Was lange währt… Ein Kommentar zur Beförderung von Thomas Kessler

Thomas Kessler soll Sportdirektor beim 1. FC Köln bleiben
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Was lange währt… Ein Kommentar zur Beförderung von Thomas Kessler

Nun ist es amtlich: Thomas Kessler ist der neue Geschäftsführer Sport der Geißböcke. Und der 40-Jährige hat mit seinen bisherigen Entscheidungen einen guten Eindruck hinterlassen. Doch der Erfolg wird am Ende am Abschneiden der Mannschaft gemessen beim 1. FC Köln: Ein Kommentar zur Beförderung von Thomas Kessler.

Seit Mai letzten Jahres leitet der ehemalige Kölner Torhüter als Sportdirektor die Geschicke des Vereins. Seine Aufgabe hat der 40-Jährige bisher gut gemeistert. Die Beförderung scheint also folgerichtig, sie scheint logisch. Nun kann sich der Blick nach vorne richten – und schwere Aufgaben stehen bevor beim 1. FC Köln: Ein Kommentar zur Beförderung von Thomas Kessler.

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Was lange währt, soll ja bekanntlich gut werden. Auf die angekündigte Beförderung von Thomas Kessler mussten die FC-Fans einige Monate warten. Im September hatte der neue Vorstand um Präsident Jörn Stobbe erklärt, den Sportdirektor mit dem Posten des Geschäftsführers Sport ausstatten zu wollen. Knapp vier Monate später wurde die Ankündigung in die Tat umgesetzt. „Kess“ ist nun gesamtverantwortlich für die sportlichen Entscheidungen im Club. Dass sich das Prozedere so lange hingezogen hat, hatte Gründe – dem Vernehmen nach finanzielle, strategische, inhaltliche. Am Ende gab es die erwartbare Einigung. Erwartbar ja, aber eine, für die lange verhandelt wurde. Und dennoch scheint die Beförderung des bisherigen Sportdirektors eine folgerichtige, eine logische zu sein.

Starke Transfers im Sommer

Und das sicher nicht, weil Kessler wie kaum ein anderer die FC-DNA in sich trägt. Kessler hat durchaus einen beachtlichen Werdegang bei den Geißböcken hingelegt. Vom Nachwuchskicker, zum Profi, bis nun hin zum Geschäftsführer. Wenn der 40-Jährige im vereinseigenen Interview erklärt, wie er schon als Kind davon träumte, irgendwann mal am Geißbockheim die Schuhe zu schnüren, dann hat das viel Emotionales, aber eben auch viel Romantisches. Nur ist Romantik sicher kein Kriterium für eine Beförderung in einen Wirtschaftsunternehmen. Es ist sicherlich nicht schlecht, dass der gebürtige Kölner weiß, wie der Verein tickt. Denn der FC tickt anders und auch daran ist sein Vorgänger gescheitert. Auf der anderen Seite gibt es aber auch genug Namen mit ähnlichen Vereinsgeschichten, die sich im Nachhinein nicht als die besten in ihrem Amt erwiesen haben.

Kessler scheint die richtige Wahl zu sein, weil der 40-Jährige in den acht Monaten seiner Amtszeit zahlreiche wichtige und offenbar auch richtige Entscheidungen getroffen hat. Schon die Installation von Friedhelm Funkel brachte das erhoffte Ziel, den sicheren Aufstieg. Im Sommer verpflichtete Kessler Spieler wie Jakub Kaminski, Rav van den Berg oder Isak Johannesson, die das Potenzial und auch das Alter haben, dem FC sportlich, aber auch wirtschaftlich weiterzuhelfen. Er stattete interessante Spieler mit einer Kaufoption aus, ist aber nicht gezwungen, diese bei nicht funktionierenden Akteuren dann auch zu ziehen. Die Vertragsverlängerung von Said El Mala (ohne Ausstiegsklausel) – könnte sich zum absoluten Masterpiece entwickeln.

Eine starke Duftmarke

Zudem schreckt der 40-Jährige ganz offensichtlich nicht vor harten Entscheidungen zurück. Spieler wie Max Finkgräfe oder Damion Downs ließ der damalige Sportdirektor ziehen, um gleichzeitig wieder zu investieren, dem Kader, der in der Vorsaison ehrlich gesagt um den Aufstieg viel zu lange zitterte, ein neues Gesicht zu verleihen. Auch die Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey erweist sich bislang als genau die richtige. Eine solche Entwicklung war jedenfalls nicht abzusehen. Natürlich ist auch ein Kessler nicht fehlerfrei, natürlich funktionieren nicht alle Neuzugänge. Dennoch hat der neue Geschäftsführer Sport bislang sehr große Spuren hinterlassen.

Doch mit der Beförderung wird der Blick auch nach vorne gerichtet. Kessler steht vor wichtigen, vielleicht schwierigen Aufgaben. Zahlreiche Verträge laufen etwa im kommenden Sommer aus. Ein jeder bringt eine andere Hintergrundgeschichte mit. Bei dem Leistungsträger wird Verhandlungsgeschick gefordert sein, den Spieler an den Verein zu binden. Bei dem altgedienten Routinier die feinfühlige Tonlage, wenn die Zeichen auf Trennung stehen sollten und bei dem Youngster muss die richtige Perspektive für eine gemeinsame Zukunft aufgezeigt werden. Der Kaderumbruch ist ebenfalls noch nicht abgeschlossen, wird weiter vorangetrieben werden müssen.

Ganz sicher wird Kessler den Verein auf seinem Weg auch durch unruhige Wasser führen müssen – es ist nun mal der 1. FC Köln. Nun hat er vom Vorstand das Vertrauen ausgesprochen bekommen, dass er genau das kann, dass er den FC stabil in der Bundesliga hält. Die Beförderung scheint also folgerichtig, sie scheint logisch. Bekanntlich wird aber auch der Erfolg des Geschäftsführers Sport am Abschneiden der Mannschaft gemessen. Erst dann wird sich zeigen, ob das, was lange währt, auch wirklich gut wird.

