1. FC Köln: Ist Paul Okon-Engstler Teil einer neuen goldenen Generation?

Paul Okon-Engstler soll künftig für den 1. FC Köln spielen
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1. FC Köln: Ist Paul Okon-Engstler Teil einer neuen goldenen Generation?

Paul Okon-Engstler wagt als einer von gleich mehreren jungen Australiern den Sprung in eine der Topligen Europas. Er soll eine zentrale Rolle beim 1. FC Köln einnehmen: Okon-Engstler und die goldene Socceroo Generation.

Von Down Under in die Welt: Derzeit wechseln so viele junge australische Talente in die Topligen wie seit den 90er-Jahren nicht mehr. Paul Okon-Engstler ist einer von ihnen.

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Es ist erst wenige Wochen her, da stand der frischgebackene FC-Spieler Paul Okon-Engstler noch mit den “Socceroos” bei der XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko auf dem Platz. Bekanntlich schloss er sich unmittelbar nach seiner Amerikareise den Geißböcken an, wechselte von von Sydney FC zum 1. FC Köln. Damit reiht sich der 21-Jährige in eine wachsende Gruppe junger Australier ein, die den Rückenwind des Turniers nutzen, um den Sprung in Europas Topligen zu wagen. Auch Torhüter Patrick Beach zog es nach dem Turnier innerhalb der City Football Group von Melbourne City zum frisch aufgestiegenen Ligue-1-Klub Troyes. Innenverteidiger Talent Lucas Herrington (18), steht Berichten zufolge vor einem Rekordwechsel von den Colorado Rapids in der MLS zum Premier-League Aufsteiger Hull City. Der Club aus Nordengland ist dem vernehmen nach dazu bereit, umgerechnet über 20 Millionen Euro für den jüngsten Australischen Nationalspieler aller Zeiten hinzulegen.

Junge Socceroos erobern Europa

Bemerkenswert ist Okon-Engstlers Wechsel vor allem deshalb, weil er ihn direkt von der A-League, der höchsten australischen Spielklasse, in eine der fünf besten europäischen Ligen führt. Frühe Eindrücke aus der Vorbereitung deuten darauf hin, dass er durchaus Chancen auf Einsatzzeit hat. Ein solcher direkter Sprung aus der höchsten australischen Spielklasse in eine der großen Ligen gelang zuletzt Ende der 90er Jahre. Okon-Engstler selbst kommentierte diesen Trend in einer Medienrunde während des Trainingslagers in Kitzbühel bescheiden: „Es gibt viele gute Spieler in Australien und ich bin glücklich, einer von ihnen zu sein.“ An den nächsten Karriereschritt denkt der 21-Jährige dabei noch nicht: „Ich will mich erstmal hier in Köln beweisen und mir einen Stammplatz erkämpfen“, so der defensive Mittelfeldspieler.

Experten sehen großes Potenzial

Mark Schwarzer, früherer australischer Nationaltorwart, sieht den Wechsel in die Bundesliga mit Begeisterung. Köln sei ein großer Klub, der allerdings immer wieder deutlich unter seinen Möglichkeiten geblieben sei: „Sie müssen nur mal bei der Kaderplanung richtig liegen – und ich finde, einen Spieler wie Paul zu holen, ist ein sehr kluger Zug“, sagte der mittlerweile 53-Jährige gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Wer sich in Köln durchsetze, werde für größere Klubs interessant, sagte der Keeper, der einst für Kaiserslautern, Middlesbrough, Fulham und Chelsea spielte. Auch Alexander Baumjohann, Sportdirektor bei Okon-Engstlers vorheriger Station in Sydney, verspricht sich von dem Transfer in die Bundesliga großes.

„In den acht Jahren, in denen ich mittlerweile erst als Spieler und anschließend als Sportdirektor in Australien bin, habe ich keinen Australier gesehen, der ein solches Gesamtpaket mitbringt“, sagte der Sportfunktionär kürzlich im „Kicker“. „Aus meiner Sicht kann Paulie mit seinem Gesamtpaket einer der besten australischen Spieler aller Zeiten werden.“ Für den Australier sei das aber kein zusätzlicher Druck, wie er in einer Medienrunde während des Trainingslagers in Kitzbühel mitteilte. „Nein, den spüre ich gar nicht. Ich will mich hier beim FC beweisen und es ins Team schaffen“, so der 21-Jährige. „Ich werde dem Team so gut wie möglich helfen.“

Von Ostende über Brügge und Lissabon nach Köln

Geboren wurde Okon-Engstler in Ostende, seine ersten Jahre verbrachte er dennoch in Australien. Seine fußballerische Ausbildung erhielt er beim FC Brügge sowie bei Benfica Lissabon. 2025 folgte der Wechsel nach Sydney. Dort wurde er meist als Sechser eingesetzt, ist aber eigentlich auch auf der Acht zu Hause. In seiner Zeit bei Sydney FC kam Okon-Engstler auf 23 von möglichen 26 Ligaspielen und stand dabei bis auf eine Ausnahme immer in der Startelf. Nun soll in Köln der nächste Entwicklungsschritt folgen.


