An diesen Baustellen müssen Kessler und Co. beim 1. FC Köln jetzt arbeiten

Thomas Kessler bei einem Spiel des 1. FC Köln
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An diesen Baustellen müssen Kessler und Co. beim 1. FC Köln jetzt arbeiten

Im Sommer wurde der Kölner Sportdirektor für seine starken Transfers gefeiert. Doch die Euphorie ist ein wenig verflogen. Nun folgt die Winterzeit und damit die kurzfristige Planung für die Rückrunde, aber auch schon für den kommenden Sommer beim 1. FC Köln: Diese Aufgaben warten jetzt auf Thomas Kessler.

Zwölf Neuverpflichtungen präsentierte Thomas Kessler im Sommer. Es gab auch zahlreiche Abgänge bei den Geißböcken. Nun stehen die nächsten Planungen an beim 1. FC Köln: Diese Aufgaben warten jetzt auf Thomas Kessler.

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Thomas Kessler war nach der 0:1-Niederlage der Geißböcke am Samstagabend bedient. „Es benötigt jetzt ein wenig Abstand. Wir sehen uns ein paar Tage nicht, aber wir können im Hintergrund weiter daran arbeiten, Themen nach vorne zu treiben“, sagte der Sportdirektor. Tatsächlich hat der Ex-Keeper der Kölner einige Aufgaben vor der Brust.

Der FC wird sich verstärken müssen

Kader-Baustellen: Nach den jüngsten Spielen – vor allem gegen St. Pauli, Werder Bremen und Union Berlin – gibt es wohl kein Zweifel, dass die Kölner auf einigen Positionen nacharbeiten müssen. Ein Innenverteidiger dürfte angesichts der dünnen Personaldecke noch die größte Stellschraube sein. Allerdings werden die Geißböcke einen Abwehrspieler benötigen, der sofort hilft. Durch den Ausfall von Timo Hübers fehlt den Kölnern ein Innenverteidiger, der nicht nur routiniert verteidigt, sondern auch in der Lage ist, das Spiel aufzubauen. Doch werden die Kontrahenten ihre defensiven Leistungsträger im Winter natürlich nicht einfach abgeben. Unter diesen Gesichtspunkten ist eine Leihe wohl die wahrscheinlichste Option.

Zuletzt verstärkte sich aber immer mehr der Eindruck, dass es mit der Verstärkung der letzten Defensivkette nicht getan ist. Auf den von Lukas Kwasniok als besonders wichtig erachteten Positionen des Wingbacks läuft es beim FC eben doch nicht so rund wie zunächst angenommen. Vor allem Kristoffer Lund offenbarte zuletzt doch erhebliche Probleme, wirkte zunehmend verunsichert. Durch den Weggang von Jusuf Gazibegovic fehlt eine weitere Alternative. Alessio Castro-Montes hinkt den eigenen Erwartungen noch hinterher. Eine Verstärkung für die Schiene gilt ebenfalls als wahrscheinlich. Weiteren Bedarf könnte es bei einem kreativen Offensivspieler geben. Eine weitere Verstärkung in vorderster Front gilt aktuell eher als unwahrscheinlich.

Zehn Verträge laufen im Sommer aus

Auslaufende Verträge: Eine weitere Vakanz könnte im zentralen Mittelfeld entstehen. Denn nach wie vor gibt es noch keine Entscheidung zur Zukunft von Eric Martel. Der Sechser hat noch bis zum Ende der Spielzeit Vertrag. Sollte Martel diesen nicht verlängern, würden die Kölner nur noch in diesem Winter eine Ablöse kassieren können. Martel ist nicht die einzige Unbekannte in Köln. Inklusive der Leihspieler laufen neun Verträge 2026 aus. Der Kontrakt von Timo Hübers dürfte verlängert werden. Große Fragezeichen stehen aktuell hinter Dominique Heintz und Florian Kainz. Ersterer hat sich in dieser Spielzeit bereits mehrfach für eine Vertragsverlängerung beworben.

Allerdings ist die Situation in der Innenverteidigung gerade durch die Verletzung von Hübers sowie die Zukunft der Leihspieler Elias Bakatukanda und Julian Pauli recht undurchsichtig. An anderer Stelle verdichten sich die Hinweise: Die Kaufoption von Jakub Kaminski wird man in Köln ziehen wollen. Der Pole ist in dieser Saison einer der absoluten Lichtblicke. Bei Tom Krauß gibt es die Kaufpflicht, die beim Klassenerhalt greift. Die Fragezeichen hinter Cenk Özkacar und Kristoffer Lund dürften da schon größer sein. Der FC wird sich aber auch jetzt schon Gedanken über die Spieler machen, deren Verträge dann 2027 auslaufen. Darunter fallen Spieler wie Marvin Schwäbe, Marius Bülter und Luca Waldschmidt.

Youngster: Eine vermeintliche Talenteflucht wird sich Thomas Kessler sicherlich nicht nachsagen lassen wollen. In der jüngeren Vergangenheit haben die Kölner bekanntlich einige junge Spieler – oft ablösefrei, oft unter Wert – abgegeben. Auch aktuell gibt es wieder einige Spieler, deren Zukunft noch nicht geklärt ist. Bei Neo Telle könnten die Zeichen auf Abschied stehen. Der Innenverteidiger hat nur noch bis 2026 Vertrag. Bei den Profis erhielten zuletzt andere Nachwuchsspieler den Vorrang und auch bei der U21 ist der Abwehrspieler alles andere als gesetzt. Zudem wird sich Kessler mit den Kaderplanern überlegen, welche Spieler schon bald das Zeug zum Profi haben. Diesen werden die Kölner Verantwortlichen dann einen potenziellen Weg in Köln aufzeichnen. Ob die Youngster beim FC bleiben, liegt aber mitunter auch an den Erwartungen der Akteure oder deren Berater.


Wintertransfers: Was hat der 1. FC Köln im Winter noch vor?

Thomas Kessler arbeitet auch diesen Winter am Kader des 1. FC Köln
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Wintertransfers: Was hat der 1. FC Köln im Winter noch vor?

Auch am Samstag war FC-Trainer Lukas Kwasniok gegen den FC St. Pauli wieder gezwungen, zu basteln. Und so scheint es, als gäbe es bei den Geißböcken im kommenden Transferfenster Handlungsbedarf, allerdings nicht um jeden Preis. Vor allem die Defensive könnte allerdings nochmal verstärkt werden mit Wintertransfers: Bessert der 1. FC Köln noch einmal nach?

Auch in diesem Winter wäre der FC handlungsfähig, könnte aber wohl nicht die ganz großen Sprünge machen. Schnellschüsse wie vor einem Jahr will Thomas Kessler wohl nicht tätigen bei den Wintertransfers: Bessert der 1. FC Köln noch einmal nach?

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Wäre der späte Ausgleich am Samstagnachmittag im Duell gegen den FC St. Pauli nicht noch gefallen, der FC hätte nicht nur drei Punkte eingefahren, erst zum dritten Mal in dieser Serie hätten die Geißböcke zu Null gespielt. Zum ersten Mal seit mehr als zwei Monaten wohlgemerkt. Zumindest nach der offensichtlichen Statistik wäre das wohl ein Beweis für eine starke Defensivleistung gewesen – trotz Verletzungsmisere. Auch mit dem Gegentor, das die Geißböcke immerhin zwei Punkte kostete, hatte es die Kölner Verteidigung laut Statistik recht gut gemacht. Insgesamt kam St. Pauli auf einen xGoals-Wert von 0,2. Die Qualität der Chancen ließ also nur 0,2 Tore erwarten, während der FC auf zwei Tore zusteuerte. Der Treffer hatte am Ende eine Wahrscheinlichkeit von unter zwei Prozent – der niedrigste Wert des gesamten Spieltags.

