Ausfall beim 1. FC Köln: Dominique Heintz fehlt in Heidenheim – Chance für Jahmai Simpson-Pusey?

Dominique Heintz im Trainingslager in La Nucia
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Ausfall beim 1. FC Köln: Dominique Heintz fehlt in Heidenheim – Chance für Jahmai Simpson-Pusey?

Auch zum Jahresauftakt bleibt die Innenverteidiger-Misere dem FC treu. Am Samstagnachmittag fehlt ein weiterer Abwehrspieler des 1. FC Köln: Dominique Heintz fällt in Heidenheim aus.

Auch zum Jahresauftakt bleibt die letzte Abwehrreihe die Sollbruchstelle beim1. FC Köln: Dominique Heintz fällt in Heidenheim aus.

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Als Jahmai Simpson-Pusey am Montagabend das Hotel des 1. FC Köln in La Nucia endlich betrat, werden die Kölner Verantwortlichen möglicherweise ein wenig aufgeatmet haben. Durch die Verpflichtung des 20-Jährigen war ein Licht am Ende des Innenverteidiger-Fiasko-Tunnels der Hinrunde zu sehen. Timo Hübers und Luca Kilian fallen bekanntlich langfristig aus. Joel Schmied ist aktuell ebenfalls verletzt und Dominique Heintz und Rav van den Berg fehlten ebenfalls einige Male. Einzig Cenk Özkacar blieb vom IV-Fluch der Geißböcke verschont, konnte allerdings noch nicht die Leistung abrufen, die ihn zu einer starken Alternative machen würde. Mit Simpson-Pusey haben die Kölner sicherlich noch nicht die Soforthilfe gefunden, die sie benötigen, der Engländer ist aber sicherlich eine Alternative, die dem Kader mehr Breite verleiht.

Nur zwei nominelle Innenverteidiger

Wie wichtig Verstärkungen im Defensivverbund sind, zeigt die aktuelle Situation. Denn Heintz wird den Geißböcken an der Ostalb nicht zur Verfügung stehen. Nach Informationen von come-on-fc.com plagen den Abwehrspieler muskuläre Probleme, ein Einsatz ist nicht möglich, der Routinier ist nicht mit der Mannschaft nach Memmingen gereist, sondern nach Weeze geflogen, da die Köln-Flüge alle ausgebaucht waren. Ebenfalls nicht in Heidenheim sind van den Berg und Schmied. Der Niederländer ist nach seiner Roten Karte gegen Union Berlin noch bis zur Partie gegen den 1. FSV Mainz gesperrt, Schmied wird nach Informationen von come-on-fc.com erst im Februar wieder richtig eingreifen können. Als nominelle Innenverteidiger stehen Lukas Kwasniok am Samstag also nur Cenk Özkacar und eben Simpson-Pusey zur Verfügung.

Eine Situation, die der Kölner Trainer rein quantitativ mittlerweile kennt. Kwasniok wird wieder improvisieren müssen. Eric Martel dürfte sicherlich ein Kandidat für die letzte Reihe sein, auch Sebastian Sebulonsen könnte eine mögliche Dreierkette verstärken, Tom Krauß hat die Position ebenfalls gespielt. Kommt es also direkt zum Startelf-Debüt des Neuzugangs? Ich hätte ihn schon gerne im Testspiel gesehen, da er nicht so viel Spielzeit hatte in der Hinserie. „Wir müssen ihn erst einmal ankommen lassen, er muss die Namen der Jungs lernen. Er ist mit im Kader, aber es ist unwahrscheinlich, dass er gleich beginnen wird“, sagte Kwasniok am Donnerstag. „Wenn wir in Köln sind, braucht er zwei, drei Tage, um die Stadt, den Verein kennenzulernen. Dann geht es schon weiter. Wir sollten ihm auch die Zeit geben.“

Dass der 20-Jährige nach erst drei Einheiten mit der Mannschaft tatsächlich beginnt, ist doch sehr unwahrscheinlich. Vielmehr deutet einiges auf den fünften Startelf-Einsatz von Özkacar. „Ich glaube, dass er sicherlich Spiele in dieser Saison hatte, wo er seine Qualität unter Beweis gestellt hat. Man hat auch im Trainingslager gesehen, dass er stetig arbeitet und der Mannschaft hilft“, hatte Thomas Kessler am Donnerstag gesagt.


Überraschung beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok streicht Luca Waldschmidt aus dem Kader

Luca Waldschmidt musste das Training am Mittwoch abbrechen
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Überraschung beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok streicht Luca Waldschmidt aus dem Kader

Überraschung zum Auftakt beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok streicht offenbar Luca Waldschmidt aus dem Kader für die Begegnung gegen den 1. FC Heidenheim.

Zum Auftakt in den zweiten Teil der Saison gibt es direkt mal eine überraschende Nachricht rund um den 1. FC Köln: Lukas Kwasniok streicht Luca Waldschmidt aus dem Kader für die Partie am Samstag gegen den 1. FC Heidenheim.

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So richtig festlegen wollte sich Lukas Kwasniok am Donnerstag bei der Pressekonferenz zum Spiel gegen den 1. FC Heidenheim noch nicht. Der Trainer deutete an, dass Fynn Schenten und Neuzugang Jahmai Simpson-Pusey in den Kader rücken könnten, wer dafür aber nicht mit nach Heidenheim reisen würde, schien offen. „Es werden nicht alle mitfliegen. Diejenigen, die nicht im Kader sind, werden nach Köln fliegen und dort arbeiten. Wir müssen schauen, wie die Flüge sind und wo noch Plätze sind.“ Nun aber ist eine überraschende Entscheidung gefallen. Luca Waldschmidt wurde vom Kölner Coach aus dem Kader genommen. Der Offensivspieler wird die Reise nach Köln antreten, während der Großteil des Trainingslager-Trosses mittlerweile in Memmingen gelandet ist.

