Knappes Ergebnis: Marvin Schwäbe zum Spieler des Monats April gewählt

Wieder ein sicherer Rückhalt: Marvin Schwäbe
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Knappes Ergebnis: Marvin Schwäbe zum Spieler des Monats April gewählt

So wirklich überrascht die Wahl des Kölner Keepers nicht. Denn der 31-Jährige befindet sich in einer anhaltenden Top-Form und sichtete zuletzt so manchen Punkt beim 1. FC Köln: Marvin Schwäbe wird Spieler des Monas April.

Als Rückhalt der Mannschaft und Fels in der Brandung ist Marvin Schwäbe einer der konstanten Leistungsträger bei den Geißböcken und damit maßgeblich an den eingefahrenen Punkten beteiligt.

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Die Wahl zum Spieler des Monats vom 1. FC Köln hat einen Sieger – und der heißt Marvin Schwäbe. Der Kölner Keeper wurde von den Fans des Clubs zum Spieler des Monats April gekürt und bekam am Rande der Trainingseinheit zur Vorbereitung auf das Duell gegen den 1. FC Heidenheim den goldenen Geißbock überreicht. In der offiziellen App des 1. FC Köln stimmten die Fans ab und hoben Schwäbe mit 33 Prozent der Stimmen auf Rang eins. Reichlich knapp. Denn auf dem zweiten Platz reiht sich Jakub Kaminski mit lediglich 29 Stimmen weniger ein. Die weiteren Plätze belegten Luca Waldschmidt mit 22 Prozent und Said El Mala mit 12 Prozent der Stimmen.

Auszeichnung für überzeugende Leistungen

Die Auszeichung hatte sich Schwäbe unter anderem für seine Leistungen im Auswärtsspiel gegen den FC St. Pauli verdient. Dabei war der Kölner Torhüter bereits gegen Eintracht Frankfurt einer der Gewinner auf dem Platz. Denn der 31-Jährige hatte trotz zweier Gegentreffer maßgeblich zum Punktgewinn beigetragen. Gegen Bremen bekam Schwäbe die Woche drauf nicht ganz so viel zu tun, hielt den Kasten aber abgesehen von einem verwandelten Elfmeter sauber.
Immer wieder wurde die Kölner Nummer Eins in der Vergangenheit als der Rückhalt der Geißböcke gesehen, als mentaler Fels in der Brandung. Doch auch rein statistisch lässt sich die Leistung des Keepers sehen. Vor allem im Duell gegen St. Pauli.

Denn am Ende der Begegnung stand trotz eines gegnerischen xGoals-Wert von 2,3 nur ein Gegentreffer und die Geißböcke nahmen einen Punkt aus der Hansestadt mit nach Köln. Gegen Pauli war dabei alleine der Reflex gegen Andréas Hountondji Gold wert. Der Stürmer hatte Cenk Özkacar mit einer einfachen Drehung stehen lassen und den Ball aus kurzer Distanz aufs Tor gebracht. Schwäbe fuhr mit einem bemerkenswerten Reflex noch den Fuß aus, hielt somit zunächst die Null. Schwäbe parierte einige weitere Abschlüsse, unter anderem einen von Lars Ritzka aus kurzer Distanz. Nur zwei Mal hatte der Kölner Keeper das Nachsehen. Zunächst rettete Marius Bülter für den seinen Torhüter auf der Linie, beim Tor von Karol Mets nach einer Ecke war Schwäbe chancen- und demnach auch schuldlos.

Gegen den 1. FC Heidenheim am Sonntag kann der Keeper dann das nächste Mal beweisen, dass er die Auszeichnung nicht umsonst in den Händen hält.

In guter Form zur rechten Zeit: Starker Rückhalt als Zünglein an der Waage?

Entscheidender Faktor? Marvin Schwäbe ist der starke Rückhalt bei den Geißböcken
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In guter Form zur rechten Zeit: Starker Rückhalt als Zünglein an der Waage?

Gegen Eintracht Frankfurt hielt der Keeper trotz zweier Gegentreffer den wichtigen Punkt fest und war wieder ein sicherer Rückhalt im Abstiegskampf des 1. FC Köln: Marvin Schwäbe ist wieder einmal zur rechten Zeit der starke Rückhalt.

Gegen Eintracht Frankfurt bewies Marvin Schwäbe einmal mehr, dass er einer der besten Keeper der Liga ist. In dieser Form könnte er ein entscheidender Faktor im Kampf um die Klasse sein.

