Joel Schmied im Interview: „Wenn du dann da bist, siehst du erst, was Wucht wirklich bedeutet“

Joel Schmied im Trainingslager in La Nucia
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Joel Schmied im Interview: „Wenn du dann da bist, siehst du erst, was Wucht wirklich bedeutet“

Der Schweizer wechselte vor knapp einem Jahr an den Rhein. Mit come-on-fc.com spricht der 27-Jährige über den Wechsel, sein Vorbild und seine Rolle beim 1. FC Köln: Joel Schmied im Interview.

Nach einem guten Start bei den Geißböcken hat der Schweizer auch harte Kritik einstecken müssen. Nach seiner Verletzung fuhr der 27-Jährige mit ins Trainingslager nach La Nucia und sprach mit come-on-fc.com über seine Rückkehr und die Wucht des 1. FC Köln: Joel Schmied im Interview.

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Das Gespräch führte come-on-fc.com
Herr Schmied, als erstes natürlich die Frage: Wie geht es Ihnen?

Joel Schmied: Vielen Dank der Nachfrage. Es wird von Tag zu Tag besser. Ich habe in der kommenden Woche noch ein MRT und wenn da alles gut aussieht, kann ich mit unserem Athletiktrainer Leif Frach wieder trainieren.

Wann dürfen die Fans Sie denn wieder bei einem Spiel erwarten?

Joel Schmied: Vielleicht ist es im Februar schon wieder so weit. Prognosen sind im Fußball jedoch immer so eine Sache, aber der Februar ist durchaus realistisch.

Am Samstag saßen Sie während des Trainings am Rand und haben beseelt, glücklich das Training beobachtet. Waren Sie froh, dass es nun generell wieder losgeht oder happy, dass Sie noch nicht die Intensität des Trainers spüren müssen?

Joel Schmied: (Lacht.) Ich bin grundsätzlich ein sehr positiver Mensch. Natürlich ist es schön, dass es wieder losgeht. Urlaub tut zwar jedem gut, aber der Drang, wieder aufs Feld zurückzukehren und Siege einzufahren, ist groß. Es tut einfach gut, mit den Jungs zusammen zu sein, sich auszutauschen. Als ich gefragt wurde, ob ich trotz der Verletzung mitreisen wolle, war das für mich keine Frage. Das war mir sehr wichtig.

Als Sie vor einem Jahr Ihr erstes Training absolviert haben, berichteten Sie später von Seitenstichen, dass Sie schnell an Ihre Grenzen kamen. Haben Sie sich an die Intensität der Bundesliga gewöhnt?

Joel Schmied: Die Intensität ist deutlich höher als in der Schweiz. Aber der Mensch ist ein Gewohnheitstier. So hart es am Anfang ist, so schnell bis du dann auch drin. Man lernt die Übungen kennen, weiß, wie das Training aufgebaut ist und dann kann man es sich besser einteilen. Als neuer Spieler gibt man von Beginn an immer 100 Prozent Vollgas. Das sieht man jetzt auch bei den Jungs aus dem Nachwuchs. Die erzählen mir beim Essen, dass sie auch mal am Anschlag sind.

Sie sind jetzt ein Jahr beim FC, nicht mehr einer der „Neuen“. Übernehmen Sie auch – gerade gegenüber den jungen Spielern – Verantwortung? Immerhin waren Sie ja Vize- und Interimskapitän in Sion…

Joel Schmied: Ich sehe mich schon ein wenig als Bindeglied im Team. Ich bin 27 Jahre alt und habe eine gute Connection zu jung und alt. Verantwortung ist aber auch Teil meiner Persönlichkeit. Es ist einfach wichtig, einen guten Teamspirit zu haben und dann ist es egal, ob du 17 oder 37 bist – jeder hat seinen Platz.

In einer knappen Woche sind Sie nun genau ein Jahr beim FC. Wie kam es überhaupt zu dem Wechsel nach Köln? Wie war Ihr Gefühl, als ein Bundesligist angeklopft hat?

Joel Schmied: Das war ein unglaublich schönes Gefühl. Ich war schon ein wenig überrascht, als mein Berater mir vom Kölner Interesse erzählt hat. Gerade im Winter ist das Transferfenster nicht so einfach und Sion auch nicht bekannt dafür, viele Spieler in die Bundesliga oder 2. Liga zu bringen. Wir haben uns lange ausgetauscht, aber jetzt bin ich überglücklich, hier zu sein. Man merkt erst, wenn man hier ist, dass man nicht mehr zurück will. Denn alles ist viel professioneller, viel größer und cooler. Es ist ein absoluter Traum, der in Erfüllung gegangen ist. 

Joel Schmied vom 1. FC Köln
Joel Schmied vom 1. FC Köln (Foto: Lars Baron/Getty Images)
In Sion ging es über lange Zeit sehr turbulent zu. Das kann man vom FC – wenn auch anders gelagert – wohl auch behaupten. Jetzt kennen Sie Köln. Haben Sie diese Wucht der Stadt, des Vereins so erwartet?

Joel Schmied: Christian Keller und Thomas Kessler haben versucht, mich in unseren ersten Gesprächen vor einem Jahr bestmöglich auf die Wucht des Vereins vorzubereiten. Darüber zu sprechen, ist immer leicht und als Spieler denkst du erst einmal, damit kommt man locker klar. Wenn du dann aber da bist, siehst du erst, was „Wucht“ wirklich bedeutet. Das kann einen schon überrumpeln, gleichzeitig aber auch Energie bringen, weil du diesen Support einfach spürst. Obwohl wir aufgestiegen sind, hatten wir viele Aufs und Abs. Das war zum Reinkommen gar nicht schlecht, denn in einer Woche bist du der King, in der nächsten bist du vielleicht der Schlechteste. Die Fans im Stadion stehen aber immer hinter der Mannschaft, egal, wie wir spielen.

In der Rückrunde der vergangenen Saison gab es auch den ein oder anderen kritischen Kommentar – gerade nach dem verursachten Elfmeter gegen Düsseldorf. Die Welle, die einem da entgegen schwappt, dürfte auch größer sein als in Sion. Wie stecken Sie solche Nebenschauplätze weg?

Joel Schmied: Erst einmal kann ich das absolut verstehen. Wenn man den Verein liebt und ein Verteidiger so einen Blackout hat, dann ärgert das natürlich. Mich auch, ich will ja auch gewinnen – gerade in einem Derby. Das darf man nicht persönlich nehmen. Vielleicht muss man dann die Social-Media-Kanäle mal zwei, drei Wochen runterfahren. Es gibt aber auch immer Menschen, die über das Ziel hinausschießen, das gehört leider beim Fußball dazu. Ich habe vor kurzem eine Hand-Aktion von Virgil van Dijk gesehen – das war Eins-zu-Eins das gleiche. Es tut einem dann gut, wenn das auch den Besten der Welt passiert (lacht).

Seitdem ist viel passiert. Bis zu Ihrer Verletzung waren Sie unumstrittener Stammspieler. Vielleicht eine Rolle, die Ihnen Kritiker so nicht zugetraut hätten. Fühlen Sie eine Spur von Genugtuung?

Joel Schmied: Es tut immer gut, wenn man Kritikern mit Leistungen und Performance entgegentreten kann. Ich habe immer gewusst, was ich kann. Gerade gegenüber den neuen Spielern sollte man aber auch Geduld aufbringen. Es ist immer schwierig, nach drei oder vier Monaten schon zu hinterfragen, ob ein Spieler etwas kann oder eben nicht, denn man befindet sich in einem Integrationsprozess. Jetzt bin ich angekommen und man merkt auch im Team, dass das Standing steigt, wenn man gute Leistungen bringt. Ich sehe mich nicht mehr als Neuling, sondern als ein Spieler, der versucht, die Neuen zu integrieren.

