Said El Mala und der 1. FC Köln: Wann wird aus „Überzeugung“ denn dann auch Sicherheit?

Said El Mala vom 1. FC Köln im Duell gegen Bayer Leverkusen
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Said El Mala und der 1. FC Köln: Wann wird aus „Überzeugung“ denn dann auch Sicherheit?

Said El Mala unterschreibt Autogramme, lacht, macht Witze. Alles wirkt entspannt am Geißbockheim. Doch die Frage nach seiner Zukunft bleibt – trotz Kesslers Überzeugung, trotz langfristigem Vertrag, trotz fehlendem 50-Millionen-Angebot. Es dreht sich weiterhin viel um Said El Mala: Bleibt er beim 1. FC Köln – oder doch nicht?

Auch, wenn Thomas Kessler überzeugt vom Verbleib ist, die Zukunft von Said El Mala ist nach wie vor nicht geklärt. Es gibt weiterhin Fragezeichen und die werden auch noch ein wenig bleiben.

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„Team Ronaldo oder Team Messi?“, wollten die beiden jungen FC-Fans wissen. „Ronaldo“, sagte Said El Mala mit einem breiten Lächeln und unterschrieb die bereitliegenden Trikots. Der 19-Jährige war gut aufgelegt, als er die lange Runde der Fans abging, um seine Unterschrift wieder und wieder zu setzen. Das Autogramm des Youngsters gehört aktuell wohl zu den beliebtesten des FC-Kaders – vermutlich mehr als das. El Mala ist der Star der Mannschaft, auch, wenn man den Wirbel um den Youngster am Geißbockheim lieber klein halten würde. Das ist alleine schon aufgrund der Leistungen der Vorsaison schwer möglich. Und so war der Offensivspieler inklusive seiner Zukunft in den vergangenen Wochen erwartungsgemäß das große Thema rund um den FC. Thomas Kessler bestätigte am Montag einmal mehr, dass es das ein oder andere Angebot für den 19-Jährigen gegeben habe. Bekanntlich war nicht das richtige für den Club oder eben die El Malas dabei. Und so ist der Offensivspieler nach wie vor Teil der Geißböcke und der Trainingsgruppe, die sich auf die kommende Spielzeit vorbereitet.

Ein riskantes Unterfangen

Und doch bleiben Fragezeichen. Denn nach wie vor sind die Vorzeichen nicht vollends geklärt. „Er ist hier, er hat einen langfristigen Vertrag und ich bin happy, dass er hier ist. Heute gehe ich davon aus, dass er unser Spieler ist“, sagte Kessler und wurde dann sogar noch genauer. „Ich bin der festen Überzeugung, dass er in der kommenden Spielzeit für den FC spielen wird.“ Feste Überzeugung ist das eine, Gewissheit der aus Kölner Sicht aber deutlich wichtigere Aspekt. Denn auch ein später Verkauf hätte natürlich für Spieler und Club weitreichende Folgen. Der FC würde eine Stange Geld kassieren, mit der es eine andere Kaderzusammenstellung geben könnte. Auf der anderen Seite würden die Geißböcke einen ihrer Topspieler verlieren, ein großes Talent, ein Kölner Gesicht. Vor allem aber einen Akteur, den man nur sehr schwer ersetzen kann – selbst mit einigen Millionen mehr in der Tasche. FC-Vizepräsident Ulf Sobek sprach vor einigen Wochen davon, dass man in dem Fall dann eine gewisse Torgarantie mit verpflichten müsse.

Ein unsicheres, ein riskantes Unterfangen. Zwar ist nicht garantiert, dass El Mala eine zweite genauso starke Saison abreißt, doch bei dem Youngster weiß man, woran man ist. Insofern wäre eine gewisse Sicherheit der bevorzugte Weg. Zumal natürlich auch René Wagner nur zu gerne mit einer Mannschaft planen würde – Lücken gibt es im aktuellen Kader schließlich genug. Allerdings wird man in Köln ein 50-Millionen-Angebot ganz sicher nicht ausschlagen. Sollte das auf den Tisch kommen, ist es mit der Überzeugung von Thomas Kessler vermutlich so eine Sache. Dann werden die Geißböcke gesprächsbereit sein und das vermutlich unabhängig des Datums. Der El-Mala-Poker ist also trotz der Worte des Geschäftsführers alles andere als vorbei. Zumal sich dem Vernehmen nach gleich mehrere Bundesligisten in Stellung bringen, die auf eine geringere Ablöse hoffen. Dortmund gilt bei den El Malas als Favorit, aber auch RB Leipzig soll den Spieler auf der Liste haben. 50 Millionen werden die deutschen Teams aber nicht überweisen.

Teil der Verhandlungstaktik?

Said El Mala soll dem Vernehmen nach einem Abschied aus Köln offen gegenüberstehen. Das richtige Angebot muss vorliegen, der richtige Club interessiert sein – möglichst eine Top-Adresse. Aber eine, bei der es dann auch Spielzeit gibt. Kessler setzt indes mit seiner Äußerung ein starkes Zeichen. An die Familie, an Berater, an die Interessenten. Möglicherweise auch eine Verhandlungstaktik. Es dürfte also noch ein Weilchen dauern, bis aus der Überzeugung Gewissheit werden kann. Dabei scheint das eigentlich einfach. Der FC hat durch den langfristigen Vertrag – wohlgemerkt ohne Ausstiegsklausel – nicht nur die bessere Verhandlungsposition, er müsste eigentlich gar nicht verhandeln. Nur die Kölner können aus den Fragezeichen ein Ausrufezeichen machen – wenn sie denn wollen.

Fünf Youngster: Wer schafft es in Trainingslager?


So will René Wagner Shootingstar Said El Mala halten

René Wagner vom 1. FC Köln
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So will René Wagner Shootingstar Said El Mala halten

Wie geht es weiter mit Said El Mala? Der Shootingstar wird am Montag mit dem FC ins Training starten. Damit ist aber nicht gesagt, dass der 19-Jährige auch in Köln bleibt. Das hätte man gerne beim 1. FC Köln: So will René Wagner Said El Mala halten.

Am Montag startet der FC in die Vorbereitung auf die neue Saison. Und mit dabei wird auch Said El Mala sein. Der 19-Jährige soll in Köln bleiben. Fix ist das aber noch nicht.

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Wenn sich die Akteure des FC am Montag zum offiziellen Trainingsauftakt versammeln, wird wohl auch im Fanshop am Geißbockheim mächtig viel los sein. Zahlreiche Fans werden wieder am Trainingsplatz sein und der ein oder andere dürfte sich das neue Jersey besorgen. Und vermutlich wird auch mehrfach der Name „El Mala“ dort zu lesen sein. Dass der Kölner Shootingstar diese Trikots dann am Montag signieren wird, gilt als sehr wahrscheinlich. Denn der Topscorer der Vorsaison wird vorerst beim FC bleiben. „Aktuell plane ich mit ihm“, sagte René Wagner am Freitag. Das dürfte die Köln-Fans freuen.

