Wieder Wirbelwind statt Sturm-Flaute: Said El Mala trotzt widrigen Bedingungen

Wie geht es weiter mit Said El Mala?
,
Startseite » 1. FC Köln Hoffenheim

Wieder Wirbelwind statt Sturm-Flaute: Said El Mala trotzt widrigen Bedingungen

Erst die präzise Flanke für Aches Zaubertreffer, dann trifft er selbst: Said El Mala findet gegen die TSG Hoffenheim die richtige Antwort auf Kritik an seinen jüngsten Auftritten und wird wieder zum Punktgaranten für den 1. FC Köln: Said El Mala – Wirbelwind statt Torflaute.

Gegen Hoffenheim lieferte Said El Mala eine überragende Partie ab – zumindest hatte der Youngster mal wieder großen Anteil an den Kölner Zählern.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Karrieren von Profisportlern verlaufen in aller Regel nicht geradlinig. Da sollte es niemanden verwundern, dass Toptalent Said El Mala in seiner Premierensaison in der Bundesliga nach dem ausschließlich in Superlativen zu beschreibenden Saison in der Zwischenzeit einen kleinen Leistungsknick hinnehmen muss. Seit sechs Spielen wartete der Shootingstar vor dem Hoffenheim-Spiel auf einen Treffer, so lange wie nie zuvor in seiner noch jungen Bundesliga-Karriere. Auf der Pressekonferenz am Donnerstag lieferte sein Coach Lukas Kwasniok prompt eine Erklärung: „Es ist für ihn auch schwerer geworden, egal ob er von Beginn an spielt oder nicht […]“, befand Kwasniok. „Das wird der nächste Schritt für ihn, sich unter erschwerten Bedingungen durchzusetzen. Dann kann er für uns ein ganz entscheidender Faktor sein.“ Nach dem 23. Spieltag sollten alle Zweifel und Kritik an dem Dribbler vorerst verstummt sein. Denn gegen die TSG aus Hoffenheim sollte der Knoten endlich platzen.

Essentielles Zahnrädchen im FC-Uhrwerk

Entgegen seiner höheren Erfolgsquote als Joker setzte FC-Coach Lukas Kwasniok im Spiel gegen die TSG Hoffenheim von Beginn an auf Said El Mala. Ein gutes Omen: Beim Hinspiel im Oktober hatte El Mala die Geißböcke mit einem unvergleichlichen Solo zum 1:0-Auswärtssieg geführt. Auch beim gestrigen Rückspiel setzte der Kölner Trainer gegen die hoch pressenden Kraichgauer auf El Malas schnelle Beine, um die Hoffenheimer Restverteidigung durch Tiefenläufe zu überrumpeln – ein Plan, der aufging. Die Spielanlage von Hoffenheims Trainer Christian Ilzer ermöglichte es, El Mala für die Geißböcke vielleicht noch ein wenig mehr zum Schlüsselspieler im FC-System zu machen als in den zurückliegenden Auftritten der Domstädter. Die Gäste aus Sinsheim dachten nämlich gar nicht daran, ihr Pressing zu opfern, um das Konterpiel der Hausherren einzudämmen.

Widerstand ist Zwecklos

Stattdessen lief Ilzers Elf einen Angriff nach dem anderen, wobei sie im Zuge dessen an der hervorragend aufgelegten Defensivabteilung der Kölner scheiterten, die in der Regel hellwach agierte und ihre Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen verrichtete und häufig Jakub Kaminski und eben El Mala auf die Reise in Richtung des Tor von TSG-Keeper Oliver Baumann schickte. Das soll jedoch nicht heißen, dass die Hoffenheimer Defensive ihrerseits es dem Flügelflitzer leicht gemacht hat, im Gegenteil. Den Gästen gelang es mehrfach, El Mala aufzuhalten. So zum Beispiel kurz nach Anpfiff der zweiten Halbzeit: Nach einem missglückten Standard der Gäste konterte Köln mit El Mala über den rechten Flügel. Der 19-Jährige überspurtete Hoffenheims Wouter Burger mit Ball am Fuß. Am Sechzehner blieb er dann aber an einem Hoffenheimer Verteidiger hängen und die Chance verpuffte.

El Mala lässt den Knoten platzen

Und schließlich gelang es El Mala, seinen Torfluch zu brechen. In einer Phase, in der der Offensivdruck der Gäste früher oder später zum nächsten Gegentreffer geführt hätte, erzielte er in der 63. Minute den erlösenden Treffer zum 2:2-Endstand. Er selbst leitete einen Konter ein und versenkte den Ball nach einem Laufduell im Tor der Gäste. „Als Stürmer ist es immer wichtig, Tore zu erzielen. Er kriegt durch solche Aktionen Selbstvertrauen. Andere Leute können sagen, was sie wollen, Said hat es wieder gezeigt. Es ist seine Stärke und das ist nicht einfach, wie er da lossprintet. Er hat sich gut belohnt“, sagte Ragnar Ache. Fest steht: Gegen Hoffenheim hat El Mala seinem Trainer und den FC-Anhängern bewiesen, dass er auch unter schwierigen Bedingungen unersetzlich sein kann.


