Siegtorschütze Isak Johannesson: Der neue Taktgeber im Mittelfeld des 1. FC Köln?

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Siegtorschütze Isak Johannesson: Der neue Taktgeber im Mittelfeld des 1. FC Köln?

Am Ende war er der entscheidende Mann: Mit seinem Tor in der Nachspielzeit schoss Isak Johannesson den FC in die zweite Pokal-Runde. Aber auch abseits vom Treffer überzeugte der Neuzugang des 1. FC Köln: Isak Johannesson beweist sich als Taktgeber.

Ein Tor eingeleitet, ein Tor geschossen: Isak Johannesson hatte enormen Anteil am Last-Minute-Sieg der Kölner gegen Jahn Regensburg. Der Isländer deutet an, wie sehr er eine Verstärkung sein kann für den 1. FC Köln: Isak Johannesson beweist sich als Taktgeber.

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So ein Pflichtspiel-Debüt kann man für seinen neuen Verein mal machen. In der sechsten Minute der Nachspielzeit leitete Isak Johannesson mit einem schönen Chip auf Ragnar Ache den Ausgleich gegen Jahn Regensburg ein. Nur zwei Minuten später war der Isländer nach einer erneuten Kopfablage von Ache selber zu Stelle. Überlegt schob der Mittelfeldspieler aus kurzer Entfernung den Ball mit seinem schwachen rechten Fuß ein – der Siegtreffer. Danach gab es kein Halten mehr. Ausgelassen feierte der 22-Jährige mit seinen Mitspielern vor der Kurve, selbst Torwart Ron-Robert Zieler kam über den ganzen Platz gesprintet. „Wir haben bis zur letzten Sekunde dran geglaubt und ich bin sehr stolz auf die Mannschaft“, sagte Johannesson nach dem Spiel.

Spielgestalter in der Zentrale

Und nicht nur auf seine Mannschaft kann der Neuzugang stolz sein. Auch seine individuellen Leistung war gut. Neben seinem direkten Anteil an den Toren war Johannesson wahrscheinlich mit der auffälligste Kölner auf dem Platz. Während sich der FC lange schwer tat, einen Weg durch die gut organisierte Regensburger Defensive zu finden, war der 22-Jährige noch der Spieler mit den meisten Ideen. So schaltete er sich immer mal wieder gut im Spielaufbau ein und brachte den Ball nach vorne. Und auch im letzten Drittel des Spielfelds war der Isländer einer der wenigen Spieler bei den Geißböcken, der mal eine Lücke fand. So bereitete der Kölner Neuzugang fünf Torschüsse vor und hatte einen Expected-Assist-Wert von 0,51 – beides mit Abstand am meisten.

Johannesson scheint sich schnell einzufinden bei seinem neuen Verein. Dabei hatte er vor zwei Wochen im Test gegen Vitesse Arnheim noch einen rabenschwarzen Tag erlebt. In dem Spiel klappte alles nicht, was dem zentralen Mittelfeldspieler gegen Regensburg gelang. Mit einigen katastrophalen Fehlpässen und Ballverlusten im Spielaufbau verschuldete der 22-Jährige gleich mehrere Chancen und Gegentreffer. Der schwache Auftritt war damals sehr überraschend, da Johannesson bis dahin eigentlich eine gute Vorbereitung gespielt hatte. Die Fehler aus der Partie konnte der Isländer aber in der darauffolgenden Begegnung gegen Atalanta Bergamo und eben im Pokal schnell abstellen. Es scheint erstmal nur eine Ausnahme gewesen zu sein, die glücklicherweise nur in einem Testspiel passierte.

Gutes Duo mit Martel

Wenn der 22-Jährige seine Leistungen gegen Regensburg in der Bundesliga bestätigen kann, ist er für den FC eine sehr wichtige Verstärkung. Denn der Neuzugang kann der neue Taktgeber im zentralen Mittelfeld werden. Dabei ergänzt sich der Isländer gut mit seinem Nebenmann Eric Martel. Denn während Letzterer seine Qualitäten mehr in der defensiven Absicherung hat und im Spielaufbau noch Verbesserungspotenzial, ist es bei Johannesson eher andersrum. Daher dürften die beiden ein Mittelfeldduo mit Zukunft in der Kölner Zentrale sein. Zumindest gegen Regensburg waren sie schonmal spätestens mit ihren Toren die Matchwinner.


Eric Martel vom DFB gekürt, El Mala von den Fans: Wer war der wichtigste Spieler für den 1. FC Köln gegen Regensburg?

Said El Mala spielt für den 1. FC Köln
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Eric Martel vom DFB gekürt, El Mala von den Fans: Wer war der wichtigste Spieler für den 1. FC Köln gegen Regensburg?

Während mehrere Profis enttäuschten gegen Regensburg, gab es auch ein paar Spieler, die sich in guter Form zeigten. Besonders vier stachen heraus beim 1. FC Köln: Wer sollte Spieler des Spiels gegen Regensburg sein?

Eric Martel wurde vom DFB offiziell zum „Man of the Match“ beim Spiel zwischen Köln und Jahn Regensburg gekürt, Said El Mala von den FC-Fans. Aber auch Isak Johannesson und Ragnar Ache zeigten bei ihren Pflichtspiel-Debüts starke Leistungen für den 1. FC Köln: Wer sollte Spieler des Spiels gegen Regensburg sein?

