Einer wie El Mala? Was Reigan Heskey so spannend macht

Reigan Heskey im ersten Testspiel gegen Real Sociedad
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Einer wie El Mala? Was Reigan Heskey so spannend macht

Der FC hat in diesem Sommer einige junge und vielversprechende Talente verpflichtet. Eines davon ist der Engländer Reigan Heskey. Der hat sein Talent schon angedeutet in seinen ersten Wochen beim 1. FC Köln: Reigan Heskey hat das Potential zum Shootingstar.

Aus dem Nachwuchs von Manchester City kam Reigan Heskey in diesem Transferfenster in die Domstadt. Dass man in Köln von dem 18-Jährigen überzeugt ist, zeigt schon sein bis 2031 gültiger Vertrag. Dabei könnte der Engländer eine der Überraschungen der kommenden Saison werden.

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Am vergangenen Samstag war es für Neuzugang Reigan Heskey soweit: Im Testspiel gegen Real Sociedad lief das Talent erstmals für den 1. FC Köln im RheinEnergieSTADION auf. Zwar waren es nur zehn Minuten vor den 37.000 Zuschauern, in denen der Youngster nach seiner Einwechslung auch keine Akzente mehr setzen konnte. Aber dass er sich in Zukunft Hoffnung auf mehr Einsatzzeit im dann vollen FC-Stadion machen darf, zeigte sich am Vorabend. Denn bei einem ersten Test gegen die Spanier im Franz-Kremer-Stadion spielte der junge Flügelflitzer 45 Minuten auf der linken Außenbahn und ließ sein Potenzial dabei mehrfach aufblitzen.

Außergewöhnliche Qualitäten

Dass Heskey mehr ist als nur ein Freund von Jahmai Simpson-Pusey und der Sohn von Premier-League-Legende Emile Heskey, ist nicht schwer zu erkennen. Obwohl der Offensivmann dieses Jahr seine erste Profisaison absolviert, wusste er im Training der Geißböcke schon mehrfach zu beeindrucken. Mit seiner Unbekümmertheit, seinem Tempo und seiner Qualität im Dribbling sucht der 18-Jährige immer wieder das Eins-gegen-eins und attackiert die Tiefe. Auch wenn er damit aktuell häufig noch scheitert, lässt Heskey sich nicht unterkriegen und probiert es immer weiter. Sein starkes Dribbling ist jedoch bei Weitem nicht seine einzige Qualität. Im Geheimtest am Freitagabend fiel er darüber hinaus mehrfach mit abgefangenen Bällen oder gefährlichen Pässen in die Schnittstellen auf.

Ähnlich wie mit Said El Mala im vergangenen Sommer hat der FC in der kommenden Saison mit Reigan Heskey einen jungen Dribbler, der im Profifußball noch ein ziemlich unbeschriebenes Blatt ist. Nachdem der Plan mit El Mala bislang vollkommen aufgegangen ist, kann sich in dieser Spielzeit mit Heskey ein neuer Kölner zu einem der Shootingstars der Saison aufschwingen. Wie lange er brauchen wird, um sich an die Körperlichkeit und das Tempo der Bundesliga zu gewöhnen, wird die Zeit zeigen. Schon jetzt ist allerdings klar, dass Thomas Kessler mit Heskey einen sehr spannenden Spieler verpflichtet hat, der den Fans des 1. FC Köln in den nächsten Jahren viel Freude bereiten kann. Die 45 Minuten am Freitag gegen Real Sociedad waren eine erste Kostprobe dessen, was in Zukunft noch folgen kann.

Bewerbungsschreiben Manchester City

Bereits mit acht Jahren wechselte Reigan Heskey in den Nachwuchs von Manchester City und durchlief von da an alle Jugendmannschaften der „Skyblues“. Als 16-Jähriger wurde er dann bereits in die U21 befördert und auch Profitrainer Pep Guardiola fiel der flinke Flügelspieler ins Auge. Im September 2025 wurde der Engländer erstmals in der ersten Mannschaft eingesetzt und schaffte zudem in der vergangenen Saison mehrfach den Sprung in den Profikader. Seit der U17 durfte sich Heskey zudem mehrfach bei englischen U-Nationalmannschaften beweisen. Dabei erzielte er in 22 Einsätzen sieben Tore.