Nach tragischem Unfall beim 1. FC Köln: Diskussionen um Lukas Kwasnioks Worte

Fans des 1. FC Köln stellen den Support nach dem tragischen Unfall ein
,
Startseite » 1. FC Köln Hoffenheim

Nach tragischem Unfall beim 1. FC Köln: Diskussionen um Lukas Kwasnioks Worte

Das 2:2 der Geißböcke gegen die TSG Hoffenheim wurde von einem tragischen Unfall überschattet. Ein Fan war auf der Treppe gestürzt und musste reanimiert werden. Unglücklich äußerte sich an schließend der Trainer des 1. FC Köln: Diskussionen um Lukas Kwasnioks Worte nach dem tragischen Unfall.

Nach dem Duell der Geißböcke gegen die TSG Hoffenheim rückte das errungene 2:2-Remis in den Hintergrund. Aufgrund eines medizinischen Notfalls wurde während des Spiels wie üblich der Fan-Support eingestellt. FC-Trainer Lukas Kwasniok sorgt mit seinen Aussagen für Diskussionen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Das Heimspiel des 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim bot den Zuschauern im Kölner Stadion eigentlich genügend Grund für lautstarke Reaktionen. Ragnar Ache zum Beispiel mit seinem Traumtor und Said El Mala mit dem Treffer zum Ausgleich. Auch Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns sorgten für lautstarken Protest. Ansonsten blieb es still in Köln – sehr still. Zum Hexenkessel wurde das Stadion in Müngersdorf am Samstagnachmittag jedenfalls nicht. Und das aus ernsthaften Grund: Ein 90-Jähriger Fan war vor Anpfiff eine Treppe heruntergestürzt, musste laut Angaben des Vereins reanimiert werden. Beide Fanlager stellten daraufhin ihren lautstarken Support weitgehend ein. Nach übereinstimmenden Medienberichten, ist der 90-Jährige Fan verstorben.

„Es gibt Argumente dafür und dagegen“

Kritisch sind die Meinungen der Kölner Anhänger. Das aber nicht zum Verhalten der aktiven Fanszene, sondern vielmehr zu den im Anschluss an das Duell getätigten Äußerungen des Kölner Trainers Lukas Kwasniok. Denn während Tom Krauß nach der Partie äußerte, dass es wichtigere Sachen als Fußball im Leben gebe und die Mannschaft, den Punkt „heute für den Fan gewonnen“ habe, sprach der Coach über den fehlenden Fan-Support. „Es gibt Argumente dafür und dagegen. Wir haben das leider im Verlauf der Saison schon zum wiederholten Male erfahren müssen. Fans waren teilweise bei Auswärtsspielen nicht dabei oder die Unterstützung bei Heimspielen war nicht vorhanden, so wie wir uns das erhoffen“, so Kwasniok.

Dass der zwölfte Mann den Kölnern sicherlich noch einmal einen Extra-Schub gegeben hätte, ist unbestritten, die Diskussionen um Kwasnioks Aussage ist dennoch laut. Ein Heimspiel sei „in diesem Moment dann nicht mehr ein solcher Vorteil, wie es mit Support der Südkurve der Fall ist. Wir haben Verständnis für viele, viele Themen außerhalb des Fußballs. Deswegen ist es ein zwiespältiges Thema. Ich möchte das aber nicht im Detail auseinanderklabustern, weil es zu lange dauern würde“, schloss der 44-Jährige seine Erläuterungen inklusive einem zuvor schräg gezogenen Verweis auf die zwölfminütige Rassismus-Rede seines Kollegen Vincent Kompany. Ein Vergleich, der wohl mehr als nur hinkte. Mitleid oder Anteilnahme äußerte der Kölner Trainer jedenfalls nicht, obwohl er durchaus gewusst haben dürfte, dass es dem Fan schlecht ging.

Die Frage, ob die wichtige und lautstarke Unterstützung tatsächlich eher im Mittelpunkt stehe, als die Rücksichtnahme auf einen Rettungseinsatz mit ungewissem Ausgang, ist mehr als berechtigt. Fakt ist, dass die Unterstützung der aktiven Fanszene nicht nur in Köln bei Rettungseinsätzen wie dem am Samstag weitestgehend eingestellt wird – ein übliches Szenario.


