Nach Leihabbruch von Chilohem Onuoha: Können sich auch weitere Leihspieler des 1. FC Köln für mehr empfehlen?

Julian Pauli beim Training des 1. FC Köln
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Nach Leihabbruch von Chilohem Onuoha: Können sich auch weitere Leihspieler des 1. FC Köln für mehr empfehlen?

Mit Chilohem Onuoha wird ein vielversprechender Leihspieler den 1. FC Köln bereits im Winter fest verlassen. Allerdings sollen die Geißböcke ein Rückkaufrecht im Vertrag verankert haben. Auch bei anderen Akteuren läuft es gut: Diese Leihspieler des 1. FC Köln empfehlen sich für mehr.

Etwas überraschend wird die Leihe von Chilohem Onuoha abgebrochen. Der Stürmer wechselt aus der dritten Liga nach Portugal. Dem Vernehmen nach hat der FC aber ein Wiederkaufsrecht. Onuoha war 2024 zum FC gewechselt und aufgrund des Registrierungsverbots direkt verliehen worden. In der dritten Liga sollte der Angreifer auf die Profimannschaft vorbereitet werden, nun folgt für den 20-Jährigen der nächste Karriereschritt. Auch andere verliehene Spieler arbeiten an ihrer Zukunft. Diese Leihspieler des 1. FC Köln empfehlen sich für mehr.

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Rasmus Carstensen: Nachdem der Rechtsverteidiger in der vergangenen Saison schon bei Lech Posen überzeugte und mit dem polnischen Club Meister wurde, findet sich der 24-Jährige auch bei seinem nächsten Leihverein gut zurecht. Carstensen ist bei Aarhus Stammspieler und Leistungsträger, trug sich bereits in die Torschützenliste ein und ist fester Bestandteil der Mannschaft. Beim FC glaubt man in des aber wohl nicht an den Durchbruch in der Bundesliga. Und dennoch könnte sich die Leihe für die Geißböcke auszahlen, denn der dänische Erstligist hat sich dem Vernehmen nach eine Kaufoption im Vertrag verankern lassen. Und Carstensen tut aktuell viel dafür, dass dieses auch gezogen wird.

Über Spielpraxis zurück zum FC?

Elias Bakatukanda: Für Blau-Weiss Linz verläuft die Saison alles andere als ideal. Der Club belegt aktuell den letzten Tabellenplatz. An Bakatukanda liegt das allerdings eher nicht. Der Abwehrspieler gehört in aller Regel zum Stammpersonal und hält die Defensive meist zusammen. Rein persönlich geht das Leihkonstrukt als auf. Bakatukanda sammelt seit anderthalb Jahren jede Menge Spielpraxis in der höchsten österreichischen Klasse und empfiehlt sich damit für mehr. Eine Rückholaktion in diesem Winter ist aber mehr als unwahrscheinlich. Bakatukanda soll auch weiterhin Spielpraxis sammeln. Wie es für den Innenverteidiger in der kommenden Saison weitergeht, ist noch nicht klar.

Julian Pauli: Auch das zweite Kölner Eigengewächs soll über Spielpraxis wieder an die Profis herangeführt werden. Der Innenverteidiger war schon in der vergangenen Saison Teil der Profi-Mannschaft. Bei Dynamo Dresden gehört Pauli nach seiner Verletzung wieder zum Stammpersonal, aber auch bei dem in London geborenen Abwehrspiel deutet gerade nichts auf eine verfrühte Rückkehr hin. Im kommenden Sommer dürfte der 20-Jährige wieder Teil des Kölner Profi-Kaders sein.

Mansour Ouro-Tagba: Das Thema Leihabbruch erfuhr der Stürmer im vergangenen Winter. Damals wurde der 20-Jährige von einer Leihe aus Regensburg zurück ans Geißbockheim geholt. In der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart läuft es in dieser Saison deutlich besser. In 14 Begegnungen erzielt der Stürmer sechs Tore und bereitete drei weitere Tore vor. Eigentlich Grund genug, dass die Schwaben Gebrauch von ihrer Kaufoption machen könnten. Allerdings tauchten vor einigen Wochen Gerüchte auf, dass die geforderte Ablösesumme bei erstaunlich hohen zwei Millionen Euro liegen soll.


Niederlagen, späte Einwechslung, verletzt – nur ein Erfolgserlebnis für die Leihspieler des 1. FC Köln

Rasmus Carstensen wurde beim FC nicht so richtig glücklich
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Niederlagen, späte Einwechslung, verletzt – nur ein Erfolgserlebnis für die Leihspieler des 1. FC Köln

Nicht alle Akteure schafften es auf den Platz, die meisten kassierten bittere Niederlagen. Immerhin steuert einer auf den nächsten Titel zu. Das Wochenende verlief für die Leihspieler des 1. FC Köln durchwachsen.

Gleich mehrere Akteure der Geißböcke sind bekanntlich aktuell verliehen. Das Wochenende verlief für die Leihspieler des 1. FC Köln aber insgesamt wohl durchwachsen.

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Rasmus Carstensen: Grund zur Freude scheint dieser Tage bei dem Dänen vorprogrammiert zu sein. In der Meisterschaft läuft es für sein Team als Spitzenreiter hervorragend, der Rechtsverteidiger gehört zum absoluten Stammpersonal bei Aarhus. Und am Sonntag erreichte der Tabellenführer auch das Halbfinale des dänischen Pokals. Carstensen steuerte beim 3:1-Rückspiel-Erfolg über Odense auch eine Vorlage bei. Zur Pause wurde Carstensen dennoch ausgewechselt.

