Bleibt er oder braucht der FC einen neuen Coach? Wie geht es weiter mit Friedhelm Funkel?

Friedhelm Funkel, Trainer des 1. FC Köln
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Bleibt er oder braucht der FC einen neuen Coach? Wie geht es weiter mit Friedhelm Funkel?

Die Euphorie über den Aufstieg brachte am Sonntag auch die Frage nach dem Verbleib des 71-Jährigen Interimstrainers auf. Auch der Neusser selber hat die Möglichkeit der Übernahme des Traineramts persönlich nicht ausgeschlossen. Wie geht es weiter mit Friedhelm Funkel beim 1. FC Köln?

Kurz nach dem Sieg gegen Kaiserslautern äußerten einige Spieler des FC, dass sie sich eine weitere Zusammenarbeit mit dem aktuellen Coach durchaus vorstellen können. Wie geht es weiter mit Friedhelm Funkel beim 1. FC Köln?

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Welche menschliche Größe Friedhelm Funkel hat, bewies der Trainer nur Minuten nach seinem nächsten großen Erfolg am Sky-Mikrofon. „Ich bin jetzt heute aufgestiegen, aber den größten Anteil hat mein Vorgänger. Der war 32 Spiele hier, ist auf Tabellenplatz zwei freigestellt worden und ich habe das Glück gehabt, die Mannschaft übernehmen zu dürfen“, sagte der 71-Jährige. „Sie war topfit, sie war in einem guten körperlichen Zustand, hat einen sehr sehr guten Zusammenhalt gehabt. Das ist der Verdienst vom Trainerteam und von Gerhard. Ich hab das ein oder andere vielleicht leicht verändert und habe somit einen ganz kleinen Anteil daran.“ Aus Funkel sprach sicherlich nicht der gönnerhafte Coach, der mit seinem nun siebten Aufstieg weiter an seinem Aufstiegs-Heldenstatus arbeitet.

Wie bewertet ihr die FC-Profis gegen Kaiserslautern?

FC braucht einige neue Leistungsträger

Seine Worte waren ehrlich, authentisch, eben so wie sich der Coach nicht nur bei seiner dritten Amtszeit in Köln gegeben hat. Natürlich lässt es sich nicht bemessen, wer welchen Anteil am Aufstieg hat. Mit Gerhard Struber hätte die Rückkehr in die Bundesliga genauso gelingen können wie mit Friedhelm Funkel, vermutlich auch mit Timo Schulz und ja sogar mit Steffen Baumgart. Unterm Strich brachte Funkel den Aufstieg „nur“ noch über die Ziellinie. Allerdings gab der Routinier seiner Mannschaft offenbar Spielfreude, Motivation und Selbstvertrauen zurück, dass den Kölnern ganz offensichtlich lange fehlte. Funkel bewies eindrucksvoll, dass der Kopf am Ende des Tages dann doch wichtiger sein kann als die Beine. Der Auftritt gegen Nürnberg war durchwachsen, nährte aber die Hoffnung auf besseren Fußball. Das Spiel gegen zugegeben harmlose Pfälzer war möglicherweise die beste Saisonleistung.

Und wie Funkel in den zehn Tagen in Köln selbst mehrfach sagte, blieb für große spielerische Abläufe, taktische Finessen kaum Zeit. Der Auftritt gegen Lautern war Balsam auf die geschundene Kölner Seele und macht Hoffnung, dass der FC auch in der Bundesliga wieder ein besseres Gesicht zeigt als noch vor zwei Spielzeiten mit dem sang-und klanglos Abstieg. Es ist also kein Wunder, dass die ersten Stimmen laut werden, die Funkel auch gerne weiter beim FC sehen würden. Dominique Heintz sprach sich genauso für einen Verbleib des Trainers aus wie der gegnerische Trainer Torsten Lieberknecht. Und auch Funkel selbst will eine Fortführung des Engagements in Köln für sich „persönlich nicht ausschließen“, zwischen den Zeilen wohl mehr als „nicht ausschließen“.

Wie geht es weiter mit Friedhelm Funkel beim 1. FC Köln?

Der Ball liegt nun bei den FC-Bossen. Bei FC-Bossen, deren Zukunft im Verein bekanntlich auch nicht geklärt ist. Der Vorstand steht in dieser Zusammenstellung vor den letzten Monaten der Amtszeit, Thomas Kessler gilt aktuell noch als Interims-Sportdirektor. Auch er wäre sicherlich eine Option für mehr. Stand jetzt ist „Kess“ aber eben „nur“ eine Option. Und um die Aufgabe sind die Verantwortlichen der Geißböcke wahrlich nicht zu beneiden. Funkel hat in den vergangenen Tagen die Köpfe der Spieler erreicht, die Leichtigkeit zurückgebracht, wieder einmal bewiesen, dass er in dieser Situation der richtige Mann ist. Doch wie ist es in der Situation als Trainer in die neue Spielzeit zu starten. Wie berichtet gibt es in der Sportpsychologie den Honeymoon-Effekt, der durch personelle Veränderungen Motivation, Selbstvertrauen und somit auch Leistungen aus den Akteuren herauskitzeln kann. Das ist Funkel gelungen.

