Jahmai Simpson-Pusey bleibt beim 1. FC Köln – das sagen Thomas Kessler und „JSP“

Jahmai Simpson-Pusey und Tom Krauß werden beide 2026/27 für den 1. FC Köln auflaufen
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Jahmai Simpson-Pusey bleibt beim 1. FC Köln – das sagen Thomas Kessler und „JSP“

Bereits zu Beginn der Woche war es bekannt geworden, nun gibt es die Bestätigung vom Verein: Der 1. FC Köln verpflichtet Jahmai Simpson-Pusey fest. Der Engländer war zuletzt ausgeliehen und wird also auch in der kommenden Saison für die Geißböcke auflaufen. Der Vertrag läuft bis 2030.

Die feste Verpflichtung des Abwehrspielers kommt nicht mehr überraschend, sie ist aber eine nicht unwichtige. Jahmai Simpson-Pusey bleibt beim FC.

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Im Winter war er durchaus die Transfer-Überraschung. Den Innenverteidiger hatten offenbar nicht wirklich viele auf dem Schirm, der Name war nicht bekannt. Doch die Verpflichtung hat sich ausgezahlt. Der Engländer entpuppte sich beim FC zum absoluten Leistungsträger, Stammspieler und starken Rückhalt. Und das, nachdem der Abwehrspieler zuvor bei Celtic so gut wie gar nicht zum Einsatz gekommen war. „Jahmai hat sich seit seinem Wechsel im Winter sehr schnell bei uns eingefunden und die Herausforderung auf diesem Niveau direkt angenommen. Mit seinen Leistungen hat er gezeigt, welches Potenzial in ihm steckt“, sagte Thomas Kessler. „Umso mehr freuen wir uns, dass wir ihn nun langfristig an den FC binden konnten. Seine Entwicklung ist ein weiteres Beispiel dafür, dass der 1. FC Köln für junge, talentierte Spieler ein sehr gutes Umfeld bietet, um den nächsten Schritt in ihrer Karriere zu gehen.“

„Dafür bin ich dankbar“

„JSP“ wurde im Nachwuchsleistungszentrum von Manchester City ausgebildet, das zeigt sich auch auf dem Platz. Pep Guardiola lobte den Akteur damals in höchsten Tönen. Kein Wunder, der junge Kicker war im Nachwuchsbereich eins der größten englischen Talente, wurde mehrfach ausgezeichnet. Um Spielpraxis zu bekommen, ließen die SkyBlues den Spieler Richtung Schottland ziehen. Dort setzte sich der Akteur nicht durch. Beim FC sieht das anders aus. Die feste Verpflichtung war also keine Überraschung. Allerdings hatte Manchester City bei der Leihe eine Rückkaufoption im Vertrag verankert. Ob diese auch im neuen Kontrakt festgehalten ist, ist nicht bekannt. „Ich habe hier viel Spielzeit bekommen und der Club hat viel Vertrauen in mich gesetzt. Dafür bin ich dankbar und deshalb wollte ich auch in Köln bleiben. Die Spielzeit, die Fans, der Club – das fühlt sich alles sehr gut an für mich“, sagt Jahmai Simpson-Pusey. Der Engländer hat bis 2030 beim FC unterschrieben.

Bislang haben die Kölner drei Kaufoptionen gezogen, nach Tom Krauß und Jakub Kaminski eben nun Simpson-Pusey. Während der Verbleib bei dem Engländer und Krauß gesichert ist, scheint ein Abschied von Jakub Kaminski nach wie vor sehr wahrscheinlich.


Jahmai Simpson-Pusey: „Der Wechsel nach Köln war wahrscheinlich eine der besten Entscheidungen in meinem Leben“

Jahmai Simpson-Pusey für den 1. FC Köln
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Jahmai Simpson-Pusey: „Der Wechsel nach Köln war wahrscheinlich eine der besten Entscheidungen in meinem Leben“

Am vergangenen Sonntag fehlte Jahmai Simpson-Pusey dem FC noch aus einem guten Grund: Der 20-Jährige wurde Vater. Für das wichtige Spiel gegen Werder Bremen ist der Innenverteidiger aber wieder eine Option. Und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass er spielen wird, denn der Engländer ist direkt eingeschlagen beim 1. FC Köln: So sieht Simpson-Pusey seine ersten Monate in Köln.