„Da machen wir uns ganz in Ruhe Gedanken drüber“

Man könnte also meinen, dass es in der Kölner Hintermannschaft keinen großen Handlungsbedarf gibt. Nur entspricht das nicht so ganz der Realität. Zum einen spielten die Nordlichter in der Offensive erschreckend schwach, fanden eigentlich dort gar nicht statt. Oder anders: Die Kölner Defensive machte einen guten Job, nur stellte der Gast diese auch nicht vor die allergrößten Herausforderungen. Zum anderen musste Lukas Kwasniok am Wochenende einmal mehr „basteln“, wie er die Suche nach der perfekten Aufstellung im Vorfeld selbst nannte. Es wäre also schon fahrlässig aus dem Spiel von Samstag abzuleiten, dass es keinen großen Handlungsbedarf in Sachen Kaderplanung gäbe. „Es ist ja kein Geheimnis, dass uns in der Innenverteidigung Spieler verletzungsbedingt weggebrochen sind. Der Trainer ist schon gezwungen, auch ein bisschen zu basteln. Da machen wir uns ganz in Ruhe Gedanken drüber“, erklärte Thomas Kessler am Samstag bei „Sky“.  

Man hat also im Kader schon Stellschrauben gefunden, an denen man drehen könnte. Das hatte auch Ulf Sobek auf der Pressekonferenz am vergangenen Montag erklärt. „Das ist natürlich schon die Aufgabe des Sportdirektors gemeinsam mit den Trainern zu schauen, ob wir uns da im Winter noch punktuell und wenn auch auf welchen Positionen wir uns verstärken“, hatte der Vizepräsident erklärt. Und so sagte auch Kessler am Samstag, dann man den „Markt analysiere“. Sprich: Der FC schaut sich um. Wenngleich der Handlungsbedarf dann wohl keinen Schnellschuss mit sich bringen wird. Die Transfersituation hat sich beim FC im Sommer grundlegend verändert. Kessler investiert, doch bedeutet das sicher nicht, dass der Sportdirektor auf Teufel komm raus aus dem Bauch Spieler verpflichtet.

„Wer gibt im Winter gerne seine besten Spieler ab?“

Einen Winter wie im Vorjahr soll es nicht geben. Zur Erinnerung, der FC verpflichtete im ersten Transferfenster nach dem Registrierungsverbot vier Spieler. Anthony Racioppi kam als zweiter Keeper, verlor den Posten aber zwischendurch an den damals 39-jährigen dritten Keeper Philipp Pentke. Jusuf Gazibegovic wurde als Königstransfer gefeiert, spielt unter Lukas Kwasniok aber keine Rolle und wird den Verein möglicherweise nach nur einem Jahr wieder verlassen. Imad Rondic kam wiederum als Sturmhoffnung, wurde mittlerweile an Raków Częstochowa verliehen, wartet da nach wettbewerbsübergreifend 15 Spielen noch auf seinen ersten Treffer. Einzig Joel Schmied hat sich zu einer verlässlichen Größe bei den Kölnern entwickelt – allerdings auch mit reichlich Verspätung.

Beim FC war man im vergangenen Winter sehr darauf bedacht, gerade den Transfer von Rondic nicht als Notlösung zu verkaufen. Doch eigentlich gibt es wohl keinen besseren Begriff für die Verpflichtung. Denn ursprünglich hatten andere Namen als Stürmer auf der Kölner Liste gestanden. „Ich erzähle ja nichts Neues, dass es im Winter nicht immer ganz so einfach ist, da auch die Wunschkandidaten zu bekommen“, sagte Kessler am Samstag. „Wer gibt im Winter gerne seine besten Spieler ab?“ Wohl nur, wenn das nötige Kleingeld fließt. Große Sprünge werden die Geißböcke ohnehin nicht machen. „Ja, die finanziellen Möglichkeiten sind da. Wir sind handlungsfähig“, erklärte der Sportdirektor. „Aber es ist nicht so, dass wir jetzt aus dem Vollen schöpfen können und einfach irgendwelche wilden Dinge tun.“

Heißt: Die Kölner sehen schon Handlungsbedarf – nur eben nicht um jeden Preis. Vor allem auf den Positionen der Außen- und Innenverteidiger könnte noch etwas passieren. Ein Muss ist das aus FC-Sicht wohl nicht, ein Kann, wenn es sich um eine direkte Verstärkung handelt, die sich die Kölner auch leisten können.


Verträge, Verstärkung und Transfers: Für Thomas Kessler stehen zum Jahresende wohl einige Herausforderungen an

Thomas Kessler wirkt nachdenklich
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Verträge, Verstärkung und Transfers: Für Thomas Kessler stehen zum Jahresende wohl einige Herausforderungen an

Für seine Sommertransfers wurde er in höchsten Tönen gelobt. Kein Wunder, ein Großteil der Neuverpflichtungen schlug beeindruckend ein. Doch zum Ende des Jahres warten die nächsten Herausforderungen beim 1. FC Köln: Thomas Kessler steht wohl vor einem arbeitsreichen Winter.

Zahlreiche Verträge laufen aus, Kaderentscheidungen sind zu treffen und zum Ende des Jahres ist wohl auch der ein oder andere Transfer geplant beim 1. FC Köln: Thomas Kessler steht wohl vor einem arbeitsreichen Winter.

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Möglicherweise verhinderte Karneval bei dem ein oder anderen FC-Spieler eine gesamte Woche „Kopf frei bekommen“ vor dem Endspurt Richtung Weihnachten. Dass Lukas Kwasniok seinen Spielern in der letzten Länderspielpause des Jahres noch einmal eine etwas längere Auszeit gönnt, ist nicht unbekannt. In der vergangenen Saison verabschiedete der Coach die Mannschaft des SC Paderborn für eine ganze Woche in den Kurzurlaub. Dieses Mal sind es immerhin noch fünf Tage. Und dann soll mit Vollgas der letzte Block in 2025 angegangen werden, mit dem Auftakt gegen Eintracht Frankfurt am Samstag in einer Woche. Auf dem Trainingsplatz ist es dieser Tage also ein wenig leiser. Auch für Thomas Kessler und Co. steht noch ein spannendes Jahresfinale auf dem Programm. Denn der Sportdirektor hat mit seinem Team sicherlich noch einige Punkte auf seiner To-do-Liste stehen.

Zahlreiche Verträge laufen aus

So laufen insgesamt zehn Verträge zum Ende der Saison aus. Und Kessler wird wohl nur ungerne mit Spielern mit auslaufendem Vertrag in die Rückrunde starten. Darunter befinden sich mit Tom Krauß, Cenk Özkacar, Kristoffer Lund und Jakub Kaminski vier Leihspieler. Für alle vier sollen die Kölner eine Kaufoption besitzen, beziehungsweise für Krauß eine Kaufpflicht. Die Vertragssituation um die Leihspieler ist also eine komfortable. Die FC-Verantwortlichen werden sicherlich die weitere Entwicklung der Akteure abwarten wollen. Bei Kaminski deutet allerdings schon jetzt sehr viel auf eine feste Verpflichtung hin. Die Ablöse soll dann bei rund fünf Millionen Euro liegen. Bei den weiteren Kandidaten ist die Ausgangslage wohl ein wenig komplizierter. Timo Hübers und Luca Kilian arbeiten hart an ihrem Comeback. Im vergangenen Winter verlängerte der FC den Kontrakt mit Kilian, einen Tag vor Weihnachten und kurz nach der Reruptur seines Kreuzbandes. Das ist mittlerweile bekanntlich wieder gerissen. Eine Rückkehr ist komplett offen.

Genauso, wie der FC in diesem Fall mit dem Vertrag des Abwehrspielers umgeht. Dass auch Timo Hübers eine Vertragsverlängerung angeboten bekommt, scheint wahrscheinlich. Der Innenverteidiger fällt ebenfalls lange aus. Es ist nicht ausgeschlossen, dass Hübers in dieser Saison gar nicht mehr zum Einsatz kommt. Die weiteren Situationen sind ebenfalls nicht ohne. So laufen die Verträge von Florian Kainz und Dominique Heintz ebenfalls aus. Beide müssen sich mit ihrer neuen Rolle als Ergänzungsspieler zurecht finden. Dass beide auch in der Bundesliga noch mithalten können, haben sie in dieser Spielzeit bewiesen – auch von Beginn an. Dennoch ist bei beiden Akteuren nicht klar, wie es weitergeht und ob sie sich auch weiterhin beim FC sehen. Dazu sind beide Akteure sehr verdient in Köln. Kainz ist aktuell der Rekordspieler unter den aktiven, steht kurz vor seinem 200. Spiel, Heintz kommt immerhin auf 156 Einsätze für die Geißböcke.

