Konkurrenz spielt mit: FC kann auf Rang 13 springen und einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen

Spieler des VfL Wolfsburg sind enttäuscht
,
Startseite » 1. FC Köln News

Konkurrenz spielt mit: FC kann auf Rang 13 springen und einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen

Bereits am vergangenen Wochenende meinte es die Konkurrenz gut mit den Kölnern und patzte. Das ist an diesem Spieltag ähnlich und offenbart eine große Chance für den 1. FC Köln: Der FC kann wieder auf Rang 13 springen.

Wie schon am vergangenen Wochenende hat die Konkurrenz auch an diesem Spieltag zum Großteil für den FC gespielt. Die Geißböcke können mit einem Erfolg im direkten Duell sogar an Gladbach vorbeiziehen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Nach der bitteren 1:2-Niederlage gegen Borussia Dortmund am 25. Spieltag sah die Situation für den FC schon arg bedrohlich aus. Nur aufgrund der besseren Tordifferenz lagen die Kölner vor Mainz und St. Pauli auf Rang 14. Acht Tore oder Gegentore trennten die Geißböcke vom Relegations- und vier Zähler vom direkten Abstiegsplatz. Und obwohl der FC auch seitdem weiterhin auf einen Dreier wartet, mittlerweile acht Spiele sieglos ist, hat sich die Situation doch beachtlich verbessert und kann am Sonntag sogar nochmal ausgebaut werden. Denn die Konkurrenz spielte auch in der 29. Runde für Köln – zumindest zum Großteil. Zwar feierte der 1. FC Heidenheim einen überraschenden 3:1-Erfolg beim 1. FC Union Berlin, doch für die Mannschaft von der Ostalb wird es mit dem Klassenerhalt dennoch eher eng.

Gladbach unterliegt Leipzig

Fünf Spieltage vor dem Saison-Ende beträgt der Rückstand zum Relegationsplatz sechs Zähler, zum sicheren Ufer acht. Immerhin ist der Tabellenvorletzte wieder in direkter Reichweite. Denn der VfL Wolfsburg kassierte am Samstag eine 1:2-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt. Oscar Hojlund und Arnaud Kalimuendo trafen für die Eintracht, der Anschlusstreffer von Dzenan Pejcinovic fiel in der Schlussminute und damit zu spät für den VfL. Der Vorsprung vor Heidenheim beträgt zwei Zähler. Der FC St. Pauli schlug sich gegen den FC Bayern München achtbar, kassierte aber dennoch die erwartete Niederlage. Jamal Musiala traf zur 1:0-Halbzeitführung. Nach dem Wechsel erhöhten Leon Goretzka, Michael Olise, Nicolas Jackson und Raphaël Guerreiro.

Somit haben die Kölner vor dem direkten Duell gegen Werder Bremen zwei Punkte Vorsprung auf die Kiezkicker. Mit einem Sieg über Werder Bremen würde der FC also nicht nur an den Hanseaten vorbeiziehen, die Geißböcke würden den Abstand auf den Relegationsplatz auf fünf Punkte ausbauen, den auf den direkten Abstiegsrang auf neun – und das bei dem jeweils eklatant besseren Torverhältnis. Würde es dann an Spieltag 30 einen weiteren Erfolg über die Nordlichter vom Millerntor geben, wäre der Klassenerhalt wohl so gut wie sicher. Zudem können die Geißböcke am Sonntag auf Rang 13 springen. Denn auch Mönchengladbach befindet sich in Reichweite. Die Fohlen unterlagen RB Leipzig 0:1. Den einzigen Treffer erzielte Yan Diomande. Am Sonntag spielen auch noch Stuttgart gegen Hamburg und Mainz gegen Freiburg.


Wie schon gegen Frankfurt: Das könnte gegen Bremen ein Mittel für die FC-Offensive sein

OF Ist Alessio Castro-Montes gegen Bremen mal wieder als Flankenspezialist gefragt? (Foto: Neil Baynes/Getty Images)
,
Startseite » 1. FC Köln News

Wie schon gegen Frankfurt: Das könnte gegen Bremen ein Mittel für die FC-Offensive sein

Schon gegen Eintracht Frankfurt hatte der FC auch auf Flanken setzen wollen – am Ende aber nicht sonderlich viele in den Strafraum gebracht. Gegen Werder könnte es sich aber wieder lohnen, auf Hereingaben zu setzen. Kommt der 1. FC Köln gegen Bremen mit Flanken zum Erfolg?

Neben Umschaltmomenten könnten für die Geißböcke Flanken ein gutes Mittel gegen Werder Bremen sein. Denn ein Spezialist für präzise Hereingaben drängt zurück in die Startelf.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Eigentlich wäre das Spiel gegen Eintracht Frankfurt am vergangenen Sonntag für ein spielerisches Mittel auf Kölner Seite prädestiniert gewesen: Mit der SGE wartete die nach Flanken defensiv anfälligste Mannschaft der Liga auf die Geißböcke. Vielleicht auch deshalb meinte FC-Trainer René Wagner vor der Partie, dass ein Plan sei, den Ball mal etwas länger in der Offensive zu halten, um den Strafraum gut besetzen zu können. „Und dann müssen wir gucken, dass die Jungs an dem Tag vielleicht einen guten Flankenfuß haben“, erklärte der Coach. Seine Mannschaft setzte das nur so halb um. Zwar leitete eine Hereingabe von Kristoffer Lund den 2:2-Ausgleich ein. Aber insgesamt brachten die Kölner gerade mal fünf Flanken in den Strafraum – der zweitniedrigste Wert des FC in dieser Saison. Nur in der Hinrunde gegen Borussia Dortmund schlug man mit vier noch weniger.

