„Es war fantastisch, Teil des FC zu sein“ – Das sagen Thomas Kessler und Kristoffer Lund zum Abschied
Redaktion
Eine weitere Entscheidung in der Kaderplanung ist gefallen: Bei einem zweiten Akteur wird die Kaufoption nicht gezogen und ein Defensivspieler verlässt den 1. FC Köln: Das sagen Thomas Kessler und Kristoffer Lund zum Aus.
Am Donnerstagabend teilte FC-Vize-Präsident in einer Medienrund die Entscheidung des Vereins, Kristoffer Lund nicht weiter am Geißbockheim zu behalten offiziell mit. Nun geht es für den Spieler zurück zum FC Palermo. Dort ist seine Zukunft noch ungeklärt.
Kristoffer Lund ist nicht länger Spieler des 1. FC Köln
In einer Medienrunde am Donnerstagabend erklärte Ulf Sobeck, dass der Spieler in der kommenden Saison nicht mehr für die Geißböcke auflaufen werde. „Wir haben entschieden, dass Lundi nicht mehr Teil des neuen Kaders sein wird. Das ist Kristoffer auch schon mitgeteilt worden“, so Sobek. Nach einem Jahr Leihe trennen sich nun also die Wege bereits wieder. „Wir haben uns dazu entschieden, die vereinbarte Ausstiegsklausel nicht zu ziehen und wünschen Kristoffer für seinen weiteren sportlichen und persönlichen Weg nur das Beste“, so FC-Geschäftsführer Sport Thomas Kessler. Damit kehrt der 24-Jährige zurück nach Italien zum FC Palermo, wo seine Zukunft bis dato noch offen ist.
“Es war fantastisch, Teil des FC zu sein“
Kessler äußerte sich zwar bisher noch nicht zu den Beweggründen der Entscheidung, diese dürften aber ohnehin wohl auf der Hand liegen. Denn in der abgelaufenen Saison unterliefen dem Linksverteidiger gleich mehrere folgenschwere Patzer, die zum Teil mit Gegentoren bestraft wurden. Auch offensiv konnte der Schienenspieler kaum Einfluss nehmen und lieferte in 35 von 36 Pflichtspielen, bei denen er 27 Mal in der Startelf stand nur zwei Assists. Dennoch lieferte der gebürtige Däne alleine aufgrund der abgerissenen Spielminuten einen Beitrag am Klassenerhalt der Geißböcke.
„Kristoffer hat sich vom ersten Tag an voll in den Dienst der Mannschaft gestellt und mit seiner Art sowie seinen Leistungen einen wichtigen Anteil daran gehabt, dass wir unsere gemeinsamen Saisonziele erreicht haben“, so Kessler. „Er war für unsere Gruppe sowohl auf als auch neben dem Platz ein wichtiger Faktor und hat sich diesen Respekt innerhalb der Mannschaft verdient. Dafür möchten wir ihm ausdrücklich danken“, sagte der 40-Jährige weiter.
Für den Spieler endet mit der Rückkehr nach Italien seine Zeit am Geißbockheim. „Ich möchte mich beim 1. FC Köln für alles bedanken“, sagtLund. „Es war fantastisch, Teil des FC zu sein und ich bin stolz darauf, dass ich mithelfen konnte, dass der Verein ein weiteres Jahr in der Bundesliga spielt.“ Nach Cenk Özkacar ist der 24-Jährige der zweite Akteur, bei dem der Verein sich gegen das Ziehen der Kaufoption entscheidet.
Weiterer Abgang ist fix: Auch Kristoffer Lund verlässt den 1. FC Köln
Simon Bartsch
Ein weiterer Spieler wird künftig nicht mehr für den FC auflaufen. Kristoffer Lund verlässt den 1. FC Köln. Das bestätigte FC-Vize-Präsident Ulf Sobek. Die Kölner werden sich also noch intensiver auf der Position des Linksverteidigers umschauen müssen.
Die Geißböcke werden auch auf der Position des Linksverteidigers nachrüsten müssen. Der FC wird die Kaufoption bei Kristoffer Lund nicht ziehen. Bereits am Dienstag hatte der Verein bekannt gegeben, dass Cenk Özkacar abgegeben wird, nun also auch Lund.
Als Thomas Kessler am Dienstag bei einer Medienrunde die möglichen Transferziele skizzierte, nannte der Geschäftsführer Sport auch eine potenzielle Verstärkung für die Linksverteidiger-Position. Und dieser Blick dürfte nun noch einmal intensiviert werden, denn Kristoffer Lund hat keine Zukunft mehr beim FC, wird vorerst nach Palermo zurückkehren, die Geißböcke die Kaufoption dementsprechend nicht ziehen. „Wir haben entschieden, dass ,Lundi‘ nicht mehr Teil des neuen Kaders sein wird“, sagte FC-Vizepräsident Ulf Sobek bei einer Medienrunde am Donnerstagabend. „Das ist Kristoffer auch schon mitgeteilt worden. Keiner, von denen, die wir nicht übernommen haben, kann sich nicht vorwerfen lassen, irgendwie sein Herz beim FC liegengelassen zu haben. Im Gesamtpaket war es die Entscheidung, Lundi nicht mit in die neue Saison zu nehmen.“ Der FC besaß eine Kaufoption in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro.