Interview nicht Grund für die Ausbootung

Das berichtet Sky. Das deckt sich mit Informationen von come-on-fc.com. Der Offensivspieler wird gegen Heidenheim nicht mit von der Partie sein. Das wurde dem Spieler in einem Gespräch mit dem Sportdirektor Thomas Kessler sowie Kwasniok mitgeteilt. In einem Interview mit dem „Express“ hatte der ehemalige Nationalspieler zuletzt betont, dass manche Entscheidungen des Trainers für ihn „schwer zu begreifen“ seien. Unter anderem offenbar die aus seiner Sicht wenige Einsatzzeit. Die reine Spielzeit sei aus seiner Sicht „deutlich zu wenig. Er erklärt einem immer, wie seine Gedanken sind. Trotzdem ist das aus persönlicher Sicht natürlich nicht zufriedenstellend. Von daher ist es ganz normal, dass wir auch mal anderer Meinung sind.“

„Es war auch für mich manchmal schwer zu greifen. Vor allem in Wolfsburg hatte ich ein sehr gutes Gefühl. Ich war gut im Spiel, habe ein Tor gemacht und musste dann trotzdem raus. Der Trainer wollte dort taktisch etwas verändern, das hat er mir auch so gesagt“, so Waldschmidt weiter. Nach Informationen von come-on-fc.com hat das Interview nicht zur Ausbootung geführt. Vielmehr soll es um ein Rollenverständnis zwischen den Parteien gegangen sein. Dennoch kommt die Nicht-Nominierung überraschend, immerhin hatte Kwasniok zuletzt mehrfach betont, dass es sich bei den Spielern Waldschmidt und Said El Mala um ein kongeniales Duo handle. Das ist für die Begegnung gegen Heidenheim nun gesprengt. Zudem hat Waldschmidt in dieser Spielzeit schon drei Tore erzielt und zwei weitere vorbereitet. Und auch in La Nucia hatte Waldschmidt einen guten Eindruck hinterlassen.

Auch Dominique Heintz und Florian Kainz traten die Reise nach Memmingen nicht an und reisten zurück nach Köln.


Mit Herz und Mentalität: So will der 1. FC Köln in Heidenheim punkten

Jubel nach der Kölner Führung zum 1:0
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Mit Herz und Mentalität: So will der 1. FC Köln in Heidenheim punkten

Zum Jahresauftakt wartet direkt ein potentiell wegweisendes Spiel im Kampf um den Klassenerhalt auf die Geißböcke. Beim Vorletzten Heidenheim sollen nach sechs sieglosen Partien endlich wieder drei Punkte her: So will der 1. FC Köln in Heidenheim punkten.

Nach dem enttäuschenden Jahresabschluss 2025 braucht der FC zum Start ins neue Jahr wieder ein Erfolgserlebnis. Dafür fordert Trainer Lukas Kwasniok auch den nötigen Einsatz von seiner Mannschaft: So will der 1. FC Köln in Heidenheim punkten.

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Am Ende des Trainingslagers im spanischen La Nucia ließ sich die Sonne nach ein wenig Regen in den Tagen zuvor doch blicken: Bei angenehmen 15 Grad konnten Trainer Lukas Kwasniok und seine Mannschaft am Donnerstag die letzten Einheiten im Trainingslager absolvieren, bevor es am Freitag dann direkt nach Süddeutschland geht. Dort müssen sich die Spieler schnell auf ganz andere Begebenheiten einstellen. Denn beim Spiel am Samstag in Heidenheim werden die Temperaturen eher um den Gefrierpunkt herum sein. Kwasniok sieht in der Umstellung aber kein Problem: „Das sind alles Profisportler, die bei 15 und bei 0 Grad in der Lage sind, ihre Bestleistung abzurufen“, so der Coach auf der Pressekonferenz vor dem Spiel auf der Ostalb.

Einstellung für Kwasniok entscheidend

Damit neben den Temperaturen aber nicht bald auch die Stimmung rund ums Geißbockheim eisig wird, ist es für den FC sehr wichtig, nach sechs sieglosen Partien zum Jahresende beim FCH mal wieder drei Punkte zu holen. Dass das aber für die Geißböcke ein hartes Stück Arbeit wird, zeigt der Trend der vergangenen vier Spiele der Heidenheimer. Denn auch wenn der 17. der Tabelle seine letzten beiden Begegnungen vor der Winterpause verlor, gab es vorher zwei wichtige Siege gegen den SC Freiburg und Union Berlin. „Sie haben hinten raus besser gepunktet, aber im Summe haben sie weniger Punkte geholt als wir. Aber gefühlt stehen sie schon vor uns“, meinte darum Kwasniok.

Deshalb erwartet der Coach am Samstag ein umkämpftes Spiel – und vollen Einsatz von seinen Schützlingen: „Es wird kein Zuckerschlecken werden und dann musst du deinem Mann stehen. Aber ich glaube schon, dass wir auch Jungs haben, die sich genau auf diese Art von Spiel auch freuen. Fußball ist auch Herz, Mentalität, Zweikampf, sich mal einen Cut holen, mal eine Gelbe Karte holen.“ Mit dieser Einstellung soll dann die Trendwende gelingen. Die Mentalität hatte Kwasniok bei seiner Mannschaft jedoch noch zu Beginn des Trainingslagers kritisiert. Nach einer Ansprache habe es aber eine klare Steigerung gegeben. „Ich hatte da so ein bisschen eine andere Auffassung. Dann sagst du das denen und dann sind sie Profifußballer und liefern. Und da war schon ordentlich Schmackes dahinter. Insofern bin ich da sehr zufrieden“, erklärte er.

Gute Chancen für Castro-Montes

Dabei ist es gut möglich, dass der Trainer am Samstag auf einen Profi zurückgreift, der bisher in der Spielzeit sehr blass war. So ist Alessio Castro-Montes einer der Gewinner des Trainingslagers und drängte sich für mehr Einsatzzeit auf. „Er scheint jetzt angekommen zu sein“, sagte Kwasniok daher über den 28-Jährigen Sommerneuzugang, der seit seinem Wechsel bei 14 möglichen Einsätzen gerade mal auf insgesamt 90 Minuten Spielzeit kommt. In La Nucia überzeugte der Schienenspieler nun aber nicht nur mit dem von seinem Trainer gefordertem Einsatzwillen, sondern auch mit anderen Qualitäten. „Er hat natürlich eine gewisse Spielstärke, eine gewisse Kreativität von der Wing-Back-Position. Und deswegen haben wir ihn ja auch verpflichtet“, so sein Coach. Diese Anlagen kann Castro-Montes gegen Heidenheim dann vielleicht sogar von Beginn an zeigen.

Einen Hinweis darauf, dass eine Startelfnominierung für den 28-Jährigen durchaus wahrscheinlich ist, gab es bereits von Kwasniok. Demnach seien vor allem die Profis Kandidaten für die erste Elf, die im Testspiel gegen den FC Lugano in der ersten Halbzeit aufliefen. In dieser bekam Castro-Montes den Vorzug vor etwa Kristoffer Lund auf der linken Schiene. So ist es gut möglich, dass der Belgier seine Chance bekommt, dem bisherigen Stammspieler Lund den Platz streitig zu machen.

Kaderplatz für Talent Schenten

Ebenfalls im Testspiel in der Startelf stand mit Fynn Schenten eine Nachwuchshoffnung der Kölner. Und auch wenn es in der Bundesliga wahrscheinlich noch nicht für die Startelf reicht, sicherte ihm Kwasniok zum zweiten Mal einen Platz im Kader bei einem Pflichtspiel zu. Der Youngster ist für seinen Trainer „eine zusätzliche Option, die man reinwerfen kann und die einer Mannschaft in der Bundesliga situativ weh tun kann.“ So darf sich der Angreifer also Hoffnung auf ein baldiges Debüt machen.

