„Es wird wichtig sein, die Jungs bei der Stange zu halten“- Die Stimmen zum Testspiel des 1. FC Köln gegen Real Sociedad

René Wagner beim Testspiel gegen Rheinsüd Köln
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„Es wird wichtig sein, die Jungs bei der Stange zu halten“- Die Stimmen zum Testspiel des 1. FC Köln gegen Real Sociedad

Mit einem 2:1-Sieg gegen Real Sociedad hat sich der FC am Samstagnachmittag im heimischen Stadion zurückgemeldet. Nach dem Testspiel äußerten sich unter anderem René Wagner und Torschütze Linton Maina: Die Stimmen zum Testspiel des 1. FC Köln gegen Real Sociedad.

Der Sieg im Testspiel gegen den spanischen Erstligisten lässt hoffen. Mit Toren von Linton Maina und Nilas Yacobi gewannen die Geißböcke trotz des unglücklichen Eigentors von Neuzugang Luka Lochoshvili 2:1.


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„Ich bin sehr zufrieden“

René Wagner beim Spiel gegen Union Berlin

Rene Wagner

„Ich bin sehr zufrieden. Ich glaube die Kombination von den beiden Spielen hat viel gezeigt, von dem was wir sehen wollen. Aber natürlich haben wir noch ein, zwei Themen, an denen wir abreiten wollen. Wir haben noch etwas, was wir mitnehmen wollen. Wir haben jetzt vier Wochen Vorbereitung abgeschlossen und freuen uns auf die kommenden beiden. Wir haben noch ein Testspiel und dann sind wir auf einem guten Weg.“

„Mir hat der Hunger von allen gefallen, dass sie gegen den Ball arbeiten wollen. Dass wir uns in der gegnerischen Hälfte den Ball erarbeiten können, dass wir selber Chancen kreieren können, aber auch direkt den Weg zum Tor suchen und auch nach Umschaltphasen gefährlich werden können. Das wollen wir im Spiel sehen.“

Zu den Talenten: “Am Ende haben die Jungs auf dem Platz gestanden. Und dann liegt es an ihnen, zu performen. Das haben alle gemacht, die auf dem Platz standen. Für die U21-Jungs war das eine tolle Erfahrung.“

Vierer/Dreierkette: “Wir haben mit Julian umgestellt, weil er die 45 Minuten verdient hat nach der Vorbereitung. Die Systemfrage ist eine einfach zu stellende. Wir müssen flexibel bleiben. Aktuell haben wir so viel Offensivpower, dass uns die Viererkette gut steht. Aber es wird in der Saison auch Phasen geben, wo wir mit der Fünferkette spielen. Am Ende wird die beste Mannschaft auf dem Platz stehen.“

Mögliche Startelf: „Wir haben noch nicht alle Kombinationen gesehen. Außer Marvin ist für mich auf allen Positionen viel Wettkampf drin. Deswegen gibt auch jeder viel Gas. Wenn es dann die ersten Entscheidungen gibt, wird es wichtig sein, die Jungs, die enttäuscht sind – und das ist dann auch normal – bei der Stange zu halten. Wir haben hier eine Truppe zusammenbekommen, dass die Jungs zusammenwachsen.“



„Wir hätten vielleicht noch ein, zwei Tore machen können“

Linton Maina dürfte mit der Rolle beim 1. FC Köln unzufrieden sein

Linton Maina

“Ich glaube, dass wir ein gutes Spiel gemacht haben gegen einen echt guten Gegner, der weiß, wie man Fußball spielt, wie man den Ball hält. Es war bei den Wetterbedingungen nicht einfach. Aber ich glaube, wir haben es gut gemacht. Am Ende haben wir die Chancen genutzt. Wir hätten vielleicht noch ein, zwei Tore machen können. Für die Fans war es ein schöner Samstag.“


“Die großen Abgänge können wir gut kompensieren. Die Jungs fügen sich super ein. Es wird aber sicher auch noch was passieren. Wir haben Bock auf die Saison. Die letzte Saison war nicht einfach. Diese Saison will ich Gas geben. Ich habe Bock. Ich kenne das Trainerteam. Ich fühle mich in der Stadt extrem wohl und habe Bock anzugreifen. Ich fühle mich gut und extrem wohl. Es macht Spaß mit dem Team zu arbeiten.“