Das sagt Thomas Kessler über die Aussichten des 1. FC Köln und über den Fan-Boykott von Leverkusen

Thomas Kessler soll Sportdirektor beim 1. FC Köln bleiben
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Das sagt Thomas Kessler über die Aussichten des 1. FC Köln und über den Fan-Boykott von Leverkusen

Am Sonntagvormittag war Thomas Kessler zu Gast im „Sport1 Doppelpass“. Der Sportdirektor der Geißböcke äußerte sich gleich zu mehreren Themen. Das sagt Thomas Kessler zur Zukunft des 1. FC Köln.

Am Tag nach der bitteren 0:2-Niederlage bei Bayer Leverkusen war der Kölner Sportdirektor in der Talkrunde von „Sport1“ zu Gast. Das sagt Thomas Kessler zur Zukunft des 1. FC Köln, aber auch, wie es mit ihm selbst beim FC weitergeht und zu den Fan-Boykotts.

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Die Vorkommnisse rund um das Nachbarschaftsduell gegen Bayer 04 Leverkusen zeigten auch am Tag nach dem 0:2 noch ihre Nachwirkungen. Wie berichtet war die aktive Fanszene des 1. FC Köln in großen Teilen schon vor dem Spiel wieder abgereist. Der Grund sollen unverhältnismäßige Einlasskontrollen gewesen sein. Rund um das Spiel hatten Fans in den Sozialen Medien von „Nacktkontrollen“ gesprochen. Wie die Polizei der dpa mitteilte, seien die Hintergründe für den Boykott zwei polizeibekannte FC-Fans gewesen, die am Einlass durch Beamte herausgezogen und intensiv kontrolliert worden waren. Dabei soll es sich aber nicht um Nacktkontrollen gehandelt haben und laut Polizei seien „passive Waffen“ bei den Anhängern gefunden worden.

„Das ärgert natürlich enorm“

In Leverkusen zeigte man sich von den Reaktionen der Fans überrascht. Simon Rolfes erklärte, dass es ihn schon gewundert hätte, dass die Kölner Fans aufgrund von Gerüchten wieder abgereist seien. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass die aktive Fanszene aufgrund eines Gerüchtes in den Bus nach Hause setzt. Ich glaube, da ist etwas vorgefallen. Wir können nicht verifiziert sagen, was da vorgefallen ist“, sagte Thomas Kessler am Sonntag im „Sport1 Doppelpass“. Der Sportdirektor betonte, dass die Stimmung im Spiel unter dem Boykott, den es auch von Teilen der Leverkusener Fanszene gegeben hatte, durchaus – im Gegensatz zur Meinung von Rolfes – gelitten habe. „Wenn Simon sagt, die Stimmung war okay, dann hat er das aus der Erfahrung, dass es so jede Woche ist, wenn wir nicht da sind. Anders kann ich mir das nicht erklären. Die Stimmung war alles andere als okay.“

In den kommenden Tagen wird das Thema weiter aufbereitet werden. Kessler sprach von Gesprächen der sportlichen Leitung. Gesprächsbedarf bietet wohl auch die Leistung der Mannschaft am Samstagabend und wohl auch der vergangenen Wochen. „Ich hatte mir auch gewünscht, dass wir gerade mit dem Ball Elemente gehabt hätten, die deutlich besser waren, weil die Räume waren da. Wir hatten ein paar Balleroberungen, die wir aber relativ schnell wieder weggegeben haben“, so Kessler. „Wenn wir bei Leverkusen gewinnen wollen, dann müssen wir einen guten Tag haben eine gute Leistung bringen und die haben wir gestern nicht an den Tag gebracht.“ Und wieder war eine Standardsituation mit Spiel entscheidend. „Das ärgert natürlich enorm“, sagte der Sportdirektor. „Wenn zwei Leute einen Mann blocken und dann einer frei durchlaufen kann und das ist dann auch noch der vermeintlich kopfballstärkste Spieler, dann haben wir wohl etwas falsch gemacht.“

„Wir müssen da einfach realistisch sein“

Daran werde zu arbeiten sein, sagte Kessler, der mit dem FC mittelfristig aber einen konkreten Plan verfolgt. „Ich habe das Privileg seit 25 Jahren Teil des 1. FC Köln zu sein. Wir haben es in den 25 Jahren drei Mal geschafft besser als Platz zehn abzuschließen“, sagte der Ex-Keeper des FC, der auch die hohe Erwartungshaltung in Köln ansprach. „Ich finde wir, sollten sehr rational und ehrlich miteinander umgehen. Wir haben nicht die Möglichkeit jedes Jahr 50, 60, 70  Millionen Euro in die Mannschaft zu investieren“, so Kessler weiter. „Das haben andere Mannschaften, die im gleichen Tabellenbereich wie wir unterwegs sind. Da müssen wir einfach realistisch sein und das beste aus unseren Möglichkeiten zu machen. Dazu gehört, dass wir im Rahmen unserer Möglichkeiten besser sein müssen als unsere Konkurrenz.“

So richtig auf ging das die letzten Wochen aber nicht. Dennoch war der Transfer-Sommer aus Kölner Sicht ein guter. Nach möglichen Winter-Transfers wurde der Sportdirektor nicht gefragt. Dass aber Handlungsbedarf besteht, hat der Samstag wohl eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Eine weitere Personalie in Köln betrifft dann wieder Kessler selbst. Nach wie vor geht es um die Besetzung des Geschäftsführers Sport bei den Kölnern. Der neue Vorstand hatte im September angekündigt, Kessler in diese Position befördern zu wollen. Kessler erklärte nun, dass er für die Position auch zu haben sei. Der 39-Jährige sagte aber auch, dass er schon seine eigenen Ideen und Strukturen einbringen wolle. Man befinde sich aber in Gesprächen.

