Offene Verträge beim 1. FC Köln: Desolater Auftritt zur Unzeit

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Offene Verträge beim 1. FC Köln: Desolater Auftritt zur Unzeit

Beim letzten Heimspiel der Saison mit ungewisser Zukunft lieferten Cenk Özkacar und Kristoffer Lund schwache Auftritte zum ungünstigsten Zeitpunkt ab. Beide Leihspieler hätten gegen Heidenheim Argumente für ihren Verbleib sammeln können. 1. FC Köln: Offene Verträge, schwache Auftritte

Der Klassenerhalt war längst gesichert, die Saison so gut wie abgehakt. Und doch hatte das letzte Heimspiel des 1. FC Köln gegen den FC Heidenheim für einige Akteure im Kader eine ganz eigene Bedeutung. Für Leihspieler wie Cenk Özkacar und Kristoffer Lund war es eine von zwei letzten Gelegenheiten, Geschäftsführer Thomas Kessler von ihrer Qualität zu überzeugen. Was die Auftritte der beiden über ihre Zukunft am Geißbockheim verraten.

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Das übergeordnete Saisonziel der Geißböcke war bereits vor Anpfiff erreicht. Und dennoch war der Auftritt gegen Heidenheim ein Gradmesser – nicht nur für Trainer René Wagner, sondern auch für diverse Personalien im Kader. Geschäftsführer Thomas Kessler muss sich in den kommenden Wochen die Frage stellen, ob diese Spieler über den Sommer hinaus für die Domstädter auflaufen werden. Umso bedenklicher stimmt daher der Auftritt am Sonntagnachmittag. Coach Wagner blickt auf diese Angelegenheit mit mittlerweile bekannter Besonnenheit. „Es war ein Bundesligaspiel, das wir verloren haben. Am Ende geht es immer um die Aufgabe. Wir haben versucht, in der Halbzeitpause ein, zwei Dinge anzupassen. Das ist uns in der zweiten Hälfte teilweise gelungen, teilweise aber auch nicht. Wir können uns nicht damit beschäftigen, was drum herum passiert, auch nicht, was in den nächsten Tagen passiert.“

Cenk Özkacars gebrauchter Tag

Insbesondere zwei Akteuren gelang es auf dem Platz nicht, das Spiel gegen Heidenheim zu nutzen, um Zweifel an einem möglichen Verbleib in der Domstadt zu zerstreuen. Dazu gehörte Innenverteidiger Cenk Özkacar, der einen gebrauchten Tag erwischte – obwohl er sich das zu diesem Zeitpunkt wohl am wenigsten leisten konnte. Wie der „Kicker” in der vergangenen Woche berichtete, wollen die Verantwortlichen des 1. FC Köln den 25-jährigen Türken fest vom FC Valencia verpflichten und die Kaufoption von rund zwei Millionen Euro ziehen. Nach Informationen von Sky ist ein Verbleib des Innenverteidigers jedoch noch keine beschlossene Sache. Genau deshalb hätte sich das Spiel gegen Heidenheim angeboten, um überzeugende Argumente für die anstehenden Verhandlungen zu sammeln. Das Gegenteil war jedoch der Fall. Özkacar leitete das 0:1 mit einem katastrophalen Fehlpass durch das Zentrum selbst ein, war beim Gegentreffer nicht eng genug am Torschützen und verlor über die gesamte Partie hinweg ungewohnt viele direkte Duelle auf der letzten Linie. Auch beim zwischenzeitlichen 1:2 fehlte ihm im entscheidenden Moment der Zugriff. Ein Auftritt zum Vergessen zur Unzeit.

Kristoffer Lund wusste nicht zu überzeugen

In diesem Zusammenhang rückt neben Özkacar auch Kristoffer Lund in den Fokus. Zwar sah er beim zweiten Treffer der Heidenheimer unglücklich aus, letztlich konnte er gegen den Abschluss von Arijon Ibrahimović jedoch wenig ausrichten. Und doch lässt sich diese Szene als sinnbildlich für seinen Gesamtauftritt gegen die Mannschaft von der Brenz lesen. In der offensiv ausgerichteten Rolle des Wingbacks warf Lund alles hinein, was er hatte, doch gegen den überragend aufgelegten Eren Dinkçi hatte er über weite Strecken das Nachsehen.

Wie bei Özkacar hatte Geschäftsführer Thomas Kessler auch für Lund eine Kaufoption vereinbart: Rund zwei Millionen Euro würden fällig, wollte der FC den Spieler fest verpflichten. Wie come-on-fc.com berichtet, ist ein Verbleib des Abwehrspielers daher alles andere als sicher. „Sky“ berichtet zudem, dass der FC die Kaufoption nicht ziehen wird. Dann würde Lund im Sommer zurück nach Italien zum SSC Palermo gehen. Thomas Kessler ließ sich am Donnerstag diesbezüglich nicht in die Karten schauen, als er über die Leihen sprach. Er erklärte jedoch, dass man ganz bewusst Kaufoptionen in die Leihverträge verankert habe.

Kein Grund für voreilige Schlüsse

Fest steht: In der spannenden Situation beider Spieler wäre ein starkes Signal wichtig gewesen. Und dennoch gilt es, nach dem desolaten Spiel gegen Heidenheim keine voreiligen Schlüsse zu ziehen. Özkacar und Lund haben in dieser Saison effektiv zum Klassenerhalt beigetragen und sind sowohl unter Kwasniok als auch unter Wagner zu festen Größen bei den Rheinländern aufgestiegen. Ihre Bilanz spricht für sich. Doch genau darin liegt das Dilemma, vor dem Thomas Kessler in den kommenden Wochen steht. Auftritte wie gegen Heidenheim streuen Zweifel, ob die vorhandenen Optionen tatsächlich ausreichen, um die sportliche Weiterentwicklung des 1. FC Köln in der kommenden Saison voranzutreiben. Oder ob es nicht an der Zeit wäre, auch andere Wege zu prüfen.