Dabei lässt das Wort „aktuell“ natürlich schon aufhorchen. Immerhin handelt es sich um eine heftige Einschränkung. Denn gerade im Fußball ist das mit der Aktualität und dem Geschwätz vom Vortag so eine Sache. Das zeigt das Beispiel um den Kölner Shootingstar in diesem Sommer in Perfektion. Auf die Meldung der Einigung mit Brentford folgte keine Stunde später der geplatzte Deal. Mal ist halb England hinter dem Spieler her, mal sagt die Mutter einen bereits eingefädelten Deal ab, mal gibt es andere Spekulationen.

Deutsche Clubs werden El Mala nicht bezahlen

Die letzte Meldung besagte, dass sich die El Malas gegen einen Transfer und für einen Verbleib in Köln entschieden hätten. Eine finale Wahl ist aber ganz sicher noch nicht gefallen. Beim richtigen Interessenten, zu den passenden Konditionen, würde die Familie El Mala wohl zuschlagen. Doch gerade die Konditionen sorgen zumindest für einen schweren Stand der Bundesligisten. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass einer der deutschen Clubs die geforderten 50 Millionen bezahlt – weder Dortmund, noch Leipzig, noch Hoffenheim. Der Sommer ist auf der anderen Seite noch lang und hält vermutlich noch zahlreiche Änderungen oder Wendungen parat. Es ist sehr gut möglich, dass der Spieler noch ein weiteres Mal seinen Wechselwunsch definiert und vielleicht auch jenen Schritt gehen wird. Die Qualität des Offensivakteurs hat Begehrlichkeiten geweckt, insofern könnte es durchaus wieder Interessenten mit dicker Schatulle geben.

„Generell können wir ihm eine Heimat bieten“

René Wagner plant ein Gespräch mit dem 19-Jährigen, will El Malas Sicht der Dinge hören. Und dann wird es um die Frage gehen, wie man den Youngster denn weiter an den FC binden kann, obwohl möglicherweise der verlockende Ruf von der Insel kommt. „Für jeden Spieler ist wichtig, dass er spielt. Bei uns hat er die maximale Chance, zu spielen. Das weiß er selbst“, so Wagner. „Generell können wir ihm eine Heimat bieten, wo wir ihn mögen, wo er auch spielt und wo wir ihn entwickeln können. Alles andere muss er entscheiden.“ Wie schon Vorgänger Lukas Kwasniok wünscht sich auch Wagner dazu mehr Ruhe um seinen Youngster. Dabei sind es letztendlich die Leistungen des Spielers, die ihn so interessant haben werden lassen, aus denen wiederum die Transfergerüchte entstanden sind. Und dort gibt es nahezu täglich eine neue Wasserstandsmeldung. „Mich würde es freuen, wenn wir den Jungen hier ankommen lassen und dann schauen, was passiert“, sagte Wagner. Eine finale Antwort wird der Trainer von seinem Youngster sicher nicht bekommen.

Vorerst wird El Mala beim FC bleiben. Den Fanshop wird das am Montag definitiv freuen.

Newcastle ist raus, Liverpool zögert, FC hofft: Warum ein Verbleib von Said El Mala immer wahrscheinlicher wird

Said El Mala soll auf der Liste der TSG Hoffenheim stehen
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Newcastle ist raus, Liverpool zögert, FC hofft: Warum ein Verbleib von Said El Mala immer wahrscheinlicher wird

So ein wenig scheint das Tempo aus dem Transfer-Karussell um Said El Mala verloren gegangen zu sein. Dabei ist der 19-Jährige nach wie vor ein wichtiger Schlüssel dieses Transfersommers. Nun steigt die Möglichkeit einer weiteren Wende um Said El Mala: Bleibt er noch eine Saison beim 1. FC Köln?

Der Kader für die kommende Saison nimmt beim 1. FC Köln leichte Konturen an. Mit Luka Lochoshvili haben die Geißböcke zumindest den ersten externen Neuzugang vermeldet, drei weitere Kaufoptionen sind gezogen, auch, wenn hinter der von Jakub Kaminski wohl noch ein sehr großes Fragezeichen steht. Ein Fragezeichen, dass einige andere Fragen aber durchaus leichter beantworten könnte. Sollte der Pole erwartungsgemäß für 20 Millionen Euro verkauft werden, könnten die Kölner ganz anders auf dem Transfermarkt agieren. Eine zentrale Baustelle bleibt aber auch dann noch. Die um Said El Mala. Und dort steigen gerade irgendwie die Chancen, dass der Spieler am Ende dann vielleicht doch noch eine Saison in Köln bleibt.

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Erst zu Beginn der Woche hatte der TV-Sender „Sky“ in seiner Sendung „Transfer update“ davon gesprochen, dass die El Malas beim FC noch einmal den Wechsel-Wunsch Richtung Premier League für diesen Sommer hinterlegt hätten und das mit der Bitte, einem möglichen Interessenten im Zweifel bei den Modalitäten entgegen zu kommen. Nach Informationen von come-on-fc.com sieht man dazu am Geißbockheim aber keine Notwendigkeit. Vielleicht arrangieren sich die FC-Verantwortlichen vielmehr mit dem Gedanken, El Mala dann doch noch eine Saison behalten zu können. Die Verpflichtung von Luka Lochoshvili hat zumindest angedeutet, dass man beim FC durchaus in der Lage ist, Transfers zu tätigen. Und das – zumindest nach außen – unabhängig von möglichen Transfers der beiden Topscorer und Geldbringer El Mala und Jakub Kaminski. Ein wenig fühlt es sich so an, als habe das euphorische Wechselkarussell mächtig an Fahrt verloren. De facto scheint die Auswahl an konkreten Interessenten jedenfalls nicht so groß, wie es sich während der gesamten Spielzeit angefühlt hat.

„One for the future“

Ernsthafte Interessenten aus Deutschland gibt es nicht, genauso wenig Gedankenspiele der Bundesligisten um einen Weg einer möglichen Verpflichtung. Die Kölner rücken nicht von ihrer 50-Millionen-Euro-Marke, zu viel für den deutschen Markt. Bezahlbar ist El Mala im englischen Markt, doch auch dort ist von der Euphorie um den jungen Spieler nicht mehr ganz so viel geblieben. Newcastle will zumindest Bazoumana Touré für El Malas Position unter Vertrag nehmen. Tottenham wird ein Interesse nachgesagt, doch die Spurs wollen gerade erst nahezu 200 Millionen Euro in Sandro Tonali und Mateus Fernandes stecken. Fraglich, ob weitere 50 Millionen für El Mala übrig bleiben. Und dann ist da noch das vermeintliche Interesse des FC Liverpool. Die Reds hatten eigentlich vor Yan Diomande unter Vertrag zu nehmen. Doch der Ivorer ist sich einig mit Paris Saint-Germain. Auf einer Shortlist für den Plan B tauchte auch der Name Said El Mala auf. Tatsächlich hat der Traditionsclub den Spieler im Fokus. Doch so ganz überzeugt scheint man von einer schnellen Verpflichtung nicht zu sein.

