Der 1. FC Köln ist bei weitem nicht mehr so effizient wie zu Beginn der Saison

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln beim Sieg gegen Freiburg
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Der 1. FC Köln ist bei weitem nicht mehr so effizient wie zu Beginn der Saison

Sieben Punkte aus, acht Tore in drei Spielen – furios ist der FC in die Saison gestartet. Doch das Punktepolster schmilzt. Das hat sicherlich einige Gründe. Zahlen belegen einen Trend. Der 1. FC Köln ist nicht mehr so effektiv wie noch zu Beginn dieser Spielzeit.

Die Anfangseuphorie ist rund um das Geißbockheim langsam ein wenig verflogen. Die Tendenz ist mittlerweile eher negativ. Nur eins der vergangenen acht Pflichtspiele hat der FC gewonnen. Eine neue Schwäche ist ganz offensichtlich die vor dem Tor. Der 1. FC Köln ist im Abschluss jedenfalls nicht mehr so effektiv wie noch zu Saisonbeginn.

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Möglicherweise war es eine der beiden Spiel entscheidenden Szenen der Begegnung. Ragnar Ache wurde in der Nachspielzeit der Begegnung gegen den FC St. Pauli Höhe des Sechzehners angespielt. Der Stürmer zog mit dem Ball nach innen und dann ab, aber zum wiederholten Mal parierte Nikola Vasilj im Tor der Gäste stark. Der Abpraller landete vor dem Fuß von Florian Kainz, der das freie Tor vor und Isak Johannesson frei stehend neben sich hatte. Doch auch der Ex-Kapitän der Kölner traf nicht zum 2:0. „In der Situation haben die Jungs einen Puls von 180 und müssen dann Entscheidungen treffen“, nahm Lukas Kwasniok seine Schützlinge später im „aktuellen sportstudio“ in Schutz. „Es macht ja keiner mit Absicht“, so der Trainer weiter.

Effizienz hat deutlich nachgelassen

Natürlich hatten die FC-Spieler die Chance nicht absichtlich vergeben. Ärgerlich war es natürlich dennoch. Denn bei den xGoals-Werten stand beim FC eine zwei, während der Gast auf 0,2 kam – auf der Anzeigetafel wiederum ein 1:1. „Nur ein verdammter Schuss, ein Schuss“, fluchte Eric Martel frustriert, als er nach dem Duell die Katakomben des Kölner Stadions betrat. Denn dieser eine Torschuss der Hanseaten ließ die Kölner nach einem eigentlich ordentlichen Spiel zwei Punkte verlieren und den Abstand auf die unteren Tabellenplätze eben nicht wie gehofft ausbauen. Wenn man so will schlugen die Hamburger den FC also nicht nur in Bezug auf das späte Tor in der Nachspielzeit mit den eigenen Waffen, sondern auch mit der gnadenlosen Effizienz, die Köln noch in den ersten drei Spielen ausgemacht hatte.

Damals kamen die Geißböcke nach dem dritten Spieltag auf einen XGoals-Wert von 4,8. Die Qualität der Chancen ließ also knapp fünf Tore erwarten. Es waren zu diesem Zeitpunkt aber schon acht. Nahezu drei pro Spiel. Die Effizienz lag damals also bei 3,2 – der viertbeste Wert der Liga, hinter den Bayern, Frankfurt und Augsburg. Seit dem fulminanten Start hat sich die Effizienz aber ein wenig verkehrt. Zwar erspielen sich die Kölner mit einem xGoals-Wert von 16,67 auch weiterhin gute Chancen (nur vier Teams besser), der xGoals-Wert-Schnitt liegt wie zu Saisonbeginn bei 1,6, Tore waren es am Ende aber „nur“ 14, also 1,4 pro Spiel. Die Effizienz ist auf -2,67 gefallen – der drittschlechteste Wert der Liga. „Es ist ja nicht so, dass wir die Dinger reihenweise versiebt haben in dieser Saison. Wir waren schon sehr effektiv. Die Jungs sind qualitativ aus meiner Sicht sehr gut unterwegs“, erklärte Kwasniok am Samstag.

