Der zweite Meistertitel in Folge und doch keine Zukunft beim 1. FC Köln

Rasmus Carstensen wurde beim FC nicht so richtig glücklich
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Der zweite Meistertitel in Folge und doch keine Zukunft beim 1. FC Köln

Seit gestern ist es amtlich: Aarhus GF ist zum ersten Mal seit 40 Jahren dänischer Meister. So holt sich FC-Leihspieler Rasmus Carstensen seine zweite Meisterschaft in Serie, nachdem er vergangene Saison mit Lech Posen den Titel in Polen gewann. Auch Jusuf Gazibegovic könnte mit Sturm Graz noch Meister werden. Gibt es also eine neue Chance für Carstensen und Gazibegovic beim 1. FC Köln? Wohl eher nicht.

Der Rückstand auf den Linzer ASK beträgt für Gazibegovic und sein Team vor dem letzten Spieltag zwei Punkte. Rasmus Carstensen feierte die Meisterschaft. Beide Rechtsverteidiger blühten somit nach ihrem Tapetenwechsel wieder auf.

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Im Sommer packte Carstensen seine Koffer und schloss sich Aarhus GF, dem Verein seiner Freundin, an. Nach wenigen Wochen spielte sich der Däne in die Startelf und wurde zum Stammspieler. In allen 22 Spielen der regulären Saison kam er zum Einsatz. Dabei gelangen ihm als rechter Schienenspieler im 3-4-3-System fünf Tore und zwei Vorlagen. In der Meisterrunde kam der 25-Jährige lediglich in den ersten beiden Duellen zum Einsatz. Grund dafür ist laut einem Bericht von „Tipsbladet.dk“ eine nicht weiter definierte Verletzung. Von Vereinsseite gab es bisher kein Statement.

Geringes Transferminus

Nichtsdestotrotz wird Carstensen vermutlich fest zum dänischen Meister wechseln. Sportdirektor Carsten V. Jensen hatte öffentlich Interesse bekundet, den Spieler fest zu verpflichten und somit die Kaufoption in Höhe von 1,2 Millionen Euro zu ziehen. Auch Carstensen habe Bereitschaft signalisiert, in der dänischen Heimat zu bleiben. Der FC müsste somit ein kleines Transferminus hinnehmen. Die Domstädter überwiesen im Sommer 2024 rund 1,5 Millionen Euro an den KRC Genk.

Jusuf Gazibegovic wechselte im Winter dieser Saison auf Leihbasis zurück zu seinem Ex-Verein Sturm Graz. In der Hinrunde kam der Bosnier auf gerade einmal 22 Bundesligaminuten beim 4:1-Heimsieg gegen den SC Freiburg. Der 26-Jährige ging dann schließlich für mehr Spielzeit zurück nach Österreich. Dort gehörte er sofort wieder zum Stammpersonal. In zehn Spielen kommt er auf rund 700 Minuten und bereitete dabei ein Tor vor. Die anderen vier Spiele verpasste er verletzungsbedingt. Mit einem Sieg gegen Rapid Wien und Schützenhilfe der Austria würde Sturm Graz am letzten Spieltag Linz überholen und österreichischer Meister werden.

Fester Verkauf geplant

Dieser Titel würde jedoch nichts an der kurzfristigen Zukunft des Bosniers ändern. Da Graz keine Kaufoption besitzt, wird der Rechtsverteidiger im Sommer nach Köln zurückkehren. Wohl aber nur kurzfristig. Zuletzt berichtete „Sky“, man strebe eine dauerhafte Lösung an und wolle den 26-Jährigen fest verkaufen. Möglicherweise schlägt sein aktueller Club dann zu. Dort ist er schließlich Publikumsliebling und betonte zuletzt mehrfach, wie wohl er sich dort fühle. Sein Marktwert wird von „transfermarkt“ auf 2,5 Millionen Euro geschätzt. Gut möglich, dass der FC zumindest die investierten zwei Millionen Euro zurückbekommt. Die könnten dann vielleicht direkt in einen Ersatz fließen, da auf der Position durch den Verkauf der beiden Leihspieler Bedarf entstehen würde.

So lief das Wochenende für die anderen Leihspieler

Jaka Cuber Potocnik konnte mit Rot-Weiß Essen mit 1:0 gegen den SC Verl gewinnen und somit die Chance auf den Aufstieg wahren. Der 20-Jährige spielte die vollen 90 Minuten. Mansour Ouro-Tagba verlor mit dem VfB Stuttgart II mit 5:3 gegen Hansa Rostock. Der Togolese wurde nach 55 Minuten ausgewechselt. Emin Kujovic wurde kurz vor dem Schlusspfiff bei einer 1:0-Führung gegen Ried eingewechselt. Wolfsberg brachte das Ergebnis ins Ziel. Imad Rondic konnte den Abstieg von Preußen Münster nicht mehr verhindern. Beim 1:1 gegen Darmstadt spielte er das gesamte Spiel durch. Dynamo Dresden verlor mit 2:1 bei Eintracht Braunschweig. Julian Pauli stand für dieses Spiel nicht im Kader.

Treffer Nummer acht für einen Leihspieler des 1. FC Köln – Mansour Ouro-Tagba bestätigt sein Formhoch

Mansour Ouro-Tagba im Spiel für die U21 des 1. FC Köln
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Treffer Nummer acht für einen Leihspieler des 1. FC Köln – Mansour Ouro-Tagba bestätigt sein Formhoch

So richtig zufrieden waren die Anhänger des FC nach der bitteren Niederlage gegen Leverkusen nicht. Und auch bei den ausgeliehenen FC-Profis hat sich wohl mancher am vergangenen Spieltag geärgert. Für einen lief es allerdings gut: Der Leihspieler des 1. FC Köln Mansour Ouro-Tagba bestätigt sein Formhoch.

Nicht für alle Leihspieler des 1. FC Köln läuft es aktuell rund. Doch ein Akteur brachte am vergangenen Wochenende bei seinem Verein eine gute Leistung. Ob es für die Rückkehr zu den Geißböcken reicht, ist indes fraglich.

