Abgänge, Profi-Debüts und Enttäuschungen – Ein Jahr nach dem Titel: Was ist aus den U19-Meistern geworden?

Jubel bei den U19-Spielern des 1. FC Köln
,
Startseite » 1. FC Köln Schenten

Abgänge, Profi-Debüts und Enttäuschungen – Ein Jahr nach dem Titel: Was ist aus den U19-Meistern geworden?

Ein Jahr nach dem deutschen Meistertitel der U19: Während Youssoupha Niang und Fynn Schenten den Sprung in die Bundesliga geschafft haben, zieht es andere Talente in die dritte und vierte Liga. Der Vergleich mit Finalgegner Bayer Leverkusen zeigt deutliche Unterschiede in der Durchlässigkeit zum Profikader. Doch was ist aus den U19-Meistern des 1. FC Köln geworden?

Der 18. Mai 2025 wird den FC-Fans in bester Erinnerung bleiben. Mit einem furiosen 4:0-Heimsieg gegen den 1. FC Kaiserslautern sicherten sich die Geißböcke den direkten Wiederaufstieg und das Stadion wurde noch während der Partie zur Partymeile. Mittendrin: die U19 des 1. FC Köln. Mit der Meisterschale im Gepäck tauchte die Mannschaft von Stefan Ruthenbeck in der zweiten Halbzeit plötzlich in der Südkurve auf. Gemeinsam mit den Fans feierten sie ihren Sieg der deutschen Meisterschaft gegen Bayer Leverkusen. Doch was ist aus den U19-Meistern des 1. FC Köln geworden?

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Von Erik Stalleicken

Wer seinen Weg zum Finale in der BayArena gefunden hat, wurde nicht enttäuscht. In einem spektakulären Endspiel setzten sich die Jungböcke mit 5:4 durch. Etwas über ein Jahr nach der Meisterschaft zeigen sich bereits erste Tendenzen wie die Karrieren der Protagonisten verlaufen könnten.

Zwischenschritt U21?

Während die Talente Tyron Fernandes, Arian Römers und Alessandro Puzzo den Verein verlassen werden, bleibt Assad Kotya-Fofana der U19 erhalten. Auch für San-Luca Spitali endet nach acht Einsätzen in der Regionalliga West seine Zeit am Geißbockheim. Dafür rücken einige U19-Spieler in den Kader der zweiten Mannschaft auf. Dazu zählen Kristiyan Irmiev, Timo Schmitz, Siegtorschütze Luis Stapelmann und Kapitän Jonathan Friemel. Dort treffen sie mit Mikolaj Marutzki, Fayssal Harchaoui und Leih-Rückkehrer Kian Hekmat auf ehemalige Mitspieler.

Zwei Spieler der Siegermannschaft durften aber bereits ihr Bundesligadebüt feiern. Youssoupha Niang kam in dieser Saison insgesamt zehn mal zum Einsatz und konnte seinen Marktwert auf zwei Millionen Euro steigern. Sein Debüt gab der Doppelpacker des Finals am 16. Spieltag beim 1. FC Heidenheim. Genauso Fynn Schenten. Der 18-Jährige durfte beim FCH sogar von Beginn an ran und verlängerte seinen auslaufenden Vertrag bis 2030. Zuletzt wurde bei dem Angreifer über eine geplante Leihe spekuliert.

Neuer Anlauf an anderer Stelle

Drei Talente entschieden sich für einen Wechsel weg vom FC. Chinedu Chukwukelu schloss sich der zweiten Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern und konnte in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar in 33 Spielen 20 Torbeteiligungen beisteuern. Der Wechsel von Justin von der Hitz zum 1. FC Nürnberg stand bereits vor dem Spiel gegen Bayer fest. Obwohl er gegen Leverkusen noch zwei schöne Tore von außerhalb des Strafraums erzielte, durfte der 19-Jährige zunächst nur in der Regionalliga Bayern ran. Dort kommt er auf sieben Tore und drei Assists in 20 Spielen. Sechs mal spielte er schließlich in der 2. Bundesliga. Dabei gelang ihm gegen Hertha BSC seine erste Torvorlage. Einen ähnlichen Weg möchte nun auch Jason Ponente-Ramirez gehen und wird sich im Sommer dem Karlsruher SC anschließen. In 35 Partien gelangen dem Youngster in Köln 26 Torbeteiligungen. Die Perspektive in Karlsruhe scheint demnach vielversprechender als die, die ihm der FC bieten konnte.

