„Da kannst du dir nichts für kaufen“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen den Hamburger SV

Lukas Kwasniok von 1. FC Köln beim Auswärtsspiel in Hamburg
, ,
Startseite » 1. FC Köln Kwasniok

„Da kannst du dir nichts für kaufen“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen den Hamburger SV

Am Samstagabend war der FC zu Gast im Hamburger Volksparkstadion. Nach der Partie äußerten sich unter anderem Said El Mala und Lukas Kwasniok: Die Stimmen zum Duell des 1. FC Köln gegen den Hamburger SV.

Der Top-Spiel-Fluch ist gebrochen. Denn der FC holte am Samstagabend gegen den HSV einen Punkt beim 1:1-Unentschieden.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram. Unter den ersten 5000 Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Wir haben das trainiert

Said El Mala ist nun wertvollster Kölner Spieler der Vereinsgeschichte

Said El Mala

“Der Punkt ist extrem wichtig. Auch, wenn man hier sicherlich drei Punkte mitnehmen kann. Auf den Punkt können wir auf jeden Fall aufbauen. Wir waren heute im letzten Drittel nicht so gefährlich. Wir waren vielleicht auch ein bisschen unsauber. Wir haben aber dennoch ein recht gutes Auswärtsspiel gemacht.


Zu Vieira: Er macht das überragend. Mit einem Ballkontakt das ist schon weltklasse. Der direkte Ausgleich vor der Halbzeit war extrem wichtig. Wie wir aus der Halbzeit gekommen sind, war auch gut. Wir haben ihnen eigentlich keine Chance gelassen. Dann ärgert man sich schon, dass man nicht drei Punkte mitnimmt.“


„Wir haben das trainiert, weil wir wussten, dass die Hamburger am zweiten Pfosten nicht so stark verteidigen. Ich hatte das Glück, dahin zu laufen. Dass der Ball dann auf den Kopf fällt, umso schöner – da musste ich nicht mehr viel machen. Ich war auch ein wenig überrascht, aber ich musste nicht viel machen.
Dass, was wir heute geleistet haben, können wir ins Derby mitnehmen. Wir wissen, was auf uns zukommt. Wir haben ein Heimspiel. Mit den Fans im Rücken wollen wir auch wieder alles geben und hoffentlich alle drei Punkte holen.“


„Ich kann nur ein großes Lob aussprechen

Marvin Schwäbe im Testspiel gegen Bergisch Gladbach

Marvin Schwäbe

„Ich glaube, es war sehr hart umkämpft. Wir haben den Kampf angenommen. Man sieht trotzdem, dass wir unsere Leistung abrufen, nach vorne marschieren, dass wir alles geben und dass wir nach einem Rückstand auch wieder zurückkommen.
Das überrascht in dem Moment, weil er es auch einfach gut macht. Diesen Heber macht er richtig gut mit seinem linken Fuß. Das muss man dann neidlos anerkennen.“


„Ich kann nur ein großes Lob aussprechen, was die heute wegverteidigt haben, war absolut sehenswert. Die Hamburger waren definitiv nicht ungefährlich und doch wir haben es einfach aussehen lassen, wie wir es verteidigt haben.
Jeder Punkt ist im Abstiegskampf wichtig. Wir haben jetzt gegen Hamburg vier Punkte eingefahren, das ist nicht verkehrt.“


Es freut mich, dass er wieder ein Tor gemacht hat

Thomas Kessler beim Spiel des 1. FC Köln

Thomas Kessler

Ich glaube wir hätten heute schon drei Punkte holen können. Wenn du natürlich mit der einzigen Chance, die der HSV hat, vielleicht mit Ausnahme jetzt kurz vor Schluss nochmal, ein Gegentor bekommst, dann ist es gut, dass wir in der ersten Halbzeit noch so reagiert haben. Das ist schon ein Nackenschlag für die Mannschaft. Ich finde, dass wir das in der ersten Halbzeit schon gut gemacht haben. In der zweiten Halbzeit waren wir dann zu wenig zwingend in den Situationen, wo wir dann auch mal Ballgewinne hatten. Dann musst du mit dem Punkt heute hier zufrieden sein.“

Zur Frage, ob die Position von Schwäbe beim Gegentor unglücklich war:Von der Tribüne aus würde ich jetzt klar nein sagen, ich habe es aber auch noch nicht im Fernsehen gesehen. Ich glaube, wir einigen uns darauf, nicht bei jeder Situation, die in der Bundesliga passiert immer einem die Schuld zu geben. Vielleicht sagen wir einfach, dass es ein schönes Tor war.“

Zu El Mala: Wenn man einen guten Fußballer in Köln hat, dann wird über den auch gesprochen. Es freut mich, dass er wieder ein Tor gemacht hat. Sehr untypisch für ihn, dass er es mit dem Kopf getan hat, aber ich glaube, das wird dem Jungen sicherlich gut tun, dass er in der Bundesliga auch mal wieder ein Tor gemacht hat.“

Zur Chance, dass El Mala von Nagelsmann für die Länderspiele eingeladen wird: Das wird jetzt nicht unser Thema sein. Er hat sich sehr klar dazu geäußert, ich habe mit ihm auch darüber gesprochen. Er arbeitet jeden Tag sehr hart dafür, sich zu verbessern. Wir haben gute Spieler in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Wenn Julian Nagelsmann auf die Idee kommt, ihn einzuladen, dann wird er sich freuen und wenn nicht, dann wird er weiter Gas geben, arbeiten und für uns wichtige Tore schießen. Dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis er mal wieder dabei ist.“

Zur Foul-Situation an Lund: Ich bin absolut kein Freund davon, Rote Karten zu fordern. Aber da liegt ein Spieler am Boden und bekommt den Fuß voll auf die Achillessehne. Ich bin mir sicher, dass es in diesem Jahr schon die ein oder andere Situation gegeben hat, wo der Schiedsrichter richtig hingeschaut hat, oder der VAR sich gemeldet hat. Am Ende ist es müßig darüber zu sprechen. Im Gesamten hat der Schiedsrichter heute eine vernünftige Leistung gezeigt. Aber in dieser Situation auf Eckball zu entschieden, war sicherlich die falsche Entscheidung.“


„Der Fluch ist besiegt“

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln

Lukas Kwasniok

“Es fühlt sich irgendwie komisch an. Wir haben in der ersten Halbzeit eine Aktion zugelassen. Das macht Fabio Vieira natürlich dann auch überragend mit dem Lupfer. Es ist kein Spektakel gewesen, das war aber auch nicht zu erwarten, wenn der HSV gegen den 1. FC Köln in der Bundesliga spielt. Zwei Aufsteiger, es geht um viel. Ich finde, dass wir die bessere Mannschaft gewesen sind. Da kannst du dir nichts für kaufen, das ist schon klar. Aber es ist immer so ein Gefühl, dass es immer weitergeht und der Groschen wird dann irgendwann auch komplett fallen. Heute war das noch nicht der Fall. Wir können mit dem Punkt leben. Der Fluch ist besiegt.“

