Ist Kölns Moore-Interesse wirklich ein Fingerzeig für die Zukunft von Said El Mala?

Mikey Moore könnte bald für den 1. FC Köln auflaufen
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Ist Kölns Moore-Interesse wirklich ein Fingerzeig für die Zukunft von Said El Mala?

Glaubt man den Worten von Transfer-Experte Fabrizio Romano befinden sich die Kölner in Gesprächen mit Tottenham. Ein 18-jähriges Talent soll verpflichtet werden. Rein nominell wäre der Londoner der dritte Linksaußen im Kader und das Interesse an ihm löst Spekulationen über die Zukunft des Topspielers beim 1. FC Köln aus: Interesse an Mikey Moore als El-Mala-Ersatz?

Der FC soll an Mikey Moore interessiert sein. Das Gerücht ist nicht neu, nur scheint es so langsam heiß zu werden. Der 18-Jährige gilt als großes Talent in England. Und er eröffnet die Frage über die Zukunft von Said El Mala.

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Die Bilanz ist schon eine beeindruckende: 28 Spiele in der höchsten schottischen Liga, sechs Tore, zwei Vorlagen. Und das gerade einmal mit 18 Jahren. 21 Begegnungen von Beginn an, transfermarkt.de gibt den Marktwert von Mikey Moore mit 18 Millionen Euro an. In Tottenham ist man sich sicher, dass der Offensivspieler den Durchbruch schaffen kann, schaffen wird und das eben bei seinem Heimatverein. Doch ähnlich wie beim FC will man den Nachwuchsspielern erst einmal Spielpraxis vermitteln, bevor der Sprung zu den Profis endgültig glückt. Zwar hatte sich Roberte di Zerbi den Spieler in der Vorbereitung anschauen wollen, die Entscheidung, Moore noch einmal auszuleihen ist gefallen und dem Spieler auch schon mitgeteilt worden. Und da kommt nun offenbar der FC ins Spiel. Transfer-Experte Fabrizio Romano berichtet am Montagabend, dass der FC ein konkretes Angebot unterbreitet habe und im Buhlen um den Spieler Favorit sei.

Noch keine finale Entscheidung bei El Mala

Und prompt machten die ersten Spekulationen die Runde, das Interesse an Moore könnte ein Fingerzeig für die Planungen mit Said El Mala sein. Fakt ist, eine Entscheidung über die Zukunft des Kölner Shootingstars steht nach wie vor aus. El Mala wird mit dem BVB in Verbindung gebracht. Die Dortmunder wollen den Spieler verpflichten, bieten inklusive Boni mehr als 40 Millionen Euro. Hartnäckig halten sich die Gerüchte, der Offensivakteur wolle sich den Borussen auch anschließen. Nur der in dem Fall mauernde FC steht also zwischen einem möglichen Transfer. Allerdings hält sich Thomas Kessler die Tür eines Abschieds offen. Der Geschäftsführer könnte sämtliche Spekulationen beenden. Doch ein finales Statement ist nicht zu erwarten und auch nicht sonderlich realistisch. Denn natürlich würde man bei einem entsprechenden, einem lukrativen Angebot doch noch schwach werden.

Ein Abgang ist also nicht ausgeschlossen. Und Moore ist nominell eben ein Linksaußen, genauso wie Reigan Heskey, den die Geißböcke erst vor gut zwei Wochen verpflichtet haben. Der zeigte im Testspiel gegen Hertha BSC bereits sein Können und hinterließ dort einen besseren Eindruck als in den Trainingseinheiten, in denen er kaum in Erscheinung trat. Nominell hätten die Kölner dann also drei Linksaußen im Kader – wenn man Linton Maina nicht mitzählt, der aktuell wohl eher auf der rechten Seite angesiedelt sein wird. Drei Linksaußen scheint auf den ersten Blick viel und könnte die Idee eines Abgangs von Said El Mala daher auch untermauern. Ein Indiz für einen schnellen Weggang des 19-Jährigen ist das Interesse an Moore aber sicher nicht. Zum einen dürfte eine Leihe mit Kaufoption für den FC schwer werden. Tottenham plant mittelfristig mit Moore. Also wäre eine Kaufoption nur denkbar, wenn die Spurs mit einer Vertragsverankerung die Hand auf dem Deal halte – ähnlich wie bei Reigan Heskey und ManCity.

