Auszeichnung für zwei Spieler des 1. FC Köln

Ragnar Ache und Said El Mala nach dem 2:1-Erfolg über Mainz
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Auszeichnung für zwei Spieler des 1. FC Köln

Bereits während der Spielzeit wurden immer wieder Profis der Geißböcke für ihre Leistungen ausgezeichnet. Nun vergab der TV-Sender DAZN seine „Season Awards“ für die auffälligsten Akteure der vergangenen Saison: Zwei Spieler des 1. FC Köln erhalten eine Auszeichnung.

In einer durchwachsenen Saison für den 1. FC Köln gab es durchaus den ein oder anderen Wow-Moment. Für diese Leistungen gab es nun die Anerkennung von DAZN.

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Die vergangenen Monate nach dem Wiederaufstieg der Geißböcke in die Bundesliga hatten sicherlich ihre Höhen und Tiefen. Erst am vorletzten Spieltag war der Klassenerhalt für René Wagner und sein Team dann auch zu 100 Prozent in trockenen Tüchern. Die beiden Abschlussduelle der Saison hinterließen dabei einen faden Beigeschmack und führten bei den Anhängern des Clubs zu harter Kritik. Doch es gab auch herausragende Momente während der vergangenen 34. Spieltage – sogar bei der 1:5-Pleite gegen den FC Bayern München am vergangenen Wochenende. Denn in der 18. Minute schnappte sich ein Kölner den Ball in der eigenen Hälfte und legte einen 60 Meter Sprint Richtung Münchner Tor hin. Said El Mala lief dabei vier Abwehrspielern des FCB davon, war nach Jamal Musialas Ballverlust einfach nicht zu halten und verkürzte zwischenzeitlich für den FC auf 1:2.

Zwei Auszeichungen bei den DAZN Season Awards 25/26

Der Kölner Shootingstar bewies mit seinem gezielten Abschluss gegen Manuel Neuer abermals sein Talent und sorgte mit seinen 13 Saisontoren für viel Aufmerksamkeit. Nicht umsonst wurde er vom TV-Sender DAZN mit dem Titel des „Rising Star – Rookie der Saison“ ausgezeichnet, denn El Mala spielte in der Vorsaison noch in der dritten Liga. Ob der 19-Jährige nach seinem kometenhaften Aufstieg auch in der kommenden Spielzeit für die Geißböcke treffen wird, ist ob des internationalen Interesses am dribbelstarken Angreifer zumindest fraglich. Doch nicht nur El Mala spielte in der Kölner Offensive eine gute Saison – und nicht nur El Mala bekam dafür den DAZN Season Award 25/26. Auch Ragnar Ache reiht sich in die Liste der Preisträger ein. Der 27-Jährige wurde für das „Tor der Saison“ ausgezeichnet.

Mit seinem Fallrückzieher im Duell gegen die TSG 1899 Hoffenheim am 21. Februar 2026 sorgte der Mittelstürmer für Aufsehen – Ache traf sehenswert und brachte die Geißböcke bereits in der 15. Minute in Führung. Der Kölner stieg vor dem gegnerischen Kasten in die Höhe und hämmerte die Kugel mit einem perfekten Fallrückzieher ins Netz. Mitspieler Cenk Özkacars Reaktion auf das Traumtor ging durch die sozialen Netzwerke. Der Türke riss die Augen auf, schlug die Hände ins Gesicht und konnte es einfach nicht fassen.

„Geht der rein, sieht es top aus“

Und auch der Angreifer selbst zeigte sich ein wenig überrascht: „Mein Körper hat sich gefühlt selbst bewegt. Geht der rein, sieht es top aus. Geht er daneben, dann lacht das ganze Stadion“, so Ache im Februar. „Das ist immer so ein 50:50-Ding. Man hat so einen Tag oder man hat so einen Tag nicht. Mein Körper hat einfach reagiert. Ich habe es auch ein, zweimal jetzt gesehen, aber ich kann es selber noch nicht so glauben, also momentan nicht.“ Damals gewann der 27-Jährige die Wahl zum Sportschau Tor des Monats Februar erdrutschartig und überholte mit 71,4 Prozent der Stimmen sogar Mario Götze und das Tor, das Deutschland 2014 zum Weltmeister machte.


Der 1. FC Köln und das Verletzungspech: Der wahre Preis der Ausfälle

Ragnar Ache muss verletzt vom Platz
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Der 1. FC Köln und das Verletzungspech: Der wahre Preis der Ausfälle

Ragnar Ache kämpft nach seiner Muskelverletzung um ein Comeback, während der 1. FC Köln am Ende einer Saison voller Ausfälle um den Klassenerhalt ringt. Eine Studie der Deutschen Sporthochschule Köln zeigt nun auf, wie teuer diese sind für den 1. FC Köln: Der wahre Preis der Verletzungen.

Dass Verletzungen nicht nur den Kader, sondern auch die Tabellenlage und die finanziellen Perspektiven eines Vereins beeinflussen können, zeigt eine Studie der Deutschen Sporthochschule Köln, an der ausgerechnet FC-Kapitän Timo Hübers als wissenschaftliche Hilfskraft mitgearbeitet hat.

