Der doppelte Lukas: Podolski trifft auf Kwasniok und Said El Mala

Lukas Kwasniok im Gespräch mit Lukas Podolski
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Der doppelte Lukas: Podolski trifft auf Kwasniok und Said El Mala

Am Donnerstag kehrte ein alter Bekannter zurück zum Geißbockheim. Lukas Podolski war zu Besuch beim 1. FC Köln und traf sich mit dem FC-Vorstand.

Über hohen Besuch am Trainingsplatz des FC konnten sich am Donnerstag FC-Trainer Lukas Kwasniok und seine Mannschaft freuen. Weltmeister und Ex-FC-Ikone Poldi schaute vorbei: Lukas Podolski war zu Besuch beim 1. FC Köln.

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Immer wieder zieht es den ehemaligen FC-Profi zurück zum Geißbockheim. Die Kölner Ikone besuchte am Donnerstag die Geschäftsstelle des 1. FC Köln und traf sich zum Gespräch mit FC-Vizepräsident Ulf Sobek. Der neue Vorstand des Vereins hatte ein Zusammenkommen mit dem ehemaligen Kölner Profi bereits angekündigt. Heute war es dann soweit. Schon seit Jahren mutmaßen Kölner Fans und Medien über eine mögliche Einbindung von Lukas Podolski beim 1. FC Köln. Und auch der heute 40-Jährige äußerte sich schon zu dem Vorhaben. „Wir befinden uns in guten und konstruktiven Gesprächen, wie ich mich auch nach meiner aktiven Karriere beim FC einbringen könnte“, sagte Podolski vor seinem Abschieds-Spiel im Kölner Stadion im Oktober 2024. Worum es bei dem Treffen konkret ging, ist nicht bekannt.

„Da wird der Druck noch größer“

Doch nicht nur mit dem Vorstand sprach Podolski am Donnerstag. Der Ex-Kölner stattete auch Lukas Kwasniok und seiner Mannschaft einen Besuch ab, begrüßte die Spieler wie Landsmann und Nationalspieler für Polen Jakub Kaminski oder Top-Talent Said El Mala. „Wir haben nach dem Training gesprochen, haben ein offenes Verhältnis, auch wenn wir nicht Best Buddies sind. Mit Poldi ist es immer sehr unkompliziert. Er hat mir von seinen Plänen erzählt, ich ihm von meinen“, sagte FC-Trainer Kwasniok zum Treffen. Mit einem Augenzwinkern fügte der Coach hinzu: „Er ist auch am Samstag im Stadion beim FC. Da freue ich mich drauf. Da wird der Druck noch größer.“

Druck hatte beim FC zuletzt wohl am meisten Said El Mala auszuhalten. Denn der 19-Jährige wurde in den vergangenen Wochen zur Kölner Identifikationsfigur. Ein Vergleich mit der FC-Ikone Podolski wurde bereits gezogen. Ein Aufeinandertreffen fand nun beim Training am Donnerstag statt. Doch El Mala bleibt auch ob der gezogenen Parallelen gewohnt bodenständig. „Also erst mal habe ich nicht so einen harten Schuss wie Poldi“, sagte El Mala kürzlich auf Podolski angesprochen im Maganzin „11 Freunde“. „Ach, ich lasse es einfach laufen. Wenn die Fans mich als „neuen Poldi“ sehen, ist das ja was Schönes. Poldi ist cool. Was soll ich mich dagegen wehren?“, ergänzte der Kölner Youngster. Ob sich El Mala und Podolski zukünftig häufiger am Geißbockheim über den Weg laufen werden, ist derzeit noch offen.

Lukas Podolski freut sich über FC-Entwicklung, schwärmt von Said El Mala, bremst aber auch die Euphorie

Lukas Podolski beim Abschiedsspiel im Kölner Stadion.
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Lukas Podolski freut sich über FC-Entwicklung, schwärmt von Said El Mala, bremst aber auch die Euphorie

Auch Jahre nach seinem Abgang aus Köln gehört Lukas Podolski zum FC wie der Dom in die Stadt. In einem Interview äußerte sich der Weltmeister von 2014 voll des Lobes über seinen Herzensclub. Lukas Podolski freut sich über die Entwicklung des 1. FC Köln.