Auch Bremen relativ anfällig nach Flanken

Die Schwäche der Eintracht hätten die Geißböcke also wohl noch öfter ausnutzen können als nur beim Ausgleich. Aber gegen Werder Bremen können sie genau das besser machen. Denn auch die Bremer sind in dieser Hinsicht anfällig. So haben sich die Grün-Weißen bereits sieben Gegentore nach Flanken aus dem Spiel heraus gefangen. Damit haben sie zwar deutlich bessere Werte als die SGE mit 14, kassierten aber gemeinsam mit Köln, Union Berlin, Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Heidenheim die fünftmeisten solcher Gegentore im Ligavergleich.

Daher könnte es sich für den FC durchaus lohnen, es mit Flanken zu probieren. Gerade auch, weil man schließlich mit Ragnar Ache einen extrem kopfballstarken Spieler in der Spitze hat. Der erzielte zwar von seinen wettbewerbsübergreifenden sieben Treffern für ihn ungewöhnlich nur zwei mit dem Kopf. Trotzdem stellt der Angreifer natürlich in der Luft immer eine Gefahr für den Gegner dar. Außerdem ist zu erwarten, dass Köln gegen Bremen den Ball eher mal, wie von Wagner schon gegen Frankfurt gefordert, länger im Angriffsdrittel halten kann, um Zeit für eine gute Strafraumbesetzung neben Ache zu haben.

Castro-Montes als Flankenspezialist

Zusätzlich drängt mit Alessio Castro-Montes ein Flankenspezialist zurück in die Mannschaft. Der Belgier ist sogar wieder eine Option für die Startelf. „Da müssen wir aber entscheiden, ob es das Richtige ist, das Spiel jetzt schon zu beginnen, oder ob wir nochmal ein Spiel mehr brauchen, wo er vielleicht ein bisschen mehr Spielzeit bekommt in der zweiten Halbzeit“, meinte Wagner auf der Pressekonferenz am Freitag. Wenn der 28-Jährige am Sonntag startet, könnte er gerade Ache mit seinen präzisen Hereingaben füttern. So wie er es etwa beim vorletzten Kölner Sieg gegen Mainz 05 im Januar gemacht hatte. Dort legte der Schienenspieler dem Stürmer den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich mit einer gefühlvollen Flanke auf. Eine Wiederholung dieser Szene gegen Bremen würde wohl allen Kölnern sehr gut gefallen.


Sperren gegen St. Pauli drohen: Gleich fünf FC-Spieler stehen vor Abstiegskrimi bei vier Gelben Karten

Tom Krauß ist nur eine Karte vor einer Gelbsperre entfernt
,
Startseite » 1. FC Köln News

Sperren gegen St. Pauli drohen: Gleich fünf FC-Spieler stehen vor Abstiegskrimi bei vier Gelben Karten

Erstmal konzentriert sich beim FC alles auf den Abstiegskrimi gegen Werder Bremen am Sonntag. Das nächste wichtige Spiel in der Woche danach gegen St. Pauli wirft aber schon seine Schatten voraus beim 1. FC Köln: Gleich fünf Spielern droht eine Gelbsperre.

Am kommenden Sonntag gegen Werder Bremen werden gleich fünf FC-Profis aufpassen müssen, sich keine Gelbe Karte abzuholen. Ansonsten droht den Kölnern der Ausfall einiger Schlüsselspieler für den zweiten Showdown im Abstiegskampf gegen St. Pauli.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Es war eine unnötige Situation, die Folgen haben könnte: In der Nachspielzeit des Spiels gegen Eintracht Frankfurt beschwerte sich Jakub Kaminski bei Schiedsrichter Florian Exner über einen Eckball für die SGE. Und das für den Unparteiischen zu vehement, sodass dieser dem Polen Gelb zeigte. Damit steht der Leistungsträger der Geißböcke bei vier Gelben Karten – und ist nur noch ein Spiel von einer Sperre entfernt. Wenn der Linksaußen sich seine fünfte Verwarnung der Saison direkt am kommenden Sonntag gegen Werder Bremen abholen sollte, würde Kaminski ausgerechnet für das nächste sehr wichtige Spiel im Kampf gegen den Abstieg ausfallen.

Vier weiteren Profis droht eine Sperre

Und diese Gefahr gibt es nicht nur beim 23-Jährigen: Mit Tom Krauß, Isak Johannesson, Jan Thielmann und Joel Schmied droht gleich vier weiteren FC-Profis das gleiche Schicksal. Sie waren am vergangenen Sonntag nochmal ohne Karte und damit ohne Sperre davongekommen. In der Partie gegen Bremen könnte das aber anders aussehen. Schließlich steht für beide Mannschaften sehr viel auf dem Spiel im Kampf gegen den Abstieg. Dadurch könnte die Begegnung nochmal hitziger werden und sich ein Spieler – wie es Kaminski schon gegen Frankfurt gemacht hat – schneller mal eine unnötige Karte wegen Meckern abholen.

Dabei wäre neben dem Linksaußen besonders ein Ausfall von Krauß eine große Schwächung für die Geißböcke. Der 23-Jährige ist seit Wochen einer der wichtigsten Kölner Spieler und hat sich im Mittelfeldzentrum als Stabilisator bewährt. Zu seinem Spiel gehört dabei aber auch eine gewisse Aggressivität gegen den Ball. Etwas, das der FC in den Abstiegskrimis gegen Werder und eine Woche später am Hamburger Millerntor defintiv braucht. Es könnte aber auch dafür sorgen, dass der Sechser wegen einer möglichen Gelbsperre diese Qualitäten nur gegen Bremen einbringen kann. Alle Kölner werden aber wohl eher hoffen, dass es bei Krauß in den restlichen Spielen der Saison wie bei seinem Teamkollegen Schmied läuft. Der hatte sich seine vierte Gelbe Karte nämlich schon am fünften Spieltag abgeholt. In seinen acht Einsätzen danach blieb der Innenverteidiger jedoch bis jetzt immer ohne Verwarnung. Ein Beispiel, an dem sich seine ebenfalls gefährdeten Mitspieler orientieren sollten, wenn der FC immer in Bestbesetzung antreten möchte.