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Ragnar Ache zeigte sich im Interview mit Sky am Samstag, unmittelbar vor Anpfiff der Partie gegen Leverkusen, kämpferisch. „Wir arbeiten jeden Tag hart daran, mich wieder fit zu machen. Ich habe immer noch die Hoffnung, diese Saison ein Spiel zu machen“, sagte der 27-Jährige. Worte, die symptomatisch für eine Saison sind, in der einige Spieler des 1. FC Köln erhebliche Teile im Behandlungsraum verbringen. Seit dem 8. Spieltag stand den Geißböcken mit nur einer einzigen Ausnahme stets mindestens ein Akteur verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Neun Spieler allein wegen Muskelbeschwerden. Insgesamt über 30 Ausfälle verzeichneten die Rheinländer in der laufenden Spielzeit.

Jüngst hatte sich Ache eine Blessur im Spiel gegen den FC St. Pauli zugezogen. Ausgerechnet in einer Phase, in der er sich in anhaltend guter Form präsentierte und zu einem der wichtigsten Akteure in der FC-Offensive avancierte. Sein Fall steht exemplarisch für ein Problem, das auch wissenschaftlich messbar ist: Eine im Jahr 2025 veröffentlichte Studie der Deutschen Sporthochschule Köln zeigt, wie sehr Verletzungen und Spielerausfälle die Tabellenplatzierung beeinflussen können.

Verletzungen als messbarer Misserfolgsfaktor

Auffällig in diesem Zusammenhang ist ein prominenter Mitwirkender: Ausgerechnet der derzeit rekonvaleszente FC-Kapitän Timo Hübers war als wissenschaftliche Hilfskraft an einer im Jahr 2025 veröffentlichten Studie der Deutschen Sporthochschule Köln beteiligt. In der Untersuchung wurden sieben Bundesliga-Spielzeiten zwischen 2014/15 und 2020/21 analysiert, um der Frage nachzugehen, wie sich Verletzungen auf den Tabellenplatz, die Punkteausbeute und die damit verbundenen Einnahmen auswirken.

Das zentrale Ergebnis zeigt eine signifikant negative Beziehung zwischen der Schwere von Verletzungen und der sportlichen Leistung in den beiden höchsten deutschen Spielklassen. Je größer die Belastung durch Ausfälle, desto schlechter fällt die Platzierung aus. Konkret belegt die Studie für die 2. Bundesliga, dass 333 zusätzliche Verletzungstage einem Verlust von einem Tabellenplatz entsprechen. Auch die Verletzungsinzidenz wirkt sich messbar aus: 2,64 zusätzlich verletzte Spieler bzw. 0,71 pro Spieltag fehlende Akteure führen jeweils zu einem Rangverlust.

In der 1. Bundesliga liegt die Schwelle höher. Hier entspricht ein Verlust von einem Tabellenplatz 4,33 zusätzlich verletzten Spielern oder 1,62 pro Spieltag fehlenden Spielern. Insgesamt zeigt sich somit, dass sich Verletzungen in der 2. Liga schneller und deutlicher auf die Tabelle auswirken als im Oberhaus. Gleichzeitig sind die finanziellen Einbußen durch verletzungsbedingte Leistungseinbrüche erheblich – insbesondere für Teams, die in der 1. Bundesliga um die vorderen Plätze kämpfen.

Grenzen der Aussagekraft

So deutlich die Zusammenhänge auch erscheinen mögen, ganz ohne Einschränkungen lassen sich die Ergebnisse nicht übertragen. Zwar weist die Studie eine statistisch signifikante Beziehung zwischen Verletzungen und Tabellenplatz nach, sie kann jedoch keine eindeutige Kausalität belegen. Denkbar ist beispielsweise, dass sportlich schwächere Teams zugleich über eine weniger gut ausgebaute medizinische Infrastruktur verfügen, wobei das eine nicht zwangsläufig die Ursache des anderen ist.

Hinzu kommt, dass die Qualität der Ausfälle unberücksichtigt bleibt. Zwar erfasst die Untersuchung Kennzahlen wie die Spieltagsabwesenheit, sie unterscheidet aber nicht systematisch zwischen Schlüsselspielern und Ergänzungsspielern. Der Ausfall eines Leistungsträgers wird statistisch gleich behandelt wie der eines Reservisten, obwohl die sportlichen und finanziellen Folgen erheblich variieren können. Gerade beim 1. FC Köln fällt dieser Aspekt ins Gewicht, da mit Abwehrchef Hübers bereits früh in der Saison und nun zum Saisonfinale Ache zwei zentrale Akteure betroffen waren.

Zudem bleiben externe Einflussfaktoren unberücksichtigt. Trainerwechsel, Wintertransfers, taktische Anpassungen oder individuelle Formschwankungen können sowohl die Verletzungshäufigkeit als auch die sportliche Leistung beeinflussen. In der Analyse werden diese Faktoren jedoch nicht gesondert berücksichtigt.

Ohne Ache zum Ziel

Den Geißböcken bleiben drei Spieltage, um nach einer turbulenten Saison mit zwischenzeitlich erheblichen Personalsorgen dennoch den Klassenerhalt zu sichern. In der Spitze fehlten dem FC acht Spieler mit Muskelverletzungen. Bereits am kommenden Samstag gegen Union Berlin kann die Mannschaft von René Wagner ihr Saisonziel erreichen. Damit die Kölner aus Köpenick Zählbares mitnehmen, wird es erneut darauf ankommen, eine Lösung ohne ihren Zielspieler zu finden, ähnlich wie zuletzt gegen Leverkusen. Für Ache selbst dürfte ein Einsatz, wenn überhaupt, erst im Saisonendspurt gegen den FC Bayern realistisch sein. Zu wünschen wäre es ihm.