„Jeder weiß, woran er beim Trainer ist. Er hat mir gesagt, dass er zufrieden ist, mit mir. Und dass wir es gut machen. Dass wir Konkurrenzkampf auf allen Positionen haben. Ich weiß, woran ich bei ihm bin. Er hat mich damals mit Baumi geholt. Wir verstehen uns gut. Ich möchte ihm das Vertrauen auch zurückzahlen.
Ich habe ein wenig auf das Tor spekuliert und ein wenig Glück gehabt. Dann war es einfach.“


„Wir sind schon sehr weit. Wir haben es uns aber auch ein Stückweit schwer gemacht, sind ein wenig hinterher gelaufen. Es ist ein Gegner mit Qualität. Auch gegen so einen Gegner haben wir es gut gemacht. Mit dem Ball können wir noch ein wenig abzulegen.“


„Die Energie müssen wir mitnehmen“

Tom Krauß vom 1. FC Köln

Tom Krauß

„Es war sehr intensiv. Bei solchen Spielen, bei diesen Temperaturen, ist es sehr wichtig, dass wir uns die Fitness holen. Mit einem Sieg ist es natürlich schön – auch für das Selbstvertrauen. Es war ein gelungener Test. Wir arbeiten darauf hin, dass wir gegen Würzburg topfit sind.“


„Wenn man sieht, wie viele Zuschauer hier sind – die Energie müssen wir mitnehmen. Dann wird es für jeden Gegner schwer. Ein kleines Manko ist das Gegentor, ich will jedes Spiel zu Null spielen.“


„Wir haben in drei Spielen sieben Punkte gehabt, da haben alle von Europa gesprochen, dann hatten wir eine schwierige Phase. Das gehört dazu. Das wichtige ist, dass wie alles auf dem Platz lassen, dass wir ein Team sind. Wenn wir das machen, kann man auf uns stolz sein.“


Déjà-vu für Luca Waldschmidt und Marius Bülter? In der Vorbereitung top, in der Saison fehlte die Konstanz

Marius Bülter wird von den Mitspielern beglückwünscht
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Déjà-vu für Luca Waldschmidt und Marius Bülter? In der Vorbereitung top, in der Saison fehlte die Konstanz

Mit 2:0 setzten sich die Kölner am Freitagabend gegen Real Sociedad durch. Die Tore erzielten einmal mehr Luca Waldschmidt und Marius Bülter – und damit die Kölner Topscorer dieser Vorbereitung. Unweigerlich werden Erinnerungen an die Vorsaison wach beim 1. FC Köln: Waldschmidt und Bülter sind wieder in Vorbereitungsform. Der Saisonverlauf war allerdings nicht der beste.

Luca Waldschmidt und Marius Bülter erzielten beim 2:0-Erfolg über San Sebastian die Kölner Treffer und schraubten ihr Torkonto in die Höhe. Das erinnert an den vergangenen Sommer, doch der spätere Saisonverlauf war nicht immer der beste.

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Es brauchte einige Zeit, bis die Begegnung der Geißböcke gegen Real Sociedad doch noch einen Sieger fand. Bis weit in die Schlussphase stand es 0:0 zwischen dem FC und dem spanischen Pokalsieger, dann schlugen die Kölner doppelt zu. Luca Waldschmidt brachte den FC in Front. Marius Bülter erhöhte auf 2:0. Wenn man so will, natürlich Luca Waldschmidt und Marius Bülter. Denn die beiden Offensivspieler sind auch in dieser Saison wieder die Sommer-Vorbereitungs-Torjäger. Der FC hat bislang vier Testspiele absolviert, davon drei gewonnen und eins unentschieden gespielt. Dabei erzielten die Geißböcke 17 Tore, kassierten zwei (beide gegen Hertha BSC). Acht dieser Treffer erzielten eben Waldschmidt und Bülter und damit knapp die Hälfte. Beteiligt waren die beiden Routiniers sogar an zehn Toren, denn Waldschmidt glänzte auch zwei Mal als Vorbereiter. Bülter wiederum brachte das Kunststück fertig, sich in bisher allen vier Testspielen in die Torschützenliste einzutragen. Gegen den Bezirksligisten Rheinsüd traf der Stürmer doppelt, Waldschmidt traf „nur“ gegen Hertha nicht.