Die TSG Hoffenheim offenbart eine erstaunliche Parallele zum 1. FC Köln

Hoffenheim im Duell gegen die Bayern vor einer Ecke
, ,
Startseite » 1. FC Köln Hoffenheim

Die TSG Hoffenheim offenbart eine erstaunliche Parallele zum 1. FC Köln

Wie ein roter Faden zieht sich die Standardschwäche bei den Kölnern durch die gesamte Saison. Nun hatte sie auch Konsequenzen. Dabei ist es nicht nur eine Baustelle des 1. FC Köln: Hoffenheim ist ebenfalls sehr schwach bei Standards.

Der FC hat unter der Woche auf die Schwäche bei den Standards reagiert und Hannes Dold von seinen Aufgaben als Standard-Coach entbunden. Dabei handelt es sich nicht um eine Baustelle, die es nur beim FC gibt.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

14 Gegentreffer waren dann am Ende doch zu viel. Hannes Dold wurde von der Aufgabe des Standard-Trainers entbunden. Lukas Kwasniok erklärte am Donnerstag die Maßnahme, deutete an, dass man in Teilen das Vertrauen verloren habe. Schon in den vergangenen Spielen mussten die weiteren Co-Trainer ab und an aushelfen und das offenbar erfolgreich. „Man muss einfach sagen in der Rückserie haben wir noch kein Standard Gegentor nach Ecken bekommen und das ist glaube ich schon auch etwas, wo eine Verbesserung herbeigeführt worden ist“, sagte Kwasniok. Und die Gefahr vor weiteren Ecken-Gegentreffern hält sich im Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim auch ein wenig in Grenzen. Zumindest nach der Statistik. Zwar spielt Hoffenheim aktuell die beste Saison der Vereinsgeschichte, das bedeutet aber nicht, dass die Sinsheimer keine Schwächen hätten.

Hoffenheim ebenfalls nach Standards anfällig

Eine dürfte den FC-Fans durchaus bekannt vorkommen, denn die TSG hat am vergangenen Wochenende das erste Mal in dieser Saison nach einer Ecke getroffen. Ozan Kabak köpfte den Ball ins Netz. Nur Werder Bremen ist bislang ohne Treffer nach einer Ecke, neben Hoffenheim waren vor dem 23. Spieltag Köln, der Hamburger SV und der 1. FC Heidenheim nur einmal erfolgreich. Allerdings haben die Sinsheimer im Gegensatz zu den Abstiegskandidat insgesamt acht Mal mit dem ruhenden Ball getroffen, bei den Keller-Kindern sind es maximal vier. Auf der anderen Seite erhielt Hoffenheim im Vergleich zum FC viele Eckbälle, kommt auf 110 Versuche (Platz sieben), die Kölner auf 92 (Platz 16). Damit kommt die TSG hinter Werder auf die zweitschlechteste Quote der Liga.

Allerdings bietet sich nicht nur für die Mannschaft aus dem Kraichgau am Samstag die große Möglichkeit, die Bilanz ordentlich aufzupolieren. Denn wie der FC ist auch Hoffenheim erstaunlich anfällig bei gegnerischen Standards. Wie berichtet kommen die Kölner bereits auf 14 Gegentreffer nach einem ruhenden Ball. Keine andere Mannschaft muss nach Standards so oft hinter sich ins eigene Netz greifen. Hinter dem FC Augsburg (12) und Bayer Leverkusen (11) folgt eben Hoffenheim auf Rang vier. Zehn Gegentore kassierte das Team von Christian Ilzer eben nicht aus dem Spiel heraus, immerhin vier nach einem Eckball. „Schlechter“ sind nur Mainz, Freiburg (je 5) und eben der FC (7).


Der 1. FC Köln sollte am 23. Spieltag trotz schwerer Aufgabe seine Chance nutzen

Die Spieler des 1. FC Köln jubeln nach dem Tor gegen RB Leipzig
, ,
Startseite » 1. FC Köln Hoffenheim

Der 1. FC Köln sollte am 23. Spieltag trotz schwerer Aufgabe seine Chance nutzen

Am Samstagnachmittag hat der FC die Möglichkeit, die eigene Ausgangssituation mit einem Sieg gegen die TSG Hoffenheim maßgeblich zu verbessern. Denn an diesem Spieltag stehen bei der direkten Konkurrenz meist Duelle untereinander an. Der 1. FC Köln sollte seine Chance gegen Hoffenheim nutzen.