Welche Rolle spielt Lukas Kwasniok in Ihrer Entwicklung?

Joel Schmied: Eine sehr große. Wenn man einen Trainer hat, der auf einen baut, dann ist alles viel einfacher. Dieses Vertrauen versuche ich aber auch zurückzuzahlen. Wir sind vom Typ her sehr ähnlich, haben einen ähnlichen Humor und können auch neben dem Platz unsere Späße machen. Es ist eine richtig gute Beziehung zwischen uns.

Joel Schmied vom 1. FC Köln
Joel Schmied vom 1. FC Köln grüßt aus dem Kraftraum
Nach außen wirkt Lukas Kwasniok oft so, als wäre er für jeden Spaß zu haben. Auf der anderen Seite ist er ein Mensch, der kein Blatt vor den Mund nimmt. Wie ist er zur Mannschaft? Vielleicht auch gerade in dieser etwas schwierigen Phase?

Joel Schmied: Man muss sich immer selbst treu bleiben. Lukas hat auch auf den Tisch gehauen, als wir die sieben Punkte aus drei Spielen eingefahren haben. Er war damals nicht mit allem zufrieden. Er hat einen sehr hohen Anspruch – vor allem an sich selbst. Wir dürfen uns Fehler erlauben, der Trainer will aber, dass wir daraus lernen und uns weiterentwickeln. Das braucht seine Zeit.

Er ist aber auch für die ein oder andere Überraschung gut. Hatten Sie schon den Moment, bei dem Sie sich bei Ihrem Nebenmann gefragt haben, was macht der denn hier hinten?

Joel Schmied: Ich habe nicht den Anspruch, die Aufstellung in Frage zu stellen (lacht). Es ist positiv, dass jeder, der im Profikader steht, weiß, dass er auch zum Einsatz kommen kann. Wenn du eine gute Trainingswoche hast und körperlich in einer guten Verfassung bist, weiß jeder, dass ab Montag der Konkurrenzkampf für Samstag anfängt. Das pusht einen. Da ist keiner, der sich ausruhen kann. So sind wir gleichzeitig auch nicht so leicht auszurechnen.

Das Variable ist das eine, unter den Fans wird aber auf der anderen Seite diskutiert, ob das nicht einer vermeintlichen Eingespieltheit schadet. Was würden Sie diesen Kritikern sagen?

Joel Schmied: Wir trainieren jeden Tag zusammen. Jeder von uns kennt seinen Mitspieler sehr gut. Wir haben ein Grundgerüst von Spielern, die immer auf dem Platz stehen, wenn sie 100 Prozent fit sind. Zusätzlich spielen die, die am besten trainiert haben. Ich sehe das sehr positiv.

Sie haben in Ihrer Karriere viel erlebt. Bei der Verletzung von Timo Hübers standen Sie auf dem Platz. Was geht einem als Spieler in so einem Moment durch den Kopf?

Joel Schmied: Das war für uns alle ein Schock. Ich stand auf dem Spielfeld. Wenn man einen 29-jährigen Mann so am Boden sieht, dem die Schmerzen im Gesicht anzusehen sind, dann weißt du sofort, dass es ganz heftig sein muss. Hübi ist zum Glück ein sehr, sehr positiver Mensch. Er kam mit Krücken in die Umkleidekabine und hatte wieder ein Lächeln im Gesicht. Jetzt kann ich mit ihm gemeinsam die Physio-Einheiten absolvieren und bin froh, nicht alleine zu sein. Teilweise war Dominique Heintz auch dabei – da hatten wir unsere Dreierkette wieder beisammen. Für unseren Reha-Trainer war das sicher nicht einfach, uns machte das schon Spaß. Ich freue mich darauf, wenn ich auch auf dem Platz wieder neben ihm stehen kann.

In einem Interview haben Sie Mal über Ihre „Big Five for Life“ gesprochen, Dinge, die auf Ihrer Fußball-Bucket-Liste stehen. Ihre Auslandsstation ist nun also schon einmal abgehakt. Doch es stand noch mehr auf der Liste. Sie wollen alle Kontinente bereisen, ein Spiel in der Nati absolvieren. In fünf Monaten spielt die Schweiz gegen Katar. Dort wäre ein Kontinent drin. Vor allem aber die WM. Ist das ein Ziel?

Joel Schmied: Für jeden Schweizer Fußballer ist es das Ziel, mal in der Nati aufzulaufen – gerade bei einer WM. Das ist das größte aller Gefühle und das Größte, das man als Fußballer erleben kann. Ich war noch nie dabei, deswegen wäre es vermessen zu sagen, ich warte auf den Anruf des Nationaltrainers. Ich werde einfach Woche für Woche performen, damit ich für den Coach ein Thema werden kann. Und wenn nicht, werde ich die Spiele im Urlaub vom Strand aus verfolgen und mitfiebern. 

Sie werden viel Spielzeit benötigen. Der FC reagiert auf die Verletzungsmisere in der Hintermannschaft mit neuen Spielern. Jahmai Simpson-Pusey ist verpflichtet worden. Neue Konkurrenz auch für Sie… Wie geht man als arrivierter Spieler damit um?

Joel Schmied: Das ist einfach „daily business“ im Fußball. Ich bin nicht mehr ganz jung und kenne solche Situationen. Es ist normal, dass neue Spieler nachrücken, gerade auch nach dem Ausfall von Hübi. Dass da etwas passiert, war klar, da Eric ja auch kein gelernter Innenverteidiger ist. Ich hätte es Thomas Kessler jedenfalls genauso empfohlen (lacht).

Es werden weitere Namen spekuliert. Beschäftigen Sie sich mit Gerüchten?

Joel Schmied: Nein, ich beschäftige mich mit Neuzugängen eigentlich erst, wenn die Spieler dann auch da sind. Dann heiße ich sie herzlich Willkommen und helfe ihnen, sich schnell zu integrieren. 


Isak Johannesson im Interview: „Deswegen bin ich den Hatern dankbar“

Isak Johannesson im Interview mit come-on-fc.com
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Isak Johannesson im Interview: „Deswegen bin ich den Hatern dankbar“

Der Isländer fühlt sich wohl in Köln – und das nicht nur fußballerisch. Mit come-on-fc.com spricht der 22-Jährige über den Wechsel, sein Vorbild und seine Rolle beim 1. FC Köln: Isak Johannesson im Interview.

Nach einem starken Saisonstart lief es zuletzt weniger rund für den 22-jährigen Sommerzugang. Doch der Isländer fühlt sich wohl in Köln und blickt positiv in die Zukunft. Mit come-on-fc spricht der isländische Nationalspieler über seine bisherige Zeit bei den Geißböcken, seine Position im Team und seine Entscheidung für den 1. FC Köln: Isak Johannesson im Interview.

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Das Gespräch führte come-on-fc.com
Herr Johannesson, wenn wir es hier im Training am Samstag richtig mitbekommen haben, mussten Sie bei einer Trainingsform laut auf Deutsch zählen. Wie weit ist es mit Ihrem Deutsch?