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Álvarez, Okon-Engstler, Skhiri – so ist der Stand der Mittelfeldspieler

Edson Álvarez, Paul Okon-Engstler, Ellyes Skhiri
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Álvarez, Okon-Engstler, Skhiri – so ist der Stand der Mittelfeldspieler

Die Kölner Fans warten weiter auf Neuverpflichtungen. Gerade im Zentrum müssen die Geißböcke nachlegen. Edson Álvarez und Ellyes Skhiri werden seit Tagen oder Wochen gehandelt, eine Entscheidung steht aus beim 1. FC Köln: So ist der Stand bei Edson Álvarez, Ellyes Skhiri und Paul Okon-Engstler.

Nach wie vor steht auf der Zugangs-Seite eine Drei bei den Geißböcken. Dabei gilt die zentrale Mittelfeldposition als große Baustelle. Neben den beiden gehandelten Sechsern Edson Álvarez und Ellyes Skhiri ist Paul Okon-Engstler ein weiterer Kandidat – und möglicherweise der nächste Neuzugang.

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Am Mittwochvormittag wird sich den Fans der Geißböcke noch einmal die Chance bieten, den FC am Trainingsgelände des Geißbockheims hautnah zu erleben, bevor es dann ins Trainingslager nach Kitzbühel geht (24. Juli bis 31. Juli). Am Donnerstag steht zudem dann noch das Testspiel bei Bergisch Gladbach an (18 Uhr, im Liveticker bei come-on-fc.com). Und die Hoffnungen, dann nochmal die ersten Blicke auf Neuverpflichtungen zu werfen, schwinden von Tag zu Tag. Einzig Luka Lochoshvili trainierte schon mit seiner neuen Mannschaft. Gideon Mensah ist noch im WM-Urlaub, immerhin dürfte Reigan Heskey eine realistische Chance auf das Testspiel am Donnerstag haben – sofern die Papiere denn dann alle vollständig und gültig sind. Beim FC hätte man sicherlich zu gerne schon deutlich früher eine nicht ganz unwichtige Baustelle geschlossen und den Fans einen zentralen Neuzugang präsentiert.

Keine schnelle Lösung für und mit Álvarez

Die Sechs ist wohl aktuell die größte Sollbruchstelle der Geißböcke. Die FC-Bosse haben gehofft, den Deal bis zum Trainingslager in trockene Tücher gebracht zu haben, doch das könnte unter Umständen knapp werden. Am Dienstag deutete zumindest noch nicht viel auf eine ganz schnelle Einigung. Um Edson Álvarez ist es in den vergangenen Tagen zumindest sehr ruhig geworden. Der Mexikaner galt lange als Favorit auf der Liste der Kölner Verantwortlichen. Der FC wäre die Leihe gerne eingegangen, doch eben nicht zu jedem Preis. Mittlerweile ist Benfica Lissabon in das Buhlen um den Spieler eingestiegen. Der Tabellendritte der abgelaufenen Spielzeit geht bei den Transfers in diesem Sommer in die Vollen, investiert mächtig. Dementsprechend gibt es neben Álvarez aber auch andere Namen auf der Liste. Momentan zeichnet sich für den Mexikaner jedenfalls nicht die ganz schnelle Lösung ab.

Skhiri in Pole-Position

Und somit ist der vermeintliche Plan B in den vergangenen Wochen zunehmend zum Plan A geworden. Ellyes Skhiri heißt aktuell die wahrscheinlichste Variante auf der Sechs beim FC. Der Tunesier erlebte bekanntlich eine rabenschwarze WM und zuletzt auch eher schwierige Zeiten in Frankfurt. Schon im Sommer 2025 gab es Gerüchte über eine mögliche Rückkehr, genauso im vergangenen Winter. Die Anzeichen für einen Wechsel sind jetzt deutlicher. Und möglicherweise findet Skhiri in René Wagner genau den Trainer, der starke Leistungen wieder herauskitzelt. Doch dazu müssen ebenfalls noch Hürden genommen werden. Dem Vernehmen mach geht es auch hier um das Gehalt. Aktuell trainiert der Tunesier wieder bei der SGE. Die Frage ist, wie lange noch. Allerdings hat sich der FC nach Informationen von come-on-fc.com auch mit weiteren Kandidaten, die auf der Sechs in Frage kommen, unterhalten.

