Transferstau beim 1. FC Köln? Wie viel hängt von dem Abschied von Said El Mala ab?

Said El Mala und Abubacarr Sedi Kinteh
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Transferstau beim 1. FC Köln? Wie viel hängt von dem Abschied von Said El Mala ab?

Mit Jahmai Simpson-Pusey werden die Kölner die dritte Verpflichtung der Transferphase bekannt geben. Nur handelt es sich bei allen drei „Neuverpflichtungen“ um Transfers des vergangenen Sommers. Noch sind eben keine neuen Spieler unter Vertrag genommen worden. Keine Transfers beim 1. FC Köln: Wie viel hängt von Said El Mala ab?

Sieben Spieler haben den FC verlassen, ein weiterer wird am heutigen Mittwoch folgen. Drei Akteure wurden fest verpflichtet. Allerdings Spieler, die schon im vergangenen Sommer geholt wurden. In Köln ist bei den Neuzugängen noch nichts passiert – und das hat Gründe.

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Es wirkt wie ein außergewöhnlicher, es wäre aber ein aufschlussreicher Schritt, den der FC laut Rudy Galetti geht. Der italienische Transfer-Journalist berichtet via Instagram, dass der FC beim norwegischen Erstligisten Tromsø IL eine Bedingung für den Transfer von Abubacarr Sedi Kinteh hinterlegt habe. Demnach sei man in Köln bereit, eine Ablöse in Höhe von sechs Millionen Euro für den Abwehrspieler zu hinterlegen. Allerdings nur, wenn der FC sich von Said El Mala trenne. Heißt, die Kölner können das Innenverteidiger-Talent nur verpflichten, wenn ein El-Mala-Transfer das nötige Kleingeld einbringen würde. Nach Informationen von come-on-fc.com entspricht Galettis Post in diesem Fall aber nicht ganz der Wahrheit. Und doch zeigt die Nachricht, in welche Richtung sich der Transfermarkt bei den Kölnern entwickeln kann. Wenn die Tage die feste Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey verkündet wird, haben die Kölner um die 15 Millionen Euro für drei Spieler ausgegeben, die vor oder während der vergangenen Saison an den Rhein wechselten. Stand jetzt bereits ein ordentlicher Batzen Geld.

Bislang kaum Einnahmen durch Abgänge

Nur zur Erinnerung: Thomas Kessler und Co. gaben im vergangenen Sommer rund 25 Millionen Euro für neue Spieler aus. Viel Geld. Allerdings war das so damals nur möglich, weil zuvor während der Transfersperre bekanntlich massiv gespart wurde und zudem mit Damion Downs und Max Finkräfe zwei Spieler verkauft wurden, die den Kölnern inklusive Boni mehr als zehn Millionen Euro eingebracht haben. Diese Einnahmen gibt es bislang nicht. Eric Martel, Florian Kainz, Dominique Heintz, Luca Kilian sowie die Leihrückkehrer Felipe Chavez, Kristoffer Lund und Cenk Özkacar bringen den Geißböcken durch die Abschiede jedenfalls kein frisches Geld. Das könnte sich bei Denis Huseinbasic nun anders gestalten, allerdings auch nur im mittleren sechsstelligen Bereich. Große wirtschaftliche Luftsprünge kann der FC aktuell nicht machen. Zuletzt sprachen die Kölner Verantwortlichen davon, auch ohne den Verkauf von Said El Mala handlungsfähig zu sein, allerdings auch, dass man nur „kleine Sachen“ machen könne, wie es Ulf Sobek formulierte.

Mit „kleinen Sachen“ dürfte der Vizepräsident möglicherweise Leihkonstrukte meinen. Schon vor einigen Wochen hatte Thomas Kessler erklärt, dass man durchaus wieder zu dem altbewährten Mittel greift. Immerhin haben sich die Leihen von Tom Krauß, Jakub Kaminski und Simpson-Pusey als Erfolg herausgestellt. Doch in Köln strebt man eben nicht nur Leihen an, gerne würde die FC-Bosse auch Spieler direkt verpflichten. Dabei könnte es durchaus eine Kurskorrektur geben. Denn einige Spieler ohne oder mit wenig Bundesliga-Erfahrung eben wie Lund oder Chavez machten sich einfach nicht bezahlt. Im Gegenteil, gerade der Däne mit amerikanischen Pass sorgte für einige riskante Momente, möglicherweise aufgrund der fehlenden Routine. Der FC würde gerne ein Regalfach höher einkaufen. Allerdings fehlen dem FC mindestens ein weiterer Innenverteidiger, zwei Linksverteidiger, ein Zielstürmer und ganz sicher ein bis zwei Akteure fürs Zentrum. Auch in der Offensive könnte es weitere Verstärkungen geben, genauso wie auf der rechten Schiene.

