Feste Verpflichtung oder Abgang im Sommer? So ist der Stand bei den Leih-Neuzugängen des 1. FC Köln

Jakub Kaminski vom 1. FC Köln beim Torjubel.
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Feste Verpflichtung oder Abgang im Sommer? So ist der Stand bei den Leih-Neuzugängen des 1. FC Köln

Gleich vier Spieler hat der FC im Sommer per Leihe verpflichtet und sich bei allen eine Kaufoption gesichert. Bisher sind die Leih-Profis jedoch unterschiedlich gut eingeschlagen beim 1. FC Köln: Empfehlen sich die Leih-Zugänge für feste Transfers?

Um den Umbruch im vergangenen Sommer finanziell zu bewältigen, verpflichtete Sportdirektor Thomas Kessler auch einige Neuzugänge per Leihe. Bei allen gibt es jedoch nach dieser Saison eine Kaufoption für den 1. FC Köln: Empfehlen sich die Leih-Zugänge für feste Transfers?

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Der Umbruch im Sommer war gewaltig beim 1. FC Köln: Neben zahlreichen Abgängen holte der FC ganze elf Neuzugänge ans Geißbockheim. Um diese Menge an Transfers finanzieren zu können, griff Sportdirektor Thomas Kessler auch auf Leihgeschäfte. So kamen mit Cenk Özkacar, Kristoffer Lund, Tom Krauß und Jakub Kaminski gleich vier Spieler vorerst nur für die aktuelle Saison zu den Geißböcken. Dabei sicherte sich der Verein jedoch bei allen Profis eine Kaufoption (im Fall von Krauß eine Kaufpflicht), mit der sie diese im kommenden Sommer fest verpflichten können. Ob die Verantwortlichen diese jedoch bei allen ziehen wollen, hängt natürlich von den Leistungen ab, die sie diese Spielzeit im Kölner Trikot zeigen. Und die unterscheiden sich schon relativ deutlich.

Volltreffer Jakub Kaminski

Voll eingeschlagen ist Jakub Kaminski. Die Entwicklung des Polen in der Domstadt ist überragend. Trainer Lukas Kwasniok adelte ihn zuletzt als seinen „besten Spieler“. So ist es auch nicht überraschend, dass der Offensivspieler einer der Dauerbrenner ist und alle zehn Liga-Partien durchgespielt hat, nur im Pokal in beiden Runden in der Schlussviertelstunde ausgewechselt wurde. Der 23-Jährige gab mit 25 Schüssen die viertmeisten der Liga ab und erzielte dabei schon vier Treffer. Auch eine Vorlage lieferte der Neuzugang. Es hätten allerdings schon mehr sein können, denn mit 1,63 Torschussvorlagen und 0,45 kreierten Großchancen pro 90 Minuten hat der Angreifer starke Offensiv-Werte.

Neben seinem offensivem Qualitäten passt Kaminski zusätzlich mit seinem Einsatzwillen perfekt zu Kwasniok. Der Linksaußen legte mit 117,8 Kilometern die zweitmeisten der Bundesliga zurück. Mit 211 Sprints und 763 intensiven Läufen befindet sich der polnische Nationalspieler in diesen Kategorien ebenfalls in den Top Zehn beziehungsweise Top Fünf. Außerdem überzeugte der 23-Jährige mit seiner Variabilität. Denn neben seiner Lieblingsposition Linksaußen kann der Angreifer nahezu auf allen Positionen in der Offensive auflaufen sowie als Schienenspieler. Diese Rolle füllte er auch in den vergangenen beiden Partien gegen den HSV und Borussia Mönchengladbach auf der rechten Seite mehr als zufriedenstellend aus. Daher dürfte eine feste Verpflichtung nur Formsache sein, wenn seine Entwicklung weiter geht wie bisher. Die Kaufoption von kolportierten fünf Millionen Euro wäre für den FC dann sogar ein Schnäppchen.

Gute Aussichten bei Kristoffer Lund

Ebenfalls gute Aussichten auf eine feste Verpflichtung hat Lund. Der Linksverteidiger ist auf der linken Schiene gesetzt und kam bis auf gegen Leipzig in allen Pflichtspielen zum Einsatz, meistens von Beginn an. Dabei zeigte der gebürtige Däne keine großen Anpassungsschwierigkeiten nach seinem Wechsel vom Palermo FC aus der zweiten italienischen Liga in die höchste deutsche Spielklasse. Zuletzt im Derby agierte der 23-Jährige zwar unglücklich und verursachte zwei Elfmeter. Ansonsten überzeugte der Leihspieler aber mit ordentlichen Leistungen und hat wahrscheinlich noch Potenzial für mehr. So sollte Lund seinen Einfluss in der Offensive verbessern, denn bisher kommt er noch auf keine Torbeteiligung und gab im Vergleich zu anderen Spielern auf seiner Position mit 0,54 pro 90 Minuten nur relativ wenig Torschussvorlagen. Ansonsten ist der Schienenspieler aber eine Konstante im Kölner Spiel und verleiht diesem mit einer Höchstgeschwindigkeit von 35,11 km/h einiges an Tempo.

Schlechter als bei Lund sieht es bei Özkacar aus. Die Leihe in die Domstadt läuft für den Innenverteidiger durchwachsen. War er zu Beginn der Saison noch häufig außen vor, bekam der frühere türkische Nationalspieler zuletzt durch die Verletzungen von Timo Hübers und Rav van den Berg mehr Einsatzzeit. Wenn Letzterer bald sein Comeback gibt, dürften diese aber wieder abnehmen. Denn der 25-Jährige konnte seine Chancen nicht wirklich nutzen, zeigte höchstens durchschnittliche Leistungen und verursachte mit einem großen Fehler im Derby das zwischenzeitliche Gladbacher 3:0. Damit der FC die Kaufoption zieht, muss sich der Abwehrspieler noch steigern und im Konkurrenzkampf beweisen.

Spezialfall Tom Krauß

Etwas anders als bei Kaminski, Lund und Özkacar ist die Situation bei Krauß. Bei ihm wird aus der Kaufoption im Falle des Klassenerhalts eine Kaufpflicht. Bisher glänzte der eigentliche Sechser als „Defensiv-Allrounder“, wie ihn Kwasniok bezeichnete. So kam der 24-Jährige bereits im zentralen Mittelfeld, als Innenverteidiger und als Linksverteidiger zum Einsatz. Mit im Schnitt 1,58 pro Spiel gelangen ihm in diesen Einsätzen viele Balleroberungen. Auch blockte der Neuzugang viele Bälle und weißt mit 89,4 Prozent eine gute Passquote auf.