Waldschmidt und Bülter zunächst in der Startelf

Unweigerlich werden damit Erinnerungen an die Vorsaison wach. Auch dort waren die beiden Spieler absolute Aktivposten. Bülter traf noch für die TSG Hoffenheim zwei Mal, bevor er zum FC wechselte. Bei den Geißböcken hinterließ der Angreifer einen hervorragenden Eindruck, sodass Lukas Kwasniok ihn direkt in die Startelf im ersten Pflichtspiel gegen Regensburg berief, sich gegen Ragnar Ache entschied. Bülter dankte dem Trainer das Vertrauen mit einem starken Saisonauftakt und sammelte zu Saisonbeginn einige Scorer, erzielte in den ersten drei Spielen zwei Tore, legte drei weitere auf. Waldschmidt kam damals in der Vorbereitung auf vier Treffer, einzig Ragnar Ache konnte da mithalten. Dieses Mal ist neben den beiden nur Youssoupha Niang schon mehrfach erfolgreich gewesen (ebenfalls drei Tore). Wie im Vorjahr sind also Waldschmidt und Bülter besonders gefährlich vor dem Tor unterwegs.

Wäre da nicht nur das „Aber“. Denn beide Spieler zeigten in der vergangenen Spielzeit während der Saison bekanntlich oft auch ein anderes Gesicht. Bülter kam insgesamt zwar auf neun Scorer (fünf Tore, vier Assists), doch es gab während der Saison auch ziemlich viel Leerlauf. Das gleiche gilt auch für Waldschmidt, der die gleiche Ausbeute verbuchen konnte, dem aber ebenfalls die Konstanz fehlte. Nun präsentieren sich beide Spieler erneut in guter Verfassung. Ob die dann auch während der Saison gehalten werden kann, wird sich noch zeigen müssen. Allerdings stehen ja noch Testspiele aus. Gut möglich, dass die Akteure dort ihre Pluspunkte sammeln werden. Allerdings ist auch klar, dass der Konkurrenzkampf durch die (auch bevorstehenden) Neuverpflichtungen wächst.


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Weltmeister, Pokalsieger, Eigengewächse: FC-Sparringspartner San Sebastián im Porträt

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Weltmeister, Pokalsieger, Eigengewächse: FC-Sparringspartner San Sebastián im Porträt

„La Real“ ist zu Gast in Müngersdorf: Mit Pellegrino Matarazzo, Weltmeister Mikel Oyarzabal und einer besonderen Vereinsphilosophie bringt Real Sociedad einiges mit zum Test gegen den 1. FC Köln: Sparringspartner San Sebastián im Porträt.

Mit Pellegrino Matarazzo steht ein Trainer an der Seitenlinie, der eine ganz besondere Geschichte mit den Geißböcken verbindet. Real Sociedad bringt mit Kapitän Mikel Oyarzabal zudem einen Weltmeister und eine in Europa einzigartige Vereinsphilosophie mit.

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Beim Testspiel im RheinEnergieStadion am Samstag lohnt es sich nicht nur, das Geschehen auf dem Rasen zu verfolgen. Auch in der Coaching Zone ist ein spannender Charakter zu Gast in Köln: Dort wird Pellegrino Matarazzo für Real Sociedad auf der Bank Platz nehmen. Die meisten dürften ihn noch aus seiner Zeit bei der TSG Hoffenheim und beim VfB Stuttgart kennen. Mit den Geißböcken verbindet Matarazzo eines der wohl prägendsten Spiele seiner Karriere: Nach einer verkorksten Saison 2021/22 musste der US-Amerikaner am letzten Spieltag gegen Steffen Baumgarts Kölner ran, die zu diesem Zeitpunkt bereits einen Platz in der Conference League sicher hatten. Aus Sicht der Matarazzo-Elf folgte eine der denkwürdigsten Begegnungen der Vereinsgeschichte: Wataru Endo köpfte die Schwaben in der Nachspielzeit zum sicheren Klassenerhalt. In der Folgesaison musste Matarazzo dann sein Büro in Stuttgart räumen – nach neun Spielen ohne Sieg stellte ihn Vorstandschef Alexander Wehrle frei.

Amtierender Copa-del-Rey-Sieger zu Gast in Müngersdorf.

Aus Sicht der deutschen Fans kam die Meldung Ende Dezember 2025 doch etwas überraschend: Nach Ablauf des 17. Spieltags wurde Pellegrino Matarazzo als neuer Trainer von San Sebastián vorgestellt. Mittlerweile ist die Überraschung gewichen. Denn unter Matarazzo hat sich „La Real“ prächtig entwickelt, der US-Amerikaner wird für seine Erfolge gefeiert. Unter seinem Vorgänger Sergio Francisco war die ambitionierte Mannschaft in der abgelaufenen Spielzeit in der Tabelle immer weiter abgerutscht, bei dessen Entlassung trennten San Sebastián nur zwei Punkte von den Abstiegsplätzen.

