Rückschlag für FC-Nachwuchstalent: Youssoupha Niang erneut verletzt

Youssoupha Niang im Kölner Trainingslager
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Rückschlag für FC-Nachwuchstalent: Youssoupha Niang erneut verletzt

Auf Krücken betrat am Mittwoch der Nachwuchs-Stürmer das Gelände des 1. FC Köln: Youssoupha Niang ist erneut verletzt. Somit muss der Verein wohl noch länger auf den 19-Jährigen verzichten.

Keine guten Nachrichten gab es am Mittwochmittag am Geißbockheim, der Geschäftsstelle des 1. FC Köln: Youssoupha Niang ist erneut verletzt.

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Erst vor wenigen Monaten stand das Nachwuchstalent in Bad Waltersdorf noch mit auf dem Trainingsplatz und versenkte die Bälle im Kasten der mitgereisten Torhüter, zeigte, welches Talent in ihm schlummert. Doch Youssoupha Niang konnte die Einheiten in der Steiermark nicht beenden. Der 19-Jährige musste verfrüht nach Köln zurück reisen. Beim Beachvolleyball hatte sich Niang damals an der Schulter verletzt, musste operiert werden und fiel für Wochen aus. Nun befand sich der Youngster eigentlich auf dem Weg der Besserung, trainierte sogar wieder. Doch am Mittwoch lief Niang nur wenige Minuten später auf Krücken über den Parkplatz der Geschäftsstelle.

“Jetzt muss er wieder ab in den Käfig“

Sich näher dazu äußern und erklären, um welche Verletzung es sich handele, wollte man sich am Geißbockheim nicht. Bei Niangs Verletzung soll es sich dem Vernehmen nach um eine strukturelle handeln. „Jetzt muss er wieder ab in den Käfig. In den Kraftraum“, so Kwasniok. Eine Maßnahme, die wohl auf einen längeren Ausfall des Sturm-Talents schließen lässt. Und das, obwohl Niang im Sommer so gut ins Training gestartet war. Sein Ausfall sei „sehr sehr bitter, weil er zum heutigen Tage sehr gut unterwegs war und zumindest mal eine erste Duftmarke im Profikader setzen konnte“, sagte FC-Sportdirektor im Sommer nach Niangs Schulterverletzung.

Erst im Januar hatte der Verein den Vertrag mit dem Youngster verlängert und eins seiner größten Sturm-Talente langfristig an den FC gebunden. Damals sagte der Stürmer zu seinen Ambitionen, er werde „weiter sehr hart“ an sich arbeiten, um sich seinen Traum, „im RheinEnergieSTADION aufzulaufen, zu erfüllen.“ Die Erfüllung des Traums wird nun wohl noch ein wenig auf sich warten lassen. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben. Besser sieht es derweil bei Rav van den Berg aus. Der Innenverteidiger befindet sich auf dem Weg der Besserung, kann wieder leicht trainieren. Möglicherweise erfolgt noch im Oktober das Comeback.


Nach Millionen-Einnahmen und -Ausgaben für Transfers: Wie viel Budget hat der 1. FC Köln noch für Neuzugänge?

Thomas Kessler sucht nach einem neuen Trainer für den 1. FC Köln
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Nach Millionen-Einnahmen und -Ausgaben für Transfers: Wie viel Budget hat der 1. FC Köln noch für Neuzugänge?

Es hat diesen Sommer schon einige Zu- und Abgänge beim FC gegeben. Und es sollen noch ein paar Spieler kommen. Diese müssen jedoch finanzierbar sein für den 1. FC Köln: Wie viel Budget ist für Transfers noch übrig?

Alleine für Ragnar Ache und Isak Johannesson hat der FC zusammen wohl zehn Millionen Euro ausgegeben, mit Max Finkgräfe und Damion Downs aber auch einiges wieder eingenommen. Nun sollen noch für die Abwehr und den Angriff weitere Neuzugänge geholt werden beim 1. FC Köln: Wie viel Budget ist für Transfers noch übrig?