Ein weiterer Spieler verabschiedet sich
Der gebürtige Däne mit amerikanischem Pass war im vergangenen Sommer aus der zweiten italienischen Liga an den Rhein gewechselt. Der damalige Kölner Coach Lukas Kwasniok erhoffte sich von dem „Wingback“ in der Defensive Stabilität, aber auch einen Impact auf die Offensive. Die Erwartungen erfüllte der 24-Jährige nicht vollends. Im Laufe der Saison unterliefen Lund gleich mehrere folgenschwere Patzer, die mitunter auch zu Gegentoren führten. Auch in der Vorwärtsbewegung hatte der Schienenspieler so gut wie keinen Impact, legte insgesamt zweit Tore vor. Lund absolvierte in der abgelaufenen Saison 35 von 36 Pflichtspielen, 27 davon in der Startelf.
Wie dringend die Kölner nun auf der Position nachbessern müssen, zeigt der Blick in den Kader. Denn einen nominellen Linksverteidiger sucht man nach dem Abgang vergebens. Alessio Castro-Montes spielte die Rolle in der Saison, überzeugte auch in Teilen, ist aber eigentlich auf der rechten Schiene zu Hause. Mit dem Kristoffer Lund verabschiedet sich somit nach Florian Kainz, Dominique Heintz, Luca Kilian, Cenk Özkacar und Eric Martel nun der sechste Spieler des aktuellen Kaders. Wie es mit den weiteren Leihspielern aussieht, ist dagegen noch nicht geklärt. Dem Vernehmen nach stehen die Zeichen bei Felipe Chávez auf Abschied. Jahmai Simpson-Pusey sol eigentlich gehalten werden. Allerdings hat Manchester City die Hand auf dem Deal. Jakub Kaminski wird indes sicher verpflichtet.
Ein Stammspieler ohne Zukunft beim 1. FC Köln? Wie geht es weiter mit Kristoffer Lund?
Simon Bartsch
Statistisch gehört er zu den Dauerbrennern bei den Geißböcken, doch seine Zukunft ist alles andere als geklärt. Nun heißt es sogar, der FC würde die Kaufoption nicht ziehen. Möglicherweise hat er keine Zukunft mehr beim 1. FC Köln: Verlässt Kristoffer Lund den FC im Sommer?
Auch Kristoffer Lund gehörte zu Saisonbeginn zu den Transfers, für die Thomas Kessler damals von allen Seiten gelobt wurde. Mittlerweile ist man beim FC aber nicht mehr restlos von dem Wahl-US-Amerikaner überzeugt.
Die Bilanz ist wahrlich keine schlechte. In 33 von 34 möglichen Pflichtspielen kam er zum Einsatz, davon 25 von Beginn an. Es ist die Bilanz eines Stammspielers, dabei ist Kristoffer Lund beim FC sicherlich nicht unumstritten. Der im dänischen Kerteminde geborene US-Amerikaner kam im vergangenen Sommer aus Palermo, hatte dort in der Serie B gespielt. Wie bei allen Leihspielern hatte Thomas Kessler auch für Lund eine Kaufoption vereinbart. Rund zwei Millionen Euro muss der FC überweisen, will er den Spieler fest unter Vertrag nehmen. Unter Lukas Kwasniok sollte der 23-Jährige auf der linken Seite den Stamm-Wingback bilden, mit seinen Flanken und Tempoläufen für Torgefahr sorgen. Erst am vergangenen Samstag zeigte der nominelle Linksverteidiger diese Qualität, als er Said El Mala die 2:0-Führung gegen Union Berlin auflegte. Genauso hatte es sich Kwasniok vorgestellt.
Zieht Thomas Kessler die Kaufoption?
Nur ist der 44-Jährige eben nicht mehr Trainer der Geißböcke und Lund kommt in dieser Spielzeit eben erst auf zwei Scorer. Torgefahr sieht bekanntlich anders aus. Vor allem aber unterlaufen Lund immer wieder Patzer und Wackler, die in dieser Spielzeit auch nicht immer folgenlos blieben, wie etwa bei der 1:3-Pleite im Hinspiel gegen Borussia Mönchengladbach als der Verteidiger gleich zwei Elfmeter verursachte. Es gab aber auch noch einige weitere Patzer. Wie vom come-on-fc.com berichtet ist daher ein Verbleib des Abwehrspielers alles andere als sicher. „Sky“ berichtet auch, dass der FC die Kaufoption nicht ziehen wird. Dann würde Lund im Sommer zurück nach Italien gehen. Thomas Kessler ließ sich am Donnerstag diesbezüglich nicht in die Karten schauen, als er über die Leihen sprach, erklärte aber, man habe ganz bewusst in den Leih-Verträgen Kauf-Optionen verankert. Dass der FC ohnehin einen Backup benötigen würde, steht außer Frage.