Matarazzo übernahm zum Jahreswechsel und führte die Basken mit neun Spielen ohne Niederlage zurück in die Spur. In La Liga sicherte er ihnen am Ende einen Platz im internationalen Geschäft. Inzwischen ist Real Sociedad zudem zum vierten Mal Pokalsieger. Dass die Mannschaft zu mehr in der Lage sein würde, als sie über weite Strecken der Hinrunde zeigte, liegt beim Blick auf den Kader auf der Hand. An erster Stelle ist Stürmer Mikel Oyarzabal zu nennen. Als Eigengewächs und Kapitän ist der 30-Jährige eine echte Identifikationsfigur. Oyarzabal ist auch in der spanischen Nationalmannschaft gesetzt, die sich unlängst in Amerika zum Weltmeister krönte.

Die Wohlfühloase aus dem Norden Spaniens

„Es fühlt sich an wie eine Bruderschaft. Dies ist ein ganz besonderer Ort zum Leben und Spielen“, verriet Mittelfeldspieler Mikel Merino, der von 2018 bis 2024 das Trikot der Basken trug, einmal in einem Interview mit ESPN. Merino ist damit nicht allein. Der Club aus dem Norden der iberischen Halbinsel gilt als stressfreies Umfeld, in dem regelmäßig in Sackgassen geratene Talente einen Kickstart für ihre Karriere finden. So geschehen bei Martin Odegaard, Alexander Isak oder Takefusa Kubo. Diese Feelgood-Philosophie liegt auch der Jugendarbeit des Vereins zugrunde.

Zeitweise kam die gesamte Mannschaft aus der eigenen Region, oft sogar nur aus der eigenen Provinz. Nachbar Athletic Club aus Bilbao pflegt dieses Erbe bis heute so streng, dass er ausschließlich Spieler mit baskischen Wurzeln, Geburtsort oder zumindest Kindheitsverein aufnimmt. Real Sociedad hingegen verpflichtete 1989 den ersten Ausländer und 2003 den ersten Profi aus einem anderen Teil Spaniens. „Unsere Philosophie basiert auf der Nachwuchsförderung, aber um in Europa mithalten zu können, braucht man Talente, die eine Provinz mit 700.000 Einwohnern nicht immer hervorbringen kann“, sagte der Leiter der Zubieta-Akademie, Luki Iriarte, im April der Zeitung El Comercio de Gijon.

Dennoch bleibt das Hauptaugenmerk auf der nahen Umgebung: In der Zubieta-Akademie gehen die Basken dabei einen besonderen Weg und bauten ein Netzwerk auf, in dem 70 Vereine aus der Region im direkten Kontakt mit La Real stehen, um Talente zu beobachten. „Unsere Botschaft lautet: Bleib in deinem Umfeld. Bleib bei deiner Familie. Bleib bei deinen Freunden. Und wenn du das Gefühl hast, dass du bereit bist, all das hinter dir zu lassen, dann kannst du zu Real Sociedad kommen“, sagte Iriarte einmal dem Guardian.

Wagner: „Freuen uns auf das Spiel“

Festzuhalten bleibt: Die Gäste der Geißböcke bringen alles mit, um dem FC als optimaler Sparringspartner in die letzte Phase der Saisonvorbereitung zu begleiten. FC-Coach Wagner kann den Test gegen Matarazzos San Sebastián kaum abwarten: „Ich glaube, jeder freut sich, dass es wieder losgeht. Vor allem in unserer Stadt. Alle sind verrückt nach dem 1. FC Köln. Alle freuen sich darauf, dass die Saison wieder losgeht. Wir freuen uns auf das Spiel. Wir freuen uns auf jeden, der am Samstag im Stadion steht.“ Auch aus den Zielen für die Tests am Wochenende machte Wagner keinen Hehl: „Wir als Staff, als Mannschaft, wollen schon ein bisschen in die Spieltagsabläufe kommen. Und dann geht es trotzdem darum, uns noch einmal gut zu präsentieren. Jetzt geht es auch zum ersten Mal wirklich darum, 90 Minuten Fußball zu spielen und uns am Samstag und am Freitag vor vielen Zuschauern gut zu präsentieren.