Vollends den Trainer überzeugen konnte Krauß jedoch offenbar noch nicht und saß daher schon mehrfach 90 Minuten auf der Bank oder wurde nur eingewechselt. Trotzdem gibt Krauß mit seinen Qualitäten dem FC-Kader bisher mehr Breite und spielt solide, wenn er gebraucht wird. Somit dürften die Kölner Verantwortlichen nicht unglücklich darüber sein, wenn am Ende der Saison die Kaufpflicht greifen sollte und der frühere deutsche U21-Nationalspieler fest in die Domstadt wechselt. Ob sie aber im Falle eines Abstiegs bei den bisherigen Einsatzzeiten die dann Kaufoption ziehen würden, ist zumindest fraglich.

Diese (mindestens) fünf Profis des 1. FC Köln dürfen sich Hoffnungen auf die WM machen

FC-Spieler jubeln nach einem Tor
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Diese (mindestens) fünf Profis des 1. FC Köln dürfen sich Hoffnungen auf die WM machen

Mit dem Achtungserfolg gegen die Niederlandehat Jakub Kaminski mit Polen einen großen Schritt Richtung WM-Playoffs gemacht. Auch Isak Johannesson will dieses Ziel mit Island erreichen. Und dann gibt es da noch weitere Hoffnungen. Diese Profis des 1. FC Köln hoffen noch auf die WM

Für Jakub Kaminski und Isak Johannesson sieht es aktuell nach Playoff-Turnier um das WM-Ticket aus. Said El Mala hofft erst einmal auf sein Debüt. Aber es gibt noch weitere Spieler, die das Ticket lösen wollen. Diese Profis des 1. FC Köln hoffen noch auf die WM.

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Jakub Kaminski: Mit seinem Treffer gegen die Niederlande flammte sogar die Hoffnung auf das direkte WM-Ticket für den FC-Profi auf. Mit einem Erfolg über die Elftal wäre Polen punktgleich gewesen, allerdings mit einem deutlich besseren Torverhältnis. Selbst bei einem Sieg wäre die Mannschaft um Superstar Robert Lewandowski also auf Schützenhilfe aus Litauen angewiesen und hätte selbst gegen Malta gewinnen müssen. So läuft aktuell so ziemlich alles auf die Playoffs hinaus. Dort hat Polen sicherlich nicht die schlechtesten Chancen. Allerdings könnte es dort auch sehr unangenehme Gegner geben. Italien wird beispielsweise ebenfalls Playoffs spielen – und die DFB-Auswahl ist bekanntlich ebenfalls noch nicht durch. Kaminski wäre bei einer Quali als Stammspieler sicher gesetzt.

Kommt es zum FC-Finale um die WM?

Isak Johannesson: Theoretisch kann es auch zum Duell der FC-Profis kommen. Denn auch Island befindet sich auf Playoff-Kurs. Allerdings steht den Nordlichtern noch eine besonders schwere Aufgabe bevor. Am Sonntag kommt es zum Endspiel um das Playoff-Ticket in der Begegnung gegen die Ukraine. Die Partie wird in Warschau ausgetragen. Aktuell sind die Teams punktgleich. Sollte sich Island dann auch in den Playoffs durchsetzen, würde Johannesson ziemlich sicher in den Genuss seiner ersten WM kommen. Der Mittelfeldmann ist bei Island Stammspieler und Leistungsträger.

Said El Mala: Die DFB-Auswahl steht kurz vor dem direkten WM-Ticket. Dazu muss die Mannschaft von Julian Nagelsmann am Montag gegen die Slowakei mindestens Remis spielen. Ob der Offensivspieler dann aber auch persönlich das WM-Ticket löst, muss sich erst noch zeigen. Der Weg in die USA, nach Mexiko und nach Kanada ist für den 19-Jährigen zumindest noch sehr lang. Bislang wurde El Mala erst einmal für die Nationalmannschaft nominiert und das unter der Vorgabe eines Kennenlernens, eines Reinschnupperns. Eine Tendenz ist daher noch nicht abzugeben.

Rückkehr ins Nationalteam?

Kristoffer Lund: Die US-Boys sind als Gastgeber natürlich schon qualifiziert. Eine mühsame Qualifikation müssen die Vereinigten Staaten also nicht mehr spielen. Allerdings steht vor Lund dennoch eine hohe, aber nicht unüberbrückbare Hürde. Aktuell gehört der Schienenspieler nicht zum Kader von Mauricio Pochettino. Das heißt aber nicht, dass der gebürtige Däne aber keine Chance haben wird. im Gegenteil: Sollte Lund beim FC weiter solide Leistungen abrufen (abgesehen vom Pechvogel-Auftritt im Derby), ist eine Nominierung für die WM alles andere als ausgeschlossen.

Sebastian Sebulonsen: Norwegen ist etwas überraschend auf dem besten Weg, direkt die WM-Quali perfekt zu machen. Dem Team um Superstar Erling Haaland führt die Tabelle drei Punkte vor Italien vor dem letzten Spieltag an. Eigentlich wäre es eine besondere Dramatik, dass die beiden Teams direkt aufeinandertreffen. Allerdings müsste Italien die Begegnung schon mit neun Toren Unterschied gewinnen. Selbst bei einem Sieg liegt vor Sebulonsen aber ebenfalls noch ein weiter Weg. Der Schienenspieler hat erst in der vergangenen Länderspielpause sein Debüt gefeiert, als Nachrückker. Dieses Mal ist er nicht nominiert worden. Die WM ist dennoch eine Option.

Überraschungen möglich?

Schwerer Stand: Cenk Özkacar spielte ebenfalls schon für die türkische Nationalmannschaft. Aktuell gehört Özkacar nicht zum Kader und ist wohl in seiner aktuellen Leistungskurve keine Option. Der Weg zurück ins Team ist ein weiter. Auch wenn die Türkei noch alle Chancen für eine WM-Teilnahme hat. Denis Huseinbasic und Jusuf Gazibegovic sind ebenfalls aktuell kein Thema beim bosnischen Unterfangen WM-Teilnahme. Und aktuell erhalten beide auch nicht die vielen Möglichkeiten, am Nationalteam-Status etwas zu ändern.