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Jan Thielmann war sichtbar aufgebracht, als er wild gestikulierend auf Said El Mala einredete. Das Kölner Eigengewächs war alles andere als glücklich darüber, dass El Mala nicht nur den entscheidenden Zeitpunkt für den finalen Pass verpasste, sondern lieber selbst den Abschluss aus unvorteilhafter Position suchte. Thielmann hatte in der Tat besser gestanden. Nur war es unter anderem El Mala, der dem FC nach seiner Einwechslung Leben einhauchte. Der Youngster zog immer wieder auf der linken Seite Tempo an, suchte das Eins-gegen-Eins und fand oft den Weg in die Box. Zwar waren seine Versuche nicht von Erfolg gekrönt, dennoch war der 18-Jährige ein durchaus belebendes Element.

El Mala Spieler des Spiels der Fans

Dabei überzeugte der Youngster die Fans sogar so sehr, dass diese ihn zum Spieler des Spiels wählten, wie der Verein bekannt gab. Bei einer Abstimmung in der FC-App sammelte er 37 Prozent der Stimmen. Damit belohnten ihn die Anhänger für seine engagierte Leistung. Trotzdem sollten die Fans jetzt nicht zu viel von dem unbestritten sehr großen Talent erwarten. Denn gegen einen Bundesligisten ist es nochmal eine ganz andere Aufgabe als gegen einen Drittligisten wie Regensburg, bei dem die Spieler auch schon 75 Minuten in den Knochen hatten. Und wie beschrieben muss El Mala auch noch daran arbeiten, den richtigen Zeitpunkt für ein Abspiel zu finden. Trotzdem ist die Leistung des 18-Jährigen im Pokal vielversprechend und er wird bestimmt seine Chancen in der Liga bekommen.

Neben El Mala haben sich aber auch noch einige andere FC-Profis mit guten Leistungen gegen Regensburg hervorgetan. So wurde etwa Eric Martel zum offiziellen „Man of the Match“ gekürt und kam bei der Fan-Abstimmung auf Platz zwei. Zwar hatte der Mittelfeldspieler in der ersten Stunde noch wenig Aktionen, stopfte aber einige Löcher in der Defensive. Und nach der Stundenmarke sorgte er mit seinen Aktionen auch in der Offensive für mehr Schwung. Folgerichtig gelang ihm dann in der Nachspielzeit technisch anspruchsvoll mit einem schönen Abschluss der Ausgleich.

Vorlagengeber und Torschütze als alternative Spieler des Spiels?

Den legte ihm Ragnar Ache auf. Der Neuzugang war wie El Mala erst nach knapp 75 Minuten als Joker ins Spiel gekommen und hatte direkt einen positiven Einfluss. Mit seiner Präsenz war der Stürmer eine Anspielstation für hohe Bälle und machte diese fest. Auf genau diese Art lieferte der 27-Jährige nicht nur die Vorlage für den Ausgleich, sondern auch für den Siegtreffer. Bei der Abstimmung der Fans landete Ache dadurch auf Platz drei mit 25 Prozent. Durch seinen Einfluss auf die Partie wäre es sogar keine falsche Entscheidung, ihn auf den ersten Platz zu setzen.

Das könnte man auch beim Siegtorschützen Isak Johannesson sagen, der in der Abstimmung auf Rang vier landete. Neben dem entscheidenden Treffer leitete der Isländer auch den Ausgleich durch einen Chip in den Strafraum auf Ache ein. Dazu war der 22-Jährige über die gesamte Partie hinweg der Profi, der am meisten Ideen im Spielaufbau und im letzten Drittel hatte. So lieferte er fünf Torschussvorlagen, der Top-Wert bei den Kölnern. Insgesamt zeigte Johannesson damit ein starkes Debüt bei seinem neuen Verein. Somit gab es mit ihm, El Mala, Martel und Ache gleich vier Spieler, die im insgesamt schwachen Kölner Spiel Lichtblicke waren und sich die Auszeichnung zum Spieler des Spiels verdient hätten.


Zwei Assists beim Pflichtspieldebüt: Ist Ragnar Ache beim 1. FC Köln doch schon angekommen?

Ragnar Ache im Testspiel gegen Atalanta Bergamo
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Zwei Assists beim Pflichtspieldebüt: Ist Ragnar Ache beim 1. FC Köln doch schon angekommen?

Es war schon drüber berichtet und gesprochen worden, dass Ragnar Ache wohl länger brauche, um in Köln anzukommen. Nun bereitete er bei seinem Pflichtspiel-Debüt direkt zwei Treffer vor für den 1. FC Köln: Benötigt Ragnar Ache doch weniger Anlaufzeit?

Mit der Empfehlung von 35 Toren in 61 Pflichtspielen kam Ragnar Ache im Sommer nach Köln. Doch in der Vorbereitung lief es nicht immer rund für den Neuzugang. Jetzt hat er als Joker aber mit zwei Vorlagen großen Einfluss gehabt auf das Weiterkommen im Pokal des 1. FC Köln: Benötigt Ragnar Ache doch weniger Anlaufzeit?

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Den Kölner Siegtorschützen hatte Ragnar Ache schonmal beeindruckt. „Hochachtung für Ragnar für seine guten Assists“, sagte Isak Johannesson nach dem Pokalspiel gegen Jahn Regensburg. Zuvor war der Isländer einer der beiden Nutznießer der Vorlagen des Stürmers. Dieser legte mit zwei starken Kopfballablagen zuerst Eric Martel den Ausgleich und zum Schluss eben noch Johannesson den Siegtreffer auf. Damit hatte der neue Stürmer des 1. FC Köln bei seinem Pflichtspiel-Debüt nach seiner Einwechslung direkt einen entscheidenden Einfluss auf die Partie und empfahl sich für mehr.

