„Positiv bekloppte Stimmung“: Der 1. FC Köln lässt sich die Laune vom Regen beim Rosenmontagszug nicht verderben

Ragnar Ache, Lukas Kwasniok und Jörn Stobbe auf dem FC-Wagen
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„Positiv bekloppte Stimmung“: Der 1. FC Köln lässt sich die Laune vom Regen beim Rosenmontagszug nicht verderben

Wie jedes Jahr nimmt der FC auch dieses Jahr wieder am Rosenmontagszug teil. Auf dem Kölner Wagen bringen unter anderem Lukas Kwasniok, Said El Mala und Marina Hegering Kamelle unter die Jecken: So ist die Stimmung beim 1. FC Köln beim Rosenmontagszug.

Auch wenn die Stimmung beim FC sportlich nicht gerade auf einem Höhepunkt ist, lassen sich die Vertreter des Vereins auf dem Wagen der Geißböcke den Spaß am Karneval nicht verderben: So ist die Stimmung beim 1. FC Köln beim Rosenmontagszug.

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Nach der alljährlichen Karnevalssitzung des 1. FC Köln am vergangenen Dienstag steht für den Verein am Montag die nächste Karnevals-Tradition an. Mit einem eigenen Wagen nehmen die Geißböcke am Rosenmontag an einem der größten Karnevalsumzüge im Rheinland teil. Und trotz der Niederlage gegen den VfB Stuttgart lassen sich die Kölner die Karnevalsstimmung nicht vermiesen, bevor es am Dienstag dann mit der Vorbereitung auf das Spiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim weitergeht. So bringen unter anderem Lukas Kwasniok, Ragnar Ache und Said El Mala kräftig Kamelle unter die Jecken.

„Ein Teil des Ganzen zu sein, ist schon was ganz Besonderes“

„Ich freu mich extrem drauf, mir das Ganze auch von oben anschauen zu können. Ein Teil des Ganzen zu sein, ist schon was ganz Besonderes“, freute sich Kwasniok darum schon bevor der FC-Wagen gestartet war bei RTL. „Das wird eine positiv bekloppte Stimmung sein“, so der Coach weiter. Bereits bei seiner ersten Pressekonferenz als FC-Trainer hatte Kwasniok erklärt, dass er sich darauf freue, das erste Mal den Karneval in Köln mitzumachen. „Ich bin einfach happy, noch da zu sein. Erlebt ja nicht jeder Trainer, der hier im Juli beginnt. Insofern würde ich sagen, ist schon mal eine Leistung“, witzelte der Coach dann vergangene Woche bei der alljährlichen Karnevalssitzung der Geißböcke.

Ebenso erfreut wie Kwasniok zeigte sich vor der Fahrt auch El Mala bei RTL: „Ich bin happy, dabei zu sein. Ich freue mich sehr, mit dem Team, mit dem Staff auf dem Wagen zu sein und den Leuten Süßigkeiten zuzuwerfen. Ich glaube, das ist so ein einmaliges Ding, das für immer in Erinnerung bleibt.“ Etwas von der Euphorie auf den Straßen möchte der 19-Jährige dann mit in die nächsten Spiele nehmen: „Ich glaube, das zieht einen dann schon mit, wenn man sieht, wie man hier gefeiert und gepusht wird.“

Premiere für Präsident Jörn Stobbe

Neben der Männer- ist natürlich auch die Frauenmannschaft auf dem FC-Wagen vertreten. Kapitänin Marina Hegering, Co-Trainer Noah Eberhardt und Angreiferin Vanessa Leimenstoll machen die Fahrt vom Aufstellungsort Höhe Sachsenring an durch die Stadt mit. „Ich freue mich jetzt schon. Ich bin gespannt, wie lang es geht, wie viel Menschen man sieht. Es ist eine Ehre“, so Leimenstoll kurz vor der Fahrt. Dabei waren die Vertreter und Vertreterinnen der Geißböcke immerhin etwas gegen den Regen geschützt, wie die Angreiferin erklärte: „Wir haben Ponchos. Das hält schon.“

Ebenfalls dabei auf dem Wagen mit der Nummer 67 sind U19 Chefcoach Stefan Ruthenbeck und Ahmet Kücükoglu (Co-Trainer U19). Auch Präsident Jörn Stobbe und Geschäftsführer Philipp Liesenfeld lassen sich den Spaß nicht entgehen. Komplettiert wird die Besetzung mit zwei Mitgliedern des „Clubs der Legenden“, nämlich Harald Konopka und Herbert Zimmermann.