Ausfälle und Abstiegskampf

Kein direktes Duell: Jaka Potocnik wartet nach wie vor auf sein Comeback bei Rot-Weiss Essen. Eine muskuläre Verletzung macht einen Einsatz in der 3. Liga aktuell nicht möglich. Essen kam im Verfolger-Duell nicht über ein 0:0-Unentschieden gegen den SC Verl hinaus. Der Club von der Hafenstraße ist damit Tabellensechster. Chilohem Onuoha wäre zwar fit gewesen, kam beim SC aber ebenfalls nicht zum Einsatz. Der Angreifer stand in Verl nicht im Kader, spielte zum zweiten Mal in Folge nicht.

Mansour Ouro-Tagba: Der 20-Jährige sorgte unter der Woche für Schlagzeilen, als die „Bild“ über die mögliche Ablöse der Kaufoption berichtete. Demnach liegt diese bei rund 2 Millionen Euro. Und damit erstaunlich hoch. Zuletzt blühte der Angreifer phasenweise auf, sammelte sicherlich Pluspunkte in Stuttgart, aber auch beim FC. Gegen Hansa Rostock kassierte die Zweitvertretung des VfB eine 0:1-Niederlage. Ouro-Tagba spielte 90 Minuten, hatte aber keinen großen Impact.

Julian Pauli: Für den Kölner Innenverteidiger war die Begegnung gegen Eintracht Braunschweig nach einer guten Stunde beendet. Dresden lag bereits früh 0:2 zurück, glich zwischenzeitlich aus, musste dann aber dennoch den Gegentreffer hinnehmen. Abgesehen von den Ergebnissen lief es für den Abwehrspieler zuletzt sportlich wieder rund. Nach überstandener Verletzung ist Pauli wieder absoluter Stammspieler.

Verletzt oder abgemeldet: Elias Bakatukanda hat sich eine muskuläre Verletzung zugezogen und kam dementsprechend für Blau-Weiß Linz am Wochenende nicht zum Einsatz. Auf dem Platz stand zwar Imad Rondic, allerdings wurde der Stürmer von Raków Czestochowa erst spät eingewechselt. Die 0:1-Niederlage gegen Zaglebie Lubin konnte der Bosnier so nicht mehr verhindern. Rondic sammelte die vierte Gelbe Karte, auf ein Tor wartet der Angreifer in Polen noch vergebens.


Abstiegskampf, Tabellenführung und Ausfälle: So lief das Wochenende der Leihspieler des 1. FC Köln

Julian Pauli vom 1. FC Köln
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Abstiegskampf, Tabellenführung und Ausfälle: So lief das Wochenende der Leihspieler des 1. FC Köln

Einige der Kölner Leihen blicken auf ein erfolgreiches Wochenende zurück – andere nicht. Die Spieler kämpften um Einsatzzeit und den Punktgewinn. Doch nicht alle Leihspieler des 1. FC Köln performten am Wochenende.

Bei den verliehenen Spieler des FC läuft es durchaus unterschiedlich. Spielpraxis und Einsatzzeit konnten nicht alle sammeln am vergangenen Spieltag. Nicht alle Leihspieler des 1. FC Köln performten am Wochenende.

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Rasmus Carstensen: Für den Dänen scheint sich die Leihe nach Aarhus bisher wohl verdient zu machen. Nachdem der 25-Jährige in den vergangenen Spielen gegen Silkeborg und Kopenhagen traf, gelang dem Mittelfeldspieler mit Aarhus am Wochenende ein 2:1 beim Randers FC. Der Kölner Leihspieler ist unumstrittener Stammspieler. Auch am Wochenende stand Carstensen die komplette Spielzeit auf dem Platz. Aarhus GF konnte durch den Sieg die Tabellenführung und den Abstand auf den Tabellenzweiten Midtjylland auf vier Punkte ausbauen.

Ausfälle und Abstiegskampf

Jaka Potocnik: Nach dem Gala-Auftritt gegen Schweinfurt fällt der Pole weiterhin aus. Gegen den VfB Stuttgart II konnte der Kölner Leihspieler seinem Team Rot-Weiss Essen wegen seiner Muskelverletzung nicht zur Seite stehen. Somit gab es auch kein Aufeinandertreffen mit FC-Teamkollege Mansour Ouro-Tagba vom VfB.

Mansour Ouro-Tagba: Für Ouro-Tagba lief es beim 1:1 gegen Rot-Weiss Essen deutlich besser. Zuletzt stand der 20-Jährige immer über die volle Spielzeit auf dem Platz, wurde am Wochenende aber nach 72 Minuten ausgewechselt. In dieser Saison kommt Ouro-Tagba auf zwölf Spiele, in denen er mit fünf Toren und drei Vorlagen punkten konnte.

Chilohem Onuoha: Vier Mal stand der 20-Jährige in dieser Spielzeit ohne Einsatz im Kader, so auch vergangenes Wochenende gegen Havelse. Insgesamt kommt der Stürmer auf 13 Einsätze, fügte seinem Scorerkonto bereits drei Treffer und eine Vorlage hinzu. Der SC Verl spielte bei Havelse ohne Onuohas Unterstützung 2:2-Unentschieden und fuhr einen Punkt im Aufstiegsrennen ein.

Julian Pauli: Im Abstiegsrennen hingegen befindet sich aktuell Julian Pauli mit Dynamo Dresden. Gegen den 1. FC Kaiserslautern verloren die Sachsen auf dem Betzenberg am Wochenende 1:3. Dabei stand der Kölner Leihspieler 90 Minuten auf dem Platz. Für die Dresdener bedeutet die Niederlage nun 13 Zähler nach 15 Spieltagen und somit den 17. Tabellenplatz.

Elias Bakatukanda: Elias Bakatukanda lief aufgrund von muskulären Problemen nicht für den FC Blau-Weiß Linz auf, konnte dementsprechend dieses Wochenende auch keine Spielpraxis sammeln. Seine Mannschaft verlor gegen den Tabellenführer 0:2.

Imad Rondic: Imad Rondic wird über seine Einsatzzeit bei Rakow Czestochowa nicht gerade glücklich sein. Gegen GKS Katowice wurde der Kölner Stürmer in der 80. Minute eingewechselt. Einen Scorerpunkt konnte der Bosnier bisher nicht einfahren.


