Der 1. FC Köln legt den besten Aufstiegs-Start der Vereinsgeschichte hin

Isak Johannesson jubelt mit dem 1. FC Köln
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Der 1. FC Köln legt den besten Aufstiegs-Start der Vereinsgeschichte hin

Zehn Spiele haben die Geißböcke bereits in der Liga absolviert und stehen auf einem guten neunten Platz. Wie gut dieser ist, zeigt sich bei einem Blick in die FC-Historie: Der 1. FC Köln ist so gut wie noch nie nach einem Aufstieg.

14 Punkte nach zehn Spielen: Der FC ist nach knapp einem Drittel der Saison voll im Soll. Mit der Ausbeute sind die Domstädter sogar historisch gut gestartet: Der 1. FC Köln ist so gut wie noch nie nach einem Aufstieg.

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Als der FC Ende August in die Bundesliga gestartet ist, gab es viele Fragezeichen. So war unklar, wie weit die Mannschaft nach dem Umbruch im Sommer inklusive Trainerwechsel zu Lukas Kwasniok schon sein würde. Auch sorgte der schwache Pokalauftritt eine Woche zuvor in Regensburg für Skepsis. Schnell zeigte sich jedoch, dass diese unbegründet war. So starteten die Geißböcke mit sieben Punkten aus den ersten drei Partien stark in die Saison. Nach mittlerweile zehn Spieltagen stehen die Domstädter immer noch mit 14 Zählern auf einem guten neunten Platz mit sieben Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone. Aber erst bei einem Blick in die Vergangenheit zeigt sich, wie stark dieser Start wirklich ist.

Historisch guter Start

Denn so gut wie in dieser Spielzeit startete der FC noch nie in der Bundesliga nach einem Aufstieg. So holten die Kölner in keiner der sechs anderen Saisons so viele Punkte nach zehn Partien. Auch die Platzierung zu diesem Zeitpunkt stellt einen Rekord dar. Bisher schafften es die Geißböcke nur zweimal auf Platz Elf. So reichten dafür 2014/15 zwölf und 2008/09 13 Zähler. Letzteres war bis zu dieser Saison außerdem die beste Punktzahl nach knapp einem Drittel der Saison. 2000/01 nach dem ersten Aufstieg lagen die Domstädter immerhin mit elf Punkten noch auf Rang 13.

Dass es nach zehn Spieltagen auch ganz anders aussehen kann, dürfte vielen FC-Fans noch sehr präsent sein. Denn in der letzten vorherigen Bundesliga-Spielzeit nach einem Aufstieg 2019/20 war der Verein Siebzehnter und damit auf einem Abstiegsplatz. Gerade mal sieben Zähler standen damals zu Buche. Mit der gleichen Ausbeute standen die Geißböcke 2003/04 auf Platz 16. Und auch 2005/06 hatten die Kölner gerade mal magere neun Punkte auf dem Konto, Platz 14 damals. Daran zeigt sich, dass die bisherigen Leistungen der Mannschaft von Lukas Kwasniok nicht selbstverständlich sind. Das Team hat keine Anpassungszeit an das höhere Niveau gebraucht. Das ist sowohl ein Zeichen für die gute Arbeit des Trainers als auch für die von Thomas Kessler im Sommer, der mit vielen Transfers dafür gesorgt hat, dass die nötige Qualität vorhanden ist.

Starke Tordifferenz

Auffällig ist im Vergleich mit den anderen sechs Spielzeiten noch eine weitere Sache: Diese Saison ist die erste Aufstiegs-Spielzeit, in der die Geißböcke nach zehn Spieltagen eine positive Tordifferenz haben. So hat der FC bisher 17 Treffer erzielt und 15 kassiert. Sonst hatten die Kölner immer mehr Tore kassiert. Dabei lag die Differenz zwischen Minus eins 2014/15 und bis zu Minus zwölf 2019/20. Dass sie aktuell sogar positiv ist, deutet darauf hin, dass der bisherige Erfolg kein Zufall ist. So konnte die Mannschaft gegen jeden Gegner mehr oder weniger mithalten, hat auch bei Niederlagen das Ergebnis eng gestalten können und in der Liga nie mit mehr als zwei Toren Unterschied verloren. So stehen die Zeichen gut, dass das Team trotz zuletzt der Niederlage in Gladbach auf dem guten Start aufbauen und in Zukunft dann vielleicht auch wieder enge Spiele wie eben das Derby für sich entscheiden kann.

Der 1. FC Köln und das Prinzip Rotation

Lukas Kwasniok hat seinen Kader um drei Spieler reduziert
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Der 1. FC Köln und das Prinzip Rotation

Zwölf Pflichtspiele, zwölf Startformationen, 60 Einwechselmöglichkeiten, 60 Einwechslungen – beim FC herrscht eine besonders große personelle Fluktuation. Das kommt nicht überall gut an. Doch der Trainer bleibt sich treu. Lukas Kwasniok setzt beim 1. FC Köln auf die Rotation.

Der Kölner Coach hatte es angekündigt und er bleibt sich treu: Lukas Kwasniok setzt beim 1. FC Köln auf die Rotation. Mehr als alle anderen Trainer.