Zu Gegentor: „Vieira mach das sensationell. XG-Wert ist bei 0,04 gewesen, also vier von hundert. So viele, die das können, findet man in der Bundesliga nicht. In dem Moment glaubst du, du bist im falschen Film. Woche für Woche das Gleiche. Machen wir uns nichts vor, das wäre typisch gewesen, wenn dann hier in der 95. das 2:1 aus dem Nichts heraus fällt. Da haben wir Glück gehabt.“

Zur letzten Torchance von Eric Martel:Als der Ball gekommen ist, haben wir schon gesehen, dass Eric da rankommt. Der Verteidiger arbeitet dann noch gut in den Mann rein und lässt ihn nicht komplett frei köpfen.“

Schicksalsspiel gegen den Hamburger SV? Für Lukas Kwasniok nicht – so reagiert der Coach auf die Trainerdiskussion

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
, ,
Startseite » 1. FC Köln Kwasniok

Schicksalsspiel gegen den Hamburger SV? Für Lukas Kwasniok nicht – so reagiert der Coach auf die Trainerdiskussion

Vor dem Spiel gegen den Hamburger SV steht Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln zunehmend unter Druck. Der Coach gilt vor dem Spiel gegen die Rothosen als angezählt. Kwasniok sieht derweil keinen Grund zur Panik beim 1. FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok zur Trainerdiskussion.

Die Lage beim 1. FC Köln spitzt sich vor dem Spiel gegen den Hamburger SV zu. Für Trainer Lukas Kwasniok könnten die nächsten Punkte über seine Zukunft entscheiden. Trotz wachsender Kritik zeigt sich der 44-Jährige gelassen und erklärt, wie er das Ruder beim Domstadtclub herumreißen will.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Nach der letzten Bilanz könnte das Spiel des 1. FC Köln gegen den Hamburger SV am Samstagabend vorerst das letzte Spiel unter Cheftrainer Lukas Kwasniok sein. So wurde kolportiert, dass für die Verantwortlichen am Geißbockheim nur Punkte zählen. Gute Leistungen allein seien nicht mehr ausreichend für eine Zusammenarbeit über die Länderspielpause hinaus. Obwohl er noch im Amt ist, muss sich Lukas Kwasniok bereits mit den ersten Gerüchten um potenzielle Nachfolger herumschlagen. Darunter sind sein Co-Trainer René Wagner sowie Friedhelm Funkel, der den FC in der abgelaufenen Saison vom geschassten Gerhardt Struber übernommen und in die erste Bundesliga geführt hat. Auf der Pressekonferenz am Donnerstag zeigte sich Kwasniok unbeeindruckt von der schwierigen Tabellensituation seiner Mannschaft oder gar dem HSV-Spiel als letzte Chance für ihn. Der 44-Jährige erläuterte, wie er persönlich mit der Kritik an seiner Person umgeht.

Kwasniok: „Es ist wichtig, Distanz aufzubauen“

„Auf der einen Seite ist es wichtig, Nähe zu den Spielern und zu den Dingen aufzubauen, die du beeinflussen kannst. Auf der anderen Seite ist es wichtig, Distanz zu Dingen aufzubauen, die für dich und deine Arbeit irrelevant sind. Das ist die Kunst“, erklärte der 44-Jährige. Kwasniok führte seine Gelassenheit auch auf persönliche Erfahrungen zurück. „Dadurch, dass mein Leben viele Wellenbewegungen hatte, angefangen in der Kindheit. Wenn du in jungen Jahren das Land verlässt und viele Hindernisse überwinden musst, dann baust du so eine Distanz zu den Elementen auf, die auch mal schwieriger sind. Und das hilft dir, weil du dann diese Nähe zu den wichtigen Elementen wiederum aufbauen kannst. Ich fokussiere mich auf Fakten, auf die Arbeit. Und das macht mir unendlich viel Spaß.“ Nach der Niederlage gegen Borussia Dortmund am vergangenen Samstag hatte FC-Sportdirektor Thomas Kessler allerdings deutliche Worte gefunden. „Es reicht nicht, phasenweise gut zu sein. Man weiß, was gefordert ist“, erklärte der Funktionär.

Trainerwechsel im Tabellenkeller

Neben dem persönlichen Einblick sprach Kwasniok auch über die Situation im Tabellenkeller der Bundesliga. Aus seiner Sicht würde eine Trainerentlassung zum jetzigen Zeitpunkt dem widersprechen, was Verein und Trainerteam vor der Saison gemeinsam vereinbart hatten. „Wenn man sich die untere Tabellenhälfte anschaut, dann haben fünf Vereine den Trainer gewechselt und fünf nicht“, sagte Kwasniok. „Ich glaube, diejenigen, die überrascht waren, dass sie plötzlich im Kampf um den Klassenerhalt stecken, sind zum Beispiel Mainz, weil sie sich letztes Jahr für Europa qualifiziert haben, oder Augsburg, weil sie mehr wollten, als nur gegen den Klassenerhalt zu kämpfen. Oder Werder Bremen, die sich vielleicht einen Ticken weiter gesehen haben.“ Andere Teams seien dagegen mit einer klaren Erwartungshaltung in die Saison gestartet. „Die anderen, St. Pauli, Hamburg, Heidenheim, Union und eben auch der 1. FC Köln, sind meiner Meinung nach in die Saison gegangen, in dem Wissen, worum es geht. Um den Klassenerhalt.“

Kwasniok prophezeit dem FC rosige Zeiten

Für den FC bietet sich am Samstag die nächste Gelegenheit, im Abstiegskampf wichtige Punkte zu sammeln (Anstoß 18.30 Uhr, Abrufbar im Liveticker auf come-on-fc.com). Sollte der Klassenerhalt gelingen, sieht Kwasniok für den Verein eine positive Perspektive. „Ich glaube, dass dem Verein einfach auch eine gute und gesunde Zukunft bevorsteht. Und ich glaube, je fokussierter wir jetzt auf die Dinge sind, die wir beeinflussen können, desto schneller werden die Ergebnisse kommen und desto wunderbarer wird die Zukunft aussehen.“ Ob diese Zukunft auch mit Kwasniok auf der Trainerbank geschrieben wird, dürften jedoch die kommenden Wochen entscheiden.


Nicht nur für Kwasniok entscheidende Wochen: Ein Abstieg hätte auch für den Kader massive Folgen

Die Spieler des 1. FC Köln gehen nach dem 1:2 gegen Dortmund enttäuscht vom Platz
,
Startseite » 1. FC Köln Kwasniok

Nicht nur für Kwasniok entscheidende Wochen: Ein Abstieg hätte auch für den Kader massive Folgen

Der 1. FC Köln muss den Blick nach nur einem Punkt aus den vergangenen fünf Ligaspielen nach unten richten und befindet sich mittendrin im Kampf um den Klassenerhalt. Während ein möglicher Abstieg sicher nicht den Zielen und Ambitionen am Geißbockheim entspräche, so würde er vermutlich auch größere Veränderungen für die Kaderstruktur bedeuten beim 1. FC Köln: Der Abstieg würde den nächsten Kader-Umbruch bedeuten.