Seinem Spielstil mit unter anderem den vielen Dribblings merkt man die Ausbildung im englischen Fußball, bei der noch mehr Wert auf Individualität gelegt wird, an. All das trägt zu seinem hoch spannenden Profil bei. Das ist auch den Verantwortlichen am Geißbockheim nicht entgangen. Nach Tony Woodcock und Jahmai Simpson-Pusey ist Reigan Heskey damit der dritte Engländer im Trikot der Domstädter. Und wenn er sich auch nur ähnlich schnell an das Bundesliga-Niveau anpasst, wie es eben Simpson-Pusey im Winter bei seinem Leihwechsel von den Skyblues in die Domstadt geschafft hat, wird Heskey definitiv einer der Kölner Shootingstars der Saison.


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Neue England-Connection: Jahmai Simpson-Pusey avanciert vom Türsteher zum Türöffner

Reigan Heskey und Jahmai Simpson-Pusey kennen sich schon aus Manchester
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Neue England-Connection: Jahmai Simpson-Pusey avanciert vom Türsteher zum Türöffner

Im vergangenen Winter wechselte Jahmai Simpson-Pusey von Manchester City in die Domstadt. Dort wurde er direkt unverzichtbarer Bestandteil der Abwehr, war vom ersten Spiel an gesetzt. Mit Reigan Heskey hat man kürzlich erneut einen Spieler aus dem City-Nachwuchs verpflichtet. Das steckt hinter der Transfer-Strategie des 1. FC Köln.

Der FC setzt auch in dieser Saison auf ein junges Talent von der Insel. Nach dem erfolgreichen Transfer von Jahmai Simpson-Pusey kommt nun ein Weggefährte des Engländers zum 1. FC Köln. Und das hängt wohl auch mit dem Erfolg von JSP zusammen.

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Wenn man in Aktien investiert und innerhalb von wenigen Monaten eine Wertsteigerung von 50 Prozent erlangt, hat man einen absoluten Volltreffer gelandet. Genau das passierte dem 1. FC Köln mit der Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey. Als Thomas Kessler den 20-Jährigen in der abgelaufenen Wintertransferphase an den Rhein lotste, kannte den Spieler noch kaum einer. Dank starker Eindrücke in der Rückrunde verpflichteten die Kölner „JSP“ für rund sechs Millionen Euro fest und der Marktwert beläuft sich inzwischen auf neun Millionen Euro. Der Engländer zeichnet sich durch eine starke Zweikampfquote sowie eine sehr gute Passqualität aus. Nicht zuletzt aufgrund des langfristigen Ausfalls von Timo Hübers wird Simpson-Pusey möglicherweise auch in der kommenden Spielzeit unverzichtbar im Defensivkonstrukt der Kölner sein. Sollte der 20-Jährige seine Leistungen weiter steigern können und von Verletzungen verschont bleiben, so ist ein gewinnbringender Weiterverkauf so gut wie sicher.

Deal könnte teurer werden als gedacht

Ein lukratives Geschäft für den FC. Und die Kölner sind durch Simpson-Pusey offenbar auf den Geschmack gekommen. Denn mit Reigan Heskey wurde bereits der nächste vielversprechende Absolvent der Manchester-City-Ausbildung unter Vertrag genommen. Der Linksaußen legte in der U18 Premier League beeindruckende Zahlen auf, sammelte 27 Scorer in 26 Partien. „Wir sind brutal froh, dass sich Reigan für uns entschieden hat. Wir waren nicht die einzigen, die ihn gerne da gehabt hätten. Jetzt haben wir ihn.“, freut sich sein neuer Trainer René Wagner. „Ich glaube, er ist auf seiner Position europaweit eins der größten Talente.“ Um dieses Talent unter Vertrag zu nehmen, wurde ein kompliziertes Ablösekonstrukt ausgearbeitet. Wie der vereinsnahe Journalist Simon Bajkowski auf der Plattform X schreibt, beginne die Ablösesumme bei 2,4 Millionen Euro, könne aber bis auf acht Millionen ansteigen.