Nur werden sich die Kölner in diesem Zuge vielleicht auch direkt nach einer Alternative umschauen. Mit Alessio Castro-Montes haben die Kölner einen Wingback, der auf beiden Seiten spielen kann. Der Belgier deutete zwar immer wieder an, dass er ein guter Fußballer ist und dem FC durchaus weiterhelfen kann, die Konstanz fehlt „Monti“ aber zweifelsohne auch. Allerdings warfen den Schienenspieler auch Verletzungen zurück. Gerade die Vorbereitung im Winter brachte Castro-Montes in Form. Möglicherweise tut dem Belgier die Vorbereitung im Sommer ähnlich gut. Die wird Lund möglicherweise nicht mehr beim FC erleben.
Nach schwachen Leistungen: Kristoffer Lund muss um seinen Stammplatz kämpfen – und um die Verpflichtung
Simon Hense
Gegen den SC Freiburg zeigte Kristoffer Lund eine eher mäßige Leistung – nicht zum ersten Mal in dieser Saison. Weil seine Konkurrenten inzwischen stärker aufspielen, droht der Linksverteidiger nun seinen Stammplatz zu verlieren beim 1. FC Köln: Kristoffer Lund muss sich steigern – auch für eine feste Verpflichtung.
Seit seinem ordentlichen Saisonstart kommt der Sommerneuzugang nicht mehr richtig in Schwung beim 1. FC Köln: Kristoffer Lund muss sich steigern, um seinen Stammplatz zu behalten.
Kristoffer Lund vom 1. FC Köln
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Am zweiten Spieltag dieser Saison gegen den SC Freiburg zeigte Kristoffer Lund, warum ihn der FC verpflichtet hatte. Der Linksverteidiger spulte ein großes Pensum ab und war in der Defensive sicher. So war der Sommerneuzugang mehrmals noch zur Stelle bei (potenziell) gefährlichen Situationen. Gleichzeitig harmonierte der gebürtige Däne in der Offensive sehr gut mit Marius Bülter und Jakub Kaminski, setzte auch dort einige Akzente. Es war ein Spiel, das Lust auf mehr machte. Das Problem dabei: So stark wie im zweiten Ligaspiel trumpfte Lund danach bislang nicht nochmal auf. Für seine bisherigen Leistungen war eher das Rückrunden-Spiel gegen die Breisgauer am vergangenen Wochenende der bessere Vergleichswert. Dort wirkte der 23-Jährige defensiv immer mal wieder wackelig und konnte nach vorne keine Akzente setzen – wie schon einige Male in dieser Spielzeit.
Schwache Leistungen häufen sich
So erhielt siebenmalige US-Nationalspieler in den vergangenen sieben Partien, bei denen er mindestens 30 Minuten gespielt hat, immer maximal die come-on-fc-Note Drei Minus (gegen Mainz und Bayern). Ansonsten gab es zweimal eine Vier Minus (in Bremen und Freiburg) und dreimal sogar nur eine Fünf Plus (gegen Mönchengladbach, Frankfurt sowie Union). Dabei zeigte Lund häufiger Schwächen und Unsicherheiten in der Defensive. Zuletzt gegen den SC Freiburg lief ihm etwa in der 20. Minute vor einer guten Chance für Igor Matanovic Flankengeber Lukas Kübler im Rücken weg. Dazu geführt hatten auch Abstimmungsprobleme mit Linton Maina. Beim Siegtreffer der Breisgauer sah der Abwehrspieler ebenfalls nicht gut aus. Er machte zu wenig Druck auf Niklas Beste bei dessen Hereingabe.
Gleichzeitig kann Lund seine Aussetzer in der Defensive nicht durch besondere offensive Stärken kompensieren. Denn dort kann der 23-Jährige meistens viel zu wenig Akzente setzen. Selbst wenn der gebürtige Däne auf der linken Schiene in einer Fünferkette gespielt hat, also etwas offensiver als gegen Freiburg, schaffte er es meistens nicht, den Kölner Angriff gefährlich zu unterstützen. Am vergangenen Wochenende kam Lund etwa auf gerade mal 0,05 Expected Assists. Insgesamt hat der Linksverteidiger in seiner Zeit in der Domstadt erst eine Vorlage erzielt und noch keinen Treffer.
Stammplatz und WM-Chancen auf der Kippe
Dabei wäre es für den 23-Jährigen gerade jetzt aus mehreren Gründen wichtig, sich zu steigern und die guten bis ordentlichen Leistungen vom Saisonanfang zu bestätigen. Denn während Lund über die Spielzeit hinweg mit seinen Leistungen eher abgebaut hat, hat sich mit Alessio Castro-Montes ein Konkurrent deutlich besser präsentiert. Gegen Freiburg spielte Letzterer zwar als Rechtsverteidiger, ist aber ebenfalls auf links einsetzbar und eingeplant. Gerade wenn Trainer Lukas Kwasniok mit der Rückkehr von Dominique Heintz, Jahmai Simpson-Pusey und Joel Schmied nach ihren Verletzungen bald wieder mehr defensive Optionen hat, droht Lund die Bank. Dann wird nämlich der seit Wochen als Aushilfs-Innenverteidiger spielende Sebastian Sebulonsen wieder zu einer Option auf der rechten Schiene. Dafür könnte Castro-Montes nach links ausweichen. Dabei hat der Belgier nach den Leistungen der vergangenen Wochen wahrscheinlich die Nase vor Lund.