Mögliche Überraschungen: Springt noch ein Spieler auf den WM-Zug? Florian Kainz steht aktuell auf der Nachrück-Liste von Ralf Rangnick für Österreich. Ob das aber die Chancen auf die WM erhöht, ist fraglich. Ein Kandidat wäre eventuell Rav van den Berg, wenn der Innenverteidiger nach seiner Rückkehr noch einmal so richtig aufdreht. Auch Eric Martel wäre grundsätzlich ein Kandidat, der früher oder später das Zeug zum Nationalspieler hat. Aktuell wohl eher später. Denn das Zentrum ist in der DFB-Auswahl schon stark besetzt. Ein Hot Take wäre dann vielleicht sogar Joel Schmied, der sich beim FC durchaus in eine gute Position gespielt hat.

Wir wollen „keinen Angsthasenfußball spielen“ – So sieht Tom Krauß seine Rolle und das Duell gegen Leipzig

Tom Krauß vom 1. FC Köln
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Wir wollen „keinen Angsthasenfußball spielen“ – So sieht Tom Krauß seine Rolle und das Duell gegen Leipzig

Der Konkurrenzkampf ist hart bei den Geißböcken. Auch der Neuzugang der Kölner muss ich um Einsatzzeit bemühen beim 1. FC Köln: Tom Krauß über den kommenden Gegner und seine Rolle im Team.

Die Chancen auf Spielzeit steigen aktuell bei dem 24-Jährigen, denn gegen Wolfsburg verletzte sich mit RAV van den Berg ein Konkurrent um den Platz in der Mannschaft beim 1. FC Köln: Tom Krauß über den kommenden Gegner und seine Rolle im Team.

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Am Samstagnachmittag blieb „nur“ die Rolle des Zuschauers. Beim wilden Ritt gegen gegen Wolfsburg saß Tom Krauß 90 Minuten auf der Bank. Der Sprung zum Stammspieler ist dem Neuzugang noch nicht gelungen. Wobei es die Rolle in der Fülle beim FC in dieser Spielzeit dann auch nicht geben soll. Bislang haben nur Eric Martel, Marvin Schwäbe und Jakub Kaminski die volle Bundesliga-Arbeitszeit in den Knochen. Der Konkurrenzkampf ist groß beim FC. „Man sieht, dass wir eine gute Kaderbreite haben. Es ist ein gewisser Konkurrenzkampf, dass sich jeder zeigen will, dass jeder spielen will“, so Krauß am Mittwoch nach dem Training. „Ich glaube, so pusht sich jeder nach oben und entwickelt sich noch mal weiter. Das ist eminent wichtig, um solche Spiele zu ziehen. Es zeigt, wie wir ticken.“

„Unruhig bin ich nicht“

Wie das Team von Trainer Lukas Kwasniok tickt, hat es zu Beginn der Saison bereits mehrfach bewiesen. Die Marschroute, nicht auf eine Stammelf sondern eine Startelf zu setzen, scheint aufzugehen, denn die Motivation ist derzeit groß bei den Akteueren. Das weiß auch Krauß: „Am Ende will man immer spielen. Das ist klar. Am Ende muss man aber auch ruhig bleiben, gut trainieren, um dem Trainer zu zeigen, dass man da ist. Egal wann.“ Wenige Einsatzzeit führt jedoch häufig zu Unmut innerhalb der Mannschaft. Beim FC scheint dies allerdings kein Problem dazustellen. „Unruhig bin ich nicht. Es ist erst der 3. Spieltag. Ich war einmal auf der Bank. Das ist auch okay“, so Krauß über seine Rolle als Joker.

„Die Akzeptanz ist da, weil ein Konkurrenzkampf da ist. Das Niveau ist sehr hoch.“ So scheint Kwasniok seinen Spielern durchaus den Sinn der wechselnden Einsätze nahegebracht zu haben. Dieser hängt auch mit der flexiblen Aufstellung des Trainers zusammen. “Es kommt natürlich auch darauf an, was wir für eine Formation spielen. Wir haben jetzt gesehen, dass wir immer eine andere Formation gespielt haben“, erläutert Krauß die Situation.

“Wir rechnen uns immer Chancen aus“

Am Wochenende steht für Krauß dann die Chance auf Einsatzzeit in der alten Heimat an. „Ich bin da geboren und war da bis ich 19 war“, sagt der 24-Jährige über Leipzig. Eine leichte Aufgabe wird es für den Mittelfeldspieler trotz großen Selbstvertrauens aber sicherlich nicht. „Wir rechnen uns immer Chancen aus, sonst brauchen wir da nicht hinfahren. Wir gehen wie gegen Wolfsburg als Underdog in das Spiel. Wir wollen jeden Gegner ärgern und von Spiel zu Spiel schauen. Wir wissen, dass es schwierig ist und dass wir vielleicht auch leiden müssen. Aber wir rechnen uns immer Chancen aus.“

Und das nach dem gelungen Saisonstart wohl auch nicht zu Unrecht. „Es ist ja auch ein Verdienst, wie wir uns in den letzten Spielen gezeigt haben. Wir kommen mit einer breiten Brust und wollen keinen Angsthasenfußball spielen.“ Eine Einstellung, die sich die Kölner Mannschaft seit vergangener Saison hart erarbeitet hat. Dennoch ist für Krauß eins klar: „Mich interessiert aber auch nicht, wer wieviel Respekt vor uns hat.“ Und so fährt die Kölner Mannschaft am Wochenende zu vierten Duell der Bundesliga-Saison. Möglicherweise kann sich Krauß dort dann erneut zeigen.


Nach der van-den-Berg-Verletzung: Cenk Özkacar und Tom Krauß können sich für die Startelf empfehlen

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln
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Nach der van-den-Berg-Verletzung: Cenk Özkacar und Tom Krauß können sich für die Startelf empfehlen

Gegen den VfL Wolfsburg verletzte sich Rav van den Berg an der Schulter und fällt länger aus. Das ist bitter für den FC, aber gleichzeitig eine Chance für zwei Spieler des 1. FC Köln: Özkacar und Krauß können sich beweisen.

Mehrere Wochen wird Rav van den Berg dem FC fehlen. In der Zeit müssen wahrscheinlich vor allem zwei Spieler den teuersten Sommerneuzugang ersetzen beim 1. FC Köln: Özkacar und Krauß können sich beweisen.