Des Weiteren soll City eine Weiterverkaufsbeteiligung besitzen, eine Rückkaufoption und ein Vorkaufsrecht. Alles in allem hat Manchester City also sehr viel Einfluss, was die Zukunft des 18-jährigen Top-Talents betrifft. Außerdem könnte der Transfer die Kölner bei entsprechend zu leistenden Zusatzzahlungen teuer zu stehen kommen. Doch dieser Teil des Deals beinhaltet nun einmal den anderen. Den, der eine Verpflichtung von Heskey überhaupt erst möglich gemacht hat. Denn der Transfer des Youngsters ist international wahrgenommen worden. Heskey stand in zahlreichen Notizbüchern. Genauso wie zuvor Simpson-Pusey, auch, wenn dieser eine schwierige Halbserie bei Celtic gespielt hatte. Es ist davon auszugehen, dass das Vertragskonstrukt, das der FC mit ManCity zum Kauf des Innenverteidigers abgeschlossen hat, eine ähnliche Tiefe hat. So könnte „JSP“ vielleicht sogar so etwas wie der Türöffner gewesen sein.

Die Gefahr des englischen Marktes

Möglicherweise eben über diesen Deal hinaus. Denn ein Talent des Kalibers Heskey ist für den 1. FC Köln nicht anders zu bekommen. Schließlich ist der Verein nicht der einzige in der Bundesliga, der vermehrt Spieler im englischen Nachwuchssystem unter die Lupe nimmt. Dadurch steigt der Wettbewerb und somit schlussendlich natürlich auch der Preis. Sind diese Talente erst einmal im Profibereich und auf den Radars der internationalen Schwergewichte angekommen, sehen die Aussichten für die Kölner schlecht aus. Daher muss man aus Vereinssicht ein entscheidendes Risiko eingehen: Der FC muss diese Talente unter Vertrag nehmen, noch bevor sie sich auf der größten Bühne beweisen konnten. Andernfalls sind die Spieler bereits zu teuer und nicht mehr zu bekommen. Damit steigt aber auch die Gefahr, dass ein Spieler floppt. Es ist ein Spiel mit dem Feuer. Wenn es gut geht, winkt am Ende eine enorme Wertsteigerung, wie die Personalie Simpson-Pusey zeigt. Kann der Spieler aber nicht überzeugen und sinkt folgerichtig im Wert, wurden viele Millionen in den Sand gesetzt.

Der 1. FC Köln sollte sich keinesfalls ausschließlich auf den englischen Markt fokussieren. Dieser ist teuer und es mischen zu viele Vereine mit. Zudem ist es nahezu unmöglich, langfristig für Kontinuität im Kader zu sorgen, wenn die Talente den FC nur als Zwischenschritt sehen und sich nach ein bis zwei Saisons wieder verabschieden. Klar ist jedoch auch, dass die Verpflichtung eines Talents wie Reigan Heskey eine Art Statement-Transfer darstellt. Geht die Rechnung auf, winkt auch hier ein finanzieller Gewinn. Wichtig wird es nur sein, für Balance in den Transferentscheidungen zu sorgen und sich nicht abhängig vom englischen Markt zu machen. Denn dort bewegt man sich in finanziellen Gefilden, wo man als FC nicht mitspielen kann.


Hohe Aufmerksamkeit bei Reigan Heskey: Spagat zwischen Vorfreude und Erwartungshaltung

Reigan Heskey spielt jetzt für den 1. FC Köln
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Hohe Aufmerksamkeit bei Reigan Heskey: Spagat zwischen Vorfreude und Erwartungshaltung

Mit Reigan Heskey haben die Kölner ihren dritten Neuzugang perfekt gemacht. Mit dem Engländer werden schon jetzt große Hoffnungen wach beim 1. FC Köln: Reigan Heskey zwischen Vorfreude und Erwartung.

Sportlich erinnert der Youngster schon sehr an Said El Mala, doch er hat das Potenzial, dass es auch einen ähnlichen Hype geben könnte. Zumindest ist die Erwartungshaltung eine große.