Transfers im Winter wahrscheinlich

Verlängern würden die Kölner Verantwortlichen dagegen mit Eric Martel. Der Sechser beweist sich aktuell wieder als Innenverteidiger und ist neben Jakub Kaminski der einzige Spieler, der immer in der Startelf stand. Auch, wenn sich Martel noch nicht entschieden hat, dürfte die Verlängerung des Kontrakts ein hartes Stück Arbeit werden. Denn die Verlockung aus dem Ausland wird nicht klein sein. Auch mit Neo Telle wollten die Kölner eigentlich verlängern. Der Innenverteidiger feierte in der vergangenen Saison sein Profidebüt. Der eigentliche Plan war im Sommer, den Vertrag zu verlängern und dem Talent über eine Leihe Spielpraxis zu ermöglichen. Dazu ist es nicht gekommen. Nun spielt der Abwehrspieler in der U21, allerdings nicht als Stammspieler. Gegen Rödinghausen saß der Youngster 90 Minuten auf der Bank.

Neben möglichen Vertragsverlängerungen dürften aber auch weitere Personalentscheidungen anstehen. Unter anderem sollen die Kölner aufgrund der Verletzung von Timo Hübers auf der Suche nach einem weiteren Innenverteidiger sein. Ebenfalls kein leichtes Konstrukt. Denn sollte der Vertrag des Abwehrspielers verlängert werden, dürften die Kölner in der kommenden Spielzeit vor einem kleinen Luxusproblem stehen. Mit Julian Pauli und Elias Bakatukanda kommen eigentlich zwei Zukunftsversprechen nach ihren Leihen zurück zum Geißbockheim. Naheliegend wäre wohl eine kurzfristige Leihe in diesem Winter. Auch auf der Sechs könnte es weiteren Bedarf geben – je nachdem, wie es mit Eric Martel weitergeht. Und auch auf der anderen Seite kann es durchaus noch Veränderungen geben.

Vor allem hinter Jusuf Gazibegovic steht derzeit ein großes Fragezeichen. Der Rechtsverteidiger spielt unter Lukas Kwasniok überhaupt keine Rolle. Seit dem 2. Spieltag stand Gazibegovic nicht mehr auf dem Platz. Für den Abwehrspieler geht es aber auch darum, den Traum von der WM am Leben zu lassen. Bosnien hat noch alle Chancen auf die direkte WM-Quali, mindestens aber auf die Playoffs. Nur hat Gazibegovic seinen Stammplatz in der Nationalmannschaft verloren. Pluspunkte wird er auf der Kölner Bank nicht sammeln. Möglicherweise wird es auch weitere Veränderungen geben – wenn auch nicht zwingend wahrscheinlich. Denn sicherlich wird der ein oder andere Leistungsträger der Vorsaison mit seiner aktuellen Rolle hadern. Spannend ist auch die Frage, wie es mit Sargis Adamyan weitergeht. Der Stürmer spielt aktuell in der Regionalliga, dürfte da aber der Best-Verdiener sein. So oder so: Auf Thomas Kessler und Co. wartet viel Arbeit.

Ein Vorbild für El Mala? Darum ist Jakub Kaminski unverzichtbar für den 1. FC Köln

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Ein Vorbild für El Mala? Darum ist Jakub Kaminski unverzichtbar für den 1. FC Köln

Während alle über Said El Mala reden, betonte FC-Coach Lukas Kwasniok nach dem Spiel gegen Augsburg den Wert eines anderen Geißbocks: Das macht Jakub Kaminski unverzichtbar beim 1. FC Köln

Unruheherd für Gegner und Dauerbrenner auf dem Flügel: Das macht Jakub Kaminski unverzichtbar beim 1. FC Köln

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Nur wenige Zentimeter trennten Jakub Kaminski am Samstag davon, um den FC gegen Augsburg in Führung zu bringen. Nach einer schönen Kombination über Luca Waldschmidt legte sich der Pole den Ball zurecht, sein Schuss aus 16 Metern klatschte jedoch nur an den Außenpfosten. Den überfälligen Treffer der Kölner erzielte dann der eingewechselte Said El Mala dann bekanntlich sehenswert zum Punktgewinn gegen die Fuggerstädter. Die Eins-gegen-Eins-Situationen, das Hochgeschwindigkeitsdribbling El Malas und auch die sich häufenden spielentscheidenden Tore sind es, die den El-Mala-Hypetrain auf Tempo halten.

Die überbordende Euphorie um den 19-Jährigen lenkt dabei den Blick von den Spielern, die gleichermaßen, wenn nicht vielleicht sogar einen größeren Anteil an dem bislang erfolgreichen Saisonstart der Kölner haben. FC-Coach Lukas Kwasniok äußerte dazu im Anschluss an das Unentschieden gegen den FCA: “Er ist ein Highlight-Spieler, bis zu einem guten Bundesliga-Spieler, da liegen noch Welten dazwischen. Es bringt nichts, nur Highlights zu setzen und insgesamt der Mannschaft nicht zu helfen. Kaminski ist sicherlich nicht so ein absoluter Highlight-Spieler, ist aber sicherlich nochmal zwei, drei Klassen weiter und wertvoller für die Mannschaft. Deswegen ist es unsere Aufgabe, ihn dahin zu bringen, wo Kaminski jetzt anfang Zwanzig ist. Ich hab das Gefühl, dass er die Phase hier genießt und wir genießen sie auch.”

Das macht Kaminski zum Unterschiedspieler

Doch worin könnte der von Kwasniok benannte Klassenunterschied konkret bestehen? Ein Alleinstellungsmerkmal Kaminskis ist, dass er nicht nur bei den Geißböcken, sondern ligaweit auf Platz zwei der Spieler mit den meisten abgespulten Kilometern ist (82). Beim FC kommt einzig Eric Martel auf bisher 80. Beide Spieler stellen sich mit ihren Läufen in den Dienst der Mannschaft und verkörpern die von Kwasniok geforderte Aufopferungsbereitschaft. Bei Kaminski ist zudem eine weitere Statistik entscheidend: Mit 533 intensiven Läufen liegt er im mannschaftsinternen Vergleich weit vor Sebastian Sebulonsen, der in dieser Kategorie den zweiten Platz belegt (403). Aus diesen Zahlen lässt sich ableiten: Kaminski ist in der Offensive ein Unruheherd für den Gegner. Es sind unter anderem seine Läufe, die der FC-Offensive die Wucht verleihen, die sie zu einer der fünf erfolgreichsten Tormaschinerien der Liga nach sieben Spieltagen macht.

Der Kaminski-Plan geht bislang voll auf

Neben einem Pool von Neuverpflichtungen, die unter Kwasniok regelmäßig und meist von Anfang an zum Zug kommen, ist auch Jakub Kaminski eine unangefochtene Stammkraft in Kwasnioks stark variierenden Systemen. Im Interview mit dem polnischen Sportsender „sport.tvp.pl„ im September erklärte der 23-Jährige, welchen Anteil das persönliche Verhältnis mit den sportlichen Verantwortlichen des 1. FC Köln bei seiner Entscheidung für seinen Wechsel ans Geißbockheim hatten- und auch ein Erklärungsansatz für die überzeugenden Auftritte aktuell sein können: „Augsburg war auch an mir interessiert, aber nach Gesprächen mit Trainer Lukas Kwasniok und Sportdirektor Thomas Kessler war ich fest entschlossen, nach Köln zu gehen. Das habe ich in den Knochen gespürt.“

Anhand der Personalie Kaminski zeigt sich, welche Erfolge möglich sind, wenn Trainer und Sportdirektor in der Kaderplanung einen engen Draht haben und über die nötigen Mittel verfügen, Spieler zu verpflichten, die den Anforderungen an Spielidee und taktische Kniffe des Trainers erfüllen können: „Ich bin ein schneller, dynamischer Spieler, der mit und ohne Ball mit hoher Intensität arbeitet. Im Moment bekomme ich das Vertrauen vom Coach und versuche, mich zu revanchieren. Ich habe in den ersten beiden Spielen 90 Minuten gespielt, was in der Offensive nicht oft vorkommt. Ich bin froh, dass der Trainer mir vertraut, so habe ich es geschafft, vorerst etwas Stabilität zu finden”, schlussfolgerte Kaminski.