Gegen Eintracht Frankfurt hatte die Kölner Defensive einige wackelige Momente. Mehr Stabilität könnte die Rückkehr von Jahmai Simpson-Pusey bringen, der FC-Coach René Wagner gegen Werder Bremen wieder zur Verfügung steht.

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Nachdem seine Teamkollegen am vergangenen Wochenende beim Debüt von Trainer René Wagner nach 2:0-Rückstand immerhin noch einen Punkt holten, gab es für Jahmai Simpson-Pusey, der nicht im Kader gestanden hatte, einen Tag später etwas ganz anderes zu feiern: Der Engländer und seine Partnerin sind Eltern eines Sohnes geworden. Darum war es für den 20-Jährigen auch klar, dass er gegen die Eintracht fehlen würde, wie er am Rande des Trainings am Donnerstag erklärte: „Die Familie ist wichtiger als der Fußball.“ Für das Spiel gegen Werder Bremen am kommenden Sonntag ist der Innenverteidiger aber wieder eine Option für die Geißböcke.

„Wir müssen gewinnen und brauchen eine gute Leistung“

Und die können den Innenverteidiger, der im Winter per Leihe von Manchester City kam, die ihn zuvor an Celtic Glasgow verliehen hatten, definitiv gebrauchen. Denn seit seiner Ankunft war Simpson-Pusey, wenn er verfügbar war, einer der wichtigsten Spieler in der sonst eher anfälligen Kölner Defensive. Das habe er selber nicht vor seinem Wechsel erwartet, so der Defensivspezialist. Vor allem, weil er es vorher nicht gewohnt war, in einer so großen Liga anzutreten. „Direkt zu spielen, war ein kleiner Schock. Aber ich habe das Gefühl, dass ich gut damit umgegangen bin“, erklärte der Verteidiger zu seinem Kaltstart in Köln. Bei seiner vorherigen Station in Glasgow hatte Simpson-Pusey in der Hinrunde vor seinem Wechsel nämlich gerade mal ein Spiel für die erste Mannschaft bestritten.

Bei seinem möglicherweise nächstem Einsatz am Wochenende gegen Werder Bremen steht dann für den Verein direkt eine ganze Menge auf dem Spiel. Die Geißböcke sind momentan 15. mit nur einem Punkt Rückstand auf den 14. Werder. Mit einem Sieg könnte der FC also an den Bremern vorbeiziehen. Gleichzeitig haben die Kölner jedoch nur zwei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz, auf dem momentan St. Pauli steht, und könnten somit am Ende des Spieltags auf den Platz 16 abrutschen. Simpson-Pusey ist die Bedeutung, die der Partie gegen Werder damit zukommt, bewusst: „Es ist sehr wichtig. Wir müssen gewinnen und brauchen eine gute Leistung.“

Unklare Zukunft im Sommer

In Köln fühlt sich der 20-Jährige bereits nach ein paar Monaten sehr wohl. „Der Wechsel nach Köln war wahrscheinlich eine der besten Entscheidungen in meinem Leben. Ich bin sehr glücklich mit dem Team, den Menschen um mich herum. Ich dankbar für die Möglichkeit, die ich bekommen hab“, so der Abwehrspieler. Dabei hatte Simpson-Pusey schon vor seiner Ankunft gesehen, was für ein großer Verein der FC ist. Dabei gefällt im Gegensatz zu England, dass die Fans auch einzelne Trainingseinheiten sehen können und es weniger abgeschottet ist: „Ich mag, wie es hier gemacht wird. Die Fans spielen eine große Rolle für den Club, da ist es nur richtig, dass sie uns an manchen Tagen trainieren sehen können.“

