Starke Defensiv-Leistung des 1. FC Köln: Aber Eric Martel und Rav van den Berg kehren zurück
Simon Bartsch
Lange hielt die Kölner Defensive dem Druck des Rekordmeisters stand. Auch deswegen fand FC-Trainer Lukas Kwasniok positive Worte. Doch nun wird es wieder Veränderungen geben beim 1. FC Köln: Eric Martel und Rav van den Berg kehren zurück.
Sehr zufrieden zeigte sich Lukas Kwasniok mit der Defensiv-Leistung seiner Mannschaft gegen den FC Bayern München. Und dennoch wird es am Samstag sicher eine andere Elf geben beim 1. FC Köln: Eric Martel und Rav van den Berg kehren zurück.
Lukas Kwasniok gibt Rav van den Berg Anweisungen
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Auch im 17. Ligaspiel blieb sich der Trainer am Mittwochabend gegen den FC Bayern München treu, er wählte zum 16. Mal eine andere Aufstellung. Wieder rotierte Lukas Kwasniok und wird auch weiterhin für die Wechsel seiner Anfangsformationen Kritik einstecken müssen. Dass der Coach in dieser Saison der Meister der Rotation ist, ist nicht nur der Unberechenbarkeit geschuldet, die Kwasniok offenbar schätzt und immer wieder anbringt. Tatsächlich muss der Kölner Trainer immer wieder auf Ausfälle in der Defensive reagieren. So eben auch am Mittwoch. Zu den Dauerverletzten Luca Kilian, Timo Hübers und Joel Schmied gesellten sich noch Dominique Heintz sowie die gesperrten Rav van den Berg und Eric Martel. Auch deswegen hatten viele Fans Sorge, die Partie gegen den Rekordmeister könnte zu einem Debakel werden.
Zwei vermeintliche Stammspieler kehren zurück
Das tat es nicht, weil der zuletzt wenig berücksichtigte Cenk Özkacar gemeinsam mit der Neuverpflichtung Jahmai Simpson-Pusey sowie dem nominellen Schienenspieler Sebastian Sebulonsen die Aufgabe gegen den FCB gut löste. „Es ist sensationell, wie die Jungs sechs Ausfälle in der Innenverteidigung aushalten. Nach dem Spiel geht man runter und da stehen sechs Büffel in den Katakomben, die uns alle fehlen“, sagte Kwasniok. Und doch ist die Wahrscheinlichkeit recht groß, dass es auch am Samstag in der Begegnung gegen den 1. FSV Mainz 05 wieder eine neu formierte Defensivreihe geben wird. Denn mit Martel und van den Berg kehren zwei Abwehrspieler wieder zurück, die in den vergangenen Wochen immer wieder andeuteten, wie wichtig sie für die Mannschaft in der letzten Reihe sind.
Kwasniok steht also eher vor einem fast schon vergessenen – wenn auch kleinen – Luxusproblem. Der Kölner Coach hat drei nominelle Innenverteidiger zur Verfügung, dazu eben die Interims-Verteidiger Martel und Sebulonsen. Es wird sicherlich Verschiebungen geben, die sich auch auf den Rest des Teams auswirken werden. Martel ist unumstritten, es stellt sich nur die Frage nach der Rolle. Auch der teuerste Defensiv-Einkauf der FC-Historie ist ein Spieler für die Anfangsformation. Van den Berg wird wohl ebenfalls in die Innenverteidigung zurückkehren. Sollte Kwasniok an dem erstaunlich ruhig aufspielenden Jahmai Simpson-Pusey festhalten, dürfte Sebastian Sebulonsen wieder auf die Schienen ausweichen. So oder so dürfte Cenk Özkacar einmal mehr nur die Rolle des Bankdrückers bleiben.
Möglicherweise besteht für Martel pünktlich zum Ende der Hinrunde die Chance, sich wieder auf der Sechs zu beweisen. Der ehemalige Kapitän der U21-Nationalmannschaft will wohl im Januar die Entscheidung zu seiner Zukunft treffen.
Stuttgart als Fingerzeig: Wo ordnet sich der 1. FC Köln ein?
Hendrik Broschart
Am vergangenen Spieltag kassierten die Geißböcke gegen Leipzig ihre erste Saisonniederlage. Dennoch kann man der anstehenden Begegnung gegen die Schwaben mit Zuversicht entgegenblicken beim 1. FC Köln: Zeigt sich ein erster Trend der Saison?
Nach der 1:3-Niederlage in Sachsen müssen die Domstädter nun erneut gegen einen starken Gegner antreten. Am Sonntag treffen die Kölner auf den VfB Stuttgart, der dank des 2:0-Erfolgs eine frühe Krise vorerst abwenden konnte. Dennoch gibt es Hoffnung beim 1. FC Köln: Zeigt sich ein erster Trend der Saison?
Am Sonntag steht für die Kölner das Heimspiel gegen VfB Stuttgart an (Foto: Herbert Bucco)
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„Wir sind Underdog und in dieser Rolle fühlen wir uns wohl“, sagte FC-Coach Kwasniok auf der Pressekonferenz vor der Partie gegen Leipzig in der vergangenen Woche. Zuvor waren die Geißböcke bereits gegen die Europapokal-Teilnehmer Mainz und Freiburg sowie gegen Wolfsburg nicht als Favoriten ins Spiel gegangen und hatten sieben Punkte geholt. Die Kölner sorgten damit im Vorfeld der RB-Partie aber auch für den Gedankengang, dass die Rolle des Underdogs aber auch in Sachsen eine erfolgreiche werden könne. Gegen Leipzig kassierten sie allerdings am vergangenen Spieltag die erste Saisonniederlage. Die Roten Bullen von Trainer Ole Werner agierten zu schnell, zu technisch versiert und in vielen Phasen zu dominant für die Kwasniok-Elf und siegten am Ende verdient mit 3:1, auch wenn der FC ordentlich mitspielte. Doch der Favorit setzte sich dann doch erwartungsgemäß durch.
Stuttgart mit Startschwierigkeiten
Am Sonntag hat Köln nun aber die Chance, mit einem Erfolg im eigenen Stadion die Pleite abzuschütteln. Die Geißböcke gehen dabei wie auch schon am abgelaufenen Spieltag als Außenseiter ins kommende Heimspiel – doch diesmal sind die Vorzeichen weniger eindeutig. Der VfB Stuttgart hat mit bislang fünf Treffern die geringste Anzahl aller Teams der oberen Tabellenhälfte erzielt. An Offensivaktionen mangelt es den Schwaben dabei keineswegs, denn mit 62 Torschüssen stellen sie den zweithöchsten Wert der Bundesliga auf. Das eigentliche Problem liegt aus Sicht des VfB also weniger in der Anzahl der Chancen als vielmehr in ihrer Verwertung dieser. Auch auswärts läuft es noch nicht rund: Beide bisherigen Auswärtsspiele gingen verloren.