Mit drei Punkten aus dem Duell gegen die Sinsheimer und je nach Ausgang der Begegnungen der direkten Konkurrenz, könnte der 23. Spieltag der Fußball-Bundesliga ein erfolgreicher werden für den 1. FC Köln.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Zwei Siege und drei Niederlagen – so lautet die Bilanz der Geißböcke in der Rückrunde bisher. Am kommenden Samstag steht für die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok das sechste Duell des zweiten Durchgangs an. Dann trifft der FC allerdings ausgerechnet auf Hoffenheim und damit auf einen Gegner, der nur eine Niederlage in den vergangenen fünf Begegnungen zu verbuchen hat. Und die eben auch gegen den Rekordmeister FC Bayern München. Damit liegt die TSG aktuell auf Platz zwei der Formtabelle. Keine leichte Aufgabe also. Das Hinspiel endete im Oktober mit einem 1:0-Sieg für den FC. Damals erzielte Said El Mala den Treffer gegen das Team von Christian Ilzer.

Der FC sollte seine Chance nutzen

Dass ein Sieg gegen die Sinsheimer also im Bereich des Möglichen liegt, hat der 1. FC Köln mit seiner Mannschaft bereits bewiesen. Und gerade zum aktuellen Zeitpunkt wären Punkte gegen die TSG für die Kölner so wichtig und könnten den Geißböcken möglicherweise wieder etwas Luft verschaffen. Denn am 23. Spieltag treffen gleich mehrere Abstiegskandidaten in direkten Duellen aufeinander. Sieben Mannschaften liegen vor dem kommenden Wochenende nur fünf Punkte auseinander. Von Platz 15 mit Wolfsburg bis Platz neun, den aktuell der HSV besetzt, kann also viel passieren. Vor allem, da eben die Duelle gegeneinander anstehen und sich die Mitstreiter die Punkte gegenseitig wegnehmen könnten.

Der FC könnte sein Punktekonto auf 26 Zähler ausbauen. Denn am Freitag trifft zunächst der FSV Mainz 05 als Tabellenvierzehnter mit 21 Zählern auf den Hamburger SV (Platz neun, 25 Punkte). Am Samstag trifft Wolfsburg (Platz 15, 20 Punkte) auf den FC Augsburg, der gerade ebenfalls mit 25 Zählern auf Platz elf liegt. Auch hier ergäbe sich bei einem Kölner Sieg die Chance, ordentlich aufzuholen. Die beiden weiteren Duelle der Konkurrenten bestreiten Union Berlin (Platz 10, ebenfalls 25 Punkte) und Borussia Mönchengladbach (Platz 13, 22 Punkte). Die Hauptstädter treffen am Samstag auf die sechstplatzierten Leverkusener – keine leichte Aufgabe, Gladbach bekommt es mit dem FC Freiburg und somit dem Tabellenachten zu tun.

Alle drei Mannschaften, die aktuell in der Tabelle hinter den Kölnern stehen, müssen gegen nominell stärkere Teams bestehen, die allesamt vor den Geißböcken angesiedelt sind. Zugegebenermaßen muss dies auch der FC – der hat aber in dieser Saison schon bewiesen, wie man drei Punkte gegen die TSG einfährt.


1. FC Köln empfängt die TSG: Gegen den Angstgegner, die Bilanz und viele Widerstände

Auf den FC wartet gegen Hoffenheim eine schwere Aufgabe
, ,
Startseite » 1. FC Köln Hoffenheim

1. FC Köln empfängt die TSG: Gegen den Angstgegner, die Bilanz und viele Widerstände

Seit elf Jahren wartet der FC mittlerweile auf einen Dreier im Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim. Vor allem Andrej Kramaric trifft besonders gerne gegen die Geißböcke. Der 1. FC Köln muss Angstgegner und der Bilanz trotzen.

Nach zwei Niederlagen in Serie wollen die Kölner gerne wieder in die Erfolgsspur finden. Doch die Aufgabe ist keine leichte. Denn mit der TSG kommt ein echter Angstgegner nach Köln. Seit elf Jahren gab es keinen Heimsieg mehr gegen das Team aus dem Kraichgau. Und sehr oft war ein Angreifer an den TSG-Erfolgen beteiligt.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Für Andrej Kramaric steht am Samstagnachmittag eine besondere Begegnung auf dem Programm. Der Kroate bestreitet in Köln – wenn er denn erwartungsgemäß zum Einsatz kommt – sein 350. Pflichtspiel. Und bei den 350. Pflichtspielen haben sich wohl schon einige Lieblingsgegner über die Jahre herauskristallisiert. So auch der FC. Sieben Mal traf der Stürmer gegen die Geißböcke, vier weitere Tore bereitete Kramaric gegen Köln vor. Im Sommer 2020 erzielte der Kroate einen Hattrick in Köln. Und auch beim letzten Heimspiel der Geißböcke gegen die Mannschaft aus dem Kraichgau war Kramaric wieder zur Stelle – nach 50 Sekunden. Der Angreifer ist so etwas wie der Erfolgsgarant gegen den FC. Der Erfolgsgarant und die Symbolfigur für einen echten FC-Angstgegner.