Leihspieler des 1. FC Köln empfehlen sich plötzlich für festen Kauf

Rasmus Carstensen wurde beim FC nicht so richtig glücklich
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Leihspieler des 1. FC Köln empfehlen sich plötzlich für festen Kauf

Zum FC werden sie wohl nicht mehr zurückkehren, denn Rasmus Carstensen und Mansour Ouro-Tagba empfehlen sich für eine feste Verpflichtung bei ihren Leihclubs. Ganz anders als Imad Rondic, der noch unter Vertrag steht beim 1. FC Köln: Leihspieler empfehlen sich für festen Kauf.

Aktuell blühen sie mal so richtig auf, doch eine Zukunft wird es beim 1. FC Köln wohl nicht geben: Diese Leihspieler empfehlen sich für einen festen Kauf bei ihren Leihclubs.

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Als Christian Keller noch fest im Sattel beim 1. FC Köln saß, erklärte der ehemalige Geschäftsführer Sport in einem Podcast, dass es bei der Verpflichtung von Rasmus Carstensen auch Gegenstimmen gegeben habe. Letztlich habe sich Keller aber durchgesetzt. Richtig angekommen ist der Däne in Köln aber nie. Auch der Rechtsverteidiger galt als einer der Fehlgriffe Kellers, zumindest wurde die Baustelle auf der rechten Defensivseite nie so richtig geschlossen. Aktuell dreht Carstensen in Dänemark mal so richtig auf und empfiehlt sich damit für einen festen Kauf zum Saisonende. Denn bei der Leihe wurde eine Kaufoption vereinbart. Im zweiten Spiel in Serie war der 25-Jährige am Wochenende erfolgreich. Im Spitzenspiel gegen Kopenhagen traf Carstensen zum 2:0 für Aarhus.

Damit übernimmt der 25-Jährige mit seinem Team die Tabellenführung der dänischen Superliga. Schon in der vergangenen Spielzeit verhalf Carstensen Lech Posen in der polnischen Ekstraklasa zur Meisterschaft, nun könnte es den zweiten Titel in Folge geben. Allerdings ist die Spielzeit noch lang. Carstensen kommt nun auf drei Treffer und zwei Vorlagen, ist mittlerweile unangefochtener Stammspieler. Genauso, wie er es schon in Polen war. Eine Rückkehr nach Köln gilt dennoch als sehr unwahrscheinlich. Beim FC fehlt sicherlich die Fantasie, wie es Carstensen bei einem weiteren Anlauf schaffen soll. Immerhin hatte zwischenzeitlich der positionsfremde Jan Thielmann dem Rechtsverteidiger den Rang abgelaufen. Der FC wäre daher mit einer Ablöse durch die gezogene Kaufoption sicherlich glücklich.

Rondic spielt bislang keine große Rolle

Auch Mansour Ouro-Tagba wird wohl keine Zukunft mehr beim FC haben. Der VfB hat ebenfalls eine Kaufoption für den Stürmer und die Chancen stehen nicht schlecht, dass die Schwaben diese nach den weiterhin guten Leistungen auch ziehen. Denn auch für Ouro-Tagba läuft es weiter rund. Gegen Havelse erzielte der 20-Jährige das zwischenzeitliche 2:0. In den vergangenen sechs Spielen traf der Angreifer in Liga 3 fünf Mal und bereitete drei weitere Treffer vor. In der vergangenen Spielzeit hatten die Kölner noch eine Leihe nach Jahn Regensburg abbrechen müssen. Der Stürmer kam fortan in der Regionalliga bei der U21 des FC zum Einsatz. Nun scheint der Durchbruch in der 3. Liga zu gelingen. Das bedeutet aber bekanntlich nicht, dass es auch für die Bundesliga reicht. Es kann, wie im Fall von Said El Mala, es muss nicht, wie im Fall von Marvin Obuz.

Immerhin werden die Kölner so noch Geld an Spielern verdienen, die bereits abgeschrieben schienen. Und Imad Rondic könnte insofern als Gegenbeispiel zum Problem der Kölner werden. Denn auch Rakow Czestochowa verfügt über eine Kaufoption. Nur hat der Bosnier aktuell noch keine überzeugende Bewerbung für höhere Aufgaben in Polen abgegeben. Rondic wartet noch immer auf seinen ersten Treffer für den Erstligisten. In zehn Partien, stand er vier Mal in der Anfangsformation. So richtig glücklich ist man bei Rakow mit der Leistung des Stürmers nicht. Und so deutet aktuell nicht viel darauf, dass der 26-Jährige fest in Polen bleibt. Vielmehr sieht es momentan nach einer Rückkehr ans Geißbockheim aus. Beim FC besitzt der Stürmer noch einen Vertrag bis 2029 – dem Vernehmen nach ordentlich dotiert. Auch das dürfte sich Christian Keller bei der Verpflichtung anders vorgestellt haben.


Tor gegen den Ausbildungsclub, Problemkind, Comeback – die Leihspieler des 1. FC Köln

Elias Bakatukanda und Rasmus Carstensen vom 1. FC Köln.
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Tor gegen den Ausbildungsclub, Problemkind, Comeback – die Leihspieler des 1. FC Köln

Mit seinem zweiten Saisontreffer brachte Rasmus Carstensen sein Team ausgerechnet gegen seinen Heimatclub in Front. Ein weiterer Spieler feierte sein Comeback. Guter Spieltag für einige Leihspieler des 1. FC Köln.

Mehre Spieler hat Köln in dieser Saison verliehen. Bei den meisten geht es um Spielpraxis und Einsatzzeit. Die gab es auch wieder. Zudem auch andere Erfolgserlebnisse. Es war ein guter Spieltag für einige Leihspieler des 1. FC Köln. Für andere lief es nicht so rund.

