„Es war eine unglaubliche Reise…“ Eric Martel richtet nach EM-Aus emotionale Worte an die Fans

Eric Martel im Zweikampf im Endspiel der U21-EM gegen England
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„Es war eine unglaubliche Reise…“ Eric Martel richtet nach EM-Aus emotionale Worte an die Fans

Für Eric Martel und Jan Thielmann endete am Samstagabend der Traum vom Europameistertitel. Gegen England unterlag die deutsche U21 nach Verlängerung. Nun wird auf eine Vertragsverlängerung gehofft beim 1. FC Köln: Eric Martel richtet emotionale Worte an die Fans.

Nach dem EM-Aus stellt sich die Frage, wie es weitergeht mit dem 1. FC Köln: Eric Martel richtet aber erst einmal emotionale Worte an die Fans und verabschiedet sich in den Urlaub.

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Eric Martel war die Enttäuschung tief ins Gesicht geschrieben, als der Kölner Sechser nach der bitteren Endspiel-Niederlage gegen England in den Katakomben Fragen beantworten musste. Die passenden Antworten schien der Niederbayer nicht zu finden. Denn die Enttäuschung war groß. Die DFB-Auswahl hatte einen 0:2-Rückstand ausgeglichen, das Momentum auf der eigenen Seite und kurz vor Spielende noch die Latte getroffen. Auch in der Verlängerung scheiterten die Spieler von Bundestrainer Antonio Di Salvo noch einmal am Aluminium. England setzte sich 3:2 durch, glücklich, wenn auch nicht unverdient. Und die deutsche Auswahl, die bis dahin sicherlich zu den besseren Mannschaften des Turniers gehörte, ging bekanntlich leer aus.

„Es war eine unglaubliche Reise“

Mit ein paar Tagen Abstand hat sich Martel nun via Instagram zu Wort gemeldet. „Leider haben wir den Pokal nicht mit nach Hause gebracht, aber ich bin so stolz Kapitän dieser fantastischen Mannschaft gewesen zu sein“, schreibt der Sechse des 1. FC Köln. 30 Mal lief Martel für die deutsche U21 auf, davon 19 Mal als Kapitän. Das hat nun ein Ende. Denn mit dem Ende der Europameisterschaft beginnt der neue Zyklus der Junioren und da spielt der 23-Jährige in Zukunft keine Rolle mehr. „Es war eine unglaubliche Reise über zwei Jahre und wir haben es geschafft, bis ins Endspiel ungeschlagen zu bleiben. Diese Niederlage wird uns alle nur stärker machen und uns für unsere weitere Zukunft motivieren“, schreibt Martel weiter. „Jetzt heißt es, wieder Kräfte zu sammeln und die Akkus für die nächste Saison aufzuladen.“

Wo Martel die kommende Saison verbringen wird, ist weiterhin nicht geklärt und wird wohl auch in den kommenden Tagen noch nicht beantwortet sein. Zahlreiche Fans haben den Post des U21-Nationalspielers kommentiert, wünschen sich einen Verbleib beim FC. Der scheint auch tatsächlich möglich, allerdings nicht zwingend mit einer einhergehenden Vertragsverlängerung. Möglich wäre, dass Martel noch eine Spielzeit bleibt und dann im kommenden Sommer ablösefrei gehen wird. Der FC will den Spieler bekanntlich unbedingt halten, würde wohl nur bei einem weiteren unmoralischen Angebot schwach. In welche Richtung Martel tendiert, ist nicht bekannt.

Nach EM-Frust – Diese Szenarien gibt es nun für Eric Martel und den 1. FC Köln

Eric Martel im Spiel des 1. FC Köln
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Nach EM-Frust – Diese Szenarien gibt es nun für Eric Martel und den 1. FC Köln

Mit einer Enttäuschung endet ein starkes Turnier für die FC-Profis der U21-Nationalmannschaft. 2:3 nach Verlängerung hieß es gegen England. Jetzt liegt der Fokus wieder auf der Zukunft, vielleicht auch beim 1. FC Köln: Das sind die Szenarien für Eric Martel.

Mit der 2:3-Niederlage nach Verlängerung ist die U21-Europameisterschaft für Eric Martel und Jan Thielmann beendet und damit auch der Fokus auf das internationale Turnier. Zwar werden die beiden Nachwuchs-Nationalspieler nun ihren Extra-Urlaub antreten, dennoch ist in den kommenden Tagen bis Wochen mit einer Entscheidung bezüglich der Zukunft zu rechnen. Gerade beim Kapitän der DFB-Auswahl wird es spannend für den 1. FC Köln: Das sind die Szenarien für Eric Martel.

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Eine mögliche Variante: Dem Vernehmen nach hat Eric Martel ein sehr gutes Angebot von den Kölnern vorliegen. Und das soll nicht nur lukrativ sein. Martel soll Verantwortung beim FC übernehmen, wird in einer führenden Rolle gesehen. „Wir werden natürlich alles versuchen, um Eric zu halten. Ich glaube, dass wir dieses Jahr eine Mannschaft zusammenstellen können, wo Eric mit dem neuen Trainer noch mal mehr an seinen Themen arbeiten kann“, sagte Thomas Kessler beim Mitgliederstammtisch. Der ehemalige Torhüter betonte, dass der Sechser auch noch Felder habe, bei denen er sich weiterentwickeln könne und da würde der FC genau das richtige Pflaster sein. Tatsächlich soll sich der 23-Jährige einen Verbleib vorstellen können. Allerdings soll es auf Spieler-Seite keine großen Anstalten geben, den Vertrag zu verlängern.