In einem Interview mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ hat sich der Weltmeister von 2014 ausführlich zum FC geäußert. Lukas Podolski freut sich darin über die Entwicklung des 1. FC Köln, schwärmt von Said El Mala und bremst aber auch die Euphorie.

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Vor nahezu einem Jahr schnürte Lukas Podolski wohl ein letztes Mal seine Fußballschuhe in seinem Kölner Wohnzimmer. Aktuell spielt der 40-Jährige bei Gornik Zabrze, mindestens noch diese Spielzeit. Wie es danach weitergeht, ist aktuell noch nicht klar, doch eine Funktion beim FC ist für den Weltmeister von 2014 sicherlich immer eine Option, die Tür offen, wir Podolski immer wieder betont hat. So auch in einem aktuellen Interview mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger„. „Der FC ist mein Verein, dem ich immer gerne helfen würde“, so Podolski und eine Präsidenten-Wahl seines Geschäftspartners Wilke Stroman könnte da noch einmal positiven Einfluss nehmen. „Wilke hat mir signalisiert, dass er im Fall seiner Wahl mich wieder mehr beim FC einbinden möchte und mir auch Optionen aufgezeigt, die ich für den Club bereits während meiner Karriere machen könnte.“

„Lukas Kwasniok und der FC – das scheint zu passen“

Zurzeit bleibt dem Kölner Idol die Rolle des Zuschauers bei den Geißböcken. Und Podolski klingt sehr angetan, von den Dingen, die er aktuell beim FC wahrnimmt. „Es macht aktuell Spaß, die Spiele des FC zu schauen. Natürlich, nach drei Spieltagen ist das vielleicht noch eine Momentaufnahme und es sollte erst einmal darum gehen, schnellstmöglich die Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln“, sagt Podolski. „Lukas Kwasniok und der FC – das scheint zu passen. Ich finde es gut, wenn ein Trainer so emotional mitgeht und sich mit dem Klub und der Stadt so identifiziert. Es ist doch geil, wenn er mit dem FC-Trikot am Spielfeldrand steht.“ Der 40-Jährige hat erkannt, dass die Chemie zwischen Trainer und Spielern sowie in der Mannschaft offensichtlich stimmt. 

Sein Lob gebührt daher auch Thomas Kessler, der das Team aus Podolskis Sicht gut zusammengestellt hat. Eine Sicht, die aktuell wohl jeder FC-Fan teilt. „So etwas hatte es zuvor beim FC Jahre nicht mehr gegeben, dass man Ex-Spieler klug an den Klub gebunden hat. Und dann profitiert Thomas sicherlich auch davon, dass der FC wieder deutlich mehr Geld hat, um in den Kader zu investieren“, sagt Podolski. „Die Mannschaft wurde nicht nur sportlich verstärkt, sondern auch charakterlich passen die Jungs offenbar gut zusammen. Der Zusammenhalt in der Truppe stimmt. Es ist kein Zufall, dass der FC die Spiele auch noch spät für sich entscheiden kann.“

„Besser wurde es eigentlich nie“

Doch die Kölner Ikone tritt gleichzeitig auch auf die Euphoriebremse. „Wir hoffen ja schon seit 30 Jahren, dass es endlich mal wieder kontinuierlich aufwärts geht. Erst einmal sollte der Klassenerhalt das Ziel sein“, sagt Podolski. „Dieser Verein müsste eigentlich dauerhaft um die Europapokal-Plätze mitspielen, das Potenzial dafür hätte er auf jeden Fall. Der FC hat aber immer viel zu wenig aus seinen Möglichkeiten gemacht und ständig das Personal gewechselt. Doch besser wurde es eigentlich nie.“ Die klare Empfehlung des Weltmeisters lautet daher, das Team zusammenzuhalten und es zu verstärken. Die Richtung stimme jedenfalls, so Podolski