Gegen die zweitbeste Rückrundenmannschaft

Seit elf Jahren hat Köln kein Heimspiel mehr gegen Hoffenheim gewonnen. 2015 setzte sich der FC knapp durch, ein Tor der TSG erzielte damals Anthony Modeste. Auf den 3:2-Erfolg im April folgten fünf Niederlagen und drei Unentschieden in Müngersdorf. Bei keinem anderen Bundesligisten gewann die TSG insgesamt häufiger. Und da in den vergangenen sechs Begegnungen dann auch immer die Auswärtsmannschaft gewann, geht es für den FC darum, gleich gegen mehrere Gesetzmäßigkeiten zu bestehen. Zumal sich die Sinsheimer bekanntlich auch in ungewohnter Topform befinden. 45 Zähler sammelte Hoffenheim im bisherigen Saisonverlauf – Vereinsrekord. Im Jahr 2026 sammelte die Mannschaft von Christian Ilzer zudem 18 von möglichen 21 Punkten ein, ist hinter dem BVB das zweitbeste Rückrunden-Team.

In der Trainingsmethodik ist das Thema „Angstgegner“ ein untergeordnetes. Zumindest für die Mannschaft, die eher selten gewinnt. Viele sportpsychologische Experten vertreten tatsächlich die Meinung, wer mit Angst in ein Spiel geht, wird in vielen Fällen auch kein Erfolgserlebnis einfahren. Rein nach der Bilanz droht den Kölnern möglicherweise die dritte Niederlage in Folge. Doch mit der Bilanz ist das bekanntlich so eine Sache. Denn auch diese Serien sind nur so lange relevant bis sie reißen. Denn vor dem 3:1-Erfolg der Geißböcke bei der TSG im April 2023 hatte Köln seit 2014 nicht mehr im Kraichgau gewonnen. Es folgten in der Liga 13 sieglose Spiele. Seitdem hat der FC bei der TSG nicht mehr verloren. Das Hinspiel endete bekanntlich 1:0 für den FC. Andrej Kramaric spielte da so gut wie keine Rolle. Dafür Torschütze Said El Mala. Ein guter Zeitpunkt, dass der Kölner Offensivspieler einen Lieblingsgegner findet.


„Überraschungsmannschaft der Saison“: FC-Frauen spielen Rekord-Hinrunde

Jubel bei den Spielerinnen des 1. FC Köln
, ,
Startseite » 1. FC Köln Hoffenheim

„Überraschungsmannschaft der Saison“: FC-Frauen spielen Rekord-Hinrunde

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln sind auf dem besten Weg, ihr Saisonziel schon vor Weihnachten zu realisieren. Nach dem 1:0-Erfolg gegen Hoffenheim und insgesamt sieben Punkten aus der englischen Woche hat das Team jetzt schon so viele Punkte gesammelt wie nach der kompletten Vorsaison. Die Frauen des 1. FC Köln spielen eine Rekord-Hinrunde.

Die Kölnerinnen spielen die beste erste Bundesliga-Halbserie ihrer Geschichte. Bereits zum aktuellen Zeitpunkt hat das Team von Britta Carlson den Punktestand der kompletten vergangenen Saison erreicht. Die Frauen des 1. FC Köln spielen eine Rekord-Hinrunde.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Den gemeinsamen Jubel mit den Fans hatten sich die Spielerinnen nach dem Abpfiff redlich verdient. Die FC-Frauen fuhren mit dem 1:0 gegen die TSG Hoffenheim bereits den vierten Saisonsieg ein – und haben damit schon jetzt einmal mehr gewonnen als in der kompletten vergangenen Spielzeit. Mit 14 Punkten ist jetzt bereits exakt dieselbe Ausbeute erreicht wie am Ende der vergangenen Saison – und allein die Hinrunde hat jetzt noch drei Spiele. Die Kölnerinnen spielen die beste erste Bundesliga-Halbserie ihrer Geschichte. Der Rekord lag bisher bei 12 Punkten aus der Saison 2021/22.