Polyvalenter Spieler

Moore wäre in dem Fall also nicht zwingend ein Investment in eine mittelfristige Zukunft. Vor allem aber ist der 18-Jährige in der Offensive polyvalent einsetzbar. Moore ist eben nicht nur auf Linkaußen zu Hause, sondern spielte in der vergangenen Saison genauso oft hinter den Spitzen sowie auf der rechten Bahn. El Mala wiederum hat unter Wagner zuletzt in der Spitze gespielt – und auch Heskey kann nicht nur auf der linken Bahn spielen. Auch, wenn er dort am meisten eingesetzt wurde.„Mir hat es gefallen, im Zentrum des Spielfelds zu agieren, mit Drehungen Akzente zu setzen, von dort aus die Gegenspieler unter Druck zu setzen und auf beiden Seiten Optionen zu haben. Meine beste Position ist entweder die linke Halbposition oder die des Zehners“, sagte er in einem Interview „The Athletic“. Beim FC sucht man genau nach jenem Spielertypen. Einem polyvalenten Offensivspieler, der torgefährlich ist, aber auch Chancen kreieren kann.

Moore könnte also eher als ein Ersatz für Jakub Kaminski gelten. Und genau nach dem haben die FC-Verantwortlichen bekanntlich gesucht. In der El-Mala-Lage hat sich Stand jetzt also noch nichts getan.


„Gespräche weit fortgeschritten“ – Wechselt Mikey Moore auf Leihbasis zum 1. FC Köln?

Mikey Moore gilt als großes Talent
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„Gespräche weit fortgeschritten“ – Wechselt Mikey Moore auf Leihbasis zum 1. FC Köln?

Vor vier Wochen ploppte der Name das erste Mal im Zusammenhang mit den Geißböcken auf, nun könnte es konkret werden. Der 1. FC Köln will Mikey Moore verpflichten. Das berichtet Transfer-Experte Fabrizio Romano. Doch der Spieler ist sehr umworben.

Hat der FC einen Ersatz für Jakub Kaminski gefunden? Das Gerücht um das englische Talent Mikey Moore kocht zumindest wieder hoch. Transfer-Experte Fabrizio Romano berichtet über ein offizielles Angebot der Kölner.

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Nein, so wirklich gut schienen die Chancen um eine Verpflichtung des Offensivspielers in den vergangenen Wochen nicht mehr zu stehen. Tottenham hatte gerade ein Leih-Angebot von Ipswich Town abgelehnt und Mikey Moore selbst erklärt, dass er seine Zukunft in der Premier League sehe, am liebsten sich bei den Spurs durchsetzen würde. Nun aber hat sich das Blatt offenbar gewendet. Denn wie Transfer-Experte Fabrizio Romano am Sonntagabend berichtet, ist der FC nicht mehr nur an dem Engländer interessiert, es soll ein konkretes Angebot der Geißböcke geben. Nicht nur das, die Gespräche befinden sich demnach im „fortgeschrittenen“ Stadium, der Deal könnte schon in der kommenden Woche über die Bühne gehen. Nach Informationen von come-on-fc.com haben die Verantwortlichen in Tottenham dem Spieler tatsächlich mitgeteilt, dass sie eine weitere Leihe doch als sinnvoll erachten würden. Moore steht dem ganze mittlerweile offen gegenüber.

Wechsel in die Bundesliga?

Aktuell befindet sich der gebürtige Londoner mit Tottenham in Australien im Trainingslager, spielte sogar kürzlich gegen den Ex-Club von FC-Zugang Paul Okon-Engstler. Moore kommt gerade von einer erfolgreichen Leihe aus Glasgow zurück. Der 18-Jährige sammelte bereits Spielpraxis und Erfahrung auf hohem Niveau. Eigentlich hatte Roberto de Zerbi angekündigt, Moore in der Vorbereitung genau unter die Lupe zu nehmen. Nun scheint der Trainer eine Entscheidung getroffen zu haben. In London hält man große Stücke auf den Offensivspieler. Ein Verkauf ist daher kein Thema. Allerdings will man Moore Spielpraxis ermöglichen. „Er hatte eine beeindruckende Saison bei den Rangers, wo er viel Lob erntete, und macht eindeutig gute Fortschritte, ist aber noch nicht ganz so weit, sich im Tottenham-Team zu etablieren“, sagte der ehemalige Tottenham-Scout Mick Brown gegenüber „footballinsider“ vor wenigen Wochen. „Ein Wechsel in die Bundesliga wäre ideal für ihn.“

