Ein wichtiger Sieg, der richtige Zeitpunkt

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln beim Duell gegen den VfL Wolfsburg
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Ein wichtiger Sieg, der richtige Zeitpunkt

Mit dem 1:0-Erfolg über die Wölfe haben die Kölner wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt eingefahren. Wichtige Punkte, vor allem aber zum richtigen Zeitpunkt. Denn bei einer Niederlage hätte es rund um Karneval mächtig Katerstimmung beim 1. FC Köln gegeben: Ein Kommentar zum Sieg gegen Wolfsburg.

Sieben Mal in Folge hat in der Begegnung zwischen Köln und Wolfsburg die Auswärtsmannschaft nicht mehr verloren, der letzte Kölner Heimsieg lag sechs Jahre zurück. Nun also der 1:0-Erfolg über Wolfsburg – und besser hätte der Zeitpunkt für drei Punkte kaum sein können. Ein Kommentar.

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Der Blick auf die Samstagspiele der Bundesliga wird den Kölner Verantwortlichen vermutlich nicht so richtig gut geschmeckt haben. Auch, wenn eine Maxime von Fußballprofis natürlich vor allem den Blick auf die eigene Leistung beinhaltet. Der 20. Spieltag hätte auf den anderen Plätzen besser für die Geißböcke laufen können. Der 1. FSV Mainz gewann bei RB Leipzig, der Hamburger SV trotzte dem FC Bayern München einen Punkt ab und auch der FC Augsburg, Werder Bremen und Borussia Mönchengladbach punkteten. Noch unter der Woche hatte Lukas Kwasniok erklärt, dass es ihm egal sei, wann oder gegen wen, seine Mannschaft die Punkte sammeln würde, Hauptsache sie täte es. Doch genau diese Ergebnisse verdeutlichen sehr genau, warum der Erfolg der Geißböcke zum jetzigen Zeitpunkt so unheimlich wichtig gewesen ist.

Der Erfolg hat die Dynamik verändert

Mit einer Niederlage hätte beispielsweise der Vorsprung auf den Relegationsplatz nur noch zwei Punkte betragen. Noch immer ein kleiner Puffer. Aber in den kommenden Wochen kommen die dicken Fische. Der FC spielt nun gegen die Tabellenplätze drei, vier und fünf. Mit der TSG Hoffenheim, dem VfB Stuttgart und RB Leipzig gegen drei Mannschaften, die sich allesamt berechtigte Hoffnungen auf die Champions League in der kommenden Spielzeit machen. Schwerere Aufgaben dieser Saison lassen sich wohl an einer Hand abzählen. Die Herausforderung bringt den Vorteil mit sich, dass die Erwartungshaltung eine kleine ist, aber eben den Nachteil, dass Siege eher eine Überraschung sind. Und da an jenen drei Spieltagen die Konkurrenz zum Teil direkt aufeinander trifft, ist die Wahrscheinlichkeit eben nicht gering, dass der FC einiges an Vorsprung einbüßt.

Mit einer Niederlage hätte auch die Bilanz der Spiele seit dem Erfolg gegen den Hamburger SV im November einen ganz anderen Anstrich gehabt. Sechs von 33 möglichen Punkten hätten da gestanden, ein Sieg in elf Spielen. Und wenn gegen die drei Champions-League-Anwärter selbst eine Überraschung erwartungsgemäß ausgeblieben wäre, dann wäre ein Trainer mit eben einem Sieg aus 14 Spielen (also nahezu die gesamte Liga) wohl nicht mehr haltbar gewesen, die ganz dicke Krise hätte das Geißbockheim erreicht, die Maschinerie würde laufen. Alles Makulatur. Der FC hat gewonnen. Vielleicht glücklich, vielleicht ob einer späten Abwehrschlacht. Doch danach fragt schon heute keiner mehr. Köln steht nun mit 23 Zählern auf dem guten zehnten Tabellenplatz. Der Vorsprung auf die gefährlichen Plätze ist nicht größer geworden, aber eben auch nicht kleiner.

Der FC kann auch zu Null

Der Erfolg gegen Mainz war wichtig, der gegen Wolfsburg ein Befreiungsschlag. Der zweite Heimspiel-Erfolg in Serie, der nächste gegen einen direkten Konkurrenten. Die Kölner haben sich wie in der Hinrunde ein kleines Polster angefressen, von dem sie nun erst einmal ein wenig zehren werden. Durch den dritten Zu-Null-Erfolg in dieser Spielzeit kann die Mannschaft zudem mit gestärktem Selbstvertrauen in die kommenden Spieltage gehen. Die große Katerstimmung wird es rund um Karneval sicher nicht geben. Und dass diese Mannschaft in der Lage ist, gegen die Topmannschaften gut auszusehen, hat sie ebenfalls bewiesen. Warum sollte also nicht noch der ein oder andere Zähler dazukommen. Dann würde auch die Ausgangslage eine gute bleiben. Eine so gute, dass der Blick auf die Konkurrenz irrelevant und ohne bitteren Geschmack wäre.


Was lange währt… Ein Kommentar zur Beförderung von Thomas Kessler

Thomas Kessler soll Sportdirektor beim 1. FC Köln bleiben
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Was lange währt… Ein Kommentar zur Beförderung von Thomas Kessler

Nun ist es amtlich: Thomas Kessler ist der neue Geschäftsführer Sport der Geißböcke. Und der 40-Jährige hat mit seinen bisherigen Entscheidungen einen guten Eindruck hinterlassen. Doch der Erfolg wird am Ende am Abschneiden der Mannschaft gemessen beim 1. FC Köln: Ein Kommentar zur Beförderung von Thomas Kessler.

Seit Mai letzten Jahres leitet der ehemalige Kölner Torhüter als Sportdirektor die Geschicke des Vereins. Seine Aufgabe hat der 40-Jährige bisher gut gemeistert. Die Beförderung scheint also folgerichtig, sie scheint logisch. Nun kann sich der Blick nach vorne richten – und schwere Aufgaben stehen bevor beim 1. FC Köln: Ein Kommentar zur Beförderung von Thomas Kessler.