Höhere Durchlässigkeit beim Rivalen

In den vergangenen Jahren kritisierten viele Fans den Umgang mit den eigenen Talenten. Zu viele seien verschenkt worden und schafften woanders den Durchbruch. Und auch wenn jeder Spieler für seinen Abgang unterschiedliche Gründe hatte, zeigt ein Blick auf die beiden Finalaufstellungen, dass die Durchlässigkeit in den Profifußball beim Nachbarn erkennbar höher ist als beim FC. Mit Ken Izekor (Eintracht Braunschweig) und Francis Onyeka (VfL Bochum) durften sich Spieler leihweise in Liga zwei beweisen. Onyeka wird künftig in der Bundesliga für Elversberg auflaufen. Die Leihe von Artem Stepanov zum 1. FCN wurde vorzeitig abgebrochen und der Ukrainer überzeugte anschließend bei seiner Leihe nach Utrecht. Jeremiah Mensah soll in der kommenden Saison dem Profikader angehören und durfte bereits sein Debüt feiern. Montrell Cullbreath gelang diese Saison bereits der Sprung in die Bundesliga, sodass er gegen Ende der Saison zum Stammspieler auf Rechtsaußen avancierte.

Der wertvollste Leverkusener dieser Liste ist aber mal wieder ein Ex-Kölner. Kerim Alajbegovic wechselte zur Saison 2021/22 die Rheinseite und schloss sich der Werkself an. Letzten Sommer sicherte sich RB Salzburg für rund zwei Millionen Euro die Dienste des Bosniers. Bayer 04 wird die Rückkaufoption in Höhe von rund acht Millionen Euro ziehen. Alajbegovic wurde von Nationaltrainer Sergej Barbarez für die laufende Weltmeisterschaft nominiert. Sein Marktwert liegt bei 22 Millionen Euro. Während die damalige Startelf der Kölner auf einen Wert von circa vier Millionen Euro kommt, beträgt dieser bei Bayer über 50 Millionen Euro.

Endgültiges Fazit käme zu früh

Ein Blick auf die U17-Meister von 2019 zeigt aber, wie schnell sich Karrieren in diesem Alter verschieben können. Beim 3:2 Finalsieg gegen die U17 von Borussia Dortmund traf Jacob Jansen noch doppelt. Mittlerweile spielt der 23-Jährige in der Landesliga Mittelrhein Süd für GW Brauweiler. Jens Castrop, mittlerweile bei Borussia Mönchengladbach unter Vertrag, saß damals nur auf der Bank. Insgesamt schafften es aus diesem Finalkader sieben Spieler in den Profibereich. Meiko Sponsel und Marvin Obuz durften in der Saison 24/25 ihr Debüt für den FC geben. Aktuell spielen beide in Liga drei. Maxi Schmid feierte sogar Debüt in der Conference League. Der Durchbruch blieb aber aus und er stieg diese Saison mit Aue in die Regionalliga ab. Lediglich drei Spielern gelang der Sprung in die Bundesliga. Neben dem bereits erwähnten Jens Castrop, schaffte Jan Thielmann als einziger der Finalmannschaft den Durchbruch beim FC und gehört auch heute noch dem Kader an. Florian Wirtz entwickelte sich am stärksten. Ein halbes Jahr nach der Meisterschaft folgte der Wechsel zu Bayer Leverkusen. Dort wurde er kurz nach dem Wechsel bereits hochgezogen und war mit 17 Jahren fester Bestandteil der ersten Mannschaft.