In dem Fall würde Martel zwar noch ein Jahr beim FC bleiben, könnte Köln aber im kommenden Sommer ablösefrei verlassen. Ein Szenario, das die FC-Bosse gerne verhindern oder verändern würden, im Endeffekt aber vermutlich in Kauf nehmen würden. Es sei denn, es gibt das in der Vergangenheit oft kolportierte „unmoralische Angebot“ für den Niederbayern. 

Gibt es schon Interessenten?

Das Worst-Case-Szenario: Bislang ist über mögliche Interessenten nicht wirklich viel bekannt. Vor einigen Wochen brachte der TV-Sender „Sky“ den SC Freiburg auf den Plan. Die Mannschaft aus dem Breisgau spielt in der kommenden Saison europäisch und wäre für Martel sicherlich der nächste logische Karriereschritt. Die „Kölnische Rundschau“ berichtete vor wenigen Tagen, dass Martel intern bereits den Wunsch nach dem nächsten Step hinterlegt habe. Wenn dem so ist, scheint Freiburg eine logische Adresse zu sein. Im vergangenen Jahr soll es im übrigen auch ein loses Interesse aus Frankfurt gegeben haben. Dort würde der 23-Jährige sogar Champions League spielen. Angeblich soll es aber auch ausländische Clubs geben, die zumindest schon einmal vorgefühlt haben.

Beim FC will man mit Martel nur zu gerne verlängern. Der 23-Jährige hat eine Ablöseklausel im Vertrag stehen. Ob diese wirklich schon abgelaufen ist, ist nicht bekannt. Spätestens in der Nacht zum Dienstag ist sie verstrichen. In dem Fall kann Köln frei verhandeln. Eine Ablöse in Höhe von sieben bis acht Millionen Euro erscheint realistisch.

Oder doch die Vertragsverlängerung?

Der Idealfall: Kessler betonte, er würde alles dafür tun, Martel halten zu wollen. Das klingt nach einem besonders lukrativen Angebot. Der Niederbayer fühlt sich beim FC bekanntlich auch wohl, mag die Rolle, die er in der Mannschaft hat und hätte auch nichts dagegen, die Binde beim FC zu tragen. Sollte das Paket stimmen, wäre sogar eine Vertragsverlängerung nicht ausgeschlossen. Allerdings nur, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Im Idealfall unterschreibt der 23-Jährige also einen neuen Vertrag, der dann aber mit großer Sicherheit mit einer Freigabeklausel versehen werden würde. So hätten die Geißböcke auch im kommenden Sommer die Chance, an Martel zu verdienen, wenn der Niederbayer den FC verlassen sollte.

Ausstiegsklausel, Abwanderungsgedanken oder doch Verbleib? Wie geht es weiter mit Eric Martel und dem 1. FC Köln

Eric Martel im Duell gegen Italien
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Ausstiegsklausel, Abwanderungsgedanken oder doch Verbleib? Wie geht es weiter mit Eric Martel und dem 1. FC Köln

Bis Samstag weilt Eric Martel noch bei der U21-EM in der Slowakei. Die Entscheidung über einen möglichen Verbleib oder Abgang beim FC soll erst im Anschluss an das Turnier fallen. Dann allerdings wohl sehr zügig, denn die Verantwortlichen brauchen Planungssicherheit. Wie ist der Stand bei Eric Martel vom 1. FC Köln?

Ist die Ausstiegklausel abgelaufen oder nicht? Gibt es bereits eine Tendenz über eine möglichen Entscheidung des Kölner Spielers? Fragen, die rund um das Geißbockheim immer wieder hochkochen und durchaus unterschiedlich beantwortet werden. Wie ist der Stand bei Eric Martel vom 1. FC Köln?

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Wenn man so will, war die Frage für Lukas Kwasniok dann auch vielleicht ein wenig kurios. Der neue Kölner Trainer sollte sich zu zwei Spielern äußern, die er bislang noch nicht trainiert hat und bei denen tatsächlich nicht klar ist, ob er sie in Zukunft trainieren wird. Eric Martel und Jan Thielmann weilen aktuell bei der U21-Europameisterschaft in der Slowakei, haben am Samstag sogar die Chance, den wohl größten Erfolg ihrer Karriere einzufahren, eben den EM-Titel. Mit dem Triumph würden die beiden Nationalspieler sicherlich auch nochmal an ihrem Marktwert schrauben, sich ins Schaufenster stellen. Vor allem Martel, der bislang als Kapitän immer in der Startelf gestanden hat, abgesehen von dem Duell gegen England in der Vorrunde, in der Bundestrainer Antonio Di Salvo bekanntlich eine B-Elf aufstellte und somit auch Jan Thielmann.

Welche Wahrheit ist die richtige?

Neben der Chance, sich in den Fokus zu spielen, hat das Erreichen des Endspiels auch für den FC einen Begleiteffekt. Denn Martel hatte angekündigt, sich erst nach dem Turnier Gedanken über seine Zukunft zu machen. So stolz die Kölner Verantwortlichen über die Leistung von Martel und Thielmann auch sein werden, in Sachen Planungssicherheit wäre ein früheres Aus auch nicht verkehrt gewesen. Und obwohl die Ansage zu den Zukunftsgedanken von Martel und seinem Berater klar kommuniziert war, kocht das Thema dann doch alle paar Tage wieder hoch. Kein Wunder, der Niederbayer ist einer der absoluten Leistungsträger beim FC, gilt in der Defensive als unersetzbar und in der Mannschaft als unumstrittener Leader. Die Kölner würden ihren Sechser gerne behalten.