Dem Vernehmen nach war Borussia Dortmund ebenfalls an dem Spieler interessiert und das nicht zum ersten Mal. Doch der BVB wollte den Spieler offenbar fest verpflichten. Der FC wäre mit einer Leihe absolut einverstanden. Ob es dann auch für eine Kaufoption reicht, ist derzeit offen. Allerdings legt Thomas Kessler eigentlich viel wert auf genau diesen Punkt. Doch die Kölner sind nicht alleine. Unter anderem ist Middlesbrough an Moore interessiert und auch aus der Bundesliga soll es weitere Clubs geben, die sich eine Verpflichtung vorstellen können. Moore ist eigentlich als Linksaußen unterwegs. Allerdings kann der 18-Jährige auch hinter den Spitzen auflaufen sowie auf der rechten Seite. Vom Spielertyp wäre Moore vielleicht ein potenzieller Ersatz für Jakub Kaminski. Die Kölner suchen noch auf mehreren Positionen Verstärkungen. Neben dem Sechser soll noch ein weiterer Linksverteidiger her, auch ein weiterer Stürmer ist ein Thema.


Mikey Moore als Kaminski-Ersatz? Die Chancen scheinen zu sinken

Mikey Moore gilt als großes Talent
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Mikey Moore als Kaminski-Ersatz? Die Chancen scheinen zu sinken

Nach dem Abgang von Jakub Kaminski stellt sich die Frage, ob die Kölner nachrüsten. Zuletzt tauchte der Name Mikey Moore in dem Zusammenhang auf. Doch der FC hat wohl nicht die beste Karten, denn gleich mehrere Clubs wollen Mikey Moore: Die Chancen des 1. FC Köln sind gesunken.

Gleich mehrere Clubs beschäftigen sich mit Mikey Moore. Angeblich hat auch der FC seine Fühler nach dem Engländer ausgestreckt. Doch die Spur führt nach Dortmund und der BVB will offenbar ernst machen.

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Am Ende waren es gerade einmal zwei Punkte. Zwei Punkte, die Tottenham vor den Abstieg bewahrten. Und das, obwohl die Spurs mit großen Erwartungen und einem Top-Kader in die Saison gestartet waren. Der Kaderwert lag bei rund 800 Millionen Euro, am Ende stand in der Tabelle eben Rang 17. Das soll sich nicht wiederholen und deswegen investiert man in Nordlondon kräftig in den Kader für die kommende Spielzeit. Alleine Sandro Tonali und Mateus Fernandes sollen für knapp 200 Millionen Euro geholt werden. Auch Said El Mala stand angeblich auf der Liste. Erstaunlicherweise hat der neue Trainer Roberto De Zerbi für die linke Außenbahn aber eigentlich noch einen anderen Plan: Mikey Moore. Zumindest wollte der Coach sich den Spieler in der Vorbereitung anschauen, bevor es eine Luftveränderung für den 18-Jährigen geben kann.

Moore kommt gerade von einer erfolgreichen Leihe aus Glasgow zurück. Nun gibt es den neuen Trainer und damit auch für ihn eine neue Chance bei seinem Heimatverein, für den er seit dem siebten Lebensjahr spielt. „Wir müssen abwarten, was er über mich sagt, was er von mir erwartet und was die Leute um mich herum von mir wollen“, sagte Moore jüngst. „Ich werde zurück ins Team fahren und mir anhören, was die neuen Verantwortlichen sagen, und dann eine Entscheidung treffen.“ Mittlerweile scheint die Entscheidung gefallen zu sein. So ist aus dem Umfeld der Spurs zu hören, dass man dem 18-Jährigen längst mitgeteilt hat, dass es eine weitere Luftveränderung geben wird – eine weitere Leihe. 