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Keine drei Minuten benötigten Jonathan Burkardt und Arnaud Kalimuendo um Frankfurt gegen den FC auf die Erfolgsspur zu bringen. Der Doppelschlag nach etwas mehr als einer Stunde traf die Geißböcke empfindlich und spätestens zu diesem Zeitpunkt deutete nicht mehr so wirklich viel auf einen Punktgewinn der Kölner hin. Dabei hatte der FC die Begegnung bei den Hessen lange offen gehalten, besaß ebenfalls die Chance auf die Führung. Auch, weil die Geißböcke mit Marvin Schwäbe einen besonders starken Rückhalt im Team hatten. Gegen Hugo Larsson parierte der Keeper früh einen Distanzschuss, stand beim Alleingang von Kalimuendo sicher und hielt die Kugel nach einem artistischen Versuch von Arthur Theate fest. Der Kölner Torhüter war in den ersten 45 Minuten sicherlich der beste FC-Spieler.

Gut im Vergleich der Kellerkinder

Beim Doppelschlag im zweiten Abschnitt war der 30-Jährige machtlos, gerade in der Schlussphase aber auch entscheidend am Punktgewinn beteiligt. Und das eben nicht zum ersten Mal in dieser Saison – wie beispielsweise beim letzten Erfolg in dieser Spielzeit gegen Wolfsburg im Februar, als die Wölfe in der Schlussphase nah am Ausgleich waren. Nach dem gegnerischen xGoals-Wert hätte der FC in dieser Saison 46 Gegentore fangen dürfen, es sind 49. Bedeutet: Schwäbe kassierte drei Treffer mehr, als es die Qualität der gegnerischen Torchancen prophezeien ließ. Kein Spitzenwert, aber im Vergleich zu den weiteren Abstiegskandidaten ein sehr guter. Wolfsburg und Bremen haben beispielweise neun Treffer mehr gefangen als es der xGoals-Wert hätte annehmen lassen. Bei Gladbach sind es acht und bei Heidenheim immerhin vier. Einzig St. Pauli weist von den Kellerkindern einen ausgeglichenen, der HSV sogar einen extrem negativen Wert vor. Die Rothosen kassierten zehn Tore weniger als erwartet (Topwert der Liga).

WM kein Thema

Mit 87 abgewehrten Torschüssen gehört Schwäbe auch in dieser Bilanz zu den besseren der Liga, wenn auch die Fangquote der „festgehaltenen Bälle“ mit 25 Prozent eine eher unterdurchschnittliche ist. Dennoch wähnten nicht wenige Kölner Fans Schwäbe auch in dieser Saison immer mal wieder im Dunstkreis der Nationalmannschaft. „Natürlich würde ich mich dann unfassbar freuen, es wäre eine Ehre, für Deutschland spielen zu dürfen oder mit dabei zu sein“, sagte der 30-Jährige. „Es sind viele Torhüter auch ein Stück weit vor mir.“ Daran werden auch die kommenden Spiele eher wenig ändern können. Gerade auf der Keeper-Position hat Julian Nagelsmann ohnehin die Qual der Wahl. Und aktuell deutet wohl mehr darauf hin, dass es für Schwäbe eine Art Déjà-vu geben könnte. Der Bundestrainer würde sich wohl eher für Jonas Urbig als für den aktuellen Kölner Keeper entscheiden.

Für Schwäbe steht ohnehin nur der Klassenerhalt mit dem FC im Fokus. Und bei dem Kampf darum könnte Schwäbe auch mit seiner Erfahrung das Zünglein an der Waage sein. Immerhin blickt der ehemalige Nachwuchs-Nationalkeeper auf mehr als 300 Pflichtspiele, davon 157 für den FC. Und mit dieser Erfahrung strahlt der Torhüter vor allem eine beeindruckende Ruhe und Souveränität aus, auf die es im Abstiegskampf ankommen kann.


„Genau das brauchen wir gerade“ – Marvin Schwäbe äußert sich über den neuen Coach René Wagner

Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln
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„Genau das brauchen wir gerade“ – Marvin Schwäbe äußert sich über den neuen Coach René Wagner

Eine Woche ist der neue Coach René Wagner nun im Amt. Die Mannschaft steht hinter dem Ex-Co-Trainer und sieht durchaus positive Effekte durch die bisherigen gemeinsamen Erfahrungen beim 1. FC Köln: Das sagt Marvin Schwäbe zum neuen Trainer.

