Jan Thielmann trifft wieder gegen Leipzig und will „den Schwung mitnehmen“

Jan Thielmann vom 1. FC Köln feiert seinen Treffer gegen Leipzig
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Jan Thielmann trifft wieder gegen Leipzig und will „den Schwung mitnehmen“

So richtig rund läuft es in der aktuellen Spielzeit nicht für den 23-Jährigen, obwohl er unter Lukas Kwasniok gesetzt ist. Ganze 16 Duelle lagen zwischen den jüngsten beiden Treffern des Torschützen vom vergangenen Wochenende – und das trotz viel Einsatzzeit beim 1. FC Köln: Jan Thielmann trifft erneut gegen Leipzig.

Der Treffer gegen die Sachsen soll für Jan Thielmann zum Eisbrecher werden. Denn zuletzt schien der 23-Jährige nicht wirklich in Fahrt zu kommen. Den Schwung aus dem Duell gegen RB will der Kölner nun mitnehmen.

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16 Spiele wartete Jan Thielmann auf seinen nächsten Treffer. Bis der 23-Jährige am Sonntagnachmittag in der 51. Minute mit einem Schuss aus 16 Metern den Ball in den Kasten von RB-Torhüter Peter Gulacsi donnerte. Der Ausgleich zum 1:1 gegen RB Leipzig ließ die Lautstärke in Müngersdorf schlagartig in die Höhe schnellen, denn die Fans standen beim „Trömmelche“ „all parat“. Die Freude über den Ausgleich hielt allerdings nicht lange an, denn Christoph Baumgartner brauchte nur fünf Minuten zum 2:1. „Das ist unfair“, sagte Lukas Kwasniok nach der Partie, „RB hat einen Baumgartner in seinen Reihen.“

Leipzig liegt Jan Thielmann

Was für den einen ein Doppelpack, ist für den anderen Treffer Nummer drei der aktuellen Saison. Zu Beginn der Spielzeit war Thielmann stark gestartet, strich mit einem Tor und einem Assist gegen den SC Freiburg am zweiten Spieltag gleich zwei Scorerpunkte ein. Nur zwei Begegnungen später traf der gebürtige Föhrener erneut – und das ausgerechnet gegen RB Leipzig. Das Tor in Sachsen blieb aber eben dann auch das letzte – bis zum Wochenende. Ausgerechnet gegen die Mannschaft von Ole Werner kehrte Thielmann zurück. „Das freut mich natürlich. Den Ball treffe ich herausragend. Leider bringt es nichts“, sagte der 23-Jährige nach der Partie. Die Enttäuschung über das verlorene Duell war deutlich zu spüren.

Nicht die erste Enttäuschung, mit der sich der Kölner in dieser Saison konfrontiert sah. Zum Jahreswechsel schien die Stimmungslage des Rechtsaußen mehr als angespannt. So fiel Thielmann im Trainingslager in La Nucia zwar durch einen unerschütterlichen Einsatz während seiner Zeit auf dem Rasen auf, abseits des Platzes gab sich der Föhrener aber eher schmallippig. Im Duell gegen Mainz 05 büßte der 23-Jährige nach eher durchwachsenen Auftritten sogar seinen Platz in der Startelf ein, stand das erste Mal in dieser Saison nicht von Beginn an auf dem Platz. Glücklich dürfte Thielmann auch ob der zuletzt immer häufiger werdenden Einsätze in den hinteren Reihen nicht gewesen sein. Eine eher ungeliebte Rolle im Gegensatz zu seiner Lieblingsposition weiter vorne.

Dort machen dem Kölner seine Kollegen aber mächtig Konkurrenz und die Ausfälle in der Defensive des FC trugen ebenfalls dazu bei, dass der Coach seinen Rechtsaußen weiter hinten einsetzte.

Den Schwung mitnehmen

Das zeigte sich auch im Duell gegen Leipzig. So lief Thielmann am Sonntag für den verletzten Alessio Castro-Montes wieder als rechter Defensivspieler auf. Der 23-Jährige lieferte insgesamt keine gute Leistung ab, hatte seine Probleme mit den schnellen Gegenspielern, ließ die Leipziger zu oft zu Flanken kommen. Auf der anderen Seite steht aber eben auch der Treffer, der aus einer offensiveren Position herausgespielt wurde. Das Spiel verdeutlichte einmal mehr, auf welcher Position der Spieler eigentlich besser aufgehoben ist.

„Mein Vater hat gesagt, ich soll den Schwung jetzt einfach mitnehmen. Nächste Woche haben wir wieder ein schweres Auswärtsspiel in Stuttgart. Und dann müssen wir schauen, dass wir ins Punkten kommen, denn die Tabelle wird enger“, so Thielmann. Den Schwung der starken Teamleistung müssen die Kölner nun gemeinsam in die kommenden Duelle mitnehmen. Vier Punkte Polster haben die Geißböcke noch – das ein oder andere „Trömmelche“ muss aber noch erklingen.


Darum kann die Niederlage gegen Leipzig dem 1. FC Köln trotzdem Hoffnung machen

Luca Waldschmidt im Duell mit Max Finkgräfe
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Darum kann die Niederlage gegen Leipzig dem 1. FC Köln trotzdem Hoffnung machen

Gegen RB Leipzig unterlag der FC zum wiederholten Male in dieser Saison einem Top-Team. Allerdings konnten die Geißböcke am vergangenen Sonntag durchaus mithalten. Das macht Hoffnung für die nächsten Wochen: Der 1. FC Köln kann auch gegen Top-Teams bestehen.

Trotz der Niederlage zeigten die Kölner gegen Leipzig eine ordentliche Leistung. Die kann gerade für die kommenden Begegnungen mit mehreren Spitzenmannschaften Mut machen: Der 1. FC Köln kann auch gegen Top-Teams bestehen.