Ob die Fans den Innenverteidiger aber auch über den Sommer hinaus in Köln spielen und trainieren sehen können, steht noch nicht fest. „Das ist eine Frage, die ich nicht beantworten kann“, meinte der Engländer. Zumindest habe es noch keine Gespräche gegeben. Der FC besitzt für den Abwehrspieler eine Kaufoption. Allerdings hat Simpson-Puseys Stammverein Manchester City wiederum eine Rückkaufoption. Bevor in der Hinsicht aber konkrete Entscheidungen getroffen werden, wird sich der 20-Jährige nun erstmal voll auf den Abstiegskampf mit dem FC und auf das Spiel gegen Werder Bremen am Sonntag fokussieren. Und dabei vielleicht noch mehr Argumente für eine Verpflichtung sammeln.


Routiniert, starke Werte: Darum sollte der 1. FC Köln die Kaufoption bei Jahmai Simpson-Pusey ziehen

Jahmai Simpson-Pusey im Zweikampf beim Spiel gegen den FC Augsburg
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Routiniert, starke Werte: Darum sollte der 1. FC Köln die Kaufoption bei Jahmai Simpson-Pusey ziehen

Auch, wenn der FC gegen den FC Augsburg eine mäßige Leistung erwischt, überzeugten einige Spieler. Vor allem der Abwehrspieler knüpfte an seine gute Form vor der Verletzung an. Der 1. FC Köln wird sich um Jahmai Simpson-Pusey bemühen.

Gegen den FC Augsburg kehrte Jahmai Simpson-Pusey nach seiner Muskelverletzung erstmals wieder in die Anfangsformation beim FC zurück. Und der Innenverteidiger machte einmal mehr einen guten Job. Auch, wenn sein Spielaufbau recht eindimensional erschien. Doch die Vorgabe wird er sich sicher nicht selbst ausgedacht haben. In seiner Kernkompetenz überzeugte der 20-Jährige einmal mehr und sammelte Pluspunkte für eine Weiterbeschäftigung.

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So ein wenig erinnerte Jahmai Simpson-Pusey an Situationen eines Ronaldinhos. Der brasilianische Superstürmer nahm vor seinen Dribblings gerne mal das Tempo aus der Bewegung, tippte den Ball kurz an, streichelte vorsichtig mit der Sohle über die Kugel, um dann im Eins-gegen-eins zu explodieren. Auch der Kölner Innenverteidiger verlangsamte am Freitagabend immer wieder die Begegnung, allerdings nicht in Vorbereitung auf einen technisch genialen Moment. Vielmehr schien der Masterplan der Geißböcke der lange Ball in die Spitze. Immer wieder probierte es der 20-Jährige mit Pässen auf Zielstürmer Ragnar Ache, der dieses Mal allerdings häufiger als sonst seine Schwierigkeiten hatte, die Bälle dann auch festzumachen oder weiterzuleiten.

Beeindruckende Werte

Und dennoch war der Abwehrspieler am Freitagabend, dem Startelf-Comeback nach seiner Verletzung, wieder einmal einer der absoluten Leistungsträger beim FC. Simpson-Pusey kam auf 90 Ballkontakte, spielte 65 Pässe von denen 95 Prozent ankamen und der 20-Jährige gewann 87 Prozent seiner Zweikämpfe – Bestwert aller Feldspieler, die mehr als eine halbe Stunde auf dem Platz standen. Und genau diese Kernkompetenz des Abwehrspielers überzeugte einmal mehr. Mit einer erstaunlichen Leichtigkeit luchste der Engländer dem Gegner immer wieder den Ball ab, löste Drucksituationen spielerisch, einmal sogar mit einem No-Look-Hackenpass und suchte dann den Spielaufbau, der dann aber bei der Lösungsfindung gegen den FCA nicht immer so richtig glücklich erschien. Unglücklich war der Abwehrspieler auch beim ersten Gegentor, als er einen Schritt zu spät kam.