Nach der jüngsten Niederlage gegen Borussia Dortmund hat sich der Druck auf Lukas Kwasniok bei den Geißböcken noch einmal verstärkt. Die kommenden Begegnungen dürften wohl über die Zukunft des Trainers entscheiden. Doch nicht nur für den Coach sind die Partien von enormer Bedeutung.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Auch für den Verein steht sportlich wie wirtschaftlich gegen den Hamburger SV viel auf dem Spiel in den kommenden Wochen und Monaten. Mit nur einem Punkt aus den vergangenen fünf Ligaspielen rangiert die Mannschaft von Cheftrainer Lukas Kwasniok nur noch auf Tabellenplatz 14. Dazu liegt man punktgleich mit dem FC St. Pauli auf Relegationsplatz 16. Auch Geschäftsführer Sport Thomas Kessler hat alle Hände voll zu tun. Muss er doch bereits jetzt die Kaderplanungen für die kommende Saison vorantreiben und sich vor allem mit den zahlreichen Leihspielern und deren Zukunft beschäftigen. Zwei zentrale Fragen kristallisieren sich für die besorgten Fans dabei immer mehr heraus: In welcher Liga tritt der Effzeh in der neuen Spielzeit überhaupt an? Und wie sähe die Kaderstruktur im Falle des Abstiegs dann aus?

Viele Leihspieler mit unklarer Zukunft

Ein möglicher Abstieg der Kölner hätte nicht nur kurzfristige Folgen für den Verein und seine Fans, sondern könnte oder würde wohl auch große Personal-Veränderungen zur Folge haben. Im Kader des Aufsteigers stehen derzeit sechs Leihspieler, deren Zukunft mehr oder weniger stark vom Ausgang der laufenden Saison abhängig zu sein scheint. Dazu zählen die Innenverteidiger Jahmai Simpson-Pusey und Cenk Özkacar, Außenbahnspieler Kristoffer Lund sowie Tom Krauß, Felipe Chávez und Jakub Kaminski.

Der erst 20-jährige Simpson-Pusey hat sich trotz aktueller Rotsperre durchaus gut eingefunden in Köln und zeigt viel Potenzial. Aus Kölner Sicht wird man sicher über eine Verlängerung der Leihe am Saisonende nachdenken. Vorausgesetzt, man bleibt der Bundesliga erhalten. Denn dass sein Stammclub Manchester City einen talentierten Innenverteidiger wie den jungen Engländer in der 2. Bundesliga „parkt“, wenn man ihn vermutlich woanders auf Erstliganiveau fördern könnte – unwahrscheinlich.

Nicht alle Spieler sollen gehalten werden

Bei Kaminski, Lund und Özkacar, die in der laufenden Spielzeit bislang alle regelmäßig zum Einsatz kommen, hat der 1. FC Köln jeweils eine Kaufoption. Würde man diese alle ziehen, müsste man wohl rund zehn Millionen Euro in die Hand nehmen. Während sich bei Lund (ca. 2,7 Millionen Euro) und Özkacar (ca. 2 Millionen Euro) noch keine finale Entscheidung abzeichnet, gilt die feste Verpflichtung von Leistungsträger Kaminski vom Ligakonkurrenten VfL Wolfsburg für 5,5 Millionen Euro bereits als beschlossene Sache. Wenn man denn die Klasse hält. Dem Vernehmen nach soll Kaminski aber eine Ausstiegsklausel in einem künftigen Vertrag verankern wollen. Auch bei dem Kölner Königstransfer kann man sich eine Saison im Liga-Unterhaus bei den aktuellen Leistungen nur schwer vorstellen.

Bei Tom Krauß gestaltet sich die Sachlage ein wenig simpler. Der defensive Mittelfeldspieler bleibt den Geißböcken beim Erreichen des Klassenerhalts erhalten. Voraussetzung zwei der Kölner Kaufpflicht ist bereits mit einer bestimmten Anzahl von Spielen sicher erreicht. Zusätzlich werden in diesem Fall neben der Leihgebühr weitere 3,5 Millionen Euro an Ablöse fällig. Zu guterletzt ist auch Felipe Chávez vom FC Bayern derzeit nur ausgeliehen, auch hier haben die Rheinländer sich eine Kaufoption gesichert. Aber auch hier erscheint es eher unwahrscheinlich, dass der Mittelfeldspieler bei seinem Talent in der 2. Bundesliga unterkommen wird.

Verkauf von El Mala würde finanziellen Spielraum bringen

Im Falle des Abstiegs würden die Geißböcke also mit sehr großer Wahrscheinlichkeit erneut ein Facelifting bekommen müssen. Das Gesicht des Kaders würde einmal mehr ein anderes sein. Auch, weil zahlreiche weitere Verträge auslaufen und alles andere als klar ist, ob Spieler wie Eric Martel weiter in Köln spielen werden. Zwar hat Said El Mala noch einen langfristigen Vertrag bei den Kölnern und den auch noch ohne Ausstiegsklausel, dass der Shootingstar aber den Weg mit in Liga zwei geht, ist so gut wie ausgeschlossen. Zumindest wäre der Abstieg sicherlich nicht der erfolgversprechendste Schritt in der Entwicklung des Youngsters und die liegt den FC-Bossen ja am Herz.

Es könnte also erneut einen besonders großen Kaderumbruch geben. Und das, nachdem Thomas Kessler im vergangenen Sommer ziemlich viel Geld für eine Kaderumstrukturierung in die Hand genommen hat. Rund 25 Millionen Euro wurden investiert – so viel wie erst einmal zuvor in der Transfergeschichte der Geißböcke. Immerhin: Sollte El Mala im Sommer verkauft werden, hätte der FC das nötige Kleingeld für einen weiteren Umbruch. Einen großen Umbruch – unabhängig der Liga. Nur wäre der beim Klassenerhalt im ganz großen Stil nicht zwingend nötig.


Personal-Update beim 1. FC Köln: Ein FC-Profi kehrt wieder zurück

Sebastian Sebulonsen kehrt wieder zurück
,
Startseite » 1. FC Köln Kwasniok

Personal-Update beim 1. FC Köln: Ein FC-Profi kehrt wieder zurück

Am Dienstagnachmittag startet der FC nach der Niederlage gegen den BVB in die Vorbereitung auf das Duell beim Hamburger SV. Personell ist ein klein wenig Licht am Ende des Tunnels des 1. FC Köln zu sehen: Sebastian Sebulonsen steigt wieder ins Training ein.

Nach einem freien Tag am Montag nehmen die Geißböcke ab heute den Hamburger SV in den Blick. Am Samstagabend treffen die Kölner auf die Mannschaft von Merlin Polzin und wollen dringend benötigte Punkte im Abstiegskampf einfahren.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

img src=“https://vg05.met.vgwort.de/na/245b6900b71548318d6bc64e0f67fb5d“ width=“1″ height=“1″ alt=““>

Mit dem Ausfall von Jahmai Simpson-Pusey steht bereits Tage vor dem Duell gegen den Hamburger SV fest, dass Lukas Kwasniok seine Mannschaft in der letzten Kette einmal mehr umbauen muss. Allerdings hat der Trainer dazu wieder einen Abwehrspieler mehr zur Verfügung. Sebastian Sebulonsen ist wieder fit und wird wieder ins Training einsteigen. Auch Jan Thielmann arbeitet an seiner Rückkehr, wird aber zunächst noch individuell mit Athletiktrainer Leif Frach auf dem Platz sein. Alessio Castro-Montes, der vor dem Duell gegen den BVB von Trainer Kwasniok noch eine Startelf-Garantie bekommen hatte, war bereits vergangene Woche ebenso wie Linton Maina zurück aus der Verletzungspause gekehrt. Für Maina gab es gegen die Dortmunder Einsatzzeit, Castro-Montes blieb überraschend außen vor und musste sogar einen Platz auf der Tribüne einnehmen.