Beim jüngsten Erfolg der Schwaben über St. Pauli sendeten die Europapokal-Teilnehmer dann ein klares Signal. Eine Niederlage gegen die Hamburger hätte den ohnehin schwierigen Saisonstart noch verschärft. Die Lücke zwischen Anspruch und Realität beim VfB Stuttgart klafft seit dem letzten Spieltag wieder weit weniger auseinander. Sportdirektor Fabian Wohlgemuth sagte dazu: „Nach 14 Jahren Abwesenheit waren wir in der vergangenen Saison zum ersten Mal wieder in der Champions League dabei. Dort konnten wir wertvolle Erfahrungen sammeln. Wertvoll auch deshalb, weil wir den Großteil der Mannschaft und ihre Struktur zusammenhalten konnten. Wir haben ein junges, sehr erfolgsorientiertes Team und die Ambition, in der Europa League mehr zu sein als nur dabei.“
Kwasniok: „Nicht in Ordnung, wenn wir uns etwas in die Tasche lügen“
Gegen den FC St. Pauli wirkte der VfB wie entfesselt. Die Offensive zeigte sich treffsicher, während die Defensive mit Jeff Chabot, dem Nachwuchstalent Finn Jeltsch und Torhüter Alexander Nübel die Angriffe der Hanseaten erfolgreich abwehrte. Trainer Sebastian Hoeneß setzt dabei konsequent auf Kontrolle. Seine Mannschaft weist aktuell den höchsten Ballbesitzanteil der Bundesliga auf, der mit den Werten von Bayern München und Borussia Dortmund vergleichbar ist. Dennoch gilt aus Kölner Sicht wohl festzuhalten: Im Unterschied zur klaren Konstellation beim Duell mit Leipzig wirkt die Ausgangslage gegen Stuttgart offener. Schließlich hatten es die Geißböcke in dieser Saison schon in den Duellen gegen Mainz und Freiburg mit zwei Gegnern zu tun, die europäisch spielen – zumindest das Team aus dem Breisgau ist qualitativ ähnlich einzuschätzen wie der VfB.
Das Spiel könnte also auch als eine Art Fingerzeig empfunden werden, ob der FC in dieser Spielzeit tatsächlich die Qualität mitbringt, auch Gegner eben aus jener Kategorie ärgern zu können. Nach den Eindrücken aus dem bisherigen Saisonverlauf liegt ein Heimerfolg durchaus im Bereich des Möglichen. Insbesondere dann, wenn es den Kölnern gelingt, ihre Stärken auf den Platz zu bringen: „Wir sind gut und erfolgreich gestartet, aber ich finde es nicht in Ordnung, wenn wir uns etwas in die Tasche lügen. Wir haben eine gute Energie, einen unfassbar guten Geist, ein tolles Herz, eine Aufopferungsbereitschaft – aber im Spiel mit dem Ball ist schon noch Luft nach oben“, erklärte Kwasniok schon im Vorfeld der Partie gegen Leipzig.
Ein Fingerzeig?
Für die Geißböcke bedeutet das Heimspiel am Sonntag (17.30 Uhr, abrufbar im Liveticker über come-on-fc.com) eine weitere Möglichkeit, mit genau diesen Tugenden zu überzeugen und gegen einen Gegner, der auf dem Papier überlegen scheint, erneut für eine Überraschung zu sorgen. Möglicherweise ein Fingerzeig, ob der FC in dieser Saison tatsächlich Richtung Überraschungsteam oder dann doch mittelfristig Richtung Abstiegskampf tendiert. Dass sie das Potenzial dafür besitzen, haben die Kölner in dieser Saison bereits mehrmals eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Warum Eric Martel beim 1. FC Köln wieder Mr. Unverzichtbar ist
Hendrik Broschart
Ausgerechnet gegen seinen Ex-Club musste Eric Martel das erste Mal frühzeitig vom Platz. Dem Mittelfeldspieler drohte der Platzverweis. Einen adäquaten Ersatz gab es auf der Sechs für Martel ad hoc nicht beim 1. FC Köln: Eric Martel wird wieder Mr. Unverzichtbar.
Eric Martel stand am vergangenen Wochenende unmittelbar vor dem Platzverweis und wurde ausgewechselt. Nach dem Ausfall von Rav van den Berg setzte Lukas Kwasniok Tom Krauß als Linksverteidiger ein. Dieser Plan ging auf, führt eventuell jedoch zu neuen Problemen im Mittelfeld des 1. FC Köln: Eric Martel wird wieder Mr. Unverzichtbar.
Hatte gegen seinen Ausbildungsverein RB Leipzig einen schweren Stand: Eric Martel (Foto: Herbert Bucco)
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Viel hätte wohl nicht mehr gefehlt und das Spiel wäre mit einer Roten Karte zu Ende gegangen. Vielleicht hatte Eric Martel auch eine gehörige Portion Glück. Denn der Mittelfeldspieler hatte die Gelbe Karte schon lange gesehen, als er gleich zwei Mal im Mittelfeld gegen Leipziger Spieler foulte. Die Forderung von David Raum, nun auch die Ampelkarte zu zeigen, war Fehl am Platz, aber durchaus verständlich. Martel sah zwar nicht die dritte Gelb-Rote Karte seiner Karriere, das Spiel war aber dennoch frühzeitig für den 23-Jährigen beendet. Ausgerechnet im Spiel gegen seinen Ex-Club in Leipzig musste der Straubinger zum ersten Mal in dieser Spielzeit frühzeitig vom Platz. Lukas Kwasniok wollte natürlich keine Unterzahl riskieren, aber sicher auch keine Sperre seines Dauerläufers.