Ein grundsätzliches Interesse von der Insel ist da

So berichtet der englische Transferjournalist Mark Brus, dass Liverpool den 19-Jährigen eher im Sommer 2027 an die Anfield Road holen will. El Mala werde eng beobachtet, sei aber nach aktuellem Stand eher „one for the future“ als ein unmittelbares Transferziel. Demnach beobachte man den Spieler, allerdings mit dem Ziel, El Mala erst 2027 fest unter Vertrag zu nehmen. Möglich wäre ein Konstrukt, dass immer häufiger zu beobachten ist: Transfers, die ein Jahr im Voraus vereinbart werden. So verpflichteten die Reds Keeper Giorgi Mamardashvili und liehen ihn umgehend wieder an den FC Valencia aus. El Mala ist ein ähnliches Prozedere ja auch beim FC bekannt. Als er aufgrund des Registrierungsverbots von Köln zwar verpflichtet, aber umgehend zurück an die Viktoria verliehen wurde. Könnte es nun also ein ähnliches Szenario mit Liverpool geben? Konkrete Gespräche hat es nach Informationen von come-on-fc.com noch nicht gegeben. Ein grundsätzliches Interesse von der Insel ist da. Allerdings eins, das an Tempo verloren hat.

Laut der „Sportbild“ hat der 1. FC Köln intern ohnehin bereits eine Entscheidung getroffen: El Mala soll auch in der kommenden Saison das Trikot der Geißböcke tragen. Zum Trainingsauftakt in zehn Tagen scheint daran kaum zu zweifeln zu sein. Doch der Transfersommer ist lang — und El-Mala-Wendungen haben in den vergangenen Monaten gezeigt, dass sie jederzeit möglich sind.


Nicht Said El Mala: Newcastle bedient sich bei FC-Konkurrenten und verabschiedet sich wohl aus Poker

Said El Mala wird nicht nach Brentford wechseln
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Nicht Said El Mala: Newcastle bedient sich bei FC-Konkurrenten und verabschiedet sich wohl aus Poker

Ein möglicher Abschied von Said El Mala bekommt eine neue Wendung. Zumindest scheint sich Newcastle United aus dem Buhlen um den Shootingstar verabschiedet zu haben. Die Magpies nehmen offenbar Bazoumana Touré von der TSG Hoffenheim unter Vertrag.

Der Transfermarkt nimmt zunehmend an Fahrt auf und das könnte Einfluss auf den 1. FC Köln haben, allerdings wohl nicht so wie gewollt. Denn auf der Zugangsseite tut sich nach wie vor wenig. Auch, weil es noch keine weitere Entwicklung um Said El Mala gibt. Die gibt es nun, doch in eine andere Richtung. Denn anscheinend verabschiedet sich Newcastle aus dem Buhlen um den Kölner Shootingstar.

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Denn allem Anschein nach sind die Magpies für die linke Außenbahn an anderer Stelle fündig geworden. Newcastle United und die TSG Hoffenheim haben sich nach übereinstimmenden Medienberichten auf einen Wechsel von Bazoumana Touré geeinigt. Die Ablöse soll demnach 50 Millionen Euro betragen. Also die Summe, die der FC gerne für El Mala gehabt hätte. Die Kraichgauer sicherten sich zusätzlich eine Weiterverkaufsbeteiligung. Schon in den kommenden Tagen soll der Medizincheck und anschließend die Unterschrift erfolgen. Der Kauf des Ivorers ist alles andere als eine Bauchentscheidung. Der 20-Jährige gilt als direkter Ersatz für Anthony Gordon, der zum FC Barcelona wechselt. Mit fünf Toren und zwölf Vorlagen sorgte der junge Ivorer für viel Wirbel auf der linken Seite.

Was bedeutet der Transfer für den 1. FC Köln?

Und der Wechsel dürfte damit auch das Interesse von Newcastle an Said El Mala endgültig zerschlagen haben. Die Magpies wurden in den vergangenen Wochen immer wieder als Interessent genannt. Nach einigen Medienberichten sollen sich die Nordengländer zwischenzeitlich im Buhlen um den Spieler sogar in der Pole-Position befunden haben. Doch davon kann nun keine Rede mehr sein. Es ist kaum vorstellbar, dass Newcastle für zwei junge Linksaußen jeweils 50 Millionen Euro bezahlt. Dort liegt die Grenze, die Thomas Kessler für den Shootingstar auferlegt hat. Darunter wollen die Kölner nicht gehen. Am Montag hatte „Sky“ berichtet, dass die Familie des 19-Jährigen ein Entgegenkommen des FC einfordere. Die Kölner sollten bei möglichen Interessenten flexibler mit den Modalitäten umgehen. Am Geißbockheim sieht man dazu aber wohl kein Grund.

El Mala soll zudem einmal mehr seinen Wechselwunsch bei den Kölner Verantwortlichen hinterlegt haben. Demnach habe der Offensivspieler einmal mehr erklärt, dass er sich schon diesen Sommer in der Premier League sehe. Die FC-Bosse hatten bekanntlich die Familie El Mala bei einer ersten Suche nach einem Premier-League-Club unterstützt. Mit Brentford hatten die Geißböcke einen Club gefunden, doch die El Malas entschieden sich gegen einen Wechsel nach London. Nun ist Newcastle ganz offensichtlich aus dem Rennen. Zuletzt wurde auch der FC Liverpool genannt. Die Reds suchen eine Verstärkung für die linke Außenbahn, hatten mit Yan Diomande einen Spieler ausgemacht, der allerdings gerne nach Paris wechseln würde. El Mala könnte eine Alternative sein. Allerdings hat Liverpool noch mehr Spieler auf dem Zettel. Es bleibt spannend, ob am Ende überhaupt ein Team bereit ist, so tief in die Tasche zu greifen.


Ein anderer Blickwinkel: Die ungewöhnliche Transfergeschichte der Familie El Mala

Said El Mala wird nicht nach Brentford wechseln
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Ein anderer Blickwinkel: Die ungewöhnliche Transfergeschichte der Familie El Mala

350.000 Euro haben den FC die Brüder Malek und Said El Mala gekostet. Mittlerweile flossen noch einmal rund zwei Millionen Euro zur Viktoria. Doch auch das ist nichts gegen die 50 Millionen, die der FC gerne hätte und die die Familie ausgeschlagen hat. Interessenten verhandeln nicht nur mit dem 1. FC Köln: Said El Mala und die Familie hinter dem Transfer.

Christian Keller hatte recht – Said El Mala wird der größte Transfer der Kölner Vereinsgeschichte. Doch wann und wohin? Das entscheidet aktuell eine Familie, die sich ganz offensichtlich weder von Ablösesummen noch von Millionengehältern beeindrucken lässt.