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Als der zuletzt wieder vermehrt als Joker fungierende Mansour Ouro-Tagba am vergangenen Wochenende in der 67. Spielminute für den VfB Stuttgart II auf den Platz lief, stand es 1:1 gegen die TSV Havelse. Nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung stellte der ausgeliehene Spieler des 1. FC Köln auf 2:1 für den VfB. Dass das Spiel dennoch verloren ging und Havelse zurückkam, kurz vor Schuss sogar noch den Siegtreffer zum 3:2 einschob, war für die Stuttgarter besonders ärgerlich. Für den 21-Jährigen läuft es momentan in seiner zweite Leihe allerdings rund. Denn der gebürtige New Yorker bestätigte die vergangenen Wochen sein Formhoch, traf in der aktuellen Saison bereits acht Mal und lieferte drei Assists für die Stuttgarter. Trotz der guten Leistungen scheint eine Rückkehr zum FC eher unwahrscheinlich.

Ouro-Tagba bestätigt sein Formhoch

Insgesamt profitiert der Stürmer von der Leihe an den Drittligisten. Denn mit 1842 Minuten Einsatzzeit und 19 Startelf-Einsätzen in 35 Spielen scheint sich die Leihe für die Kölner Leihgabe zu lohnen. Nachdem Ouro-Tagba in der vergangenen Saison zunächst an Jahn Regensburg verliehen worden war, scheint der Plan von FC-Geschäftsführer Thomas Kessler im zweiten Leihjahr besser aufzugehen. Apropos Kessler: Der Nationalspieler Togos soll eine Kaufoption im Vertrag verankert haben. Ob diese allerdings gezogen wird, ist noch nicht bekannt. Vor einigen Wochen ploppte allerdings das Gerücht über die Höhe der vereinbarten Summe auf – und die überraschte dann schon ein wenig. Wie die „Bild“ damals berichtete, soll die Ablösesumme, die in der Kaufoption verankert ist, bei zwei Millionen Euro liegen. Erstaunlich hoch für einen Stürmer der 3. Liga.

Für die übrigen Leihspieler des 1. FC Köln verlief der Spieltag eher durchwachsen. Julian Pauli und Imad Rondic verloren mit ihren jeweiligen Teams die Duelle, standen aber immerhin von Beginn an auf dem Platz. Bitter: Rondic stellte mit einem späten Eigentor selbst auf 3:2 für Arminia Bielefeld und bescherte Münster eine Niederlage. Zu zumindest einigen Minuten Spielzeit kam Jusuf Gazibegovic bei Sturm Graz. Das Duell gegen Austria Wien endetet 1:1-Unentschieden, brachte einen Punkt ein, das reichte aber nicht für den Erhalt der Tabellenspitze. Die verbleibenden Leihspieler des FC Emin Kujovic, Elias Bakatukanda und Rasmus Carstensen kamen an diesem Wochenende nicht zum Einsatz.


Leihspieler des 1. FC Köln drängt sich auf für mehr

Julian Pauli könnte im Sommer zurückkehren
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Leihspieler des 1. FC Köln drängt sich auf für mehr

Gerade in der Defensive hat der FC aktuell wieder die Qual der Wahl. Das könnte auch für Thomas Kessler im Sommer gelten, gerade bei den Innenverteidigern des 1. FC Köln: Mit Julian Pauli drängt sich ein weiterer auf.

Nicht für alle Leihspieler des 1. FC Köln läuft es aktuell rund. Doch ein Akteur bringt bei seinem Verein gute Leistungen und empfiehlt sich für die Rückkehr zu den Geißböcken. Julian Pauli dreht in Dresden auf und könnte im Sommer zurück ans Geißbockheim kommen. Ob eine weitere Leihe ansteht, ist aktuell noch offen.

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Der Punkt gegen St. Pauli war ein teuer erkaufter. Ragnar Ache fällt mit einer muskulären Verletzung bis voraussichtlich zum Saisonende aus. Und doch hat sich die ganz große Verletztenmisere beim FC zumindest aktuell verbessert. Und sie führt René Wagner bekanntlich zur Qual der Wahl – vor allem in der Defensive. Und auch Thomas Kessler wird sich mit der Menge der Abwehrspieler beschäftigen müssen. Cenk Özkacar gilt als sicherer Kaufkandidat. Der Innenverteidiger hat sich mit soliden bis guten Leistungen festgespielt, erhielt zuletzt immer wieder den Vorzug vor Rav van den Berg. Die feste Verpflichtung ist von daher sehr wahrscheinlich.

Pauli überzeugt in Dresden

Auch Jahmai Simpson-Pusey soll im Idealfall gehalten werden – allerdings ist die Ablöse bei mehr als acht Millionen Euro hoch. Mit Rav van den Berg, Joel Schmied und Timo Hübers (Vertrag soll verlängert werden) befinden sich weitere Innenverteidiger auch für die kommende Spielzeit im Kader. Dem Vernehmen nach will der FC noch einen weiteren erfahrenen Abwehrspieler verpflichten. Und dann drängt sich noch ein weiterer Kölner auf. Allerdings einer, der in dieser Spielzeit nicht für den FC aufläuft. Julian Pauli ist längst eine wichtige Säule im Defensivverbund von Dynamo Dresden. Am Wochenende stand der 20-Jährige zum siebten Mal in Folge von Beginn an in der Startelf, zum sechsten Mal 90 Minuten und freute sich über einen 2:0-Erfolg.

Der Innenverteidiger hat großen Anteil an den jüngsten Erfolgen des Traditionsvereins. Dresden holte aus den vergangenen fünf Spielen neun Punkte, kassierte gerade einmal zwei Gegentore. Zu gerne würde Dynamo den Spieler behalten. Doch der Plan ist, dass Pauli im Sommer erst einmal zum FC zurückkehrt. In der vergangenen Spielzeit war der heute 20-Jährige der Kölner Shootingstar in der Abwehr, in dieser Saison ging es um mehr Spielpraxis, die er in Köln wohl nicht bekommen hätte. Ob die Chancen im Sommer wieder steigen, ist offen und damit auch die Zukunft des Akteurs. Bewerbungspunkte hat Pauli in den vergangenen Wochen einige gesammelt.