Am Donnerstagabend ploppte das Thema wieder auf – und das mit unterschiedlichen Erzählweisen. Während der „Kölner Stadt-Anzeiger“ vermeldete, dass Martels Ausstiegsklausel ausgelaufen sei und sich der Sechser durchaus vorstellen könne, noch ein Jahr in Köln zu bleiben, vermeldete die Rundschau, Martel habe in der Rückrunde intern den Wunsch hinterlegt, sich im Sommer verändern zu wollen und die Ausstiegsklausel laufe noch bis zum 30. Juni, also der Montag nach dem EM-Finale. Welche Wahrheit am Ende des Tages die richtige ist, wissen wohl im Detail ohnehin nur die Beteiligten. Es gibt Anzeichen in beide Richtungen. So wird Thomas Kessler nicht müde zu betonen, dass man alles dafür tun werde, Martel zu behalten, ein weiteres Jahr zu formen. Der Sportdirektor klingt zumindest kämpferisch.

Für den Fall der Fälle

Auf der anderen Seite suchen die FC-Bosse augenscheinlich bereits nach einem Ersatz. Das muss nicht bedeuten, dass ein Wechsel beschlossene Sache ist. Vielmehr ist es erfreulich, dass die Kölner nicht das Risiko eingehen, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden. Stand jetzt würde Martel im übrigen mit einem auslaufenden Vertrag in die anstehende Saison gehen. Ein Umstand, den der FC gerne verhindern würde. Doch der 23-Jährige hat aktuell keinen Grund, zwingend den Vertrag zu verlängern. Sollte Martel bleiben und eben keinen neuen Kontrakt beim FC unterschreiben, dann würde der Sechser im kommenden Sommer ablösefrei gehen können. Dann hätte Lukas Kwasniok den Niederbayern immerhin eine Spielzeit trainiert.

Tom Krauß vor Unterschrift, Robin Fellhauer im Fokus – was heißt das für Eric Martel?

Eric Martel nach dem Spiel gegen Kaiserslautern
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Tom Krauß vor Unterschrift, Robin Fellhauer im Fokus – was heißt das für Eric Martel?

Die Verpflichtung von Tom Krauß steht offenbar kurz bevor, Thomas Kessler soll sich mit Robin Fellhauer unterhalten haben. Der FC rüstet im Zentrum auf. Es ist viel los beim 1. FC Köln: Was sagen die Gerüchte über die Zukunft von Eric Martel aus?

Dem Vernehmen nach ist der Deal mit Tom Krauß so gut wie sicher. Erst am Freitagabend berichtete „Sky“ einmal mehr, dass es nur noch kleinen Details bedarf. Zudem sollen die Kölner auch an Robin Fellhauer interessiert sein. Gerade auf dem Zentrum scheint der Fokus zu liegen beim 1. FC Köln: Was sagen die Gerüchte über die Zukunft von Eric Martel aus?

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Thomas Kessler machte am vergangenen Dienstag keinen besonders großen Hehl daraus, dass er kein großer Freund des Transfer-Journalismus ist. Der Sportdirektor betonte, dass nicht immer alles der Wahrheit entspreche, was da in die Tasten gehauen werde. Wie viel Wahrheit am Ende des Tages an den Gerüchten wirklich dran war, wird sich wohl sicher nur an den „Done Deals“ messen lassen. Die geplatzten Transfers werden nur selten öffentlich gemacht. Aktuell verdichten sich die Hinweise, dass es bis zu einer Verpflichtung von Tom Krauß zumindest keiner großen Distanz mehr bedarf. Der Deal befindet sich wohl in den finalen Zügen. Eine Einigung zwischen Verein und Spieler ist wohl getroffen, nun gehen die Verhandlungen zwischen den betroffenen Vereinen wohl weiter. Dass sich Thomas Kessler darüber hinaus mit Elv-Kapitän Robin Fellhauer getroffen haben soll, berichten mittlerweile auch mehrere Quellen unabhängig.

Treffen mit Fellhauer ein Fingerzeig?

Dieses Treffen soll am Donnerstag stattgefunden haben. Also zu einem Zeitpunkt, zu dem die Einigung mit Krauß bereits erfolgt sein dürfte. Und das wirft nicht nur in den Sozialen Medien Fragen auf. Dass die Kölner einen weiteren Sechser verpflichten wollen, war bekannt. Und dürfte unabhängig von möglichen Wechsel-Absichten eines Eric Martel ein Thema sein. Doch in dieser Konstellation könnte es im Zentrum zu langen Gesichtern kommen. Denn der FC hat mit Denis Huseinbasic einen weiteren zentralen Mittelfeldspieler an Bord und mit Fayssal Harchaoui einen jungen Nachwuchsspieler im Verein, der sich vielleicht auch Hoffnungen auf die ersten Profiminuten macht. Zum Kader gehört aktuell mit Jacob Christensen sogar noch ein weiterer Sechser, dessen Verbleib in Köln allerdings alles andere als sicher ist. Immer vorausgesetzt Isak Johannesson ist als offensiverer Part eines Mittelfeld-Gebildes verpflichtet worden.