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Elias Bakatukanda: Mit BW Linz steckt der Abwehrspieler weiterhin in einer schweren Phase. Für die Blau-Weißen setzte es am Wochenende die fünfte Niederlage in Serie. Damit rutschte Linz auf den letzte Tabellenplatz ab. Da konnten auch die 90 Minuten Einsatzzeit wohl nicht trösten. Bakatukanda ist beim österreichischen Erstligisten Stammspieler und hofft durch Einsatzzeit Pluspunkte für die Rückkehr ans Geißbockheim zu sammeln.

Comeback von Pauli

Julian Pauli: Für den Kölner Shootingstar der Vorsaison gab es am Wochenende bei Dynamo Dresden nach sechswöchiger Verletzungspause das Comeback und das auch noch von Beginn an. Mit einer soliden Leistung setzte sich Dresden 2:1 gegen den Bundesliga-Absteiger Bochum durch. Dresden kletterte mit dem zweiten Saisonsieg auf den Relegationsplatz. Pauli stand nicht nur in der Startelf, der Abwehrspieler kam 85 Minuten zum Einsatz.

Imad Rondic: Der Stürmer bleibt weiterhin das Problemkind der Geißböcke. Der Angreifer saß im Duell von Rakow Czestochowa gegen Piast Gliwice 90 Minuten auf der Bank. Rakow unterlag dem Geburtsort von Lukas Kwasniok 1:3. Rondic wartet somit weiterhin auf seinen ersten Treffer für den polnischen Erstligisten. Der Bosnier hat auch noch keinen Treffer vorbereitet.

Der zweite Treffer

Rasmus Carstensen: Das sieht bei dem Dänen anders aus. Und Carstensen hat sein Scorerboard am Wochenende noch einmal nach oben geschraubt. Und das gegen seinen Ausbildungsclub. Für Silkeborg absolvierte der Rechtsverteidiger schon 89 Pflichtspiele. Am Samstag gab es mit Aarhus einen 2:0-Auswärtserfolg. Carstensen erzielte die Führung.

Jaka Potocnik: Der Pole fällt nach seinem Gala-Auftritt gegen Schweinfurt weiter verletzt aus.

Mansour Ouro-Tagba: Für den Angreifer gab es erneut 90 Minuten Einsatzzeit. Beim 0:0 des VfB Stuttgart II gegen Erzgebirge Aue hatte der Stürmer nur wenig Impact auf das Spiel.

Chilohem Onuoha: Für den SC Verl stehen die Zeichen weiter auf Aufstiegsrennen. Der Sportclub setzte sich am Wochenende gegen Viktoria Köln 5:1 durch. Onuoha kam in der Schlussphase, trug sich aber nicht mehr auf die Punkteliste ein.


Kaderplanung: Sieben Leihspieler, doch nur wenige werden beim 1. FC Köln künftig wohl zur Option

Julian Pauli beim Training des 1. FC Köln
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Kaderplanung: Sieben Leihspieler, doch nur wenige werden beim 1. FC Köln künftig wohl zur Option

Sieben Akteure haben die Geißböcke aktuell verliehen. Doch nicht alle werden zurückkehren zum 1. FC Köln: Diese Leihspieler könnten im Sommer wieder zur Option werden.

Mit Leihspielern hat der FC in der jüngeren Vergangenheit bekanntlich gute Erfahrungen gemacht. Dementsprechend sind auch aktuell wieder einige Akteure an andere Clubs verliehen. Doch nicht alle Akteure empfehlen sich für weitere Aufgaben in Köln und es sollen sich wohl auch nicht alle für mehr empfehlen beim 1. FC Köln: Diese Leihspieler könnten im Sommer zur Option werden.

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Potenzielle Rückkehrer

Julian Pauli: Der Shootingstar der vergangenen Saison soll in der 2. Bundesliga bei Dynamo Dresden Spielpraxis sammeln, um in der kommenden Spielzeit in Köln wieder zu einer Option zu werden. Dass er das kann, hat er zumindest in der zweiten Klasse schon bewiesen. Und gerade nach den schweren Verletzungen von Timo Hübers und Luca Kilian, inklusive der Ungewissheit über deren Zukunft, könnte Pauli ein Zukunftsversprechen werden. Zumal auch die Verträge von Dominique Heintz und Cenk Özkacar auslaufen. Doch aktuell bremst das Talent noch eine Oberschenkelverletzung aus. Der Youngster arbeitet an seinem Comeback. Dann muss er schnell wieder in die Spur finden. Tendenz: Gute Chancen aufs kommende FC-Trikot

Elias Bakatukanda: Der zweite verliehene Innenverteidiger befindet sich dagegen auf einem sehr guten Weg. Bakatukanda ist bei Blau-Weiß Linz nach einem Jahr eigentlich unangefochtener Stammspieler. Eigentlich, weil er am vergangenen Spieltag das erste Mal in dieser Saison nicht in der Startelf stand und auch nicht eingewechselt wurde. Der Abwehrspieler kommt in Österreich dennoch auf die erhoffte Einsatzzeit. Der 20-Jährige wird optimal auf höhere Aufgaben vorbereitet, auch, wenn es in Linz für den Club sportlich nicht rund läuft. Angesichts der Verletzungsmisere der Kölner Hintermannschaft hat auch der zweite Innenverteidiger alle Möglichkeiten. Tendenz: Gute Chancen aufs kommende FC-Trikot

Wackelkandidaten

Jaka Potocnik: Der junge Slowene fährt weiter auf der wilden Fahrt seiner Karriere. Bei Rot-Weiss Essen wurde der Stürmer von seinem Trainer jüngst über den grünen Klee gelobt. Potocnik hatte gegen Ingolstadt getroffen und einen insgesamt starken Auftritt hingelegt. Nur Stunden später wurde eine Verletzung diagnostiziert und der nächste Ausfall vermeldet. Dabei geht es für Potocnik natürlich auch um die Zukunft in Köln. Auf den großen Durchbruch wartet der 20-Jährige nach wie vor. Angesichts der aktuell starken Konkurrenz in Köln, muss der Angreifer noch mächtig zulegen. Tendenz: Wackelkandidat