Für den 18-Jährigen könnten Said El Mala oder Ragnar Ache beginnen. Noch keine Option für einen Einsatz von Anfang an wird dagegen Winterneuzugang Jahmai Simpson-Pusey sein. „Ich glaube daran, ihn ankommen zu lassen, die Namen der Jungs zu lernen. Es ist ja nicht nur, dass du den Verein wechselst, sondern auch die Sprache lernen musst. Deswegen ist er auf jeden Fall mit im Kader, aber es ist eher unwahrscheinlich, dass er beginnen wird“, so Kwasniok. So müssen die Kölner erstmal ohne ihren bisher einzigen Zugang in dieser Transferperiode in eine vielleicht richtungsweisendes Begegnung gehen. Denn sollte den Kölnern auch gegen den 17. die Trendwende nicht gelingen, dürfte es rund um das Geißbockheim bald wirklich eisig werden.


Lukas Kwasniok vor dem Pflichtspielstart 2026: „Es wird ein harter Kampf bis zum Schluss!“

Lukas Kwasniok beim Spiel des 1. FC Köln
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Lukas Kwasniok vor dem Pflichtspielstart 2026: „Es wird ein harter Kampf bis zum Schluss!“

Einem Tag nach dem Ende des Trainingslagers in La Nucia steht für den FC am Samstag eine sehr wichtige Partie an. Mit dem 1. FC Heidenheim wartet der 17. der Bundesliga auf die Geißböcke. Dort soll es wieder einen Sieg geben für den 1. FC Köln: Kwasniok richtet den Fokus auf den Klassenerhalt.

Nach sechs sieglosen Pflichtspielen in Folge wollen die Geißböcke am Wochenende gegen den 1. FC Heidenheim unbedingt wieder gewinnen. Dafür schläft der Trainer den Blick auf das Wesentliche beim 1. FC Köln: Kwasniok richtet den Fokus auf den Klassenerhalt.

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Vier Niederlagen, zwei Unentschieden: Die Bilanz des 1. FC Köln aus den letzten sechs Spielen vor der Winterpause war mehr als ausbaufähig. Zufrieden war nicht nur Trainer Lukas Kwasniok mit der Ausbeute definitiv nicht. Trotzdem betonte der Coach auf der Pressekonferenz vor dem ersten Liga-Spiel des neuen Jahres gegen den 1. FC Heidenheim, dass man sich von dieser Phase nicht zu sehr beeinflussen lassen dürfe. „Wir werden uns nicht von Phasen leiten lassen, sondern wir lassen uns leiten von der Gesamtperfomance über einen langen Zeitraum. Ich glaube einfach, dass wir eine gute Ausgangssituation für die restlichen 19 Spiele haben. Das ist das A und O“, so der Trainer. In der Partie gegen den FCH sieht Kwasniok direkt eine Chance: „Wir können gleich zeigen, wir haben diese Punkte nicht geschenkt bekommen, sondern die haben wir uns hart erarbeitet und mit harter Arbeit können wir auch weiter punkten.“

„Harter Kampf bis zum Schluss“

Dabei betont der Coach auch, dass die Geißböcke mit Platz 11 auch historisch betrachtet nicht schlecht dastehen. „In den letzten 32 Jahren ist der 1. FC Köln dreimal einstellig in der Bundesliga eingelaufen. Und wenn wir den 11. Platz als Aufsteiger nicht zu schätzen und zu würdigen wissen, dann wird das hier ein dauerhaftes Problem sein. Wir müssen einfach akzeptieren und respektieren, dass andere Mannschaften in den vergangenen Jahren einfach an diesem großen Tanker vorbeigekommen sind. Unsere Aufgabe mit meiner Unterschrift war, diesen Verein in der Bundesliga zu etablieren. Und da sind wir jetzt nach der Vorrunde sehr, sehr gut im Wind. Und wir werden versuchen, das in der Rückserie fortzuführen“ meinte Kwasniok.

Dabei sieht er einen „harten Kampf bis zum Schluss“ auf den Verein zukommen. Bereits bereits das Duell gegen den 1. FC Heidenheim werde ein schweres Spiel: „Das wird kein Zuckerschlecken und dann musst du deinem Mann stehen. Aber ich glaub schon, dass wir einfach auch Jungs haben, die sich genau auf diese Art von Spiel auch freuen.“ Daher sieht der Coach seine Mannschaft für die Partie mit dem FCH bereit.

Kader-Debüt für Simpson-Pusey

Eine Option für das Spiel könnte auch Jahmai Simpson-Pusey sein. Mit dem Engländer hat der FC während des Trainingslagers schonmal einen Spieler verpflichtet, der die Innenverteidigung der Kölner verstärken sollen. Direkt starten wird der 20-Jährige aber wohl nicht: „Ich glaube daran, ihn ankommen zu lassen, die Namen der Jungs mal zu lernen. Es ist ja nicht nur, dass du den Verein wechselst, sondern der Sprache auch nicht mächtig bist. Deswegen ist er auf jeden Fall mit im Kader, aber es ist eher unwahrscheinlich, dass er beginnen wird“, so Kwasniok.

Ebenfalls im Kader stehen wird erneut Talent Fynn Schenten, der sich im Trainingslager empfehlen konnte. So erneuerte der Coach sein Lob von nach dem Testspiel gegen Lugano auch auf der Pressekonferenz vor der Partie in Heidenheim: „Genau dieses Profil, Tiefgänger mit körperlicher Wucht und extremen Tempo, das haben wir in der Form nicht. Da spielt das Alter dann keine Rolle, sondern das Profil ist entscheidend plus die gezeigte Leistung. Darum ist er für uns eine zusätzliche Option, die man reinwerfen kann. Und die einer Mannschaft auch in der Bundesliga situativ weh tun kann.“ Das möchte Kwasniok aber nicht als Kritik an anderen Angreifern wie Ragnar Ache verstanden wissen: „Auch wenn das dann immer eine gewisse Interpretation auch mit sich bringt, wenn ich einen Stürmer lobe, dass man vielleicht auf der anderen Seite interpretiert, dass ein Anderer oder Andere kritisiert werden, das ist mitnichten so.“

Castro-Montes ein Gewinner des Trainingslagers

Ein weiterer Gewinner des Trainingslager sei Alessio Castro-Montes. Der Sommerneuzugang konnte sich in La Nucia empfehlen, nachdem er bisher in der Spielzeit durch seine späte Verpflichtung einen schweren Start in der Domstadt hatte. Jetzt konnte er seinen Trainer aber überzeugen. „Er hat sich vorgenommen, auch wenn es nur eine Woche Trainingslager ist, ein bisschen weg vom Geißbockheim, neues Umfeld, ich nutze einfach diese Woche, um auf mich aufmerksam zu machen voller Selbstvertrauen. Und er bringt einfach ein anderes Attribut mit. Er hat natürlich eine gewisse Spielstärke, eine gewisse Kreativität von der Wing-Back-Position. Und deswegen haben wir ihn ja auch verpflichtet. Und er scheint jetzt angekommen zu sein“, sagte Kwasniok über seinen Schützling.

