Keine gute Bilanz unter Bastian Dankert – und da war doch was…

Bastian Dankert mit Spielern des 1. FC Köln
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Keine gute Bilanz unter Bastian Dankert – und da war doch was…

Am Sonntagnachmittag tritt der FC beim SC Freiburg an. Der Schiedsrichter ist für den FC kein Unbekannter, die Erinnerungen sind nicht die besten. Bastian Dankert pfeift den 1. FC Köln gegen den SC Freiburg.

FC-Trainer Lukas Kwasniok wird am Sonntag gegen Freiburg den nächsten Sieg holen wollen. Bastian Dankert pfeift den 1. FC Köln gegen den SC Freiburg.

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Für den FC geht es am Sonntag in Freiburg darum, die nächsten Punkte einzufahren. Denn in den kommenden Wochen warten einige schwere Aufgaben. Immerhin war den Kölnern nach dem 2:1-Erfolg am vergangenen Wochenende wieder nach Lachen zu Mute. Vor gut zehn Jahren stand in Köln ein Österreicher an der Seitenlinie, der für seinen Humor bekannt war und diesen bei einem Protagonisten des Ligapspiels vom Sonntag auch einmal mehr unter Beweis stellte. Der damalige FC-Coach Peter Stöger richtete im Oktober 2015 im Duell der Geißböcke gegen Hannover 96 seine Brille und hielt sie anschließend in Richtung Schiedsrichter Bastian Dankert.

Dankert übersah klares Handspiel

Kein Wunder, der Unparteiische hatte eine Spiel entscheidende Szene ganz offensichtlich falsch eingeschätzt. Wenige Minuten vor dem Halbzeitpfiff hatte Leon Andreasen den Ball mit ausgestreckten Arm ins Tor befördert. Dankert übersah das Handspiel offenbar und entschied auf Tor. Die Szene wurde oft als eins der klarsten Handtore der Bundesliga-Geschichte aufgeführt. Auch dem Dänen war die Situation unangenehm. „Ich spüre, dass mich etwas am Arm trifft“, sagte der Spieler später. „Ich bin eigentlich ein fairer Spieler, die Situation ist für mich jetzt nicht so lustig.“ Nicht so lustig fanden es wohl auch die Kölner, denn die Begegnung ging 0:1 verloren. Seit dem Volleyballtor von 2015 hat Dankert den 1. FC Köln noch weitere sieben Mal gepfiffen.

In dieser Spielzeit schon zwei Mal. Zuletzt im November beim 1:1-Unentschieden gegen Werder Bremen. Damals hatte Köln Glück, dass der Schiedsrichter einen Treffer von Keke Topp aufgrund einer Abseitsstellung nicht gab. Zuvor pfiff der Schiedsrichter die Begegnung der Geißböcke in Wolfsburg. Auch damals waren die Kölner alles andere als zufrieden mit dem Unparteiischen. Dankert überprüfte sechs Minuten lang ein Tor von Marius Bülter und entschied dann auf Offensivfoul. Tatsächlich hatte Joel Schmied seinen Gegner umgeschubst. Erstaunlich: Zuvor hatte der VfL einen Treffer erzielt, bei dem Timo Hübers nach einem Schubser sehr ähnlich zu Boden ging.

Noch ärgerlicher war aber das Foul von Lovro Majer an Rav van den Berg. Der Abwehrspieler fiel lange aus, könnte ausgerechnet am Samstag zurückkehren. Dankert gab Majer nur die Gelbe Karte. Von den bisherigen zehn Spielen unter Dankert konnte der FC nur zwei gewinnen. Freiburg pfiff der Schiedsrichter schon 20 Mal, das Team aus dem Breisgau gewann neun, verlor nur drei.