Anpassungsprobleme überwunden?

Dabei war für den 27-Jährigen in der Vorbereitung nicht alles optimal gelaufen. So war schon mehrfach darüber geschrieben und geredet worden, dass der Torjäger mehr Anlaufzeit benötigen würde. „„Es war für ihn schon wichtig. Weil Ragnar schon jemand ist, der vielleicht einen Ticken länger braucht, um sich in einer neuen Umgebung zu recht zu finden“, sagte etwa Trainer Lukas Kwasniok nach Aches bester Leistung in der Vorbereitung beim Test gegen Vitesse Arnheim, wo der Stürmer gleich drei Tore erzielte. Neben der menschlichen Komponente muss der Neuzugang sich aber auch an das System seines neuen Coaches gewöhnen. Während er bei Kaiserslautern noch als Wand- und Zielspieler spielte, soll Ache beim FC beweglicher agieren und auch mehr die Tiefe suchen. Eine Umgewöhnung für ihn, die ihm eben außerhalb vom Test gegen Arnheim noch Probleme bereitete. Und so kam der gebürtige Frankfurter im Pokal auch erstmal nur von der Bank.

Nun wird Ache jedoch nach den zwei Vorlagen gegen Regensburg – auch zurecht – viel gelobt. Mit seiner Präsenz sorgte der Stürmer mit dafür, dass der FC auch abgesehen von den Toren gefährlicher wurde. Der 27-Jährige bewies, wie gut er dem Kölner Spiel tun kann. Es wirkt, als habe er seine Anpassungsprobleme überwunden. Trotzdem sollte man jetzt keine Wunderdinge von ihm erwarten. Denn auch wenn der Torjäger schon gut integriert war, muss Ache das erst noch in der Bundesliga beweisen. Dort hatte der Neuzugang sich bei seinem ersten Anlauf in Frankfurt nicht durchsetzen können. Und eine gute Torquote in der zweiten Liga bedeutet nicht automatisch viele Treffer im deutschen Oberhaus, wie etwa das Beispiel des Ex-Kölners Simon Terodde zeigt.

Ähnliche Rolle im Pokal wie in Kaiserlautern

Außerdem war Aches Rolle gegen Regensburg noch etwas näher dran an seiner Rolle in Kaiserslautern. So schlugen die Kölner mit ihm auf dem Feld mehr Flanken, wobei der Stürmer als Zielspieler fungierte und wie bei den Toren die Bälle ablegte. So war Ache auch an der Entstehung des Siegtreffer beteiligt, indem der Torjäger das Kopfballduell nach einem langen Schlag aus der FC-Defensive gewann und den Ball so bei den Geißböcken hielt. Dass der 27-Jährige diese Rolle drauf hat, hat er in den vergangenen Jahren in der zweiten Liga bereits unter Beweis gestellt. In der Bundesliga gegen andere Gegner und in anderen Spielsituation könnten sich seine Aufgaben aber wie beschrieben etwas davon unterscheiden.

Trotzdem ist die Leistung gegen Regensburg natürlich wichtig für ihn und wird ihm bei der Eingewöhnung helfen. Ob seine Anpassungszeit aber wirklich schon vorbei ist und wie weit der Stürmer wirklich ist, wird sich erst bei den ersten Liga-Spiele zeigen. Für diese hat sich Ache aber mit seiner Leistung im Pokal immerhin schonmal für einen Platz in der Startelf beworben.


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Nach Pokalsieg: Die Leistung sollte warnen, der Erfolg kann aber auch Beweis für Moral und ein Brustlöser sein

Lukas Kwasniok fand nach dem Spiel gegen Fortuna Köln deutliche Worte
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Nach Pokalsieg: Die Leistung sollte warnen, der Erfolg kann aber auch Beweis für Moral und ein Brustlöser sein

Mit dem glücklichen 2:1-Sieg über den SSV Jahn Regensburg ist der FC in die zweite Runde des Pokals eingezogen und erfolgreich in die Saison gestartet. Dabei haben die Geißböcke allerdings nicht überzeugt. Die Leistung kann durchaus als Warnung verstanden werden, das Ergebnis aber auch als Zeichen einer funktionierenden Moral beim 1. FC Köln: Ein Kommentar zum Pokalsieg über Regensburg.

Nach dem nicht gegebenen Handelfmeter, dem Gegentor durch Benedikt Bauer und den vergebenen Chancen in der Schlussphase deutete viel auf eine Niederlage im Pokal hin. Der FC hat sicher nicht überzeugt, aber eine beeindruckende Moral bewiesen. Auch, weil Trainer und Mannschaft diesen Erfolg unbedingt wollte. Es läuft zwar noch nicht alles rund, es gab aber auch durchaus positive Aspekte beim Erfolg des 1. FC Köln: Ein Kommentar zum Pokalsieg über Regensburg.

