Trotz einer unterm Strich ordentlichen Leistung hat der FC auch verdient in Leipzig verloren. Dementsprechend zeigten sich die Protagonisten nicht vollständig glücklich: Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln bei RB Leipzig.
Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen RB Leipzig: Mit dem Rückstand in die Schlussphase
Simon Bartsch
Am Samstagabend startet der FC ins vierte Bundesligaspiel der Saison. Dabei trifft der Aufsteiger auf den Tabellensiebten der vergangenen Saison und steht vor keiner leichten Aufgabe: Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen RB Leipzig und dem 1. FC Köln.
Aud drei Spielen holten die Geißböcke bisher starke sieben Punkte. Im Auswärtsspiel gegen die Roten Bullen wollen die Kölner erneut punkten. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen RB Leipzig und dem 1. FC Köln.
Lukas Kwasniok coacht den 1. FC Köln (Foto: Lars Baron / Getty Images)
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Herzlich Willkommen zum Liveticker der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und RB Leipzig. Der FC ist zu Gast in der Red Bull Arena und trifft am Samstagabend um 18:30 Uhr im vierten Saisonspiel der Bundesliga auf die Mannschaft von Ole Werner. FC-Trainer Lukas Kwasniok sieht auf den FC zwar als Underdog, will aber dennoch überraschen und sieht sein Team nicht chancenlos und fühlt sich in der Rolle wohl. Nicht im Kader stehen an diesem Spieltag neben den Langzeitverletzten Luca Kilian und Rav van den Berg überraschend Alessio Castro-Montes und Jusuf Gazibegovic. Alle Informationen zum Duell gibt es hier im Liveticker.
Platzverweis, Pokalerfolg und Endspiel-Wut – die FC-Erfahrung mit Benjamin Brand
Simon Bartsch
Am Samstag ist der 1. FC Köln zu Gast bei RB Leipzig. Mit dem Schiedsrichter gab es zuletzt nicht gerade die besten Erfahrungen für den 1. FC Köln: Benjamin Brand pfeift den FC in Leipzig.
Der DFB hat die Schiedsrichter-Ansetzungen für den kommenden Spieltag bekannt gegeben. Auch für die Begegnung des 1. FC Köln: Benjamin Brand pfeift den FC in Leipzig.
Benjamin Brand zeigt Mathias Olesen Gelb-Rot. (Foto: Maja Hitij/Getty Images)
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Florian Kainz getroffen, Luca Waldschmidt verschossen – lautete die Elfmeterbilanz des Spiels, eines besonderen Spiels. Die Geißböcke steckten im Abstiegskampf, in der Krise. Und das gemeinsam mit dem FSV Mainz. Und am 31. Spieltag stand für den FC eins der zahlreichen so kolportierten Endspiele auf dem Plan – eben gegen den direkten Konkurrenten, der Rückstand betrug bereits fünf Punkte, ein Sieg wurde als Pflicht vorausgesetzt. Und so war der Frust nach dem Remis verständlich und groß. Der FC hatte die Chance auf drei Punkte liegen gelassen. Dabei hatte Kainz ohnehin erst in der Nachspielzeit ausgeglichen. Der Frust galt aber nicht nur der eigenen Leistung, auf Schiedsrichter Benjamin Brand waren die Kölner jedenfalls nicht besonders gut zu sprechen.
Insgesamt negative Bilanz
Dabei hatte der Unparteiische dem FC doch zwei Elfmeter zugesprochen und Philipp Mwene die Rote Karte gezeigt. Der FC wollte aber mehr, forderte mehr und das wohl auch zu recht. Schon nach einer guten Stunde hätte Anthony Caci nach einem taktischen Foul wohl mit Gelb-Rot vom Platz gehört, doch es blieb bei der Verwarnung. Richtig gefrustet waren die Kölner aber, als sie nur wenige Minuten nach dem Ausgleich von Kainz einen weiteren Elfmeter haben wollten, es wäre der dritte gewesen und das in der elften Minute der Nachspielzeit. Kainz brachte einen Freistoß in die Box, Mark Uth verlängerte und die Kugel sprang Leandro Barreiro an den ausgestreckten Arm. Die Rheinhessen hätten sich nicht über einen weiteren Strafstoß beschweren dürfen, doch der dritte Elfmeter-Pfiff blieb aus, stattdessen gab es den Abpfiff. Zur Wahrheit gehört auch, dass Jeff Chabot wohl auch mit der Ampelkarte vom Platz hätte gehen können.