Tatsächlich sind die 14 Treffer kein schlechter Wert, nur war der FC zu Saisonbeginn zumindest nach diesen Zahlen vor dem Tor offensichtlich kaltschnäuziger. Anders verhält es sich bei den gefangenen Gegentreffern. Da ließen die xGoals-Werte der Kölner Gegner nach drei Spielen 3,5 Gegentore erwarten, es waren vier. In den vergangenen zehn Partien lag der Wert bei 16,83, Köln kassierte aber 17 Gegentreffer. Eine großartige positive oder negative Veränderung lässt sich trotz der Verletzungsmisere in der Hintermannschaft nicht ausmachen.

Vor- und Nachteile: Wird Said El Mala zur Dauerlösung als Mittelstürmer beim 1. FC Köln?

Said El Mala erzielt gegen St. Pauli das 1:0
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Vor- und Nachteile: Wird Said El Mala zur Dauerlösung als Mittelstürmer beim 1. FC Köln?

Der 1. FC Köln sah sich gegen den FC St. Pauli am vergangenen Samstag lange als Sieger, ehe es doch noch den späten Ausgleich gab. Einen guten Eindruck hinterließ dabei Jungstar Said El Mala, der gegen die Hamburger als Mittelstürmer auflief. Und so stellt sich durchaus eine Frage beim 1. FC Köln: Ist Said El Mala eine gute Dauerlösung als Mittelstürmer?

Lange sahen die Kölner am Samstag wie der sichere Sieger aus. Nur ein Ausrutscher von Marvin Schwäbe verhinderte letztlich den Sieg der Geißböcke. Ein Spieler stach einmal mehr heraus und das auf ungewohnter Position für den 1. FC Köln: Ist Said El Mala vielleicht sogar eine gute Dauerlösung als Mittelstürmer?

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Auch wenn der 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli am Samstag lange wie der sichere und verdiente Sieger aussah, mussten sich die Kölner nach dem 1:1-Ausgleich in den letzten Spielsekunden am Ende doch noch mit einem Unentschieden begnügen. Trotz des bitteren doppelten Punkteverlustes machte auch gegen die Hamburger wieder einmal Youngster Said El Mala auf sich aufmerksam und erzielte das einzige Tor seiner Mannschaft zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung. Ungewöhnlich dabei: Der 19-Jährige lief gegen den direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt erstmals als Mittelstürmer auf und hinterließ dabei einen sehr ordentlichen Eindruck. Für FC-Trainer Lukas Kwasniok scheint sich nach dem Auftritt seines Top-Talents nun die berechtigte Frage zu stellen, ob El Mala nicht auch als eine Dauerlösung für die Problemzone Sturmspitze fungieren kann.

Effizientester Spieler der Liga nach Kane

Mit dem Treffer gegen St. Pauli ist El Mala nun mit sechs Toren und drei Vorlagen alleiniger Top-Scorer der Kölner. Der gebürtige Krefelder kam bis zuletzt fast ausschließlich über den linken Flügel zum Zug, brachte sich selbst aber immer wieder durch starke Tempodribblings in gute Abschlusspositionen am oder im gegnerischen Strafraum. Mit nur 4,7 Versuchen pro Tor ist er nach Bayern-Star Harry Kane sogar der effizienteste Spieler der Bundesliga. Neben seinem Torinstinkt und eben jener Effizienz bringt El Mala zumindest theoretisch auch körperlich einiges mit, ist mit 1,87 Meter groß gewachsen und dürfte das Potenzial haben, in Luftduellen oder beim Ballabschirmen noch deutlich mehr mitzuhelfen.

Als vorderster Angreifer ist der Weg zum Tor für ihn zudem deutlich kürzer als über den Flügel, er könnte sich zwischen den gegnerischen Innenverteidigern mit seinem Tempo in die Tiefe direkt zum Tor bewegen und müsste nicht erst über die Außenbahn einen Gegenspieler ausspielen, um dann nach innen in die gefährlichen Räume zu ziehen. Ohnehin ist der 19-Jährige auf dem Flügel eher der Typ Flügelspieler, der im Robben-Style nach innen geht und den Abschluss sucht. Die Außenposition könnte Lukas Kwasniok so beispielsweise mit einem flankenstarken Spieler wie Kaminski besetzen. Abgesehen von seinen offensiven Talenten könnte El Mala in der Sturmmitte vielleicht auch eher seine defensiven „Schwächen“ kaschieren und er könnte sich mehr auf seine Rolle als offensiver Gefahrenherd konzentrieren.

