Profis des 1. FC Köln unterwegs: Wann spielen Said El Mala, Jakub Kaminski und Co.?

Said El Mala beim Training der deutschen A-Nationalmannschaft
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Profis des 1. FC Köln unterwegs: Wann spielen Said El Mala, Jakub Kaminski und Co.?

Zum ersten Mal seit Jonas Hector hat der FC wieder einen deutschen Nationalspieler in seinen Reihen. Und der könnte noch in dieser Woche sein Debüt feiern. Im Einsatz sind noch weitere Akteure des 1. FC Köln: Wann spielen Said El Mala, Jakub Kaminski und Co?

Gleich mehrere FC-Profis sind im Einsatz für ihre Nationalmannschaften. Besonders im Fokus steht dabei ein Spieler des 1. FC Köln: Wann spielen Said El Mala, Jakub Kaminski und Co?

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Die ersten Einheiten sind mit der Nationalmannschaft absolviert und so langsam steigt die Vorfreude auf das bevorstehende Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft. Und das auch, weil zum ersten Mal seit sechs Jahren wieder ein Spieler des 1. FC Köln das Trikot mit dem Adler auf der Brust für die A-Mannschaft tragen würde. Denn im November 2019 gab Jonas Hector sein letztes Spiel für Deutschland. Nun steht Said El Mala in den Startlöchern und scharrt mit den Hufen. Ob der Kölner Youngster überhaupt zum Einsatz kommt, ist offen. Bundestrainer Julian Nagelsmann betonte, dass er sich den Kölner Shootingstar erst einmal anschauen wolle, dieser nun mit trainieren dürfe. Die Entscheidung wird wohl erst vor dem Spiel am Freitag fallen. Die Begegnung im Stade de Luxembourg wird um 20:45 Uhr angepfiffen.

A-Auswahl oder zurück in die U21?

Nagelsmann betonte aber auch, dass es ja gar nicht klar sei, ob El Mala das zweite Spiel nicht wieder bei der U21 spiele. Die wohl entscheidende Partie über den Gruppensieg findet erst am kommenden Montag statt. In Leipzig empfängt die DFB-Auswahl die Slowakei. Auch die zweite Begegnung ist für 20:45 Uhr anberaumt. Sollte El Mala zur U21 reisen, fände sein zweites Duell gegen und in Georgien am Dienstag (18 Uhr) statt. Spannend dürfte es für Jakub Kaminski mit Polen werden. Der Gruppenzweite empfängt ebenfalls am Freitagabend (20.45 Uhr) den Spitzenreiter aus den Niederlanden. Sollte Polen gewinnen, wären die Teams punktgleich. Dann wäre möglicherweise der letzte Spieltag entscheidend im Kampf um die Tabellenspitze. Polen trifft am Montag auf Malta, die Niederlande empfängt Litauen.

Für Isak Johannesson geht es derweil schon am Donnerstag los. Auch Island hat noch Chancen auf die WM-Teilnahme, muss sich dafür aber ganz schön strecken. Aktuell belegt die Mannschaft um den Kölner Profi den dritten Platz, drei Zähler hinter der Ukraine auf Rang zwei und sechs hinter Spitzenreiter Frankreich. Bei zwei ausstehenden Spielen ist wohl der zweite Tabellenplatz das Ziel und damit immerhin noch die Playoffs. Island ist zunächst am Donnerstagabend (18 Uhr) zu Gast in Aserbaidschan. Bereits am Sonntag könnte es zum Endspiel um den Playoff-Platz gegen die Ukraine kommen. Die Partie wird in Warschau (18 Uhr) ausgetragen. Ebenfalls am Donnerstag spielt FC-Nachwuchsspieler Patrik Kristal mit der A-Nationalmannschaft von Estland gegen Norwegen.

Rav van den Berg könnte derweil Spielpraxis bei der U21 der Niederlande sammeln. Der Innenverteidiger ist genau dafür zur Nationalmannschaft gereist. Es stehen gleich zwei Begegnungen an. Am Freitag spielt die Niederlande gegen Slowenien, am kommenden Dienstag gegen Israel.

Starker Saisonauftakt beim 1. FC Köln: Das sind die Gewinner unter Lukas Kwasniok

Es gibt zahlreiche Gewinner des Saisonauftakts beim 1. FC Köln
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Starker Saisonauftakt beim 1. FC Köln: Das sind die Gewinner unter Lukas Kwasniok

Zwölf Spieler hat der FC im vergangenen Sommer verpflichtet, einige sind mittlerweile unumstritten. Aber auch „ältere“ Akteure blühen unter Lukas Kwasniok auf beim 1. FC Köln: Das sind die Gewinner des Saisonstarts.