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Was lange währt, soll ja bekanntlich gut werden. Auf die angekündigte Beförderung von Thomas Kessler mussten die FC-Fans einige Monate warten. Im September hatte der neue Vorstand um Präsident Jörn Stobbe erklärt, den Sportdirektor mit dem Posten des Geschäftsführers Sport ausstatten zu wollen. Knapp vier Monate später wurde die Ankündigung in die Tat umgesetzt. „Kess“ ist nun gesamtverantwortlich für die sportlichen Entscheidungen im Club. Dass sich das Prozedere so lange hingezogen hat, hatte Gründe – dem Vernehmen nach finanzielle, strategische, inhaltliche. Am Ende gab es die erwartbare Einigung. Erwartbar ja, aber eine, für die lange verhandelt wurde. Und dennoch scheint die Beförderung des bisherigen Sportdirektors eine folgerichtige, eine logische zu sein.

Starke Transfers im Sommer

Und das sicher nicht, weil Kessler wie kaum ein anderer die FC-DNA in sich trägt. Kessler hat durchaus einen beachtlichen Werdegang bei den Geißböcken hingelegt. Vom Nachwuchskicker, zum Profi, bis nun hin zum Geschäftsführer. Wenn der 40-Jährige im vereinseigenen Interview erklärt, wie er schon als Kind davon träumte, irgendwann mal am Geißbockheim die Schuhe zu schnüren, dann hat das viel Emotionales, aber eben auch viel Romantisches. Nur ist Romantik sicher kein Kriterium für eine Beförderung in einen Wirtschaftsunternehmen. Es ist sicherlich nicht schlecht, dass der gebürtige Kölner weiß, wie der Verein tickt. Denn der FC tickt anders und auch daran ist sein Vorgänger gescheitert. Auf der anderen Seite gibt es aber auch genug Namen mit ähnlichen Vereinsgeschichten, die sich im Nachhinein nicht als die besten in ihrem Amt erwiesen haben.

Kessler scheint die richtige Wahl zu sein, weil der 40-Jährige in den acht Monaten seiner Amtszeit zahlreiche wichtige und offenbar auch richtige Entscheidungen getroffen hat. Schon die Installation von Friedhelm Funkel brachte das erhoffte Ziel, den sicheren Aufstieg. Im Sommer verpflichtete Kessler Spieler wie Jakub Kaminski, Rav van den Berg oder Isak Johannesson, die das Potenzial und auch das Alter haben, dem FC sportlich, aber auch wirtschaftlich weiterzuhelfen. Er stattete interessante Spieler mit einer Kaufoption aus, ist aber nicht gezwungen, diese bei nicht funktionierenden Akteuren dann auch zu ziehen. Die Vertragsverlängerung von Said El Mala (ohne Ausstiegsklausel) – könnte sich zum absoluten Masterpiece entwickeln.

Eine starke Duftmarke

Zudem schreckt der 40-Jährige ganz offensichtlich nicht vor harten Entscheidungen zurück. Spieler wie Max Finkgräfe oder Damion Downs ließ der damalige Sportdirektor ziehen, um gleichzeitig wieder zu investieren, dem Kader, der in der Vorsaison ehrlich gesagt um den Aufstieg viel zu lange zitterte, ein neues Gesicht zu verleihen. Auch die Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey erweist sich bislang als genau die richtige. Eine solche Entwicklung war jedenfalls nicht abzusehen. Natürlich ist auch ein Kessler nicht fehlerfrei, natürlich funktionieren nicht alle Neuzugänge. Dennoch hat der neue Geschäftsführer Sport bislang sehr große Spuren hinterlassen.

Doch mit der Beförderung wird der Blick auch nach vorne gerichtet. Kessler steht vor wichtigen, vielleicht schwierigen Aufgaben. Zahlreiche Verträge laufen etwa im kommenden Sommer aus. Ein jeder bringt eine andere Hintergrundgeschichte mit. Bei dem Leistungsträger wird Verhandlungsgeschick gefordert sein, den Spieler an den Verein zu binden. Bei dem altgedienten Routinier die feinfühlige Tonlage, wenn die Zeichen auf Trennung stehen sollten und bei dem Youngster muss die richtige Perspektive für eine gemeinsame Zukunft aufgezeigt werden. Der Kaderumbruch ist ebenfalls noch nicht abgeschlossen, wird weiter vorangetrieben werden müssen.

Ganz sicher wird Kessler den Verein auf seinem Weg auch durch unruhige Wasser führen müssen – es ist nun mal der 1. FC Köln. Nun hat er vom Vorstand das Vertrauen ausgesprochen bekommen, dass er genau das kann, dass er den FC stabil in der Bundesliga hält. Die Beförderung scheint also folgerichtig, sie scheint logisch. Bekanntlich wird aber auch der Erfolg des Geschäftsführers Sport am Abschneiden der Mannschaft gemessen. Erst dann wird sich zeigen, ob das, was lange währt, auch wirklich gut wird.

Kommentar: Ein Sieg um fünf vor Zwölf, aber die Uhr tickt weiter

Die Spieler des 1. FC Köln nach ihrem Sieg gegen Mainz 05.
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Kommentar: Ein Sieg um fünf vor Zwölf, aber die Uhr tickt weiter

Mit dem 2:1-Erfolg über Mainz ist den Kölnern der Befreiungsschlag gelungen. Nach zuvor acht sieglosen Spielen in Serie wäre es bei einer weiteren Pleite wohl ungemütlich geworden. Das ist nun abgewendet, ausruhen kann sich der FC darauf aber nicht. Ein Kommentar zum 2:1-Sieg des 1. FC Köln gegen Mainz 05.

Ein vorläufiger Turnaround ist den Geißböcken am vergangenen Samstagnachmittag gelungen. Nun wird es darauf ankommen, auch weiterhin zu bestehen: Ein Kommentar zum 2:1-Sieg des 1. FC Köln gegen Mainz 05.

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Glaubt man den Worten von Lukas Kwasniok, gab es am Samstagnachmittag vor allem einen Grund für den ersten Erfolg seit Anfang November: Die Unterstützung der Fans. Der Kölner Coach wurde nicht müde, „die Süd“, die Fans und die Stimmung im Stadion zu loben. Natürlich kann man einen rein zeitlichen Zusammenhang nur wenige Tage nach der deutlichen und plakativen Kritik der Fans an dem 44-Jährigen nicht von der Hand weisen und damit den Versuch, den Schulterschluss zu suchen. Tatsächlich war die Unterstützung der Fans und die Stimmung im Stadion groß, als der FC eben einige Partien nicht für sich entscheiden konnte. Ob Kwasniok die richtigen Worte gefunden hat und der Handshake die Wogen glättet, wird sich wohl zeigen.