Vom Platz schickte Benjamin Brand einen FC-Profi in einer anderen Begegnung. Bei der heftigen 0:6-Klatsche gegen Leipzig. Matthias Olesen wurde in der 70. eingewechselt und ging in der 80. schon wieder in die Kabine – das aber berechtigterweise. Insgesamt hat der 35-Jährige den FC bislang zehn Mal gepfiffen. Das erste Mal 2014 gegen Energie Cottbus in Liga zwei. Mittlerweile sind es vier Siege und drei Niederlagen. Brand pfiff auch die Pokal-Begegnung der Geißböcke in Sandhausen. Dort gab es einen berechtigten Elfmeter, nach einem Foulspiel von Denis Huseinbasic. Besar Halimi verwandelte zum zwischenzeitlichen 1:2. Der FC setzte sich in der Verlängerung schließlich durch.
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Das erwartet den FC gegen Leipzig: Intensive Spielweise, Zweikampfstärke und starke Transfers
Luca Kaiser
Am 4. Spieltag der Fußball-Bundesliga ist der FC zu Gast bei RB Leipzig. Die Sachsen scheinen wieder in die Spur gefunden zu haben. Dementsprechend steht der FC wohl vor einer schweren Aufgabe. Das erwartet den 1. FC Köln gegen RB Leipzig.
Mit sieben Punkten aus drei Spielen ist der FC überraschend gut in die Saison gestartet. Somit sind die Geißböcke in dieser Spielzeit noch ungeschlagen. So soll es auch weitergehen, doch die Aufgabe ist keine leichte: Das erwartet den 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg.
David Raum von RB Leipzig (Foto: Pau Barrena/Getty Images)
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Form: Nach einer eher durchwachsenen Vorbereitung, in der Leipzig drei Siege und zwei Niederlagen vorzuweisen hatte, tat sich RB auch in der ersten Runde des DFB-Pokals schwer. Beim Regionalligisten SV Sandhausen lagen die Sachsen zweimal zurück, gewannen die Partie am Ende dann doch noch mit 4:2. Zum Start der Bundesliga waren die Jungs von Trainer Ole Werner beim FC Bayern München zu Gast. In der Allianz Arena kamen die Leipziger mit 0:6 unter die Räder und mussten so einen schlechten Start hinnehmen. Allerdings ließen sich die Roten Bullen von diesem Rückschlag nicht beeindrucken. Nach einem 2:0-Heimsieg im ersten Heimspiel gegen Heidenheim, gewannen die Leipziger am vergangenen Wochenende mit 1:0 bei Mainz 05. Dadurch steht RB aktuell mit sechs Punkten auf dem siebten Tabellenplatz.
Zweikampfstark und Intensität
Zweikampfstark: Mit 326 gewonnenen direkten Duellen ist Leipzig aktuell die zweikampfstärkste Mannschaft der Liga. Zum Vergleich. Der FC steht in dieser Statistik mit lediglich 217 gewonnenen Zweikämpfen auf dem letzten Platz. Auffallend: Die Geißböcke haben allerdings auch die wenigsten direkten Duelle in der Liga bestritten. Der prozentuale Zweikampfwert der Kölner ist allerdings auch alles andere als gut.
Intensive Spielweise: Leipzig absolvierte in dieser Spielzeit bereits 570 Sprints. Damit stehen die Roten Bullen in dieser Statistik vor der TSG Hoffenheim (566) und hinter Bayern München (588) auf dem zweiten Platz. Auch bei den intensiven Läufen gehören die Leipziger mit 2119 zur Spitze der Liga. Lediglich Bayern (2233) und Hoffenheim (2222) weisen in dieser Statistik noch mehr auf.