Es ist ziemlich viel los im Kölner Mittelfeld und das würde sich durch eine Verpflichtung von Robin Fellhauer nun mal nicht ändern. Der 27-Jährige wird auch mit anderen Vereinen in Verbindung gebracht und von einem möglichen Deal kann noch lange keine Rede sein. Dennoch wird das Treffen zwischen Kessler und dem Spieler dann doch als ein interessantes Zeichen bei vielen Fans gewertet. Ist dieses Vorgehen etwa ein Fingerzeig in welche Richtung die Entscheidung bei Eric Martel fallen könnte? Das ist durchaus möglich, aber nicht zwingend gesagt. In erster Linie wäre es vom FC hoch unprofessionell und zudem auch recht riskant, sollten sich die Kölner Verantwortlichen nicht frühzeitig um einen potenziellen Martel-Ersatz umsehen. Denn Martel wird sich erst nach der U21-EM über seine Zukunft äußern. Je nachdem wie weit die DFB-Auswahl kommt, kann das unmittelbar vor dem Trainingsauftakt der Kölner passieren.

Wie geht es weiter mit Eric Martel?

Die Konkurrenz ist in Teilen weitaus entscheidungsfreudiger, muss eventuell dringender auf Kaderlücken reagieren. Es ist also durchaus sinnvoll, die Gespräche möglichst früh zu führen. Bei Fellhauer kommt nun auch noch eine Ausstiegsklausel hinzu, die bis zum 30. Juni gezogen werden muss. Theoretisch spricht je nach taktischer Ausrichtung ja auch nichts dagegen, weitere Mittelfeldspieler im Kader zu haben. Etwa mit einer Doppelsechs plus defensiven Achtern. Das würde aber nicht dem Spielstil von Lukas Kwasniok entsprechen. Zudem wäre die Frage, ob die Geißböcke für die Möglichkeit einer eher unwahrscheinlichen taktischen Variante Transfergeld lassen würden. So kann die aktuelle Transfer-Entwicklung durchaus ein Fingerzeig im Fall Martel sein.

Der Sechser will sich nach Aussage des Beraters eben „auch“ mit dem FC zusammensetzen. Das heißt wohl, dass es auch andere Clubs in der Verlosung und damit auch eine Gesprächsbereitschaft über einen Wechsel gibt. Alles andere wäre aber auch erstaunlich, schließlich gilt Martel als einer der besten Sechser der Liga. Der nächste Karriereschritt steht unmittelbar bevor. Beim FC hätte man gerne, dass Martel diesen beim FC macht. Nur liegen Wunsch und Realität bekanntlich schon mal ein Stück weit auseinander. Und so ist es kein Wunder, dass sich der FC mit potenziellen Kandidaten unterhält. Immerhin sind ja auch noch ganz andere Namen im Gespräch. Mit den daraus entstehenden Gerüchten wird Thomas Kessler leben müssen.


Verliert der 1. FC Köln seinen Leader? Der SC Freiburg nimmt Eric Martel ins Visier

Eric Martel und Linton Maina
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Verliert der 1. FC Köln seinen Leader? Der SC Freiburg nimmt Eric Martel ins Visier

Aktuell heißt das Ziel Titelgewinn bei der U21-EM. Doch schon bald wird sich Eric Martel wieder auf den Liga-Alltag konzentrieren müssen. Für welchen Club ist dabei aber offen. Den Vertrag beim FC hat er noch nicht verlängert und die ersten Konkurrenten klopfen schon an. Der SC Freiburg ist an Eric Martel interessiert.

Bleibt er oder geht er? Der FC droht einen seiner absoluten Leistungsträger zu verlieren. Der Sechser ist zumindest ein begehrtes Ziel. Der SC Freiburg ist an Eric Martel interessiert.

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Wenn es nach Thomas Kessler geht, besteht kaum ein Zweifel, wo Eric Martel in der kommenden Spielzeit am besten aufgehoben ist. Beim Mitgliederstammtisch sprach der 39-Jährige davon, Martel „ein Paket zu bauen“, dass nicht nur finanziell den Erwartungen entsprechen sollte. Kessler habe bei dem Sechser auch noch Entwicklungsfelder ausgemacht und die würde der 23-Jährige doch am besten beim FC angehen, so der Tenor. Der FC ist bereit, sich für den eigentlichen Leader der Mannschaft zu strecken. „Wir werden alles versuchen, um Eric zu halten“, sagte Kessler kämpferisch, schob dann aber doch ein wenig einschränkend hinterher: „Aber auch da reguliert der Markt die Preise und es muss von Eric aber auch eine sportliche Überzeugung geben.“

Fünf Millionen Euro Ablöse

Heißt wohl, ab einer gewissen Summe würden die Kölner Verantwortlichen ins Grübeln kommen und Martel muss seine sportliche Herausforderung weiter in Köln sehen. Beim FC wäre man sicherlich mit einer Vertragsverlängerung inklusive Ausstiegsklausel bei entsprechender Freigabesumme sehr zufrieden. Doch die steht nach wie vor in den Sternen. Denn Martel wolle erst die EM in der Slowakei abwarten, hieße es von Spieler und Berater. Das wird in Köln natürlich respektiert. Doch viel Zeit bleibt den Kölner Verantwortlichen dann nicht mehr, um auf einen Abgang schnell und vor allem adäquat zu reagieren. Die deutsche U21 hat das Viertelfinale der EM erreicht, wird in der kommenden Woche also noch beim Turnier dabei sein. Es könnte bis Anfang Juli weitergehen, dann steht schon der Trainingsauftakt beim FC an.