Nur gibt es eben auch die Gefahr, dass auf diesen Effekt der Kater folgt. Dann, wenn die spieler glauben, dass die Veränderung vielleicht doch nicht rosarot oder so gewinnbringend ist. Dann reicht die Motivation nicht mehr aus. Dass Funkel auch über einen längeren Zeitraum mit einer Mannschaft erfolgreich arbeiten kann, steht unterdessen außer Frage. Erst in der vergangenen Spielzeit kam der Trainer zwar als Interims-Lösung zum FCK, Funkel führte die Mannschaft aber nicht nur zum Klassenerhalt, sondern auch ins Finale des DFB-Pokals. Zwischen 2016 und 2020 war der Routinier bei Fortuna Düsseldorf über vier Jahre insgesamt recht erfolgreich im Einsatz. Und doch werden die Verantwortlichen auch andere Optionen im Kopf haben. Trainertypen, die mit erfolgsversprechenden Konzepten um die Ecke kommen.

Ist Funkel der richtige?

Funkel betonte zuletzt, dass ihm das taktische System nicht so wichtig sei. Möglicherweise meinte er in der aktuellen Situation, denn die Kölner Verantwortlichen werden natürlich schon den Plan des attraktiven Offensivfußballs auch weiterhin verfolgen wollen. Dass Funkel diesen Fußball spielen lassen kann, ist mehr als nur wahrscheinlich, nur verkörpert der 71-Jährige die Marschroute auch? Als Funkel den FC vor vier Jahren verließ, wurde mit Steffen Baumgart der Gegenpart zu Markus Gisdol geholt. Die offensive Spielweise, das zunächst belächelte Selbstbewusstsein, das Motto „Egal wie viele Gegentore, hauptsache wir schießen eins mehr“ lösten in Köln eine ungeahnte Euphorie aus, die die Mannschaft von alleine zu tragen schien. Möglicherweise würde dem FC ein ähnlicher Motivator wie beispielsweise Lukas Kwasniok gut zu Gesicht stehen.

Am Ende des Tages gibt es für alle Varianten Pros und Contras. Die Entscheidung wird sicherlich keine leichte sein. Sie wird aber eine wichtige werden.


Auf das Hochgefühl folgt Hoffnung, es bleiben aber große Herausforderungen

1. FC Köln feiert die Meisterschaft
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Auf das Hochgefühl folgt Hoffnung, es bleiben aber große Herausforderungen

Der FC spielt in der kommenden Saison wieder Bundesliga. Und das trotz einer durchwachsenen und teils turbulenten Saison durchaus verdient. Das Hochgefühl bei den Fans ist verständlich und legitim. Und natürlich folgt darauf die Hoffnung, auf Stabilität und Kontinuität. Doch es bleiben wieder einmal große Herausforderungen. Ein Kommentar zum Aufstieg des 1. FC Köln.

Mit der wohl besten Saisonleistung hat der FC den Aufstieg perfekt gemacht, die Zweitliga-Meisterschaft eingetütet und viele Probleme und turbulente Tage vergessen gemacht. Doch die nun anstehenden Aufgaben haben es in sich. Ein Kommentar zum Aufstieg des 1. FC Köln.

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Die Aufforderung durch die Lautsprecher war gut gemeint, doch sie entsprach wohl nicht mehr als nur dem Protokoll. Denn die Aufstiegsparty auf dem Rasen des Kölner Stadions war spätestens mit dem 3:0 durch Florian Kainz unabdingbar. Spieler und Trainer feierten die Zweitliga-Meisterschale und das Meer an in weiß gekleideten Fans die Mannschaft. In diesem Moment waren Frust und Ärger der vergangenen Woche, Monate, vielleicht sogar Jahre vergessen. Und das in diesem Augenblick zu recht. Der FC wird in der kommenden Saison Bundesliga spielen, geht als Zweitliga-Meister hoch und hat mit der möglicherweise besten Saisonleistung bewiesen, dass diese Mannschaft intakt ist, trotz turbulenter Nebengeräusche unter Druck performen kann und durchaus in der Lage ist, offensivstarken, attraktiven Fußball zu spielen.

Auf die FC-Bosse wartet viel Arbeit

Der FC hat sich diesen Aufstieg nach einer durchwachsenen Saison verdient. Sicherlich auch, weil es in diesem Wettbewerb keine überragende Mannschaft gab, die die Schwäche der Konkurrenz für sich zu nutzen wusste. Am Ende des Tages hat sich ein Spitzenreiter nach dem 34. Spieltag den Aufstieg eben auch verdient. Zufall und Glück haben sich zu diesem Zeitpunkt mit dem Pech einer Spielzeit nevelliert. Dieser Aufstieg ist verdient. Doch Köln wäre nicht Köln, wenn die Rückkehr in die Bundesliga nicht bereits mit der Hoffnung verbunden wäre, das Image der Fahrstuhl-Mannschaft endgültig hinter sich zu lassen und dieses Mal tatsächlich auf ein solides Gerüst, eine schlagkräftige Truppe zu bauen, die sich in der Liga festsetzen und eben nicht „nur“ zwischen die regemäßigen Ab- und Aufstiege kurzfristige internationale Aufenthalte zu schieben.

