Erstes Testspiel, erster Erfolg der U21 des 1. FC Köln – Kristal überzeugt, Ouro-Tagba fehlt

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Erstes Testspiel, erster Erfolg der U21 des 1. FC Köln – Kristal überzeugt, Ouro-Tagba fehlt

Die U21 des 1. FC Köln ist mit einem torreichen Testspiel ins Jahr 2025 gestartet: Das Team von Trainer Evangelos Sbonias besiegte den Oberligisten SG Finnentrop/Bamenohl mit 3:2. Yannick Freischlad gelang der Siegtreffer in der Schlussminute beim Debüt von Patrik Kristal im FC-Trikot. Die U21 des 1. FC Köln gewinnt ihr erstes Testspiel.

Für die U21 des 1. FC Köln traf am Samstagmittag auf Finnentrop /Bramenohl und startete ins Jahr 2025. Trainer Evangelos Sbonias sieht jedoch noch Entwicklungspotenzial bei der Mannschaft. Dennoch: Die U21 des 1. FC Köln gewinnt ihr erstes Testspiel.

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Für ihn wird es eine besondere Genugtuung gewesen sein: Yannick Freischlad ließ die U21 des 1. FC Köln in der Schlussminute doch noch jubeln. Der Stürmer schloss einen sehenswerten Spielzug in den Sechzehner mit einem strammen Schuss ins Netz zum 3:2-Siegtreffer ab. Ausgerechnet Freischlad sammelte damit Pluspunkte. Der Angreifer konnte bislang keinen Fuß fassen in dieser Saison, kam – auch aufgrund von Verletzungen – in der Regionalliga noch zu keinem Einsatz seit seiner Leih-Rückkehr von den Sportfreunden Siegen im Sommer. Der Trainer Evangelos Sbonias stuft die Situation trotz der starken Bewerbung im Testspiel jedoch weiter als schwierig ein für den 20-Jährigen: „Auf der Position ist natürlich schon sehr, sehr viel Qualität da. Und es ist nicht einfach, da Spielzeit zu bekommen, das merkt er natürlich. Er gibt Gas im Training, das ist okay, aber es ist schon schwierig auf der Position.“

Große Konkurrenz

Und das wird sich vermutlich auch so schnell nicht ändern. Selbst wenn Jaka Potocnik noch verliehen werden sollte, würde die Konkurrenz im Angriff nicht geringer. Denn mit Mansour Ouro-Tagba steht bereits der nächste Stürmer in den Startlöchern. Der 20-Jährige wird nach dem vorzeitigen Leih-Ende und der Rückkehr aus Regensburg zunächst in der U21 Spielpraxis sammeln. Der Togolese fehlte gegen Finnentrop allerdings noch. Sbonias verzichtete im ersten Testspiel des Jahres auf seinen Neuzugang: „Das war zu kurzfristig von den Abläufen her. Da wollten wir keine Gefahr eingehen mit irgendeiner Verletzung.“ Ouro-Tagba hatte zuvor nur am Freitag einmal mit der Mannschaft trainiert, absolvierte am Samstagmorgen ein individuelles Programm. Schon am kommenden Samstag beim Testspiel der U21 gegen den Siegburger SV dürfte er jedoch seine ersten Einsatzminuten sammeln.

Neben Ouro-Tagba musste Sbonias auch auf Etienne Borie verzichten. Der quirlige Zehner, der gerade erst nach einem Fußbruch zurückkehrte, verpasste das Finnentrop-Spiel aufgrund einer Prellung, wie sein Trainer verriet: „Es ist nichts Strukturelles, aber wir wollen einfach sicher gehen, dass auch nichts Schlimmeres passiert.“ In der kommenden Woche solle Borie auf den Trainingsplatz zurückkehren. Einer, der mit Borie um die Position konkurriert, ist Patrik Kristal. Der 17-Jährige feierte in der ersten Hälfte sein Debüt im FC-Trikot, konnte sich dabei aber noch nicht mit Toren in Szene setzen. Dennoch war der Coach sehr zufrieden. „Er hat einen sehr guten Eindruck gemacht“, sagte Trainer Evangelos Sbonias. „Er war sehr agil, sehr viel unterwegs. Er ist mit dem Ball sehr sehr sicher und macht da gute Sachen.“

„Wir sind schon noch ein Stück weit entfernt von dem, was wir spielen wollen“

Die Tore gegen Finnentrop erzielten Joao Pinto und Jonas Saliger, die den FC früh mit 2:0 in Führung brachten. Die Gäste aus dem Sauerland glichen jedoch zwischenzeitlich zum 2:2 aus. „In mancher Situation hat die letzte Frische gefehlt, um das, was wir spielen wollen, vollends umzusetzen. Das ist aber verständlich nach dieser harten Trainingswoche. Von daher war es okay, dass wir am Ende das Spiel gewonnen haben, das gehört auch dazu. Aber wir sind schon noch ein Stück weit entfernt von dem, was wir spielen wollen“, bilanzierte der Coach.



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Joël Schmied: Einigung erzielt?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Schwäbe, Urbig, Lotka: Neue Ungewissheit, ein wenig mehr Klarheit

Jonas Urbig und Marvin Schwäbe beim Training
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Schwäbe, Urbig, Lotka: Neue Ungewissheit, ein wenig mehr Klarheit

Noch vor wenigen Wochen standen die Zeichen bei Marvin Schwäbe auf Abschied, nun will die Kölner Nummer eins langfristig bleiben. Bei Jonas Urbig wird ein Wechsel immer wahrscheinlicher. Es bleibt die Frage nach dem Ersatz beim 1. FC Köln: So ist der Stand bei den Torhütern.

Die Torwartsituation war zu Beginn der Spielzeit eine viel diskutierte. Mittlerweile sind die Fragen beantwortet. Und dennoch bleiben Spekulationen beim 1. FC Köln: So ist der aktuelle Stand bei den Torhütern.

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    Vielleicht hatte er den Ball falsch eingeschätzt, vielleicht mit der Situation bereits abgeschlossen, als sie noch voll im Gange war – Marvin Schwäbe machte jedenfalls beim Schussversuch von Ex-FC-Profi Kacper Przybyłko im Testspiel gegen den FC Lugano nicht die beste Figur. Schwäbe ging routinemäßig zu Boden, doch die Kugel rutschte dem Keeper dennoch durch die Hosenträger. Vermutlich wird der Gegentreffer Schwäbe geärgert haben, eine Torwartdiskussion wird aber ganz sicher nicht aufgemacht. Der 29-Jährige ist und bleibt die unumstrittene Nummer eins und das offensichtlich auch länger als noch vor wenigen Wochen angenommen. Gegenüber der „Kölnischen Rundschau“ erklärte der Torhüter, dass er sich in Köln sehr wohl fühle. „So wie es jetzt ist, kann es weitergehen“, sagte Schwäbe und auf die Frage, ob das bedeute, dass er über den Sommer hinaus bleiben werde: „Genau so ist es.“

    Wie ist die Keeper-Situation?