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23 Spieler, elf Positionen – rein rechnerisch sind noch zahlreiche Anreihungen möglich. Lukas Kwasniok könnte also auch weiterhin Startformationen finden, die sich von sämtlichen vorangegangen unterscheiden. Zwölf Pflichtspiele, zwölf unterschiedliche Teams, die zum Anpfiff auf dem Platz standen. Wie der Kölner Coach schon zu Saisonbeginn angekündigt hat, gibt es für den 44-Jährigen keine klare Anfangsformation. Und damit hält der Trainer Wort. Es ist also vielmehr das Gegenteil – Kwasniok rotiert was das Zeug hält, ist in dieser Spielzeit wohl der Meister der Rotation. Jeder Kaderspieler kam bereits zum Einsatz. „Man kann schon feststellen, dass wir selten mit der gleichen Anfangs-Formation aufgelaufen sind“, hatte der FC-Trainer im Oktober gesagt „Ich habe von Beginn an gesagt, dass ich das gerne mache, um den Gegner vor Aufgaben und Herausforderungen zu stellen.“

Das Wechselkontingent komplett ausgeschöpft

Das gelang gerade in den ersten Saisonspielen eindrucksvoll. Nicht umsonst fuhren die Kölner in den ersten sechs Begegnungen zehn Punkte ein. Und auch Trainer, die ihr Team gegen den FC zum Sieg geführt hatten, fanden lobende Worte für die „Herausforderungen“. „Die Vorbereitung auf das Spiel war schon schwer, weil Köln einem immer wieder Aufgaben stellt“, sagte beispielsweise VfB-Coach Sebastian Hoeneß. Dabei geht es natürlich nicht nur darum, den Gegner im Unklaren zu lassen. Kwasniok betonte bereits mehrfach, dass er seine Spieler auch bei Laune halten wolle. Heißt: (Nahezu) alle Spieler haben grundsätzlich die Chance, sich durch Trainingsleistung für mehr zu empfehlen. Hinten runter soll keiner fallen. So gibt es ab und an auch die ein oder andere Startelf-Überraschung wie zuletzt zwei Mal Florian Kainz oder zuvor Dominique Heintz.

Zudem will der Trainer seine Mannschaft und das System jeweils der Spielweise des Gegners anpassen. Dreier- oder Viererkette, Doppelsechs, Doppelspitze – auch so sind die unterschiedlichen taktischen Formationen zu erklären. Und die Rotation führt zu einer weiteren Stärke der Kölner – den Jokern. Der FC kommt bereits auf fünf Tore, insgesamt elf Torbeteiligungen seiner Einwechselspieler – Ligabestwert. Kwasniok gehört – genauso wie Frankfurts Dino Toppmöller – zu den fünf Trainern, die bislang das komplette Wechselkontingent ausgeschöpft haben. Allerdings gab es zuletzt in den Sozialen Medien auch vermehrt kritische Stimmen, die mit dem Rotationsprinzip des Trainers hadern. Ob die Begegnungen anders ausgefallen wären ohne das Prinzip Rotation, ist natürlich reine Spekulation – positiv wie negativ.

Fakt ist aber, dass Kwasniok mit seiner Formation nicht immer richtig gelegen hat. So zum Beispiel im Derby, als Kwasniok das System bereits zur Halbzeit anpasste. Das Prinzip Rotation wird der Coach sicher nicht hinterfragen. Immerhin ist es ein Zeichen für die doch tiefe Breite des Kaders. Und die wurde bekanntlich in der Vorsaison noch moniert.

Erstes Drittel gespielt: Das sind unsere Verlierer und Unglücksraben beim 1. FC Köln

Lukas Kwasniok beim Training des 1. FC Köln
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Erstes Drittel gespielt: Das sind unsere Verlierer und Unglücksraben beim 1. FC Köln

Mit 14 Zählern aus zehn Spielen ist der FC gut in die Saison gestartet. Dementsprechend ist das Zwischenfazit auch positiv. Doch es lief nicht für alles Akteure des 1. FC Köln: Das sind unsere Verlierer und Pechvögel des ersten Saisondrittels.

Ausgemustert, verletzt, andere Rolle – es läuft nicht für alle Spieler des 1. FC Köln so rund wie erhofft: Das sind unsere Verlierer und Unglücksraben des ersten Saisondrittels.

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Auf dem Abstellgleis: Der Bosnier sollte eigentlich eine große Baustelle bei den Kölnern schließen. Nachdem Jan Thielmann und Rasmus Carstensen die Position des Rechtsverteidigers nicht zufriedenstellend schließen konnten, wurde der Abwehrspieler als Königstransfer gefeiert. Davon ist nicht viel geblieben. Das hat viele Ursachen. Zum einen, dass Lukas Kwasniok eher selten mit einem klassischen Rechtsverteidiger einer Viererkette spielt. Zudem scheint der Trainer kein großer fußballerischer Fan des Bosniers zu sein. Kwasniok sprach vor einigen Wochen physische Gründe an. Tatsächlich kommt Gazibegovic aktuell auf einen einzigen Einsatz, den über 23 Minuten gegen den SC Freiburg. Zuletzt gab es aufgrund der Verletzungsmisere beim FC zumindest Kaderplätze, gespielt hat „Gazi“ dennoch nicht. Die Zeichen stehen wohl auf Abschied.

Der letzte Transfer: Der Belgier kam kurz vor Toresschluss noch ans Geißbockheim. Eigentlich wollten die Kölner bekanntlich Raphael Obermair unter Vertrag nehmen. Doch Kwasniok bescheinigte dem Belgier eine hohe Qualität, will im Training eine Mischung aus „Neymar und Messi“ gesehen haben. Auf dem Platz hat der Schienenspieler dieses Können noch nicht unter Beweis gestellt. Das kann noch kommen. Doch aktuell ist der Belgier der Transfer, der am wenigsten gezündet hat. Aktuell steht Castro-Montes bei zwei Kurzeinsätzen.

Kölner Unglücksraben

Vom Leistungsträger zum Ergänzungsspieler: Gleich mehrere Stammspieler der Vorsaison müssen sich aktuell an eine neue Rolle beim FC gewöhnen. So zum Beispiel der Topscorer der vergangenen Spielzeit Linton Maina, der in dieser Saison in acht von zwölf Spielen zum Einsatz kam, allerdings nur drei Mal von Beginn an. Auch Florian Kainz, Luca Waldschmidt, Denis Huseinbasic und Dominique Heintz sitzen mehr als noch in der Vorsaison auf der Bank. Aber gerade Heintz und Kainz sorgten mit starken Auftritten auch schon für Überraschungen. Bei einigen Spielern war die Entwicklung wohl abzusehen, bei anderen kommt sie dann doch überraschend.