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Generalprobe des 1. FC Köln gegen Schwergewicht: San-Sebastián-Test soll letzte Fragen klären

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Generalprobe des 1. FC Köln gegen Schwergewicht: San-Sebastián-Test soll letzte Fragen klären

Auch in diesem Jahr empfängt der FC vor Saisonstart einen namenhaften Gegner zum Härtetest in Müngersdorf. Diesmal heißt der Gegner Real Sociedad San Sebastián. Gegen die Basken sollen sich letzte Fragen zu Personal und Spielanlage klären beim 1. FC Köln: Real Sociedad als letzte Generalprobe.

Die neu formierte Kölner Mannschaft kann sich dabei zwei Wochen vor dem Saisonstart noch einmal mit einem internationalen Topgegner messen.

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Wie bereits in den vergangenen Jahren testet der 1. FC Köln kurz vor Saisonstart noch einmal im RheinEnergieStadion gegen einen internationalen Topgegner. Nach Testspielen gegen den FC Nantes, dem AC Mailand und Atalanta Bergamo ist dieses Jahr Real Sociedad zu Gast in Köln. Am Samstag um 15:30 wird die Partie zwischen dem FC und den Basken mit dem aus der Bundesliga bekannten Trainer Pellegrino Matarazzo angepfiffen. Nach vierwöchiger Vorbereitung spielen die Kölner erstmals in dieser Saison in ihrem Wohnzimmer in Müngersdorf. Für einige Spieler zum ersten, für andere womöglich auch zum letzten Mal. Nach den bisherigen Testspielen gegen Rheinsüd Köln, Bergisch Gladbach und Hertha BSC steht dem FC am Samstag zum ersten Mal ein Schwergewicht von internationaler Klasse gegenüber.

Das Testspiel bietet den FC-Profis nicht nur die Gelegenheit, sich mit Spielern wie Takefusa Kubo oder Weltmeister Mikel Oyarzabal zu messen. Gleichzeitig können sie sich im Kampf um die Startplätze für den Saisonauftakt empfehlen. Während es auf einigen Positionen schon klar zu sein scheint, wer gesetzt ist, sind andere Positionen im Kölner Kader noch umkämpft. Eine davon ist die Innenverteidigung. Mit Joel Schmied, Rav Van den Berg, Sommerneuzugang Luka Lochoshvili und dem fest verpflichteten Jahmai Simpson-Pusey gibt es gleich mehrere Kandidaten für die erste Elf. Auch Leih-Rückkehrer Julian Pauli wird sich nach seiner erfolgreichen Zeit in Dresden in der letzten Saison wohl kaum mit der Rolle als fünfter Innenverteidiger zufrieden geben. Die Verteilung der Einsatzzeiten am Samstag könnte schon ein Indiz für die aktuelle Rangordnung sein. Gleiches gilt für die Offensive. Auch hier hat sich noch keine klare Angriffsformation herausgebildet.

Debüts und mögliche Abschiede

Voraussichtlich erstmals auf dem Müngersdorfer Rasen auflaufen werden die Sommerneuzugänge Gideon Mensah, Luka Lochoshvili, Reigan Heskey und Paul Okon-Engstler. Der Einsatz von Torwart Martin James, der kürzlich von PSG nach Köln gewechselt ist, wäre hingegen eher überraschend. Während der Vorbereitung hat Trainer René Wagner auch einigen Spielern aus dem Kölner Nachwuchs die Möglichkeit gegeben, sich zu beweisen. Am Ende standen sechs Younggoats im Kölner Aufgebot für das Trainingslager. Während Kristiyan Irmiev und Nilas Yacobi am vergangenen Wochenende schon wieder mit der U21 in der Regionalliga auf dem Platz standen, waren Jonathan Friemel, David Fürst, Patrik Kristal und Maik Akumu nicht im Einsatz. Ob sie am Samstag die Chance erhalten, sich gegen die Spanier zu präsentieren, oder doch am Freitagabend in der Regionalliga gegen die Amateure von Borussia Dortmund auflaufen, wird sich wohl erst im Laufe der Woche entscheiden.