El Mala wirklich als Mittelstürmer-Dauerlösung?

Allerdings mangelt es El Mala zurzeit noch an der Erfahrung in zentraler Sturmposition sowie an einer massiv robusten Spielweise. Der 19-Jährige ist zwar pfeilschnell, setzt seinen Körper trotz seiner Größe aber noch zu wenig ein. Auch das Kopfballspiel gehört Stand jetzt (noch) nicht zu den bislang nachgewiesenen Stärken des jungen Top-Talents. Darüber hinaus kommt mit dem kürzeren Weg zum Tor in der Sturmspitze auch seine hohe Endgeschwindigkeit deutlich weniger zum Tragen, da auf dieser Position eher explosive kurze bis mittellange Sprints relevant sind. Lange Läufe auf höchstem Tempo über das Spielfeld wie beim Tor gegen den FC St. Pauli sind als Mittelstürmer wohl eher selten möglich.

Insgesamt verfügt der Youngster zwar über ein hochinteressantes Skillset, hat aber nicht die klassische Ausbildung als Mittelstürmer genossen. Der Überraschungsfaktor könnte innerhalb eines Spiels womöglich interessant werden, um El Mala je nach Spielstand vom Flügel in die Mitte zu beordern – ob diese Rolle allerdings als Dauerlösung Früchte tragen kann, wird die Zukunft zeigen. Fest steht jedenfalls eins: FC-Coach Kwasniok hat mit seinem Top-Talent mehrere Optionen und auch der 19-Jährige wird von Training zu Training und Spiel zu Spiel reifer und besser werden. Aus der Startelf ist der Topscorer jedenfalls zurzeit nicht mehr wegzudenken.

Goldenes Händchen, starke Transfers, hohe Effizienz: So fällt die Zwischenbilanz aus beim 1. FC Köln

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln beim Sieg gegen Freiburg
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Goldenes Händchen, starke Transfers, hohe Effizienz: So fällt die Zwischenbilanz aus beim 1. FC Köln

Zehn Spieltage sind in dieser Saison in der Liga absolviert, knapp ein Drittel ist damit gespielt. Und der FC steht mit 14 Zählern recht ordentlich da. Auch einige Statistiken sind vielversprechend. Die Zwischenbilanz des 1. FC Köln ist recht positiv.

Nach zehn Spieltagen steht der FC mit 14 Zählern auf dem neunten Tabellenrang. Das war so nicht unbedingt zu erwarten: Die Zwischenbilanz des 1. FC Köln ist recht positiv.

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Der Stachel der 1:3-Pleite im Derby dürfte wohl rund um das Geißbockheim noch immer tief sitzen. Vor der Begegnung hatte der Kölner Coach noch erklärt, dass sein Zwischenfazit in Bezug auf die Ergebnisse mit einem Sieg gegen Gladbach sicherlich „sehr positiv“ ausfallen würde. Nun erlebte die Bilanz einen herben Dämpfer und das ausgerechnet gegen den ungeliebten Nachbarn. Ein Duell, das laut Kwasniok ohnehin „ganz anders gewichtet“ werden würde. Die Niederlage war insofern natürlich bitter. Dennoch brauchen die Geißböcke nach dem Saisonstart kein Trübsal zu blasen. „Es geht dann aber auch um ein paar andere Elemente“, sagte Kwasniok in Bezug auf das Spiel gegen die Borussia, der Trainer könnte aber auch den bisherigen Saisonverlauf gemeint haben.

Ordentliche Statistiken

Denn da geht es zweifellos auch um andere Elemente, die verdeutlichen, wie positiv die bisherige Spielzeit für den FC doch gewesen ist. Zur Erinnerung: In der vergangenen Saison belegten die Kölner mit zwölf Punkten in der 2. Bundesliga Rang zwölf und Gerhard Struber sah sich gezwungen, Taktik und Personal anzupassen. Davon ist nun keine Rede. Denn mit 14 Zählern nach dem zehnten Spieltag, also nach einem knappen Drittel der Saison, stehen die Kölner in der Tabelle wohl besser da, als es vor der Saison vielleicht erwartet wurde. Nach wie vor haben die Geißböcke in dieser Spielzeit immer einen Platz in der oberen Tabellenhälfte eingenommen – für einen Aufsteiger eine Seltenheit.