Vor allem Said El Mala scheint es dem Kölner Idol angetan zu haben. „Er hat keine Angst, sondern ist unbekümmert, selbstbewusst, gibt Gas und traut sich auch Tempo-Dribblings zu“, sagt Podolski, der sich offenbar in dem jungen Spieler zumindest in Teilen wiederfindet. „Hoffen wir, dass er noch lange beim FC bleibt oder in ein paar Jahren für eine angemessene Summe verkauft wird. Typen wie Said, das sind genau die Jungs, die dem Klub gefehlt haben. Er hat was von einem Straßenfußballer. Mit einem wie ihm können sich auch die Fans identifizieren.“ So wie mit Podolski eben.  


Die Ikone des 1. FC Köln wird 40: Die besten Sprüche von Lukas Podolski

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Die Ikone des 1. FC Köln wird 40: Die besten Sprüche von Lukas Podolski

Lukas Podolski feiert heute seinen 40. Geburtstag. Der Weltmeister von 2014 ist eine der ganz großen FC-Ikonen. Und das nicht nur aufgrund seiner fußballerischen Qualitäten. Das sind die besten Sprüche von Lukas Podolski.

Als Lukas Podolski vor fast 30 Jahren dem 1. FC Köln beitrat, ahnte man bei den Geißböcken wohl nicht, welches große Talent ans Geißbockheim gekommen war. Heute wird das FC-Idol 40 und viele Fans wünschen sich eine Rückkehr zu seinem Heimatverein. Profi beim FC, Wechsel zu den Bayern, Rückkehr nach Köln, dann Arsenal, Inter Mailand, Galatasaray Istanbul, Vissel Kobe, Antalyaspor und schließlich Gornik Zabrze. Podolski gewann Meistertitel, Pokale und natürlich die Weltmeisterschaft 2014. Und irgendwie war er während dieser ganzen Jahre doch immer noch ein Teil des 1. FC Köln. Das sind die besten Sprüche von Lukas Podolski.

„Fußball ist einfach: Rein das Ding – und ab nach Hause“

Foto: Getty Images/Leon Kuegeler

„So ist Fußball. Manchmal gewinnt der Bessere“ 

Fußballspruch des Jahres 2006

„Ich überlege, mir die Zahl zu tätowieren“

Nach einer Torflaute von 1425 Minuten

„Das Gute an England ist: Wir haben viele englische Wochen“

„Ich werde Jogi Löw bitten, mich nur noch gegen die Top 20 der Welt einzusetzen.“

Nachdem Uli Hoeneß meinte, 80 Prozent der Länderspiele habe er gegen Mannschaften wie Liechtenstein gemacht
Lukas Podolski

„80 Prozent von Euch – und ich – kraulen sich auch mal an den Eiern“

Nachdem Jogi Löw bei der EM 2016 ins Spotlight geriet

„Mir ist egal, ob die schlechte Verlierer sind. Die fahren jetzt nach Hause.“

Nach dem Erfolg über Argentinien bei der WM 2006

„Es ist bitter, wenn jeder Ball, der reingeht, ein Tor ist.“

»Ansonsten möchte ich keinen Höhepunkt herauspicken, das wäre unfair den anderen Momenten gegenüber.«

Auf die Frage nach dem Highlight seiner Karriere

„Die Liebe zum Fußball ist wie zu Familie und Frau. Die ist immer da.“

Lukas Podolski 03/04

„Die Jungs haben ihre Sache eigentlich ganz gut gemacht und gezeigt, dass sie Qualität haben. Aber am Ende hat es nicht gereicht. Uns fehlt einfach die Qualität“