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Christian Keller geht für die FC-Fans sicherlich nicht als der beliebteste aller FC-Verantwortlichen in die Kölner Geschichtsbücher ein. Zahlreiche seiner Transfers gingen nicht auf. Mit einem Bauchgefühl wird der ehemalige Geschäftsführer der Kölner aber recht behalten. Vor einigen Monaten erklärte Keller, Said El Mala werde der höchste Transfer der Kölner Vereinsgeschichte werden. Damit wird der promovierte Wirtschaftsexperte recht haben und die Bestätigung wird es wohl diesen Sommer noch geben. Keller selbst hat dem FC dann unterm Strich doch den Megacoup eingefädelt, wobei zu dem Masterpiece sicherlich auch die Vertragsverlängerung ohne Ausstiegsklausel von Thomas Kessler zählt. Die Zahlen erscheinen mittlerweile fast unwirklich. Rund 350.000 Euro soll der FC vor gut zwei Jahren an Viktoria Köln für die El-Mala-Brüder bezahlt haben. Für den Offensivspieler verlangen die Geißböcke nun 50 Millionen. Auf dem Transfermarkt befindet sich der 19-Jährige also gleich mehrere Regalfächer höher als noch vor zwei Jahren und ganz sicher auch als bei der Verpflichtung – in diesem Tempo – erwartet.

El Mala sagt Brentford ab

Umso erstaunlicher erscheint da, dass die Familie El Mala sich trotz des rasanten Aufstiegs, der beeindruckenden Entwicklung und den komplett anderen Finanz-Strukturen nicht mehr auf professionelle Expertise in der Beratung verlässt, sondern einen Großteil jener selbst übernimmt. Seit einigen Monaten berät Sabrina El Mala ihre Söhne Said und Malek, Vater Mohammed hat dem Vernehmen nach eine beratende Funktion. Keine Agentur, kein etabliertes Beraterbüro — eine Familie, die weitgehend selbst entscheidet. Das ist im Profifußball ungewöhnlich. Gerade Top-Talente werden über Jahre über Berater oder von ihnen aufgebaut. Wer am Ende des Tages beim Brentford-Wechsel die Absage erteilt hat, wer auf welchen Rat gehört hat, wird wohl nur die Familie selbst wissen. Fakt ist, die Spielerseite hat den Deal platzen lassen. Einen Deal, der 50 Millionen Euro umfasste, zudem ein Millionengehalt für den Spieler, Prämien für die Familie. Es gab sicherlich Grund genug, schwach zu werden – für alle Beteiligten. Doch es kam eine klare Absage. Deal geplatzt, Brentford vom Tisch. El Mala bleibt – vorerst.

Geduld statt dem schnellen großen Geld?

Schon 2024 entschieden sich die El Malas gegen einen Wechsel nach Dortmund. Zwar hatte Said damals einen Berater, doch nach eigener Aussage war für ihn das Thema vom Tisch, als klar war, dass der BVB Bruder Malek nicht unter Vertrag nehmen würde. Die Lesart scheint eindeutig: Die Familie muss von dem Weg, dem nächsten Schritt, aber ganz sicher auch von den Rahmenbedingungen überzeugt sein. Geld ist offenbar nicht der ausschlaggebende Grund. Das lässt sich als Sturheit lesen — oder eben als bemerkenswerte Konsequenz in einem Geschäft, das junge Spieler und ihre Familien oft zu schnellen Entscheidungen drängt. El Mala ist mit seinen 19 Jahren noch jung auf dem Markt, kennt das Gefühl, ausgemustert zu werden, also in diesem Geschäft Niederlagen hinnehmen zu müssen. Die Familie bewegt sich auch noch nicht lange alleine in diesem Metier. Es verdient Respekt, dass seine Familie Geduld beweist und nicht das erstmögliche Angebot annimmt – unabhängig davon, ob man die einzelnen sportlichen Entscheidungen am Ende des Tages nachvollziehen kann oder will.

Für den FC macht es die Sache etwas unplanbarer. Auch, wenn Gelassenheit nach außen transportiert wird, hängt letztlich von den Entscheidungen der El Malas dann doch viel ab. Jede künftige Offerte für Said El Mala muss nicht nur eine Ablösesumme bieten, die Kessler überzeugt — sie muss eine ganze Familie überzeugen, die sich bislang dreimal nicht von der Größe eines Angebots beeindrucken ließ. Wer um den wertvollsten Spieler des FC verhandelt, verhandelt nicht nur mit einem Sportdirektor. Er verhandelt mit einer Familie, die ihre eigenen Maßstäbe, ihre eigenen Ambitionen hat.


Premier League für Said El Mala? Bei zwei Vereinen scheint das Interesse konkreter zu werden

Said El Mala beim Spiel des 1. FC Köln
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Premier League für Said El Mala? Bei zwei Vereinen scheint das Interesse konkreter zu werden

Auch drei Wochen vor dem Trainingsauftakt in die neue Saison will der Startschuss in den Transfermarkt – auf der Zugangsseite – noch nicht fallen. Das hängt wohl nach wie vor an den Personalien Said El Mala und Jakub Kaminski. Beide spielen im englischen Markt eine Rolle. Bislang heißt es warten beim 1. FC Köln: Macht Newcastle nun Ernst bei Said El Mala?

Gerade in England ist er dieser Tage sehr begehrt. Ein Wechsel in die Premier League ist zwar der Wunsch, aber noch lange nicht sicher. Der FC wartet auf die richtigen Angebote. Möglicherweise kommt über Newcastle Bewegung in die Sache.

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Auch knapp drei Wochen vor dem Trainingsauftakt in die neue Saison, hat sich beim FC personell wenig auf der Zugangsseite getan. Abgesehen von den drei gezogenen Kaufoptionen fehlen weitere Neuverpflichtungen gänzlich. Dafür gibt es bereits acht Abgänge. Nach wie vor deutet viel daraufhin, dass der kolportierte Transferstau mit der Personalie Said El Mala eng verknüpft ist. Bleibt der Shootingstar, haben die Kölner auch in der kommenden Spielzeit einen der interessantesten Youngster der Liga in den eigenen Reihen. Mehr als ein Backup würden die FC-Bosse für die Position nicht verpflichten müssen. Allerdings wäre die Schatulle für weitere Neuverpflichtungen nicht über die Maßen gefüllt. Verkaufen die Kölner den Shootingstar, wären auf einmal ganz andere Regalfächer auf dem Transfermarkt erreichbar. Beim FC ist man durchaus verhandlungsbereit, kann sich den Abschied des 19-Jährigen vorstellen, wenn der Preis stimmt. Und bei der aktuellen Vorstellung wird es wohl nur Interessenten aus England auf den Plan bringen.

Macht Liverpool Newcastle einen Strich durch die Rechnung?

Aktuell kristallisieren sich zwei Interessenten besonders heraus. Wie unter anderem die „Daily Mail“ berichtet, konkretisieren sich die Transfergedanken bei Newcastle United. Und das hängt sehr eng mit den Plänen des zweiten Clubs, dem FC Liverpool zusammen. Denn die „Reds“ haben den „Magpies“ das eigentliche Wunschziel Victor Munoz von Osasuna vor der Nase weggeschnappt. Der 22-Jährige sollte als Ersatz für Anthony Gordon verpflichtet werden, der bekanntlich nach Barcelona wechselt. Newcastle stand wohl kurz vor der Einigung mit dem Spieler, als Liverpool zuschlug. Nun soll United gleich zwei Spieler als Ersatz ins Auge gefasst haben. Eben El Mala und Matias Fernandez-Pardo aus Lille. Der belgische Nationalspieler versucht sich gerade bei der WM, ins Schaufenster zu stellen, es gibt wohl schon mehrere Interessenten. Den Kölner Shootingstar beobachten die Nordengländer schon seit Monaten, haben den 19-Jährigen immer wieder von Scouts beobachten lassen.