Diese Chance ist groß. Vielleicht ausgerechnet Dank des geschassten Christian Kellers größer denn je. Denn der ehemalige Sportdirektor hat einen gesundeten Verein hinterlassen, der auch durch den Aufstieg Geld auf dem Transfermarkt in die Hand nehmen kann. Im Grunde befindet sich der FC da, wo Friedhelm Funkel ihn vor fünf Jahren hinterlassen hat. Nur eben finanziell abgesichert. So folgt auf das Hochgefühl des Aufstiegs die obligatorische Hoffnung, dass er dieses Mal von Dauer ist. Und die ist gleichzeitig verbunden mit den großen Herausforderungen vor denen der FC nun steht. Während die Mannschaft feiert und sich wohl in den Urlaub verabschiedet, wird hinter den Kulissen hart gearbeitet werden müssen. Die FC-Bosse um Interims-Sportdirektor Thomas Kessler müssen eine klare Entscheidung in der Trainerfrage finden. Die ersten Spieler haben sich eine weitere Zusammenarbeit mit Friedhelm Funkel gewünscht, doch ob dieser Wunsch realistisch ist, ist offen.

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FC braucht einige neue Leistungsträger

Genauso müssen aber auch die richtige Entscheidungen bei der Kaderzusammenstellung getroffen werden. Auch, wenn der Aufstieg letztendlich verdient war, die Kölner haben in dieser Spielzeit viel zu oft bewiesen, dass dieser Kader eklatante Schwächen hat. Immerhin ist der FC mit einem Großteil der aktuellen Formation in der vergangenen Saison abgestiegen. Und die Abgänge von Jeff Chabot und Davie Selke wurden noch nicht einmal adäquat ersetzt. Dem Interims-Sportdirektor stehen arbeitsintensive Tage bevor. Die Aufgaben sind vielfältig, herausfordernd, sie sind aber in erster Linie auch eine große Chance auf einen weiteren Neuanfang in der Bundesliga – dieses Mal viellicht einen nachhaltigen.


„Ich für mich persönlich schließe das nicht aus“ -Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Kaiserslautern

Am 34. Spieltag hat der FC im Kölner Stadion 4:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern gewonnen und somit den Aufstieg und die Zweitliga-Meisterschaft perfekt gemacht. Nach dem Spiel äußerten sich unter anderem Friedhelm Funkel und Luca Waldschmidt: Die Stimmen zum Heimspiel des 1. FC Köln gegen Kaiserslautern.

Liveticker des 1. FC Köln gegen den 1. FC Kaiserslautern: Mark Uth krönt sein letztes Spiel mit dem 4:0

Liveticker zum 1. FC Köln gegen Kaiserslautern
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Liveticker des 1. FC Köln gegen den 1. FC Kaiserslautern: Mark Uth krönt sein letztes Spiel mit dem 4:0

Nach dem 2:1-Sieg gegen Nürnberg am vergangenen Spieltag empfängt der FC am Sonntagnachmittag die Roten Teufel. Mit Interims-Coach Friedhelm Funkel soll heute der Aufstieg gelingen. Dafür wollen die Kölner drei Punkte einfahren. Alle Informationen gibt es im Liveticker der Begegnung des 1. FC Köln gegen den 1. FC Kaiserslautern.

Vor dem 34. Spieltag herrscht Emotion pur in Köln. Der FC könnte den Aufstieg perfekt machen. Die Geißböcke stehen auf dem zweiten Tabellenplatz und haben einen Punkt Rückstand auf den HSV. Auf Platz drei und vier der Tabelle lauern aber noch die SV Elversberg und der SC Paderborn mit jeweils drei Punkten Abstand. Für Friedhelm Funkel heißt es in der letzten regulären Begegnung der Spielzeit, den FC über die Ziellinie zu bringen. Alle Informationen gibt es im Liveticker der Begegnung des 1. FC Köln gegen den 1. FC Kaiserslautern.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und dem 1. FC Kaiserslautern. Die Spannung, aber auch die Erwartungshaltung am letzten regulären Spieltag der Saison könnten kaum größer sein. Denn der FC kämpft bis zuletzt um den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Ein Remis würde den Kölnern gegen die Roten Teufel reichen. Trotz der Tabellensituation keine leichte Aufgabe gegen das Team von Torsten Lieberknecht.






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Das erwartet den 1. FC Köln gegen Kaiserslautern: Abschlussfreude und stark aus der Distanz

Max Finkgräfe im Duell des 1. FC Köln gegen Kaiserslautern
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Das erwartet den 1. FC Köln gegen Kaiserslautern: Abschlussfreude und stark aus der Distanz

Nach dem 2:1-Sieg der Geißböcke gegen Nürnberg vergangene Woche steht für den FC nun das vorerst letzte Saisonspiel an. Im Duell gegen den 1. FC Kaiserslautern können die Kölner den Aufstieg mit mindestens einem Remis eintüten. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den 1. FC Kaiserslautern.

Zwar trifft am 34. Spieltag der Tabellenzweite auf den Tabellensechsten, dennoch wird die Aufgabe alles andere als leicht für den FC und Interims-Trainer Friedhelm Funkel. Sollten die Geißböcke drei Punkte gegen den FCK einfahren und der HSV in Fürth nicht gewinnen, geht der FC als Erster nach oben. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den 1. FC Kaiserslautern.