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Einen ersten Vorgeschmack auf seine kommenden Jahre in Köln sammelte Reigan Heskey bereits an seinem ersten offiziellen Arbeitstag. Der 18-Jährige saß am Samstag auf der Tribüne des Südstadions und schrieb zahlreiche Autogramme, während der FC das Testspiel gegen Rheinsüd Köln erwartungsgemäß gewann. Nun wird der Offensivspieler schon aufgrund der Prominenz seines Vaters Trubel und hohes Fan-Aufkommen kennen. Um seine Person wird sich der Hype bislang aber in Grenzen gehalten haben – und wohl auch weiterhin sollen. Die sportlichen Parallelen zu Said El Mala sind nicht von der Hand zu weisen. Und gerade bei dem Kölner Shootingstar war der FC bekanntlich bemüht, den Hype möglichst klein zu halten. Aufgrund der Leistungsexplosion und den namhaften Interessenten war das aber wohl ein Ding der Unmöglichkeit. Es wäre zu früh, Heskey eine ähnliche Entwicklung, eine ähnliche Premieren-Saison in Köln zu prophezeien und doch ist schon eine gewisse Erwartungshaltung zu spüren.

>>>Das zeichnet Reigan Heskey aus<<<

„Beste Offensivspieler seines Jahrgangs“

Die wird bei den Kölner Verantwortlichen natürlich gebremst. „Jetzt geht es darum, ihn langsam an den Seniorenfußball zu gewöhnen“, sagte René Wagner am Samstag nach dem Testspiel gegen Rheinsüd. Und seine Worte klangen dann doch ähnlich wie die von Thomas Kessler bei der Vorstellung des Spielers. „Jetzt geht es darum, seine außergewöhnlichen Qualitäten erfolgreich in den Profifußball zu übertragen.“ Die Vorsicht ist kein Wunder, Heskey ist 18 Jahre alt, der Youngster hat bei den Junioren von Manchester City eine gute Ausbildung genossen und schon einige Duftmarken gesetzt, bei den Profis sind die Fußabdrücke aber noch nicht sonderlich tief. Sieben Minuten spielte der Offensivspieler im EFL-Cup gegen Huddersfield, ansonsten gab es zwar Kader-Nominierungen unter Pep Guardiola, aber keine weiteren Einsätze. Nun folgt der Sprung in die Bundesliga – eine Einschätzung, wie Heskey in der neuen Umgebung performen wird, ist schwierig.

Die Vorfreude auf den Spieler können die FC-Bosse dann aber doch nicht verbergen. „Er hat ein brutales Tempo, ist brutal im Eins-gegen-Eins, hat einen super Abschluss. Er ist ein Spieler, der im letzten Drittel den Unterschied machen kann“, sagt Wagner. „Wir sind brutal froh, dass sich Reigan für uns entschieden hat. Wir waren nicht die einzigen, die ihn gerne da gehabt hätten. Jetzt haben wir ihn. Ich glaube, er ist auf seiner Position europaweit eins der größten Talente.“ Auch Kessler betont, dass der Engländer „international zu den besten Offensivspielern seines Jahrgangs“ zähle. „Reigan bringt mit seiner körperlichen Präsenz, seinem hohen Tempo, seiner Flexibilität in der Offensive und seinem ausgeprägten Torriecher hervorragende Voraussetzungen mit“, so der Geschäftsführer weiter. Die Worte der Kölner Verantwortlichen sorgen also für eine gewisse Vorfreude, wecken aber auch eine gewisse Erwartungshaltung.

Ob sich die Zuschauer am Montag beim ersten Training der zweiten Vorbereitungswoche schon einen Eindruck von dem Youngster machen können, ist offen. Es müssen noch die letzten Dokumente unterschrieben werden, bis der Spieler „trainingsberechtigt“ ist.


Backup oder Nachfolger oder Konkurrent? Wie passen Reigan Heskey und Said El Mala beim 1. FC Köln zusammen?

Reigan Heskey von Manchester City
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Backup oder Nachfolger oder Konkurrent? Wie passen Reigan Heskey und Said El Mala beim 1. FC Köln zusammen?

Die Verpflichtung von Reigan Heskey sorgte beim 1. FC Köln für Aufsehen. Ein 18-Jähriger aus der Manchester-City-Akademie, Sohn einer englischen Fußballlegende, auf dem linken Flügel – genau dort, wo Said El Mala zuhause ist. Die Frage liegt nahe: Was ist Heskey beim 1. FC Köln? Backup? Konkurrenz? Oder gar Nachfolger?