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Würde sich Fußball anhand von Kaderwerten oder individueller Qualität gänzlich vorhersagen lassen, würde der Modus beziehungsweise die Form des DFB-Pokals recht wenig Sinn ergeben. Gerade die Underdogs, unterklassige Mannschaften, bräuchten dann gegen die Bundesligisten nicht mehr anzutreten. Der Pokalsieg würde wenn überhaupt unter einem Trio, maximal Quartett ausgemacht werden. Da aber die prominenteste Gesetzmäßigkeit dieses Wettbewerbs bekanntlich die Außergesetzmäßigkeit von Klassen, Qualität und Kaderwerten ist, gibt es im Pokal dann doch immer wieder die kleinen Sensationen oder Wunder. So schnupperte Regensburg einmal mehr an der Überraschung, dem 1. FC Köln ein Bein stellen zu können – wie bereits zwei Mal zuvor.

Der FC muss noch eine Schippe drauflegen

Und genau aus diesem Grund sollte man das Spiel des Bundesliga-Aufsteigers gegen den Absteiger in die dritte Liga von Sonntag in der Bewertung nicht zu hoch hängen. So haben die FC-Akteure durchaus Recht, wenn sie betonen, dass auch andere Favoriten ihre Problemchen hatten. Und dennoch dürfen Fragen nach dem glücklichen 2:1-Erfolg über den Jahn erlaubt sein. Denn bis zum 0:1-Rückstand war den Geißböcken in der Offensive einmal mehr erschreckend wenig eingefallen. Und das, obwohl FC-Trainer Lukas Kwasniok vor dem Spiel prophezeit hatte, dass der Gegner hauptsächlich im Schlussdrittel zu bespielen sei und deswegen eine extrem offensive Taktik gewählt hatte. Man darf von einem Bundesligisten, der sich selbst eine offensive Ausrichtung auferlegt hat, ganz sicher mehr erwarten als den lange einfallslosen Auftritt in der Oberpfalz.

Die ersten 70 Minuten gegen den Drittligisten waren ganz einfach zu wenig. Gegen einen Bundesligisten wäre der Spielverlauf mit einer ähnlichen Leistung sicher ein anderer gewesen. So gab der Trainer zurecht zu, dass er mit den „inhaltlichen Aspekten“ seiner Mannschaft nicht zufrieden war. Das änderte sich erst mit der Umstellung auf die Viererkette und einigen Einwechslungen. Dementsprechend müssen die Kölner ab kommender Woche noch eine ordentliche Schüppe drauflegen, um in der Bundesliga bestehen zu können. Man könnte zumindest den Eindruck gewinnen, dass der FC zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht soweit ist, wie es sich Trainer, Spieler und Fans erhofft haben. Ein ähnliches Szenario gab es bereits zu Beginn der Vorbereitung.

Es gibt aber auch positive Aspekte

Die Alarmglocken brauchen aber sicherlich auch nicht zu schrillen. Die Leistung war über weite Strecken alles andere als gut, sie war aber auch nicht besorgniserregend. Der FC hat den Ton angegeben, war spielbestimmend – hatte aber große Probleme, daraus Kapital zu schlagen. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn man den Erfolg also als glücklichen Arbeitssieg abhaken kann und den Fokus auf die kommenden Spiele richten will, dann bleiben auch einige positive Aspekte, die der Kölner Fan in der jüngeren Vergangenheit durchaus vermisst haben dürfte. Darunter sicherlich die Erkenntnis, dass eine Systemumstellung während der Begegnung möglich ist und offenbar auch erfolgreich sein kann. Oder, dass der FC in dieser Spielzeit über eine zuletzt nicht mehr gekannte Breite im Kader verfügt und dementsprechend in brenzliger Lage nachlegen kann.

Vor allem aber, dass die Mannschaft die Moral, den Glauben und die Qualität hat, ein ganz sicher verlorenes Spiel doch noch zu drehen – wenn auch in der 6. und 8. Minute der Nachspielzeit. Der glückliche Erfolg über Regensburg ist also ganz sicher eine Warnung an die Mannschaft, die emotionale Explosion in der Nachspielzeit kann aber mindestes ein Brustlöser sein, ist ein Ausdruck einer funktionierender Moral und sollte nun Motivation und Selbstvertrauen schüren.


Emotionen pur beim 1. FC Köln nach dem Last-Minute-Sieg, aber auch noch viel Arbeit

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Emotionen pur beim 1. FC Köln nach dem Last-Minute-Sieg, aber auch noch viel Arbeit

Gerade so hat der FC im Pokal gegen Regensburg noch die Kurve bekommen. Dabei haben die Kölner über weite Strecken spielerisch enttäuscht. Es zeigt sich beim 1. FC Köln: Es wartet viel Arbeit nach dem emotionalen Sieg.

Fast wäre der FC zum dritten Mal innerhalb von ein paar Jahren gegen Jahn Regensburg im Pokal ausgeschieden. Mit dem Lucky Punch in der Nachspielzeit drehten die Kölner die Partie aber noch. Trotzdem steht fest beim 1. FC Köln: Es wartet viel Arbeit nach dem emotionalen Sieg.