Auch die Rangers mischen weiter mit

In London hält man große Stücke auf Moore. Von daher ist ein Verkauf eigentlich kein Thema. Nur kommt nun eben Dortmund um die Ecke und intensiviert die Gespräche. Auch der FC soll sich mit Moore beschäftigt haben. Doch wenn Dortmund ruft… „Er hatte eine beeindruckende Saison bei den Rangers, wo er viel Lob erntete, und macht eindeutig gute Fortschritte, ist aber noch nicht ganz so weit, sich im Tottenham-Team zu etablieren“, sagte der ehemalige Tottenham-Scout Mick Brown gegenüber „footballinsider“. „Ein Wechsel in die Bundesliga wäre ideal für ihn. Mir ist kein Spieler bekannt, der von der Premier League dorthin gewechselt ist und nicht als besserer Spieler zurückgekommen ist. So wie zum Beispiel Jadon Sancho. Er ging von Manchester City zu Borussia Dortmund und hat sich dort stetig weiterentwickelt.“ Der Scout rät auch Moore den Schritt zum BVB: „Alle Top-Klubs in Deutschland spielen guten Fußball, davon würde er profitieren, auch wenn es dort nicht ganz so rasant zugeht wie in der Premier League, und das wäre ein Vorteil.“

Dortmund war schon im vergangenen Jahr an dem Spieler interessiert. Nun also der nächste Vorstoß. Nur liegen die Zukunftspläne der Klubs ein Stück weit auseinander. Beide Vereine sehen das Potenzial, rechnen mit dem großen Durchbruch, Moore ist ein Zukunftsversprechen. Der BVB will den Spieler kaufen, mindestens eine Kaufoption bei einer möglichen Leihe. Tottenham will eine Leihe ohne Kaufoption. Und genau in dieser Diskrepanz liegt wohl noch die kleine Chance der Geißböcke. Denn für den FC kommt eine Leihe ohne Kaufoption schon eher in Frage. Auch die Rangers rechnen sich Chancen aus, können sich dem Vernehmen nach ebenfalls eine Leihe ohne Kaufmöglichkeit vorstellen. Und bei den Rangers hat der 18-Jährige eben schon bewiesen, dass er in seinem jungen Alter auf hohem Niveau Fußball spielen kann.


Eine Verpflichtung von Mikey Moore könnte für den 1. FC Köln schwer werden – deswegen würde sie sich lohnen

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Eine Verpflichtung von Mikey Moore könnte für den 1. FC Köln schwer werden – deswegen würde sie sich lohnen

Der Abschied von Jakub Kaminski steht wohl unmittelbar bevor. Ein möglicher Ersatz könnte ein junger Engländer sein. Zumindest sollen sich die Kölner mit einem 18-jährigen Talent beschäftigen. Deswegen könnte Mikey Moore zum 1. FC Köln passen.

Mikey Moore gilt in England als großes Talent. Dass er mit 18 Jahren schon auf hohem Niveau spielen kann, hat der Londoner zuletzt bei den Glasgow Rangers bewiesen. Auch dem FC könnte Moore helfen. Doch der Weg dorthin ist kein einfacher.

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Ein wenig verschüchtert wirkt der Siebenjährige auf dem Foto mit dem viel zu großen Pokal in der Hand schon. Mikey Moore hat damals gerade einen von zahlreichen Titeln gewonnen, mit dem Nachwuchs von Tottenham Hotspur. Das Foto steht dann doch im Widerspruch zu seinen Worten gute zehn Jahre später. „Ich möchte einer der besten Spieler der Welt werden“, sagte Moore mal in einem Interview. Ausgeschlossen ist das nicht. Zumindest gilt der Offensivspieler als eine der größten Nachwuchs-Hoffnungen in der Talentschmiede der Spurs – mindestens seit Harry Kane. Und da man von dem Talent so dermaßen überzeugt ist, stattet der Club in London sein Talent immer wieder mit langfristigen Verträgen aus. Auch davon gibt es Kinderbilder, aber eben auch welche aus der Gegenwart. Zuletzt hat Moore einen Kontrakt bis 2030 bei den Spurs unterschrieben. Tottenham hat mit dem Talent viel vor. Aktuell taucht der 18-Jährige auch in der Kaderliste des Clubs auf. Doch Moore wird die kommende Saison nicht bei den Spurs spielen.