Der FC überrascht mit dem Transfer von Reigan Heskey. Möglich hat den Deal wohl eine Reihe von Vereinbarungen mit Manchester City gemacht. Laut übereinstimmenden britischen Medienberichten sollen eine Weiterverkaufsgebühr, eine Rückkaufoption, aber auch ein Matching Right, also ein Vorverkaufsrecht festgeschrieben worden sein. Je nach Entwicklung streichen die Skyblues auch horrende Boni ein. Das alles ist das Talent den Kölnern wert – und das, obwohl der FC mit Said El Mala einen ähnlichen Spielertypen im Kader hat.

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Dynamisch über die Außen, dribbelstark, die ständige Suche nach dem Eins-gegen-Eins, der direkte Weg von den Außen ins Zentrum – was sich anhört, wie eine Beschreibung des 19-jährigen Kölner Shootingstars Said El Mala ist tatsächlich das Profil von Reigan Heskey. Der 18-Jährige überzeugte in den Nachwuchsmannschaften von Manchester City auf der linken Außenbahn – mit Dynamik, mit Physis, mit dem direkten Weg zum Tor. „Direkt“ ist auch das Wort, mit dem sich der 18-Jährige selbst beschreibt. „Wenn ich den Ball kriege, überlege ich nicht viel, sondern handele instinktiv. Ich liebe es, ins Eins-gegen-Eins zu gehen“, sagt der Youngster. „Reigan bringt mit seiner körperlichen Präsenz, seinem hohen Tempo, seiner Flexibilität in der Offensive und seinem ausgeprägten Torriecher hervorragende Voraussetzungen mit“, erklärt Thomas Kessler. Tatsächlich lassen sich Parallelen zu Said El Mala nicht wegdiskutieren – auch, wenn es natürlich gravierende Unterschiede gibt. Vor allem wohl die Erfahrung des Kölner Topstars, der immerhin schon eine Bundesliga-Saison in den Knochen hat – dazu noch eine sehr erfolgreiche mit 13 Toren und fünf Assists. Ein Schritt, den Heskey durchaus noch gehen muss.  

>>>Das zeichnet Reigan Heskey aus<<<

Transferstrategie von Kessler?

Aber wohl auch kann. Zumindest sind die Werte und Daten der vergangenen Spielzeit beeindruckend. Die technische Ausbildung bei Manchester City ist zweifelfrei über jeglichen Zweifel erhaben. „Jetzt geht es darum, seine außergewöhnlichen Qualitäten erfolgreich in den Profifußball zu übertragen“, so Kessler weiter. Der FC verfügt nun also über einen 19- und einen 18-jährigen Linksaußen – beide ähnlich veranlagt. Und bei dem ein oder anderen Fan kommt tatsächlich in den Sozialen Medien die Frage auf, ob Heskey ein Back-up oder vielleicht schon der Nachfolger von El Mala sein kann. Oder anders: Ob die Verpflichtung des Engländers ein Fingerzeig in Richtung Transfer des Kölner Shootingstars darstellen könnte. Dass beim FC durchaus zwei starke Linksaußen erfolgreich auflaufen können, hat die vergangene Spielzeit gezeigt. Dort avancierten Jakub Kaminski und El Mala bekanntlich zu den Topscorern der Mannschaft. Allerdings auch, weil Kaminski gefühlt auf jeder Position eingesetzt wurde und El Mala später eher im Sturmzentrum spielte.

Die kommenden Testspiele könnten schon andeuten, welche Rolle Wagner für den Kölner Youngster sieht. Auf der anderen Seite kann Heskey eben auch andere Positionen spielen, unter anderem auf der rechten Außenbahn, auf der personelle Veränderungen wohl nicht sonderlich überraschen würden. Es ist aber auch nicht davon auszugehen, dass die Neuverpflichtung super schnell einen Platz in der Startelf ergattert. Den Konkurrenzkampf erhöht die Neuverpflichtung aber allemal. Nun wäre es wohl grob fahrlässig, nur mit einem 18-Jährigen zu planen, der zwar als Talent gilt, das aber auf dem höchsten Niveau noch nicht nachgewiesen hat. Wer die Transferpolitik von Thomas Kessler in den vergangenen Monaten verfolgt hat, erkennt ein Muster. Jahmai Simpson-Pusey kam als weitgehend unbekannte Leihgabe, wurde Stammspieler, wurde fest verpflichtet – für fünf statt acht Millionen Euro. Said El Mala selbst kostete den 1. FC Köln einst rund 350.000 Euro, sein Marktwert liegt heute bei 45 Millionen Euro. Kessler kauft früh, günstig – und richtig. Heskey fügt sich nahtlos in dieses Muster ein.