Ganz anders aber als die aktuelle Punkteausbeute. Alleine in den vergangenen zwölf Spielzeiten fuhren acht Aufsteiger 14 Punkte oder mehr innerhalb der ersten zehn Spieltage ein. Bei Leipzig waren es 16/17 24 Punkte, bei Hannover ein Jahr später immerhin 18. Dennoch liegen die Kölner über dem Schnitt. Im gleichen Zeitraum sammelten die Aufsteiger durchschnittlich elf Punkte. Das bisherige gute Abschneiden hängt nach den Statistiken ganz stark mit der gut funktionierenden Offensive der Kölner zusammen. Der FC hat die sechstmeisten Tore geschossen, hat am sechstmeisten Treffer aus dem Spiel heraus erzielt. 15 Mal war das in der Liga der Fall, im Abstiegsjahr 23/24 waren es nach der gesamten Saison 14 Treffer. Insgesamt kommen die Kölner auf 17 Tore, der xGoals-Wert liegt bei 16,5. Vor zwei Jahren lag dieser nach dem zehnten Spieltag bei 14,5, der FC hatte aber erst acht Tore geschossen. Sowohl damals wie heute kamen die Kölner dabei auf 13 Großchancen.

Nicht alles läuft beim FC rund

Auf der anderen Seite haben die Kölner in dieser Saison erst fünf Tore aus dem Spiel heraus kassiert, aber zehn nach Standards, vor zwei Jahren waren es zum gleichen Zeitpunkt 20 Tore aus dem Spiel heraus, davon nur einer nach einem ruhenden Ball. Großen Anteil am bisherigen Saisonverlauf haben die Kaderplaner um Thomas Kessler sowie Trainer Lukas Kwasniok. Der FC verfügt über einen breiten Kader, der offenbar auch Impulse von der Bank senden kann. Bis auf Matthias Köbbing und den Langzeitverletzten Luca Kilian kamen alle Spieler in dieser Saison bereits zum Einsatz. Von den zwölf Neuverpflichtungen gehören vier bis sieben Spieler zum absoluten Stammpersonal, bis auf Alessio Castro-Montes sammeln die weiteren aber auch Einsatzzeit.

Zu den großen positiven Überraschungen gehören zweifelsohne Jakub Kaminski und Said El Mala. Der FC hat bislang elf unterschiedliche Torschützen und in zwölf Spielen, zwölf Mal mit unterschiedlichem Personal gespielt. Meist wählt der Kölner Trainer auch eine andere Taktik. Kwasniok beweist mit seinen Einwechslungen zudem oft ein gutes Händchen. Elf Torbeteiligungen der Joker sind absolute Ligaspitze. Fünf Tore der Joker bedeutet gemeinsam mit Gladbach Platz eins.

Doch wo Licht, da ist auch Schatten. Auch der FC hat natürlich noch Felder, die zu bearbeiten sind, um es in den Worten von Thomas Kessler zu sagen. Die Kölner haben unter anderem wie auch in der Vorsaison ihre Schwierigkeiten im Ballbesitz, Chancen zu kreieren. Das Thema Standards ist nach wie vor ein großes. Und das in beide Richtungen. Die schwere Verletzung von Timo Hübers wirft einen zusätzlichen Schatten auf das erste Saisondrittel. Unterm Strich ist das aber vielleicht für einen Aufsteiger Klagen auf hohem Niveau. Vor der Saison hätten wohl viele diesen Start sofort unterschrieben und tun es wahrscheinlich immer noch.