Wer stürmt beim 1. FC Köln? René Wagner sagt wenig und doch irgendwie viel

René Wagner vom 1. FC Köln
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Wer stürmt beim 1. FC Köln? René Wagner sagt wenig und doch irgendwie viel

Der Ausfall von Ragnar Ache ist für den FC nur schwer zu kompensieren. Denn der Stürmer ist mehr als nur Torschütze, ist für den Spielaufbau wichtig. Und so stellt sich vor dem Duell gegen Leverkusen die Frage: Wer stürmt beim 1. FC Köln gegen Leverkusen?

Läuft Luca Waldschmidt neben Said El Mala auf oder beginnt Marius Bülter mal wieder? Beim FC ist man auf der Suche nach dem Ersatz für Ragnar Ache. Zwar wollte sich René Wagner nicht in die Karten schauen lassen, tat es irgendwie aber dennoch.

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Die wichtigste Frage ließ René Wagner am Donnerstagnachmittag unbeantwortet – zumindest inhaltlich. Denn auf die Frage, wer den verletzten Ragnar Ache im Duell gegen Leverkusen ersetzen könne, antwortete der Trainer zwar, aber nicht so wirklich zufriedenstellend. Nur der Stürmer selbst könne den Stürmer ersetzen, erklärte der 37-Jährige. In gewisser Weise ein Lob für den Angreifer und gleichzeitig ein Problem für die Geißböcke – denn Ache scheint für den FC also unersetzlich zu sein. Eine erstaunliche Entwicklung, spielte der Angreifer zu Saisonbeginn unter Lukas Kwasniok noch nicht die ganz große Rolle. Das hat sich geändert. Ache erzielte 2026 bereits sechs Tore, ist damit in diesem Jahr der erfolgreichste Kölner Spieler. Viel wichtiger aber, er ist der einzige Zielspieler der Geißböcke. Ein Wandspieler, der Bälle festmacht und damit der wohl wichtigste Faktor im Aufbauspiel der Kölner ist.

Der lange Ball bleibt ein Mittel

Laut Wagner besitze der Angreifer in der Luft eine unfassbare Qualität. Eine Qualität, über die in der Tat kein weiterer FC-Offensivspieler verfügt. Und das nicht mal annähernd. Ache gewann in dieser Spielzeit 137 Kopfbälle – so viel wie kein anderer Kölner, ligaweit Platz sieben. Das Mittel des langen Balles erhält bei den Kölnern somit einen herben Dämpfer. Und es ist ein beliebtes Mittel der Kölner. Insofern ist die Frage nach dem Ersatz dann doch eine interessante, und die Antwort „Ache“ eine unbefriedigende. „Es geht jetzt gar nicht darum, dass der Raggy nicht mehr da ist und wir den langen Ball nicht mehr spielen können“, sagte Wagner. „Ich glaube als Exit-Ball, als Mittel unter Druck ist der Ball für uns weiterhin sehr, sehr wichtig. Wir haben viel Geschwindigkeit auf der letzten Linie, deswegen werden wir den Ball weiterhin nutzen.“ Den Ausfall wolle man im Kollektiv auffangen, nur wird nun mal ein weiterer Offensivspieler benötigt werden.

Davon gibt es gleich mehrere im Kölner Kader. Marius Bülter kommt dem eines Zielspielers am nächsten, Luca Waldschmidt wirkte in den vergangenen Wochen freier, gelöst. Youssouphia Niang, Fynn Schenten wären auch wieder Alternativen, könnten aber auch für die U21 zum Einsatz kommen. Laut Wagner hätten sie alle ihre eigenen Profile. „Wir schauen, dass wir es als Team auffangen“, sagte Wagner. In den Sozialen Medien scheint die Tendenz Richtung Waldschmidt zu gehen. Und das, obwohl der Offensivspieler eine ganz andere Rolle im Angriffsverbund der Geißböcke spielt. Schon seit einigen Jahren fühlt sich der einstige Nationalspieler in der Reihe hinter der Spitze deutlich wohler. Dennoch wäre die Konstellation Waldschmidt und Said El Mala eine denkbare. Eine Liaison, die Lukas Kwasniok einst als „kongeniales Duo“ bezeichnet hatte, die sich aber auch unter dem Ex-Trainer nicht so recht entfaltete.

Gegner wird ein Wörtchen mitreden

„Ich glaube, dass am Ende auch viel Ballbesitz von Nöten ist, um Luca immer wieder ins Spiel zu bekommen“, sagte Wagner. „Wir müssen mal gucken, ob wir gegen Leverkusen dann die Momente haben, wo wir den Ball dann so oft haben, dass Luca gefährlich werden kann. Am Ende geht’s darum, dass es ein Spieler ist, der zwischen den Linien im letzten Drittel unglaublich gefährlich ist und das hat uns im letzten Spiel geholfen. Jetzt müssen wir entscheiden, ob das Spiel gegen Leverkusen am Samstag ein Spiel wird, wo wir eher den Ball haben oder eher nicht den Ball haben.“ Wagner sagte zwar, dass das Trainerteam die Entscheidung nun treffen werde, nur wird der Gegner ein Wörtchen mitreden. Und es ist durchaus davon auszugehen, dass Leverkusen ebenfalls das Spielgerät haben will und haben wird. Nach einer Einsatzgarantie hören sich die Worte des Trainers also nicht an.