Einen kleinen Hinweis auf die Startelf am Samstag in Heidenheim hat es bereits beim Testspiel gegen Lugano gegeben. So seien laut dem Coach vor allem die Spieler, die im Test in der ersten Halbzeit auf dem Platz standen, Kandidaten für einen Platz in der ersten Elf. „Bis auf ein, zwei Personalien wissen auch schon, wie wir aufdribblen werden jetzt in Heidenheim. Und da werden vermehrt die Jungs dabei sein, die in der ersten Halbzeit auf dem Platz standen“, so Kwasniok.

Weitere Transfers möglich

Weiteren Verstärkungen für seine Mannschaft im weiteren Verlauf der Transferperiode würde der FC-Coach offen gegenüberstehen. Die müssten jedoch dafür die Qualität des Kaders erhöhen: „Wenn wir das Gefühl haben, wir müssen nochmal was nachlegen und eine Tür geht auf, dann machen wir das. Wenn nicht, weil die Jungs einfach sehr gut performen, dann hat sich die Frage erübrigt. Dann ist es so, dass wir das Gefühl haben, mit denen packen wir es. Bisher haben sie es unter Beweis gestellt, dass sie es können.“ Ob seine Spieler das auch weiter unter Beweis stellen können, wird sich dann schon gegen Heidenheim zeigen. Ein Beenden der Serie von sechs sieglosen Partien wäre auf jeden Fall ein gutes Zeichen.


Für und Wider des personellen Roulette am Rhein: Verzockt sich Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln?

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Für und Wider des personellen Roulette am Rhein: Verzockt sich Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln?

Der 1. FC Köln rotiert sich durch die Saison – und gefühlt manchmal auch ins eigene Chaos. Zwar setzt Trainer Lukas Kwasniok unbeirrt auf maximale Variabilität, doch nach Wochen ohne Sieg stellt sich die Frage beim 1. FC Köln: Überraschungsmoment gegen Stabilität?

Auch vor dem Spiel gegen den FC St. Pauli ließ der FC-Coach eine rundum erneuerte Startelf auflaufen. Am Ende stand bekanntlich das bittere Unentschieden und damit das fünfte sieglose Spiel infolge für den 1. FC Köln: Überraschungsmoment gegen Stabilität?

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Aufmerksame Beobachter werden beim Blick auf die Startformation des 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli am vergangenen Samstag mal wieder die Stirn gerunzelt haben. Said El Mala im Sturmzentrum? Denis Huseinbasic und Tom Krauß gemeinsam auf der Sechser- bzw. Achterposition? Dreier- oder Viererkette? Viele Fragen lagen in der Luft, bevor der Ball rollte. Doch nicht erst seit Samstag sorgt FC-Trainer Lukas Kwasniok Woche für Woche für Kopfzerbrechen bei Fans, Gegnern und vielleicht sogar bei den eigenen Spielern. In fünf der vergangenen sechs Spiele nahm er mindestens vier Veränderungen vor, in allen bisherigen fünfzehn Pflichtspielen, an allen dreizehn Bundesligaspieltagen und in beiden Pokalrunden ließ er rotieren. Seine Vision hinter dieser konsequenten Variabilität hat er bereits mehrfach erläutert.

Ist jetzt die Zeit für Veränderungen?

Nach dem spektakulären Testspiel gegen Atalanta Bergamo Anfang August sagte der Trainer beispielsweise: „Wir werden schauen, dass wir den gesamten Kader nutzen, weil jedes Spiel andere Herausforderungen mit sich bringt und jedes Mal andere Spielertypen gefragt sind. Bei mir gibt es keine Stammelf, sondern eine Startelf, die sich je nach Bedarf und natürlich nach der persönlichen Verfassung einzelner Spieler verändert.“ Und auch gut fünf Monate später rückt er nicht von seinem Credo ab. So erklärte er am Samstag im „aktuellen sportstudio“: „Diese Woche haben die Jungs schon zwei Tage vor dem Spiel gewusst, wie wir auftreten werden. In Hoffenheim allerdings erst drei Stunden vor Spielbeginn. Monotonie ist der Tod der Aufmerksamkeit, das habe ich schon ein paar Mal gesagt.“

Dieser Pragmatismus ging im erfolgreichen Saisonstart des FC durchaus auf. Doch nach dem Unentschieden gegen die Kiezkicker wird der Negativtrend beim 1. FC Köln deutlicher. Seit dem Heimsieg gegen den Hamburger SV Anfang November wartet der FC auf einen Sieg in der Liga. Ist nun der Moment gekommen, Kwasnioks undogmatischen Ansatz zu hinterfragen? Die Rotation fordert mitunter einen schmerzhaften Tribut, der sich möglicherweise bei ruhenden Bällen bemerkbar macht. Gerade in Phasen, in denen es auf einstudierte Abläufe ankommt, wirkt der 1. FC Köln häufig anfällig. Das beginnt bereits bei den Standardsituationen, die in einer Mannschaft mit stetig wechselnder Besetzung naturgemäß schwerer zu automatisieren scheinen.

Standards ein Zeichen für mangelnde Eingespieltheit?

Wenn also eine gewisse Eingespieltheit fehle, könnten diese Zahlen ein Beweis sein. Der FC kassierte bereits elf Gegentore nach ruhenden Bällen – Negativrekord in der Bundesliga. Besonders auffällig war das passive Abwehrverhalten nach einer Ecke gegen Werder Bremen, bei der mangelnde Abstimmung und unklare Verantwortlichkeiten letztlich zum Treffer von Marco Friedl führten, oder auch zum Frankfurter Anschlusstreffer des völlig freien Arthur Theate. Ein Blick ins Detail macht das Problem noch deutlicher. Vier Gegentore fielen nach Ecken, was ebenfalls den Liga-Höchstwert bedeutet. Drei Treffer kassierte der FC nach Freistößen; auch hier steht keine Mannschaft schlechter da. Zusätzlich ließ Köln in dieser Saison bereits vier Strafstöße zu.

Diese Werte dürften auf strukturelle Schwierigkeiten hindeuten, die sich durch jede weitere Rochade wohl eher vergrößern als verringern. In der Offensive sieht es nicht viel besser aus. Alle 52 Ecken des FC blieben in dieser Saison ohne direkte Wirkung. Insgesamt gelangen der Mannschaft erst zwei Treffer nach Standards.