Für Präsident Stobbe ist der Auftritt auf dem Wagen derweil ebenfalls eine Premiere: „Ich erwarte viel Freude, das Wetter ist scheißegal. Oben bilden sich schon erste Freundschaften, der Oberbürgermeister ist direkt bei uns in der Nähe einen Wagen vor uns. Für Köln eine Riesensache.“


Bittere Karnevalsspiel-Bilanz für den 1. FC Köln: Der frühzeitige Kampf gegen den Karnevalskater

Enttäuschung nach dem vergangenen Karnevalsspiel in Karlsruhe
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Bittere Karnevalsspiel-Bilanz für den 1. FC Köln: Der frühzeitige Kampf gegen den Karnevalskater

Mit einer ungewöhnlich frühen Anreise will der FC dem Karnevalstrubel vorerst aus dem Weg gehen. Das hat gleich mehrere Gründe. Einer dürfte eine besonders schwache Bilanz sein beim 1. FC Köln: Der FC will wieder ein Karnevalsspiel gewinnen.

Die Bilanz der Karnevalsspiele ist für den FC schon fast verheerend. In dem vergangenen Vierteljahrhundert gab es für Köln gerade einmal drei Siege am Karnevals-Wochenende. Diese Bilanz soll dringend aufpoliert werden und dafür geht man beim FC ungewohnte Wege.

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Verkleidet waren sie als Super Mario, als Rennfahrer oder als Cowboy – doch die ganz große Karnevalsstimmung soll beim FC in dieser Saison noch nicht aufkommen. Kölns Trainer Lukas Kwasniok hatte seinen Spielern am Dienstagabend auf der vereinseigenen Karnevalssitzung jedenfalls einen Zapfenstreich mit auf die Feier gegeben. Auch an Weiberfastnacht werden die Kölner dem Trubel wie berichtet aus dem Weg gehen. Der FC-Tross reist schon am Donnerstag Richtung Stuttgart, wo am Samstag das nächste Ligaspiel auf dem Plan steht. Am Freitag werden die Kölner noch eine Einheit in Frankfurt auf dem neuen Trainingscampus des DFB absolvieren. Der Fokus ist zu Beginn der tollen Zeit komplett auf die Begegnung bei den Schwaben gerichtet.

Keine gute Bilanz gegen den VfB

Es ist ein ungewohnter Weg, den sich die FC-Bosse überlegt haben und möglicherweise hat er mit der fast schon katastrophalen Karnevals-Bilanz der Kölner zu tun. In den vergangenen 26 Jahren gingen nur drei Karnevalsspiele an den FC. In den vergangenen 16 Jahren waren es neun Niederlagen, fünf Unentschieden, die sich zu zwei Siegen gesellten. 2019 gab es in der 2. Bundesliga einen 2:1-Erfolg über den FC Ingolstadt, ein Jahr später sorgten die Kölner mit einem 5:0-Erfolg über Hertha BSC für besonders fröhliche Karnevalstage. Besonders bitter auf der anderen Seite eine deutliche 0:3-Klatsche vor drei Jahren, die erste Niederlage des Jahres und das ausgerechnet in Stuttgart. Der VfB feierte damals dagegen den ersten Sieg in 2023.

Die Vorzeichen von damals haben sich verkehrt. Stuttgart ist mittlerweile wieder im oberen Tabellendrittel beheimatet, spielt regelmäßig international und peilt auch in dieser Saison wieder den europäischen Wettbewerb, am liebsten die Königsklasse an. Aktuell belegen die Schwaben den fünften Tabellenplatz, punktgleich mit RB Leipzig auf Rang vier und drei Zähler hinter dem Dritten aus Hoffenheim. Gegen den FC wollen die Schwaben nachlegen und gleichzeitig ihren eigenen Rekord einstellen. In den 80er Jahren blieb der VfB sieben Mal in Serie ohne Niederlage gegen die Geißböcke. Aktuell steht Stuttgart bei sechs. In der Liga gewannen die Kölner in Stuttgart vor mehr als zehn Jahren das letzte Mal. In den vergangenen zwölf Bundesliga-Partien gab es nur einen Erfolg. Die Aufgabe könnte also kaum schwerer sein.