Für den Austausch zwischen Spieler und Trainer ist es sicher hilfreich, dass Kwasniok sich mit Kaminski auch in dessen Muttersprache austauschen kann. Kwasniok, der in Gliwice (Polen) geboren wurde, kann somit eine persönlichere Bindung zu Kaminski aufbauen und ein Vertrauensverhältnis stärken. Dies kann zumindest teilweise die sportlichen Leistungen erklären, die der Flügelspieler aktuell zeigt.


Nach dem Transfersommer geht es weiter: Thomas Kessler hat beim 1. FC Köln die nächsten Aufgaben vor der Brust

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Nach dem Transfersommer geht es weiter: Thomas Kessler hat beim 1. FC Köln die nächsten Aufgaben vor der Brust

Die Zeit der Erholung ist für FC-Sportdirektor Thomas Kessler wahrlich nicht lang. Nach den intensiven Wochen, in denen der 39-Jährige den Kölner Kader im Sommer neu zusammengestellt hat, stehen nun bereits die nächsten Aufgaben auf dem Plan beim 1. FC Köln: Thomas Kessler hat viel Arbeit vor sich.

Nach dem Umbruch im Sommer stehen für den Winter ebenfalls einige Entscheidungen an. Und dabei geht es gar nicht so sehr um weitere Neuzugänge, sondern viel eher darum, sich um die Zukunft zu kümmern. Denn es bahnt sich weitere Bewegung an beim 1. FC Köln: Thomas Kessler hat viel Arbeit vor sich.

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Nur wenige Tage nach dem Deadline Day am 1. September ging es für Thomas Kessler erst einmal in den Urlaub. „Die Transferphase ist grundsätzlich eine sehr intensive Zeit, in der man als Sportdirektor ständig erreichbar sein muss. Nach der Transfersperre und dem Aufstieg war in diesem Sommer ein größerer Umbruch notwendig“, erklärte der ehemalige Kölner Torhüter erst in der vergangenen Woche im Interview bei fc.de. „Wir haben auf den letzten Metern noch einiges umgesetzt. Danach hat es aber gutgetan, im Urlaub ein paar Tage die Akkus wieder aufzuladen.“ Neue Kraft zu sammeln scheint dieser Tage auch nicht ganz unbedeutend, denn auf den Kölner Sportdirektor wartet wohl noch in diesem Kalenderjahr ein ganzes Stück Arbeit.

Der Fokus liegt bei möglichen Abgängen

Der Fokus liegt aktuell wohl eher nicht auf weiteren Neuverpflichtungen. Die sind im kommenden Winter zwar alles andere als ausgeschlossen, auch finanziell möglich, doch ist die Frage nach der Notwendigkeit angesichts des starken Saisonauftakts durchaus berechtigt. Vielmehr wird es um mögliche Abgänge und ganz sicher auch um die Planung für die kommende Spielzeit gehen. Denn stand jetzt laufen die Verträge von sieben Spielern aus. Darunter die der beiden 32-Jährigen Florian Kainz und Dominique Heintz. Ob die Kontrakte der Routiniers verlängert werden sollen, hängt wohl auch mit den Leistungen zusammen, die wiederum an Einsatzzeit geknüpft sein werden. Kainz kommt bislang nicht über die Jokerrolle hinaus, Heintz spielte gegen die TSG am vergangenen Wochenende das erste Mal. Offen ist auch, wie es mit Luca Kilian nach dessen dritten Kreuzbandriss weitergeht.

Bei Timo Hübers und Eric Martel ist der Verein sehr an einer Vertragsverlängerung interessiert. Doch beide Akteure lassen sich noch Zeit mit ihrem Kontrakt. Hübers wurde schon im vergangenen Sommer nach Äußerungen in einem Podcast mit einem möglichen Wechsel ins Ausland in Verbindung gebracht worden. Tatsächlich gab es immer mal wieder Interesse aus England und Italien. Martel erbat sich dagegen ein wenig Bedenkzeit. Der Sechser hatte erst vor einigen Wochen im Interview mit come-on-fc.com betont, dass er auch weiterhin erst einmal abwarten wolle, wie sich die Hinrunde so entwickelt. Zweifelsfrei sind die Geißböcke auf einem guten Weg. Eine Entscheidung steht aber nicht unmittelbar bevor. Ebenfalls gerne verlängern würden die Kölner mit Neo Telle. Bislang steht keine Vertragsverlängerung an und das verhindert dann auch die eigentlich angestrebte Leihe des Youngsters. Dass sich Telle bislang so viel Zeit lässt, spricht nicht gerade für den FC.

Feste Verpflichtung beim FC?

Zudem sind aktuell vier Spieler ausgeliehen. So früh in der Saison wird sicherlich noch keine Entscheidung darüber fallen, ob der FC sich eine feste Verpflichtung vorstellen kann. Bei Jakub Kaminski dürfte es nach aktuellem Stand keine zwei Meinungen geben. Doch die Saison ist noch lang. Für Kaminski, Cenk Özkacar und Kristoffer Lund konnten die FC-Bosse eine Kaufoption im Vertrag verankern. Kopfzerbrechen wird Kessler die aktuelle Situation also nicht bereiten. Bei Tom Krauß erst recht nicht. Denn bei dem gebürtigen Leipziger gibt es keine Kaufoption, sondern eine Kaufpflicht und die ist dem Vernehmen nach an die Klassenzugehörigkeit geknüpft. Sollte der FC erstklassig bleiben, wird auch Krauß weiterhin das Trikot der Kölner in der Bundesliga tragen.

Vermutlich noch nicht sofort, aber schon sehr bald, wird sich der Kölner Sportdirektor auch mit anderen Verträgen auseinandersetzen müssen. Denn bis 2027 haben Spieler wie Marius Bülter, Marvin Schwäbe und Luca Waldschmidt Vertrag. Die Weichen der Zukunft sollen dort sicher auch gestellt werden.

Thomas Kessler kann zufrieden auf seine Arbeit blicken und im Winter wohl nochmal nachlegen

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Thomas Kessler kann zufrieden auf seine Arbeit blicken und im Winter wohl nochmal nachlegen

Seit diesem Sommer ist Thomas Kessler nun beim FC verantwortlich für die sportlichen Entscheidungen. Und gerade für seine Transfers wurde der Sportdirektor zuletzt gefeiert. Im Interview mit dem FC äußert sich der Ex-Keeper auch dazu: Thomas Kessler über seine neue Rolle beim 1. FC Köln.

Die vergangenen Monate waren sicher keine ruhigen für den neuen FC-Sportdirektor. Kaderplanungen, Transfers und der Druck, einen bundesligatauglichen Kader zu formen, waren unter anderem die Aufgaben des 39-Jährigen: Thomas Kessler über seine neue Rolle beim 1. FC Köln.

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Tag für Tag fährt der neue Sportdirektor des 1. FC Köln nun die Franz-Kremer-Allee entlang, um seinen Wagen dann vor dem Geißbockheim zu parken. Ein Weg, der dem 39-Jährigen bereits seit 1999 bestens bekannt ist. Denn damals stand der junge Thomas Kessler „mit leuchtenden Augen zum ersten Mal beim Probetraining am Geißbockheim“, verrät Kessler im vereinseigenen Interview des 1. FC Köln. Er lebe seinen Traum, sehe es als Privileg, dass er „für diesen großartigen Club in entscheidender Funktion tätig sein darf.“ Gleichzeitig bedeutet dieser Traum für den ehemaligen Torhüter der Geißböcke allerdings auch jede Menge Verantwortung – Tag für Tag. Und die hatten es bereits im Sommer in sich.