Isak Johannesson: Ich verstehe alles und versuche auch möglichst oft und viel Deutsch zu sprechen. In Island habe ich gerade erst einen Deutschen kennengelernt, mit dem ich mich gut unterhalten konnte. Ich habe schon sehr gute Fortschritte gemacht.

Besonders deutsch ist es, Fondue oder Raclette an Silvester zu machen. Zudem gibt es Feuerwerk. Wie feiert man den Jahreswechsel in Island?

Isak Johannesson: Dort gibt es viele Menschen, die sich verkleiden. Tatsächlich schaut man in Island traditionell eine Comedy-Show, in der Späße über die Politik und Politiker des vergangenen Jahres gemacht werden. Das sehen sich bestimmt 95 Prozent aller Isländer an. Die Sendung geht bis 23.30 Uhr und dann machen alle ein großes Feuerwerk. Das ist schon ein wenig verrückt. Wenn man das das erste Mal erlebt, ist es überwältigend.   

„Ich bin im Sommer zu einem Topclub gewechselt“

Ein Feuerwerk war das Jahr 2025 nicht immer. Sie sind mit dem FC stark in die Saison gestartet, der Trend zeigte zuletzt aber nach unten. Mit der Nationalmannschaft gab es den Achtungserfolg gegen Frankreich, die Siege gegen Aserbaidschan und dann das Aus gegen die Ukraine. Von außen betrachtet war es für Sie wohl ein wenig eine Achterbahn der Gefühle…

Isak Johannesson: Für mich persönlich lief das Jahr schon sehr gut. Ich bin im Sommer schließlich zu einem Topclub gewechselt. Wir sind richtig gut gestartet, dann kamen leider auch ein paar schlechtere Ergebnisse dazu. Man darf aber nicht vergessen, dass wir gerade erst aufgestiegen sind und da gehört eine Achterbahnfahrt schon mal dazu. Wir müssen weiter hart arbeiten, ruhig und fokussiert bleiben, dann werden wir auch wieder Spiele gewinnen. Auch in der Nationalmannschaft war es vermutlich mein bestes Jahr. Ich bin dort Stamm- und Schlüsselspieler.

Und dennoch steht da das WM-Aus auf dem Papier. Wie groß war der Traum von den USA, Mexiko und Kanada für Sie persönlich?

Isak Johannesson: Natürlich war das ein großer Traum von mir. Insofern ist es auch hart, dass wir uns nicht qualifiziert haben. Es hat vielleicht zwei, drei Tage gebraucht, um es zu verarbeiten. Rückschläge gehören zum Sport genauso wie zum Leben einfach dazu. Es ist aber nicht der erste Rückschlag meiner Karriere.

Isak Johannesson im Trainingslager in La Nucia
Isak Johannesson im Trainingslager in La Nucia
In Island hofft man wieder auf eine goldene Ära wie 2016 oder 2018 mit großem Turnieren. Jetzt kam das Aus – wie weit ist das aktuelle Team von einer Teilnahme an einem Endturnier entfernt?

Isak Johannesson: In Island vergleicht man die Situation jetzt mit der von 2014. Damals war die Nationalmannschaft auch in den Playoffs gescheitert und es folgten die großen Turniere. Wir sind ein sehr junges Team. Wir haben sehr gute Spieler, die in Frankreich und in Italien spielen – alle im besten Fußballeralter. Ich habe auch zwei, drei richtig gute Freunde im Team, die in starken Ligen spielen und auch erst 22 oder 23 Jahre alt sind. Es ist schon eine sehr positive Entwicklung. Mein Ziel ist aber schon länger die Europameisterschaft in England 2028. Es wäre großartig, wenn wir uns dafür qualifizieren könnten. Und der Weg zur EM ist ja auch ein bisschen leichter als der zur WM.

Sie sind unter Islands Trainer Arnar Gunnlaugsson absoluter Schlüsselspieler – und das mit gerade einmal 22 Jahren. Ist das für Sie eher eine Ehre oder auch ein Haufen Verantwortung?

Isak Johannesson: Arnar Gunnlaugsson ist für uns junge Spieler in erster Linie ein Vorbild. Er ist ein hervorragender Trainer, der mich immer wieder mit seinem taktischen Wissen überrascht. Es ist für mich eine Ehre unter ihm zu spielen. Er hat mich zum Schlüsselspieler gemacht und ich fühle mich sehr wohl mit ihm als Trainer.

„Das ist schon die perfekte Position für mich“

Gerade zu Saisonbeginn warst du auch in Köln unumstrittener Stammspieler. Wie siehst du deine Rolle beim FC?

Isak Johannesson: Ich stand in 15 Spielen auf dem Platz, deswegen bin ich sehr glücklich. Ich übernehme auf der Doppelsechs eine wichtige Aufgabe, kann mich in das Spiel nach vorne einschalten. Das ist schon die perfekte Position für mich.

Trotzdem haben Sie sich bei der Fortuna häufiger in die Scorerliste eingetragen. Gerade weil Ihre Rolle deutlich offensiver war. Wie wohl fühlen Sie sich auf der Sechs?

Isak Johannesson: Auf der Sechs fühle ich mich extrem wohl. Aber es stimmt schon, ich habe in Düsseldorf mehr Tore geschossen. Jetzt habe ich eine etwas andere Aufgabe. Ich bin eher für den Spielaufbau mitverantwortlich, spiele die Pässe zu den Jungs, die die Tore erzielen sollen. Zudem spiele ich diese Saison das erste Mal in der Bundesliga. Natürlich würde ich gerne mehr Tore schießen oder vorbereiten, aber meine Rolle ist jetzt eben anders. Ich bekomme nicht mehr die drei, vier Abschlüsse im Spiel wie noch in Düsseldorf. Bislang sind es sechs oder sieben in der gesamten Saison.

Zuletzt lief es in Köln aber auch nicht rund. Sechs sieglose Spiele in Folge. Woran machen Sie den negativen Trend fest?

Isak Johannesson: Das gehört bei einem Aufsteiger dazu. Es gibt Höhen und Tiefen. Wir wollen jetzt wieder zu dem zurückkehren, was uns am Anfang der Saison stark gemacht hat. Daran arbeiten wir hier im Trainingslager. Das ist ein klarer Matchplan, gegen den man nur schwer bestehen konnte. Da haben wir die Gegner überrannt, waren voller Energie. Zu diesen Basics müssen wir zurückfinden. Denn da haben wir Punkte geholt. Vielleicht fehlte uns zuletzt auch ein wenig Glück.

Lukas Kwasniok hat Sie schon vor Ihrer Verpflichtung als seinen Lieblingsspieler betitelt. Was bedeutet Ihnen das?

Isak Johannesson: Wenn ein Trainer so etwas sagt, fühlt sich das natürlich gut an. Ich glaube, er sieht die Fähigkeiten, die in mir stecken, meine Stärke mit dem linken Fuß und mein Spielverständnis. Ich will möglichst viele Spiele für den Club aber auch für ihn gewinnen.

Isak Johannesson jubelt mit dem 1. FC Köln
Isak Johannesson jubelt mit dem 1. FC Köln

„Es ist also ein perfektes Match“

Die Gespräche über Ihren Wechsel wurden aber an anderer Stelle geführt. Wie hat Sie Thomas Kessler – oder war es noch Christian Keller – überzeugt?

Isak Johannesson: Das war Thomas Kessler. Aber es brauchte gar nicht viel, um mich zu überzeugen. Der Club hat von Beginn an an meine Entwicklung geglaubt. Der FC hat mir einen Vertrag bis 2030 gegeben, weil wir diesen Weg gemeinsam gehen wollen. Ich will ein guter Spieler der Bundesliga werden, der Verein will sich wieder fest etablieren. Es ist also ein perfektes Match.