Chilohem Onuoha: Der Stürmer stand am Samstag einmal mehr erwartungsgemäß in der Startelf. Denn im Gegensatz zur 3. Liga ist der Angreifer im Landespokal beim SC Verl gesetzt. Im Ligabetrieb kommt der 20-Jährige nicht über die Rolle des Jokers hinaus. Dabei blitzt das Talent des gebürtigen Berliners immer wieder auf. Und genau dieses ist beim FC auch bekannt. In dieser Spielzeit erhofften sich die FC-Verantwortlichen mehr Einsatzzeit, damit „Chilo im nächsten Jahr beim FC voll angreifen kann“. Ob er die Chancen wirklich bekommt, ist fraglich. Denn die Konkurrenz in Köln ist groß. Tendenz: Großer Wackelkandidat

Werden es schwer haben

Rasmus Carstensen: Der Rechtsverteidiger sollte lange eine Baustelle schließen, die offensichtlich zu groß für den Abwehrspieler war. Bei Lech Posen in der vergangenen Spielzeit, aber auch jetzt bei Aarhus ist der 24-Jährige dagegen Stammspieler und Leistungsträger. Tatsächlich hat Carstensen mit seinem dänischen Club erneut die Chance auf einen Titel. Die Chance auf Einsatzzeit beim FC wird es wohl auch in Zukunft nicht geben. Der Sinn der erneuten Leihe ist von außen nur schwer zu verstehen, aber als Externe auch nur schwer zu beurteilen. Immerhin soll Aarhus über eine Kaufoption verfügen und könnte die schon bald ziehen. Dann würden die Kölner wohl noch eine Ablöse kassieren. Tendenz: Ohne FC-Zukunft

Mansour Ouro-Tagba: Der 20-Jährige kommt in der Zweitvertretung des VfB Stuttgart immer besser zu recht. Noch in der vergangenen Spielzeit deutete viel darauf hin, dass er zum Sorgenkind der Leihspieler werden könnte. Der in New York geborene Stürmer kommt aktuell auf vier Tore und drei Assists. Damit sammelt Ouro-Tagbe ordentlich Pluspunkte. Nur wohl nicht mehr für den FC. Sollte die Leistungskurve weiter nach oben zeigen, wird Stuttgart wohl die Kaufoption ziehen. Tendenz: Ohne FC-Zukunft

Das Sorgenkind?

Imad Rondic: Der Bosnier entwickelt sich immer mehr zum Sorgenkind der Geißböcke. Im vergangenen Winter als Sturmhoffnung verpflichtet, konnte Rondic diese Erwartungen in der Rückrunde der Vorsaison nicht erfüllen. Ziemlich schnell hat Lukas Kwasniok, der als gegnerischer Trainer den einzigen FC-Treffer des Stürmers in der vergangenen Spielzeit bestaunen durfte, festgestellt, dass der Angreifer nicht in sein System passen würde. Die erneute Leihe nach Polen entwickelt sich nicht als Glücksgriff. Denn Rondic spielt auch in Rakow keine große Rolle. So sammelt der Angreifer keine Pluspunkte. Weder für den FC noch für andere Clubs. Dabei würde der FC Rondic gerne lieber fest abgeben. Tendenz: Ohne FC-Zukunft

Einsatzzeit, Bankdrücker und ein Leihspieler des 1. FC Köln wird mit Doppelpack zum Matchwinner

Jaka Potocnik sammelt Einsatzzeit
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Einsatzzeit, Bankdrücker und ein Leihspieler des 1. FC Köln wird mit Doppelpack zum Matchwinner

Für die meisten verliehenen Spieler der Geißböcke geht es in ihrer aktuellen Situation vor allem um Einsatzzeit und Pluspunkte. Manche hoffen sicherlich auf eine Rückkehr zum 1. FC Köln: Ein Leihspieler wird mit Doppelpack zum Matchwinner.

So steht es um die verliehenen Spieler des 1. FC Köln: Ein Leihspieler wird mit Doppelpack zum Matchwinner, andere sammeln Wartezeit, andere werden zum Bankdrücker.

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Elias Bakatukanda: Nach den nackten Ergebnissen läuft es weiterhin alles andere als rund für den Abwehrspieler. Blau-Weiß Linz kassierte am Wochenende die nächste Niederlage. Die dritte in Serie, die achte in dieser Spielzeit. Der Club befindet sich damit weiterhin in akuter Abstiegsnot. Immerhin sammelt der Innenverteidiger fleißig Einsatzzeit und wird zumindest über Spielpraxis auf die Rückkehr beim FC vorbereitet. Auch beim 0:1 im Derby gegen LASK spielte Bakatukanda 90 Minuten durch.

Pauli fehlt weiterhin

Julian Pauli: Auch der zweite verliehene Innenverteidiger gilt als Zukunftsversprechen bei den Geißböcken und soll sich über Spielpraxis weiter entwickeln. Die würde es bei Dynamo Dresden sicherlich auch geben, wäre der Kölner Shootingstar der Vorsaison nicht verletzt. Aktuell bleibt dem Youngster aufgrund einer Oberschenkelverletzung nur die Rolle des Zuschauers.

Imad Rondic: Die Situation um den Stürmer bleibt auch in Polen eine sehr komplizierte. Rondic bleibt auch bei seinem Leihclub Rakow weit hinter den Erwartungen zurück. Am Wochenende wurde der Angreifer in der 90. Minute eingewechselt. Zugriff aufs Spiel hatte der Bosnier natürlich nicht mehr. Als Hoffnungsträger geholt, scheint Rondic auch bei seiner Rückkehr nach Polen nicht glücklich zu werden.

