Auf Pacarada folgt Pauli: Was die beiden Abgänge für den Kader des 1. FC Köln bedeuten

Leart Pacarada und Julian Pauli im Trikot des 1. FC Köln
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Auf Pacarada folgt Pauli: Was die beiden Abgänge für den Kader des 1. FC Köln bedeuten

Am Freitag soll wohl der Wechsel von Julian Pauli offiziell verkündet werden. Und das keine 24 Stunden nach dem Abgang von Leart Pacarada. Das Gesicht verändert sich weiter beim 1. FC Köln: Das bedeuten die Abgänge für den Kader.

In der vergangenen Spielzeit gehörten Leart Pacarada und Julian Pauli mindestens zum erweiterten Kreis der Stammkräfte. Auch wenn der Innenverteidiger Pauli lange verletzt ausfiel, hatten beide Spieler großen Anteil am Aufstieg der Geißböcke. Nun verlassen die Profis den FC. Das Profil wird ein anderes beim 1. FC Köln: Das bedeuten die Abgänge für den Kader.

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Am Ende ging es dann doch erstaunlich schnell. Noch am Mittwochvormittag gab es Anzeichen, dass sich ein möglicher Transfer von Leart Pacarada ziehen könnte. Zumindest zitierte die „Sport Bild“ den Berater, dass man an einer Lösung arbeite, aber der Kosovare durchaus in Köln bleiben könne. Nur wenige Stunden später wurde der Linksverteidiger mit dem 1. FC Heidenheim in Verbindung gebracht. Der Vollzug wurde am Donnerstag kommuniziert. Ähnlich schnell scheint es nun mit Julian Pauli zu gehen. Der Innenverteidiger soll am Freitag offiziell bei Dynamo Dresden vorgestellt werden. Es kommt also auf der Abgangsseite nun doch noch einmal zu ordentlich Bewegung bei den Geißböcken – allerdings zu keiner sonderlich überraschenden. Und zu keiner, die für unnötig Schnappatmung bei den FC-Bossen sorgen wird.

21 Feldspieler im Kader

Denn beide Abgänge waren von den Kölner Verantwortlichen fest eingeplant. Bei insgesamt neun Spielern, die sich auf der Position des Innenverteidigers mindestens wohlfühlen, war es nur folgerichtig, dass mindestens ein Akteur aus der letzten Reihe die Geißböcke noch verlässt. Denn eigentlich ist der Plan eine Doppelbesetzung jeder Position. Das aus dieser Maxime erzielbare Maximum von sechs Innenverteidigern ist nach wie vor übertroffen. Allerdings soll auch Neo Telle noch verliehen werden und in die Rechnung fließt auch der rekonvaleszente Luca Kilian ein. Pauli war wie ein weiterer Innenverteidiger Dominique Heintz zuletzt bekanntlich im Kader kein Thema mehr. Lukas Kwasniok peilt ohnehin einen Trainingskader mit 22 bis 24 Feldspielern an. Mit den Abgängen von Julian Pauli (der noch nicht offiziell ist) und Leart Pacarada sind es nun 21 – wenn die Youngster nicht, dafür aber Kilian mitgerechnet werden.

Ein Kaderplatz frei geworden?

Durch die Abgänge sollte also mindestens ein Platz im Kader frei geworden sein. Es müsste also kein weiterer Spieler den Verein verlassen, wenn ein weiterer Spieler kommt. Und das soll nach wie vor Raphael Obermair sein. Denn während der Abgang von Pauli ein der Kadergröße betreffend folgerichtiger ist, dürfte der Abschied von Pacarada den FC unter einen gewissen Zugzwang setzen. Es fehlt die Alternative zu Kristoffer Lund auf der linken Defensivseite. In den Trainingseinheiten unter der Woche spielte einmal mehr Linton Maina diese Position. Der Schienenspieler wurde bekanntlich auch in den vergangenen Wochen in dieser Rolle eingesetzt. Allerdings hat Maina seine Vorteile definitiv in der Vorwärtsbewegung. Gerade in den ersten Vorbereitungsspielen gab es das ein oder andere Problem im Stellungsspiel. Probleme, die der gebürtige Berliner durch seine Geschwindigkeit wieder wettmachen konnte.