Sieben Spiele bleiben den Geißböcken samt neuem Trainerstab noch bis zum Saisonende. Genug Zeit, den Klassenkampf zu gewinnen – wenn denn die Ergebnisse stimmen und auch Punkt eingefahren werden. FC-Keeper Marvin Schwäbe äußerte sich im vereinseigenen Interview optimistisch.

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Wenn Florian Kainz im kommenden Sommer seine Karriere wie angekündigt beendet, dann ist Marvin Schwäbe gemeinsam mit Timo Hübers nach Jan Thielmann der dienstälteste Spieler der Geißböcke. Seit 2021 ist der Keeper mittlerweile beim FC und erlebt in dieser Zeit nun mit René Wagner seinen sechsten Coach und damit den fünften Trainerwechsel. Und doch ist es dieses Mal anders für den Kölner Kapitän, vor allem der Weg der Informationskette. „In der Vergangenheit hat man davon auch mal über die Medien erfahren. Ich finde, Kess hat das sehr gut geregelt. Er hat uns am Sonntag eine Nachricht geschickt, dass René als Cheftrainer übernehmen wird“, sagt Schwäbe nun im Interview bei fc.de. Nach dem 3:3 gegen Borussia Mönchengladbach hatte der FC reagiert und Lukas Kwasniok frei- und René Wagner als dessen Nachfolger vorgestellt.

Volle Rückendeckung für den neuen Coach

Gerade, dass mit dem 37-Jährige der bisherige Co-Trainer befördert wurde, hatte einige Kölner Fans irritiert. Der ganz große Impuls bleibe doch so aus, so die Meinung einiger Anhänger. „René ist schon länger bei uns, er kennt uns Spieler gut. Das gestaltet den Übergang sicher einfacher. Er weiß, wie wir ticken und wo er anzupacken hat“, sagt Schwäbe. „Ich glaube aber, dass es nur positiv sein kann, dass er uns bereits gut kennt. Das wird uns helfen, gerade weil wir gut gespielt haben, aber zuletzt nicht die passenden Ergebnisse eingefahren haben. In den ersten Tagen als Cheftrainer hat René einen sehr unaufgeregten und kommunikativen Eindruck hinterlassen.“ Das werde in der aktuellen Situation helfen. Wagner war im vergangenen Sommer von Union Berlin ans Geißbockheim zurückgekehrt.

Auch, weil Thomas Kessler den gebürtigen Dresdener im Team haben wollte und ihn dem Vernehmen nach mittelfristig als Cheftrainer sah. Das ist nun schneller gegangen als zunächst angenommen. „Er bringt ein enormes Fußballverständnis mit, ansonsten wäre er nicht in dieser Position. Er ist ein unaufgeregter und positiver Charakter und weiß, dass er die volle Rückendeckung von uns hat“, sagt Schwäbe. Wagner könne sich auf die Unterstützung durch das Team verlassen. Mit dem Team wurden nun einige Dinge aufgearbeitet, Videos analysiert. Am ganz großen Rad wurde bislang noch nicht gedreht. Die Leistungen haben oft gestimmt. „Jetzt geht es darum, vor dem Tor effizienter zu sein. Im Übergangsspiel vor dem letzten Drittel hatten wir zuletzt ein paar Probleme.“ Auch auf die Grundtugenden werde es ankommen.

„Wir sind eine Einheit auf dem Platz“

Tatsächlich spricht der Torhüter auch indirekt ein Problem an, dass unter Lukas Kwasniok für Kritik sorgte: Die Rotation in der Mannschaft. Allerdings bezieht sich der Keeper auf die zahlreichen Verletzungen, die sich wie ein roter Faden durch die Saison ziehen. „Man kennt sich zwar gut, aber es ist nochmal etwas anderes, wenn man jede Woche in einer anderen Konstellation zusammenspielen muss. Ob es Abstimmungen oder verschiedene Spielsituationen sind, wird es einfacher, wenn es ein gewisses Grundkonstrukt gibt“, sagt Schwäbe. Innerhalb der Mannschaft habe es aber nie größere Unstimmigkeiten gegeben. Das Team würde nichts aufeinander kommen lassen. “ Das wird uns tragen. Wir sind eine Einheit auf dem Platz“, sagt Schwäbe. Und die soll den Klassenerhalt mit dem neuen Coach René Wagner in trockene Tücher bringen.