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Es war der nächste Eintrag in eine bisher schwache Bilanz: Gegen RB Leipzig verlor der 1. FC Köln erneut gegen ein Top-Team. Damit bleibt die Bilanz der Geißböcke gegen Spitzenmannschaften weiter sehr durchwachsen. In sieben Liga-Duellen mit den Mannschaften, die in der Liga aktuell in Top sechs stehen, hat der FC nur einen einzigen Sieg geholt. Der war in der Hinrunde gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Alle anderen Partien verloren die Kölner. Dazu kommt noch eine weitere Niederlage gegen den FC Bayern München im DFB-Pokal. Auch wenn diese Spiele natürlich nicht die sind, die die Kölner für den Klassenerhalt gewinnen müssen, ist die Bilanz trotzdem ausbaufähig.

Leistung gegen Leipzig macht Mut

Und gerade in den kommenden Wochen stehen einige Begegnungen mit Spitzenmannschaften an. In den nächsten vier Spielen treffen die Kölner auf drei Mannschaften aus den Top sechs: den VfB Stuttgart, 1899 Hoffenheim und Borussia Dortmund. Wenn sich die Bilanz der Kölner gegen Top-Teams nicht verbessert und sie gegen den FC Augsburg, der zwischen Hoffenheim und Dortmund auf sie wartet, keine Punkte holen sollten, droht dem FC damit die nächste Negativspirale. Umso ärgerlicher ist es für die Geißböcke, dass sie gegen Leipzig nicht zumindest einen Punkt holen konnten. Denn der wäre durchaus drin gewesen.

Gleichzeitig macht aber gerade die Partie gegen RB auch Hoffnung für die nächsten Wochen. Denn die Domstädter haben gegen die Roten Bullen gezeigt, dass sie mit den Top-Teams mithalten können. So ließen die Kölner zwar einige Leipziger Chancen zu, hatten aber gleichzeitig selber genug Möglichkeiten, um einen Punkt aus der Begegnungen mitzunehmen. Dass sie das nicht geschafft haben, lag am Ende auch an der umstrittenen VAR-Entscheidung, durch die der FC in der 76. trotz Christoph Baumgartners Handspiel wegen Abseits keinen Strafstoß bekam. Zuvor hatten die Geißböcke bereits beim Stand von 0:0 in der Anfangsphase zwei gute Möglichkeiten durch Said El Mala, selber in Führung zu gehen.

Ache als wichtiger Faktor gegen Top-Teams

An den beiden Chancen des Youngsters lässt sich auch gut erkennen, wie die Kölner gegen Spitzenmannschaften erfolgreich sein können. Ein wichtiger Faktor ist dafür Ragnar Ache. Der machte das gesamte Spiel über viele Bälle als Zielspieler fest und gab seiner Mannschaft damit mehr Präsenz in der gegnerischen Hälfte und gute Kontermöglichkeiten. Etwa beim ersten Abschluss von El Mala. Nach einem weiten Kölner Befreiungsschlag behauptete Ache den Ball in der gegnerischen Hälfte und steckte auf den durchstartenden Linksaußen durch. Dessen Abschluss geriet jedoch zu harmlos. Über solche Umschaltmöglichkeiten kann der FC aber auch gegen die Top-Teams Gefahr ausstrahlen.

Ein weiteres Mittel gegen diese Mannschaft ist außerdem, dass sich die Domstädter nicht nur hinten reinstellen, sondern den Gegner immer wieder hoch anlaufen. Das birgt zwar ein gewisses Risiko, kann aber genauso zu Chancen wie der zweiten El-Mala-Möglichkeit führen. Bei dieser provozierten die Geißböcke durch frühes Stören einen schwachen Pass von Nicolas Seiwald, den Jakub Kaminski abfangen konnte. Darauf schalteten die Kölner erneut über Ache und Tom Krauß schnell um, sodass El Mala zum Abschluss kam. Neben der Möglichkeit für hohe Ballgewinne hatte das frühe Anlaufen gleichzeitig den Vorteil, dass die Geißböcke nicht zu sehr in der eigenen Hälfte eingeschnürt wurden. Auch wenn es dadurch natürlich die Gefahr gab, überspielt zu werden.

Auch gegen Bayern schon gute Ansätze

Gute Ansätze zeigten die Kölner auch im Liga-Duell mit den Bayern Mitte Januar. Dort waren die Domstädter ebenfalls vor allem über Konter gefährlich. So fiel zum Beispiel die FC-Führung in der Partie durch einen starken Umschaltmoment von Linton Maina. Auf diese Spiele gegen Bayern und Leipzig kann Trainer Lukas Kwasniok gemeinsam mit seiner Mannschaft aufbauen. Zusätzlich müssen sie es aber noch schaffen, dass die Defensive – gerade bei Standardsituationen – noch sicherer steht. Speziell die Leipziger Führung nach einem Freistoß war nämlich ein vermeidbares Gegentor, das in Partien gegen Spitzenmannschaften weh tut.

Trotzdem können die FC-Fans nach dem vergangenen Wochenende mit zumindest etwas mehr Zuversicht in die kommenden Begegnungen gehen. Denn mit Leistungen wie gegen Bayern und Leipzig kann für die Geißböcke durchaus etwas drin sein gegen Stuttgart, Hoffenheim und Dortmund. Und vielleicht sieht die Kölner Bilanz gegen Top-Teams nach den kommenden Begegnungen ja zumindest etwas besser aus.