Carstensen an der Spitze

Rasmus Carstensen: Der Rechtsverteidiger sammelt in Aarhus weiter Einsatzzeit. Am Montagabend steht für den Abwehrspieler mit Tabellenführer Aarhus das Spitzenspiel gegen den FC Midtjylland als Tabellenzweiten an.

Jaka Potocnik: Nach einer Verletzung zu Saisonbeginn kam Jaka Potocnik zwischen dem vierten und siebten Spieltag für Rot-Weiss Essen zu drei Kurzeinsätzen, bei denen der 20-Jährige sogar einen Treffer erzielte. Im Anschluss an eine erneute Verletzung, durch die das Talent drei Partien verpasste, kehrte Potocnik in den Kader zurück. Am Wochenende wurde der Slowene dann auch nach 65 Minuten eingewechselt. Kaum auf dem Platz fiel der 2:1-Endstand. Doch Potocnik hatte nichts mit dem Treffer zu tun.

Erster Doppelpack für Ouro-Tagba

Mansour Ouro-Tagba: Vor etwas mehr als einem Jahr reifte in Köln die Idee, den Stürmer aus seinem Leihkonstrukt bei Jahn Regensburg zu holen. Damals kam der Angreifer im Winter zurück zum FC und spielte fortan bei der U21. Aktuell dreht Ouro-Tagba mächtig auf und wird für sein neues Team, den VfB Stuttgart II, unersetzbar. Nach dem der 20-Jährige gegen Schweinfurt vor zwei Wochen sein erstes Tor erzielte und in der vergangenen Woche gegen seinen Ex-Club aus Regensburg einen Treffer erzielte und einen weiteren vorlegte, war Ouro-Tagba nun schon wieder erfolgreich. Der Stürmer erzielte gegen Ulm gleich einen Doppelpack und bereitete beim 3:1-Erfolg den dritten Treffer vor.

Chilohem Onuoha: Zwar hatte der Stürmer in der Vorwoche seinen ersten Scorer gesammelt. Für weitere Einsatzminuten an diesem Wochenende reichte es aber nicht. Onuoha saß für den SC Verl gegen Hansa Rostock 90 Minuten auf der Bank.


Die nächsten Scorer und ein Aufstiegsrang für einen Leihspieler des 1. FC Köln

Chilohem Onuoha wurde für den SC Verl zum Matchwinner
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Die nächsten Scorer und ein Aufstiegsrang für einen Leihspieler des 1. FC Köln

Durch die Verletzung von Timo Hübers geraten zwei Kölner Leihen in den Fokus. In den spielte sich auch ein weiterer Offensivspieler mit einer Torvorlage. So lief es am Wochenende für die Leihspieler des 1. FC Köln.

Auch die verliehenen FC-Profis waren am Wochenende wieder für ihre Vereine im Einsatz. Die Ergebnisse waren dabei gemischt: So lief es am Wochenende für die Leihspieler des 1. FC Köln.

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Elias Bakatukanda: Der Innenverteidiger gerät durch die Verletzung von Timo Hübers möglicherweise in den Fokus der FC-Verantwortlichen. Möglicherweise wird der Abwehrspieler bereits im Winter ans Geißbockheim zurückgeholt. Allerdings müsste da auch der Leihverein mitspielen. Und Bakatukanda ist weiterhin eine Stammkraft bei Blau-Weiß Linz. Auch am Wochenende spielte der Innenverteidiger wieder 90 Minuten, konnte die Niederlage des Clubs gegen WSG Tirol aber nicht verhindern. Linz bleibt weiterhin Vorletzter.

Pauli fehlt weiterhin

Julian Pauli: Auch Julian Pauli wird möglicherweise in diesem Winter schon wieder interessant. Angesichts der Erfahrung wäre der Abwehrspieler bei einer Rückholaktion vielleicht sogar die erste Wahl. Aktuell ist der Shootingstar der Vorsaison allerdings verletzt und kam für Dynamo Dresden nicht zum Einsatz.

Imad Rondic: Bereits zum dritten Mal stand der Stürmer am Wochenende für Rakow in der Startelf. Der polnische Erstligist feierte auch einen verdienten 2:1-Erfolg. Rondic hatte aber erneut wenig Einfluss auf die Begegnung und wurde nach einer guten Stunde ausgewechselt. Die Kölner Leihgabe will auch bei Rakow noch nicht zünden. In sieben Saisonspielen hat der Stürmer weder ein Tor geschossen, noch eins vorbereitet.

Carstensen an der Spitze

Rasmus Carstensen: Der Rechtsverteidiger sammelt in Aarhus weiter Einsatzzeit. Gegen Nordsjaelland stand der 24-Jährige einmal mehr in der Startelf und das einmal mehr im rechten Mittelfeld. Aarhus feierte einen 2:1-Erfolg und behauptete weiterhin die Tabellenspitze. Carstensen ist Stammspieler. Am Wochenende kam der Däne gut 70 Minuten zum Einsatz.

Jaka Potocnik: Nach einer Verletzung zu Saisonbeginn kam Jaka Potocnik zwischen dem vierten und siebten Spieltag zu drei Kurzeinsätzen, bei denen der 20-Jährige sogar einen Treffer erzielte. Im Anschluss an eine erneute Verletzung, durch die das Talent drei Partien verpasste, kehrte Potocnik in den Kader zurück. Zuletzt saß der Slowene allerdings zwei Mal für 90 Minuten auf der Bank.

Erster Treffer für Ouro-Tagba

Mansour Ouro-Tagba: Der 20-Jährige dreht weiter auf. Im Duell gegen Jahn Regensburg hätte der Stürmer zum großen Matchwinner werden können. Ouro-Tagba erzielte im ersten Abschnitt zunächst mit dem Kopf die Führung für den VfB II. Kurz vor dem Seitenwechsel wurde der Angreifer im Strafraum gefoult, der fällige Elfmeter wurde zum 2:0 verwandelt. Doch zum Sieg reichte die Führung nicht. Nach dem Wechsel drehte Regensburg die Partie und setzte sich 3:2 durch.