Dennoch wirkte der Spieler von Manchester City deutlich sattelfester als sein Nebenmann Rav van den Berg, der wiederum vor der Begegnung gegen die Fuggerstädter von Lukas Kwasniok in hohen Tönen gelobt wurde. Kein Wunder, für den Niederländer haben die Kölner bekanntlich rund acht Millionen Euro ausgegeben, in der Hoffnung einer sportlichen, aber auch wirtschaftlichen Weiterentwicklung. Wenn es so weitergehe, „dann werden wir noch ganz viel Freude an ihm haben“, hatte der Kölner Coach unter der Woche gesagt. Aktuell bereitet Simpson-Pusey dem FC Freude. So sehr, dass die Kölner nach aktuellem Stand sicher die Kaufoption ziehen würden. Das Problem: ManCity besitzt eine Rückkauf-Option. Und da Pep Guardiola um die Qualitäten des Abwehrspielers weiß und der englische Topclub „nur“ auf den Durchbruch des Spielers wartet, ist davon auszugehen, dass die „Sky Blues“ diesen Weg gehen wollen.

Zumindest, wenn Simpson-Pusey weiter so performt. Aktuell kommt Lukas Kwasniok wohl nicht an dem Youngster vorbei. Und das nicht nur aufgrund der personellen Situation.


Personal-Update beim 1. FC Köln: Der nächste Verteidiger kehrt zurück

Jahmai Simpson-Pusey greift wieder ins Training ein
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Personal-Update beim 1. FC Köln: Der nächste Verteidiger kehrt zurück

Die Personalsituation entspannt sich weiter beim 1. FC Köln: Jahmai Simpson-Pusey kehrt ins Training mit der Mannschaft zurück – wenn auch erst einmal teilintegriert. Der Engländer hatte sich eine Muskelverletzung zugezogen.

Das Lazarett der Geißböcke lichtet sich weiter – wenn auch mit Handbremse. Denn Jahmai Simpson-Pusey trainiert wieder in Teilen mit der Mannschaft. Der Innenverteidiger soll wieder langsam an die Vollbelastung herangeführt werden.

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Der FC ist am Dienstagnachmittag in die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim am Samstag gestartet (15.30 Uhr im Liveticker bei come-on-fc.com). Am Montag waren unter anderem Ragnar Ache, Said El Mala und Trainer Lukas Kwasniok auf dem Rosenmontagswagen unterwegs, einige Profis hatten den Umzug auf der Tribüne verfolgt. Auf den ersten Blick scheinen die Karnevalstage spurlos an der Mannschaft vorübergegangen. Zumindest nahmen an der Einheit am Dienstag alle zuletzt fitten Spieler teil. Nicht nur das: Zum einen kehrte Isak Johannesson wieder ins Training zurück, zum anderen machte auch Jahmai Simpson-Pusey zumindest in Teilen wieder bei der ersten Einheit der Woche mit.

Simpson-Pusey steigt wieder ein

Johannesson hatte in der vergangenen Woche einige Einheiten aufgrund von Unwohlsein verpasst. Für den Isländer reichte es dann auch nicht für den Kader im Auswärtsspiel gegen Stuttgart am vergangenen Samstag. Nun wird Johannesson also wieder zur Option. Die kommende Begegnung dürfte für Simpson-Pusey dagegen noch zu früh kommen. Der Engländer hatte sich im Januar im Duell gegen Mainz verletzt. Die Verletzung wurde dann aber erst nach einer Trainingseinheit diagnostiziert. Seitdem fehlte der Neuzugang, der in den ersten drei Spielen des Jahres die Kölner Defensive doch deutlich stabilisierte. In den kommenden Wochen wid Lukas Kwasniok in der letzten Kette also wieder einige Alternativen haben. Timo Hübers und Luca Kilian werden weiterhin Monate fehlen.