Eric Martel ist für den Trainer unverzichtbar
Schon vor der Saison hat der Trainer erklärt, dass Martel für ihn absolut gesetzt sei. Bis zum Leipzig-Spiel war der Sechser der einzige Feldspieler neben Jakub Kaminski, der immer auf dem Platz stand. Martel ist ein absoluter Leader in der Mannschaft, Vorbild in Sachen Wille, Kampfgeist und Leidenschaft. Martel geht dahin, wo es wehtut, scheut keinen Zweikampf. Und vielleicht tut sich daher auch genau an dieser Stelle so etwas wie eine kleine Sollbruchstelle in dem breiten Kader der Geißböcke auf. Denn zum 23-Jährigen fehlt im Grunde die Alternative. Am Samstag kam Denis Huseinbasic für den Mittelfeldspieler. Eine Rolle, die der Bosnier spielen kann. Doch der nominelle Ersatz kommt an die defensiven Qualitäten von Martel nicht heran. Der Bosnier scheint womöglich weniger geschaffen für intensive Zweikämpfe und die körperbetonten Duelle im Zentrum. Stattdessen bringt er seine Stärken im Spiel nach vorne ein, ist technisch versiert und mit einem feinen Fuß ausgestattet, aber die Rolle des Sechsers interpretiert er anders als Martel.
Mit Tom Krauß haben die Kölner im Sommer einen Backup verpflichtet. Dass der 24-Jährige die Position bekleiden kann, hat er in der vergangenen Saison beim VfL Bochum bewiesen. Doch ob Kwasniok seinen „Defensiv-Allrounder“ auf der Sechs sieht, ist eine andere Frage. Denn beim FC spielte der gebürtige Leipziger die Position noch nicht. Zudem muss der FC in den kommenden Wochen und Monaten auf zwei Defensivakteure verzichten. Während der dritte Kreuzbandriss binnen 18 Monaten für Luca Kilian einen herben langfristigen Rückschlag bedeutete, fiel auch Neuzugang Rav van den Berg nach dem Wolfsburgs-Spiel mittelfristig aus. Unter anderem diese Tatsache führte am vergangenen Wochenende zu einem durchaus überraschenden Personal-Experiment von Kwasniok. Beim Bundesligaspiel gegen RB Leipzig entschied dieser sich gegen eine positionsgetreue Kompensation von Van den Bergs Ausfall und verlegte stattdessen den gelernten Sechser Tom Krauss auf die linke Abwehrseite.
Ein gelungenes Experiment
Der Defensiv-Allrounder startete somit an der Seite von Timo Hübers in der Viererkette. Krauß war von dieser für ihn gänzlich neuen Position nicht überrumpelt: „Ich bin da sehr variabel, diese Position hatte ich auch noch nie gespielt. Ich bin froh, dass der Trainer mich aufstellt, und ich versuche, mein Bestes zu geben. Aber am Ende ist es nicht immer einfach, gegen Bakayoko zu verteidigen“, zeigte sich Krauß nach dem Spiel ehrlich. Gegen den pfeilschnellen Leipziger Flügelspieler Johan Bakayoko hatte der 24-Jährige alle Hände voll zu tun und machte seine Sache dennoch beachtlich. Auch Kwasniok zeigte mit dem Auftritt seines Schützlings zufrieden: „Tom hat es gegen Bakayoko herausragend gemacht, ihn wie erhofft auf seinen linken Fuß gelenkt mit seinem rechten. Aber dann macht Bakayoko Übersteiger und in der Box war es nicht einfach zu verteidigen.“ Unterm Strich ein gelungenes Experiment: „Ich war mit seiner Leistung echt absolut einverstanden.“
Auch, wenn der Trainer mit der Leistung einverstanden war, war die Defensive im Gesamtverbund nicht immer sattelfest. Gerade bei Standards hatten die Kölner in der Hintermannschaft einiges zu tun. In der vergangenen Saison gelang es dem 1. FC Köln, die damals wackelige und oft löchrige Defensive durch das Zurückziehen von Eric Martel in die Innenverteidigung deutlich zu stabilisieren. Diese Maßnahme erwies sich als effektiv, um auch gegen individuell stärkere und spielerisch überlegene Gegner standzuhalten. Solche Überlegungen könnten nun auch in die systemischen Gedankenspiele von Kwasniok einfließen. Der FC-Coach betont immer wieder, dass er keine feste Startelf hat, sondern seine Aufstellung an Spiel und Gegner anpasst. Es ist also gut möglich, dass er im kommenden Duell mit dem VfB Stuttgart die nächste Überraschung bereithält – idealerweise eine, die dabei hilft, die zweite Saisonniederlage zu verhindern.
Interview: „Für mich war relativ schnell klar, dass mein Weg mit dem FC weitergeht“
Hendrik Broschart
Am Samstag steht für den Sechser der Geißböcke die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte an. Mit come-on-fc.com blickt der 23-Jährige auf den Saisonstart zurück und spricht über seine Rückkehr nach Leipzig mit dem 1. FC Köln: Eric Martel im Interview.
Die Rolle, die der Mittelfeldspieler bei den Kölner übernimm, ist eine große. Für seine Leistungen wurde Eric Martel jüngst von Lothar Matthäus mit Joshua Kimmich verglichen. Mit come-on-fc spricht der 23-Jährige über das Lob und die Last-Minute-Qualitäten des 1. FC Köln: Eric Martel im Interview.
Eric Martel gibt beim 1. FC Köln den Ton an
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Das Gespräch führten Hendrik Broschart und Simon Bartsch
Herr Martel, mit ein paar Tagen Abstand: Fühlt sich der wilde Ritt in Wolfsburg wie ein Sieg an oder wäre vielleicht sogar mehr drin gewesen?
Wenn man sich das Spiel von Anfang an anschaut, kann man natürlich sagen, dass mehr drin gewesen wäre, weil wir in der Anfangsphase vielleicht das ein oder andere Tor hätten erzielen können. Dann führst du vielleicht schon das 2:0. Wir hatten sehr viele Pausen im Spiel, in denen kein richtiger Spielfluss entstehen konnte. Auch die Abseitssituation und das Foulspiel waren ärgerlich für uns. Wir haben erneut gezeigt, dass wir bis zum Schluss an uns glauben und auch spät noch Tore erzielen können. Das ist die Stärke einer Mannschaft, die zusammenhält. Wenn man so spät ein Tor macht, fühlt sich das auf jeden Fall eher nach Sieg als nach Unentschieden an.
In den vergangenen Spielzeiten waren späte Tore eher eine Qualität des von den Fans ungeliebten Nachbarn. Woher kommt diese plötzliche Stärke auf dieser Rheinseite?
Eric Martel: Unsere Einwechselspieler geben einen enormen Input. Man merkt einfach, dass die Mannschaft durch sie noch einen Energieschub bekommt. Dadurch schaffen wir es meiner Meinung nach, in den letzten Minuten noch einmal, einen Zahn zuzulegen und Tore zu erzielen.