Für diesen würde das aber bedeuten, dass sich seine letzten WM-Hoffnungen wohl in Luft auflösen würden. Denn ohne einen Stammplatz und mit den davor durchwachsenen Leistungen wäre wohl auch die letzte Chance für den siebenmaligen US-Nationalspieler dahin, noch für das Heim-Turnier nominiert zu werden. Dafür müsste der Sommerneuzugang sich jetzt über gute Leistungen empfehlen, da er bereits seit über einem Jahr nicht mehr im Kader der USA stand. Zuletzt wurde er für Freundschaftsspiele im Oktober 2024 in den Kader der Nationalmannschaft berufen.
Steigerung für feste Verpflichtung nötig?
Zusätzlich geht es für Lund um seine Zukunft beim 1. FC Köln. Der Schienenspieler ist bekanntlich nur von seinem Stammverein Palermo FC ausgeliehen. Die Geißböcke besitzen zwar eine Kaufoption, doch ob sie diese wirklich ziehen, ist nach den bisherigen Leistungen des 23-Jährigen fraglich. Sollte der Linksverteidiger sich in den kommenden Wochen wirklich nicht steigern und seinen Stammplatz verlieren, ist es gut möglich, dass sich der FC lieber nach Alternativen umschaut. Spannend wird dabei zu sehen, wie Lund auf die Situation und den im Vergleich zu Hinrunde härteren Konkurrenzkampf in den kommenden Wochen reagiert. So könnte der frühere dänische U-Nationalspieler daraus auch zusätzliche Motivation ziehen und durch den Druck von etwa Castro-Montes selber ein neues Level erreichen. Auch wenn es momentan nach den Leistungen der vergangenen Wochen wohl eher nicht danach aussieht.
Von wegen Backup… Darum könnte Kristoffer Lund für den 1. FC Köln sehr wichtig werden
Luca Kaiser
Seit Dienstag hat der FC einen neuen Abwehrspieler in seinen Reihen. Der gebürtige Däne dürfte dabei aber deutlich mehr als nur ein Backup für Leart Pacarada sein. Darum ist Kristoffer Lund für den 1. FC Köln eine Verstärkung.
Der FC hat seine achte Verstärkung für diesen Sommer perfekt gemacht. Die Vakanz auf der Linksverteidigerposition ist damit vorerst geschlossen. Der Neuzugang ist aber mehr als nur ein Backup. Darum ist Kristoffer Lund für den 1. FC Köln eine Verstärkung.
Kristoffer Lund bei seinem ersten Training für den 1. FC Köln
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Und dann ging es plötzlich ganz schnell. Am Montag konkretisierten sich die Gerüchte um Kristoffer Lund, am Dienstag nahm der Linksverteidiger erstmals am Training der Geißböcke teil. Und ganz offensichtlich kann Lund eine wichtige Rolle beim FC einnehmen. Zumindest ist er mehr als ein mögliches Backup für Leart Pacarada. Der in Dänemark geborene Lund durchlief diverse Jugendmannschaften des dänischen Topclubs FC Midtjylland, bevor er sich im Sommer 2021 nach zwei Spielen dem Profiteam des Esbjerg fB anschloss. Dort blieb der Linksverteidiger jedoch nur für einen Monat und wechselte im August 2021 zum schwedischen Erstligisten BK Häcken. Bei den Schweden gehörte Lund in seiner Premierensaison zunächst nicht zum Stammpersonal, sondern kam vorwiegend als Ersatzspieler zum Einsatz. Dies änderte sich jedoch in der zweiten Saison. Lund lief in 25 Ligaspielen auf und bereitete dabei sechs Treffer vor.
Lund wird US-Nationalspieler
In der Saison 2023 konnte Lund an diese Form anknüpfen und zog so gleich mehrere Interessenten an. Im Sommer 2023 wechselte der Linksverteidiger dann für 2,7 Millionen Euro zum italienischen Zweitligisten Palermo FC, bei dem er sofort zu den absoluten Leistungsträgern zählte und in wettbewerbsübergreifend 37 Pflichtspielen zwei Tore und vier Vorlagen auf seinem Konto verbuchte. Auch in der vergangenen Spielzeit gehörte Lund bei den Italienern zum Stammpersonal und kam in 33 Ligaspielen zum Einsatz. 2023 entschied sich Lund für einen Verbandswechsel von der dänischen zur US-amerikanischen Nationalmannschaft, für die er seitdem sieben Spiele absolvierte.
Stärken und Schwächen
Lund, der seine Rolle als Linksverteidiger sehr offensiv interpretiert, bringt einige Stärken mit. So besitzt der 23-Jährige sowohl eine gute Technik als auch ein gutes Passspiel. Dadurch beteiligt sich der Abwehrspieler immer wieder aktiv am Spielaufbau seiner Mannschaft und ist ein wichtiger Teil im Spielaufbau. Auch die Flanken gehören zu Lunds Stärken. In der Saison 2022 in der Allsvenskan gehörte er in der Statistik der meisten Hereingaben zu den besten Außenverteidigern. Ferner weist der Linksverteidiger ein gutes Stellungsspiel auf, womit er sowohl Räume schließen als auch Drucksituationen entschärfen kann. Zudem zeigt sich Lund auch in den Zweikämpfen sehr robust und bringt auch in der Luft eine gewisse Präsenz mit. In Interviews beschreibt sich der gebürtige Däne selbst als schnell, kämpferisch und energiegeladen. Und besitzt damit Attribute, die sich zum einen in seiner Spielweise widerspiegeln und zum anderen dem FC weiterhelfen würden.