Gute Bilanz unter, aber nicht die beste Erinnerung: Felix Zwayer pfeift den 1. FC Köln gegen Mainz

Felix Zwayer hat schon viele Spiele des 1. FC Köln gepfiffen
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Gute Bilanz unter, aber nicht die beste Erinnerung: Felix Zwayer pfeift den 1. FC Köln gegen Mainz

Am Samstag empfängt der FC den 1. FSV Mainz zum Rückrundenauftakt. Der Schiedsrichter ist für den FC kein Unbekannter. Im Gegenteil: 31 Mal leitete der Unparteiische eine Begegnung der Kölner. Felix Zwayer pfeift den 1. FC Köln gegen Mainz.

Bereits zum 32. Mal wird Dr. Felix Zwayer am Samstag eine Begegnung der Kölner leiten. Die Bilanz ist eigentlich gut, doch es gibt auch negative Erfahrungen. Felix Zwayer pfeift den 1. FC Köln gegen Mainz.

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Eigentlich war der FC hochfavorisiert – trotz einer mehr als durchwachsenen Spielzeit. Doch gerade durch die späte Trainerentlassung und den Wechsel auf Friedhelm Funkel erlebten die Geißböcke im Mai 2021 einen sportlichen Aufschwung. Gegen Holstein Kiel schien im Hinspiel der Relegation ein Erfolg also doch sehr realistisch. Doch der FC tat sich gegen den damaligen Zweitligisten schwer. Und erschwert wurde die Begegnung für die Geißböcke auch durch zwei zumindest streitbare Situationen, in denen Dr. Felix Zwayer nicht gerade zu Gunsten den Kölner entschied. So gab der Unparteiische ein Tor von Jonas Hector nicht. Der Linksverteidiger soll beim Sprung zum Kopfball gefoult haben. Zudem wurde Ondrej Duda brutal von den Beinen geholt. Einen möglichen Platzverweis gab es nicht. Dass der FC die Begegnung vor allem aufgrund eines schlechten Spiels 0:1 verlor, steht allerdings außer Frage.

Positive Bilanz

Grundsätzlich kommen die Kölner unter Zwayer auf eine extrem positive Bilanz. Von den 31 Begegnungen unter der Leitung des Schiedsrichters gewannen die Kölner 15, verloren nur fünf. Zwischenzeitlich blieb der FC aber drei Mal in Serie erfolglos, alle Begegnungen in der Spielzeit 23/24. Zuletzt gab es einen 1:0-Erfolg über die TSG Hoffenheim. Drei Mal schickte Zwayer einen Kölner Spieler mit der Ampelkarte vom Platz, erst einmal einen Gegner mit glatt Rot. Zudem sprach der Schiedsrichter den Kölner Gegnern drei Elfmeter zu. Fast schon legendär: Vor etwas mehr als zwei Jahren entschied Zwayer zwei Mal auf Strafstoß für Karlsruhe und das innerhalb von vier Minuten. Beide vergab Dirk Orlishausen. Der FC gewann 2:1.

Es ist die dritte Begegnung zwischen Köln und Mainz, die der Immobilienkaufmann leitet. Vor 14 Jahren in gab es in Köln ein 1:1, vor fünf Jahren gewann der FC bei den Rheinhessen 1:0. 27 Mal pfiff der 44-Jährige Partien der 05er und die Bilanz fällt negativ aus. 14 Begegnungen verloren die Mainzer, gewannen „nur“ sieben. Drei Mal schickte Zwayer einen Mainzer Spieler frühzeitig vom Platz. Im Mai vergangenen Jahres leitete der Schiedsrichter das Europa-League-Endspiel zwischen Tottenham und Manchester United.


Schiedsrichter Patrick Ittrich pfeift den 1. FC Köln: Bittere Erinnerung, VAR-Ärger und (k)ein Protest

Patrick Ittrich im Spiel des 1. FC Köln 2017 gegen den BVB
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Schiedsrichter Patrick Ittrich pfeift den 1. FC Köln: Bittere Erinnerung, VAR-Ärger und (k)ein Protest

Am Abend trifft der FC im Heimspiel auf den FC Bayern München. Der Schiedsrichter ist für den FC kein Unbekannter, die Erinnerungen vor allem an eine Begegnung vielleicht nicht die besten. Patrick Ittrich pfeift den 1. FC Köln gegen den FC Bayern München.