„Jetzt müssen wir die Köpfe hochkrempeln. Und die Ärmel natürlich auch.“

Lukas Podolski wechselte 1996 vom FC Bergheim zum 1. FC Köln. 2003 feierte der Youngster sein Debüt bei den Profis, 2006 folgte der Wechsel zum FC Bayern München. Nur drei Jahre später kehrte Podolski wieder zurück zum 1. FC Köln. Für den FC lief der Stürmer insgesamt 186 Mal auf, erzielte dabei 86 Tore und bereitete weitere 46 Treffer vor. Im Juni 2004 wurde Podolski Nationalspieler und gewann mit der DFB-Elf 2014 den Weltmeistertitel. Bei seinem letzten Spiel für die DFB-Auswahl erzielte Podolski in einem Testspiel 2017 gegen England das 1:0 mit seiner unwiderstehlichen linken Klebe. Aktuell spielt der Offensivakteur für Gornik Zabrze in Polen. Den Vertrag hat er noch einmal um ein Jahr verlängert. Danach steht wohl das Karriereende an – zumindest als aktiver Fußballer.

„Einmal Kölner, immer Kölner“ – So steht es um Podolskis Zukunft beim FC

Lukas Podolski beim Abschiedsspiel im Kölner Stadion
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„Einmal Kölner, immer Kölner“ – So steht es um Podolskis Zukunft beim FC

Beim Abschiedsspiel im Kölner Stadion am Donnerstagabend bedankte sich FC-Legende Lukas Podolski bei seinen Weggefährten, Fans und dem Verein. Einmal mehr wurde ersichtlich wie eng der 39-Jährige und die Stadt verbunden sind. Doch wie könnte eine Rolle beim FC aussehen? So steht es um die Zukunft von Lukas Podolski beim 1. FC Köln.

„Einmal Kölner, immer Kölner“, sagte der 39-Jährige zu seinen Fans. Und dieses Motto scheint sich für den Offensivspieler auch zu bewahrheiten, denn eine Rückkehr des Ex-FC-Spielers zu seinem Heimatverein ist Teil von Gesprächen: So steht es um die Zukunft von Lukas Podolski beim 1. FC Köln.

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Der Abschied von Lukas Poldolski vom aktiven Fußball am vergangenen Donnerstagabend im Kölner Stadion zählt wohl zu einem der emotionalsten, den die Fußballwelt bisher erlebt hat. Im abgedunkelten „Wohnzimmer“ der Kölner Legende drehte Poldi seine Abschiedsrunde vor der Tribüne der Kölner Fans in der Südkurve. Die Emotionen schwappten nicht nur bei den 50.000 gekommenen Zuschauern über, auch der 39-Jährige konnte seine Tränen nicht mehr zurückhalten und zeigte, welche beeindruckenden Einfluss der Verein, die Fans und Weggefährten auf den Weltmeister von 2014 gehabt haben, welchen Stellenwert Köln in seinem Leben einnimmt. „Einmal Kölner, immer Kölner. Es ist schwer, Abschied zu nehmen von meinem Stadion, meinem Wohnzimmer“, erklärte Podolski. Und man glaubt ihm seine Worte.

Spekulationen um Podolskis Rückkehr zum FC

Worte, die jedoch bereits am „Abschiedsabend“ des ehemaligen Nationalspielers den Eindruck vermittelt haben, dass es das noch lange nicht war mit Köln und Poldi. Und so wird, wie auch bereits vor dem denkwürdigen „Danke-Spiel“, über eine mögliche Position des Ex-FC-Spielers bei eben diesem Verein gesprochen. „Wir befinden uns in guten und konstruktiven Gesprächen, wie ich mich auch nach meiner aktiven Karriere beim FC einbringen könnte“, sagte Podolski vor seinem Abschied. Auch Ex-Bundestrainer Jogi Löw und FC-Präsident Werner Wolf äußerten sich zu einer möglichen Rückkehr von Podolski zum 1. FC Köln. „Wenn er dann mal aufhören sollte, Fußball zu spielen, hoffen wir wohl alle, dass er dem Fußball erhalten bleibt“, sagte Löw. „Eine Persönlichkeit kann jeder Verein gut gebrauchen. Er kann mitreißen und motivieren, und deshalb glaube ich, dass er in Köln irgendwann eine Funktion übernehmen wird“, so Löw konkreter.