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Langsam hatte ihn Trainer Lukas Kwasniok an die Mannschaft herangeführt und dann direkt zweimal in Folge in die Startelf beordert: Rav van den Berg schien eigentlich gerade dabei zu sein, sich einen festen Platz in der ersten Kölner Elf zu erarbeiten. Beim Spiel gegen den VfL Wolfsburg verletzte sich der teuerste Neuzugang des Sommers jedoch an der Schulter und fällt für mehrere Wochen aus. Eine bittere Nachricht für den FC, aber gleichzeitig die Chance für zwei andere Verpflichtungen, sich zu zeigen. Denn in den vergangenen beiden Partien hatte van den Berg noch Cenk Özkacar und Tom Krauß auf die Bank verdrängt. Die beiden sahen in den Begegnungen mit den Wölfen und dem SC Freiburg kaum Spielzeit, nur Krauß wurde für eine halbe Stunde gegen die Breisgauer eingewechselt. Sie drohten, hinter dem Niederländer zurückzufallen. Jetzt kann sich aber sehr wahrscheinlich mindestens einer der beiden wieder beweisen.

Bei einer Dreierkette braucht es einen Ersatz

Denn wenn Kwasniok weiterhin auf die Dreier- beziehungsweise Fünferkette setzt wie in den meisten bisherigen Spielen, muss es zwangsläufig nach dem Ausfall Veränderungen in der Innenverteidigung geben. Timo Hübers ist unter dem neuen Coach gesetzt. Und auch Joel Schmied scheint beim Trainer hoch im Kurs zu stehen, stand in der bisherigen Saison nur 45 Minuten nicht auf dem Platz. Dominique Heintz dagegen war bei noch keiner einzigen Partie im Kader. Darum ist es unwahrscheinlich, dass der Routinier der Ersatz für van den Berg wird.


Bleiben Özkacar und der von Kwasniok häufig in der Innenverteidigung eingesetzte Krauß. Der hatte bis jetzt trotz einer guten Vorbereitung keinen leichten Stand. Im erste Bundesligaspiel gegen seinen Stammverein FSV Mainz 05 durfte der Leihspieler sich als linker Innenverteidiger beweisen, konnte seinen Coach dabei aber nicht restlos von sich überzeugen und musste in der 68. Minute vom Platz. Aber der Trainer schätzt seine Einsatzbereitschaft und Energie, bezeichnete ihn als wichtigen „Defensiv-Allrounder“. Jetzt ergibt sich mit dem Ausfall von van den Berg für ihn die Möglichkeit, sich erneut zu beweisen und an die guten Leistungen aus der Vorbereitung anknüpfen zu können. Denn die bisherigen Einsatzzeiten erfüllen bestimmt nicht die Ansprüche, mit denen der 24-Jährige per Leihe aus Mainz gekommen ist.

Özkacar eine Option als Linksfuß

Dafür muss der gelernte Mittelfeldspieler sich aber gegen Özkacar durchsetzen. Dieser erhielt bereits im Pokal den Vorzug und wurde im ersten Ligaspiel für Krauß eingewechselt. Dabei zeigte der Innenverteidiger solide Leistungen, ohne sich aber nachhaltig zu empfehlen. Nachdem der Türke dann in den beiden Partien danach keine Minute Einsatzzeit bekam, dürfte er nun heiß auf die neue Chance sein. Dabei hat der Neuzugang ein leicht anderes Profil als Krauß. Denn neben der Tatsache, dass Özkacar die Position gelernt hat, ist der 24-Jährige neben Heintz der einzige Innenverteidiger im Kölner Kader, der einen starken linken Fuß hat. Damit bietet der Abwehrspieler wegen der unterschiedlichen Passwinkel seinem Trainer nochmal andere Möglichkeiten. Das könnte ein Vorteil für den vom FC Valencia ausgeliehenen Profi sein.

Allerdings hat Kwasniok auch in den vorherigen Begegnungen kein Problem damit gehabt, einen Rechtsfuß als linken Innenverteidiger einzusetzen. Daher muss sich der türkische Nationalspieler wie Krauß im Training empfehlen, um die Chance zu bekommen, bis van den Berg zurückkehrt. Denn gegen den teuersten Sommerneuzugang könnte es alleine wegen der hohen Ablöse, aber auch wegen des zweifellos vorhandenen großen Potentials des Niederländers schwierig werden. Trotzdem könnte es für sie eine Möglichkeit sein, um Druck auf den 21-Jährigen bei dessen Rückkehr sowie vor allem auf Schmied und Hübers auszuüben.


Deswegen glaubt Tom Krauß schon jetzt an den Klassenerhalt des 1. FC Köln

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln
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Deswegen glaubt Tom Krauß schon jetzt an den Klassenerhalt des 1. FC Köln

Tom Krauß macht als Sommer-Neuzugang bei den Geißböcken eine gute Figur. Der 24-Jährige scheint angekommen zu sein und hat eine klare Meinung zum 1. FC Köln: Tom Krauß schätzt die Chancen des Klassenerhalts ein.

Mit dem FC Schalke 04 und dem VfL Bochum ist er bereits abgestiegen, mit den Geißböcken soll das nicht passieren. Und der 24-Jährige sieht gute Gründe, warum das nicht passieren wird beim 1. FC Köln: Tom Krauß schätzt die Chancen des Klassenerhalts ein.

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Mit einem so deutlichen Sieg – wenn überhaupt mit drei Punkten – hatten im ersten Heimspiel der Saison gegen den SC Freiburg wohl die wenigsten gerechnet. Noch dazu war es bereits der zweite Dreier aus zwei Spielen. Der Bundesligaauftakt ist den Geißböcken mit Trainer Lukas Kwasniok geglückt und lässt die Hoffnungen der Kölner Fans auf den Klassenerhalt nach dem Wiederausstieg durchaus realistisch erscheinen. Nicht zuletzt werden diese Hoffnungen auch durch den Umbruch im Kader der Kölner genährt. Der FC hat bekanntlich elf Neuzugänge zu verzeichnen und dafür knapp 25 Millionen Euro investiert. Einer dieser Neuzugänge ist Tom Krauß, der sich im Rahmen des Testspiels in Essen gegenüber der WAZ zu seinem neuen Verein äußerte.

„So kannst du dann auch Siege einfahren“

Krauß, der nach seiner letzten Station in Bochum im Sommer auf Leihbasis vom FSV Mainz 05 ins Rheinland nach Köln gewechselt ist, hat sich gut eingelebt. „Ich fühle mich hier in der Region generell wohl – egal, ob im Ruhrgebiet oder in Köln. Ich habe mich dort sehr gut eingelebt“, so der 24-Jährige. Ankommen sei dem Mittelfeldspieler sehr wichtig. „Das ist mir in den ersten Wochen auch gelungen, mich in der Mannschaft, dem Verein und der Stadt wohlzufühlen. Das ist für mich schon mal sehr, sehr positiv.“ Gegen Mainz, bei denen Krauß noch bis 2027 unter Vertrag steht, gelang den Kölnern im ersten Saisonspiel ein 1:0-Erfolg. Das allerdings mit Krauß als linkem Innenverteidiger. Im Duell gegen den SCF kam er als Sechser für Denis Huseinbasic zum Einsatz – die Kölner gewannen bekanntlich 4:1.

