pressekonferenz vor dem ersten Liga-Spiel des neuen Jahres gegen den 1. FC Heidenheim, dass man sich von dieser Phase nicht zu sehr beeinflussen lassen dürfe. „Wir werden uns nicht von Phasen leiten lassen, sondern wir lassen uns leiten von der Gesamtperfomance über einen langen Zeitraum. Ich glaube einfach, dass wir eine gute Ausgangssituation für die restlichen 19 Spiele haben. Das ist das A und O“, so der Trainer. In der Partie gegen den FCH sieht Kwasniok direkt eine Chance: „Wir können gleich zeigen, wir haben diese Punkte nicht geschenkt bekommen, sondern die haben wir uns hart erarbeitet und mit harter Arbeit können wir auch weiter punkten.“

„Harter Kampf bis zum Schluss“

Dabei betont der Coach auch, dass die Geißböcke mit Platz 11 auch historisch betrachtet nicht schlecht dastehen. „In den letzten 32 Jahren ist der 1. FC Köln dreimal einstellig in der Bundesliga eingelaufen. Und wenn wir den 11. Platz als Aufsteiger nicht zu schätzen und zu würdigen wissen, dann wird das hier ein dauerhaftes Problem sein. Wir müssen einfach akzeptieren und respektieren, dass andere Mannschaften in den vergangenen Jahren einfach an diesem großen Tanker vorbeigekommen sind. Unsere Aufgabe mit meiner Unterschrift war, diesen Verein in der Bundesliga zu etablieren. Und da sind wir jetzt nach der Vorrunde sehr, sehr gut im Wind. Und wir werden versuchen, das in der Rückserie fortzuführen“ meinte Kwasniok.

Dabei sieht er einen „harten Kampf bis zum Schluss“ auf den Verein zukommen. Bereits bereits das Duell gegen den 1. FC Heidenheim werde ein schweres Spiel: „Das wird kein Zuckerschlecken und dann musst du deinem Mann stehen. Aber ich glaub schon, dass wir einfach auch Jungs haben, die sich genau auf diese Art von Spiel auch freuen.“ Daher sieht der Coach seine Mannschaft für die Partie mit dem FCH bereit.

Kader-Debüt für Simpson-Pusey

Eine Option für das Spiel könnte auch Jahmai Simpson-Pusey sein. Mit dem Engländer hat der FC während des Trainingslagers schonmal einen Spieler verpflichtet, der die Innenverteidigung der Kölner verstärken sollen. Direkt starten wird der 20-Jährige aber wohl nicht: „Ich glaube daran, ihn ankommen zu lassen, die Namen der Jungs mal zu lernen. Es ist ja nicht nur, dass du den Verein wechselst, sondern der Sprache auch nicht mächtig bist. Deswegen ist er auf jeden Fall mit im Kader, aber es ist eher unwahrscheinlich, dass er beginnen wird“, so Kwasniok.

Ebenfalls im Kader stehen wird erneut Talent Fynn Schenten, der sich im Trainingslager empfehlen konnte. So erneuerte der Coach sein Lob von nach dem Testspiel gegen Lugano auch auf der Pressekonferenz vor der Partie in Heidenheim: „Genau dieses Profil, Tiefgänger mit körperlicher Wucht und extremen Tempo, das haben wir in der Form nicht. Da spielt das Alter dann keine Rolle, sondern das Profil ist entscheidend plus die gezeigte Leistung. Darum ist er für uns eine zusätzliche Option, die man reinwerfen kann. Und die einer Mannschaft auch in der Bundesliga situativ weh tun kann.“ Das möchte Kwasniok aber nicht als Kritik an anderen Angreifern wie Ragnar Ache verstanden wissen: „Auch wenn das dann immer eine gewisse Interpretation auch mit sich bringt, wenn ich einen Stürmer lobe, dass man vielleicht auf der anderen Seite interpretiert, dass ein Anderer oder Andere kritisiert werden, das ist mitnichten so.“

Castro-Montes ein Gewinner des Trainingslagers

Ein weiterer Gewinner des Trainingslager sei Alessio Castro-Montes. Der Sommerneuzugang konnte sich in La Nucia empfehlen, nachdem er bisher in der Spielzeit durch seine späte Verpflichtung einen schweren Start in der Domstadt hatte. Jetzt konnte er seinen Trainer aber überzeugen. „Er hat sich vorgenommen, auch wenn es nur eine Woche Trainingslager ist, ein bisschen weg vom Geißbockheim, neues Umfeld, ich nutze einfach diese Woche, um auf mich aufmerksam zu machen voller Selbstvertrauen. Und er bringt einfach ein anderes Attribut mit. Er hat natürlich eine gewisse Spielstärke, eine gewisse Kreativität von der Wing-Back-Position. Und deswegen haben wir ihn ja auch verpflichtet. Und er scheint jetzt angekommen zu sein“, sagte Kwasniok über seinen Schützling.