Ebenfalls nicht im Training waren die weiterhin angeschlagenen Linton Maina und Alessio Castro-Montes sowie Fynn Schenten. Der Youngster trainiert aktuell bei der U19 und bereitet sich auf den DFB-Pokal vor. Der FC wird in dieser Woche noch drei weitere Trainingseinheiten absolvieren. Die am Mittwoch ist öffentlich (10.30 Uhr), die an Donnerstag und Freitag werden dagegen unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Am Samstag steht dann das Spiel gegen Hoffenheim an.


1. FC Köln fährt ohne Jahmai Simpson-Pusey nach Freiburg, es gibt aber auch Rückkehrer

Jahmai Simpson-Pusey vom 1. FC Köln
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1. FC Köln fährt ohne Jahmai Simpson-Pusey nach Freiburg, es gibt aber auch Rückkehrer

Zuletzt war er der große Gewinner des Winters, doch im kommenden Spiel fehlt er dem 1. FC Köln: Jahmai Simpson-Pusey fällt gegen Freiburg verletzt aus. Das erklärte Lukas Kwasniok auf der Pressekonferenz vor dem Spiel im Breisgau.

Nun hat es auch den Neuzugang des 1. FC Köln erwischt: Jahmai Simpson-Pusey fällt gegen Freiburg verletzt aus. Das gab der Trainer der Geißböcke auf der PK am Mittag bekannt.

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Als Lukas Kwasniok in der vergangenen Woche vor die Presse trat, da war eine gewisse Erleichterung aus den Worten des Trainers herauszuhören. Zumindest freute sich der Trainer bereits darauf, die Spieler schon bald auf den Positionen einsetzen zu können, für die sie ursprünglich mal verpflichtet wurden. Die Zeit der Umstrukturierung könnte damit ein Ende haben. Doch der Kölner Trainer wird seine Mannschaft im Vergleich zur Vorwoche wieder umbauen müssen. Wie gewonnen, so zerronnen, könnte das Motto lauten. Denn dem FC fehlt gegen Freiburg am Sonntag ein Spieler, der überraschend schnell zu einem Leistungsträger – zumindest in den vergangenen Spielen – avancierte: Jahmai Simpson-Pusey verletzte sich zu Beginn der Woche und wird nicht mit in den Breisgau fahren.

„Am Wochenende wird es nicht reichen“

„Er wird uns am Wochenende nicht zur Verfügung stehen“, sagte Kwasniok. „Wir haben ihn ins MRT geschickt, weil die Verletzung nicht besser geworden ist. Es ist nichts Wildes, aber am Wochenende wird es nichts.“ Simpson-Pusey reiht sich damit dennoch in die lange Liste der verletzten Innenverteidiger ein. Luca Kilian und Timo Hübers fehlen nach ihren schweren Knieverletzungen langfristig. Dominique Heintz und Joel Schmied arbeiten gerade an ihrem Comeback und auch Rav van den Berg fiel schon verletzt und gesperrt aus. Nun hat es den Neuzugang erwischt – wenn auch nicht so schwer. Die Hoffnung ist groß, dass er dann am kommenden Freitag gegen Wolfsburg wieder dabei ist.

Besser stehen die Chancen bei Said El Mala und Denis Huseinbasic. Der Kölner Youngster sowie der Mittelfeldspielern hatten zu Beginn der Woche erkältet einige Trainingseinheiten verpasst. Am Freitag waren beide im Training wieder mit von der Partie. „Beide sind ja unterschiedlich lange krank ausgefallen“, sagte der Coach. „Denis war komplett drei, vier Tage bettlägerig. Sie waren beide auf dem Feld und sind grundsätzlich eine Kaderoption. Und dann aber auch eine erfreuliche Nachricht, weil der Joel wieder mit der Mannschaft trainiert hat.“ Schmied wird aber keine Option für das Wochenende sein. „Insofern geht das Puzzle weiter“, sagte der Coach und erklärte, dass Schmied einen guten Eindruck hinterlassen habe. „Es war aber keine leichte Muskelverletzung.“