Verletzungspech: Die Bilder von Timo Hübers Verletzung im Spiel gegen Borussia Dortmund sind noch immer präsent. Der Kölner Abwehrchef hat sich so schwer verletzt, dass ein Einsatz in dieser Spielzeit in Frage steht. Hübers war bis dahin einer der wenigen festen Stammspieler unter Kwasniok. Bitter auch die Verletzung von Luca Kilian, der sich bereits zum dritten Mal das Kreuzband gerissen hat. Bei beiden läuft zum Ende der Saison auch der Vertrag aus. Auch Rav van den Berg zog sich eine schwerere Verletzung zu. Der Abwehrspieler sollte den Kölnern aber nach der Länderspielpause wieder zur Verfügung stehen.

Vom Goldenen Händchen bis zur Standardschwäche: Fünf Erkenntnisse zum Start des 1. FC Köln

Lukas Kwasniok beim Heimspiel des 1. FC Köln gegen den Hamburger SV
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Vom Goldenen Händchen bis zur Standardschwäche: Fünf Erkenntnisse zum Start des 1. FC Köln

Das erste Saisondrittel ist absolviert und die Kölner stehen besser da, als vielleicht erwartet. Das hat einige Gründe. Es läuft aber auch nicht alles rund beim 1. FC Köln: Fünf Erkenntnisse aus dem ersten Saisondrittel.

Zwölf Pflichtspiele haben die Geißböcke in dieser Spielzeit bereits bestritten, mindestens (und hoffentlich nur) 24 werden folgen für den 1. FC Köln: Das sind fünf Erkenntnisse aus dem ersten Saisondrittel der Geißböcke.

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Power von der Bank

Wie schon im Vorjahr beim SC Paderborn beweist Lukas Kwasniok weiterhin ein goldenes Händchen bei seinen Einwechslungen. So steuerten die Joker in dieser Saison bislang bereits fünf Tore sowie sechs Assists bei. Keine andere Mannschaft in der Liga kann hier bessere Werte aufweisen. Der beste Joker der Kölner und der Liga ist Said El Mala. Der Youngster erzielte nach seiner Einwechslung bereits drei Treffer und legte zwei weitere Male für seine Kollegen auf. Neben El Mala sammelten in der Liga auch Luca Waldschmidt, Ragnar Ache, Isak Johannesson und Marius Bülter mindestens einen Scorerpunkt als Einwechselspieler.

Starke Transfers

Inklusive „Leih-Rückkehrer“ Said El Mala hat FC-Sportdirektor Thomas Kessler gleich zwölf Spieler für die neue Saison verpflichtet und dem FC damit ein neues Gesicht verliehen. Der Umbruch macht sich scheinbar bezahlt. Denn ein Großteil der Akteure gehört mindestens zum erweiterten Kreis der Stammspieler. Neben El Mala sticht vor allem Stammspieler Jakub Kaminski hervor. Aber auch Isak Johannesson, Marius Bülter, Ragnar Ache, Sebastian Sebulonsen, Kristoffer Lund und Tom Krauß kommen bislang regelmäßig zum Einsatz. Rav van den Berg wird in Kürze zurückerwartet. Auch Cenk Özkacar und Ron-Robert Zieler bekommen Einsatzzeit. Einzig hinter Alessio Castro-Montes steht ein Fragezeichen.

Schwäche bei Standards

In den ersten zehn Ligaspielen offenbarte der FC große Probleme bei gegnerischen Standards. Von den bisherigen 15 Gegentreffern fielen ganze zehn und damit zwei Drittel der gegnerischen Tore nach dem ruhenden Ball. Neben drei Elfmetern kassierte der FC vier Gegentore nach Ecken sowie drei nach Freistößen. Damit ist Köln aktuell die schlechteste Mannschaft beim Verteidigen von Standardsituationen. Aus dem Spiel lässt der FC mit am wenigsten Gegentreffer aller Bundesligisten zu. Nach wie vor macht der FC aus den eigenen Standardsituationen zu wenig. Neben dem verwandelten Elfmeter von Luca Waldschmidt im Derby stehen noch ein direkt verwandelter Freistoß von Florian Kainz sowie eine erfolgreiche Ecke im Pokal auf der Toreliste.

Rotation in der Anfangsformation

Lukas Kwasniok wechselt seine Mannschaft von Spiel zu Spiel durch und hält so die meisten Spieler bei Laune. In zwölf Pflichtspielen lief immer eine andere Anfangsformation auf. Überdies überrascht Kwasniok auch immer wieder mit Spielern, die eigentlich schon abgeschrieben zu sein schienen. Das beste Beispiel hierfür ist Florian Kainz. Der Österreicher sammelte in den ersten acht Partien lediglich 79 Einsatzminuten, stand in den vergangenen beiden Spielen gegen den HSV und Gladbach jedoch in der Startelf. Gegen die Hamburger zeigte Kainz eine gute Leistung und sorgte mit einem schönen Freistoß für die zwischenzeitliche 2:0-Führung.

Probleme im Spiel gestalten

Das Derby in Mönchengladbach hat eine Schwäche im Spiel des FC aufgezeigt. So ist die Mannschaft von Lukas Kwasniok aktuell noch nicht in der Lage, eine Partie überzeugend runterzuspielen, wenn der Gegner den Kölnern den Ball überlässt. Der FC tut sich sehr schwer, gegen stabile und kompakte Defensiven zu guten Tormöglichkeiten zu kommen. Dieses Element gilt es in den kommenden Wochen zu optimieren, um auch gegen vermeintlich schwächere Gegner oder Mannschaften mit einem eher passiven Spiel Punkte einzufahren. Ähnliche Probleme waren im Ansatz auch gegen Regensburg oder Augsburg zu erkennen.