Der Wechsel nach Köln war erwartungsgemäß von einigen Störgeräuschen der Düsseldorfer Fans begleitet. Was machen solche Hasskommentare mit einem so jungen Spieler? Die werden ja nicht spurlos an Ihnen vorüber gegangen sein.  

Isak Johannesson: Die Kommentare haben mich und meine Familie noch stärker gemacht. Ich habe da etwas durchgemacht, dass noch nicht viele 22-Jährige erlebt haben. Wie gesagt, jetzt bin ich noch stärker. Deswegen bin ich den Hatern auch dankbar.

Neben dem Lob des Trainers gab es zuletzt auch ein Lob Ihres Vaters. Er sei unheimlich stolz auf Sie. Wie eng ist die Verbindung, welchen Anteil hat er an Ihrer Karriere?

Isak Johannesson: Er hat den wohl größten Anteil an meiner Karriere. Er hat mir bei meiner Entwicklung extrem geholfen. Ich war noch sehr jung, als ich aus meiner Heimat weg bin. Aber mein Vater war immer für mich da, ich konnte ihn immer um Rat fragen. Er war auch zwei Jahre mein Nationaltrainer. Und vor allem war er mein Vorbild, als ich als kleines Kind Spiele der Premier League gesehen habe.

Wenn Sie schon von Ihrem großen Vorbild sprechen. Ihr Vater hat für 15 Vereine gespielt. Eine beeindruckende Bilanz. Wäre das etwas für Sie?

Isak Johannesson: Ich habe einen Vertrag bis 2030. Und das sagt eigentlich schon alles. Ich bin sehr glücklich, noch für so viele Jahre beim FC zu spielen.

„Die Fans, die Stadien, das Gesamtpaket ist fantastisch“

Aber Sie sind in England groß geworden, Ihr Vater hat dort erfolgreiche Jahre verbracht. Reizt die Premier League gar nicht?

Isak Johannesson: Für jeden jungen Spieler ist es ein Traum, in der Premier League zu spielen. Aber ich würde meine gesamte Karriere gerne in Deutschland verbringen. Es ist wirklich schön – die Fans, die Stadien, das Gesamtpaket ist fantastisch. Meine Freundin und ich fühlen uns wohl, und das ist das Wichtigste. Natürlich weiß man nie, was passiert, im Fußball kann sich alles sehr schnell ändern.

Nicht so schnell ändern soll sich das Dasein als Bundesligist. Was ist für den FC im kommenden halben Jahr möglich?

Isak Johannesson: Wir wollen einen erfolgreichen Start ins neue Jahr hinlegen. Das würde uns schon helfen. Wir sind aktuell Elfter. Es wäre stark, wenn wir am Ende in der oberen Tabellenhälfte landen. Aber unser erstes Ziel ist der Klassenerhalt. Darauf kann man dann aufbauen.


Aufatmen vor Bremen: Isak Johannesson trainiert wieder mit beim 1. FC Köln

Isak Johannesson vom 1. FC Köln beim Training
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Aufatmen vor Bremen: Isak Johannesson trainiert wieder mit beim 1. FC Köln

Noch am Dienstag fehlte der Kölner Profi beim Training am Geißbockheim krankheitsbedingt. Die Trainingseinheit am Mittwoch konnte der isländische Nationalspieler wieder bestreiten beim 1. FC Köln: Isak Johannesson ist zurück auf dem Platz.

Am Mittwochmorgen gab es positive Nachrichten vom Trainingsgelände des 1. FC Köln: Isak Johannesson ist zurück auf dem Platz.

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Drei Tage vor dem Auswärtsspiel bei Werder Bremen gibt es gute Nachrichten beim 1. FC Köln. Nachdem am gestrigen Dienstag Isak Johannesson das Training krankheitsbedingt verpasste, stand der isländische Nationalspieler heute wieder auf dem Platz am Geißbockheim. Die Sommer-Neuverpflichtung des FC wird laut Verein auch mit zum Duell gegen Bremen reisen und die Mannschaft tatkräftig unterstützen. Das dürfte für Trainer Lukas Kwasniok ein Aufatmen bedeuten. Denn im vergangenen Duell gegen Eintracht Frankfurt war mit Joel Schmied bereits ein weiterer Spieler für die Begegnung am Samstagnachmittag ausgefallen und wird den Geißböcken voraussichtlich auch länger fehlen.

Johannesson gehört zum Stammpersonal

Der Ausfall von Johannesson im Mittelfeld hätte besonders schwer gewogen. Zum einen, da Eric Martel gegebenenfalls in der Defensive aushelfen muss und nach hinten rückt. Zum anderen, da Johannesson unter Kwasniok absolut gesetzt ist. In elf Ligaspielen wurde der 22-Jährige nur einmal eingewechselt, stand ansonsten zehn Mal in der Startelf des Trainers. Im Hinblick auf die wechselnden Anfangsformationen von Kwasniok gehört der Isländer also zum Stammpersonal und ist einer der Leistungsträger der Geißböcke.

Und das nicht zu unrecht. Denn Johannesson, der zuletzt vom Online-Portal transfermarkt.de auf einen Marktwert von 10 Millionen Euro geschätzt wurde, zeigt durchaus solide Leistungen. Gegen den VfL Wolfsburg konnte der 22-Jährige mit seinem Treffer sogar Scorerpunkte sammeln. Ein Einsatz gegen Bremen scheint durchaus wahrscheinlich.


Isak Johannesson hat viel Erfahrung mit den Derbys: „Aber das ist natürlich viel größer“

Isak Johannesson jubelt mit dem 1. FC Köln
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Isak Johannesson hat viel Erfahrung mit den Derbys: „Aber das ist natürlich viel größer“

Isak Johannesson hat sowohl in Kopenhagen als auch in Düsseldorf Derbys erlebt. Da sogar gegen den FC. Der Isländer kennt auch die Schattenseiten der Rivalität. Vor allem nach seinem Wechsel zum 1. FC Köln: Isak Johannesson weiß um die Bedeutung des Derbys.

Am Samstag steht ein besonders brisantes Duell auf dem Spielplan für den 1. FC Köln: Isak Johannesson weiß um die Bedeutung des Derbys.

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Die Wucht der Kölner Fans hat Isak Johannesson in den vergangenen Wochen, aber auch in der vergangenen Spielzeit kennenlernen dürfen. Nach seinem Last-Minute-Treffer gegen Regensburg, nach dem Treffer gegen Wolfsburg zum Beispiel. Oder bei den stimmungsgeladenen Begegnungen wie zuletzt gegen den Hamburger SV. Mit Fortuna Düsseldorf erlebte der 22-Jährige auch schon Derbys in und gegen Köln. Doch die nächste Stufe wird der Mittelfeldspieler dann wohl am Samstagabend kennenlernen. „Ich habe ja schon Derbys gegen Köln gespielt. Aber das kommende ist natürlich viel größer. Ich freue mich darauf“, sagte Johannesson am Mittwoch am Rande der Trainingseinheit. „Ich habe schon viele wichtige Dinge über das Derby gehört. Es ist das wichtigste Spiel für Köln.“

„Es herrscht eine große Rivalität“

Die Magie eben jener Derbys erlebte die Kölner Neuverpflichtung auch schon in Dänemark, als er mit Kopenhagen gegen Bröndby antrat. „Zwischen den Fans herrscht eine große Rivalität. Ich mag es, genau diese Derbys zu spielen. Aber auf das gegen Gladbach freue ich mich besonders“, sagt Johannesson und liefert den Grund direkt mit. „Wir haben einen guten Start hingelegt. Wenn wir drei Punkte holen, sind wir in einer richtig guten Position vor der Länderspielpause“, sagt Johannesson. Aktuell belegen die Kölner den siebten Tabellenplatz. Mit einem Erfolg beim Nachbarn würden die Geißböcke in der Tabelle auf jeden Fall klettern. Denn Leipzig und Hoffenheim werden sich im direkten Duell so oder so Punkte abnehmen. Auch, wenn Gladbach nicht optimal in die Saison gestartet ist, wird das aber kein Selbstläufer.

