Kann Luca Waldschmidt zur Konstante beim 1. FC Köln werden? Ein unermüdliches Startelf-Comeback

, ,
Startseite » 1. FC Köln Joker

Kann Luca Waldschmidt zur Konstante beim 1. FC Köln werden? Ein unermüdliches Startelf-Comeback

Die Kritik verstummt, die Form steigt. Gegen St. Pauli zeigte Luca Waldschmidt eine seiner stärksten Leistungen im Trikot der Geißböcke. Bei dem Stürmer deutet vieles auf einen nachhaltigen Aufwärtstrend hin beim 1. FC Köln: Luca Waldschmidts unermüdliches Startelf-Comeback.

Ein Startelf-Comeback, die Vorlage zum zwischenzeitlichen Führungstreffer und unbändige Aufopferungsbereitschaft. Luca Waldschmidts Auftritt gegen den FC St. Pauli war überzeugend und untermauerte seine anhaltend hohe Form der vergangenen Wochen. Auch von Beginn an lieferte er eine Leistung ab, die insbesondere seinem Trainer gefiel beim 1. FC Köln: Luca Waldschmidts unermüdliches Startelf-Comeback.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Zwei Tage nach dem schmerzhaften Punktverlust sitzt der Stachel noch immer tief. Die späte Enttäuschung der Kölner vom vergangenen Wochenende durchzieht die Gespräche rund um den Club. Doch wer den Blick ausschließlich auf das unglückliche Gegentor richtet, übersieht schnell die die guten Seiten dieses Spiels. Denn bei der Rückschau auf den Samstag führt, fernab von allen berechtigten Diskussionen um den späten Ausgleich, kein Weg an einem Namen vorbei: Luca Waldschmidt. Der zuletzt oft kritisierte Angreifer zeigte gegen St. Pauli eine Leistung, die den Gästen permanent Kopfzerbrechen bereitete und die Offensive belebte.

Waldschmidt sah sich in der jüngeren Vergangenheit immer wieder mit überzogenen Erwartungen konfrontiert. Nicht selten blieb er hinter ihnen zurück. Gegen St. Pauli präsentierte er sich jedoch wie befreit und setzte genau jene Akzente, die ihn bereits als Joker gegen Eintracht Frankfurt oder Borussia Mönchengladbach besonderen Wert verliehen. Entsprechend deutlich stellte sich Trainer Lukas Kwasniok nach der Partie vor seinen Stürmer. Auf die wiederkehrende Kritik angesprochen, sagte er: „Weder ich noch das Trainerteam oder die Mannschaft kritisieren ihn. Wir sind alle froh, dass er bei uns ist. Und ansonsten bekomme ich das relativ selten mit. Was in der Vergangenheit war, interessiert mich nicht, ich bewerte Leistungen.“

Waldschmidts Schlüsselrolle im Kwasniok-System

Diese Leistung war nicht zuletzt das Ergebnis einer anspruchsvollen Rolle, die Kwasniok ihm gegen die tiefstehenden Boys in Brown zugedacht hatte. Waldschmidt fungierte als Verbindungsspieler zwischen letzter und vorderster Kette, ein Job, der unermüdliche Laufarbeit, ständige Anspielbarkeit im überladenen Zentrum und das geduldige Suchen nach Lücken im dichten Gefüge der Hamburger Fünferkette verlangte. Immer wieder fand er kleine Räume, bot sich klug an und war gemeinsam mit Said El Mala an nahezu allen gefährlichen Offensivaktionen beteiligt. Auch beim zwischenzeitlichen 1:0 hatte er seine Füße im Spiel. Nach einem misslungenen Freistoß der Gäste reagierte Waldschmidt hellwach und setzte El Mala mit einem kraftvollen Anspiel tief in die gegnerische Hälfte in Szene, woraufhin der pfeilschnelle Angreifer zu seinem sechsten Saisontor vollendete. Zur Wahrheit gehört wohl auch, dass der Assist auch viel von eine, Befreiungsschlag hatte.

Ein eigener Treffer blieb Waldschmidt hingegen verwehrt, auch wenn er diesem Mitte der ersten Hälfte so nah kam wie in keiner anderen Szene. Über die linke Seite leitete er zunächst einen Angriff über Marius Bülter ein, dessen Hereingabe El Mala aus kürzester Distanz eigentlich nur noch verwerten musste. Pauli-Keeper Nikola Vasilj rettete in größter Not. Im Anschluss kam Waldschmidt selbst zum Abschluss, sein Versuch wurde jedoch geblockt und sprang vom Pfosten zurück ins Feld, bevor Vasilj auch gegen Sebastian Sebulonsen zur Stelle war. Waldschmidt ordnete die Szene später selbstkritisch ein: “Ich glaube, am Ende muss ich ihn vielleicht einen Tick eher nehmen, weil der Torwart schon ein bisschen auf die lange Ecke spekuliert hat. Ist ja so der Klassiker irgendwie, entweder man schießt ihn von da oder in die kurze Ecke. Das war so mein erster Gedanke danach”.

Mehr als nur ein feiner Techniker

Insgesamt war es wohl keine hundertprozentige Chance, die Waldschmidt nachts den Schlaf rauben wird. Doch es blieb die klarste Möglichkeit, seinen Positivtrend fortzuschreiben, den er schon gegen Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach angedeutet hatte. Gerade weil seine Formkurve zuletzt spürbar nach oben zeigte, wäre ein Treffer die logische Vollendung eines erneut starken Auftritts gewesen.