“Ich fühle mich gut gerüstet für diese Aufgabe“

Denn den Posten des Sportdirektors zu übernehmen, war für Kessler eher ein Sprung ins kalte Wasser als eine von langer Hand geplante Entscheidung. „Am Ende der letzten Saison gab es keine lange Bedenkzeit, da galt es einfach, anzupacken und den Aufstieg über die Ziellinie zu bringen. Dass der Vorstand mir danach dauerhaft das Vertrauen geschenkt hat, hat mich sehr gefreut“, so der 39-Jährige. Die Übernahme von Verantwortung ist hingegen nicht neu für den ehemaligen FC-Spieler. „Für meine Aufgabe helfen mir die Jahre als Profi und die Erfahrungen aus der Kabine. Ich habe schon immer gerne Verantwortung übernommen. Nach dem Karriereende durfte ich auf der Geschäftsstelle und im sportlichen Bereich wertvolle Erfahrungen sammeln“, erklärt Kessler. Zudem nahm Kessler am Lehrgang Management im Profifußball von der DFL und dem DFB teil. „Ich fühle mich gut gerüstet für diese Aufgabe.“

Und die Aufgaben waren im ersten Transfersommer nach der Transfersperre für den 1. FC Köln nicht wenige. Zumal die Kölner nach dem direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga und dem zuvor harten Sparkurs von Christian Keller doch einiges am Kader verändern wollten und mussten. „Um in der Bundesliga bestehen zu können, war uns klar, dass wir die Qualität in unserem Kader in der Breite und in der Spitze verbessern müssen“, sagt Kessler. So sei bereits früh klar gewesen, dass man bei den Geißböcken neue Akzente setzen wolle. Mit zwölf Neuzugängen ist viel frisches Blut in den Kölner Kader geflossen, auf der anderen Seite haben auch etliche Akteure den Verein verlassen. „Ein Mannschaftsgefüge lebt auch ein Stück weit davon, dass es Veränderungen gibt, wir wollten neue Reize setzen und den Konkurrenzkampf wieder deutlich erhöhen. Dafür bedarf es Impulsen von außen“, erklärt Kessler.

Kessler hofft auf die Wettbewerbsfähigkeit

Dass der Wandel auch vollzogen werden konnte, liegt nicht zuletzt daran, dass dem FC „in diesem Sommer wieder mehr Mittel zur Verfügung“ gestanden haben, „ohne dabei in Saus und Braus leben zu können.“ Hilfreich waren dabei zudem die Transfereinnahmen. „Mit dem Verkauf allen voran von Jonas Urbig im Winter sowie Damion Downs und Max Finkgräfe im Sommer, die alle bei uns in der FC-Akademie ausgebildet wurden, haben wir auch eine ordentliche Summe eingenommen“, so der Sportdirektor. Gemeinsam mit den Geschäftsführer-Kollegen Philipp Türoff und Philipp Liesenfeld habe man entschieden, „dieses Geld bewusst in den Kader zu investieren, um unsere Wettbewerbsfähigkeit in der Bundesliga zu erhöhen.“ Dass der FC wettbewerbsfähig sein könnte, zeigen die bisher sieben in fünf Duellen eingefahrenen Punkte in der Bundesliga und das Erreichen der zweiten Runde des DFB-Pokals.

Kessler muss „im Sinne des Clubs die beste Entscheidung treffen“

Und mit den Transfers im Sommer muss das Ende der Transfer-Fahnenstange in dieser Saison noch nicht beendet sein. Denn Philipp Türoff deutete auf der Mitgliederversammlung an, dass es auch in diesem Winter noch ein Budget gibt. Der FC wäre also in der Lage, falls die erhofften Ziele im Winter weit weg sind, noch einmal nachzulegen. In welcher Höhe, ist nicht klar. Doch der Abstieg soll mit allen Mitteln verhindert werden. Aber nicht nur frisches Blut sieht Kessler als Möglichkeit, den Kader zu verbreitern. „Definitiv würden wir uns wünschen, dass möglichst viele Eigengewächse bei uns im RheinEnergieSTADION für die Profis auflaufen“, erklärt Kessler im Bezug auf die Nachwuchsarbeit. „Letztendlich muss es dafür aber auch immer eine Überzeugung auf Seiten des Spielers geben. Wenn wir diese nicht spüren und der Spieler den Wunsch äußert, sich zu verändern, dann müssen wir im Sinne des Clubs die beste Entscheidung treffen.“

Im Sinne des Clubs zu entscheiden, gehört nun seit Sommer zur Hauptaufgabe Kesslers. Bei der Fahrt durch die Franz-Kremer-Allee wird der 39-Jährige heute möglicherweise dem ein oder anderen Jungspieler begegnen, der mit leuchtenden Augen das erste Mal zum Probetraining ans Geißbockheim kommt.


Kwasniok, Kader, Kapitänsfrage: So fielen Kesslers Entscheidungen

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Kwasniok, Kader, Kapitänsfrage: So fielen Kesslers Entscheidungen

Seit gut vier Monaten ist Thomas Kessler nun beim FC verantwortlich für die sportlichen Entscheidungen. Das Zwischenfazit fällt bislang doch sehr positiv aus. Gemessen wird der Sportchef am Ende aber am Erfolg der Mannschaft. Nun äußerte sich der 39-Jährige im WDR-Podcast zur Anfangsphase: So beurteilt Thomas Kessler den Umbruch beim 1. FC Köln.

Aufstieg, Trainerwechsel, Kaderumstellung – Die ersten Monate im Amt des Kölner Sportchefs waren alles andere als ruhig. Die Bilanz fällt insgesamt allerdings durchaus positiv aus: So beurteilt Thomas Kessler den Umbruch beim 1. FC Köln.

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Gut vier Monate ist Thomas Kessler beim 1. FC Köln nun hauptverantwortlich für die sportlichen Entscheidungen im Amt und man kann wahrlich nicht behaupten, dass diese Zeit ruhig verlaufen ist. Der Sportchef der Geißböcke musste das Ziel Aufstieg über die Linie bringen, gleich zwei neue Trainer verpflichten und dann auch noch eine schlagfertige Truppe für die Bundesliga zusammenstellen. Zumindest in den ersten Wochen musste der ehemalige Kölner Keeper zudem auch noch zweigleisig fahren. Elf Neuverpflichtungen und anderthalb Dutzend Abgänge später scheint der Umbruch geglückt zu sein. Und unter vielen Fans ist längst der Eindruck entstanden, dass Kessler aus dem Schatten von Christian Keller getreten ist, viel richtig gemacht, aus Fansicht vielleicht auch gerade gebogen hat.

„Ich versuche jetzt meine eigenen Ideen“

Das sieht der 39-Jährige allerdings anders. „Eine Korrektur ist für mich immer extrem negativ konnotiert. Ich habe die Chance, in einer Situation, den Club übernehmen zu dürfen, in der wir ja trotzdem in die erste Liga aufgestiegen sind. Wir hatten Probleme am Ende der Saison und der Club hat sich entschieden, eine Kurskorrektur vorzunehmen und ich habe die Verantwortung bekommen“, erklärt Kessler im WDR-Podcast „Einfach Fußball„. „Jetzt hast du aufgrund von guten wirtschaftlichen Entscheidungen in der Vergangenheit Spielraum und mit der Strahlkraft dieses Clubs, meine eigenen Ideen umzusetzen. Und es liegt völlig in der Natur der Sache, dass der ein oder andere auch mal eine andere Idee hat. Das war auch Teil meiner Aufgabe der letzten Jahre.“ Kessler habe „loyal“ der Geschäftsführung zugearbeitet, aber es sei völlig normal, dass man auch mal sagt, man würde es anders machen, sagt der Sportchef.