In den vergangenen Jahren hatte die Feierei auch bei der Mannschaft bekanntlich Nachwirkungen. Spieler fielen erkrankt aus, in der vergangenen Saison verstießen einige Akteure, darunter Linton Maina, gegen Vereins-Auflagen und gingen trotz anderer Vorgabe an Weiberfastnacht feiern. Nun ist der Weg ein anderer, das Ziel aber klar: Die Mannschaft aber auch die FC-Fans sollen nicht erst am Rosenmontag viel Grund zum Feiern haben.


Biest, Michael Jackson und Schlümpfe – Karnevalstraining beim 1. FC Köln: „Dürfen auch mal über die Stränge schlagen“

Linton Maina Karnevalstraining
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Biest, Michael Jackson und Schlümpfe – Karnevalstraining beim 1. FC Köln: „Dürfen auch mal über die Stränge schlagen“

Am Dienstagmorgen fand das Training der Mannschaft von Lukas Kwasniok bereits früher statt. Die FC-Profis liefen anlässlich der Sessionseröffnung verkleidet auf den Platz. So sehen die Kostüme des 1. FC Köln am 11.11. aus.

Während der Länderspielpause gibt es für die Geißböcke einige Tage frei. Zur Trainingseinheit am Dienstagmorgen erschienen die Profis anlässlich des Beginns der Karnevalssession aber nochmal verkleidet. So sehen die Kostüme des 1. FC Köln am 11.11. aus.

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Als der Trainer des 1. FC Köln am 11.11.2021 nicht in rot-weißen Trainingsklamotten ,sondern im rosa Ganzkörper-Plüschanzug den Trainingsplatz vor dem Geißbockheim betrat, war die Überraschung der Zuschauer und Fans schon groß. Steffen Baumgart hatte sich anlässlich des Sessionsauftakts als „Schweinhorn“ verkleidet und sichtlich Freude daran. Zu seinem Aufzug sagte der ehemalige Coach damals, er hab sich das Kostüm „selber einfallen lassen. Ich habe lange dafür gebraucht und immer gesagt, auf den 11.11. arbeite ich hin“, so Baumgart damals. Auch FC-Trainer Lukas Kwasniok blickte bereits im Sommer auf das kölsche Event und versprach: „An meiner Kreativität wird es nicht scheitern.“ Und auch der neue Kölner Coach weiß um die Bedeutung des Datums: „Bei anderen Vereinen heißt es immer: ´Hoffentlich bekomme ich eine Winterjacke`. Hier heißt es: ´Hoffentlich erlebe ich den Elften im Elften`“, so Kwasniok im Sommer.


Erstes „Ziel“ erreicht

Dieses Ziel hat der 44-Jährige bei den Geißböcken nun erreicht und steht mit seiner Mannschaft nach dem zehnten Spieltag auf Tabellenrang neun. Nach der bitteren Derby-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach am vergangenen Samstag steht für die Geißböcke aktuell die dritte Länderspielpause an. Dementsprechend fehlten am Dienstag im Training auch einige Akteure, die mit ihren jeweiligen Nationalmannschaften unterwegs sind. Für die verbliebenen Spieler des 1. FC Köln sowie das Trainerteam um FC-Coach Kwasniok fand am Dienstagmorgen das letzte Training der Woche statt. Von Mittwoch bis einschließlich Sonntag haben die Geißböcke frei und können nochmal Kraft für die verbleibenden Duelle der Hinrunde tanken.


„Wenn das nicht an Karneval erlaubt ist…“

Die Trainingseinheit stand am Dienstag traditionell unter dem Karnevalsmotto. Und nicht nur Kwasniok hatte sich tatsächlich etwas einfallen lassen. Das gesamte Trainerteam lief als Schlümpfe auf. „Bei uns bezeichnet man Menschen, die nicht so viel draufhaben, leicht flapsig als Flöten-Schlümpfe. Insofern fehlt hier nur noch die Flöte“, sagte Kwasniok. „Die Flöte haben wir weggelassen, weil wir in dieser Saison schon ein bisschen was geleistet haben.“ Linton Maina war als Michael Jackson verkleidet, Marvin Schwäbe als Biest. Nach gut 20 Minuten war das Training schon wieder beendet. Da ab Mittwoch trainingsfrei ist, ist die Wahrscheinlichkeit nicht gering, dass der ein oder andere sich unters Volk mischt. Eine Vorgabe vom Trainer gibt es dabei nicht. „Zapfenstreich? Das sind so Ansagen aus der Vorkriegsgeneration. Ich habe das in der Jugend nicht gemacht und mache es bei erwachsenen Männern nicht“, sagte Kwasniok. „Sie dürfen auch mal über die Stränge schlagen. Wenn das nicht an Karneval erlaubt ist, dann hat man vielleicht nicht den Sinn des Lebens verstanden.“

Neben dem Erreichen des Elften im Elften hat der Coach ebenfalls eine Winterjacke erhalten. Ob sein weiteres Ziel erreicht wird, wird sich jedoch noch zeigen müssen. Kwasniok wünschte sich nämlich: „Ich möchte am Ende meiner FC-Zeit als ´Kölsche Jung` betitelt werden“.