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Nach dem zweiten Kölner Tor in der Nachspielzeit gab es bei Ron-Robert Zieler kein Halten mehr. Der Kapitän sprintete über das ganze Feld, um mit seinen Mitspielern den Siegtreffer zu bejubeln. „Sowas mache ich normalerweise nicht oft. Aber an so einem Pokaltag wie heute mit so einem emotionalen Ende, da hat’s mich dann auch gepackt und dann habe ich noch mal geschafft, die 100 Meter nach vorne zu sprinten und gemeinsam mit den Jungs vor der Kurve zu feiern. Das war auch sehr emotional, keine Frage“, so der Torhüter nach dem Spiel. Und auch Trainer Lukas Kwasniok feierte die entscheidenden Tore von Johannesson und zuvor den Ausgleich von Eric Martel gebührend. „Wenn du dir als neuer Trainer einen Sieg hättest ausmalen dürfen, in Bezug auf die Emotionalität, dann hätte ich ihn genauso niedergeschrieben“, so der Coach nach seinem Pflichtspiel-Debüt beim FC.

Kaum Ideen gegen den Drittligisten

Aber das war natürlich nur die eine Seite für den Coach: „Im Bezug auf die inhaltlichen Aspekte sieht es natürlich komplett anders aus.“ Denn über weite Strecken hatte seine Mannschaft gegen den Drittligisten gerade spielerisch enttäuscht. So gab es in der ersten Hälfte kaum Chancen für die Kölner. Ein Kopfball auf das Tor von Sebastian Sebulonsen war da noch das Highlight auf Kölner Seite. „Regensburg verteidigt gut. Der Rasen war ein bisschen trocken, so hatten wir Schwierigkeiten das Spiel in Gang zu bekommen“, suchte Siegtorschütze Isak Johannesson nach einer Erklärung. Und auch wenn das zutrifft, sollte man von einem Bundesligisten schon mehr erwarten können als das, was die Kölner über weite Strecken anboten. Immer wieder hatte Torwart Zieler den Ball, immer wieder fehlten ihm die Optionen. Nur Johannesson fand Lösungen, um den Ball nach vorne zu bringen.

Wenn die Spieler dann mal die erste Linie überspielt hatten, fehlten ihnen in der Offensive die Ideen. „Wir haben es aber dann im letzten Drittel nicht geschafft, uns Torchancen zu erarbeiten, weil wir zu unsauber waren und der letzte Pass nicht angekommen ist“, meinte Eric Martel daher. Gegen die gut organisierte Defensive fanden sie nur selten ein Durchkommen. „Ich hatte nie das Gefühl, dass die Jungs nicht wollten, aber wir waren in der Umsetzung heute über 90 Minuten einfach nicht so, wie ich mir das vorstelle“, sagte auch Trainer Kwasniok. Daran muss der FC definitiv noch arbeiten. Und in der eigenen Verteidigung fehlte dann vor dem Gegentreffer die letzte Konsequenz, um den Pass auf Bauer oder dessen Schuss zu verhindern.

Gute Moral nach dem Gegentreffer

Aber nach dem Tor zeigten sich auch ein paar positive Aspekte, die für die kommende Saison in der Bundesliga sehr wichtig sein könnten. Die Mannschaft zeigte sich widerstandsfähig und fand auch dank der Einwechslungen wie der des flinken Said El Mala Lösungen. „Jetzt wissen wir, dass wir bis zum Ende hin immer die Chance haben, das Spiel noch zu drehen und wissen, dass wir auch mit unseren Einwechselungen noch einen letzten Punch ausüben können. Das kann uns Kraft für die Saison geben“, so Martel. Und genau diesen Glauben müssen die Kölner mit in die Spielzeit nehmen. Denn so kann der FC auch Punkte holen, wenn wie gegen Regensburg das Spielerische mal nicht so klappt.


Zwei Zweier, mehrere Vieren: Die Einzelkritik des 1. FC Köln in Regensburg

Ron-Robert Zieler im Test gegen Fortuna Köln
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Zwei Zweier, mehrere Vieren: Die Einzelkritik des 1. FC Köln in Regensburg

Mit zwei Treffern in der Nachspielzeit hat der FC die Blamage gegen Jahn Regensburg gerade noch verhindert. Dabei gab es auf Seiten des FC einen Matchwinner, aber auch mehrere Enttäuschungen. Die Einzelkritik zum Pokalspiel des 1. FC Köln in Regensburg.

Mit seinem Treffer in der Nachspielzeit zum 2:1 hat Isak Johannesson die Geißböcke in die zweite DFB-Pokalrunde geschossen. Neben dem Mittelfeldspieler gab es aber auch viele schwache Kölner Profis. Die Einzelkritik zum Pokalspiel des 1. FC Köln in Regensburg.

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Lange tat sich der 1. FC Köln gegen gut eingestellte Regensburger schwer und geriet sogar in Rückstand. Erst danach strahlte der Bundesliga-Aufsteiger zumindest etwas mehr Gefahr gegen den Drittligisten aus. So konnten die Geißböcke durch Tore von Eric Martel und Isak Johannesson das Spiel in der Nachspielzeit noch drehen und verhinderten so das Erstrunden-Aus.

Schwache Defensive bis auf Zieler

Ron-Robert Zieler

Beim Gegentor machtlos zeigte sich der Pokaltorhüter ansonsten souverän. Fing einige lange Bälle sicher ab und hielt auch den umplatzierten Schuss von Hermes ohne Probleme. Ansonsten hatte er viele Ballkontakte im Spielaufbau, dabei aber wenig Anspielstationen. So versuchte der Keeper einige lange Bälle, die mal ankamen, mal aber auch im Nirgendwo landeten.