Wer so einen Spieler holt, denkt mittel- bis langfristig

Das könnte aber aber eben auch bedeuten, dass Heskey nicht als kurzfristiger Backup gedacht ist. Wer so einen Spieler holt, denkt mittel- bis langfristig. Und wer mittel- bis langfristig denkt, denkt bei El Mala zwangsläufig auch an einen möglichen Abgang – wenn auch mittelfristig. „Wir haben keine Not, dass wir etwas tun müssen“, ist der El-Mala-Tenor beim Verein. Aber ausgeschlossen ist ein Verkauf eben auch nicht. Bleibt El Mala, hätte René Wagner auf dem linken Flügel zwei interessante Optionen. Heskey könnte sich in Ruhe entwickeln, lernen, gelegentlich Einsatzzeiten sammeln. El Mala wäre der Stammspieler, wenn er denn auf der Außenposition vorgesehen ist. Kommt das 50-Millionen-Angebot für den Youngster, wäre Heskey ganz schnell viel mehr. Simpson-Pusey, der bei Celtic außen vor war, hat gezeigt, wie schnell es gehen kann. Am Ende des Tages hängt Heskeys Rolle stark mit der eigenen Entwicklung, aber auch mit den Zukunftsplänen von Said El Mala zusammen.

Der 18-jährige Engländer ist wohl eher ein Investment in die Zukunft, als ein aktueller Nachfolger des Kölner Shootingstars. Ausgeschlossen ist nichts. Wahrscheinlich haben Thomas Kessler und Co. aber einen Spieler verpflichtet, der dem FC noch viel Freude bereiten wird. Wenn er denn darf.

 


Sohn einer Legende, Talent mit Zukunft: Was Reigan Heskey dem 1. FC Köln bringen könnte

Reigan Heskey von Manchester City
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Sohn einer Legende, Talent mit Zukunft: Was Reigan Heskey dem 1. FC Köln bringen könnte

Reigan Heskey ist einer der spannendsten jungen Offensivspieler Englands. Der 1. FC Köln soll Interesse haben. Was den Sohn von Liverpool-Legende Emile Heskey ausmacht – und warum seine Vertragssituation noch offen ist.

Der 18-jährige Reigan Heskey tritt in die Fußstapfen seines Vaters. Emile Heskey war ein Vollblutstürmer, Zielspieler – Sohn Reigan kommt eher über die Außen, dribbelstark, kompromisslos.

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Der Name Heskey ist wohl einer, der bei vielen Engländern sofort Bilder hervorruft. Der bullige Stürmer, der mehr als 160 Pflichtspieltore erzielte. Emile Heskey, Liverpooler Legende, Nationalspieler, Pokal-Sieger, Europa-Pokalsieger – ein Zielstürmer, kopfballstark, gefährlich in der Box. Heskey erzielte auch Fallrückzieher-Treffer der Marke Ache. 62 Mal lief der Angreifer für die englische Nationalmannschaft auf, war Teil des Teams, das die DFB-Auswahl 5:1 abschoss und lief auf, als es bei der WM die derbe 1:4-Klatsche gegen Deutschland gab. Kein Wunder, dass die Söhne des Angreifers in seine Fußstapfen treten – ebenfalls den Weg der Fußballprofis eingeschlagen haben. Tatsächlich sind Jaden und Reigan Heskey auch Offensivspieler, werden als Stürmer geführt. Sind aber dann ganz anders als der Vater. „Er ist wahrscheinlich ein bisschen trickreicher als ich“, sagte Emile über den jüngeren seiner Söhne – vermutlich heillos untertrieben. Denn während Vater Emile als bulliger Strafraumstürmer seinen Weg machte, ist Reigan eigentlich auf den Außen zu Hause.

