Said El Mala im Interview: „Ich habe auch noch Luft nach oben“

Said El Mala im Interview mit come-on-fc.com
, ,
Startseite » 1. FC Köln said El Mala

Said El Mala im Interview: „Ich habe auch noch Luft nach oben“

Der Kölner Shootingstar blickt auf ein turbulentes Jahr zurück. Mit come-on-fc.com und weiteren Medien spricht der 19-Jährige über sein WG-Leben, seine Karriereträume und den Umgang mit dem Hype um ihn beim 1. FC Köln: Said El Mala im Interview.

Nationalmannschaft, Marktwert-Explosion und Top-Scorer. Seit Sommer hat sich viel verändert beim Kölner Shootingstar. Der 19-Jährige spricht über seine Familie, den Trubel und seine Rolle beim 1. FC Köln: Said El Mala im Interview.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal

img src=“https://vg01.met.vgwort.de/na/df0e4f0f383640d595e8c9c3e157b19c“ width=“1″ height=“1″ alt=““>

Said El Mala im Gespräch mit come-on-fc.com und weiteren Medien

Herr El Mala, der Großteil des Trainingslagers ist rum. Wie hart war die Vorbereitung auf Heidenheim?

Said El Mala: Wenn man nach zehn Tagen Urlaub wieder einsteigt und direkt Gas gibt, ist das schon intensiv. Ich finde, dass wir sehr hart und konzentriert arbeiten. Das Testspiel war auch in Ordnung, jetzt gilt der volle Fokus Heidenheim. Da wollen wir wieder in die Spur finden.

Der Jahreswechsel ist traditionell die Zeit, wo man zurückblickt. Wie haben Sie die vergangenen sechs Monate erlebt?

Said El Mala: Es ist extrem viel passiert in meinem Leben. Im Urlaub hatte ich Zeit, mal alles zu reflektieren. Erst dort habe ich realisiert, was in den letzten Monaten bei mir los war. Ich muss sagen, das fühlt sich alles sehr gut an und ich genieße diese Zeit sehr.

„Es ist eine Auszeichnung für mich“

Müssen Sie sich angesichts Ihrer rasanten Entwicklung ab und zu kneifen?

El Mala: Ich würde nicht sagen, dass ich mich wie in einem Film fühle, aber ich weiß schon, dass das nicht alles normal ist für einen jungen Spieler, der aus der 3. Liga kam.

Vor allem vor dem Hintergrund, dass Sie vor nicht allzu langer Zeit beinah mit dem Fußball aufgehört hätten?

El Mala: Über dieses Thema lache ich sehr oft mit meinem Bruder – weil mittlerweile alles so anders gekommen ist. Dass alles doch noch diese Wendung genommen hat, ist einfach richtig cool. Nicht nur ich, wie beide genießen das sehr.

Inzwischen haben Sie Ihren Marktwert auf 40 Millionen Euro hochgeschraubt. Was macht die Zahl mit Ihnen?

El Mala: Es ist eine Auszeichnung für mich, dass ich so hoch bewertet werde. Ich muss aber dazu sagen, dass dies ohne meine Mitspieler nicht möglich gewesen wäre. Das ist aber nur eine Momentaufnahme. Ich bin ehrgeizig: Mein Ziel ist es weiterzumachen und noch besser zu werden.

Said El Mala mit Tom Krauß auf dem Trainingsgelände in La Nucia
Said El Mala mit Tom Krauß auf dem Trainingsgelände in La Nucia (Foto: come-on-fc.com)
Wie gehen Sie und Ihre Familie mit dem Trubel um Ihre Person um?

El Mala: Auch für meine Eltern ist alles neu. Sie sind immer noch nervös, wenn mich Leute auf der Straße ansprechen. Ich merke aber, dass sie sehr stolz auf mich sind. Sie haben mir früh mitgegeben, dass ich für meine Träume hart arbeiten muss, das war schon so in der Jugend bei Gladbach. Sie geben mir viel auf dem Weg mit. Zum Beispiel, dass ich ruhig und demütig bleiben und das Drumherum ausblenden soll. Gerade ist vieles extrem, vor allem im Vergleich zu früher, aber dafür habe ich meinen Bruder, meine Familie und die Mannschaft, die mir allesamt zur Seite stehen.

Wird Ihnen der Hype auch manchmal zu viel?

El Mala: Nein, mich nervt das ganz und gar nicht. Ich freue mich eher über die Aufmerksamkeit. Ich genieße es, wenn Leute zu mir kommen und ein Foto mit mir machen wollen. Ich bin der Letzte, der so etwas ablehnen würde. Das ist etwas Schönes und sicher nicht selbstverständlich.

„Ich war immer schon ein selbstbewusster Typ“

Welche Eigenschaften haben Sie von Ihrer Mutter und welche von Ihrem Vater?

El Mala: Von meiner Mama habe ich auf jeden Fall meine Hilfsbereitschaft. Von meinem Vater habe ich eher die Coolness und die trockene Art.

Und woher kommt Ihre selbstbewusste Art?

El Mala: Ich war immer schon ein selbstbewusster Typ, auch abseits des Platzes. Das hat sich dann mit der Zeit auf den Fußball übertragen. Wenn man gute Leistungen bringt, Tore schießt und Vorlagen gibt, kommt das von alleine. Und wenn man dann auch noch Leute in seinem Umfeld und in der Mannschaft hat, die einen pushen, dann zieht man da sehr viel für sich raus.

Wie sind mittlerweile Ihre Ansprüche nach so einem starken Halbjahr?

El Mala: Ich will einfach da weitermachen, wo ich aufgehört habe. Ich habe auch noch Luft nach oben, denn nicht all meine Spiele waren gut. Ich muss noch mehr Konstanz in meine Leistungen reinbringen, um der Mannschaft dauerhaft zu helfen. Ich möchte natürlich wie alle anderen auch am liebsten immer von Anfang an spielen, die Joker-Rolle ist aber auch okay. Denn ich habe den Eindruck, dass ich meinen Job von der Bank auch sehr gut mache.

Wann haben Sie nach Ihrem Wechsel aus der 3. Liga gespürt, dass Sie auch in der Bundesliga mithalten können?

El Mala: Es hat mir geholfen, dass ich nach einer starken Saison mit Viktoria mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein zum FC kam. Ich wollte von Anfang an alles geben, um mir den Traum von der Bundesliga zu erfüllen. Mein Motto am Anfang war: kicken, Spaß haben und alles geben. Ich habe dann aber sehr schnell gemerkt, dass ich das kann und noch mehr geht.

Hatten Sie keinen Respekt vor den großen Namen?

El Mala: Respekt natürlich schon, aber ich habe einfach den Kopf ausgeschaltet und Spaß an dem gehabt, was ich seit meiner Kindheit liebe. Denn man muss als junger Spieler eine gewisse Frechheit und Unbekümmertheit haben, sonst überlebt man in der Bundesliga nicht. Die hatte ich auch schon in der 3. Liga, da hatte ich auch vor keinem Gegenspieler Angst.

Lukas Podolski hat kürzlich gesagt: „Er ist wie ich ein Straßenfußballer“. Stimmen Sie dem zu?

El Mala: Ich höre den Vergleich mit Poldi oft. Ich habe ehrlich gesagt nicht so viel von ihm gesehen, ganz einfach, weil ich damals noch zu klein war. Ich weiß aber, dass er hier eine absolute Legende ist. Ich habe ihn schon einmal getroffen, wir haben uns kurz ausgetauscht. Dass ich ein Straßenfußballer bin, der sich auf dem Platz auf seine Instinkte verlässt, würde ich auch sagen.