Martels Berater Michael Reschke erklärte vor wenigen Wochen bei Sky, dass man sich „auch“ mit dem FC zusammensetzen werde. Auch bedeutet in dem Zusammenhang, dass es noch mehr Gespräche geben wird. Unter anderem bringt die „Sport Bild“ nun den SC Freiburg ins Spiel. Das Team aus dem Breisgau soll Martel auf dem Schirm haben und würde den interessanten Faktor Europa League mitbringen. Zudem hätte der Sechser durchaus eine realistische Chance, sich beim Sportclub durchzusetzen. Das Preisschild beziffert die „Sport Bild“ auf fünf Millionen Euro. Doch es wird sicher nicht bei Freiburg als Interessent bleiben. Im vergangenen Sommer soll auch Eintracht Frankfurt interessiert gewesen sein. Ob es eine Anfrage gegeben hat, ist offen. Fakt ist, sollte Martel nicht verlängern, würden die Kölner nur jetzt finanziell profitieren.

Und der FC benötigt frisches Geld, will sich noch auf zahlreichen Positionen verbessern. Ob es Martel aber der richtige Spieler ist, um Ablösesummen zu generieren, ist eine andere Frage.

Geplatzte Innverteidiger-Transfers beim 1. FC Köln: Warum die Suche nun schwer wird

Thomas Kessler wirkt nachdenklich
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Geplatzte Innverteidiger-Transfers beim 1. FC Köln: Warum die Suche nun schwer wird

Mit Bernardo und Jordan Torunarigha haben dem FC zwei Wunsch-Innenverteidiger abgesagt, die zudem auch noch ablösefrei zu haben gewesen wären. Von daher ist es eher unwahrscheinlich, dass Thomas Kessler für diese Position die Schatulle weit öffnen wird. Der Markt scheint nicht einfach. Der 1. FC Köln steht vor einer schweren Innenverteidiger-Suche.

Einige Namen wurden gehandelt, die ersten sind schon raus, andere mehr als unwahrscheinlich. Der 1. FC Köln steht vor einer schweren Innenverteidiger-Suche – und das aus verschiedenen Gründen.

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Der Medizincheck war für Mittwoch anberaumt, dann erfolgte die Unterschrift. Jordan Torunarigha wird nicht zum 1. FC Köln wechseln, der Innenverteidiger spielt künftig bei der Konkurrenz aus Hamburg. Dem FC geht damit ein Bundesliga erfahrener Abwehrspieler durch die Lappen, der zudem noch ablösefrei zu haben gewesen wäre. Nun muss Thomas Kessler ein anderes Puzzlestück finden, das in den Kader passt. Sowohl sportlich als auch finanziell. Die Kölner schauen sich dem Vernehmen nach nach einem Linksfuß um. Einen Innenverteidiger, der allerdings polyvalent einsetzbar ist, möglicherweise also auch auf der Außenbahn aushelfen kann. Bundesliga-Erfahrung wäre sicherlich auch ein Attribut, das dem Neuzugang gut zu Gesicht stehen würde. Und dann ist da eben noch die Finanzierung. Torunarigha wäre eben ablösefrei gewesen.

Kessler muss einen anderen Schlüssel finden

Das gleiche gilt für Bernardo, der ebenfalls auf der Kölner Liste gestanden haben soll. Der Vertrag des Brasilianers läuft auch Ende des Monats aus. Doch der Abwehrspieler hat bereits bei der TSG Hoffenheim unterschrieben, ist vom Markt. Nun muss der Kölner Sportdirektor möglicherweise Geld in die Hand nehmen, das er an anderer Stelle geplant hat. Und damit wird das jüngste Transfergerücht dann doch wieder ein sehr unwahrscheinliches. Terry Yegbe wurde von der „Kölnischen Rundschau“ ins Spiel gebracht. Allerdings mit dem Hinweis, dass der FC bei der Beobachtung von Besfort Zeneli bei Elfsborg eben auch einen weiteren Spieler beobachtet haben könnte. Etwa den Innenverteidiger. Zumindest der zweite Scoutingbesuch der FC-Scouts wird aber bei Yegbe ziemlich unzufriedenstellend verlaufen sein.

Der 24-Jährige, der ein Mal für Ghana in der A-Nationalmannschaft auflief, hatte sich nach einer halben Stunde verletzt, wurde zur Halbzeit ausgewechselt. Einen richtigen Eindruck werden sich die Beobachter in diesem Spiel jedenfalls nicht gemacht haben können. Im vergangenen Winter scheiterten Transferverhandlungen mit diversen englischen Clubs, aber wohl auch mit Union Berlin und dem SC Freiburg und das an der Ablöse-Vorstellung der Schweden. Zwischen sechs und sieben Millionen Euro soll der Erstligist für den Innenverteidiger verlangt haben, selbst für die Clubs der Premier League zu viel. Bis Ende 28 ist Yegbe an Elfsborg gebunden. Der Spieler gehört zum absoluten Stammpersonal, ist ein gefeierter Publikumsliebling. Aktuell gibt es wenig Gründe, den Spieler ziehen zu lassen. Es sei denn, ein Interessent öffnet die Schatulle dann doch ziemlich weit. Eine Leihe ist jedenfalls aus schwedischer Sicht ziemlich sinnfrei.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Riedel oder Brackelmann weiterhin ein Thema?