Ungewohnt hitzige Diskussion auf dem Platz beim 1. FC Köln

Said El Mala und Sebastian Sebulonsen geraten aneinander
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Ungewohnt hitzige Diskussion auf dem Platz beim 1. FC Köln

Der Frust war den Spielern im Duell gegen Leipzig deutlich anzumerken und entlud sich offenbar auch untereinander. Die Spieler diskutierten zum Teil heftig beim 1. FC Köln: Ungewohnte Diskussionen auf dem Spielfeld.

Neben der 1:2-Niederlage gegen RB Leipzig gab es noch ein kleines Störfeuer auf dem Platz. Die Spieler gerieten zum Teil aneinander.

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Es hätte nicht viel gefehlt und Sebastian Sebulonsen hätte sich dann endlich auch in die Scorerliste bei den Geißböcken eingetragen. Der Wingback kommt bislang weder auf einen Treffer noch auf einen Assist für die Kölner. Gegen Leipzig bot sich dem Interims-Innenverteidiger dann plötzlich die Chance. Sebulonsen war in der 70. Minute weit aufgerückt, als die Kugel Richtung Sechzehnerlinie rollte, nahm sich der Spieler ein Herz. Doch der erste Kontakt war nicht sauber genug. Der Norweger legte sich den Ball einen Tick zu weit vor, Leipzig konnte klären. Und diese Szene sorgte gleich mehrfach für Unmut. Denn Said El Mala ließ es sich nicht nehmen, seinen Mitspieler zu kritisieren. In der Tat hatte der Offensivspieler frei gestanden, genauso wie zwei weitere Kölner. Doch Sebulonsen konnte nach dem schwachen Kontakt gar nicht mehr passen, selbst wenn er es gewollt hätte.

Bereits sieben Tore und drei Vorlagen

Und das machte dann wiederum der Defensivspieler El Mala gestenreich deutlich. Der Norweger war offensichtlich alles andere als begeistert ob der Reaktion des 19-Jährigen, schimpfte sogar. Und das scheint auch durchaus verständlich. Denn gerade El Mala ist nicht unbedingt bekannt dafür, dass er im Zweifel das Abspiel sucht. So unter anderem wenige Minuten zuvor, als der Offensivspieler in seiner unnachahmlichen Art den Weg von Außen ins Zentrum suchte und dann das Abspiel auf den komplett blank stehenden Isak Johannesson übersah. Der Isländer war ebenfalls alles andere als amused, schimpfte ebenfalls, fand aber offensichtlich keinen Adressaten. Tatsächlich war es nicht das erste Mal in dieser Saison, dass der Angreifer einen besser positionierten Spieler nicht fand.

Allerdings macht dieser Wunsch des Toreschießens den 19-Jährigen auch aus und vor allem stark. El Mala ist einer dieser Spieler, die den Abschluss suchen, es immer wieder versucht, bis es dann irgendwann klappt. Ein Instinktfußballer, der den schnellsten Weg zum Tor sucht. Kaum ein Spieler sucht so oft den Abschluss wie El Mala. So hat der Offensivspieler in dieser Saison auch schon einige Tore erzielt. „Wir müssen ihm die Freude am Fußball lassen“, hatte Lukas Kwasniok Ende vergangenen Jahres gesagt. Dementsprechend wird man beim FC El Mala sicherlich auch nicht in seine Spielweise reinreden. Unterm Strich gibt der Erfolg Said El Mala bislang recht. Kein anderer Kölner Spieler kommt auf sieben Tore, kein anderer auf zehn Scorerpunkte. Der Unmut der übersehenen Mitspieler ist dennoch verständlich.


„Ich mache ihm da keinen Vorwurf… eigentlich doch“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen RB Leipzig

Lukas Kwasniok im Spiel des 1. FC Köln gegen Mainz
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„Ich mache ihm da keinen Vorwurf… eigentlich doch“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen RB Leipzig

Am Sonntagnachmittag mussten sich die Geißböcke erneut gegen die Sachsen geschlagen geben. Nach der Partie äußerten sich unter anderem Lukas Kwasniok und Jan Thielmann: Die Stimmen zum Duell des 1. FC Köln gegen Leipzig.

Chancenlos waren die Kölner am Sonntagnachmittag gegen die Sachsen sicher nicht. Einzig die Chancenverwertung gelang dem Team von Trainer Lukas Kwasniok nicht konsequent genug. Und so steht am Ende eines aufopferungsvollen Duells eine 1:2-Niederlage für den FC.

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Das kannst du mir nicht erzählen, dass das Abseits ist

Eric Martel gibt beim 1. FC Köln den Ton an

Eric Martel

Vom Gefühl her, das wir auf dem Spielfeld hatten, wäre ein Punkt durchaus verdient gewesen. Aber so ist es, jetzt stehen wir mit null Punkten da.

Zum nicht gegebenen Elfmeter wegen Abseitsposition: Ich habe es gerade gesehen. Das kannst du mir nicht erzählen, dass da zwei oder drei Zentimeter entscheiden. Das kannst du mir nicht erzählen, dass das Abseits ist. Als sei die Linie da einfach hingezogen. Tut mir leid, dann muss es eine andere Regelung geben, aber das ist für mich kein Abseits. Für mich war es ein klarer Elfmeter. Die Freistoßsituation, die war schon davor. Es ist für mich eine neue Spielsituation, weil der Ball rausgespielt wird. Es ist unfassbar bitter.

Wir hatten heute gute Möglichkeiten, haben RB Leipzig gut im Griff gehabt. Aber dann waren wir in den entscheidenden Momenten nicht so konsequent. Dann verlierst du halt 2:1.

Ich sage, das ist ein klarer Elfmeter

Jan Thielmann ist erfolgreich in die Saison gestartet. (Foto: Herbert Bucco)

Jan Thielmann

Der Frust ist groß. Gerade weil wir knapp 2:1 verloren haben. Wir waren in einer guten Phase. Und dann den Elfmeter nicht zu bekommen, ist natürlich bitter. Da sollen andere sich sehr drüber aufregen. Ich sage, das ist ein klarer Elfmeter.