Fragezeichen hinter Startelf-Einsatz sowie Zukunft, dazu ein Medienbericht über einen Vorfall in La Nucia

Eric Martel gibt beim 1. FC Köln den Ton an
,
Startseite » 1. FC Köln News

Fragezeichen hinter Startelf-Einsatz sowie Zukunft, dazu ein Medienbericht über einen Vorfall in La Nucia

Nach wie vor ist die Zukunft von Eric Martel noch nicht geklärt. Der Mittelfeldspieler hat sich offenbar noch nicht entschieden. Gespräche sollen nun konkretisiert werden. Und es gibt einen Medienbericht über einen Vorfall im Trainingslager des 1. FC Köln: So ist der Stand bei Eric Martel.

Hinter Eric Martel steht nicht nur für das Spiel am Sonntag gegen Bremen ein Fragezeichen. Auch die Zukunft ist nach wie vor nicht geklärt. Dabei scheinen alle Optionen offen. Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet unterdessen von einem Vorfall in La Nucia.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Beim 2:2-Unentschieden gegen Eintracht Frankfurt blieb Eric Martel am vergangenen Wochenende nur die Rolle des Zuschauers. Der Mittelfeldspieler der Geißböcke hatte aufgrund seiner Gelb-Roten Karte im Rheinderby aussetzen müssen. Ausgerechnet gegen Frankfurt. Denn in der Vergangenheit tauchten immer mal wieder Gerüchte über ein angebliches Interesse der Hessen an dem 23-Jährigen auf. Konkret wurde das aber offensichtlich nicht. Martels Zukunft ist nach wie vor ungeklärt. Interesse soll es weiterhin – wie berichtet – aus dem In- und Ausland geben. Ob die Interessenten aktuell Schlange stehen, ist zwar nicht gesagt. Nur ist es sehr unwahrscheinlich, dass ein Spieler von Martels Qualität, einem durchaus vorhandenen Potenzial und dazu noch ablösefrei keinen von Spieler Seite interessanten Abnehmer findet.

Keine Einsatzgarantie für Sonntag

Und dennoch deutete zuletzt viel auf einen zähen Poker oder eben auf Stillstand. Denn Martel hatte im vergangenen Sommer erklärt, er wolle die Hinrunde abwarten und dann über seine Zukunft entscheiden. Die Hinrunde endete bekanntlich im Januar. Drei Monate später gibt es noch keine neue Wasserstandsmeldung. Die bringt nun der „Kölner Stadt-Anzeiger“ ins Spiel. Demnach befänden sich Spieler und Verein in konkreten Gesprächen. Der FC will den Kontrakt bekanntlich verlängern, hatte aber im Winter auch schon Ausschau nach potenziellen Alternativen gehalten. Laut dem Stadt-Anzeiger soll es um einen Vertrag um weitere vier Jahre gehen. Allerdings wird viel von der Zukunft und Entwicklung des Vereins abhängen. Sollten die Geißböcke absteigen, ist Martel sicherlich nicht mehr zu halten. Und der 23-Jährige würde sich wohl auch auf eine weitere Verbesserung des Kaders wünschen.

Das vermeintliche Zögern Martels könnte möglicherweise aber noch mit einem Vorfall zusammenhängen, von dem der „Kölner Stadt-Anzeiger“ nun ebenfalls berichtet. Demnach habe Lukas Kwasniok den Mittelfeldspieler im Winter im Trainingslager in La Nucia vor der Mannschaft scharf kritisiert. Tatsächlich steckte der ehemalige Kapitän der deutschen U21-Nationalmannschaft da in einem kleinen Formtief. Nun aber ist Martel wieder zurück und für das kommende Spiel eine Alternative. Ob von Beginn an, ist indes noch nicht gesagt. „Es gibt ein, zwei Positionen, die sind noch nicht ganz sicher, da ist es 50:50“, erklärte René Wagner am Freitag. Demnach würden gleich vier Spieler um zwei Plätze konkurrieren. Und tatsächlich hat Martel mit Tom Krauß einen großen Herausforderer für die defensive Sechs. Denn vermutlich wird Wagner auf einen defensiven und einen offensiveren Part gegen Bremen setzen.

Martel könnte bei einem Einsatz jedenfalls an seiner Zukunft aktiv mitgestalten – so oder so.


Zwei Vereine, ein Problem: Wie der lange Ausfall eines Schlüsselspielers den FC und Werder Bremen jeweils entscheidend schwächt 

Timo Hübers fehlt dem 1. FC Köln seit Monaten verletzt
,
Startseite » 1. FC Köln News

Zwei Vereine, ein Problem: Wie der lange Ausfall eines Schlüsselspielers den FC und Werder Bremen jeweils entscheidend schwächt 

Am Sonntag steht für den FC das wichtige Spiel im Abstiegskampf gegen Werder Bremen an. Dass beide Mannschaften so weit unten in der Tabelle stehen, liegt auch am langfristigen Ausfall jeweils eines Schlüsselspielers. Der 1. FC Köln und Bremen stehen mit einem gleichen Problem im Abstiegskampf.

Sowohl beim 1. FC Köln als auch bei Werder Bremen hat jeweils der Ausfall eines wichtigen Spielers für (fast) die gesamte Saison für einige Probleme gesorgt. Die Verletzung von Timo Hübers auf Kölner und von Mitchell Weiser auf Bremer Seiten ist jeweils einer der Gründe, warum die Lage bei beiden Mannschaften so kritisch ist.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Er sollte eine der Stützen unter Lukas Kwasniok sein: In den ersten acht Partien der Liga sowie in der ersten Pokalrunde der aktuellen Saison stand Timo Hübers immer in der Startformation, spielte meistens durch. Dabei zeigte der Innenverteidiger einige gute Leistungen und stellte seinen Wert für das Team unter Beweis. So war der 29-Jährige wichtig als Abwehrchef und im Spielaufbau. Dann kam jedoch kurz vor Schluss im Spiel gegen Borussia Dortmund: Der Defensivspezialist verletzte sich bekanntermaßen schwer am Knie, fiel seitdem aus.