Erstes Drittel gespielt: Das sind unsere Gewinner beim 1. FC Köln

Said El Mala und Jakub Kaminski sind zwei Gewinner des ersten Saisondrittels
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Erstes Drittel gespielt: Das sind unsere Gewinner beim 1. FC Köln

Zwölf Begegnungen haben die Geißböcke in dieser Spielzeit absolviert. Und trotz der jüngsten Niederlage im Derby ist der Saisonstart vielversprechend beim 1. FC Köln: Das sind unsere Gewinner des ersten Saisondrittels.

Der Kader der Geißböcke hat im Sommer ein neues Gesicht verliehen bekommen. Vor allem in der Breite stehen die Kölner deutlich besser dar als noch in der Vorsaison. Und das liegt auch an einigen Leistungsträgern beim 1. FC Köln: Das sind unsere Gewinner des ersten Saisondrittels.

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Said El Mala: Der FC hat wieder einen Nationalspieler. Und auch wenn es Stimmen gibt, die eine Nominierung des 19-Jährigen skeptisch oder als zu früh ansehen, hat sich der Angreifer die Berufung in den A-Kader durchaus verdient. Zumal damit sicher noch kein WM-Ticket an den Shootingstar vergeben ist. Doch das Zeug zum WM-Teilnehmer könnte El Mala durchaus haben. Tatsächlich ist der Youngster ein Unterschiedsspieler, wie auch Lukas Kwasniok und Thomas Kessler schon andeuteten. El Mala ist einer der besten Dribbler der Liga, gewinnt viele dieser Dribblings, sucht häufig den Abschluss und hat so auch schon vier Saisontore erzielt. Ganz nebenbei ist der 19-Jährige der erfolgreichste Joker der Bundesliga. Bewerbungen für Julian Nagelsmann hat El Mala jedenfalls genug abgegeben.

Der beste Spieler des Kaders?

Jakub Kaminski: Noch in der vergangenen Spielzeit wollte es bei dem Polen in Wolfsburg so gar nicht rundlaufen. Gerade zwölf Mal stand Kaminski für den VfL Wolfsburg in Pokal oder Meisterschaft in der Startelf, bereitete am Ende der Saison fünf Tore vor, erzielte keins. Nun sieht die Welt doch rosiger aus. Denn nach einem Drittel der bisherigen Spielzeit hat der Offensivspieler die Zahl der Startelf-Einsätze bereits wieder erreicht. Zudem erzielte Kaminski schon vier Tore und bereitete ein weiteres vor. Nicht umsonst bezeichnete Lukas Kwasniok den Polen als den besten Spieler des Kaders. Auch, weil der Spieler mit den meisten abgespulten Kilometern in der Liga universal einsetzbar ist. Mit jedem weiteren guten Spiel wird die Wahrscheinlichkeit eines Kaufs immer wahrscheinlicher.

Joel Schmied: Der Schweizer hatte in der Vorsaison noch den ein oder anderen Fehltritt im Repertoire. In dieser Saison ist er unumstritten in der letzten Kette – wenn auch nicht überragend. Gerade nach der Verletzung von Timo Hübers führt so oder so kein Weg an Schmied vorbei. Nur gegen Freiburg und gegen Dortmund stand der Abwehrspieler nicht in der Anfangsformation. Gegen den BVB aus Gründen der Belastungssteuerung. Eigentlich ist der 27-Jährige einer der wenigen Dauer-Stammspieler im Team der Geißböcke. Mit einer Passquote von rund 90 Prozent ist Schmied wichtig für den Spielaufbau.

Variabel einsetzbar

Eric Martel: Die Konstanz in Person. Der nominelle Sechser stopft viele Löcher, wirft sich gefühlt in jeden Ball und Zweikampf und gewinnt davon auch verhältnismäßig viele. In Sachen Leidenschaft, Willen und Einsatz können Martel in der Mannschaft und vielleicht sogar in der Liga nur wenige Spieler das Wasser reichen. Kein Kölner hat mehr Zweikämpfe gewonnen als der vermeintliche Sechser. Vermeintlich, weil Martel seit der Verletzung von Timo Hübers als Innenverteidiger zum Einsatz kam. Dazu erzielte der 23 einen Saisontreffer und bereitete zwei Tore vor. Martel ist neben Kaminski und Schwäbe der dritte wirkliche Stammspieler, der immer in der Anfangsformation gestanden hat. Zum vollständigen Kölner Glück fehlt nur noch die Vertragsverlängerung.

Weitere Anwärter: Gleich mehrere Spieler haben vor allem zu Saisonbeginn für viel Aufsehen gesorgt. Unter anderem die Neuzugänge Sebastian Sebulonsen und Kristoffer Lund, die mindestens zum erweiterten Kreis der Stammspieler gehören. Doch zuletzt leistete sich Lund gleich zwei folgenschwere Unachtsamkeiten im Derby und Sebulonsen verlor seinen Platz vorerst an Jakub Kaminski. Isak Johannesson hat den Sprung von der 2. in die Bundesliga auf jeden Fall auch geschafft. Nur aufgrund seiner leichten Verletzung vor dem Wolfsburg-Spiel stand der Isländer genau einmal nicht in der Anfangsformation.

Facelifting beim 1. FC Köln: Das neue, erfolgreiche Gesicht der Offensive

Sebastian Sebulonsen, Marius Bülter und Jakub Kaminski haben den FC im Sommer verstärkt
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Facelifting beim 1. FC Köln: Das neue, erfolgreiche Gesicht der Offensive

Während die Kölner Defensive gerade in der Innenverteidigung aktuell vom Stamm der Vorsaison gebildet wird, läuft eine komplett neue Offensive beim FC auf – und das aktuell durchaus erfolgreich: Der 1. FC Köln hat offensiv ein neues Gesicht.