„Ich konnte es erstmal gar nicht glauben“

Im Oktober wurden sie erstmals zur Nationalmannschaft eingeladen. Was war das für ein Gefühl?

El Mala: Ich konnte es erstmal gar nicht glauben, als der Anruf von Julian Nagelsmann kam. Ich bin zunächst gar nicht dran gegangen, weil es eine unbekannte Nummer war. Als ich dann das Profilbild des Bundestrainers bei WhatsApp gesehen habe, habe ich zu meinem Bruder gesagt: ‚Malek, ich glaube, meine Vermutung wird wahr.‘ Es war ein krasses Gefühl, den Bundestrainer zurückzurufen, ich war total aufgeregt. Im Gegensatz zu meinem Bruder, der ist total ruhig geblieben. Als ich nach dem Telefonat aufgelegt habe, habe ich es dann sofort meinen Eltern erzählt.

Wie steht es um Ihren WM-Traum?

El Mala: An erster Stelle steht, mit dem FC wieder in die Spur zu finden und Spiele zu gewinnen. Darauf liegt aktuell mein Fokus. Wir wollen die Klasse halten und dafür werde ich alles geben. Von der WM bin ich noch weit entfernt. Ich wurde zwar eingeladen, bin aber noch nicht zum Einsatz gekommen. Ich muss erstmal konstant meine Leistungen bringen und wenn ich dann nochmal eingeladen werde, auch beim DFB-Team überzeugen. Dann wird man sehen, was passiert.

Wo sehen Sie noch Entwicklungspotenzial bei sich?

El Mala: Bei der Defensivarbeit muss ich definitiv noch zulegen und noch konstanter über 90 Minuten werden.

Ihr Bruder ist ein Orakel, er hat das Tor gegen Hoffenheim auf die Minute genau vorhergesagt. Wie sieht seine WM-Prognose für Sie aus?

El Mala: Es gibt keine, die WM ist zwischen uns beiden überhaupt kein Thema. Wir haben noch kein Wort darüber geredet.

Apropos Malek: Sie sind mittlerweile einen Schritt weiter als Ihr Bruder. Wirkt sich das auf Ihr Verhältnis aus?

El Mala: Nein, das spielt keine Rolle zwischen uns. Er gönnt mir alles von Herzen. Wenn er in meiner Situation wäre, würde ich das genauso tun. Wir leben in einer WG zusammen und sehen uns jeden Tag. Wir glauben gegenseitig an uns und unterstützen uns bedingungslos.

Was fehlt ihm noch für den großen Durchbruch?

El Mala: Ich kann versprechen, dass er eines Tages auch da hinkommt, wo ich gerade bin. Er hat Qualitäten, die es so nicht oft gibt. Er hatte leider zuletzt einige Rückschläge durch Verletzungen, die er jetzt erstmal verarbeiten muss. Er braucht noch ein bisschen Zeit, aber ich glaube, dass er beim FC bestens aufgehoben ist, um den nächsten Schritt zu gehen. Er hat in der Reha viel gearbeitet und ich bin mir sicher, dass er wieder Vollgas geben wird, wenn er bald wieder auf dem Platz steht.

Wie sieht die Aufgabenverteilung in der El-Mala-WG aus?

El Mala:  Wir haben da einen guten Weg für uns gefunden. Wenn ich zum Beispiel die Waschmaschine anmache, räumt Malek sie aus. Wenn ich staubsauge, macht er es beim nächsten Mal. Es ist ein Geben und Nehmen.

„Ich habe eine starke Bindung zur Stadt und zum FC entwickelt“

Sie sind zwar kein gebürtiger Kölner, aber was bedeutet Ihnen der FC?

El Mala: Ich habe eine starke Bindung zur Stadt und zum FC entwickelt. Köln lebt vom Fußball. Die Menschen sind positiv verrückt, wenn es um den Verein geht. Es ist immer geil, vor den eigenen Fans zu spielen und 50.000 im Rücken zu haben. Ein Gefühl, das man nicht beschreiben kann. Ich spüre das Vertrauen des Vereins und den Fans. Das gibt mir ein sehr gutes Gefühl. Ich hoffe, dass es so weitergeht.

Welche Träume haben Sie in Ihrer Karriere?

El Mala: Ich will so viel erreichen, wie es nur geht. Ich will mir am Ende der Karriere nicht vorwerfen, dass ich nicht alles herausgeholt habe. Ich bin sicher: Wenn ich dranbleibe, dann werden sich meine Ziele und Wünsche erfüllen.


Said El Mala zwischen Stammspieler und Teilzeitjuwel beim 1. FC Köln – wieviel Konstanz braucht ein Talent?

Lukas Kwasniok wechselt den entkräfteten Said El Mala aus
, ,
Startseite » 1. FC Köln said El Mala

Said El Mala zwischen Stammspieler und Teilzeitjuwel beim 1. FC Köln – wieviel Konstanz braucht ein Talent?

Said El Mala ist trotz der aktuellen Negativtendenz beim FC weiter ein heißes Thema am Rhein. Der Offensivspieler vereint Tempo, Technik und Unbekümmertheit – Eigenschaften, die im modernen Profifußball rar und dementsprechend begehrt sind. Auch beim 1. FC Köln: Wieviel Sicherheit braucht Said El Mala?

Während sein großes Potenzial unbestritten ist, wird der aktuelle Umgang des 1. FC Köln und von Trainer Lukas Kwasniok mit dem Top-Talent in den Sozialen Medien von den Fans zunehmend hinterfragt. Zwischen behutsamem Aufbau, dem Leistungsprinzip und (dadurch) begrenzter Spielzeit entsteht ein riskantes Spannungsfeld. Für einen jungen Spieler wie El Mala und auch den Verein birgt genau das Risiken beim 1. FC Köln: Wieviel Sicherheit braucht Said El Mala?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal.


Said El Mala gehört mit seinen gerade einmal 19 Jahren bereits jetzt zu den Leistungsträgern beim 1. FC Köln. Mit sechs Toren und drei Vorlagen ist der linke Flügelspieler der beste Scorer im Team der Geißböcke, obwohl er in der laufenden Bundesligasaison gerade einmal die Hälfte der möglichen Spielminuten auf dem Rasen stand. FC-Coach Lukas Kwasniok betonte in den vergangenen Wochen bereits mehrfach, seinen Schützling behutsam aufbauen und vor zunehmendem Druck abschotten zu wollen. Im Derby gegen Borussia Mönchengladbach beispielsweise stand El Mala zwar in der Startelf, wurde allerdings zur Halbzeit ausgewechselt, da er nach Ansicht seines Trainers keine gute Leistung im Defensivverhalten gegen den Ball zeigte.

Zwischen Stammspieler und Teilzeitjuwel

Um den Youngster hat sich längst ein großer Medienhype aufgebaut, sowohl im In- und Ausland haben internationale Topclubs das Kölner Juwel längst auf dem Zettel. Dennoch will der Trainer seinem mit 40 Millionen Euro laut transfermarkt.de mit Abstand wertvollstem Spieler keinen Sonder- bzw. Ausnahmestatus geben – was naturgemäß auch Risiken mit sich bringt. Mit dem aktuellen Umgang darf man sich als Köln-Anhänger und auch als Spieler selbst durchaus die Frage nach einer klaren Rolle stellen. Als junger Akteur braucht gerade El Mala regelmäßige Einsätze und strukturierte Einsatzzeiten, um sich sowohl taktisch als auch physisch und mental weiterzuentwickeln.