FC ohne Abwehrchef

Wie wichtig der ehemalige Kölner Kapitän für die FC-Defensive war, zeigte sich noch mehr, als er dann fehlte. So feierten die Geißböcke zwar erst noch einen 4:1-Sieg gegen den HSV. Danach blieben die Ergebnisse aber aus. In den 19 Partien nach dem Erfolg gegen die Hamburger holten die Domstädter nur zwei Siege. Und eine der größten Problemzonen war die Abwehr. Denn genau der Abwehrchef, den Hübers zuvor dargestellt hatte, fehlte nun. So stand die Abwehr immer wieder wackelig, spielte nur noch eine einzige Partie (gegen den VfL Wolfsburg) zu Null. Diese Defensivprobleme wurden noch dadurch verstärkt, dass sich auch viele der anderen Innenverteidiger immer wieder mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hatten und sich die Verteidigung nicht einspielen konnte.

Aber nicht nur der FC wurde schwer vom langfristigen Ausfall eines Schlüsselspielers getroffen. Beim kommenden Gegner Werder Bremen ist die Lage sehr ähnlich. Denn bei den Grün-Weißen riss sich Mitchell Weiser in der Sommervorbereitung das Kreuzband und konnte diese Spielzeit noch kein einziges Spiel absolvieren. In den vorherigen Saisons war der 31-Jährige unumstritten auf der rechten Schiene gesetzt. Von dort aus war der beim FC ausgebildete Profi der wahrscheinlich wichtigste Kreativspieler der Werderaner. So gelangen Weiser 2024/25 in 32 Bundesligaspielen starke fünf Tore und neun Vorlagen und hatte einen großen Anteil daran, dass Bremen nicht nur eine sorgenfreie Saison spielte, sondern sogar nur einen Punkt hinter dem internationalen Geschäft landete. Und auch in der aktuellen Spielzeit hätte der Schienenspieler eine zentrale Rolle spielen sollen. Ohne den Routinier blieb die Offensive der Grün-Weißen jedoch viel zu oft harmlos und ist wohl die größte Baustelle bei Werder.

Schlüsselspieler schwer zu ersetzen

Ob Köln und Bremen ohne die Verletzungen von Hübers beziehungsweise Weiser momentan besser dastehen würden, ist natürlich spekulativ. Aber beide hätten auf jeden Fall die Qualität ihres jeweiligen Teams deutlich erhöht. Sowohl für die Geißböcke als auch für die Grün-Weißen ist es dabei nicht so einfach möglich, so wichtige Spieler einfach zu ersetzen – sei es durch Transfers oder durch möglichst gleichwertige Alternativen im Kader. Daher ist es durchaus wahrscheinlich, dass die Mannschaften mit ihnen im Abstiegskampf besser dastehen würden. Aber so lange Hübers und Weiser weiter nicht fit sind, müssen die Kölner und die Werderaner wohl oder übel mit der Situation zurechtkommen und weiter Alternativen finden. Wer von beiden die besseren im Saisonendspurt hat, wird sich dann schon am Sonntag in der Domstadt das erste Mal zeigen.


Umschaltmomente, aber auch Kontrolle: So will der 1. FC Köln zu Hause gegen die Bremer punkten

Said El Mala vom 1. FC Köln
,
Startseite » 1. FC Köln News

Umschaltmomente, aber auch Kontrolle: So will der 1. FC Köln zu Hause gegen die Bremer punkten

Am Sonntag steht für den 1. FC Köln ein richtungsweisendes Spiel an. Um 15:30 Uhr empfangen die Geißböcke den SV Werder Bremen. In der Tabelle trennt beide Teams nur ein Punkt. Für die Kölner Mannschaft um René Wagner eine entscheidende Partie: So will der 1. FC Köln gegen Bremen punkten.

Gegen Werder Bremen gibt es für Trainer René Wagner und den FC einen richtigen Abstiegskrimi. Denn die Kölner stehen auf dem 15. Tabellenplatz und gehen mit 27 Punkten ins Duell, Bremen liegt mit 28 Zählern direkt davor. Ein Sieg wäre für den FC also essentiell.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Die wohl zentralste Nachricht für die Geißböcke vor dem Spiel am Sonntag betraf Said El Mala. Wie FC-Trainer René Wagner mitteilte, ist der Offensivspieler nach seinen Sprunggelenksproblemen aus dem Frankfurt Spiel rechtzeitig wieder fit geworden und gegen die Bremer eine Option für die Startelf. Nach zuletzt nur individuellem Training konnte der 19-Jährige am Freitag wieder voll mit der Mannschaft trainieren. Damit steht Wagner, abgesehen von den Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian, der komplette Kader zur Verfügung.

Viel Konkurrenz im Kampf um die Startelfplätze

Das sorgt allerdings auch für knifflige Entscheidungen. Gerade im Zentrum hat der neue Coach die Qual der Wahl: Eric Martel, der nach seiner Gelbsperre wieder einsatzbereit ist, Isak Johannesson, Denis Huseinbasic und Tom Krauß konkurrieren um die Plätze. Auch in der Innenverteidigung herrscht große Konkurrenz und die Personalien dürften auch davon abhängen, ob der FC mit einer Dreier- oder Vierer-Kette auflaufen wird. Laut Wagner sind ein, zwei Positionen schon fix und ein, zwei noch offen. Auch Alessio Castro-Montes ist nach seinem starken Comeback inklusive Tor gegen die Frankfurter ein Kandidat für die Startelf, während Joel Schmied zunächst erst einmal nur eine Kaderoption ist. 