    Für den 29-Jährigen gibt es mittlerweile auch nur wenig Grund, den Abschied zu suchen. Schwäbe ist unumstritten, ist das Gesicht der Kölner Wende in dieser Saison und befindet sich mit den Geißböcken auf dem Weg Richtung Bundesliga. Daran war vor weniger als drei Monaten noch nicht zu denken. Schwäbe galt Mitte Oktober als sicherer Wechselkandidat und das voraussichtlich schon im Winter. Der Torhüter wurde noch in der vergangenen Spielzeit ausgebootet, hatte seinen Stammplatz verloren und fühlte sich auch offensichtlich unfair behandelt, anders war seine Kritik in einem „Kicker“-Interview im Sommer nicht zu verstehen. Und der potenzielle Wechsel verursachte dann doch ein wenig Unbehagen bei dem ein oder anderen FC-Fan. Spätestens als das erste Mal von einem möglichen Interesse der Bayern an der damaligen Nummer eins der Geißböcke, Jonas Urbig, berichtet wurde.

    Schwäbe vor dem Absprung, die auslaufenden Verträge von Philipp Pentke, Jonas Nickisch und Matthias Köbbing sowie die ersten Wechselgerüchte um das größte Torwartalent des Landes – im Worst-Case-Szenario sahen nicht wenige ein handfestes Torhüter-Problem auf die Geißböcke im Eiltempo zurasen. Nun also will Schwäbe bleiben, den Vertrag, der bis 2027 läuft, wohl erfüllen. Sicherlich eine gute Entscheidung für die FC-Verantwortlichen. Denn hinter Schwäbe scheint die Situation weiterhin unklar. Nickisch wollte den Verein dem Vernehmen nach schon im Winter verlassen. Ob der Keeper als Ersatztorhüter in der Regionalliga mit im Sommer auslaufenden Vertrag aber ein Angebot bekommt, ist eher fraglich. Die Vertragssituation hat sich bei Pentke und Köbbing noch nicht verändert.

    Marcel Lotka wohl eher unwahrscheinlich

    Das größte Fragezeichen steht aber weiterhin hinter Jonas Urbig. Denn das Interesse des Rekordmeisters ist mittlerweile wohl mehr als nur ein erstes Gerücht. Urbig gilt als der absolute Wunschkandidat der Bayern für die Position hinter Manuel Neuer. Anscheinend sieht der FCB Alexander Nübel nicht wirklich als Neuers Nachfolger und für Daniel Peretz ist wohl eine Leihe angedacht. Urbig soll sich einen Wechsel vorstellen können. Auch wissend, dass er beim Rekordmeister genauso wenig Spielzeit erhalten wird, wie beim FC. Nur eben an der Säbener Straße. Wie „Sky“ berichtet, soll eine Ablöse von sechs bis acht Millionen Euro für den Keeper im Sommer möglich sein. Gespräche haben laut dem TV-Sender noch nicht stattgefunden. Zu den Bayern oder doch einem anderen Club – ein Abschied von Jonas Urbig im Sommer scheint unausweichlich.

    Und spätestens dann werden die FC-Verantwortlichen die Augen nach einer neuen Nummer zwei offen halten müssen. Zuletzt war über Marcel Lotka spekuliert worden. Für den Dortmunder Keeper gibt es hinter Gregor Kobel und Alexander Meyer keine Chance auf Spielzeit in der ersten Mannschaft. Im Sommer wäre der Torhüter ablösefrei. Als Lotka zuletzt dem 1. FC Heidenheim abgesagt hat, wurde einmal mehr über ein mögliches Interesse aus Köln spekuliert. Doch wie „der Westen“ berichtet, hat sich der Keeper gegen den Bundesligisten entschieden, weil er beim FCH keine Chance auf einen Stammplatz gesehen hat. Offenbar soll der FC Augsburg schon eher ein Zielverein sein. Den Stammplatz wird Lotka wohl auch bei den Geißböcken nicht geben. Den hat Schwäbe beim FC und aktuell deutet wenig daraufhin, dass er diesen wieder verliert. Auch nicht nach dem Patzer im Duell gegen den FC Lugano.



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    Tim Lemperle vom 1. FC Köln

    Transfergerüchte

    Der 1. FC Köln soll Interesse an Benedikt Pichler haben

    Benedikt Pichler ein Kandidat für den 1. FC Köln?
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    Der 1. FC Köln soll Interesse an Benedikt Pichler haben

    Der 1. FC Köln sucht weiterhin nach einem Stürmer. Und könnte in der Bundesliga fündig werden – und zwar bei Holstein Kiel. Ist der 1. FC Köln an Benedikt Pichler interessiert? Das berichten die Salzburger Nachrichten.

    Noch im Oktober traf der FC auf Holstein Kiel im DFB-Pokal und damit vielleicht auf seinen neuen Angreifer. Ist der 1. FC Köln an Benedikt Pichler interessiert? Das berichten die Salzburger Nachrichten am Nachmittag. Demnach habe der Angreifer deswegen auch nicht im Kader der Kieler im Duell gegen Freiburg gestanden.

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    Bekommt der 1. FC Köln nun also doch noch sehr schnell seinen Wunschstürmer? Laut den „Salzburger Nachrichten“ hat Pichler in einem Interview erklärt, ein Fan des 1. FC Köln zu sein. Für ihn würde ein Traum in Erfüllung gehen, für die Geißböcke aufzulaufen, heißt es in dem Artikel. Tatsächlich folgt der Angreifer dem FC auch in den Sozialen Medien. das Interesse des Spielers ist also ganz sicher gegeben. Auch von Seiten der Kölner gab oder gibt es wohl Interesse und auch eine Anfrage. Diese haben die Norddeutschen laut Artikel aber abgelehnt. Am Samstag stand der Angreifer nicht im Kader der Kieler bei der 2:3-Niederlage gegen den SC Freiburg. Möglicherweise, weil es nun doch Bewegung in der Transfersache gibt. Ob Pichler dem FC aber sofort weiterhelfen kann, ist angesichts des bisherigen Saisonverlaufs der Kieler offen. Holstein belegt aktuell den vorletzten Tabellenplatz.