Mit Leidenschaft und Emotionalität: So will der 1. FC Köln gegen St. Pauli punkten

Jakub Kaminski und Ragnar Ache vom 1. FC Köln
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Mit Leidenschaft und Emotionalität: So will der 1. FC Köln gegen St. Pauli punkten

Für den FC steht am 13. Spieltag das Duell gegen die Kiezkicker an. Im drittletzten Spiel vor der Winterpause soll nochmal ein Dreier her – doch das wird keine leichte Aufgabe: So will der 1. FC Köln gegen St. Pauli punkten.

FC-Trainer Lukas Kwasniok erwartet am Samstagnachmittag ein unberechenbarer Gegner beim Heimspiel der Geißböcke gegen die Hanseaten. Vor der Winterpause wollen die Kölner in den verbleibenden drei Partien nochmal Zähler sammeln. So will der 1. FC Köln gegen St. Pauli punkten.

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Die Vorzeichen vor dem Duell gegen den FC St. Pauli sprechen ganz klar für die Geißböcke. Immerhin haben die Kiezkicker die vergangenen neun Spiele allesamt verloren. Zudem haben die Kölner gegen keinen anderen Bundesligisten eine bessere Bilanz aufzuweisen, von den bisherigen acht Heimspielen gegen Pauli hat Köln immerhin sieben gewonnen. Samstagnachmittag sollten die Chancen also nicht schlecht stehen, weitere Punkte zu sammeln. Doch der Kölner Coach hält die Erwartungshaltung erneut klein: „Wir tun gut daran, auch in dieses Spiel wieder als Underdog zu gehen, so wie wir in die Saison als Underdog gegangen sind“, sagte Kwasniok und schob die Erklärung direkt hinterher. Man wolle “ leidenschaftlichen, emotionalen und am Ende hoffentlich erfolgreichen Fußball“ spielen.

Der FC will wieder punkten

Tatsächlich sind die Nordlichter trotz ihrer bescheidenen Bilanz alles andere als Fallobst. Das wollte auch Kwasniok „in aller Deutlichkeit“ sagen: „Das ist fußballerisch Top sechs, Top acht in der Bundesliga. Das ist die Wahrheit.“ Eigentlich spielt St. Pauli sogar einen ziemlich guten Ball, allerdings zuletzt eben einen besonders erfolglosen. Dennoch: „Ich will sie nicht stärker oder größer machen, als sie sind, weil sie offensichtlich ja auch an der ein oder anderen Stelle Punkte verloren haben“, so der Trainer weiter. „Aber Fußball inhaltlich war es auch beim Pokalspiel schon auch ein Genuss, ihnen zuzuschauen.“ Das gewannen die Nordlichter 2:1 und belohnten sich endlich auch mal für ihre Mühen. Das wiederum kam in der Liga trotz gutem Spiel bislang zu selten vor. 

Am vergangenen Wochenende schnupperte der Tabellenvorletzte etwa an einer großen Überraschung gegen die Bayern, führte zu Beginn, kassierte in der Nachspielzeit aber einen Doppelschlag und unterlag 1:3 – eben die neunte Pleite in Folge. „Sie spielen einfach weiterhin mutigen Fußball. Sie haben eine ganz klar eingespielte Achse mit dem Keeper Nikola Vasilj, mit der Dreierkette mit Hauke Wahl, Eric Smith und Karol Mets und jetzt auch wieder Jackson Irvine. Das ist eine Achse, die kennen sich aus dem Effeff“, schwärmte der Kölner Coach. Vom Lob des Gegners kann sich die Mannschaft von Alexander Blessin aber wenig kaufen. Die Tendenz deutet klar auf Abstiegskampf. Auch St. Pauli will die Punkte unbedingt, die Serie auch in der Liga brechen.

„Nur ein Zwischenschritt“

Dementsprechend wird die Aufgabe für den FC nicht leicht. Zumal die Kölner auch weiterhin erhebliche Abwehrsorgen plagen. Vier Innenverteidiger fehlen, Kwasniok will in der Defensive wieder ein wenig „basteln“. Rav van den Berg ist gesetzt, die weiteren Positionen scheinen offen. Allerdings spielte Eric Martel in dieser Saison bereits eine so wichtige Rolle im Defensivverbund, das die Wahrscheinlichkeit nicht gerade gering ist, den 24-Jährigen einmal mehr als Innenverteidiger zu sehen. Nur deutete der Kölner Coach ebenfalls daraufhin, dass Isak Johannesson eine Pause bekäme. Dann müsste der Trainer seine Idealbesetzung im Zentrum finden. Said El Mala wird dagegen sicher spielen, genauso wie Jakub Kaminski.

Mit einem Heimsieg könnte Köln den Abstand auf die Abstiegsränge und damit auch auf den Gegner St. Pauli auf elf Punkte ausbauen. Trotzdem will Kwasniok die Partie nicht zu hoch hängen. Ein Dreier gegen die Kiezkicker wäre ein wichtiger Zwischenschritt, aber eben „nur ein Zwischenstand“, so Kwasniok. „Also genauso wie es umgekehrt kein Drama wäre, wäre das eben auch kein Grund zu feiern, sondern einfach drei weitere Punkte, über die wir uns dann freuen würden.“ Doch die müssen gegen den vermeintlichen leichten Gegner dann auch erst mal eingefahren werden. Und das mit der ebenfalls eher mauen Bilanz von einem Sieg aus sieben Pflichtspielen.

Lukas Kwasniok wünscht sich höheres „Entwicklungstempo“ beim 1. FC Köln

Lukas Kwasniok beim Heimspiel des 1. FC Köln gegen den Hamburger SV
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Lukas Kwasniok wünscht sich höheres „Entwicklungstempo“ beim 1. FC Köln

Als Lukas Kwasniok im Sommer vom SC Paderborn zu den Geißböcken wechselte, befand sich der Verein im Umbruch. Eine Chance, mit der der 44-Jährige möglichst nachhaltige Veränderungen herbeiführen will beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok wünscht sich ein höheres Entwicklungstempo.

Einen Fußabdruck hinterlassen, etwas aufbauen und Veränderungen herbeiführen – Der Kölner Coach will etwas erreichen beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok wünscht sich ein höheres Entwicklungstempo.