Ein Kritikpunkt in den Sozialen Medien: In seiner aktuellen Situation fehle es an Klar- und Sicherheit, um sich voll auf das jeweils kommende Spiel fokussieren zu können. Auch wenn die Auswechslung gegen Borussia Mönchengladbach berechtigt gewesen sein mag, El Mala hat bereits gezeigt, dass er auch in wichtigen Spielen von Beginn an liefern kann. Gegen die Fohlen war der Youngster zudem nicht der einzige schwache Akteur auf Seiten der Kölner. Ohne einen geregelten Spielrhythmus läuft man in Köln Gefahr, sein Top-Talent in seiner Entwicklung zu hemmen. Wie mehrfach betont, will Coach Kwasniok El Mala vor überzogenem Medieninteresse schützen. Mit pauschalen Appellen lässt sich ein gerade in Köln dynamisches Umfeld aber nicht wirklich kontrollieren.

Risiko durch unklare Erwartungshaltung

Durch wochenlange Transfergerüchte mit nahezu allen deutschen und englischen wie spanischen Topclubs kann ein Leistungsdruck entstehen, der nicht nur bei El Mala selbst, sondern im schlimmsten Fall auch beim ganzen Team zu Ablenkung und Fokusverlust führt. Ohne professionelle Begleitung sind an einem solchen Druck schon mehrfach hochgepriesene Top-Talente gescheitert auf dem Weg zu einem Weltklassespieler. In besagtem Derby gegen die Borussia vom Niederrhein dufte der U21-Nationalspieler von Beginn an auflaufen, weil er zuvor laut Coach Kwasniok „geliefert hat“. In anderen Spielen, wie beispielsweise gegen Eintracht Frankfurt oder zuletzt gegen den 1. FC Union Berlin hingegen, kam er nur von der Bank. Der Kölner Trainer entscheidet immer wieder situativ über Leistung und Aufstellung, was je nach Gegner auch sinnvoll sein kann.

Trotz des geltenden Leistungsprinzips wünscht man sich als FC-Fan für das wohl größtes Talent seit vielen Jahren eine klare und langfristige Perspektive. Was wird von El Mala gegen welchen Gegner erwartet? Welche Entwicklungsschritte wollen die Verantwortlichen bei ihm sehen? Diese Fragen zu beantworten und mögliche nächste Schritte zu definieren ist ein wichtiger Schritt auf der gerade erst bestiegenen Karriereleiter eines Spielers, der in der letzten Saison noch in der 3. Liga gespielt hat. Ein uneinheitliches Rollenbild kann im schlimmsten Fall nämlich für Verunsicherung und Selbstzweifel sorgen, anstatt gegenseitiges Vertrauen zu schaffen.

Klare Kommunikation der Rolle

Said El Mala ist für den 1. FC Köln in der aktuell schwierigen sportlichen Phase sowohl Leistungs- als auch Hoffnungsträger, das belegen allein die Zahlen. Die Balance zwischen Schutz und Herausforderung ist für die Verantwortlichen um Coach Kwasniok zwar sicher schwierig, dennoch aber essenziell für das neue Jahr. Spielzeit, Rolle und Erwartungen müssen klar und offen kommuniziert werden, ansonsten könnte bei Topscorer El Mala womöglich schon bald ein Leistungsabfall drohen. Auch den Rest des Teams könnte ein solcher Nebenschauplatz verunsichern und dafür sorgen, dass auch das neue Jahr erst einmal kein Ende für den derzeitigen Negativtrend bedeutet.

Für den 1. FC Köln geht es deshalb nicht nur darum, den Spieler El Mala zu bewahren, sondern ihn gezielt zu fordern und so zu fördern. Die kommenden Monate werden zeigen, ob es gelingt, die Balance zwischen Entwicklung und Verantwortung zu finden – oder ob aus einem außergewöhnlichen Talent in einer entscheidenden Phase seiner noch jungen Karriere nur ein weiteres Talent wird, das nie sein volles Potenzial ausschöpfen konnte.

Christian Keller spricht über den Transfer von Said El Mala: „Said wird noch besser werden“

Christian Keller vom 1. FC Köln
,
Startseite » 1. FC Köln said El Mala

Christian Keller spricht über den Transfer von Said El Mala: „Said wird noch besser werden“

Ein wirklich glückliches Händchen bewies Christian Keller bei seinen Transfers eher selten. Die Verpflichtung von Said El Mala erweist sich aber als sportlicher und wirtschaftlicher Erfolg für den 1. FC Köln: Das sagt Christian Keller zum Deal von Said El Mala.

Schon vor wenigen Monaten prophezeite Christian Keller, dass der Youngster zu einem der teuersten Transfers der Kölner Vereinsgeschichte führen könnte. Die Worte scheinen sich nun zu bewahrheiten. Der 19-Jährige ist jetzt schon der wertvollste Spieler in er Geschichte des 1. FC Köln: Das sagt Christian Keller zum Deal von Said El Mala.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal.


Das Thema Transfers ist sicher keins, das bei vielen Kölner Fans positive Erinnerung an Christian Keller hervorruft. Acht Monate nach dem Aus des ehemaligen Sportchefs haben sich die Kölner von vielen dieser Fehleinkäufe getrennt. Als positive Beispiele für Kellers Transferpolitik dienten bislang Spieler wie Denis Huseinbasic und Eric Martel. Der eine wurde für gerade einmal 50.000 Euro ans Geißbockheim gelotst und ist mittlerweile laut transfermarkt.de drei Millionen Euro wert, der andere wird von anderen Bundesligisten umworben, ist beim FC absolute Stammkraft und denkt gerade über seine Zukunft nach. Doch mit der Verpflichtung von Said El Mala ist Keller 2024 dann doch ein großer Coup gelungen, der dem FC sportlich und wirtschaftlich enorm weiterhilft.

„Er wird noch etwas Zeit brauchen“

El Mala wurde damals unter Vertrag genommen, direkt an die Viktoria zurück verliehen, da der FC keine Spieler registrieren durfte. Schon vor einigen Monaten hatte Keller geahnt, dass der Kölner Shootingstar wohl einst eine gehörige Summe in die FC-Kassen spülen würde. Das scheint sich zu bewahrheiten. transfermarkt.de schätzt den Marktwert des 19-Jährigen mittlerweile auf 40 Millionen Euro ein. Für deutlich mehr könnte es im kommenden Sommer zum Abschied des Juwels kommen. El Mala ist aktuell der wertvollste FC-Spieler der Vereinshistorie. Keller hatte also den richtigen Riecher. „Im Februar 2024 hat mich ein guter Freund angerufen und darauf hingewiesen, dass bei der Viktoria gerade ein junger Spieler eingewechselt wurde, den ich mir unbedingt so schnell wie möglich selbst anschauen müsse“, sagte Keller nun im Interview dem „Express„.

