Nach der Statistik hat der 1. FC Köln keine Chance, diese muss der FC aber nutzen

Eric Martel gegen den FC Bayern München
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Nach der Statistik hat der 1. FC Köln keine Chance, diese muss der FC aber nutzen

Nach den nackten Zahlen brauchen die Kölner am Mittwochabend gegen den FC Bayern eigentlich gar nicht antreten. Zu eindeutig ist die Bilanz, zu klar die Dominanz der Münchner in der Liga. Und doch gibt es nur eine Marschroute: Der 1. FC Köln muss seine nicht vorhandene Chance gegen den FCB nutzen.

Den FCB ärgern und überraschen will Lukas Kwasniok mit seiner Mannschaft sicherlich. Die Aufgabe ist allerdings wahrlich keine leichte am Mittwochabend. Der 1. FC Köln muss seine nicht vorhandene Chance gegen den FCB nutzen.

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Dass Lukas Kwasniok ein Flutlichtspiel vor ausverkauften Haus und gegen die Creme de la Creme des deutschen Fußballs nicht als Highlight-Spiel ansieht, hat einen ganz einfachen Grund: Der Kölner Trainer erwartet einfach eine beeindruckende Dominanz des Gegners. „Ich glaube, gegen die Bayern ist tatsächlich immer schwierig und aktuell so gut wie unmöglich. Das ist die Wahrheit, weil sie einfach unglaublich gut sind“, sagte der 44-Jährige. Highlight-Spiele sind für Kwasniok die Begegnungen gegen Mannschaften, in denen er sich wichtige Punkte für den Kampf um den Klassenerhalt ausrechnet. Also die folgenden Partien gegen den Hamburger SV am kommenden Sonntag oder dann das Derby gegen Mönchengladbach vor der nächsten Länderspielpause. Das Bayern-Duell wird natürlich dennoch ein Highlight für den 44-Jährigen, ein Kracher-Spiel, vielleicht die Kür, bevor dann schon wieder die Pflicht in der Liga ansteht.

Nur vier Siege in 30 Jahren

Natürlich will der Kölner Coach auch den großen Gegner von der Säbener Straße ärgern, überraschen. Doch ist die Hürde gegen den FCB schon eine besonders hohe. Wenn es nach dem Papier geht, haben die Kölner am Mittwochabend nicht den Hauch einer Chance. Der FC Bayern scheint in dieser Spielzeit die Liga noch ein wenig mehr zu dominieren, als in den vergangenen Jahren. Der FC Bayern hat wettbewerbsübergreifend alle 13 Pflichtspiele in dieser Saison gewonnen. Zudem ist der Rekordmeister mit acht Siegen und einer Torbilanz von 30:4 in diese Spielzeit gestartet. Das ist der beste Saisonauftakt nach acht Spieltagen der Bundesliga-Historie. Die Münchner führen zahlreiche Statistiken der Liga souverän an. Von den meisten Toren, den meisten Torschüssen, dem höchsten xGoals-Wert bis hin zu den wenigsten Gegentoren, den wenigsten Schüssen aufs eigene Gehäuse und dem niedrigsten XGoals-Wert den Gegner.

Zudem ist die Bilanz der Geißböcke gegen den FCB auch alles andere als erfreulich. Der letzte Sieg bei den Bayern liegt 16 Jahre zurück, der vorletzte 27 Jahre. Damals hießen die Kölner Torschützen noch Daniel Brosinski und Fabrice Ehret sowie Khodadad Azizi und Markus Münch. Seit 30 Jahren gab es genau vier Pflichtspielsiege für Köln. In den Knochen steckt dem FC wohl auch noch die 0:8-Klatsche beim letzten Pokal-Aufeinandertreffen 2003. Überhaupt haben die Geißböcke erst eins von sechs Pokalspielen gegen den FCB gewinnen können. Das sogar mit 5:1 – allerdings 1972. Es gibt also in der Tat nur wenige Zahlen, die dem FC für das Pokalspiel am Mittwochabend Hoffnung machen können. Es gibt aber durchaus positive Beispiele für die ganz großen Überraschungen.