„Es gibt auch keinen, der weniger als 100 Prozent gibt“
Die Mannschaft ist im Sommer wild durcheinandergewürfelt worden. Inklusive Said El Mala wurden zwölf Spieler integriert und doch macht das Team gerade nicht den Eindruck, als müsse es sich noch lange finden…
Eric Martel: Die Mannschaft wurde einfach sehr gut zusammengestellt. Die Spieler haben den richtigen Charakter und wollen Fußball spielen, wie es der Trainer vorgibt. Es gibt auch keinen, der weniger als 100 Prozent gibt. Deshalb hat es auch nicht lange gedauert, bis wir zueinander gefunden haben.
In der vergangenen Saison spielte oft die gleiche Elf und dann meist im gleichen taktischen System. Jetzt rotiert der Coach, zeigt sich flexibel in der Ausrichtung. Ist das nicht eigentlich eine große Umstellung? Immerhin gibt es auch harte Entscheidungen.
Eric Martel: Natürlich ist es eine gewisse Umstellung, aber bei uns ist das eigentlich kein großes Thema. Die Ergebnisse geben dem Trainer recht. Wir vertrauen ihm da zu 100 Prozent. Er stellt uns immer top auf das Spiel ein.
Die Ergebnisse sind in der Tat vielversprechend. Sieben Punkte aus drei Spielen. Hat Sie dieser Start überrascht?
Eric Martel: Es wäre gelogen, wenn ich behaupten würde, dass ich damit gerechnet hätte. Vor der Saison hätte ich das so sofort unterschrieben. Jetzt wissen wir alle, dass wir überraschen können. Das zeigen die Ergebnisse und die Spielweise. Aber letztendlich ist das bisher nur ein guter Start. Vor uns liegt noch ein ganz langer Weg. Natürlich ist es für die Mannschaft und unser Selbstvertrauen top, gleich sieben Punkte in drei Spielen zu holen. Trotzdem wissen wir genau, dass die Bundesliga qualitativ sehr hochwertig ist und man sich keine Schwäche erlauben darf. Wenn man nur ein bisschen lockerlässt, kann es ganz schnell wieder in die andere Richtung gehen.
Die ersten Experten sprechen schon von einer sorgenfreien Saison, vielleicht sogar vom FC als potenziellen Überraschungsteam. Neben Thomas Kessler hat auch Lukas Kwasniok einen ganz neuen Wind in das Team gebracht. Sie haben in den vergangenen Jahren schon viel in Köln miterlebt. Wie groß ist der Anteil des Trainers am aktuellen Erfolg?
Eric Martel: Lukas Kwasniok hat einen sehr hohen Anteil an der aktuellen Situation. Er stellt uns von Spiel zu Spiel immer wieder neu auf die Gegner ein. Man sieht auf dem Feld, was da an Input von ihm kommt und wie wir dann zusammen versuchen, gegen die Mannschaften zu spielen. Das funktioniert bisher ganz gut. Daher kann man schon sagen, dass das ein großer Verdienst des Trainers ist.
„Über seine Zukunft macht man sich ja immer Gedanken“
Der Coach hat ein sehr laufintensives Spiel implementiert. Ist das auch ein Grund, warum das mit der Mannschaft aktuell so ein perfekter Fit ist?
Eric Martel: Ich mag es, so intensiv zu spielen. Wir haben bewusst Spieler dazu verpflichtet, die diese Eigenschaften besitzen. So kannst du einfach viel Energie erzeugen. Jeder, der die Spiele zuletzt gesehen hat, der sieht, dass man mit einer hohen Intensität eine hohe Energie auslösen kann.
War dieser intensive Fußball denn auch Thema bei den ersten Gesprächen, die Sie mit Lukas Kwasniok im Sommer geführt haben.
Eric Martel: Natürlich war das ein wichtiger Punkt.
Als Sie im Trainingslager den Verbleib in Köln angekündigt haben, war das auf Ihre Art sehr sachlich. Es wirkte ein bisschen, wie im Vorbeigehen gedroppt. War es so eine einfache Entscheidung?
Eric Martel: Über seine Zukunft macht man sich ja immer Gedanken. Für mich war jedoch relativ schnell klar, dass mein Weg mit dem FC weitergeht.
Am Wochenende ploppten in türkischen Medien dennoch noch einmal Gerüchte über einen Blitz-Wechsel zu Besiktas auf. Vermutlich brodelte da mehr als gekocht wurde. Wie gehen Sie mit dieser Art des Transfer-Journalismus um? Ist da auch mal ein Schmunzeln dabei?
Eric Martel: Ich nehme das zwar wahr, aber letztendlich spielt das für mich keine Rolle. Ich habe klar gesagt, dass ich jetzt erstmal für den FC weiterspielen werde. Das ist jetzt einfach in meinem Kopf drin. Ich denke gar nicht ans Wechseln, sondern für mich steht die Entwicklung mit dem FC im Fokus. Und ja, mein voller Fokus liegt auf der Bundesliga.
Apropos Entwicklung: Thomas Kessler hat sich am Sonntag im „Doppelpass“ gewünscht, dass Sie und Michael Reschke doch mal einen Blick auf die aktuelle Entwicklung beim FC werfen könnten und es dann vielleicht ein wenig früher den nächsten Kaffee geben solle. Ist schon ein Termin vereinbart?
Eric Martel: Wie gesagt, ich will die Hinrunde abwarten, um zu sehen, wie sich das Ganze entwickelt. Der Start in die Saison war natürlich ein guter, erster Schritt. Aber wie gesagt: Das ist erst der Anfang. Die Hinrunde ist noch lang. Wir werden sehen, wie es sich weiterentwickelt. Es ist aber ein positiver Trend zu erkennen.
„Natürlich fühle ich mich geehrt“
Positiv ist auch Ihre Entwicklung in den vergangenen Jahren beim FC. Auf dem Platz sind Sie einer der absoluten Leader und Leistungsträger. Sie sind nicht in den Mannschaftsrat gewählt worden. Eine Enttäuschung oder braucht es dieses Amt nicht, um eine Leader-Rolle zu übernehmen?
Eric Martel: Wir haben einen von den neuen und einen von den Spielern in den Rat gewählt, die schon da waren – so hat die Mannschaft es entschieden. Für mich ist das überhaupt kein großes Thema. Das hat keine Auswirkung auf meine Herangehensweise im Spiel oder in der Kabine.
Jüngst hat Sie Lothar Matthäus mit Joshua Kimmich verglichen, Sie als „Kimmich des 1. FC Köln“ bezeichnet und als einen der besten Sechser der Bundesliga hervorgehoben. Solches Lob von ganz oben: Wie gehen Sie persönlich mit solchen Vergleichen und Wertschätzungen um?