Interessante Neuverpflichtungen: Im vergangenen Sommer hat RB einen echten Umbruch erlebt. Durch die Abgänge von Xavi Simons, Benjamin Sesko und Lois Openda (aktuell an Juventus Turin inklusive Kaufpflicht verliehen) wurde eine Menge Geld eingenommen, welches die Verantwortlichen dafür nutzten, Spieler mit enormem Potenzial zu verpflichten. So kaufte RB mit Johan Bakayoko, Romulo, Max Finkgräfe, Ezechiel Banzuzi, Andrija Maksimovic, Yan Diomande und Conrad Harder sieben Spieler, von denen keiner älter als 23 ist, die jedoch jetzt schon einiges an Qualität mitbringen. Ebenso verließ Yussuf Poulsen die Sachsen nach über zehn Jahren in Richtung Hamburg.
Taktische Formation
Formation: Trainer Ole Werner lässt seine Mannschaft bislang im 4-3-3-System auflaufen. Dabei besteht die Innenverteidigung aus Castello Lukeba sowie Willi Orban. Auf den beiden Außenverteidigerpositionen setzt der ehemalige Werder-Coach auf David Raum und Ridle Baku. Die beiden Profis sollen jedoch nicht nur verteidigen, sondern sich auch immer wieder in die Offensive einschalten. Im zentralen Mittelfeld agiert RB überwiegend mit einem klassischen Sechser sowie zwei Achtern. Jedoch wechseln sich die Spieler innerhalb des Mittelfelds immer wieder ab, um den Gegner vor neue Aufgaben zu stellen. Im Angriff scheinen Romulo als Stürmer sowie Johan Bakayoko und Antoni Nusa auf den Außenbahnen gesetzt zu sein.
Hier hat Leipzig sowohl spielerische Klasse als auch ein enormes Tempo vorzuweisen, was auf jeden Fall zum gehobenen Bundesliganiveau gehört. Allerdings wird Nusa gegen den FC ausfallen. Als Ersatz für den Norweger dürfte Yan Diomande auflaufen, der ebenfalls eine enorme Geschwindigkeit mitbringt und bereits gegen München zur Startformation der Sachsen gehörte. Im Spiel mit dem Ball setzt RB zum einen auf Ballbesitz und zum anderen auf schnelle Umschaltsituationen.
Das sagen die Trainer
Lukas Kwasniok über Leipzig: „Ich habe schon das Gefühl, dass sie mit dem Abschluss der Transferperiode sehr klar in ihren Überlegungen sind. Sie wollen jetzt auch wieder ein wenig back to the roots, haben eine sehr, sehr intensive Mannschaft, machen die meisten intensiven Läufe und Meter sowie Sprints hinter den Bayern, und das gilt es erst einmal zu kontrollieren. Sie haben sich die RB-DNA wieder auf die Fahne geschrieben und das zeigen auch die letzten beiden Ergebnisse. Sie haben sehr wenig zugelassen, weil sie sehr gut gegen den Ball gearbeitet haben. Dass sie gute Fußballer in ihren Reihen haben, ist jetzt nicht ganz so verwunderlich, wenn du ein paar Mark mehr in der Tasche hast, die du auf dem Markt einsetzen kannst. Sie haben gute Individualisten, gute Dribbler, haben jetzt aber auch einen Zielspieler mit Romulo, haben Harder dazubekommen, Bakayoko, extrem guter Dribbler. Daher können sie wahrscheinlich auch die beiden Ausfälle kompensieren. Leipzig ist eine gute Mannschaft, die sicher auch versuchen wird, uns zu schlagen.“
Ole Werner über den FC: „Köln hat eine hohe Dynamik im Spiel und auch eine hohe Bereitschaft, die Dinge als gesamte Mannschaft intensiv umzusetzen. Es ist eine Mannschaft, die sehr flexibel in der Positionierung auftritt und auch unterschiedliche Ordnungen spielen kann. Das, was sie auf den Platz bringen wollen, machen sie gerade mit einer totalen Überzeugung. Natürlich haben sie auch immer wieder hintenraus Punkte geholt, sind im Pokal weitergekommen und haben auch eine gewisse Moral. So etwas stärkt natürlich auch das Selbstbewusstsein.“
Es fehlen: Amadou Haidara (muskuläre Probleme), Benjamin Henrichs (Aufbautraining nach Achillessehnenriss), Max Finkgräfe (Knieverletzung.), Antonio Nusa (Unterarmbruch) und Xaver Schlager (Wadenverletzung)
Wie reagiert Kwasniok auf den Ausfall von Rav van den Berg? So könnte der 1. FC Köln spielen
Luca Kaiser
Nach dem 3:3-Unentschieden beim VfL Wolfsburg steht für die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok das nächste Auswärtsspiel vor der Tür. Und der Kölner Trainer wird ganz sicher wieder rotieren müssen. So könnte der 1. FC Köln in Leipzig spielen.