Chilohem Onuoha: Auch der weitere junge Stürmer sammelte einen weiteren Scorerpunkt. Gegen den Absteiger Ulm bereitete der 20-Jährige das zwischenzeitliche 4:0 vor. Am Ende gewann der SC Verl sogar 5:0 und kletterte damit sogar auf den Relegationsplatz.


Gleich mehrere Torfestivals: So schlugen sich die Leihspieler des 1. FC Köln

Elias Bakatukanda und Rasmus Carstensen vom 1. FC Köln.
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Gleich mehrere Torfestivals: So schlugen sich die Leihspieler des 1. FC Köln

Während beim Spiel des FC gegen Augsburg vor allem zwei starke Defensiven hervorragten, ging es bei den verliehenen FC-Profis sehr torreich zu. So lief es für die Leihspieler des 1. FC Köln.

Auch die verliehenen FC-Profis waren nach der Länderspielpause am vergangenen Wochenende wieder für ihre Vereine im Einsatz. Die Ergebnisse waren dabei gemischt: So lief es für die Leihspieler des 1. FC Köln.

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Elias Bakatukanda: Für Elias Bakatukanda und Blau-Weiß Linz stand am Wochenende eine sehr schwere Prüfung an: Es ging gegen Tabellenführer Sturm Graz. In einer wilden Partie lag Linz 0:1 und 1:3 zurück, kam aber in der 84. Minute zum 3:3-Ausgleich. Ein Happy End gab es für sie trotzdem nicht, denn knapp drei Minuten später erzielte Sturm Graz doch noch den Siegtreffer. Baktukanda stand zu dem Zeitpunkt schon nicht mehr auf dem Feld, er wurde in der 79. Minute ausgewechselt.

Pauli fällt verletzt aus

Julian Pauli: In der Länderspielpause hatte sich Julian Pauli bei der deutschen U21-Nationalmannschaft verletzt und musste deswegen auch am Wochenende pausieren. Ohne ihn gelang Dynamo Dresden ein 2:2 in Münster und so ein wichtiger Punkt im Kampf gegen den Abstieg.

Imad Rondic: Mit Rakow spielte Imad Rondic in der polnischen Liga bei Cracovia und musste die Partie zunächst von der Bank verfolgen. Nach einer Stunde wurde der verliehene FC‑Profi dann bei einem 0:2‑Rückstand eingewechselt, konnte die Pleite am Ende jedoch nicht mehr verhindern. Insgesamt blickt Rondic bislang auf eine durchwachsene Saison. Nach seinem Abgang vom FC kommt der 26-Jährige erst auf sechs Einsätze, bei denen der Bosnier zweimal in der Startelf stand und viermal eingewechselt wurde. Dabei gelang Rondic noch kein Treffer und noch keine Vorlage für Rakow. 

Carstensen an der Spitze

Rasmus Carstensen: Im Vergleich zu Rondic blickt Rasmus Carstensen auf eine bislang positive Leihe. In seiner dänischen Heimat bei Aarhus GF kam der 24-Jährige in jedem der zwölf Ligaspiele zum Einsatz, stand dabei fünfmal in der Startelf und sammelte bereits einen Treffer sowie zwei Vorlagen. Anders als in Köln wird Carstensen in Dänemark offensiver eingesetzt. Mit seinem Team war der Däne am vergangenen Spieltag gegen Bröndby IF gefordert. Gegen den Tabellendritten stand Carstensen in der Startformation, wurde nach rund einer Stunde und einem Rückstand von 0:2 jedoch ausgewechselt. Von der Bank sah der Däne, wie sein Team in der Nachspielzeit den 3:3-Ausgleichstreffer erzielte. Damit steht Aarhus aktuell mit 27 Punkten auf dem ersten Tabellenplatz.

Jaka Potocnik: Nach einer Verletzung zu Saisonbeginn kam Jaka Potocnik zwischen dem vierten und siebten Spieltag zu drei Kurzeinsätzen, bei denen der 20-Jährige sogar einen Treffer erzielte. Im Anschluss an eine erneute Verletzung, durch die das Talent drei Partien verpasste, kehrte Potocnik am vergangenen Wochenende in den Kader von Essen zurück. Den 1:0-Erfolg gegen Viktoria Köln musste der Angreifer jedoch von der Bank aus verfolgen.

Erster Treffer für Ouro-Tagba

Mansour Ouro-Tagba: Gegen den 1. FC Schweinfurt 05 konnte Mansour Ouro-Tagba seinen ersten Torerfolg für den VfB Stuttgart II feiern. Beim 3:0-Sieg der Zweitvertretung, für die auch Ex-Kölner Justin Diehl traf, erzielte der Angreifer den Endstand. Zuvor war er in der 56. Minute eingewechselt worden.

Chilohem Onuoha: Nur zu einem Jokereinsatz kam Chilohem Onuoha beim Spiel des SC Verls gegen den 1. FC Saarbrücken. Der Youngster wurde in der 80. Minute beim Stand von 2:4 für die Ostwestfalen eingewechselt, hatte aber keinen Einfluss mehr auf den Spielverlauf. Nach dem Sieg liegt Verl nach elf Spieltagen auf dem fünften Platz, punktgleich mit Gegner Saarbrücken, die sich auf Platz drei befinden.


Die ersten Transferbewegungen deuten sich beim 1. FC Köln langsam an

Thomas Kessler hat mit seinen Transfers bereits Euphorie ausgelöst
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Die ersten Transferbewegungen deuten sich beim 1. FC Köln langsam an

Seit wenigen Wochen hat das Transferfenster wieder geschlossen und der FC scheint im Sommer viel richtig gemacht zu haben. Und dennoch tauchen nun die ersten Spekulationen auf rund um den 1. FC Köln: Diese Transferbewegungen deuten sich schon an.