Allerdings bringt der 23-Jährige neben den Stärken auch noch einiges an Verbesserungspotenzial mit. Zwar kam Lund in Italien als Stammspieler zum Einsatz, allerdings fehlte ihm häufig die nötige Konstanz. So gab es durchaus Phasen, in denen Lund seinem Potenzial hinterherhinkte. Zudem offenbart Lund noch einige Schwächen in Sachen Torgefahr. In der vergangenen Spielzeit sammelte Lund lediglich eine Torbeteiligung.
Der 23-Jährige ist ein moderner Außenverteidiger, der insbesondere durch seine Technik, sein Passspiel und seine Spielintelligenz glänzt. Lund ist mit 23 Jahren sicher auch noch formbar. Unterm Strich dürfte Lund ein echter Herausforderer für Leart Pacarada sein. Ebenso macht auch das Modell der Leihe mit einer anschließenden Kaufoption Sinn. Sollte Lund beim FC einschlagen, könnten die Kölner den gebürtigen Dänen ohne Probleme verpflichten. Das finanzielle sowie sportliche Risiko ist somit überschaubar.
Training am Dienstagnachmittag beim 1. FC Köln: Neuzugang Kristoffer Lund direkt voll mit dabei – einige Spieler fehlen
Simon Hense
Am Dienstagnachmittag machte der FC die Verpflichtung von Kristoffer Lund offiziell. Und schon ein paar Minuten später ist der Neuzugang voll dabei beim 1. FC Köln: Kristoffer Lund absolviert seine erste Trainingseinheit. Einige andere Spieler fehlen jedoch.
Viel Anpassungszeit bleibt Neuzugang Kristoffer Lund nicht. Denn direkt nach der Verkündung seines Wechsel steht der Linksverteidiger schon auf dem Platz beim 1. FC Köln: Kristoffer Lund absolviert seine erste Trainingseinheit.
Kristoffer Lund in seinem ersten Training beim 1. FC Köln
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Viel schneller kann man nach einem Wechsel nicht auf dem Platz stehen: Um 14:15 Uhr gab der 1. FC Köln am Dienstag bekannt, dass er Kristoffer Lund verpflichtet hat. Nichtmal eine halbe Stunde später war der Neuzugang auch schon beim ersten Training voll dabei. Trainer Lukas Kwasniok wird das bestimmt sehr begrüßen, da sich sein neuer Schützling sofort einleben und an das Kölner Spiel gewöhnen kann. Denn viel Anpassungszeit bleibt dem Linksverteidiger nicht. Schon in weniger als zwei Wochen steht für die Geißböcke das erste Pflichtspiel im Pokal gegen Jahn Regensburg an. Und für die Position links hinten hat der FC im Moment neben Lund nur Leart Pacarada im Kader. Es besteht also durchaus die Chance, dass sich der 23-Jährige direkt in die Startelf spielen kann.
Einige Spieler fehlen beim Training
Jetzt kann der US-Nationalspieler im ersten Training aber erstmal seine neuen Teamkollegen auf dem Platz kennenlernen. Auch wenn er bei einigen Spielern noch darauf warten muss. Denn mehrere Profis fehlen bei der Trainingseinheit am Dienstagnachmittag. So arbeiten Youssoupha Niang, Luca Klian und Julian Pauli in der Reha. Kilian muss sich nach seinem zweiten Kreuzbandriss noch weiter zurückarbeiten, Niang sich von seiner Schulterverletzung erholen, die er im Trainingslager erlitten hatte. Der Youngster war vor etwas über einer Woche operiert worden. Um eine OP herumgekommen war dagegen Julian Pauli, der sich in der Steiermark einen Bänderriss zugezogen hatte.
Wahrscheinlich gar nicht mehr kennenlernen wird Lund dagegen Steffen Tigges. Und der Grund dafür dürfte der Neuzugang selber sein. Denn Tigges hatte in der Vorbereitung als linker Schienenspieler ausgeholfen. Diesen Kaderplatz belegt nun aber der gebürtige Däne. Darum ist der eigentliche Stürmer vom Training für Gespräche mit einem anderen Verein freigestellt. Der 27-Jährige soll vor einem Abgang stehen, wahrscheinlich Richtung Ostwestfalen zum SC Paderborn (come-on-fc.com berichtete).
Der achte Streich: Linksverteidiger Kristoffer Lund wechselt zum 1. FC Köln
Simon Hense
Nach einigen Gerüchten ist es nun soweit und der FC hat einen neuen Linksverteidiger: Kristoffer Lund wechselt zum 1. FC Köln. Der 23-Jährige ist damit der achte Sommerneuzugang.
Es ist bereits der achte Streich der Kölner Verantwortlichen: Kristoffer Lund wechselt zum 1. FC Köln. Der Neuzugang von Palermo FC soll die Vakanz auf der Linksverteidiger-Position bei den Geißböcken schließen.