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Dass FC-Trainer Lukas Kwasniok kein Freund von festgefahrenen Strukturen ist, hat nach 14 Pflichtspielen mit wechselnden Startelfen und Positionen seiner Spieler wohl auch der letzte Beobachter längst begriffen. Dem Kölner Coach kann nun wirklich nicht vorgeworfen werden, nicht flexibel auf den jeweiligen Gegner zu reagieren, gegebenenfalls auch Veränderungen während des Spiels vorzunehmen. Und genau dieses Vorgehen ist für den 44-Jährigen der Kern seiner Arbeit: „Um erfolgreich zu sein, musst du aber immer wieder Anpassungen vornehmen. Das machen wir beim FC. Dennoch bin ich manchmal ungeduldig und versuche, das zu beschleunigen“, sagte Kwasniok unlängst dem „Kicker“.

Kwasniok wünscht sich höheres „Entwicklungstempo“

Denn der Kölner Coach wünscht sich ein höheres „Entwicklungstempo“, Veränderungen, die es gilt, gemeinsam anzustoßen. In der Zusammenarbeit mit FC-Sportchef Thomas Kessler sieht Kwasniok dabei gute Chancen, den Verein nachhaltig voran zu bringen. Er selbst bringe dabei den „externen Blick mit“, Kessler sei jung und dynamisch und habe den Vorteil, jeden Stein in Köln zu kennen. Dabei dürfe es keine Tabus geben. Denn „gerade bei großen Traditionsvereinen brauchst du Leute, die vorwärtskommen wollen“, so Kwasniok. Bei eben jenen großen und traditionellen Vereinen sind die Strukturen oftmals festgefahren, nicht flexibel, es gibt ein immenses Anspruchsdenken. Kleinere Clubs hingegen seien weniger festgefahren in ihren Strukturen und es „ist einfacher, Veränderungen anzustoßen“, so der Kölner Trainer.

Als Beispiele benennt der Ex-Paderborner neben seinem vorherigen Verein auch den Bundesligisten Freiburg, Zweitligisten Elversberg sowie einige ausländische Vereine wie den aktuellen schwedischen Meister Mjällby und Bodö/Glimt in Norwegen. Der schnelle Erfolg und das Entwicklungstempo dieser Vereine müsse auch für den FC der Maßstab sein. Und hier will Kwasniok ordentlich mitmischen. „Bevor ich einen Verein wieder verlasse, will ich Bäume pflanzen, in deren Schatten ich nicht sitze. Also: Ich will eine erfolgreiche Zeit mitgestalten, die sich fortsetzt, wenn ich nicht mehr da bin“, so der 44-Jährige. „Meine Vereine sind für mich immer wie eine Familie, für die ich die Verantwortung trage und die ich zu Höchstleistungen anspornen will.“

„Bis dato ein ordentliches Bild“

Höchstleistungen, die die Fans und der Coach auch von den Spielern sehen wollen – und das laut Kwasniok „völlig zu recht.“ Allerdings geht Kwasnioks Blick auch über die einzelnen Akteure hinaus. „Auch das Umfeld wirkt auf eine Mannschaft, Spieler reagieren sensibel darauf und merken, ob jemand hungrig oder selbstzufrieden ist. Es muss immer etwas Neues geben, Monotonie ist der Tod der Aufmerksamkeit“, erklärt der Trainer. „Das versuchen mein Team und ich jeden Tag bei der Trainingsarbeit vorzuleben. Wenn ich diesem Anspruch nicht mehr gerecht werden kann, höre ich auf.“ Die Chance, beim FC einiges zu verändern, sieht der Kölner Coach. Mit einem starken Saisonauftakt sowie 15 Punkten und aktuell Platz zehn in der Bundesliga habe der FC “bis dato ein ordentliches Bild abgegeben.“ Es gebe allerdings noch sehr viel zu tun.

Schlägt der 1. FC Köln auf dem Winter-Transfermarkt zu? Das sagt der Vorstand

Das Präsidium des 1. FC Köln bei einer Pressekonferenz
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Schlägt der 1. FC Köln auf dem Winter-Transfermarkt zu? Das sagt der Vorstand

Gerade durch die Verletzungen in der Kölner Innenverteidigung scheint es im Winter noch einmal Handlungsbedarf im Kader zu geben. Auch an anderer Stelle könnten die Bosse noch an Stellschrauben drehen beim 1. FC Köln: Das sagt der Vorstand zu möglichen Transfers.

Die ursprüngliche Kaderplanung wird beim FC durch die erlittenen Ausfälle aktuell schwer durcheinandergeworfen. Denn Spieler müssen derzeit auf anderen Positionen, als denen ihnen zugedachten, aushelfen beim 1. FC Köln: Das sagt der Vorstand zu möglichen Transfers.

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Falls es noch nicht anschaulich genug war, die Verletzung von Dominique Heintz hat am Samstagabend noch einmal ganz deutlich gemacht, wie eng die Personaldecke in der letzten Kette ist. Aktuell umfasst der Kader mit Rav van den Berg und Cenk Özkacar gerade einmal zwei fitte Innenverteidiger. Und zweiterer ist noch nicht so richtig bei den Geißböcken angekommen, bringt zumindest noch nicht die erhofft konstante Leistung. Zwar lobte Lukas Kwasniok zuletzt die gute Leistung von Aushilfs-Innenverteidiger Sebastian Sebulonsen, doch zu 100 Prozent hat der rechte Schienenspieler nicht überzeugt. Mit Eric Martel und Tom Krauß befinden sich weitere Spieler, die in der letzten Reihe aushelfen können und es auch erfolgreich getan haben. Doch bei der ursprünglichen Kaderplanung dürften andere Aufgaben für die beiden Akteure angedacht gewesen sein.