Simpson-Pusey fehlt zwei Spiele

Laut FC hat der Belgier auch weiterhin mit muskulären Problemen zu kämpfen. Mit Joel Schmied fehlt den Geißböcken zusätzlich zu den Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian auch in dieser Woche ein Abwehrspieler aufgrund einer muskulären Verletzung. Bitter ist vor allem der Ausfall von Simpson-Pusey. Der Engländer, der bis zu diesem Zeitpunkt abermals eine überzeugende Leistung abgerufen hatte, sah im Duell gegen den BVB die Rote Karte und wurde vom DFB für zwei Spiele aus dem Verkehr gezogen (come-on-fc.com berichtete). Der Innenverteidiger kann seine Mannschaft in der Vorbereitung auf die Rothosen somit nur auf dem Trainingsplatz unterstützen.

Nach dem Trainingsstart am Dienstag sind für die FC-Profis noch drei weitere Einheiten geplant. Am Mittwoch stehen die Kölner ab 10:30 Uhr auf dem Platz am Geißbockheim. Die beiden folgenden Einheiten am Donnerstag und Freitag finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, bevor am Samstag um 18:30 Uhr der Anpfiff im Volksparkstadion zu hören sein wird. Nach der mageren Punkteausbeute der vergangenen Wochen wird das Duell in Hamburg für Kwasniok und sein Team zur Chance, wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln.


Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

„Ich will niemandem den Willen absprechen, aber…“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund

Marvin Schwäbe im Kasten des 1. FC Köln
, ,
Startseite » 1. FC Köln Kwasniok

„Ich will niemandem den Willen absprechen, aber…“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund

Am Samstagabend empfing der FC den BVB im heimischen Stadion. Nach der 1:2-Niederlage in Unterzahl äußerten sich unter anderem Marvin Schwäbe und Lukas Kwasniok: Die Stimmen zum Duell des 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund.

Die Partie in Müngersdorf startet stark für den FC. Dennoch kassieren die Geißböcke nach 16 Minuten das 0:1. Nach der Roten Karte für Jahmai Simpson-Pusey agierten die Kölner die komplette zweite Halbzeit in Unterzahl.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram. Unter den ersten 5000 Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Ich will niemandem den Willen absprechen, aber…“

Marvin Schwäbe im Kasten des 1. FC Köln

Marvin Schwäbe zur Unterzahl: „Das macht die Mannschaft aus, die versucht immer alles reinzuhauen. Natürlich funktioniert nicht immer alles so, wie wir uns das vorstellen, aber heute hat man – gerade in Unterzahl über diese lange Strecke – wieder gesehen, dass wir dem BVB so die Stirn bieten, dass ist top. Am Ende ist es natürlich schade, dass nichts dabei rumkommt.“

Zu den Toren durch Standards: Die letzten Wochen waren viel besser als noch die Hinrunde. Deswegen lassen wir uns von dem einen Gegentor nicht unterkriegen. Da müssen wir auf jeden Fall noch einmal drüber gucken und vielleicht enger am Mann sein. Der steht da komplett blank alleine vor mir. Das ist dann extrem schwer.“

Natürlich würden wir alle gerne ein bisschen weiter oben stehen und hätten gerne ein paar Punkte mehr. Am Ende muss sich jeder an die eigene Nase fassen und gucken, ob er immer 100 Prozent gegeben hat und ob er komplett da ist. Ich will niemandem den Willen absprechen, aber wir sind im Leistungssport, wir wollen immer alles reinhauen, wollen aber auch Punkte holen. Jetzt kommen die Mannschaften, mit denen wir auf Augenhöhe sind und wo wir die Punkte holen müssen und darauf kommt es dann an.“

Zur Trainerdiskussion: Für uns steht das jetzt gerade nicht zur Debatte.

Das war für mich ein ganz klares Handspiel

Tom Krauß überzeugt zunehmend

Tom Krauß:
Das war für mich ein ganz klares Handspiel. Und wenn das ein 50/50-Ding ist, muss man rausgehen und sich das wenigstens anschauen. Klar, der Schiedsrichter hat es vielleicht nicht gesehen, aber die im Keller. Und es bringt am Ende nichts, dass du sagst, wir haben wieder Pech. Jetzt kommen die entscheidenden Phasen. Dann musst du vielleicht auch mal ein bisschen Glück haben mit so einer Handsituation. Für mich ist das ganz klar Hand und deswegen ist es unfassbar bitter.“

„Am Ende musst du es leider hinnehmen, weil am Ende die entscheiden. Die stehen da auf dem Platz und sind die Schiedsrichter. Wir sind auch nur Menschen, wir geben auch alles jede Woche, um irgendwie hier die Punkte zu holen. Am Ende brauchen wir jetzt Punkte, ganz klar.“

Zur Roten Karte: Es ist natürlich unfassbar bitter. Du bist eigentlich gut im Spiel, musst vielleicht auch mit der ersten Chance das 1:0 machen, kriegst dann wieder ein scheiß Gegentor, das muss man ehrlicherweise sagen. Dann gehst du mit 1:0 in die Halbzeit und mit der Roten Karte natürlich, kriegst dann das 2:0. Aber am Ende siehst man trotzdem, dass wir uns irgendwie zurückkämpfen wollen, das 2:1 noch schießen wollten. Und das haben wir erreicht. Dann hat man gesehen, was dann in den letzten Minuten los war. Und eigentlich spielst du ja 2:2 mit der Entscheidung, wenn dann natürlich der Schütze den Elfmeter trifft. Aber ja, normalerweise hast du dann einen Elfmeter.“

Zum VAR im Fußball:Uns bringt das gerade wenig. Du weißt gar nicht mehr, was sie für eine Linie haben. Und das ist in der Phase, wo wir gerade sind, absolut bitter.“


„Das ist eine klare Vereitlung einer Torchance

Thomas Kessler beim Spiel des 1. FC Köln

Thomas Kessler: „Es ist natürlich eine sehr große Enttäuschung jetzt nach dem Spiel. Das ist sehr unglücklich gelaufen für uns. Wir sind sehr gut ins Spiel reingekommen, haben gerade in der ersten Viertelstunde ein paar gute Aktionen gehabt.“

Zum VAR: „Ich glaube, der VAR war ja heute sehr wachsam. Die Spiel entscheidende Szenen aus unserer Sicht ist natürlich die Rote Karte gegen Jahmai. Wenn man sich das im Video anschaut, Jahmai ist das ganze Spiel super fleißig gewesen und kommt einfach einen Schritt zu spät. Und wenn du jemanden dann so auf die Achillissehne triffst, dann brauchst du dich nicht beschweren, wenn der VAR kommt und sagt, dass das eine Rote Karte ist. Das ist natürlich bitter für uns, über eine Halbzeit in Unterzahl zu spielen.