Geht es nach seinem Coach, lag es gegen St. Pauli jedoch weniger an Waldschmidt selbst als vielmehr an den Umständen, dass ihm der verdiente Torerfolg verwehrt blieb. „Luca hat sich das durch Trainingsarbeit und Spielleistung einfach verdient. Heute hätte er seine Leistung krönen können. Sein Problem ist eher, dass wir in den Zwischenräumen nicht ganz so sauber sind und nicht in die nächste Ebene kommen, in der seine Stärken zur Geltung kommen.“ Selbst der vergebenen Großchance zum möglichen 2:0 konnte Kwasniok noch etwas Positives abgewinnen. „Was mich freut, ist, dass er sich die Chance erarbeitet hat, ein Spiel auf den zweiten Ball zu machen. Das ist nicht seine Kernkompetenz, denn er ist ja auch ein sehr feiner Fußballer. Aber diese Bescheidenheit zu haben, den Ball zu erkennen und dann wirklich um den zweiten zu kämpfen, das steht ihm auch gut zu Gesicht.“

Kwasniok: „Hoffe, dass die Kritik verstummen wird“

Es war also ein Waldschmidt-Auftritt ganz nach dem Geschmack seines Trainers: aufopferungsvoll, präsent in den entscheidenden Räumen und mit voller Intensität in jedem Laufduell. Der gelernte Mittelstürmer gehörte gemeinsam mit Eric Martel und Sebastian Sebulonsen zu den laufstärksten Spielern im Team der Domstädter und lieferte damit eindrucksvoll den Beweis, dass er längst mehr ist als lediglich ein feiner Techniker.

Behält der Offensivakteur seine aktuelle Form bei, dürften weitere Einsätze von Beginn nicht zur Debatte stehen. Für das brisante Duell mit Bayer 04 Leverkusen deutete Kwasniok bereits am Samstag an, welche Rolle er seinem Stürmer zutraut. “Er ist jetzt ein Kandidat für die Startelf in Leverkusen und sein linker Fuß ist für uns Gold wert. Das steht außer Frage.” Und so bleibt am Ende eine Botschaft, die fast wie ein Wunsch klingt: “Ich hoffe, dass die Kritik, die es anscheinend gibt, in Zukunft verstummen wird.”


Hier ist der 1. FC Köln weiterhin Spitze: Kwasnioks Plan sticht erneut, nur leider nicht ganz

Marius Bülter und Luca Waldschmidt vom 1. FC Köln
, ,
Startseite » 1. FC Köln Joker

Hier ist der 1. FC Köln weiterhin Spitze: Kwasnioks Plan sticht erneut, nur leider nicht ganz

Am Samstag erwischte der FC sicherlich nicht den besten Abend. Zu viele Fehler kosteten die Mannschaft von Lukas Kwasniok Punkte gegen die Eintracht. Doch einen Lichtblick gab es dennoch: Die Joker des 1. FC Köln sind erfolgreich gegen Frankfurt.

Bereits vor dem Duell hatte Lukas Kwasniok auf die besondere Bedeutung der Kölner Bank hingewiesen: Die Joker des 1. FC Köln sind erfolgreich gegen Frankfurt.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


„Abarbeiten“ sei erstmal die Hauptaufgabe seiner Startelf gegen Frankfurt, hatte FC-Trainer Lukas Kwasniok am Samstagabend noch vor dem Duell gegen die Hessen im Interview bei „Sky“ erklärt. Er habe dann Joker auf der Bank, die das Spiel mit Qualität und Kreativität hinten raus noch einmal verändern könnten. Der Spielplan schien durchaus durchdacht, die Vorgehensweise sinnvoll. Immerhin hat der FC in dieser Spielzeit so schon den ein oder anderen Zähler eingefahren. Im Nachhinein erscheint Kwasnioks Aussage wie eine weise Vorahnung. Denn von den im Vorfeld benannten Jokern Florian Kainz, Marius Bülter, Luca Waldschmidt und Said El Mala gelang es gleich Dreien, Scorerpunkte zu sammeln.

„Die zwei stehen schon draußen ready…“

Das Einzige, das den Matchplan des Kölner Coaches durchkreuzte, waren dann wohl die zu schnell gefallenen Gegentore. Denn bereits nach der 63. Minute hatten die Hessen das anfängliche 1:0 in ein 1:4 umgewandelt. Gerade der Doppelpack von Jonathan Burkardt versetzte den Kölnern einen Schlag, denn der Frankfurter schraubte das Ergebnis innerhalb von drei Minuten um zwei Tore noch oben. Und das zu einem Zeitpunkt, als sich Kainz und El Mala schon für die Einwechslung bereit hielten. „Die zwei schnellen Gegentore in der zweiten Hälfte waren ausschlaggebend. Das zweite kriegen wir zu schnell, sind dann ein Stück weit nicht clever genug. Die zwei stehen schon draußen ready, wir müssen nur den Ball ins Aus schlagen“, sagte Torhüter Marvin Schwäbe.

Nach dem Doppelwechsel und der Einwechslung von Bülter und Waldschmidt nur zehn Minuten später drehte sich das Kölner Spiel tatsächlich. Die Joker erfüllten die ihnen von Beginn an zugedachte Rolle und sorgten in der Schlussphase der Partie noch einmal für mächtig Wirbel – und Tore. Denn sowohl Bülter als auch Waldschmidt trafen für den FC und brachten die Geißböcke noch einmal an den Rand der Sensation. Auch El Mala trug sich mit seinem Assist auf Waldschmidt in die Scorerliste ein, hatte zuvor nur mit viel Pech den Pfosten nach einem schicken Schlenzer getroffen. „Am Ende muss man sagen, wir sind dann gut zurückgekommen und hätten vielleicht am Ende noch das 4:4 machen können“, so Thomas Kessler. „In Gänze haben wir heute auf Bundesliga-Niveau Lehrgeld bezahlt.“

“Eine tolle Bank“

Mit zwei Toren und einem Assist lieferten die Kölner Joker das positive Element der Begegnung gegen Frankfurt und untermauern den bisherigen Kölner Rekord. Denn mit sieben Toren und 14 Torbeteiligungen stehen die Einwechselspieler des FC ligaweit auf Platz eins. „Dadurch, dass wir extrem gute Joker haben, ist der Glaube immer da. Alle die reinkommen reißen sich den Arsch auf. Sie wissen, dass sie ihre Qualität und Kreativität auf den Platz bringen können, dass sie uns damit helfen. Da ist sich keiner zu schade für“, so Schwäbe. Doch zaubern kann die Kölner Bank dann eben auch nicht. „Wenn wir mit einem 3:1 am Ende dastehen, dann wissen wir, da können wir noch rankommen. Bei drei Toren Unterschied in der letzten Viertelstunde ist es einfach schwer“, erklärte Schwäbe weiter.