Für den 1. FC Köln steht gegen Leipzig das zweite Auswärtsspiel in Folge auf dem Programm. Im Vergleich zum Spiel in Wolfsburg muss Lukas Kwasniok seine Startelf in der Red Bull Arena jedoch auf mindestens einer Position verändern. Ob es jedoch noch weitere Wechsel in der Startformation gibt, ist offen. So könnte der 1. FC Köln in Leipzig spielen.
Lukas Kwasniok gibt beim Training Anweisungen
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Gegen Leipzig kann Lukas Kwasniok fast auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. „Wir haben alle 20 Feldspieler und alle drei Torhüter auf dem Feld gehabt.“ Allerdings muss der 44-Jährige in Leipzig nicht nur auf Luca Killian, sondern auch auf Rav van den Berg verzichten. Der Niederländer war in Wolfsburg nach einem Foul von Lovro Majer unglücklich auf die Schulter gefallen, musste sich anschließend einer Operation unterziehen und wird dem FC daher mehrere Wochen fehlen. Daher wird Kwasniok seine Startformation in Leipzig auf mindestens einer Position verändern. Wer für van den Berg in die Startelf rückt, ließ der FC-Trainer jedoch offen: „Wir haben zum Glück noch genügend klassische Innenverteidiger. Zudem haben wir mit Eric Martel, Sebastian Sebulonsen und Tom Krauß noch Jungs, die in der Dreierkette spielen können“, sagte Kwasniok.
Johannesson oder Waldschmidt?
Die größte Chance auf eine Nominierung dürfte allerdings Krauß haben, der bekanntlich schon häufiger als Abwehrspieler agierte. Durch den ehemaligen Leipziger erhält das Kölner Spiel darüber hinaus mehr Flexibilität. Während Krauß in einem System mit Dreierkette einen der drei Innenverteidigerposten einnimmt, dürfte er bei einer Viererkette neben dem gesetzten Eric Martel ins Mittelfeld rücken. Bei den anderen Positionen in der Defensive dürfte es im Vergleich zum Spiel in Wolfsburg keine Veränderungen geben. Dadurch würden Joel Schmied und Timo Hübers in der Innenverteidigung sowie Kristoffer Lund und Sebastian Sebulonsen auf den beiden Außenverteidigerpositionen auflaufen.
In der Offensive haben wie in den ersten drei Ligaspielen wieder Jan Thielmann, Jakub Kaminski und Marius Bülter wohl die größte Chance auf Einsatzzeit. Die drei zeigten, dass sie gut miteinander harmonieren und waren an fast allen Toren des FC direkt beteiligt. Das interessanteste Duell im Kader und um einen Platz in der Startelf in Leipzig dürften sich Luca Waldschmidt und Isak Johannesson liefern. Während der Isländer in den beiden Spielen gegen Mainz und Freiburg in der Startelf stand, saß der Neuzugang aus Düsseldorf in Wolfsburg – auch aufgrund einer leichten Verletzung – zunächst auf der Bank. Allerdings könnte Kwasniok auch die ein oder andere Überraschung präsentieren und beispielsweise Denis Huseinbasic anstelle von Johannesson und Waldschmidt auflaufen lassen.