In Newcastle dürfte man im Fall von El Mala ein wenig Druck verspüren. Denn Liverpool könnte den „Magpies“ erneut einen Strich durch die Rechnung machen. Liverpool ist ebenfalls an dem Youngster interessiert. Allerdings nur, wenn ein Deal mit Yan Diomande und RB Leipzig nicht zu Stande kommt. Den Ivorer würden die „Reds“ zu gerne verpflichten. Das erste Angebot von 100 Millionen Euro soll RB abgelehnt haben, ein weiteres wird gerade vorbereitet. Sollte sich Liverpool den nächsten Korb abholen, wird ein Transfer des Kölner Offensivspielers wahrscheinlicher. Am Ende des Tages entscheidet aber auch hier die Familie El Mala, ob der Schritt nach Liverpool, der nach Newcastle, überhaupt England oder der Verbleib in Deutschland der richtige Schritt ist.


Fünf Clubs, ein Ziel – Wie gut passt Said El Mala zu den interessierten Teams der Premier League?

Said El Mala vom 1. FC Köln
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Fünf Clubs, ein Ziel – Wie gut passt Said El Mala zu den interessierten Teams der Premier League?


Vergangenen Sonntag gewann die deutsche Nationalmannschaft mit einem fulminanten 7:1 gegen Curaçao. Nicht mit dabei – Said El Mala. Aber auch trotz fehlender WM-Nominierung, dürften die kommenden Wochen für den 19-Jährigen ziemlich interessant werden. Wie gut passt Said El Mala in die Premier League?

Die Zukunftsplanung läuft bereits auf Hochtouren. Nach dem geplatzten Wechsel zum FC Brentford, bringen sich nun die nächsten englischen Teams in Stellung.

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Eigentlich schien der Abschied des Youngsters schon perfekt zu sein. Brentford bot dem FC eine Ablöse in Höhe von 45 Millionen Euro plus realistisch erreichbaren Boni bis zu fünf Millionen Euro. Zusätzlich hätten die Kölner eine Weiterverkaufsbeteiligung erhalten. Thomas Kessler akzeptierte das Angebot und alles deutete auf einen Abgang hin. In den sozialen Medien verabschiedeten zahlreiche Fans bereits ihren Shootingstar, doch die El-Mala-Seite ließ den Deal platzen. Jetzt sollen sich einige weitere Premier League-Teams mit einer Verpflichtung des 19-Jährigen auseinandersetzen. Als Interessenten werden Newcastle United, der FC Chelsea, der FC Liverpool, Nottingham Forest und Tottenham Hotspur gehandelt.

Profil passt nach England

Dass so viele englische Vereine sich um den Youngster bemühen, ist kein Zufall. El Malas Profil scheint wie gemacht für die Premier League. Neben seiner immensen Geschwindigkeit, besonders mit dem Ball, verfügt der Krefelder über eine für einen Flügelspieler seltene Physis. Mit seiner Größe von 1,87 Meter, dürfte die härtere Gangart auf der Insel den 19-Jährigen nicht vor besondere Probleme stellen. In dieser Saison bewies er mehrfach seine Durchsetzungsfähigkeit im körperlichen Eins-gegen-Eins mit vielen Bundesligaverteidigern. Neben der sportlichen Komponente bleibt aber eben auch die finanzielle. Abgesehen vom FC Bayern, wird wohl kein deutscher Verein in der Lage sein, die geforderten 50 Millionen Euro für den Dribbler auf den Tisch zu legen. Somit rückt nach jetzigem Stand ein Wechsel zum BVB in weite Ferne. In England dürfte das finanzielle Paket für keinen Verein zum Problem werden. Besonders spannend ist hierbei, dass vier der fünf genannten Vereine dringenden Bedarf auf dem linken Flügel haben.

Flügelsuche in London

Die Spurs stehen nach einer desaströsen Saison vor einem großen Umbruch. Nach dem Fast-Abstieg möchte man den Klub kernsanieren und schaut sich bereits intensiv auf dem Transfermarkt um. Dabei ist den Nord-Londonern wohl Said El Mala ins Auge gestochen. Trainer Roberto De Zerbi soll ein großer Fan des 19-Jährigen sein. Tottenham spielte unter dem Italiener zum Saisonende in einem 4-2-3-1-System. Da Wilson Odobert mit einem Kreuzbandriss noch lange ausfällt, verbleibt den Spurs ein einziger nomineller linker Flügel, der 18-jährige Leihrückkehrer Mikey Moore. Daher wurden neben El Mala auch schon einige andere Namen mit den Londonern in Verbindung gebracht. Beispielsweise Savinho von Manchester City oder auch Cody Gakpo vom FC Liverpool, die preislich in eine ähnliche Kategorie wie der Deutsche fallen dürften. In England mehren sich Gerüchte, dass es schon die ersten Kontakte gegeben habe.

Mit dem FC Chelsea befindet sich ein weiterer Londoner Club auf Suche nach einer Verstärkung für Linksaußen. Alejandro Garnacho und Jamie Gittens stellten sich im Verlauf dieser Saison als Flops heraus, sodass man dringenden Bedarf auf dem linken Flügel sieht. Dabei gibt es aber einen Haken. Xabi Alonso wird zur neuen Saison der Cheftrainer der Blues. Das Problem: In seiner Zeit bei Bayer Leverkusen spielte der Spanier meist mit einem 3-4-2-1, ohne echten Flügel sondern mit Halbraumzehnern. Der FC spielte unter Lukas Kwasniok zwar recht häufig mit der selben Formation, die Flügel standen jedoch deutlich breiter als es bei den Leverkusener Offensivspielern üblich war. Da El Mala aber ohnehin den Weg nach innen sucht, könnte sich diese Umstellung aber auch als Vorteil entpuppen.

Teurer Abgang verursacht Vakanz

Für rund 80 Millionen Euro verlässt Anthony Gordon Newcastle United in Richtung Barcelona. Auch Newcastle hat durch diesen Verkauf mit Harvey Barnes nur noch einen nominellen Linksaußen im Kader. Coach Eddie Howe lässt seine Mannschaft meist in einem offensiven 4-3-3 spielen. Als inverser Flügel könnte El Mala seinen Zug zum Tor ideal ausspielen und Gordons Abgang auffangen. Die Magpies wurden aber auch mit weiteren Flügelspielern in Verbindung gebracht. Demnach sehen sie beispielsweise Bazoumana Touré und Cody Gakpo als Alternativen. Zuletzt scheiterte ein Transfer von Víctor Muñoz von Osasuna, da Liverpool den Deal kurz vor Schluss kaperte.