Kristoffer Lund wechselt zum FC (Foto: 1. FC Köln)
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Die Verhandlungen waren schwierig und sollten einmal sogar schon abgebrochen worden sein. Jetzt haben die Kölner nach langem Warten aber doch den gesuchten Linksverteidiger verpflichtet: Kristoffer Lund kommt zum 1. FC Köln. Zunächst wird der Spieler für ein Jahr von seinem vorherigen Verein Palermo FC aus der zweiten italienischen Liga ausgeliehen. Im Anschluss besitzen die Geißböcke aber eine Kaufoption. Nach den Transfers von Ragnar Ache, Isak Johannesson, Jakub Kaminski, Tom Krauß, Ron-Robert Zieler, Sebastian Sebulonsen und Marius Bülter ist der 23-Jährige bereits der achte Neuzugang beim FC.
Zweite Linksverteidiger im Kader
Mit der Verpflichtung rüstet der 1. FC Köln seinen Kader weiter für die Bundesliga auf. Lund schließt dabei die lange offene Planstelle links hinten. Bis jetzt hatten die Kölner für diese Position nämlich nur Leart Paqarada im Kader. So haben in den Testspielen auf der linken Schiene auch schon Linton Maina und Steffen Tigges aushelfen müssen. Mit dem US-Nationalspieler hat der FC nun einen weiteren gelernten Spieler für die Schienenspieler-Rolle. „Kristoffer bringt genau das Profil mit, das wir uns für die linke Außenbahn wünschen. Er vereint defensive Stabilität mit offensivem Zug nach vorne und überzeugt mit einer Mentalität, die unsere Anforderungen an diese Position ideal ergänzt. Trotz seines jungen Alters bringt er bereits wertvolle Länderspielerfahrung mit. Durch seine Dynamik erweitert er unsere Möglichkeiten auf der linken Seite. Mit seiner Verpflichtung erhöhen wir gezielt die Qualität und den Wettbewerb auf der Linksverteidigerposition – das ist ein wichtiger Baustein in unserer Kaderstruktur“, sagt FC-Sportdirektor Thomas Kessler.
Lund selber möchte bei den Kölnern in der Bundesliga den nächsten Schritt in seiner Karriere machen. An Köln beeindruckt ihn besonders die Wucht des Vereins: „Als ich von dem Angebot gehört habe, habe ich mir den FC direkt näher angeschaut – es ist ein großer Traditionsclub mit Geschichte und einer großartigen Fanbase. Dazu kamen sehr gute Gespräche mit den Verantwortlichen. Und Köln spielt in der Bundesliga, die zu den besten Spielklassen in Europa zählt. Dafür fühle ich mich bereit und möchte mich hier beweisen – deshalb habe ich mich für den FC entschieden.“
Stammspieler in der zweiten italienischen Liga
In der abgelaufenen Saison war Lund bei Palermo FC Stammspieler in der zweiten italienischen Liga. So kam er auf 33 Einsätze, in denen ihm ein Tor gelang. Diesen offensiven Output soll der 23-Jährige nun beim FC natürlich möglichst steigern. Dass er aber trotzdem für die Rolle als offensiver Schienenspieler in Lukas Kwasnioks System mit Dreier- beziehungsweise Fünferkette, zeigt sich an seinen Stärken. So kreiert der 23-Jährige viele Schusssituationen für seine Mitspieler. Der Linksverteidiger schlägt gerne Flanken und trägt den Ball oft nach vorne. Und auch wenn er zwar nicht viele Pässe spielt, sind diese meistens nach vorne und überbrücken das Spielfeld. Dabei hat er jedoch leichte Schwächen in der Defensive, die durch die Fünferkette aber besser aufgefangen werden können. Auch kennt Lund die Rolle als Schienenspieler bereits, da Palermo in der abgelaufenen Saison auch mehrmals mit einer Fünferkette gespielt hat. Spannend wird aber sein, wie schnell er sich an das höhere Niveau in der Bundesliga anpassen kann.
Medizincheck am Dienstag: Kristoffer Lund vor Wechsel zum 1. FC Köln
Simon Bartsch
Der FC steht offenbar unmittelbar vor der nächsten Neuverpflichtung. Kristoffer Lund wechselt wohl zum 1. FC Köln. Der Medizincheck soll für den Dienstag bereits anberaumt sein.
Sieben Spieler haben die Geißböcke in diesem Sommer bereits verpflichtet, nun folgt offenbar der achte Streich. Kristoffer Lund wechselt wohl zum 1. FC Köln. Laut „Sky“ ist für Dienstag schon der Medizincheck anberaumt.
Kristoffer Lund wechselt wohl zum 1. FC Köln (Foto: Ronald Cortes/Getty Images)
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Lange war es still geworden um Kristoffer Lund, nun nimmt der Transfer noch einmal richtig Fahrt auf und könnte schon in den kommenden Stunden abgewickelt sein. Denn wie der TV-Sender „Sky“ am Montagabend berichtet, stehen die Kölner unmittelbar vor der Verpflichtung des Abwehrspielers. Damit würden die Kölner eine weitere Baustelle schließen. Denn gerade die zweite Position als Linksverteidiger ist nicht vergeben. Laut „Sky“ ist der Medizincheck für Lund bereits für den Dienstag anberaumt. Der US-Nationalspieler soll zunächst geliehen werden, der FC besitzt aber dann wohl eine Kaufoption. Der 23-Jährige hat bei Palermo FC noch Vertrag bis 2027. Die Kölner waren schon vor Wochen an dem Linksverteidiger interessiert, doch zwischenzeitlich hatte sich der Zweitligist nicht mehr bei den Kölner Verantwortlichen gemeldet.