Technisch hochversiert, Tempo, stark am Ball

Die Vereinsführung hat dem Spieler bereits mitgeteilt, dass eine Leihe angedacht ist. Eine weitere. Es wirkt ein wenig kurios, dass noch vor wenigen Tagen Said El Mala als möglicher Kandidat für die linke Außenseite bei den Spurs gehandelt wurde. Nun wird Moore auf der gleichen Position mit dem FC in Verbindung gebracht. Der Hintergrund ist logisch. Die Kölner wollen auf den unmittelbar bevorstehenden Wechsel von Jakub Kaminski reagieren, einen weiteren Linksaußen unter Vertrag nehmen. Tottenham hofft für seinen Youngster auf Spielpraxis auf hohem Niveau. Nun ist das wiederum bei jungen Leihspielern so eine Sache. Bei Felipe Chávez lief das bekanntlich nicht so wie erhofft. Bei Jahmai Simpson-Pusey umso mehr. Dennoch ist das Risiko natürlich groß, einen 18-Jährigen zu holen, der dann wiederum nur auf der Bank sitzt. Zumal Tottenham schon hat durchklingen lassen, dass eine Kaufoption im Vertrag eigentlich kein Thema sein wird. De facto würde dann eine Leihe nur Sinn machen, wenn der Spieler dem Verein einen sportlichen Impact bringt.

Dass Moore genau das kann, hat der Youngster eindrucksvoll bei den Glasgow Rangers bewiesen. Moores Vater, der in seinem Sohn (sportliche) Ähnlichkeiten zu Paul Gascoigne sieht, hatte dem jungen Spieler von Glasgow abgeraten und schien damit richtig zu liegen. Moore hatte enorme Schwierigkeiten, brachte die eigenen Fans im Ibrox-Stadion gegen sich auf. Mittlerweile lieben ihn die Fans. Moore ist angekommen. Technisch hochversiert, ballsicher, risikoreich. Moore sucht die progressiven Läufe, die Dribblings, das Eins-gegen-Eins – möglichst aggressiv, möglichst mit Tempo. Er treibt die Kugel über das Spielfeld, sorgt für Offensivdrang. Der 18-Jährige ist damit nicht immer erfolgreich, lässt sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen. Der in London geborene Youngster hat zahlreiche Ballkontakte in der Box, sucht den Abschluss und findet fast mit jedem zweiten das Tor, wenn auch nicht immer den Weg in jenes. Wenn, dann wirkt er sehr souverän, abgeklärt, meist mit Treffern ins lange Eck. Sieben Mal war er für die Rangers erfolgreich, vier weitere Tore bereitete er vor.

Polyvalent einsetzbar

Das ist einer umkämpften Liga, das als 18-Jähriger. Und die Liga und den Verein hat er absichtlich gewählt, weil in so einem Club mit solchen Fans gefühlt „immer etwas auf dem Spiel steht“. Der Youngster schreibt Zahlen, die aufhorchen lassen. Dass viele seiner Offensivaktionen nicht funktionieren, ist keine alarmierende Schwachstelle, es ist ein Entwicklungsfeld. Natürlich ist die Premiership kein Vergleich zur Bundesliga, doch die Anlagen könnten auch im deutschen Oberhaus spannend sein. Zumal Moore polyvalent ist, hinter den Spitzen auf beiden Flügeln spielen kann. „Mir hat es gefallen, im Zentrum des Spielfelds zu agieren, mit Drehungen Akzente zu setzen, von dort aus die Gegenspieler unter Druck zu setzen und auf beiden Seiten Optionen zu haben. Meine beste Position ist entweder die linke Halbposition oder die des Zehners“, sagte er in einem Interview „The Athletic“. Beim FC sucht man genau nach jenem Spielertypen. Einem polyvalenten Offensivspieler, der torgefährlich ist, aber auch Chancen kreieren kann.

Doch nicht nur in Köln wird gesucht. Und so gibt es Konkurrenz. Beispielsweise aus Dortmund. Der BVB hat das Talent schon seit Jahren auf dem Schirm, ist schon vor einiger Zeit vorstellig geworden. Doch Moore wollte damals bei den Spurs bleiben. Auch Eindhoven will den 18-Jährigen, vermutlich noch einige mehr. Tottenham will nur eine Leihe, Moore auch. Den Schritt zu den Rangers beschreibt das Talent heute als den richtigen. Spielpraxis, Stammspieler, Leistungsträger – in London droht die Bank. Ein Kauf käme bei einem aktuellen Marktwert von 18 Millionen Euro für die Kölner ohnehin nicht in Betracht. Eine Leihe durchaus. Dass Moore auf Spielpraxis hofft, spricht nicht für den BVB. Eindhoven kann sich angeblich nur schwer mit einer Leihe ohne Kaufoption anfreunden. Vorteil Köln? Das muss sich zeigen. Bei Simpson-Pusey haben englische Clubs gute Erfahrung mit der Leihe eines ihrer Talente gemacht. Warum also nicht auch bei Moore.