Zur Abseitsentscheidung: Ich verstehe nicht, dass du bei einer Abseitsentscheidung rausgehst. Eigentlich ziehen die die Linie und dann bekommst du aufs Ohr, ob es Abseits ist oder nicht. Dann muss der Schiedsrichter nicht rausgehen. So ist es jetzt Abseits, wir müssen damit leben und jetzt geht es für uns weiter.

Zu seinem Tor: Das freut mich natürlich. Den Ball treffe ich natürlich herausragend. Leider bringt es nichts.

Mein Vater hat gesagt, ich soll den Schwung jetzt einfach mitnehmen. Nächste Woche haben wir wieder ein schweres Auswärtsspiel in Stuttgart. Und dann müssen wir schauen, dass wir ins Punkten kommen, denn die Tabelle wird enger.


„Wir müssen punkten, das wissen wir

Tom Krauß überzeugt zunehmend

Tom Krauß

In solchen Spielen ist ein Punkt für uns unfassbar wichtig. Es ist nicht das erste Mal in den vergangenen Wochen, dass solche Entscheidungen getroffen werden. Heute verlierst du das dadurch (Elfmeter- und Abseitsentscheidung des Schiedsrichters, Anm. der Red.), vielleicht machst du das 2:2. Wenn man sowas siehst, ist das einfach nur bitter. Wir haben kein schlechtes Heimspiel gemacht. Wir kriegen nach dem 1:1 natürlich das 2:1, weil wir den Ball nicht richtig schlagen und Baumgartner es mit seiner Qualität auch sehr sehr gut macht.

Zum Wiedersehen mit seinem Heimatverein: Auf dem Platz hat man nicht mehr das Gefühl, dass ich aus der Stadt komme. Natürlich ist es immer schön, gegen meinen Heimatverein zu spielen. Ich weiß, wo ich herkomme und wem ich das zu verdanken habe. Im Spiel bist du aber voll auf Fokus.

Wir müssen punkten, das wissen wir, denn die unten, die schlafen nicht. Und ein Punkt gegen Leipzig heute wäre sehr wichtig gewesen.


Das war eine vermeidbare Niederlage heute

Thomas Kessler beim Spiel des 1. FC Köln

Thomas Kessler

Das war eine vermeidbare Niederlage heute. Wir müssen uns vorwerfen, dass wir wieder ein Tor durch die Standardsituation bekommen haben und darüber hinaus nach dem Ausgleich und der guten Energie, die wir hatten, gerade zu Beginn der zweiten Halbzeit, zu schnell das Gegentor bekommen haben. Das hängt natürlich auch mit der Qualität von RB zusammen. Am Ende ist es bitter, dass wir heute keinen Punkt mitgenommen haben.


“Das ist unfair“

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln

Lukas Kwasniok

Wir können das heute auf drei, vier Kernelemente runterbrechen. Zum einen hat RB Baumgartner in seinen Reihen, das ist unfair. Dann ist es so, dass wir einfach ein Problem mit den Standards haben. Das muss man einfach so sagen. Die dritte Geschichte ist eine famose Leistung meiner Mannschaft, die bis ans Äußerste gegangen ist. Und das ist natürlich das Entscheidende für mich als Trainer, weil Leistung und Performance natürlich im Vordergrund stehen. Ich bin überzeugt davon, dass Ergebnisse daraus resultieren. Der vierte Punkt ist dann die kuriose Szene rund um dieses Handspiel. So kann man es zusammenfassen. Natürlich bin ich schon enttäuscht.

Zum Handspiel: Grundsätzlich ist das alles natürlich nicht so einfach und ich will mal eine Lanze für die Schiedsrichter brechen. Im Bezug auf den VAR bin ich ja eh so Lala ein Freund davon. Aber es gibt natürlich auch klare Dinge wie das Abseits. In dem Fall geht es aber um eine kontrollierte oder unkontrollierte Abwehraktion von Raum. Und wenn man sich den Kopfball anschaut, dann muss man sagen, wenn das unkontrolliert ist, dann haben wir ein Thema. Nämlich, dass wir den Bundesligaspielern viel zu wenig zutrauen, dann machen wir aus Bundesligaspielern Kreisliga-Kicker. Das war ein freier Kopfball und er kann einfach nicht gut Köpfen in der Situation. Und wenn das kein kontrollierter Kopfball ist, dann haben wir einfach in der Wahrnehmung ein Thema. Ich mache ihm da keinen Vorwurf… eigentlich doch.

Zum Gegentreffer nach einer Standardsituation: Das war kein Fisch und kein Fleisch. Jetzt müssen wir in die Ursachenforschung gehen, warum das so etwas Halbschwangeres war. Der Raum zwischen dem Torhüter und der Kette ist genau so, dass ein Linksfuß wie Raum den Ball da genüsslich reinchippen kann. Wenn du am Elfer stehst, dann hast du eine gute Orientierung. So hast du nichts Halbes und nichts Ganzes. Ich saß auf der Bank und habe es kommen sehen – und dann war ich erst einmal acht Minuten böse.

Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen RB Leipzig: FC belohnt sich gegen RB nicht

Tom Krauß nach dem Spiel gegen Mainz
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Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen RB Leipzig: FC belohnt sich gegen RB nicht

Am Sonntagnachmittag hat der FC RB zu Gast. Dann steht für die Geißböcke das 21. Bundesligaspiel auf dem Plan. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und RB Leipzig.