Für Trainer Lukas Kwasniok und die Geißböcke steht am Samstag das nächste Auswärtsspiel der Bundesliga auf dem Plan. Um 18:30 Uhr erfolgt der Anstoß in der Red Bull Arena. Wer überträgt das Duell von RB Leipzig gegen den 1. FC Köln?
Kader des 1. FC Köln für Leipzig – Kwasniok verzichtet auf Neuzugang
Simon Bartsch
Der FC ist am Freitag zum Auswärtsspiel nach Leipzig aufgebrochen. Gegen RB würden die Geißböcke gerne für die nächste Überraschung sorgen. Allerdings werden nicht alle Spieler mit nach Sachsen fahren. Mit diesem Kader reist der 1. FC Köln nach Leipzig.
Trotz der Verletzung von Rav van den Berg muss Lukas Kwasniok am Freitag wieder Spieler zu Hause lassen. Gleich zwei Feldspieler musste der Coach daher streichen. Mit diesem Kader reist der 1. FC Köln nach Leipzig
Matthias Köbbing, Linton Maina und Florian Kainz vom 1. FC Köln brechen nach Leipzig auf.
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Kurz nach der letzten Trainingseinheit der Woche ist der FC am Freitagnachmittag zum Auswärtsspiel in Leipzig aufgebrochen. Gegen RBL soll wenn möglich die nächste Überraschung her. Die Ergebnisse der vergangenen Jahre sprechen nicht unbedingt für die Geißböcke. Doch Lukas Kwasniok betont, dass man sich zwar nicht größer, aber auch nicht kleiner machen müsse, als man ist. Die Underdog-Rolle nimmt der FC dennoch an. Spannend dürfte sein, welcher Spieler welche Rolle oder eben nicht einnimmt. Denn Kwasniok steht neben den beiden Langzeitverletzten Rav van den Berg und Luca Kilian der gesamte Kader zur Verfügung. Dementsprechend habe der Trainer die ehrenvolle Aufgabe, wieder zwei Spieler zu streichen, sagte der Coach am Donnerstag.
Überraschend nicht dabei
In der vergangenen Woche war Linton Maina etwas überraschend aus dem Kader gestrichen worden. Der Offensivspieler hat sich unter der Woche aber wieder gezeigt und reist mit nach Leipzig. Ebenfalls im Kader befindet sich Dominique Heintz, der damit zum ersten Mal mit der Mannschaft zu einer Begegnung fährt. Das dürfte auch als Reaktion auf den Ausfall von Rav van den Berg verstanden werden. Wie schon in der Vorwoche spielt Jusuf Gazibegovic in den Planungen von Kwasniok keine Rolle. Etwas überraschend: In der vergangenen Woche hatte der Trainer Neuzugang Alessio Castro-Montes in den Kader berufen. Es schien so, als müsse Gazibegovic deswegen zu Hause bleiben. Nun ist aber der Neuzugang ebenfalls nicht mit von der Partie.
Diese Spieler sind für Samstag mit von der Partie
Tor: Marvin Schwäbe, Ron-Robert Zieler, Matthias Köbbing Abwehr: Sebastian Sebulonsen – Timo Hübers, Cenk Özkacar, Joel Schmied, Dominique Heintz – Kristoffer Lund Mittelfeld: Denis Huseinbasic, Isak Johannesson, Tom Krauß, Eric Martel – Said El Mala, Jakub Kaminski, Florian Kainz, Jan Thielmann, Linton Maina Sturm: Ragnar Ache, Marius Bülter, Luca Waldschmidt
Verletzt oder nicht berücksichtigt: Luca Kilian, Jusuf Gazibegovic, Alessio Castro-Montes und Rav van den Berg
Auf den FC wartet eine schwere Aufgabe – doch die Party soll auch in Leipzig weitergehen
Simon Bartsch
Aktuell ist der FC wohl das Überraschungsteam der Bundesliga. Doch die Saison ist noch jung und die bevorstehende Aufgabe wird denkbar schwer. Und doch fahren die Kölner mit breiter Brust nach Sachsen. So will der 1. FC Köln in Leipzig punkten.