Ein zentrales Ziel formulierte Wagner aber dann doch schon vorab: „Wir wollen versuchen, nicht immer in Rückstand zu geraten und wollen keine Gegentore bekommen, die vermeidbar sind.“ Denn genau das waren seiner Einschätzung nach die beiden Frankfurter Tore am vergangenen Wochenende gegen den FC. Für Wagner gilt es, solche zu einfachen Gegentore unbedingt zu vermeiden. Stattdessen fordert der Trainer mehr Kontrolle und ein strukturierteres Aufbauspiel mit Ball. Er betonte, dass man weiterhin Ruhe und Gelassenheit beibehalten muss und den externen Druck intern so gering wie möglich halte. Gleichzeitig hebt der Coach die positiven Aspekte aus der vergangenen Partie gegen die Eintracht hervor. Nach einem 2:0-Rückstand nicht aufzugeben zeigte erneut die Moral und Comeback-Qualitäten der Mannschaft, die im direkten Duell im Abstiegskampf gefordert sein werden, um einen Unterschied zu machen.

Stabile Bremer Defensive

Mit Bremen wartet allerdings ein formstarker Gegner. Seitdem Trainer Daniel Thioune am 4. Februar übernommen hat, haben sich die Grün-Weißen stabilisiert und zuletzt drei ihrer vergangenen fünf Spiele gewonnen. Wagner betonte die starke Leistung der Werderaner am vergangenen Wochenende, trotz der knappen 1:2-Niederlage gegen RB Leipzig. Dort waren die Bremer nicht unbedingt die schlechtere Mannschaft. Dabei trete Werder laut dem FC-Coach defensiv kompakt auf und verfüge über viel Tempo in der letzten Linie. Gerade das Umschaltspiel der Gäste sieht Wagner als große Stärke. Entsprechend wichtig werde die Kölner Restverteidigung sein. Gleichzeitig benannte der FC-Coach aber auch Chancen, wie die Kölner Bremen gefährlich werden könnten: Mit eigenen Umschaltmomenten über Schlüsselspieler in der Offensive wie Ragnar Ache, El Mala oder Jakub Kaminski wollen die Geißböcke die Bremer Defensive knacken.

Am Sonntag wird es dann auf eine gesunde Mischung ankommen: aus einer defensiven Stabilität mit einem kontrollierten Spielaufbau in gezielte Offensivaktionen kommen. Moral und Kampfgeist haben die Kölner ihren Fans zu genüge in den vergangenen Wochen gezeigt. Doch was am Ende der Saison zählt, sind die Punkte – und die fehlen den Kölnern aktuell. Dem Druck zum Trotz forderte Wagner den klaren Fokus auf die Aufgabe am Sonntag. Denn eines ist klar: In diesem direkten Duell kann der FC einen wichtigen Schritt im Abstiegskampf machen und mindestens einen Platz in der Tabelle hochklettern. Drei Punkte im eigenen Stadion wären nicht nur tabellarisch wertvoll, sondern auch ein richtungsweisendes Signal im Kampf um den Klassenerhalt.


Mittelfeldspielerin Taylor Ziemer verlängert bis 2028 beim FC

Taylor Ziemer verlängert beim 1. FC Köln bis Sommer 2028 (Foto: 1. FC Köln)
, ,
Startseite » 1. FC Köln News

Mittelfeldspielerin Taylor Ziemer verlängert bis 2028 beim FC

Seit Mitte 2024 ist die Mittelfeldspielerin schon bei den Geißböcken – und wird das auch noch länger bleiben: Taylor Ziemer verlängert bis Sommer 2028 beim 1. FC Köln.

Vom niederländischen Club FC Twente kam Taylor Ziemer vor bald zwei Jahren zum FC. Jetzt verlängert die 27-Jährige ihren Vertrag bis Sommer 2028 – auch wenn sie momentan noch von einer Verletzung zurückkommt.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Seit bald zwei Jahren ist Taylor Ziemer Spielerin des 1. FC Köln. Im Sommer 2024 kam sie vom niederländischen Club FC Twente in die Domstadt. Und auch wenn die Mittelfeldspielerin momentan noch verletzt ist, scheint sie die Verantwortlichen bei den Kölnerinnen in ihren Einsätzen zuvor überzeugt zu haben. Denn die 27-Jährige verlängert ihren Vertrag bis Mitte 2028. „Taylor Ziemer ist eine wichtige Spielerin für uns. Umso mehr freuen wir uns, dass sie nach ihrer Verletzung bald wieder auf dem Platz stehen und unser Trikot tragen wird. Sie ist ein zentraler Bestandteil unserer Mannschaft und wird uns mit ihrer Qualität auch in Zukunft viel Freude bereiten“, erklärte Nicole Bender-Rummler, Direktorin Frauen- und Mädchenfußball beim FC.

Bisher 22 Ligaeinsätze

Auch Ziemer selber freut sich sehr über die Ausdehnung des Kontrakts. „Ich fühle mich beim FC sehr wohl und freue mich, weiter das FC-Trikot zu tragen. Ich kann es nicht abwarten, wieder mit der Mannschaft auf dem Platz zu stehen und als Profifußballerin den Traum weiterzuleben, den mein Vater und ich immer geteilt haben,“ so die Mittelfeldspielerin. Nach ihrem Wechsel nach Köln wurde die 27-Jährige 2024/25 direkt Stammspielerin und Leistungsträgerin. Bisher trug sie in insgesamt 22 Partien in der Bundesliga das Kölner Trikot. Dabei erzielte sie vier Tore und gab zwei Vorlagen.

Ausgebildet wurde die US-Amerikanerin in den USA. Dort lief sie für die Virginia Cavaliers und die Texas A&M Aggies. In der Zeit gewann die Mittelfeldspielerin zweimal den Gatorade Player of the Year award, der den besten High School-Athleten in Kalifornien überreicht wird. Außerdem durchlief Ziemer die Juniorinnen-Nationalteams der USA bis zur U19. In Europa spielte sie bereits in den Niederlanden für ADO Den Haag sowie eine Saison für den FC Twente. Dort wurde die 27-Jährige 2023/24 Meisterin und trug mit neun Treffern in 20 Einsätzen zum Titel bei, bevor sie im Sommer dann nach Köln ging. Außerdem war die Mittelfeldspielerin drei Spielzeiten in Island für Breiðablik im Einsatz und sammelte dort und mit Twente auch Erfahrungen in der Champions League.