Aber auch beim BVB ist die Ausbeute ähnlich gering. Nur Ansgar Knauff und Youssoupha Moukoko schafften den Sprung in die Bundesliga. Diese Bilanz zeigt, dass die Domstädter nicht allein mit dieser Problematik sind. Der Sprung in den Herrenfußball ist nun mal extrem schwer und die Plätze im deutschen Profifußball begrenzt. Viele Talente gehen perspektivisch ihren Weg in unterklassigen Ligen. Nur wenige schaffen den Durchbruch. Der Verlust von Florian Wirtz hat bei einigen Fans tiefe Narben hinterlassen, sodass verstärkt bei Abgängen von Talenten genau hingeschaut wird. Der FC selbst wird auch ein Interesse daran haben, einen solchen Fall zu vermeiden. Das bedeutet im Umkehrschluss aber nicht, dass man jeden Spieler unbedingt halten muss. Manchmal können Vereine aus der zweiten oder dritten Liga einem jungen Spieler eben deutlich realistischere Aussichten auf Spielzeit in der ersten Mannschaft geben. Welchen Weg die neuen U19-Vizemeister einschlagen, wird sich zeigen.


Vorbereitungsstart vor Heidenheim: Rav van den Berg zurück im Training des 1. FC Köln

Rav van den Berg wieder zurück im Training
,
Startseite » 1. FC Köln Schenten

Vorbereitungsstart vor Heidenheim: Rav van den Berg zurück im Training des 1. FC Köln

Der FC ist am Dienstag in die Vorbereitung auf das letzte Heimspiel am Sonntagnachmittag gestartet. Der Klassenerhalt ist so gut wie sicher und nur noch Formsache. Doch der FC will zum Abschluss nochmal gewinnen. und personell sieht es gut aus beim 1. FC Köln: Rav van den Berg steigt wieder ins Training ein.

Die Kölner erwarten den 1. FC Heidenheim zum letzten Heimspiel der Saison (17.30 Uhr, DAZN und im Liveticker bei come-on-fc.com). Und personell entspannt sich die Situation weiter.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Es könnte eine kleine Klassenerhalts-Feier werden, wenn die Kölner am Sonntagabend den 1. FC Heidenheim erwarten. Es ist allerdings nicht unwahrscheinlich, dass für die Kölner dann schon alles klar ist. Denn St. Pauli spielt samstags bei RB Leipzig und der VfL Wolfsburg empfängt den FC Bayern München. Beide Teams müssen gewinnen, um die Geißböcke noch abzufangen. Die wiederum sind am Dienstag in die Vorbereitung auf die Partie gegen das Team von der Ostalb gestartet. Und das mit nahezu voller Kapelle. Denn auch Rav van den Berg trainierte wieder mit der Mannschaft. Der Innenverteidiger hatte die Einheit am vergangenen Freitag frühzeitig abbrechen müssen. Gegenüber come-on-fc.com hatte der Niederländer erklärt, dass es nicht so schlimm sei und er diese Woche wieder ins Training einsteigen werden. Van den Berg sollte recht behalten.

René Wagner und Jakub Kaminski im Training
René Wagner und Jakub Kaminski im Training

Keine öffentliche Einheit mehr

Dafür fehlen weiterhin die Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian, die in dieser Spielzeit wohl nicht mehr zum Einsatz kommen. Das gilt wohl auch für Ragnar Ache, der nach wie vor unter einer muskulären Verletzung leidet und im Reha-Bereich arbeitete. Mit nahezu der kompletten Mannschaft geht es nun also in Richtung letztes Heimspiel. Am Donnerstag gibt es noch einen weiteren freien Tag. An den anderen drei Tagen (Mittwoch, Freitag und Samstag) wird komplett hinter verschlossenen Türen gearbeitet. Am Sonntag steht dann das letzte Heimspiel an. Und das eben gegen Heidenheim für die es zu diesem Zeitpunkt sogar noch um die letzte Chance auf den Klassenerhalt gehen könnte. Am letzten Spieltag sind die Kölner dann am darauffolgenden Samstag bekanntlich zu Gast beim FC Bayern München. Wie Lukas Kwasniok schon frühzeitig in der Saison prophezeit hat, werden die Kölner dann wohl nichts mehr mit dem Kampf um die Klasse zu tun haben.


