Gideon Mensah greift ins Training beim 1. FC Köln ein

Gideon Mensah greift ins Training beim FC ein
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Gideon Mensah greift ins Training beim 1. FC Köln ein

Mit Gideon Mensah komplettiert am Mittwochmorgen der nachgereiste Neuzugang den Kader des FC. Der Ghanaer hatte zunächst aufgrund seiner WM-Teilnahme Sonderurlaub, dann krankheitsbedingt gefehlt. Nun stößt er zur Mannschaft des 1. FC Köln: Gideon Mensah greift ins Training ein.

Lange haben die Kölner Fans auf den Neuzugang gewartet. Nun reiste Gideon Mensah verspätet ins Trainingslager nach Kitzbühel und nahm zumindest beim Aufwärmen am ersten Mannschaftstraining der Geißböcke teil. Dafür wurde Ragnar Ache während der Einheit behandelt.

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Nach dem trainingsfreien Dienstag begrüßte den FC am Mittwoch wieder die Sonne auf dem Gelände in St. Johann. Bei rund 25 Grad versammelte FC-Coach René Wagner sein Tam um sich. Erstmals war auch Gideon Mensah mit am Start. Der Linksverteidiger war relativ früh verpflichtet worden, doch aufgrund der WM-Teilnahme erhielt der Spieler noch einen kleinen Sonderurlaub. Anschließend fiel der Ghanaer dann mit einem Infekt aus, reiste deswegen nicht mit der Mannschaft nach Kitzbühel, sondern erst am Montagabend nach. Nach einer individuellen Einheit am Dienstag, stieg der 28-Jährige dann am Mittwoch auch ein. Allerdings „nur“ für ein erstes Aufwärmen. Nach ein paar Runden mit der Mannschaft und einigen Dehn-Übungen ging es für das Team auf den Hauptplatz. Dort absolvierte die Mannschaft Spielformen, während Ragnar Ache nach einem Zweikampf behandelt werden musste. Doch der Stürmer konnte schnell wieder in die Einheit eingreifen.

So geht es weiter für den FC

Mensah trainierte noch ein wenig auf dem Nebenplatz individuell, bevor es dann auf eine Laufrunde und kurz darauf ins Trainingszelt auf die Rolle ging. Am Nachmittag steht für die Geißböcke keine weitere Trainingseinheit im Koasastadion an. Erst am Donnerstagmorgen können die mitgereisten Fans die Geißböcke wieder auf dem Rasen beobachten, bevor es am Freitag dann mit dem Testspiel gegen Hertha BSC um 12 Uhr (Liveticker bei come-on-fc.com) zum Abschluss der Woche im österreichischen Kitzbühel kommt. Zuvor steht am Donnerstagabend noch das FC-Fanfest an. Im Stadion in St. Johan geht es im 18 Uhr los. Am Freitagnachmittag reist die Mannschaft dann wieder nach Köln. Am Samstag steht dann der Saisonauftakt an. Um 11:11 Uhr beginnt das Fest auf den Vorwiesen des Kölner Stadions.


Klare Ansagen bei der Trainingseinheit des 1. FC Köln am Montagmorgen

Einheit am Montagmorgen
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Klare Ansagen bei der Trainingseinheit des 1. FC Köln am Montagmorgen

Am dritten Tag des Trainingslagers im österreichischen Kitzbühel ging es auf dem Platz schon ordentlich zur Sache. FC-Coach René Wagner machte seine Vorstellungen zum Teil auch lautstark deutlich. So lief das Training des 1. FC Köln am Montagmorgen.

Am Montagabend wird es noch einmal Zuwachs geben beim FC. Denn Neuzugang Gideon Mensah wird ins Trainingslager zu den Geißböcken nachreisen. Dann hat Wagner nahezu den kompletten bisherigen Kader zur Verfügung.