„Wir müssen uns nur auf uns konzentrieren. Aber natürlich gucken wir auch ein wenig auf Gladbach“, sagt der Isländer und weist darauf hin, dass die Borussia trotz schwerem Start eine gute Rolle spielen kann. „Mit einer guten Leistung haben wir eine gute Chance, zu gewinnen.“ Wie viel eine Rivalität unter Nachbarn bedeutet, musste der Mittelfeldspieler im Sommer ertragen. Nachdem der 22-Jährige seinen Abschied aus Düsseldorf Richtung Köln bekannt gegeben hatte, wurde er in den Sozialen Medien massiv angegangen. Johannesson sperrte zwischenzeitlich sogar die Kommentarfunktion seines Instagram-Accounts. Den Wechsel an sich bereut Johannesson auch nicht. „Ich bin sehr glücklich in so einem guten Team zu spielen. Ich bin froh, dass ich den Schritt gemacht hab.“

Und dieser Schritt führt den Isländer am Samstagabend eben in den Borussia Park. „Die Fans werden uns natürlich wieder unterstützen. Sie werden alles geben. Wir werden alles geben“, sagt der Isländer. „Sie sind super wichtig für uns. Sie geben uns so viel Energie.“

Siegtorschütze Isak Johannesson: Der neue Taktgeber im Mittelfeld des 1. FC Köln?

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Siegtorschütze Isak Johannesson: Der neue Taktgeber im Mittelfeld des 1. FC Köln?

Am Ende war er der entscheidende Mann: Mit seinem Tor in der Nachspielzeit schoss Isak Johannesson den FC in die zweite Pokal-Runde. Aber auch abseits vom Treffer überzeugte der Neuzugang des 1. FC Köln: Isak Johannesson beweist sich als Taktgeber.

Ein Tor eingeleitet, ein Tor geschossen: Isak Johannesson hatte enormen Anteil am Last-Minute-Sieg der Kölner gegen Jahn Regensburg. Der Isländer deutet an, wie sehr er eine Verstärkung sein kann für den 1. FC Köln: Isak Johannesson beweist sich als Taktgeber.

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So ein Pflichtspiel-Debüt kann man für seinen neuen Verein mal machen. In der sechsten Minute der Nachspielzeit leitete Isak Johannesson mit einem schönen Chip auf Ragnar Ache den Ausgleich gegen Jahn Regensburg ein. Nur zwei Minuten später war der Isländer nach einer erneuten Kopfablage von Ache selber zu Stelle. Überlegt schob der Mittelfeldspieler aus kurzer Entfernung den Ball mit seinem schwachen rechten Fuß ein – der Siegtreffer. Danach gab es kein Halten mehr. Ausgelassen feierte der 22-Jährige mit seinen Mitspielern vor der Kurve, selbst Torwart Ron-Robert Zieler kam über den ganzen Platz gesprintet. „Wir haben bis zur letzten Sekunde dran geglaubt und ich bin sehr stolz auf die Mannschaft“, sagte Johannesson nach dem Spiel.

Spielgestalter in der Zentrale

Und nicht nur auf seine Mannschaft kann der Neuzugang stolz sein. Auch seine individuellen Leistung war gut. Neben seinem direkten Anteil an den Toren war Johannesson wahrscheinlich mit der auffälligste Kölner auf dem Platz. Während sich der FC lange schwer tat, einen Weg durch die gut organisierte Regensburger Defensive zu finden, war der 22-Jährige noch der Spieler mit den meisten Ideen. So schaltete er sich immer mal wieder gut im Spielaufbau ein und brachte den Ball nach vorne. Und auch im letzten Drittel des Spielfelds war der Isländer einer der wenigen Spieler bei den Geißböcken, der mal eine Lücke fand. So bereitete der Kölner Neuzugang fünf Torschüsse vor und hatte einen Expected-Assist-Wert von 0,51 – beides mit Abstand am meisten.

Johannesson scheint sich schnell einzufinden bei seinem neuen Verein. Dabei hatte er vor zwei Wochen im Test gegen Vitesse Arnheim noch einen rabenschwarzen Tag erlebt. In dem Spiel klappte alles nicht, was dem zentralen Mittelfeldspieler gegen Regensburg gelang. Mit einigen katastrophalen Fehlpässen und Ballverlusten im Spielaufbau verschuldete der 22-Jährige gleich mehrere Chancen und Gegentreffer. Der schwache Auftritt war damals sehr überraschend, da Johannesson bis dahin eigentlich eine gute Vorbereitung gespielt hatte. Die Fehler aus der Partie konnte der Isländer aber in der darauffolgenden Begegnung gegen Atalanta Bergamo und eben im Pokal schnell abstellen. Es scheint erstmal nur eine Ausnahme gewesen zu sein, die glücklicherweise nur in einem Testspiel passierte.

Gutes Duo mit Martel

Wenn der 22-Jährige seine Leistungen gegen Regensburg in der Bundesliga bestätigen kann, ist er für den FC eine sehr wichtige Verstärkung. Denn der Neuzugang kann der neue Taktgeber im zentralen Mittelfeld werden. Dabei ergänzt sich der Isländer gut mit seinem Nebenmann Eric Martel. Denn während Letzterer seine Qualitäten mehr in der defensiven Absicherung hat und im Spielaufbau noch Verbesserungspotenzial, ist es bei Johannesson eher andersrum. Daher dürften die beiden ein Mittelfeldduo mit Zukunft in der Kölner Zentrale sein. Zumindest gegen Regensburg waren sie schonmal spätestens mit ihren Toren die Matchwinner.


Isak Johannesson im „Dilemma“ – Lukas Kwasniok bleibt aber gelassen

Isak Johannesson im Zweikampf im Spiel des 1. FC Köln gegen Vitesse
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Isak Johannesson im „Dilemma“ – Lukas Kwasniok bleibt aber gelassen

Im Testspiel gegen Vitesse Arnheim erwischte Isak Johannesson einen ganz schlechten Tag. Der Isländer war mit individuellen Fehlern an mehreren Gegentoren beteiligt. Ungewohnt: Denn der Mittelfeldspieler war bislang einer der Leistungsträger beim 1. FC Köln: Isak Johannessons schwarzer Tag gegen Arnheim.

Mit rund 5,5 Millionen Euro ist Isak Johannesson der Königstransfer dieser Transferperiode. Doch gegen Arnheim erwischte der Isländer einen rabenschwarzen Tag. Kein Grund zur Panik für Lukas Kwasniok und den 1. FC Köln: Isak Johannessons schwarzer Tag gegen Arnheim.