Kommentar zum 1. FC Köln: Eine Bewerbung sieht anders aus

René Wagner und Thomas Kessler
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Kommentar zum 1. FC Köln: Eine Bewerbung sieht anders aus

Noch zu Beginn der vergangenen Woche verdichteten sich die Anzeichen, dass René Wagner auch in der kommenden Spielzeit Trainer der Geißböcke sein wird. Das scheint nach dem Heidenheim-Spiel aber nicht mehr ganz so sicher. Eine Bewerbung hat Wagner jedenfalls nicht abgegeben. Ein Kommentar zur 1:3-Pleite des 1. FC Köln.

Für das Duell gegen Heidenheim hatte sich der Kölner Trainer viel vorgenommen, umgesetzt hat es seine Mannschaft am Sonntag nicht. Und so ließen die Pfiffe nach dem Spiel nicht lange auf sich warten.

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Als der FC am Sonntag eine Stunde vor Beginn der Begegnung gegen den 1. FC Heidenheim wie gewohnt den Kader präsentierte, da fehlte ungewöhnlich ein Name: Jahmai Simpson-Pusey, einer der Leistungsträger der vergangenen Wochen, ein Transfer, von dem man sich in Köln eigentlich auch für die Zukunft viel verspricht. Die Erklärung ließ keine drei Minuten auf sich warten. Der Engländer, so teilte der Verein mit, sei zu spät zum Anschwitzen gekommen und von René Wagner aus dem Kader gestrichen worden. Eine bemerkenswerte Meldung und das auf unterschiedlichen Ebenen. So war der junge Vater beispielsweise bislang eher nicht durch Disziplinlosigkeit aufgefallen – zumindest nicht nach außen. Bemerkenswert auch, weil der Verein Verfehlung und Strafe so schnell, so deutlich kommunizierte. Immerhin gab es in der jüngeren Vergangenheit auch Vorfälle, bei denen ein anderer Weg gewählt wurde.

Fahriger Auftritt wirft Fragen auf

Über die Beweggründe zu spekulieren, ist von außen schwer. Fakt ist aber, dass der Verein ein deutliches Signal ausgesendet hat – ob bewusst oder nicht. Mit der Entscheidung bewies René Wagner eine beachtliche Konsequenz, die ein Image vom alles tolerierenden, zu nahen Trainer-Freund nicht zulässt. Gleichzeitig untermauerte der Coach seine Worte von Freitag. Dort hatte Wagner betont, dass es seine Aufgabe sei, die Spannung im Team aufrecht zu halten – selbst, wenn der Klassenerhalt sicher sei. Auch deswegen hatte es der 37-Jährige vermieden, den Routiniers Dominique Heintz und Florian Kainz eine Einsatz-Garantie vorab auszusprechen. Nur brachte die Mannschaft die geforderte Spannung eben nicht auf den Platz. Im Gegenteil: Der Auftritt war fahrig, teils wirkte er unkontrolliert, auf jeden Fall unkonzentriert. Er war in der Offensive ideenlos, in der Defensive erschreckend anfällig.

Marvin Schwäbe sagte später zu recht, dass so eine Leistung nicht für die Bundesliga reicht. Und so muss es nicht wundern, dass die Fans die Frage nach dem Trainer so deutlich stellen. Erst wenige Tage zuvor hatten sich die Zeichen verdichtet, dass Wagner im Sommer zum Cheftrainer befördert und den FC in die kommende Spielzeit führen werde. Dem Vernehmen nach wollten aber Teile der Entscheidungsträger die beiden Leistungen aus den ausstehenden Spielen gegen Heidenheim und den FC Bayern München abwarten, wohlwissend, dass gegen den Rekordmeister nicht mit einem Kantersieg zu rechnen ist. Die Bewerbungsunterlagen von Sonntag hätte der Trainer wohl lieber nicht abgegeben. Der Kölner Keeper hat schon recht, wenn er anmerkt, dass man nun nicht alles schlecht reden soll. Wagner hat der Mannschaft zunächst Stabilität verliehen, hat die richtige Ansprache bei einigen Spielern gewählt.

Saison soll analysiert werden

Das kommt an und auch deswegen stehen große Teile des Teams hinter dem Coach. Kessler ist ebenfalls weiterhin von dem Dresdener überzeugt. Doch zeigt die Form- und die Entwicklungskurve augenscheinlich gerade nicht nach oben. Und so erscheint es als nur folgerichtig, dass der Geschäftsführer am Sonntag erklärte, dass man die Saison in ihrer Gänze analysieren werde und dass dann auch noch einmal die Trainerfrage auf den Tisch komme. Kessler wird sich sicher nicht aufgrund der Fanstimmung von Wagner abwenden, doch der ehemalige Kölner Keeper wird mit seinem Team sicherlich den Trainermarkt ebenfalls im Auge behalten. Denn einen Fehlstart in die neue Saison kann sich der FC vermutlich nicht erlauben, ihn zumindest nicht leicht wegstecken. Ohne den (teils glücklichen) Einstand nach Maß zu Beginn dieser Saison würden die Kölner sich nun in einer erschreckend dramatischen Situation befinden. Und das muss um jeden Preis in der kommenden Spielzeit verhindert werden.