Rondic weiter außer Form

Anders als Elias Bakatukanda, der ebenfalls aktuell verliehen ist. Doch der 20-Jährige kommt in Linz aktuell gar nicht mehr zum Zug, sammelt dementsprechend keine Spielzeit und stand auch am Wochenende für die Blau-Weißen nicht im Aufgebot. Ganz anders als Jusuf Gazibegovic, der für Graz wieder in der Startelf im Spitzenspiel gegen LASK stand. Der Bosnier hofft noch, auf den WM-Zug aufzuspringen. Die Leihe von Imad Rondic will dagegen auch weiterhin nicht in Schwung kommen. Mit Preußen Münster musste der Angreifer eine Niederlage gegen Schalke hinnehmen, kam zur Pause, hatte aber keinen Zugriff auf das Spiel. Mehr als ein Treffer steht noch nicht auf dem Konto des Angreifers.

Eine bittere Niederlage gab es auch für Jaka Potocnik mit Rot-Weiß Essen. Trotz deutlicher Führung kassierte RWE eine 3:5-Pleite in Cottbus. Potocnik kam für 25 Minuten zum Einsatz. Dennoch befindet sich Essen weiterhin auf Aufstiegskurs.


Diese Leihspieler muss der 1. FC Köln fest binden – wenn es die Klasse zulässt

Tom Krauß überzeugt zunehmend
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Diese Leihspieler muss der 1. FC Köln fest binden – wenn es die Klasse zulässt

Sechs Leihspieler hat der FC im Laufe der Saison verpflichtet. Die meisten wussten zu überzeugen, ob sie aber beim 1. FC Köln bleiben, ist nicht klar: So steht es um die Leihspieler.

Der 1. FC Köln steht sieben Spieltage vor Saisonende auf Tabellenplatz 15 der Bundesliga und steckt mit zwei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz mittendrin im Kampf um den Klassenerhalt. Während nicht nur die Gegenwart sportlich Grund zur Sorge gibt, könnte ein möglicher Abstieg auch die nahe Zukunft des Kaders in großem Ausmaß beeinflussen. Gleich sechs Leihspieler haben die Geißböcke aktuell an Bord, die Zukunft nahezu aller dürfte stark vom Saisonausgang abhängen. Wer also prägt das Spiel des FC wirklich, bei wem lohnt sich eine feste Verpflichtung am meisten?

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Transfercoup Jakub Kaminski

Mit Jakub Kaminski hat der FC im Sommer einen echten Glücksgriff gelandet. Der Pole hat sich auf Anhieb in die erste Elf gespielt und überzeugt seitdem als Stammspieler und unermüdlicher Antreiber der FC-Offensive. Mit sechs Toren und drei Vorlagen ist er neben Said El Mala und Ragnar Ache einer der Topscorer des Aufsteigers und überzeugt auch bei der Arbeit gegen den Ball mit viel Einsatz und Laufbereitschaft. Nicht zuletzt durch seine starken Leistungen und vor allem der kolportierten Kaufoption von vergleichsweise günstigen 5,5 Millionen Euro ist es wohl sicher, dass die Kölner den polnischen Nationalspieler nicht fest verpflichten.

Selbst bei einem Abstieg wäre eine Verpflichtung des erst 23-Jährigen gut investiertes Geld, denn Kaminskis Marktwert wird laut transfermarkt.de aktuell auf zwölf Millionen Euro taxiert. Allerdings ist nicht vorstellbar, dass der 23-Jährige bei seinem Leistungsstand mit in die 2. Bundesliga geht.

Überraschende Stammspieler?

Auf der linken Defensivseite hat sich der 1. FC Köln im vergangenen Sommer ebenfalls leihweise verstärkt. Mit Kristoffer Lund kam vom FC Palermo aus Italiens zweiter Liga ein weiterer junger Spieler, der mit 23 Jahren noch viel Entwicklungspotenzial besitzt, sich aber wie Kaminski als Stammspieler etabliert hat – sicher auch, weil es kaum Alternativen gibt. Lund hat als linker Schienenspieler nach wettbewerbsübergreifend 27 Einsätzen mit nur einer Torvorlage noch Luft nach oben auf dem Weg nach vorne. Dennoch dürfte man bei einer Kaufoption von kolportierten 2,5 Millionen Euro nicht viel falsch machen. Der Marktwert des gebürtigen Dänen liegt laut transfermarkt.de bei vier Millionen Euro.

In der Innenverteidigung hat der 1. FC Köln in der laufenden Saison bereits einige Rückschläge hinnehmen müssen. Nach der schweren Verletzung von Abwehrchef Timo Hübers neigt sich wohl auch die Zeit des dauerverletzten Luca Kilian in Köln im Sommer dem Ende zu. Der Vertrag wird wohl nicht verlängert. Auf dem aufsteigenden Ast befindet sich immerhin der ausgeliehene Cenk Özkacar. Hatte der Türke zu Saisonbeginn noch mit Anpassungsproblemen zu kämpfen, so spielte er sich in den vergangenen Partien mehr und mehr in die Mannschaft und stand in den vergangenen acht Partien sieben Mal in der Startelf. Der 25-Jährige konnte zuletzt an der Seite von Rav van den Berg in Hamburg durchaus überzeugen und ist mit seinen 25 Jahren wie so viele Kölner noch nicht am Ende seiner Entwicklung angekommen.

Die Kaufoption für den fünffachen Nationalspieler soll entsprechend seinem aktuellen Marktwert bei rund zwei Millionen Euro liegen. Ob die Kölner diese ziehen sollten, werden wohl seine Leistungen bis zum Saisonende und die Ligazugehörigkeit nach dem Sommer zeigen.

Komplizierte Vertragssituation

Jahmai Simpson-Pusey fehlte zuletzt aufgrund einer Rotsperre. Dennoch hat der erst 20-jährige Engländer, der von Premier-League-Topclub Manchester City nach Köln kam, bereits nach wenigen Partien sein großes Potenzial angedeutet, das man in Köln sicher gerne weiter fördern würde. Aufgrund einer zwischenzeitlichen Muskelverletzung und eben jener Sperre steht der gebürtige Huddersfielder bislang „nur“ bei acht Pflichtspielen im FC-Dress. Fakt ist, dass man mit ihm ein großes Abwehrtalent in seinen Reihen hat, das man unabhängig von der Ligazugehörigkeit wohl nur ungern ziehen lassen würde. Ob Manchester City einen Spieler wie ihn allerdings in der 2. Bundesliga „parken“ möchte, erscheint unwahrscheinlich, zumal er sicher woanders auf höherem Niveau Spielzeit sammeln könnte.