Zum Handspiel: Ich muss ganz ehrlich sagen, ich verstehe es nicht. Ich weiß nicht, was Benjamin Cortus in diesem Moment im Keller gemacht hat. Der Ball ist lange unterwegs, er geht am Kopf vorbei, er berührt ihn mit der Hand und deswegen ist Linton Maina im Rücken, wo er sich verschätzt, nicht in der Lage, den Ball anzunehmen. Dann ist es eine hundertprozentige Torchance, wenn er den Ball am Fuß hat und frei vorm Tor steht. Dass da keiner von Außen eingreift… Ich will da auch ehrlicherweise keine Erklärung hören. Das ist eine klare Vereitlung einer Torchance. Dass man das nicht sieht, dafür habe ich absolut kein Verständnis.“


Dann kannst du das nicht mehr kontrollieren

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln

Lukas Kwasniok zum Handspiel: „Ich brauche mir die Situation nicht öfter anschauen, ich muss ja nur einmal hinschauen. Da gibt es für mich nicht so viele unterschiedliche Möglichkeiten, wie man die Szene bewerten kann. Ich habe da keine Erklärung für. Ich möchte, ich weiß gar nicht wer verantwortlich ist, dem DFB oder der DFL den Gefallen nicht tun, und losledern. Denn dann müsste ich dafür bezahlen. Das macht kein Sinn. Den Elfmeter bekommen wir nicht mehr gepfiffen.“

“Ich fand, dass wir die erste Halbzeit die bessere Mannschaft gewesen sind. Wir haben die ersten 15 Minuten auf ein Tor gespielt, hatten fünf, sechs Eckbälle. Dann schenken wir dem Gegner einen Eckball, den wir eigentlich auf den ersten Ball sehr sehr gut verteidigen, dann aber nicht schnell genug rausrücken. Guirassy ist dann knapp nicht im Abseits und auf einmal steht es 0:1 und keiner weiß in dem Moment so recht, warum. Die Mannschaft hat sich davon aber auch nicht unterkriegen lassen und hat dann zumindest bis zur 25 Minute den Gegner immer wieder gestresst. Wir hatten keine hochkarätigen Torchancen, aber es waren schon Einschussmöglichkeiten da.“

„Mit der Roten Karte war das dann ein völlig anderes Spiel. Wir haben in der Halbzeit darauf hingewiesen, dass die Wahrscheinlichkeit, das Spiel zu gewinnen oder einen Punkt zu holen, gering ist, aber sie da ist, wenn wir uns bis zum Schluss hier aufopfern. Leider kassieren wir dann das 2:0 – ein bisschen zu früh mit der ersten Aktion in der zweiten Halbzeit. Tom Krauß, der ein gutes Spiel auf der rechten Position als Notnagel gemacht hat, rutscht in dem Moment weg und ruckzuck waren es dann nicht nur einer weniger, sondern zwei. Dann kannst du das nicht mehr kontrollieren.“

“Ich hatte nicht das Gefühl, dass die Dortmunder uns an die Wand gespielt haben. Sie hatten den Ball, aber uns war schon klar, wenn eine Aktion mal im Netz landet, dass das Stadion dann nochmal explodiert. So war es dann. Am Ende meint es der gute Mann da oben nicht ganz so gut mit uns.“

Zum anstehenden Duell beim HSV und der Trainerfrage: „Aktuell bin ich erstmal mit dieser Niederlage sehr beschäftigt. Ich glaube, das aller Wichtigste im Leben ist, sich auf die Dinge zu fokussieren, die man beeinflussen kann. Wenn man die Mannschaft heute hier gesehen hat, dann glaube ich nicht, dass es zwei Meinungen gibt im Bezug auf Leistung und Aufopferungsbereitschaft. Das ist uns als Trainer ganz ganz wichtig. Grundsätzlich liegt dein Schicksal nie in deinen eigenen Händen.“

„Muss Abbitte leisten“: Deshalb bittet Lukas Kwasniok Jakub Kaminski um Verzeihung

Jakub Kaminski im Spiel des 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli
,
Startseite » 1. FC Köln Kwasniok

„Muss Abbitte leisten“: Deshalb bittet Lukas Kwasniok Jakub Kaminski um Verzeihung

Lukas Kwasniok leistet Abbitte. Zum „erstes Mal in seiner Laufbahn” könne der FC-Coach ein Versprechen nicht halten. Was steckt dahinter vor dem Duell zwischen Dortmund und dem 1. FC Köln? Trainer Lukas Kwasniok bittet Spieler um Verzeihung.

Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel des 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund gestand FC-Coach Lukas Kwasniok, er müsse Abbitte bei Jakub Kaminski leisten. Was steckt dahinter?

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Selten hört man von Bundesliga-Trainern derart deutliche Eingeständnisse wie jenes von FC-Trainer Lukas Kwasniok auf der Pressekonferenz vor dem wichtigen Spiel seiner Geißböcke gegen Borussia Dortmund: „Ganz ehrlich, ich muss Abbitte leisten. Ich muss Abbitte leisten, denn das ist der Spieler, bei dem ich sagen muss, dass es das erste Mal in meiner Laufbahn als Trainer ist, dass ich mich nicht an dem messen lassen kann, was ich ihm versprochen habe.“ Ein Statement, das einem sportlichen Verantwortlichen sicher nicht leicht über die Lippen kommt. Der Spieler, den Kwasniok hier so inständig um Verzeihung bittet, hört auf den Namen Jakub Kaminski. Doch was hat den Kölner Coach zu dieser Aussage bewegt – und was hat er dem Polen versprochen, was er bisher nicht einlösen konnte?

Schadet die Rolle des „Wandervogels” Jakub Kaminski?

Denn auch wenn die Ergebnisse mit nur einem Punkt aus den letzten vier Spielen gerade nicht stimmen und man sich zehn Spieltage vor Saisonende mitten im Abstiegskampf wiederfindet, ist Kaminski sicherlich kein Name, der mit der Kölner Krise in Verbindung gebracht wird. Der polnische Nationalspieler ist für die Domstädter eine der wenigen verbliebenen Konstanten. Er hat ausnahmslos jedes der 24 bisherigen Spiele im FC-Trikot von Anfang an bestritten und wurde nur zweimal in der Schlussphase ausgewechselt (gegen Union Berlin und Wolfsburg). Kaminski kann sich demnach nicht über zu wenig Einsatzzeit beklagen. Problematisch ist für ihn lediglich, wo sein Trainer ihn aufstellt.