Keller habe sich daraufhin ein Video des Youngsters von dem Spiel angesehen und umgehend alles für eine Verpflichtung in die Wege geleitet. „Das enorme Potenzial von Said und seine Straßenfußballer-Art hatten mich direkt begeistert“, sagt Keller. Und der Ex-Geschäftsführer erwartet von dem Youngster noch mehr. „Er kann sein Spiel in allen Bereichen noch verbessern, allen voran auch gegen den Ball. Die FC-Fans können sich also freuen: Said wird noch besser werden.“ Und damit auch noch wertvoller. Denn längst ist es mehr als wahrscheinlich, dass der 19-Jährige seinen bis 2030 datierten Vertrag nicht erfüllen wird. El Mala wird von halb Europa umworben, die Spitzenclubs geben sich mit ihrem Interesse im Grunde die Klinke in die Hand. Ein Wechsel im kommenden Sommer ist durchaus möglich.

Doch Keller baut nicht nur große Stücke auf Said El Mala. Bruder Malek solle man ebenfalls nicht außer Acht lassen. „Er wird noch etwas Zeit brauchen, um sich körperlich auf Profiniveau zu entwickeln. Doch auch er hat hochinteressante Anlagen“, so Keller, der offensichtlich bei den El Malas einen guten Riecher hat.   

Winterwechsel für Said El Mala kein Thema – DFB gibt aber angeblich Empfehlung für Sommer ab

Said El Mala nach seinem Tor für den 1. FC Köln gegen den HSV
,
Startseite » 1. FC Köln said El Mala

Winterwechsel für Said El Mala kein Thema – DFB gibt aber angeblich Empfehlung für Sommer ab

Aktuell tankt Said El Mala Kräfte für ein möglicherweise spannendes Jahr 2026. Zahlreiche Spitzenclubs locken mit der Königsklasse, die WM ist ebenfalls eine Option. Nun soll es auch eine Zukunftsempfehlung von hoher Stelle geben für den Stürmer des 1. FC Köln: DFB gibt offenbar Empfehlung für Said El Mala ab.

Dass Said El Mala über viel Potenzial verfügt, hat sich bereits in der 3. Liga angekündigt. Dass der Offensivspieler aber so durchstarten würde, war wohl nicht abzusehen. Und im kommenden Jahr könnte es sogar noch rasanter werden für den Youngster des 1. FC Köln: DFB gibt angeblich Empfehlung für Said El Mala ab.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal.


Aktuell verbringt Said El Mala die Tage in Doha. Zuletzt postete der Offensivspieler bei Instagram ein Bild vom Strand der katarischen Hauptstadt. Kraft sammeln, dürfte das Motto lauten. Denn in wenigen Tagen geht es für den Youngster beim 1. FC Köln wieder los. El Mala startet in ein für ihn möglicherweise besonders aufregendes Jahr. War die Entwicklung seit seinem Wechsel zum FC schon exorbitant, sie könnte sich 2026 noch einmal überschlagen. Seit Herbst mehren sich die Spekulationen um die Spitzenclubs, die reihenweise Schlange stehen, um den Shootingstar zu verpflichten. Hier beobachtet Manchester City den Youngster, dort hat Tottenham bereits ein Angebot vorgelegt, da sind es die Bayern, die die Fühler nach dem 19-Jährigen ausstrecken.

Wunsch des DFB?

Einen Wechsel im Winter wird es laut Spieler und FC-Verantwortlichen nicht geben. Wie es im Sommer weitergeht, scheint derweil offen. Neben einem möglichen Vereinswechsel zu einem internationalen Schwergewicht hofft der Offensivspieler aber noch auf ein ganz anderes Highlight. El Mala würde wohl zu gerne mit der DFB-Elf Richtung Weltmeisterschaft in den USA, in Mexiko und in Kanada aufbrechen. Es könnte also ein wirklich spannendes Jahr für den gebürtigen Krefelder werden. Wenn die Entwicklung denn so weitergeht. Julian Nagelsmann hatte dem Kölner Youngster eine Bedingung für eine weitere Berufung bekanntlich mit auf den Weg gegeben. El Mala solle uneingeschränkter Stammspieler bei den Geißböcken sein. Eine Voraussetzung, die er eigentlich schaffen könnte.

Wie nun die „Sport Bild“ berichtet, hat man dem Youngster von Seiten des DFBs neben einer Bedingung auch einen Wunsch mit auf den Weg gegeben. Laut dem Fachmagazin würde „man es im Sinne seiner Karriere gerne sehen“, wenn El Mala im Sommer dann den nächsten Schritt ginge, den aber in Deutschland. Und da der Marktwert des Spielers bereits auf 40 Millionen Euro geschätzt wird, eine Schmerzgrenze der Geißböcke noch einmal deutlich höher liegen dürfte, kommen da wohl nur die Bayern in Frage. Doch das ist Zukunftsmusik. „Said fühlt sich total wohl in Köln. Im Moment geht es für ihn nur darum, den negativen Trend der vergangenen Wochen im neuen Jahr sofort zu beenden und sich mit der Mannschaft zu stabilisieren“, sagte Berater Martin Camona der „Sport Bild“. „Ein Wechsel ist für Said im Moment kein Thema.“

Wolfgang Overath glaubt an Kölner Shootingstar Said El Mala: „Zu jung gibt es nicht“

Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt sein Tor
,
Startseite » 1. FC Köln said El Mala

Wolfgang Overath glaubt an Kölner Shootingstar Said El Mala: „Zu jung gibt es nicht“

Der eine ist eine der größten Legenden des Clubs, der andere könnte den höchsten Transfererlös erzielen in der Geschichte des 1. FC Köln: Wolfgang Overath schwärmt von Said El Mala.

Rein fußballerisch trennen die beiden Welten. Doch Said El Mala hat zurzeit ebenfalls die Chance, sich in die Kölner Geschichtsbücher zu schreiben. Wenn auch ganz anders als ein anderes Kölner Idol. Und das fand gerade lobende Worte für den Shootingstar des 1. FC Köln: Wolfgang Overath schwärmt von Said El Mala.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Vor der Saison noch als mögliches Talent gefeiert, mittlerweile auf dem Weg zur Kölner Lebensversicherung. Said El Mala ist beim FC dieser Tage das Maß aller Dinge. Der Offensivspieler hat die meisten Kölner Tore erzielt, gibt die meisten Torschüsse der Geißböcke ab, gehört zu den dribbelstärksten Spielern der Liga. Kein Wunder also, dass ein Hype um El Mala entstanden ist. Der Kölner Shootingstar wird von zahlreichen Clubs umworben. Darunter eben auch internationale Top-Vereine aus Spanien, England und natürlich auch Deutschland. Und so wird auch Julian Nagelsmann bei seinen WM-Überlegungen nicht ohne Weiteres an dem Offensivspieler vorbeikommen. Der Bundestrainer hatte den 19-Jährigen bekanntlich bereits in den Kader berufen, einen Einsatz gab es noch nicht.

„Zu jung gibt es nicht“

Im Gegenteil, Nagelsmann gab dem FC-Profi noch Hausaufgaben mit auf den Weg. El Mala müsse uneingeschränkter Stammspieler sein. Grundsätzlich gibt es unterschiedliche Ansichten, ob der Youngster nicht zu früh für die A-Mannschaft berufen wurde. Zur WM äußerte sich nun in der österreichischen „Kronen-Zeitung“ auch Wolfgang Overath. „Unsere Mannschaft muss sich nicht verstecken. Musiala und Wirtz – wenn die Beiden dabei sind, dann wird das Ganze noch mal um ein ganzes Stück vom Niveau angehoben. Dazu rücken noch ganz junge nach. Zum Beispiel unser Kölner El Mala“, sagte der ehemalige Nationalspieler. „Mit was für einer Dynamik der den Ball vor sich führt, der stolpert nicht, zieht nach innen noch einmal, holt aus und und haut die Dinger dann rein. Wenn er vernünftig im Kopf bleibt, hat er eine Chance, ein besonderer Spieler zu werden.“

Die Diskussion um das Alter der vermeintlich „zu jungen“ Nationalspieler teilt Overath indes nicht. „Zu jung gibt es nicht: Ich war auch mit 19 schon in der Nationalmannschaft. Wie Beckenbauer auch“, sagt die FC-Legende und hat dann doch kleinere Bedenken. „Hoffentlich übersteht er dann die ganze Euphorie, die zur Zeit um ihn herrscht.“ Daran hat der Kölner Youngster natürlich auch seinen Anteil. Immerhin ist er der beste Scorer der Geißböcke. Die Frage ist natürlich, wie lange noch. Ein Wechsel im Winter haben Verein und Spieler bislang ausgeschlossen. Doch es wird sicherlich das ein oder andere unmoralische Angebot geben.   