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Die erste Halbzeit war noch nicht zu Ende gespielt, da beorderte Lukas Kwasniok seinen Mittelfeldspieler an die Seitenlinie. Der Coach redete auf Isak Johannesson ein, nahm dann auch eine leichte taktische Veränderung um den Isländer vor. Kein Wunder, der Neuzugang war im Duell gegen Vitesse Arnheim komplett von der Rolle. Schon nach wenigen Minuten verlor der Mittelfeldspieler in der Vorwärtsbewegung im Zweikampf den Ball, doch die Niederländer schlugen aus dem kapitalen Fehler keinen Profit. Johannesson, der sich immer wieder in die letzte Reihe fallen ließ und den offensiveren Part der Doppelsechs Eric Martel überließ, passte seinem Gegenspieler die Kugel in den Fuß. Dieses Mal ließ sich der Gegner nicht zwei Mal bitten und vollendete zum 0:1.

Johannessons Leistung „überrascht“ Kwasniok

Zwar machte auch die restliche Hintermannschaft gegen den Zweitligisten nicht die beste Figur, doch Johannesson blieb der Pechvogel des Spiels. „Ich fand, dass Isak aus diesem Dilemma nicht mehr so richtig herausgekommen ist“, erklärte Kwasniok später. Und tatsächlich verlor der Isländer erneut die Kugel im Gegenpressing, wieder fackelten die Niederländer nicht lang und erhöhten zum 0:2. Auch am dritten Gegentreffer war der Mittelfeldspieler nicht unschuldig. „Nach 45 Minuten habe ich ihn dann mal seitlich herausgeholt und gefragt, ob bei hm alles okay ist, weil ich das so von ihm nicht kenne“, sagte der Trainer. „Umso glücklicher bin ich, dass es heute passiert ist. Etwas, was recht schnell abgestellt werden kann, er war nicht so richtig online. Er hat verneint, ob bei ihm irgendwas vorliegt, weil uns das jetzt heute schon überrascht hat.“

Denn Johannesson war bislang in der Vorbereitung einer der Lichtblicke. Und der FC hat sich die Dienste des Mittelfeldspielers ja auch einiges kosten lassen. 5,5 Millionen Euro sollen die Kölner Richtung Düsseldorf überwiesen haben. Johannesson ist damit zumindest finanziell der Königstransfer dieser Sommerperiode. Während der Isländer in den bisherigen Spielen der Taktgeber, Motor im zentralen Mittelfeld war, nun ein etwas überraschender Auftritt. Für Kwasniok allerdings alles andere als ein Grund zur Panik. „Das wird ihn jetzt nicht aus der Bahn werfen. Ich bin mir sicher, dass ihm das in der Form und in der Häufigkeit nicht nochmal passieren wird“, sagte Kwasniok.

Isak Johannesson spricht über Hass und Anfeindungen: „Die Situation geriet völlig außer Kontrolle“

Islands Nationalspieler Isak Johannesson läuft künftig im Trikot des 1. FC Köln auf.
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Isak Johannesson spricht über Hass und Anfeindungen: „Die Situation geriet völlig außer Kontrolle“

Mit gerade einmal 22 Jahren hat sich der Neuzugang der Geißböcke einen Kindheitstraum erfüllt. Der Isländer wollte Bundesliga spielen. Nicht gerechnet hat der Mittelfeldspieler aber wohl mit den krassen Folgen des Wechsels von der Fortuna zum 1. FC Köln: Isak Johannesson äußert sich über Hass und Anfeindungen in den Sozialen Netzwerken.

Der Transfer von Fortuna Düsseldorf zum FC ist alles andere als ruhig verlaufen für den Neuzugang des 1. FC Köln: Isak Johannesson äußert sich über Hass und Anfeindungen auf Social Media.

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Die Vita von Joey Gudjónsson ist schon eine ziemlich beeindruckende. Der ehemalige Mittelfeldspieler ist in seiner Karriere zumindest viel gereist. Gudjónsson begann seine Karriere in Island, wechselte dann nach Belgien und in die Niederlande, spielte in Spanien für Betis Sevilla, für insgesamt fünf englische Clubs, darunter Aston Villa oder Leicester City und schließlich wieder in Island. 15 Vereine stehen auf der Spieler-Liste des heutigen Trainers. Der 45-Jährige ist viel rumgekommen. Vielleicht gab er seinem Sohn vor einigen Wochen auch deswegen den aus Kölner Sicht entscheidenden Hinweis. „Mein Vater und alle, mit denen ich gesprochen habe, haben mir gesagt, ich solle es tun“, sagt Isak Johannesson nun im Interview mit „bold.dk„. „Mein Vater sagte, es sei mein Traum, und deshalb wäre es seltsam, die Gelegenheit, die sich mir jetzt bietet, nicht zu ergreifen.“

„Sie schickten sehr unangenehme Nachrichten“

Die Gelegenheit heißt 1. FC Köln und vor allem Bundesliga. „Ich habe immer davon geträumt, in der Bundesliga zu spielen. Jetzt hat sich die Möglichkeit ergeben und da musste ich zugreifen“, sagt der 22-Jährige. Die Verwirklichung eines Kindheitstraums ist ein durchaus nachvollziehbarer Grund. Und doch hatte der Isländer seine Bedenken. „Ich habe die Chance ergriffen, obwohl ich wusste, dass das Konsequenzen im Verhältnis zu den Fortuna-Fans haben würde“, sagt der Mittelfeldspieler. Tatsächlich hat sich Johannesson in Düsseldorf nicht viele Freunde mit dem Wechsel zum Rivalen gemacht. Gerade, weil er in der Vergangenheit immer wieder seine Treue zu den 95ern, seine Liebe zur Fortuna ausgesprochen hatte. „Ich verstehe die Gefühle der Fans, aber ich kann ihre Reaktion nicht respektieren. Ich wollte nicht, dass es so endet.“

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Geendet ist die Zeit in Düsseldorf mit harter Kritik und deutlichen Worten in den Sozialen Medien. Zu deutlichen Worten. Hassbotschaften, Bedrohungen. „So etwas habe ich noch nie erlebt. Es war einfach zu viel, sodass ich sowohl die Kommentar- als auch die Schreibfunktion sperren musste. Es war echt brutal“, so Johannesson. „Sie schickten sehr unangenehme Nachrichten, und die Situation geriet völlig außer Kontrolle. Ich bekam jede Sekunde Nachrichten. Ich möchte nicht zu viel darüber sagen, was sie schrieben, aber es waren sehr gewalttätige Dinge.“ Dem 22-Jährigen blieb nicht viel anderes übrig, als die Kommentarfunktion zu sperren. Jetzt sei er einfach nur froh, in der Bundesliga zu spielen.

„Ich bin froh, dass der 1. FC Köln an mich glaubt“

Und das eben für den FC. „Ich bin froh, dass der 1. FC Köln an mich glaubt und bereit ist, das nötige Geld für mich zu bezahlt zu haben“, sagt der Isländer. Rund fünf Millionen Euro hat Köln überwiesen. „Es ist wirklich aufregend, gegen Mannschaften wie Bayern München und Dortmund zu spielen. Jetzt habe ich die Möglichkeit, mich auf höchstem Niveau zu beweisen, und es ist großartig, für einen Verein mit so einer Tradition wie Köln zu spielen.“ Die Wahrscheinlichkeit, dass Johannesson wie sein Vater die 15 Profivereine vollmachen wird, scheint aktuell eher unwahrscheinlich. Der 22-Jährige hat einen Kontrakt bis 2030 beim FC unterschrieben.