Und so gelang es dem FC eben nur bis auf ein Tor an die Hessen heranzukommen – das allerdings knapp. Dass Kwasniok bei den Einwechslungen ein glückliches Händchen beweist, zeigt der Ligavergleich. Dass der Kölner Coach auf der anderen Seite für seine wechselnden Aufstellungen kritisiert wird, sollte man aber nicht einfach abtun. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass die Mannschaft für ihren Coach und die Fans bereit ist, das letzte Hemd zu geben. „Als wir nichts mehr zu verlieren hatten, hatten wir heute eine tolle Bank, die unabhängig vom Spielstand den Menschen zeigen will, dass es sich lohnt, ins Stadion zu kommen“, so Kwasniok. Ein Gut, das der FC in der Vergangenheit nicht immer sein Eigen nennen konnte.


Lukas Kwasniok gibt Said El Mala die Startelf-Garantie für den Pokalfight des 1. FC Köln

Said El Mala nach seinem Treffer gegen Hoffenheim
, ,
Startseite » 1. FC Köln Joker

Lukas Kwasniok gibt Said El Mala die Startelf-Garantie für den Pokalfight des 1. FC Köln

Normalerweise lässt sich Lukas Kwasniok eher nicht in die personellen Karten schauen. Das war nun aber anders auf der Pokal-Pressekonferenz des 1. FC Köln: Der Trainer gab eine Startelf-Garantie für Said El Mala.

Nach der Leistung im Spiel gegen Dortmund ist die Entscheidung keine große Überraschung. Allerdings die frühe Kommunikation schon eher ungewöhnlich für den Trainer des 1. FC Köln: Lukas Kwasniok gibt eine Startelf-Garantie für Said El Mala aus.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Möglicherweise hätte ein Tor dem Spiel gegen Borussia Dortmund eine andere Wendung gegeben. Und dann hätte sich der Hype um Said El Mala ein weiteres Mal mächtig beschleunigt. Doch der Kölner Youngster ließ eine Großchance liegen, scheiterte möglicherweise an den eigenen Nerven. Dennoch war der 19-Jährige gegen die Borussia der Aktivposten auf Seiten des FC. „Ich gehe davon aus, dass er in der Vergangenheit schon öfter mal eine Torchance verkickt hat. Sein Leben ging danach weiter. Und so ist es jetzt auch.“, sagte Lukas Kwasniok am Dienstagnachmittag. „Er hat eine Torchance vergeben in Dortmund, war aber ein Unruheherd, Aktivposten in vorderster Reihe. Er hat sehr mannschaftsdienlich gearbeitet gegen den Ball, mit dem Ball.“

„Said beginnt“

Und dennoch sieht auch der Kölner Trainer natürlich noch Verbesserungspotenzial. „Für ihn gilt es schon noch an der Differenzierung zu arbeiten: Wann gehe ich in die Finalisierung und wann warte ich, bis meine Mitspieler auch da sind, damit du nicht nach einem Ballverlust sofort in einen Gegenkonter läufst“, sagte Kwasniok. „Das sind die Elemente, an denen er auch gewillt ist zu arbeiten. So etwas ist ihm schon zu Hauf passiert in der Vergangenheit und das wird ihm auch in der Zukunft passieren.“ Bereits am Mittwochabend wird der 19-Jährige die Chance haben, es besser zu machen. Denn El Mala wird auch gegen den Rekordmeister auflaufen. Und nicht nur das: „Ich kann nur sagen, Said beginnt“, sagte Kwasniok. Für den Kölner Trainer eher ungewöhnlich offene Karten.

Dass der Stürmer spielen wird, ist angesichts der guten Leistung gegen Dortmund keine Überraschung. Eine Leistung, die offenbar auch Vincent Kompany nicht verborgen geblieben ist. „Dieser Junge hat diese erste Beschleunigung und dann noch eine zweite. Das überrascht viele Verteidiger“, sagte der Bayern-Coach. „Aus dieser hohen Geschwindigkeit kann er abschließen. Dieses Gefühl, inaktiv zu sein und dann auf einmal voll in den Konter zu gehen, ist natürlich eine Qualität, die man eine ganze Karriere lang nutzen kann.“ El Malas Bruder Malek trainierte zwar am Dienstag bei den Profis mit, wird aber gegen die Bayern nicht zum Kader gehören. Kwasniok betonte, dass der Offensivspieler erst einmal konstant gespielt haben müsse.


Beim 1. FC Köln droht ein weiterer Innenverteidiger-Ausfall

Lukas Kwasniok bei der PK vor dem Pokalspiel
, ,
Startseite » 1. FC Köln Joker

Beim 1. FC Köln droht ein weiterer Innenverteidiger-Ausfall

Durch die Verletzungen von Rav van den Berg und Timo Hübers ist die Personaldecke beim FC in der Abwehr ohnehin angespannt. Nun könnte ein weiterer dazukommen beim 1. FC Köln: Ein weiterer Innenverteidiger könnte ausfallen.

Die Kölner Defensive wird am Mittwochabend sicherlich auf eine harte Probe gestellt. Immerhin kommt die Power-Offensive der Liga nach Köln. Und dazu könnte es ein weiteres personelles Problem geben beim 1. FC Köln: Ein weiterer Innenverteidiger könnte ausfallen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Die Verletzung von Timo Hübers wiegt nach wie vor schwer. Spieler, Gegner und Experten haben ihr Bedauern geäußert. Der Abwehrspieler wird den Kölnern lange fehlen. Und somit dünnt sich die Personalsituation in der hintersten Reihe beim FC weiter aus. Nach Luca Kilian und Rav van den Berg muss nun der dritte Innenverteidiger zuschauen und hart am Comeback arbeiten. Eigentlich sahen sich die Kölner für die Begegnung gegen den FC Bayern dennoch in der hintersten Reihe gut aufgestellt. Doch nun droht ein weiterer Abwehrspieler auszufallen. Cenk Özkacar hatte sich schon im Duell gegen den BVB frühzeitig auswechseln lassen. Lukas Kwasniok sprach anschließend von einem „Ganzkörperkrampf“ und machte sich keine großen Sorgen, dass der Abwehrspieler für das Pokalspiel ausfallen würde.