„In einem Spiel ist vermeintlich alles möglich“

„Wir sind jetzt kein Team, das dann von vornherein sagt, wir haben keine Chance“, so Kwasniok. „Zur Wahrheit gehört eben auch, die Bayern haben sicherlich in den vergangenen Jahren nicht ganz so im DFB Pokal performt und in einem Spiel ist vermeintlich alles möglich.“ Tatsächlich ist der FC Bayern in der Vergangenheit gerne im Pokal gestolpert. Seit 2020 hat der Rekordpokalsieger den Cup nicht mehr nach München geholt. Sensationelle Niederlagen gab es unter anderem gegen Aachen, Homburg, Weinheim oder Verstenbergsgreuth. Vor zwei Jahren war ebenfalls in der 2. Runde gegen Saarbrücken Schluss und auch im aktuellen Wettbewerb hat sich der FCB nicht so wirklich mit Ruhm bekleckert. München setzte sich nur knapp mit 3:2-Toren und einem Treffer in der Nachspielzeit gegen Wehen Wiesbaden durch. Der FC wird also versuchen, seine Chance zu nutzen. Eine Chance, die die Kölner eigentlich gar nicht haben.


Pokal-Viertelfinale: Bayer Leverkusen gegen den 1. FC Köln wird im Free-TV gezeigt

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Pokal-Viertelfinale: Bayer Leverkusen gegen den 1. FC Köln wird im Free-TV gezeigt

Am Mittwochabend steht für den FC das Viertelfinale des DFB-Pokals gegen Bayer 04 Leverkusen auf dem Programm. Nachdem die Kölner sich gegen Sandhausen, Holstein Kiel und Hertha BSC durchsetzten, folgt nun die Begegnung gegen die Nachbarn für den 1. FC Köln: Das Duell gegen Leverkusen wird im Free-TV gezeigt.

Die Geißböcke sind am Mittwoch zu Gast bei Bayer Leverkusen. Dann geht es für den FC darum, im DFB-Viertelfinale zu bestehen. Allerdings wird die Aufgabe nun wirklich keine leichte, denn es geht gegen den amtierenden Meister der ersten Bundesliga. Das Team von Xabi Alonso ist klarer Favorit gegen den 1. FC Köln: Das Duell gegen Leverkusen wird im Free-TV gezeigt.

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Das letzte Aufeinandertreffen des 1. FC Köln mit Bayer Leverkusen ist wohl noch gut in Erinnerung. Im März letzten Jahres empfing der FC die Nachbarn im Kölner Stadion – und verlor 0:2. Im Kopf geblieben sind wohl die Bilder des Zweikampfes zwischen Jan Thielmann und Granit Xhaka. Der Kölner traf den Gegner an der Achillessehne und musste kurz danach mit Rot vom Platz. Im Anschluss trafen Jeremie Frimpong und Alejandro Grimaldo für Leverkusen. FC-Trainer Gerhard Struber blick der Begegnung freudig entgegen. Auch, wenn die Rolle mit seiner Mannschaft am Mittwochabend für den Österreicher eine neue ist. „Es ist das erste Mal in dieser Saison, dass wir krasser Außenseiter sind“, so Struber auf der Pressekonferenz vor dem Pokalspiel. „Wir gehen das mit totaler Vorfreude an und werden versuchen, den Gegner, der eines der besten Teams in Europa stellt, aggressiv zu bespielen und frei von der Leber weg Fußball zu spielen.“