FC-Karnevalstraining in Bildern

Luca Waldschmidt und Joel Schmied vom 1. FC Köln im Karnevalskostüm
Luca Waldschmidt und Joel Schmied vom 1. FC Köln im Karnevalskostüm
Ragnar Ache und Jusuf Gazibegovic vom 1. FC Köln im Karnevalskostüm
Ragnar Ache und Jusuf Gazibegovic vom 1. FC Köln im Karnevalskostüm
Ron-Robert Zieler vom 1. FC Köln im Karnevalskostüm
Ron-Robert Zieler vom 1. FC Köln im Karnevalskostüm
Cenk Özkacar und Alessio Castro-Montes vom 1. FC Köln im Karnevalskostüm
Cenk Özkacar und Alessio Castro-Montes vom 1. FC Köln im Karnevalskostüm
Kristoffer Lund vom 1. FC Köln im Karnevalskostüm
Kristoffer Lund vom 1. FC Köln im Karnevalskostüm
Ragnar Ache Karnevalstraining
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Lukas Kwasniok Karnevalstraining
Lukas Kwasniok Karnevalstraining
Tom Krauß Karnevalstraining
Tom Krauß Karnevalstraining
Lukas Kwasniok Karnevalstraining
Lukas Kwasniok Karnevalstraining

22. Spieltag: Der 1. FC Köln spielt an Karneval in Stuttgart

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22. Spieltag: Der 1. FC Köln spielt an Karneval in Stuttgart

Es wird bereits fleißig über den kommenden Spielplan der Bundesliga spekuliert. Nun ist ein Duell offiziell: Der 1. FC Köln ist an Karneval zu Gast beim VfB Stuttgart. Das gab der Verein am Donnerstagabend bekannt.

Karneval in Baden-Württemberg? Um genau zu sein beim VfB. Der 1. FC Köln ist an Karneval zu Gast beim VfB Stuttgart. Das gab der Verein am Abend bekannt.

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Das Spiel selbst ist noch nicht genau terminiert. Es wird wohl Mitte Februar, sicher aber am 22. Spieltag, ausgetragen. Die beiden Teams sind bislang in 106 Pflichtspielen, 96 davon in der Bundesliga, aufeinandergetroffen. Mit 41 Siegen, 27 Unentschieden und 38 Niederlagen ist die Bilanz aus FC-Sicht positiv. Der komplette Spielplan der DFL wird am Freitag bekannt gegeben. Am Donnerstag gab es bereits die Benennung erster Spiele. Zum Auftakt der neuen Saison empfängt der FC Bayern München im Topspiel RB Leipzig in der Allianz-Arena, außerdem wurde schon die Begegnung Eintracht Frankfurt gegen Werder Bremen offiziell bestätigt. Alle weiteren Spieltage gibt es am Freitag. Die genaue Terminierung findet meist in Blöcken statt.

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Nicht die besten Erinnerungen

Karnevalsspiele sind für den FC nicht gerade in bester Erinnerung. Seit sechs Jahren haben die Kölner keins mehr gewonnen. 2020 gewann der FC gegen Hertha BSC 5:0, ein Jahr zuvor setzte sich Köln gegen Ingolstadt 2:1 durch. Sonst gewannen die Geißböcke keine Begegnung der vergangenen 15 Jahre. Im vergangenen Jahr unterlag der FC dem Karlsruher SC 0:1. Der FC hat bereits auf seinen Sozialen Kanälen die ersten Posts zu dem Thema abgeschickt: „Die DFL hilft uns netterweise bei der schnellstmöglichen Karnevalsplanung. Heute wurde bereits ein feststehender Spieltag veröffentlicht, bevor morgen der gesamte Spielplan kommt. Für allen jecken FC-Fans: Karneval geht’s nach Stuttgart zum VFB“, heißt es in einem Post, der mit Karnevalsbildern vergangener Tage garniert ist.