„Cenk hat ein kleineres Knie-Thema“

Doch aktuell bereitet dem Türken das Knie Sorgen. „Cenk hat ein kleineres Knie-Thema. Wir haben ihn ins MRT geschickt. Da müssen wir abwarten, ob er ein Thema für den Kader ist“, sagte der Kölner Trainer auf der Pressekonferenz vor dem Pokalfight. Dennoch habe man „nach wie vor noch genug“ Spieler, die die Position bekleiden können. „Ich habe noch nie gejammert und werde es auch nicht tun. Es ist nun einmal so, dass Verletzungen dazugehören. Wenn es sich auf einer Position ein wenig summiert, musst du kreativ werden. Das ist nicht etwas, das mir völlig fremd ist“, sagte Kwasniok. Und auf diese Herausforderung freue sich der Coach. Innenverteidiger, die sich zurückziehen und nur das eigene Tor verteidigen, wären gegen die Bayern ohnehin nicht die richtige Wahl.

„Du brauchst sehr aktive Spieler, die sich nicht nur zurückziehen. Du brauchst auch Spieler, die auf gut Deutsch gesagt die Eier in der Buchse haben, um raus zu verteidigen“, sagte der Trainer. „Wir haben da genug Alternativen. Jungs, die genug Physis haben, um gut raus zu verteidigen. Wir brauchen nicht unbedingt klassische Innenverteidiger“. Neben den Langzeitverletzten steht dem Trainer der gesamte Kader zur Verfügung.  


Nach Thielmann-Verletzung: Nächster FC-Spieler droht auszufallen

Lukas Kwasniok auf der PK vor dem Freiburg-Spiel
,
Startseite » 1. FC Köln Joker

Nach Thielmann-Verletzung: Nächster FC-Spieler droht auszufallen

Eine weitere Hiobsbotschaft bahnt sich für den 1. FC Köln vor dem Kracher-Spiel gegen Borussia Dortmund am Samstagabend an. Nach Thielmann-Aus: Der nächste FC-Spieler wackelt vor Dortmund.

Nach dem Aus von Thielmann musste FC-Coach Lukas Kwasniok auf der heutigen Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Borussia Dortmund ein Fragezeichen hinter eine weitere Personalie setzen: Der nächste FC-Spieler wackelt vor Dortmund.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Es sind ereignisreiche Tage am Geißbockheim. Während U19-Coach Stefan Ruthenbeck mit der Unterstützung von rund 1.000 lautstarken FC-Fans den ersten Sieg in der Geschichte des Vereins in der Youth League einfuhr, bereitet man sich ein paar Altersklassen höher auf die Begegnung mit dem aktuellen Tabellenzweiten der Bundesliga vor. Der 1. FC Köln muss am Samstag auswärts im Signal Iduna Park gegen Borussia Dortmund ran. Die 80.000 Zuschauer bewegen selbst die abgeklärtesten Akteure noch. Auch FC-Trainer Lukas Kwasniok freut sich auf die Partie vor der imposanten „Gelben Wand“. Und das gleich aus zweierlei Gründen, wie der FC-Coach auf der Pressekonferenz heute verriet: „Ich darf den FC in der Bundesliga trainieren und weiß, dass die Rahmenbedingungen in Dortmund noch einmal etwas Besonderes sind. Das steht außer Frage.“ Die Partie am Samstag wird zusätzlich aus einem ganz persönlichem Grund des 44-Jährigen eine spezielle Angelegenheit: „Hinzu kommt, und das kann ich jetzt hier auch mal rausposaunen, dass mein Sohn durchaus Dortmund-Sympathisant ist. Auch mit ihm dorthin zu fahren und uns die Spiele anzuschauen, war immer etwas Besonderes. Jetzt an der Seitenauslinie zu stehen, wird ein Erlebnis werden. Es wäre jedoch schöner, wenn aus dem Erlebnis ein gutes Ergebnis werden würde.“

Einsatz von Linton Maina fragwürdig

Der FC vermeldete am Mittwochmorgen, dass Leistungsträger Jan Thielmann aufgrund einer Muskelverletzung pausieren muss. Den Ausfall des Offensivakteurs gilt es nun für die Begegnung mit der Nummer zwei der Liga kurzfristig zu kompensieren. Und das könnte sich schwieriger gestalten, als ohnehin schon angenommen: „Das war natürlich für uns alle schon ein kleiner Rückschlag (Der Ausfall von Jan Thielmann, Anm. d. Red.). Und dann war so der erste Gedanke, Linton Maina könnte vielleicht auch mit seiner Geschwindigkeit dem Gegner durchaus wehtun. Der hat sich aber heute leider krankheitsbedingt abgemeldet.“ Vollends abschreiben wollte Kwasniok Maina für das Kracher-Spiel gegen Dortmund allerdings noch nicht: “Jetzt müssen wir schauen, wie sehr er darunter leidet, ob er morgen wieder zur Verfügung steht oder zumindest dann am Wochenende. Insofern spielen jetzt die Gedanken etwas Wirrwarr. Aber wir werden schon eine Lösung finden und elf gute Jungs dann auch stellen können.”

Kwasniok: „Haben schon gezeigt, dass wir die großen ärgern können“

Der BVB ist in dieser Saison zuhause noch ungeschlagen, und auch auswärts lief es bis zuletzt gut für die Mannschaft von Niko Kovac. Letzterem schreibt Lukas Kwasniok die Erfolge zu, welche die Schwarz-Gelben in der laufenden Spielzeit bislang verbuchen konnten: “Grundsätzlich ist es so, wenn eine Mannschaft, die auf dem Papier besser ist, einen perfekten Tag erwischt, dann ziehst du normalerweise den Kürzeren.  Das Schöne am Fußball ist aber, dass du das vorher nie genau weißt. Ein einziges Tor verändert ganz viel. Eine einzelne Situation, eine rote Karte, eine frühe gelbe Karte, verändert ganz viel. Du brauchst natürlich auch diese glücklichen Momente auf deiner Seite. Und wir müssen völlig am Limit agieren.” Trotzdem findet Kwasniok, dass seine Geißböcke eine Chance haben, etwas aus Dortmund mitzunehmen: “Wir haben aber schon auch gegen Stuttgart und Leipzig gezeigt, dass wir die Großen ärgern können. […] Und wenn viele, viele Dinge zusammenkommen, die nicht ausgeschlossen sind, dann können wir sicherlich auch da für eine Überraschung sorgen.”