„Ich bin total happy“

„Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, kommentierte die Trainerin Britta Carlson auf diese Umstände angesprochen, „dass wir immer besser zusammenfinden. Wir hätten sogar noch ein paar Punkte mehr haben können, aber ich bin total happy, dass wir so früh so viele Punkte haben. Genau das haben wir uns vorgenommen, dass wir so ein bisschen die Überraschungsmannschaft sind in dieser Saison und dass wir auf jeden Fall Richtung einstelligem Tabellenplatz wollen. Da sind wir mehr als auf einem guten Weg.“

Carlson lobte ihre Mannschaft für den Auftritt gegen die TSG: „Wir haben eine tolle Moral bewiesen das ganze Spiel, das Tempo hochgehalten und gehen als verdiente Siegerinnen vom Platz.“ Die Matchwinnerin war dabei ausgerechnet Pauline Bremer, die zuvor noch eine sehr gute Möglichkeit ungenutzt ließ: „Das hat mich natürlich super geärgert, weil das die Chancen sind, die wir uns erarbeiten. Die müssen wir dann einfach nutzen“, gab die Stürmerhin hinterher zu, „ich versuche mich dann einfach auf die nächste Chance zu konzentrieren. Und die war ja zum Glück drin.“

“Die beiden harmonieren immer besser da vorne“

Auch die Trainerin freute sich für ihre Angreiferin: „Pauli hat sich einfach auch belohnt, wie das gesamte Team, für die Leistung, für die Intensität. Ich hatte zwischendurch einmal kurz Kontakt mit ihr, ob es noch geht, weil sie die Woche vorher krank war. Ich hatte sie bewusst in Frankfurt in der ersten Halbzeit draußen gelassen, um sie auch nicht gleich wieder von Null auf Einhundert zu bringen. Und dann hat sie den Daumen hoch gemacht und dann war ich mir sicher, dass sie auf jeden Fall noch mal eine Chance bekommt.“

Dabei kristallisiert sich mit Bremer und Sandra Jessen ein neuer Traum-Sturm heraus: „Die beiden harmonieren immer besser da vorne zusammen, legen sich die Bälle auch gegenseitig auf, wenn es geht. Da ist dann wenig Stürmer-Egoismus, sondern es geht nur ums Team.“ Letztlich war es übrigens weniger der Sieg zum Abschluss der erfolgreichen englischen Woche, der den Spielerinnen die Teilnahme am Karnevalsauftakt am Dienstag ermöglichte. Der Elfte im Elften ist bei den FC-Frauen trainingsfrei: „Dienstag haben wir frei, weil es zwei Tage nach dem Spiel ist“, verriet Carlson und ergänzte augenzwinkernd: „Da haben die Spielerinnen ein bisschen Glück gehabt mit Karneval. Aber nach so einer Leistung hätten wir auch sonst eine Belohnung ausgesprochen.“

Dennoch betonte die Trainerin auch: „Auf Karneval können wir nur bedingt Rücksicht nehmen, weil wir am Wochenende wieder ein schweres Spiel haben und dann in die nächste Runde im Pokal einziehen wollen.“ Die FC-Frauen sind am Sonntag (13 Uhr) beim Zweitliga-Spitzenreiter SC Sand zu Gast im Achtelfinale des DFB-Pokals.


Das erwartet den FC gegen Hoffenheim: Bester Zweikämpfer, alter Bekannter und hartes Spiel

Tim Lemperle für die TSG Hoffenheim
, ,
Startseite » 1. FC Köln Hoffenheim

Das erwartet den FC gegen Hoffenheim: Bester Zweikämpfer, alter Bekannter und hartes Spiel

Am 6. Spieltag der Fußball-Bundesliga ist der FC zu Gast bei der TSG Hoffenheim. Beide Teams starten mit sieben Zählern in das Duell. Für die Geißböcke sollen wenn möglich drei Punkte hinzukommen. Das erwartet den 1. FC Köln bei der TSG Hoffenheim.

Zwei Siege, ein Unentschieden und zuletzt zwei Niederlagen. Gegen die TSG will der FC nun wieder punkten, doch die Aufgabe ist keine leichte: Das erwartet den 1. FC Köln bei der TSG Hoffenheim.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Form: Das Team von Trainer Christian Ilzer blickt auf einen soliden Saisonstart zurück. Nach dem 4:0-Auswärtssieg bei Hansa Rostock in der ersten Runde des DFB-Pokals startete die TSG mit einem 2:1-Sieg bei Bayer 04 Leverkusen in die neue Bundesligasaison. Im ersten Heimspiel mussten sich die Kraichgauer Eintracht Frankfurt mit 1:3 geschlagen geben, bevor die Blau-Weißen am dritten Spieltag mit 4:2 bei Union Berlin gewannen. Im Anschluss an die 1:4-Heimpleite gegen den FC Bayern München trennte sich Hoffenheim am vergangenen Spieltag mit 1:1 vom SC Freiburg. Damit steht die TSG mit sieben Zählern aktuell auf dem zehnten Tabellenplatz.

Bester Zweikämpfer und intensives Spiel

Harte Spielweise: Mit 71 Fouls am Gegner führten die Profis der TSG an den ersten fünf Bundesligaspieltagen die meisten Foulspiele aller Bundesligisten durch. Allerdings sah Hoffenheim bislang lediglich neun Gelbe Karten, womit sie in dieser Statistik eher zum unteren Bereich zählen.