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Aktuelle Form: Nachdem die Pfälzer beim 1. FC Magdeburg (0:2), zuhause gegen den 1. FC Nürnberg (1:2) und beim Auswärtsspiel in Braunschweig (0:2) drei Niederlagen einstecken mussten, trennten sich die Verantwortlichen von Markus Anfang. Für den ehemaligen Köln-Trainer übernahm Torsten Lieberknecht, der zu Beginn der laufenden Saison seinen Posten als Cheftrainer bei Darmstadt 98 aufgab. Unter dem neuen Coach ist Kaiserslautern bislang ungeschlagen. Nach einem 2:1-Sieg gegen den FC Schalke 04 und einem 2:2 im Derby beim Karlsruher SC, gewann Lautern am vergangenen Wochenende vor heimischem Publikum mit 2:1 gegen Lieberknechts Ex-Club Darmstadt. In der Rückrundentabelle stehen die Lauterer mit 27 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz.

Viele Torschüsse – stark aus der Distanz

Abschlussfreudig: Kaiserslautern gab in dieser Spielzeit mit 187 Abschüssen bislang die zweitmeisten Versuche auf den gegnerischen Kasten ab. Nur der Hamburger SV steht in dieser Statistik vor den Pfälzern (198). Durchschnittlich geben die Jungs vom Betzenberg 5,7 Torschüsse pro Partie ab.


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Stark vom Punkt: In der laufenden Spielzeit bekam Lautern bereits sechs Strafstöße zugesprochen. Davon verwandelten die Roten Teufel alle und haben dadurch eine hundert Prozent Quote vom Punkt.

Stark aus der Distanz: Von ihren 56 Saisontreffern erzielten die Lauterer rund ein Fünftel von außerhalb des Strafraums. Bereits zehn Mal trafen die Spieler aus der Distanz und sind damit in dieser Statistik die drittbeste Mannschaft. Nur Elversberg (15) und Hamburg (11) können noch mehr Tore aus der Entfernung vorweisen.

Gute Offensive: Mit 56 eigenen Toren stellt Kaiserslautern gemeinsam mit Nürnberg und Paderborn die viertbeste Offensive der 2. Bundesliga. Im Durchschnitt treffen die Pfälzer 1,7 Mal pro Partie.

Ragnar Ache im Fokus

Im Fokus: Mit Ragnar Ache hat Kaiserslautern einen echten Top-Stürmer in seinen Reihen. Der 26-Jährige erzielte in dieser Saison bereits 18 Tore, womit er in der Torschützenliste auf dem geteilten zweiten Platz liegt. Ache ist ein sehr wuchtiger Stürmer, der seine Stärken im Abschluss hat. Sowohl mit dem Kopf als auch mit dem Fuß gehört der gebürtige Frankfurter zu einem der besten Spieler der Liga. Neben seiner Körperlichkeit und seinem starken Abschluss zeichnet sich der Stürmer auch durch sein hohes Tempo aus. Der Angreifer wechselte im Sommer 2023 an den Betzenberg und besitzt dort noch einen Vertrag bis 2026, indem für den kommenden Sommer eine Ausstiegsklausel in Höhe circa vier bis fünf Millionen Euro verankert ist.

Bereits vor der Saison, aber auch im Winter gab es mit Union Berlin und dem italienischen Erstligisten Como zwei Vereine, die sich die Dienste von Ache sichern wollten. Allerdings scheiterte ein Transfer an den Forderungen der Verantwortlichen von Lautern. Nach der laufenden Spielzeit sieht jedoch alles nach einem Abgang des Angreifers aus. Der Spieler selbst möchte gerne den nächsten Schritt gehen und in einer europäischen ersten Liga auf Torejagd gehen. Gute Karten auf eine Verpflichtung soll bei Aufstieg ausgerechnet der FC haben. Zwischen dem Spieler und Köln soll es laut Sky bereits konkrete Gespräche über einen möglichen Transfer gegeben haben.

Ein Einsatz des Stürmers ist bisher noch offen. Unter der Woche hatte Ache individuell trainieren müssen.

So lässt Torsten Lieberknecht spielen

Formation/Taktik: Nachdem Kaiserslautern unter Markus Anfang in einem 3-4-3-System agiert hatte, stellte Torsten Lieberknecht auf ein 3-4-1-2-System um. Dabei besteht die Dreierkette mit Elvedi, Sirch und Heuer aus drei körperlich robusten Innenverteidigern, die allerdings auch einen guten Spielaufbau haben. Auf den beiden Positionen laufen Kaloc und Ritter auf. Während Kaloc dabei eher als Sechser agiert, ist Ritter eher ein Achter, der das Spiel von Lautern nach vorn anschiebt. Auf den Schienenpositionen agieren Zimmer und Redondo.  Die beiden schalten sich bei jeder Offensivaktion mit ein und versuchen damit, weitere Optionen im Spiel nach vorn darzustellen. Dabei ist Redondo der deutlich offensivere der beiden.

Auf der Zehn hat Lautern mit Yokota einen technisch starken, wendigen und agilen Spieler, der gerne ins Eins-gegen-eins geht. In der Spitze spielt meist Ache neben Hanslik. Ache agiert dabei als Zielspieler und bleibt weitestgehend vorn. Hanslik lässt sich immer wieder fallen, um sich die Bälle abzuholen. Zwischen Yokota, Ritter und Hanslik gibt es innerhalb der Partien auch immer wieder Positionswechsel, wodurch sich der Gegner immer auf neue Situationen einstellen muss. In der Regel probiert Lautern das Spiel spielerisch aufzubauen und versucht es meist durch das Zentrum. Allerdings sind sie sich auch nicht zu schade, mal einen langen Ball auf Ache einzustreuen, der den Ball festmacht und somit das Nachrücken der Teamkollegen ermöglicht. Bei gegnerischen Angriffen agieren die Pfälzer in einer Fünferkette und versuchen, den Gegnern möglichst wenig Zeit am Ball zu lassen und sie auf die Auen zu drängen.