FC-Spiel im Free-TV

Ein Vorhaben, das sicherlich ein großes ist. “Man muss an sich selbst glauben, das ist ganz wichtig. Wir müssen versuchen, den Entfaltungskreis einiger Leverkusener Spieler in der Offensive so gut es geht einzudämmen“, so Struber. Keine leichte Aufgabe für Abwehrchef Timo Hübers und seine Mannschaftskollegen. „Wir müssen versuchen Überzahl herzustellen, eine gute Aggressivität zu haben und Dinge gut wegzuverteidigen. Wir müssen auch fähig sein, zu leiden und stabil zu bleiben. Da haben wir in den vergangenen Wochen und Monaten in der Liga gezeigt, dass wir gut unterwegs sind.“

Personell wird der Coach allerdings nicht aus dem Vollen schöpfen können. „Kainzi wackelt noch ein wenig. Es wird eng, aber wir versuchen alles“, so Struber. „Mathias Olesen wird zurückkehren auf die Bank, er hat im Training unter Beweis gestellt, dass er ready ist. Tim Lemperle ist weiterhin in der Reha. Wir versuchen ihn schnellstmöglich zurückzubekommen. Wir haben aber bereits einen Rückschlag erlebt und wollen keinen weiteren haben.“ Und so wird der Kölner Neuzugang in der Offensive Imad Rondic möglicherweise direkt zu Einsatzzeit gegen die Mannschaft von Xabi Alonso kommen.

Das letzte Mal standen die Kölner 2010 im Viertelfinale des Pokals. Die Begegnung beim FC Augsburg endete damals im Februar mit einer 0:2-Niederlage für den FC. Das Viertelfinale des DFB-Pokals zwischen Bayer Leverkusen und dem 1. FC Köln wird im Free-TV übertragen. Am Mittwochabend, 05. Februar 2025, läuft die Begegnung auf der ARD und Sky und kann auch im Liveticker auf come-on-fc.com verfolgt werden. Das Motto der Begegnung aus Kölner Sicht brachte Struber bereits auf den Punkt: „Wir haben nichts zu verlieren.“


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So fällt die Transferbilanz aus

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

DFB-Pokal: Heimspiel und Zweitligist im Achtelfinale – alles andere als ein Selbstläufer

Jubel HSV, Enttäuschung beim 1. FC Köln
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DFB-Pokal: Heimspiel und Zweitligist im Achtelfinale – alles andere als ein Selbstläufer

Auf den ersten Blick hat der FC bei der Pokalauslosung Glück gehabt. Zumindest hätten es die Kölner durchaus schwerer erwischen können. Dennoch zeigt ein Blick in die Historie, dass Heimspiele gegen Zweiligisten nicht immer gut waren für den 1. FC Köln: Es wird kein Selbstläufer im Achtelfinale.

Die Hertha ist für den FC im Pokal kein Unbekannter. Bereits sechs Mal spielten die beiden Teams im Cup schon gegeneinander. Auffallend selten spielte der FC in den vergangenen 25 Jahren zu Hause und das auch nicht immer erfolgreich. In dieser Runde soll es aber klappen für den 1. FC Köln: Es wird aber kein Selbstläufer im Achtelfinale.

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Als Gerhard Struber im Sommer sein Amt als Trainer des 1. FC Köln angetreten hat, da waren die Saisonziele ein wenig schwammig formuliert. Der Aufstieg solle schnellstmöglich gelingen, war die Sprechweise – was natürlich so ziemlich alles bedeuten kann – zumindest ein Zeitfenster von direktem Aufstieg bis hin zu irgendwann dann mal. Im Pokal waren die Wünsche dann schon ein wenig präziser. Ein wenig. “Der Cup ist für uns eine Riesenchance, möglicherweise auch mal gegen einen ganz großen Gegner zu spielen. Und er ist eine Chance weit zu kommen, irgendwann auch über diesen Weg wieder international dabei zu sein“, sagte der 47-Jährige. Nun fällt es schwer, den FC nach der aktuellen Tabellensituation mit einem internationalen Wettbewerb in Verbindung zu bringen, ein weiterer Auftritt in Berlin ist aber „nur“ noch drei Siege entfernt.