Die Verpflichtung von Paul Okon-Engstler ist dagegen nur noch eine Frage der Zeit. Soweit ist alles geklärt, es fehlen die letzten Unterschriften sowie der Medizincheck. Der Australier laboriert an den Ausläufern eines Infekts. Wann Okon-Engstler in Köln aufschlägt, ist aktuell offen. Allerdings ist der Spieler auch nicht als Alternative zu Skhiri oder Álvarez gedacht, zumal er dann doch ein wenig offensiver agiert.


Kurz vor Trainingslager: Kommt nun die Transfer-Woche der Wahrheit beim 1. FC Köln?

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Kurz vor Trainingslager: Kommt nun die Transfer-Woche der Wahrheit beim 1. FC Köln?

Drei Verpflichtungen hat der FC bereits bekannt gegeben. Die vierte soll mit Paul Okon-Engstler kurz bevor stehen. Doch in der Woche vor dem Trainingslager kann und soll noch einiges passieren. Der 1. FC Köln steht vor der Transfer-Woche.

Gideon Mensah, Luka Lochoshvili und Reigan Heskey: Drei Spieler hat der FC bereits neu verpflichtet. Drei Spieler, die man so nicht unbedingt auf der Rechnung hatte. In den kommenden Tagen dürfte Thomas Kessler noch einmal nachlegen. Denn ins Trainingslager nach Kitzbühel würde FC-Trainer René Wagner am liebsten möglichst viele Spieler mitnehmen.

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Eigentlich hätte zumindest eine Neuverpflichtung am Samstag zum Einsatz kommen sollen. Doch Luka Lochoshvili spürte beim Aufwärmen vor dem Duell mit Rheinsüd etwas im Muskel. Um kein Risiko einzugehen, wurde der Georgier aus dem Spiel genommen, Nachwuchsspieler Yannick Mausehund war der einzige Feldspieler, der so in den Genuss von mehr als 45 Minuten Einsatzzeit kam. Somit gab es für die FC-Fans noch keine Eindrücke der neuen Spieler zu gewinnen. Ob sich das im Test gegen Bergisch Gladbach ändert, ist offen, aber wahrscheinlich. Denn schon am Samstag sprach René Wagner davon, dass sowohl bei Gideon Mensah als auch bei Reigan Heskey nur noch wenige Dokumente fehlen, um am Training (also auch am Testspiel) teilnehmen zu dürfen. Ins Trainingslager werden die beiden Neuverpflichtungen allemal mitfahren und dort dann auch in dem anberaumten Testspiel (Gegner und Spielzeit noch offen) zum Einsatz kommen.

Weitere Transfers stehen an

Kölns Trainer Wagner würde am liebsten natürlich den kompletten Kader mit nach Kitzbühel nehmen. Schließlich feilt der FC auch an der passenden Formation für die kommende Spielzeit. Und auch in der vermeintlichen Startelf gibt es aktuell noch Lücken. Somit dürften bei Thomas Kessler in den kommenden Tagen die Drähte heiß glühen. Der Geschäftsführer Sport wird sicherlich nicht sämtliche Baustellen stopfen können, aber die Chancen stehen nicht schlecht, dass es noch einige weitere Transfers bis zur Abfahrt nach Kitzbühel (Freitag) geben wird. Paul Okon-Engstler gilt bereits als sichere Neuverpflichtung. Aufgrund einer Erkältung fielen Medizincheck und finale Unterschriften in der Vorwoche flach. Dazu wird es mit großer Wahrscheinlichkeit schon zu Wochenbeginn kommen. Der Australier wechselt für eine gute Million Euro aus Sydney an den Rhein und soll das Mittelfeld verstärken.

Wenn es nach den Plänen von Kessler und Tim Steidten geht, soll aber auch die größte Lücke des Kaders noch bis Freitag gestopft werden. Die Sechser-Position muss nach dem Abgang von Eric Martel adäquat nachbesetzt werden. Edson Alvarez gilt dabei mittlerweile als unwahrscheinliches Szenario im Gegensatz zu einer möglichen Rückkehr des Tunesiers Ellyes Skhiri. Auch dort müssen dem Vernehmen nach die letzten finanziellen Hürden genommen werden, allerdings gestaltet sich eine Lösungsfindung hier sicherlich einfacher. Doch bei den beiden Mittelfeldspielern soll es nicht bleiben. Die Kölner wollen nach wie vor einen Backup für Gideon Mensah auf der linken Verteidiger-Position verpflichten. Dringender erscheint aber eine Alternative für Ragnar Ache als Zielstürmer. Die Kölner befinden sich hier in Gesprächen. Ob es aber bis Freitag einen „Done Deal “ gibt, ist offen. Dem Vernehmen nach könnten Gespräche mit einem offensiven Mittelfeldspieler deutlich weiter sein. Gut möglich also, dass es noch vor Kitzbühel weitere Transfers geben wird.