Nach Ache-Schock: René Wagner steht beim 1. FC Köln vor einer besonders komplizierten Stürmer-Suche

Ragnar Ache wird dem FC fehlen
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Nach Ache-Schock: René Wagner steht beim 1. FC Köln vor einer besonders komplizierten Stürmer-Suche

Ausgerechnet zum Saisonfinale muss der FC auf seinen Mittelstürmer verzichten. Der Angreifer erzielte 2026 bereits sechs Tore. Und daraus ergibt sich eine Baustelle beim 1. FC Köln: René Wagner und die Suche nach dem Ache-Ersatz.

Sechs Tore erzielte Ragnar Ache im Jahr 2026. Der Ausfall schmerzt aber auch, weil aktuell das Spiel auf den Wandspieler zugeschnitten ist. Nun muss René Wagner eine Alternative finden.

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Die Szene ließ schon nichts Gutes verheißen. Ragnar Ache griff sich zunächst an den Oberschenkel, spielte noch einen Ball und als die Aktion gerade weiterlief, signalisierte der Stürmer bereits, dass die Begegnung für ihn beendet sei. Und keine 24 Stunden später folgte die bittere Bestätigung. Ragnar Ache wird den Geißböcken mehrere Wochen, vermutlich bis zum Saisonende fehlen. Ein herber Verlust – und das aus mehreren Gründen. Der 27-Jährige spielt eine starke Rückrunde. Sechs seiner sieben Saisontore erzielte der Angreifer in diesem Jahr. Gemeinsam mit Jakub Kaminski und Said El Mala ist Ache eine Art Lebensversicherung der Kölner. Insgesamt waren die drei Offensivakteure an 39 FC-Toren beteiligt – Ache mit einem besonders schönen. Der gebürtige Frankfurter legte mit seinem sensationellen Fallrückzieher gegen die TSG Hoffenheim im Februar die Latte zur Wahl zum Tor des Jahres schon einmal extrem hoch.

Bülter die Alternative?

Vor allem aber war in den vergangenen Wochen das Spiel auf Ache zugeschnitten. Die Kölner Defensive suchte den Mittelstürmer immer wieder als Wandspieler, als erste Anspielstation. Gegen St. Pauli wollte das nicht so recht gelingen, aber in der Regel verlängerte Ache die Kugel, machte sie fest oder legte ab. Dann ging es meist schnell mit einem Ball in die Tiefe ins Schlussdrittel. René Wagner muss nun also eine Alternative finden. Die naheliegendste Variante heißt Marius Bülter. Allerdings sucht der 33-Jährige seit Wochen seine Form, hat seit November vergangenen Jahres nicht mehr getroffen. Tatsächlich gehört der Routinier mit 28 Einsätzen zu den Spielern mit den meisten Begegnungen in dieser Saison, allerdings stand Bülter nur 14 Mal in der Startelf und das gerade zu Saisonbeginn. Vor allem aber ist der Offensivspieler eigentlich auf den Außen zu Hause. Bülter kann auch Mittelstürmer spielen, tat das auch für den FC meist, verkörpert aber eine andere Art Stürmer als Ache. Als großer Wandspieler ist der Angreifer zuletzt jedenfalls nicht aufgefallen.

Das gilt natürlich auch für Luca Waldschmidt. Der gebürtige Siegener wurde zuletzt von René Wagner über den grünen Klee gelobt. Am Wochenende zahlte der ehemalige Nationalspieler das Vertrauen mit dem wichtigen Ausgleich gegen St. Pauli zurück. Allerdings per Elfmeter, ansonsten hatte der Joker wenige auffällige Aktionen, spielte aber auch nur gute zehn Minuten. Doch auch Waldschmidt ist schon lange kein Mittelstürmer mehr. Als dieser wurde der 29-Jährige zu Beginn seiner Karriere eingesetzt – und das mit Erfolg. Mittlerweile ist der Offensivspieler aber – auch aufgrund seiner Körperlichkeit – eher eine Kette hinter der vordersten Spitze zu Hause. Mal als Außenspieler, mal als Zehner, sogar als hängende Spitze. Dem Ex-Nationalspieler fehlt zudem seit Jahren die nötige Konstanz, über einen längeren Zeitraum zu performen.

Eine Chance für den Nachwuchs?

Ein Wandspieler ist Waldschmidt nicht. Den sucht man im Kader der Kölner eigentlich vergebens. Weitere Optionen wären sicherlich Fynn Schenten und vor allem Youssoupha Niang, der sich zuletzt mit einer starken Leistung bei der U21 für mehr empfahl. Beide Angreifer haben in dieser Saison bekanntlich schon bei den Profis debütiert. Beide haben sicherlich in Sachen Robustheit noch einen Weg vor sich, spielen aber im Kölner Nachwuchs auch in der Spitze. Die Youngster wären aber auch Spieler, die über die Außen für Tempo sorgen können. Zwangsläufig stellt sich die Frage, ob der FC kurz vor Saison-Ende noch in der Lage ist, das Spielsystem noch einmal anzupassen. Dass die Kölner gegen Leverkusen aber das Spiel machen und auf lange Bälle verzichten werden, scheint eher sehr unwahrscheinlich.