Keine gute Erinnerungen

Und da die Kölner eben auch im Achtelfinale keinen ganz großen Gegner erwischt haben, zudem noch ein Heimspiel, ist die Chance gar nicht so klein, dass die Geißböcke zumindest das beste Pokal-Ergebnis seit fast 15 Jahren einfahren. Denn im Februar 2010 standen die Kölner in der Runde der letzten Acht. Der Gegner war der FC Augsburg und in der Wahrnehmung der Kölner ein durchaus schlagbarer Gegner. Zumindest stand dem FC als Bundesligist ein damaliger Zweitligist gegenüber. Der FC unterlag am Ende aber 0:2 und kassierte zusätzlich noch drei Rote Karten. Adil Chihi und Lukas Podolski gingen mit glatt Rot vom Platz, Petit nach der zweiten Verwarnung. Seitdem war für die Kölner immer spätestens im Achtelfinale Schluss, so wie in der Saison 21/22, als die Kölner nach der Doppelberührung von Florian Kainz nach dem Elfmeterschießen ausschieden. Auch damals scheiterten die Geißböcke an einem niederklassigen Gegner, dem HSV.

Heimspiel nicht unbedingt ein Vorteil

Nun heißt der Gegner Hertha BSC und der FC hat am vergangenen Samstag bereits gezeigt, dass die Berliner zu schlagen sind. Zudem gibt es nun das zweite Pokal-Heimspiel in Folge. Was sollte da also noch schief gehen können? Tatsächlich täuscht der Eindruck nicht, dass die Kölner eher selten in den Genuss von Pokalfights im eigenen Stadion kommen. In den vergangenen 25 Jahren gab es bis zu dieser Saison zwölf Pokalspiele beim FC, dagegen mehr als 50 Auswärtsfahrten. Dabei haben die Kölner sieben dieser Heimspiele gewonnen, fünf Mal war im eigenen Stadion Schluss. Dass der FC im Cup gleich zwei Heimspiele in Folge hat, gab es in den vergangenen 25 Jahren nur ein einziges Mal. Und die Spielzeit 2010/2011 ist nicht gerade das beste Omen für die Geißböcke.

Denn nach dem 3:0-Erfolg in der 2. Runde über den damaligen Zweitligisten 1860 München war im Achtelfinale im eigenen Stadion Schluss. Der FC unterlag dem ebenfalls zweitklassigen MSV Duisburg 1:2. Immerhin berappelten sich die stark abstiegsbedrohten Kölner dann wieder und beendeten die Saison auf Rang elf. Die Hertha ist auch im Pokal für den FC kein Unbekannter. Sechs Mal standen sich die Teams im Cup gegenüber. Drei Mal gewann der FC, Berlin nur zwei Mal. Tatsächlich musste das Finale 1977 wiederholt werden, da die Begegnung nach der Verlängerung 1:1 endete. Ab der Folgesaison gab es dann Elfmeterschießen. Die letzten beiden Pokalbegegnungen gingen an Köln, beide im Berliner Olympiastadion.

Die Vorfreude auf das Achtelfinale ist dennoch groß und kann sie auch sein. Die Kölner wollen gegen Berlin die Chance nutzen, um endlich mal wieder die Runde der letzten Acht zu erreichen. Immerhin hätte es den FC auch durchaus schlimmer treffen können, schließlich sind die Erinnerungen an Spiele gegen den FC Bayern München im Pokal auch nicht die besten.


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Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln

Kommentar zu Schwäbe

Wo wird das DFB-Pokal-Spiel des 1. FC Köln gegen Holstein Kiel übertragen?

Am Dienstagabend ist Holstein Kiel zu Gast im Kölner Stadion. Nach der erneuten Niederlage in der Liga muss Gerhard Struber im Pokal liefern. Die letzte Chance für den Österreicher, sein Amt beim FC noch etwas zu behalten? Der Pokal könnte zum Schicksalsspiel werden beim 1. FC Köln: Wer überträgt den FC gegen Holstein Kiel?