Kwasniok hat seine Chance genutzt

Dass der Trainer sie aber nach der ersten Halbzeit gegen Mainz in der Kabine gefunden hat, steht wohl außer Frage. Denn die Kölner traten im zweiten Durchgang ganz anders als in den ersten 45 Minuten und vor allem in den vergangen Wochen gegen eine Mannschaft auf Augenhöhe auf. Der FC war Spiel bestimmend, erspielte sich zahlreiche Chancen und nutzte diese am Ende auch. Und das zum ersten Mal als Mannschaft mit mehr Ballbesitz. Tatsächlich wussten die Geißböcke ihre Überlegenheit endlich dann auch zu nutzen und sich für ein gutes Spiel zu belohnen. Chance genutzt, heißt das wohl in mehrerlei Hinsicht. Der Vorsprung auf die direkten Abstiegsplätze beträgt wieder acht Zähler (St. Pauli hat noch ein Nachholspiel), der auf den Relegationsplatz sieben. Die Kölner haben das Polster wieder vergrößert.

Aber auch Kwasniok hat seine Chance genutzt. Es ist nicht davon auszugehen, dass die Begegnung gegen Mainz ein Endspiel für den 44-Jährigen gewesen wäre, wenn es der Coach mit seiner Mannschaft verloren hätte. Es ist aber ganz sicher, dass bei einer Pleite ziemlich dunkle Wolken über dem Geißbockheim aufgezogen wären. Dem FC ist um fünf vor Zwölf der Befreiungsschlag gelungen. Mit einem weiteren sieglosen Spiel hätten die Kölner den Negativrekord aus der Spielzeit 20/21 eingestellt. Mit einer Niederlage gegen die direkten Konkurrenz wäre die bedrohliche Zone erschreckend nahe gekommen, die Stimmung wenige Wochen vor Karneval alles andere als feucht fröhlich. Vor allem aber sprach Kwasniok davon, dass seiner Mannschaft erstmals das Selbstvertrauen fehlte. Auch das wäre mit einer Niederlage nicht wiedergekommen.

Nun ist ein vorläufiger Turnaround gelungen. Der FC hat am Samstag bewiesen, dass er das Zeug hat, Bundesliga zu spielen. Dass dieser Kader stark genug ist für die höchste deutsche Spielklasse. Kwasniok hat gezeigt, dass er auch in der Krise ruhig und besonnen bei seiner Linie bleibt und auf taktische Schwierigkeiten reagiert, sie korrigiert. Genauso ruhig und besonnen gilt es nun auf den ersten Dreier seit November zu reagieren. Denn ein Sieg über Mainz wird nicht die Schwierigkeiten der vergangenen Wochen wegwischen. Der Befreiungsschlag ist um fünf vor Zwölf gelungen, die Uhr läuft aber weiter.


Der 1. FC Köln tritt sportlich auf der Stelle und erhält dennoch wichtige Erkenntnisse – ein Kommentar

Spieler des 1. FC Köln
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Der 1. FC Köln tritt sportlich auf der Stelle und erhält dennoch wichtige Erkenntnisse – ein Kommentar

Vor dem Auswärtsspiel gegen den 1. FC Heidenheim war die Stimmung in Köln massiv angespannt. Das 2:2 hat letztlich die Ausgangslage nicht verändert, aber doch ein paar Erkenntnisse gebracht. Ein Kommentar zum Remis des 1. FC Köln gegen Heidenheim.

Von ruhigem Fahrwasser kann man momentan beim FC wahrlich nicht sprechen. Und das, obwohl die Geißböcke als Aufsteiger mit Platz elf rein tabellarisch im Mittelfeld der Liga liegen. Das Unentschieden gegen Heidenheim hat zwar nicht die erhofften drei Punkte eingebracht und war insofern enttäuschend, hatte aber dennoch auch gute Seiten: Ein Kommentar zum Remis des 1. FC Köln gegen Heidenheim.

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Mit dem 2:2-Unentschieden gegen den 1. FC Heidenheim endete am Samstagnachmittag eine turbulente Woche der Geißböcke. Und am Ende jener Tage steht ein Ergebnis, das bei dem ein oder anderen Kölner Anhänger ein Gefühl von weder Fisch noch Fleisch hinterlässt. Schon vor Weihnachten hat die Kritik am Kölner Trainer unter den FC-Fans deutlich zugenommen. Dass in den Sozialen Medien vornehmlich negativ, deutlich seltener positiv kommentiert wird, ist mittlerweile – leider – normal. Die kritischen Töne haben in den vergangenen Wochen Aber noch einmal merklich zugenommen. Das ist angesichts der Punkteausbeute der jüngsten Phase absolut verständlich und auch legitim. Drei Punkte von möglichen 21, darunter wohl fünf Spiele gegen Mannschaften auf Augenhöhe, ist definitiv zu wenig.

Ein paar wichtige Erkenntnisse

Der FC hat sein Punktepolster und Lukas Kwasniok seinen Kredit bei einigen FC-Anhängern in den vergangenen Wochen verspielt. Und so war die Stimmung auch vor dem Duell gegen den 1. FC Heidenheim recht aufgeheizt. Aufgeheizt auch, weil der Trainer Kaderentscheidungen getroffen hat, die zum einen als sehr radikal kommuniziert und zum anderen für den ein oder anderen Betroffenen nicht 100 prozentig nachvollziehbar erschienen. In der Wahrnehmung mancher Fans hatte die Begegnung wohl schon etwas von einem Entscheidungsspiel. Auf der einen Seite hofften die Anhänger der Geißböcke auf den großen Befreiungsschlag gegen den Tabellenvorletzten, auf der anderen Seite die Gefahr, mit einer Niederlage in die tiefe Krise zu stürzen.

Nach dem Spiel könnte man also leicht der Meinung sein, dass nichts passiert sei. Das 2:2 an der Ostalb hat den FC rein tabellarisch nicht weiter nach vorne gespült, der erhoffte Befreiungsschlag ist ausgeblieben, die Negativserie ist nicht durchbrochen. Auf der anderen Seite ist aber auch ein Debakel ausgeblieben, das gerade in Durchgang eins möglich schien. Die Kölner sind trotz des Einsatzes der jungen Spieler nicht beim Tabellenvorletzten untergegangen, haben am Polster vor der direkten Konkurrenz nichts eingebüßt.