Tränenreicher Abschied von Dominique Heintz, Florian Kainz und Luca Kilian – „Es war mir eine Ehre“

Abschied von Florian Kainz, Dominique Heintz und Luca Kilian
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Tränenreicher Abschied von Dominique Heintz, Florian Kainz und Luca Kilian – „Es war mir eine Ehre“

Beim letzten Heimspiel der Saison gegen den 1. FC Heidenheim gab es in der bitteren Begegnung dann doch noch einen emotionalen Höhepunkt beim 1. FC Köln: Emotionaler Abschied für Dominique Heintz, Luca Kilian und Florian Kainz.

Spieler, Ex-Spieler, Staff, Familie und Freunde standen Spalier, Eric Martel brachte T-Shirts mit der Aufschrift „Maat es joot“ und die Südkurve bedankte sich bei den Akteuren mit besonderen Worten und Bannern. Dominique Heintz und Florian Kainz sind ein letztes Mal im Kölner Stadion aufgelaufen. Auch Luca Kilian wurde verabschiedet. Mit einer emotionalen Verabschiedung endet für die drei Spieler die Zeit bei den Geißböcken.

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Es waren noch 20 Minuten zu spielen, als sich das Stadion beim Stand von 1:2 in ein Tollhaus verwandelte. Der FC hatte zu diesem Zeitpunkt gerade mit Mühe das 1:3 verhindert, sportlich gab es also gerade wenig Grund zur Freude. Und doch erhoben sich die 50.000 Fans im Stadion – und ja, 50.000 inklusive Heidenheim-Anhänger. Denn es war der Moment, in dem Florian Kainz das letzte Mal das Spielfeld als aktiver Spieler im Kölner Stadion betrat. Der 32-Jährige hat bekanntlich sein Karriere-Ende bekannt gegeben. Nun klatschte ihn noch einmal Linton Maina besonders innig ab. Ärgerlich, dass sich die Kölner nur wenige Sekunden später das 1:3 fingen. Der Abschied fiel umso emotionaler aus. „Wir hatte so viele tolle und schreckliche Momente in dem Club erlebt“, sagte Thomas Kessler nach dem Spiel. „Du warst immer einer der Verantwortung übernommen hat. Vielen Dank für alles. Wann immer du in Köln bist, komm uns besuchen.“

Die Zeit beim FC dürfte insgesamt unvergessen für Kainz sein. Der Mittelfeldspieler hatte zumindest zahlreiche emotionale Erlebnisse. Kainz stieg mit den Kölner auf und ab, spielte europäisch, erlebte mit dem FC das erste Geisterspiel der Bundesliga-Geschichte, erzielte noch in dieser Saison seinen ersten direkten verwandelten Freistoß gegen den HSV – und auch zum Derbyhelden wurde der Mittelfeldspieler vor zwei Spielzeiten. „Ich muss mich bei vielen Leuten bedanken. Für die Organisation, dass wir so einen schönen Abschied bekommen“, sagte Kainz. „Ich möchte mich bei euch Fans bedanken. Es waren nicht immer gute Zeiten, wir sind gemeinsam durch dick und dünn gegangen.“

„Der Aufstieg wurde dir genommen“

Kainz war im Januar 2019 vom SV Werder Bremen zu den Geißböcken gewechselt. Am Samstag absolvierte der Österreicher sein 205. Spiel für den FC. Der Mittelfeldspieler kam auf 28 Tore, bereitete 42 weitere vor. In dieser Spielzeit gab es allerdings nur noch wenige Einsatzminuten für Kainz. Zwar betonte der Routinier, dass das nicht der ausschlaggebende Grund für sein Karriere-Ende gewesen sei, dazu beigetragen dürfte es aber haben.

Auch Dominique Heintz bekam noch seine letzten Minuten, wurde in der 89. Minuten eingewechselt. Während Kainz seine Karriere beendet, wird der Innenverteidiger noch einmal woanders sein Glück suchen. Heintz kehrte im Sommer 2023 von Union Berlin zum FC zurück. Der Innenverteidiger übernahm sofort die Rolle des Ergänzungsspieler und identifizierte sich mit dieser auch. Auf den 32-Jährigen war aber immer Verlass. Wenn er spielte, meistens gut. Von 2015 bis 2018 hatte der Pfälzer bereits seine ersten drei Jahre beim FC, bevor der Abwehrspieler für drei Millionen Euro nach Freiburg wechselte. „Heintzi, bei dir fällt es mir besonders schwer, wir haben die Kabine geteilt“, sagte Kessler. „Der Aufstieg wurde dir genommen, weil der FC gerade Geld brauchte. Den haben wir uns letztes Jahr wieder geholt. Ihr seid immer hier zu Hause und alles alles Gute.“

„Ich möchte mich bei euch im Stadion und bei den Fans bedanken“, sagte Heintz mit den Tränen kämpfend. „Es war mir eine Ehre. Der FC wird immer einen teifen Platz in meinem Herzen haben. Das ist kein ‚Tschüss‘, es ist ein ‚bis bald‘.“

„Wir sehen uns bestimmt wieder“

Das sagte auch Luca Kilian. Der Abwehrspierl erlitt im vergangenen Sommer eine Kreuzband-Reruptur. Bereits der dritte Kreuzbandriss des Spielers. Der Vertrag des Innenverteidigers läuft aus. „Leider hattest du einige Verletzungen, die auch dazu geführt haben, dass die Zeit beim FC nun endet“, sagte Kessler. Er hoffe, er werde bald wieder zurück sein und vielleicht noch einmal mit einer anderen Mannschaft im Kölner Stadion wiederkommen. „Wir sehen uns ganz bestimmt wieder“, sagte Kilian, der sich vor allem bei der aktiven Fanszene bedankte. Kilian lief 67 Mal für den FC auf, erzielte zwei Tore – vor allem das gegen Mainz ist unvergessen.