Die Bank des 1. FC Köln bleibt eine Bank

Lukas Kwasniok gibt letzte Instruktionen an die Einwechselspieler
,
Startseite » 1. FC Köln Joker

Die Bank des 1. FC Köln bleibt eine Bank

Wie schon mehrfach in dieser Saison nahm Lukas Kwasniok auch am vergangenen Samstag mit seinen Einwechslungen wieder Einfluss auf das Spiel und damit auch auf das Ergebnis des 1. FC Köln: Die Breite des Kaders zahlt sich aus.

Mit Said El Mala, Denis Huseinbasic und Marius Bülter wechselte Lukas Kwasniok einmal mehr Gamechanger für den 1. FC Köln ein: Die Breite des Kaders zahlt sich weiterhin aus.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


So wirklich rund lief die Saison für Denis Huseinbasic nun wahrlich nicht. Mal ausgebootet, mal Startelf und ganz viel Bankplatz. Auch gegen den FC Augsburg kam der Mittelfeldspieler erst in der zweiten Halbzeit. Und auch wenn Huseinbasic später nicht auf dem Scorerboard auftauchte, hatte der Bosnier einen großen Anteil am Ausgleich und das zwei Minuten nach seiner Einwechslung. Der 24-Jährige eroberte stark den Ball, spielte weiter auf Marius Bülter, der wiederum Said El Mala schickte. Und der Rest war dann wieder eine El-Mala-Sache. Bemerkenswert: Alle drei maßgeblichen Protagonisten an dem Treffer befanden sich noch nicht lange auf dem Platz. Huseinbasic keine zwei Minuten, Bülter und El Mala eine gute Viertelstunde. Lukas Kwasniok hatte einmal mehr ein goldenes Händchen bewiesen, vor allem aber den Beweis geliefert, dass der FC in dieser Saison einen besonders breiten Kader hat.

Sieben Scorerpunkte durch Joker

In der vergangenen Spielzeit war die Bank noch das große Problem der Kölner. Unter Gerhard Struber gelangen den Jokern vier Treffer, insgesamt fünf Torbeteiligungen, inklusive Friedhelm Funkel waren es fünf Tore und zwei Assists. Auf eben jene sieben Scorerpunkte kommt der FC auch in dieser Spielzeit – nur eben schon nach dem siebten Spieltag. In der Vorsaison eins der schlechtesten Teams ist Köln in dieser Bundesliga-Saison bislang die Mannschaft mit dem größten Joker-Impact – vor Borussia Mönchengladbach mit fünf Torbeteiligungen. Es folgen dann erst große Mannschaften wie Borussia Dortmund oder Bayern München mit vier. Und auch im Pokal wechselte Kwasniok mit Ragnar Ache einen Gamechanger ein. Zumindest legte der Stürmer beide Kölner Tore durch Eric Martel und Isak Johannesson vor.

Der Kölner Coach hat seit seinem Amtsantritt immer wieder betont, wie wichtig ihm der breite Kader sei und welche Rolle dieser dann auch am Erfolg des FC spiele. „Unsere gute Bank hat uns heute ins Spiel zurückgebracht, weil wir da wieder sehr variabel Dinge verändern konnten“, sagte der Coach dann auch nach dem Augsburg-Duell. Die Breite des Kaders nutzt Kwasniok Woche für Woche. Der 44-Jährige gehört zu den fünf Trainern, die bislang immer ihr komplettes Wechselkontingent erschöpft haben. Das liegt zum Großteil sicherlich an den zwölf Neuverpflichtungen, die Thomas Kessler im Sommer getätigt hat. Immerhin gehört ein Großteil der neuen Akteure zum erweiterten Kreis der Stammspieler.

Auch in Paderborn bewies Kwasniok sein goldenes Händchen

Oder kommt eben von der Bank. Doch auch Lukas Kwasniok wird seinen Anteil an der guten Bilanz seiner Joker haben. Der Kölner Coach hat schon mehrfach in dieser Spielzeit bewiesen, dass er auch während des Spiels noch reagiert, den richtigen Schlüssel auch im Laufe der Partie findet. Und das scheint eben nicht nur an den Neuverpflichtungen zu liegen. Schließlich war der 44-Jährige auch in der Vorsaison in der 2. Bundesliga der König der Einwechslungen. Damals kam er beim SC Paderborn mit seinen Jokern auf 24 Scorerpunkte – ligabestwert. Einen Wert, den der Trainer wenn er so weitermacht in Köln toppen könnte. Bislang ist die Bank der Geißböcke jedenfalls eine Bank.


Der 1. FC Köln hat im Sommer auch an seinem Tempodefizit geschraubt

Said El Mala gehört zu den schnellsten Kölner Spielern
,
Startseite » 1. FC Köln Joker

Der 1. FC Köln hat im Sommer auch an seinem Tempodefizit geschraubt

Vor ziemlich genau einem Jahr wurde beim FC über ein vermeintlich mangelndes Tempo in der Mannschaft diskutiert. Ob das Thema gerechtfertigt war, lässt sich im Nachhinein schwer sagen. Sicher ist aber: Der 1. FC Köln hat im Sommer am Tempo gearbeitet. Und das möglicherweise auf mehreren Ebenen.

Zwölf Neuverpflichtungen haben dem FC vor der Saison ein neues Gesicht verpasst. Das lässt sich auch Daten gut festhalten. Der 1. FC Köln hat im Sommer unter anderem am Tempo gearbeitet. Vielleicht auch ein Grund des Erfolgs.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Als die Geißböcke vor ziemlich genau einem Jahr in der 2. Bundesliga das erste Mal ein wenig ins Schlittern gerieten und die Kluft zwischen geballter Offensive und vogelfreier Defensive das erste Mal so richtig aufploppte, wurde ein potenzielles Defizit der Kölner zum Thema: das Tempo. Vier Tore gegen den Karlsruher SC, fünf gegen Darmstadt – das oft durch Umschaltmomente, in denen die Kölner nicht so richtig hinter herkamen. Damals Mitte Oktober 2024 wurde das an einem Umstand handfest: Mit Linton Maina schaffte es nur ein FC-Profi mit seiner Maximal-Geschwindigkeit in die Top-80 der Liga. Jeder aktive oder ehemalige Fußballer weiß natürlich, dass die Höchstgeschwindigkeit nicht alles ist. Antritt, Explosivität, selbst das mentale Umschalten spielen im Fußball bekanntlich eine mindestens genauso große Rolle. Und die Höchstgeschwindigkeit ist dann vielleicht auch in einem großen Ganzen, ohne krasse Ausreißer zu betrachten.