Befürchtung bestätigt: Ragnar Ache wird dem 1. FC Köln fehlen

Ragnar Ache wird dem FC fehlen
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Befürchtung bestätigt: Ragnar Ache wird dem 1. FC Köln fehlen

Die Befürchtungen haben sich am Samstag bestätigt. Der 1. FC Köln muss im Saisonendspurt auf Ragnar Ache verzichten. Der Stürmer verletzte sich im Duell gegen den FC St. Pauli. Nun bestätigte der Verein die muskulären Probleme. Der Angreifer erzielte in diesem Jahr bereits sechs, in dieser Saison sieben Treffer.

Der FC wird voraussichtlich in den verbleibenden Spielen der aktuellen Saison ohne Ragnar Ache auskommen müssen. Wie der 1. FC Köln mitteilt, fällt der Stürmer mit einer muskulären Verletzung vorerst aus. Ache musste gegen St. Pauli aufgrund der Verletzung frühzeitig vom Platz.

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Das ist bitter. Die Kölner müssen im Saisonfinale ohne ihren Mittelstürmer Ragnar Ache auskommen. Der 27-Jährige hatte sich bei einem Sprint im Duell gegen den FC St. Pauli nach einer knappen Stunde an den Oberschenkel gegriffen, musste nach kurzer Behandlung ausgewechselt werden. „Wir müssen es jetzt abwarten. Es sah auf jeden Fall nicht so gut aus“, hatte Thomas Kessler bereits geahnt. „Wir schicken ihn jetzt schnellstmöglich in die Diagnostik und dann müssen wir abwarten, was dabei rauskommt.“ Die Diagnostik ist abgeschlossen und sie ist für die Kölner keine erfreuliche. „Ragnar Ache hat sich am Freitagabend eine Muskelverletzung zugezogen und wird voraussichtlich bis zum Saisonende ausfallen. Das hat eine MRT-Untersuchung am Samstag ergeben“, heißt es in der kurzen Meldung vom FC. Die Muskelverletzungen ziehen sich bei den Kölnern wie ein roter Faden durch die Saison.

Sechs Tore seit Jahreswechsel

Der 27-Jährige erlebte gegen die Kiezkicker sicher nicht seinen besten Tag, im Jahr 2026 ist der Angreifer aber ein absoluter Leistungsträger. Sechs seiner sieben Tore erzielte Ache seit dem Jahreswechsel, bereitete ein weiteres Tor vor. Natürlich unvergessen das Tor des Monats Februar, bei dem Ache per Fallrückzieher gegen Hoffenheim traf. Der Stürmer ist neben Said El Mala und Kaminski Teil der starken Offensivreihe, die für einen Aufsteiger gute 44 Tore erzielte. Alle drei waren insgesamt an 39 Treffern beteiligt. „Ich hoffe, dass es nicht so schlimm ist“, sagte Luca Waldschmidt nach der Begegnung bei DAZN. Auch René Wagner konnte noch nichts genaues sagen: „Ich habe kurz mit ihm gesprochen. Ich glaube, da ist was, es ist aber zu früh, um zu sagen, was genau es ist. Wir müssen es morgen genauer checken.“ Nun haben die Kölner Gewissheit.


Sorge um verletzten Ragnar Ache – Droht jetzt das Saison-Aus?

Ragnar Ache musste verletzt vom Platz
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Sorge um verletzten Ragnar Ache – Droht jetzt das Saison-Aus?

Der FC muss im Saisonendspurt möglicherweise auf Ragnar Ache verzichten. Der Stürmer verletzte sich im Auswärtsspiel des 1. FC Köln beim FC St. Pauli: Ragnar Ache droht das Saison-Aus. Der 27-Jährige zog sich offenbar eine muskuläre Verletzung zu.

Ausgerechnet im Saisonendspurt wird der FC wohl auf seinen Mittelstürmer Ragnar Ache verzichten müssen. Der Angreifer wurde im Duell gegen den FC St. Pauli nach einer knappen Stunde verletzt ausgewechselt.

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Der Spiel eröffnende Pass war vielversprechend. Ragnar Ache nahm Tempo auf, griff sich dann an den Oberschenkel und nahm das Tempo wieder raus. Aus dem Stand spielte der Angreifer noch einen Pass und zeigte umgehend nach der Ballabgabe an, dass das Spiel für ihn beendet sei, es eine Auswechslung geben müsse. Von den Medizinern gestützt humpelte Ache vom Platz, eine Hand immer am lädierten Oberschenkel. Und anscheinend sind die muskulären Probleme wieder zurück am Geißbockheim. Wie ein roter Faden ziehen sich die Verletzungen durch die Saison. Zeitweilig fielen drei Innenverteidiger gleichzeitig aufgrund von muskulären Problemen aus und brachten die Geißböcke in personelle Nöte. Zuletzt hatte der FC die Anfälligkeiten eigentlich im Griff. Nun folgt wohl ein weiterer bitterer Ausfall. Denn Ache machte nicht den Eindruck, als würde es sich um eine Lappalie handeln.