Gleich acht Kaderplätze werden beim FC aktuell in der Bewegung nach vorne von Neuzugängen bekleidet. Der Offensive der Vorsaison bleibt bisher nur eine eher untergeordnete Rolle. Der 1. FC Köln hat offensiv ein neues Gesicht.

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Dass Lukas Kwasniok seine Ankündigungen in aller Regel auch umsetzt, dürfte sich mittlerweile auch in Köln herumgesprochen hat. Der Trainer nutzt beispielsweise die Breite des Kaders, setzt nicht auf die eine Startformation, wie er es bereits vor dem ersten Ligaspiel kommuniziert hat. Auch am vergangenen Donnerstag ließ der Coach seinen Worten vom vorherigen Mittwoch Taten folgen. Beim Cologne Cup sollten die Spieler auf Einsatzzeit kommen, die zuletzt ein wenig hinten dran waren, hatte Kwasniok erklärt. Und so kam unter anderem Florian Kainz in die – in dieser Saison – ungewohnte Rolle einer Startelf. Auch Linton Maina und Luca Waldschmidt erhielten die Chance von Beginn an. Kainz und Maina hatte im Trainingslager im Interview mit come-on-fc.com erklärt, dass sie sich doch auf den Konkurrenzkampf freuen, ihn annehmen würden. Aktuell sind sie ein wenig die Leidtragenden des Umbruchs.

Facelifting in der Offensive

Denn beide gehören in dieser Spielzeit eher selten zu ersten Wahl. Auch in der vergangenen Spielzeit war die Offensive schon umkämpft und so hatte gerade der Österreicher hart zu fighten, begann dann aber doch mehr als die Hälfte der Spiele, in denen er im Kader stand. Gerade in der heißen Phase des Aufstiegskampfs war der ehemalige FC-Kapitän wieder unumstrittener Stammspieler. Maina kam bei 31 Kader-Nominierungen sogar auf 26 Startelf-Einsätze – ohne seine Verletzung wäre die Quote noch höher ausgefallen. Doch während Lukas Kwasniok in der Defensive auch aufgrund der Verletzung von Rav van den Berg aktuell auf die Stammbesetzung des Vorjahres – mit Timo Hübers, Joel Schmied und zuletzt auch Dominique Heintz – setzt, hat die Offensive der Geißböcke ein komplettes Facelifting erhalten. Und das eben nicht nur wegen der Weggänge von Damion Downs und Tim Lemperle.

Von den zwölf Neuverpflichtung werden inklusive den beiden Schienenspielern Kristoffer Lund und Sebastian Sebulonsen sowie der Art Achter Isak Johannesson acht in Positionen mit Vorwärtsgang eingesetzt. Und die meisten von ihnen regelmäßig. Marius Bülter kommt in der Liga auf vier Einsätze von Beginn an, wurde nur durch seine Verletzung ausgebremst. Jakub Kaminski und Sebastian Sebulonsen sind unangefochtene Stammkräfte und auch Kristoffer Lund lief in vier von sechs Ligaspielen von Beginn an auf. Die Offensive der Vorsaison spielt da eine eher untergeordnete Rolle. Maina stand bislang ein Mal in der Anfangsformation, wurde zwei Mal eingewechselt. Bei Kainz stehen „nur“ drei Joker-Einsätze auf dem Papier.

Der Erfolg gibt Kwasniok und Kessler recht

Luca Waldschmidt stand zwei Mal zu Beginn auf dem Spielfeld, wurde auch zwei Mal eingewechselt. Die einzige Konstante der letztjährigen Offensive ist Jan Thielmann. Das Kölner Eigengewächs ist Stammspieler, lief bislang in der Liga jedes Mal zum Anpfiff auf. Allerdings wurde Thielmann in der Vorsaison meist auch als Rechtsverteidiger eingesetzt. Auch von der Bank kommen mit Ragnar Ache und Said El Mala (jeweils fünf Einwechslungen) die neuen Spieler zum Einsatz. Und der Erfolg gibt der Maßnahme des Trainers recht. Neun der 13 Tore gehen auf die Konten der Neuzugänge – genauso wie sieben der elf Assists. Heißt: Drei von vier Scorerpunkten gehen im Schnitt auf die Transfers des Sommers.

Talente kehren zurück in den Nachwuchs des 1. FC Köln – die Tür ist aber weiterhin offen

Maik Afri Akumu im Duell gegen Fortuna Köln
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Talente kehren zurück in den Nachwuchs des 1. FC Köln – die Tür ist aber weiterhin offen

Vier Talente durften sich in der vergangenen Woche bei den Profis zeigen. Nun kehren die Youngster wieder in ihre Nachwuchsmannschaften zurück beim 1. FC Köln: FC-Talente erhalten aber auch weiterhin ihre Chancen.

Gleich vier Kölner Nachwuchshoffnungen waren vergangene Woche Teil der Profis, spielten unter anderem beim Cologne Cup vor. Nun geht es zurück in die Nachwuchsmannschaften des 1. FC Köln: Doch die FC-Talente erhalten auch weiterhin ihre Chancen.