Nun täte man gut daran, den Ball flach zu halten und Schmied die Zeit zu geben. „Ich weiß nicht, ob es schon bis zum kommenden Freitag reichen wird“, sagte Kwasniok. Eine Option könnte Rav van den Berg werden. „Er hat mehr Rhythmus als Jahmai es hatte“, sagte Kwasniok. „Er ist auf jeden Fall neben Cenk Özkacar und Eric Martel sicher eine Option, die den Platz von Jahmai einnehmen kann.“

Bei ManCity ausgebildet, bei Celtic ausgebootet, beim FC Hoffnungsträger: „Ich wusste gar nicht, was ich tun sollte“

Jahmai Simpson-Pusey im Zweikampf mit Harry Kane
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Bei ManCity ausgebildet, bei Celtic ausgebootet, beim FC Hoffnungsträger: „Ich wusste gar nicht, was ich tun sollte“

Mit Jahmai Simpson-Pusey haben die Kölner bereits einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Und das offenbar erfolgreich, der Engländer macht seine Sache jedenfalls bislang sehr gut. So erlebte Jahmai Simpson-Pusey seinen Auftakt beim 1. FC Köln.

Drei Spiele, drei Mal Startelf, drei Mal komplett überzeugt. Er ist schon jetzt einer der großen Gewinner des Winters, auch wenn eine Verletzung den Abwehrspieler ein wenig ausbremste. So erlebte Jahmai Simpson-Pusey seinen Auftakt beim 1. FC Köln.

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Ein Spiel in der gesamten Rückrunde, 20 Jahre alt – eigentlich deutete bei der Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey viel auf eine mit Perspektive hin. Dass der Innenverteidiger bei den Geißböcken in nur drei Spielen eine tragende Rolle der Kölner Hintermannschaft übernehmen würde, war so zumindest nicht abzusehen. Doch der Engländer ist schon jetzt gefühlt der Gewinner des Winter-Transferfensters – obwohl noch gar nicht feststeht, ob die Kölner noch einmal nachlegen wollen oder werden. Denn durch die Leistungsexplosion stellt sich zumindest die Frage, ob der FC überhaupt noch einen weiteren Abwehrspieler verpflichten muss. Angedacht war ein Routinier der Markte Sebastiaan Bornauw. Doch „JSP“ ist bereits voll in die Mannschaft integriert, war in den vergangenen drei Spielen ein Leistungsträger.

„Die Fußballausbildung ist wahrscheinlich das Beste“

Dementsprechend positiv fällt auch das erste Fazit des Engländers aus. „Ich bin von Spiel zu Spiel besser reingekommen und bin glücklich über diese erste Woche“, sagte Simpson-Pusey nun in einem Interview auf „fc.de„. „Es lag natürlich viel Verantwortung auf meinen Schultern – aber ich hatte das Gefühl, dass ich gut damit umgehen kann. Der Trainer hatte mir schon angekündigt, dass er mich ins kalte Wasser werfen würde.“ Das war gegen Heidenheim, keine Woche nach seiner Verpflichtung. Die Erwartungshaltung ist in Köln bekanntlich keine kleine, doch der Abwehrspieler hat umgehend überzeugt und war somit auch wieder für die Begegnung gegen die Bayern gesetzt und dort ging es gegen den Kapitän seines Heimatlandes. „Das war verrückt“, so Simpson-Pusey. „Er ist natürlich ein richtig guter Stürmer, den man durch das Zurückfallen nicht dauernd decken kann.“

Einen Treffer erzielte der Stürmer jedenfalls nicht. Dennoch ist dem 20-Jährigen ein anderer Moment besonders in Erinnerung geblieben. „Als Ragy das zweite Tor am Samstag gemacht hat. Es war verbunden mit einer großen Erleichterung, weil das Team länger nicht gewonnen hatte“, sagte Simpson-Pusey. „Zudem war es mein erster Sieg mit dem FC.“ Dass der Innenverteidiger qualitativ das Zeug für die Bundesliga hat, kommt aber nicht von ungefähr. Der Weg bei Manchester City macht sich natürlich bezahlt. „Die Fußballausbildung ist wahrscheinlich das Beste, was du als junger Spieler bekommen kannst. Du lernst, was einen guten Fußballer ausmacht – technisch, taktisch“, sagt der Engländer. „Das hilft dir später, auch wenn du verliehen wirst oder den Club verlässt. Denn immer mehr Teams wollen so spielen wie die großen Teams. Und wenn du mit Pep arbeitest, lernst du so viel.“