Sechs Tore seit Jahreswechsel

Eine genaue Diagnose steht noch aus. Ache wird wohl am Samstag ins MRT geschickt. Doch der Stürmer wird wohl vorerst ausfallen, vier Spieltage vor dem Ende der Spielzeit droht nun sogar das Saison-Aus. Und das wäre besonders bitter. Der 27-Jährige erlebte gegen die Kiezkicker sicher nicht seinen besten Tag, im Jahr 2026 ist der Angreifer aber ein absoluter Leistungsträger. Sechs Tore erzielte Ache seit dem Jahreswechsel, bereitete ein weiteres Tor vor. Der Stürmer ist neben Said El Mala und Kaminski Teil der starken Offensivreihe, die für einen Aufsteiger gute 44 Tore erzielte. „Ich hoffe, dass es nicht so schlimm ist“, sagte Luca Waldschmidt nach der Begegnung bei DAZN. „Wir müssen es jetzt abwarten. Es sah auf jeden Fall nicht so gut aus“, sagte Thomas Kessler. „Wir schicken ihn jetzt schnellstmöglich in die Diagnostik und dann müssen wir abwarten, was dabei rauskommt.“ Auch René Wagner konnte nichts genaues sagen: „Ich habe kurz mit ihm gesprochen. Ich glaube, da ist was, es ist aber zu früh, um zu sagen, was genau es ist. Wir müssen es morgen genauer checken.“


Ist Ragnar Ache der Schlüssel? Frankfurts Schwäche ist die Stärke des „Königs der Lüfte“

Ragnar Ache jubelt nach einem Treffer
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Ist Ragnar Ache der Schlüssel? Frankfurts Schwäche ist die Stärke des „Königs der Lüfte“

Für Ragnar Ache wird das Spiel am Sonntag zur besonderen Heimkehr. Wirklich glücklich wurde der Stürmer in Frankfurt nicht. Doch am Wochenende wird gerade seine Stärke gefragt sein beim 1. FC Köln: Ist Ragnar Ache der Schlüssel zum Erfolg?

Sechs Tore erzielte der Angreifer in der Liga, einen Treffer im Pokal. Ragnar Ache gehört zu den besten Stürmern der Mannschaft. Und gerade bei seinem Heimatverein könnte eine seiner Qualitäten besonders wichtig werden.

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Das Bild von Ragnar Aches Fallrückzieher ging alleine aufgrund von Social Media um die Welt. Der Treffer hat sicherlich gute Chancen bei der Tor-des-Jahres-Wahl der ARD-Sportschau. Cenk Özkacar schlug verblüfft die Hände über den Kopf, Joel Schmied ließ sich zu einem neckenden Seitenhieb hinreißen („sonst schleppt er sich nur über den Platz“) und Lukas Kwasniok bezeichnete den Torschützen als den „König der Lüfte“ und gratulierte schon mal zum Jahressieg. Tatsächlich war Kwasniok schon zu Beginn der Saison von Aches Lufthoheit fasziniert. Der Ex-Trainer erklärte, dass Ache nur sehr schwer in der Luft zu verteidigen sei, bereits zu Saisonbeginn sagte der 44-Jährige: „Das Krasse an ihm ist: Er köpft nicht blind. Er hüpft, steht, guckt sich um und kann dann ablegen. Das habe ich in der Form selten gesehen.“

Flanken als Mittel?

Zu dieser Zeit war Ache meist noch Ergänzungsspieler kam über die Rolle des Jokers lange nicht so richtig hinaus. Zuletzt drehte der Mittelstürmer auf. Immerhin hat Ache fünf seiner sechs Saisontore im Jahr 2026 erzielt. Und gerade seine Lufthoheit könnte dem FC ausgerechnet gegen Frankfurt in die Karten spielen. Ausgerechnet, weil Ache bei seinem Heimatclub nicht seine beste Zeit erlebte. Der gebürtige Frankfurter kam über den Umweg Rotterdam 2020 zur Eintracht, feierte dort auch sein Bundesliga-Debüt. Doch so richtig rund lief es bei den Hessen nicht. In zwei Jahren spielte der Stürmer auch aufgrund von Verletzungen 23 Mal für die SGE, erzielte ein Tor und einen Assist. Schon vor dem Hinspiel fragte Ache mit breitem Grinsen: „Was habe ich zwei Jahre da gemacht? Nicht wirklich gespielt.“

Am Sonntag wird Ache in seinem alten Stadion aufspielen und dem Angreifer könnte eben eine tragende Rolle zukommen. Denn genau die Stärke des Mittelstürmers ist aktuell eine Schwäche der Hessen. Die Eintracht kassierte bereits 13 Gegentreffer nach Flanken – ist in dieser Kategorie das Liga-Schlusslicht. Auch in der Kategorie Gegentore nach Kopfbällen gehört Frankfurt mit acht zu den schlechteren der Liga (allerdings vor Köln mit neun). Zudem gewannen die Hessen gerade einmal 45 Prozent ihrer Luftzweikämpfe – auch das ist der schlechteste Wert der Liga. Dagegen stehen die 55 Prozent gewonnener Luftzweikämpfe von Ache. Ein folgerichtiges Mittel könnten also Flanken auf den Kölner Angreifer sein.

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Ache in dieser Saison noch nicht so richtig als Kopfball-Goalgetter in Erscheinung getreten ist. Von seinen wettbewerbsübergreifenden sieben Treffern nickte der Stürmer für ihn ungewöhnlich nur zwei ein. Gegen Frankfurt wäre doch genau der richtige Zeitpunkt, die Bilanz aufzubessern.

Ragnar Ache zum Spieler des Monats März gewählt

Ragnar Ache jubelt nach dem Treffer im Rheinderby
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Ragnar Ache zum Spieler des Monats März gewählt

So wirklich überrascht die Wahl des Angreifers nicht. Denn der 27-Jährige befindet sich aktuell in einer Top-Form beim 1. FC Köln: Ragnar Ache wird Spieler des Monas März.