Nach dem 1:0 gegen den VfL Wolfsburg am vergangenen Wochenende will der C im nächsten Heimspiel gegen die Sachsen ebenfalls punkten. Keine leichte Aufgabe für das Team von Lukas Kwasniok.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker des Bundesliga-Duells zwischen dem 1. FC Köln und RB Leipzig. Die Mannschaft von Lukas Kwasniok hat erneut Ausfälle zu beklagen. Denn während der Woche fiele die beiden aktuell formstarken Akteure Linton Maina und Alessio Coastro-Montes aus. Der schnelle Flügelflitzer wird dem FC wegen eines Rippenbruchs nicht zur Verfügung stehen, der Verteidiger fällt wegen einer Muskelverletzung aus. So muss Kwasniok also erneut Puzzeln. Zwar kommt Joel Schmied nach langer Verletzungspause zurück und auch der Neuzugang Felipe Chávez ist einsatzbereit, von Beginn an sollen beide laut des Trainers aber noch nicht auflaufen. Gegen die Sachsen steht den Geißböcken heute eine schwere Aufgabe bevor.



Im Hinspiel hatten sich die Kölner in der Red Bull Arena zwar gut verkauft, gegen RB verloren sie am Ende aber 1:3. Auch im Rückspiel wird es ein schweres Duell für die Mannschaft von Kwasniok. „Sie spielen immer gleich: Immer vorwärts, vorwärts, vorwärts“, sagt der Kölner Trainer. „Sie haben zu ihrem Spiel und ihrer Kernidentität wiedergefunden. Dafür haben sie die richtigen Spieler verpflichtet. Sie kommen hierher und wissen um ihre Qualität, werden vorwärts gehen, vorwärts attackieren und ja, für uns gilt es dann natürlich, dagegenzuhalten.“

Frank Willenborg pfeift den 1. FC Köln: Keine gute Bilanz, acht bittere Minuten, aber ein gutes Omen

Frank Willenborg im Spiel des 1. FC Köln
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Frank Willenborg pfeift den 1. FC Köln: Keine gute Bilanz, acht bittere Minuten, aber ein gutes Omen

Am Sonntagnachmittag empfängt der FC RB Leipzig. Der Schiedsrichter der Begegnung ist für Köln kein Unbekannter. Und die Bilanz ist alles andere als vielversprechend. Frank Willenborg pfeift die Begegnung des 1. FC Köln gegen Leipzig.

Auf die Kölner wartet am Sonntag mit RB Leipzig eine besonders schwere Aufgabe. Die Bilanz gegen die Sachsen ist keine besonders gute. Und auch die unter Schiedsrichter Frank Willenborg könnte besser sein.

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Was man nicht alles so in acht Minuten machen kann, lautete eine oft gestellte Frage in den Sozialen Medien nach dem bitteren Pokal-Aus der Kölner in Leverkusen Anfang vergangenen Jahres. Bitter, weil der FC überraschend 2:0 gegen den damaligen Tabellenführer der Bundesliga in Führung lag, Bayer aber noch einmal den richtigen Schlüssel fand und verkürzte. Schiedsrichter Frank Willenborg gab schließlich acht Minuten Nachspielzeit und löste zumindest bei den FC-Fans ganz schön heftige Diskussionen aus. Auch, weil Patrik Schick in der sechsten Minute des Nachschlags ausglich, die Tür zur Verlängerung öffnete, in der Leverkusen dann eiskalt zuschlug und die Geißböcke dann doch als Verlierer vom Platz gingen.

Zuletzt eher schlechte Bilanz

Nicht die erste bittere Erfahrung: So richtig feiern wollte am 75. Geburtstag dann keiner mehr. Der FC hatte das Heimspiel im Februar 23 gegen den VfL Wolfsburg verdient und trotz beeindruckender Choreo 0:2 verloren. Und auch wenn der damalige FC-Trainer Steffen Baumgart sehr wohl wusste, dass seine Mannschaft nicht gerade den besten Tag erwischt hatte und damit auch selbst verantwortlich für die Pleite war, richtete der damalige Coach seinen Zorn auf Schiedsrichter Frank Willenborg. „Alles“ habe ihn an dem Unparteiischen gestört, sagte Baumgart. „Da waren schon einige Sachen, die mich geärgert haben. Es war das Auftreten, das Verhalten und Entscheidungen im Umschaltspiel, die als taktisches Foul zu werten sind.“ Auch die Spieler waren nicht mit allen Pfiffen einverstanden, Dejo Ljubicic nannte die Leistung des Refs später einfach nur „schlecht“.

Schlecht ist aus Kölner Sicht vor allem die Bilanz in Begegnungen unter der Leitung des 45-Jährigen. 15 Partien der Geißböcke leitete der Realschullehrer, gerade vier Spiele gewann der FC. Von den vergangenen zwölf Duellen sogar nur zwei. Allerdings könnte eins dann doch ein gutes Omen für die Geißböcke sein. Im April 2021 setzte sich der FC 2:1 gegen RB Leipzig durch – beide Tore erzielte bekanntlich Jonas Hector. “Eigentlich bin ich nach vorne gegangen, weil ich nicht mehr konnte. Ich habe in der Halbzeit zu Friedhelm Funkel gesagt, dass ich nicht weiß, ob ich das noch packe”, sagte der Kölner Ex-Kapitän einige Zeit später. Zuletzt leitete der Unparteiische die Begegnung der Kölner gegen den SC Paderborn (2:1) vor einem knappen Jahr. Die Bilanz von Leipzig ist unter dem Schiri mit fünf gewonnenen und fünf verlorenen Partien ausgeglichen.

Gegen alle Gesetzmäßigkeiten – der 1. FC Köln steht vor einer ganz schweren Aufgabe

Tom Krauß gegen RB Leipzig
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Gegen alle Gesetzmäßigkeiten – der 1. FC Köln steht vor einer ganz schweren Aufgabe

Mit RB Leipzig wartet auf den FC ein ganz schwerer Brocken. Die Bilanz gegen die Sachsen ist schon eine besonders schlechte. Chancenlos ist der 1. FC Köln nicht: Der FC spielt auch gegen die Statistik.