Das sei aber auch nur der Anfang. “Jetzt ruhen wir uns vier Tage aus, nächste Woche geht es dann mit vollem Fokus in Wolfsburg weiter“, so Krauß. Die bisherigen Zähler sieht der 24-Jährige als wichtigen Anfang für den Klassenerhalt der Geißböcke. Am Ende sei es sehr wichtig, wie du am Anfang startest, meint Krauß. „Wir haben in den ersten beiden Spielen sechs Punkte geholt. Da musst du dranbleiben.“

„Jeder will spielen“

Der etatmäßige Mittelfeldspieler weiß, wovon er spricht. Mit Schalke und Bochum stieg der 24-Jährige jeweils ab. In beiden Spielzeiten verloren die Teams schon zu Saisonbeginn an Boden. Doch der perfekte Auftakt ist für den gebürtigen Leipziger nur ein Grund für den möglichen Klassenerhalt. Unter dem anderen leidet Krauß in gewisser Weise auch. Denn Thomas Kessler hat in diesem Sommer nicht nur den 24-Jährigen verpflichtet. Insgesamt holte der Sportchef elf Spieler für knapp 25 Millionen Euro. Das bedeutet Konkurrenz und stärkt den Kader. „Jeder will spielen. Ich finde, das ist sehr, sehr wichtig, dass du immer diesen Konkurrenzkampf hast und viele Leute, die darauf lauern zu spielen“, erklärt Krauß. „Das ist dann auch ein Ansporn für die Startelf, dass sie nicht nachlässt. Dann entwickelt sich jeder weiter. So kannst du dann auch Siege einfahren.“


„Qual der Wahl“ zeigt das Dilemma – Tom Krauß trotz starker Vorbereitung nur Zuschauer

Tom Krauß vom 1. FC Köln
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„Qual der Wahl“ zeigt das Dilemma – Tom Krauß trotz starker Vorbereitung nur Zuschauer

Nach guten Leistungen in der Vorbereitung überraschte gegen Regensburg schon, dass der 24-Jährige so gar keine Minute Einsatzzeit von Trainer Lukas Kwasniok bekam. Aber: Tom Krauß wird seine Chance sicher noch bekommen beim 1. FC Köln.

Die Leistungen waren durchaus gut, die Konkurrenz ist allerdings groß für den Neuzugang der Kölner. Tom Krauß wird seine Chance sicher noch bekommen beim 1. FC Köln.

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Auch wenn Lukas Kwasniok vor dem Pokalfight gegen Regensburg nicht müde wurde zu betonen, dass er keine Stammelf habe, sondern innerhalb der Mannschaft rotieren wolle, überraschte die Startaufstellung an der ein oder anderen Stelle. So saß beispielsweise Tom Krauß die gesamte Spieldauer nur auf der Bank. Und das, obwohl der Neuzugang in der Vorbereitung durchaus überzeugt hatte, sogar eigentlich zu den Gewinnern der ersten Wochen unter Kwasniok gehörte. Gegen den Jahn reichte es dann nicht für ein paar Einsatzminuten. Zumindest im Pokal schien der Mittelfeldspieler der neu gewonnenen Breite im Kader zum Opfer zu fallen. In der Vorbereitung spielte Krauß im Dreierverbund der Innenverteidigung, überzeugte dort vor allem durch seinen Spielaufbau aus zentraler Position.

Starke Konkurrenz

Gegen Regensburg rotierte nun aber Neuzugang Cenk Özkacar in die Anfangsformation und machte seine Sache insgesamt recht ordentlich. Mit Rav van den Berg saß ein weiterer Innenverteidiger auf der Bank. Und zudem einer, dem wohl die Zukunft beim FC gehören dürfte. Nicht umsonst haben die Kölner Verantwortlichen für den Niederländer besonders tief in die Tasche gegriffen. Da auch Timo Hübers und Joel Schmied mit Sicherheit zum erweiterten Kreis der Stammspieler gehören und gleich mehrere weitere gelernte Innenverteidiger auf Einsatzzeit hoffen, dürfte die Position des Innenverteidigers für Krauß – zumindest in der ersten Elf – schwer zu erreichen sein. Auch, weil der gebürtige Leipziger bekanntlich eher im Mittelfeld zu Hause ist.


Fürs Zentrum vorgesehen

Und eigentlich auch für eine Position im Zentrum vorgesehen war. „Wir freuen uns, dass wir Tom für den FC gewinnen konnten. Mit ihm bekommen wir eine weitere wichtige Option für unser zentrales Mittelfeld, die unserem Spiel neue Impulse geben wird“, hatte FC-Sportdirektor Thomas Kessler unmittelbar nach der Verpflichtung gesagt. „Er bringt genau die Qualitäten mit, die wir für diese Position im Zentrum gesucht haben: eine ausgeprägte Mentalität, hohe Zweikampfstärke und Dynamik. Trotz seines jungen Alters verfügt Tom bereits über wertvolle Erfahrung auf hohem Niveau und wird sich mit seiner Art sehr schnell in unsere Mannschaft einfügen können.“ Nur kam der Neuzugang auch in der Vorbereitung – abgesehen von den Begegnungen gegen Bergisch Gladbach und Fortuna Köln – eben als Innenverteidiger zum Einsatz. 

Im Zentrum dürften sich zudem Eric Martel und Isak Johannesson aktuell festgespielt haben. Der ehemalige U21-Nationalspieler wurde vom DFB nach dem 2:1-Erfolg über Regensburg zum Man of the Match gekürt, der Isländer hätte die Auszeichnung mindestens genauso verdient. Die beiden Akteure gehören sicher zu den besseren Zentren der Bundesliga. Immerhin hat Kwasniok Rotation angekündigt – Krauß wird seine Chance sicher bekommen. Und wenn es nach dem 24-Jährigen geht wohl gerne schon am Sonntag. Denn dann geht es gegen den eigentlichen Heimatverein, den 1. FSV Mainz 05.


Volle Kapelle zum Trainingsauftakt – Kwasniok wird weiterhin die Qual der Wahl haben

Lukas Kwasniok beim Training der Geißböcke
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Volle Kapelle zum Trainingsauftakt – Kwasniok wird weiterhin die Qual der Wahl haben

Der FC ist am Mittwoch in die Vorbereitung auf die Begegnung gegen den 1. FSV Mainz gestartet. Und zum Trainingsauftakt gibt es ein erfreuliches Personal-Update beim 1. FC Köln: Nahezu alle Spieler für Mainz fit.