Alle drei gingen gemeinsam auf die Ehrenrunde – ein letztes Mal im Kölner Stadion, zumindest in dieser Konstellation. Und erhielten von den Fans ein „En unserem Veedel“.

Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Heidenheim: Der FCH erhöht auf 1:3

Tom Krauß vom 1. FC Köln im Duell gegen den 1. FC Heidenheim
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Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Heidenheim: Der FCH erhöht auf 1:3

Am Sonntagnachmittag empfängt der FC Heideheim. Dann steht für die Geißböcke das 33. Bundesligaspiel auf dem Plan. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem 1. FC Heidenheim.

Nach dem ärgerlichen 2:2-Unentschieden der Geißböcke gegen Union Berlin am vergangenen Wochenende steht das Duell gegen das Team von Frank Schmidt an. Im letzten Heimspiel der Saison wollen die Geißböcke heute drei Zähler sammeln und einen positiven Saisonabschluss finden.

Live aus dem Kölner Stadion berichtet come-on-fc.com

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Herzlich Willkommen zum Liveticker des Bundesliga-Duells zwischen dem 1. FC Köln und dem 1. FC Heidenheim. Personell kann der Kölner Trainer René Wagner, abgesehen von den beiden Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian sowie Ragnar Ache, nahezu aus dem Vollen schöpfen. Nur Eric Martel fehlt zusätzlich wegen seiner Gelb-Sperre, Isak Johannesson ist dagegen wieder spielberechtigt.

FC-Trainer Wagner warnt vor dem letzten Heimspiel und mahnt zur Vorsicht: „Es wird ein brutal schweres Spiel. Wenn man die Ergebnisse und Leistungen der vergangenen Wochen von Heidenheim sieht, dann geht es für uns darum, dagegenzuhalten. Für Heidenheim geht es um alles, sie werden alles reinhauen.“ Der FC hingegen hat den Klassenerhalt aufgrund des Ausgangs der Duelle der Konkurrenz bereits zu 100 Prozent sicher.

Trainer Frank Schmidt will die Chance auf einen Dreier nutzen. „Wie es brennt und wie gedimmt es ist, spielt keine Rolle. Das Licht ist an. Und wir sehen die Chance noch. Wir rechnen nicht und rechnen uns auch nichts schön. Wir müssen ein Spiel gewinnen. Das ist das Einzige, das wir beeinflussen können“, so Schmidt vor der Begegnung mit den Geißböcken.



Tabellenschlusslicht, schlechte Defensive und wenig Ballbesitz – Das erwartet den 1. FC Köln gegen Heidenheim

Alessio Castro-Montes im Zweikampf im Spiel gegen den 1. FC Heidenheim
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Tabellenschlusslicht, schlechte Defensive und wenig Ballbesitz – Das erwartet den 1. FC Köln gegen Heidenheim

Nach dem 2:2-Unentschieden bei Union Berlin steht für die Geißböcke der 33. Spieltag auf dem Programm. Am Sonntag empfangen die Kölner zum letzten Heimspiel in dieser Saison das Team von der Ostalb: Das erwartet den 1. FC Köln gegen 1. FC Heidenheim.

Am Sonntag geht es für den 1. FC Köln gegen den 1. FC Heidenheim. Die Kölner hoffen im Duell gegen das Tabellenschlusslicht auf einen positiven Abschluss vor heimischem Publikum. Dies wird jedoch alles andere als einfach.

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Form: Der 1. FC Heidenheim hat von den vergangenen sechs Ligaspielen lediglich eine Begegnung verloren. Nach zwei Unentschieden gegen Bayer 04 Leverkusen und bei Borussia Mönchengladbach schlug das Tabellenschlusslicht Union Berlin vor heimischem Publikum 3:1. Im Anschluss an eine knappe 1:2-Niederlage in Freiburg landete das Team von Trainer Frank Schmidt gegen St. Pauli einen wichtigen 2:0‑Heimsieg. Am vergangenen Wochenende war der FCH beim FC Bayern München zu Gast. In München lag Heidenheim zwischenzeitlich mit 2:0 und 3:2 vorn und kassierte erst in der zehnten Minute der Nachspielzeit den Ausgleich zum 3:3. Aktuell steht das Team von der Ostalb mit 23 Zählern auf dem letzten Tabellenplatz und hat drei Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz.

Schwache Defensive, wenig Ballbesitz

Schwache Defensive: Der 1. FC Heidenheim stellt mit bereits 69 Gegentreffern die schlechteste Abwehr der Bundesliga. So kassiert die Mannschaft von Frank Schmidt pro Partie über zwei Tore des Kontrahenten.

Wenig Ballbesitz: Gemeinsam mit dem FC Augsburg hat der FCH mit lediglich 44 Prozent den drittwenigsten Ballbesitz aller Bundesligisten. Nur St. Pauli und Union Berlin kontrollieren den Ball in dieser Spielzeit noch weniger als das Team von der Ostalb.

Im Fokus: Budu Zivzivadze

Im Fokus: Mit Budu Zivzivadze hat Heidenheim einen Stürmer in Topform. Der Georgier kam im Januar 2025 vom Karlsruher SC zum FCH, blieb an der Brenz jedoch lange hinter den Erwartungen. Nachdem Zivzivadze in seinen ersten 29 Bundesligaspielen für Heidenheim nur zwei Treffer erzielte, kommt der 32-Jährige in den vergangenen fünf Partien gegen Union Berlin, Freiburg, St. Pauli und Bayern auf ganze fünf. Der beidfüßige Angreifer hat seine Stärken im Abschluss, im Zweikampf mit dem Gegner sowie im Erkennen von Räumen. Die Heidenheimer dürften hoffen, dass Zivzivadze seinen Lauf auch in Köln fortsetzen kann und der FCH weiter Chancen auf den Verbleib in der Bundesliga hat.