Im Februar noch das Tor des Monats, nun zum zweiten Mal in Serie Spieler des Monats. Für Ragnar Ache läuft es derzeit rund bei den Geißböcken.

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Die Wahl zum Spieler des Monats vom 1. FC Köln hat einen Sieger – und erneut heißt er Ragnar Ache. Der Kölner Angreifer wurde von den Fans der Clubs zum Spieler des Monats März gekürt und bekam am Rande der Trainingseinheit zur Vorbereitung auf das Duell gegen Eintracht Frankfurt den goldenen Geißbock überreicht. In der offiziellen App des 1. FC Köln stimmten diesmal über 7000 Fans mit ab und hoben Ache mit 46 Prozent der Stimmen auf Rang eins. Die weiteren Plätze belegten Offensiv-Kollege Said El Mala mit 28 Prozent, Jakub Kaminski mit 24 Prozent und Rav van den Berg mit den verbleibenden zwei.

Auszeichnung

Die Auszeichung hatte sich Ache unter anderem durch seinen Treffer im Rheinischen Derby gegen Borussia Mönchengladbach verdient. Der Angreifer traf gegen die Fohlen zum 2:1 und brachte den FC nach turbulenten Anfangsminuten in Führung. Das Duell endete bekanntlich 3:3-Unentschieden. Gemeinsam mit El Mala und Kaminski bildet der 27-Jährige zuletzt ein stark aufspielendes Angriffstrio und stand zuletzt unter Lukas Kwasniok acht Mal in Folge in der Startelf. Insgesamt kommt der gebürtige Frankfurter in der aktuellen Saison auf sechs Treffer und vier Vorlagen.

Ache wird von seinen Mannschaftskollegen besonders für seinen unermüdlichen Willen und seine Arbeitseinstellung gelobt. Immer wieder legt der Kölner Extra-Schichten ein, um seine Mängel aufzuarbeiten. Auch unter dem neuen Cheftrainer René Wagner wird Ache seinen Platz wohl voraussichtlich behalten. Gegen Eintracht Frankfurt am Sonntag kann der Angreifer dann das nächste Mal beweisen, dass er die Auszeichnung nicht umsonst in den Händen hält.

Ragnar Aches Traumtreffer ist das Tor des Monats Februar – zu Recht!

Ragnar Ache erzielt das Tor des Spieltags.
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Ragnar Aches Traumtreffer ist das Tor des Monats Februar – zu Recht!

So wirklich überraschend ist die Nachricht wohl nicht. Denn der Treffer, den der Kölner Stürmer erzielte, gehörte einer ganz eigenen Liga an. Es war ein besonderes Tor für den 1. FC Köln: Ragnar Ache gewinnt die Wahl zum Tor des Monats Februar deutlich.

Ragnar Ache hat das Tor des Monats Februar geschossen. Gegen Hoffenheim traf der FC-Profi sehenswert und brachte die Geißböcke bereits in der 15. Minute in Führung. Nach einem weiteren Tor von Said El Mala, aber auch zwei Treffern der Sinsheimer endete die Partie 2:2.

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Die Reaktionen auf den Treffer in der 15. Minute der Begegnung des 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim hallten noch einige Tage nach. Denn das Tor von FC-Stürmer Ragnar Ache sorgte weit über die Domstadt hinaus für Aufsehen. Der 27-Jährige stieg vor dem gegnerischen Kasten in die Höhe und hämmerte die Kugel mit einem perfekten Fallrückzieher ins Netz. Mitspieler Cenk Özkacars Reaktion auf das Traumtor ging durch die sozialen Netzwerke. Der Türke riss die Augen auf, schlug die Hände ins Gesicht und konnte es einfach nicht fassen. Ache sicherte sich mit seinem Treffer den Eintrag in die Geschichtsbücher.

“Mein Körper hat sich gefühlt selbst bewegt“

Auch der Torschütze selbst konnte nach dem Spiel nicht ganz fassen, was er vollbracht hatte. „Mein Körper hat sich gefühlt selbst bewegt. Geht der rein, sieht es top aus. Geht er daneben, dann lacht das ganze Stadion. Das ist immer so ein 50:50-Ding. Man hat so einen Tag oder man hat so einen Tag nicht. Mein Körper hat einfach reagiert. Ich habe es auch ein, zweimal jetzt gesehen, aber ich kann es selber noch nicht so glauben, also momentan nicht“, so Ache. Die Wahl zum Sportschau Tor des Monats Februar gewann der 27-Jährige erdrutschartig. Mit 71,4 Prozent der Stimmen überholte der FC-Angreifer sogar Mario Götze und das Tor, das Deutschland 2014 zum Weltmeister machte. Ache reiht sich damit als 38. Akteur in eine lange Riege von Titelträgern des 1. FC Köln ein.

Der FC ist damit hinter den Bayern der erfolgsreichste Verein der Tor-des-Monats-Geschichte der Sportschau. Alleine sieben dieser Treffer steuerte Lukas Podolski bei, der überhaupt die meisten Auszeichnungen der Sportschau sammelte. Zuletzt hatte Timo Hübers im Mai 2023 mit seinem Hackentreffer gegen Hertha BSC ein Tor des Monats für den FC erzielt. Einen Fallrückzieher eines Kölner Profis gab es auch schon unter den besonderen Treffern. Roda Antar traf ebenfalls sehenswert im März 2008 gegen Wehen Wiesbaden. Aches Treffer dürfte auch gute Chancen für die Jahreswahl haben. Das ist erst zwei Kölnern zuvor gelungen. Pierre Littbarski erzielte 1985 gegen Werder Bremen ein Tor des Jahres, das von Marcel Risse gegen Borussia Mönchengladbach 2016 ist unvergessen.