Bester Zweikämpfer: Der Hoffenheimer Bernardo ist in dieser Saison bislang der beste Zweikämpfer der Liga. Insgesamt 73 direkte Duelle gewann der Brasilianer in dieser noch jungen Spielzeit. Im Vergleich: Der beste Kölner ist Timo Hübers mit 44 gewonnenen Zweikämpfen.

Intensive Spielweise: Hoffenheim präsentiert in dieser Spielzeit eine sehr laufintensive Spielweise. Mit 3558 intensiven Läufen wird die TSG in dieser Statistik nur vom FC Bayern München überboten. Auch bei den Sprints gehören die Hoffenheimer zur Spitze der Liga. Hier liegen die Blau-Weißen mit 895 Sprints hinter RB Leipzig (915) und Bayern München (950) auf dem dritten Rang. Mit Banzoumana Toure, der in dieser Saison bereits mit 35,97 km/h geblitzt wurde und schon 146 Sprints anzog, stellt die TSG allerdings den Spieler mit den meisten Sprints.

Großer Kaderumbruch: Nach einer schwachen Bundesligasaison führten die Verantwortlichen der TSG im vergangenen Sommer einen großen Kaderumbruch durch. Insgesamt führte Hoffenheim über 30 Transferbewegungen durch und stellte Trainer Ilzer einen fast komplett neuen Kader zur Verfügung. Mit Leon Avdullahu, Koki Machida, Wouter Burger, Albian Hajdari, Deniz Zeitler, Bernardo, Vlademir Coufal, Tim Lemperle sowie den Leih-Rückkehrern Fisnik Asllani und Muhamed Damar haben die Kraichgauer neben Erfahrung auch ein großes Potenzial hinzubekommen. Besonders Asslani und Lemperle scheinen in den ersten Wochen bereits gut zu harmonieren. Die beiden Angreifer waren gemeinsam an sechs der bislang neun und damit an zwei Dritteln der Hoffenheimer Bundesligatoren direkt beteiligt.

Taktische Formation

Formation: Trainer Ilzer lässt seine Mannschaft in dieser Saison in einem 4-2-2-2-System auflaufen. Dabei ist Oliver Baumann als klare Nummer eins zwischen den Pfosten gesetzt. Davor sind Bernardo als Linksverteidiger, Vladimir Coufal als Rechtsverteidiger und Robuin Hranac als einer der beiden Innenverteidiger gesetzt. Auf der zweiten Innenverteidigerposition wechseln sich Albian Hajdari und Arthur Chaves ab. Im zentralen Mittelfeld spielen Wouter Burger und Leon Avdullahu. Die beiden Sommerneuzugänge wussten sofort zu überzeugen und sind aktuell nicht aus der Mannschaft der TSG wegzudenken. In der Offensive sind Tim Lemperle, Fissnik Asslani und Banzoumana Toure unangefochtene Stammspieler. Die vierte Position machten in den ersten Wochen Andrej Kramaric und Alexander Prass unter sich aus. Im eigenen Ballbesitz setzt Hoffenheim auf einen sicheren Spielaufbau, schaltet jedoch auch regelmäßig enorm schnell um. Allerdings greifen die Spieler auch häufig auf Flanken zurück. Bei gegnerischem Ballbesitz führen die Blau-Weißen ein Pressing durch und versuchen, den Gegner dadurch sofort unter Druck zu setzen. Während das Zentrum meist sehr kompakt ist, lässt die TSG auf den Außen oft zu viel Platz. Dies führt dazu, dass die Hoffenheimer Innenverteidiger viele Flanken abwehren müssen.

Das sagt der Trainer

Lukas Kwasniok über Hoffenheim: „Sie haben ähnlich wie wir auch ein sehr schweres Auftaktprogramm hinter sich. Sie haben gegen Top-Teams gespielt und sich dort mehr als ordentlich verkauft. Sie haben auch den Bayern, gerade in der ersten Halbzeit, echt wehgetan und hätten da durchaus führen können, wenn nicht sogar müssen. Ich glaube, dass sie einen Umbruch hinter sich haben, und das ist dann auch immer schwierig. Sie haben einfach sehr hungrige Spieler auf dem Feld, und deswegen können sie eben auch die Art, die sich der Kollege Ilzer vorstellt, auf den Platz bringen. Sie marschieren unglaublich viel, sprinten alles an, was sich bewegt, und da ist es dann schon schwer, einen geordneten Spielaufbau hinzubekommen, da sie dies von Beginn an und auch über 90 Minuten und in beide Richtungen machen können. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sie so gut gestartet sind und so dastehen. Es wird ein intensives Spiel werden.“

Mögliche Aufstellung von Hoffenheim: Baumann – Coufal, Hranac, Arthur Chaves, Bernardo – Avdullahu, Burger – Kramaric, Touré – Lemperle, Asllani

Ausfälle bei der TSG: Valentin Gendrey (Knöchelbruch), Adam Hlozek (Mittelfußbruch), Ozan Kabak (Trainingsrückstand),  Koki Machida (Kreuzbandriss) und Max Moerstedt (Trainingsrückstand).