Marvin Schwäbe ist Ruhepol und Rückhalt beim 1. FC Köln – auch wenn nicht immer alles gelingt

Marvin Schwäbe ist ein starker Rückhalt des 1. FC Köln
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Marvin Schwäbe ist Ruhepol und Rückhalt beim 1. FC Köln – auch wenn nicht immer alles gelingt

Die Leistungen des Kölner Keepers retteten den FC schon vor so manchem Punktverlust. Auch abseits des Platzes hat der Torhüter einen großen Einfluss. Fehlerlos ist der Keeper aber sicherlich nicht beim 1. FC Köln: Marvin Schwäbe ist dennoch der Rückhalt der Geißböcke.

Der 29-Jährige gehört laut manchen Bilanzen zu den besten Keepern der Liga. Auch über eine Berücksichtigung bei der deutschen Nationalmannschaft wurde schon gemutmaßt. Für den FC ist die Nummer Eins ein Fels in der Brandung, auch wenn nicht immer alles gelingt.

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Es ist noch nicht wirklich lange her, da ploppte mal wieder eine Bilanz auf, die Marvin Schwäbe zu einem der besten Keeper der Liga machte. Bekanntlich sind diese Statistiken gerade bei Torhütern angesichts der jeweiligen Tabellensituation oder Durchlässigkeit der Defensive mit einer gewissen Vorsicht zu genießen. Dass Schwäbe dem FC in den vergangenen Wochen und Monaten gleich mehrfach Punkte festgehalten hat, steht außer Frage. Zum Beispiel erst kürzlich gegen Wolfsburg, aber unter anderem auch gegen Bremen oder Hoffenheim. „Was er die letzten Jahre hier geleistet hat, ist Weltklasse. Er hilft uns aber nicht nur mit seinen Paraden, sondern auch mit dem, was er neben dem Platz beiträgt“, sagte Linton Maina nach dem VfL-Spiel. „Wir sind alle sehr froh, dass er hier ist und unsere Nummer Eins ist.“

“Es sind viele Torhüter vor mir“

Tatsächlich fällt der Keeper immer wieder durch seine starken Reflexe auf. Und so kommt immer wieder das Thema Nationalmannschaft bei vielen Fans auf. 2023 hatte es einen losen Kontakt zur DFB-Elf gegeben. DFB-Torwarttrainer Andreas Kronenberg hatte sich bei Schwäbe gemeldet, erklärt, dass sich der Kölner Keeper im Dunstkreis der deutschen Auswahl befände. Seitdem kocht das Thema immer mal wieder stärker oder schwächer auf. Die FC-Fans würden sich sicherlich über einen weiteren potenziellen Kandidaten freuen. Und nicht nur die. „Jetzt gerade ist es schon ein Stück weit weg. Es sind viele Torhüter vor mir. Aber natürlich würde ich mich unfassbar freuen“, hatte Schwäbe nach dem Wolfsburg-Spiel gesagt. „Es ist eine Ehre, für Deutschland spielen zu dürfen oder mit dabei zu sein. Wir schauen mal, wie es kommt.“

Am Wochenende machte der Torhüter beim ersten Gegentreffer gegen RB Leipzig nicht den besten Eindruck, zögerte einen Tick zu lange. Kritiker bemängeln Schwäbes Strafraumbeherrschung, bei hohen Bällen faustet der Keeper die Kugel schon einmal unkonventionell weg. Dennoch ist der 29-Jährige der absolute Rückhalt beim FC, strahlt eine enorme Ruhe aus, ist einer der unumstrittenen Leader der Mannschaft. Eigenschaften, die jedem Team guttun würden. Allerdings hat der Keeper wohl nicht ganz unrecht, wenn er aktuell einige deutsche Torhüter vor ihm sieht. Oliver Baumann ist unter Julian Nagelsmann gesetzt. Noah Atubolu, Finn Dahmen und Alexander Nübel scheinen aktuell eher im Fokus zu stehen. Auch die Keeper in England Stefan Ortega und Bernd Leno sind potenzielle Kandidaten.

Manuel Neuer wird trotz seines Rücktritts aus der Nationalmannschaft auch immer wieder als mögliche DFB-Nummer-Eins für die WM genannt.


Frust und Genugtuung über Elfmeter gegen den 1. FC Köln

Marvin Schwäbe im Kasten des 1. FC Köln
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Frust und Genugtuung über Elfmeter gegen den 1. FC Köln

Am Ende machte der Strafstoß keinen Unterschied mehr, er sorgte dennoch für gemischte Gefühle beim 1. FC Köln: Frust und Genugtuung über den Elfmeter gegen den SC Freiburg.