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Jahrelang hat der 1. FC Köln unter dem ehemaligen Sportvorstand Christian Keller sich auf dem Transfermarkt eher zurückgehalten und wenig Geld ausgegeben. Das hatte zum Teil natürlich auch mit der Transfersperre zu tun. Aber auch wenn die Geißböcke Spieler verpflichten durften, gab es eher geringe Ausgaben. Die wirtschaftliche Konsolidierung stand im Vordergrund. Das ändert sich in diesem Sommer – auch durch die verbesserte finanzielle Situation. Direkt für die ersten beiden Neuzugänge Ragnar Ache und Isak Johannesson zahlte Sportdirektor Thomas Kessler 4,5 Millionen beziehungsweise 5,5 Millionen Euro. Und auch in den vergangenen Tagen und Wochen wurde und wird der Verein mit mehreren teuren Spielern in Verbindung gebracht. Für Danilho Doekhi etwa soll Union Berlin neun Millionen Euro wollen. Bei Ahmetcan Kaplan von Ajax Amsterdam wiederum kommt der FC nicht weiter. Die Niederländer würden nicht von ihrer Ablöseforderung von kolportierten sechs Millionen Euro abrücken. Daher stellt sich die Frage, ob die Kölner für einen Transfer in der Größenordnung von Doekhi überhaupt genügend Geld übrig hätten.

Wie viel Budget hat der FC übrig?

Insgesamt sollten ursprünglich um die zwölf Millionen Euro für Transfers zur Verfügung stehen. Das bestätigte Geschäftsführer Philipp Türoff gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ Ende Mai. Hiervon müssen die schon erwähnten Ache und Johannesson abgezogen werden, bedeutet minus zehn Millionen Euro. Für die weiteren Zugänge Tom Krauß, Ron-Robert Zieler, Sebastian Sebulonsen und Marius Bülter zahlten die Kölner dem Vernehmen nach insgesamt um die 4,2 Millionen Euro an Ablöse beziehungsweise Leihgebühr. Bei Sebulonsen sollen außerdem noch 500.000 Euro an Bonuszahlungen möglich sein. Die werden aber eher nicht in diesem Transferfenster anfallen. Bei Jakub Kaminski wiederum ist die Höhe einer möglichen Leihgebühr nicht bekannt. Die Ablöse für den Coach soll eine Millionen Euro betragen haben. Nimmt man alles zusammen wären die Geißböcke Stand jetzt bei einem ungefähren Minus von rund drei Millionen Euro – gemessen an den kolportierten zwölf Millionen, die aber ohnehin unter der Überschrift „in diesem Rahmen“ laufen.

Allerdings gab es auch bereits zwei Verkäufe, von denen der Club die Einnahmen in Transfers investieren kann. Für Damion Downs und Max Finkgräfe nimmt der FC zusammen kolportierte zwölf Millionen Euro direkt ein. Bei Downs könnten auch noch zwei Millionen Euro an Bonuszahlungen oben drauf kommen. Da mit diesen wie bei Sebulonsen auf der Zugangsseite wenn dann aber nicht in diesem Sommer zu rechnen ist, können sie nicht zum Budget dazuzählen. So hätten die Geißböcke noch insgesamt zwischen acht und neun Millionen Euro für Verpflichtungen übrig. Allerdings können die Verantwortlichen um Kessler nicht die kompletten Transfereinnahmen wieder für Neuzugänge ausgeben. So muss der Verein Beträge etwa wie Solidaritätszahlungen abgeben. Daher dürfte die Summe insgesamt niedriger liegen.