Leihe mit Kaufoption
Corriere dello Sport hatte bereits am Montagmittag berichtet, dass das Interesse der Kölner konkreter wurde, die beiden Vereine die Verhandlungen wieder aufgenommen hätten. Und das offenbar mit Erfolg. Für eine mögliche spätere Verpflichtung wird der FC wohl auch tief in die Tasche greifen müssen. Der italienische Zweitligist wolle aber dem dänischen Linksverteidiger, der auch die US-Staatsbürgerschaft besitzt, keine Steine in den Weg legen. So seien sie offen, wenn der 23-Jährige eine neue Herausforderung in Deutschland wahrnehmen möchte, auch wenn der Club mit ihm zufrieden sei, heißt es. Mit Tommaso Augello hat der Verein allerdings einen erfahrenen und starken Konkurrenten für links hinten verpflichtet, der wohl als Stammspieler eingeplant ist und so Lund den Rang ablaufen könnte. Spätestens seit dem Abgang von Max Finkgräfe sucht der FC nach einem Backup für Pacarada.
Der Kölner-Transferkandidat war im Sommer 2023 für eine Ablöse von kolportieren 2,7 Millionen Euro von BK Häcken nach Italien gewechselt. In den vergangenen zwei Jahren war Lund Stammspieler in der zweiten italienischen Liga. Der Linksverteidiger bestritt 68 Partien, in denen ihm drei Tore und drei Vorlagen gelangen. Dabei wurde er auch immer mal wieder als linker Mittelfeldspieler eingesetzt, kann also auch etwas offensiver agieren. Damit passt er gut in die Schienenspieler-Rolle in Kwasnioks Dreier- beziehungsweise Fünferketten-System. Seinen offensiven Output was Tore und vor allem Vorlagen angeht, müsste der 23-Jährige dafür aber nochmal steigern. Mit Lund hätte der FC in diesem Sommer acht Spieler verpflichtet. Auch Derrick Köhn und Rav van den Berg sind weiterhin ein Thema beim FC.
Transfergerücht wird wieder heißer: Kristoffer Lund soll vor einem Wechsel zum 1. FC Köln stehen
Simon Hense
Im Angriff ist der FC inzwischen sehr breit aufgestellt, in der Defensive dagegen fehlen noch Neuzugänge. Gerade ein Linksverteidiger wird dringend gesucht. Jetzt könnte ein alter Kandidat wieder heißer werden: Kristoffer Lund soll vor einem Wechsel zum 1. FC Köln stehen.
Auf der Suche nach einer Verstärkung für die Linksverteidiger-Position könnten die Kölner beim Palermo FC in Italien fündig werden: Kristoffer Lund soll vor einem Wechsel zum 1. FC Köln stehen.
Der FC soll an Kristoffer Lund dran sein (Foto: Francesco Pecoraro/Getty Images)
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Noch nach dem Testspiel gegen Vitesse Arnheim am Sonntag hatte sich Lukas Kwasniok über einen möglichen Transfer auf der Linksverteidiger-Position geäußert. Dabei ging es um Derrick Köhn: „Grundsätzlich ist er, genauso wie andere, die gehandelt werden, ein interessanter Junge. Offensichtlich ist es aber noch nicht so weit. Vielleicht wird es auch nie so weit sein, vielleicht passiert im Hintergrund schon was.“ Jetzt könnte es tatsächlich zu einem Transfer links hinten kommen – aber nicht von Derrick Köhn, sondern von einem anderen Kandidaten, der vor ein paar Wochen schon gehandelt wurde. So soll laut der italienischen Corriere dello Sport Kristoffer Lund vor einem Wechsel zum 1. FC Köln stehen. Schon vor ein paar Wochen hatte sich der FC mit dem Spieler des Palermo FC beschäftigt. Die Verhandlungen gerieten damals jedoch ins Stocken. Anscheinend haben die Kölner Verantwortlichen aber die Gespräche nicht wie kolportiert worden war komplett abgebrochen, sondern im Hintergrund weiterverhandelt.
Leihe mit Kaufoption
Nun scheint es vielleicht einen Durchbruch gegeben zu haben, auch wenn der Deal noch nicht final ist. So soll es sich laut Corriere dello Sport um eine Leihe mit Kaufoption handeln. Diese solle in beträchtlicher Höhe liegen. Lunds Marktwert liegt zumindest bei geschätzten 2,7 Millionen Euro. Er hat allerdings noch einen Vertrag bis 2027, weswegen Palermo eine gute Verhandlungsposition hat. Allerdings solle der italienische Zweitligist dem dänischen Linksverteidiger, der auch die US-Staatsbürgerschaft besitzt, keine Steine in den Weg legen wollen. So seien sie offen, wenn der 23-Jährige eine neue Herausforderung in Deutschland wahrnehmen möchte, auch wenn der Klub mit ihm zufrieden sei. Mit Tommaso Augello hat der Verein allerdings einen erfahrenen und starken Konkurrenten für links hinten verpflichtet, der wohl als Stammspieler eingeplant ist und so Lund den Rang ablaufen könnte. Daher könnte der Wechsel zu den Geißböcken ein sinnvoller Schritt für den Verteidiger sein. Dort müsste er sich dem Konkurrenzkampf mit Leart Paqarada stellen.