Ein wenig unter dem Radar fliegt der jüngst von Rekordmeister FC Bayern München ausgeliehene Felipe Chavez. Der erst 18-Jährige ist bereits A-Nationalspieler seines Landes Peru und gilt als großes Versprechen für die Zukunft. Dennoch wartet er bei seinem Leihclub in Köln noch auf seine erste richtige Chance. Ex-Coach Kwasniok ließ den zentralen Mittelfeldspieler noch nicht von der Leine, brachte ihn für insgesamt 19 Spielminuten. Ob er beim Saisonendspurt und im Kampf um den Klassenerhalt deutlich mehr Spielzeit bekommt, erscheint fraglich. Immerhin: Die Kölner haben sich eine Kaufoption gesichert und sollen gewillt sein, diese auch im Sommer zu ziehen. Möglicherweise kann man sich mit Chavez so ein vielversprechendes Talent für die Zukunft sichern, dass vor allem bei einem Abstieg mit deutlich mehr Spielzeit rechnen kann. Nicht von ungefähr kommt es wohl, dass sein Noch-Stammclub aus München sich eine doppelte Rückkaufoption für die Jahre 2027 und 2028 gesichert hat.

Bei Klassenerhalt sicherer Kauf

Als echte Allzweckwaffe im Kölner Team hat sich Tom Krauß nach seiner Ankunft aus Mainz herausgestellt. Der eigentlich gelernte defensive Mittelfeldspieler agierte unter Ex-Coach Lukas Kwasniok bereits als Linksverteidiger, Innenverteidiger und zuletzt zwei Mal in Folge als Rechtsverteidiger und leistete sich dabei zumindest keine groben Fehler. Die Zukunft des 24-Jährigen wird in Köln liegen – sofern der Klassenerhalt gelingt. Die benötigten Einsätze für eine feste Verpflichtung (15 Pflichtspiele) hat er bereits absolviert, beim Ligaverbleib wird er neben der Leihgebühr für 3,5 Millionen an den Effzeh gebunden. Vor allem bei einem Abgang von Eric Martel dürfte der gebürtige Leipziger im Mittelfeld ein wichtiges Puzzleteil sein, um auch in der neuen Saison konkurrenzfähig zu sein.


Mögliche Verlängerung: Darum ist es für den FC sinnvoll, Jaka Cuber Potocnik trotz weniger Einsätze zu halten

Jaka Potocnik sammelt Einsatzzeit
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Mögliche Verlängerung: Darum ist es für den FC sinnvoll, Jaka Cuber Potocnik trotz weniger Einsätze zu halten

Seit dem Sommer ist Jaka Cuber Potocnik an RW Essen verliehen. Auch wenn er dort bisher eher wenig gespielt hat, soll der Youngster nun vor einer Ausdehnung seines Kontrakts stehen beim 1. FC Köln: Darum ergibt eine Verlängerung mit Jaka Potocnik Sinn.

Am Wochenende spielte Jaka Cuber Potocnik das erste Mal durch in der dritten Liga bei Rot-Weiss Essen. Zuvor hatte das FC-Talent sich aber vor allem mit der Joker-Rolle zufrieden geben müssen – auch aufgrund von Verletzungen. Trotzdem möchten die Geißböcke nun wohl mit dem 20-Jährigen verlängern.

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Bisher lief die Zeit von Jaka Cuber Potocnik beim 1. FC Köln noch nicht so, wie es sich alle Seiten bei seinem Wechsel Anfang 2022 idealerweise vorgestellt hatten. Als großes Talent gekommen, stand der Slowene erstmal deshalb im Rampenlicht, weil um seinen Transfer ein großer Streit mit dem abgebenden Verein Olimpija Ljubljana stattfand. Dieser endete bekanntlich mit der zwischenzeitigen Transfersperre für die Geißböcke. Ohne selber etwas dafür zu können, lastete damit ein ziemlicher Druck auf dem Talent. In der vergangenen Saison gegen den Karlsruher SC gab er dann sein Debüt bei den Profis. Für weitere Einsätze hat es bisher jedoch nicht gereicht. Stattdessen kam der Angreifer nur bei der U21 zum Einsatz. Dort deutete Potocnik mit neun Treffern in 24 Partien 2024/25 immerhin sein weiter vorhandenes Potenzial an. Um ihm Spielpraxis auf einem höheren Niveau zu ermöglichen, entschieden die FC-Verantwortlichen im vergangenen Sommer, den Youngster in die Dritte Liga zu Rot-Weiss Essen zu verleihen.

Wenig Einsatzzeit in Essen

Das mit der Spielpraxis hat bis jetzt allerdings nur sehr bedingt funktioniert. Denn nach 30 Spieltagen kam der Stürmer erst zwölf Mal zum Zug, erzielte dabei zwei Tore. Grund dafür waren auch mehrere Muskelverletzungen, durch die der 20-Jährige insgesamt 14 Begegnungen verpasste. Am vergangenen Wochenende gegen Viktoria Köln stand das FC-Talent dann das erst zweite Mal in der Startelf, durfte zum ersten Mal 90 Minuten durchspielen. Das lag aber vor allem am Ausfall seines Konkurrenten Marek Janssen wegen Muskelproblemen. Sonst ist der 28-Jährige im Sturm gesetzt, Potocnik bleibt nur die Joker-Rolle.

Trotz der bisher dadurch eher enttäuschenden Leihe, soll der 20-Jährige kurz vor einer Vertragsverlängerung stehen. Das berichtete der Kicker. Außerdem solle der Stürmer im Sommer erneut verliehen werden – eventuell wieder zu RWE. Angesichts der geringen Einsatzzeiten stellt sich schon für sowohl die Verlängerung als auch die mögliche erneute Leihe nach Essen die Frage, wie sinnvoll beides ist. Es könnte bei der Ausdehnung des Kontrakts der Eindruck entstehen, dass sich die Kölner nicht die Blöße geben wollen, ausgerechnet den Spieler, wegen dem sie sich eine Transfersperre eingeholt haben, ohne Gewinn gehen zu lassen, auch wenn es vielleicht nicht für das FC-Niveau reicht.