Aktuell läuft es rund bei den Geißböcken. Das liegt zum einen an der Kaderzusammenstellung, sicher aber auch an dem neuen Trainer des 1. FC Köln: Das sind die Gewinner des Saisonstarts.

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Joel Schmied: In der vergangenen Spielzeit wurde über den Innenverteidiger noch fleißig diskutiert. Das kam nicht von ungefähr. Denn Schmied leistete sich zahlreiche kleinere, aber zum Teil folgenschwere Fehler oder Unachtsamkeiten. Auch deswegen haben die Kölner gerade im Bereich der Innenverteidiger mal so richtig zugeschlagen. Möglicherweise profitierte der Schweizer auch von der Verletzung von Rav van den Berg. Unterm Strich ist Schmied aber absoluter Stammspieler und das nicht ohne Grund. Der Innenverteidiger ist wohl der konstanteste Spieler in der Kölner Hintermannschaft – und das konstant gut.

Ein Youngster startet durch

Sebastian Sebulonsen: Der Norweger war zwar in der vergangenen Spielzeit Stammspieler bei Bröndby, dennoch gilt der Sprung von der dänischen in die deutsche Liga als ein großer. Sebulonsen hat diesen ohne großen Anlauf eindrucksvoll gemeistert. Der Schienenspieler ist unter Lukas Kwasniok komplett gesetzt, stand immer in der Anfangsformation und spult Minute um Minute ab. Erst am vergangenen Freitag holte sich der 25-Jährige ein Sonderlob des Trainers ab. Sebulonsen hat den vermeintlichen Königstransfer des vergangenen Winters bereits komplett in den Schatten gestellt.

Said El Mala: Dass der 19-Jährige ein großes Talent ist, hatte man beim FC durchaus auf dem Schirm. Dass der junge Offensivspieler aber so einschlagen würde, dass er nach wenigen Wochen sogar mit dem FC Bayern München und Borussia Dortmund in Verbindung gebracht wurde, dürfte dann doch überraschend. Der Youngster sollte eigentlich behutsam aufgebaut werden, doch auch Lukas Kwasniok kam am vergangenen Spieltag bei der Anfangsaufstellung nicht mehr an Said El Mala vorbei. Für rund 300.000 Euro wurde der Angreifer verpflichtet, aktuell soll er einen Marktwert von rund drei Millionen Euro haben. Doch die Tendenz steigt zweifelsfrei. Die beiden Tore in den bisherigen Spielen untermauern seine Qualität. Nun stehen die Spiele mit der U21 an und El Mala wird weiterhin im Schaufenster stehen.

Offensivpower

Jakub Kaminski: Die vergangene Spielzeit war sicherlich nicht die allerbeste für den jungen Polen. Zwölf Mal stand Kaminski für den VfL Wolfsburg in Pokal oder Meisterschaft in der Startelf, bereitete am Ende der Saison fünf Tore vor, erzielte keins. Aktuell kommt der 23-Jährige beim FC auf sieben Startelf-Einsätze, in sieben Spielen, erzielte bereits drei Treffer. Der Außenbahnspieler blüht unter Lukas Kwasniok regelrecht auf. Auch, weil ihm das Spiel entgegen kommt, vor allem aber, weil der Kölner Coach Kaminski Vertrauen schenkt. Das scheint der Flügelflitzer gebraucht zu haben. Ab und an fehlt vielleicht noch ein wenig Konstanz.

Marius Bülter: Acht Tore und vier Vorlagen sammelte der Stürmer in der vergangenen Spielzeit für die TSG Hoffenheim. Dennoch war die Verpflichtung des Offensivspielers bei dem ein oder anderen Fan von einer gewissen Skepsis begleitet. Die hat sich schon nach den ersten Spieltagen zerschlagen. Vier Scorerpunkte sammelte der Angreifer in den beiden Begegnungen gegen den 1. FSV Mainz und den SC Freiburg. Im Duell gegen RB Leipzig folgte die frühe Auswechslung mit anschließender Verletzungspause. Aktuell setzt Bülter aufgrund seines ersten Nachwuchses aus. Vermutlich wird Bülter beflügelt wieder in das Mannschaftstraining einsteigen.