Somit könnte man meinen, dass der LFC die Baustelle auf dem linken Flügel geschlossen hat. Doch die Reds haben offenbar noch nicht genug. Ganz oben auf der Liste steht wohl Yan Diomande von RB Leipzig. Mit einer ersten Offerte von 90 Millionen Euro und zehn Millionen Euro an möglichen Bonuszahlungen, ist man bei den Leipzigern umgehend abgeblitzt. Ein nächstes Angebot von rund 120 Millionen Euro wird wohl vorbereitet. Sollte auch dieses abgelehnt werden, rückt eventuell Said El Mala in den Fokus des LFC. Aktuell scheint ein Transfer des 19-Jährigen aber keine Priorität zu haben.

Nottingham erscheint aktuell am unwahrscheinlichsten

Und dann ist da noch Nottingham Forest. Der Traditionsverein dürfte aber nicht gerade die besten Karten im Buhlen um den 19-Jährigen haben. Mit Callum Hudson-Odoi sind die Tricky Trees eigentlich auf der linken Seite gut aufgestellt. Der dreimalige Nationalspieler Englands ist zurzeit verletzt, wird aber noch in der Vorbereitung wieder zur Verfügung stehen. Hudson-Odoi hat noch zwei Jahre Vertrag und aktuell gibt es keine Anzeichen, dass es früher zu einem Abschied kommen würde. Zudem würde ein Wechsel in den Norden Englands nicht den ganz großen Sinn machen, wenn El Mala denn wirklich nach höherem als Brentford strebe. Der Club hat so gerade die Klasse gehalten. Finanziell dürfte der Transfer für Nottingham genauso wie für alle andere Teams stemmbar sein.

Bisher ist noch kein neues Angebot beim 1. FC Köln eingetroffen. Stand jetzt ist also ein Wechsel zu keinem dieser Teams konkret. Zusätzlich ist fraglich, ob alle genannten Vereine bereit wären, Saids älteren Bruder Malek El Mala, ebenfalls zu verpflichten. Dies könnte womöglich zu einem entscheidenden Faktor im Poker um das Talent werden. Am finanziellen Gesamtpaket dürfte ein Transfer nach England aber nicht scheitern.


Said El Mala gegen die Gesetzmäßigkeiten der Bundesliga: Warum am Ende doch nur England bleibt

Said El Mala jubelt nach der Führung
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Said El Mala gegen die Gesetzmäßigkeiten der Bundesliga: Warum am Ende doch nur England bleibt

Dortmund, Chelsea, PSG, Bayern, Manchester City und nun Liverpool — die Liste der Interessenten an Said El Mala war über das Jahr lang. Bei genauerem Hinsehen bleibt davon erstaunlich wenig übrig. Eine Einordnung, warum am Ende wohl nur ein Markt realistisch bleibt.

Der FC Barcelona, der FC Chelsea, Paris Saint-Germain, Bayern München oder Manchester City – die Liste der europäischen Spitzenclubs, die im Herbst vergangenen Jahres mit Said El Mala in Verbindung gebracht wurden, war lang – und gefühlt wurde sie von Woche zu Woche länger. Beeindruckend für einen Spieler, der in der Vorsaison noch in der 3. Liga kickte. Der Fokus hat sich geändert, El Mala ist einer der Shootingstars Europas – immerhin hat wohl nicht viel für die WM-Nominierung der Nationalmannschaft gefehlt. Doch bei genauerer Betrachtung bleiben möglicherweise gar nicht mehr so viele Vereine auf der Liste potenzieller Arbeitgeber.

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Zuletzt wurden mit der TSG Hoffenheim und Borussia Dortmund zwei Bundesligisten in den Ring geworfen, die angeblich an einer Verpflichtung des Spielers interessiert seien, Vorstöße planen würden. So wirklich viel Substanz haben die Ideen hinter den Gerüchten nicht. Es ist unwahrscheinlich, dass die TSG nach bisherigen Investitionen von 40 Millionen Euro bei El Mala noch einmal mit 50 Millionen nachlegt. Der BVB wiederum soll angeblich nur 30 Millionen plus Boni bezahlen wollen, dafür aber Leihspieler bei den Kölnern unterbringen wollen. Zwar sind die Kölner grundsätzlich an Leihkonstrukten interessiert, aber nicht um eine wirtschaftliche Lücke von 15 Millionen Euro zu schließen. Aktuell ist das am Geißbockheim kein Thema. Auch die Bayern galten mal als Interessent, doch der Fokus ist längst ein anderer. Tatsächlich hat noch nie ein Bundesligist für einen Spieler aus dem deutschen Oberhaus 50 Millionen auf den Tisch gelegt. Julian Draxler und Dayot Upamecano knackten gerade einmal die 40-Millionen-Euro-Marke. Der Rekordpreis für einen 19-Jährigen lag bisher bei Ozan Kabak, der für 15 Millionen Euro von Stuttgart zu S04 wechselte.

Verkauf auf Rekordkurs

Der Rekordtransfer von Hoffenheim liegt bis heute bei 18 Millionen für Adam Hlozek, der vom BVB bei Ousmane Dembélé für 38 Millionen Euro. Ein Transfer von Said El Mala für 50 Millionen Euro innerhalb der Liga ist sicher nicht ausgeschlossen, doch entspricht nicht den Gesetzmäßigkeiten der Bundesliga. Es bleibt eine sehr unwahrscheinliche Variante. Das gleiche gilt für einen möglichen italienischen Markt. Dort liegen die Ablöseerwartungen in der Regel sogar unter den deutschen. El Mala würde in einer Liga mit Min-Jae Kim und Mauro Icardi mitmischen. In der vergangenen Spielzeit war Christopher Nkunku der teuerste Spieler, der nach Italien wechselte. AC Milan zahlte 37 Millionen Euro für den Ex-Leipziger, der einst für 60 Millionen nach Chelsea ging. Die weiteren Großkaliber wie Barcelona oder Paris haben aktuell kein Interesse, um den Kölner Shootingstar mitzubieten, investieren an anderer Stelle und das einmal mehr sehr intensiv. Dagegen sind die englischen Clubs durchaus bereit, in einer anderen Größenordnung zu investieren.

Und das eben auch Clubs, die nicht zu den absoluten Topteams gehören. Genauso für Spieler, die noch ein enormes Entwicklungspotenzial haben. Und da auf der Insel nun mal viel Geld fließt, ist der Markt auch unter den Aspekten Gewinnbeteiligung und Weiterverkaufsgebühr kein uninteressanter. Sportlich scheint El Mala ebenfalls nach England zu passen. Direktes Spiel, Tempo, Zweikampfbereitschaft, der Wille, durch den Gegner statt um ihn herum zu gehen – Eigenschaften, die man auf der Insel gerne sieht, die El Mala wiederum mitbringt. Aspekte, die in technisch anspruchsvollen Ligen möglicherweise ein wenig kürzer kommen. Nicht umsonst ist das neueste Gerücht eins von der Anfield Raod.

Welche Rolle spielt Tim Steidten?