Isak Johannesson: Kindheitsidol, Nationalspieler, Lieblingsverein – so tickt der Neuzgang des 1. FC Köln

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Isak Johannesson: Kindheitsidol, Nationalspieler, Lieblingsverein – so tickt der Neuzgang des 1. FC Köln

Er ist erst 22 Jahre, kommt bereits auf mehr als 200 Pflichtspiele und bereitet sich gerade in Schottland auf die nächsten beiden Länderspiele für Island vor. Dann geht es zurück zum 1. FC Köln: So tickt Neuzugang Isak Johannesson.

Mit seinem Wechsel zum FC hat er für ziemlich viel Wirbel gesorgt. In der kommenden Saison soll der laufstarke Box-to-Box-Spieler Akzente setzen beim 1. FC Köln: So tickt Neuzugang Isak Johannesson.

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Eigentlich beschreibt sich Isak Johannesson selbst als eher relaxten Typen. Cool, die Ruhe selbst. Doch in den vergangenen Tagen hat das Fußballerleben des Isländers noch einmal mächtig Fahrt aufgenommen. Aktuell weilt der Mittelfeldspieler mit der isländischen Nationalsmannschaft in Edingburgh. Zurück nach Großbritannien, wo für den Neuzugang des 1. FC Köln so ziemlich alles angefangen hat. Geboren in Sutton Coldfield, einem Vorort von Brimingham und mit den Fußballergenen des Vaters ausgestattet. Wenn Vater, Opa und gleich mehrere Onkel Profifußball gespielt haben, da ist der Karriereschritt wohl naheliegend. „Es war schon schön, meinen Vater in der Premier League und der Championship spielen zu sehen. Das hat mich schon sehr motiviert“, sagt Johanneeson bei FC-TV. „Er spielte für Leicester und Burnley. Aber ich bin ein Fan von Manchester United.“

Auf den Spuren der Familie

Von Old Trafford ist der Mittelfeldspieler ein Stück weit entfernt, Wembley hat er schon kennengelernt. Der nächste Meilenstein seiner Karriere, wieder England. Die fußballerische Ausbildung beginnt in Island bei IA Akranes, der Wechsel nach Schweden, mit 16 das Profidebüt, mit 17 das in der Nationalmannschaft. Für Johannesson das Highlight der Karriere. Ein Freundschaftsspiel gegen England, die einstige Wahlheimat seines Vaters, den Ursprung. „Das war schon etwas ganz Spezielles in Wembley – auch, wenn gerade die Corona-Pandemie herrschte“, so Johannesson. Damals war bei Island so etwas wie „Jugend forscht“ angesagt. Gleich fünf Junioren-Nationalspieler kamen mit zum Lehrgang der A-Nationalmannschaft. Johannesson überzeugte. Wie meistens in seiner Karriere.

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Vorbereitung auf die Länderspiele

Stammspieler in Schweden, mit dem FC Kopenhagen zwei Mal Meister einmal Pokalsieger. Und mitten drin: Der Mittelfeldspieler aus Island. Das Ergebnis harter Arbeit. „Wir Isländer arbeiten hart, rennen viel und geben alles. Ich gebe in jedem Spiel 100 Prozent. Ich renne bis ich nicht mehr kann“, erklärt der 22-Jährige und gibt dann auch ein Versprechen für den 1. FC Köln ab: „Ich hoffe, dass ich einige Tore vorbereiten oder erzielen kann.“ Und: „Ich habe schon viel über Köln gehört. Wir wollen uns in der Bundesliga etablieren und mit diesem Verein große Dinge schaffen.“ Der Wechsel war mit ordentlich Trubel verbunden und doch ziemlich weit entfernt von relaxt. Tatsächlich ergab sich für den FC die Chance auf den Isländer erst sehr kurzfristig, Sportdirektor Thomas Kessler blieb nicht viel Zeit, Johannesson blieb nicht viel Zeit.

Mit dem Privatjet ging es nach Köln, kurze Stippvisite in den Katakomben des Geißbockheims, Unterschrift, TV-Aufnahmen, ab nach Edingburgh. Dort hat die Vorbereitung auf die Freundschaftsspiele gegen Schottland am 6. Juni im Hampden Park in Glasgow und gegen Nordirland am 10. Juni im Windsor Park in Belfast begonnen. Für Johannesson wieder ein wenig Routine, bekanntes Umfeld. Das wird sich in Köln erst einmal anders anfühlen. In der Kabine macht er auch „gerne mal Späße“ mit den Mitspielern, um schnell eine Verbindung zu finden. Große Eingewöhnungsschwierigkeiten hatte er bei seinen vergangenen Stationen aber nicht. Meist überzeugte er, wie zuletzt bei Düsseldorf. Nach den Länderspielen folgt wohl ein kurzer Urlaub, Anfang Juli geht es in Köln weiter.

„Der kleine Junge in mir hatte einen Traum“, sagte Johannesson bei seiner Vorstellung. Nämlich einmal Bundesliga spielen. Kommt das Kindheits-Idol auch aus der Bundesliga? Zumindest in Teilen. Es ist der ehemalige ManCity-Star „Kevin de Bruyne“, sagt der ManU-Fan. Aber bei der Rivalität zwischen Nachbarn ist der 22-Jährige offenbar ziemlich relaxt.


Yüksek, Zeneli, Krauß – zahlreiche Namen für das Mittelfeld: Verabschiedet sich Eric Martel vom 1. FC Köln?

Florian Kainz und Eric Martel sind nach dem 2:2 sichtbar enttäuscht
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Yüksek, Zeneli, Krauß – zahlreiche Namen für das Mittelfeld: Verabschiedet sich Eric Martel vom 1. FC Köln?

Zurzeit bereitet er sich mit der U21-Nationalmannschaft auf die EM in der Slowakei vor. Eine Entscheidung über die Zukunft soll erst nach dem Turnier fallen. Doch beim FC scheint man sich auf das Szenario „Wechsel“ bereits vorzubereiten. Verabschiedet sich Eric Martel vom 1. FC Köln?

Ismail Yüksek, Besfort Zeneli, Tom Krauß – zahlreiche Namen werden aktuell als potenzielle Mittelfeldspieler bei den Geißböcken gehandelt. Und es war nur die Frage der Zeit, bis das wiederum zu Spekulationen führt: Verabschiedet sich Eric Martel nach der EM vom 1. FC Köln?

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Die Tränen nach dem Aufstieg waren bei Eric Martel besonders aufwühlend. Der Sechser der Geißböcke bekam sich kaum noch ein. Während die einen Erleichterung in den Emotionen erkannten, wollten andere vielleicht sogar den Abschied ausgemacht haben. Eine große Überraschung wäre das nicht. Martel gehörte beim FC zu den absoluten Leistungsträgern. Mit seinen 23 Jahren befindet er sich im besten Fußballer-Alter, um nun den nächsten Schritt zu gehen. Vielleicht einen größeren, als mit Köln wieder in der Bundesliga zu spielen. „Bei aller Liebe, ich konzentriere mich jetzt auf das kommende Turnier. Und was danach passiert, da habe ich mir jetzt wirklich noch keine Gedanken gemacht“, sagte der Niederbayer im Rahmen des DFB-Lehrgangs. Aber: „Jeder guckt sich die U21-EM an. Das ist dann auch ein Riesenschaufenster, in dem sich jeder natürlich beweisen will.“

Was hat der FC im Mittelfeld vor?