Drei Zähler gegen Mainz?

Weder Fisch noch Fleisch also? Das kann man so eigentlich nicht sagen. Denn unterm Strich bleiben auch einige wichtige Erkenntnisse. Die ins kalte Wasser geworfenen Debütanten haben durchaus gezeigt, dass sie das Zeug für die Bundesliga haben – wenn auch sicher gegen einen eher harmlosen Gegner. Zudem hat sich der FC gleich zwei Mal wieder zurück gekämpft und schnupperte nach zwei Rückständen sogar zwischenzeitlich am Dreier – das Team scheint also durchaus intakt zu sein. Zudem zeigten die Geißböcke gegen einen nicht gerade für Offensivfußball stehenden Gegner eine spielfreudige Leistung, erspielten sich 21 Abschlüsse und einen xGoals-Wert von nahezu drei.

Das ist kein großer Erfolg – das wären drei Zähler gewesen. Doch ist es auch nicht die von einigen Fans erwartete Katastrophe, die mit der Bekanntgabe der Aufstellung in den Sozialen Medien bereits an die Wand geworfen wurde. Es bleibt dabei, der FC muss von den kommenden beiden Heimspielen eins gewinnen – und das wird nach menschlichem Ermessen wohl die Partie gegen Mainz sein. Im Anschluss wird man dann wissen, ob Fisch oder Fleisch!

Auftakt ins neue Jahr und der 1. FC Köln muss direkt liefern – ein Kommentar

In welche Richtung läuft es für Lukas Kwansiok und den 1. FC Köln
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Auftakt ins neue Jahr und der 1. FC Köln muss direkt liefern – ein Kommentar

Mit dem Trainingslager an der Costa Blanca beginnt für den FC das Jahr 2026. Damit das nicht ähnlich turbulent wie die vergangene Spielzeiten wird, müssen die Kölner sofort liefern. Ein Fehlstart im Januar würde für Katerstimmung an Karneval sorgen. Ein Kommentar zum Jahresauftakt des 1. FC Köln.

Im Winter-Trainingslager an der Costa Blanca bereiten sich die Geißböcke auf das Unterfangen Klassenerhalt vor. Viel Zeit bleibt nicht und die kommenden Aufgaben sind richtungsweisend. Ein Kommentar zum Jahresauftakt des 1. FC Köln.

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Über die Sinnhaftigkeit eines Winter-Trainingslagers lässt sich sicherlich trefflich streiten. Gerade wenn die Vorbereitungszeit nach der ohnehin kurzen Winterpause ebenfalls nur wenige Tage, eigentlich eine originäre Vorbereitungswoche bedeutet. Ob die an der Costa Blanca mehr Sinn macht als am Geißbockheim, darf natürlich hinterfragt werden. Doch schon alleine die aktuellen Witterungsbedingungen geben den Planern der Vorbereitung recht – auch, wenn für Sonntag und Montag teils heftiger Regen über La Nucia angekündigt ist. Immerhin sind die Plätze bespielbar und Trainingseinheiten müssen nicht aufgrund von Frost verschoben werden. Dennoch begibt sich nur rund ein Drittel der Bundesligaclubs auf eine Reise zur Vorbereitung ins Ausland.

Die kommenden Wochen haben es in sich

Lukas Kwasniok geht es vor allem darum, sein Team auf die bevorstehenden Aufgaben in den kommenden Wochen und Monaten vorzubereiten sowie eine Einheit aus der Mannschaft zu formen, die sich auf den Kampf um den Klassenerhalt einschwört. Am ganz großen Rad will und kann der Coach in der kurzen Zeit nicht drehen. Denn der FC wird sofort liefern müssen. Bereits die ersten Wochen sind richtungsweisend. Das Auswärtsspiel in Heidenheim, das Heimspiel gegen Mainz, dazwischen die Begegnung gegen den Rekordmeister – zwei der kommenden drei Duelle finden gegen die direkte Konkurrenz statt. Punkten ist da eigentlich schon Pflicht. Denn der Trend vor der Winterpause mit nur zwei Punkten aus den vergangenen sechs Spielen ist bedenklich, gerade weil sich darunter auch vier Gegner auf Augenhöhe befunden haben.

Die vom Kölner Coach als „Highlight-Spiele“ deklarierten Begegnungen waren viel, aber aus ergebnistechnischer und sportlicher Sicht sicherlich keine Höhepunkte. Die Anfangseuphorie ist längst verblasst, der Startpuffer nahezu aufgebraucht. Bei vielen Fans hat sich zuletzt Frust und Sorge breit gemacht, in den Sozialen Medien wächst die Kritik am Trainer. Sollte sich der Negativtrend bestätigen, ziehen kurz vor Karneval bedrohliche Wolken über dem Geißbockheim auf. Ein Szenario, das die FC-Verantwortlichen sicherlich um jeden Preis verhindern wollen. Auch deswegen befindet sich die erste Neuverpflichtung im wahrsten Sinne des Wortes im Anflug, soll Anfang der Woche in Spanien Mannschaft und Coach kennenlernen.

Für die FC-Verantwortlichen heißt es also auf mehreren Ebenen die richtigen Entscheidungen zu treffen. Das gilt für den Trainer genauso wie für die sportliche Leitung. Die Frage nach der Sinnhaftigkeit eines Trainingslagers an der Costa Blanca spielt da sicherlich nicht die größte Rolle.

Kommentar zum 1. FC Köln: Der Frust rund ums Geißbockheim ist verständlich, die Sorge berechtigt

1. FC Köln gegen Leverkusen
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Kommentar zum 1. FC Köln: Der Frust rund ums Geißbockheim ist verständlich, die Sorge berechtigt

Mit nur einem Sieg aus zehn Pflichtspielen und zwei Punkten aus den vergangenen sechs steuert der FC geradewegs auf die Abstiegsränge zu. Auch, wenn die Tabellensituation komfortabel ist, sind Sorge und Frust berechtigt. Ein Kommentar zum Jahresabschluss des 1. FC Köln.

Nur zwei Punkte holte der FC aus den vergangenen sechs Pflichtspielen. Kein anderes Team der Liga beweist eine ähnlich schwache Form. Der FC wird in den kommenden Wochen sicherlich einige Dinge hinterfragen. Ein Kommentar zum Jahresabschluss des 1. FC Köln.