Kwasniok räumte ein, dass er seinem Schützling versprochen habe, er werde „nicht als Wandervogel auf dem Feld unterwegs sein”. Je nachdem, wie man es auslegt, hat Kaminski in der laufenden Spielzeit bereits neun verschiedene Rollen im System des Coaches ausgefüllt, den Großteil davon (neun) auf seiner bevorzugten Position links außen. Kwasniok argumentierte, der 23-Jährige sei „nun mal derjenige mit diesem Spielverständnis und dieser Grundqualität in allen Elementen des Spiels, sodass er sowohl links außen als auch rechts hinten spielen kann”. Kaminski, der gerne als polyvalent charakterisiert wird, hat die Rolle des Lückenfüllers bereits in seiner Zeit beim VfL Wolfsburg gespielt. Dass diese Unbeständigkeit der Entwicklung in Wolfsburg einen Dämpfer verpasst hat, ist auch seinem jetzigen Trainer bewusst. Dennoch macht dieser sich die Anpassungsfähigkeit seines Spielers zunutze.

Kwasniok: „Haben ihn dort eingesetzt, wo er für uns am wertvollsten sein kann“

Im Rückspiel gegen den FC Augsburg am vergangenen Spieltag musste Kaminski erneut auf seine Paraderolle links vorne verzichten und auf der rechten Schiene aushelfen. Die Auswirkungen dieser Entscheidung waren in der harmlosen Kölner Offensive zu beobachten, die im Wesentlichen nicht über einen Lattentreffer durch Eric Martel hinauskam. Der Kölner Coach schwächte hier allerdings nicht sich selbst, sondern konnte die verletzungsgebeutelte rechte Seite nur durch den Polen ausbessern. Der Trainer tat dies nicht ohne ein schlechtes Gewissen gegenüber seinem Spieler und betonte, inwiefern sich Kaminskis derzeitige Ausgangslage von der in unglücklichen Wolfsburger Zeiten unterscheidet.

„Wir haben ihn immer dort eingesetzt, wo er für uns am wertvollsten sein kann, auch wenn er dort nicht zwangsläufig seine beste Leistung abrufen kann. In Wolfsburg war es, glaube ich, ein bisschen anders. Es war eher so, wie es bei uns in Augsburg war: Wenn da einer fehlt, dann spielt er eher dort.“ Kwasniok erkennt jedoch an, dass Kaminski aufgrund der vielen Positionswechsel sein volles Entwicklungspotenzial nicht ausschöpfen kann: „Bei uns ist es so, dass wir überlegen, wie er der Mannschaft am meisten helfen kann. Das führt dazu, dass er nicht immer im Flow ist. Aber an seiner Einstellung und Qualität hat sich nichts geändert. Der Flow ist gerade nicht da, aber er stellt sich mit einem Torerfolg ein. Und das ist ja am Samstag schon wieder möglich.“

Castro-Montes kehrt zurück- Wo startet Kaminski?

Mit der Rückkehr des genesenen Alessio Castro-Montes entspannt sich zumindest die Personallage auf der rechten Außenposition. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Kaminski wieder auf seiner gewohnten offensiven Seite beginnen kann. Gleichzeitig sinkt die Wahrscheinlichkeit, eine Hängepartie zu sehen, wie es gegen die Augsburger noch der Fall gewesen ist. Es bleibt abzuwarten, ob die Qualitäten des „Wandervogels” den Geißböcken im Abstiegskampf helfen können, mögliche Punkte gegen den aktuell Zweitplatzierten der Liga einzufahren. Denn mit den Schwarz-Gelben ist immerhin die zweitbeste Defensive der Bundesliga zu Gast im RheinEnergieStadion (Samstag, 18:30 Uhr, Liveticker auf come-on-fc.com).


Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

Noch stärkt Thomas Kessler Trainer Lukas Kwasniok den Rücken – doch der Ton wird rauer beim 1. FC Köln

Thomas Kessler bei einem Spiel des 1. FC Köln
,
Startseite » 1. FC Köln Kwasniok

Noch stärkt Thomas Kessler Trainer Lukas Kwasniok den Rücken – doch der Ton wird rauer beim 1. FC Köln

Ein Punkt aus den jüngsten vier Spielen, zwei Siege aus den vergangenen 15 Partien – die Bilanz der Geißböcke ist mau. Der FC schlittert Richtung Abstiegsplatz. Noch stärkt die Kölner Führung dem Trainer den Rücken. Der Ton wird aber rauer beim 1. FC Köln: Thomas Kessler fordert Punkte.

Die Leistung gegen den FC Augsburg am vergangenen Freitag war besorgniserregend, die Punkteausbeute der vergangenen Spiele alarmierend. Die Kölner schlittern den Abstiegsplätze entgegen. Dennoch stärken die FC-Verantwortlichen dem Coach den Rücken – die Frage ist nur wie lange.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Der Mittwoch wirkte vielleicht so ein wenig wie die Ruhe vor dem Sturm. Die Profis des FC hatten noch einmal trainingsfrei bekommen, bevor es ab Donnerstag in die finale Vorbereitung auf das schwere Spiel gegen Borussia Dortmund geht. Doch über dem Geißbockheim brauen sich gerade dunkle Wolken zusammen. Der FC befindet sich sportlich mal wieder in einer kleinen Krise und der Kölner Trainer in der großen Kritik. Zumindest bei den Fans scheint bereits ein Urteil über Lukas Kwasniok als Coach der Geißböcke gefällt worden zu sein. Wenn es nach der Meinung vieler Anhänger geht, dann ist der 44-Jährige nicht mehr der richtige Mann, der mit dem FC die Wende schaffen wird. In der Führungsetage am Geißbockheim sieht man das dieser Tage anders. Dort bekam der Trainer nach dem 0:2 gegen Augsburg noch einmal den Rücken gestärkt.

„Es reicht nicht, phasenweise gut zu sein“

Zunächst von Vizepräsident Ulf Sobek, nun auch von Geschäftsführer Sport Thomas Kessler. „Lukas und sein Team arbeiten äußerst akribisch, die Mannschaft zieht hier täglich mit. Wir haben die Qualität, unser Saisonziel zu erreichen. Das hat Lukas der Gruppe in dieser Woche noch einmal sehr deutlich vermittelt“, sagte Kessler dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. „In Leipzig, Stuttgart und Hoffenheim waren wir absolut konkurrenzfähig. Augsburg war unter unserem Anspruch, das haben wir intern klar aufgearbeitet. Jetzt geht es darum, bei den kommenden Aufgaben – schon am Samstag gegen Dortmund – diese Qualität mit maximaler Intensität und Konsequenz über 90 Minuten auf den Platz zu bringen.“ Nur reicht es eben nicht, gute Leistungen abzurufen. Denn gegen Leipzig und Stuttgart gab es eben keine Zähler. Viel zu oft haben sich die Geißböcke nicht für ihre guten Leistungen belohnt.

Und so stehen die Kölner nicht zu unrecht auf Tabellenplatz 13, mit zwei Zählern Vorsprung auf den Relegationsplatz. „Die Situation ist uns sehr bewusst. Wir reden intern nichts schön, weil am Ende Ergebnisse zählen“, so Kessler weiter. „Es reicht nicht, phasenweise gut zu sein. Wir wissen, was gefordert ist, und ich erwarte, dass wir das entsprechend umsetzen.“ Der Ton wird rauer rund ums Geißbockheim. Vermutlich auch, weil der jüngste Auftritt eher Sorge statt Hoffnung schürte. Das vor der Tür stehende Duell gegen den BVB macht die Situation nicht leichter. Aktuell spricht jedenfalls nicht viel dafür, dass die Geißböcke den freien Fall am Samstag ohne Weiteres werden stoppen können. Und dann ist es nun nur mal Teil der Maschinerie, dass ein Trainer in Frage gestellt wird.