3-3-2-2-System

Formation: Frank Schmidt lässt seine Mannschaft in einem 3-3-2-2-System auflaufen. Im Kasten ist Diant Ramaj die klare Nummer eins. Vor dem Schlussmann bilden Jan Schöppner, Patrick Mainka und Jonas Föhrenbach die Dreierkette. Durch den Ausfall von Föhrenbach dürfte Tim Siersleben in die Startelf rücken. Auf der linken Schiene ist Hennes Behrens gesetzt. Rechts liefern sich Omar Traore und Manon Busch ein Duell auf Augenhöhe. Im zentralen Mittelfeld ist Niklas Dorch die alleinige Sechs. Auf den beiden offensiven Positionen hinter den beiden Spitzen haben aktuell Arjon Ibrahimović und Eren Dinkci die Nase vorn. In der Spitze haben sich in den vergangenen Wochen Budu Zivzivadze und Marvin Pieringer festgespielt. Heidenheim setzt im eigenen Ballbesitz auf ein schnelles Umschaltspiel und wenig Kombinationsspiel.

Mögliche Aufstellung Heidenheim: Ramaj – Schöppner, P. Mainka, Siersleben – Busch, Dorsch, Behrens – Dinkci, Ibrahimović – Pieringer, Zivzivadze 

Ausfälle Heidenheim: Der FCH muss in Köln auf Sirlord Conteh (Knie‑OP), Jonas Föhrenbach (Gehirnerschütterung und Nasenbeinbruch) und Leart  Pacarada (Reha nach Kreuzbandriss) verzichten. Alle anderen Profis stehen dem FCH zur Verfügung.


Erst „dagegenhalten“, dann die Feierlichkeiten: So will der 1. FC Köln gegen Heidenheim punkten

Tom Krauß im Hinspiel der Kölner gegen Heidenheim
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Erst „dagegenhalten“, dann die Feierlichkeiten: So will der 1. FC Köln gegen Heidenheim punkten

Zum letzten Mal wird das Kölner Stadion am Sonntag in dieser Saison Schauplatz für ein Duell der Geißböcke. Zwar ist der Klassenerhalt so gut wie sicher, doch viel Zeit für Experimente oder Sentimentalitäten gibt es für den Trainer nicht. So will der 1. FC Köln gegen Heidenheim punkten.

Am Sonntagnachmittag trägt der FC sein letztes Heimspiel der Saison aus. Gegen den 1. FC Heidenheim soll auch der letzte kleine Zweifel im Kampf um den Klassenerhalt beseitigt werden. René Wagner erwartet eine schwere Aufgabe.

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Wie hoch die sportliche Relevanz im Duell gegen den 1. FC Heidenheim für die Geißböcke am Sonntagnachmittag sein wird, entscheidet sich im Laufe des Samstags. Sollten St. Pauli und der VfL Wolfsburg ihre Begegnungen nicht gewinnen, steht der FC als Bundesligist fest, bevor der Ball gegen den FCH überhaupt rollt. Ohnehin ist die Wahrscheinlichkeit auf den Abstieg nach dem 32. Spieltag wohl auf eine kaum messbare Variabel gefallen. Köln wird auch in der kommenden Spielzeit Bundesliga spielen, daran führt nur noch ein sehr sehr enger Weg vorbei. „Wir wollen das Spiel gewinnen und dann ist es fix“, sagte René Wagner am Freitag, wohlwissend, dass natürlich auch ein Zähler ganz sicher reichen würde. „Es kann auch vorher schon vorbei sein. Und dann gilt es, gerade, wenn es vorher schon rechnerisch durch sein sollte, den gleichen Fokus an den Tag zu legen, wie wenn es nicht so wäre.“

„Wir rechnen nicht“

Wagner habe daher auch unter der Woche versucht, dass es bei seinem Team nicht zu einem „Spannungsabfall“ komme. „Wir haben eine Aufgabe zu erledigen gegen Heidenheim und nur darauf konzentrieren wir uns.“ Die Anspannung ist dagegen in Heidenheim doch deutlich höher. Denn für das Tabellenschlusslicht geht es noch um reichlich. Das Team von der Ostalb hat zwei Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz. Mit einem Sieg wären die Gegner plötzlich wieder mitten in der Verlosung. Allerdings wohl nur mit einem Sieg. Sollte der Tabellenletzte Unentschieden spielen und im Heidenheimer Idealfall Pauli und Wolfsburg verlieren, betrüge der Rückstand zwar nur noch zwei Zähler auf die beiden Kontrahenten. Doch die treffen wiederum am letzten Spieltag aufeinander. Nur bei einem Unentschieden käme es zu einer Pattsituation, bei der der FCH stand jetzt die schlechtesten Karten hätte.