Eric Martel: Natürlich fühle ich mich geehrt, wenn so große Namen über mich sprechen. Das nehme ich auf und das freut mich auch. Letztendlich heißt es für mich aber, dass ich es weiterhin bestätigen muss. Und so gehe ich meine Aufgaben auch an: Ich versuche einfach, gut zu spielen und zu performen.
Am Samstag wartet die nächste schwere Aufgabe. Es geht gegen Leipzig und damit auch gegen Ihren Ex-Verein. Gibt es noch Verbindungen? Wie sehen Sie die Entwicklung?
Eric Martel: Nicht direkt zum Verein, aber die Familie meiner Verlobten wohnt in Leipzig und einige enge Freunde von uns. Deswegen ist das für mich schon ein besonderes Spiel.
„Wir müssen uns also auf einen starken Gegner einstellen“
RB wird in dieser Saison sicherlich den Anspruch haben, wieder ganz oben mitzuspielen. Was erwartet euch am Samstag?
Eric Martel: Die Mannschaft verfügt über sehr hohes Tempo und über eine sehr hohe individuelle Qualität. Wir müssen uns also auf einen starken Gegner einstellen. Wir spielen auswärts in Leipzig. Wir wollen wie in den letzten Spielen mit 100 Prozent ins Spiel gehen, weil wir sonst Probleme bekommen werden.
Sie haben im Nachwuchs in Leipzig gespielt. Die Nachwuchsarbeit in Köln ist seit einigen Jahren ein Thema, das immer wieder hochkocht. Wie nehmen Sie den Kölner Nachwuchs wahr?
Eric Martel: Allein die Ergebnisse zeigen schon, was für eine gute Arbeit bei uns geleistet wird. Es kommen immer wieder Jungs zu uns hoch in den Profikader. Zuletzt gab es die Deutsche Meisterschaft. Es ist doch schön zu sehen, dass unsere jungen Burschen auch so einen guten Job machen. Das spricht für die Jugendarbeit des FC.
Sie gehören ebenfalls noch zu den jüngeren Akteuren im Kader, haben einige Pflichtspiele aber schon abgespult und übernehmen Verantwortung. Stehen Sie den jungen Spielern da mit Rat zur Seite oder kommen die Jungs gar nicht mehr mit ihren Fragen?
Eric Martel: Wie Sie schon sagen, bin ich selbst noch relativ jung (lacht). Ich versuche schon, als Vorbild voranzugehen. Für mich ist es das Wichtigste, kontinuierlich Leistung abzurufen, im Training immer am Limit zu sein und wenn ich die Einsatzzeit bekomme, diese dann auch zu nutzen. Man muss immer versuchen, sich weiterzuentwickeln und zu verbessern. Gerade als junger Spieler ist es wichtig, viel aufzusaugen – vor allem von den Profis, die viel Erfahrung haben.
In der Rolle scheinen Sie sich sehr wohlzufühlen. Ihre Leistungswerte sind immer top. Sie gehören zu einem der laufstärksten Spieler der Liga. Jetzt ist Laufen essenziell für den Fußball, aber unter den Spielern nicht immer der beliebteste Part. Wie ist es bei Ihnen?
Eric Martel: Das liegt schon ein wenig an meiner Genetik. Ich konnte schon immer gut laufen. Es war nicht so, dass ich mir das erarbeiten musste. Es gehört natürlich auch Disziplin dazu. Aber ehrlich gesagt, Joggen, in der Freizeit, das ist gar nichts für mich. Wenn es um den Ball geht, mache ich das sehr gerne, außerhalb vom Fußball eher nicht (lacht).
Eric Martel zu den Transfers des 1. FC Köln: „Genau die Art und Weise, wie wir Fußball spielen wollen“
Simon Hense
Am Sonntag geht es endlich wieder los. Dann startet der FC im Pokal gegen Jahn Regensburg in die Saison. Davor zog Mittelfeldspieler Eric Martel ein Fazit der Vorbereitung beim 1. FC Köln: Das sagt Eric Martel vor dem Pflichtspielstart.
Mit Isak Johannesson und Tom Krauß sind auch zwei Spieler für das zentrale Mittelfeld beim FC gekommen. Trotzdem gilt Eric Martel weiter als zentrale Figur im Spielfeldzentrum der Kölner. Vor dem Pokalspiel gegen Jahn Regensburg sprach der 23-Jährige nun über die Vorbereitung beim 1. FC Köln: Das sagt Eric Martel vor dem Pflichtspielstart.
Eric Martel im Testspiel gegen Atalanta Bergamo
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Er war einer der drei Spätstarter in die Kölner Vorbereitung: Gemeinsam mit Jan Thielmann und Said El Mala stieß Eric Martel erst zum Trainingslager zur Mannschaft dazu. Davor hatte der zentrale Mittelfeldspieler noch Sonderurlaub wegen seines Einsatzes für Deutschland bei der U21-EM. Inzwischen ist der 23-Jährige aber auch schon seit einigen Wochen im Training und konnte sich an die neue Spielphilosophie von Trainer Lukas Kwasniok gewöhnen. Jetzt fiebert Martel dem Start entgegen. „Ich glaube, das letzte Testspiel hat gezeigt, dass wir startklar sind. Ich freu mich auch schon richtig. Jeder Fußballer weiß, dass so eine Vorbereitung anstrengend ist. Und man ist dann auch relativ froh, wenn es dann wieder losgeht“, so der ehemalige U21-Nationalspieler nach dem Training am Donnerstag.
Überzeugt von den Zugängen
In den Testspielen kam Martel dabei häufig auf der Doppelsechs zusammen mit Isak Johannesson zum Einsatz. Eine Kombination, die etwa gegen Atalanta Bergamo sehr gut funktioniert hat. Das findet auch der ehemalige Kapitän der deutschen U21: „Es passt sehr gut. Ich glaube, wir ergänzen uns gut, in dem, was wir können. Ich geh mal davon aus, dass das Ganze auch gut auf dem Feld funktionieren wird.“ Neben dem Isländer hat der FC aber auch einige weitere Neuzugänge geholt. Für Martel jedoch kein Problem: „Wir sind alle Fußballer, ticken alle irgendwie gewissermaßen ähnlich. Deswegen ist es eigentlich recht schnell, sich da einzufinden.“ Dabei hilft der 23-Jährige auch als Führungsspieler mit: „Wenn jemand Hilfe braucht, dann kann er sich immer an mich wenden. Ich versuche auch, dann den Neuzugängen immer ein gutes Gefühl gleich zu geben und denen auch auf dem Platz weiterzuhelfen. Und einfach positiv immer zusprechen. Das ist am Anfang immer das Wichtigste.“ Die Transfers selber findet Martel dabei gut. „Es ist auf jeden Fall ein positiver erster Schritt. Also ich find die Transfers, die wir jetzt getätigt haben, sind eigentlich genau die Art und Weise, wie wir Fußball spielen wollen“, so der frühere Leipziger.