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Für Maik Afri Akumu steht im November eine besondere Reise an. Der Kölner Youngster wurde neben Benjamin Ley und Leonard Reiners für die U17 der deutschen Nationalmannschaft für die WM in Katar nominiert. Der Angreifer, der im Sommer aus Berlin an den Rhein gewechselt ist, ist nominiert worden. In der vergangenen Woche durfte der 17-Jährige auch schon bei den Profis vorspielen. Akumu war einer der vier Youngster, die in der Länderspielpause bei den Profis mittrainieren und eben beim Cologne Cup zum Einsatz kamen. „Es ist einfach wichtig, sie auch mal länger bei sich zu haben“, erklärte Lukas Kwasniok am Donnerstag. „Dadurch, dass der Kader eben nicht ganz so groß ist und ein paar Jungs auf Länderspielreise gewesen sind, ist es glaube ich das normalste der Welt, dass sie sich dann auch bei uns zeigen dürfen.“

„Ein, zwei Jungs öfter bei uns“

So richtig in den Vordergrund hat sich keiner der Nachwuchsspieler gespielt und auch im Training nicht so für Furore gesorgt, dass der Kölner Coach einen vermeintlich künftigen Shootingstar sofort nach oben holen will. Kwasniok ist ohnehin darauf bedacht, junge Talente nicht zu verheizen. So äußerte sich der Trainer sehr verantwortungsbewusst in Bezug auf einen weiteren Startelf-Einsatz von Said El Mala. „Der Junge ist 19 Jahre alt, der hat halt jetzt drei Spiele in einer Woche absolviert. Sein Körper ist das noch nicht ganz so gewohnt wie ein Körper eines Kaminski, eines Johannesson“, sagte Kwasniok. „Ich möchte nicht eines Tages hier sitzen und dann die Frage beantworten müssen, warum habt ihr auf den Jungen nicht Acht gegeben?“

Auch bei den aktuellen Nachwuchsspielern tritt Kwasniok auf die Bremse. „Sie werden jetzt aber wieder bei ihren Mannschaften sein, bei der U19 und der U21“, sagte der Coach und öffnete die Tür dann aber wieder einen Spalt. „Ich kann mir schon vorstellen, dass ein, zwei Jungs öfter bei uns bleiben, um sie einfach ans nächste höhere Trainingsniveau zu gewöhnen. Aber es wird jetzt keine Ad hoc Geschichte sein, dass sie nur noch bei uns sind und dann in der U21 spielen. Das werden wir situativ dann immer wieder händeln.“ Namen nannte der Trainer nicht. Nach dem Cologne Cup hatte der Coach vor allem Abwehrspieler Yannick Mausehund gelobt. Auch Luc Dabrowski und Etienne Borie erhielten ihre Chance. Akumu hat nun ohnehin ein ganz anderes Highlight vor der Brust. Und die U17-WM hat sich vor zwei Jahren für Fayssal Harchaoui und Justin von der Hitz bereits gelohnt.

Auslaufende Verträge, zwei Sorgenkinder und Talente – Wird das Luxusproblem zur Baustelle beim 1. FC Köln?

Talent vs Routinier: Elias Bakatukanda und Timo Hübers
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Auslaufende Verträge, zwei Sorgenkinder und Talente – Wird das Luxusproblem zur Baustelle beim 1. FC Köln?

Mit Rav van den Berg und Cenk Özkacar hat sich der FC in der Innenverteidigung nochmal verstärkt. Im kommenden Sommer sollen Elias Bakatukanda und Julian Pauli zurückkehren. Insgesamt stehen aktuell neun zentrale Abwehrspieler auf der Liste des 1. FC Köln: Wird die Innenverteidigung zur Problemstelle?

Aktuell sorgen vor allem Joel Schmied und Timo Hübers für Stabilität in der Abwehr der Geißböcke. Zuletzt lief auch Dominique Heintz wieder auf. Und doch könnte das Gesicht der Hintermannschaft in der kommenden Spielzeit ein neues werden beim 1. FC Köln: Wird die Innenverteidigung zur Problemstelle?

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Eigentlich hätte für Julian Pauli am Dienstagabend ein Highlight auf dem Programm stehen können. Eigentlich, denn der Innenverteidiger hat sich eine muskuläre Verletzung zugezogen und wird daher nicht für die deutsche U21 zum Einsatz kommen. Der Innenverteidiger war in der vergangenen Woche für den deutschen Nachwuchs nachnominiert worden, musste dann aber noch vor dem ersten Einsatz am Freitag schon wieder abreisen. Dass das Debüt aber nur aufgeschoben und nicht aufgehoben ist, ist sehr wahrscheinlich. Denn Pauli gilt als besonders großes Abwehrtalent. Als ein Talent, auf das man bei den Geißböcken sehr große Stücke hält. Aktuell an Dresden ausgeliehen, um Spielpraxis zu sammeln, ist der gebürtige Londoner ein Puzzleteil der Kölner Zukunft.

Neun Innenverteidiger auf der Liste

Und er ist nicht der einzige. Auch Elias Bakatukanda sagt man eine Karriere als Bundesliga-Profi voraus. Der Abwehrspieler ist weiterhin bei Blau-Weiß Linz im Einsatz, soll aber ebenfalls nächste Saison nach Köln zurückkehren. Und spätestens dann tut sich bei den Geißböcken ein Luxusproblem auf. Denn mit den beiden Leihspielern stehen erstaunlich viele Innenverteidiger beim FC unter Vertrag. Die Routiniers Timo Hübers, Dominique Heintz, Joel Schmied und auch Luca Kilian, dazu die Neuzugänge Cenk Özkacar und Rav van den Berg. Auch Neo Telle ist ein Abwehrspieler, den man beim FC eigentlich gerne behalten würde. Neun Innenverteidiger, die sich in der kommenden Spielzeit um zwei bis drei Stammplätze streiten dürften. Diese Variante erscheint dann doch sehr unwahrscheinlich.

Viel eher bahnt sich wohl ein Umbruch an. Zwar sind Pauli und Bakatukanda in einem Alter, in dem eine weitere Leihe durchaus Sinn machen könnte. Ob die Spieler das aber auf Dauer wollen, ist eher fraglich. Van den Berg dürfte die mittelfristige Zukunft beim FC gehören. Joel Schmied macht sich immer wichtiger. Die Verträge der beiden Abwehrspieler laufen bis 2030 beziehungsweise 2029. Spannender dürfte die Konstellation der beiden Routiniers werden. Denn sowohl bei Hübers als auch bei Heintz laufen die Verträge aus. Der ehemalige Kölner Kapitän hatte schon im vergangenen Sommer angedeutet, dass er sich irgendwann mal Fußball im Ausland vorstellen könne. Einen genauen Zeitplan nannte er nicht, Angebote sollen aber schon vorgelegen haben. Doch beim FC ist man eigentlich von dem Abwehrspieler überzeugt.