„Dann könnten wir das Notwendige tun“

Und da es zuletzt auch auf den Schienenpositionen das ein oder andere Problemchen gegeben hat, steht zwangsläufig die Frage nach potenziellen Winterverstärkungen im Raum. Im Sommer hatte Thomas Kessler bekanntlich ordentlich zugelangt, mit dem vermeintlichen Rückkehrer Said El Mala (der zwar an die Viktoria verliehen, de facto bis dahin aber noch nie für den FC im Einsatz war) zwölf Spieler verpflichtet. Von diesen gehören auch neun mindestens zum erweiterten Kreis des Stammpersonals. Eine ordentliche Ausbeute, nur bleiben eben die kleineren Baustellen. Und die Hoffnung ist bei dem ein oder anderen FC-Anhänger groß, dass es im Winter dann am Geißbockheim noch weitere Kader-Veränderungen geben wird. Am Montag äußerte sich das neue Präsidium zur personellen Situation.

„Wir können uns natürlich erst einmal über die aktuelle Punktesituation freuen. Wir sind gut in die Saison gestartet. Das zeigt ja, dass wir einen ausgewogenen Kader haben, den Thomas sehr gut zusammengestellt hat“, sagte Vizepräsident Ulf Sobek. „Vor einer Woche hätte ich noch gesagt, dass wir ganz gut dastehen. Wenn jetzt der Heintzi auch länger ausfällt, dann haben wir tatsächlich eine Herausforderung im Kader.“ Der Trainer habe ja schon gesagt, dass er versuche, mit dem vorhandenen Personal das Bestmögliche herauszuholen. „Das ist natürlich schon die Aufgabe des Sportdirektors gemeinsam mit den Trainern zu schauen, ob wir uns da im Winter noch punktuell und wenn auch auf welchen Positionen wir uns verstärken“, so Sobek, der auch IV-Optionen wie Martel ansprach. Der FC sei dadurch handlungsfähig.

„Grundsätzlich ist es durch die gute Geschäftsführung und das gute Wirtschaften schon so, dass wir im Winter-Transfer in einem gewissen Umfang noch tätig werden können“, sagte Sobek. „Das mit einem entsprechenden Augenmaß. Falls es dann notwendig werden sollte, könnten wir das Notwendige tun.“ Auf welchen Positionen ein Transfer „notwendig“ wird, werden also Thomas Kessler und Lukas Kwasniok ausmachen.

Der Vorstand benennt den Beirat des 1. FC Köln – Noch keine Beförderung für Thomas Kessler

Das Präsidium des 1. FC Köln auf der Pressekonferenz am 1. Dezember
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Der Vorstand benennt den Beirat des 1. FC Köln – Noch keine Beförderung für Thomas Kessler

Auf einer Pressekonferenz hat das Präsidium am Montagnachmittag die ersten Schritte ihrer Arbeit erklärt. Der Vorstand des 1. FC Köln informiert dabei über den neuen Beirat und Thomas Kessler. Der Sportdirektor muss auf eine Beförderung noch warten.

Seit zwei Monaten ist das neue Präsidium nun im Amt. Und am Montag hat es über die ersten Wochen berichtet. Der Vorstand des 1. FC Köln informiert über Beirat und Sportdirektor Thomas Kessler.

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Nach gut zwei Monaten hat sich am Montagmittag das neue Präsidium des 1. FC Köln erstmals offiziell Fragen der anwesenden Journalisten gestellt und gleichzeitig über die ersten Arbeitsschritte seit Amtsantritt informiert. Darunter fiel auch die Bestimmung des neuen Beirats. Als Vorsitzender schlug Präsident Jörn Stobbe Dr. Klaus Behrenbeck vor. Dieser muss allerdings per Wahl noch bestätigt werden. Dann würde Behrenbeck als siebtes Mitglieder Teil des Geimsamen Ausschusses werden. „Ich bedanke mich bei allen Beiratsmitglieder für die Vergangenheit und die geleistete Arbeit. Das war sehr wertvoll. Wir haben uns dann aber ein paar Kriterien überlegt“, sagt Stobbe. „Dazu gehört nicht eine gewisse Fußball- oder FC-Affinität. Dazu gehören die Themen Wirtschaft, Sport, soziales und politisches Engagement und Wissenschaft. Anhand der Kriterien haben wir mit vielen Kandidaten gesprochen.“

Die 15 Mitglieder des Beirats

Nach den Gesprächen wurde der Beirat bestimmt. Neben Behrenbeck sind auch Torsten Burmester (Oberbürgermeister Köln), Klaus Dohle (Geschäftsführer Dohle Handelsgruppe), Stephan Engels (Vertreter Club der Legenden), Andreas Feicht (Vorstandsvorsitzender RheinEnergieAG), Maike Klon (Teammanagerin DFB), Christina Marx (Geschäftsleitung Aktion Mensch), Miriam Mertens (CEO Deep Skills), Michael Mronz (IOC-Mitglied), Lionel Souque (Vorstandsvorsitzender REWE), Dr. Martina Rudy (Managementberaterin), Ulrich Voigt (Vorstandsvorsitzender Sparkasse Köln/Bonn), Klaus Werner (Geschäftsführer Telekom Deutschland), Prof. Dr. Jürgen Weigand (WHU) und Helga Wolf (Engagiertes Mitglied mit Fokus auf Mitglieder- und Fanthemen) benannt.

Zudem hat der Vorstand auch den Stiftungsvorstand neu besetzt. Dieses Amt übernimmt nun Vize-Präsident Jörg Alvermann. Auch Ex-Präsident Werner Wolf bleibt dem Stiftungsvorstand erhalten. „Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit Werner Wolf und dem großartigen Stiftungsteam das gemeinnützige Engagement unseres FC noch weiter auszubauen. Zu diesem Zweck möchten wir in Kürze die Stiftungsgremien auch noch weiter verstärken“, sagte Alvermann.