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Unter der Woche betonte Lukas Kwasniok, kein großer Freund vergangener Statistiken zu sein. Kein Wunder, denn diese spiegeln dann auch des Öfteren eine etwas verschobene Realität wider. Die Geißböcke können sich zum Beispiel wenig dafür kaufen, dass sie gegen Union Berlin deutlich mehr Ballbesitz, mehr Torabschlüsse und sogar deutlich mehr gewonnene Zweikämpfe auf dem Konto hatten. Am Ende standen am Samstagabend Null Punkte. Die spielen in Statistiken ein, an denen der Trainer eher schlecht vorbeikommt, die die aktuelle Realität und vor allem Gefühlslage aber dann auch nicht widerspiegelt. Die Kölner belegen nach der Niederlage das erste Mal in dieser Saison einen schlechteren Platz als Rang zehn. Aber: Als Aufsteiger liest sich die Tabelle aktuell sehr beachtlich: Köln ist zum Jahreswechsel Tabellenelfter, hat noch eine Menge Gegner und vier Punkte zwischen sich und den Abstiegsrängen.

Der Absturz ist mehr als brutal

Zur Wahrheit gehört natürlich, dass die Geißböcke aktuell noch von dem starken Saisonauftakt zehren. Ein Polster, das man sich in Köln angefuttert hat. Kwasniok erklärte, dass der Auftakt den ein oder anderen hat träumen lassen. Ganz sicher haben die frühen Punkte aber auch über schon damalige Probleme hinweggetäuscht. Die Erfolge über Regensburg und Mainz waren mehr als glücklich und zeigten schon früh in der Saison, dass es der Aufsteiger schwer haben würde, wenn er den Ball hat, das Spiel machen muss. Möglicherweise ist das auch nicht die Kernaufgabe eines Liga-Neulings. Der Absturz von dem vermeintlich besten Transfersommer der Vereinsgeschichte bis zur Weihnachtstristesse mit gerade einmal einem einzigen Sieg aus zehn Pflichtspielen ist mehr als brutal. Die Enttäuschung, die Trainer und Team in den Sozialen Netzwerken entgegenströmt, ist also durchaus verständlich.

Nur zwei Punkte aus sechs Spielen

Der FC wollte sich eigentlich mit einem guten Gefühl in die Winterpause verabschieden, der Frust kurz vor Weihnachten ist rund ums Geißbockheim aber groß. Und berechtigt. Zwei Punkte holten die Kölner aus den Begegnungen seit dem Erfolg über den Hamburger SV. Und das, obwohl sich der FC mit den Gegnern wie Borussia Mönchengladbach, St. Pauli, Werder Bremen und auch Union Berlin auf Augenhöhe wähnte. Kwasniok würde die Begegnungen sicherlich als Highlight-Spiele bezeichnen. Nur sollten genau diese, zumindest das ein oder andere, gewonnen werden. Und sowohl Union als auch St. Pauli waren Kontrahenten, bei denen das hätte gelingen können, eigentlich müssen. Und da hilft es auch nicht, dass Kleinigkeiten sicherlich hier und da den Unterschied gemacht haben. Gelinde gesagt, ist die Entwicklung der Kölner besorgniserregend.

Thomas Kessler kündigte indes an, dass man nun in Ruhe schauen werde, welche Dinge gut gelaufen seien, welche nicht. Es wird die ein oder andere Analyse geben, zu der auch sicher seine Transfers gehören werden, von denen unterm Strich dann doch nicht alle eingeschlagen sind. Ein emotionaler Schnellschuss ist nicht zu erwarten. In keine Richtung. Dennoch: Der FC wird wohl nicht daran vorbeikommen, auf dem Transfermarkt nachzubessern. Denn schon das kommende Spiel hat einen besonderen Charakter. Sollte der FC auch gegen den 1. FC Heidenheim nicht gewinnen und dann in das Duell gegen die Bayern gehen, dann könnte der Abschluss der Hinrunde ungemütlicher werden als der Weihnachtsfrust nach Samstag.

Kommentar: Die Niederlage im Nachbarschaftsduell verdeutlicht die Realität des 1. FC Köln

1. FC Köln gegen Leverkusen
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Kommentar: Die Niederlage im Nachbarschaftsduell verdeutlicht die Realität des 1. FC Köln

Die Niederlage gegen Bayer 04 am Samstagabend war durchaus verdient. Das sah auch FC-Trainer Lukas Kwasniok so. Und umso mehr zeigt das Duell gegen die Werkself, dass der Klassenerhalt das Saisonziel ist beim 1. FC Köln: Ein Kommentar zur Niederlage gegen Leverkusen.

Gegen Mannschaften wie eben Bayer 04 Leverkusen wird deutlich, dass ein Überraschungsmoment alleine eben nicht reicht, um Punkte mit nach Hause zu nehmen. Eine deutliche Erkenntnis für den 1. FC Köln: Ein Kommentar zur Niederlage gegen Leverkusen.

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Als Lukas Kwasniok vor einigen Wochen auf die beiden Niederlagen gegen Frankfurt und Gladbach angesprochen wurde, da setzte der Trainer ein Lächeln auf und erklärte, dass es in Köln ja nur eine Frage der Zeit gewesen sei, bis die erste kritische Frage auftauche. Nach Lächeln war dem 44-Jährigen am Samstagabend gar nicht so zumute. Der FC hat eine verdiente 0:2-Niederlage gegen Leverkusen einstecken müssen und kann sich eigentlich sogar bei Marvin Schwäbe bedanken, dass die Pleite nicht noch höher ausgefallen ist. Nach nunmehr fünf Pflichtspielen ohne Sieg muss sich der Trainer nicht den kritischen Frage während der Pressekonferenz stellen, vielmehr mehren sich die kritischen Töne in den Sozialen Medien. Kwasniok hatte am Samstag offensichtlich keine große Lust in die tiefe Fußballanalyse zu gehen.