„Ich versuche jetzt meine eigenen Ideen und Sicht auf die Dinge, umzusetzen“, so Kessler weiter. Das ist dem 39-Jährigen offenbar gelungen. Zumindest wurden zahlreiche Spieler neu verpflichtet, der Kader hat ein neues Gesicht bekommen. „Dass das für Außenstehende nach einer Korrektur aussieht, das mag sein. Ich empfinde es so, dass ich das Vertrauen bekommen habe, meine Ideen umzusetzen und das gepaart mit der wirtschaftlichen Möglichkeit, diesen Kader zu verbessern“, sagt Kessler und weist auf die schwierige Zeit mit und nach der Transfersperre hin. „Die Situation, die ich vorgefunden habe, um meine Ideen umzusetzen, die hat eine andere Grundlage gehabt.“ Auch eine ungewisse, schließlich war die Ligazugehörigkeit nicht geklärt. „Dann musst du alle einnorden und sagen: ,Das ist der Plan für einen Zweitliga-Verbleib und da müssen wir sofort ran, sollten wir aufsteigen‘.“

„Lukas hat ohne Frage in Paderborn einen sehr guten Job gemacht“

Dazu gehörte die Verpflichtung von Spielern mit einer Ausstiegsklausel wie Isak Johannesson, aber auch die Auswahl eines neuen Trainers, eben Lukas Kwasniok. Kessler hatte sich mit dem Coach zunächst zu einem Gespräch in einem Frankfurter Hotel getroffen. Schnell habe man gemerkt, dass die Wellenlänge eine ähnliche war. „Für mich war es wichtig, dass ich von den fußballerischen Inhalten überzeugt bin, die der Trainer versucht, umzusetzen. Lukas hat ohne Frage in Paderborn einen sehr guten Job gemacht und gezeigt, dass er dieses Spiel versteht“, so Kessler, der besonders hervorhebt, dass der Trainer gleich mehrfach im Spiel gegen Mainz auf Situationen reagiert hat. „Es hat mich einfach bestätigt und das haben die Gespräche mit ihm auch von Beginn an gezeigt, dass er das Spiel versteht und auch für sich selbst sehr uneitel ist, Dinge zu korrigieren, die er für einen kurzen Zeitraum anders gesehen hat.“

„Einer der Garanten, warum wir jetzt wieder Bundesliga spielen dürfen“

Aber auch Kessler hat eine erste Meinung schnell korrigiert. Als der Trainer dem Sportchef die Idee der beiden Keeper als Kapitän unterbreitete, habe Kessler erst einmal gelacht, um dann schnell zu merken, dass Kwasniok seine Wahl ernst meinte. „Marvin hat sich gerade in der vergangenen Saison noch einmal extrem zu einem Führungsspieler entwickelt, weil er sich natürlich auch mit der Situation der Nummer zwei schwer getan hat, dann hat er sich reingekämpft, gute Leistungen gezeigt und war einer der Garanten, warum wir jetzt wieder Bundesliga spielen dürfen. Über die Verpflichtung von Ron habe ich mich extrem gefreut, weil er einfach eine Persönlichkeit und ein Charakter ist“, so Kessler. „Er hat viel erlebt und hat ab dem ersten Tag den Eindruck hinterlassen, dass es ihn total reizen würde, seine Karriere hier in Köln zu beenden.“ Zieler könne eine Rolle einnehmen, „die weit über das hinausgeht, was er auf dem Platz macht.“

Genau das hätten Trainer und Jungs in der Kabine sehr schnell gespürt, sagt Kessler. Der Keeper kennt die Situation. Denn auch Kessler war als zweiter Keeper ein Spieler, der in der Kabine viel zu sagen hatte. Nun hat Kessler viel über die sportlichen Geschicke beim FC zu sagen. Dabei sei es für den 39-Jährigen irrelevant, ob er Geschäftsführer oder Sportdirektor sei. Am Ende des Tages wird Kessler ohnehin an seinem Erfolg gemessen und den ersten Schritt ist er dazu gegangen.


Thomas Kesslers erste Transferphase ist eine vielversprechende

Thomas Kessler hat mit seinen Transfers bereits Euphorie ausgelöst
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Thomas Kesslers erste Transferphase ist eine vielversprechende

Elf neue Spieler, noch mehr Abgänge – Thomas Kessler hat auf dem Transfermarkt viel bewegt. Nicht alles hat geklappt, einige Neuverpflichtungen haben dagegen durchaus überrascht beim 1. FC Köln: Thomas Kessler hat vielversprechende Transfers getätigt.

Am Montagabend hat das Transferfenster für Deutschland geschlossen. Der FC kann keine Spieler mehr verpflichten (ausgenommen vertragslose Akteure) und keine mehr auf den geschlossenen Märkten abgeben. Wie erfolgreich die Transferphase war, wird sich erst frühestens im Winter zeigen beim 1. FC Köln: Thomas Kessler hat vielversprechende Transfers getätigt.

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Als Thomas Kessler sich nach dem 4:1-Erfolg über den SC Freiburg am Sonntagabend den Fragen der Journalisten stellte, war dem neuen Sportdirektor weder eine besondere Erleichterung noch Genugtuung anzusehen. Kessler wirkte durchaus zufrieden, als er das Spiel mit sämtlichen Facetten einordnete, der 39-Jährige fand aber auch mahnende oder bremsende Worte zur Leistung des Teams. Dabei dürfte sich bei dem ehemaligen Kölner Keeper dann durchaus so etwas wie Zufriedenheit eingestellt haben. Denn am Sonntagabend ließ sich da durchaus ein Zwischenfazit seiner bisherigen Arbeit auf dem Feld ablesen. Zwar wird auch der Erfolg des Sportdirektors erst am Ende der Saison einzuordnen sein, doch das Duell gegen den SC Freiburg, spätestens aber der Abend nach dem Deadline Day waren gut 100 Tage nach seiner Ernennung zum dauerhaften Sportdirektor so etwas wie das Ende einer ersten Phase.

Mehr Handlungsspielraum durch bittere Abgänge

Als Kessler Anfang Mai den Job interimsmäßig von Christian Keller übernahm, war die Ernennung durchaus von Skepsis begleitet. Der FC stand vor dem Aufstieg in die Bundesliga. Und sowohl dieser als auch der Klassenverbleib bedeuteten wohl einen erheblichen personellen Umbruch, nur eben auf unterschiedlicher Ebene. Knapp vier Monate später ist dieser Umbruch vollzogen und er ist ganz sicher größer ausgefallen als von vielen Fans und Experten erwartet. Der Kölner Kader hat ein neues Gesicht bekommen. Elf Spieler hat Kessler in diesem Transfersommer verpflichtet. Said El Mala macht als eine Art Leih-Rückkehrer das Dutzend der neuen Akteure voll. Auf der Abgangsseite stehen insgesamt 16 Spieler, die in der vergangenen Spielzeit dem Profi-Kader angehört haben. Kessler macht keinen Hehl daraus, dass er von diesen gerne den ein oder anderen behalten hätte. Max Finkgräfe und Damion Downs sind sicherlich Eigengewächse, die dem FC weiter gut zu Gesicht gestanden hätten.

Auf der anderen Seite haben gerade diese beiden Abgänge dem Sportdirektor wohl deutlich mehr Spielraum bei der Kaderplanung gegeben, als zunächst geplant. Immerhin brachten die beiden Youngster dem FC zusammen zwischen 12 und 14 Millionen Euro ein, die zum Teil wieder in Neuzugänge investiert wurden. Auch so war es Kessler möglich mehr als 25 Millionen Euro in den Kader zu stecken. Erst einmal haben die Geißböcke in einer Transferphase mehr Geld in die Hand genommen. Das in der Spielzeit 2017/18 als die Verpflichtung von Jhon Cordoba alleine 17 Millionen kostete. Damals waren es rund 40 Millionen, die in neue Spieler flossen. 14 Millionen gab Köln damals für Jannes Horn und Jorge Meré aus, für Simon Terrode, Vincent Koziello und João Queirós noch einmal neun. Nicht alles Spieler schlugen damals bekanntlich ein.

Bislang ist der Eindruck ein guter

Dafür gibt es auch in dieser Spielzeit keine Garantie. Bislang kann man aber durchaus den Eindruck gewinnen, dass alle zwölf neuen Spieler das Zeug haben, auch in einer ersten Elf stehen zu können – vielleicht mit einer gewissen Vorsicht beim letzten Neuzugang, Alessio Castro-Montes, der noch nicht in Köln trainiert hat. Dagegen haben sechs, maximal sieben Spieler den FC verlassen, die zum erweiterten Kreis der Stammspieler gehört haben. Die Kölner haben sich also auch in der Breite massiv verstärkt. Nicht umsonst hat Lukas Kwasniok erklärt, es werde keine Stammelf geben. Der Plan, die Mannschaft dem jeweiligen Gegner anzupassen, scheint auf den ersten flüchtigen Blick ein passender. Selbst, wenn Akteure in Topform dann auch mal auf der Bank Platz nehmen.