Jan Thielmann: Auch, wenn es gegen die TSG Hoffenheim ein schwieriges Unterfangen für das Eigengewächs war, ist auch Jan Thielmann ein absoluter Gewinner unter dem neuen Coach. Der U21-Vize-Europameister gehört in dieser Spielzeit bislang zum absoluten Stammpersonal der Geißböcke. Thielmann sammelte mit zwei Toren und einer Vorlage bereits drei Scorerpunkte. Erst die jüngste Verletzung bremste den Spieler aus.

23 eingesetzte Spieler, 20 Mal Startelf, 10 Punkte, Platz 6 – die Zwischenbilanz beim 1. FC Köln fällt stark aus

Die Kölner Spieler klatschen mit dem Gegner ab.
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23 eingesetzte Spieler, 20 Mal Startelf, 10 Punkte, Platz 6 – die Zwischenbilanz beim 1. FC Köln fällt stark aus

Mit dem 1:0-Erfolg über die TSG Hoffenheim startet für den FC die zweite Länderspielpause der Saison. Kölns Trainer Lukas Kwasniok wollte vor der Saison kein Ziel ausgeben, die Phasen zwischen den Spielen der Nationalmanschaften einzeln bewerten beim 1. FC Köln: So fällt das Zwischenfazit nach dem Saisonauftakt aus.

Ein gutes Sechstel der Saison ist gespielt, die erste Erkentnisse sind gewonnen. Die scheinen durchaus positiv beim 1. FC Köln: So fällt das Zwischenfazit nach dem Saisonauftakt aus.

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Als Lukas Kwasniok bei seiner Vorstellung in Köln im Juli nach seinen Saisonzielen gefragt wurde, sagte der Kölner Trainer mit einem Lächeln im Gesicht, dass er gerne vor Gladbach landen würde. Kwasniok erklärte dann aber eine Spur ernster, dass er lieber die Phasen zwischen den Länderspielen bewerten würde. Mittlerweile sind zwei dieser Abschnitte absolviert, die Liga geht in die zweite Länderspielpause, und ein erstes Zwischenfazit ist nach sechs Spieltagen durchaus zu ziehen. Die Bilanz hat der FC am vergangenen Freitag mit einem durchaus glücklichen Sieg in Hoffenheim nochmal geschönt. Mehr Siege als Niederlagen sind für einen Aufsteiger definitiv ein beachtliches Zeichen. Ein Zeichen, dass rein rechnerisch bedeutet, dass die Kölner nach einem Fünftel bis Sechstel der Saison bereits ein Viertel einer anzustrebenden 40-Punkte-Marke eingefahren haben.

Starker Punkteschnitt

Für Köln ist es der beste Start in der Bundesliga seit neun Jahren, für einen Aufsteiger der beste seit acht Jahren. Auch das ist beachtlich, weil der FC in diesen ersten sechs Spielen nicht gerade gegen die Gegner gespielt hat, die man vor der Saison auf die Augenhöhe eines Aufsteigers eingeordnet hätte. Zum Vergleich haben die Kölner aus den Spielen gegen die bisherigen sechs Kontrahenten in den jeweils vergangenen zehn Spielen im Schnitt ingesamt 4,5 Punkte geholt – jetzt sind es zehn. Die vermeintlichen direkten Konkurrenten mit den gehandelten Abstiegskandidaten aus Hamburg, Heidenheim oder vielleicht St. Pauli kommen alle noch. Einige dieser Teams folgen im nächsten Drittel der Hinrunde, allerdings auch einige Top-Teams wie Borussia Dortmund, Eintracht Frankfurt und im Pokal Bayern München. Dennoch gibt es nun schon ein kleines Polster, dass sich der FC gerade vor Clubs wie dem FCH erarbeitet hat.

Die Punkteausbeute lässt Kwasniok weiter in Ruhe arbeiten. Ein wichtiges Plus. Denn der FC hat trotz des guten Starts noch viel Arbeit vor sich, wie der Kölner Coach nicht müde wird zu betonen. Alles andere wäre aber auch erstaunlich. Schließlich hat der FC einen kompletten Umbruch vollzogen, zwölf neue Spieler mehr oder weniger integriert. Zum Einsatz kamen bislang alle Neuverpflichtungen des Sommers. Mindestens sieben Transfers gehören zum erweiterten Kreis der Stammspieler und dabei sind der verletzte Rav van den Berg sowie der „Leih-Rückkehrer“ Said El Mala gar nicht mit eingerechnet. Von dem eigentlichen Profikader standen bei den Feldspielern bis auf den Langzeitverletzten Luca Kilian sämtliche Akteure bereits auf dem Platz. Kwasniok hält also sein Versprechen, allen Spielern die Chance zu geben. Und auch, dass er keine Stammelf habe.