Möglicherweise spielt ein Faktor eine Rolle, der ein wenig unter dem Radar fliegt: Tim Steidten. Der Direktor für Kaderplanung und Recruiting kam im März zum FC und bringt persönliche Kontakte mit. Der ehemalige Kaderplaner von Bayer Leverkusen kennt als ehemaliger technischer Direktor von West Ham United die Premier League, die Spielerberater, die Vereinsvertreter. Steidten holte zudem seinen Bruder Moritz an den Rhein, der ihm bereits von Werder Bremen nach West Ham gefolgt war und dort die komplette Scouting-Abteilung leitete. Zwei Brüder, beide mit direkter England-Erfahrung, beide jetzt beim FC. Das ist sicher kein Zufall, sondern eine bewusste strukturelle Entscheidung von Thomas Kessler. Sollte El Mala tatsächlich nach England wechseln, könnte sich diese Personalentscheidung auszahlen.


Said El Mala, der 1. FC Köln und der Domino-Effekt: Das Warten auf den ersten Stein

Said El Mala vom 1. FC Köln im Duell gegen Bayer Leverkusen
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Said El Mala, der 1. FC Köln und der Domino-Effekt: Das Warten auf den ersten Stein

Nach der Brentford-Absage ist nicht gesagt, dass Said El Mala beim FC bleibt. Sollte das passende Angebot reinflattern, wird man in Köln erneut „gesprächsbereit“ sein. Konkrete Interessenten gibt es nicht. Doch fällt der erste Domino-Stein könnte es schnell gehen. Bei Chelsea könnte ein solcher Stein schon bald kippen.

Zum FC Brentford wollte der Kölner Offensivspieler nicht. Der Wunsch nach England zu wechseln, soll aber schon noch vorhanden sein. Wie geht es weiter mit Said El Mala?

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Er galt schon ziemlich früh als beeindruckendes Talent. Experten lobten seine Schnelligkeit, seine Dynamik, seine unvorhersehbaren Dribblings, den direkten Weg zum Tor, doch bei der WM in den USA, in Mexiko und Kanada schaut der Linksaußen nur zu. Alejandro Garnacho konnte in der vergangenen Spielzeit eher selten überzeugen. Der Argentinier wurde nicht berücksichtigt – keine WM, kein großes Schaufenster, stattdessen Urlaub, während andere die WM spielen. Davon kann Said El Mala auch ein Lied singen. Allerdings wird sich der Kölner vielleicht noch ein wenig mehr ärgern, denn dessen Leistungen hätten ihm durchaus das Endturnier ermöglichen können. Garnacho erlebte dagegen eine Saison zum Vergessen. In 24 Spielen erzielte der Linksaußen für den FC Chelsea gerade einmal einen Treffer, bereitete vier vor. Der 21-Jährige war vor einem Jahr für 46 Millionen Euro von Manchester United nach Chelsea gewechselt. Damals wurde der Marktwert des Spielers wie jetzt bei El Mala auf 45 Millionen Euro geschätzt.

Es werden sicher noch Angebote folgen

Sollte der FC Chelsea bei dem Kölner Youngster Ernst machen, wären die Werte und Kosten wohl verdammt ähnlich. Tatsächlich denkt man bei den Blues über einen Verkauf des Argentiniers nach. Und nicht nur das, Manchester wiederum hofft auf ein baldiges Zeichen aus London, zum einen, weil man sich bei den Red Devils dann über eine Weiterverkaufsgebühr freut, vielleicht aber auch, weil man sich eine Rückkehr des Spielers durchaus vorstellen kann. Bei allen Parallelen könnte die Story von El Mala und die von Garnacho genau hier die nächste Verknüpfung bekommen. Denn Chelsea soll dem Vernehmen nach nach einem Linksaußen suchen. Schon vor Wochen hatte die Bild berichtet, dass die Blues ein Auge auf den Kölner Spieler geworfen haben. Es gab sogar das Gerücht, dass die beratende Mutter Sabrina El Mala nun auf ein konkretes Angebot der Londoner warte, darauf „zockt“. Ob tatsächlich ein Interesse besteht, ist unklar. Denn beispielsweise „Sky“ hatte berichtet, dass Chelsea nicht an dem Offensivspieler interessiert sei.

FC hält an 50 Millionen Euro fest

In englischen Medien wird die Verbindung auch genannt, allerdings ohne konkrete Quellen. Dass es weiterhin Interesse aus England gibt, ist aber sehr wahrscheinlich. „Es hat jetzt einen ersten Vorstoß im Juni gegeben. Der Markt für Said ist aber sehr viel größer, als dieser eine Vorstoß“, sagte FC-Geschäftsführer Philipp Türoff unlängst. Man geht also durchaus davon aus, dass weitere Angebote auf den Tisch flattern. Auch aus England. Aber auch von Chelsea? Zumindest ist das Beispiel Garnacho ein gutes für Domino-Effekte, die es im Laufe des Sommers noch geben wird. Grundsätzlich ist der englische Transfermarkt strukturell ein anderer. Große Deals in der Premier League passieren selten im Juni. Die meisten Klubs denken, planen, sondieren — aber konkrete Angebote und Vollzugsmeldungen häufen sich traditionell erst im Juli und August, nicht selten sogar kurz vor dem Deadline Day. Es kann also noch viel passieren. Sollte Chelsea Garnacho erwartungsgemäß wieder verkaufen, wird das Thema El Mala möglicherweise ein großes. Mitunter erst spät im Transfersommer.

Will Chelsea El Mala?

Für den 1. FC Köln heißt das: Warten. Es ist kein passives Warten, aber ein Warten ohne schnelle Handhabe. Denn anders als bei Jakub Kaminski, wo eine Ausstiegsklausel den Prozess klar definiert, liegt bei El Mala die Macht beim FC. Thomas Kessler hat mehrfach signalisiert, dass man unter 50 Millionen Euro nicht verkauft — und daran hält der FC fest. Dass ein Bundesligist so viel Geld auf den Tisch legt, ist nahezu ausgeschlossen. Die Kölner befinden sich in einer starken Position. Aber eine starke Position nützt wenig, solange niemand auf der anderen Seite des Tisches sitzt. Immerhin kann man sich beim FC auch vorstellen, dass der Spieler bleibt.

Ob Chelsea wirklich ein Angebot vorlegt, ist offen. Allerdings soll Kenan Yildiz bei den Londonern hoch im Kurs stehen. Tatsächlich sucht der Club angeblich einen variablen Spieler, der auch hinter den Spitzen und auf Rechtsaußen für Gefahr sorgt. In dieser Hinsicht würde Yildiz besser passen als El Mala. Doch der Türke steht auch bei anderen englischen Clubs wie Arsenal auf dem Zettel. Auch dort könnte ein einzelner Dominostein eine Kette auslösen und El Mala zum Thema bei den Blues werden. Garnacho ist es wohl nicht mehr.


Said und Malek El Mala: Zwei Brüder, eine untrennbare Bindung — und warum das jeden Transfer des 1. FC Köln beeinflusst

Said und Malek El Mala vom 1. FC Köln
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Said und Malek El Mala: Zwei Brüder, eine untrennbare Bindung — und warum das jeden Transfer des 1. FC Köln beeinflusst

Said El Mala ist wohl das größte FC-Talent der vergangenen Jahre. Hinter ihm steht ein Bruder, ohne den es den Shootingstar der Geißböcke so nicht gegeben hätte. Die Geschichte von Said und Malek El Mala — über Absagen, Loyalität und eine Bindung, die jeden Transferpoker beeinflusst. Said El Mala: Die Geschichte hinter dem Bruder-Duo beim 1. FC Köln.