Noch keine Beförderung für Thomas Kessler

Keine Neuigkeiten gab es dagegen in Bezug auf Thomas Kessler. Im Wahlkampf im Vorfeld der Präsidiumswahl war immer wieder über eine Beförderung gesprochen worden. Kessler solle demnach als Geschäftsführer Sport fungieren. „Direkt nach Amtsübergabe haben wir uns intensiv mit dem Geschäftsführer ausgetauscht und haben für uns erst einmal festgelegt, dass die dringlichen strukturellen Themen erst einmal im Vordergrund stehen“, sagte Sobek. In den „sehr guten, wertschätzenden“ Gesprächen sei es um die künftige sportliche Ausrichtung, die Scoutingabteilung gegangen. „Thomas steht wie kein anderer hier beim FC mit seiner Leidenschaft und seiner Fachkompetenz und seinem Fachwissen für den FC. Wir sind da in sehr sehr guten Gesprächen. Wir haben mit Thomas und Lukas Berg Personen, die gute Ideen in den Verein einbringen.“

Stobbe ergänzte, dass man „genau die richtigen Leute am richtigen Platz, zur richtigen Zeit“ habe. Zu den Verträgen wollte der Vorstand noch nicht genauer eingehen. „Wir haben für die aktuelle Zeit einen sehr guten Austausch. Wir sind da auf einem sehr guten Weg. Aber nicht so, dass wir irgendetwas verkünden können“, sagte Sobek und erklärte zudem, dass eine Beförderung nicht an einen sportlichen Erfolg wie etwa den Klassenerhalt geknüpft ist. „Wir werden da schon sehr zeitnah weitere Gespräche führen und wir hoffen da nicht, dass es von einer sportlichen Situation abhängig wird, dass man eine strategische Entscheidung trifft“, so Sobek weiter. „Wir wollen da auch nicht getrieben werden.“

Der nächste Ausfall, der nächste Innenverteidiger – dem 1. FC Köln gehen die Spieler aus

Dominique Heintz und Rav van den Berg im Spiel gegen Bremen
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Der nächste Ausfall, der nächste Innenverteidiger – dem 1. FC Köln gehen die Spieler aus

Beim Spiel gegen Werder Bremen stand er in der Anfangsformation und musste nach gut zehn Minuten vom Platz. Auch Dominique Heintz fällt beim 1. FC Köln wohl vorerst aus. Es ist der fünfte Innenverteidiger der Geißböcke, der sich in dieser Saison verletzt hat.

Der Innenverteidiger-Verletzungs-Fluch hält beim FC weiter an. Dominique Heintz fällt beim 1. FC Köln vorerst aus. Der Abwehrspieler musste gegen Bremen nach zehn Minuten vom Platz.

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Unter der Woche hatte sich Kölns Trainer Lukas Kwasniok einen Startelf-Einsatz von Rav van den Berg noch offen gelassen und betont, dass er ja eine gewisse Verantwortung für Rekonvaleszenten habe. Van den Berg spielte zunächst nicht, doch nun gesellt sich möglicherweise ein weiterer Spieler zu der Verletztenliste dazu. Denn Dominique Heintz musste bereits nach gut zehn Minuten vom Platz. Der Abwehrspieler griff sich bereits früh an den Oberschenkel, ließ sich behandeln und ging dann vom Feld. „Das gehört leider dazu, dass jetzt gefühlt alle Innenverteidiger ausfallen. Das ist wie verhext. Für mich ist wichtig, dass wir auch da wieder Lösungen gefunden haben“, sagte Lukas Kwasniok nach der Begegnung. Allerdings betonte der Coach auch, dass noch keine genaue Diagnose vorliege.

Der fünfte verletzte Innenverteidiger

Die wird wohl am Sonntag im Laufe des Tages erfolgen. Heintz wird zumindest in den kommenden Einheiten ausfallen und dem FC ein weiterer Innenverteidiger fehlen – es ist der fünfte in dieser Spielzeit. Luca Kilian riss sich im Sommer zum dritten Mal das Kreuzband, van den Berg musste nach einem Foulspiel im Duell gegen den VfL Wolfsburg an der Schulter operiert werden, Timo Hübers zog sich gegen den BVB eine schwere Knieverletzung zu und Joel Schmied in der vergangenen Woche eine Muskelverletzung. Nun also auch Heintz. Neben dem Rückkehrer van den Berg ist Cenk Özkacar der einzige fitte gelernte Innenverteidiger im Kölner Kader. Schon in den vergangenen Wochen mussten mit Eric Martel oder Sebastian Sebulonsen immer wieder positionsfremde Spieler im Abwehrzentrum ran.

Im Trainingslager in Bad Waltersdorf hatte sich zudem Julian Pauli verletzt. Der Youngster ist bekanntlich mittlerweile an Dresden verliehen. Ob und wie lange Heintz ausfällt, wird sich also am Sonntag herausstellen. Wirklich optimistisch klang der Kölner Trainer aber nicht.

Nur ein Erfolg in Bremen seit 30 Jahren – Kann der 1. FC Köln die nächste Bilanz aufpolieren?

Anthony Ujah trifft im Weserstadion in Bremen (Foto: Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images)
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Nur ein Erfolg in Bremen seit 30 Jahren – Kann der 1. FC Köln die nächste Bilanz aufpolieren?

Der FC spielt am Samstag nicht nur gegen Bremen, sondern dort auch gegen die nächste Negativbilanz. Seit 30 Jahren hat Köln nur einen Erfolg an der Weser einfahren können. Doch das Gesetz der Serie hat die Geißböcke in dieser Spielzeit eher selten abgeschreckt. Kann der 1. FC Köln den Bremen-Fluch beenden?

Das Weserstadion ist für die Geißböcke wahrlich kein gutes Pflaster. Nur ein Sieg in 30 Jahren steht zu Buche. Nun soll die Wende her: Kann der 1. FC Köln den Bremen-Fluch am Samstagnachmittag beenden?