Und auch der Ur-Kölner Reiner Calmund befand: „Lukas ist ein echter Kölner, ein echter Rheinländer. Er gehört zu Köln wie Tünnes und Schäl. Und ich hoffe, dass der 1. FC Köln dadurch noch mal mitbekommen hat, wie er die Menschen in Wallung bringen kann. So einen muss der FC nach der Karriere aktivieren.“ Die Überlegung werden zunehmend konkreter, wie der Verein und Podolski zusammen kommen können. Denn der FC weiß ganz genau um die enorme Strahlkraft der Legende. „Wir haben uns bereits intensive Gedanken gemacht, wie wir diese Verbindung auch in Zukunft leben werden und ich freue mich darauf, darüber mit Lukas zu sprechen“, sagte FC-Präsident Dr. Werner Wolf am Tag nach dem „Danke-Spiel“.

„Ich lasse die Dinge auf mich zukommen“

So scheint die Rückkehr Podolskis zum FC nur eine Frage der Zeit. „Ich bitte um Verständnis, dass ich dem persönlichen Gespräch nicht öffentlich vorgreifen möchte – das gehört sich nicht,“ sagte Wolf dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Kein schlechter Schachzug nach der FC-Mitgliederversammlung, die für die Führungsebene des Vereins mit der Nicht-Entlastung des Vorstands wohl nicht so verlaufen ist, wie es sich die FC-Bosse erhofft hatten. Podolski selber ließ die konkrete Zukunft weitestgehend offen: „Noch gibt es nichts zu erzählen. Ich will nichts über das Knie brechen und nichts kommunizieren, was nicht spruchreif ist“, so der 39-Jährige, der zurzeit noch bei seine Verein Górnik Zabrze aktiv ist. „Ich lasse die Dinge auf mich zukommen. Dann schauen wir, was danach passiert.“ So emotional es auch war – ein Abschied von Poldi vom FC war der Donnerstagabend wohl noch lange nicht.


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Lukas Podolski: „Es ist schwer, Abschied zu nehmen von meinem Stadion, meinem Wohnzimmer“

Lukas Podolski verabschiedet sich von seinen Fans
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Lukas Podolski: „Es ist schwer, Abschied zu nehmen von meinem Stadion, meinem Wohnzimmer“

Am Donnerstagabend gab FC-Legende Lukas Podolski sein Abschiedsspiel im Kölner Stadion. Weltmeister, Freunde und Weggefährten gaben sich die Ehre, um ein letztes Mal mit dem 39-Jährigen auf dem Platz zu stehen: Die Stimmen zum Abschieds-Spiel von Lukas Podolski.

Ein emotionaler Abend im Kölner Stadion. Lukas Podolski spielte zum letzte Mal in Rot-Weiß. Nach dem Spiel äußerte sich unter anderem die Legende: Die Stimmen zum Abschieds-Spiel von Lukas Podolski.

“Ich wollte immer ehrlich sein, immer der Junge von der Straße sein. Mir waren immer die Werte wichtig. Ohne die Fans ist der Fußball nichts. Ein Junge von der Straße, ein Junge von der Kurve, ein Junge für euch. Es war mir eine Ehre, für diesen Verein hier aufzulaufen und den Traum habe ich gelebt.“

“Ich und meine ganze Familie sind hier in der Stadt aufgenommen worden. Dann habe ich das erste Pflichtspiel für diesen Verein gespielt, den Tag werde ich nicht vergessen. Die ganzen Spieler, die ganzen Trainer. Es war immer wieder schön. Auch die nicht schönen Momente gehören im Leben und im Fußball dazu. Vielen vielen Dank. Ich habe dieses Trikot immer mit Ehre getragen. Jetzt ist hier auf dem Platz Schluss. Man sieht sich bei den Spielen wieder, in der Kurve, bei den Auswärtsfahrten. Einmal Kölner, immer Kölner. Es ist schwer, Abschied zu nehmen von meinem Stadion, meinem Wohnzimmer.“

Lukas Podolski

Lukas Podolski verabschiedet sich von seinen Fans

Lukas Podolski beim Abschiedsspiel im Kölner Stadion.