Für einen verbessert sich die Quote: Anfällige Kölner Defensive trifft auf schwache Bremer Offensive

OF Die Kölner Defensive um Sebastian Sebulonsen stand gegen Frankfurt nicht immer sicher (Foto: Neil Baynes/Getty Images)
,
Startseite » 1. FC Köln News

Für einen verbessert sich die Quote: Anfällige Kölner Defensive trifft auf schwache Bremer Offensive

Gegen Eintracht Frankfurt hatte die FC-Abwehr gerade bei den beiden Gegentoren nicht gut ausgesehen. Generell ist die Verteidigung eine der Problemzonen der Kölner in dieser Saison. Gegen Werder könnte es aber besser aussehen für die Defensive des 1. FC Köln: Schwache Abwehr trifft auf harmlose Bremer Offensive.

Vor dem wichtigen Aufeinandertreffen im Abstiegskampf plagen den 1. FC Köln und Werder Bremen genau umgekehrte Probleme: Während bei den Geißböcken die Defensive immer wieder Probleme macht, ist bei den Grün-Weißen eher der Angriff das Problem. Einer von beiden wird daher sicher von der Schwäche des jeweils anderen profitieren.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Es ist schon wieder eine Weile her, dass FC-Keeper Marvin Schwäbe in einer Partie nicht hinter sich greifen musste. Seit dem 1:0-Sieg am 20. Spieltag gegen den VfL Wolfsburg hat der Kölner Schlussmann keine weiße Weste mehr vorweisen können. Das liegt aber weniger am Kapitän, sondern mehr an seinen Vorderleuten. Denn die zeigen sich immer wieder anfällig für Aussetzer. Etwa bei den Gegentoren am vergangenen Wochenende gegen Eintracht Frankfurt. Beim 1:0 rückte Cenk Özkacar nicht auf Vorlagengeber Farès Chaibi raus, während gleichzeitig Denis Huseinbasic und Jakub Kaminski ebenfalls zu wenig Druck machten. Auch Linksverteidiger Kristoffer Lund rückte nicht mehr rechtzeitig ein. Gleichzeitig verloren Sebastian Sebulonsen und Rav van den Berg in der Mitte Torschütze Jonathan Burkardt aus den Augen. Der Niederländer unterlief kurz darum beim zweiten Gegentreffer außerdem einen langen Ball. Im Anschluss verteidigte die FC-Defensive dann nach Burkardts Hereingabe kollektiv nicht entschlossen genug.

Anfällige Defensive gegen schwache Offensive

Auch wenn der FC danach nochmal zurückkam und einen Punkt holte, kann so eine Defensivschwäche im Abstiegskampf fatal sein. Zur Wahrheit gehört dabei aber natürlich auch, dass die Geißböcke immer wieder Ausfälle verkraften mussten. Seit dem achten Spieltag fehlt mit Abwehrchef Timo Hübers ein wichtiger Stabilisator. Und bis auf Cenk Özkacar fielen auch alle anderen etatmäßigen Innenverteidiger sowie der eigentlich Außenverteidiger Sebastian Sebulonsen in dieser Spielzeit einmal oder öfter für mindestens zwei Spiele oder mehr hintereinander aus. So war es natürlich schwierig für die Defensive, sich einzuspielen. Trotzdem müssen die Kölner diese Probleme besser in den Griff bekommen, um im Abstiegskampf zu bestehen. Denn nur der Letzte Heidenheim (keinmal) und der Vorletzte Wolfsburg (einmal) spielten seltener zu Null als die Kölner in dieser Spielzeit (dreimal). Auch kassierte abgesehen von den beiden Abstiegskandidaten nur der FC Augsburg mehr Gegentore als der FC.

Mit Blick auf das Spiel gegen Werder Bremen am Sonntag gibt es aber eine Sache, die allen Kölnern Hoffnung machen kann, dass die Abwehr gegen die Grün-Weißen besser steht. Denn mit Werder kommt die drittschwächste Offensive der Liga in die Domstadt. Gerade mal 31 Tore hat Bremen bisher erzielt. Vor allem der Sturm ist dabei eine Problemzone, da es keinen regelmäßig treffenden Stürmer gibt. Bester Torschütze mit sieben Treffern ist mit Jens Stage ein Mittelfeldspieler. Es steht aber noch nicht fest, ob der Däne rechtzeitig für das Spiel gegen die Geißböcke fit wird, nachdem er schon am vergangenen Wochenende gegen Leipzig gefehlt hatte und unter der Woche phasenweise nur individuell trainieren konnte. So möchte auch sein Trainer Daniel Thioune das Risiko gut abwägen, dass er beim seinem besten Torjäger geht, wie er auf der Bremer Pressekonferenz am Freitag sagte. Wenn der 29-Jährige aber zu 100 Prozent fit ist, werde er starten – sicher sei das aber noch nicht.

Personalprobleme im Bremer Angriff

Umso schlimmer ist es für die Bremer, dass mit Justin Njinmah der zweittreffsicherste Profi (fünf Tore) ebenfalls mit leichten Verletzungsproblemen zu kämpfen hat. Der Angreifer musste das Training am Mittwoch vorzeitig abbrechen und absolvierte wie Stage am Donnerstag nur eine individuelle Einheit, wird aber wohl nach Köln mitfahren. Denn dahinter sind die Optionen rar. Victor Boniface, in den die Verantwortlichen vor der Saison große Hoffnungen gesetzt hatten, ist nach einem Knorpelschaden wohl weiter nicht fit. Der Stürmer war vor knapp anderthalb Wochen mit Übergewicht aus der Reha nach Bremen zurückgekehrt und muss erst nach und nach aufgebaut werden und ist deshalb mit sehr großer Wahrscheinlichkeit keine Kaderoption, wie sein Coach erklärte.