Linton Maina

Als Schienenspieler agierte Maina sehr offensiv, tauschte immer mal wieder die Positionen mit seinem Vordermann Kaminski. Dabei hatte er aber keinen Einfluss auf das Spiel und auch seine Ecken brachten keine Gefahr. Die einzige gute Aktionen: Ein langer Freistoß kurz vor der Halbzeit auf Hübers. Ansonsten abgemeldet. Arbeitete auch mit zurück, seine starke Grätsche wurde aber mit Gelb bestraft.


Cenk Özkacar

Spielte bei seinem Debüt im Aufbauspiel häufig fast schon auf der Linksverteidiger-Position und nicht als linker Innenverteidiger. Hatte aber keine Ideen im Spielaufbau. Defensiv nicht komplett souverän, aber größtenteils solide.


Timo Hübers

Mit zwei guten Klärungsaktionen bei einer Ecke Mitte der ersten Halbzeit und beim Verteidigen eines tiefen Balls in den Strafraum kurz danach. Jedoch mit einem katastrophalen Ballverlust vor dem eigenen Sechzehner an Hermes, der dann nicht schnell genug zum Abschluss kam. Spielerisch ohne Ideen, wie der Ball nach vorne getragen werden könnte.


Joel Schmied

Ebenso wie seine Nebenleute größtenteils ohne Ideen im Spielaufbau. Wenn er mal nach vorne mitging, kam nichts dabei heraus. Hielt bei Hübers Ballverlust Hermes noch etwas auf, sodass dieser kurz danach nur bedrängt zum Abschluss kam. Das Gegentor konnte Schmied aber nicht verhindern. Defensiv dennoch aber eine solide Leistung.


Sebastian Sebulonsen

Viel in der Offensive und mit einem guten Kopfball (29.), ansonsten aber wirkungslos. Bezeichnend dafür sein technischer Fehler zu Beginn der zweiten Halbzeit, als er ohne Gegnerdruck einen Ball unter der Sohle durchrutschen ließ ins Seitenaus. Konnte die guten Leistungen aus der Vorbereitung nicht bestätigen.


>>>Die Stimmen zum Spiel<<<


Lichtblicke und ein Ausfall


Eric Martel

In der ersten Stunde wirkungslos und unauffällig, aber stopfte in der Defensive einige Löcher. Dann mit zumindest ein, zwei gelungenen Aktionen in der Offensive. Stark, wie er sich beim Ausgleich den Ball mit der Brust vorlegte und dann trocken abschloss. Machte damit seinen Patzer vor dem 0:1 wieder wett.


Isak Johannesson

Der beste Kölner auf dem Platz. So ziemlich der einzige FC-Profi, der auch schon vor dem Gegentreffer mal eine Idee im Spielaufbau hatte und den Ball (weiter) nach vorne brachte. Schöner Chip in den Strafraum auf Vorlagengeber Ragnar Ache vor dem Ausgleich. Machte sich mit seinem überlegten Abschluss zum Siegtreffer mit dem schwachen rechten Fuß in der Nachspielzeit zum eigentlichen Matchwinner.

Jakub Kaminski

In der ersten halben Stunde recht auffällig und der einer wenigen Lichtblicke, zum Beispiel mit seiner Flanke auf Sebulonsen bei dessen Kopfballchance. Ließ in der Folge trotz seines Einsatzwillens jedoch nach und war immer weniger zu sehen bis zu seiner Auswechslung in der zweiten Hälfte.


Luca Waldschmidt

Ließ sich viel aus der Spitze zurückfallen, um sich anzubieten. Zeigte dabei aber kaum mehr als Ansätze, wenn überhaupt. Ein paar schwache Abschlüsse, mehr war von ihm in der Offensive nicht zu sehen. Dafür hatte der 29-Jährige beim Gegentor zum 1:0 eine Teilschuld, indem er nur dirigierte anstatt den Torschützen Bauer am Schuss zu hindern.


Marius Bülter

Umtriebig mit großem Einsatz und ein paar guten Ansätzen. Kurz vor der Halbzeit etwa mit einer schönen Körpertäuschung, die Flanke ging dann aber ins Nichts. Fand auch keinen Durchbruch durch die Defensive des Drittligisten.


Joker leitete Siegtreffer ein

Kristoffer Lund

Kam nach 68 Minuten für Özkacar. Direkt mit einem schwachen Ballverlust und Glück, dass daraus nichts passierte. Vor dem Siegtreffer mit einer schönen Flanke auf Ache.


Jan Thielmann

Kam wie Lund zu 68. für Maina. Guter gerade noch geblockter Abschluss nach einer Ecke. Danach mit wenig Aktionen aber gutem Einsatz.


Last-Minute-Glück für den FC – Der 1. FC Köln besiegt das Jahn-Trauma

Lukas Kwasniok coacht gegen Bergamo
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Last-Minute-Glück für den FC – Der 1. FC Köln besiegt das Jahn-Trauma

Der SSV Jahn Regensburg bleibt weiterhin ein Angstgegner der Geißböcke. Doch das Trauma scheint besiegt. Der 1. FC Köln besiegt Regensburg nach zwei späten Treffern 2:1 und steht in der zweiten Runde des Pokals.

Die zuletzt gefühlte Euphorie rund um das Geißbockheim hätte beinahe einen herben Dämpfer bekommen. Es drohte einmal mehr das Aus im DFB-Pokal. Doch durch zwei späte Tore drehten die Kölner das Spiel. Der 1. FC Köln besiegt Regensburg 2:1.