Das sagen die Trainer

Friedhelm Funkel über Lautern: „Ich erwarte, dass sie so auftreten, wie in den letzten drei Spielen unter Torsten und den Gegner früh anlaufen. Sie werden mit vielen langen Bällen auf Ragnar Ache spielen, der versucht, diese in der Spitze zu verteidigen. Lautern wird aber auch auf die zweiten Bälle gehen und mal tief gestaffelt stehen. Auch das habe ich bei ihnen schon oft gesehen. Wir müssen auf die Standardsituationen aufpassen, da sie mit Marlon Ritter einen Schützen haben, der diese sehr gefährlich treten kann.“

Lautern-Coach Torsten Lieberknecht über den FC: „Sie spielen in einem 4-2-3-1-System, bei dem sie verschiedene Optionen haben. Köln ist eine sehr starke Umschaltmannschaft und hat sehr viele schnelle Spieler in seinen Reihen. Sie versuchen, ihre Grundordnung zu halten. Ich glaube, dass sie uns gerade zu Beginn der Partie hoch attackieren wollen. Die Kölner sind schon zu Recht da, wo sie jetzt sind, und können mit einem Sieg über uns direkt den Weg in die Bundesliga gehen. Da liegt ihr Druck. Die Leute wollen sehen, dass ihr Spiel offensiv wie defensiv nach vorn ausgerichtet ist. Es wird aber auch Momente geben, in denen sie das Spiel beruhigen möchten. Es wird in beide Richtungen nach vorne abgehen.“

Personal: Die Pfälzer müssen in Köln auf Afeez Aremu (Kapselriss in der Schulter), Kenny Prince Redondo (5. Gelbe Karte), Hendrick Zuck (Reha nach Kreuzbandriss) verzichten.

Mögliche Startelf: Krahl – Elvedi, Sirch, Heuer – J. Zimmer, Kaloc, Ritter, Ronstadt – Yokota – Hanslik, Ache


FCK bangt um Transfergerücht des 1. FC Köln – Ragnar Ache wackelt

Ragnar Ache vom 1. FC Kaiserslautern (Foto: Stuart Franklin/Getty Images)
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FCK bangt um Transfergerücht des 1. FC Köln – Ragnar Ache wackelt

In der Theorie kann Ragnar Ache am Sonntag zum Partycrasher werden und damit einen möglichen Wechsel zum FC selbst vom Tisch wischen. Der vermeintliche Wunschspieler würde wohl nur zum FC wechseln, wenn dieser in der kommenden Saison Bundesliga spielt. Dort gibt es aber Hoffnung für den 1. FC Köln: Ragnar Ache droht auszufallen.

Sehr wahrscheinlich werden die FC-Verantwortlichen die Entwicklung sehr genau verfolgen, denn bei der Personalie geht es auch um die Zukunft des 1. FC Köln: Ragnar Ache droht am Sonntag auszufallen.

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Explizit ausgesprochen hat es Friedhelm Funkel angesichts anhaltender Knieprobleme noch nicht, doch mit großer Wahrscheinlichkeit wird Tim Lemperle am Sonntagnachmittag im Endspiel um den Aufstieg zwischen dem 1. FC Köln und dem 1. FC Kaiserslautern zum Einsatz kommen. Der Spieler habe Reue gezeigt und Funkel keine moralischen Bedenken. Und so könnte es zum Duell des aktuellen Kölner Top-Torjägers gegen den künftigen kommen – zumindest in der Theorie. Die Chancen stehen dem Vernehmen nach nicht schlecht, dass Ragnar Ache in der kommenden Spielzeit für den FC auf Torejagd geht. Die Kölner sollen sich zumindest sehr um die Dienste des Angreifers bemühen, Gespräche wurden und werden geführt, Ache soll ein Wunschspieler sein, heißt es.

Ein Ausfall würde den FCK hart treffen

Doch das Duell der jeweiligen Topscorer des FC und des FCK steht am Ende dann doch auf sehr wackeligen Beinen. Der Vorfall auf dem Partyschiff „Roxy“ spielt keine Rolle mehr, doch Lemperles Knie zwickte zuletzt. Die Einheit am Freitag gilt ein wenig als Gradmesser. Denn Friedhelm Funkel erklärte, dass man nun die Reaktion abwarten wolle und dann weitersehe. Mindestens genauso ungewiss ist aber auch der Einsatz von Lauterns Ache. Wie schon am Donnerstag trainierte der Stürmer auch am Freitag individuell. Ob der Angreifer für den Kader in Frage kommt, ist komplett offen, wird aber laut Torsten Lieberknecht „Wettlauf mit der Zeit“. Ein Ausfall wäre ein schmerzhafter Rückschlag. Denn Ache kommt in der Liga auf 18 Tore, einzig Davie Selke ist mit 22 Treffern noch erfolgreicher.

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Sollte Ache nicht spielen, wird sich der Stürmer in Zukunft auch nicht anhören müssen, der große Partycrasher gewesen zu sein. Im Falle des Kölner Nicht-Aufstiegs dürfte die Personalie Ache ohnehin nicht realisierbar sein. Die Ablösesumme wird auf vier bis fünf Millionen Euro geschätzt, der Angreifer hat schon angekündigt, einzig Bundesliga spielen zu wollen. Vermutlich verzichten müssen die Pfälzer auf Daisuke Yokota. Der Japaner schlägt sich mit einer Schambeinentzündung rum und musste die Einheit am Freitag abbrechen.