Said El Mala, Ragnar Ache und Jakub Kaminski: Das Offensiv-Trio des 1. FC Köln sammelt Argumente für mehr

Said El Mala, Ragnar Ache und Jakub Kaminski vom 1. FC Köln
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Said El Mala, Ragnar Ache und Jakub Kaminski: Das Offensiv-Trio des 1. FC Köln sammelt Argumente für mehr

Mit Said El Mala, Jakub Kaminski und natürlich Ragnar Ache trugen sich am Samstag gegen die TSG Hoffenheim die bislang torgefährlichsten FC-Profis in die Scorerliste ein. Und machten damit durchaus Lust auf mehr. So gefährlich ist das Offensiv-Trio des 1. FC Köln.

Durch die Ausfälle von Jan Thielmann und Sebastian Sebulonsen wird Lukas Kwasniok am Freitagabend gegen den FC Augsburg wieder puzzeln müssen. Der Trainer neigt bekanntlich zu vielen Rotationen. In der Offensive sammelten gegen die TSG Hoffenheim drei Akteure viele Argumente für eine weitere Berufung von Beginn an.

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Jan Thielmann wirkte alles andere als glücklich, als das Kölner Eigengewächs nach der Begegnung gegen die TSG Hoffenheim unverrichteter Dinge durch die Katakomben des Stadions schritt. Dabei dürfte der kurzfristige Ausfall des 23-Jährigen schon einen gehörigen Einfluss auf die Partie gehabt haben. Denn eigentlich war der U21-Vize-Europameister für die rechte Außenbahn vorgesehen, Jakub Kaminski hätte wohl im Zentrum als eine Art offensiver Sechser spielen sollen. So aber rotierte Kaminski eine Reihe nach vorne und zeigte gegen die Sinsheimer, dass er in der Offensive gut aufgehoben ist. Kaminski bereitete vier Torschüsse vor, suchte einmal selbst den Abschluss, war gerade in der Vorwärtsbewegung wieder ein Aktivposten. Vor allem aber belohnte sich der Pole mit einem Assist, dem ersten Scorer seit November.

El Mala kommt bereits auf 12 Scorer

Vor ziemlich genau drei Monaten hatte der 23-Jährige gegen Frankfurt getroffen. Dabei standen am Samstag vor allem zwei andere Spieler wohl noch deutlicher im Fokus. Zum einen Ragnar Ache. Der Stürmer sorgte bereits nach einer Viertelstunde für das absolute Highlight des Spieltags, vielleicht sogar des Monats oder noch mehr. Ache erzielte per Fallrückzieher die Kölner Führung. Der Angreifer kam ebenfalls auf fünf Torschuss-Beteiligungen, schloss vier Mal selbst ab, bereitete einen weiteren Versuch vor. Mit seinem Traumtor schraubte Ache sein Scorerkonto auf neun Punkte in die Höhe und hat nun fünf Tore und vier Vorlagen in der Liga eingesammelt. Der 27-Jährige ist damit vor Kaminski (fünf Tore, zwei Vorlagen) der zweitbeste Scorer der Geißböcke. Nicht nur das: Ache hat alleine in den vergangenen sechs Spielen vier Tore erzielt. In der Hinrunde war es „nur“ einer.

Der Kölner Punktegarant ist aber weiterhin vor allem Said El Mala. Zwar dürfte der 19-Jährige den Kölner Coach mit einigen Entscheidungsfindungen oder verpassten Abspielen durchaus geärgert haben, doch El Mala bereitete die Kölner Führung mit einer nahezu perfekten Flanke vor und erzielte den Ausgleich selbst. Der Offensivspieler kommt damit bereits auf acht Treffer, vier Vorlagen. Mit zwölf Scorerpunkten liegt El Mala auf Rang elf der Topscorer der Liga. Neben Yan Diomande (14 Scorer) ist er der einzige U20-Akteur in der Top-20 und hinter Deniz Undav (16), gemeinsam mit Nadiem Amiri der zweitbeste, der für die deutsche A-Nationalmannschaft auflaufen dürfte. El Mala macht sich also wieder interessant für Julian Nagelsmann.

Gute Argumente für mehr

Insgesamt kommen die drei Offensivspieler also auf 28 Torbeteiligungen, erzielten 18 der 33 bisherigen Tore und gehören damit prozentual zu den torgefährlichsten Angriffs-Trios der Liga. So wird durchaus die Frage erlaubt sein, ob die Kölner nicht ihre gefährlichste Offensivreihe gefunden haben. Zumal die Geißböcke zumindest in der ersten halben Stunde gegen die TSG eine der besten Saisonleistungen abgerufen hatten. Tatsächlich liefen die drei erst einmal zuvor – zumindest nominell – in einer Dreier-Offensivformation in dieser Spielzeit von Beginn an auf. Und das gegen RB Leipzig. Der Ertrag war überschaubar. Das Kölner Tor erzielte beim 1:2 Jan Thielmann nach Vorarbeit von Isak Johannesson. Gegen die TSG sammelte das Trio zumindest gute Argumente für weitere Nominierungen.