Einen kleinen Hinweis auf die Startelf am Samstag in Heidenheim hat es bereits beim Testspiel gegen Lugano gegeben. So seien laut dem Coach vor allem die Spieler, die im Test in der ersten Halbzeit auf dem Platz standen, Kandidaten für einen Platz in der ersten Elf. „Bis auf ein, zwei Personalien wissen auch schon, wie wir aufdribblen werden jetzt in Heidenheim. Und da werden vermehrt die Jungs dabei sein, die in der ersten Halbzeit auf dem Platz standen“, so Kwasniok.

Weitere Transfers möglich

Weiteren Verstärkungen für seine Mannschaft im weiteren Verlauf der Transferperiode würde der FC-Coach offen gegenüberstehen. Die müssten jedoch dafür die Qualität des Kaders erhöhen: „Wenn wir das Gefühl haben, wir müssen nochmal was nachlegen und eine Tür geht auf, dann machen wir das. Wenn nicht, weil die Jungs einfach sehr gut performen, dann hat sich die Frage erübrigt. Dann ist es so, dass wir das Gefühl haben, mit denen packen wir es. Bisher haben sie es unter Beweis gestellt, dass sie es können.“ Ob seine Spieler das auch weiter unter Beweis stellen können, wird sich dann schon gegen Heidenheim zeigen. Ein Beenden der Serie von sechs sieglosen Partien wäre auf jeden Fall ein gutes Zeichen.


Nach Testspiel-Sieg des 1. FC Köln: Ein Fingerzeig für Heidenheim

Jakub Kaminski im Testspiel gegen den FC Lugano
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Nach Testspiel-Sieg des 1. FC Köln: Ein Fingerzeig für Heidenheim

Mit 2:1 setzten sich die Kölner gegen den FC Lugano im Testspiel am Montagnachmittag durch. Alles wollte den Geißböcken dabei nicht gelingen und doch hat Lukas Kwasniok einige Lehren aus dem Duell ziehen können für den 1. FC Köln: Testspiel-Erfolg zeigt erste Tendenz für Heidenheim.

Neben einem 2:1-Erfolg gab es auch einige Lehren für den 1. FC Köln: Der Testspiel-Erfolg zeigt jedenfalls eine erste Tendenz für Heidenheim am kommenden Samstag.

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come-on-fc.com berichtet täglich aus dem Trainingslager in Spanien

So richtig rund lief der Motor der Geißböcke am Montagnachmittag im Testspiel gegen den FC Lugano noch nicht. Über weite Strecken hatten die Kölner mit ähnlichen Problemen zu kämpfen, wie auch zum Ende des vergangenen Jahres. Der FC gab durchaus den Ton an, war über weite Strecken das Spiel bestimmende Team, doch gerade im Schlussdrittel fiel den Kölnern dann meist wieder nichts ein. Erst nach einer Viertelstunde gaben die Kölner ihre ersten Torschüsse ab.

Nach einer knappen halben Stunde legte Jan Thielmann Stürmer Marius Bülter auch die Führung auf. Doch auch anschließend lief es nicht so richtig rund. Zwar hatte gegen den Schweizer Erstligisten eine durchgemischte Elf zunächst begonnen, doch war sie durchaus ein erster Fingerzeig für die bevorstehende Begegnung gegen den 1. FC Heidenheim.

„Eine Tendenz war schon vorhanden“

„Eine Tendenz war da schon vorhanden, dass die Jungs, die in der ersten Halbzeit gespielt haben, ein Stück weiter vorne sind in meiner Gedankenwelt fürs Wochenende“, sagte Lukas Kwasniok. „Aber nicht vollumfänglich und nicht auf jeder Position, aber von der Tendenz her schon.“ Dabei hatten sich im Testspiel durchaus zwei, drei Namen in die Startelf gemogelt, die man für ein Bundesliga-Spiel nicht zwingend auf dem Zettel gehabt hatte.

Alessio Castro-Montes hatte beispielsweise nach seiner Verpflichtung im Sommer bislang noch nicht so wirklich überzeugt. Eher im Gegenteil – bei dem Belgier wollte es bis zum Winter einfach nicht rund laufen. Auch Fynn Schenten stand gegen den Schweizer Erstligisten in der Anfangsformation. Und machte seine Sache gut, hatte die ersten beiden Abschlüsse der Partie.

Ein Einsatz von Beginn an, ist wohl eher unwahrscheinlich. Denn der FC ist gerade in der Offensive stark besetzt. Schenten könnte aber durchaus erneut im Kader stehen. Ein Gerüst dürfte der Trainer für das Spiel gegen den direkten Konkurrenten aber durchaus haben. Zumal auch Marius Bülter mit seinem Treffer und weiteren Abschlüssen Pluspunkte sammeln konnte.

Said El Mala stand dagegen nicht in der Anfangsformation. Der Stürmer kam nach dem Wechsel, hatte ebenfalls einige vielversprechende Offensivaktionen. So oder so stehen noch mehrere Einheiten während des Trainingslagers an. Bis zur Rückreise am Freitag werden die Spieler also durchaus noch die Chance haben, das Gedankenspiel des Trainers noch zu verändern. Neuzugang Jahmai Simpson-Pusey wird dann vielleicht auch noch ein Wörtchen mitreden.