Lukas Kwasniok feilt an der Defensive: Wer spielt Innenverteidiger, wer auf der Sechs?

Die Kölner Defensive ist ein wenig anfällig
, ,
Startseite » 1. FC Köln Hoffenheim

Lukas Kwasniok feilt an der Defensive: Wer spielt Innenverteidiger, wer auf der Sechs?

Mit zehn erzielten Treffern gehört der FC zu den gefährlicheren Mannschaften der Liga. Allerdings haben sich die Geißböcke auch schon neun Gegentore gefangen. Und wieder ploppt der Begriff „Balance“ auf beim 1. FC Köln: Wie stabilisiert Lukas Kwasniok die Defensive?

In der Offensive läuft es richtig gut bei den Geißböcken, in der Hintermannschaft gibt es Optimierungsbedarf beim 1. FC Köln: Wie stabilisiert Lukas Kwasniok die Defensive?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

So ein kleiner Hauch vergangene Saison weht dieser Tage dann doch rund ums Geißbockheim. Zumindest gibt es zum Auftakt in die Bundesliga doch Ähnlichkeiten zum Start in die Abstiegssaison vor einem Jahr. Auch damals lieferte die Offensive gut ab, erzielte mehr Tore als es die xGoals vermuten ließen, sorgten für Spektakel und attraktiven Fußball. Schwierigkeiten machte dagegen die Defensive, die nicht immer sattelfest stand und mehr Tore zuließ, als es der xGoals-Wert der Gegner erwarten ließ. Damals sprach Gerhard Struber von der fehlenden Balance. Vor dem Duell gegen Hoffenheim ist der Begriff beim FC plötzlich zwar wieder Thema, doch Lukas Kwasniok bezieht sich dabei auf die Spielertypen, nicht auf die Waage zwischen mutiger Offensive und anfälliger Defensive.

Eine Chance für Özkacar?

Dabei ist gerade der Abwehrverbund eine Konstellation in Kwasnioks Gebilde, an der der Trainer doch viel herumfeilt. Mal spielt der Coach mit Dreier-, mal mit Viererkette, dann mit offensiven Außenverteidigern, dann wiederum tiefer stehend. Auch auf den Positionen selbst gibt es viel Bewegung. Am vergangenen Wochenende rückte Eric Martel wieder in die Innenverteidigung. Dort spielte der Sechser auch in der Vorsaison einige Male. Tom Krauß übernahm die Sechs, zum Seitenwechsel stellte der Trainer wieder um. Auch auf der Außenposition kam der „Defensiv-Allrounder“ bereits zum Einsatz. Vor allem durch den Ausfall von Rav van den Berg scheint Kwasniok reagieren zu wollen. „Wir haben uns schon, ein wenig darauf fokussiert, mit Rav die richtige Konstellation auf den Platz zu bekommen“, sagte der Coach. „Er hat sich dann in seinem 2. Spiel verletzt und dann ist die Gedankenwelt schon ein wenig zusammengebrochen.“

Offenbar heißt es deswegen ein wenig zu improvisieren. „Da sind wir in diesem Prozess. Daraus resultiert die Suche nach der perfekten Balance. Es ist aber nicht so, dass ich das Problem in der Innenverteidigung ausgemacht habe“, sagt der Coach. Doch so wirklich glücklich ist der Coach mit der Zusammensetzung noch nicht – wobei das Stammpersonal eben mit Martel, Timo Hübers und Joel Schmied eigentlich steht. Mit Cenk Özkacar und Dominique Heintz warten zudem zwei Abwehrspieler weiterhin auf Einsatzzeit. Der Neuzugang kam nach seinem Startelf-Einsatz gegen Regensburg im Pokal, kam der Türke noch zu einem weiteren Kurzeinsatz gegen Mainz und sitzt seitdem auf der Bank. Heintz kam in dieser Spielzeit noch gar nicht zum Einsatz.

Auch gegen Hoffenheim wird sich das voraussichtlich nicht ändern. Özkacar scheint da schon eher an der Mannschaft. „Man wechselt nun mal in der Defensive seltener als in der Offensive“, sagt Kwasniok. „Für ihn gilt es jetzt Gas zu geben. Wenn die Zeit reif ist, werde ich ihn reinwerfen.“ Vielleicht findet der Trainer dann ein wenig mehr Balance.