Die Saison ist bekanntlich vorbei und doch scheint der Hype um Said El Mala kein Ende zu nehmen. Weiterhin gehören dem Youngster die Schlagzeilen. Zuletzt, weil der Spieler Bentford eine Abfuhr erteilten.

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Es gibt diese Momente, die alles verändern. „Reicht nicht“, waren die Worte, die Said El Mala ins Grübeln brachten. In der U14 wurde der Spieler bei Borussia Mönchengladbach aussortiert. Nur wenige Tage später traf es Bruder Malek. Der gleiche Verein, die gleiche Botschaft – auch der ältere der Brüder wurde auf dem Weg zum Profifußballer jäh ausgebootet. Eben nur im höheren Jahrgang. Said sagte später im Interview mit den 11FReunden, er habe geweint, seine Mutter angerufen. Der Familienbund ist extrem ausgeprägt. Die Brüder wuchsen in Krefeld auf, Vater Mohammed spielte ebenfalls, aber beim Linner SV in der Landesliga. Der Rauswurf bei den Fohlen hatte zunächst Spuren hinterlassen. „Ganz ehrlich, ich hatte keinen Bock mehr. Wir hätten damals auch in andere NLZ gehen können. Aber ich habe mir gedacht: Wofür eigentlich?“, so Said El Mala im Interview. Der große Bruder überredete den heutigen Fast-Nationalspieler weiterzumachen.

„Ohne meinen Bruder hätte ich aufgehört“

Das taten sie, immer in der Hoffnung, noch den entscheidenden Schritt zu gehen. Doch beide kassierten Absage auf Absage – es sollen 13 gewesen sein. Angeblich wurden die Kicker auch noch mal Gladbach angeboten, doch das Interesse war nicht mehr vorhanden. Auch bei Said war es so eine Sache mit dem Interesse. Die Brüder wechselten nach Meerbusch, doch der jüngere der beiden war nicht so recht bei der Sache. Manchmal ging er einfach während des Trainings vom Platz, trat gegen Wasserflaschen oder weigerte sich, am Spiel teilzunehmen. „Vielleicht war ich ein bisschen zu cool zu der Zeit. Rückblickend muss ich aber sagen: Da habe ich den Spaß am Fußball wiederentdeckt“, sagte der Offensivspieler und schob einen nicht ganz unwichtigen Satz hinterher: „Ohne meinen Bruder hätte ich damals mit dem Fußballspielen aufgehört“, sagt Said El Mala. Möglicherweise ein Punkt, den der 19-Jährige seinem älteren Bruder bis heute nicht vergessen hat. Ohne Malek wäre die traumhafte, noch sehr junge, Karriere so wohl nicht möglich gewesen.

„Das mache ich nur, wenn Malek mitkommt“

Als einziger Club aus der Umgebung war 2023 Viktoria Köln noch bereit, die beiden Spieler genauer unter die Lupe zu nehmen. Der Rest ist gerade bei dem U21-Nationalspieler eine beeindruckende Geschichte. Das erste Tor im deutschen Profifußball, Newcomer der 3. Liga, Angebot vom FC, Bundesliga, Tore, Nationalmannschafts-Nominierung. Das alles innerhalb eines Jahres. Maleks Entwicklung stagnierte, obwohl Said heute noch sagt, dass sein Bruder die besseren Anlagen habe. Und plötzlich klingelten die Telefone und es waren die El Malas, die absagten. So im Sommer 2024 als der BVB anklopfte.

Dem Vernehmen nach war der Offensivspieler schon für einen Medizincheck eingeplant. Doch Said hatte eine Bedingung für eine Verpflichtung bei der Borussia. „Das mache ich nur, wenn Malek mitkommt“, sagte er im Interview und dem BVB. „Das wollten sie nicht. Damit war’s für mich vom Tisch.“ Keine Diskussion, keine Verhandlung. Ohne Malek eben kein BVB. Es folgte die Absage, das Interesse aus Köln und dort die Idee, den älteren Spieler mit zu verpflichten. „Uns war sofort klar: Das ist es“, sagt Said über den FC. „Die Stadt hat uns gefallen, die Fans, der Verein, das Stadion. Und das Beste: Wir mussten nicht mal umziehen.“

Wobei das Beste vielleicht die gemeinsame Zeit in der Domstadt ist. Beim FC wird man nicht müde, die Qualitäten von beiden Geschwistern hervorzuheben. Malek konnte diese auch aufgrund von Verletzungen in der Regionalliga bislang nicht auf höchstem Niveau nachweisen. Doch das Vertrauen auf den Durchbruch wird immer wieder kommuniziert. Dass internationale Clubs den Bruder nicht auf dem Schirm haben, reserviert reagieren, ist aber angesichts der blanken Zahlen verständlich. Während Said in seiner Premieren-Saison 18 Scorer in der Bundesliga in 34 Partien sammelte, waren es bei Malek 13 Spiele und fünf Treffer eben bei der U21. Kein Bewerbungsschreiben für einen Premier-League-Club. Ob El Mala dem FC Brentford wirklich abgesagt hat, weil der Club nur ihn unter Vertrag nehmen wollte, ist nicht bekannt. Aber eben auch nicht ausgeschlossen und auch nicht unwahrscheinlich. Immerhin gab es die Brüder immer nur im Double – so wie aktuell auch in einer WG in Köln.

„Da laufen jetzt Überlegungen“

Beim FC hätte man kein Problem damit, dass das El-Mala-Team zusammenbleibt. „Ich als Fan kann mir aber natürlich vorstellen, dass wir die Brüder noch ein Jahr bei uns behalten. Es sind aber auch die Fragen: Was will der Spieler? Was will die Familie? Wie wünschen sie sich weiterzuentwickeln? Da laufen jetzt die Überlegungen“, sagte Jörn Stobbe am Freitag. Doch der Präsident der Kölner sagte auch: „Dass wir als FC sagen, wir halten nicht alle Stammspieler, ist auch klar. Wir müssen ab und zu mal Spieler verkaufen. Das ist unser Konzept. Und wir wollen weiter einen ganz soliden Finanzweg beschreiten.“ El Mala würde sich bei einem Marktwert von 45 Millionen Euro für dieses Konzept anbieten. Ob es den Shootingstar aber nur im Duo mit seinem alten Bruder gibt, wird sich dann zeigen.

Die Botschaft scheint allerdings unmissverständlich. Wer Said El Mala will, braucht möglicherweise eine Lösung für Malek. Das war beim BVB sicher so. Das könnte bei Brentford ein Thema gewesen sein. Das könnte bei Chelsea oder jedem anderen Interessenten ein Thema werden. Said hat das selbst auf den Punkt gebracht — im GeißbockEcho, ganz ohne Transfer-Kontext: „Malek ist mein Anker. Wie zwei aneinander geklebte Teile, die sich nicht trennen lassen.“