Acht FC-Profis in der Top-100

Vieleicht waren die Werte auch aufgrund der taktischen Herangehensweise mit hohem Pressing und Ballgewinnen tief in der gegnerischen Hälfte so ausgefallen. Dennoch war nun mal nicht von der Hand zu weisen, dass der FC in dieser Zeit in der Liste der Höchstgeschwindigkeiten unterpräsentiert und parallel auf dem Platz ein gewisses Defizit in Sachen Geschwindigkeit auszumachen war. Das änderte sich auch bis zum Ende der Spielzeit mit angepasstem System nicht mehr. Linton Maina kam auf einen Bestwert von 35,87 km/h und lag damit auf Platz elf der schnellsten Spieler der 2. Bundesliga. Bis der nächste Akteur des FC in jener Bilanz auftauchte, musste man aber lange suchen. Erst auf Platz 70 befand sich Winterneuzugang Joël Schmied mit 34,29 km/h. Insgesamt schaffen es nur vier Kölner Spieler in die Top-100. Zum Vergleich: Vom Mitaufsteiger Hamburger SV waren es gleich doppelt so viele.

Doch an diesem Maximaltempo haben die Kölner im Sommer ganz offensichtlich gearbeitet. In der Top-Ten sucht man den FC aktuell noch vergebens. Doch mit den in der vergangenen Spielzeit gemessenen 35,87 km/h wäre Maina aktuell der drittschnellste Bundesliga-Profi. Das hinter Bazoumana Touré mit 35,97 und Unions Oliver Burke mit 36,01 km/h. In dieser Spielzeit ist tatsächlich bislang ein Neuzugang der schnellste Kölner Spieler. Kristoffer Lund wurde gegen Hoffenheim mit 35,11 km/h geblitzt, liegt damit in der Liga auf Rang 14. Auf Platz 35 folgt Said El Mala (34,38) und auf Platz 36 Jakub Kaminski (34,37). Mit Joel Schmid liegt ein Winterneuzugang des Vorjahres auf dem internen vierten Platz (34,34 km/h; Rang 40). Sebastian Sebulonsen schafft es auf Rang 70 (33,81) und in der Top-100 befinden sich dann auch Maina (33,55), Jan Thielmann (33,48) und Isak Johannesson (33,38).

Zwar gehören die Geißböcke somit weiterhin nicht zu den allerschnellsten Spielern der Liga, im Mittel ist die Maximalgeschwindigkeit aber schon gestiegen. Das liegt neben der Kaderzustellung sicherlich auch an der Spielweise des Kölner Trainers. Gerade in Sachen Tempo ist beim FC aktuell jedenfalls kein Defizit mehr auszumachen.

Florian Kainz und seine neue Rolle beim 1. FC Köln

Florian Kainz vom 1. FC Köln im Duell gegen den VfB Stuttgart
,
Startseite » 1. FC Köln Joker

Florian Kainz und seine neue Rolle beim 1. FC Köln

Nachdem er in der Saison 2022/23 noch als Kölner Kapitän auf dem Platz stand, kommt der 32-Jährige unter FC-Trainer Lukas Kwasniok noch nicht so richtig auf viel Einsatzzeit beim 1. FC Köln: Florian Kainz bleibt aktuell nur die Jokerrolle.

Der Österreicher ist in dieser Saison nicht die erste Wahl von Trainer Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln: Florian Kainz bleibt aktuell nur die Jokerrolle.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Wenn die österreichische Nationalmannschaft diese Woche in den Qualifikationsspielen für die kommende Weltmeisterschaft gegen San Marino und Rumänien antritt, bleibt Florian Kainz nur noch die Rolle des Zuschauers. Keine unbekannte Rolle. Denn der Mittelfeldspieler war schon in den vergangenen Länderspielpausen nicht mehr für das Team von Ralf Rangnick nominiert, befand sich wenn überhaupt noch auf Abruf. Im Sommer 2024 nahm Kainz mit Österreich in seiner Wahlheimat Deutschland noch an der Europameisterschaft teil – zwar nur Edelreservist, dennoch war es nach eigenem Bekunden eine der schönsten Erfahrungen seiner Karriere.

Florian Kainz nur noch Edeljoker

Aktuell deutet nicht wirklich viel daraufhin, dass es eine Rückkehr in die Auswahl des ÖFB gibt. Zwar ist die Tür für den technisch starken Mittelfeldspieler sicherlich nicht geschlossen, die ganz großen Chancen sich zu beweisen, bekommt der 32-Jährige zumindest aktuell auch nicht. Kainz ist unter Lukas Kwasniok „nur“ noch Edeljoker. Das liegt auch an der Transferpolitik der Geißböcke. Der FC hat im Sommer gerade in der Offensive noch einmal richtig groß aufgetischt. Hat mit Jakub Kaminski einen neuen Stammspieler verpflichtet, mit Said El Mala einen großen Hoffnungsträger dazubekommen und auch Marius Bülter spielte schon auf der offensiven Außenbahn.

Viel Konkurrenz also für den Österreicher. Bereits im Sommer war sich der 32-Jährige über die Situation bewusst, bewertete die Zusammenstellung der Mannschaft mit Blick auf seine Zukunft durchaus realistisch. „Die Konkurrenz ist auf jeden Fall sehr groß mit Jakub und seiner Bundesligaerfahrung. Dazu Said, der ein Shootingstar ist. Aber auch mit Linton und rechts mit Jan Thielmann“, sagte Kainz im Interview mit come-on-fc.com im Zuge des Trainingslagers in Bad Waltersadorf. „Gerade auf den Außen ist die Konkurrenz sehr groß. Das ist aber auch gut und jeder nimmt das im Training gut an und versucht, Gas zu geben“, so Kainz weiter.