Auch bei der Trainerwahl ist der erste Eindruck ein vielversprechender. Kwasniok wirkt in seiner taktischen Herangehensweise variabel, hat offenbar nicht umsonst den Ruf eines Taktikers. Allerdings ist es bei der Beurteilung des neuen Coachs selbst für ein Zwischenfazit nach zwei Spieltagen wohl noch ein wenig früh. Das gilt in Teilen auch bei Kessler. Fakt ist, dass nicht alles auf dem Transfermarkt geklappt hat. Gerade zu Beginn der Phase gab es einige Rückschläge, Spieler, die dem FC andere Clubs vorgezogen haben. Doch Kessler hatte immer einen Plan B – selbst bei Raphael Obermair, dessen Deal zuletzt geplatzt ist. Sicherlich ist nicht an allen gehandelten Namen etwas dran gewesen, sicherlich hat es Interesse an Spielern gegeben, die nicht auf dem Radar erschienen sind. Der Sportdirektor macht keinen Hehl daraus, dass es viele Gespräche gegeben habe.

Unterm Strich hat Kessler aber einen kompletten Kader auf die Beine gestellt. Jede Position ist doppelt besetzt, es gibt nach aktuellem Stand keine Vakanz. Keine Lösungen sind bis jetzt für Sargis Adamyan und Imad Rondic gefunden. Die beiden Akteure stehen ausgemustert weiterhin beim FC unter Vertrag. Bei Adamyan ging es zuletzt um eine Auflösung. Noch haben einige Märkte geöffnet, es kann noch etwas passieren. Der Kontrakt von Neo Telle wurde anscheinend ebenfalls nicht verlängert, eine Leihe innerhalb des Landes ist nicht mehr möglich. Der erste Eindruck ist dennoch ein guter. Die erste wirkliche Wahrheit wird man dann im Winter sehen können – zur nächsten Transferphase. Möglicherweise ist Kessler dann eine gewisse Erleichterung oder Genugtuung anzusehen.


Talente beim 1. FC Köln – Thomas Kessler: „Da bin ich nicht bereit, mitzugehen“

Thomas Kessler sucht nach einem neuen Trainer für den 1. FC Köln
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Talente beim 1. FC Köln – Thomas Kessler: „Da bin ich nicht bereit, mitzugehen“

Am Mittwochabend war der Sportdirektor der Geißböcke zu Gast beim „Rheinischen Fußballgipfel“ der RP und äußerte sich zur aktuellen Kaderplanung des 1. FC Köln: Thomas Kessler spricht über den Umgang mit Talenten und das Saisonziel.

In den vergangenen Wochen gab es einen Umbruch rund um das Geißbockheim. Nicht nur der Kader hat sich dabei verändert beim 1. FC Köln: Thomas Kessler spricht über den Umgang mit Talenten und das Saisonziel.

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Vor einer Woche zauberte Thomas Kessler gleich zwei Neuzugänge aus dem Hut, in den vergangenen Tagen ist es ein wenig ruhiger geworden um die Arbeit auf dem Transfermarkt. Dabei kann sich die bisherige Ausbeute durchaus sehen lassen. Zehn Neuverpflichtungen, nur wenige Bundesligisten haben in einem ähnlichen Ausmaß bislang zugeschlagen. „Wir hatten die Transfersperre, wir konnten vorher nicht viel machen. Die Wahrheit ist auch, dass wir einfach Spieler verloren haben“, sagte der Kölner Sportdirektor auf dem „Rheinischen Fußballgipfel“ der RP. „Wir mussten nach dem Aufstieg der Mannschaft wieder frisches Blut zuführen – und wir sind zufrieden damit, wie uns das gelungen ist.” Vor allem auch, weil wichtige Spieler verkauft wurden, die „wir auch gerne behalten hätten“. Nun hat der Ex-Keeper der Geißböcke ordentlich Geld in die Hand genommen. „In erster Linie mussten wir die Qualität der Mannschaft erhöhen“, so Kessler weiter.

„Er hat aber noch einige Schritte zu gehen“

Mehr als 20 Millionen Euro hat der FC investiert, um eine realistische Chance in der Liga zu haben. Natürlich sei der Klassenerhalt das Ziel und Kessler ist auch überzeugt, dieses zu erreichen. „Wir haben die Qualität in der Mannschaft und im Trainerteam“, sagte Kessler, der aber auch die Kölner Erwartungshaltung ansprach. „Wenn wir zwei Spiele verlieren, sind wir eh schon abgestiegen, gewinnen wir aber zwei Spiele, dann ist alles andere als Europapokal eine Frechheit.“ Und genau diese Erwartungshaltung ist auch bei einem der größten Talente der Geißböcke dieser Tage ein Thema: Bei Said El Mala, den der FC im vergangenen Jahr verpflichtet und für den Kessler ein hohes Angebot aus der Premier League ausgeschlagen hat. „Wir wollen ihn entwickeln und ihn hier in der Bundesliga haben“, sagte Kessler. „Er hat aber auch noch einige Schritte zu gehen.“  


Es könnten noch Transfers folgen

Der Kölner Sportdirektor betonte auch, dass El Mala wohl auch das ein oder andere Mal in der Bundesliga in seinen Dribblings „hängen bleibt“. Doch beim FC sei man dennoch froh, „dass er fünf Jahre unterschrieben“ habe und das ohne Ausstiegsklausel. Der FC hat aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt, will Talente langfristig an sich binden. Denn gerade die Nachwuchsarbeit ist ein Faustpfand der Kölner, in dieser Form ein Alleinstellungsmerkmal, wie Kessler sagt. Gerade mit der Nachwuchsarbeit im familiären Umfeld. Dennoch will der Sportdirektor nicht von seinen Prinzipien abweichen. „Ich bin nicht bereit, mitzugehen, wenn 14-Jährige am Tisch sitzen und mit den Eltern und dem Verein um Millionen verhandeln“, sagte Kessler. In den kommenden Tagen wird der Ex-Keeper dann wohl eher mit Profis verhandeln. Denn es soll doch noch Veränderungen im Kader der Geißböcke geben.


Könnten auch vertragslose Spieler für den 1. FC Köln interessant werden?

Rick Karsdorp könnte auf der Suche nach einem Rechtsverteidiger interessant werden
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Könnten auch vertragslose Spieler für den 1. FC Köln interessant werden?

Die Gerüchte um mögliche Transfers kochen beim FC gerade wieder hoch. Dabei lohnt sich vielleicht auch ein ganz anderer Blick. Diese vertragslosen Spieler könnten für den 1. FC Köln interessant sein.

In der jüngeren Vergangenheit betonten die Kölner Verantwortlichen an verschiedenen Stellen, dass für den FC vertragslose Spieler nicht in Frage kämen. Allerdings war die Saison zu diesen Spielzeiten auch schon immer ein Stückchen weiter. Ein allgemein oft verwendetes Argument: Es gibt wohl einen Grund, warum die Spieler vertragslos seien. Dabei lohnt sich ein Blick auf genau diese Spieler vielleicht dann doch. Diese vertragslosen Spieler könnten für den 1. FC Köln interessant sein.

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Rechtsverteidiger

Rick Karsdorp: Der 30-Jährige durchlief sämtliche Jugendmannschaften von Feyenoord Rotterdam, bevor er zur Saison 2014/2015 ein fester Bestandteil in der ersten Mannschaft des niederländischen Erstligisten wurde. In seiner Premierensaison kam er eher als Ersatzspieler zum Einsatz und verbuchte am Ende 19 Ligaspiele für Rotterdam. In den beiden folgenden Spielzeiten entwickelte sich Karsdrop zum unumstrittenen Stammspieler und kam in dieser Zeit auf insgesamt 76 Pflichtspiele für die Niederländer. Nach drei Jahren beschloss der Defensivspieler dann, den nächsten Schritt in seiner Karriere zu gehen, und wechselte zum italienischen Traditionsklub AS Rom. Dieser Wechsel erwies sich allerdings als nicht erfolgreich. Zwar durfte Karsdrop in der Champions League debütieren, allerdings verbuchte der Rechtsverteidiger in zwei Spielzeiten wettbewerbsübergreifend lediglich 15 Einsätze und kehrte zur Spielzeit 19/20 zu Feyenoord zurück.