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René Wagner hatte knackige Tage versprochen, zumindest die Lautstärke hat sich am Montagvormittag dann doch ein wenig geändert. Der Coach gab bei der Einheit am Morgen deutliche Ansagen, meist auf Englisch. Vor allem die Intensität der Pässe schien dem Trainer aufzustoßen. Wagner unterbrach die Einheit, gab klare und vor allem bestimmte Anweisungen, um dann wieder in die Einheit einzusteigen. Und auch die Spieler untereinander scheuen sich nicht, deutliche Ansagen aneinander zu richten, sich auch durchaus zu korrigieren und anzustacheln. Der Ton war aber nur eine Momentaufnahme, denn die nötige Lockerheit fehlte auch bei der vierten Einheit des Trainingslagers in Kitzbühel nicht. Wagner ist bemüht, seine Spielidee zu implementieren. Dazu wählte der Trainer kleinere Spielformen, wenig Ballkontakte, klare Laufwege. Im Elf-gegen-Spiel zum Ende der Einheit ging es durchaus hoch her. Neuzugang Luka Lochoshvili zeigte dabei erneut, warum der FC den Georgier verpflichtet hat. Der 28-Jährige traf wie schon im Testspiel nach einer Ecke und wurde dementsprechend gefeiert.

Ein weiterer Zugang wird erwartet

Nachdem am Sonntagnachmittag Linton Maina, Julian Pauli und Paul Okon-Engstler aufgrund der Belastungssteuerung ihre Runde drehten und auch Martin James ein wenig kürzer trat, waren am Montag dann wieder alle Spieler voll mit dabei.Und zum Personal gab es noch eine weitere gute Nachricht. Gideon Mensah hat seinen Infekt offenbar überstanden und wird am Montagabend zur Mannschaft reisen. Der Ghanaer dürfte dann am Mittwoch ins Training einsteigen. Denn für den Dienstag ist keine Einheit anberaumt, die Spieler erhalten einen Tag frei. Und das bei perfekten Temperaturen. Für den Tag Auszeit sind Temperaturen von 30 Grad vorausgesagt, sicherlich die besten Voraussetzungen für die angedachte Erholung. In den beiden verbleibenden Tagen vor dem Testspiel gegen Hertha BSC und der Rückreise nach Köln wird Wagner seine Mannschaft dann noch einmal einstellen, bevor am 01. August dann die Saisoneröffnung in Köln auf dem Programm steht. Das Testspiel ist für Freitag 12 Uhr angesetzt. Gegen den Zweitligisten wird Wagner dann weitere Erkenntnisse für die Mannschaftsaufstellung zu Beginn der neuen Bundesligasaison gewinnen.


1. FC Köln auf Kurs international: Zumindest in Sachen Kaderplanung

Gideon Mensah spielt jetzt beim 1. FC Köln
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1. FC Köln auf Kurs international: Zumindest in Sachen Kaderplanung

Ein Ghanaer ist schon fest verpflichtet, ein Australier soll nächste Woche folgen. Damit holt sich der FC geballte WM-Power an Bord. Auch sonst richtet sich der Blick von Thomas Kessler weit über die Grenzen des Landes hinaus. René Wagner sieht darin eine Chance. Der 1. FC Köln setzt vermehrt auf einen internationalen Kader.

Die Stadt Köln steht für Lebendigkeit, Offenheit und Herzlichkeit. Es ist daher kein Wunder, dass die Domstadt Menschen aus über 180 Ländern eine Heimat bietet. Diese Multikulturalität spiegelt sich auch in den aktuellen Transferplanungen des FC.