Die Geißböcke sind überraschend gut in die Spielzeit gestartet, nach vier Pflichtspielen noch ungeschlagen, doch die kommende Aufgabe wird nicht leicht. So will der 1. FC Köln auch in Leipzig punkten und die junge Erfolgsgeschichte weiterschreiben.
Kristoffer Lund und Joel Schmied vom 1. FC Köln
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Es hat nicht lange gedauert und Lukas Kwasniok hat in Köln wieder ein Feuer entfacht – oder wie es in Köln so gerne heißt, die Euphorie entfacht. „Unsere Aufgabe ist es doch, die Menschen zu emotionalisieren und zu euphorisieren“, sagte der Trainer am Donnerstag und erklärte, dass das auch alles andere als schlecht sei. „Viel schlimmer wäre es doch, wenn man nach drei Niederlagen fragen müsste, wie man sie euphorisiert bekommt. Wir wissen das schon einzuordnen.“ Eingeordnet stehen auf dem Tableau aktuell sieben Punkte, die am Ende der Saison zum Klassenerhalt beitragen sollen und im besseren Fall zu einer ruhigen Spielzeit führen können. Man solle „eben nicht immer alles auf die Goldwaage legen“, sagt Kwasniok und freut sich über die Spur Selbstironie, die er in Köln gerade erlebt.
„Wir sind der Underdog“
Zu der genauen Einordnung gehört allerdings eben auch, dass es in Köln dann auch schnell in eine andere Richtung gehen kann. Und das würde Kwasniok dann doch gerne zu verhindern wissen. Am liebsten mit drei Punkten aus Leipzig. Doch die Aufgabe ist keine leichte. RBL hat zwar eine schwache Saison hinter sich, der Kaderwert von rund 350 Millionen Euro spricht eine deutliche Sprache. Alleine die Verpflichtung von Neuzugang Conrad Harder kommt in die Sphären der gesamten Kölner Transferausgaben in diesem Sommer.
Dementsprechend ist für Kwasniok auch die Rollenverteilung klar. „Wir sind der Underdog und in dieser Rolle fühlen wir uns sehr wohl“, sagt der Coach. „Ich habe schon das Gefühl, dass sie mit dem Abschluss der Transferphase, sehr klar in ihren Überlegungen sind. Sie sind eine sehr sehr intensive Mannschaft. Sie haben die meisten intensiven Läufe, die meisten Sprints hinter den Bayern. Und das gilt es dann erst einmal zu kontrollieren. Sie haben sich die RB-DNA wieder auf die Fahne geschrieben.“
Einige Spieler fallen für Leipzig aus
Laut dem Kölner Coach lasse sich das gerade an den vergangenen Spielen ablesen. „Da haben sie einfach sehr wenig zugelassen“, so Kwasniok. „Und dass sie darüber hinaus gute Fußballer in ihren Reihen haben, ist jetzt auch nicht so verwunderlich. Wenn du ein paar Mark in der Tasche hast, dann kannst du auf dem Markt auch investieren.“ Und mit diesem starken und breiten Kader muss das Team gleich mehrere Ausfälle kompensieren. Xaver Schlager, Benjamin Henrichs und Antonio Nusa fallen definitiv aus. Auch Lukas Klostermann und Amadou Haidara stehen wohl nicht zur Verfügung und auch Max Finkgräfe fehlt.
Der Kader ist dünn besetzt, daher wird Timo Werner wohl in die Mannschaft rutschen. Der Matchplan ist für den Trainer ein eindeutiger. „Unsere Aufgabe wird es sein, diese hohe Intensität mitgehen zu können. Sonst haben wir keine Chance“, sagt der Trainer. „Wir laufen viel, aber jetzt müssen wir noch einen Zahn drauflegen.“ Immerhin stehen dem Kölner Coach bis auf die beiden Langzeitverletzten Rav van den Berg und Luca Kilian alle Spieler zur Verfügung. Kwasniok wird also einmal mehr die Qual der Wahl haben. Doch das fällt eher in die Kategorie Luxuspoblem.