Said El Mala als Joker? Zurück zur alten Marschroute, aber die Probleme bleiben die gleichen beim 1. FC Köln

Lukas Kwasniok mit Denis Huseinbasic und Said El Mala
, ,
Startseite » 1. FC Köln said El Mala

Said El Mala als Joker? Zurück zur alten Marschroute, aber die Probleme bleiben die gleichen beim 1. FC Köln

Etwas überraschend war die Aufstellung der Kölner gegen Union Berlin am Samstagnachmittag schon. Lukas Kwasniok entschied sich gegen seinen Topscorer in der Startelf, wollte zunächst wie schon zu Beginn der Saison Abarbeiten. Erst schien der Plan auch aufzugehen beim 1. FC Köln: Es gibt wieder Diskussionen um die Rolle von Said El Mala.

Die 0:1-Niederlage gegen Union Berlin dämpfte die vorweihnachtliche Stimmung im Stadion schon sehr. Gegen die Mannschaft von Ex-Trainer Steffen Baumgart wollte der FC wieder punkten und sich mit einem guten Gefühl in die Winterpause verabschieden. Coach Lukas Kwasniok versuchte, wie zu Beginn der Saison durch ein Abarbeiten und frische Einwechselspieler zu bestehen mit dem 1. FC Köln: Es gibt wieder Diskussionen um die Rolle von Said El Mala.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Eine gute Viertelstunde schien der Plan von Lukas Kwasniok aufzugehen. Gegen Union Berlin startete der FC druckvoll, körperbetont und vor allem dominant. So kamen die Geißböcke in der Anfangsphase gegen die Eisernen auf einen Ballbesitz von 80 Prozent, hatten bereits zwei Mal den freien Torabschluss gesucht und 60 Prozent der Zweikämpfe für sich entschieden. Union wirkte dagegen fahrig, hatte zu diesem Zeitpunkt im Schnitt nur etwas mehr als jeden zweiten Pass zum Mitspieler gebracht. Der Beginn war also durchaus verheißungsvoll. Und dennoch war es durchaus überraschend, dass Said El Mala den Beginn des Spiels von der Bank aus beobachten sollte. Lukas Kwasniok hatte den Shootingstar zunächst nicht aufgestellt, dafür agierte Jakub Kaminski mal wieder in vorderster Front.

Zurück zur alten Marschroute

Eine durchaus überraschende Maßnahme. Denn El Mala war in den vergangenen Wochen eine Art Lebensversicherung der Kölner. Mit sechs Toren und drei Vorlagen hatte der 19-Jährige maßgeblichen Anteil an einigen Punkten, war mitunter Spiel entscheidend. Nicht umsonst bekam er bereits hier und da den Beinamen „Kölner Lebensversicherung“ verpasst. Und dennoch war die Rück-Beorderung von Kaminski in die Offensive offenbar eine sehr gute Maßnahme. Der Pole war sofort wieder Aktivposten und erinnerte an die starken Auftritte zu Saisonbeginn, die dem 23-Jährigen immerhin ebenfalls fünf Tore und einen Assist eingebracht hatten. Kwasniok hatte bereits auf der Pressekonferenz am Donnerstag angedeutet, dass er in Sachen Aufstellung wieder ein wenig „Back to the roots“ wolle. Eben zu den Formationen, die in der Anfangsphase Punkte beschert hatten.

Und so erklärte Kwasniok auch später die Maßnahme, El Mala erst einmal auf die Bank zu setzen. „Wir haben unsere beste Phase in dieser Saison gehabt, als wir uns einfach darauf fokussiert haben gegen Mannschaften so zu spielen, dass wir abarbeiten“, erklärte der Coach. „Dass wir Spieler aufs Feld bekommen, die in der Lage sind, in allererster Linie die – auf gut Deutsch gesagt – „Drecksarbeit“ zu verrichten, um dann hinten raus eben noch ein paar Künstler mehr auf dem Feld zu haben, die dann die Spiele für uns entscheiden.“ Eine Maßnahme, die gerade zu Saisonbeginn regelmäßig aufging. Immerhin kommen die Kölner auf 15 Torbeteiligungen durch eingewechselte Spieler in dieser Saison, sieben davon erzielten die Joker selbst.

Der FC erzeugt kaum Torgefahr

Wiederum sechs Torbeteiligungen erzielte Said El Mala als Joker. Es scheiden sich aber die Geister, ob der Kölner Youngster effektiver von der Bank oder von Beginn an ist. Kaminski belebte die Kölner Offensive sichtbar, war ein Aktivposten. Allerdings auch gegen eine erschreckend schwach aufspielende Berliner Mannschaft. Und die Kölner Offensivbemühungen nahmen nach dem vielversprechenden Beginn von Minute zu Minute ab, kamen in der zweiten Halbzeit nahezu komplett zum Erliegen. Auch Kaminski baute sichtbar ab, wurde in der Schlussphase zum ersten Mal in dieser Saison ausgewechselt. Dagegen witterte das Team von Steffen Baumgart im zweiten Abschnitt seine Chance und nutzte sie nach der berechtigten aber unnötigen Roten Karte und wieder einmal nach einer Standardsituation.

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Kölner trotz einem gefühlten Chancenplus in Halbzeit eins auf einen xGoals-Wert von 0,5 kamen – die Qualität der Chancen insgesamt also noch nicht einmal einen Treffer hätte annähernd erwarten lassen, ganz anders als die 1,5 der Berliner. Wie gehabt zeigte sich einmal mehr, dass die Kölner große Probleme haben, ein Spiel selbst zu gestalten, sich Möglichkeiten zu erspielen.


Immer wieder über die linke Seite: Wie abhängig ist der 1. FC Köln von Said El Mala?

Said El Mala jubelt nach seinem Treffer gegen St. Pauli
,
Startseite » 1. FC Köln said El Mala

Immer wieder über die linke Seite: Wie abhängig ist der 1. FC Köln von Said El Mala?

Mit sechs Treffern und drei Vorlagen ist der Youngster aktuell Kölner Topscorer. Das liegt allerdings auch an der veränderten Ausrichtung der Mannschaft. Denn bevor der 19-Jährige zu vielen Einsatzminuten kam, stachen auch andere Kölner Akteure hervor: Wie abhängig ist der 1. FC Köln von Said El Mala?