„Zwei Dinge auf hohem Niveau gemacht“

Dem ist jedoch entgegenzusetzen, dass die Verantwortlichen bei den Geißböcken heute andere sind als bei der Verpflichtung. So hatte sich der FC zum Beispiel 2024 wegen seiner Rolle im Potocnik-Transfer von Berater Jörg Jakobs getrennt. Seit dem vergangenen Jahr ist außerdem ein neuer Vorstand im Amt. Die mögliche Verlängerung mit dem Angreifer dürfte daher eher an sportlichen Gründen liegen. Denn auch wenn er bisher weniger zum Zug kam, hat der 20-Jährige weiter vielversprechende Anlagen, die der Youngster potenziell jetzt mehr ausspielen und entwickeln kann, wenn er länger verletzungsfrei bleiben sollte.

So lobte etwa RWE-Trainer Uwe Koschinat nach dem Einsatz am vergangenen Wochenende seinen Schützling: „Jaka hat zwei Dinge auf hohem Niveau gemacht. Zum einen ist er ein Spieler, der sich im eigenen Ballbesitz sehr intelligent bewegt und der unheimlich gut anspielbereit ist. Darüber hinaus bringt er schon eine sehr ordentliche Robustheit mit.“ So scheint der Coach vom Slowenen überzeugt zu sein. „Toll, dass wir jetzt den Beweis haben, dass wir über zwei hervorragende Mittelstürmer verfügen“, so der Trainer. Diese Wertschätzung Koschinats dürfte auch der Grund sein, warum Essen im kommenden Sommer erneut ein mögliches Ziel für eine Leihe ist. Dafür, ob der 20-Jährige noch ein Jahr bei RWE verbringt, dürfte vielleicht ebenfalls entscheidend sein, wie viel Einsatzzeit Potocnik nun noch im restlichen Saisonverlauf erhält. Zumindest aus Sicht seines Trainers hat der Slowene am vergangenen Wochenende schonmal eine gute Visitenkarte von sich abgegeben.


Sechs Leihspieler, sechs Kaufoptionen beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Krauß und Co?

Tom Krauß nach dem Spiel gegen Mainz
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Sechs Leihspieler, sechs Kaufoptionen beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Krauß und Co?

Nach der 0:2-Niederlage beim FC Augsburg ist der 1. FC Köln auch durch die Ergebnisse der Konkurrenten endgültig in den Abstiegskampf gerutscht. Trotz der schwierigen Tabellensituation haben im Hintergrund bereits die Planungen für die kommende Spielzeit begonnen. So könnte der 1. FC Köln mit den sechs Leihspielern planen.

Zehn Begegnungen bleiben den Geißböcken noch, um das Ziel des Klassenerhalts zu erreichen. Zehn Spieltage, die wohl je nach Ausgang auch über den Verbleib des ein oder anderen Leihspielers entscheiden könnten. Denn die Ligazugehörigkeit wird bei den Vertragsverhandlungen kein unwichtiger Aspekt sein.

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Der 1. FC Köln befindet sich in einer gefährlichen Situation. In den kommenden Wochen benötigt das Team von Trainer Lukas Kwasniok dringend Punkte, um am Ende die Spielklasse zu halten. Ob der FC in der Liga bleibt oder doch den Gang in nach unten antreten muss, beeinflusst auch die Kaderplanung für die nächste Saison.

Bei Klassenerhalt folgt die feste Verpflichtung

Jakub Kaminski: Der vom VfL Wolfsburg ausgeliehene Offensivspieler ist der Top-Transfer der Kölner. Kaminski ist unter Kwasniok gesetzt, stand nur in vier Pflichtspielen nicht über die volle Zeit auf dem Platz und verbuchte fünf Tore sowie zwei Vorlagen auf seinem Konto. Die größten Stärken des Polen liegen in seiner Polyvalenz, der Laufbereitschaft und seinem unermüdlichen Willen. Der FC besitzt für den 23-Jährigen eine Kaufoption, deren Ablöse bei 5,5 Millionen Euro liegt. Dann hätte der Rechtsfuß einen Vertrag bis 2029 am Geißbockheim. Bleiben die Kölner in der Bundesliga, wird der 23-Jährige auch in der kommenden Saison beim FC spielen. Allerdings soll es bei einer festen Verpflichtung eine Ausstiegsklausel im Vertrag geben.

Tom Krauß: Der Mittelfeldspieler entwickelte sich im neuen Jahr zur unangefochtenen Stammkraft. Krauß zeichnet sich durch seine Intensität, sein Laufpensum und seine Übersicht aus. Der FC besitzt auch beim gebürtigen Leipziger eine Kaufoption, die sich im Falle des Klassenerhalts und bei einer gewissen Anzahl an Spielen in eine Kaufpflicht umwandelt. Dieser Teil ist bereits erreicht. Dann müssten die Kölner zwischen 3,5 und vier Millionen Euro an Mainz überweisen. Im Falle des Ligaverbleibs wird der Rechtsfuß auch nächstes Jahr eine wichtige Rolle einnehmen. Bei einem Abstieg könnten die Verantwortlichen Krauß dennoch fest verpflichten und um ihn herum die neue Mannschaft aufbauen, sofern die Kölner die finanziellen Möglichkeiten haben und der Mittelfeldspieler bereit ist, mit ins Unterhaus zu gehen sowie Mainz einverstanden ist.

Mehrere Möglichkeiten in der Abwehr

Kristoffer Lund: Der US-Amerikaner ist auf der linken Schienenposition ohne Konkurrenz und absolvierte 25 der 26 möglichen Pflichtspiele. Zwar zeigt der 23-Jährige größtenteils ordentliche Leistungen, allerdings schleichen sich auch immer wieder Fehler ins Spiel des Verteidigers ein, die auch schon zu einigen Gegentreffern führten. Trotzdem bleibt die Möglichkeit, die Kaufoption in Höhe von zwei Millionen Euro ziehen und Lund fest von Palermo nach Köln holen. Ob der FC den Schritt geht, ist offen.

