Noch keine Einsatzminute: Jusuf Gazibegovic und Denis Huseinbasic sind in einer schwierigen Lage

Jusuf Gazibegovic im Testspiel gegen Fortuna Köln
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Noch keine Einsatzminute: Jusuf Gazibegovic und Denis Huseinbasic sind in einer schwierigen Lage

Gleich mehrere Spieler sind beim FC in den ersten beiden Pflichtspielen noch nicht zum Einsatz gekommen. Für zwei ist die Situation besonders kompliziert beim 1. FC Köln: Der schwere Stand von Gazibegovic und Huseinbasic.

Abgesehen von den ausgebooteten Leart Pacarada, Jacob Christensen und Imad Rondic gab es einige weitere Spieler, die in dieser Saison noch nicht für den FC gespielt haben. Und für ein paar Profis ist die Lage verzwickt beim 1. FC Köln: Der schwere Stand von Gazibegovic und Huseinbasic.

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Mit Leart Pacarada, Jacob Christensen und Imad Rondic hat der FC vergangene Woche drei Spielern schon mitgeteilt, dass sie in der gerade gestarteten Saison keine Rolle mehr spielen. Aber auch andere Akteure haben sich bisher noch nicht zeigen können. Denn mehrere Profis sind in den ersten beiden Pflichtspielen gegen Regensburg und Mainz noch keine Minute zum Einsatz gekommen. Bei Neuzugang Rav van den Berg wird das noch kein Grund zur Unruhe sein. Der Innenverteidiger muss noch einen Rückstand aufholen, nachdem er vor seinem Wechsel nur individuell trainierte. Sobald der Niederländer richtig fit ist, wird er sehr wahrscheinlich spielen. Die Aussicht hat Dominique Heintz zwar nicht, aber der Routinier scheint seine Rolle zu akzeptieren. Bei Talent Julian Pauli dagegen könnte in den letzten Tagen des Transferfenster noch eine Leihe arrangiert werden, um dem Youngster Einsatzzeit zu verschaffen. Komplizierter ist die Lage für die verbliebenen beiden Spieler, die bis jetzt außen vor waren: Denis Huseinbasic und Jusuf Gazibegovic.

Starke Konkurrenz im zentralen Mittelfeld

Ersterer hat im zentralen Mittelfeld momentan das Nachsehen hinter dem in der Vorbereitung eingespielten Duo Eric Martel und Isak Johannesson. Und selbst wenn Lukas Kwasniok auf der Position mal rotiert, könnte es gut sein, dass Neuzugang Tom Krauß, der zuletzt auch in der Innenverteidung ran musste, den Vorzug erhält. Diese Rolle ist wohl zu wenig für den Bosnier, der in der abgelaufenen Saison mit 31 Einsätzen noch Stammspieler war. Aber auch in der Vorsaison wusste der 24-Jährige nicht immer zu überzeugen. Seine Leistung ist in den vergangen ein, zwei Jahren eher stagniert.

Das scheint sich auch in der Vorbereitung unter seinem neuen Trainer nicht geändert zu haben. Zumindest hat Huseinbasic diesen nicht genug überzeugt, sodass der Mittelfeldspieler gegen Regensburg im Pokal nicht einmal im Kader stand. Trotzdem ist es natürlich noch zu früh in der Saison, um ihn abzuschreiben. Es ist durchaus möglich, dass sich der 24-Jährige über gute Trainingsleistungen und mögliche (Joker-)Einsätze noch empfiehlt und unter Kwasniok mit etwas Anlauf den nächsten Schritt macht. Dafür muss sich der Bosnier jetzt jedoch reinbeißen. Ansonsten könnte es sein, dass Huseinbasic, wenn sich seine Lage nicht ändert, bald Abwanderungsgedanken bekommt oder eventuell schon hat.

Gazibegovic bis jetzt hinter Sebastian Sebulonsen

Sehr ähnlich ist die Lage von Jusuf Gazibegovic. Vor nichtmal einem Jahr spielte der 25-Jährige mit Sturm Graz noch in der Champions League. Im Winter ging der bosnische Nationalspieler dann zum FC, um sich mit dem Aufstieg den Traum von der Bundesliga zu erfüllen. In der höchsten deutschen Spielklasse mit den Kölnern angekommen, hat der Rechtsverteidiger jedoch bis jetzt im Konkurrenzkampf mit Neuzugang Sebastian Sebulonsen das Nachsehen.