Sieben Mal in Serie haben die Kölner nicht gegen Leipzig gewonnen, gingen meist als Verlierer vom Platz. Dennoch ist durchaus was möglich. Denn Leipzig steckt zu Beginn der Rückrunde in einer kleinen Krise.

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FC-Trainer Lukas Kwasniok erwartet im Duell gegen RB Leipzig keine großen Überraschungen vom Gegner. Die Marschroute der Sachsen dürfte nach Ansicht des Coachs jedenfalls ziemlich klar sein. „Vorwärts, vorwärts und vorwärts“, sei der eingelegte Gang des kommenden Gegners. Tatsächlich wird Offensivfußball bei RB groß geschrieben und dieser hat den Kölnern auch schon oft wehgetan. Alleine in den vergangenen drei Begegnungen kassierten die Geißböcke zwölf Gegentreffer – also im Schnitt drei. Von den sieben jüngsten Spielen gewann der FC nicht ein einziges, der letzte Erfolg über die Bullen liegt fast fünf Jahre zurück und ist natürlich unvergessen. In größter Abstiegsnot gelang dem FC ein 2:1-Erfolg und der Dank des Doppelpackers und Interims-Stürmers Jonas Hector.

Schlechte Bilanz, schlechtester Punkteschnitt

Der überhaupt erst zweite Sieg gegen Leipzig. Gegen keine andere Mannschaft, gegen die die Kölner in mindestens zehn Pflichtspielen angetreten sind, gab es weniger Siege. Die Siegquote liegt bei gerade einmal 13 Prozent und damit sogar deutlich unter der gegen die Bayern (22 Prozent) oder Leverkusen (24 Prozent). Auch der Punkteschnitt ist gegen entsprechende der schlechteste. Der liegt gerade einmal bei 0,73 – der niedrigste gegen alle Kölner Liga-Gegner überhaupt. Und dennoch ist der FC nicht chancenlos und das sicher nicht, weil Köln im Schnitt jedes achte spiel gegen RB gewinnt und zuletzt eben sieben ohne Dreier blieb.

Vielmehr weil RB in diesem Jahr 2026 dann doch ein wenig kriselt. Aus den ersten zehn Ligaspielen sammelte die Mannschaft von Ole Werner 22 starke Punkte, lag auf Rang zwei. Aus den vergangenen zehn nur noch 14, Leipzig rutschte auf Platz fünf ab. Von den drei Rückrunden-Partien verlor RB gleich zwei, holte auch aus dem Nachholspiel gegen Kellerkind St. Pauli nur einen Zähler. In der Rückrunde liegt Leipzig sogar nur auf Rang elf, eben deutlich hinter den Kölnern, die wiederum zwei der vergangenen drei Spiele und zwei Heimspiele in Serie gewannen. Leipzig scheint dieser Tage durchaus schlagbar, auch, wenn Lukas Kwasniok die Qualität des Gegners lobt. Vielleicht auch, weil der Trainer auf die Heimstärke und die Kölner Zuschauer baut.


Hohe Intensität, Zweikämpfe und ganz viel Aluminium – eine schwere Aufgabe für den 1. FC Köln

Said El Mala im Zweikampf mit Castello Lukeba
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Hohe Intensität, Zweikämpfe und ganz viel Aluminium – eine schwere Aufgabe für den 1. FC Köln

Lange Woche für den FC. Nach dem 1:0-Erfolg am vergangenen Freitag steht das nächste Spiel am Sonntag an. Der FC empfängt RB Leipzig im Kölner Stadion. Eine schwere Aufgabe. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Leipzig.

Der 1. FC Köln steht am Sonntag vor dem zweiten Heimspiel in Folge. Neun Tage nach dem wichtigen Dreier gegen Wolfsburg bekommen es die Kölner an diesem Wochenende mit RB Leipzig zu tun. Das Team von Trainer Lukas Kwasniok wird alles daran setzen, die nächsten Punkte in Köln zu behalten. Dies wird jedoch nicht einfach.

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Form & Bilanz: RB Leipzig blickt auf einen durchwachsenen Start ins neue Jahr zurück. Nach einem 2:0-Sieg gegen Freiburg musste sich das Team von Trainer Ole Werner trotz einer 1:0-Pausenführung noch mit 1:5 dem FC Bayern München geschlagen geben. In der Folgewoche siegten die Roten Bullen dann mit 3:0 in Heidenheim, bevor sie beim Nachholspiel beim FC St. Pauli in der Nachspielzeit noch den 1:1-Ausgleichstreffer kassierten. Am vergangenen Wochenende empfing Leipzig Mainz 05. Gegen die Rheinhessen ging RB mit 1:0 in Führung, verlor die Partie am Ende dann aber noch mit 1:2. Aktuell steht Leipzig mit 36 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz. 15 Mal trafen die Teams bislang aufeinander, nur zwei Spiele gewann der FC, Leipzig acht.

Personallage: Ole Werner fehlen nur Castello Lukeba (Kapselverletzung im Knie) und Assan Ouedraogo (Sehnenverletzung in der Kniekehle)

Offensive und Defensive

Abschlussfreudig: Leipzig gab in dieser Saison bereits 313 Torschüsse und damit im Durschnitt knapp 16 Versuche pro Partie ab. Nur der FC Bayern München mit 365 Schüssen sowie der VfB Stuttgart mit 315 Abschlüssen probierten ihr Glück noch häufiger.