Spielt Lemperle? Friedhelm Funkel richtet Appell an die Fans „Wir wollen gemeinschaftlich aufsteigen“

Friedhelm Funkel bei der Pressekonferenz beim 1. FC Köln
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Spielt Lemperle? Friedhelm Funkel richtet Appell an die Fans „Wir wollen gemeinschaftlich aufsteigen“

Nur noch zwei Tage und Friedhelm Funkel steht das erste Mal seit seiner Rückkehr wieder an der Seitenlinie des Kölner Stadions. Dann steht das Duell gegen Kaiserslautern auf dem Plan für den 1. FC Köln: Friedhelm Funkel gibt das Personal-Update vor Kaiserslautern.

Ein Unentschieden würde dem FC für den direkten Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga reichen. Doch gegen den FCK wird das keine leichte Aufgabe für den 1. FC Köln: Friedhelm Funkel gibt das Personal-Update vor Kaiserslautern.

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Für FC-Coach Friedhelm Funkel wird es eine emotionale Rückkehr. Der 71-Jährige steht zum ersten Mal seit 2021 wieder als Interimstrainer an der Seitenlinie im Kölner Stadion. Bei dem Duell am Sonntag (15:30 Uhr, Sky und im Liveticker auf come-on-fc.com) geht es für die Geißböcke bekannlich um die Möglichkeit, nach einem Jahr in der 2. Bundesliga den direkten Wiederaufstieg zu schaffen. Nach der ereignisreichen Woche der Vorbereitung muss Funkel entscheiden, welchen seiner Spieler er das Vertrauen schenkt, die Mission zu erfüllen. Dabei hat für den Coach das Punkten gegen den FCK die höchste Priorität, der alles andere untergeordnet wird. Das gilt auch für den Vorfall um Tim Lemperle. „Tim hat heute das erste Mal wieder mit der Mannschaft trainiert und ein paar kleinere Probleme am Knie“, sagte Friedhelm Funkel. „Da warten wir nun die Reaktion morgen ab und dann entscheiden wir, ob er dabei ist oder nicht.“

„Wir können es kaum erwarten, auf den Platz zu gehen“

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Funkel deutete an, dass er mit dem Stürmer bereits am Montag ein gutes Gespräch gehabt hätte. Am Donnerstag folgte dann das erste gemeinsame Beisammensein in der Kabine. „Er weiß, dass er ein Fehler gemacht hat und weiß, dass das nicht gut war. Er hat viel Reue gezeigt“, sagte Funkel. „Von daher ist das Thema für mich auch erledigt. Für uns geht es darum, sich auf das Sportliche zu konzentrieren. Wir haben die Möglichkeit, aufzusteigen und wir haben die meisten Spiele gewonnen und wir wollen nun das 18. Spiel gewinnen und nur das ist unser großes Ziel.“ Funkel erwartet keinen Selbstläufer gegen eine „sehr sehr gute Mannschaft. Wir können es kaum erwarten, auf den Platz zu gehen.“ Und dazu wird wohl auch Lemperle gehören. Eine Absprache mit den FC-Bossen hat es diesbezüglich offenbar nicht gegeben. „Die sportlichen Entscheidungen treffe ich“, sagte Funkel.

„Irgendwann muss man mal einen Schlussstrich ziehen“

Die Mannschaft habe unter dem Thema nicht gelitten, sagte Funkel. Einen Bruch habe es nicht gegeben. „Das hat auf das Spiel am Sonntag keinen Einfluss“, sagte Funkel. „Die Mannschaft hat mit einer Freude trainiert. Alle haben mitgezogen. Dieser nicht schöne Vorfall hat keinen Einfluss.“ Sollte Lemperle spielen, erwartet der 71-Jährige aber keine schlechte Reaktion der Fans. „Ich glaube, wir alle, das Publikum, die Fans wollen aufsteigen. Wir alle wollen, die Spieler auf dem Platz stehen unterstützen. Es ist die ganze Woche über den Fall gesprochen worden. Irgendwann muss man mal einen Schlussstrich ziehen“, sagte Funkel. „Dann sollte man das eine Ziel haben, gemeinschaftlich aufzusteigen. Jeder Spieler braucht die Unterstützung. Das ist der Appell, den ich an alle richte. Nehmt die Situation so an, wie sie ist. Und dann wollen wir gemeinschaftlich aufsteigen.“

Funkel betonte, dass eine mögliche Hereinnahme mit dem Mannschaftsrat und Staff abgesprochen sei. Neben Tim Lemperle könnte auch Dejo Ljubicic wieder in den Kader rücken. Der Mittelfeldspieler war in der vergangenen Woche nicht berücksichtigt worden. „Jeder ist in der Lage, zu spielen und einsatzbereit. Er im Grunde also auch“, sagte Funkel. Auch sonst kann der Coach wieder komplett aus dem Vollen schöpfen. „Es sind alle Spieler, die mir zur Verfügung stehen, sind soweit gesund, dass sie ohne Bedenken eingesetzt werden können. Das ist ein gutes Zeichen“, sagte Funkel.