Vertragssituation unklar

Sollten die Kölner also den Zuschlag bei dem 18-Jährigen erhalten, würden die Geißböcke alles andere als einen Zielstürmer holen. Wie berichtet sind die Kölner an einer Verpflichtung des Spielers interessiert. Die Vertragssituation scheint ein wenig kompliziert. Tatsächlich ist der Ausbildungsvertrag des Spielers Ende Juni ausgelaufen. Man City hat sich um einen Anschluss-Profivertrag bemüht – lange ohne Erfolg. Ob der mittlerweile unterschrieben ist, ist aber nicht geklärt. Auf der einen Seite wird der Abschluss eines solchen Vertrags vom Verein normalerweise offen kommuniziert, auf der anderen wird Heskey weiterhin als Spieler bei City geführt. Heißt: Dass es keine Vollzugs-Meldung gibt, bedeutet nicht, dass der Spieler den Verein verlassen. In den Sozialen Medien gibt es Hinweise, Heskey habe seinen Kontrakt bis 2030 verlängert. Eine Primärquelle gibt es nicht. Gibt es keinen Vertrag wäre der Offensivspieler ablösefrei zu binden. Dass die Geißböcke den Engländer unter Vertrag nehmen wollen, steht aber außer Frage.

Reigan Heskey ist also nicht der gesuchte Ache-Backup. Der 18-Jährige ist auf der linken Außenbahn zu Hause, kann aber auch hinter den Spitzen spielen, genauso wie auf der rechten Außenbahn. Mit seiner Dynamik, der Suche nach dem Eins-gegen-Eins und dem Drang vom linken Flügel ins Zentrum zu ziehen, erinnert der Youngster zwangsläufig an Said El Mala. Heskey sucht permanent den Weg hinter die letzte Abwehrlinie, attackiert freie Räume und besitzt eine hohe Endgeschwindigkeit. In der vergangenen Saison übertraf der Angreifer seine xGoals-Werte deutlich. Heißt: Heskey erzielte knapp vier Tore mehr, als es die Qualität der Chancen erwarten ließ. Wettbewerbsübergreifend traf der 18-Jährige in der vergangenen Spielzeit 13 Mal, bereitete 16 Tore vor. Zwar kommt der Spieler meist über die Flügel, doch Heskey hat im gegnerischen Strafraum viele Ballkontakte, bringt sich immer wieder in die gefährlichen Räume.

Mit viel Timing und Physis

Und das zahlt sich eben oft aus. Mit einer Körpergröße von 1,85 Metern und seiner kräftigen Statur kommt der Spieler auch über eine gewisse Physis. Heskey ist sich nicht zu schade, zurück zu arbeiten, gewinnt auch in der Defensive wichtige Zweikämpfe. In der Vorwärtsbewegung schätzt er vor allem das schnelle Umschaltspiel. Nach dem Ballgewinn sucht er den direkten Weg Richtung Schlussdrittel, versucht dort hinter die letzte Kette zu kommen. Englische Scouts heben vor allem das Timing seiner Läufe hervor, mit denen sich der Spieler regelmäßig einen Vorteil gegenüber seinen Gegenspielern erarbeitet. Ähnlich zielstrebig ist er eben auch beim Abschluss. Im November 2024 wurde er zur Halbzeit gegen die U21 von Norwich City eingewechselt und war dann innerhalb von 22 Minuten drei Mal erfolgreich.

Doch Heskey hat auch noch Entwicklungsfelder. Vor allem unter höherem Gegnerdruck, so heißt es von englischen Scouts, sollte der 18-Jährige seine Entscheidungsfindung verbessern. Gerade der letzte Pass komme nicht immer an, ihm fehle die Konstanz gegen tief stehende Mannschaften und die Umsetzung seiner körperlichen Vorteile gegen erfahrene Verteidiger sei nicht immer rund. Dennoch scheint der Youngster schon ziemlich perfekt zu den Geißböcken zu passen. Der FC sucht offensichtlich junge Spieler, die Entwicklungspotenzial mitbringen, mehrere Positionen bekleiden können und in einigen Jahren deutlich mehr wert sein könnten als heute. Bei Jahmai Simpson-Pusey hat es bereits geklappt, nun soll es für den nächsten Spieler aus der Man-City-Akademie einen Schritt weiter nach oben gehen. Wenn es nach den FC-Bossen geht, am liebsten am Geißbockheim.