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Eigentlich hätte Anthony Ujah seine Karriere gerne fortgeführt, doch im August 2025 trat der Stürmer vom aktiven Dasein als Fußballprofi zurück. „Heute treffe ich die schwerste Entscheidung meines Lebens: Ich beende meine Karriere als Profifußballer“, hatte Ujah damals auf Instagram geschrieben. Der 35-Jährige kann auf eine abwechslungsreiche Laufbahn zurückblicken. Und am Samstag wird der Angreifer möglicherweise nach Bremen blicken, denn da treffen gleich zwei seiner Ex-Vereine aufeinander. Und Ujah ist tatsächlich der Siegtorschütze beim letzten Kölner Erfolg im Weserstadion gewesen. Im Oktober 2014 erzielte der Stürmer den einzigen Treffer der Begegnung in Bremen. Thomas Kessler saß damals als Ersatzkeeper auf der Bank. In den folgenden acht Partien gab es vier Niederlagen und vier Mal ein 1:1.

Ujah trifft für und gegen Köln

Seit 1995 haben die Kölner nur dieses eine Mal in Bremen gewonnen. Ebenfalls 1:0 nach einem Treffer von Stefan Kohn, aber in Unterzahl, weil der Vater des heutigen Werder-Spielers und Ex-Kölner Mitchell Weiser, Patrick Weiser, mit Gelb-Rot vom Platz musste. Die Bilanz ist also alles andere als eine gute gegen Werder. Und doch gibt es natürlich Hoffnung. Denn der FC ist in dieser Saison geradezu Spezialist, wenn es darum geht Bilanzen aufzupolieren. Freiburg, Hoffenheim und der Hamburger SV waren in den vergangenen Jahren alles andere als gern gesehene Gegner. Gegen alle drei sammelten die Geißböcke bekanntlich neun Punkte ein. Warum also nicht gegen Bremen. Bei der Eintracht verhielt es sich in der vergangenen Woche bekanntlich andersrum. Der FC hatte nur einmal seit 1994 gegen Frankfurt daheim verloren. Eben bis zum 3:4 am vergangenen Spieltag.

Und jede Statistik ist natürlich nur so gut, wie man sie liest. Zwar hat Bremen von den vergangenen sieben Duellen gegen den FC nur eins verloren, da setzte es aber eine – aus Werder-Sicht – bittere 1:7-Klatsche. Unmittelbar nach dem letzten Erfolg der Kölner über Bremen wechselte Anthony Ujah dann an die Weser, spielte für Bremen und wurde in der 2. Runde zum Pokalhelden, als er das 1:0 für die Nordlichter erzielte. Natürlich gegen den 1. FC Köln.

Umschaltsituationen und Game-Management: So will der 1. FC Köln in Bremen punkten

Jan Thielmann beim Spiel des 1. FC Köln gegen Werder Bremen
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Umschaltsituationen und Game-Management: So will der 1. FC Köln in Bremen punkten

Für den FC steht am 12. Spieltag mit Werder Bremen eine besonders schwere Aufgabe an. Denn das Weserstadion ist nicht das beste Pflaster und Trainer Lukas Kwasniok erwartet einen schweren Gegner. Dennoch sollen auch drei Punkte eingefahren werden. So will der 1. FC Köln in Bremen punkten.

FC-Trainer Lukas Kwasniok erwartet am Samstagnachmittag einen schweren Gegner beim Auswärtsspiel seiner Geißböcke bei Werder. Dennoch soll nun die sportliche Trendwende geschafft werden. So will der 1. FC Köln in Bremen punkten.

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Nach dem fulminanten Saisonauftakt mit sieben Punkten aus den ersten drei Spielen ist der FC zuletzt wieder ein wenig auf dem Boden der Tatsachen heimisch geworden. Auch in den vergangenen acht Partien gab es sieben Zähler. Von den vergangenen fünf Pflichtspielen gingen sogar vier verloren. Der Trend hat sich also durchaus verkehrt. „Es liegt in der Natur der Sache, dass du als Aufsteiger irgendwann auch mal zwei Spiele am Stück verlieren wirst und höchstwahrscheinlich auch mal irgendwann sogar vielleicht drei oder vier“, sagte Lukas Kwasiok. „Unser Ziel ist ganz klar der Klassenerhalt, das haben wir vom ersten Tag an auch so kommuniziert“, betonte der Coach und deutete an, dass gerade der Auftakt die Menschen habe Träumen lassen. „Es sind halt zwei Spiele, die uns einfach einen Puffer gegeben haben und den haben wir nach wie vor.“

„Das Beste, was die Liga zu bieten hat“

Und mit diesem Puffer geht es nun in das schwere Auswärtsspiel bei Werder Bremen. Nach einem holprigen Saisonstart hätte sich der Gegner nun wieder „stabilisiert und haben ganz klare Abläufe in der Arbeit mit dem Ball. Sie spielen einen ansehnlichen schönen Fußball und sind vor allem in Umschaltsituationen somit das Beste, was die Bundesliga zu bieten hat“, schwärmte Kwasniok fast schon. „Sie warten wie so Hyänen auf Bälle, die sie abgreifen können, um dich dann in Richtung gegnerisches Tor überfallartig auf dem falschen Fuß zu erwischen. Das macht sie echt aus.“ Der Leistungsverlauf steht ein wenig im Gegensatz zu dem der Kölner. Mit dem Pokal-Aus gegen Bielefeld und vier Punkten aus fünf Spielen ging es in den Herbst. Aus den vergangenen sechs Spielen holte Werder dann aber elf Zähler.