Honeymoon-Effekt beim 1. FC Köln: Konnte Friedhelm Funkel so den Knoten lösen?

Friedhelm Funkel gelingt der erste Streich im Aufstiegsrennen
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Honeymoon-Effekt beim 1. FC Köln: Konnte Friedhelm Funkel so den Knoten lösen?

Friedhelm Funkel will den 1. FC Köln am Sonntag in die Bundesliga zurückführen. Zwei Spieltage vor Schluss übernahm der 71-Jährige – und plötzlich blüht der FC auf. Was hinter dem Aufschwung stecken könnte und wie viel Psychologie im Kampf um den Aufstieg steckt beim 1. FC Köln: Die Wahrheit hinter dem Funkel-Effekt.

„Viele Gespräche mit Spielern“ beschwörte FC-Interimscoach Funkel als psychologische Sofortmaßnahme für seine Mannschaft bei seiner Vorstellung vor einer Woche. Hinter der Trendwende der Geißböcke steckt allerdings sicher mehr als ein lockerer Plausch mit dem Personal beim 1. FC Köln: Die Wahrheit hinter dem Funkel-Effekt.

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Kurz nach Ostern wurden innerhalb von 24 Stunden gleich drei Trainer entlassen. Kaiserslautern trennte sich von Markus Anfang, Hannover setzte André Breitenreiter vor die Tür und Schalke 04 zog bei Kees van Wonderen die Reißleine. Drei Wechsel an einem Tag, der Gipfel einer in dieser Saison augenscheinlich besonders nervösen Liga. Und wo Turbulenzen sind, ist meist auch der 1. FC Köln nicht weit. Zwei Spieltage vor Saisonende vollzogen die Verantwortlichen der Domstädter ebenfalls einen radikalen Schritt und setzten Gerhard Struber vor die Tür. Anstelle des Österreichers holte man Friedhelm Funkel zurück ans Geissbockheim. Ein Risiko, das sich nun als Glücksgriff entpuppen könnte. Denn mit einem Sieg gegen Kaiserslautern könnte sich der 71-Jährige nach 2021 endgültig als Kandidat für eine Statue in Müngersdorf qualifizieren. Mit einem Punkt am letzten Spieltag wäre der direkte Wiederaufstieg perfekt. Und die Entscheidung des FC-Vorstandes, Struber vorzeitig freizustellen: Im Nachhinein wohl goldrichtig.

Kainz: “Impulse haben uns gut getan”

In seinem ersten Spiel am 33. Spieltag gegen Nürnberg nahm Funkel einige Veränderungen gegenüber seinem Vorgänger Gerhard Struber und dessen letzten Auftritt am 32. Spieltag vor: Er ließ Jan Thielmann und Florian Kainz über die offensiven Außen aufmarschieren und stellte Tim Lemperle als einzige Spitze ins Sturmzentrum. Und der Plan von Funkel und seinem Trainerteam ging gleich auf. Kainz bestätigte dies im Anschluss an die Partie gegen den Club: „Wir haben von der Grundordnung her etwas anders gespielt, auch die Herangehensweise war eine andere. Die Ansprache ist neu – diese Impulse haben uns, das hat man gesehen, gut getan.“

Sportwissenschaftler wie Sebastian Zart von der TU Kaiserslautern sehen in Trainerwechseln nicht nur neue Ideen, sondern vor allem den Wegfall alter Störfaktoren. Im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk im April 2023 erklärte er: „Leistung lohnt sich plötzlich wieder. Vielleicht gab es unzufriedene Grüppchen im Team, Spieler, die sich benachteiligt fühlten, nicht alles gaben – oder im schlimmsten Fall sogar gegen den Trainer spielten.“ Fällt dieser „Störfaktor” weg, spiele die Mannschaft befreiter auf. Plötzlich sei wieder jeder Zweikampf wichtig, jeder Pass ein Signal: „Ich will zurück ins Team.” Und so wird jeder Trainerwechsel auch zur Chance. Nicht nur für den neuen Mann an der Linie, sondern für die gesamte Mannschaft. Und das hatten die FC-Akteure in den letzten Wochen unter Ex-Coach Gerhard Struber sicher bitter nötig.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Wie Funkel die Geißböcke wachgeküsst hat

Florian Kainz spricht aus, was sich viele Cubverantwortliche bei einem Trainerwechsel erhoffen: den „neuen Impuls“. Beim 1. FC Köln ist im Spiel gegen den 1. FC Nürnberg genau dieser Effekt eingetreten. Nach zähen Wochen und bitteren Punktverlusten wie etwa dem frustrierenden Remis gegen Regensburg, scheint der FC rechtzeitig in die Spur gefunden zu haben. Das 3:1 am vorletzten Spieltag war mehr als ein überzeugender Sieg. Es war ein Signal. Köln hat die Handlungshoheit bewahrt. Die Mannschaft kann den Aufstieg am letzten Spieltag aus eigener Kraft klarmachen, denn nur ein Punkt reicht für den Weg zurück in Liga eins.