Ein Grund dafür könnte das System von Kwasniok mit einer Dreier- beziehungsweise Fünferkette sein. So kennt Sebastian Sebulonsen die Rolle als Schienenspieler bereits von seiner vorherigen Station Bröndby IF. Gazibegovic dagegen hat in Graz in einer Viererkette als Außenverteidiger agiert und damit einen Nachteil im Konkurrenzkampf. Auch passt das Profil des Bosniers weniger gut zu der Rolle als das seines Konkurrenten. So ist der 25-Jährige in der Defensive stärker als der Däne, hat aber dafür nicht so große Qualitäten wie Sebulonsen in der Offensive. Das heißt nicht, dass Gazibegovic als Schienenspieler nicht gut funktionieren kann, ist aber ein Grund, warum er gerade das Nachsehen hat. Trotzdem wird der Winterneuzugang wohl noch seine Chance bekommen, da sein Trainer nicht müde wird zu betonen, dass er keine Stammelf hat. Diese Möglichkeit muss der Rechtsverteidiger wie Huseinbasic dann aber auch nutzen. Sonst droht beiden eine harte Spielzeit.


Buhlen um Denis Huseinbasic: Wäre der Transfer für den 1. FC Köln sinnvoll?

Denis Huseinbasic ist enttäuscht nach dem 1:1 gegen Regensburg
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Buhlen um Denis Huseinbasic: Wäre der Transfer für den 1. FC Köln sinnvoll?

Der SC Braga hat offenbar Interesse an Denis Huseinbasic bekundet. Der Mittelfeldspieler hat beim FC starke Konkurrenz erhalten, die Kölner könnten einen weiteren wirtschaftlichen Erfolg verbuchen. Doch es gibt auch ein „Aber“ beim 1. FC Köln: Wäre ein Transfer von Denis Huseinbasic sinnvoll?

Das Gerücht um den Nationalspieler von Bosnien-Herzegowina kam ein wenig überraschend daher. Doch es soll Gespräche geben beim 1. FC Köln: Wäre ein Transfer von Denis Huseinbasic aber auch wirklich sinnvoll?

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So wirklich überraschen konnte die Startelf-Aufstellung am vergangenen Samstag nicht. Denis Huseinbasic war von Lukas Kwasniok für die erste Elf nominiert worden. Nicht überraschend, weil Eric Martel bekanntlich noch im Urlaub weilt und der Mittelfeldspieler nun seit drei Jahren bei den Geißböcken zum erweiterten Kreis der Stammspieler gehört. Die Entwicklung des 24-Jährigen ist durchaus als bemerkenswert zu bezeichnen. Im Mai 22 feierte der Mittelfeldspieler noch den Gewinn des Hessenpokals, mittlerweile kommt er auf 92 Pflichtspiele für den FC, darunter auch Begegnungen auf europäischem Parkett. Nach einem starken ersten Jahr ist der Nationalspieler von Bosnien-Herzegowina auf einer Art Achterbahn der Karriere angekommen. Die Leistungen waren extrem schwankend. Den Stammplatz der Hinrunde konnte der 24-Jährige nicht halten.

Paradebeispiel des Entwicklungsclubs

Und nun bietet sich offenbar die Chance, den nächsten Schritt zu gehen, wieder europäisch zu spielen, in Portugal, beim SC Braga. Es gibt sicherlich unattraktivere Angebote für einen Mittelfeldspieler, der vor wenigen Jahren sicherlich geliebäugelt, wohl aber noch nicht mit der großen Fußballbühne gerechnet hat. Zumal die Situation beim FC keine leichte für Huseinbasic wird. Mit Isak Johannesson und Tom Krauß wurden zwei Spieler verpflichtet, die ebenfalls im Zentrum ihren Platz suchen werden – wenn auch gerade bei Krauß eigentlich auf einer defensiveren Position. Dazu hofft man in Köln bekanntlich auf den Verbleib von Eric Martel und schaut gleichzeitig auch noch nach weiteren Verstärkungen – am liebsten, die direkt weiterhelfen können. Der 24-Jährige könnte das vermeintliche Angebot also durchaus als eine Chance, vielleicht als Tapetenwechsel ansehen.

Und beim FC? Da hat der Mittelfeldspieler sicher nicht auf der Liste der potenziellen Abgänge gestanden, war im Kader eingeplant. Und doch soll es dem Vernehmen nach durchaus eine Gesprächsbereitschaft geben. Aktuell wird der Marktwert des 24-Jährigen auf knapp drei Millionen Euro eingeschätzt. Huseinbasic ist damit ein Paradebeispiel, wie man den Begriff „Entwicklungsclub“ auch definieren kann. Zum einen wird er mit der Ausbildung eigener Spieler verbunden, zum anderen aber auch mit dem Einkauf von Spielern, die nach einer sportlichen Entwicklung zu einem höheren Betrag verkauft werden. So praktiziert es beispielsweise Borussia Dortmund seit vielen Jahren. Huseinbasic wurde für 50.000 Euro verpflichtet, hat seinen Marktwert also vervielfacht. Die Kölner würden also einen erheblichen wirtschaftlichen Erfolg verbuchen.