Die Erfahrungen mit Bastian Dankert sind beim 1. FC Köln wahrlich nicht immer die besten. Am Sonntagabend kam eine weitere eher schlechtere dazu. Aber eine, die zumindest kurzfristig für ein Gefühl von Ausgleich der Gerechtigkeit sorgte beim 1. FC Köln: Frust und Genugtuung über Elfmeter.

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Eine große Sache brauchte Marvin Schwäbe aus dem „Geheimnis“ nicht zu machen. Der Torhüter hatte im Duell gegen Freiburg wie mittlerweile im Profifußball üblich auf seiner Trinkflasche einige Hinweise zu möglichen Elfmeter-Schützen notiert. Für Igor Matanovic stand da laut Schwäbe: „Warten und dann nach links“, sagte der Keeper. „So erhofft man sich das.“ Tatsächlich hielt der Keeper den Elfmeter von Matanovic, weil er sich an die Trinkflaschen-Vorgabe hielt und weil der Stürmer erstaunlich schwach schoss. „Er war nicht gut geschossen, das muss ich mir ankreiden lassen“, sagte der Angreifer. „Es ist geschehen, ich kann es nicht mehr ändern und habe es schon wieder vergessen.“

„Dann kann man auch Hand pfeifen“

Schnell vergessen wollten die Kölner Verantwortlichen auch die Entstehungsgeschichte des Elfmeters. Denn, weil Schwäbe den Strafstoß hielt, hatte es keine große Relevanz, dass er mindestens fragwürdig war. „Man braucht keine 75 Wiederholungen, um zu sehen, dass der Ball erst an die Hüfte geht und dann an den Arm prallt“, sagte Lukas Kwasniok. „Ich dachte, wenn er von einem anderen Körper abprallt und dann an den Arm geht, dann ist das eben kein Handspiel. Das war meine Kenntnis, aber er (Schiedsrichter Danket; Anm. d. Red.) hat mir dann erklärt, wenn der Arm weit genug abgespreizt ist, dann kann man auch Hand pfeifen.“ Und das tat der Unparteiische. Alessio Castro-Montes hatte den Ball gegen die Hüfte geschossen bekommen, nicht zum Ball schauend prallte die Kugel gegen den Arm des Belgiers.

Es geht laut Regelwerk um eine unnatürliche Handbewegung. „Unnatürlich“ – ein ziemlich schwammiger Begriff. Allerdings heißt es im Regelwerk: „Mit der vorgenommenen Hand- oder Armhaltung geht der Spieler das Risiko ein, dass der Ball an seine Hand oder seinen Arm springt und er dafür bestraft wird.“ Am Ende des Tages war die Entscheidung wohl besonders hart, eine glasklare Fehlentscheidung wurde aber auch nicht getroffen. Am Ende war es ohnehin unerheblich – denn Schwäbe hielt. Der FC fand in der Schlussphase kein Mittel mehr, es blieb beim 1:2.


Nach Gerüchten aus LA: Bleibt Marvin Schwäbe beim 1. FC Köln? „Ja, ich gehe davon aus“

Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln
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Nach Gerüchten aus LA: Bleibt Marvin Schwäbe beim 1. FC Köln? „Ja, ich gehe davon aus“

Er war in der abgelaufenen Saison der große Rückhalt, obwohl er erst ab dem 11. Spieltag die Nummer eins war: Marvin Schwäbe war einer der Erfolgsgaranten für den Kölner Aufstieg. Mit seinen Paraden sicherte er dem FC viele Punkte. Jetzt blickt der Torwart im FC-Podcast auf die abgelaufene Saison zurück und auch auf die Zukunft: Marvin Schwäbe bleibt beim 1. FC Köln.

Mit dem Pokalspiel gegen Holstein Kiel Ende Oktober gab es im Tor des 1. FC Köln eine Wende: Jonas Urbig wurde von Marvin Schwäbe als Nummer eins abgelöst. Ein Wechsel, der sich auszahlen sollte. Denn mit seinen starken Leistungen war Schwäbe ein großer Faktor für den Aufstieg. Jetzt blickt der Torwart im Podcast des 1. FC Köln auf die Saison zurück und wagt auch einen ganz kurzen Ausblick auf die Zukunft: Marvin Schwäbe bleibt beim 1. FC Köln.