Kwasniok hatte vor einer guten Woche noch betont, dass die Position des Linksverteidigers noch nicht doppelt besetzt sei. Ob es aber einen Plan B neben Obermair gibt, ist aktuell offen. Der Kapitän des SC Paderborn gilt als absolute Wunschlösung. Und das, obwohl auch Obermair kein gelernter Linksverteidiger ist, diese Rolle aber schon oft gespielt hat. Inklusive dem Deadline Day bleiben dem FC noch vier Tage, den gesuchten Spieler zu finden.


Offiziell: Leart Pacarada verlässt den 1. FC Köln und wechselt zum 1. FC Heidenheim

Leart Pacarada wird künftig das Trikot des 1. FC Heidenheim tragen
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Offiziell: Leart Pacarada verlässt den 1. FC Köln und wechselt zum 1. FC Heidenheim

Mit der Ausmusterung vor einer Woche hat der Abschied vom FC deutliche Züge bekommen, nun ist es auch offiziell: Leart Pacarada verlässt den 1. FC Köln Richtung Heidenheim.

Es hatte sich am Mittwoch bereits angekündigt, nun ist es auch offiziell: Leart Pacarada verlässt den 1. FC Köln Richtung Heidenheim. Der Linksverteidiger schließt sich dem Liga-Konkurrenten an und wird schon im Winter auf die Geißböcke treffen.

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So ein wenig hatte der Karriereschritt nach Köln etwas von der Reise ins Ungewisse. Leart Pacarada war im Sommer 2023 zum FC gewechselt, allerdings schon im Mai nach Köln umgezogen. Damals schwebte über dem Geißbockheim der Begriff „Transfersperre“. Es war gar nicht klar, ob der Linksverteidiger überhaupt registriert werden dürfte. Doch die Aussicht auf die Bundesliga war für Pacarada wohl groß, die Hoffnung jedenfalls größer als die Sorge vor dem FIFA-Urteil. Zwei Jahre später endet der Traum Bundesliga beim 1. FC Köln, dafür fällt aber der Startschuss für ein Bundesliga-Abenteuer beim 1. FC Heidenheim. Pacarada wird künftig für den Liga-Konkurrenten auflaufen und schon im Januar auf seinen nun Ex-Arbeitgeber treffen.

„Dafür sind wir ihm sehr dankbar“

Der Abwehrspieler war 2023 ans Geißbockheim gekommen und das mit großen Erwartungen. Nicht umsonst betitelte Steffen Baumgart den Nationalspieler des Kosovo als besten Linksverteidiger der 2. Bundesliga. Die Erwartungshaltung konnte der Abwehrspieler in der Bundesliga nicht erfüllen. Auch aufgrund von Verletzungen verlor Pacarada seinen Stammplatz an den Kölner Shootingstar Max Finkgräfe. Unter Gerhard Struber erkämpfte sich der Schienenspieler die Rolle in der ersten Elf aber wieder zurück. „Leart hat in seiner Zeit beim FC – insbesondere in der vergangenen Saison – mit seiner Leistung und seinem Einsatz einen entscheidenden Beitrag zu unserem direkten Wiederaufstieg geleistet. Dafür sind wir ihm sehr dankbar“, sagt Sportdirektor Thomas Kessler.

Struber war offensichtlich ein großer Verfechter des Routiniers, verprellte damit offenbar Finkgräfe. Möglicherweise rühren aus dieser Verbindung auch die Gerüchte um ein Interesse des neuen Struber-Clubs Bristol City her, die allem Anschein nach aber nie über ein „Beobachten“ hinausgingen. Vergangene Woche folgte dann die Ausbootung beim FC. Pacarada wurde mitgeteilt, dass er beim FC nicht mehr auf viel Spielzeit kommen würde. „Im Laufe der Vorbereitung hat sich jedoch gezeigt, dass es für ihn in der neuen Spielzeit schwer werden würde, die gewünschte Rolle im Team einzunehmen. Nach offenen und ehrlichen Gesprächen über seine persönliche Perspektive sind wir gemeinsam zu dem Entschluss gekommen, dass ein Wechsel die beste Lösung für beide Seiten ist. Wir wünschen Leart und seiner Familie für die Zukunft nur das Beste“, sagt Kessler.  