„Unterlegen von der ersten bis zur letzten Minute“

Doch der Trainer brachte die Erkenntnis des Kölner Spieltags ganz einfach auf den Punkt. Seine Mannschaft sei „unterlegen von der ersten bis zur letzten Minute“ gewesen. Die Wahrnehmung war absolut zutreffend und bedurfte keiner sportwissenschaftlichen Expertise. Kwasniok urteilte, dass sie selten einem Gegner so unterlegen gewesen seien und brachte das Kräfteverhältnis mit dem Vergleich eines „Champions-League-Aspiranten gegen einen Aufsteiger“ ebenfalls trefflich auf den Punkt. Allerdings gehört zu der ganzen Wahrheit auch, dass Leverkusen an diesem Samstagabend durchaus verwundbar gewesen ist. Alleine schon, weil mit Alejandro Grimaldo und Patrik Schick die beiden Topscorer der Werkself angeschlagen fehlten.

Auch Leverkusen wirkte im Abspiel, im Spielaufbau nicht immer sattelfest. Die Kölner hatten durchaus ihre Ballgewinne und wenn auch wenige, aber ihre Chancen. Dieses Spiel hätte einen anderen Verlauf nehmen können, wenn Kwasnioks Mannschaft die Wünsche des Trainers umgesetzt und eben mutig nach vorne gespielt hätte, mit den Attributen, die es zum Bestehen eines Nachbarschaftsduells eben braucht. Die Geißböcke standen aber tief in der eigenen Hälfte, warteten erst einmal die Angriffe des Gegners ab, verirrten sich nur selten in die Offensive. Der FC trat für ein emotionales Lokal-Duell seltsam passiv, seltsam blockiert auf, gefühlt ohne Feuer und ohne den nötigen Biss. Und das lag sicher nicht (nur) an der fehlenden aktiven Fan-Szene.

Der FC wird um den Klassenerhalt spielen

Die Niederlage am Samstagabend war definitiv verdient. Natürlich darf ein Aufsteiger gegen den Vizemeister, einen Champions-League-Aspiranten, verlieren und dabei vielleicht auch so deutlich unterlegen sein. Der Vergleich ist nun mal nicht von der Hand zu weisen, auch, wenn der fulminante Saisonauftakt über die Kräfteverhältnisse offenbar hinweggetäuscht hat. Der FC ist Aufsteiger, wird in dieser Spielzeit um den Klassenerhalt spielen. Das dürfte nach dem 0:2 endgültig klar sein. Kwasniok rechnete am Samstag selbst vor, wie dieser gelingen soll – mit zehn Siegen. Aktuell stehen die Kölner bei vier. Heißt in den verbleibenden 20 Partien noch sechs Erfolge, etwa alle drei Partien ein Dreier. „Das ist machbar“, erklärte der Trainer. „Aber schwierig“. Vor allem wenn man so deutlich vor Augen geführt bekommt, dass der Überraschungsmoment alleine am Ende in dieser Liga nicht ausreicht.

Die Kölner müssen auch weiterhin nicht in Panik verfallen. Das Polster ist auch nach dem 14. Spieltag noch ein komfortables, es ist aber ganz sicher auch ein trügerisches.

Kommentar: Der 1. FC Köln hat eine große Chance liegen gelassen – in mehrfacher Hinsicht

Enttäuschte Spieler des 1. FC Köln nach dem 1:1
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Kommentar: Der 1. FC Köln hat eine große Chance liegen gelassen – in mehrfacher Hinsicht

Das 1:1 gegen St. Pauli fühlte sich für den FC und seine Fans wie eine bittere Niederlage an. Der späte Treffer fiel höchst unglücklich, aber der Sieg hätte auch früher schon entschieden sein können. Nun stehen vier sieglose Spiele in Folge in der Statistik des 1. FC Köln: Der FC hat eine Chance vertan.

Die Frustration über die verlorenen Punkte war am Samstag besonders groß. Zu recht, denn die Geißböcke hätten den Deckel früher draufmachenden können. Die Möglichkeit dazu hatte der 1. FC Köln: Der FC hat eine Chance vertan.

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Die Bilder und Worte der Kölner Protagonisten sprachen nach dem 1:1 gegen St. Pauli wohl für die Gefühlswelt der gesamten FC-Anhängerschaft. Während der Gegner sich über das Unentschieden nach neun Niederlage in Folge (in der Liga) freute, als hätten sie sogar einen Sieg errungen, saß Lukas Kwasniok mit versteinerter Miene auf der Trainerbank, seine Mannschaft ging mindestens genauso frustriert in die Katakomben. Kwasniok sagte später, es gehe ihm gar nicht gut, Marvin Schwäbe sprach von einem Scheißmoment, der den Sieg gekostet habe, Luca Waldschmidt von dem nervigsten Punkteverlust. Es war nicht nur ein nerviger Punktverlust, es war ein unnötiger und es war einer, der dem FC noch sehr wehtun kann.

St. Pauli fand in der Offensive nicht statt

Das späte 1:1 fühlte sich für die Geißböcke wie eine Niederlage an. Zu recht, denn der FC stand gegen offensiv schwache Nordlichter so sicher, dass sich die Kiezkicker bis zum Ausgleich einen xGoals-Wert von 0,1 erspielt hatten. Auf gut Deutsch: St. Pauli strahlte über 90 Minuten mal gar keine Torgefahr aus. Die größte Chance vergab Abdoulie Ceesay, weil er sich trotz einer Serie von neun Niederlagen in Folge entschloss, ein Tor des Monats mit der Hacke erzielen zu wollen – vergeblich. Die Innenseite hätte mit großer Wahrscheinlichkeit schon zwei Minuten vor dem Ausgleich das 1:1 markiert. Bis dahin war von der von Kwasniok angekündigten spielstarken Mannschaft vom Millerntor nichts zu sehen. Zur Wahrheit gehört wohl auch, dass sich auch die Kölner in mehreren Phasen im Kreieren von Chancen richtig schwer taten.

Und dennoch kam der FC schon in den ersten 45 Minuten zu Großchancen, die der Begegnung frühzeitig eine Kölner Wendung hätten geben können. Genauso hätten Luca Waldschmidt, Ragnar Ache und Florian Kainz das Spiel nach der Said-El-Mala-Führung entscheiden müssen. Es wäre also viel zu leicht den rutschigen Boden als Schuldigen für das bittere Unentschieden auszumachen. Wobei der Treffer wohl ohne den Fehltritt von Marvin Schwäbe niemals gefallen wäre. Immerhin bezifferte die DFL die Torwahrscheinlichkeit bei dem Abschluss auf 1,9 Prozent. So aber landete die Kugel im Netz und am Ende stand das bittere Remis, der nervigste Punktverlust. Ein unnötiger und eben einer, der hinten raus sehr schmerzhaft werden kann.