    Pichler hat Vertrag bis 2027

    „Es ist das klare Ziel, dass ein neuer Stürmer der Mannschaft sowohl sportlich als auch mit seiner Persönlichkeit einen Mehrwert bietet. Und zwar egal in welcher Rolle: Ob als Stürmer Nummer eins oder Stürmer Nummer fünf“, hatte Christian Keller noch vor wenigen Tagen in einem Interview dem „Express“ gesagt. Bei den Norddeutschen stand der Angreifer 14 Mal in der Liga auf dem Platz, sieben Mal davon in der Startelf. Beim 3:0-Erfolg der Kölner gegen die Störche im Pokal stand der Stürmer ebenfalls auf dem Platz – allerdings nur sechs Minuten. Die Ausbeute in diesem Jahr ist aber alles andere als erfolgreich, Pichler kommt bislang in der Liga auf einen Treffer und eine Vorlage. Der Stürmer hat in Kiel Vertrag bis 2027. Bekanntlich wollen die Geißböcke gerade im Sturmzentrum noch einmal nachlegen.

    Der zunächst geplante Wunschtransfer von Ivan Prtajin ist bekanntlich geplatzt. Vor allem, weil Steffen Baumgart dem Deal einen Riegel vorgeschoben hat. Der Ex-Trainer der Geißböcke wollte dem Kroaten noch eine Chance geben. Gegen den 1. FC Heidenheim kam der Angreifer nicht zum Einsatz. Allerdings aufgrund einer Beinverletzung. Der 27-jährige Stürmer wurde in Salzburg geboren und startete seine Karriere beim SV Grödig und Austria Klagenfurt. 2019 wechselte der Angreifer zu Austria Wien. Im Sommer 2021 kam Pichler nach Deutschland zu Holstein Kiel. Bei den Störchen lief es auch lange gut. In der 2. Bundesliga erzielte der Angreifer bei 59 Einsätzen 18 Tore und war an zwölf weiteren beteiligt. Zuletzt lief es bei den Norddeutschen nicht mehr rund – und auch nicht beim Offensivspieler. Das Online-Portal „transfermarkt.de“ schätzt den Marktwert des Angreifers auf zwei Millionen Euro ein.



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    Joël Schmied: Einigung erzielt?

    Tim Lemperle vom 1. FC Köln

    Transfergerüchte

    Patrik Kristal: Ein Versprechen für die Zukunft? Doch Geduld ist die Maxime beim 1. FC Köln

    Patrik Kristal für den 1. FC Köln
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    Patrik Kristal: Ein Versprechen für die Zukunft? Doch Geduld ist die Maxime beim 1. FC Köln

    Das estnische Offensivtalent Patrik Kristal ist beim FC angekommen und spielte am Samstagmittag im Testspiel der U21 gegen Finnentrop-Bamenohl das erste Mal im Trikot der Geißböcke: Patrik Kristal gibt sein Debüt für den 1. FC Köln.

    Im Sommer unterschrieb der Youngster beim FC, nun ist der Este bei den Geißböcken angekommen und bestritt bereits sein erstes Testspiel für die U21: Patrik Kristal gibt sein Debüt für den 1. FC Köln.

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    Die Vorzeichen sind gut, das Versprechen groß. Mehr als 90 Pflichtspiele bei den Herren, dabei mehr als 20 Treffer, zudem drei Partien für die A-Nationalmannschaft. Eine ordentliche Bilanz, für einen 16-Jährigen wohl eher eine überragende. Wenn auch in Estland und für die estnische Nationalmannschaft. Nun trägt Patrik Kristal den Geißbock auf der Brust. Und am Samstag das erste Mal für die U21 der Kölner im Testspiel gegen Finnentrop-Bamenohl. „Er hat einen sehr guten Eindruck gemacht“, sagte Trainer Evangelos Sbonias. „Er war sehr agil, sehr viel unterwegs.“ Kristal kam eine Halbzeit zum Einsatz und gab eine erste Kostprobe ab. Den 16-Jährigen sieht der Kölner Trainer auf einer zentralen Position, als „Zehner oder Achter“, so Sbonias. Der junge Este ist in der Offensive zu Hause, spielte in seiner Heimat meist hinter den Spitzen.

    Der schnelle Aufstieg

    Und das ziemlich beeindruckend. Das estnische Offensivtalent gab im vergangenen September mit 16 Jahren sein Debüt in der A-Nationalmannschaft und stellte damit den 23 Jahre alten Rekord des jüngsten Nationalspielers Estlands ein. Möglicherweise ist in einem Land wie Estland der Sprung in die Nationalmannschaft leichter, doch auch dieser muss erst einmal geschafft werden. Und das passt zu Kristals Werdegang. In der Saison 2021/22 lief das Offensivtalent 32 Mal in der Esiliiga, der zweithöchsten estnischen Liga auf. Zudem stand das Talent 27 Mal in der Startelf und erzielte sechs Tore für die Reserve seinesHeimatclubs. In derselben Spielzeit gab der Youngster mit nur 14-Jahren für FCI Levadia sein Debüt sowie sein Startelf-Debüt in der ersten estnischen Liga, der Premium Liiga. Levadia beendete die Saison 2021/22 als Tabellenerster, wurde Meister. Kristal wechselte im Februar 2024 zu Paide Linnameeskond.

    Marko Kristal: „Er hat diese Fußballweisheit“

    Nun soll es in Köln möglichst schnell so weitergehen. „Man merkt, dass er schon Herrenfußball gespielt hat, weil er die Intensitäten gehen kann“, so Sbonias. „Er ist mit dem Ball sehr sehr sicher und macht da gute Sachen.“ Für Kristal ist die U21 eine große Chance. Das Talent will mehr und das über Köln. „Was ihn dort erwartet, ist sehr aufregend. Er wird dorthin gehen, wo großer Fußball gespielt wird. Dort, wo er die Chance hat, großen Fußball zu erreichen“, schätzte Marko Kristal den bevorstehenden Wechsel auf der estnischen Newsplatform EER.ee ein. Und Patriks Vater muss es als ehemaliger estnischer Nationalspieler wissen. Schon Marko Kristal galt einst als eins der größten Talente des Landes. Der Vater hat seinem Sohn bewusst zum Wechsel ins Ausland geraten. Auch, wenn es eine neue Aufgabe wird – ohne den Mentor. An Selbstvertrauen scheint es dem Offensivspieler Patrik jedenfalls nicht zu mangeln. So antwortete er in einem Interview im „Ringvaat“ auf die Frage, wer der bessere Fußballspieler der Familie sei: „Ich“.

    Dabei stellte sein Vater vor 20 Jahren selbst Nationalmanschaftsrekorde auf, bestritt 143 Partien mit der estnischen Nationalelf und kann die zweitmeisten Einsätze für sein Heimatland aufweisen. Heute ist Marko Kristal selbst Trainer, pflegt ein sehr enges Verhältnis zu seinem Sohn und sagt über Patrik: „Er hat diese Fußballweisheit. Es ist interessant, die Spiele mit ihm zu analysieren, er hat seine eigene Vision davon, wie er im Spiel war, was er dort gemacht hat. Und das ist sehr cool.“ Auch der Youngster findet lobende Worte: „Ich mag dieses Spiel. Ich spiele es gerne. Mein Vater ist ein guter Mentor“, sagte Patrik Kristal.