In Köln könnte ihm in der kommenden Saison auch eine neue Rolle zukommen. Denn eine Aufgabe beim FC, die Kwasniok bisher noch nicht vergeben hat, ist die des Kapitäns. Martel dürfte dabei einer der Kandidaten sein. Schon bei der U21-EM hatte der 23-Jährige die deutsche Mannschaft als Spielführer aufs Feld und bis ins Finale geführt. Winkt ihm diese Rolle nun auch im Verein? Der Führungsspieler hält sich da selber noch bedeckt. „Das wird der Trainer dann verkünden“, meint Martel nur auf Nachfrage.
Blick auf den Pokal
Die erste Prüfung steht für die neuformierte Kölner Mannschaft nun am Wochenende in der ersten Runde des DFB-Pokals an. Mit Jahn Regensburg erwartet den FC ein Gegner, den auch Martel im Pokal bereits aus leidvoller Erfahrung kennt. Denn beim Aus in der ersten Runde 2022 gegen den damaligen Zweitligisten war der Mittelfeldspieler bereits beim 1. FC Köln und auch im Kader, blieb jedoch ohne Einsatzminute. Ein solches blamables Auftreten soll sich dieses Jahr nicht wiederholen. „Wir müssen die selbe Energie wie im Spiel gegen Atalanta aufs Feld bringen. Wir wissen ganz genau, dass das ein ganz anderes Spiel sein wird gegen die Regensburger. Zumal es ein Pokalspiel ist. Für die ist es auch ein richtiges Highlight-Spiel“, so der 23-Jährige.
Für ihn ist es dabei auch eine Rückkehr in die Heimat. In der Jugend hatte er bei Regensburg gespielt. Daher freut sich Martel besonders auf den Trip in Richtung von Freunden und Familie. Dabei ist die Motivation im Pokal durch den Viertelfinaleinzug in der abgelaufenen Saison nochmal höher. „Wir wissen jetzt auf jeden Fall, was möglich ist, wie weit wir es schon geschafft haben. Und wie gesagt, man sieht, im Pokal ist alles möglich.“
Der FC kann offenbar eine drohende Vakanz zu den Akten legen. Eric Martel wird dem 1. FC Köln wohl erhalten bleiben. Der 23-Jährige äußerte sich am Rande des Trainingslagers in Bad Waltersdorf zu seiner Zukunft.
Thomas Kessler hatte für das Trainingslager in Bad Walterdorf ein Gespräch mit seinem Sechser angekündigt. Das hat nicht nur stattgefunden, es scheint auch gefruchtet zu haben. Eric Martel wird dem 1. FC Köln wohl erhalten bleiben.
Eric Martel nach dem Spiel gegen Kaiserslautern (Foto: Dean Mouhtaropoulos/GettyImages)
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Eric Martel zählt neben Jan Thielmann und Said El Mala zu den drei Nachrückern, die verspätet in die Saisonvorbereitung beim 1. FC Köln gestartet sind. Der 23-Jährige hatte nach seinem Einsatz bei der U21-Europameisterschaft noch drei Wochen Sonderurlaub und stieß erst zur Abreise ins Trainingslager zu den Geißböcken. „Die waren auch bitter nötig“, so der Sechser. FC-Trainer Lukas Kwasniok zeigte sich erfreut über die Rückkehrer im Team. Man merke die Laufbereitschaft und den Willen der Neuankömmlinge und dies wirke sich auch auf den Rest der Mannschaft aus, so der Tenor des Coaches. Und ganz offensichtlich wird der Trainer auch weiterhin von diesen Eigenschaften profitieren können. Denn Eric Martel wird dem FC zumindest für diese Saison noch erhalten bleiben „Wie ich schon gesagt habe, ich fühle mich hier sehr wohl. Ich spiele unfassbar gerne im Kölner Stadion“, so Martel. „Es macht mir jeden Tag Freude. Ich habe keine Ambitionen wegzugehen.“
Martel bleibt wohl beim FC
Damit enden wohl vorerst auch die Spekulationen um einen Wechsel. Martel war zuletzt mit dem AC Florenz in Verbindung gebracht worden. „Die Jungs machen da ihre Späße drüber. Aber in den Medien wird immer viel geschrieben, das darf man nicht alles glauben“, sagte der 23-Jährige. Auch über einen Wechsel zum SC Freiburg wurde spekuliert. Es ist aber auch davon auszugehen, dass es weitere Interessenten aus dem In- und Ausland gegeben hat. Möglicherweise entsprachen potenzielle Angebote aber nicht den Vorstellungen der Kölner, die wiederum dem Vernehmen nach bei einer entsprechenden Summe einem Abschied zugestimmt hätten. Für den FC ist Martel von großer Bedeutung. Der ehemalige Kapitän der U21-Nationalmannschaft gilt im Team als Leader und war in der vergangenen Saison nicht nur beim FC ein Leistungsträger, der 23-Jährige war einer der besten Spieler der zweiten Liga.
Nicht umsonst hat man beim FC auch auf eine Vertragsverlängerung gehofft. Diese ist alles andere als ausgeschlossen. „Der FC würde sehr gerne mit mir verlängern. Ich habe jetzt aber erst einmal gesagt, dass ich die Hinrunde abwarten will. Ich will schon sehen, wie sich das Ganze hier entwickelt“, so Martel. „Dann werden wir uns noch einmal zusammensetzen und dann noch einmal darüber reden.“ Eine Vertragsverlängerung schließe Martel definitiv nicht aus. Gespräche hatte unterdessen mit Trainer Lukas Kwasniok gegeben. Schon während der EM habe es Kurznachrichten mit Glückwünschen sowie ein Telefonat gegeben. Zudem habe der Coach Martel auch die künftige Rolle erklärt. So soll der 23-Jährige „mehr Verantwortung hier in der Gruppe übernehmen“ und „auch ein wichtiger Bestandteil in der Mannschaft weiterhin sein.“
Schockmoment bei Julian Pauli – Schreckmoment bei Ragnar Ache beim 1. FC Köln
Simon Bartsch
Am sechsten Tag des Trainingslagers in Bad Waltersdorf gibt es erneut personelle Veränderungen auf dem Platz. Neben einem Rückkehrer gab es auch Abreisen. Und einen Verletzungsschock beim 1. FC Köln: Julian Pauli muss verletzt vom Platz.