Vorbereitungsstart vor Union: Der 1. FC Köln muss auf ein Talent verzichten

Trainingsauftakt der Geißböcke vor dem Nachbarschafts-Duell gegen Leverkusen
,
Startseite » 1. FC Köln Schenten

Vorbereitungsstart vor Union: Der 1. FC Köln muss auf ein Talent verzichten

Der FC ist am Dienstag in die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel bei Union Berlin am kommenden Samstag gestartet. Dann könnten die Kölner den Klassenerhalt sichern. Insgesamt bleibt die personelle Situation entspannt beim 1. FC Köln: René Wagner muss auf ein Talent verzichten.

Mit nur einem weiteren Ausfall ist der FC am Dienstag in die Vorbereitung auf das kommende Auswärtsspiel gestartet. Die Kölner sind am Samstag zu Gast bei Union Berlin (15.30 Uhr, Sky und im Liveticker bei come-on-fc.com). Beim Training fehlte Fynn Schenten.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Mit nahezu voller Kapelle sind die Geißböcke am Dienstagvormittag in die erste Einheit vor dem Spiel gegen Union Berlin gestartet. Die drei Langzeitverletzten Timo Hübers, Luca Kilian und Ragnar Ache sind weiterhin nicht mit von der Partie, arbeiten im Reha-Bereich. Zu den Ausfällen gesellte sich am Dienstag dann auch Fynn Schenten. Der Youngster fällt mit muskulären Problemen aus. Der 18-Jährige war am Wochenende für die U21 im Einsatz. Die Kölner Reserve spielte gegen Velbert 3:3, Schenten stand in der Anfangsformation, ging nach gut 70 Minuten vom Platz. Bei den Profis wurde der Youngster seit Ende Februar nicht mehr berücksichtigt. Ansonsten standen Wagner am Dienstag alle weiteren Spieler zur Verfügung.

Keine öffentliche Einheit mehr

Bei frühlingshaften Temperaturen arbeiten die Kölner nun am Unterfangen Klassenerhalt. Die kommenden drei Einheiten finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, nach dem Abschlusstraining am Freitag geht es dann Richtung Berlin. Am Samstagnachmittag steht dann das Auswärtsspiel, das vorletzte in dieser Saison, in Köpenick auf dem Plan. Die Kölner treffen in den ausstehenden Spielen dann noch auf den 1. FC Heidenheim und am letzten Spieltag auf den FC Bayern München. Bei drei ausstehenden Spielen und fünf Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz dürfte womöglich schon ein weiterer Zähler aus dem Restprogramm zum Klassenerhalt reichen. Und mit einem Sieg wäre dieser auch am Wochenende schon möglich. Sollte St. Pauli gegen Mainz nicht gewinnen, der FC aber drei Punkte einfahren, wäre der Klassenerhalt für die Geißböcke sicher.


Offiziell: Fynn Schenten unterschreibt beim 1. FC Köln bis 2030

Fynn Schenten im Spiel des 1. FC Köln gegen die Bayern
,
Startseite » 1. FC Köln Schenten

Offiziell: Fynn Schenten unterschreibt beim 1. FC Köln bis 2030

Es hatte sich bereits am Nachmittag angekündigt, nun ist es vom Verein auch offiziell bestätigt: Fynn Schenten bleibt beim 1. FC Köln. Das gab der Club am Nachmittag bekannt.