Keke Topp wiederum hat sich in der Länderspielpause einen Kreuzbandriss zugezogen, konnte die Erwartungen zuvor mit nur einem Treffer aber auch nicht erfüllen. Eine Option könnte Jovan Milosevic sein, der im Winter per Leihe aus Stuttgart kam und seitdem in neun Einsätzen drei Tore und eine Vorlage erzielte. Gegen Leipzig kam er jedoch nur als Joker, da der Stürmer zuvor drei Partien mit Rückenproblemen ausgefallen war. Alleine auf den Serben sollten die Werderaner ihre Hoffnungen daher nicht legen. Insbesondere, da dieser auch erst 20 Jahre alt ist. Genauso wie die andere Startelfoption Salim Musah. Der Angreifer hatte gegen Leipzig in seinem erst dritten Bundesligaeinsatz seinen ersten Treffer erzielt. Und sich für Thioune damit für die Startelf beworben. Wobei der Coach aber auch direkt bremste: „Wir dürfen dann auch von jungen Spielern nicht zu viel erwarten.“

Wer profitiert von der Schwäche des jeweils anderen?

So droht die ohnehin schwache Bremer Offensive gegen den FC noch weiter ausgedünnt zu sein. Und für die Kölner Defensive ist es damit vielleicht eine Chance, sich mal wieder sicherer zu präsentieren. Eine mögliche Stellschraube, damit das gelingt, dürfte für FC-Coach René Wagner die Rückkehr von Jahmai Simpson-Pusey sein. Der Innenverteidiger, der sich seit seinem Wechsel in die Domstadt auf Leihbasis im Winter sehr überzeugend präsentiert hat, steht dem FC nach der Geburt seines Sohnes am Montag wieder zur Verfügung. Und könnte mit seiner Ruhe im Spielaufbau und seiner Zweikampfstärke zu einem stabilisierenden Faktor werden.

Was aber schon jetzt definitiv feststeht: Eine Mannschaft wird auf jeden Fall am Wochenende von der Schwäche des jeweils anderen profitieren. Entweder die Kölner, die nach langer Zeit mal wieder zu Null spielen könnten. Oder die Bremer, die ihre schwache Torbilanz aufpolieren möchten. Dass sich die Personallage in der Kölner Verteidigung entspannt und gleichzeitig bei den Grün-Weißen Ausfälle in der Offensive drohen, könnte dabei den Ausschlag zu Gunsten der Geißböcke geben. Eine Garantie gibt es dafür aber natürlich nicht.


René Wagner kann gegen Bremen aus dem Vollen schöpfen – Auch Said El Mala rechtzeitig fit

René Wagner stellt das erste Mal seine Startelf auf
,
Startseite » 1. FC Köln News

René Wagner kann gegen Bremen aus dem Vollen schöpfen – Auch Said El Mala rechtzeitig fit

Am Sonntag steht für den FC der Abstiegskrimi gegen Werder Bremen an. In der Partie steht Trainer René Wagner bis auf die Langzeitverletzten der gesamte Kader zur Verfügung beim 1. FC Köln: Said El Mala ist rechtzeitig für das Bremen-Spiel fit.

Für das wichtige Spiel gegen Werder Bremen hat FC-Coach René Wagner eine Menge Optionen zu Verfügung. Eine davon wird auch Said El Mala sein, der wieder voll mittrainieren konnte.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Die vielleicht wichtigste Nachricht für alle FC-Fans, ob Said El Mala rechtzeitig fit wird, hatte FC-Coach René Wagner auf der Pressekonferenz vor dem Abstiegskrimi gegen Werder Bremen direkt zu Beginn: „Ihm geht es gut. Er hat heute voll trainiert, wird morgen voll trainieren. Und dann ist er eine Option, zu starten am Sonntag.“ Zuvor hatte der 19-Jährige diese Woche nicht voll trainieren können, nachdem er gegen Eintracht Frankfurt kurz vor Schluss angeschlagen ausgewechselt werden musste. Diese Probleme hat der Angreifer aber damit rechtzeitig überwunden, um den Geißböcken im Spiel gegen den direkten Konkurrenten von Anfang an zu helfen.

Viele Optionen für Wagner

Und auch ansonsten kann der Trainer personell aus dem Vollen schöpfen. Bis auf die Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian steht ihm der gesamte Kader zur Verfügung. Das führt jedoch dazu, dass Wagner einige schwierige Entscheidungen treffen muss. So konkurrieren zum Beispiel in der Mittelfeldzentrale durch die Rückkehr von Eric Martel mit noch Isak Johannesson, Denis Huseinbasic und Tom Krauß gleich vier Spieler um zwei Positionen. „Unter der Woche haben wir auch klar mit allen beteiligten Spielern kommuniziert. Da gibt es ein, zwei Positionen, da sind wir uns noch nicht ganz sicher. Da ist es fifty-fifty. Es gibt ein, zwei Positionen, die sind fix. Und das werden wir dann der Mannschaft am Sonntag mitteilen“, hielt sich der Coach noch bedeckt.

Ein Kandidat für die Startelf ist Alessio Castro-Montes. Der Schienenspieler hatte gegen Frankfurt sein Comeback nach längerer Verletzungspause gegeben und direkt zum Ausgleich getroffen. „Bei Alessio ist es so, dass er starten könnte. Da müssen wir aber entscheiden, ob es das Richtige ist, das Spiel jetzt schon zu beginnen, oder ob wir nochmal ein Spiel mehr brauchen, wo er vielleicht ein bisschen mehr Spielzeit bekommt in der zweiten Halbzeit. Aber das lassen wir uns alles noch offen für Sonntag“, so Wagner. Zwar nicht für die Startelf, aber immerhin wieder eine Option für den Kader ist außerdem Joel Schmied nach seiner Verletzungspause. Damit steht dem Trainer fast schon ein Überangebot in der Innenverteidigung zur Verfügung, da auch Jahmai Simpson-Pusey nach der Geburt seines Sohnes Anfang der Woche wieder eine Option ist.