Das spricht für den Kwasniok-Weg

Zunächst einmal wäre es vermessen, die Leistungen der Geißböcke aus den vergangenen Wochen als unzureichend zu bewerten. Zwar ist es für sich genommen kein Beweis dafür, dass in Köln alles richtig läuft, aber als Aufsteiger nach dreizehn Spieltagen mit 16 Zählern in der oberen Tabellenmitte zu stehen, ist durchaus beachtlich und alles andere als selbstverständlich. Hinzu kommt, dass der FC derzeit mit einem akuten Notstand in der Innenverteidigung kämpft. Die Ausfälle von Timo Hübers, Joel Schmied und Dominique Heintz erschweren die Arbeit des Trainerteams erheblich. Abstimmungsprobleme oder sichtbare Kommunikationslücken können durchaus ihre Ursache in dieser personellen Notsituation haben. Wer jede Woche eine andere Besetzung in der letzten Linie aufs Feld schicken muss, kann kaum defensive Perfektion erwarten.

Darüber hinaus könnte man die Marschroute des Kölner Trainers insofern deuten, dass er seine Mannschaft mit der ständigen Rotation keineswegs überfordert, sondern vielmehr das bestmögliche aus seinen Schützlingen herausquetscht. Er treibt seine Spieler an ihre Leistungsgrenze, so wie er es bereits in Paderborn, Saarbrücken oder Jena getan hat. In seinem System gibt es keinen Raum, um sich auszuruhen. Wer nachlässt, riskiert bereits am nächsten Spieltag den Platz auf der Bank. Dieses Prinzip der inneren Konkurrenz belebt den Kader, verschärft den internen Wettbewerb und verhindert träge Selbstzufriedenheit. Zudem ist der Kader des FC erkennbar auf die Anforderungen des Coaches zugeschnitten. Sportchef Thomas Kessler und Kaderplaner Gabor Ruhr nutzten den Sommer, um mit Personalien wie Jakub Kaminski Spieler an Bord zu holen, die nahezu jede Position bekleiden können.

Kwasniok: „Werden diesen Weg weiterhin verfolgen“

Im „aktuellen sportstudio“ erklärte der 44-Jährige, warum er seine derzeitige Herangehensweise trotz der Rückschläge aus den vergangenen Spieltagen für alternativlos hält: „Ich will unberechenbar bleiben, aber nicht um meiner selbst willen, sondern um das nächste Spiel zu gewinnen. Das ist als Aufsteiger und Underdog in der Liga sicherlich hilfreich, um den Gegner zu überraschen und eine gewisse Kreativität an den Tag zu legen. Wenn wir immer gleich spielen, haben wir mit den aktuellen Möglichkeiten einfach nicht ganz so hohe Wahrscheinlichkeiten, gegen die Top-Teams zu gewinnen. Deshalb werden wir diesen Weg weiterhin verfolgen, in der Hoffnung, bessere Ergebnisse als heute einzufahren– am besten am kommenden Wochenende in Leverkusen.“ Vor der Begegnung mit dem Bayer-Club dürfen sich alle Beteiligten wieder darauf freuen, was sich Kwasniok und sein Team für diese knifflige Aufgabe ausgedacht haben. Sicher scheint vorab nur eines: Auch gegen die Werkself wird es Überraschungen geben.


Lukas Kwasniok und der 1. FC Köln: Wie gut passt das emotional zusammen?

Lukas Kwasniok coacht beim 1. FC Köln
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Lukas Kwasniok und der 1. FC Köln: Wie gut passt das emotional zusammen?

Seit Anfang Juli betreut Lukas Kwasniok inzwischen seine Mannschaft beim FC. In der Zeit hat der Coach schon die eine oder andere Schlagzeile hervorgerufen. Wie gut passt Kwasniok nach etwa zwei Monaten zum 1. FC Köln?

Sieben Punkte nach drei Spielen, die 2. Runde des DFB-Pokals – natürlich gibt es immer mehr Befürworter des Coachs und immer weniger kritische Stimmen über die Art des Trainers: Wie gut passt Kwasniok nach etwa zwei Monaten zum 1. FC Köln?

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Es war wohl eine der Aktionen, die bis jetzt in seiner noch kurzen Amtszeit für am meisten Aufsehen gesorgt hat: Beim ersten Bundesligaspiel der Saison trug Lukas Kwasniok das Heimtrikot des 1. FC Köln. Damit sorgte der Coach für ein gewaltiges Echo. Viele FC-Fans feierten die Aktion ihres neuen Trainers und sahen es als ein Bekenntnis, dass er sich in seiner Zeit in der Domstadt komplett mit dem Verein identifiziert. Genau das betonte Kwasniok auch selber immer wieder, zuletzt in einem Interview mit der Sport Bild: „Ich lasse mich voll auf den FC ein. Es ist eine besondere Verbindung in einem guten Moment.“ In der vergangenen Spielzeit gab es bekanntlich einige Kritiker, die das Gefühl hatten, Gerhard Struber würde genau das eben nicht tun. Auch bei Timo Schultz schien das Verhältnis zu Köln ein angespanntes.

Risiko für Zündstoff

Doch auch bei Kwasniok gab es in den sozialen Medien ein paar Misstöne. So kursierte hier und da der Vorwurf des Anbiederns. Der Trainer würde das Trikot nur anziehen, um sich bei den Fans beliebt zu machen. Es gibt aber deutlich mehr Anhänger, die gerade die Authentizität und Bodenständigkeit des neuen Trainers mögen. Bei ihnen kommt gut an, wie Kwasniok Dinge offen anspricht und sich aus ihrer Sicht nicht verstellt. „Man darf nicht immer alles auf die Goldwaage legen. Die Kölner singen gern, aber sie lachen auch gern und bringen dabei eine gehörige Portion Selbstironie zum Ausdruck“, sagte Kwasniok in einem Interview der „Welt am Sonntag“ bezogen auf die Fans, die bereits Europapokal-Lieder anstimmten. Der Trainer hat verstanden, wie er die Fans auf seine Seite bringt, vielleicht sogar wie Köln tickt. „Hier genießt man den Moment, aber niemand wird sich darauf ausruhen.“ 

Kwasniok fordert Leistung, Intensität und Willen und ist damit Sprachrohr der Anhänger. Zudem lässt er sich auf die Fans ein, spricht nach dem Training mit ihnen, nimmt sich Zeit. „Ich mag es nicht, wenn die Menschen das Gefühl haben, ich arbeite hier einfach nur einen Job ab“, sagt Kwasniok. Mit dieser Art erinnert er an die Anfangszeit von Steffen Baumgart, den viele Fans damals als einen von ihnen ausgemacht hatten. Es scheint ein gutes Match zu sein, auch wenn es für andere Fans offenbar ein wenig „to much“ wirkt. So eckte Kwasniok direkt zu Beginn nach dem zweiten Testspiel mit seiner Aussage an, dass es bei manchen Spielern noch nicht oder nicht mehr für die Bundesliga reicht. Doch gerade das bisherige Auftreten der Mannschaft lässt die Kritiker zunehmend verstummen. Sieben Zähler aus drei Spielen, gegen Mannschaften, die sich durchaus mehr versprochen haben, sind eine eindeutige Sprache.