Aktuell läuft beim FC in der Offensive viel über das Kölner Talent. Doch auch Jakub Kaminski war neben anderen Akteuren über links in dieser Saison bereits ein wichtiger Faktor. Und gerade über diese Seite wird viel Offensivarbeit geleistet beim FC. Wie abhängig ist der 1. FC Köln von Said El Mala?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Nachdem die Kölner Verantwortlichen zu Saisonbeginn ein wenig auf die Hype-Bremse um Themen rund um Said El Mala getreten haben, ist der Kölner Shootingstar aktuell gefühlt omnipräsent. Hier eine Hintergrundgeschichte mit dem Magazin „11Freunde“, da ein Interview und dann wiederum die Diskussionen um einen möglichen Verkauf, Ablösesumme und interessierte Vereine. Zuletzt sollen gleich zwei Premier-League-Clubs ein Angebot hinterlegt haben. Sowohl Sportdirektor Thomas Kessler als auch der Spieler selbst erklärten zuletzt, dass gerade die interessierten Vereine bei solchen Leistungen eines jungen Spielers normal seien. Und beide machten ebenfalls deutlich, dass ein Winterverkauf aktuell kein Thema sei. Der FC und seine Fans können sich also mindestens noch in der Rückrunde auf weitere El-Mala-Momente freuen.

Zweitbester Dribbler der Liga

Und die waren in der jüngeren Vergangenheit ebenfalls auffallend. Gegen Leverkusen leitete der 19-Jährige die wohl beste Chance der Kölner ein, gegen St. Pauli brachte El Mala den FC in Führung, gegen Bremen glich er spät aus. Mit seinen Toren hat der Offensivspieler dem FC zweifelsohne wichtige Punkte beschert. El Mala ist der absolute Topscorer der Kölner, erzielte die meisten Tore (6) und bereite drei Treffer vor. Und so stellt sich durchaus die Frage, ob El Mala aus dem Kölner Kollektiv aufgrund seiner Qualität heraussticht, der FC auf den Youngster so sehr angewiesen und/oder ob das Spiel so sehr auf den 19-Jährigen zugeschnitten ist. Gerade in den vergangenen Spielen war der Youngster in vorderster Front jedenfalls grundsätzlich der Kölner Aktivposten – wenn auch nicht immer erfolgreich.

Die Qualität des Youngsters ist natürlich unbestritten. El Mala gehört zu den dribbelfreudigsten Spielern der Liga. Mit 41 Dribblings liegt der 19-Jährige nur hinter Yan Diomande mit 53, davon gewann El Mala 24 und damit fast 60 Prozent ebenfalls ein hervorragender Wert. Der Youngster sucht aber auch immer wieder das direkte Duell mit dem Gegner. Mit 28 Torschüssen sucht kein FC-Profi häufiger den Abschluss, ligaweit sind es nur zehn Akteure, die öfter abziehen. Allerdings hat El Mala gerade einmal 650 Bundesliga-Minuten auf dem Buckel. Alle 23 Minuten gibt es also einen Abschluss des 19-Jährigen und damit nur minimal mehr als von Harry Kane, der seine 49 Schüsse im Schnitt alle 22 Minuten abfeuerte. Mit einem xGoals-Wert von 4,5 ist El Mala zudem der gefährlichste Kölner Spieler – seine sechs Treffer sprechen zudem für eine besondere Kaltschnäuzigkeit.

„Dann verändern sich Kleinigkeiten“

Kein Wunder also, dass das Spiel der Geißböcke auf den Offensivspieler zugeschnitten scheint. „Wir wissen, dass er ein Highlight-Spieler ist, der keinen Partner um sich braucht. Es ist aber natürlich so, dass ein Fußballspiel aus einem Zusammenspiel entsteht“, erklärte Lukas Kwasniok am Donnerstag. „Wenn du so einen Individualisten auf dem Feld hast, dann verändern sich einfach Kleinigkeiten. Dann hinterläuft der Außenverteidiger vielleicht nicht mehr ganz so, wie wenn der Kaminski davor spielt.“ Zuletzt setzte Kwasniok aber auf die Offensivstärke des 19-Jährigen, der Pole musste eine Reihe weiter defensiv ran. Gerade an der Defensivarbeit muss El Mala aber noch arbeiten. „Er bringt Qualitäten mit und hievt uns auf ein neues Niveau, aber noch nicht im gesamtmannschaftlichen Kontext.“

Allerdings geht es aber auch nicht nur über El Mala. Auch Kaminski war hauptsächlich erfolgreich, als er noch auf der linken Offensivposition gespielt hat. Es fällt auf, dass der FC vornehmlich über die linke Seite angreift. 45 Prozent aller Kölner Angriffe gehen über links, nur 28 über rechts. Zwar erzielte der FC auch Treffer über die rechte Seite, aber wenige. „Es liegt schon daran, dass wir auf der linken Seite diese Individualisten haben. Bülti (Marius Bülter; Anm. d. Red.) hat aus dem Zentrum auch heraus das Gefühl, auf die linke Seite auszuweichen“, sagte der Coach, der gleich drei, vier Individualisten sieht, die für Gefahr über den Flügel sorgen. „Während du auf der rechten Seite mit Seb Sebulonsen und Jan Thielmann zwei sehr geradlinige Spieler hast, die abarbeiten und bei Kontern dabei sind.“

Gerade durch die Umpositionierung von Sebulonsen auf den Innenverteidiger muss Thielmann mehr Defensivaufgaben übernehmen, die Offensivarbeit kommt zu kurz. „Wir wissen, dass das nicht ganz optimal ist“, sagt der Trainer und weist mit einem Lächeln darauf hin, dass die Statistik gegen Freiburg auch für ein deutliches Übergewicht über links gesprochen hat. Das Ergebnis: 4:1 für den FC.


WG-Leben, Wechselgerüchte und DFB-Nominierung: Said und Malek El Mala plaudern aus dem Nähkästchen

Malek und Said El Mala haben beim 1. FC Köln verlängert
,
Startseite » 1. FC Köln said El Mala

WG-Leben, Wechselgerüchte und DFB-Nominierung: Said und Malek El Mala plaudern aus dem Nähkästchen

Im Interview mit dem Fußballmagazin „11Freunde“ sprachen Said El Mala und sein Bruder Malek El Mala über ihre bisherige, turbulente erste Saison beim 1. FC Köln: El Malas über Wechselgerüchte, Familie und das vergangene Jahr 2025.

Es liegt ein ereignisreiches Jahr hinter den beiden Brüdern mit WG-Leben, Medienrummel und rasantem Aufstieg beim 1. FC Köln: El Malas über Wechselgerüchte, Familie und 2025.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Beim 1. FC Köln geht derzeit nichts ohne ihn: Said El Mala hat sich unter FC-Coach Lukas Kwasniok vom Ergänzungsspieler längst zur Stammkraft gemausert. Auch bei Gegnern wie Bayer Leverkusen am vergangenen Spieltag setzte der FC-Coach von Beginn an auf den 19-Jährigen. Und der zahlt das Vertrauen seines Trainers mit anhaltenden Topleistungen zurück. Mit seinen Tempodribblings und seiner Unbefangenheit bringt er regelmäßig gegnerische Abwehrketten zum Verzweifeln. Seit seiner Ankunft im Sommer verdreht der Youngster der Domstadt den Fans den Kopf.​

Auch deshalb wurde bereits viel über ihn berichtet, so viel, dass Kwasniok zwischenzeitlich darum bat, seinen Spieler endlich mal in Ruhe zu lassen: „Ich kann das leider nicht aufhalten, aber offensichtlich sind Teile der Branche so unter Druck, dass man irgendetwas raushaut, und der Nächste überbietet es, ohne dass es den Ansatz einer Grundlage gibt“, sagte Kwasniok im Oktober. Verein und Umfeld schirmten den Spieler fast hermetisch ab. Bis vor kurzem gab der Flügelstürmer keine externen Interviews. Das hat sich nun geändert. So stellte sich der Hochveranlagte bereits vor zwei Wochen den Fragen von Journalisten in einer Medienrunde, und am Dienstag erschien ein Interview des Fußballmagazins „11Freunde“, zusammen mit seinem Bruder Malek El Mala.​

Said El Mala: „Poldi ist cool. Was soll ich mich dagegen wehren?”