Aluminiumpech: Das Team von Trainer Ole Werner traf bereits zwölf Mal das Aluminium. Damit steht Leipzig in dieser Statistik vor Mainz und Bayern auf dem ersten Platz. Im Vergleich: Der FC scheiterte in dieser Saison lediglich viermal am Torgehäuse.

Zweikampfstark: Die Roten Bullen zeichnen sich in dieser Saison durch eine körperlich robuste Spielweise aus. In den ersten 20 Ligaspielen gewannen die Leipziger 2173 Zweikämpfe. Kein anderes Team der Liga kann mehr erfolgreiche direkte Duelle vorweisen.

Intensität: RB zeigt in dieser Saison wieder das, was man in den vergangenen Jahren gewohnt war. Das Leipziger Spiel ist geprägt von Sprints und schnellen Umschaltsituationen. Bei den Sprints stehen die Roten Bullen mit 3487 hinter der TSG 1899 Hoffenheim mit 3596 auf dem zweiten Rang.

Im Fokus

Mit Brajan Gruda hat RB Leipzig am Deadline Day noch einen echten Coup gelandet. Der Offensivspieler kam als Ersatz für den verletzten Assan Ouedraogo per Leihe vom englischen Erstligisten Brighton. Gruda schaffte seinen Durchbruch in der Bundesliga bei Mainz. Seine Entwicklung gefiel Brighton, die im Sommer 2024 31,5 Millionen Euro für die Dienste des Linksfußes bezahlten. In England kam der ehemalige Mainzer in eineinhalb Jahren wettbewerbsübergreifend auf 45 Einsätze, etablierte sich dort jedoch nicht zum unangefochtenen Stammspieler. Mit Gruda bekommt RB einen Spieler, der seine Qualitäten im Dribbling, Kombinationsspiel und Torabschluss hat.

4-3-3-System

Trainer Ole Werner lässt seine Mannschaft überwiegend in einem 4-3-3-System auflaufen. Dabei ist Péter Gulácsi zwischen den Pfosten gesetzt. Vor dem Ungarn übernehmen David Raum links und Ridle Baku rechts die beiden Außenverteidigerpositionen. In der Innenverteidigung haben Castello Lukeba und Willi Orban die Nase vorn. Aufgrund eines Ausfalls von Lukeba rückte in den vergangenen Wochen El Chadaille Bitshiabu in die Abwehr. Im Zentrum setzt RB auf ein Trio aus Österreichern. Vor Nicolas Seiwald, der die Sechserposition übernimmt, agieren Xaver Schlager und Christoph Baumgartner als offensive Achter. In der Offensivreihe sind Antonio Nusa links, Yan Diomande rechts und Romulo als Mittelstürmer eigentlich gesetzt.

Mögliche Aufstellung: Gulácsi – Raum, Bitshiabu, Orban, Baku – Seiwald, Schlager, Baumgartner – Nusa, Romulo, Diomande


Lukas Kwasniok muss wieder umbauen, aber wie? So könnte der 1. FC Köln gegen Leipzig starten

Lukas Kwasniok muss wieder puzzeln
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Lukas Kwasniok muss wieder umbauen, aber wie? So könnte der 1. FC Köln gegen Leipzig starten

Mit Linton Maina und Alessio Castro-Montes fallen zwei weitere Spieler beim FC verletzt aus. Lukas Kwasniok muss also die Mannschaft einmal mehr umbauen. So könnte der 1. FC Köln gegen RB Leipzig beginnen.

Das Verletzungspech bleibt dem FC treu. Nun hat es mit Linton Maina und Alessio Castro-Montes zwei Spieler erwischt, die zuletzt sehr positiv aufgefallen sind. Wieder muss Lukas Kwasniok seine Mannschaft umbauen.

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FC-Trainer Lukas Kwasniok muss gegen RB Leipzig zwei weitere Ausfälle hinnehmen. Neben den Langzeitverletzten Luca Killian, Timo Hübers und den ebenfalls angeschlagenen Dominique Heintz und Jahmai Simpson-Pusey fallen auch Linton Maina und Alessio Castro-Montes aus. Während Maina aufgrund eines Rippenbruchs nicht zur Verfügung steht, fehlt Castro-Montes wegen einer Muskelverletzung. Allerdings gibt es auch erfreuliche Nachrichten: Joel Schmied wird nach seiner im November erlittenen Verletzung erstmals wieder zum Kader der Kölner gehören. Durch die Ausfälle von Maina und Castro-Montes muss Kwasniok seine Startelf jedoch auf mindestens zwei Positionen verändern.

Zwei ehemalige Leipziger auf der Sechs

Im Tor wird natürlich Marvin Schwäbe starten. Vor dem Schlussmann könnten Cenk Özkacar links, Rav van den Berg zentral und Sebastian Sebulonsen rechts die Dreierkette bilden. Bei Sebulonsen stand durch den Ausfall von Castro-Montes die Frage im Raum, ob der Norweger wieder auf die rechte Schiene zurückkehrt. Dies schloss Kwasniok auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen RB aus und betonte, dass Sebulonsen im Zentrum auflaufen und man auf der rechten Schiene eine andere Lösung finden werde. Diese dürfte Jan Thielmann heißen, der die Position bereits bekleidete und dort auch überzeugte. Auf der linken Schienenposition dürfte Kristoffer Lund starten.