Der Blick muss nach unten gerichtet werden

Denn am Ende des Tages setzt sich ein sehr negativer Trend der Kölner fort. Der FC hat zum vierten Mal in Folge nicht gewonnen, nur einen Sieg in den vergangenen acht Spielen eingefahren und in den vergangenen zehn Spielen nur noch 0,9 Punkte pro Schnitt eingefahren. Ein Schnitt, der auf die Saison hochgerechnet nichts anderes als akute Abstiegsgefahr bedeuten würde. Aktuell profitieren die Kölner noch von dem Polster, das sich der FC in den ersten drei Saisonspielen angefuttert hat. Der FC steht nach wie vor mit 16 Punkten aus 13 Spielen und Platz neun für einen Aufsteiger sehr gut da.

Die von Kwasniok und Kessler immer wieder angesprochene Tatsache, dass man als Bundesliga-Aufsteiger als Underdog gelte und der Klassenerhalt das eigentlich ausgegebene Ziel der Saison sein sollte, darf trotz des erfolgreichen Starts in die Spielzeit nicht aus den Augen verloren werden. Und tatsächlich muss der Blick so langsam nach unten gerichtet werden. Die Kölner haben nicht nur die große Chance verpasst, den Vorsprung auf den Relegationsplatz auf acht Punkte zu vergrößern, er ist durch das Remis auf fünf Zähler geschrumpft.

Am Ende zählen die Punkte

Und während der FC am kommenden Wochenende zum Nachbarn, aber eben auch zum Vizemeister reist, kommt es am Millerntor zum Keller-Duell zwischen St. Pauli und dem 1. FC Heidenheim. Bei einer Niederlage in Leverkusen ist es also alles andere als ausgeschlossen, dass der Vorsprung auf den Relegationsplatz auf nur noch zwei Zähler zusammenschrumpft. Eine Serie von fünf sieglosen Spielen in Folge würde der allgemeinen Zufriedenheit zudem nicht besonders gut tun. Aber: Selbst mit einer weiteren Pleite müssen die Alarmglocken in Köln sicherlich noch nicht schrillen. Die Saison ist lang, der FC hat eigentlich zu viel Qualität, um doch noch in den Abstiegskampf zu rutschen. Eigentlich. Denn am Ende zählen die Punkte. Und davon hat der FC zuletzt zu wenig gesammelt – egal, ob mit Glück oder mit Pech.

Der richtige Matchplan, falsche Entscheidungen – kein Grund zur Sorge: Kommentar zum 1. FC Köln

Enttäuschte Spieler des 1. FC Köln nach der Niederlage gegen Eintracht Frankfurt
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Der richtige Matchplan, falsche Entscheidungen – kein Grund zur Sorge: Kommentar zum 1. FC Köln

Mit der 3:4-Niederlage am Samstagabend kassierten die Kölner bereits die fünfte Liga-Niederlage und finden sich nun erstmals in der unteren Tabellenhälfte wieder. Das ist ärgerlich, aber kein Grund zur Sorge. Denn beim FC läuft nach wie vor viel richtig. Ein Kommentar zur 3:4-Niederlage des 1. FC Köln.

Vor der Saison wäre eine Niederlage gegen den Champions-League-Teilnehmer Frankfurt alles andere als eine Überraschung gewesen. Am Samstagabend hatte der FC dennoch die Chance, die Hessen zu schlagen. Individuelle Fehler machten den offenbar guten Matchplan zunichte. Besorgniserregend ist die aktuelle Entwicklung aber noch nicht. Ein Kommentar zur 3:4-Niederlage des 1. FC Köln.

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Nach dem elften Spieltag ist es nun soweit: Zum ersten Mal in dieser Saison stehen die Kölner in der unteren Tabellenhälfte. Das ist ärgerlich für den Aufsteiger, aber nicht besonders besorgniserregend. Denn das zu Beginn der Spielzeit gesammelte Polster der Kölner ist mit sieben Punkten Vorsprung auf Rang 16 groß. Wohlgemerkt ein Saisonbeginn, der noch im Sommer als besonders schwer erklärt wurde. Dementsprechend groß war auch die Euphorie. Die jüngste Tendenz hat den Verein und seine Fans nun aber doch auf den Boden der Tatsachen geholt. Vier der vergangenen fünf Pflichtspiele gingen verloren, davon aber immerhin auch drei gegen Champions-League-Teilnehmer, die nun wahrlich nicht der Kragenweite der Kölner entsprechen. Nach dem 3:4 gegen Frankfurt ist die Bilanz erstmals negativ in dieser Spielzeit.

Der richtige Matchplan

Den sieben Punkten aus den ersten drei Saisonspielen folgten in den nächsten acht Partien ebenfalls sieben Zähler, der Schnitt pro Spiel ist in jenen acht Duellen auf 0,875 geschrumpft und das wiederum hoch gerechnet auf 34 Spieltage wären 29 Punkte. Die Situation sähe ohne das anfängliche Polster weitaus bedrohlicher aus. Man könnte also meinen, dass die Alarmglocken schon einmal vorsichtshalber aus der Kiste gekramt werden sollten. Doch dazu besteht aktuell noch kein Anlass. Lukas Kwasniok hatte auch gegen die Eintracht wieder einen passenden Matchplan ausgearbeitet. Bis zum Kopfball von Jonathan Burkardt nach einer halben Stunde hatte man eigentlich den Eindruck, der FC würde nach der frühen Führung mit einem weiteren Konter die Weichen eher auf Erfolgskurs setzen, als den Ausgleich kassieren zu können.

Falsche Entscheidungen

Dass individuelle Fehler die Kölner Marschroute konterkariert haben, ist ärgerlich, diese gehören aber zum Profifußball nun einmal dazu. Am Samstagabend wurden dann jedoch an zu vielen Stellen zu viele schlechte Entscheidungen getroffen – das aber vornehmlich auf dem Platz. Sei es der geblockte Torschuss, der besser ein finaler Pass im Sechzehner geworden wäre oder das Abspiel im Zentrum zum Nebenmann, das sich als langer Ball auf den davoneilenden Jakub Kaminski besser geeignet hätte. Ob Kwasniok mit der Aufstellung und seinen Wechseln alles richtig oder eben alles falsch gemacht hat, ist rein spekulativ. Fest steht, selten zuvor hatte der FC einen Trainer, der so präzise die Antworten auf die Stärken und Schwächen seiner Gegner und dem eigenen Team gefunden hat.