Noch mehrere Baustellen

Auf der anderen Seite gibt es aber auch Einnahmen durch Weiterverkäufe ehemaliger Nachwuchsspieler – so wie durch den Liverpool-Wechsel von Florian Wirtz (etwa 2,5 Millionen Euro). Diese Gelder werden aber auch nicht gänzlich auf dem Transfer-Tisch der Kölner landen. Es bleibt in etwa eine Summe, die Union Berlin für Doekhi fordert. Außerdem möchte der FC auch nicht nur einen neuen Innenverteidiger, sondern auch eine Verstärkung für die Linksverteidiger-Position holen. Daher ist es eher unwahrscheinlich, dass der 1. FC Köln fast sein ganzes restliches verfügbares Geld für nur einen Spieler ausgibt. Wenn dann müssten sie auf den restlichen Positionen wie bei Kaminski und Krauß mit Leihgeschäften arbeiten. Oder es müsste noch ein Profi verkauft werden. Das würde dann aber gleichzeitig auf der Position, auf der jemand geht, eine neue Baustelle aufmachen. Wenn der Verein aber seinen jetzigen Kader beisammenhält und auch Doekhi nicht holt, hat er mit um die neun Millionen Euro trotzdem noch ein ordentliches Budget übrig, um sich weiter zu verstärken.


Bittere Nachrichten um FC-Talent Youssoupha Niang

Youssoupha Niang im Kölner Trainingslager
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Bittere Nachrichten um FC-Talent Youssoupha Niang

Am Samstagnachmittag ist der FC vom Trainingslager aus Bad Waltersdorf in der Steiermark heimgekehrt. Nach einer kurzen Pause starten die Geißböcke jetzt in die heiße Phase der Vorbereitung. Kwasniok muss dafür aber auf eine Personalie verzichten: FC-Talent Youssoupha Niang fällt bis auf weiteres aus.

Er war bereits frühzeitig vom Trainingslager in Österreich abgereist, jetzt steht der langfristige Ausfall fest: FC-Talent Youssoupha Niang fällt bis auf weiteres aus.

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Niang war während des Trainingslagers im Training unglücklich auf die Schulter gefallen und unterzog sich darauf einem MRT. Das Ergebnis: Der Stürmer wird den Geißböcken länger fehlen. Die Entscheidung über einen operativen Eingriff stand allerdings noch aus. Wie der Verein heute nun bekanntgegeben hat, hat sich Youssoupha Niang im Austausch mit dem medizinischen Personal für eine Schulter-OP entschieden. Der FC hat am Montag bestätigt, dass die Maßnahme erfolgreich war. Jetzt ist klar, dass der U-19-Meister auf unbestimmte Zeit nicht verfügbar sein wird. Am Dienstagmorgen gab es neben der schlechten Nachricht auch noch gute Nachrichten für den FC: Es gab Wasserstandsmeldungen zu anderen Sorgenkindern im Kader. Julian Pauli trainiert individuell im Rehabereich. In seinem Fall haben sich die Befürchtungen um einen Syndesmoseriss nicht bewahrheitet. Auch Jacob Christensen trainiert individuell auf dem Platz, Neo Telle trainiert wieder mit den Profis.

Bitterer Ausfall nach erster Duftmarke

Bereits im Anschluss an den Test gegen Leicester City am vergangenen Freitag äußerte Sportdirektor Thomas Kessler sein Bedauern über den Ausfall von Niang: „sehr, sehr bitter, weil er zum heutigen Tage sehr gut unterwegs war und zumindest mal eine erste Duftmarke im Profikader setzen konnte.“ So war der Zeitpunkt für Niang nach dem Wechsel von Damion Downs sehr günstig, da der FC momentan im Sturm noch recht dünn besetzt ist. Mit seinen guten Eindrücken wäre er in der Vorbereitung bestimmt noch auf Einsatzzeit in den Testspielen gekommen und hätte sich so für die erste Mannschaft empfehlen können. Vielleicht hätte er sogar ein Teil Lösung werden können, wie der FC die Sturm-Abgänge des Sommers auffängt. Diese Möglichkeit bleibt ihm durch seinen Ausfall nun aber leider verwehrt.