Transfergerücht: Hat der 1. FC Köln diesen Youngster auf dem Schirm?

Mikey Moore soll auf der Liste der Kölner stehen
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Transfergerücht: Hat der 1. FC Köln diesen Youngster auf dem Schirm?

Es scheint nur noch eine Frage der Zeit, bis der Transfer von Jakub Kaminski auch offiziell verkündet wird. Offenbar schauen die Geißböcke aber auf eine mögliche Alternative. Der 1. FC Köln soll an Mikey Moore interessiert sein. Das berichtet ein englischer Transfer-Journalist.

Knapp 20 Millionen Euro sollen die Kölner für den Transfer von Jakub Kaminski erhalten. Und diese sollen wieder investiert werden. Ein mögliches Transferziel wird von dem englischen Transfer-Journalisten Wayne Veysey auf den Plan gebracht. Allerdings wird es sich dabei wohl eher um einen möglichen Leihspieler handeln.

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Laut dem Gründer des Portals „footballinsider“ beobachten die Kölner Mikey Moore genauer. Der 18-Jährige gilt als großes Offensivtalent in England. Der in London geborene Spieler hat seine fußballerische Ausbildung vorwiegend bei Tottenham Hotspur genossen. Moore ist ein echter Tottenham-Eigengewächs – er kam als Siebenjähriger in die Akademie der Spurs und durchlief alle Jugendmannschaften. Mit 15 Jahren wurde der Londoner der jüngste Spieler seit Gründung der Premier League 2, der für die Tottenham-U21 auflief. In der Spielzeit 2023/24 debütierte er auch bei den Profis und kommt schon auf zehn Pflichtspiel-Einsätze für den Londoner Club – unter anderem in der Europa League. Im vergangenen Sommer folgte der Wechsel auf Leihbasis zu den Glasgow Rangers, um mehr Spielpraxis auf hohem Niveau zu erhalten. Der Plan ging auf. In der schottischen Premiership avancierte der 18-Jährige direkt zum Stammspieler. Für die Rangers erzielte der Linksaußen sieben Tore, bereitete vier weitere vor.

Köln als Leihclub?

Ein Transfer des Spielers hört sich aus Kölner Sicht auf jeden Fall gut an. Doch es gibt natürlich auch ein großes „Aber“. Denn der FC soll nicht der einzige interessierte Club sein. An dem großen Talent ist auch Borussia Dortmund interessiert. Der BVB wollte den Spieler schon vor einiger Zeit unter Vertrag nehmen, den ersten Kontrakt als Profi anbieten. Doch Moore blieb bei den Spurs. Nun könnte ein weiterer Vorstoß erfolgen. Allerdings ist die Frage, ob der 18-Jährige beim BVB die erhoffte Spielzeit bekommen würde. Denn Tottenham wünscht sich eine weitere Leihe für den Youngster. Eine mit ähnlich viel Spielzeit wie bei den Rangers. Und da würde der FC vielleicht besser passen. Allerdings spielt der 18-Jährige in der Regel auf der gleichen Position wie Said El Mala, der nach aktuellem Stand bei den Kölnern eingeplant ist. Auch PSV Eindhoven soll seine Fühler nach dem Youngster ausgestreckt haben. Und dann gibt es da das nächste „Aber“. Denn wie Veysey weiter berichtet, will Tottenham den Spieler nur ohne Kaufoption verleihen.

Eine Option, die Thomas Kessler in den vergangenen Deals immer in den Verträgen verankert hatte und die bei unter anderem Jahmai Simpson-Pusey perfekt aufgegangen ist. Moore könnte allerdings sportlich direkt weiterhelfen.

Lest hier: Alle Transfergerüchte im Überblick und mit Einordnung