Etliche Neuzugänge hat es beim FC in diesem Sommer gegeben, weitere sind im Winter wohl noch möglich. Und auch auf der Abgangsseite stehen noch einige Fragezeichen beim 1. FC Köln: Diese Transferbewegungen deuten sich schon an.

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Vor knapp fünf Wochen schloss das Transferfenster in Deutschland und der Blick auf die getätigten Bewegungen ist beim FC durchaus ein positiver. Zwölf Spieler hat Thomas Kessler in seiner neuen Funktion als Sportdirektor unter Vertrag genommen und das Gros von ihnen ist bei den Kölnern absolut eingeschlagen. Mindestens sieben Akteure gehören zum Kreis der Stammspieler. Bis auf Sargis Adamyan sowie die beiden potenziellen Leihspieler Emin Kujovic und Neo Telle haben die FC-Bosse auch die Spieler abgegeben, die als Wackel- oder Leihkandidaten gegolten haben. Der sportliche Erfolg gibt den Maßnahmen absolut recht. Der FC steht nach dem sechsten Spieltag auf dem sechsten Tabellenplatz und hat bereits gegen Teams gewonnen, bei denen man nicht unbedingt mit drei Zählern hätte rechnen müssen.

Wie geht es weiter mit Eric Martel?

Und obwohl die Saison noch sehr jung ist und der Transfersommer ein guter war, dürfte es hinter den Kulissen bereits die ersten Gedanken über mögliche Bewegungen, vielleicht sogar die ersten Gespräche geben. Zwar ploppte am Montagabend das Gerücht auf, der FC Bayern München sowie Borussia Dortmund hätten ihr Interesse an Said El Mala bekundet, ein Transfer in diesem Winter ist aber nach Informationen von come-on-fc.com aktuell kein Thema. Der erste Fokus der Kölner dürfte wohl auf einer Vertragsverlängerung von Eric Martel stehen. Der Kontrakt läuft im kommenden Sommer aus. Dementsprechend gab es in der vergangenen Transferphase auch Interesse anderer Clubs sowie einige Gerüchte. Martel entschied sich für einen Verbleib, allerdings ohne Vertragsverlängerung.

Aktuell gibt es noch keine Bewegung. „Wie gesagt, ich will die Hinrunde abwarten, um zu sehen, wie sich das Ganze entwickelt. Der Start in die Saison war natürlich ein guter, erster Schritt. Aber wie gesagt: Das ist erst der Anfang. Die Hinrunde ist noch lang. Wir werden sehen, wie es sich weiterentwickelt. Es ist aber ein positiver Trend zu erkennen“, hatte Martel Mitte September im Interview mit come-on-fc.com gesagt. Daran hat sich bislang auch noch nichts geändert. Der Verein will natürlich dennoch lieber heute als morgen mit dem Kölner Leistungsträger verlängern. Die Zeichen stehen nach dem guten Saisonstart sicherlich gut, eine Entscheidung steht aber noch aus, und ist wohl komplett offen. Fakt ist, dass mit jedem Erfolg die Chance auf einen Verbleib des 24-Jährigen steigt.

Welche Spieler könnten den Verein verlassen?

Dass es aber schon in diesem Winter Abgänge geben wird, scheint ein durchaus realistisches Szenario. Immerhin steht Jusuf Gazibegovic aktuell unter Lukas Kwasniok gefühlt auf dem Abstellgleis, konnte sich bislang nicht wirklich beweisen. Kölns Trainer hat schon mehrfach betont und das dann auch durch Wechsel-Aktionen wie zuletzt bei Dominique Heintz untermalt, dass jeder Spieler generell die Chance bei ihm hat. Ob das aber auch für Gazibegovic zutrifft, ist aktuell fraglich. Der Nationalspieler Bosniens, im vergangenen Winter als erster Spieler nach dem Registrierungsverbot verpflichtet, dürfte es angesichts der aktuellen Konkurrenz mit Sebastian Sebulonsen sowie Alessio Castro-Montes schwer haben. Wie „Sky“ am Montagabend berichtete, soll es bereits interessierte Clubs geben.

Der FC würde in diesem Winter wohl auch gerne Adamyan, Kujovic und Telle abgeben oder verleihen. Adamyan geht aktuell für die Kölner Reserve auf Torejagd und war erst am vergangenen Spieltag erfolgreich. Ein Winter-Transfer wäre für die Kölner die letzte Chance, noch einmal Geld für den Armenier zu kassieren. Selbst wenn es nun noch zu einem Transfer kommen sollte, ist aber nicht gesagt, dass wirklich eine Ablöse fließt. Bei Telle müsste dagegen erst einmal der Vertrag verlängert werden. Dass genau das noch nicht passiert ist, spricht nicht unbedingt für einen Verbleib. Ob es unzufriedene Spieler beim FC gibt, die sich den Saisonverlauf anders vorgestellt haben, ist nicht gesagt, aber dennoch denkbar. Linton Maina, Florian Kainz oder Denis Huseinbasic dürften Profis sein, die vor dem Saisonstart vielleicht eine andere Erwartung gehabt haben. Das muss aber wiederum nicht bedeuten, dass die FC-Bosse weitere Abgänge einplanen.

Gibt es weitere Neuzugänge?

Und dann ist da noch die andere Seite des Transfermarkts. FC-Geschäftsführer Philipp Türoff hat erst auf der Mitgliederversammlung durchblicken lassen, dass Geld für weitere neue Spieler da sei. Aktuell ist der Kader intakt, der FC punktet – vielleicht sogar mehr als vor der Saison angenommen. Dennoch könnte es noch weitere Verstärkungen geben – aber vielleicht eher für die Breite. Die Verletzung von Marius Bülter hat zumindest gezeigt, dass es Alternativen gibt, diese aber nicht unbedingt die perfekte Lösung sein müssen. Dem Vernehmen nach soll Thomas Kessler durchaus bereit sein, noch einmal Geld in die Hand zu nehmen, wenn das Unterfangen Klassenerhalt in Gefahr gerät.