Im zentralen Mittelfeld haben aktuell die beiden Ex-Leipziger Eric Martel und Tom Krauß die Nase vorn und dürften auch gegen RB von Beginn an auf dem Feld stehen. Neuzugang Felipe Chávez, der erst am Deadline Day nach Köln gekommen war, stellt laut Kwasniok noch keine Option für die Startelf dar und wird zunächst auf der Bank Platz nehmen. In der Offensive ist Jakub Kaminski gesetzt. Für Maina dürfte Said El Mala in die erste Elf rücken. Im Sturmzentrum liefern sich Ragnar Ache und Marius Bülter ein enges Duell. Nachdem die beiden in den vergangenen Spielen auch gemeinsam auf dem Feld standen, dürfte gegen Leipzig nur einer starten. Dabei scheint Ache im Vorteil zu sein und gegen die Roten Bullen den Vorzug vor Bülter zu erhalten, der unter der Woche angeschlagen kürzer treten musste. In diesem Fall würde El Mala links, Kaminski rechts und Ache im Zentrum beginnen. 

So könnte der FC gegen Leipzig beginnen

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Kristoffer Lund vom 1. FC Köln

Kristoffer Lund

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Cenk Özkacar

Lukas Kwasniok gibt Rav van den Berg Anweisungen

Rav van den Berg

Sebastian Sebulonsen zum Innenverteidiger umfunktioniert

Sebastian Sebulonsen

Jan Thielmann vom 1. FC Köln im Spiel gegen Frankfurt im Februar 2024

Jan Thielmann

Marvin Schwäbe und Eric Martel nach dem Spiel gegen Wolfsburg

Eric Martel

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln

Tom Krauß

Jakub Kaminski im Spiel des 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli

Jakub Kaminski

Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt sein Tor

Said El Mala

Ragnar Ache vom 1. FC Köln im Duell gegen Union Berlin

Ragnar Ache



Mit der Hilfe der Zuschauer – so will der 1. FC Köln gegen Leipzig punkten

Tom Krauß im Zweikampf
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Mit der Hilfe der Zuschauer – so will der 1. FC Köln gegen Leipzig punkten

Nach dem Erfolg über den VfL Wolfsburg geht es nun gegen RB Leipzig. FC-Trainer Lukas Kwasniok erwartet eine schwere Aufgabe, zählt aber auf die Power des eigenen Stadions. So will der 1. FC Köln gegen Leipzig punkten.

Der Erfolg über Wolfsburg hat dem FC wieder ein kleines Polster verschafft. Nun wartet mit RB Leipzig eine schwere Aufgabe. Und dennoch rechnet sich der Kölner Coach erneut Chancen aus.

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Eine gewisse Parallele mit der Hinrunde ist bei den Geißböcken aktuell nicht von der Hand zu weisen. Im Sommer starteten die Kölner mit sieben Punkten aus den ersten drei Spielen und die Euphorie rund um den FC wurde mal wieder entfacht. Nun sind es sechs Punkte aus den ersten drei Spielen und zumindest ist der Frust von vor Weihnachten offenbar vergessen. Zu Jahresbeginn war die Stimmung im Keller. Diese ist zwar aktuell weit entfernt von dem Hochgefühl vor dem letzten Spiel gegen RB Leipzig, von einer Krise ist aber ebenfalls nicht mehr die Rede. Und damit das so bleibt, wollen die Kölner in den kommenden Spielen weiterhin punkten. Nur hat der FC nun drei Europa-Pokal-Anwärter und vielleicht sogar noch ein bisschen mehr vor der Brust.

„Sie haben zu ihrer Kernidentität zurückgefunden“

Mit Leipzig erwartet die Kölner ein ganz schwerer Brocken. Die Bilanz spricht komplett gegen Köln, das Budget sowieso und die individuelle Qualität der Sachsen ist ebenfalls eine Hausmarke. Lukas Kwasniok ahnt, welchen Gang der Gegner einlegen wird. „Sie spielen immer gleich: Immer vorwärts, vorwärts, vorwärts“, sagt der Kölner Trainer. „Sie haben zu ihrem Spiel und ihrer Kernidentität wiedergefunden. Dafür haben sie die richtigen Spieler verpflichtet. Sie kommen hierher und wissen um ihre Qualität, werden vorwärts gehen, vorwärts attackieren und ja, für uns gilt es dann natürlich, dagegenzuhalten.“ Allerdings hat Kwasniok wieder ein personelles Puzzle zu legen. Alessio Castro-Montes und Linton Maina haben sich verletzt, beide Akteure hatten zuletzt zur Form gefunden.

Zwar sieht es Kwasniok pragmatisch und erklärt, bislang habe man ja noch immer mit elf Spielern begonnen, dennoch tun die Ausfälle weh. Zumal Joel Schmied und Felipe Chávez offenbar noch nicht die erste Wahl für die Stammelf sein werden. Über diese wollte der Trainer am Freitag noch nicht wirklich viel verraten. Eigentlich nur, dass Sebastian Sebulonsen wieder in der Innenverteidigung spielen werde. Kwasniok sucht nach dem richtigen Matchplan, der richtigen Startelf, der volle Fokus gilt Leipzig. Gegen die Sachsen „gilt es, dagegenzuhalten. Wenn eine Mannschaft so offensiv agiert, musst du die Phasen überstehen und deine Umschaltmöglichkeiten nutzen“, sagt der Coach. „Im Hinspiel waren wir auch nicht chancenlos.“ Chancenlos nicht, am Ende kehrten die Kölner aber punktlos nach Hause zurück.  

Das soll sich gerade vor dem eigenen Publikum ändern, immerhin haben die Geißböcke die vergangenen beiden Heimspiele gewonnen. Die eigenen Fans seien schon etwas, „das unterschätzt wird. Ich bin mir nicht sicher, ob wir das Spiel gegen Mainz ohne diesen Support hätten drehen können“, sagte Kwasniok. „Die Rahmenbedingungen unterscheiden sich mittlerweile zwischen Heim- und Auswärtsspielen kaum mehr. Deswegen sind die Fans umso wichtiger. Es gibt nichts Schöneres als einen Heimsieg. Deswegen hoffe ich, dass am Sonntag aller guten Dinge drei sind.“