Schock im Trainingslager des 1. FC Köln: Julian Pauli muss verletzt vom Platz. Der Abwehrspieler verletzte sich bei einem Zweikampf und musste gestützt vom Platz.
Julian Pauli wird im Training des 1. FC Köln behandelt
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Direkt zu Beginn der Trainingseinheit am Donnerstagmorgen gab es einen Schreckmoment auf dem Trainingsplatz im Thermenstadion. Bei einer Spielform sank Julian Pauli zu Boden und musste auf dem Platz behandelt werden. Für den Abwehrspieler der Geißböcke ging die Trainingseinheit nicht mehr weiter. Von zwei FC-Physios gestützt verließ Pauli den Platz, konnte seinen linken Fuß nicht aufsetzen. Eine Diagnose steht noch aus. Dass der 20-Jährige am Freitagabend im Testspiel gegen Leicester City mit auflaufen wird, ist allerdings wohl eher nicht zu erwarten. Pauli hatte bislang einen starken Eindruck in den Testspielen hinterlassen. Auch im Trainingslager zog der Youngster voll mit. Nur wenige Minuten später musste auch Stürmer Ragnar Ache auf dem Platz am Fuß behandelt werden. Für den Kölner Neuzugang ging es allerdings vorerst weiter.
Auch Ragnar Ache musste behandelt werden
Schwäbe wieder im Einsatz
Doch es gibt auch gute Neuigkeiten vom Platz. Marvin Schwäbe, der zuletzt wegen Magen-Darm-Problemen pausieren musste, ist zurück im Training. Der Keeper war bei der Einheit komplett dabei, trainierte aber bei den Spielformen individuell. Dafür fällt Youssoupha Niang mit Schulterproblemen aus. Ebenfalls nicht mehr mit dabei sind Luis Hauser und Etienne Borie. Die beiden Nachwuchskräfte reisten bereits am Mittwoch aus dem Trainingslager ab. Hauser und Borie werden am Samstag im Kader der U21 im Spiel gegen den 1. FC Bocholt stehen. Es ist das erste Pflichtspiel des Kölner Nachwuchses in der aktuellen Saison. Jacob Christensen trainiert weiterhin individuell. Wieder voll integriert ist Luca Kilian, der mittlerweile die Einheiten komplett absolviert.
Transfergerücht beim 1. FC Köln: Eric Martel bei Florenz auf dem Zettel
Simon Bartsch
Nach wie vor steht hinter Eric Martel im aktuellen Kader der Geißböcke das größte Fragezeichen. Der Sechser könnte den Verein noch in diesem Sommer verlassen – wenn der Preis stimmt und es Interessenten gibt für den Spieler des 1. FC Köln: Der AC Florenz ist an Eric Martel interessiert.
Aktuell ist er leicht verletzt, beim FC hofft man auf die baldige Rückkehr. Dabei ist nicht klar, wie es weitergeht mit dem Sechser des 1. FC Köln: Der AC Florenz ist an Eric Martel interessiert. Das berichtet die „Bild“ am Montagabend.
Eric Martel und Linton Maina
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Am Montag konnte Eric Martel noch nicht wieder eingreifen. Der Sechser der Kölner trainiert individuell, der Rücken spielt nicht so richtig mit. Und das bei der zweiten Einheit unter dem neuen Trainer. Martel musste das Training abbrechen, arbeitet seitdem individuell. Der FC erwartet schon bald die Rückkehr des Vize-Europameisters. Die zweite Rückkehr innerhalb weniger Tage. Erst zum Trainingslager ist der 23-Jährige wieder zu der Mannschaft gestoßen und nun auch schon wieder raus. Wie lange das nächste Comeback dann dauern wird, scheint dieser Tage sehr ungewiss. Denn nach wie vor ist die Zukunft des Mittelfeldspielers offen. Die Basis: Martel hat noch ein Jahr Vertrag beim FC. Sollte der 23-Jährige noch eine marktgerechte Ablöse erzielen wollen, ist dieser Sommer wohl die letzte Chance.
Florenz an Martel interessiert
Es scheint gerade so gut wie ausgeschlossen, dass der Sechser seinen Kontrakt noch einmal verlängert. Bislang war die Erzählweise, dass Martel noch eine Saison bleibt und dann den Verein ablösefrei verlassen wird. Nun aber ploppt ein Gerücht aus Italien auf. Wie unter anderem die „Bild“ berichtet, ist der AC Florenz an dem Mittelfeldspieler interessiert und wäre offenbar im Fall der Fälle bereit, tief in die Tasche zu greifen. Martel soll demnach nicht der Top-Kandidat sein, aber durchaus interessant für Florenz. Der FC wäre ab der richtigen Summe wohl auch gesprächsbereit. Und die dürfte nahe an einem zweistelligen Millionenbetrag ran reichen.
Für die Zeit in Bad Waltersdorf hatte Thomas Kessler ein Gespräch mit dem ehemaligen U21-Nationalspieler angekündigt. „Ich werde mit Eric im Trainingslager bestimmt auch mal einen Kaffee trinken“, so Kessler. „Es ist in keiner Weise eine Entscheidung gefallen. Wir unterhalten uns ein bisschen und dann schauen wir, wie es weitergeht.“
Max Finkgräfe erzielt Einigung, Eric Martel ist weit davon entfernt
Simon Bartsch
Die Zeichen stehen auf Abschied: Max Finkgräfe und RB Leipzig haben sich offenbar auf einen Wechsel geeinigt. Der Medizincheck soll bereits am Mittwoch stattfinden. Bei Eric Martel deutet sich auch ein Abgang an, vielleicht aber kein kurzfristiger für den 1. FC Köln: So ist der Stand bei Max Finkgräfe und Eric Martel.
Bei den nächsten Spielern der Geißböcke stehen die Zeichen auf Abschied. Der eine steht unmittelbar vor einem Medizincheck, der andere will den nächsten Schritt gehen. Es muss aber kein schnelles Ende sein beim 1. FC Köln: So ist der Stand bei Max Finkgräfe und Eric Martel.