Wenig Einsatzzeit und offene Zukunft

Die Strategie des Trainers, dass der Konkurrenzkampf innerhalb der Mannschaft die Leistungen der einzelnen Akteure anfacht, scheint aktuell aufzugehen. Bisher gab es auch immer wieder Spieler, die sich – wie zuletzt Dominique Heintz – zurück in die Startelf von Trainer Lukas Kwasniok trainieren konnten. Kainz kam bis dato allerdings nicht über die Rolle des Jokers hinaus. In den bisherigen sechs Duellen kam der Österreicher auf vier Einsätze und insgesamt 63 Minuten Einsatzzeit. In keiner Begegnung stand er länger als 20 Minuten auf dem Platz. Gegen Freiburg wurde der Österreicher nicht einmal im Spieltagskader berücksichtigt.

Mit einem Vertrag bis Sommer 2026 ausgestattet wird sich Kainz unter diesen Umständen möglicherweise Gedanken über seinen Verbleib beim FC machen. „Es gab noch keine Gespräche. Ich bin jetzt in einem Alter, in dem man nicht mehr die ganz langen Verträge hat. Ich lasse das in Ruhe auf mich zukommen“, äußerte sich der 32-Jährige noch im Trainingslager zu seiner Zukunft. Ob Kainz sich in dieser Saison noch in die Startelf spielen kann, ist offen, bei Kwasnioks durchlässigem System aber sicherlich nicht gänzlich unmöglich.

Dauerbrenner, Flankengeber, „geisteskrank“ – Sebastian Sebulonsen gehört beim 1. FC Köln zum Stamm

Sebastian Sebulonsen im Zweikampf mit Bazoumana Touré
,
Startseite » 1. FC Köln Joker

Dauerbrenner, Flankengeber, „geisteskrank“ – Sebastian Sebulonsen gehört beim 1. FC Köln zum Stamm

Im Sommer hatten ihn noch nicht viele auf der Liste, mittlerweile ist er einer der absoluten Dauerbrenner beim 1. FC Köln: Sebastian Sebulonsen avanciert immer mehr zum Leistungträger und wird für Lukas Kwasniok unverzichtbar.

Mittlerweile scheint er unverzichtbar in den Planungen des 1. FC Köln: Sebastian Sebulonsen avanciert bei den Geißböcken immer mehr zum Leistungsträger. Der Norweger ist absoluter Stammspieler unter Lukas Kwasniok.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Lukas Kwasniok wollte dann doch noch etwas loswerden. Der Trainer der Geißböcke hatte bereits über den glücklichen Erfolg seiner Mannschaft gesprochen, als er noch zun einem Sonderlob ansetzte. Seine Worte richteten sich nicht etwa an die beiden Unterschiedsspieler Marvin Schwäbe und Said El Mala, die an diesem Abend einen großen Anteil an den drei Kölner Punkten hatten. Der Kölner Coach hatte das Bedürfnis, mal einen Spieler hervorzuheben, der nicht so in der ersten Reihe steht, zumindest nicht der Scheinwerfer-Reihe – denn zu den Stammspielern gehört der Akteur schon. „Was Sebulonsen heute gegen Touré wegverteidigt hat und nach vorne abgespult hat, war sensationell“, sagte der Coach. „Er war heute geisteskrank.“ Sebastian Sebulonsen hatte dabei sicherlich eine der schwersten Aufgaben des Abends.

Einer von vier Dauerbrennern

Denn was Said El Mala auf Kölner Seite gelang, versuchte Bazoumana Touré bei der TSG. Der junge Schienenspieler ging immer wieder in die Sprints, suchte das Eins-gegen-eins und kam auch zu gefährlichen Abschlüssen. Insgesamt kam Touré auf 31 Sprints, spulte 11,6 Kilometer ab und erreichte eine Maximalgeschindigkeit von 35,1 km/h. Dazu feuerte der Ivorer noch fünf Torschüsse ab. Tatsächlich forderte der Hoffenheimer Youngster den Kölner Außenbahnspieler, überforderte ihn aber ehrlicherweise auch ab und an. Dennoch war auch Sebulonsen gerade in der Defensive ein enorm wichtiger Faktor bei den Kölnern. Der Norweger erreichte mit seinen 25 Sprints den Topwert bei den Geißböcken, lief mehr als 12,5 Kilometer und gewann im Schnitt zwei von drei Zweikämpfen, eben auch gegen Touré.

Dazu schaltete sich Sebulonsen auch immer wieder in die Offensive ein, brachte immerhin drei starke Hereingaben. Unter Lukas Kwasniok hat sich der Norweger, den vor der Saison noch niemand so recht auf dem Schirm hatte, zum Stammspieler etabliert. Und das, obwohl der Kölner Coach bekanntlich nicht müde wird, zu betonen, dass er eben keine wirklichen Stammspieler hat. Die Statistik spricht bei Sebulonsen eine andere Sprache. Der Schienenspieler stand bislang in jedem der sieben Pflichtspiele in der Anfangsformation. Er ist neben Timo Hübers, Eric Martel und Jakub Kaminski einer von vier Spielern, die immer zum Anpfiff dabei waren. Auch, weil Sebulonsen mit seinen Flanken und seinen Diagonalpässen das Spiel der Kölner in die Offensive verlagern kann. Leidtragender ist aktuell Jusuf Gazibegovic, der auch aufgrund der Verpflichtung von Sebulonsen aktuell keine Rolle mehr spielt.

Der 1. FC Köln überzeugt erneut mit Willen und Kaderbreite, zeigt aber auch Schwächen

OF Alessio Castro-Montes im Spiel gegen den VfL Wolfsburg (Foto: Stuart Franklin/Getty Images)
, ,
Startseite » 1. FC Köln Joker

Der 1. FC Köln überzeugt erneut mit Willen und Kaderbreite, zeigt aber auch Schwächen

Es war eine dramatische Schlussphase: Nach drei Toren in vierzehn Minuten Nachspielzeit erkämpfte sich der FC noch einen Punkt in Wolfsburg. Dabei zeigten die Kölner wieder die richtige Einstellung: Der 1. FC Köln trotzt den Rückständen, zeigt aber auch Schwächen.