Mit einer Einheit am Nachmittag hat am Mittwoch die Vorbereitung auf das erste Bundesliga-Spiel dieser Saison begonnen. Und es gibt ein besonders positives Personal-Update beim 1. FC Köln: Nahezu alle Spieler für Mainz fit.

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So begrüßte Lukas Kwasniok nahezu seinen gesamten Kader bei doch noch sommerlichen Temperaturen. Der Kölner Trainer hatte sich in der vergangenen Woche über die Qual der Wahl bei der Kader-Zusammenstellung gefreut, gleichzeitig aber auch betont, dass es einige Entscheidungen geben wird, die sicherlich nicht allen Spielern schmecken würden. Die Situation hat sich für die Partie gegen den 1. FSV Mainz am Sonntagnachmittag (unter anderem im Liveticker bei come-on-fc.com) nicht wirklich verändert. Auch am Mittwoch hatte der Coach die volle Kapelle um sich versammelt. Einzig Youssoupha Niang und Luca Kilian trainierten nicht mit der Mannschaft, sondern absolvierten eine individuelle Einheit. Die beiden Akteure arbeiten weiterhin an ihrem Comeback. Kilian hatte sich im Winter eine Reruptur im Kreuzband zugezogen, Niang hatte sich im Trainingslager an der Schulter verletzt.

Wie geht es weiter mit Rondic, Pacarada und Co?

Ansonsten kann der Coach wieder aus dem Vollen schöpfen. Das führt wiederum dazu, dass Kwasniok auch für die Begegnung gegen Mainz wieder harte Personal-Entscheidungen treffen muss. Gegen Regensburg standen unter anderem Leart Pacarada, Denis Huseinbasic, Imad Rondic und Dominique Heintz nicht im Kader – allesamt Spieler, die in der vergangenen Spielzeit – in der Regel – immer nominiert worden waren. Nun wird bei dem ein oder anderen über einen möglichen späten Abgang spekuliert. Gerade Rondic steht wohl auf dem Sprung. Einen Interessenten gibt es dem Vernehmen nach aber nicht. Allerdings hatte Kwasniok auch betont, dass seine Spieler durchaus die Chance hätten, sich „reinzubeißen“. Heißt wohl, dass noch nicht in jedem Fall eine Kader-Entscheidung gefallen ist. Der FC startet also am Sonntag in Mainz in die neue Spielzeit und geht das Unterfangen Klassenerhalt an.


Zwei Neue für den 1. FC Köln – Sind Jakub Kaminski und Tom Krauß die erhofften Verstärkungen?

Jakub Kaminski soll zum 1. FC Köln wechseln
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Zwei Neue für den 1. FC Köln – Sind Jakub Kaminski und Tom Krauß die erhofften Verstärkungen?

Mit Tom Krauß und Jakub Kaminski hat der 1. FC Köln am Wochenende zwei gestandene Bundesliga-Profis als Neuzugänge vorgestellt. Jetzt müssen sie sich beweisen beim 1. FC Köln: Sind Krauß und Kaminski echte Verstärkungen?

Mit den Bundesliga-erfahrenen Neuzugängen Tom Krauß und Jakub Kaminski startet der 1. FC Köln in die neue Saison. Ob die Transfers jedoch den erhofften Schub im Kampf um den Klassenerhalt bringen, bleibt abzuwarten. Die beiden Verpflichtungen müssen sich beweisen beim 1. FC Köln: Sind Krauß und Kaminski echte Verstärkungen?

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Der Kaderumbruch am Geißbockheim schreitet weiter voran: Während mit Max Finkgräfe, Tim Lemperle und dem kurz vor dem Abschluss stehenden Transfer von Damion Downs gleich mehrere Abgänge zu vermelden sind, richtet sich der Blick des 1. FC Köln bereits nach vorne. Die Verpflichtungen von Tom Krauß und Jakub Kaminski erscheinen dabei als folgerichtige Transfers, um dem Team neue Stabilität und Qualität zu verleihen. Beide Neuzugänge werden mit hohen Erwartungen in der Domstadt empfangen. Doch was spricht für eine erfolgreiche Zusammenarbeit (über die Saison hinaus) und welche Herausforderungen könnten dem entgegenstehen?

Krauß kommt mit viel Erfahrung und Führungsanspruch

Der Name Tom Krauß geisterte bereits seit Wochen durch die Kölner Gerüchteküche, nun ist der Wechsel des 24-Jährigen zum 1. FC Köln offiziell. Das Leihgeschäft mit einer Kaufpflicht bei Klassenerhalt ist in vieler Hinsicht ein guter Deal für die Geißböcke: Krauß, der in seiner noch jungen Karriere bereits an vier verschiedene Vereine ausgeliehen wurde, bringt nicht nur wertvolle Bundesliga-Erfahrung mit. Dank seiner Wechselhistorie dürfte er sich auch schnell an das neue Umfeld, seine Mitspieler und die Spielphilosophie von Trainer Lukas Kwasniok gewöhnen. So wurde er in der abgelaufenen Rückrunde bei seiner Leihe zum VfL Bochum auf Anhieb ein Schlüsselspieler. Ausgestattet mit einem ausgeprägten Selbstverständnis und entsprechendem Spielstil, könnte er die in der vergangenen Saison schmerzlich vermisste Rolle des „aggressive Leaders“ im Mittelfeld ausfüllen. Die konnte in der abgelaufenen Spielzeit nur Eric Martel phasenweise ausüben. Apropos Martel: Sollte es tatsächlich zu einem Abgang des Sechsers kommen, nimmt die Ankunft von Krauß etwas Druck von Thomas Kesslers Kessel, einen bundesligatauglichen Kader zu formen.

Allerdings trifft Krauß am Geißbockheim auf ein mitunter unruhiges Umfeld und ist sicher kein eins-zu-eins-Ersatz für Martel. Keine leichten Voraussetzungen, um sich langfristig zu etablieren. Dennoch soll der 1. FC Köln für den Mittelfeldspieler das Ende seiner fußballerischen Odyssee werden. Auch FSV-Vorstand Christian Heidel betont: „Wenn Tom geht, wollen wir ihn verkaufen. In Köln gibt es den Wunsch, es etwas anders zu machen.“ Für Krauß ist der Wechsel somit auch wegen der Kaufpflicht bei Klassenerhalt mehr als nur ein weiteres Kapitel: Es ist die große Chance, endlich sesshaft zu werden und beim FC längerfristig eine zentrale Rolle zu übernehmen.