Anspruch und Realität bei den Transfers

Sieben bis zehn neue Spieler, möglichst mit Erfahrung und nicht alle als Leihspieler. Die Ansprüche sind hoch, das Budget wohl in der Kategorie „handlungsfähig“. Doch wie weit man Anspruch und Realismus in Köln übereinander legen kann, ist offen. Dass man beim FC nach Qualität sucht, steht außer Frage – es geht immerhin um den Verbleib in der Bundesliga, alles andere wäre sinnfrei. Dabei wird man aber auch ein Auge auf ein ordentliches Entwicklungspotenzial haben. Fakt ist, mit den Erlösen aus Transfers von Spielern wie Said El Mala oder Kaminski sähe die Welt am Geißbockheim anders aus. Wie berichtet, fordern die Kölner für El Mala rund 50 Millionen Euro. Nach Informationen von come-on-fc.com ist man in Köln auch nicht gewillt, deutlich unter diese Marke zu gehen. Und darauf wird auch die verhandelnde Spielerseite keinen Einfluss haben. Im Gegenteil, die Kölner wollen in den kommenden Wochen eine finale Entscheidung des Youngsters, in welche Richtung der Weg geht. Wird diese nicht schnell genug getroffen, bleibt El Mala in Köln.

Dann wird wohl der zweite potenzielle Geldbringer stechen müssen. Für Kaminski gibt es festgeschriebene 20 Millionen. Für weniger werden die Geißböcke den Polen nicht ziehen lassen, mehr muss ein aufnehmender Verein aufgrund der Ausstiegsklausel nicht auf den Tisch legen. Am Ende hängt dann doch viel mit den möglichen Verkäufen zusammen. Zu lange werden sich die Kölner aber nicht Zeit lassen können. Die Konkurrenz schläft nicht.


Druck auf 1. FC Köln wächst Trabzonspor steigt in Poker um Abubacarr Sedi Kinteh ein

Abubacarr Sedi Kinteh soll sich mit den Kölnern bereits einig sein
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Druck auf 1. FC Köln wächst Trabzonspor steigt in Poker um Abubacarr Sedi Kinteh ein

Der Transferpoker um den gambischen Nationalspieler nimmt weiter Fahrt auf. Während der FC wohl auf eine Entscheidung bei Jahmai Simpson-Pusey wartet, soll mit Trabzonspor ein weiterer Akteur in den Kampf einsteigen und somit erhöht sich der Druck auf den 1. FC Köln: Konkurrenz im Transferpoker um Abubaccarr Sedi Kinteh.

Mit dem weiter wachsenden Interesse am Innenverteidiger aus Norwegen erhöht sich für FC-Geschäftsführer Sport Thomas Kessler nicht nur der finanzielle, sondern auch der zeitliche Druck.

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Bereits seit einem Monat kursieren nun Gerüchte um ein Interesse des 1. FC Köln am gambischen Innenverteidiger Abubacarr Sedi Kinteh. Doch so richtig will der Deal nicht ins Rollen kommen. Vor wenigen Tagen berichtete der italienische Transferjournalist Rudi Galetti von einem nächsten Schritt, den der 1. FC Köln im Poker um den 19-Jährigen aus Norwegen gegangen sei. So sollen die Geißböcke ihr Angebot für den Innenverteidiger nach zwei Absagen von Tromsø IL bei zuletzt wohl gebotenen fünf Millionen Euro noch einmal nachgebessert haben. In Köln sei man bereit gewesen, nun um eine Million auf sechs Millionen Euro für die Ablöse an den norwegischen Club zu erhöhen. Eine Einigung mit dem Verein ist allerdings noch nicht erreicht, eine mündliche Übereinkunft mit dem Spieler selber soll es dagegen schon gegeben haben.

Der Druck wächst für den FC

Und dennoch wächst der Druck auf den 1. FC Köln im Buhlen um den schnellen Innenverteidiger. Waren zuletzt noch englische Clubs wie unter anderem Leeds United sowie der FC Basel und die BSC Young Boys Konkurrenten der Kölner, soll sich jetzt auch der türkische Verein Trabzonspor in den Poker einmischen. Und das erhöht unweigerlich den Druck auf FC-Geschäftsführer Sport Thomas Kessler. Denn die Zeit drängt offenbar. Sowohl Tromsø als auch der Spieler selber wollen wohl bald Gewissheit um die weitere Zukunft des 19-Jährigen haben. Beim FC soll der Transfer allerdings eng verknüpft mit der Personalie um Jahmai Simpson-Pusey sein. Denn laut “Sky“ wollen die Geißböcke nur einen der beiden Defensivspieler für die kommende Saison verpflichten.

Bei der Leihgabe aus England hat allerdings Manchester City das letzte Wort. Der FC verfügt zwar über eine Kaufoption, die „Sky Blues“ haben sich allerdings das Rückkaufrecht gesichert. Simpson-Pusey spielte in der vergangenen Saison eine nicht ganz unwichtige Rolle bei den Geißböcken, kam für sein junges Alter von 20 Jahren und der wenigen gesammelten Spielpraxis bei Celtic Glasgow aber auf viel Einsatzzeit. Der Innenverteidiger überzeugte vor allem durch sein ruhiges Agieren in der Kölner Hintermannschaft. Dass ManCity nach der erfolgreichen Leihe für den Youngster nach Höherem strebt und ihren Spieler auch im internationalen Geschäft auf dem Rasen sehen will, ist zumindest nicht abwegig.