FC-Profis zurück in Köln – wie es jetzt beim 1. FC Köln weitergeht

Lukas Kwsaniok ist mit seiner Mannschaft wieder zurück in Köln
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FC-Profis zurück in Köln – wie es jetzt beim 1. FC Köln weitergeht

Am Samstagnachmittag ist der FC vom Trainingslager aus Bad Waltersdorf in der Steiermark heimgekehrt. Nun gibt es erst mal ein paar Tage frei für die Profis des 1. FC Köln: So geht es nach dem Trainingslager weiter.

Nach einer intensiven Woche in der Steiermark sind die Kölner wieder am Geißbockheim angekommen. Nun gibt es eine kleine Pause beim 1. FC Köln: So geht es nach dem Trainingslager weiter.

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Insgesamt zeigten sich Lukas Kwasniok und Thomas Kessler dann sehr zufrieden. „Das Trainingslager hat sich gelohnt, das ist das Entscheidende. Wir haben extrem viel von dem umgesetzt, was wir trainiert haben in den vergangenen sieben Tagen“, sagte der Coach am Freitag, bevor es dann zu einem gemeinsamen Abendessen und am Samstag eben zur Rückreise ging. Am Nachmittag fuhr dann der Bus am Geißbockheim vor und Spieler und Trainer gingen vorerst auseinander. Nun haben die Spieler erst einmal zwei Tage frei. Getreu Kwasnioks Motto „Work hard, be smart“ steht nach der intensiven Arbeit die Regeneration an. Sonntag und Montag hat der FC-Tross frei, bevor es dann am Dienstag beim FC mit den regulären Einheiten am Geißbockheim weitergeht. Die fanden bislang immer um 10.30 Uhr statt.

Noch vier Testspiele

Doch für die Kölner geht es nun auch mit einigen Testspielen weiter. Am Mittwochabend findet in Siegburg das Vorbereitungsspiel gegen den Siegburger SV statt. Am Sonntag ist eine Begegnung unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Franz-Kremer-Stadion angedacht, wie es heißt, gegen einen Gegner aus dem benachbarten Ausland. Einen Tag zuvor findet die Saisoneröffnung mit Bühnenprogramm, Autogrammstunde und Mannschaftsvorstellung auf den Stadionvorwiesen statt. Weiter geht es dann am 8. August mit der „Generalprobe“ gegen Atalanta Bergamo im Kölner Stadion. Spätestens dort wird sich wohl eine erste Elf herauskristallisiert haben. Für voraussichtlich den B-Anzug ist noch ein weiterer Test am 9. August geplant – der aber erneut unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Das erste Pflichtspiel findet dann am 17. August in Regensburg statt. In der 1. Runde des DFB-Pokals geht es gegen den Jahn, bevor dann eine Woche später das Auswärtsspiel beim FSV Mainz den Beginn in die Bundesliga-Saison markiert.


Von Flügelflitzer bis Verletzungspech: Gewinner und Verlierer des Trainingslagers vom 1. FC Köln

Julian Pauli und Jakub Kaminski vom 1. FC Köln
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Von Flügelflitzer bis Verletzungspech: Gewinner und Verlierer des Trainingslagers vom 1. FC Köln

Am Samstag ist das Trainingslager der Kölner in Bad Waltersdorf zu Ende gegangen. Lukas Kwasniok hat seine Mannschaft sehr gefordert. Dabei konnten einige FC-Profis Duftmarken setzen, für andere lief es nicht so optimal beim 1. FC Köln: Das sind die Gewinner und Verlierer des Trainingslagers.

Nach einer Woche in Bad Waltersdorf lassen sich erste positive Tendenzen erkennen. Einige Akteure konnten sich in den Vordergrund spielen, andere waren eher Pechvögel beim 1. FC Köln: Das sind die Gewinner und Verlierer des Trainingslagers.