Zu den weiteren gehandelten Namen gehört Clemens Riedel. Der Kapitän des SV Darmstadt ist in der Bundesliga heiß begehrt. Neben dem FC soll vor allem Borussia Mönchengladbach ernst machen. Der Abwehrspieler würde zwar dem Anforderungsprofil der Kölner nicht so recht entsprechen, wäre aber dennoch eine Verstärkung. Allerdings haben die Interessenten den perfekten Zeitpunkt für eine Verpflichtung verpasst. Bis Ende Mai hätte Riedel eine Ausstiegsklausel ziehen können, dann hätte die Ablöse laut „kicker“ rund zwei Millionen Euro betragen. Nun ist die Ablösesumme frei verhandelbar. Immerhin spricht die Kürze des Vertrags nicht für eine zu hohe Summe. Die soll es wiederum für Lucas Monzón zu bezahlen geben. Der Brasilianer wurde von „fussballeuropa.com“ genannt, der Kölner hätten den Spieler beobachtet, heißt es.

Ein überraschender Weitblick Richtung Südamerika, der – wenn denn etwas dran ist – vielleicht noch in Zusammenhang mit Gerhard Struber zu setzen wäre, der Monzón einst trainierte. Dem Vernehmen nach will Monzóns Club Racing Club Montevideo fünf Millionen Euro Ablöse kassieren. Auch das eine sehr hohe Ablöse für einen Spieler, der auf kaum europäische Erfahrung zurückblickt, dessen Marktwert bei 800.000 Euro liegt und für eine Position, die eigentlich mit einem ablösefreien Spieler besetzt werden sollte. Calvin Brackelmann wäre aktuell wohl der günstigste Spieler der gehandelten Innenverteidiger-Kandidaten. Der Abwehrspieler des SC Paderborn ist auch Linksfuß, hat Gardemaße und wäre für rund eine Millionen Euro zu haben. Allerdings stellt sich die Frage, ob der 25-Jährige eine tatsächliche Kaderverstärkung der Innenverteidigung wäre.

Die Optimallösung scheint bei den gehandelten Namen jedenfalls nicht dabei zu sein. Im Winter wurde bekanntlich gleich mehrfach Lösung B aus dem Hut gezaubert. Magisch war es bislang noch nicht.


Damion Downs feiert Länderspieldebüt, Zukunft beim 1. FC Köln weiter ungewiss

Damion Downs feiert A-Länferspieldebüt
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Damion Downs feiert Länderspieldebüt, Zukunft beim 1. FC Köln weiter ungewiss

Seit Mittwochmorgen gibt es einen neuen Nationalspieler beim 1. FC Köln: Damion Downs feiert für die US-Auswahl sein Länderspieldebüt in der A-Nationalmannschaft. Es war allerdings eins, das er sich sicherlich anders vorgestellt hat.

Schon in der vergangenen Woche hatte er auf diesen Moment gewartet, nun folgte er in der Nacht zum Mittwoch für den Stürmer des 1. FC Köln: Damion Downs feiert mit der amerikanischen Auswahl sein Länderspieldebüt gegen die Schweiz.

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Die Naitonalmannschaft der USA hat die Generalprobe für den Golden Cup verpatzt. 0:4 unterlag die Mannschaft von Mauricio Pochettino der Naitonalmannschaft der Schweiz. Schon in der ersten Halbzeit machte die Nati alles klar, ging mit dem Vier-Tore-Vorsprung in die Kabine. Nach dem Wechsel gab es dann für einen US-Box doch noch eine positive Nachricht. Damion Downs hat sein A-Länderspieldebüt gefeiert. Der Stürmer des 1. FC Köln hatte im vergangenen Jahr noch in der U20-Nationalmannschaft des DFB gestanden. Seitdem gab es offenbar ein Gerangel um den Stürmer, das der amerikanische Verband offenbar für sich entschieden hat. Downs wurde spät eingewechselt und konnte kaum noch Akzente setzen. Die Premiere in der A-Auswahl ging also gründlich daneben.

Wie geht es weiter mit Damion Downs?

Doch schon in der kommenden Woche kann es besser werden. Dann stehen die ersten Begegnunge des Goldcup auf dem Spielplan. Am Montag steht die Begegnung gegen Trinidad Tobago an, es folgt die Partie gegen Saudi Arabien sowie gegen Haiti. Das Finale findet am 7. Juli statt. Zu diesem Zeitpunkt dürfte sich der FC bereits in der Vorbereitung auf die kommende Spielzeit befinden. Dem Vernehmen nach starten die Geißböcke Anfang Juli. Ob Downs dann dabei ist, hängt aber eben nicht nur vom Abschneiden der US-Auswahl ab. Denn die Zukunft des Angreifers ist nach wie vor nicht final geklärt. Zwar hat Downs Vertrag bis 2026, diesen aber noch nicht verlängert. Und das, obwohl sich die FC-Bosse für den Stürmer dem Vernehmen nach ordentlich gestreckt haben.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Der Vertrag liegt dem Torjäger jedenfalls vor und auch eine recht komfortable Ausgangsposition im Kader. Denn neben Ragnar Ache sollte Diowns vorerst einmal gesetzt sein. Sollte der Stürmer den Kontrakt aber nicht verlängern, deuten die Zeichen ganz stark auf Abschied. Stand jetzt liegt der Fokus ohnehin auf dem Golden Cup.