    “Eines der interessantesten Talente Estlands“

    Nun geht es erst einmal ohne den Mentor weiter. Trotz des Selbstbewusstseins und der Erfahrung wird man beim FC aber nichts mit dem Talent überstürzen, Wunder sollten ohnehin nicht von dem Talent erwartet werden, eine Unterforderung hält Sbonias für unwahrscheinlich. „Gerade von der Körperlichkeit und von der Intensität, die in der Regionalliga gegangen wird“, sagt der Coach. „Wir werden sehen, wie schnell er das adaptieren kann. Aber da machen wir es so wie immer, wir gucken einfach Schritt für Schritt wie weit die Jungs sind, um sie dann einfach nochmal auf den nächsten Step zu bringen.“ Das ist auch der Plan mit Mansour Ouro-Tagba. Der Angreifer wurde gerade aus der Leihe von Jahn Regensburg zum FC zurückgeholt, war beim Testspiel nicht dabei. Das sei Sbonias „zu gefährlich“ gewesen, denn der Stürmer hat erst eine Einheit bei den Geißböcken absolviert.

    Kristal ist schon einen kleinen Schritt weiter. Mittelfristig soll das Talent bei den Profis zum Zug kommen. Ob der Aufstieg des Youngster auch in Deutschland so schnell kommt, ist offen. Doch beim FC verspürt man keinen Druck. „Es wäre jetzt schwierig, dem Jungen einen Rucksack aufzusetzen und in die Glaskugel zu gucken“, so Sbonias. Eingeplant ist der 16-Jährige erst einmal bei der U21. Doch das Talent hat auf jeden Fall das Zeug für mehr.


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    Tim Lemperle vom 1. FC Köln

    Transfergerüchte

    Damion Downs in der Rückrundenvorbereitung – nun beginnt der Kampf um den Stammplatz

    Damion Downs vom 1. FC Köln
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    Damion Downs in der Rückrundenvorbereitung – nun beginnt der Kampf um den Stammplatz

    Seit letzter Woche trainiert auch Damion Downs wieder beim 1. FC Köln. Der Angreifer war im Trainingslager in Spanien verspätet angekommen. Im Testspiel gegen den FC Lugano legte der 20-Jährige Steffen Tigges den Ball zum Treffer auf. Damion Downs kämpft um den Stammplatz beim 1. FC Köln.

    Zu Beginn der Saison war er gesetzt, dann einer der Verlierer der Systemumstellung. Und das, obwohl die Torbilanz äußerst gut ist. Nun geht es nach dem Trainingslager für den Angreifer in die Vorbereitung auf die Rückrunde. Und nicht nur das: Damion Downs kämpft um den Stammplatz beim 1. FC Köln.

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    Mit einigen Tagen Verspätung hatte Damion Downs die Vorbereitung auf die Rückrunde begonnen. Der Stürmer hatte bekanntlich die ersten Tage des Trainingslagers an der Costa del Sol aufgrund einer Erkältung verpasst. Am Montagabend war der 20-Jährige dann Richtung Malaga nachgereist, traf bei der Mannschaft ein und absolvierte am vergangenen Dienstagvormittag dann Teile des Trainings sowie eine Laufeinheit. Im Testspiel gegen den FC Lugano am Freitagmittag wechselte FC-Trainer Gerhard Struber den Angreifer nach 45 Minuten ein. Downs bereitete den Treffer von Steffen Tigges zum 3:3-Endstand vor. In dem von Struber ausgemachten Rohdiamanten steckt viel Zukunftsversprechen für die Geißböcke. Immerhin werden die großen Hoffnungen auf den möglichen großen Durchbruch eines Eigengewächses spätestens nach dem Abgang von Tim Lemperle anders verteilt.

    Damion Downs mit guter Bilanz

    Obwohl Struber dem Angreifer vor einigen Wochen noch die finale Konstanz absprach, sind die Hoffnungen in den 20-Jährigen groß. „Wir wissen, was wir an ihm haben, dass er ein Paket mitbringt, das zukünftig noch richtig spannend werden kann für den FC“, sagte der Trainer Anfang Dezember. „In der Verlässlichkeit hat er noch einen Weg vor sich, also immer wieder konstant zu liefern.“ Dabei hat Downs eine gewisse Konstanz durchaus bewiesen. Immerhin kommt der Stürmer in 16 Ligaspielen auf sieben Tore und drei Vorlagen. Damit dürfte das Eigengewächs eigentlich die Kölner Erwartungen erfüllt haben. Und die seien laut Struber bei einem Spieler, der „so ein Paket“ mit sich bringe, durchaus hoch. Keine 90 Minuten braucht der Angreifer für ein Tor im Schnitt und ähnlich wie Sturmpartner Tim Lemperle erzielte Downs auch bereits entscheidende Treffer.

    Nun kehrt der Youngster mit der Mannschaft zurück ans Geißbockheim und wird sich direkt in eine Art Konkurrenzkampf begeben, möglicherweise einer, der noch ein paar Wochen in der Ferne ausgetragen wird. Denn die Angriffskonstellation ist für die Rückrunde bekanntlich alles andere als entschieden. Auch, wenn ein Wechsel zur TSG Hoffenheim in diesem Winter unwahrscheinlich ist, ausgeschlossen ist der verfrühte Abgang von Tim Lemperle immer noch nicht. Es könnte also im Worst-Case sein, dass der bisherige Top-Torjäger den FC in den kommenden Wochen noch verlässt. Dann wäre Downs mit sieben Treffern der beste Torschütze der Kölner. Aktuell geht die Tendenz aber nicht Richtung kurzfristiger Abschied bei Lemperle. Der Stürmer dürfte für den Rückrundenstart gegen Hamburg nach überstandener Verletzung gesetzt sein.

    Damion Downs kämpft um den Stammplatz

    Downs kämpft also weiter um einen Platz in der Startelf. Und der hängt neben der eigenen Leistung und den nächsten Empfehlungen nicht ganz unwesentlich auch von weiteren Faktoren ab. Zum einen wird sich der Trainer mit der Frage beschäftigen, ob durch die Verpflichtung von Jusuf Gazibegovic wieder die Viererkette in Frage kommt. Immerhin war die Position des Rechtsverteidigers auch ein Grund für die Umstellung. Eine Rückkehr zu der alten Ausrichtung wäre zumindest vorstellbar. Diese würde dann wieder eine Option mehr in der Offensive bedeuten. Downs war auch ein Verlierer der Systemveränderung, war bis zum Kölner Wendepunkt Stammspieler. Ein weiterer Faktor sind vor allem aber die Transferbewegungen der Kölner. Der FC ist immer noch auf der Suche nach einem neuen Stürmer.