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“Hier in diesem Stadion, wo ich groß geworden bin, nochmal aufzulaufen, ist was ganz besonderes. Die Fans, die Stimmung. Die Leute wollen gar nicht nach Hause, das ist immer ein gutes Zeichen. Mehr als ,Danke´ zu sagen, kann man gar nicht sagen, da ist jedes Wort zu viel erzählt. Jeder kennt meine Beziehung zu den Fans generell, speziell zu diesen Fans hier in Köln, zu dieser Kurve, die mich von Anfang an großartig unterstützt hat. Der FC, die Trainer, die Jugendleiter damals, die haben mich aufgenommen, die haben mir geholfen. Das vergisst man nicht. Es ist immer wieder toll, wenn man 20 Jahre später wieder auflaufen kann und diese Liebe spüren kann. Da kann jeder Pokal im Schrank bleiben. Solche Momente, die sind für mich was ganz besonderes. Das Leben besteht aus mehr, als nur aus Trophäen.“

Zur Nationalmannschaft: „Es ist wichtig, dass man eine tolle Truppe hat, mit der man Spaß hat. Dass die Jungs hier heute kommen, das zeigt, dass wir immer eine geile Truppe waren, dass wir funktioniert haben und dass es neben dem Sportlichen auch immer wieder Spaß gemacht hat. Jeder Berufung, jedes Länderspiel war immer wieder ein Genuss.“

Zu seiner weiteren aktiven Zeit: „Ich habe erstmal Vertrag bis Mai und dann schauen wir mal. Es gibt natürlich immer wieder Momente, wo man im Hotel sitzt und die Kinder anruft abends, wenn die zu Bett gehen und man sich denkt: ,Ich wäre lieber zu Hause´. Es gibt aber auch andere Momente, wenn man dann bei uns im Stadion aufläuft, vor unseren Fans und man merkt ,Man hat es noch drauf´, dann denkt man sich, man könnte auch noch ein Jahr dranhängen. Ich entscheide einfach spontan für mich.“

Lukas Podolski

„Die Leute sind begeistert. Es herrscht hier Emotion pur. Man sieht ja seine Tränen haben bei vielen Fans und Zuschauern ausgelöst, dass sie ihn nochmal richtig gefeiert haben. Ein Poldi-Jahr war für mich 2006. Die Art und Weise, wie er da aufgetreten ist und mutig gespielt hat, das war schon besonders.“

Reiner Calmund

„Er hat für diesen Verein so viel getan, hat für Köln, egal wo er war, immer die Flagge hochgehalten und dass er dann hier den Abschied bekommt, ist absolut verdient. Poldi ist ein ganz besonderer Typ, dessen Lachen ansteckt. Er hat eine Leichtigkeit, die dem Fußball sehr fehlen wird. Das zeichnet Poldi aus. Es hat immer unfassbar Spaß gemacht an seiner Seite. Ich bin stolz, dass ich auch ein paar Länderspiele an seiner Seite machen konnte.“

Christoph Kramer

“Wir hatten eine ganz tolle Zeit, wenn ich mich erinnere an 2006, wo die Sternchen aufgingen in der Nationalmannschaft. Poldi hatte nie einen schlechten Tag, war immer positiv und nach vorne gehend. Warm machen brauchte er sich auch nicht. Der Ball ging immer in den Winkel. Das hat man heute auch wieder gesehen. Wir haben ihm nicht nur viel Menschliches, sondern auch viel Sportliches zu verdanken.“

Peer Mertesacker

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