18 Spieler bereits in der Startelf

Der Kölner Coach bleibt bei seiner Maxime, möglichst nicht ausrechenbar zu sein. Fünf verschiedene taktische Formationen in sechs Liga-Begegnungen sprechen eine eindeutige Sprache. Zudem hat Kwasniok noch nie dieselbe Startelf aufgestelt: Sieben Spiele, sieben unterschiedliche Anfangsformationen – insgesamt 20 Spieler standen bislang in der Startelf. Einzig Jusuf Gazibegovic, Florian Kainz und Alessio Castro-Montes durften noch nicht von Beginn an ran. Der Kölner Coach nutzt zudem Woche für Woche die Breite des Kaders. In allen Partien hat Kwasniok sein komplettes Wechselkontingent erschöpft. Einzig Frankfurts Dino Toppmöller und Hoffenheims Christian Ilzer erreichen den gleichen Wert. Und mit diesem Vorgehen ist der Trainer in Köln erfolgreich. Mit fünf Torbeteiligungen gibt es keinen Club, dessen Joker erfolgreicher sind.

Kwasniok hat also nicht nur emotional eine andere Kultur ans Geißbockheim gebracht. Allerdings gab der Kölner Coach auch zu, noch nicht gänzlich die richtige Balance gefunden zu haben. Seine aktuelle Kaderpolitik könnte also in Nuancen auch mit der Suche nach dem besten Gleichgewicht zu tun haben. Dabei ist die Kölner Offensive bislang extrem effizient. Nach dem xGoals-Wert wären bislang 8,5 Tore erwartbar gewesen, die Kölner haben schon elf erzielt. Einzig die Bayern, Eintracht Frankfurt und der FC Augsburg sind nach der Statistik noch kaltschnäuziger. Die elf Tore verteilen sich auf sechs Torschützen. Während Jakub Kaminski mit drei die meisten erzielte, führt Marius Bülter mit vier Punkten die Scorerliste an. Auf der anderen Seite haben die Kölner mit neun schon relaitv viele Gegentore kassiert. Auch in den Zweikampfwerten gehört der FC zu den schlechteren Teams.

Mit zehn Punkten aus sechs Spielen gegen hauptsächlich Teams, die sich allein wirtschaftlich auf dem Weg Richtung Europa wähnen oder sich dort bereits befinden, hat der FC einen starken Saisonstart hingelegt. Die nächste Phase wird dann wieder ein wenig mehr Wahrheit bringen.

Kommentar zum starken Saisonauftakt des 1. FC Köln: Das positive Zwischenfazit trägt ganz sicher auch den Namen des Trainers

Lukas Kwasniok ist ein Erfolgsgarant beim 1. FC Köln
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Kommentar zum starken Saisonauftakt des 1. FC Köln: Das positive Zwischenfazit trägt ganz sicher auch den Namen des Trainers

Mit zehn Punkten aus sechs Spielen ist der FC erstaunlich gut in die neue Saison gestartet. Und das, obwohl die Kölner im Sommer eine nahezu komplett neue Mannschaft aufgebaut haben. Der Erfolg der Geißböcke ist ganz sicher auch der Verdienst des neuen Trainers Lukas Kwasniok. Denn Trainer und Club scheinen ein perfektes Match zu sein. Ein Kommentar zum starken Auftakt des 1. FC Köln.

Der beste Aufsteiger seit acht Jahren, der beste Saisonstart der Kölner in der Bundesliga seit neun Jahren – beim FC läuft es rund, der Saisonauftakt ist erfolgreich und vielversprechend. Er lässt schon jetzt das Kölner Fanherz wieder hoch schlagen. Der Erfolg liegt auf der einen Seite an einer klugen Kaderplanung, auf der anderen Seite aber auch an einem scheinbar perfekt Match. Ein Kommentar zum starken Auftakt des 1. FC Köln.