„Negative Ergebnisse verbunden mit negativen Erlebnissen können das Selbstvertrauen beeinträchtigen und gleichzeitig Einfluss auf die Motivation nehmen. Das kann sich wiederum negativ auf die Leistung auswirken, da Zweifel und Ängste die Überzeugung an die eigenen Fähigkeiten erschüttern können“, erklärte auch der sportpsychologische Berater Thorsten Loch im Dezember 2023 gegenüber come-on-fc.com. Ein neuer Trainer kann einer Mannschaft gerade in dieser Hinsicht durchaus einen anderen Impuls geben. So gibt es in der Psychologie zum Beispiel den Begriff des Honeymoon-Effekts, der auf den Sport adaptierbar ist. Gerade Akteure, die zuletzt eher außen vor waren oder kritisiert wurden, zeigen sich im neuen Umfeld mehr, scheinen motivierter, die Leistung innerhalb der Mannschaft steigert sich. 

Funkel: Unser Ziel mit allen Mitteln erreichen

Bereits bei seiner Vorstellung in der vergangenen Woche ließ Friedhelm Funkel keinen Zweifel an seiner Marschroute. Der Routinier sprach ruhig, aber mit Nachdruck: „Ich werde versuchen, der Mannschaft eine gewisse Lockerheit und Leichtigkeit zu vermitteln. Auch ein gewisses Selbstvertrauen. Und ich glaube, das ist mir auf meinen letzten Stationen immer gut gelungen. Wenn mir das auch dieses Mal wieder gelingt, dann werden wir am Ende in der Ersten Fußball-Bundesliga sein. Das ist mein Ziel, und das will ich mit allen Mitteln erreichen.“ Gegen Kaiserslautern, für die immerhin noch eine kleine Chance auf den Aufstieg besteht und die nichts zu verlieren haben, wird er auf jedes dieser Mittel angewiesen sein.

In der Psychologie gibt es allerdings auch den Honeymoon-Kater, der sich mit ein wenig Verzögerung einstellt, wenn die Betroffenen feststellen, dass die Veränderung vielleicht doch nicht nur positiv ist. Auch insofern hätten wohl viele FC-Fans nichts dagegen, wenn der Aufstieg am Sonntag perfekt gemacht wird.


Ausgerechnet Ragnar Ache könnte gegen den 1. FC Köln fehlen… ausgerechnet Ache

Ragnar Ache steht wohl auf der Liste des 1. FC Köln
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Ausgerechnet Ragnar Ache könnte gegen den 1. FC Köln fehlen… ausgerechnet Ache

Das mögliche Aus des Kölner Top-Scorers für das Duell gegen Kaiserslautern hatte Anfang der Woche für Aufruhr gesorgt. Nun droht auch der Top-Stürmer des FCK die Partie zu verpassen. Dennoch keine leichte Aufgabe für den 1. FC Köln: Ragnar Ache könnte im Spiel um den Aufstieg des FC fehlen.

Am Sonntag geht es für die Geißböcke um die Rückkehr ins Oberhaus. Das Duell wird sicher kein leichtes für den 1. FC Köln: Ache könnte im Spiel um den Aufstieg des FC fehlen.

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Nachdem die Causa Lemperle und der damit verbundene mögliche Ausfall des Kölner Top-Scorers so manchen Fan des 1. FC Köln wohl in Aufruhr versetzt hat, richtet sich der Fokus so langsam auf das Spiel gegen Kaiserslautern. Beim FCK bangt man derweil um Top-Torjäger Ragnar Ache. Der Stürmer musste laut Bild bereits am Mittwoch das Training frühzeitig abbrechen und soll mit bandagierter Wade vom Platz gehumpelt sein. Die Trainingseinheit am Donnerstag trat Ache gar nicht erst an. Die Geißböcke dürften den möglichen Ausfall des Stürmers wohl mit gemischten Gefühlen betrachten. So fiele zum einen ein gefährlicher Torschütze für das anstehende Duell am Sonntag gegen den 1. FC Kaiserslautern aus.

Ein Ausfall würde den FCK hart treffen

Zum Anderen betrachten gerade die Kölner Verantwortlichen die Probleme des Offensivspielers wohl auch unter dem Gesichtspunkt einer möglichen Verpflichtung. Ache steht bei den Geißböcken hoch im Kurs. Es soll bereits konkrete Gespräche mit dem 26-Jährigen gegeben haben, weitere sollen nach Saisonschluss folgen. Der FC wolle „Ragnar Ache im Falle des Aufstiegs fest verpflichten“, sagt Sky-Experte Florian Plettenberg. In dem Fall könnte sich der bekanntlich torgefährliche Stürmer mit Treffern gegen den 1. FC Köln am Sonntag also gegebenenfalls selbst den zukünftigen Arbeitgeber nehmen – welch Dilemma. Denn der Lauterer ist durchaus sehr torgefährlich und kommt in dieser Spielzeit in 29 Spielen auf 18 Tore und eine Torvorlage. In der kommenden Saison könnte er den FC in der Offensive verstärken. Ache ist auch ein Garant dafür, dass Lautern überhaupt noch eine Rolle im Aufstiegskampf spielt. Ein Ausfall würde den FCK nun also hart treffen.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Denn für die Roten Teufel geht es am Sonntag noch um die Möglichkeit, den Relegationsplatz zu erreichen. Dafür müsste Kaiserslautern allerdings drei Punkte im Kölner Stadion einfahren und gleichzeitig müssten Elversberg, Paderborn und Düsseldorf patzen. Wahrscheinlich wird sich erst morgen auf der Pressekonferenz des FCK herausstellen, wie es um einen Einsatz des Stürmers steht. Kölns Top-Scorer Lemperle trainierte hingegen am Donnerstag wieder unter Geheimhaltung am Geißbockheim.