Viel Konjunktiv, den der FCH unbedingt umgehen will. „Wir rechnen nicht und rechnen uns auch nichts schön. Wir haben einen Auftrag. Wir müssen ein Spiel gewinnen, das ist das einzige, was wir beeinflussen können“, sagte FCH-Coach Frank Schmidt. „Wenn es am Ende des Tages die Geschichte ist, dass wir es schaffen, dieses Spiel zu gewinnen und eine Konstellation am letzten Spieltag haben, wo alles möglich ist – da hätten wir richtig Bock drauf.“ Die Stimmung wollen die Kölner möglichst früh im Keim ersticken, doch Wagner warnt vor dem Gegner. „Es wird ein brutal schweres Spiel. Man muss sich ja nur mal die Leistungen und Ergebnisse der letzten Spiele anschauen“, erklärte der Kölner Coach. „Da kommt eine Mannschaft auf uns zu, für die es um alles geht. Da müssen wir gegenhalten.“

Eine Niederlage in sechs Spielen

Tatsächlich ist die Bilanz der jüngeren Vergangenheit in Heidenheim eine spannende. Von den vergangenen sechs Begegnungen verlor das Team von der Ostalb eins – und das nicht etwa gegen Gegner wie Leverkusen oder die Bayern. Gerade gegen den Rekordmeister deutete zuletzt viel auf die ganz große Überraschung. Erst in der Nachspielzeit kassierte das Tabellenschlusslicht den ganz bitteren und unglücklichen Ausgleich. Es wäre der erste Sieg eines Tabellenschlusslichts gegen einen Tabellenführer seit mehr als 60 Jahren gewesen. Wäre, denn der FCB glich spät aus. Dennoch ein Punkt für das Selbstvertrauen. „Die werden volles Brett draufgehen.“ Personell hat sich die Situation verbessert. Rav van den Berg ist nach seinen muskulären Problemen wieder dabei. Ansonsten fallen nur Ragnar Ache, die beiden Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian sowie der gesperrte Eric Martel aus.

Eine Startelfgarantie sprach Wagner „nur“ Tom Krauß aus, der für Martel starten wird. Doch es wird auch Kaderplätze für die zuletzt nicht mehr berücksichtigten Florian Kainz und Dominique Heintz geben. Beide haben somit die Chance, noch ein letztes Mal den Geißbock im Kölner Stadion zu tragen. Beide werden – genauso wie Luca Kilian – nach dem Spiel verabschiedet. Allerdings stellte Wagner auch klar, dass es nur zu einem Einsatz kommen würde, wenn es der Spielverlauf zulässt. Für Sentimentalitäten wird also nicht zwingend Platz sein. Das dürfte auch daran liegen, dass die Beförderung von René Wagner wahrscheinlich, aber noch nicht hundert Prozent sicher ist. Thomas Kessler will den 37-Jährigen befördern, doch der Wunsch muss durch die Gremien. Ein schwacher Auftritt gegen Heidenheim und die Bayern könnte die Tendenz zumindest abschwächen. Dementsprechend will Wagner, dass auch der FC volles Brett draufgeht.


Ausfall beim 1. FC Köln: Dominique Heintz fehlt in Heidenheim – Chance für Jahmai Simpson-Pusey?

Dominique Heintz im Trainingslager in La Nucia
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Ausfall beim 1. FC Köln: Dominique Heintz fehlt in Heidenheim – Chance für Jahmai Simpson-Pusey?

Auch zum Jahresauftakt bleibt die Innenverteidiger-Misere dem FC treu. Am Samstagnachmittag fehlt ein weiterer Abwehrspieler des 1. FC Köln: Dominique Heintz fällt in Heidenheim aus.

Auch zum Jahresauftakt bleibt die letzte Abwehrreihe die Sollbruchstelle beim1. FC Köln: Dominique Heintz fällt in Heidenheim aus.

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Als Jahmai Simpson-Pusey am Montagabend das Hotel des 1. FC Köln in La Nucia endlich betrat, werden die Kölner Verantwortlichen möglicherweise ein wenig aufgeatmet haben. Durch die Verpflichtung des 20-Jährigen war ein Licht am Ende des Innenverteidiger-Fiasko-Tunnels der Hinrunde zu sehen. Timo Hübers und Luca Kilian fallen bekanntlich langfristig aus. Joel Schmied ist aktuell ebenfalls verletzt und Dominique Heintz und Rav van den Berg fehlten ebenfalls einige Male. Einzig Cenk Özkacar blieb vom IV-Fluch der Geißböcke verschont, konnte allerdings noch nicht die Leistung abrufen, die ihn zu einer starken Alternative machen würde. Mit Simpson-Pusey haben die Kölner sicherlich noch nicht die Soforthilfe gefunden, die sie benötigen, der Engländer ist aber sicherlich eine Alternative, die dem Kader mehr Breite verleiht.

Nur zwei nominelle Innenverteidiger

Wie wichtig Verstärkungen im Defensivverbund sind, zeigt die aktuelle Situation. Denn Heintz wird den Geißböcken an der Ostalb nicht zur Verfügung stehen. Nach Informationen von come-on-fc.com plagen den Abwehrspieler muskuläre Probleme, ein Einsatz ist nicht möglich, der Routinier ist nicht mit der Mannschaft nach Memmingen gereist, sondern nach Weeze geflogen, da die Köln-Flüge alle ausgebaucht waren. Ebenfalls nicht in Heidenheim sind van den Berg und Schmied. Der Niederländer ist nach seiner Roten Karte gegen Union Berlin noch bis zur Partie gegen den 1. FSV Mainz gesperrt, Schmied wird nach Informationen von come-on-fc.com erst im Februar wieder richtig eingreifen können. Als nominelle Innenverteidiger stehen Lukas Kwasniok am Samstag also nur Cenk Özkacar und eben Simpson-Pusey zur Verfügung.