„Ich war ziemlich nervös“

Das Debüt für die „Sky Blues“ gegen Tottenham ist auch deswegen noch immer präsent. „Es war der letzte Wechsel, ich saß auf der Bank und hörte ihn plötzlich meinen Namen rufen. Ich wusste gar nicht, was ich tun sollte. Ich wollte das Aufwärmshirt ausziehen, aber es ging nicht runter. Als ich endlich an der Linie stand, war ich ziemlich nervös“, sagt Simpson-Pusey. Nicht ganz so positiv dürften dagegen die Erinnerungen an seine Zeit bei Celtic Glasgow sein. Der Innenverteidiger kam so gut wie gar nicht zum Einsatz. „Auch wenn es fußballerisch für mich nicht gut lief, war die Zeit bei Celtic aber eine wertvolle Erfahrung für mich“, sagt der Engländer. „Ich habe gelernt, dass im Fußball nicht immer alles reibungslos läuft, man aber dranbleiben muss.“

Auftakt beim 1. FC Köln: Das erste Training von Jahmai Simpson-Pusey in La Nucia – die ersten Bilder

Jahmai Simpson-Pusey beim ersten Training für den 1. FC Köln
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Auftakt beim 1. FC Köln: Das erste Training von Jahmai Simpson-Pusey in La Nucia – die ersten Bilder

Seit Montagabend weilt er bei der Mannschaft, am Dienstag folgte dann die Transfer-Bestätigung und anschließend die erste Einheit beim 1. FC Köln: Es gab den Trainingsauftakt für Jahmai Simpson-Pusey.

Am Montagabend traf der Innenverteidiger in La Nucia ein, am Dienstag ging es dann zum ersten Mal auf den Platz im Dienste des 1. FC Köln: Trainingsauftakt für Jahmai Simpson-Pusey.

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Die offizielle Bestätigung stand lange aus, am Dienstagvormittag erfolgte sie. Und für Jahmai Simpson-Pusey ging es bereits 30 Minuten später so richtig los. Der Neuzugang stand in der Vormittagseinheit bereits mit der Mannschaft auf dem Platz. Noch am Montagabend hatte Lukas Kwasniok erklärt, dass er von dem Neuzugang in erster Linie „Qualität“ erwarte. Zu sehr wollte der Trainer aber nicht ins Detail gehen, sagte, man solle sich ruhig auch mal überraschen lassen. „Lassen wir ihn erst mal ankommen“, so der Trainer. Das ist mittlerweile passiert. Im ersten Training lernten sich Mannschaft und neuer Innenverteidiger dann auch am Ball erstmals kennen. Zur Begrüßung gab es für den Neuzugang viel Beifall.

Jahmai Simpson-Pusey beim ersten Training für den 1. FC Köln
Jahmai Simpson-Pusey beim ersten Training für den 1. FC Köln

Weitere Kaderoption

Simpson-Pusey war am Montagabend aus Köln angereist. Um 20 Uhr betrat der Innenverteidiger das Fünf-Sterne-Hotel Barceló in La Nucia, in dem die Mannschaft während des Trainingslagers weilt. Der 20-Jährige könnte am Samstag im Auswärtsspiel gegen den 1. FC Heidenheim in den Kader rutschen. Ein Startelf-Einsatz kommt wohl noch zu früh. Am Montag startete Kwasniok gegen den FC Lugano mit einer Dreierkette mit Eric Martel, Dominique Heintz und Sebastian Sebulonsen. Kwasniok erklärte später, dass die Startelf gegen den Schweizer Erstligisten schon eine kleine Tendenz für das erste Pflichtspiel sein könne. Das dürfte vor allem für die hinterste Defensivkette gelten. Ob der Neuzugang bereits zum Einsatz kommt, ist also trotz der dünnen Personaldecke offen.