Kwasniok freut sich auf einen offenen Schlagabtausch. „Wir freuen uns auf dieses Duell, weil beide Mannschaften grundsätzlich einfach nach vorne spielen wollen, ein gewisses Risiko gehen und dadurch eben aber auch Fehler entstehen, die dann normalerweise irgendwie auch zu Torerfolgen führen“, sagte der 44-Jährige. „Deswegen kann es für die Zuschauer ein recht attraktives Spiel werden.“ Doch gerade die gemachten Fehler brachen dem FC zuletzt gleich zwei Mal das Genick. „Wir haben zuletzt zu viele Elfmeter-Situationen verursacht und hatten darüber hinaus ein, zwei kapitale Aussetzer“, sagte der Coach. „Wir haben die Spiele zuletzt in fünf, sechs, acht oder zehn Minuten hergegeben. Wenn du zwei Tore zurückliegst, dann hast du immer die Möglichkeit, ins Spiel zurückzufinden.“

Mehr Gefahr über die Außen

Vor allem Kristoffer Lund geriet auf der linken Seite einige Male in Bedrängnis, sah in den vergangene beiden Spielen jeweils bei mehreren Gegentreffern nicht gut aus. Auch anderen Spielern unterliefen „kapitale Aussetzer“. Kwasniok hofft nun auf ein besseres „Game-Management“ wenn es mal nicht ganz so gut laufe. Dann gehe es auch darum, „eine Fehlervermeidung an den Tag zu legen“. Zudem verspricht sich der Coach mehr Torgefahr von seinen Wingbacks. Wie berichtet, ist diese bislang eher überschaubar. Weder Sebastian Sebulonsen noch Lund haben bislang einen Assist erzielt, obwohl der FC durchaus Flanken schlägt. „Da haben wir definitiv Luft nach oben und da versuchen wir jetzt die richtige Balance zu finden“, sagte Kwasniok.

Der Kölner Trainer ist zudem auf der Suche nach der richtigen Startelf. Mit Joel Schmied und Ragnar Ache fallen zwei Spieler aus, die zu den potenziellen Kandidaten einer Anfangsformation gehören. Vor allem der Ausfall des Schweizers wiegt angesichts der ohnehin schon angespannten Personal-Situation im Defensivverbund schwer. Immerhin kehrt Rav van den Berg zurück. Eine Startelf-Garantie wollte Kwasniok dem Niederländer aber nicht aussprechen. Der 21-Jährige sei aber sicher ein Gedankengang für die Anfangsformation. Ragnar Ache dürfte wohl durch Marius Bülter ersetzt werden, der in der vergangenen Woche seine Torgefahr mal wieder unter Beweis gestellt hat. Ansonsten habe der Trainer in der Offensive mal wieder die „Qual der Wahl“. Der FC darf einmal mehr auf viel Unterstützung aus der Heimat bauen. 4500 FC-Fans begleiten den Club ins Weserstadion.

So ordnet Lukas Kwasniok die Standardschwäche des 1. FC Köln ein: „Reicht nicht, um richtig gut zu sein“

Lukas Kwasniok wirkt nachdenklich
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So ordnet Lukas Kwasniok die Standardschwäche des 1. FC Köln ein: „Reicht nicht, um richtig gut zu sein“

Nach wie vor sind die Standardsituationen eine Schwäche der Geißböcke und das eben in beide Richtungen. Hinten zu anfällig, vorne zu ungefährlich – ein Manko des 1. FC Köln: So ordnet Lukas Kwasniok die Standardschwäche ein.

Erst zwei Tore nach einem Standard geschossen, aber schon elf kassiert. Es ist und bleibt das große Manko beim 1. FC Köln: So ordnet Lukas Kwasniok die Standardschwäche ein.

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Nach einem knappen Drittel der aktuellen Bundesliga-Saison hat sich beim FC eine Schwäche ganz klar herauskristallisiert. Der FC hat große Probleme bei den Standardsituationen. Erst am vergangenen Spieltag fing sich Köln wieder einmal einen Treffer nach einer Ecke. Lukas Kwasniok hatte nach dem Spiel erklärt, dass es Torschütze Arthur Theate auch sehr gut gemacht habe. Dennoch stand der Frankfurter unter Beobachtung von Ragnar Ache, der es in dieser Situation dann nicht so gut gemacht hatte. Die Bilanz ist bitter: Die Geißböcke haben bereits elf von 19 Gegentoren nach einem ruhenden Ball kassiert, darunter schon vier Elfmeter. Zwar betonte der Kölner Trainer zuletzt, dass es eine Menge Gegentore nach Standards gegeben habe, zu hoch wollte der Coach das Thema aber nicht hängen.

„Das Ergebnis ist bisher das gleiche“

Doch da ist noch eine weitere Standardschwäche – nämlich die auf der anderen Seite. Die Kölner strahlen nämlich bei den eigenen Versuchen nicht so wirklich viel Gefahr aus. Die Bilanz liest sich bitter. 47 Ecken, kein Tor. 20 Tore, zwei nach Standards – einmal ein Elfmeter von Luca Waldschmidt sowie der direkt verwandelte Freistoß von Florian Kainz gegen den Hamburger SV. Nur die Rothosen und Heidenheim erzielten noch weniger Treffer mit dem ruhenden Ball (jeweils einen). Spitzenreiter ist Freiburg mit neun, vor den Bayern mit acht erfolgreichen Standards. „Wir haben Eckbälle erstmal zum Tor geschlagen. Jetzt ist es so, dass wir sie überwiegend weg vom Tor schlagen, weil wir dann versuchen, eher in den Ball reinzulaufen“, so der Kölner Coach am Freitag. „Ich sage jetzt mal so, das Ergebnis ist bisher das gleiche.“ Nämlich ein erfolgloses.

Nur gegen die Bayern im DFB-Pokal war der FC nach einer Ecke erfolgreich. „Das gibt uns aktuell schon so einen gewissen Glauben daran, dass wir mit den Bällen weg vom Tor erfolgreich sein können“, sagte der Coach. „Weil bei den Bällen, die zum Tor geschlagen worden sind, da hast du das Gefühl gehabt, besser wäre es, wenn der Gegner direkt den Abstoß hat.“ Deutliche Worte von Kwasniok und vielleicht auch eine gewisse Forderung an seine Offensive. Doch der Trainer will auch schon einen Fortschritt ausgemacht haben. „Wir werden besser, aber wenn du in einem Teilbereich nicht gut warst und du dann besser wirst, bist du halt immer noch bei so einer 3,5. Das reicht, um versetzt zu werden, das reicht aber nicht, um richtig gut zu sein.“ 

Und deswegen lautet die Marschroute des Coachs: „Also gilt es, zu lernen und arbeiten, zu lernen und arbeiten.“