Jakub Kaminski will beim FC zurück in die Erfolgsspur

Mit Jakub Kaminski sichert sich der 1. FC Köln einen vielversprechenden Neuzugang, der perfekt in das Profil des Bundesliga-Aufsteigers passt. Zumindest, wenn man Sportdirektor Kessler Glauben schenkt: “Er bringt Tempo, gute fußballerische Fähigkeiten und eine hohe Durchsetzungsfähigkeit mit, besonders im letzten Drittel. Mit seiner Dynamik und Zielstrebigkeit verleiht er unserem Offensivspiel neue Impulse und passt mit seiner ehrgeizigen Art sehr gut zu unserem Weg.” Auf Spielerseite kommt die Leihe gerade rechtzeitig, um der sportlichen Entwicklung des 23-jährigen wieder Schwung zu verleihen. Beim VfL Wolfsburg ist diese nämlich ins Stocken geraten. Der polnische Nationalspieler kam 2022 für zehn Millionen Euro von Lech Posen nach Wolfsburg, aufgrund eines aufgeblähten Kaders konnte er sich dort in der abgelaufenen Saison aber nicht dauerhaft durchsetzen.

Mit 70 Bundesligaeinsätzen, vier Toren und acht Vorlagen bringt Kaminski dennoch wertvolle Erfahrung mit. Vor allem auf der linken Außenbahn zuhause kann er aber auch als Außenverteidiger und auf der rechten Seite eingesetzt werden. Neben Jan Thielmann, Linton Maina und Toptalent Said El Mala soll er die Qualität und Breite des Kaders auf der Außenbahn stärken. Trotzdem birgt der Transfer auch Risiken. Seine mangelnde Einsatzzeit in Wolfsburg wirft die Frage auf, ob er dem FC sofort weiterhelfen kann. Unterm Strich ist Kaminski aber eine vielversprechende Verstärkung mit Perspektive, von der alle Beteiligten profitieren können. Zudem ist der Transfer bereits von höchster Ebene abgesegnet. Lukas Podolski meldete sich per Videobotschaft bei Kessler: „Ich habe gehört, ihr holt Jakub Kaminski. Sehr geiler Deal! Da werden sich sehr, sehr viele Fans in Polen freuen. Und er kann sich auf einen geilen Verein, geile Fans und eine geile Stadt freuen.“

Die Kader-Großbaustelle ist noch lange nicht abgeschlossen

Trotz der vielversprechenden Verpflichtungen ist die Kaderplanung beim 1. FC Köln noch lange nicht abgeschlossen. Vor allem in der Defensive will Sportdirektor Thomas Kessler mindestens drei weitere Verteidiger zu verpflichten, um die Abwehr stabiler und konkurrenzfähiger zu machen. Auch auf der Torhüterposition besteht noch Handlungsbedarf: Mit Marvin Schwäbe steht aktuell nur eine Optionen bereit. Die Abgänge von Max Finkgräfe zu RB Leipzig für rund vier Millionen Euro Ablöse und ein möglicher Transfer von Damion Downs nach England, der laut Medienberichten eine Ablöse um rund zehn Millionen einbringen dürfte, sorgen jedoch für eine gut gefüllte FC-Schatulle. Diese finanziellen Mittel geben dem Verein den nötigen Spielraum, um den Kader gezielt weiter zu verstärken und die Mannschaft für die Herausforderungen der Bundesliga-Saison weiter nach den Wünschen von Coach Kwasniok zu optimieren.


Tom Krauß vor Unterschrift, Robin Fellhauer im Fokus – was heißt das für Eric Martel?

Eric Martel nach dem Spiel gegen Kaiserslautern
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Tom Krauß vor Unterschrift, Robin Fellhauer im Fokus – was heißt das für Eric Martel?

Die Verpflichtung von Tom Krauß steht offenbar kurz bevor, Thomas Kessler soll sich mit Robin Fellhauer unterhalten haben. Der FC rüstet im Zentrum auf. Es ist viel los beim 1. FC Köln: Was sagen die Gerüchte über die Zukunft von Eric Martel aus?

Dem Vernehmen nach ist der Deal mit Tom Krauß so gut wie sicher. Erst am Freitagabend berichtete „Sky“ einmal mehr, dass es nur noch kleinen Details bedarf. Zudem sollen die Kölner auch an Robin Fellhauer interessiert sein. Gerade auf dem Zentrum scheint der Fokus zu liegen beim 1. FC Köln: Was sagen die Gerüchte über die Zukunft von Eric Martel aus?

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Thomas Kessler machte am vergangenen Dienstag keinen besonders großen Hehl daraus, dass er kein großer Freund des Transfer-Journalismus ist. Der Sportdirektor betonte, dass nicht immer alles der Wahrheit entspreche, was da in die Tasten gehauen werde. Wie viel Wahrheit am Ende des Tages an den Gerüchten wirklich dran war, wird sich wohl sicher nur an den „Done Deals“ messen lassen. Die geplatzten Transfers werden nur selten öffentlich gemacht. Aktuell verdichten sich die Hinweise, dass es bis zu einer Verpflichtung von Tom Krauß zumindest keiner großen Distanz mehr bedarf. Der Deal befindet sich wohl in den finalen Zügen. Eine Einigung zwischen Verein und Spieler ist wohl getroffen, nun gehen die Verhandlungen zwischen den betroffenen Vereinen wohl weiter. Dass sich Thomas Kessler darüber hinaus mit Elv-Kapitän Robin Fellhauer getroffen haben soll, berichten mittlerweile auch mehrere Quellen unabhängig.

Treffen mit Fellhauer ein Fingerzeig?

Dieses Treffen soll am Donnerstag stattgefunden haben. Also zu einem Zeitpunkt, zu dem die Einigung mit Krauß bereits erfolgt sein dürfte. Und das wirft nicht nur in den Sozialen Medien Fragen auf. Dass die Kölner einen weiteren Sechser verpflichten wollen, war bekannt. Und dürfte unabhängig von möglichen Wechsel-Absichten eines Eric Martel ein Thema sein. Doch in dieser Konstellation könnte es im Zentrum zu langen Gesichtern kommen. Denn der FC hat mit Denis Huseinbasic einen weiteren zentralen Mittelfeldspieler an Bord und mit Fayssal Harchaoui einen jungen Nachwuchsspieler im Verein, der sich vielleicht auch Hoffnungen auf die ersten Profiminuten macht. Zum Kader gehört aktuell mit Jacob Christensen sogar noch ein weiterer Sechser, dessen Verbleib in Köln allerdings alles andere als sicher ist. Immer vorausgesetzt Isak Johannesson ist als offensiverer Part eines Mittelfeld-Gebildes verpflichtet worden.