    Eigentlich wollten die Kölner bekanntlich einen erfahrenen Angreifer verpflichten. Einen, der dem FC direkt weiterhelfen soll. Nach dem geplatzten Deal mit Ivan Prtajin gestaltet sich die Suche allerdings schwierig. Und so könnte es durchaus sein, dass die Kölner den Fokus ein wenig anders ausrichten. Sollte der FC eher nach einem Angreifer mit Entwicklungspotenzial schauen, würden die Chancen für Downs deutlich ansteigen.



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    Joël Schmied: Einigung erzielt?

    Tim Lemperle vom 1. FC Köln

    Transfergerüchte

    Torschüsse, Passquote, Geschwindigkeit – Das sind die Topwerte der Profis des 1. FC Köln

    Eric Martel und Timo Hübers vom 1. FC Köln klatschen ab.
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    Torschüsse, Passquote, Geschwindigkeit – Das sind die Topwerte der Profis des 1. FC Köln

    Die meisten Torschüsse, die meisten geführten Zweikämpfe – und auch bei den gelaufenen Kilometern befindet sich ein Spieler nur knapp hinter Platz eins der Liga. Das sind die Leistungswerte der Profis des 1. FC Köln.

    FC-Sportdirektor Christian Keller betonte zuletzt, dass er seinem Kader vertraue. Tatsächlich belegen die Kölner Spieler in einigen Statistiken den ersten Platz. Auch bei vielen statistischen Werten schneiden die FC-Akteure gut oder eben sogar sehr gut ab im Vergleich zu den Kollegen der Liga. Das sind die Leistungswerte der Profis des 1. FC Köln.

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    Der Blick auf die Leistungswerte der FC-Profis fällt nach der Hinrunde durchaus positiv aus. Im Ligavergleich brauchen einige Akteure der Kölner den Vergleich mit den Kollegen aus der Liga nicht zu scheuen. Und auch innerhalb des Vereins konnten sich Spieler besonders hervorheben.

    Tore/Torschüsse: Tim Lemperle kommt mit 46 Torschüssen auf die meisten abgegebenen Versuche beim FC. Im ligaweiten Vergleich findet sich der Topstürmer auf dem sechsten Platz wieder. Zudem hat der 22-Jährige die meisten Tore aller FC-Profis in der Liga (acht Treffer) erzielt. Dahinter finden sich Damion Downs (35 Torschüsse, sieben Tore) und Linton Maina (34 Torschüsse, drei Tore) auf den Plätzen zwei und drei wieder. Dabei ist Downs mit einer Quote von 0,20 der effizienteste Schütze im Team. Im Schnitt landet beim Youngster einer von fünf Abschlüssen im Tor. Auffallend ist, dass der FC als Team mit großem Abstand die meisten Torschüsse aller Mannschaften der 2. Bundesliga hat. Mit 309 Schüssen auf das gegnerische Tor führt die Mannschaft von FC-Trainer Gerhard Struber nach 17 Spielen die Statistik deutlich vor dem Zweitplatzierten SV Darmstadt (261 Torschüsse) an. Allerdings ist die Chancenverwertung nicht die beste.

    Faire Zweikampfführung und starke Passquoten

    Karten und Zweikämpfe: In der Kategorie Fairplay hat der FC in dieser Saison noch keine Rote und Gelb-Rote Karte erhalten. Zusätzlich sind die Verwarnungen der FC-Spieler in den ersten 17 Spielen ebenfalls recht gleichmäßig verteilt worden. Einzig Dominique Heintz musste mit fünf Gelben Karten seine Sperre im letzten Spiel der Hinrunde (ausgerechnet) in Kaiserslautern aussitzen müssen. Eric Martel, Dejan Ljubicic und Jan Thielmann sind mit jeweils vier Verwarnungen stark vorbelastet. Bei den Zweikämpfen hat Eric Martel mit 204 Zweikämpfen die meisten Zweikämpfen in der Hinrunde aller Spieler der 2. Bundesliga geführt, auch die meisten gewonnen, die Quote ist aber nicht die beste. Timo Hübers Quote ist stärker, allerdings liegt der Abwehrchef im Ligavergleich eher im Mittelmaß (61,88 Prozent), Denis Huseinbasic ist an dritter Position mit 140 Zweikämpfen und einer Zweikampfquote von 56,43 Prozent.

    Pässe/ Passquote: In der Hinrunde zeigten sich die Verteidiger in puncto Passquote und der Anzahl der gespielten Bälle erwartungsgemäß als besonders passsicher: Timo Hübers mit den meisten Pässen beim 1. FC Köln (1004), dahinter reiht sich Denis Huseinbasic mit 987 Pässen auf Rang zwei ein. Zudem befinden sich beide Spieler in den Top 10 aller Akteure der 2. Bundesliga bei der Anzahl der gespielten Pässe. Platz drei geht an Leart Pacarada mit 900 Zuspielen. Die Passquote führen allerdings andere Spieler im Team an. Julian Pauli kommt beispielsweise auf eine Passquote von 88,89 Prozent – Topwert. Und das vor Eric Martel (88,43) und Dominique Heintz (87,67).

    ´Sprints und Laufmonster

    Geschwindigkeit: In der Kategorie Geschwindigkeit führt wenig überraschend Linton Maina die Wertung des 1. FC Köln an. Der Flügelflitzer brachte in dieser Saison schon 35,11 km/h auf den Platz. Mit etwas Abstand folgen Jan Thielmann mit 33,99 km/h und Timo Hübers mit 33,53 km/h. Die meisten Sprints zog bei den Geißböcken allerdings Dejan Ljubicic an. Der Mittelfeldspieler kommt auf 395 Sprints und liegt damit in der Liga auf einem ordentlichen 14. Rang. Ordentlich, weil Ljubicic einige Spiele verpasste. Auf den Rängen zwei und drei folgen Leart Pacarada und Tim Lemperle (374, 373). Das ist aber nichts gegen den Topsprinter der 2. Bundesliga. Magdeburgs Martijn Kaars kommt auf 617 Sprints. Bei den intensiven Läufen schneidet der FC im Ligavergleich im oberen Drittel ab. Mit einem Wert von 11.656 gezählten Läufen liegen die Kölner auf Platz fünf (Platz 1: SC Paderborn mit 12.526). Unter den Geißböcken führt Linton Maina mit einem Wert von 1197 das Ranking an.