Der Kölner-Transferkandidat war im Sommer 2023 für eine Ablöse von kolportieren 2,7 Millionen Euro von BK Häcken nach Italien gewechselt. In den vergangenen zwei Jahren war Lund Stammspieler in der zweiten italienischen Liga. Der Linksverteidiger bestritt 68 Partien, in denen ihm drei Tore und drei Vorlagen gelangen. Dabei wurde er auch immer mal wieder als linker Mittelfeldspieler eingesetzt, kann also auch etwas offensiver agieren. Damit passt er gut in die Schienenspieler-Rolle in Kwasnioks Dreier- beziehungsweise Fünferketten-System. Seinen offensiven Output was Tore und vor allem Vorlagen angeht, müsste der 23-Jährige dafür aber nochmal steigern.
Verhandlungen abgebrochen? Ist der Deal mit Kristoffer Lund geplatzt?
Simon Bartsch
Die Kölner sind weiterhin auf der Suche nach Verstärkung auf der linken Seite. Mit dem Abwehrspieler aus Italien sollten die Verhandlungen bereits fortgeschritten sein. Nun geraten die Gespräche aber offenbar ins Stocken beim 1. FC Köln: Ist der Transfer mit Kristoffer Lund geplatzt?
Eigentlich sollte der Spieler des Palermo FC als Backup oder Herausforderer für Leart Pacarada gedacht sein – glaubt man den Gerüchten. Nun könnte der Defensivspieler wohl zum Streichkandidaten auf der Einkaufsliste des 1. FC Köln werden: Ist der Transfer mit Kristoffer Lund geplatzt?
Der FC soll an Kristoffer Lund interessiert sein (Foto: Francesco Pecoraro/Getty Images)
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Auch während des Trainingslagers des 1. FC Köln in Bad Waltersdorf steht das Transferkarussell nicht still. Kurz vor der Abreise in die Steiermark hatte der FC noch Sebastian Sebulonsen gewinnen können, der die Geißböcke nun als Rechtsverteidiger unterstützt. Von weiteren Zugängen während der Woche wolle sich FC-Coach Lukas Kwasniok überraschen lassen. Ob Sportdirektor Thomas Kessler noch weitere Verstärkungen aus dem Hut zaubert und seinen Trainer damit überrascht, werden die kommenden Tage zeigen. Aktuell kursieren Gerüchte über konkrete Verhandlungen mit Ahmetcan Kaplan von Ajax Amsterdam. Der FC soll hier auch bereits ein Angebot unterbreitet haben, heißt es in den türkischen Medien. Dafür wird allerdings auch gemutmaßt, dass ein anderer Zugang wohl wieder vom Tisch sein könnte.
Transfer soll vor dem Scheitern stehen
Denn auch für die linke Seite der Abwehr sind die Geißböcke noch auf der Suche nach Verstärkung. Zuletzt war Kristoffer Lund in Verbindung mit dem 1. FC Köln gebracht worden. Es wurde sogar über ein abgegebenes Angebot von knapp zwei Millionen Euro berichtet. Nun sollen die Verhandlungen allerdings erheblich ins Stocken geraten sein. Wie die „Bild“ berichtet, steht der Transfer kurz vor dem Scheitern. Denn FC-Sportdirektor Kessler soll die Verhandlungen mit dem Spieler aus Palermo nun abgebrochen haben. Grund seien die sich verkomplizierenden Gespräche mit den Italienern. So sei es laut „Bild“ zum Teil schwierig, jemanden zu erreichen. Auch Sprachprobleme seinen plötzlich aufgetaucht. Ein Schachzug im Verhandlungspoker seitens des Vereins aus Italien?
Es ist nur zu mutmaßen, was die Verhandlungen ins Stocken gebracht hat. Möglicherweise wird die angebotene Summe von knapp zwei Millionen Euro bei Palermo FC als zu gering erachtet. Lund verfügt in Italien über einen Vertag bis 2027. Der Marktwert liegt beim Online-Portal transfermarkt.de aktuell bei 2,7 Millionen Euro. Da auch noch weitere Clubs an den Diensten des Abwehrspielers interessiert sein sollen, könnten die Italiener bei den Verhandlungen mit Kessler tatsächlich pokern.
Beim Palermo FC ist der 23-jährige Lund Stammspieler, absolvierte in der abgelaufenen Saison 33 Spiele und erzielte ein Tor. In der Spielzeit davor kam der gebürtige Däne, der die US-amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt, auf immerhin zwei Tore und drei Vorlagen in 35 Partien. Neben seinen Erfahrungen in der Serie B hat der Verteidiger auch bereits sieben Länderspiele für die USA vorzuzeigen.