Jahmai Simpson-Pusey: Der 20-Jährige, der im Winter per Leihe von Manchester City nach Köln gewechselt war, zeigte bereits, dass er mit seinem Spielaufbau, seinem Stellungsspiel und Zweikampfverhalten die Kölner Defensive verstärkt. Der FC kann den jungen Engländer für eine hohe einstellige Millionensumme fest verpflichten und sollte auch alles dafür tun. Allerdings ist fraglich, ob die Geißböcke dies stemmen können. Ohne einen großen Verkauf würde dann das Geld fehlen. In diesem Fall sollte der FC probieren, die Leihe zu verlängern oder die Ablöse zu drücken. Bei einem Abstieg ist eine Weiterbeschäftigung des Innenverteidigers ausgeschlossen. Zudem verfügen die „Sky Blues“ über eine Rückkauf-Option.

Cenk Özkacar: Pendelte der Türke in weiten Teilen der Saison noch zwischen Bank und Spielfeld, stand der Verteidiger in den vergangenen fünf Spielen in der Startformation. Özkacar zeigte bei seinen Einsätzen zuletzt gute Leistungen. Eine Verpflichtung ist dennoch nicht sicher. Tatsächlich haben die Kölner mit Julian Pauli und Elias Bakatukande junge Innenverteidiger unter Vertrag, die aktuell Spielpraxis sammeln und noch einiges an Potenzial besitzen.

Wie geht es weiter mit Felipe Chávez?

Felipe Chávez: Der junge Peruaner kam seit seinem Wechsel nach Köln bislang auf lediglich 14 Spielminuten. Allerdings betonte Kwasniok, dass Chávez dem FC im Laufe der Rückrunde noch weiterhelfen könne und man wisse, welche Qualitäten der 18-Jährige besitzt. Im Leihgeschäft mit den Bayern haben sich die Kölner eine Kaufoption in Höhe von 4,5 Millionen Euro gesichert, die jedoch auch eine Rückkaufoption für den deutschen Rekordmeister beinhaltet. Für einen Spieler mit wenig Erfahrung im Profifußball ist die Ablöse schon sehr hoch. Kann der Mittelfeldspieler in den kommenden Wochen Spielanteile sammeln und dabei überzeugen, könnte es dennoch ein gutes Invest für die Zukunft sein. Eine weitere Option wäre eine mögliche Ausweitung der Leihe.


Nach Leihabbruch von Chilohem Onuoha: Können sich auch weitere Leihspieler des 1. FC Köln für mehr empfehlen?

Julian Pauli beim Training des 1. FC Köln
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Nach Leihabbruch von Chilohem Onuoha: Können sich auch weitere Leihspieler des 1. FC Köln für mehr empfehlen?

Mit Chilohem Onuoha wird ein vielversprechender Leihspieler den 1. FC Köln bereits im Winter fest verlassen. Allerdings sollen die Geißböcke ein Rückkaufrecht im Vertrag verankert haben. Auch bei anderen Akteuren läuft es gut: Diese Leihspieler des 1. FC Köln empfehlen sich für mehr.

Etwas überraschend wird die Leihe von Chilohem Onuoha abgebrochen. Der Stürmer wechselt aus der dritten Liga nach Portugal. Dem Vernehmen nach hat der FC aber ein Wiederkaufsrecht. Onuoha war 2024 zum FC gewechselt und aufgrund des Registrierungsverbots direkt verliehen worden. In der dritten Liga sollte der Angreifer auf die Profimannschaft vorbereitet werden, nun folgt für den 20-Jährigen der nächste Karriereschritt. Auch andere verliehene Spieler arbeiten an ihrer Zukunft. Diese Leihspieler des 1. FC Köln empfehlen sich für mehr.

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Rasmus Carstensen: Nachdem der Rechtsverteidiger in der vergangenen Saison schon bei Lech Posen überzeugte und mit dem polnischen Club Meister wurde, findet sich der 24-Jährige auch bei seinem nächsten Leihverein gut zurecht. Carstensen ist bei Aarhus Stammspieler und Leistungsträger, trug sich bereits in die Torschützenliste ein und ist fester Bestandteil der Mannschaft. Beim FC glaubt man in des aber wohl nicht an den Durchbruch in der Bundesliga. Und dennoch könnte sich die Leihe für die Geißböcke auszahlen, denn der dänische Erstligist hat sich dem Vernehmen nach eine Kaufoption im Vertrag verankern lassen. Und Carstensen tut aktuell viel dafür, dass dieses auch gezogen wird.

Über Spielpraxis zurück zum FC?

Elias Bakatukanda: Für Blau-Weiss Linz verläuft die Saison alles andere als ideal. Der Club belegt aktuell den letzten Tabellenplatz. An Bakatukanda liegt das allerdings eher nicht. Der Abwehrspieler gehört in aller Regel zum Stammpersonal und hält die Defensive meist zusammen. Rein persönlich geht das Leihkonstrukt als auf. Bakatukanda sammelt seit anderthalb Jahren jede Menge Spielpraxis in der höchsten österreichischen Klasse und empfiehlt sich damit für mehr. Eine Rückholaktion in diesem Winter ist aber mehr als unwahrscheinlich. Bakatukanda soll auch weiterhin Spielpraxis sammeln. Wie es für den Innenverteidiger in der kommenden Saison weitergeht, ist noch nicht klar.

Julian Pauli: Auch das zweite Kölner Eigengewächs soll über Spielpraxis wieder an die Profis herangeführt werden. Der Innenverteidiger war schon in der vergangenen Saison Teil der Profi-Mannschaft. Bei Dynamo Dresden gehört Pauli nach seiner Verletzung wieder zum Stammpersonal, aber auch bei dem in London geborenen Abwehrspiel deutet gerade nichts auf eine verfrühte Rückkehr hin. Im kommenden Sommer dürfte der 20-Jährige wieder Teil des Kölner Profi-Kaders sein.