1. FC Köln steht seit Saisonbeginn in der oberen Tabellenhälfte: Zu recht, wie die Statistik zeigt

Spieler des 1. FC Köln jubeln nach einem Sieg
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1. FC Köln steht seit Saisonbeginn in der oberen Tabellenhälfte: Zu recht, wie die Statistik zeigt

Nach dem ersten Viertel der Saison steht der FC auf einem guten siebten Tabellenplatz – und das nicht zu Unrecht. Denn ein Vergleich mit den Werten der Top-Teams der Liga fällt gut aus für den 1. FC Köln: Die Statistik untermauert Kölns starken Saisonstart.

Rein statistisch steht der FC bisher bei vielen Werten gut dar. Auch die Platzierung spiegelt das wieder. Gerade in der Offensive halten die Geißböcke mit den Top-Teams der Liga mit. Doch nicht alle Werte sind top beim 1. FC Köln: Die Statistik untermauert Kölns starken Saisonstart.

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Mit dem 4:1-Erfolg über den Hamburger SV hat der FC in der Liga das erste Viertel dieser Saison bereits hinter sich gebracht. Und der Blick auf die Tabelle ist ein erfreulicher. Immerhin belegen die Geißböcke mit 14 Zählern den siebten Tabellenplatz. Zwar haben die Kölner also erst die Hälfte aller Kontrahenten einmal gesehen, dennoch ist der Trend vielversprechend. Denn der FC hat in den ersten neun Spielen mehr Siege als Niederlagen eingefahren. Inklusive DFB-Pokal gab es bisher vier Pleiten und allesamt gegen die Top-Vier der Liga, gegen die ohnehin nicht unbedingt mit drei Punkten zu rechnen gewesen ist. Und tatsächlich hat der FC in den Begegnungen gegen die Top-Vier auch immer gut dagegen gehalten. Die fünf Saisonsiege (inklusive Pokalerfolg gegen Regensburg) gab es dagegen nicht gegen vermeintliches Fallobst.

FC in der Offensive stark unterwegs

Der FC hat sich diesen siebten Platz erarbeitet und verdient. Köln ist auf einem guten Weg, sich zur Überraschungsmannschaft der Saison zu mausern. Und mit jedem Spiel, das absolviert ist, wird die Komponente Zufall zunehmend ausgeglichen. Tatsächlich geben zahlreiche Statistiken dem FC und seiner doch guten Platzierung nach neun Spieltagen auch recht. So kommen die Geißböcke bislang auf 16 Tore, mit den Bayern, Frankfurt, Leipzig, Leverkusen und Hoffenheim haben nur fünf Teams häufiger getroffen. Nach dem xGoals-Wert müssten die Geißböcke sogar auf dem fünften Platz liegen. Bei den Toren aus dem Spiel heraus stehen die Kölner sogar noch besser da. Nur die Bayern, Frankfurt und Leipzig sind dort besser.

Der FC gehört auch zu den sieben Mannschaften mit den meisten Torabschlüssen sowie mit den meisten Großchancen (12). Davon nutzten die Kölner sogar am viertmeisten (8). Auffallend gut ist der Wert der erfolgreichen Dribblings. Der FC kommt auf 68 Prozent, genauso viel wie Leverkusen und nur drei Prozent weniger als Leipzig. Auch die Zahlen der Defensive sind bei den Geißböcken zum Teil erstaunlich gut. So haben nur vier Mannschaften weniger Gegentore kassiert (Bayern, Frankfurt, Dortmund, Leverkusen). Aus dem Spiel heraus wurde der FC nur vier Mal überwunden – einzig die Bayern seltener. Trotz der dünnen Personaldecke, scheint die Defensive also zu stimmen.

Standards nach wie vor eine Schwäche

Doch wo Licht ist, ist bekanntlich auch Schatten. Denn natürlich gibt es auch Statistiken, in denen der FC doch deutlich Luft nach oben hat. So haben die Kölner in der Liga nach dem Treffer von Florian Kainz erst einen Treffer mit einem Standard erzielt, auf der anderen Seite aber bereits acht Tore nach einem ruhenden Ball kassiert. Zudem haben die Geißböcke schon 135 Schüsse aufs eigene Tor zugelassen. Nur drei Mannschaften ließen mehr zu. Unterm Strich zählt am Ende des Tages ohnehin nur eine Statistik. Das ist die Tabelle. Die weiteren Zahlen untermauern nur, dass der FC sich den aktuell siebten Tabellenplatz durchaus verdient hat.