Erst Simpson-Pusey, dann Kinteh

Für Simpson-Pusey müssten die Geißböcke acht Millionen Euro in die Hand nehmen, zwei mehr, als das Angebot an Tromsø lauten soll. Bevor der FC mit Kinteh auf die Zielgerade einbiegt, wollen die Kölner zunächst die Personalie um ihren aktuellen Innenverteidiger geklärt wissen. Der Umstand löste wohl keine Begeisterungsstürme aus. Über die Verzögerung der Entscheidung soll die Spielerseite von Kinteh laut „Sky“ nicht gerade glücklich gewesen sein. Auch für Tromsø dürften Einnahmen von sechs Millionen Euro Auswirkungen auf weitere Transfergeschäfte haben. Mit dem Einsteigen von Trabzonspor erhöht sich also neben dem finanziellen auch der zeitliche Druck auf Kessler.


Geschwindigkeit, Antizipation, kompromisslos – darum würde Abubacarr Sedi Kinteh gut zum 1. FC Köln passen

Abubacarr Sedi Kinteh soll sich mit den Kölnern bereits einig sein
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Geschwindigkeit, Antizipation, kompromisslos – darum würde Abubacarr Sedi Kinteh gut zum 1. FC Köln passen

Die Kölner beschäftigen sich offenbar ziemlich genau mit Abubacarr Sedi Kinteh. Der Abwehrspieler gilt als großes Talent und bringt einige Qualitäten mit, die durchaus vielversprechend sind. Darum würde Abubacarr Sedi Kinteh gut zum 1. FC Köln passen.

Trotz des vermeintlichen Überangebots in der letzten Kette beschäftigen sich die Kölner ganz offensichtlich mit Innenverteidiger Abubacarr Sedi Kinteh. Der Gambier ist allerdings heiß umworben. Und doch sollten die Kölner zuschlagen. Denn der Abwehrspieler bringt einige Qualitäten mit sich.

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Abubacarr Sedi Kinteh gilt mit seinen erst 19 Jahren als vielversprechendes Innenverteidigertalent. Der Abwehrpieler aus Gambia steht aktuell beim norwegischen Erstligisten Tromsø IL unter Vertrag und besitzt dort noch ein Arbeitspapier bis Ende 2029. Bei den Norwegern gehört Kinteh zum Stammpersonal und kam in der vergangenen Spielzeit auf 21 Spiele sowie einen Treffer und eine Vorlage. In der laufenden Saison stand der 19-Jährige in fünf der ersten zehn Meisterschaftsspiele in der Startelf und kam überdies zweimal von der Bank in die Partie.

Schneller Linksfuß

Zunächst sticht bei dem spielenden Innenverteidiger das enorme Tempo hervor. So wurde der Abwehrmann bereits mit 37 km/h geblitzt. Damit gehört Kinteh zu einem der schnellsten Innenverteidiger weltweit und würde demnach auch in der Bundesliga zum absoluten Top-Kreis zählen. Durch die enorme Geschwindigkeit kann er gegnerische Konter unterbinden und ermöglicht es seiner Mannschaft so, auch hoch zu stehen oder früh zu pressen. Neben seinem Tempo besitzt der Abwehrspieler seine Stärken im progressiven Passspiel. Beim Spielaufbau strahlt der 19-Jährige bereits eine souveräne Ruhe aus. Er ist präsent im Kopfballspiel, clever im Zweikampfverhalten und stark in der Antizipation. Kinteh fängt Pässe ab und traut sich dann immer wieder, Linien mit scharfen Pässen zu überspielen.

Der Gambier kann Angriffe des Gegners schnell lesen und zeigt sich auch im Zweikampf mit dem Gegner sehr energisch. Für seinen robusten Körper ist der Youngster technisch hochversiert. Dafür aber auch kompromisslos in den Zweikämpfen. Der Spieler ist zudem Linksfuß, durch den Abgang von Dominique Heintz fehlt den Kölnern dieses Profil in der Innenverteidigung.

Guter Fit für den FC

Allerdings besitzt der Abwehrspieler auch noch Verbesserungspotenzial. So kann Kinteh seine Präzision beim Passspiel verbessern. Zwar traut sich der 19-Jährige, die schweren Bälle in die Tiefe zu spielen, jedoch schleichen sich dabei immer wieder kleine Unsauberkeiten ein. Zudem ist er im Zweikampfverhalten hin und wieder zu naiv, sammelt so unnötig Fouls und gegnerische Freistöße. Auch vor dem gegnerischen Tor kann der 1,86 Meter-Mann noch effizienter werden.

Als schneller linksfüßiger Innenverteidiger einer Dreierkette würde Kinteh schon jetzt perfekt in die Kölner Mannschaft. Die Geschwindigkeit und das Zweikampfverhalten sind eine Waffe, die für 19 Jahre doch erstaunliche spielerische Reife ein absoluter Pluspunkt. Der FC würde mit Kinteh einen Spieler verpflichten, der mittelfristig durchaus das Potenzial zur Stammkraft hat und den FC spielerisch und wirtschaftlich sicher weiterbringen kann.