Mansour Ouro-Tagba: Das Thema Leihabbruch erfuhr der Stürmer im vergangenen Winter. Damals wurde der 20-Jährige von einer Leihe aus Regensburg zurück ans Geißbockheim geholt. In der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart läuft es in dieser Saison deutlich besser. In 14 Begegnungen erzielt der Stürmer sechs Tore und bereitete drei weitere Tore vor. Eigentlich Grund genug, dass die Schwaben Gebrauch von ihrer Kaufoption machen könnten. Allerdings tauchten vor einigen Wochen Gerüchte auf, dass die geforderte Ablösesumme bei erstaunlich hohen zwei Millionen Euro liegen soll.


Niederlagen, späte Einwechslung, verletzt – nur ein Erfolgserlebnis für die Leihspieler des 1. FC Köln

Rasmus Carstensen wurde beim FC nicht so richtig glücklich
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Niederlagen, späte Einwechslung, verletzt – nur ein Erfolgserlebnis für die Leihspieler des 1. FC Köln

Nicht alle Akteure schafften es auf den Platz, die meisten kassierten bittere Niederlagen. Immerhin steuert einer auf den nächsten Titel zu. Das Wochenende verlief für die Leihspieler des 1. FC Köln durchwachsen.

Gleich mehrere Akteure der Geißböcke sind bekanntlich aktuell verliehen. Das Wochenende verlief für die Leihspieler des 1. FC Köln aber insgesamt wohl durchwachsen.

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Rasmus Carstensen: Grund zur Freude scheint dieser Tage bei dem Dänen vorprogrammiert zu sein. In der Meisterschaft läuft es für sein Team als Spitzenreiter hervorragend, der Rechtsverteidiger gehört zum absoluten Stammpersonal bei Aarhus. Und am Sonntag erreichte der Tabellenführer auch das Halbfinale des dänischen Pokals. Carstensen steuerte beim 3:1-Rückspiel-Erfolg über Odense auch eine Vorlage bei. Zur Pause wurde Carstensen dennoch ausgewechselt.

Ausfälle und Abstiegskampf

Kein direktes Duell: Jaka Potocnik wartet nach wie vor auf sein Comeback bei Rot-Weiss Essen. Eine muskuläre Verletzung macht einen Einsatz in der 3. Liga aktuell nicht möglich. Essen kam im Verfolger-Duell nicht über ein 0:0-Unentschieden gegen den SC Verl hinaus. Der Club von der Hafenstraße ist damit Tabellensechster. Chilohem Onuoha wäre zwar fit gewesen, kam beim SC aber ebenfalls nicht zum Einsatz. Der Angreifer stand in Verl nicht im Kader, spielte zum zweiten Mal in Folge nicht.

Mansour Ouro-Tagba: Der 20-Jährige sorgte unter der Woche für Schlagzeilen, als die „Bild“ über die mögliche Ablöse der Kaufoption berichtete. Demnach liegt diese bei rund 2 Millionen Euro. Und damit erstaunlich hoch. Zuletzt blühte der Angreifer phasenweise auf, sammelte sicherlich Pluspunkte in Stuttgart, aber auch beim FC. Gegen Hansa Rostock kassierte die Zweitvertretung des VfB eine 0:1-Niederlage. Ouro-Tagba spielte 90 Minuten, hatte aber keinen großen Impact.

Julian Pauli: Für den Kölner Innenverteidiger war die Begegnung gegen Eintracht Braunschweig nach einer guten Stunde beendet. Dresden lag bereits früh 0:2 zurück, glich zwischenzeitlich aus, musste dann aber dennoch den Gegentreffer hinnehmen. Abgesehen von den Ergebnissen lief es für den Abwehrspieler zuletzt sportlich wieder rund. Nach überstandener Verletzung ist Pauli wieder absoluter Stammspieler.

Verletzt oder abgemeldet: Elias Bakatukanda hat sich eine muskuläre Verletzung zugezogen und kam dementsprechend für Blau-Weiß Linz am Wochenende nicht zum Einsatz. Auf dem Platz stand zwar Imad Rondic, allerdings wurde der Stürmer von Raków Czestochowa erst spät eingewechselt. Die 0:1-Niederlage gegen Zaglebie Lubin konnte der Bosnier so nicht mehr verhindern. Rondic sammelte die vierte Gelbe Karte, auf ein Tor wartet der Angreifer in Polen noch vergebens.


Abstiegskampf, Tabellenführung und Ausfälle: So lief das Wochenende der Leihspieler des 1. FC Köln

Julian Pauli vom 1. FC Köln
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Abstiegskampf, Tabellenführung und Ausfälle: So lief das Wochenende der Leihspieler des 1. FC Köln

Einige der Kölner Leihen blicken auf ein erfolgreiches Wochenende zurück – andere nicht. Die Spieler kämpften um Einsatzzeit und den Punktgewinn. Doch nicht alle Leihspieler des 1. FC Köln performten am Wochenende.

Bei den verliehenen Spieler des FC läuft es durchaus unterschiedlich. Spielpraxis und Einsatzzeit konnten nicht alle sammeln am vergangenen Spieltag. Nicht alle Leihspieler des 1. FC Köln performten am Wochenende.

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Rasmus Carstensen: Für den Dänen scheint sich die Leihe nach Aarhus bisher wohl verdient zu machen. Nachdem der 25-Jährige in den vergangenen Spielen gegen Silkeborg und Kopenhagen traf, gelang dem Mittelfeldspieler mit Aarhus am Wochenende ein 2:1 beim Randers FC. Der Kölner Leihspieler ist unumstrittener Stammspieler. Auch am Wochenende stand Carstensen die komplette Spielzeit auf dem Platz. Aarhus GF konnte durch den Sieg die Tabellenführung und den Abstand auf den Tabellenzweiten Midtjylland auf vier Punkte ausbauen.

Ausfälle und Abstiegskampf

Jaka Potocnik: Nach dem Gala-Auftritt gegen Schweinfurt fällt der Pole weiterhin aus. Gegen den VfB Stuttgart II konnte der Kölner Leihspieler seinem Team Rot-Weiss Essen wegen seiner Muskelverletzung nicht zur Seite stehen. Somit gab es auch kein Aufeinandertreffen mit FC-Teamkollege Mansour Ouro-Tagba vom VfB.