Der FC würde eine weitere Kaderlücke aufreißen

Und das für einen Spieler, der doch erhebliche Konkurrenz erhalten hat. Eine Ablöse von rund drei bis vier Millionen Euro wäre sicherlich ein gutes Geschäft und würde Gelder bedeuten, die zum Großteil wohl wieder in den Kader fließen würden. Der Handlungsspielraum der Geißböcke wäre wieder ein Stückchen größer. Doch gibt es da noch eine andere Seite. Denn der FC würde eine weitere Lücke in den Kader reißen, die geschlossen werden muss. Die Kölner Verantwortlichen suchen nicht erst seit dem Winter nach einer weiteren Alternative im zentralen Mittelfeld. Ein Thema, das eigentlich in den vergangenen Transferphasen – in den „erlaubten“ – immer wieder aufploppte. Auch vor den Gerüchten aus Portugal sollen die Geißböcke die Augen nach dieser Position offen gehalten haben.

Zudem ist nach wie vor keine Entscheidung in der Causa Eric Martel gefallen. Die FC-Bosse müssten sich also möglicherweise gleich mit zwei zentralen Spielern beschäftigen. Und dass das kein einfaches Unterfangen ist, zeigt die aktuelle Transferphase wohl auch. Zumindest haben sich einige gehandelte Namen wie Besfort Zeneli oder Salih Özcan (bislang) als erkaltete Spur herausgestellt. Ob der FC also einen Spieler mit Entwicklungspotenzial verkaufen würde, um dann einen ähnlichen Akteur für eine ähnliche Summe zu verpflichten, ist zumindest mit einem Fragezeichen zu versehen.

Verhandlungen laufen bereits: Verlässt Denis Huseinbasic den 1. FC Köln?

Denis Huseinbasic sucht nach seiner Form beim 1. FC Köln
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Verhandlungen laufen bereits: Verlässt Denis Huseinbasic den 1. FC Köln?

Der FC arbeitet weiter mit Hochdruck am Kader für die kommende Spielzeit. Doch es gibt auch Gerüchte über mögliche Abgänge. So scheint nun ein Kölner auf die Liste des SC Braga gelangt zu sein. Verlässt Denis Huseinbasic den 1. FC Köln?

Verlässt Denis Huseinbasic den 1. FC Köln? Wie „Sky“-Reporter Marlon Irlbacher berichtet, steht der FC-Profi ganz oben auf der Liste des SC Braga. Verhandlungen haben demnach bereits begonnen. Es könnte beim FC also noch einmal größere Veränderungen im Kader geben. Sollte Huseinbasic gehen, müssen die FC-Bosse noch einmal reagieren. Zumal auch hinter Eric Martel ein Fragezeichen steht.

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Im Duell gegen den SV Bergisch Gladbach stand er noch in der Anfangsformation, ob er auch im weiteren Saisonverlauf für die Geißböcke aufläuft, scheint allerdings nicht klar. Denn wie der TV-Sender „Sky“ am Sonntag berichtet, könnte Denis Huseinbasic den FC schon in diesem Sommer verlassen. Der SC Braga soll die Fühler nach dem Nationalspieler von Bosnien-Herzegowina ausgestreckt haben. Huseinbasic war im Sommer 2022 von den Kickers Offenbach ans Geißbockheim gewechselt. Damals für knapp 50.000 Euro. Mittlerweile ist der gebürtige Erbacher laut dem Online-Portal transfermarkt.de 2,8 Millionen Euro wert. Huseinbasic gilt damit zweifelsfrei als einer der wohl besten Transfergriffe von Ex-Sportdirektor Christian Keller. Gerade in der ersten Spielzeit überragte Huseinbasic, war einer der Leistungsträger unter Steffen Baumgart.

Europa statt Abstiegskampf?

In der vergangenen Saison lief es zwar nicht mehr so optimal, der Mittelfeldspieler in der 2. Bundesliga aber 31 Mal auf, erzielte drei Tore, bereitete einen weiteren Treffer vor. Und offenbar hat Huseinbsic Interesse geweckt. Wie Sky berichtet, stehe der FC-Profi bei Braga ganz weit oben auf der Liste. Verhandlungen hätten demnach zwischen den beiden Vereinen bereits begonnen. Der FC hat im zentralen Mittelfeld mit Tom Krauß und Isak Johannesson aufgerüstet, allerdings spielen beide Akteure nicht exakt die gleiche Position wie Huseinbasic. Der FC hält zudem nach einem weiteren Mittelfeldspieler Ausschau. Die Situation würde sich durch einen Weggang des Mittelfeldspielers noch einmal komplett verändern. Zumal auch hinter Eric Martel noch ein Fragezeichen steht.

Der SC Braga spielt in dieser Saison europäisch. Möglicherweise ein Anreiz für Huseinbasic? Beim FC geht es wohl vorerst um den Klassenerhalt.