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In der Hotellobby des Spa Resorts Styria wirkte Jakub Kaminski fast schon unscheinbar, als er auf einen Gesprächspartner wartete. Nur wenige Tage zuvor hatte der polnische Nationalspieler aber selbstbewusst angekündigt, für FC-Trainer Lukas Kwasniok die erste Wahl sein zu wollen. Und Kaminski hat viel dafür getan, dass genau das auch eintreffen wird. In den Trainingseinheiten im Thermenstadion in Bad Waltersdorf war der 23-Jährige einer der Aktivposten, suchte in jeder Trainingsform das Dribbling oder das Eins-gegen-Eins und den schnellen Torabschluss. Seine gute Woche in der Steiermark krönte der Schienenspieler mit einem ganz starken Auftritt gegen Leicester City, bei dem er unter anderem Sebastian Sebulonsen das 1:0 auflegte.

Viel Konkurrenz

Dabei muss sich Kaminski gerade auf der linken Außenbahn großer Konkurrenz erwehren. Mit Shootingstar Said El Mala, Flügelspieler Linton Maina sowie Routinier Florian Kainz gibt es gleich drei Spieler, die auch ein Interesse an eben jeder Position haben. Mit den guten Eindrücken, die Kaminski hinterlassen hat, dürfte er mindestens Pluspunkte beim Kölner Coach gesammelt haben. Das gilt auch für Sebulonsen. Der Norweger war unmittelbar vor dem Trainingslager verpflichtet worden, reiste mit und fügte sich direkt in die Mannschaft ein. Nach außen wirkt der Rechtsverteidiger introvertiert, doch sportlich ist Sebulonsen voll da. Er erzielte gegen Leicester sein erstes Tor im FC-Trikot, bereitete weitere Großchancen vor und leitete einige Aktionen ein.

Den größten Hype löst aber nach wie vor Said El Mala aus. Der Offensivdrang des 18-Jährigen ist schon beeindruckend. El Mala sucht immer wieder das Eins-gegen-Eins, hat einen starken Abschluss, verpasst aber mitunter schon das rechtzeitige Abspiel. Wie gut sich der U19-Nationalspieler in der Bundesliga zurechtfinden wird, muss sich erst zeigen. Seine Chancen wird er aber bekommen. Ein Gewinn für den FC ist zweifelsohne der Verbleib von Eric Martel, der alleine schon aufgrund seiner Einstellung und Mentalität ein unheimlich wichtiger Faktor der Mannschaft sein kann. Martel kündigt an, die Entwicklung bis zum Winter abwarten zu wollen. Eine Vertragsverlängerung ist somit durchaus eine Option.

Verletzungen machen einen Strich durch die Rechnung

Eigentlich hätten es zwei Youngster noch in die Auswahl der Gewinner des Trainingslagers schaffen sollen. Doch Verletzungen machten den beiden einen Strich durch die Rechnung. So sind Youssoupha Niang und Julian Pauli mindestens die Unglücksraben des Trainingslagers. Dabei scheint die Verletzung von Niang deutlich schlimmer zu sein. Der Angreifer war auf die Schulter gefallen. Aktuell steht noch nicht fest, ob der Youngster operiert werden muss. Konservativ soll dagegen der Bänderriss von Pauli behandelt werden. Dennoch: beide Spieler werden dem FC wohl einige Wochen und damit wahrscheinlich auch zum Pflichtspiel-Auftakt gegen Regensburg fehlen.

Nicht so wirklich in Fahrt kam im Trainingslager auch Ragnar Ache. Der Stürmer blieb im Vergleich zu einigen anderen Offensivspielern blass und fiel kaum auf – war auch im Duell gegen Leicester City abgemeldet. Das aber sicher nicht nur aufgrund der eigenen Leistung. Ache soll beim FC eine Rolle spielen, die er so aus Kaiserslautern nicht kennt und die insofern mit einer gewissen Umgewöhnung einhergeht.