Mansour Ouro-Tagba: Für Ouro-Tagba lief es beim 1:1 gegen Rot-Weiss Essen deutlich besser. Zuletzt stand der 20-Jährige immer über die volle Spielzeit auf dem Platz, wurde am Wochenende aber nach 72 Minuten ausgewechselt. In dieser Saison kommt Ouro-Tagba auf zwölf Spiele, in denen er mit fünf Toren und drei Vorlagen punkten konnte.

Chilohem Onuoha: Vier Mal stand der 20-Jährige in dieser Spielzeit ohne Einsatz im Kader, so auch vergangenes Wochenende gegen Havelse. Insgesamt kommt der Stürmer auf 13 Einsätze, fügte seinem Scorerkonto bereits drei Treffer und eine Vorlage hinzu. Der SC Verl spielte bei Havelse ohne Onuohas Unterstützung 2:2-Unentschieden und fuhr einen Punkt im Aufstiegsrennen ein.

Julian Pauli: Im Abstiegsrennen hingegen befindet sich aktuell Julian Pauli mit Dynamo Dresden. Gegen den 1. FC Kaiserslautern verloren die Sachsen auf dem Betzenberg am Wochenende 1:3. Dabei stand der Kölner Leihspieler 90 Minuten auf dem Platz. Für die Dresdener bedeutet die Niederlage nun 13 Zähler nach 15 Spieltagen und somit den 17. Tabellenplatz.

Elias Bakatukanda: Elias Bakatukanda lief aufgrund von muskulären Problemen nicht für den FC Blau-Weiß Linz auf, konnte dementsprechend dieses Wochenende auch keine Spielpraxis sammeln. Seine Mannschaft verlor gegen den Tabellenführer 0:2.

Imad Rondic: Imad Rondic wird über seine Einsatzzeit bei Rakow Czestochowa nicht gerade glücklich sein. Gegen GKS Katowice wurde der Kölner Stürmer in der 80. Minute eingewechselt. Einen Scorerpunkt konnte der Bosnier bisher nicht einfahren.


Früherer Saisonstart als der FC: So ging es für die Leih- und einige Ex-Spieler des 1. FC Köln los

Elias Bakatukanda und Rasmus Carstensen vom 1. FC Köln.
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Früherer Saisonstart als der FC: So ging es für die Leih- und einige Ex-Spieler des 1. FC Köln los

Der 1. FC Köln muss noch knapp zwei Wochen bis zu seinem ersten Pflichtspiel warten. Aber für mehrere mit dem FC verbundene Profis ging es bereits am Wochenende oder noch früher los: So starteten die Leih- und Ex-Spieler des 1. FC Köln in die Saison.

Einige Profis haben die Kölner in diesem Sommer bereits per Leihe oder endgültig verlassen. Für mehrere von ihnen ging es am vergangenen Wochenende wieder los: So starteten die Leih- und Ex-Spieler des 1. FC Köln in die Saison.

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Gleich vier Spieler hat der 1. FC Köln in diesem Sommer mit Elias Bakatukanda, Rasmus Carstensen, Jaka Cuber Potocnik und Chilohem Onuoha verliehen. Und alle hatten am vergangenen Wochenende bereits ihren Start in die neue Saison oder sind sogar schon etwas länger wieder am Spielen. Letzteres trifft auf Rasmus Carstensen zu. Sein Verein Aarhus GF hat in der ersten dänischen Liga bereits drei Spieltage geschafft. Diese verliefen aber mit zwei Unentschieden und einer Niederlage nicht sonderlich erfolgreich. Auch für den Rechtsverteidiger selber waren die bisherigen Partien bestimmt nicht zufriedenstellend, da er immer jeweils nur eingewechselt wurde. Allerdings bekam der 24-Jährige dabei immerhin von Mal zu Mal etwas mehr Einsatzzeit.

Durchwachsene Ergebnisse

Zumindest was die Einsatzzeit angeht war der nach Blau-Weiß Linz verliehene Bakatukanda erfolgreicher. Der Innenverteidiger spielte die vollen 90 Minuten in der ersten Partie seines Leih-Vereins. Die 0:1-Niederlage konnte jedoch auch er nicht verhindern. Trotzdem dürfte man beim FC froh sein, dass sich der 21-Jährige direkt zum Saisonstart durchsetzen konnte und in der Startelf stand. Das ist bei seiner zweiten Leihe in Folge zum SC Verl auch das Ziel von Onuoha. Bereits in der abgelaufenen Saison hatte er bei den Ostwestfalen gespielt, sich aber nicht durchsetzen können. Trotzdem verliehen in die Kölner erneut nach Verl, wo der Angreifer am ersten Drittliga-Spieltag 2025/26 auf knapp eine halbe Stunde Spielzeit kam. In dieser konnte der Stürmer seine Mannschaft aber nicht mehr zum Sieg schießen, es blieb beim 2:2 gegen den SV Waldhof Mannheim.

Ebenfalls unentschieden spielte Rot Weiß Essen, an die Potocnik ausgeliehen ist. Der konnte beim 1:1 gegen die TSV 1860 München wegen eines Muskelfaserrisses jedoch nicht mitwirken. Ganz im Gegensatz zu einem Ex-Kölner im Trikot des Vereins aus dem Ruhrgebiet: Marvin Obuz wurde kurz vor Schluss in der 87. Minute eingewechselt. Ein entscheidender Impuls für den möglichen Sieg gelang dem 23-Jährigen aber nicht. Allerdings war der Offensivspieler auch erst kurz vor dem ersten Spieltag fit geworden, nachdem er Teile der Vorbereitung wegen einer Verletzung der Bauchmuskulatur verpasst hatte.

Erfolgreiche Ex-Spieler

Erfolgreicher als die Leih-Spieler waren weitere Akteure neben Obuz, die den FC im Sommer verlassen haben. So spielte Mathias Olesen durch beim 3:2-Sieg der SpVgg Fürth gegen Dynamo Dresden und lieferte sogar die Vorlage zum entscheidenden 3:1. Ebenfalls mit einem Sieg ging es für Dejan Ljubicic und Dinamo Zagreb los. Beim 2:0-Erfolg startete der Österreicher und bekam über die vollen 90 Minuten das Vertrauen seines Trainers als offensiver Mittelfeldspieler. Somit können beider Ex-Kölner auf einen gelungenen Saisonstart schauen.