Wie geht es weiter mit Eric Martel beim 1. FC Köln? „Keine konkreten Wechselabsichten“

Eric Martel vom 1. FC Köln
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Wie geht es weiter mit Eric Martel beim 1. FC Köln? „Keine konkreten Wechselabsichten“

Auch wenn es in den vergangenen Tagen ein wenig ruhiger in Sachen Transferaktivitäten geworden ist, treiben die FC-Bosse die Kaderplanung weiter voran. Im Fokus stehen auch die Vertragsverlängerungen einiger Leistungsträger, die der FC gerne halten würde. So wie bei den beiden U21-Nationalspielern, die am Donnerstag in die Europameisterschaft starten. Wie geht es weiter mit Eric Martel beim 1. FC Köln?

Mit dem Duell gegen Slowenien starten Jan Thiemann und Eric Martel am Donnerstag in die U21-EM. Wie danach der Plan für die beiden FC-Profis aussieht, ist noch offen. Zuletzt wurde bereits über den Abgang des Kölner Sechsers spekuliert. Wie geht es weiter mit Eric Martel beim 1. FC Köln?

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Im slowakischen Modra startet aktuell die Mission Wiedergutmachung. Die deutsche U21-Nationalmannschaft arbeitet auf dem Trainingsplatz, bereitet sich auf das Turnier vor, das am Donnerstag mit dem Spiel gegen Slowenien und Jaka Potocnik für die DFB-Auswahl beginnt. Für den Trainer und einige Aktive heißt es, die Enttäuschung des Sommers 2023 wettzumachen. Auch zwei FC-Profis waren damals dabei, als das Turnier schon mit dem Ende der Gruppenphase für die deutschen Kicker beendet war. Neben Spielern wie Tom Krauß, Yann Bisseck oder Angelo Stiller liefen auch Denis Huseinbasic und Eric Martel auf. Jan Thielmann hatte sich nur wenige Wochen zuvor verletzt, fiel ausgerechnet beim Endturnier aus. Für Martel und Thielmann bietet sich nun die Chance, der Wiedergutmachung.

Die Zukunft ist noch ungeklärt

Und die beiden FC-Profis sind ja auch so ein wenig Experten auf diesem Gebiet. Im vergangenen Sommer gehörten die Kölner zu jenen Spielern, die den Verein durchaus hätten verlassen können, aber blieben. Eben auch, um Wiedergutmachung zu betreiben. Der bittere Abstieg sollte wieder begradigt werden, so das Credo der meisten Leistungsträger, die dann im Sommer tatsächlich den Wiederaufstieg feiern durften. Ob die beiden aber nach dem Turnier auch weiterhin für den FC auflaufen werden, ist aktuell fraglich. Thielmann soll angeblich in den Fokus von RB Leipzig geraten sein, Martel dürfte ebenfalls auf so manchem Zettel der Konkurrenz stehen. Beide Akteure haben noch bis 2026 Vertrag, beide wären im aktuellen Konstrukt aber nur noch in diesem Sommer gegen eine marktgerechte Ablöse zu verkaufen.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Und angesichts der zahlreichen Namen, die zuletzt mit dem FC in Verbindung gebracht wurden, würde ein Wechsel des Sechsers alles andere als überraschend kommen. Martel hat einen großen Markt, der FC scheint sich auf das Worst Case Szenario mit Spielern wie Tom Krauß vorzubereiten. „Wir haben klar abgesprochen, dass wir die U21-EM erst einmal abwarten wollen“, sagte Martels Berater Michael Reschke am Dienstag bei Sky Sport. „Ich hatte noch ein längeres sehr nettes Gespräch mit Thomas Kessler. Wir werden uns auf jeden Fall auch mit den Kölnern zusammensetzen, wenn die U21-EM vorbei ist.“ Klingt so, als sie die Tor am Geißbockheim auch weiterhin für den Niederbayer geöffnet. Kein Wunder, Martel fühlt sich beim FC wohl, ist einer der absoluten Leader, vielleicht so etwas wie der heimliche Kapitän.

Auf der anderen Seite würde der 23-Jährige sicherlich gerne den nächsten Schritt auf der Karriereleiter gehen. Und die Kölner können wiederum frisches Geld für weitere Investitionen gebrauchen. Wie viel, ist Verhandlungssache. Eine festgeschriebene Ablösesumme von zehn Millionen Euro soll dem Vernehmen nach verstrichen sein. Tatsächlich scheint es so, als sei die Zukunft des Mittelfeldspielers wirklich in alle Richtungen noch offen. „Er hat noch einen Vertrag beim FC, die Kölner sind gerade aufgestiegen. Er ist eine absolute Säule da“, so Reschke weiter. „Es gibt jetzt keine konkreten Wechselabsichten.“ Vielleicht gar nicht, vielleicht noch nicht.


Kesslers schwerste Aufgabe: Ist Eric Martel für den 1. FC Köln überhaupt zu halten?

Eric Martel nach dem Spiel gegen Kaiserslautern
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Kesslers schwerste Aufgabe: Ist Eric Martel für den 1. FC Köln überhaupt zu halten?

Mit konstant guten Leistungen gehörte Eric Martel in dieser Saison zu den besten Spielern der 2. Bundesliga. Das weckt Interesse und der Vertrag des Sechsers läuft im Sommer 2026 aus. Das dürfte nicht nur den FC-Bossen bekannt sein. Ist Eric Martel für den 1. FC Köln überhaupt noch zu halten?

Es könnte eine der schwersten Aufgaben für den neuen Sportdirektor werden. Leistungsträger, Stammspieler, sicherlich begehrt: Ist Eric Martel für den 1. FC Köln zu halten?