Darin äußerte sich Said El Mala auch zu den hartnäckigen Gerüchten über einen Wechsel zu Fabian Hürzelers Brighton & Hove Albion auf die Insel. Der Youngster hatte noch keine Bundesligaminute auf dem Konto, da kursierten bereits kolportierte Summen von bis zu 20 Millionen Euro, die die Engländer angeblich für ihn auf den Tisch gelegt hätten. Und erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass der Brighton Besitzer, Poker Milliardär Tony Bloom, einen unorthodoxen Vorstoß unternahm: Er versuchte in einem persönlichen Gespräch den Vorsitzenden des FC-Aufsichtsrats, Lionel Souque, umzustimmen. Die Bemühungen blieben allerdings erfolglos. El Mala selbst zeigte sich überwältigt von dem vorschnellen Angebot der „Seagulls“: “Das war schon krass. Aber auch wenn meine U19-EM gut war – für die Premier League wäre es zu früh gewesen. Ich kam ja gerade erst aus der dritten Liga. […] Andererseits: Viele haben auch gesagt, der Step von der dritten Liga in die Bundesliga wäre zu groß.”​

Wie bekannt, beließ man es am Geißbockheim nicht nur dabei, Angebote vorerst abzulehnen. Der Spieler selbst verkündete sogar unlängst eigenhändig seinen Verbleib in Köln über den Winter hinaus. Damit macht er sich bei der ohnehin schon von seinem Spiel verzückten Anhängerschaft endgültig zur Identifikationsfigur. Stichwort Identifikationsfigur: Die Vergleiche mit Lukas Podolski kommentiert El Mala im 11Freunde-Interview ohne große Aufregung:  “Wenn die Fans mich als „neuen Poldi“ sehen, ist das ja was Schönes. Poldi ist cool. Was soll ich mich dagegen wehren?”. Die erstaunlichen Ähnlichkeiten zu Podolskis Spielweise, die El Mala Spieltag für Spieltag auf dem linken Flügel zeigt, seien reiner Zufall, meint er: “Ich kann das gar nicht steuern. Ich nehme mir den Ball und laufe einfach los. Es gibt jetzt auch keinen Verteidiger in der Bundesliga, bei dem ich denke: An dem komme ich nicht vorbei.”​

Familienrückhalt statt Star-Allüren

Als bewährtes Mittel, um die Bodenhaftung zu bewahren, wurde bereits auf den Wert des familiären Umfelds von Said El Mala verwiesen. Malek El Mala sagte gegenüber 11Freunde: „Wir sind, glaube ich, gut erzogen worden. Unsere Eltern sind sehr bodenständig. Wir sind eine normale Familie. Im Urlaub sind wir oft nach Side oder Antalya in die Türkei geflogen, oder mit dem Auto nach Italien. Wir hatten eine schöne Kindheit. Unsere Mutter hat uns immer die gleichen Klamotten gegeben, er in Grün, ich in Blau. […] So wie heute! Es besteht eigentlich keine Gefahr, dass Said abhebt.”

Nun leben die beiden in einer WG. Die Aufgaben sind klar verteilt. Man bewegt sich auf Augenhöhe. Malek El Mala, der für die Regionalligamannschaft der Geißböcke aufläuft, will also von etwaiger Missgunst gegenüber den schnellen Erfolgen seines jüngeren Bruders nichts wissen: “Wir gönnen uns alles. Das, was Said erreicht, fühlt sich an, als würde ich es erreichen. Wenn er ein Tor schießt, ist es, als würde ich eins schießen. Außerdem macht er unsere Eltern glücklich – das macht mich am glücklichsten”.​

Said El Mala: „Wollen noch mehr“

Glücklich werden die beiden über die Entwicklung schon allein deswegen sein, weil sie einst in Gladbach ausgemustert wurden. Später wurden sie der Borussia wieder angeboten, doch es gab die nächste Absage. „Das tat schon weh. Aber es klingt auch etwas zu negativ. Wir sind nicht sauer auf Gladbach“, sagt Malek. Warum auch, die beiden haben ihren Weg gemacht. Und der fing laut Said mit kleinen Videos seiner Tricks auf TikTok und Instagram an, es gab die erhoffte Aufmerksamkeit.

Said El Mala hat am Samstag wieder die Gelegenheit, die FC-Fans im eigenen Stadion glücklich zu machen. Seine Mannschaft trifft dann auf Steffen Baumgarts Union Berlin. Die Eisernen möchte der 1. FC Köln mit einem Lächeln im Gesicht in die Winterpause verabschieden, um mit Rückenwind die Mission Klassenerhalt im neuen Jahr fortzusetzen. Für die El-Mala-Brüder steht fest: „2025 war krass. Aber wir wollen beide noch mehr.“


An dieser Schwäche arbeitet Said El Mala beim 1. FC Köln noch

Lukas Kwasniok wechselt den entkräfteten Said El Mala aus
,
Startseite » 1. FC Köln said El Mala

An dieser Schwäche arbeitet Said El Mala beim 1. FC Köln noch

Mit seinem fünften Saisontor sicherte Said El Mala dem FC gegen Werder Bremen einen Punkt. Trotz des Remis avancierte der 19-Jährige zum Match-Winner. Doch der Youngster weiß um seine Problemfelder beim 1. FC Köln: An diesen Schwächen arbeitet Said El Mala.

Trotz seiner 19 Jahre ist Said El Mala beim FC aktuell der Shootingstar. Kein Wunder, der Offensivspieler kommt bereits auf fünf Tore und drei Vorlagen und ist damit der Topscorer der Geißböcke. Doch natürlich hat auch der Youngster noch Baustellen beim 1. FC Köln: An diesen Schwächen arbeitet Said El Mala.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Das Lachen konnte sich Said El Mala nicht verkneifen, als der Trainer der Geißböcke die erste Medienrunde mit dem Shootingstar crashte. „Said, haben sie dich endlich?“, rief der Coach lachend. „Wie die Geier, wie im Zoo.“ Tatsächlich meldete sich der Offensivspieler am Mittwoch erstmals in einer Medienrunde zu Wort. Das lag vor allem daran, dass der Verein die Hand schützend über den 19-Jährigen hielt und auch weiterhin hält. Beim FC ist man nach wie vor darauf bedacht, den Wirbel um El Mala möglichst gering zu halten. Der Kölner Youngster soll sich in Ruhe entwickeln, die nächsten Schritte gehen. Denn der FC erhofft sich kurzfristig einen sportlichen und mittelfristig einen wirtschaftlichen Benefit von dem gebürtigen Krefelder.