Am Mittwoch berichtete die „Sport Bild“, dass Kwasniok ein Ultimatum auferlegt bekommen habe. Demnach würden die drei Spiele bis zur Länderspielpause entscheidend sein. Das Fachmagazin rechnet, dass Kwasniok vier Punkte aus den Partien gegen den BVB, Hamburg und Borussia Mönchengladbach holen müsse, um seinen Job zu retten. Ob es dieses Ultimatum wirklich gibt, ist natürlich nicht bestätigt. Doch sollten die Kölner aus den kommenden Spielen keine Punkte holen, würde die Situation für den Coach sicher ungemütlich werden. Kwasniok wird viel dafür tun, das Team wieder in ruhige Gewässer zu führen. Die dunklen Wolken über dem Geißbockheim dürften auf ihn jedenfalls bedrohlich wirken.


Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

Zwei Rückkehrer beim 1. FC Köln

Linton Maina kehrt wieder ins Training zurück
,
Startseite » 1. FC Köln Kwasniok

Zwei Rückkehrer beim 1. FC Köln

Am Montagnachmittag startet der FC in die Vorbereitung auf die Begegnung gegen Borussia Dortmund am Samstagabend. Personell gibt es eine leichte Entwarnung beim 1. FC Köln: Zwei Spieler kehren wieder ins Training zurück.

Bei frühlingshaften Temperaturen nimmt der FC die Vorbereitung für die Begegnung gegen Borussia Dortmund auf. Die Westfalen sind am Samstagabend zu Gast in Köln. Nach den Hiobsbotschaften in der Vorwoche gibt es dieses Mal eine leichte Entwarnung.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Denn gleich zwei Spieler kehren wieder ins Training der Kölner zurück. Linton Maina hatte sich vor einigen Wochen eine Rippe gebrochen und musste daraufhin pausieren. Der Offensivspieler wollte eigentlich schon in der vergangenen Woche wieder ins Training eingreifen, doch ein Infekt legte den gebürtigen Berliner flach. Nun kann Maina wieder eingreifen – zumindest gesteuert, wie es von Vereinsseiten heißt. Neben Maina greift auch Alessio Castro-Montes wieder an. Der Schienenspieler hatte sich eine muskuläre Verletzung zugezogen und musste ebenfalls zuletzt passen. Besonders bitter: Beide Spieler hatten zum Jahresbeginn endlich zur Form gefunden. In der Hinrunde blieben die beiden Kölner weit hinter den Erwartungen zurück.

Weiterhin sechs Ausfälle

Trotz der Rückkehr der beiden Spieler bleibt der FC weiterhin vom Verletzungspech verfolgt. Zahlreiche Spieler fehlen den Kölnern weiterhin. Joel Schmied, Jan Thielmann und Sebastian Sebulonsen laborieren an muskulären Verletzungen. Denis Huseinbasic fällt weiterhin mit Problemen mit der Hüfte aus. Luca Kilian und Timo Hübers werden nach ihren Knieverletzungen in dieser Spielzeit eher nicht mehr zur Verfügung stehen. Für diese Woche sind nach dem Montagstraining noch drei weitere Einheiten anberaumt. Am Dienstag werden die Kölner vormittags öffentlich trainieren, Mittwoch hat die Mannschaft noch einmal trainingsfrei. Die beiden Einheiten am Donnerstag und Freitag finden wieder unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Der FC trifft am Samstagabend auf Borussia Dortmund.

Für die Kölner geht es darum, schnell in die Spur zu finden. Verliert der FC am Samstag, drohen die Geißböcke auf einen Abstiegsplatz abzurutschen. Natürlich nur, wenn die Konkurrenz punktet. Der BVB verlor zuletzt in der Champions League gegen Atalanta Bergamo sowie in der Liga gegen den FC Bayern München. Das Team von Niko Kovac wird also auf Wiedergutmachung aus sein.


Die richtigen Puzzle-Teilchen? Lukas Kwasniok und der Spagat zwischen Offensivpower und Überforderung

Lukas Kwansiok vor dem Spiel gegen den FC Augsburg
,
Startseite » 1. FC Köln Kwasniok

Die richtigen Puzzle-Teilchen? Lukas Kwasniok und der Spagat zwischen Offensivpower und Überforderung

Lukas Kwasniok entschied sich am Freitagabend gegen den Einsatz von Nachwuchskräften. Der Coach setzte Jakub Kaminski als Defensivspieler ein. Dadurch ging aber Offensivkraft verloren beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok setzt auf Jakub Kaminski statt auf den Nachwuchs.

Im Duell gegen den FC Augsburg setzte Lukas Kwasniok auf die Defensivkünste von Jakub Kaminski und entschied sich gegen einen seiner Nachwuchskräfte.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Lukas Kwasniok wollte sich in der vergangenen Woche nicht festlegen. Der Trainer der Geißböcke hielt einen Einsatz von Cenny Neuman oder einen von David Fürst gegen den FC Augsburg für durchaus denkbar. Bereits am Donnerstag fiel die erste Entscheidung. Fürst reiste gar nicht erst mit in die Fuggerstadt. Neumann stand zwar im Kader, kam aber noch nicht zu seinem Debüt. Für den 19-Jährigen war es die zweite Kader-Nominierung, doch zu einem Einsatz reichte es nicht. Noch nicht. Denn die beiden FC-Youngster könnten in den Überlegungen des Kölner Trainers künftig vielleicht eine größere Rolle spielen. Nach den Ausfällen von Sebastian Sebulonsen und Jan Thielmann fehlen den Geißböcken die etatmäßigen rechten Schienenspielern.

Puzzle statt Nachwuchskraft

Sollte Alessio Castro-Montes in der kommenden Woche noch nicht zur Verfügung stehen, wären die beiden Nachwuchsspieler sicher wieder eine Option. Auch unmittelbar vor dem Spiel gegen den FCA hatte der Kölner Coach betont, dass sie schon bald ihre Chance erhalten könnten, wenn auch nicht unbedingt von Beginn an. „Wir haben es am Mittwoch auch so trainiert, aber ich hatte noch nicht das Gefühl, dass sie am Freitagabend von Beginn an ihren Mann stehen könnten. Da hätte ich sie überfordert und ihnen keinen Gefallen getan“, sagte der Coach. Und so zog Kwasniok den beiden Talenten ein weiteres Puzzle vor. Und der 44-Jährige darf sich durchaus die Frage gefallen lassen, ob die Teile denn auch wirklich gut ineinander gepasst haben. So schob Kwasniok einmal mehr Jakub Kaminski auf die rechte Defensivseite zurück. Eine Rolle, die der Pole durchaus spielen kann. Kaminski lieferte auf der rechten Schiene erneut eine ordentliche Leistung ab. Mehr aber auch nicht.