Es war trotz zweimaligen Rückstands gegen die Wölfe der nächste Lucky Punch für den FC, dieses Mal zum Ausgleich in der Nachspielzeit: Der 1. FC Köln trotzt den Rückständen, zeigt aber auch Schwächen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Es war einer dieser Momente, bei denen man im Nachhinein immer „ausgerechnet“ sagt. Denn in der 14. Minute der Nachspielzeit flankte Isak Johannesson auf Ragnar Ache, der schön ablegte auf Jakub Kaminski. Ausgerechnet Kaminski. Der Spieler, der eigentlich noch beim VfL Wolfsburg unter Vertrag steht und an den 1. FC Köln verliehen ist. Und der Pole ließ sich die Chance gegen seinen Stammverein nicht nehmen und vollendete zum 3:3-Endstand. So hatten die Geißböcke bereits das dritte Mal in den ersten vier Pflichtspielen durch einen Treffer kurz vor Schluss das letzte Wort. Dieses Mal sogar, obwohl sie noch kurz vorher das 3:2 kassiert hatten. „Am Ende spricht es natürlich für die Jungs. Ich glaube, wenn du bei so einer langen Nachspielzeit dann in dieser Nachspielzeit noch das 3:2 bekommst, gibt’s, glaube ich, oft Spiele, wo das dann der Nackenschlag ist, der dafür sorgt, dass du das Spiel dann verlierst. Deswegen ist es schön zu sehen, dass die Jungs einfach nicht aufgegeben haben“, lobte daher Sportdirektor Thomas Kessler.

Starker Start bis zur Unterbrechung

Bis zum Lucky Punch in der letzten Minute war es aber ein langer Weg. Und eigentlich waren die Kölner auch gut in die Partie reingekommen. So schien der FC perfekt an die Leistung gegen Freiburg anzuschließen. Denn bereits nach fünf Minuten erzielte Luca Waldschmidt – ein weiterer ehemaliger Wolfsburger – nach einem schönen Angriff über die Flügel bereits das 0:1. Ein Treffer, den es genauso vor zwei Wochen gegen Freiburg hätte geben können. Und der nur fiel, weil der Angreifer in der Situation aufmerksam war und so abstauben konnte. „Das passiert nicht so häufig, aber man muss trotzdem immer drauf spekulieren, dass der Torwart einen abklatschen lässt und dann da sein. Dann läuft man fünfzigmal umsonst, einmal fällt er dann runter. Ich glaube, wir haben trotzdem sauber durchgespielt,“ so Waldschmidt.

Und auch in den Minuten danach spielten die Geißböcke gut weiter. So kam zum Beispiel Jan Thielmann zu einem vielversprechenden Abschluss, den Grabara aber dieses Mal festhielt. Bis zur Gewitterunterbrechung waren die Kölner die bessere Mannschaft – danach wendete sich das Blatt jedoch mehr und mehr. „Dann waren mit dieser Unterbrechung die Wolfsburger obenauf, haben dann dieses 1:1 gemacht. Und sie waren auch in der zweiten Halbzeit die bessere Mannschaft“, fand Lukas Kwasniok. So bauten die Wölfe immer mehr Druck auf, während der FC keine Lösungen mehr fand, um sich gefährlich nach vorne zu kombinieren. „Ich fand, wir haben viele Räume, die wir uns vorher vorgenommen haben, wir besprochen haben, haben wir nicht so bespielt, obwohl sie da waren“, kritisierte darum auch Kessler.

Lücken in der Defensive

Gleichzeitig gab es in der Defensive Lücken und falsche Entscheidungen. Wie bei Sebulonsen, der in die Wolfsburger Pressingfalle geriet und so den Freistoß zum Ausgleich verursachte. Beim 2:1 wiederum war nicht klar, wer Joakim Maehle übernehmen sollte, als dieser in die Tiefe startete, den Pass bekam und den zwischenzeitlichen Führungstreffer der Wölfe erzielte. Wie in den schwierigen oder engen Phasen in den Partien gegen Jahn Regensburg und Mainz 05 halfen den Kölnern dann jedoch zwei Sachen: der Glaube an das Comeback bis zum Schluss und Impulse durch Einwechslungen.

So sorgte Said El Mala mit seinen Dribblings immer wieder für Unruhe in der Hintermannschaft der Gastgeber – und schlussendlich auch für das 2:2. Der Linksaußen dribbelte gleich an mehreren Wolfsburger außen vorbei und zog Richtung Tor. Dort legte der 19-Jährige zurück auf Isak Johannesson, der ebenfalls eingewechselt worden war. Ein Großteil des Tore gehörte aber ganz klar dem deutschen U21-Nationalspieler. „In den letzten Wochen und Spielen hat er schon gezeigt, wenn er reinkommt, dann gibt es jedes Mal Schwung. Heute auch wieder, heute sogar spielentscheidend. Das spricht für ihn, so muss er weitermachen“, so Marius Bülter.

Kampf bis zum Schluss

Trotzdem kassierte der FC in der 11. Minute der Nachspielzeit noch das 3:2 nach einem Freistoß von Maximilian Arnold. Zuvor hatten gleich drei Kölner Jesper Lindström nicht mit fairen Mitteln stoppen können. Aber erneut steckten die Geißböcke nicht auf. „Nach dem 3:2 hat man an unserer Körpersprache gesehen, dass wir das Spiel noch nicht aufgegeben haben und uns dann auch den Ausgleich verdient haben“, sagte Bülter. Mit Ache und Johannesson waren erneut zwei Joker am Treffer beteiligt.

So kann der FC dank des bereits dritten Lucky Punch in dieser Spielzeit und einer insgesamt doch ordentlichen Leistung in Wolfsburg auf einen sehr gelungen Saisonstart zurückblicken. Dabei gibt es zwar gerade in der Defensive und im Spiel mit Ball unter Gegnerdruck noch einige Themen, an denen die Mannschaft arbeiten muss. Aber sie hat weiterhin die Gewissheit, Qualität von der Bank bringen zu können und so Begegnungen noch spät zu entscheiden. Unter anderem darum ist auch Kwasniok bereits jetzt angetan von seinem Team: „Ich bin stolz auf das, was die Mannschaft in zehn Wochen erreicht hat.“ Und auf dieser Grundlage lässt sich bei den Geißböcken weiter aufbauen.