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Eric Martel konnte dann irgendwann nicht mehr an sich halten. Die Tränen flossen. Vermutlich ein Ausdruck der Erleichterung. Kein Wunder, nach dieser Saison. Nach den vergangenen Wochen wird am Sonntag viel von den Spielern des 1. FC Köln abgefallen sein. Am Mittwoch wirkte der Mittelfeldspieler bereits viel entspannter, als er sich aus seinem Urlaub per Video der Pressekonferenz der U21 der Nationalmannschaft zuschaltete. Er habe mal lange geschlafen, sagte Martel lächelnd und erklärte dann, dass er sich auf das bevorstehende Event freue. Am Montag geht es für den Kapitän des deutschen Nachwuchses bereits weiter. Dann beginnt die Vorbereitung auf die Europameisterschaft, die im Juni stattfindet und auf die er sich also sehr freue.

Auf Skhiris Spuren?

So richtig überraschend kam die Nominierung nicht daher. Eric Martel ist in der U21 gesetzt. Das ist angesichts der konstant guten Leistungen des Mittelfeldspielers in Köln alles andere als überraschend. Angesichts der Leistungen und der Statistiken. Martel gewann nach Fisnik Asllani die zweitmeisten Zweikämpfe der Liga, kommt in den direkten Duellen demnach auf eine starke Quote von weit über 60 Prozent und ist damit mannschaftsintern auch hier top – genauso wie in den abgespulten Kilometern und das, obwohl Martel bekanntlich eine Menge der Begegnungen unter Gerhard Struber in der Innenverteidigung aushalf. Gerade in jenen Begegnungen bewies der Niederbayer, dass er also polyvalent einsetzbar ist. Zweifelsohne ist der 23-Jährige einer der besten Spieler der vergangenen Zweitliga-Saison gewesen.

Und wenn man so will, ist Martel vielleicht auch so etwas wie der heimliche, der zweite Kapitän der Kölner. Ein ruhiger Leader, der kein Scheinwerferlicht braucht, der in den Spielen vielleicht nicht immer auffällt, aber immer da ist, Löcher stopft. Zumindest damit hat er ein wenig von Ellyes Skhiri, dem bekanntlich lange in Köln nachgetrauert wurde. Es fehlt die Torgefahr, die er am letzten Spieltag dann doch mal ausgestrahlt hat – sonst wäre Martel schon im zarten Alter von 23 Jahren sehr komplex. Und das macht den Spieler natürlich interessant – sehr interessant. Schon im vergangenen Sommer soll es Interessenten gegeben haben. Dem Vernehmen nach auch ein Bundesligist, der damals für den europäischen Wettbewerb plante. Ehrlich gesagt wäre es schon sehr verwunderlich, wenn nicht erneut andere Clubs, sogar internationale, anklopfen würden.

„Wir setzen uns danach zusammen“

Der FC will Martel natürlich halten. In den vergangenen Wochen war die Erzählweise, dass Martel bei einem verpassten Aufstieg nicht zu halten sei. Die Wahrheit ist, zwar hat sich die Situation durch die Rückkehr in die Bundesliga verbessert, doch ein Verbleib ist nach wie vor alles andere als sicher, noch nicht einmal zwingend wahrscheinlich. Martel könnte mit seinen 23 Jahren den nächsten Schritt gehen. „Bei Eric ist es so, dass er sich voll auf den Aufstieg fokussiert hat. Das hat man in seinen Leistungen auch gesehen“, sagte Martels Berater Michael Reschke am Mittwoch bei einem Talk des „Express“ und des „Kölner Stadt-Anzeiger“. „Jetzt fährt er zur U21, wo er Kapitän ist. Wir setzen uns danach zusammen und geben bis dahin keine Wasserstandsmeldungen ab.“

Und bei der EM bekommt Martel die Chance, sich auch auf internationaler Bühne zu präsentieren. Die Bühne des internationalen Nachwuchses, die Scouts aus aller Welt besonders gerne besuchen. Martel wird im Fokus stehen. Und sollte Thomas Kessler tatsächlich erst nach dem Turnier die Chance bekommen, mit dem Spieler zu sprechen, dann könnten bereits ganz andere Kaliber vor der Tür stehen. Fakt ist, der Vertrag des 23-Jährigen läuft im Sommer 26 aus. Heißt: Wollen die Geißböcke eine marktgerechte Ablösesumme kassieren, ist ein Verkauf in diesem Sommer wahrscheinlich – so lange Martel eben nicht verlängert. Der neue Sportdirektor dürfte gerade bei Martel aktuell vor seinem Masterpiece stehen. Der Ausgang scheint ungewiss.

Dabei ist noch nicht einmal klar, ob es vielleicht schon eine Tendenz gibt. Keine Wasserstandsmeldung abgeben, heißt bekanntlich nicht, dass es nicht schon längst eine Meldung gibt. Genauso wenig, dass es keine gibt. Alles scheint möglich. Allerdings gibt es nicht wenige Fans, die in den Tränen von Martel bereits einen Hauch Abschied gesehen haben wollen.

Innenverteidigung oder Sechs? Eric Martel ist beim 1. FC Köln der „Hybridspieler“

Nach überstandenem Infekt kehrt Timo Hübers wieder zurück in den Kader der Kölner, vielleicht sogar in die Startelf. Zumindest in der Theorie könnte dafür der etatmäßige Sechser wieder eine Kette nach vorne rücken. Doch Gerhard Struber sieht den 22-Jährigen in einer besonderen Rolle beim 1. FC Köln: Eric Martel ist der Hybridspieler des FC.