    Kilometer: Bereits seit den intensiven Trainingseinheiten zu Zeiten von Steffen Baumgart gehörten die Kölner Spieler zu den lauffreudigeren Teams der Liga. Dies hat sich auch unter Gerhard Struber in der zweiten Bundesliga nicht verändert. Im Ligavergleich belegt Eric Martel Platz zwei der höchsten Laufleistung dieser Saison. Einzig Isak Bergmann Johannesson von Fortuna Düsseldorf liegt mit 201,82 abgespulten Kilometern vor dem Kölner. Auf Platz drei reiht sich Kai Klefisch von Darmstadt 96 ein. Martel erreicht auch innerhalb des eigenen Vereins mit seinen 199,15 Kilometern somit den Topwert. Umgerechnet auf 90 Minuten bedeutet das im Schnitt 11,75 Kilometer pro Spiel.



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    Joël Schmied: Einigung erzielt?

    Tim Lemperle vom 1. FC Köln

    Transfergerüchte

    Einigung offenbar erzielt: Der 1. FC Köln bekommt wohl seinen Wunschverteidiger Joël Schmied

    Joël Schmied könnte zum FC wechseln
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    Einigung offenbar erzielt: Der 1. FC Köln bekommt wohl seinen Wunschverteidiger Joël Schmied

    Geht jetzt alles ganz schnell? Joël Schmied steht offenbar unmittelbar vor dem Wechsel zum 1. FC Köln. Das vermeldet der TV-Sender Sky. Demnach haben sich die Clubs geeinigt und es seien nur noch Details zu klären.

    Der FC scheint schon bald seine zweite Neuverpflichtung präsentieren zu können. Denn Wunschverteidiger Joël Schmied steht unmittelbar vor dem Wechsel zum 1. FC Köln. Das berichtet Sky-Experte Patrick Berger.

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    Christian Keller hatte sich in den vergangenen Tagen zuversichtlich gezeigt. Der Sportdirektor des 1. FC Köln hatte im Rahmen des Trainingslagers in Spanien gleich mehrere Interviews gegeben. Keller betonte darin immer wieder, dass er mit einer Verpflichtung eines Innenverteidigers rechne. Und tatsächlich soll es sich dabei wie erwartet um den Wunschverteidiger Joël Schmied handeln. Der FC scheint sich mit dem FC Sion einig geworden zu sein. Das vermeldet Sky-Transfer-Experte Patrick Berger. „Komplette Einigung zwischen dem 1. FC Köln und Sion im Poker um Joël Schmied. Die Ablöse soll zwischen €2-2,5m liegen. Nur noch Details und Schriftverkehr zu erledigen. Medical ist noch für dieses Wochenende angedacht“, heißt es in einem Tweet des Experten bei „X“.

    Einigung im Vertragspoker?

    Damit bekommen die Kölner einen 26-jährigen Innenverteidiger, der immerhin auf die Erfahrung von mehr als 200 Pflichtspielen zurückblicken kann. Schmied war beim FC Sion absoluter Leistungsträger und Stammspieler. Der Abwehrchef des Schweizer Erstligisten war in der vergangenen Saison maßgeblich am Aufstieg des ehemaligen Schweizer Meisters beteiligt. Der gebürtige Berner gilt als sehr besonnen, aber auch als direkt. Bei seinem Ex-Club war der Abwehrspieler demenstprechend auch ein absoluter Leader. Der FC soll sich mit dem Spieler schon seit einigen Tagen einig gewesen sein. Schmied wollte dem Vernehmen nach unbedingt zum FC wechseln. Allerdings gab es noch einen Ablösepoker. Die Kölner wollten zwei Millionen Euro bezahlen, Sion-Chef Christian Constantin sprach öffentlich die Forderung von drei Millionen Euro aus. Die Wahrheit dürfte wohl irgendwo zwischen den beiden Summen liegen.

    Die Kölner wollten sich sicherlich nicht noch einen weiteren Korb abholen. Vielleicht brachte Constantin auch deswegen einen vermeintlichen zweiten Interessenten ins Spiel. Nun scheint der Wunschverteidiger an den rhein zu wechseln. Die Kölner hatten zunächst Vakanzen auf den Positionen des Rechtsverteidigers und des Stürmers ausgemacht. Spätestens durch die Kreuzband-Reruptur von Luca Kilian wurde die Verpflichtung eines weiteren Innenverteidigers unausweichlich. Da der FC mit Elias Bakatukanda einen talentierten Abwehrspieler auf Leihbasis abgegeben hat, waren sich die Kölner Verantwortlichen offenbar sehr sicher, einen Ersatz zu verpflichten. Und das, obwohl sich Köln zunächst einen Korb abholte. Ursprünglich sollte Gregory Wüthrich nach Köln kommen, doch die Kölner nahmen aufgrund der Verletzungshistorie des Nationalspielers der Schweiz Abstand von dem Deal.

    Nun bleibt weiterhin die Position im Sturm offen. Zuletzt klang Sportdirektor Keller nicht mehr ganz so euphorisch, wie noch vor einigen Wochen.


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    Ticker zum Nachlesen

    Tim Lemperle vom 1. FC Köln

    Transfergerüchte

    Fisnik Asllani: Das sagt die SV Elversberg zum vermeintlichen Wunschtransfer des 1. FC Köln

    Fisnik Asllani mit den Mitspielern der SV Elversberg
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    Fisnik Asllani: Das sagt die SV Elversberg zum vermeintlichen Wunschtransfer des 1. FC Köln

    Bei der Suche nach einem neuen Stürmer fiel zuletzt auch der Name Fisnik Asllani. Doch ein Transfer wird zunehmend unwahrscheinlicher für den 1. FC Köln: SV Elversberg will Fisnik Asllani nicht abgeben.

    Die Freude über einen potenziellen Neuzugang beim FC war groß, die Umstände jedoch schwierig. Ein Wechsel des Angreifers hing an gleich mehreren Faktoren. Doch es wird schwer für den 1. FC Köln: Die SV Elversberg will Fisnik Asllani jedenfalls nicht abgeben.

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    Für ein bis zwei Tage ließ der TV-Sender „Sky“ die Herzen der Kölner Fans höher schlagen. Der FC sei an Fisnik Asllani interessiert, verkündete Transfer-Experte Florian Plettenberg munter und löste damit ordentlich Gesprächsstoff aus. Denn zum einen schien der Wechsel von Tim Lemperle zur TSG Hoffenheim in diesem Winter doch auf einmal wieder möglich, zum anderen erweckte die Nachricht bei den Kölner Fans die Hoffnung, die Geißböcke würden dann nicht nur auf dem Transfermarkt fündig werden, die potenzielle Neuverpflichtung wäre auch eine besonders vielversprechende. Immerhin kommt der Nationalspieler des Kosovo bereits auf zehn Treffer und vier Vorlagen in der 2. Bundesliga. Große Hoffnung in Köln: Auch, wenn der 22-Jährige sicher nicht dem zunächst ausgegebenen Anfoderungsprofil entsprach.