Eine Situation, die der Kölner Trainer rein quantitativ mittlerweile kennt. Kwasniok wird wieder improvisieren müssen. Eric Martel dürfte sicherlich ein Kandidat für die letzte Reihe sein, auch Sebastian Sebulonsen könnte eine mögliche Dreierkette verstärken, Tom Krauß hat die Position ebenfalls gespielt. Kommt es also direkt zum Startelf-Debüt des Neuzugangs? Ich hätte ihn schon gerne im Testspiel gesehen, da er nicht so viel Spielzeit hatte in der Hinserie. „Wir müssen ihn erst einmal ankommen lassen, er muss die Namen der Jungs lernen. Er ist mit im Kader, aber es ist unwahrscheinlich, dass er gleich beginnen wird“, sagte Kwasniok am Donnerstag. „Wenn wir in Köln sind, braucht er zwei, drei Tage, um die Stadt, den Verein kennenzulernen. Dann geht es schon weiter. Wir sollten ihm auch die Zeit geben.“

Dass der 20-Jährige nach erst drei Einheiten mit der Mannschaft tatsächlich beginnt, ist doch sehr unwahrscheinlich. Vielmehr deutet einiges auf den fünften Startelf-Einsatz von Özkacar. „Ich glaube, dass er sicherlich Spiele in dieser Saison hatte, wo er seine Qualität unter Beweis gestellt hat. Man hat auch im Trainingslager gesehen, dass er stetig arbeitet und der Mannschaft hilft“, hatte Thomas Kessler am Donnerstag gesagt.


Überraschung beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok streicht Luca Waldschmidt aus dem Kader

Luca Waldschmidt musste das Training am Mittwoch abbrechen
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Überraschung beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok streicht Luca Waldschmidt aus dem Kader

Überraschung zum Auftakt beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok streicht offenbar Luca Waldschmidt aus dem Kader für die Begegnung gegen den 1. FC Heidenheim.

Zum Auftakt in den zweiten Teil der Saison gibt es direkt mal eine überraschende Nachricht rund um den 1. FC Köln: Lukas Kwasniok streicht Luca Waldschmidt aus dem Kader für die Partie am Samstag gegen den 1. FC Heidenheim.

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So richtig festlegen wollte sich Lukas Kwasniok am Donnerstag bei der Pressekonferenz zum Spiel gegen den 1. FC Heidenheim noch nicht. Der Trainer deutete an, dass Fynn Schenten und Neuzugang Jahmai Simpson-Pusey in den Kader rücken könnten, wer dafür aber nicht mit nach Heidenheim reisen würde, schien offen. „Es werden nicht alle mitfliegen. Diejenigen, die nicht im Kader sind, werden nach Köln fliegen und dort arbeiten. Wir müssen schauen, wie die Flüge sind und wo noch Plätze sind.“ Nun aber ist eine überraschende Entscheidung gefallen. Luca Waldschmidt wurde vom Kölner Coach aus dem Kader genommen. Der Offensivspieler wird die Reise nach Köln antreten, während der Großteil des Trainingslager-Trosses mittlerweile in Memmingen gelandet ist.

Interview nicht Grund für die Ausbootung

Das berichtet Sky. Das deckt sich mit Informationen von come-on-fc.com. Der Offensivspieler wird gegen Heidenheim nicht mit von der Partie sein. Das wurde dem Spieler in einem Gespräch mit dem Sportdirektor Thomas Kessler sowie Kwasniok mitgeteilt. In einem Interview mit dem „Express“ hatte der ehemalige Nationalspieler zuletzt betont, dass manche Entscheidungen des Trainers für ihn „schwer zu begreifen“ seien. Unter anderem offenbar die aus seiner Sicht wenige Einsatzzeit. Die reine Spielzeit sei aus seiner Sicht „deutlich zu wenig. Er erklärt einem immer, wie seine Gedanken sind. Trotzdem ist das aus persönlicher Sicht natürlich nicht zufriedenstellend. Von daher ist es ganz normal, dass wir auch mal anderer Meinung sind.“

„Es war auch für mich manchmal schwer zu greifen. Vor allem in Wolfsburg hatte ich ein sehr gutes Gefühl. Ich war gut im Spiel, habe ein Tor gemacht und musste dann trotzdem raus. Der Trainer wollte dort taktisch etwas verändern, das hat er mir auch so gesagt“, so Waldschmidt weiter. Nach Informationen von come-on-fc.com hat das Interview nicht zur Ausbootung geführt. Vielmehr soll es um ein Rollenverständnis zwischen den Parteien gegangen sein. Dennoch kommt die Nicht-Nominierung überraschend, immerhin hatte Kwasniok zuletzt mehrfach betont, dass es sich bei den Spielern Waldschmidt und Said El Mala um ein kongeniales Duo handle. Das ist für die Begegnung gegen Heidenheim nun gesprengt. Zudem hat Waldschmidt in dieser Spielzeit schon drei Tore erzielt und zwei weitere vorbereitet. Und auch in La Nucia hatte Waldschmidt einen guten Eindruck hinterlassen.

Auch Dominique Heintz und Florian Kainz traten die Reise nach Memmingen nicht an und reisten zurück nach Köln.


Mit Herz und Mentalität: So will der 1. FC Köln in Heidenheim punkten

Jubel nach der Kölner Führung zum 1:0
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Mit Herz und Mentalität: So will der 1. FC Köln in Heidenheim punkten

Zum Jahresauftakt wartet direkt ein potentiell wegweisendes Spiel im Kampf um den Klassenerhalt auf die Geißböcke. Beim Vorletzten Heidenheim sollen nach sechs sieglosen Partien endlich wieder drei Punkte her: So will der 1. FC Köln in Heidenheim punkten.

Nach dem enttäuschenden Jahresabschluss 2025 braucht der FC zum Start ins neue Jahr wieder ein Erfolgserlebnis. Dafür fordert Trainer Lukas Kwasniok auch den nötigen Einsatz von seiner Mannschaft: So will der 1. FC Köln in Heidenheim punkten.