Max Finkgräfe und Eric Martel noch beim gemeinsamen Training
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Wenn Lukas Kwasniok am Montag seine Spieler erstmals zu einem Training um sich versammelt, wird ein Akteur sicher nicht mehr dabei sein. Max Finkgräfe wird den FC verlassen und das ganz offensichtlich noch diese Woche. Schon in den vergangenen Tagen hatte sich der Wechsel zu RB Leipzig angedeutet. Die Sachsen waren etwas überraschend auf den Finkgräfe-Zug aufgesprungen. Bislang waren die TSG Hoffenheim und der VfB Stuttgart die gehandelten Namen, vielleicht sogar noch Eintracht Frankfurt – nun wird es RB Leipzig und wie man hört, auch auf speziellem Wunsch vom Neu-Trainer Ole Werner. Wie der „Kicker“ nun berichtet, haben sich die Seiten weitestgehend geeinigt, der Medizincheck ist offenbar für Mittwoch anberaumt, dann fehlt nur noch die Unterschrift.
Keine Vertragsverlängerung für Martel?
Mit großer Wahrscheinlichkeit wird es diese dann auch am Mittwoch geben. Dem FC winken vier Millionen Euro, mit Boni mehr als fünf. Noch vor einem Jahr galt der Linksverteidiger als die große Entdeckung beim FC. Ein Shootingstar, der in einer enttäuschenden Saison der absolute Lichtblick war. Finkgräfe dominierte die Wahl zum „Golden Boy“, bis er aus der Wertung genommen wurde, bekannte sich mehrfach zum FC und wurde schon als Hector-Nachfolger und künftiger Nationalspieler gehandelt. Ein Jahr später verlässt der Linksverteidiger die Kölner im Frust. Zu wenig Einsatzzeit und damit vermutlich auch verbunden zu wenig Wertschätzung. Ob der 21-Jährige bei RB mehr spielen wird, ist eher unwahrscheinlich. Zumindest scheint es auf den ersten Blick realistischer, sich gegen Leart Pacarada durchzusetzen, als gegen Nationalspieler David Raum. Doch Finkgräfe sucht offenbar die Herausforderung und die in Leipzig.
Dort spielte bekanntlich einst Eric Martel. Der – jetzt ehemalige – U21-Nationalspieler wird aber mit großer Sicherheit nicht nach Sachsen wechseln – zumindest gibt es dafür aktuell keine Anzeichen. Dass der 23-Jährige den FC aber verlassen wird, schon. Wenn auch nicht sofort. Wie bereits berichtet, vermeldete die „Kölnische Rundschau“ am Dienstagabend erneut, dass Martel den aktuellen Vertrag aktuell nicht verlängern werde. Und das führt Thomas Kessler und Co. einmal mehr in die Situation, entscheiden zu müssen, ob man mit einem Spieler, dessen Vertrag im kommenden Sommer ausläuft, in die neue Saison zu gehen. Immerhin wäre der dann wiederum ablösefrei. Die Alternativen heißt: möglichst zeitnaher Verkauf. Doch daran wäre der FC wohl nur bei einer ähnlich überraschenden Ablösesumme wie nun bei Damion Downs interessiert.
Aktuell wäre es also durchaus denkbar, dass Martel tatsächlich noch ein Jahr beim FC bleibt. Allerdings ohne Vertragsverlängerung, dafür mit der Sicherheit im kommenden Sommer ohne große Verhandlungen zwischen zwei Vereinen wechseln zu können. Am kommenden Montag wird Martel beim Training fehlen, der 23-Jährige hat Sonderurlaub. Ob er nochmal am Geißbockheim aufschlägt, wird sich erst in den kommenden Wochen zeigen.
„Es war eine unglaubliche Reise…“ Eric Martel richtet nach EM-Aus emotionale Worte an die Fans
Simon Bartsch
Für Eric Martel und Jan Thielmann endete am Samstagabend der Traum vom Europameistertitel. Gegen England unterlag die deutsche U21 nach Verlängerung. Nun wird auf eine Vertragsverlängerung gehofft beim 1. FC Köln: Eric Martel richtet emotionale Worte an die Fans.
Nach dem EM-Aus stellt sich die Frage, wie es weitergeht mit dem 1. FC Köln: Eric Martel richtet aber erst einmal emotionale Worte an die Fans und verabschiedet sich in den Urlaub.
Eric Martel im Zweikampf im Endspiel der U21-EM gegen England (Foto: Christian Hofer/GettyImages)
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Eric Martel war die Enttäuschung tief ins Gesicht geschrieben, als der Kölner Sechser nach der bitteren Endspiel-Niederlage gegen England in den Katakomben Fragen beantworten musste. Die passenden Antworten schien der Niederbayer nicht zu finden. Denn die Enttäuschung war groß. Die DFB-Auswahl hatte einen 0:2-Rückstand ausgeglichen, das Momentum auf der eigenen Seite und kurz vor Spielende noch die Latte getroffen. Auch in der Verlängerung scheiterten die Spieler von Bundestrainer Antonio Di Salvo noch einmal am Aluminium. England setzte sich 3:2 durch, glücklich, wenn auch nicht unverdient. Und die deutsche Auswahl, die bis dahin sicherlich zu den besseren Mannschaften des Turniers gehörte, ging bekanntlich leer aus.
„Es war eine unglaubliche Reise“
Mit ein paar Tagen Abstand hat sich Martel nun via Instagram zu Wort gemeldet. „Leider haben wir den Pokal nicht mit nach Hause gebracht, aber ich bin so stolz Kapitän dieser fantastischen Mannschaft gewesen zu sein“, schreibt der Sechse des 1. FC Köln. 30 Mal lief Martel für die deutsche U21 auf, davon 19 Mal als Kapitän. Das hat nun ein Ende. Denn mit dem Ende der Europameisterschaft beginnt der neue Zyklus der Junioren und da spielt der 23-Jährige in Zukunft keine Rolle mehr. „Es war eine unglaubliche Reise über zwei Jahre und wir haben es geschafft, bis ins Endspiel ungeschlagen zu bleiben. Diese Niederlage wird uns alle nur stärker machen und uns für unsere weitere Zukunft motivieren“, schreibt Martel weiter. „Jetzt heißt es, wieder Kräfte zu sammeln und die Akkus für die nächste Saison aufzuladen.“
Wo Martel die kommende Saison verbringen wird, ist weiterhin nicht geklärt und wird wohl auch in den kommenden Tagen noch nicht beantwortet sein. Zahlreiche Fans haben den Post des U21-Nationalspielers kommentiert, wünschen sich einen Verbleib beim FC. Der scheint auch tatsächlich möglich, allerdings nicht zwingend mit einer einhergehenden Vertragsverlängerung. Möglich wäre, dass Martel noch eine Spielzeit bleibt und dann im kommenden Sommer ablösefrei gehen wird. Der FC will den Spieler bekanntlich unbedingt halten, würde wohl nur bei einem weiteren unmoralischen Angebot schwach. In welche Richtung Martel tendiert, ist nicht bekannt.