Der FC hat ein Talent langfristig an den Verein gebunden. Der 18-Jährige unterschreibt einen Vertrag bei 2030 beim 1. FC Köln: Das sagt Lukas Berg zur Vertragsverlängerung von Fynn Schenten.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen auf come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Es ist gerade einmal zwei Wochen her, da verfiel Lukas Kwasniok in eine große Schwärmerei. Der Kölner Coach sprach in höchsten Tönen von einem seiner „Jungdachse“. Fynn Schenten bringe genau die Körperlichkeit mit, die er sich vorstelle, so der damalige Tenor. Nun werden die Kölner offenbar noch lange Spaß an dem Angreifer haben. Fynn Schenten hat einen Vertrag bei den Geißböcken bis 2030 unterschrieben. Seit zehn Jahren ist das Talent beim FC. „Fynn steht für einen mustergültigen Weg. Er ist am Geißbockheim groß geworden und hat mit starken Leistungen in der U19 auf sich aufmerksam gemacht. Als Belohnung durfte er vor der Winterpause bei den Profis mittrainieren und konnte sich dabei für das Trainingslager empfehlen“, sagt Lukas Berg, Technischer Direktor des 1. FC Köln. „Er hat sich sehr gut präsentiert und in der Folge erste Erfahrungen in der Bundesliga gesammelt. Wir trauen ihm zu, sich langfristig auf diesem Niveau zu etablieren und wollen ihn auf diesem Weg begleiten“.

„Es ist eine große Ehre“

Der Youngster hatte in den vergangenen Wochen bereits sein Profidebüt gefeiert. „Bevor ich nach Köln gekommen bin, habe ich nur ein paar Monate bei mir im Dorf Fußball gespielt, deshalb ist der FC mein Heimatverein. Sowohl als Spieler als auch als Zuschauer durfte ich hier schon richtig coole Ereignisse miterleben, auf die ich stolz bin“, sagte Fynn Schenten. „Am Tag der Deutschen U19-Meisterschaft noch im Stadion den Aufstieg der Profis zu feiern, das war unvergesslich. Es ist eine große Ehre, aber auch eine Verantwortung für mich, jetzt hier meinen ersten Profi-Vertrag zu unterschreiben – denn jetzt geht es weiter, es gibt neue Ziele, für die ich hart arbeiten werde.“

Für die kommenden Jahre geht das Talent nun auf Torejagd für den FC.


Wichtiges Zeichen: Fynn Schenten verlängert seinen Vertrag beim 1. FC Köln

Fynn Schenten bleibt beim 1. FC Köln
,
Startseite » 1. FC Köln Schenten

Wichtiges Zeichen: Fynn Schenten verlängert seinen Vertrag beim 1. FC Köln

Der FC sendet ein wichtiges Zeichen für die Zukunft: Fynn Schenten verlängert seinen Vertrag beim 1. FC Köln. Der 18-Jährige hatte in diesem Jahr sein Debüt bei den Profis gegeben.

In der vergangenen Woche liefen noch die Gespräche, nun scheint es eine Einigung zu geben. Der FC bindet eins seiner großen Talente langfristig an den Verein.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen auf come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Es dürften gerade besonders aufregende Tage für Fynn Schenten bei den Geißböcken sein. Zu Beginn des Jahres feierte der 18-Jährige sein Profidebüt beim FC, der Stürmer spielte unter anderem vor vollem Haus gegen die Bayern und in der kommenden Woche steht ein U19-Spiel in der Youth League und auch das vor ausverkauften Rängen im Kölner Stadion an. Nun aber kommt noch ein weiterer aufregender Baustein dazu. Fynn Schenten hat seinen Vertrag beim 1. FC Köln verlängert. Einen entsprechenden Bericht des „Express“ kann come-on-fc.com bestätigen. Wie die Redaktion erfahren hat, wird der Stürmer langfristig bei den Geißböcken bleiben. Der Vertrag soll bis 2030 gelten.