Schon vor einigen Wochen hatte Martels Berater auf einer Veranstaltung des „Kölner Stadt-Anzeigers“ ähnlich geklungen, ebenfalls erklärt, man wolle die EM noch abwarten. Martel würde dem FC als wertvollster Spieler des Kaders natürlich frisches Geld in die Kassen spülen. Geld, das der FC nach den bisherigen Investitionen in Hähe von rund zehn Millionen Euro gut gebrauchen kann. Einen Markt wird der Kapitän des deutschen Nachwuchses auf jeden Fall haben. Parallel dazu sorgen die fast schon täglichen Gerüchte für weiteren Zündstoff. Zuletzt gab Sky-Experte Florian Plettenberg an, dass der FC Gespräche mit Tom Krauß geführt habe. Von der Veranlagung vielleicht einen Tick offensiver ausgerichtet als Martel, aber unterm Strich ein zentraler Mittelfeldspieler. Sollten die Kölner den Akteur kaufen wollen, wären vier Millionen Euro mindestens fällig. Viel Geld für einen Spieler, der sich dann in einer Reihe mit Martel, Denis Huseinbasic und dann auch Isak Johannesson befinden würde.

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Und Krauß ist bekanntlich nicht der einzige Name der gehandelt wurde. Zuletzt wurde auch Ismail Yüksek genannt. Allerdings hat der türkische Nationalspieler noch Vertrag bis 2028, der Markwert wird auf zwölf Millionen Euro geschätzt. Mehr als eine Leihe werden sich die Kölner selbst im Falle eines Martel-Weggangs nicht leisten können. Mit Besfort Zeneli gibt es einen weiteren zentralen, wenn auch offensiveren Mittelfeldspieler, den die Kölner schon beobachtet haben. Der Schwede versicherte am vergangenen Wochenende einmal mehr in den schwedischen Medien, dass er alles auf sich zulassen kommen wolle und sich nun erst einmal auf die schwedische Nationalmannschaft konzentrieren werde. Für Zeneli sei aber auch erst ein Wechsel im kommenden Winter denkbar.

Der FC ist bei dem Nationalspieler wie bei Krauß aber auch nicht alleine im Buhlen um die Gunst des Mittelfeldspielers. Während Zeneli offenbar auch in den Fokus einiger englischer Vereine geraten sein soll, haben Werder Bremen und der Hamburger SV Interesse an Krauß. Tatsächlich wäre der zuletzt an Bochum verliehene Mainz-Profi aber auch neben Martel denkbar. Wenn der FC etwa mit einer Dreierkette im Mittelfeld spielen würde. Dann könnten Krauß und Martel die Doppelsechs bekleiden und Johannesson einen etwas defensiveren Zehner hinter der Spitze. Allerdings pricht die hohe Ablöse eher gegen ein solches Vorgehen.


Thomas Kessler gelingt mit dem Johannesson-Deal ein vielversprechender Einstand beim 1. FC Köln

Thomas Kessler soll Sportdirektor beim 1. FC Köln bleiben
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Thomas Kessler gelingt mit dem Johannesson-Deal ein vielversprechender Einstand beim 1. FC Köln

Mit der Verpflichtung von Isak Johannesson ist dem FC ein vielversprechender Transfer gelungen. Die Kölner setzten sich beim Buhlen um den Isländer auch gegen andere Clubs durch. Angeleiert und eingetütet wurde der Deal von Thomas Kessler. Der neue Sportdirektor feiert damit einen guten Einstand beim 1. FC Köln: So viel Thomas Kessler steckt im Johannesson-Deal.

Erstaunlich früh hat der FC schon ordentlich auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Die Neuverpflichtungen klingen vielversprechend. Und sie machen Lust auf mehr. Während Christian Keller bei Ragnar Ache noch die Vorarbeit geleistet hat, wurde der Deal mit Isak Johannesson von dem neuen Sportdirektor geplant beim 1. FC Köln: So viel Thomas Kessler steckt im Johannesson-Deal.

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Die Bilanz der vergangenen Woche kann sich beim 1. FC Köln durchaus sehen lassen – die Transferbilanz. Innerhalb von fünf Tagen haben die Geißböcke gleich zwei Spieler für die kommende Bundesliga-Saison verpflichtet. Vielversprechende Neuverpflichtungen, die den FC rund zehn Millionen Euro gekostet haben dürften, die aber den Kaderwert laut transfermarkt.de um 14 Millionen Euro anheben. Sowohl Isak Johannesson als auch Ragnar Ache werden jeweils mit sieben Millionen eingeschätzt. Und die Tendenz ist steigend, denn beide Akteure kommen aus der 2. Bundesliga, beim kommenden Werte-Update des Online-Portals dürfte es also eine Korrektur nach oben geben. Viel wichtiger aber: Beide Spieler haben in der vergangenen Saison – wenn auch in der zweiten Liga – bewiesen, dass sie durchaus die Qualität des Kölner Kaders anheben können.

Kessler schlägt bei Johannesson zu

Und das sehen die Fans offensichtlich auch so. Thomas Kessler, vor einigen Wochen in neuer Funktion hier und da noch von einer gehörigen Portion Sekpsis begleitet, wird in den Sozialen Medien jedenfalls für die beiden Transfers gefeiert. Nicht selten mit einem Verweis Richtung Christian Keller oder einer Erinnerung an die unterm Strich nicht ganz so erfolgreichen Wintertransfers. Dabei hat der ehemalige Geschäftsführer Sport der Geißböcke mit seinem Sparkurs zu den aktuellen Möglichkeiten der Kölner natürlich kräftig beigetragen. „Wir sind durch bewegende Phasen gegangen, da hat sich ein Vertrauensverhältnis entwickelt. Christian Keller hat hier dazu beigetragen, in einer wesentlichen Phase für den 1. FC Köln Dinge umzusetzen, teils gegen große Widerstände. Das ist ihm hoch anzurechnen“, sagte Philipp Türoff nun auch gegenüber come-on-fc.com. Denn so hat der FC nun einen größeren Handlungsspielraum in der Kaderplanung

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Die Kölner hätten wohl auch unter Christian Keller auf dem Transfermarkt in diesem Sommer zugeschlagen. Den Deal mit Ragnar Ache hat der 46-Jährige auch geplant, die Umsetzung erfolgte dann durch Kessler. Nachdem die letzten Details geklärt waren, wurde der Stürmer am vergangenen Dienstag dann offiziell vorgestellt. Ache verstärkt den FC im Angriff. Schon seit Monaten hielten sich die Gerüchte um diesen Transfer hartnäckig. Die Verpflichtung von Isak Johannesson geht nach Informationen von come-on-fc.com dann aber – in Planung und Umsetzung – komplett auf die Kappe von Thomas Kessler. Die Chance auf den Isländer hat sich für den FC erst kurzfristig ergeben, der neue Sportchef dann umgehend zugeschlagen. Wie berichtet, musste der Mittelfeldspieler bis zum 31. Mai seine Ausstiegsklausel ziehen und Köln damit eine feste Ablöse bezahlen.

Nach der Entlassung von Christian Keller hatte Kessler die Funktion des Sportdirektors zunächst interimistisch und dann dauerhaft übernommen. Damals war von einer Bewährungschance für den ehemaligen Keeper des FC geschrieben worden. Mit der Verpflichtung von Johannesson hat Kessler den ersten Schritt jedenfalls gemacht und sich dabei auch gegen die direkte Konkurrenz aus der Bundesliga durchgesetzt. Denn an Johannesson waren gleich mehrere Konkurrenten interessiert. Nun gilt es, beim Trainer nachzulegen.