Wie wird Kwasniok mit Gegenwind umgehen?

Und mit jedem Erfolg und jeder guten Leistung wird das Hadern weniger. Es dürfte durchaus spannend werden, wie der Trainer sich nach außen gibt und dann auch wahrgenommen wird, wenn es beim FC in dieser Saison mal nicht so gut laufen sollte. In Paderborn hatte der Coach mit öffentlichen Aussagen ein paar Mal für ganz schön Wirbel gesorgt. Etwa im Dezember 2024, als er seinen Spielern mangelnde Qualität attestierte und „Kracher“ als Neuzugänge forderte. Das löste selbst im vergleichsweise ruhigen Paderborn viel Unruhe aus. Wenn Kwasniok solche Aussagen in Köln treffen sollte, könnte das in dem noch größeren und emotionaleren Umfeld ganz schön für Zündstoff sorgen. Denn in seinem Auftreten mäßigen oder mit seinem Aussagen zurückhalten wird sich Kwasniok bestimmt auch weiterhin nicht. Und vermutlich auch weiter im Trikot am Spielfeldrand stehen. Egal, was die Kritiker sagen.


Der erste Härtetest: Lukas Kwasniok und den 1. FC Köln erwartet eine echte Herausforderung

Lukas Kwasniok coacht beim Testspiel gegen Fortuna Köln
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Der erste Härtetest: Lukas Kwasniok und den 1. FC Köln erwartet eine echte Herausforderung

Nur noch etwas über eine Woche dauert es bis zum ersten Kölner Pflichtspiel der Saison. Davor steht aber noch ein Testspiel-Kracher auf dem Programm: Das sagt Lukas Kwasniok zum Härtetest des 1. FC Köln gegen Bergamo.

Bald ist die Sommervorbereitung vorbei und es geht für die Kölner endlich wieder in der Bundesliga los. Davor testet der FC aber noch gegen den italienischen Spitzenclub Atalanta Bergamo: Das sagt Lukas Kwasniok zum Härtetest des 1. FC Köln gegen Bergamo.

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Fünf Spiele, vier Siege, ein Unentschieden: So lautet die bisherige Bilanz der Testspiele des 1. FC Köln in der Sommervorbereitung. In den Partien hat der FC aber bis jetzt nur gegen Mannschaften gespielt, die maximal in der zweiten Liga ihres Landes vertreten sind. Einige Teams spielen sogar nur im Amateurbereich. Zum Ende der Vorbereitung wird im sechsten Testspiel die Qualität des Gegners jedoch nochmal deutlich nach oben geschraubt. Denn die Kölner treten gegen den italienischen Topverein Atalanta Bergamo an. Der erreichte in der abgelaufenen Saison den dritten Platz in der Serie A und qualifizierte sich damit für die Champions League. Vor etwas über einem Jahr gewannen die Italiener außerdem die Europa League, indem sie gegen das zuvor in der Spielzeit ungeschlagene Leverkusen gewannen.

Keine feste Startelf

Damals bezwang Bergamo Bayer mit einem extremen Mann gegen Mann-Pressing, für welches der Verein seit mittlerweile einigen Jahren bekannt ist und es perfektioniert hat. Gegen diesen Ansatz muss Kwasniok die passenden Spieler finden. „Es geht jetzt um eine Startelf gegen Atalanta, um das bestmögliche Gesicht zu zeigen. Und das bestmögliche Gesicht bedeutet morgen, eine Mann gegen Mann-Konstellation lösen zu können. Die ist extrem hart. Wenn du dich aber daran nicht orientierst und ausrichtest, dann kann das echt nach hinten losgehen. Ich versuch die besten Jungs aufzustellen, die Mann gegen Mann die Attribute mitbringen, um gut aussehen zu können“, sagt Kwasniok.

Das ist auch ein Grundprinzip des Trainers, dass er seine Mannschaft so aufstellt, wie er denkt, dass sie die besten Lösungen gegen die Gegner findet. Daher habe er auch keine feste Startelf. „Ich hab einen ganzen Kader zur Verfügung und nicht irgendwie elf Spieler“, so der Coach. Deswegen werde sich die Aufstellung im DFB-Pokal in einer Woche auch von der gegen Atalanta unterscheiden. „Das ist beim Spiel in Regensburg was völlig anderes höchstwahrscheinlich, wo du eher einen tiefen Block bespielen musst. Da brauchst du dann wieder andere Qualitäten der Spieler. Und in Mainz sieht es auch wieder anders aus. Ich will den Kader nutzen. Ich hab einfach so viel Qualität in der Mannschaft, so viel unterschiedliche Qualitäten, dass das immer wieder von Woche zu Woche auch mal zu fünf Startelf-Veränderungen kommen kann.“

Kölner Außenseiterrolle

Auch wenn der Test gegen Atalanta damit nicht so viel Aufschluss über die Startelf im ersten Pflichtspiel gegen Jahn Regensburg geben dürfte, ist die Begegnung trotzdem ein wichtiger Härtetest. Denn in dem Spiel ist der FC klarer Außenseite. Das zeigt sich alleine beim Blick auf die geschätzten Kaderwerte: 73 Millionen Euro bei den Kölnern versus 436 Millionen Euro bei Bergamo. Die Geißböcke können so die Situation einüben, dass ein Gegner ihnen auf dem Papier eigentlich deutlich überlegen ist. So, wie es in der Bundesliga auch der Fall sein wird bei zum Beispiel den Partien gegen Bayern München. Und so ist der Test auch eine gute Standortbestimmung, da Bergamo der bis jetzt mit Abstand stärkste Kontrahent in den Testspielen ist.

Lukas Kwasniok lässt die Kapitänsfrage weiter offen und bestätigt Obermair-Interesse

Lukas Kwasniok beim Training am Freitagvormittag.
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Lukas Kwasniok lässt die Kapitänsfrage weiter offen und bestätigt Obermair-Interesse

Morgen steht gegen Atalanta Bergamo das letzte Testspiel für den FC vor dem Saisonstart an. Davor hat sich Trainer Lukas Kwasniok zu zwei wichtigen Fragen geäußert beim 1. FC Köln: Das sagt Kwasniok zur Kapitänsfrage und zum Obermair-Interesse.

Noch hat der FC keinen Kapitän für die neue Saison. Der alte Spielführer von Lukas Kwasniok in Paderborn, Raphael Obermair, könnte nun aber nach Köln kommen. Zumindest wäre das im Sinne von Trainer Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln: Das sagt Kwasniok zur Kapitänsfrage und zum Obermair-Interesse.