    Nils-Ole Book: „Wir werden Fisnik in dieser Winterpause nicht abgeben“

    Diese Gedanken scheinen ohnehin zunehmend müßig. Denn ein Wechsel des Angreifers der SV Elversberg wird immer unwahrscheinlicher. Schon am Donnerstagnachmittag hatte der Kölner Trainer dem frühzeitigen Abschied von Tim Lemperle öffentlich einen Riegel vorgeschoben. „Tim ist für die Mannschaft sehr wertvoll und auch für unser Ziel, Spiele zu gewinnen“, sagte der 47-Jährige dem „Geissblog“. „Aus meiner Sicht steht Tim Lemperle für einen Winter-Wechsel Null-Komma-Josef zur Diskussion.“ Tatsächlich wäre aber ein sofortiger Hoffenheim-Wechsel des 22-Jährigen wohl die Grundvoraussetzung für einen Asllani-Deal. Der war ohnehin schon unwahrscheinlich, allerdings nicht ausgeschlossen. Und auch wenn es Struber anders kommuniziert, die Situation hat sich nicht verändert.

    So erklärte Keller am Donnerstag in mehreren Interviews, dass ein Lemperle-Abschied in der Winterpause doch sehr unwahrscheinlich sei, um dann aber doch noch zu relativieren. „Ein Szenario, in dem es anders kommt, ist unwahrscheinlich, aber man soll auch niemals nie sagen“, erklärte der Sportdirektor dem „Kölner Stadt-Anzeiger„. Öffnet Lemperle dem FC tatsächlich noch ein Tor? Viel deutlicher wurde da der Sportvorstand der SV Elversberg. „Wir werden Fisnik in dieser Winterpause nicht abgeben“, sagte Nils-Ole Book der „Saarbrücker Zeitung„. Und das kommt angesichts der starken Leistungen des Angreifers, gepaart mit Tabellenplatz vier, alles andere als überraschend. Ohnehin hätte die TSG die aktuelle Leihe für einen Wechsel abbrechen müssen. Ob die Sinsheimer über eine entsprechende Klausel im Vertrag verfügen, ist bislang nicht bekannt.

    Doch die Worte aus dem Saarland klingen schon sehr final. Der FC wird sich also nach einem anderen Stürmer umschauen müssen. Wenn er denn will. Denn Keller klang in den Interviews am Donnerstag gar nicht mehr euphorisch, vielmehr erklärte der Sportdirektor, dass zur Not das aktuelle Personal vollkommen ausreichen würde.


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    Mark Uth vom 1. FC Köln

    Mark Uth fällt erneut aus

    Tim Lemperle vom 1. FC Köln

    Transfergerüchte

    Christian Keller dämpft die Euphorie: Verpflichtet der 1. FC Köln überhaupt noch einen Stürmer?

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    Christian Keller dämpft die Euphorie: Verpflichtet der 1. FC Köln überhaupt noch einen Stürmer?

    Die Suche nach weiteren Neuverpflichtungen gestaltet sich schwierig. Plötzlich ist der Angreifer, der dem FC sofort helfen sollte, nicht mehr ganz so dringend benötigt. So zumindest die Einschätzung von Sportdirektor Christian Keller. Verpflichtet der 1. FC Köln überhaupt noch einen Stürmer?

    Es hat ein bisschen was von einem Deja-Vu. Der Sturm ist gut, die Kaderqualität reicht aus, hieß es in der Vergangenheit. Tat sie aber dann eben nicht. Nun klingen die Worte ähnlich. Die Suche nach einem helfenden Angreifer gestaltet sich wohl schwieriger als erwartet. Verpflichtet der 1. FC Köln überhaupt noch einen Stürmer?

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    Als Gerhard Struber im vergangenen Sommer seine Spieler um sich scharte, war ziemlich viel los auf dem Trainingsplatz. Früh kündigte der Coach an, er würde den Kader reduzieren müssen. Dieser Akt zog sich zunächst um einige Wochen, dann bis zum Trainingslager und bis auf ein paar wenige Ausnahmen wie zum Beispiel die längst aussortierten Maxi Schmid und Nikola Soldo beließ es der Coach dann endgültig bei dem Großteil des Kaders – auch einigen Verletzungen geschuldet. Der ein oder andere FC-Fan mag sich gerade an dieses Szenario zurückerinnert fühlen. Denn wieder zieht sich ein Kölner Prozess, eigentlich wollten die Verantwortlichen schon vor Weihnachten einige Neuverpflichtungen bekannt gegeben haben. Bis auf den beachtlichen Transfer von Jusuf Gazibegovic blieb es unter dem Kölner Weihnachtsbaum bedenklich leer. Auch an Neujahr gab es nicht die erhoffte Rakete. Und nun auch nicht wie gewünscht neue Gesichter im Trainingslager in Spanien.

    Die Ausbeute ist noch sehr mau

    Gerade bestätigt sich auf aus Kölner Sicht unangenehme Weise, dass der Wintertransfermarkt wie von Christian Keller bereits vor Weihnachten in weiser Voraussicht kommuniziert, ein sehr schwerer ist. Das ist nichts neues. Das hatte der FC auch schon in den vergangenen Jahren zu spüren bekommen und auch andere Clubs können von der komplizierten Situation ein Lied singen. So haben die Geißböcke auch zum Ende des Trainingslagers erst einen Vollzug zu vermelden. Eben jenen Gazibegovic. Dafür aber schon zwei Wunschspieler, die aus unterschiedlichen Gründen, dann doch nicht in Köln gelandet sind. Und nachdem bei den Kölnern im Spätherbst noch alles auf eine so bunte Wieder-Eröffnungsfeier des Transfermarktes aussah, ist die Ausbeute zu Beginn des Jahres doch sehr mau.

    Und auch die womöglich viel zu euphorisch wahrgenommenen Worte der FC-Bosse klingen nun dann doch schon fast nach einem Hauch von Resignation. Zumindest, was den im Oktober als Vakanz ausgemachten Angreifer angeht. „Ich habe zwar mehrfach gesagt, dass wir die Augen nach einem neuen Angreifer offenhalten. Es ist aber so, dass wir mit Tim Lemperle und Damion Downs zwei Jungs vorne drin haben, die es bislang sehr gut machen. Sie kommen zusammen auf 22 Torbeteiligungen in der Hinrunde“, sagte Keller nun dem „Express“ und weiter: „Wir haben mit Steffen Tigges und Jaka Cuber Potocnik auch noch zwei Optionen hintendran. Hinzu kommen weitere tolle Offensivspieler wie Linton Maina, Florian Kainz, Luca Waldschmidt oder Jan Thielmann, die alle auch ganz vorne drin spielen könnten.“ 

    Es darf nicht viel passieren

    Zwar zählt der Sportdirektor insgesamt acht potenzielle Offensivspieler auf, ganz so beeindruckend ist die Quantität des Kölner Angriffs hinter Lemperle und Downs dann aber doch nicht. Die Fallhöhe zwischen einem erfahrenen, wuchtigen Knipser, der sofort helfen soll und einem Youngster, der nach seinem Debüt bei den Profis keinen Stich mehr bekommen hat und auch bei der U21 nicht sonderlich überzeugt sowie dem eigentlich einzigen nominellen Mittelstürmer des Kaders, der aber seit zweieinhalb Jahren noch nicht so recht angekommen scheint, ist eine große. Da helfen auch die erwähnten Offensivkräfte nicht viel, die eigentlich hinter der vordersten Kette spielen. Die 22 Torbeteiligungen sind sicherlich ein Faustpfand, allerdings darf den beiden Top-Torjägern dann auch nicht sonderlich viel passieren. Selbst eine Formkrise wäre vermutlich schon zu viel des Guten.