Wie geht es weiter mit Neo Telle?

Und lässt man Hübers wirklich ablösefrei ziehen? Viel liegt wohl am Spieler. Heintz hatte zuletzt im Interview mit come-on-fc.com angedeutet, dass er sich seine Zukunft auch weiterhin in Köln vorstellen könne. Ob und wie sich der Verein eine Fortführung des Kontrakts vorstellt, ist indes unklar. Auch drei weitere Verträge laufen im Sommer aus. Özkacar ist ausgeliehen. Es gibt eine Kaufoption, doch bislang kommt der Türke noch nicht wie erhofft zu recht. Die beiden Sorgenkinder dürften wiederum Kilian und Telle sein. Kilian kämpft sich nach seinem dritten Kreuzbandriss wieder ran, die Vertragssituation ist ungeklärt, Eigenwerbung kann der Abwehrspieler zurzeit nicht betreiben. Mit Telle wollen die Kölner eigentlich verlängern und den Spieler verleihen. Doch eine Einigung ist noch nicht erzielt.

Die drohende Konkurrenz in der kommenden Saison könnte ein Grund sein. So oder so deuten die Zeichen auf Umbruch bei den Geißböcken.

Großes Lob von Martel-Berater an Macher des 1. FC Köln: „Das ist ein kleines Fußballwunder“

Thomas Kessler soll Sportdirektor beim 1. FC Köln bleiben
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Großes Lob von Martel-Berater an Macher des 1. FC Köln: „Das ist ein kleines Fußballwunder“

Seine zwölf Neuverpflichtungen haben im Sommer für Euphorie beim FC und den Fans gesorgt. Kein Wunder, ein Großteil der Spieler ist bereits eingeschlagen beim 1. FC Köln: Thomas Kessler erhält großes Lob vom Martel-Berater.

Er gilt schon jetzt als der Architekt des starken Saisonauftakts beim 1. FC Köln: Und das fällt nicht nur den FC Fans auf – Thomas Kessler erhält ein großes Lob vom Eric Martel-Berater Michael Reschke.

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Er war einst unter anderem Sportvorstand beim VfB Stuttgart und sportlicher Direktor bei Bayern München und dem FC Schalke 04, mittlerweile ist er Berater von Eric Martel. Und offenbar ist Michael Reschke ein Fan von der Arbeit beim 1. FC Köln. Und das trotz Leverkusener Vergangenheit. Im FC-Podcast „Dreierkette“ äußerte sich der 68-Jährige nun zu der geleisteten Arbeit der sportlichen Führung bei den Geißböcken – vor allem nach dem 32. Spieltag der vergangenen Saison. „Was sich seitdem beim FC entwickelt hat, das ist für mich unfassbar. Das ist ein kleines Fußballwunder“, sagt Reschke, der neben Lionel Souque auch Ex-Präsident Werner Wolf und Philipp Türoff namentlich erwähnte, die eine „sehr gute Entscheidung“ getroffen hätten, „Thomas Kessler in Verantwortung zu nehmen“.

„Das ist außergewöhnlich“

Nach dem Regensburg-Spiel im vergangenen Mai war der ehemalige Keeper vorerst zum Interims-Sportchef als Nachfolger von Christian Keller ernannt worden, mittlerweile ist Kess in dieser Funktion fest unter Vertrag und darf sich durchaus berechtigte Hoffnungen auf den Posten des Geschäftsführers Sport machen. Kessler hatte im Sommer zum großen Rundumschlag in Sachen Kaderplanung ausgeholt. Insgesamt zwölf Spieler verpflichtet, noch mehr Abgänge eingeleitet. „Was Thomas an Entscheidungen seitdem geliefert hat, das ist schon außergewöhnlich“, so Reschke weiter. „Angefangen mit Friedhelm Funkel, der den Aufstieg ins Ziel gebracht hat. Dann die Trainer-Entscheidung mit Lukas Kwasniok, die ich sensationell finde. Die ganze Transferarie: So eine Quote kann man eigentlich gar nicht ziehen.“

Laut Reschke habe man diese Entwicklung im Sommer nicht erwarten können. „Man muss eins realistisch sehen: So eine Quote, wie Thomas sie mit seinem Team erzielt hat, die kannst du nicht erzielen“, so der Experte weiter. „Van den Berg, Johannesson, Ache, Sebulonsen, Bülter, Kaminski, Lund und El Mala – das sind absolute Top-Transfers und das sind von zwölf gleich acht. Das ist eine Wahnsinns-Quote“. Bei den weiteren Spielern sei ebenfalls eine gute Entwicklung zu sehen. Einzig bei Castro-Montes könne er diese noch nicht einschätzen. Reschke deutete auch an, dass Thomas Kessler durchaus vor hatte aus dem starren Gebilde auszubrechen. „Das ist ja jetzt ein ganz anderer Fußball“, sagt Reschke. „Ich gehe ins Stadion und sehe die gerne spielen. Der 1. FC Köln ist in einem Tempo, das nicht möglich ist, ein gestandener Bundesligist geworden.“

„Das ist alles voller Substanz“

Auch Lukas Kwasniok erfuhr großes Lob. „Der hat vielleicht eine hemdsärmelige Art, wie er zunächst rüberkommt. Aber das ist voller Substanz. Da ist taktische Raffinesse dabei“, sagt Reschke und betont, dass dem Coach ein großer Anteil des Erfolgs beizumessen sei. Natürlich äußerte sich der Berater auch zu seinem Schützling Eric Martel. Der Vertrag des Sechsers läuft im kommenden Sommer aus. Schon im vergangenen Sommer gab es Spekulationen über einen möglichen Wechsel, „Für uns drei war klar, dass wir in diesem Kalenderjahr keine Entscheidung treffen. Die Zukunftsplanung werden wir im neuen Jahr angehen“, so Reschke. Der Spieler hatte im September im Interview mit come-on-fc.com ebenfalls betont, noch keine Entscheidung getroffen zu haben. „Dieses Jahr war ihm wichtig, er wollte helfen, den Club wieder zu stabilisieren.“

Wie es weitergeht, ist also nicht entschieden. Martel wollte sich ohnehin beim FC die Entwicklung anschauen. Und die ist wie Reschke bestätigte durchaus positiv – wenn nicht sogar außergewöhnlich.