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Seit bald fünf Wochen arbeitet Lukas Kwasniok mit seiner Mannschaft zusammen. Eine Frage hat er dabei bis jetzt jedoch immer offen gelassen: Wer wird in der kommenden Saison der Kapitän des FC? In den fünf Testspielen haben schon insgesamt zehn verschiedene Spieler die Binde getragen. Ein Hinweis darauf, wer es am Ende werden könnte, ist das jedoch nicht. Vielmehr ging es den Profis darum, Geld für die Mannschaftskasse einzutreiben. Denn jeder Akteur, der das erste Mal als Spielführer aufläuft beim FC, muss einen Betrag zahlen. Beim letzten Testspiel gegen Atalanta Bergamo wird jetzt wohl nochmal etwas Geld dazukommen. Denn der Trainer wird auch in diesem Spiel die Kapitänsfrage offen lassen. Die Entscheidung wird wohl erst nach dem Testspiel fallen. „Das werden wir so machen. Ich merke, dass die Tage extrem kurz werden. Es war wieder eine kurze Woche und wir haben so viele Themen, die im Alltag aufkreuzen, dass du kaum Zeit hast, Gespräche mit den Jungs zu führen“, sagte Kwasniok. „Wir haben ja noch eine Woche und ich will mit den Spielern in Ruhe quatschen und mich nicht treiben lassen.“

Alter Kwasniok Kapitän zum FC?

Für den Coach ist es sowieso weniger wichtig, wer am Ende wirklich die Binde trägt. „Es ist ein Zeichen nach Außen für die Menschen. Aber nach Innen brauchst du die Binde nicht, um ein Führungsspieler zu sein. Es ist halt Show nach Außen, wer die Münzwahl gewinnt“, sagt Kwasniok. Trotzdem sei der Kreis der Anwärter schon eingegrenzt: „Es kommen jetzt auch nicht alle 20 in Frage. Es wird schon einen Pool von drei bis fünf Spielern geben, den wir wohl alle gedanklich sehen. Es ist auch keine unwichtige Entscheidung.“



Beim SC Paderborn war in der abgelaufenen Saison Raphael Obermair Kwasnioks Kapitän. Um den Außenspieler gab es in den vergangenen Tagen wieder Gerüchte, dass der FC an ihm interessiert sei. Diese Gerüchte befeuert der neue Kölner Trainer nun. „Es ist so, dass ich zu manchen Personalien nichts sagen will. Bei dieser Personalie ist es schon so, dass ein starkes Interesse unsererseits da ist. Der Spieler ist 29 und es wäre schön, wenn man ihm die Möglichkeit gibt, dass er auch in der Bundesliga noch mal zeigt, was er drauf hat“, sagt Kwasniok. „Ob das zu Stande kommt, wird sich zeigen.“

Großer Konkurrenzkampf auf den Außenbahnen

Wenn der Coach seinen früheren Spieler bekommen würde, hätte der FC einen sehr großen Konkurrenzkampf auf den Außenbahnen. So spielte Obermair vor allem als rechter Schienenspieler unter Kwasniok, ist aber sehr variabel einsetzbar. Nur im Tor und im Sturm wurde er noch nicht eingesetzt. Außerdem ist der 29-Jährige beidfüßig, was bei seiner Variabilität noch hilft. Dabei strahlt der Paderborner eine gewisse Torgefahr aus, erzielte für die Ostwestfalen immerhin 13 Tore und bereitete 19 vor. Allerdings stellt sich die Frage wegen des ohnehin schon großen Konkurrenzkampfes, ob die Kölner einen weiteren Schienenspieler brauchen. Denn nach den Verpflichtungen von Jakub Kaminski, Said El Mala und auch Sebastian Sebulonsen ist der FC auf den Außen mehr als gut aufgestellt. Zumindest Kwasniok würde seinen alten Schützling aber trotzdem gerne in der Domstadt sehen. Der Marktwert des SCP-Akteurs wird auf 1,5 Millionen Euro eingeschätzt.

Von den Amateuren in die Bundesliga: Lukas Kwasnioks langer Weg zum 1. FC Köln

Lukas Kwasnok, Trainer des SC Paderbon
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Von den Amateuren in die Bundesliga: Lukas Kwasnioks langer Weg zum 1. FC Köln

Am Montag nahm der neue Trainer des 1. FC Köln Lukas Kwasniok seine Arbeit auf. Für ihn ist es die erste Station in der Bundesliga. Damit ist er vorerst am Ziel eines langen Weges mit einigen Rückschlägen: So arbeitete sich Lukas Kwasniok bis zum 1. FC Köln hoch.

Es ist eine Premiere: Mit dem 1. FC Köln trainiert Lukas Kwasniok das erste Mal in seiner Karriere einen Bundesligisten. Dementsprechend motiviert startete er am Montag in seine Zeit beim FC. Bis er aber zu diesem Punkt kam, hatte er einen langen Weg mit einigen Rückschlägen hinter sich: So arbeitete sich Lukas Kwasniok bis zum 1. FC Köln hoch.

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Am Montag startete Lukas Kwasniok in seine neuen Aufgaben beim 1. FC Köln. Alles ging los mit einer Führung durch das Geißbockheim und die anliegenden Trainingsplätze, wie in einem Video der Kölner Vereinsmedien zu sehen ist. Kwasniok wirkte gut gelaunt und motiviert, begrüßte alle Leute mit Handschlag. Als er dann bei den Trainingsplätzen auf einer Tribüne sitzt, erklärt er, was ihm am Wichtigsten ist: Fleiß. „Wir haben so einen tollen Job. Und ich kann alles verzeihen, aber wenn jemand das nicht zu schätzen weiß… Ich meine, ich war in der Bezirksliga Trainer und jetzt darf ich hier sein in der Bundesliga“, erklärt er. Bei den Sätzen merkt man ihm an, wie dankbar er selber dafür ist. Denn mit 44 Jahren ist Lukas Kwasniok als neuer Trainer des 1. FC Köln an seinem Ziel Bundesliga angekommen. Sein Weg dorthin war aber anders und deutlich beschwerlicher als bei vielen seiner Kollegen.