Wichtiges Zeichen an den Nachwuchs

Der 18-Jährige machte seine ersten Schritte beim SV Wachtberg in der Nähe von Bonn, bevor er als Achtjähriger zum FC wechselte. Dort durchlief der Stürmer zahlreiche Juniorenstationen, bevor er dann kurz vor Weihnachten erstmals in den Kölner Profi-Kader berufen wurde. Gegen Heidenheim stand der Youngster dann direkt in der Startelf. FC-Trainer Lukas Kwasniok hält große Stücke auf den Stürmer, wird nicht müde, Schenten zu loben. „Er ist es ein Spieler, der von Beginn an auflaufen kann, weil er erst mal abarbeitet und sich nicht nur auf die offensiven Qualitäten verlässt, die ihn aber insgesamt zu einem sehr interessanten Spieler machen“, hatte der Coach Mitte Januar gelobt.

So ist der Youngster auch für die Begegnung gegen den VfL Wolfsburg wieder eine Option. Allerdings weisen die Kölner Verantwortlichen auch immer wieder daraufhin, dass die Youngster ihre Zeit bei ihren Nachwuchsmannschaften benötigen. Der Tenor: Lieber 90 Minuten beim Nachwuchs, als 80 Minuten bei den Profis auf der Bank.

Die Vertragsunterschrift ist ein wichtiges Zeichen. In den vergangenen Jahren mussten sich die FC-Bosse immer wieder den Verlust von Talenten vorwerfen lassen – zum Teil eben auch ablösefrei oder unter Wert. So verließ erst im vergangenen Sommer mit Justin von der Hitz ein junges Talent die Kölner Richtung Nürnberg. Schentens Vertrag wäre im Sommer ausgelaufen. Dem Youngster hat man nun anscheinend die richtige Perspektive aufgezeigt. Wie berichtet, liefen in den vergangenen Wochen die Vertragsgespräche. Die Zeichen standen nach Informationen von come-on-fc.com wohl schon länger auf Verlängerung.


Fynn Schenten: Profi-Ausflug könnte ein Fingerzeig beim 1. FC Köln sein, der Vertrag läuft aber bis 2026

Fynn Schenten vom 1. FC Köln
,
Startseite » 1. FC Köln Schenten

Fynn Schenten: Profi-Ausflug könnte ein Fingerzeig beim 1. FC Köln sein, der Vertrag läuft aber bis 2026

Er ist der Überflieger der FC-Akademie in der laufenden Saison: Fynn Schenten schoss sich mit seinen Toren in der U19 in den Fokus von Profi-Trainer Lukas Kwasniok. Der 18-Jährige dürfte in der Rückrunde Spielpraxis in der U21 sammeln. Vielleicht geht auch mehr beim 1. FC Köln: Ist Fynn Schenten das Talent der Zukunft?

Wie es ab Sommer mit dem Talent weitergeht, ist aktuell noch offen – am Geißbockheim hoffen alle auf eine Verlängerung des auflaufenden Vertrags beim 1. FC Köln: Ist Fynn Schenten das Talent der Zukunft?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal.


Das Youth-League-Rückspiel der U19 beim FC Midtjylland war die vorerst letzte große Bühne für Fynn Schenten. Der Stürmer sicherte mit seinem Doppelpack beim 4:1-Erfolg das Weiterkommen fast im Alleingang. Der 18-Jährige traf in allen vier Europapokal-Spielen der FC-Talente, netzte in dieser Saison wettbewerbsübergreifend in 18 Einsätzen 15 Mal. Eine Quote, die durchaus an Erling Haaland erinnern lässt.