In der Offensive ist der 23-Jährige aber durchaus gefährlicher. Das bewies Kaminski im Duell gegen die TSG Hoffenheim, wo der Pole einmal mehr zu den starken Kölnern gehörte, an fünf Torschüssen beteiligt war und den Ausgleich von Said El Mala sogar vorbereitete. Gerade in der Hinrunde zeigte Kaminski, wie wichtig er für den FC in dieser Rolle ist. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass dem FC spielerisch gegen die Augsburger so gut wie gar nichts einfiel. Kaminski gehört zu den Akteuren, die vom schnellen Umschaltspiel der Kölner profitieren. Zu diesen Momenten kam es im Grunde nicht, weil der FCA die Geißböcke (nach druckvoller Anfangsphase) anlaufen ließ, um genau diese Situationen zu unterbinden. Ob Kaminski dem Spiel also ein anderes Element verliehen hätte, darf zumindest hinterfragt werden.

Zudem ist der Sprung für die Nachwuchskräfte in den Profibereich nach wie vor ein großer. Es wird für den Kölner Trainer also ein Abwägen bleiben, ob der Nachwuchs wirklich schon bereit für mehr ist und Kwasniok auf Kaminski in vorderster Front weiterhin verzichten kann. Die Begegnung gegen den BVB spricht jedenfalls wieder für Umschaltmomente, allerdings auch für schnelle gegnerische Außenspieler.


„Alles andere wäre verantwortungslos gewesen“- Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Augsburg

Lukas Kwasniok wirkt nicht sonderlich glücklich
,
Startseite » 1. FC Köln Kwasniok

„Alles andere wäre verantwortungslos gewesen“- Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Augsburg

Am Freitagabend trafen die Geißböcke auf die Fuggerstädter. Der FC verlor 0:2 gegen die Mannschaft von Manuel Baum. Nach der Partie äußerte sich unter anderem Lukas Kwasniok: Stimmen zum Duell des 1. FC Köln beim FC Augsburg.

Mit einer schwachen Leistung und null Punkten müssen die Geißböcke die Rückreise nach Köln antreten. Nach dem Duell fand unter anderem Lukas Kwasniok deutliche Worte.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram. Unter den ersten 5000 Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Wir waren zu ungefährlich

Luca Waldschmidt fällt gegen den VfB Stuttgart aus

Luca Waldschmidt: „Generell wäre schon mehr drin gewesen, aber wenn man das Spiel sieht, dann eher nicht. Wir waren zu ungefährlich. Außer in den letzten fünf Minuten, wo hier und nochmal eine brenzliche Situation war, waren wir wenig zwingend.

„Gefühlt haben wir uns vor allem im zweiten Drittel schwer getan. Wir haben den Ball viel bei den Innenverteidigern gehabt und sind von da nicht so richtig ins Spiel gekommen. Wir sind nicht in den Flow gekommen, um den Ball laufen zu lassen. Augsburg stand tief, das ist dann auch nicht immer so einfach. Am Ende haben wir den Gegner zu wenig bedroht und zu wenige Lösungen gefunden. Wir hatten viele einfache Ballverluste.“

Zum ersten Gegentor: „Ich habe es nicht mehr genau im Kopf, aber ich glaube, der (Noahkai Banks, Anm. d. Red.) läuft in der eigenen Hälfte los. Da müssen wir ihn besser stören. Er darf nicht bis zur Grundlinie kommen und spätestens da müssen wir die Flanke blocken. Da sind viele Themen, die man vorher abarbeiten kann, bis es zum Tor kommt.“

“Wir wissen, dass wir nicht mit Fussball glänzen müssen, sondern mit anderen Tugenden. Da mache ich mir aber keine Sorgen bei uns. Es hapert nie am Einsatz oder der Mentalität. Wir müssen eng zusammenhalten und hart arbeiten, um da gemeinsam wieder Siege zu haben, ein gutes Gefühl zu bekommen und zu wissen, dass wir auch wieder gewinnen können.


Das war unmöglich

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln

Lukas Kwasniok: Wir haben da echt dran zu knabbern. Es ist ein sehr zerfahrenes Spiel gewesen. Es war nicht viel los. Wir haben den Gegner in der ersten Halbzeit ein, zwei Mal eingeladen. Ansonsten war es ein neutrales Spiel. Wir haben dann eine Kopfballchance nach dem Eckball von Martel. Da hatten wir auch ein bisschen Glück. Beim Eric war es schon eine Dunkelgelbe Karte, deswegen habe ich ihn dann auch runtergenommen. Als das Spiel dann tendenziell eher so in in unsere Richtung ging, ohne dass wir jetzt torgefährlich geworden sind, steht es dann 0:1. Das macht er gut (Rodrigo Ribeiro, Anm. d. Red.) und dann steht es 0:1, dann laufen wir hinterher, ohne die ganz klaren Chancen zu haben – bis dann zum Schluss das Quäntchen Glück eben auch fehlt. Das macht die Situation dann auch nicht einfach.

„Wir haben immer das Gefühl, ein Spiel gewinnen zu können. De facto ist es so, dass wir zu viele nicht gewinnen. Wir holen zu wenig Punkte. Aus den vergangenen vier Spielen haben wir einen Punkt geholt. Das ist einfach zu wenig, wenn du dich von unten absetzten willst. Ansonsten bleibst du bis zum Schluss dabei. Das ist jetzt für einen Aufsteiger auch nicht ganz so überraschend, aber wenn du das Gefühl hast, du hättest auch ein, zwei, drei Punkte mehr haben können, dann musst du halt da sein. Das waren wir nicht. Ein Sieg wäre völlig vermessen gewesen, ich glaube aber schon, dass du hier einen Punkt entführen kannst. Dann darf aber das 1:0 nicht fallen. Das sind diese Momente, denen wir einfach hinterher laufen.“

Zu einer früheren Einwechslung von Said El Mala: Das war unmöglich. Ich war happy, dass er uns heute zur Verfügung gestanden hat. Alles andere wäre verantwortungslos gewesen. Eine halbe Stunde war das Maximale der Gefühle. Er hat diese Woche einfach nicht trainiert. Er hat keinen Sprint gezogen. Unabhängig vom Ergebnis muss man sachlich-ruhig im Sinne des Spielers handeln. Das haben wir heute gemacht. Ich kann mir schon vorstellen, dass man – wenn man nicht in dieser Bubble ist und in der Verantwortung stehtdass man sich das wünscht. Aber diesen Wunsch konnte ich uns selber auch nicht erfüllen. Vergangene Woche hat er ein Tor und einen Assist gemacht und ich hätte ihn auch gerne von Beginn an auf dem Platz gehabt. Aber es geht nicht um meine Wünsche, sondern um die Medizin.“

“Jetzt ist klar, dass der Druck etwas größer wird. Das ist ganz logisch. Wir versuchen, unser Bestes zu geben. Die Jungs arbeiten, die maschieren, aber heute waren wir – so ehrlich muss man sein – zu torungefährlich. Wir haben zwar die Kopfball-Aktion von Martel gehabt, aber ansonsten waren wir zu ungefährlich, um ein Tor zu erzielen. Dann musst du eigentlich ein dreckiges Null zu Null mitnehmen. Das haben wir leider nicht geschafft. Nächste Woche kommt Dortmund, da hast du dann wieder nichts zu verlieren. Dann müssen wir irgendwann gegen einen der Großen punkten.“