Auch wenn der Saisonstart nicht mehr fern ist, hat das Transferfenster noch einige Wochen geöffnet. Es ist bekannt, dass der FC durchaus auf einigen Positionen noch weiteren Handlungsbedarf sieht und dementsprechend noch einmal aktiv werden könnte. Auf der Seite der möglichen Abgänge dominiert nach wie vor Said El Mala seit Wochen die Schlagzeilen. Borussia Dortmund gilt weiterhin als wahrscheinlichster Abnehmer, auch wenn sich die Clubs bisher noch nicht auf ein Ablösepaket einigen konnten. Auch bei weiteren Spielern wie Luca Waldschmidt oder Linton Maina sollen die Kölner wohl grundsätzlich bereit sein, die Spieler ziehen zu lassen, sollte ein entsprechendes Angebot vorliegen. Bislang ist dies jedoch noch nicht der Fall. Endgültige Gewissheit über die Zukunft von El Mala und Co. gibt es jedoch erst am 01. September um 20 Uhr, wenn das Transferfenster endgültig geschlossen ist.

Ticketverkauf boomt

Dennoch bleibt es ein realistisches Szenario, dass das Spiel gegen San Sebastián am Samstag der letzte Auftritt von El Mala und Co. sein könnte. Vielleicht ist der große Ansturm auf die Tickets für den Test auch deshalb zu erklären: Am Dienstag verkündete der Verein, bereits 30.000 Tickets verkauft zu haben.


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1. FC Köln empfängt Real Sociedad San Sebastian zum Testspiel im RheinEnergie Stadion

Südkurve des 1. FC Köln mit der Wilden Horde
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1. FC Köln empfängt Real Sociedad San Sebastian zum Testspiel im RheinEnergie Stadion

Die Pläne für die Sommervorbereitung der Geißböcke werden konkreter. Neben dem anstehenden Trainingslager in Kitzbühel Ende Juli steht für die Mannschaft von René Wagner ein Highlight-Testspiel fest. Der 1. FC Köln testet gegen Real Sociedad San Sebastian.

Die Spieler befinden sich noch in der Sommerpause, die Mannschaft für die kommende Spielzeit steht noch nicht, doch der Rahmen der Vorbereitung bekommt immer mehr Konturen. Der erste Auftritt im Müngersdorfer Stadion findet vor Beginn der Pflichtspiel-Saison statt.

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Am 8. August 2026 steht um 15:30 Uhr der erste Termin im Kölner Stadion für die Geißböcke an. Dann ist mit Real Sociedad San Sebastian der viermalige Pokalsieger Spaniens zu Gast. Bevor das Team von FC-Trainer René Wagner vor Beginn der Pflichtspielsaison gegen die Spanier aufläuft, wird sich das Gesicht der Kölner wohl noch deutlich verändern. Denn bis auf die drei fest verpflichteten Leihen sowie die Abgänge, hat sich noch nicht viel getan auf der Zugangsseite der Profis. Der 1909 gegründete Club gehörte zu den Gründungsmitgliedern der spanischen Primera División und etabliert sich in den vergangenen Jahren zunehmen in der Liga. Neben Barcelona und Madrid schloss Real Sociedad die Liga zwischen 2020 und 2024 auf einem der sechs oberen Plätze ab. Somit sammelte der Verein auch Erfahrung im europäischen Wettbewerb.

In den beiden vergangenen Jahren lief es durchwachsener. San Sebastian ordnete sich im Mittelfeld der spanischen Tabelle ein, spielte aber erfolgreich im Pokal. So gewann die Mannschaft von Pellegrino Matarazzo vergangenen März das Halbinale gegen Athletic Bilbao und belohnte sich im Finale gegen Atlético Madrid mit dem Pokalsieg. Nun steht der Test gegen die Geißböcke im Highlight-Testspiel der Sommervorbereitung 2026 an. Tickets sind für Mitglieder bereits ab kommenden Montag den 29.6. ab 10 Uhr im FC-Ticketshop erhältlich. Der offizielle Vorverkauf beginnt dann einen Tag später.

Terminkalender Sommer 2026

Auch im Trainingslager in Kitzbühel wird es einen Test geben. Termin und Gegner sind noch nicht veröffentlicht.

Trainingsauftakt: 13. Juli
Testspiel Bergisch Gladbach: 23. Juli
Trainingslager Kitzbühel: 24. bis 31. Juli
Saisonauftakt: 1. August
Testspiel San Sebastian: 8. August
1. Runde DFB-Pokal/Würzburger Kickers: 24. August (18 Uhr)
Bundesliga-Start: 28. bis 30. August