Es ist ziemlich viel los im Kölner Mittelfeld und das würde sich durch eine Verpflichtung von Robin Fellhauer nun mal nicht ändern. Der 27-Jährige wird auch mit anderen Vereinen in Verbindung gebracht und von einem möglichen Deal kann noch lange keine Rede sein. Dennoch wird das Treffen zwischen Kessler und dem Spieler dann doch als ein interessantes Zeichen bei vielen Fans gewertet. Ist dieses Vorgehen etwa ein Fingerzeig in welche Richtung die Entscheidung bei Eric Martel fallen könnte? Das ist durchaus möglich, aber nicht zwingend gesagt. In erster Linie wäre es vom FC hoch unprofessionell und zudem auch recht riskant, sollten sich die Kölner Verantwortlichen nicht frühzeitig um einen potenziellen Martel-Ersatz umsehen. Denn Martel wird sich erst nach der U21-EM über seine Zukunft äußern. Je nachdem wie weit die DFB-Auswahl kommt, kann das unmittelbar vor dem Trainingsauftakt der Kölner passieren.

Wie geht es weiter mit Eric Martel?

Die Konkurrenz ist in Teilen weitaus entscheidungsfreudiger, muss eventuell dringender auf Kaderlücken reagieren. Es ist also durchaus sinnvoll, die Gespräche möglichst früh zu führen. Bei Fellhauer kommt nun auch noch eine Ausstiegsklausel hinzu, die bis zum 30. Juni gezogen werden muss. Theoretisch spricht je nach taktischer Ausrichtung ja auch nichts dagegen, weitere Mittelfeldspieler im Kader zu haben. Etwa mit einer Doppelsechs plus defensiven Achtern. Das würde aber nicht dem Spielstil von Lukas Kwasniok entsprechen. Zudem wäre die Frage, ob die Geißböcke für die Möglichkeit einer eher unwahrscheinlichen taktischen Variante Transfergeld lassen würden. So kann die aktuelle Transfer-Entwicklung durchaus ein Fingerzeig im Fall Martel sein.

Der Sechser will sich nach Aussage des Beraters eben „auch“ mit dem FC zusammensetzen. Das heißt wohl, dass es auch andere Clubs in der Verlosung und damit auch eine Gesprächsbereitschaft über einen Wechsel gibt. Alles andere wäre aber auch erstaunlich, schließlich gilt Martel als einer der besten Sechser der Liga. Der nächste Karriereschritt steht unmittelbar bevor. Beim FC hätte man gerne, dass Martel diesen beim FC macht. Nur liegen Wunsch und Realität bekanntlich schon mal ein Stück weit auseinander. Und so ist es kein Wunder, dass sich der FC mit potenziellen Kandidaten unterhält. Immerhin sind ja auch noch ganz andere Namen im Gespräch. Mit den daraus entstehenden Gerüchten wird Thomas Kessler leben müssen.


Medien-Bericht: Tom Krauß vor Leihe zum 1. FC Köln

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Medien-Bericht: Tom Krauß vor Leihe zum 1. FC Köln

Nach dem der Transfermotor der Geißböcke zuletzt ein wenig ins Stocken geraten schien, könnte er nun wieder Geschwindigkeit aufnehmen. Tom Krauß steht wohl vor einem Wechsel zum 1. FC Köln. Das berichtet Sky-Transfer-Experte Florian Plettenberg.

Nach den zahlreichen Gerüchten der vergangenen Wochen scheint es nun wieder ein wenig konkreter zu werdem. Tom Krauß steht wohl vor einem Wechsel zum 1. FC Köln. Das berichtet Sky-Transfer-Experte Florian Plettenberg.

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Demnach seien die Gespräche weit fortgeschritten und die letzten Details müssten noch geklärt werden. Seit Wochen ist Tom Krauß ein ausgeachtes Ziel der Geißböcke. Der Mittelfeldspieler wurde aber auch von anderen Teams umworben, unter anderem auch vom Hamburger SV. Die Rothosen hatten den Transferpoker um Jordan Torunarigha und anscheinend auch rayan Philippe für sich entschieden. Laut Plettenberg werde es eine Leihe geben. Krauß war im Sommer 2023 für vier Millionen Euro von RB Leipzig zum FSV Mainz gewechselt. Dort wurde der Mittelfeldspieler in der vergangenen Saison zunächst an Luton und im Winter dann an den VfL Bochum verliehen. Mainz hätte den 23-Jährigen dem Vernehmen nach auch selbst gerne behalten, allerdings keine Einsatzgarantie versprechen können.

Auch der HSV und Bremen an Krauß interessiert

Nun könnte es die nächste Leihe geben. Der Mittelfeldspieler hat in Mainz noch einen Vertrag bis 2027. Der Marktwert des Leipzigers liegt laut dem Online-Portal transfermarkt.de bei vier Millionen Euro. Schon Anfang Juni hatte Sky von „guten Gesprächen“ zwischen dem FC und Thomas Kessler gesprochen. Diese scheinen nun konkret zu werden. Mit dem Mittelfeldspieler würde der FC einen Profi bekommen, der sich durch seine Lauf- und Zweikampfstärke und sowie gute Spielübersicht auszeichnet. Zudem kennt der Mittelfeldspieler Eric Martel. Die beiden würden sich sehr gut ergänzen und für ein kompaktes und zweikampfstarkes Mittelfeld sorgen. Allerdings ist bekanntlich noch nicht klar, ob Eric Martel dem FC überhaupt erhalten bleibt. Der U21-Nationalspieler will sich erst nach der EM in der Slowakei Gedanken über die Zukunft machen.

Thomas Kessler hatte Anfang der Woche auf dem Mitgliederstammtisch erklärt, der FC halte in jeder Positionsgruppe die Augen offen. Auch auf der Sechs gibt es also noch Verbesserungsbedarf. Am Nachmittag war bekannt geworden, dass sich die Kölner wohl auch mit Robin Fellhauer von der SV Elversberg beschäftigen. Weitere gehandelte Namen waren unter anderem Salih Özcan und Besfort Zeneli. Ob es im Mittelfeld noch weitere Transfers geben wird, scheint derzeit offen.