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Von Elias Schnaubelt

Nachdem mit Linksverteidiger Gideon Mensah bereits ein ghanaischer Nationalspieler und WM-Fahrer verpflichtet wurde, soll nächste Woche auch der Transfer von Paul Okon-Engstler eingetütet werden. Der 21-jährige Australier ist im zentralen Mittelfeld zuhause und nahm mit den Socceroos ebenfalls an der Weltmeisterschaft teil. Bedenkt man zudem die feste Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey (England), sowie die Gerüchte um Mikey Moore (England) und Edson Álvarez (Mexiko), so wird eines deutlich: Keiner dieser Spieler spricht muttersprachlich Deutsch. Die Verständigung muss also auf Englisch funktionieren. Für Cheftrainer René Wagner stellt das jedoch kein Hindernis dar. „Wir haben genug Jungs da, die beide Sprachen sprechen. Ich spreche beide Sprachen gut genug“, erläutert der Coach.

„Uns geht es darum, den bestmöglichen Spieler in der bestmöglichen Position zu finden“

Sind die Sprachbarrieren überwunden, so liefert das erweiterte Scouting-Radar des FC einen großen Vorteil. Indem vermehrt Spieler aus dem Ausland unter die Lupe genommen werden, umgeht man gleichzeitig den Konkurrenzkampf mit anderen Bundesligisten. „Viele Vereine in der Bundesliga wollen natürlich deutschsprachige Spieler“, sagt Wagner, der gleichzeitig eine Chance sieht: „Ich glaube, dass ein diverser Kader generell nicht wehtut, sondern dass ganz im Gegenteil, mit vielen verschiedenen Kulturen, etwas Besonderes entstehen kann.“ Ein erweiterter Blick auf dem Transfermarkt bedeutet im Umkehrschluss allerdings auch mehr Arbeit für Thomas Kessler. Dieser stand während der vergangenen Wochen immer wieder im engen Austausch mit Wagner, welcher sein Handy im Urlaub wohl nie ganz links liegen lassen konnte. Gewiss wird der Cheftrainer jedoch keine Träne darüber vergießen, wenn am Ende als Ertrag ein funktionierender Kader steht. „Uns geht es darum, den bestmöglichen Spieler in der bestmöglichen Position zu finden“, erklärt Wagner. Und diese Spieler finden sich bekanntlich nicht von allein.


Die deutsche Ära des FC

Als Ellyes Skhiri im Sommer 2023 den Effzeh verließ, um sich der Eintracht aus Frankfurt anzuschließen, hinterließ er eine klaffende Lücke im System von FC-Coach Steffen Baumgart. Der Tunesier spielte die zentrale Rolle, das Bindeglied zwischen Defensive und Offensive. Der Spieler, der auserkoren wurde, um in diese Fußstapfen zu treten, war Jacob Christensen. Doch bevor der junge Däne sich auf den fußballerischen Part dieser großen Aufgabe fokussieren konnte, sah er sich mit einem fundamentaleren Problem konfrontiert: Der Sprachbarriere zwischen ihm und seinem Trainer. Diese hatte zur Folge, dass die Geißböcke sich in Baumgarts Amtszeit auf den deutschen Markt und deutschsprachige Spieler im Ausland fokussierten. Eine enorme Eingrenzung und verschenktes Potenzial auf anderen vielversprechenden Märkten. Mit der Verpflichtung von Christensen versuchte man nun, damit zu brechen. Jedoch schienen die Kommunikationsschwierigkeiten wie ein schlechtes Omen auf der FC-Zeit des Dänen gelegen zu haben. Nach nur acht Pflichtspiele in zwei Jahren und einem Kreuzbandriss im linken Knie zog es ihn im Sommer 2025 zurück in seine Heimat. Dort spielt er seitdem bei Molde FK.

Das Aus von Steffen Baumgart im Dezember 2023 markierte gleichzeitig das Ende der deutschsprachigen Ära beim 1. FC Köln. Ob die Erweiterung des Scouting-Radars Früchte tragen wird und etwas Besonderes entstehen kann, wird die neue Spielzeit zeigen. Sicherlich bietet die neu gewonnene Internationalität der Domstädter eine Chance. Und es liegt an Cheftrainer René Wagner, diese zu nutzen.