    Tatsächlich erinnert die aktuelle Stürmersuche doch sehr an die der vergangenen Jahre. Nach dem Abgang von Anthony Modeste kommunizierte man am Geißbockheim recht schnell, dass der Kader die Lücke schon würde auffangen können. Zwar erzielten die Kölner in der Folgesaison in der Liga 49 Tore, aber nur zwölf gingen auf das Konto der Stürmer. Auch vor der Abstiegssaison wurden die Stürmer für „okay“, der Kader für gut genug befunden. Zwar hätte man nachbessern wollen, aber nur, wenn die potenziellen Neuangebote dem Verein auch wirklich nachgeholfen hätten. Kellers aktuelle Worte hören sich sehr ähnlich an. Dabei ist die Situation schon eine andere. Die beiden aktuellen Topstürmer funktionieren, treffen regelmäßig. Das könnte am Ende der Saison reichen, muss es aber nicht.


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    Mark Uth vom 1. FC Köln

    Mark Uth fällt erneut aus

    Tim Lemperle vom 1. FC Köln

    Transfergerüchte

    Leih-Abbruch! Mansour Ouro-Tagba zurück zum FC oder vor Rückkehr zu 1860?

    Mansour Ouro-Tagba
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    Leih-Abbruch! Mansour Ouro-Tagba zurück zum FC oder vor Rückkehr zu 1860?

    Im Sommer hat der FC vier vielversprechende Talente verpflichtet und umgehend weiterverliehen. Unter anderem Mansour Ouro-Tagba. Der Angreifer wechselte zu Jahn Regensburg, konnte sich dort aber nicht durchsetzen. Nun deutet viel auf einen frühzeitigen Abschied: Der 1. FC Köln bricht Leihe von Mansour Ouro-Tagba ab.

    Vier vielsversprechende Talente wechselten im Sommer zum FC und wurden aufgrund der Transfersperre direkt wieder verliehen. Doch die Leihgabe verläuft nicht bei allen Akteuren wie erhofft. Der 1. FC Köln bricht offenbar die Leihe von Mansour Ouro-Tagba ab.

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    Dass Christian Keller ein Freund von Leihkonstrukten ist, hat der Sportdirektor in dieser Transferperiode wieder bewiesen. Elias Bakatukanda wurde erst am Mittwoch an den österreichischen Erstligisten Blau-Weiß Linz verliehen. Der Youngster soll Spielpraxis sammeln, um dann stärker zum FC zurückzukehren. Etwas überraschend kamen da schon die Leihen von Florian Dietz und Sargis Adamyan, die in den vergangenen zweieinhalb Jahren nicht gerade den Eindruck erweckten, als könne ein Tapetenwechsel zu einem Leistungsanstieg sorgen. Doch gerade Adamyan könnte nun zumindest in Teilen einen gewissen Einfluss auf ein ganz anderes Leihkonstrukt des 1. FC Köln nehmen. Denn Keller hat schon im vergangenen Sommer, als der FC noch mit dem Regsitrierungsverbot zu kämpfen hatte, einige Leihen angekurbelt.

    Wenige Einsätze, keine Torbeteiligung

    Unter anderem die von Mansour Ouro-Tagba. Der Offensivspieler stand damals bei 1860 München unter Vertrag, galt als großes Talent und der Kölner Sportdirektor schlug zu. Nach der Verpflichtung wurde der Rechtsaußen an Jahn Regensburg verliehen. Beim Zweitligisten sollte das Talent Spielpraxis erhalten, um sich für höhere Aufgaben beim FC zu empfehlen. Doch während gerade die Leihe von Said El Mala offenbar genau richtig aufgeht, hapert es bei dem 20-Jährigen. Ouro-Tagba kommt beim Tabellenletzten der 2. Bundesliga nicht zurecht. Sicherlich auch, weil die Offensive der Regensburger ohnehin lahmt. Neun Tore erielte der Jahn in 17 Liga-Begegnungen, sieben gehen auf nominelle Stürmer, Ouro-Tagba war bislang an keinem Treffer beteiligt.

    Wie geht es weiter mit Mansour Ouro-Tagba?

    Und weil die Offensive und das Spiel der Regensburger so lahmt, haben die Jahn-Verantwortlichen bereits auf dem Transfermarkt zugeschlagen, unter anderem Sargis Adamyan verpflichtet. Dafür könnte wiederum ein weiterer Offensivspieler die Oberpfälzer verlassen. Eben Mansour Ouro-Tagba. Wie der „Münchner Merkur“ berichtet, könnte „eine Rückleihe von Mansour Ouro-Tagba“ für 1860 München zur Option werden. Das berichtet auch vereinsnahe Blogs. „Es heißt, er sei für Vertragsgespräche freigestellt“, schreibt der Merkur weiter. Dass der Angreifer beim Zweitligisten nicht besonders glücklich wird, steht wohl außer Frage. Bislang kommt der Nationalspieler Togos auf gerade einmal neun Einsätze in der Liga, sowie einen im Pokal. Auch gegen den FC spielte der 20-Jährige im Dezember 25 Minuten.

    Auch beim FC verfolgt man natürlich die Entwicklung und wird sich sicherlich mehr erhofft haben. „Mansour hat für sein Alter vielversprechende Anlagen, ist ein athletischer und dynamischer Spieler, der vorne gleich auf vier Positionen spielen kann, allerdings im technischen Bereich zulegen und an seiner Resilienz arbeiten muss. Erschwerend kam der Umstand hinzu, dass es bei seinem Klub sportlich auch nicht gut läuft“, sagte Keller im November dem „Kölner Stadt-Anzeiger„. Möglich erscheint aber auch, dass der Leihspieler direkt zum 1. FC Köln zurückkehrt und bei den Kölnern in der U21 spielen wird. Dort könnte sich der Angreifer wieder für höhere Aufgaben bewerben. Wohl zunächst für eine weitere Leihe.



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    FC an Fisnik Asllani interessiert?

    Tim Lemperle vom 1. FC Köln

    Transfergerüchte