Bremen defensiv deutlich stabiler geworden

Diese Optionen wird der Coach gegen Werder allerdings auch brauchen. Denn die Bremer haben sich zuletzt unter ihrem neuen Trainer Daniel Thioune deutlich verbessert gezeigt. „Es ist einfach eine sehr stabile Mannschaft gegen den Ball. Die schaffen es immer wieder sehr, sehr gefährlich umzuschalten, haben viele Spieler mit hoher Geschwindigkeit auf der letzten Linie“, erklärte Wagner seine Sicht auf den Gegner. Daher müsste seine Mannschaft Restverteidigung aufmerksam sein, aber auch selber auf Umschaltmomente setzen, da er dort bei den Bremern Probleme sehe. Trotzdem ist es für Wagner ebenfalls Teil des Planes, „das wir mit Ball weiter daran arbeiten, was wir die letzten drei Wochen besprochen haben. Dass wir auch mal Kontrolle über das Spiel bekommen.“ Mit dieser Mischung will der Trainer mit seiner Mannschaft am Sonntag dann endlich wieder einen wichtigen Sieg im Kampf gegen den Abstieg feiern.


Bülters beeindruckende Bremen-Bilanz: Schlägt der Werder-Schreck am Sonntag wieder zu?

Marius Bülter vom 1. FC Köln
,
Startseite » 1. FC Köln News

Bülters beeindruckende Bremen-Bilanz: Schlägt der Werder-Schreck am Sonntag wieder zu?

Nach einem bockstarken Saisonstart konnte Marius Bülter im weiteren Saisonverlauf nur selten überzeugen. Rechtzeitig vor der Partie gegen Werder meldete sich der 33-jährige nun mit seiner Vorarbeit zum 2:2 in Frankfurt zurück. Und eine besondere Statistik macht Hoffnung, dass der Stürmer im Abstiegskrimi eine wichtige Rolle spielen könnte beim 1. FC Köln: Marius Bülter trifft auf seinen Lieblingsgegner.

Viele seiner bisherigen Spiele gegen Werder Bremen dürfte Marius Bülter in guter Erinnerung behalten haben. Kann der FC-Stürmer im Abstiegskracher gegen die Hanseaten zum entscheidenden Trumpf für die Geißböcke werden?

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Nach zwei Spieltagen hatte es Marius Bülter erst einmal allen gezeigt, die seinen Transfer von der TSG 1899 Hoffenheim zum 1. FC Köln kritisch gesehen hatten. Im Auftaktspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 köpfte der 1,88 Meter große Offensivspieler eine Waldschmidt-Flanke mustergültig zum 1:0-Sieg in die Maschen. Eine Woche später schoss Bülter beim 4:1-Heimerfolg über den SC Freiburg nicht nur das 2:0, sondern bereitete zudem die Tore von Jakub Kaminski und Jan Thielmann vor. Und auch beim 3:3 am dritten Spieltag in Wolfsburg zeigte er eine ordentliche Leistung.

Schwierige Phase nach überragendem Start

„Bülti“ hatte also einen sehr entscheidenden Anteil daran, dass die Geißböcke ihr Punktekonto als Aufsteiger zu Saisonbeginn ordentlich füllen konnten. Nicht nur für den 1. FC Köln, sondern auch für den Neuzugang selbst ein Auftakt nach Maß. Und der ließ hoffen, dass der gebürtige Ibbenbürener dauerhaft die so dringend benötigte Verstärkung für die Kölner Offensive sein würde. Aber wie heißt es eben manchmal in Kölle: „Et bliev nix wie et wor“. 

Nach einer verletzungsbedingten Pause an den Spieltagen fünf und sechs konnte sich der flexible Offensivspieler in der Hinrunde nur noch mit einer Torvorlage (beim 1:1 gegen den FC Augsburg) und einem Treffer (beim 3:4 gegen Eintracht Frankfurt) in die Scorer-Listen eintragen. Ansonsten folgte viel Leerlauf mit durchwachsenen bis schwachen Leistungen und zum Teil wenig Einsatzzeiten. So konnte auch Bülter nicht verhindern, dass der FC von den vergangenen 19 Bundesligaspielen gerade einmal zwei gewinnen konnte und bis auf Platz 15 abrutschte.

Bülter im Abstiegskampf zurück zu alter Stärke?

Trotzdem könnte er im anstehenden Abstiegsendspiel gegen Werder Bremen einer der zentralen Akteure werden. Dafür spricht zum einen, dass der 33-Jährige am vergangenen Spieltag in Frankfurt nur eine Minute nach seiner Einwechslung das 2:2 durch Alessio Castro-Montes vorbereitete. Die Formkurve des Stürmers könnte also gerade rechtzeitig zum Saison-Endspurt wieder nach oben zeigen. Zum anderen ist das Team von der Weser so etwas wie Bülters Lieblingsgegner unter den aktuellen Bundesligisten. Bereits fünfmal traf er in bisher elf Begegnungen gegen die Hanseaten (dreimal für Hoffenheim und zweimal für Union Berlin), davon sogar zweimal per Doppelpack. Gelänge es dem Angreifer, seine beeindruckende Bremen-Bilanz am Sonntag aufzupolieren, könnte das ein entscheidender Beitrag für den so dringend benötigten FC-Sieg im Kampf um den Klassenerhalt sein. 

Und weil mit Saïd El Mala der Top-Torjäger des 1. FC Köln wegen einer Sprunggelenksblessur am Mittwoch und Donnerstag nicht mit der Mannschaft trainieren konnte und noch nicht feststeht, ob der Youngster rechtzeitig fit wird, dürften die Geißböcke um jede treffsichere Alternative im Angriff froh sein. Ein Bülter als Werder-Schreck, der an seine gute Form zu Saisonbeginn anknüpfen kann, wäre da Gold wert.