Kein Profi als Spieler

Denn als Spieler bestritt Kwasniok kein Profi-Spiel. Obwohl er Talent hatte. Er durchlief bis zur U18 alle Nachwuchsmannschaften des Karlsruher SC und absolvierte 18 Spiele in den U-Nationalmannschaften des DFBs. Die U16 führte der Mittelfeldspieler sogar als Kapitän auf den Platz. In der Mitte der zwölften Klasse traf er dann eine – wie er heute sagt – schlechte Entscheidung: „Im Halbjahr von Klasse zwölf habe ich entschieden, mein Abitur einfach wegzuwerfen, weil ich dachte, dass ich Profi-Fußballer werde. Ein halbes Jahr später habe ich gemerkt, dass es nicht reicht.“

Zu der Zeit wechselte Kwasniok zu Arminia Bielefeld und später per Leihe zum damaligen Viertligisten SV Sandhausen. Bei beiden kam er jedoch zu keinem Einsatz in der ersten Mannschaft, auch wegen einer hartnäckigen Bänderverletzung. So beendete er mit 19 seine Karriere, kickte nur noch nebenbei im Amateurfußball. Trotz eines über vier Jahre laufenden Vertrags habe Kwasniok „relativ schnell die Flinte ins Korn geworfen“, wie er vor ein paar Jahren im Interview mit dem Weser-Kurier erzählte. Stattdessen startete er eine Ausbildung zum Beamten im mittleren Dienst. Seine damalige Freundin habe ihn dazu gebracht, erklärte Kwasniok auf seiner ersten Pressekonferenz beim 1. FC Köln: „Dann hab ich nach zwei Wochen gemerkt, dass das nichts für mich ist, aber ich konnte ja nicht wieder etwas abbrechen. Jetzt darf ich mich Beamtenanwärter nennen.“

Über den Nachwuchs zum Profi-Trainer

Als er 24 ist, rutschte er quasi nebenberuflich in den Trainerjob. Er trainierte den FC Rastatt 04 und den Verbandsligisten TSV Reichenbach. So machte er wiederum seinen Jugendclub, den Karlsruher SC, auf sich aufmerksam. Der KSC verpflichtete Kwasniok im Sommer 2014 als Trainer für die U17. Diese führte er direkt in der ersten Saison in die Spitzengruppe der B-Junioren Bundesliga. In der darauffolgenden Saison konnte er diesen Erfolg bis zum Winter bestätigen. Dann übernahm er die U19 und schaffte mit dieser den Klassenerhalt. Zwei weitere erfolgreiche Jahre blieb Kwasniok, war in der Saison 2016/17 sogar zwei Spiele Interimstrainer bei den Profis. Schon damals ist klar, was für Kwasniok besonders wichtig ist: Mut und Leidenschaft. Ihm sei wichtig, „dass die Überzeugung auf dem Platz zu sehen ist, dass wir drei Punkte holen“, meinte er vor seinem ersten Spiel als Trainer im Profi-Bereich.

Das er auch taktisch viel drauf hat, zeigt sich an einem anderen Punkt: Im Frühjahr 2018 schloss Kwasniok seine Ausbildung zum Fußballlehrer mit der Note 1,0 ab. Kurze Zeit später kam es jedoch zum Bruch. Nur zwölf Tage vor der Saison 2018/19 trennten sich der KSC und sein U19-Trainer. Vorher hatte ihm Karlsruhe noch einen Wechsel zum Zweitligisten Erzgebirge Aue verwehrt.

Erste Stationen im Profi-Bereich

Geschadet hatte die Trennung Kwasniok aber eher nicht. Für ihn ging es im Dezember 2018 zum FC Carl Zeiss Jena. Dort war er im Abstiegskampf gefordert, den er wieder mit dem ihn eigenen Grundtugenden schaffen wollte, wie er in der Mitteilung des Vereins sagt: „Dieser (Aufgabe) möchte ich mich mit viel Freude, Leidenschaft und Fleiß stellen.“ Nach kurzer Zeit übernahm er zusätzlich zum Trainer- auch das Sportdirektor-Amt. Und seine Mission gelang: Im ersten Jahr schaffte er direkt den Klassenerhalt in der dritten Liga. Aber dann ein großer Rückschlag: Im zweiten Jahr musste er nach zehn sieglosen Spielen zu Saisonbeginn gehen. Im Interview mit der Thüringischen Landeszeitung erklärte er ein Jahr später, dass die Doppelfunktion entscheidend dazu beigetragen habe und ein Fehler war. Alleine habe er es auch wegen des erst spät feststehenden Klassenerhalt nicht geschafft, einen guten Kader aufzustellen.

Ein neue Chance ergab sich im Winter 2019 beim 1. FC Saarbrücken. Kwasniok vollendete die Mission Aufstieg aus der Regionalliga in die dritte Liga. Er machte aber nur relativ wenige Spiele mit der Mannschaft, da die Saison wegen der Corona-Pandemie abgebrochen wurde. In den paar Partien gewann er aber im DFB-Pokal das Achtelfinale und das Viertelfinale und zog damit als Viertligist bis ins Halbfinale ein. Dort war gegen Leverkusen Schluss. In der folgenden Saison hinterließ Kwasniok weiter ordentlich Eindruck, indem er die Saarbrücker als Aufsteiger auf den fünften Platz in der dritten Liga führte. Zu der Zeit wurde auch eine Person auf ihn aufmerksam, die später nochmal wichtig für ihn werden sollte: „Das erste Mal ist er mir aufgefallen, als er in Saarbrücken Trainer war“, sagte Thomas Kessler, der Kwasniok jetzt zum 1. FC Köln geholt hat, bei Kwasnioks ersten öffentlichen Auftritt am Mittwoch. Eine wichtige Station also für ihn, die aber schon nach der zweiten Saison zu Ende war. Der 44-Jährige wollte seinen Vertrag nur im Falle eines Aufstiegs verlängern. „Ich habe (…) die Gefahr der Stagnation vernommen“, begründete er seine Entscheidung. Saarbrücken machte die von ihm angestrebten Vertragsmodalitäten aber nicht mit und die Wege trennten sich.

Starke Arbeit in Paderborn

In die zweite Bundesliga kam er dann in der Folgesaison aber trotzdem: Kwasniok unterschrieb einen Vertrag beim SC Paderborn. Dort wurde er der Nachfolger des nach Köln wechselnden Steffen Baumgart. In vier Jahren in Paderborn führte Kwasniok den Verein immer mindestens in die Top sieben, verpasste im letzten Jahr als Vierter den Aufstieg nur knapp. Und das mit einem vergleichsweise geringen Etat. Schon im Schlussspurt der abgelaufenen Saison stand jedoch fest, dass der Trainer den Verein am Saisonende verlässt.

Und so startet jetzt für ihn das neue Kapitel 1. FC Köln. Womit er vorerst am Ziel seiner langen Reise ist. Trotzdem bleibt Kwasniok bodenständig: „Ich bin ein ganz stinknormaler Bursche. Ich lebe meinen Traum, will jeden Tag das bestmögliche geben. Es war damals mein Hobby und das ist es heute auch.“ Eine Einstellung, die bestimmt auch von seinem schweren Weg aus der Bezirksliga bis in die Bundesliga kommt. Und wer weiß, was der Weg jetzt noch für ihn bereitstellt.