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Lukas Kwasniok hatte angekündigt, dass seine Mannschaft anders aussehen würde, als noch im Testspiel gegen Atalanta Bergamo. Und der neue Coach hielt für seine erste Pflichtspiel-Elf Wort. Wie angekündigt lief Ron-Robert Zieler als Pokal-Keeper auf und führte das Teams aufs Feld. Überraschender war da schon das Startelf-Debüt von Cenk Özkacar, der für Tom Krauß in die Anfangsformation rotierte. Zudem erhielten Luca Waldschmidt und Linton Maina den Vorzug vor dem gegen Bergamo stark aufspielenden Jan Thielmann sowie Kristoffer Lund. Damit befanden sich sechs Neuzugänge direkt in der Anfangsformation. „In der Liga wirst du den Gegner nicht ganz so häufig tief bespielen können. Das erwarte ich heute schon mit zunehmender Dauer. Insofern stand das Spiel im letzten Drittel in der Vorbereitung im Fokus“, sagte Kwasniok vor der Begegnung.

Hübers Fehler sorgt für die größte Gefahr

Während genau dieser Ansatz gegen Vitesse Arnheim noch nach hinten losging, übernahm der FC frühzeitig das Zepter und spielte munter nach vorne und ließ hinten nichts zu. Große Gefahr strahlten die Geißböcke aber zunächst ebenfalls nicht aus. Der Drittligist stand rund um die eigene Box sehr sicher, verteidigte konzentriert. Erst ein Steckpass von Waldschmidt auf Jakub Kaminski deutete mal die von Kwasniok unter der Woche geforderte Finesse an. Doch es blieb dabei, der FC gab den Ton an, mehr als ein Distanzschuss von Marius Bülter war vor der ersten Trinkpause dann aber nicht drin (21.). Und sollte Regensburg den Plan verfolgt haben, den FC erst einmal mürbe zu machen, um dann Nadelstiche zu setzen, dann ging das einigermaßen auf. Zumindest kam der Gastgeber nach 25 Minuten ebenfalls zu den ersten beiden Ecken, die aber deutlich gefährlicher waren als das Halbe Dutzend der Geißböcke.

Auf der anderen Seite brachte Kaminski eine Flanke auf Bülter, der den Ball per Kopf über das Tor setzte (28.). Doch Köln fehlte auch weiterhin die richtige Idee, die Defensive des Jahn zu knacken. Das sah nach einem katastrophalen Fehler von Timo Hübers auf der anderen Seite anders aus. Lucas Hermes übernahm die Kugel, suchte den Weg zum Tor, brauchte aber zu lange, so dass die Kölner Abwehr aufrücken konnte. Zieler hatte mit dem Abschluss schließlich kein Problem mehr (38.). Für Regensburg war in der Situation deutlich mehr drin. Mit dem Halbzeitpfiff kam dann auch der FC noch einmal gefährlich vor das Regensburger Gehäuse. Einen Freistoß aus dem Halbfeld köpfte Hübers zwar Richtung Tor, aber eben auch nur Richtung. Die Teams gingen also mit einem torlosen Remis in die Kabine.

Bauer schockt den FC

Kwasniok schickte die gleiche Elf in den zweiten Abschnitt und der FC schien zunächst etwas zielstrebiger. Zumindest wurde Waldschmidt direkt gut am Strafraum eingesetzt, der Versuch verfehlte das Ziel aber ebenfalls deutlich (48.). Eine Momentaufnahme. Die Begegnung blieb zerfahren. Und auch Schiedsrichter Christian Dingert wollte nicht mitspielen. Zwei mindestens diskutable Handspiele der Regensburger Hintermannschaft reichten nicht für den Elfmeterpfiff. Der FC wurde nun aber deutlich stärker, erhöhte den Druck. Unter anderem kam erneut Waldschmidt aus 16 Metern zum Abschluss, aber Felix Gebhardt hatte mit dem Flachschuss keine große Mühe (65.). Auf der anderen Seite machte es Benedikt Bauer besser. Nachdem der Regensburger zuvor im eigenen Strafraum noch klar den Ball mit der Hand gespielt hatte, nahm er nun aus 20 Metern Maß und brachte den Gastgeber in Front (66.).

Vielleicht so etwas wie der Weckruf? Immerhin kam der eingewechselte Jan Thielmann nach einer Ecke aus der Drehung zum Abschluss, der Versuch wurde geblockt (71.). Kwasniok brachte mit Said El Mala, Florian Kainz und Ragnar Ache drei weitere Kräfte für die Schlussphase. Und das zeigte direkt Wirkung. Kainz streckte durch auf El Mala, der das lange Eck anvisierte, aber an der Grätsche eines Regensburgers scheiterte (77.). Der Kölner Youngster belebte das Spiel deutlich, war aber mitunter zu eigensinnig. Der FC warf noch einmal alles nach vorne und belohnte sich spät. Zunächst glich Martel in der Nachspielzeit aus, dann war Johannesson mit dem 2:1 zur Stelle. Der FC ist mit einem blauen Auge davon gekommen. Am kommenden Sonntag steht dann auch das erste Ligaspiel an. Dann ist der FC zu Gast beim 1. FSV Mainz 05.