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Als Lukas Kwasniok vor wenigen Monaten als neuer Trainer bei den Geißböcken vorgestellt wurde, da musste immer und immer wieder der Vergleich zu seinem Paderborner Vorgänger Steffen Baumgart herhalten. Von Baumi 2.0 war die Rede. Und das nicht nur aufgrund der einstigen Paderborner und nun Kölner Trainergeschichte. Kwasniok versprach attraktiven Fußball, ein Spektakel. Der neue Kölner Coach ist eher ein Lautsprecher, ein Entertrainer, der auch durchaus kommuniziert, dass Fußball am Ende des Tages vor allem Unterhaltung ist. Eine durchaus spannende Interpretation, die mehr Wahrheit enthält, als es andere Protagonisten der deutschen Lieblingssportart öffentlich zugeben würden. Ein erster Vergleich zu Steffen Baumgart ist nach den eher nüchternen Übungsleitern Gerhard Struber und Timo Schultz also absolut verständlich und gleichzeitig so grundlegend falsch.

Kwasnoik gesteht sich Fehler ein und korrigiert sie

Denn nach den ersten drei Monaten Kwasniok-Fußball beim FC lässt sich eher festhalten, dass der neue Kölner Trainer dann doch in vielen Dingen ein Gegenentwurf des heutigen Union-Coachs ist. Und das scheint dem FC dieser Tage sehr gut zu tun. Sicherlich haben die FC-Bosse nach dem eher ergebnisorientierten Aufstieg durchaus bewusst einen Trainer verpflichtet, der alleine durch seine nahbare, offene Art wieder eine Euphorie entfachen kann. Kwasniok nimmt sicher kein Blatt vor den Mund, erklärt seine Entscheidungen offen und ehrlich und lässt sich durchaus auf die Stadt, den Verein und die Fans inklusive aller Gepflogenheiten ein. Man mag die Trikot-Aktion zum Spieltag, vielleicht auch die ein oder andere Liebesbekundung drüber finden, man kann sie aber genauso als ehrlich und offen interpretieren. Kwasniok wirkt somit authentisch, ehrlich. Das kommt ganz offensichtlich an. Die anfänglichen Skeptiker sind jedenfalls weniger geworden.

Doch das ist eben nur der eine Teil der Wahrheit. Denn der Kölner Coach überzeugt eben nicht nur durch seine ehrlichen, seine manchmal deutlichen Worte, dadurch, dass er eben kein Blatt vor den Mund nimmt. Nach den ersten sieben Pflichtspielen ist auch sportlich eine Handschrift beim FC eindeutig zu erkennen. Und die trägt eben den Namen Kwasniok und ist in ihrer Eindeutigkeit alles andere als klar. Der Kölner Coach ist ein ausgfuchster Taktiker, der sich für jeden Gegner einen eigenen Plan zurechtlegt. Sechs verschiedene taktische Aufstellungen, 18 Startelf-Einsätze in sieben Begegnungen sind kein Beleg für Chaos, hilflose Überforderung und auch nicht nur für den Anspruch „unberechenbar“ zu sein, vielmehr für eine Vielzahl von Antworten auf die Aufgaben, die die Gegner einer Saison stellen.

Das Zwischenfazit fällt positiv aus

Dass Lösungsansätze auch schon mal falsch sind, liegt in der Natur der Sache. Darauf aber die richtige Reaktion zu finden, ist auch eine Eigenschaft, die den Kölner Coach von mehreren seiner Vorgänger unterscheidet. Kwasniok macht Fehler, ist sich aber nicht zu schade, diese einzugestehen und zu korrigieren – auch personell. 23 Spieler hat der Trainer in dieser Saison schon eingesetzt. Und das sicher nicht nur, um die Breite des Kaders zu nutzen oder weil sich die Kölner in neuer Zusammensetzung finden müssen. Das ist schon längst passiert. Kwasniok sendet das Zeichen, dass er alle Spieler in dieser Saison brauchen wird. Er hält sein Versprechen und gibt den Spielern dabei das Gefühl, dass er sie alle braucht und gleichzeitig, dass jeder seine Chance erhalten wird. Das kurbelt den Konkurrenzkampf und gleichzeitig den Zusammenhalt der Mannschaft an.

In der Folge stehen nach sieben Spielen vier Siege, die 2. Runde des DFB-Pokals und zehn Punkte auf dem Konto. Ein Zwischenerfolg, eine Momentaufnahme. Ein Erfolg, der duchraus noch befuttert werden muss und sicherlich auch in der Symbiose von einer klugen Kaderplanung und eben dem neuen Coach begründet liegt. Das Zwischenfazit ist ein positives. Es trägt sicherlich mehrere Namen. Einer davon ist Lukas Kwasniok.