Fynn Schenten zieht Aufmerksamkeit auf sich

Wenn sich ein Spieler aus dem eigenen Nachwuchs derart in den Fokus spielt, wird natürlich auch der Profi-Trainer Lukas Kwasniok auf ein solches Juwel aufmerksam. Der Lohn: Schenten durfte in der vergangenen Woche mit den FC-Profis trainieren, stand letztlich sogar im Aufgebot gegen Union Berlin. Die Bundesliga-Premiere musste aber noch warten, zum Einsatz kam das Talent vorerst noch nicht. Die schnelle Beförderung Schentens hat jedoch nicht nur einen belohnenden Charakter. Die Verantwortlichen am Geißbockheim hoffen sicher auch, dem Talent einen Verbleib beim FC damit schmackhaft gemacht zu haben. Denn Schentens Vertrag läuft nach dieser Saison aus – und insbesondere mit seinen Youth-League-Auftritten dürfte sich der Stürmer in die Notizbücher so manches Branchen-Riesen gespielt haben.

Eins steht auf jeden Fall fest: Schenten wird die U19 im Sommer auf jeden Fall verlassen, gehört er doch dem älteren Jahrgang an. Bei solchen Spielern ist es in den vergangenen Jahren Usus, dass sie in der Rückrunde bereits Spielpraxis bei der U21 in der Regionalliga West sammeln. Das dürfte auch bei dem Angreifer der Fall sein, wie unlängst der Trainer Evangelos Sbonias zumindest zwischen den Zeilen durchblicken ließ: „Wir werden diese Dinge mit den betroffenen Spielern zunächst intern thematisieren. Mir ist es deswegen wichtig, die Reihenfolge einzuhalten und es zuerst mit den Jungs zu besprechen. Klar ist natürlich, dass Fynn eine super Quote hat in der U19. Als jemand aus dem älteren Jahrgang ist er natürlich auch bei uns im Fokus.“

„Das ist nachher das, was von einem Profi-Fußballer verlangt wird“

Sbonias konstatierte kurz vor Weihnachten aber auch: „Aktuell haben wir aber noch mit niemandem gesprochen, wie die nächsten Wochen und Monate aussehen.“ Mit Einsätzen ausschließlich in der U19 in der Rückrunde dürfte der FC jedoch kaum Chancen auf eine Vertragsverlängerung haben. Schenten, der neben der deutschen auch die französische Staatsbürgerschaft besitzt, kam 2016 vom SV Wachtberg ans Geißbockheim, durchlief seither die FC-Akademie und feierte im Frühjahr dieses Jahres mit der U19 die deutsche Meisterschaft. Die Youth League ist nun die nächste Entwicklungsstation für den Knipser auf dem Weg nach oben.

Der U19-Trainer Stefan Ruthenbeck betonte nach dem Doppelpack in Dänemark die Rolle der gesamten Mannschaft, die ihren Stürmer glänzen lässt: „Es ist nicht immer so, dass er sich selbst in die Situationen bringt, sondern dass wir alle dafür was tun, dass er in die Situationen kommt. Das ist ein Unterschied. Das Rollenverständnis, was mein Mitspieler kann und zu wissen, was ich selber kann, ist in meiner Arbeit unheimlich wichtig. Das ist nachher das, was von einem Profi-Fußballer verlangt wird. Bei Fynn Schenten wissen alle, wenn er die Tiefe anbietet, dann müssen wir auch tief spielen.“

„Ich sehe aber noch ganz viele Potenziale“

Schon nach dem Hinspiel hatte der Coach seinen Stürmer so charakterisiert: „Fynns Qualität ist, Tore zu machen. Ich sehe aber noch ganz viele Potenziale, ob das gegen den Ball ist oder auch in den Details, wie Bälle festzumachen. Natürlich ist Fynn ein talentierter Junge, der sich auch in den letzten anderthalb Jahren enorm entwickelt hat. Natürlich macht er viele Tore, aber auch, weil die Mannschaft es zulässt. Wir versuchen, ihn auch in diese Situationen zu bringen. Das ist die taktische Idee.“

Der FC wird nach der Winterpause zweifellos in den verschiedenen Wettbewerben noch viel Freude an seinem Stürmer haben – und am Geißbockheim hoffen sie, dass dies auch über den Sommer hinaus gelingen wird.