Schließlich ging es weiter zur AS Rom. In den Spielzeit 20/21 und 21/22 gehörte der Niederländer zum absoluten Stammpersonal der Römer und absolvierte wettbewerbsübergreifend 96 Einsätze. Es folgten zwei Saisons als Rotationsspieler. Da Rom den Vertrag mit Karsdrop nicht verlängern wollte, zog es den Niederländer im Sommer 2024 zurück in sein Heimatland. Dieses Mal jedoch nicht zu Feyenoord, sondern zum Ligakonkurrenten, der PSV Eindhoven. Aber auch hier setzte sich der Rechtsverteidiger nicht durch und kam in der Saison auf insgesamt 20 Einsätze, darunter sieben in der Königsklasse. Der Vertrag wurde nach der vergangenen Saison nicht verlängert, womit der Rechtsfuß ablösefrei zu haben wäre.

Linksverteidiger

Godfried Frimpong: Anders als Karsdrop verbrachte Frimpong die Großteile seiner Jugend nicht bei Feyenoord, sondern bei dessen Rivalen Sparta Rotterdam. Im Sommer 2015 wechselte der gebürtige Niederländer dann in die Jugend von Benfica Lissabon. Bei den Portugiesen durchlief er diverse U-Mannschaften. Zur Saison 2019/2020 rückte der Linksverteidiger in die zweite Mannschaft der Lissaboner vor und sammelte hier seine ersten Erfahrungen im Profibereich. Nach zwei Spielzeiten bei der Reserve von Benfica wechselte Frimpong zum portugiesischen Zweitligisten Moreirense FC. Nachdem er in seiner ersten Saison nur sporadisch zum Einsatz gekommen war, änderte sich dies zur Spielzeit 22/23. Hier gehörte Frimpong mit 30 Ligaspielen zum Stammpersonal und hatte somit großen Anteil an der Meisterschaft und dem damit verbundenen Aufstieg in die erste Liga.

Auch in dieser kam der Linksfuß als Stammspieler zum Einsatz. In zwei Spielzeiten verbuchte der 26-Jährige 61 Erstligaspiele auf seinem Konto und feierte mit seinem Team zweimal hintereinander den Klassenerhalt. Nach der vergangenen Spielzeit beschloss Frimpong, seinen Vertrag nicht zu verlängern und die nächste Herausforderung zu suchen. Bislang hat ihn jedoch noch kein neuer Verein unter Vertrag genommen. Frimpong zeichnen primär seine Geschwindigkeit, sein gutes Passspiel und sein gutes Flankenspiel aus.

Innenverteidiger

Scott McKenna: Der Schotte, der aus der Jugend des FC Aberdeen stammt, wurde zu Beginn seiner Karriere immer wieder verliehen. Nach drei Kurzeinsätzen in der ersten schottischen Liga für Aberdeen und den Stationen Ayr United und Alloa Athletic entwickelte sich der Innenverteidiger in der Saison 17/18 zum Stammspieler bei seinem Heimatclub. Diesen Status hielt McKenna auch in den beiden darauffolgenden Spielzeiten und absolvierte insgesamt 118 Pflichtspiele für seinen Jugendverein. Diese Entwicklung blieb auch anderen Vereinen nicht vorenthalten. So wechselte der Schotte 2020 zum englischen Zweitligisten Nottingham Forrest, bei dem er sich sofort zu einem Leistungsträger entwickelte. Nach 24 Ligaspielen in seiner ersten Saison für Forrest folgten im Jahr darauf ganze 45 Championship-Spiele. Dadurch hatte der 42-fache schottische Nationalspieler einen großen Anteil am Aufstieg in die Premier League.

In dieser gehörte McKenna weiter zu einem wichtigen Teil der Mannschaft und kam in 20 Spielen zum Einsatz. Nach drei Jahren in England zog es den Verteidiger dann zum FC Kopenhagen weiter, den er im Sommer 2024 jedoch bereits nach einem Jahr und wettbewerbsübergreifend 15 Spielen in Richtung Spanien zum Erstligisten UD Las Palmas verließ. Bei den Spaniern fand sich McKenna schnell zurecht und absolvierte in der vergangenen Spielzeit 31 Pflichtspiele. Da er nur einen Vertrag für eine Spielzeit unterzeichnet hatte und diesen auch nicht verlängern wollte, ist der Abwehrmann nun ablösefrei auf dem Markt. Durch seine ganzen Stationen bringt McKenna einiges an Erfahrung mit. Seine Stärken liegen im Spielaufbau, im Kopfballspiel sowie im Zweikampf. Außerdem ist er Linksfuß und kann neben der Innenverteidigung auch auf der Linksverteidigerposition eingesetzt werden.

Mittelfeldspieler

Josh Dasilva: Der aus der Arsenal-Jugend stammende Mittelfeldspieler durchlief diverse Jugendmannschaften der Londoner, bevor er im Sommer 2018 zum FC Brentford wechselte. Nach 24 Einsätzen in seiner ersten Profisaison folgten in der Spielzeit danach ganze 42 Spiele in der Championship. Diese Entwicklung setzte der Engländer auch in der Saison 20/21 fort und hatte mit fünf Toren und vier Vorlagen einen erheblichen Anteil am Aufstieg von Brentford in die Premier League. In der höchsten englischen Spielklasse gehörte der 26-Jährige in der ersten Saison zum Kreis der Ersatzspieler und kam lediglich neunmal zum Einsatz. Zur Saison 22/23 änderte sich dies allerdings komplett. Dasilva bestritt ganze 36 Spiele, in denen er vier Treffer erzielte und zwei weitere vorbereitete.

Nach dieser Spielzeit verbuchte der Rechtsfuß in den vergangenen beiden Saisons allerdings nur noch fünf Einsätze auf seinem Konto. Brentford verlängerte den in diesem Sommer auslaufenden Vertrag nicht. Seitdem befindet sich der Engländer auf der Suche nach einem neuen Verein. Besonders stark ist Dasilva als sogenannter Box-to-Box-Spieler, der die Bälle durchs Mittelfeld trägt. Ebenso kann er sich körperlich gut durchsetzen und zeigt sich auch in den Zweikämpfen sehr robust.

Stürmer

Rhian Brewster: Nachdem der Engländer zunächst von Chelsea zur Liverpool-Jugend gewechselt war, durchlief der Angreifer fortan bis zur zweiten Mannschaft sämtliche U-Teams der Reds. In der Saison 19/20 feierte Brewster sein Debüt für die Profimannschaft von Liverpool. Allerdings setzte sich der Rechtsfuß im Kader von Jürgen Klopp nicht wirklich durch und wurde daher im Januar 2020 für ein halbes Jahr in die Championship zu Swansea City verliehen. Beim englischen Zweitligisten gehörte Brewster sofort zum Stammpersonal und kam in 22 Pflichtspielen zum Einsatz, in denen er elf Treffer erzielte. Nach der Leihe kehrte der Stürmer nach Liverpool zurück, absolvierte eine Partie und verließ den Club im Oktober 2020 für 26 Millionen Euro zum Premier-League-Aufsteiger Sheffield United. Bei Sheffield gehörte Brewster zum Kreis der erweiterten Stammspieler und markierte in seiner ersten Saison im englischen Oberhaus ganze 27 Einsätze.

Allerdings konnte auch der ehemalige englische U-Nationalspieler den direkten Abstieg von Sheffield nicht verhindern. Brewster blieb Sheffield erhalten, blieb in den folgenden beiden Spielzeiten allerdings hinter den Erwartungen. In zwei Jahren Championship kam der Engländer in 30 Spielen zum Einsatz, verbuchte dabei jedoch lediglich 1388 Minuten auf seinem Konto. Die Saison 22/23 endete für Brewster und Sheffield dennoch positiv, da der Club nach zwei Jahren in die Premier League zurückkehrte. Auch hier gehörte Brewster eher zu den Ersatzspielern und absolvierte in der Saison nur 13 Einsätze. Der Engländer gehörte auch in der vergangenen Saison zum Stammpersonal. In wettbewerbsübergreifend 42 Spielen erzielte Brewster vier Treffer und legte drei weitere Tore vor. Zum Ende der Saison lief der Vertrag des Engländers aus. Allerdings hat Brewster bislang keinen neuen Verein gefunden.