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Neun Spiele ohne Gegentor, insgesamt nur 18 Gegentreffer in 24 Einsätzen und einen Platz in der Elf-der-Saison des „Kickers“: Marvin Schwäbe spielte eine starke Saison. Auch wenn er gar nicht als Nummer eins in die Spielzeit gegangen ist. An den ersten zehn Spieltagen bekam Eigengewächs Jonas Urbig den Vorzug. Aus Vereinssicht habe er die Entscheidung sogar nachvollziehen können, sagt er im Podcast des 1. FC Köln: „Man muss das halt auch aus verschiedenen Perspektiven sehen. Wenn ich das aus Vereinssicht sehen würde, würde ich wahrscheinlich sogar sagen, vielleicht hätte ich das auch so gemacht.“ Für ihn sei das, vor allem nach einer guten Saison in der ersten Liga, aber ein Rückschritt gewesen: „Für mich persönlich ist es halt dann einfach sehr unglücklich und unzufrieden gewesen.“ Daran habe er an den ersten Spieltagen schon zu knabbern gehabt. Trotzdem habe er nicht weg gewollt.

Wende mit Pokalspiel

Im Pokalspiel gegen Holstein Kiel Ende Oktober bekam er dann seine Chance und überzeugte beim 3:0. Trainer Gerhard Streber ernannte ihn darauf auch für die Liga zum Stammtorwart. Es folgten gleich mehrere Siege ohne Gegentor und die erfolgreichste Phase der Saison. Dass der FC in der Zeit deutlich weniger Treffer kassierte als zuvor, lag ganz besonders auch an Schwäbe. So ließ Jonas Urbig an den ersten zehn Spieltagen fünf Tore mehr zu, als es nach dem Expected Goals Against-Wert, also den zu erwartenden Gegentoren, hätten sein soll. Bei Schwäbe dagegen waren in den restlichen Spielen 27,5 Tore zu erwarten, er bekam aber nur 18 eingeschenkt. Ein überragender Wert.

Trotzdem wurde es im Saisonendspurt für den 1. FC Köln nochmal richtig knapp. Nach dem Unentschieden gegen Jahn Regensburg am 32. Spieltag wurden Sportvorstand Christian Keller und Trainer Struber freigestellt. Für Schwäbe sei so eine Trainer-Entlassung immer hart: „Jeder Trainerwechsel, finde ich persönlich, ist trotzdem ein Stück weit, dass wir es einfach nicht geschafft haben, ihn zu stützen in dem Moment.“ So erzählt er im Podcast, dass er sich vor allem auch menschlich gut mit Struber verstanden habe, obwohl dieser ihn am Anfang der Saison zur Nummer zwei degradierte: „Er hat mich als Mensch einfach gesehen und mit mir Gespräche geführt, wo ich dachte, ey, ist richtig geil, wie du kommunizierst auch mit mir.“

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Saisonendspurt und Ausblick auf die kommende Saison

Für die zwei letzten Spieltage der Saison übernahm dann Friedhelm Funkel und führte den Verein zum Aufstieg und zur Meisterschaft. „Er hat einfach eine unfassbare Lockerheit reingebracht“, beschreibt Schwäbe die Gründe für den Erfolg unter Funkel im FC-Podcast. „Der hat einfach mit seiner Positivität, mit seiner Ausstrahlung, mit seinen Gesprächen mit jedem Einzelnen, mit seinen Besprechungen, hat er es einfach geschafft, jeden zu erreichen und den Schalter im Hinterkopf doch nochmal umzulegen.“ So sei sich die Mannschaft nochmal bewusst geworden, dass sie zurecht kurz vor Saisonende da oben stehen und habe den Glauben an die eigene Stärke zurückgefunden.

Eine Stärke, an der Schwäbe entscheidenden Anteil hatte. Kein Wunder daher, dass vor ungefähr einer Woche auch Gerüchte über ein Interesse anderer Vereine auftauchte. Der Los Angeles FC solle den Kölner Torwart verpflichten wollen. Auf die Frage, ob er denn beim FC bleibe, antwortete Schwäbe eindeutig: „Ja, ich gehe davon aus.“ Danach gab der Keeper auch einen kleinen Ausblick auf seine Ziele, die er noch beim FC hat: „Sportlich natürlich den maximalen Erfolg mit dem 1. FC Köln, was jetzt vielleicht in der nächsten Saison erstmal der Klassenerhalt ist. Aber so ein DFB-Pokalfinale ist schon sehr, sehr reizvoll.“ In der vergangenen Saison scheiterten die Kölner schonmal nur sehr knapp im Viertelfinale an Bayer Leverkusen. Wer weiß, ob da mit unter anderem einen starken Rückhalt Schwäbe irgendwann vielleicht noch mehr drin ist.