Simpson-Pusey übernahm nach eine kurzen Aufwärm-Phase direkt ein orangenes Leibchen und war umgehend integriert. Im Spiel bekam es der Neuzugang hauptsächlich mit Fynn Schenten und Linton Maina zu tun.

Jahmai Simpson-Pusey in La Nucia: Neuzugang des 1. FC Köln trifft in Spanien ein

Jamaih Simpspon-Pusey im Hotel in La Nucia
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Jahmai Simpson-Pusey in La Nucia: Neuzugang des 1. FC Köln trifft in Spanien ein

Er ist die erste Neuverpflichtung des Winters und nun auch beim Rest der Mannschaft des 1. FC Köln: Jahmai Simpson-Pusey ist im Hotel in La Nucia angekommen und zum Team gestoßen. Am Dienstag wird der Innenverteidiger mit trainieren.

Die offizielle Bestätigung steht noch aus, doch er weilt schon bei der Mannschaft des 1. FC Köln: Jahmai Simpson-Pusey ist am Montagabend im Trainingslager der Geißböcke in La Nucia angekommen.

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Lukas Kwasniok wollte mal wieder nicht um den heißen Brei reden. Als der Kölner Coach nach dem Testspiel-Sieg gegen den FC Lugano (2:1) nach dem möglichen Neuzugang Jahmai Simpson-Pusey gefragt wurde, da erklärte der Trainer, dass er die Neuverpflichtung schon zum Abendessen erwarte. Während der FC den Deal noch nicht offiziell verkündet hat, weilt der Engländer tatsächlich schon bei der Mannschaft. Das anvisierte Abendessen um 19 Uhr hat das in England einst getaufte „Wunderkind“ wohl verpasst. Der Flieger aus Köln landete um kurz nach halb sieben mit wenigen Minuten Verspätung in Alicante. Von dort ging es dann die knapp 60 Kilometer in das Fünf-Sterne-Hotel, in dem der FC im Trainingslager in La Nucia weilt. Um 20 Uhr Uhr traf der 20-Jährige dann auch ein.

Kwasniok baut auf neue „Qualität“

Schon am Dienstag wird der Innenverteidiger in das Training der Geißböcke eingreifen. Die erste Einheit ist für 10.30 Uhr geplant, es soll am Nachmittag noch eine zweite geben. Bis dahin sollte auch die offizielle Bestätigung vom Verein veröffentlicht sein. Der Deal ist natürlich längst in trockenen Tüchern. Kölns Trainer gab nur einen kurzen Einblick, was er von seinem neuen Spieler erwartet. „Qualität“, sagte der Coach. Kwasniok wollte sich aber nicht genauer äußern. „Am Ende erzähle ich was und das trifft dann gar nicht zu, das wäre ja doof“, so Kwasniok mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Dass Simpson-Pusey zuletzt nicht so wirklich viel Spielpraxis sammelte, ist für den Coach kein Problem. Aufgrund der aktuellen Personalsituation besteht tatsächlich eine realistische Chance, dass der Engländer am Samstag in Heidenheim schon sein Debüt gibt.

Allerdings sicher nicht von Beginn an. Simpson-Pusey wurde in den vergangenen Jahren als eins der größten Defensiv-Talente Englands gefeiert. Der 20-Jährige gilt in der Defensive als polyvalent, ist allerdings vor allem in der Innenverteidigung zu Hause. Bei Celtic Glasgow sollte der U20-Nationalspieler eigentlich Spielpraxis sammeln, doch das gelang mit einem Einsatz für rund 60 Minuten eher mäßig. In Köln soll Simpson-Pusey eine andere Rolle spielen. Der FC hat für den Innenverteidiger eine Kaufoption im Vertrag verankert. Allerdings besitzt Manchester eine Rückkauf-Option.