Natürlich liegt auch der 44-Jährige mal falsch, doch meist folgt dann schnell auch die Korrektur. Die fast erfolgreiche Aufholjagd hat jedenfalls gezeigt, dass der FC über eine intakte Mannschaft verfügt, dass jederzeit mit dieser Mannschaft zu rechnen ist. Und das eben nicht nur in den 90 Minuten auf dem Feld, sondern auch in den 34 Begegnungen einer Saison. Am Samstagnachmittag steht das Auswärtsspiel gegen Bremen auf dem Spielplan. Mit einem Sieg wäre nicht nur die Bilanz wieder ausgeglichen, der FC würde sich wieder in der oberen Tabellenhälfte wiederfinden. Und das wäre etwas, was man vor der Saison für einen Tabellenplatz nach zwei Drittel der Hinrunde sofort unterschrieben hätte.

Kommentar zum Youngster des 1. FC Köln: Der Hype um Said El Mala ist schon längst nicht mehr aufzuhalten

Said El Mala nach seinem Treffer gegen Hoffenheim
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Kommentar zum Youngster des 1. FC Köln: Der Hype um Said El Mala ist schon längst nicht mehr aufzuhalten

Mit seinem zweiten Saisontreffer avancierte Said El Mala am Freitagabend zu Matchwinner im Duell bei der TSG Hoffenheim. Eine einzige starke Aktion machte am Ende den Unterschied und untermauerte einmal mehr, warum der Offensivspieler als großes Zukunftsversprechen gilt. Beim FC tritt man noch auf die Euphoriebremse, doch der Hype ist längst nicht mehr aufzuhalten. Ein Kommentar zu Said El Mala beim 1. FC Köln.

Er gilt als Kölner Zukunftsversprechen, als sportlicher, aber auch wirtschaftlicher Hoffnungsträger. Beim FC ist man bemüht, den Hype kleinzuhalten. Das wird bei den aktuellen Leistungen gar nicht möglich sein. Ein Kommentar zu Said El Mala beim 1. FC Köln

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Von El Maradona bis zum „kölschen Messi“, in den Schlagzeilen die El-Mala-Gala, Poldis Kronprinz, das Kölner Wunderkind – gefühlt hat Said El Mala jetzt schon mehr Spitznamen als so manch alt gedienter Spieler in seiner gesamten Karriere gesammelt hat. Und das gerade erst mit 19 Jahren. Die Geschichte ist tatsächlich beeindruckend und gefällt vor allem dem Kölner Herz. Die beiden Brüder wurden bei Borussia Mönchengladbach einst ausgemustert und dem Vernehmen nach nicht zu den Fohlen zurückgeholt, als die Chance dazu bestand. Mindestens bei Said El Mala dürfte sich das als gravierender Fehler erweisen, denn der 19-Jährige sorgt für Furore und erinnert mit seiner Unbekümmertheit tatsächlich an Lukas Podolski, der einst ähnlich in den Fokus der Welt geriet.

Millionenschweres Zukunftsversprechen

Ohne Zweifel waren viele Entscheidungen von Christian Keller zu recht umstritten, bei manchen auch mehr als das. Sie waren nach allen heutigen Erkenntnissen einfach falsch. Entscheidungen, die heute noch nachwirken. Doch der Ex-Sportdirektor hat dem FC mit der Verpflichtung der beiden Brüder offensichtlich auch ein sehr lukratives Erbe hinterlassen. Schon in der vergangenen Spielzeit blitzte das Talent von Said El Mala in der 3. Liga auf und die FC-Bosse dürften sich wohl die Hände gerieben haben, als der Offensivspieler zunächst zum Newcomer des Jahres gewählt wurde und dann auch noch ein zweistelliges Millionen-Angebot aus England den Weg nach Köln gefunden haben soll. El Mala ist das Kölner Zukunftsverpsrechen, hat jetzt schon seinen Marktwert vervielfacht und könnte dem FC in der Tat eines Tages viel viel Geld einbringen.

Wann dieser Tag kommt, lässt sich nicht abschätzen. Vertrag haben die beiden Brüder bis 2030, ohne Ausstiegsklausel. Dass Said El Mala allerdings wirklich bis 2030 seine Zelte am Geißbockheim aufschlägt, erscheint angesichts der aktuellen Leistungen sehr unwahrscheinlich. Als aktuell bester Dribbler der Liga, mit seinen ersten beiden Saisontoren, mit seiner Eins-gegen-eins-Qualität, seinem sensationellen Auftritt mit der DFB-Auswahl bei der U19-EM sind die Scheinwerfer in dieser jungen Saison schon längst auf den Kölner Youngster gerichtet. Es ist ziemlich sicher, dass bereits die ersten Clubs angeklopft haben oder in den kommenden Tagen anklopfen werden. Der Junge ist viel zu gut, als dass er sich unter dem Radar bewegen könnte. Ganz weit aus dem Fenster gelehnt, würde sogar ein Hot Take als WM-Teilnehmer zumindest nicht überraschen.

Tritt auf die Euphoriebremse

Beim FC weiß man natürlich um die Qualität, bescheinigt dem Youngster eine große Laufbahn, tritt aber auch gleichzeitig auf die Euphoriebremse und hält ein wenig die schützende Hand über den Spieler. Der Hype soll gar nicht erst zu groß werden. Die Rede ist von „Demut“, „Fleiß“, viel „Arbeit“. Möglicherweise, weil das Ego eines Individualisten nicht über dem Team stehen soll, die Mannschaft für Lukas Kwasniok ein heiliges Gut ist. Sicherlich auch, damit der „gute Junge am Boden“ bleibt, wie es die Mitspieler erklären. Um die Entwicklung des 19-Jährigen weiter optimal voranzutreiben, werden die Geißböcke auch weiterhin El Mala einfangen, die Euphorie klein halten wollen. Die Frage ist aber doch, wie das gelingen soll, wenn der Spieler schon jetzt zum sportlichen Höhenflug ansetzt und alle Blicke auf sich zieht. Mit diesen Leistungen ist der Hype von Said El Mala nicht aufzuhalten.