Joel Schmied ist beim 1. FC Köln angekommen

Joel Schmied ist beim 1. FC Köln offenbar voll angekommen
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Joel Schmied ist beim 1. FC Köln angekommen

Die Erwartungen an den Abwehrspieler waren im vergangenen Winter hoch. Gehalten hat er sie lange nicht. Nun aber hat sich der Schweizer festgespielt beim 1. FC Köln: Joel Schmied ist bei den Geißböcken endlich angekommen.

Er galt im vergangenen Winter als Hoffnungsträger und später bei den ersten Fans als weiterer Fehleinkauf beim 1. FC Köln: Doch Joel Schmied ist mittlerweile in Köln angekommen und zählt zu den Stammkräften.

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Am Wochenende nutzte der Schweizer offenbar die Gunst der Stunde und verabschiedete sich in einen Kurzurlaub, den Lukas Kwasniok seinem Team ermöglichte. Noch einmal Sonne tanken, aber auch die Akkus für die bevorstehende Ligaphase aufladen. Eine Woche zuvor sah die Welt noch deutlich aufregender aus, zum Beispiel im Duell gegen Hoffenheim. Joel Schmied setzte dort beherzt zur Grätsche an, verhinderte eine weitere Großchance von Bazoumana Touré und ließ sich zu recht feiern. Der Schweizer hat sich mittlerweile in der Anfangsformation von Lukas Kwasniok festgespielt, ist aktuell beim FC in der Hintermannschaft gesetzt, dürfte also vor den nächsten hitzigen Duellen stehen und ist in dieser Verfassung sicherlich so etwas wie die große Überraschung unter dem neuen Coach. Denn mit diese Entwicklung war im Sommer so vielleicht nicht zu rechnen.

„Das ist aber nicht so leicht, wie es vielleicht auf dem Papier steht“

So wenig, dass der FC selbst noch einmal in der Innenverteidigung nachlegte. Und das nur ein halbes Jahr nachdem Schmied ans Geißbockheim gekommen war. „Man geht immer davon aus, da kommt ein neuer Spieler und der wird sofort einschlagen“, erklärt der Schweizer in der aktuellen Folge der FC eigenen Doku. „Das ist aber nicht so leicht, wie es vielleicht auf dem Papier steht.“ Gerade auch Schmied hatte in der Rückrunde seine Anpassungsschwierigkeiten, leistete sich einige Fehler und wurde von dem ein oder anderen Fan als weiterer Winter-Fehleinkauf von Christian Keller eingestuft. Auch die weiteren Verpflichtungen haben es in Köln nicht so geschafft, wie es vielleicht im Winter alle Parteien gehofft hatten. Anthony Racioppi ist gar nicht beim FC, Imad Rondic nach polen verliehen und auch Jusuf Gazibegovic spielt unter Kwasniok keine Rolle.

„Er ist ein gutes Beispiel“

Schmied hatte es zunächst auch nicht einfach. Gerade in den letzten Spielen der Saison kam er kaum noch zum Einsatz. Ein möglicher Grund: Der Familienmensch musste sich erst einmal daran gewöhnen, nicht mehr in seinem Umfeld zu sein. Der FC ist die erste Auslandserfahrung für den Abwehrspieler. „Da braucht es einfach eine Zeit“, sagt Schmied. Allerdings betont der Abwehrspieler auch, dass ihm der FC mit den Mitspielern, Trainern und dem Staff dabei geholfen haben. Dennoch: „Ich habe meine Zeit gebraucht, anzukommen. Aber jetzt bin ich überglücklich da zu sein“, sagt Schmied. Überglücklich ist der Berner wohl auch, eine so feste Rolle zu spielen. Denn der 27-Jährige kennt die Maschinerie. „Wenn man nicht performt, ist man schnell weg in dem aktuellen Business“, sagt Schmied. „Es wäre schön, wenn man mit den Spielern dann auch ein wenig mehr Geduld hat.“

Aktuell performt der Innenverteidiger. Doch der Fußball ist schnelllebig. Das musste Konkurrent Rav van den Berg erst kürzlich erfahren. Der Innenverteidiger kam als großes Versprechen, verletzte sich und muss sich nun wieder herankämpfen. Wie schnell es mit der Rückkehr in die Anfangsformation klappt, hängt eben auch den Leistungen der Konkurrenz eben um Timo Hübers und Joel Schmied. „Er ist ein gutes Beispiel, dass man sich mit harter Arbeit und gutem Fokus in eine Mannschaft einspielen kann“, lobt ihn auch Thomas Kessler. Nur ein kleiner Haken hängt zurzeit wie ein Damoklesschwert über dem Abwehrspieler. Der Schweizer hat schon vier Gelbe Karten gesammelt, die nächste würde eine kleine Pause beinhalten. Aber auch damit scheint Schmied dieser Tage klarzukommen. Und wer weiß, wenn Schmied weiter performt, stehen vielleicht schon bald die nächsten Reisen an. Dann mit der Nati, eventuell sogar zur WM im kommenden Jahr.