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Am Ende des Trainingslagers im spanischen La Nucia ließ sich die Sonne nach ein wenig Regen in den Tagen zuvor doch blicken: Bei angenehmen 15 Grad konnten Trainer Lukas Kwasniok und seine Mannschaft am Donnerstag die letzten Einheiten im Trainingslager absolvieren, bevor es am Freitag dann direkt nach Süddeutschland geht. Dort müssen sich die Spieler schnell auf ganz andere Begebenheiten einstellen. Denn beim Spiel am Samstag in Heidenheim werden die Temperaturen eher um den Gefrierpunkt herum sein. Kwasniok sieht in der Umstellung aber kein Problem: „Das sind alles Profisportler, die bei 15 und bei 0 Grad in der Lage sind, ihre Bestleistung abzurufen“, so der Coach auf der Pressekonferenz vor dem Spiel auf der Ostalb.

Einstellung für Kwasniok entscheidend

Damit neben den Temperaturen aber nicht bald auch die Stimmung rund ums Geißbockheim eisig wird, ist es für den FC sehr wichtig, nach sechs sieglosen Partien zum Jahresende beim FCH mal wieder drei Punkte zu holen. Dass das aber für die Geißböcke ein hartes Stück Arbeit wird, zeigt der Trend der vergangenen vier Spiele der Heidenheimer. Denn auch wenn der 17. der Tabelle seine letzten beiden Begegnungen vor der Winterpause verlor, gab es vorher zwei wichtige Siege gegen den SC Freiburg und Union Berlin. „Sie haben hinten raus besser gepunktet, aber im Summe haben sie weniger Punkte geholt als wir. Aber gefühlt stehen sie schon vor uns“, meinte darum Kwasniok.

Deshalb erwartet der Coach am Samstag ein umkämpftes Spiel – und vollen Einsatz von seinen Schützlingen: „Es wird kein Zuckerschlecken werden und dann musst du deinem Mann stehen. Aber ich glaube schon, dass wir auch Jungs haben, die sich genau auf diese Art von Spiel auch freuen. Fußball ist auch Herz, Mentalität, Zweikampf, sich mal einen Cut holen, mal eine Gelbe Karte holen.“ Mit dieser Einstellung soll dann die Trendwende gelingen. Die Mentalität hatte Kwasniok bei seiner Mannschaft jedoch noch zu Beginn des Trainingslagers kritisiert. Nach einer Ansprache habe es aber eine klare Steigerung gegeben. „Ich hatte da so ein bisschen eine andere Auffassung. Dann sagst du das denen und dann sind sie Profifußballer und liefern. Und da war schon ordentlich Schmackes dahinter. Insofern bin ich da sehr zufrieden“, erklärte er.

Gute Chancen für Castro-Montes

Dabei ist es gut möglich, dass der Trainer am Samstag auf einen Profi zurückgreift, der bisher in der Spielzeit sehr blass war. So ist Alessio Castro-Montes einer der Gewinner des Trainingslagers und drängte sich für mehr Einsatzzeit auf. „Er scheint jetzt angekommen zu sein“, sagte Kwasniok daher über den 28-Jährigen Sommerneuzugang, der seit seinem Wechsel bei 14 möglichen Einsätzen gerade mal auf insgesamt 90 Minuten Spielzeit kommt. In La Nucia überzeugte der Schienenspieler nun aber nicht nur mit dem von seinem Trainer gefordertem Einsatzwillen, sondern auch mit anderen Qualitäten. „Er hat natürlich eine gewisse Spielstärke, eine gewisse Kreativität von der Wing-Back-Position. Und deswegen haben wir ihn ja auch verpflichtet“, so sein Coach. Diese Anlagen kann Castro-Montes gegen Heidenheim dann vielleicht sogar von Beginn an zeigen.

Einen Hinweis darauf, dass eine Startelfnominierung für den 28-Jährigen durchaus wahrscheinlich ist, gab es bereits von Kwasniok. Demnach seien vor allem die Profis Kandidaten für die erste Elf, die im Testspiel gegen den FC Lugano in der ersten Halbzeit aufliefen. In dieser bekam Castro-Montes den Vorzug vor etwa Kristoffer Lund auf der linken Schiene. So ist es gut möglich, dass der Belgier seine Chance bekommt, dem bisherigen Stammspieler Lund den Platz streitig zu machen.

Kaderplatz für Talent Schenten

Ebenfalls im Testspiel in der Startelf stand mit Fynn Schenten eine Nachwuchshoffnung der Kölner. Und auch wenn es in der Bundesliga wahrscheinlich noch nicht für die Startelf reicht, sicherte ihm Kwasniok zum zweiten Mal einen Platz im Kader bei einem Pflichtspiel zu. Der Youngster ist für seinen Trainer „eine zusätzliche Option, die man reinwerfen kann und die einer Mannschaft in der Bundesliga situativ weh tun kann.“ So darf sich der Angreifer also Hoffnung auf ein baldiges Debüt machen.

Für den 18-Jährigen könnten Said El Mala oder Ragnar Ache beginnen. Noch keine Option für einen Einsatz von Anfang an wird dagegen Winterneuzugang Jahmai Simpson-Pusey sein. „Ich glaube daran, ihn ankommen zu lassen, die Namen der Jungs zu lernen. Es ist ja nicht nur, dass du den Verein wechselst, sondern auch die Sprache lernen musst. Deswegen ist er auf jeden Fall mit im Kader, aber es ist eher unwahrscheinlich, dass er beginnen wird“, so Kwasniok. So müssen die Kölner erstmal ohne ihren bisher einzigen Zugang in dieser Transferperiode in eine vielleicht richtungsweisendes Begegnung gehen. Denn sollte den Kölnern auch gegen den 17. die Trendwende nicht gelingen, dürfte es rund um das Geißbockheim bald wirklich eisig werden.