Zieler – Özkacar (68. Thielmann), Hübers, Schmied – Maina (68. Lund), Sebulonsen – Kaminski (75. El Mala), Martel, Johannesson, Waldschmidt (75. Kainz) – Bülter (75, Ache) Tore: 1:0 Bauer (66.) 1:1 Martel (90. +6.), 1:2 Johannesson (90. +8)


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Liveticker zum DFB-Pokal-Spiel des 1. FC Köln gegen Regensburg: In der Nachspielzeit krempelt der FC das Spiel auf links – 1:2

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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Liveticker zum DFB-Pokal-Spiel des 1. FC Köln gegen Regensburg: In der Nachspielzeit krempelt der FC das Spiel auf links – 1:2

Am Sonntagnachmittag war es soweit. Nach Wochen der Vorbereitung startete der FC ins erste Pflichtspiel. In einer zum Schluss nervenaufreibenden Partie gewinnt der FC 2:1 gegen den Jahn. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum DFB-Pokal zwischen dem 1. FC Köln und Regensburg.

Nach den Testspielen der vergangenen Wochen startete der FC nun mit Trainer Lukas Kwasniok in den DFB-Pokal und feiert den ersten Sieg der Saison – wenn auch knapp. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum DFB-Pokal zwischen dem 1. FC Köln und Regensburg.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und Jahn Regensburg. Im Jahnstadion traf der FC am Sonntag um 15:30 Uhr in der ersten Runde des DFB-Pokals auf den Drittligisten. FC-Trainer Lukas Kwasniok sah im Gegner – nicht nur aufgrund der Historie – zwar eine harte Nuss, wollte aber dennoch mit den Geißböcken beweisen, dass man nicht umsonst ein Bundesliga-Aufsteiger sei. Das gelang lange nicht. Bis die Geißböcke in der Nachspielzeit das Spiel auf links drehten. Zum Schluss wurde es der versprochene Pokalfight.



Positive Bilanz unter Christian Dingert – aber gerade in der Nachspielzeit nicht die beste Erfahrung

Christian Dingert beim 1. FC Köln.
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Positive Bilanz unter Christian Dingert – aber gerade in der Nachspielzeit nicht die beste Erfahrung

Am Nachmittag ist der 1. FC Köln zu Gast beim SSV Jahn Regensburg. Mit dem Schiedsrichter gab es eigentlich gute Erfahrungen, aber auch durchwachsene für den 1. FC Köln: Christian Dingert pfeift Regensburg gegen Köln.

Der DFB hat die Schiedsrichter-Ansetzungen für die erste Runde des Pokals bekannt gegeben. Auch für die Begegnung des Jahn gegen den 1. FC Köln: Christian Dingert pfeift Regensburg gegen Köln.

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Sieben Minuten waren es, die auf der Anzeigetafel standen. Eine erstaunliche Nachspielzeit, die gerade die FC-Fans nicht nachvollziehen konnten und ganz sicher auch die ein oder andere Schweißperle verursachte. Kein Wunder, Köln führte 1:0 in Hoffenheim durch ein wunderbares Tor von Ex-FC-Profi Max Finkgräfe. Die Geißböcke waren drauf und dran den zweiten Sieg in Serie einzufahren und ganz nebenbei zwei wichtige Punkte, die den Abstand auf Mainz und Darmstadt bis auf sechs Zähler hätte anwachsen lassen. Doch da waren noch die sieben Minuten Nachspielzeit und die nutzte Andrej Kramaric zum späten Ausgleich: 1:1. In der vierten Minute des Nachschlags war der Traum von drei Punkten geplatzt und der FC hatte sogar noch Glück, dass die TSG nicht noch den Siegtreffer erzielte.

Insgesamt ausgeglichene Bilanz

Wirklich glücklich waren die FC-Fans dementsprechend nicht über den Zuschlag und somit auch nicht sonderlich gut auf Schiedsrichter Christian Dingert zu sprechen. Immerhin wären die Punkte in der Abstiegssaison mehr als nötig gewesen. Allerdings befand sich die Kölner Hintermannschaft beim Gegentreffer auch im Tiefschlaf, hätte den Sieg durchaus über die Zeit retten können. Nach der blanken Statistik fällt die Bilanz der Kölner unter Schiedsrichter Christian Dingert gar nicht so schlecht aus – zumindest in den vergangenen Jahren. Von den jüngsten acht Spielen in den vergangenen vier Jahren verloren die Kölner zwei, gewannen aber auch zwei. Vier Spiele endeten unentschieden. Zuletzt gab es eine 0:1-Niederlage gegen den HSV.

Insgesamt war der 44-Jährige schon 21 Mal Schiedsrichter einer Begegnung des 1. FC Köln. Der FC gewann sieben dieser Begegnungen, verlor sieben. Bemerkenswert Dingert zeigte in den Spielen des FC nie Gelb-Rot oder Rot und mit insgesamt 39 auch beachtlich wenige Gelbe Karten. Also eigentlich. Denn beim Duell der Geißböcke gegen den FC Augsburg im September 23 schickte der Unparteiische FCA-Spieler Gouweleeuw vom Platz, revidierte die Gelb-Rote Karte aber, weil der Abwehrspieler noch nicht vorverwarnt war. Zwei Mal zeigte Dingert auf den Punkt. In beiden Fällen gab der Unparteiische Strafstoß für die Kölner. So beim 1:1 gegen Frankfurt im Sommer 2020. Damals verwandelte Florian Kainz sicher. Vor knapp 15 Jahren pfiff der Schiedsrichter das erste Mal ein Spiel der Geißböcke. Damals setzte sich Köln 1:0 gegen St. Pauli durch. Taner Yalcin traf nach Vorarbeit von Lukas Podolski.