„Ich finde schon, dass ich mit nach hinten arbeiten muss“

Bis dahin soll El Mala in Köln weiterhin an seinen Qualitäten arbeiten. Dass der Köln Angreifer diese vor allem im Eins-gegen-Eins hat, die Routiniers der Liga mit seinen Dribblings stehen lässt, hat der Youngster in dieser Saison bereits unter Beweis gestellt. „Auf Dauer ist er nicht zu verteidigen. Schön, dass er 90 Minuten durchgehalten hat“, freute sich FC-Trainer Lukas Kwasniok nach dem Duell gegen Werder Bremen am vergangenen Wochenende. Dass er sich allerdings auch noch weiter entwickeln muss, wurde ebenfalls deutlich. „Der nächste Step wird sein, mal ein, zwei Aktionen wegzulassen und der Mannschaft Zeit zu geben, nachzukommen, um dann den Gegner zu überraschen“, ergänzte der Coach.

Auch seine Mitspieler lobten den 19-Jährigen nach der Partie gegen die Hanseaten, in der El Mala dem FC in der Nachspielzeit durch seinen Treffer noch den Punkt gerettet hat. „Mit seinen Eins-gegen-Eins-Situationen ist er immer wieder für überraschende Situation verantwortlich bei unserem Spiel. Das hilft uns. Hier und da verliert er auch mal den Ball, dann müssen wir hinterherlaufen. Wenn er aber immer wieder Tore schießt, dann machen wir das gerne“, sagte Marius Bülter über den Torschützen zum 1:1. Die versteckte leichte Kritik sowohl des Trainers als auch der Teamkollegen nimmt sich der 19-Jährige durchaus zu Herzen. Vor allem die Defensivarbeit des Krefelders wurde bekanntlich schon öfter vom Coach kritisiert.

48 Prozent der Zweikämpfe gewonnen

Und auch El Mala selber setzt sich mit seinen Qualitäten in der Arbeit zurück auseinander. „Die Defensivarbeit ist schon besser geworden. Aber mit 19 Jahren gibt es wohl noch viele Bereiche, in denen man arbeiten kann“, so der FC-Profi am Mittwoch. Jüngsten Anmerkungen von Sky-Experte Didi Hamann widersprach der Youngster sogar. Dieser hatte gesagt, dass ein Spieler wie El Mala nicht immer mit zurück arbeiten müsse. „Ich finde schon, dass ich mit nach hinten arbeiten muss. Wenn du die Defensivarbeit machst, dann stehst du gut und kannst besser nach vorne arbeiten und Tore erzielen“, sagte El Mala. Dass der 19-Jährige grundsätzlich die Qualität für Zweikämpfe hat, zeigt die Statistik. 48 Prozent seiner direkten Duelle hat El Mala gewonnen – für einen Offensivspieler ein doch seht guter Wert. Die Bereitschaft, auch defensiv zu arbeiten hat der Spieler: Und das ist doch genau das, was sich Verein, Trainer und Fans am Ende dann auch wünschen.

Said El Mala: Zwischen dem Wunsch nach einem Stammspieler und dem bestem Joker der Liga

Said El Mala nach seinem Tor für den 1. FC Köln gegen den HSV
, ,
Startseite » 1. FC Köln said El Mala

Said El Mala: Zwischen dem Wunsch nach einem Stammspieler und dem bestem Joker der Liga

Die erste A-Nationalmannschafts-Luft durfte Said El Mala in der vergangenen Woche nun schnuppern. Um auf den WM-Zug noch aufzuspringen, hat Bundestrainer Julian Nagelsmann eine Forderung gestellt. Dabei glänzt der Youngster in anderer Rolle beim 1. FC Köln: Said El Mala soll als bester Joker Stammspieler werden.

Für den Kölner Youngster ist eine WM-Nominierung immer noch möglich. Doch sie ist an eine Bedingung geknüpft. Und die steht nicht im Einklang mit seinen besten Leistungen beim 1. FC Köln: Said El Mala soll als bester Joker Stammspieler werden.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Wäre Said El Mala noch bis Montagabend bei der Nationalmannschaft geblieben, möglicherweise hätte er ähnlich wie Assan Ouédraogo seine ersten Minuten im A-Team abgerissen. Das Spiel gegen die Slowakei war recht früh entschieden, Deutschland kann in die Planungen für die WM starten. Doch El Mala hatte bekanntlich nicht mehr die Chance, für die A-Mannschaft aufzulaufen, der Kölner Youngster war bei der U21 im Einsatz, zeigte eine gute Leistung, leitete den 2:0-Erfolg mit einem Assist ein. Aber Julian Nagelsmann hat die Tür für den 19-Jährigen bei der A-Elf nicht geschlossen, der Youngster kann durchaus noch auf den WM-Zug aufspringen. Wenn er dafür auch noch einige Hausaufgaben erledigen muss. Und die hat ihm Nagelsmann öffentlich mit auf den Weg gegeben. El Mala soll doch bitte unangefochtener Stammspieler beim 1. FC Köln werden.

Bundestrainer stellt Bedingung

Nun ist das gar nicht so leicht. Denn so wirklich unangefochten ist in Köln kaum ein Spieler. Marvin Schwäbe, Eric Martel und Jakub Kaminski gehören bei den Geißböcken zum absolut festen Stamm-Ensemble. Und gerade auf den offensiven Außenpositionen ist die Konkurrenz bei den Geißböcken bekanntlich besonders groß – auch für ein 19-jähriges Supertalent. „Der Kölner Kader ist gut. Trotzdem muss er den Anspruch an sich haben, die Baustellen, die Lukas Kwasniok ihm mitgegeben hat, die ich ihm auch noch mal gesagt habe, zu beseitigen und dann unangefochtener Stammspieler zu sein“, sagte Nagelsmann. „Dann hat er auch die Möglichkeit, in der A-Nationalmannschaft für Furore zu sorgen. Es liegt am Ende dann an ihm.“ Das ist unterm Strich natürlich richtig und doch auch wieder nicht ganz.

Denn am Ende des Tages liegt die Entscheidung dann eigentlich am Bundestrainer und an der Hürde, die er aufgelegt hat. Und bei der Überquerung der Latte spielt dann eben auch Lukas Kwasniok eine nicht ganz unwesentliche Rolle. Zuletzt hatte auch der Kölner Coach angedeutet, dass El Mala mehr als nur noch der Joker sei. Der 19-Jährige sei „mehr als nur eine ernsthafte Startelf-Option geworden“, so Kwasniok. „Das wichtigste ist es, gute Spieler nicht daran hindern, noch besser zu werden. Ich glaube, wenn ich ihn wenig spielen lassen würde, würde ich ihn daran hindern.“ Also eigentlich alles gut. Eigentlich, denn da ist noch eine andere Wahrheit. Denn bislang hat El Mala beim FC am besten funktioniert, wenn er von der Bank kam.

Joker oder Stammspieler

Nicht umsonst ist der Youngster der beste Joker der Liga. Drei Tore erzielte der gebürtige Krefelder als Einwechselspieler, zwei weitere bereitete er vor. Kein weiterer Einwechselspieler kommt bereits auf drei Treffer, kein weiterer auf fünf Scorerpunkte. Und in den meisten Fällen hat El Mala nach seiner Einwechslung das Spiel verändert, der Begegnung eine neue Dynamik gegeben. Zu Beginn der Spielzeit hatte Kwasniok immer wieder betont, dass es dann auch darum ginge, zu schauen, wo ein Spieler der Mannschaft am meisten bringe. Und dann darf auch die Frage erlaubt sein, ob ein Spiel verändernder Joker wirklich unangefochtener Stammspieler sein muss, um in der Nationalmannschaft vielleicht ebenfalls als Einwechselspieler für Furore zu sorgen.