Für den FC lief der 30-Jährige Mal auf und bereitete immerhin neun Tore vor. „Ich bin dem FC dankbar für eine gute, aber auch sehr intensive Zeit mit Höhen und Tiefen. Den Jungs wünsche ich alles Gute und viel Erfolg für die neue Saison“, sagt Pacarada. Der nächste Karriereschritt bringt den gebürtigen Aachener nun nach Heidenheim.


Transfergerücht beim 1. FC Köln: Holt Gerhard Struber Leart Pacarada nach England?

Flog gegen Hannover vorzeitig vom Platz: Leart Pacarada
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Transfergerücht beim 1. FC Köln: Holt Gerhard Struber Leart Pacarada nach England?

Der FC sucht aktuell einige Neuzugänge, unter anderem auf der Außenverteidiger-Position. Ausgerechnet da könnte es laut „Express“ aber noch einen Abgang geben. Eist Gerhard Struber Leart Pacarada vom 1. FC Köln los?

Eigentlich will sich der FC in der Defensive noch weiter verstärken, statt eine Woche vor der Abreise ins Trainingslager nach Österreich noch weitere Akteure zu verlieren. Nun scheint es allerdings aus dem Ausland ein Interesse an einem Kölner Verteidiger zu geben. Eist Gerhard Struber Leart Pacarada vom 1. FC Köln los?

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In der vergangenen Woche machte ein Video in den Sozialen Medien die Runde. Gerhard Struber sprach dort in einem wunderbaren Englisch mit seinem gewohnten österreichischen Akzent mit einigen Spielern beim FC Bristol. Und offenbar stehen die Chancen nicht schlecht, dass Leart Pacarada bald wieder in den Genuss der Ansprachen seines Ex-Trainers kommt. Zumindest berichtet der „Express“, dass Struber den Linksverteidiger gerne auf die Insel holen würde. Der 30-Jährige steht bei den Geißböcken noch bis 2026 unter Vertrag. Bei einem Marktwert von geschätzten 1.5 Millionen Euro müsste die angebotene Ablösesumme wohl besonders lukrativ für den 1. FC Köln ausfallen, damit der Verein seinen Abwehrspieler ziehen lässt. Auf der anderen Seite würden die Kölner Pacarada im kommenden Jahr vielleicht ohne einen Erlös verlieren.

Es muss nachjustiert werden

Nach dem Transfer von Max Finkgräfe zu RB Leipzig ist die Position des linken Verteidigers bei den Geißböcken ohnehin bereits eine, die es noch nachzubesetzen gilt. Aktuell steht Pacarada noch als alleiniger etatmäßiger Linksverteidiger auf dieser Position. Auch auf der rechten Seite ist mit einem Backup für Winter-Neuzugang Jusuf Gazibegovic noch Bedarf. Würde der FC für den 30-Jährigen nun ein unmoralisches Angebot von der Insel bekommen und Pacarada ziehen lassen, wäre eine weitere Position unbesetzt beim 1. FC Köln. Eigentlich ist der Plan der FC-Verantwortlichen also eher, aufzustocken, statt auf dieser Position abzugeben. „Bedarf haben wir natürlich in der Verteidigungsreihe. Das liegt ja auf der Hand“, sagte Trainer Lukas Kwasniok zu den noch zu tätigen Transfers. „Wir haben hier auch einen Verlust hinnehmen müssen mit Max Finkgräfe. Dementsprechend gilt es da jetzt schon auch, nachzujustieren.“

Ein Abgang von Pacarada würde die Kaderplanung also weniger weiterbringen, sondern eher erschweren. Und Thomas Kessler arbeitet ohnehin schon mit Hochdruck an der Zusammenstellung eines bundesligatauglichen Kaders. Daher ist aktuell schwer vorstellbar, dass sich der FC auf ein Angebot einlassen wird.