Für den FC steht am Abend das erste Heimspiel des Jahres an. Die Geißböcke empfangen den FC Bayern München. An den Schiedsrichter haben die Kölner nicht nur gute Erinnerungen. Patrick Ittrich pfeift den 1. FC Köln gegen den FC Bayern München.

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Daran dass der FC das Pokalspiel gegen den FC Bayern München im Oktober am Ende durchaus verdient verloren hat, besteht natürlich kein Zweifel. Das 4:1 ging trotz starker erster Halbzeit wohl auch in der Höhe in Ordnung. Und doch gab es den ein oder anderen Misston bei den Kölnern. Denn den Ausgleich durch Luis Diaz hätte es so gar nicht geben dürfen. Der Spieler stand weit im Abseits, wie auch FC-Trainer Lukas Kwasniok später monierte. „Das war ein halber Meter. Ich finde, dass er das sehen kann, wenn nicht gar sehen muss.“ Doch der Schiedsrichter Tobias Welz hatte es eben nicht gesehen und ein Videoassistent wurde in der 2. Runde des Pokals bekanntlich nicht eingesetzt. Am Abend gibt es diesen, doch der FC ist nicht immer besonders gut mit der technischen Unterstützung gut gefahren.

Ärger über den VAR

So war der FC von einer der ersten Fehlentscheidungen mit dem VAR betroffen. Der FC unterlag im September 2017 dem BVB 0:5. Eine klare Angelegenheit, wie auch die Kölner Verantwortlichen problemlos anerkannten. Allerdings waren die Geißböcke alles andere als mit der Wertung des Spiels zufrieden, denn dagegen wollte der Verein vorgehen. Hintergrund war eine Fehlentscheidung von Patrick Ittrich, der am Abend die Begegnung der Kölner gegen den FC Bayern München pfeift. Der Unparteiische hatte nach einem Abschluss Sokratis die Begegnung abgepfiffen, da er ein Foul des Abwehrspielers am Kölner Keeper Timo Horn gesehen hatte. Erst nach dem Pfiff rollte der Ball über die Linie. Der VAR griff ein und informierte Ittrich, dass aus seiner Sicht kein Vergehen von Sokratis vorgelegen habe – Ittrich gab den Treffer. Das der Pfiff aber erfolgte, bevor der Ball die Linie passierte, war das Tor so oder so ungültig. Es hätte nicht anerkannt werden dürfen.

Die Kölner kündigten einen Protest gegen die Wertung des Spiels an, wollten das Ergebnis so nicht stehen lassen, nahmen schließlich aber davon Abstand. „Grund dafür ist vor allem, dass die Erfolgsaussichten für einen solchen Protest gering sind“, hieß es in einer Meldung. „Der FC hält es von der Frage des Protests unabhängig allerdings für dringend geboten, dass im Sinne der gesamten Liga Rechtssicherheit an den strittigen Punkten geschaffen wird.“ Insgesamt hat Ittrich den FC zehn Mal gepfiffen. Fünf Niederlagen stehen vier Siegen gegenüber. Zuletzt gab es im Februar 24 ein 1:1-Unentschieden gegen den VfB Stuttgart. Es ist bereits das zweite Mal, dass der Polizeibeamte die Begegnung des Rekordmeisters gegen den FC leitet. Im September 2019 war Ittrich Schiedsrichter beim 4:0-Sieg der Münchner.

Schiedsrichter Robert Schröder pfeift den 1. FC Köln: zuletzt gute Bilanz, zuletzt gute Erfahrung

Robert Schröder leitet die Begegnung des 1. FC Köln in Heidenheim
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Schiedsrichter Robert Schröder pfeift den 1. FC Köln: zuletzt gute Bilanz, zuletzt gute Erfahrung

Am Samstag ist der 1. FC Köln zu Gast beim 1. FC Heidenheim. Der Schiedsrichter ist für den FC kein Unbekannter, die Erinnerungen vor allem in den vergangenen Jahren recht gute. Robert Schröder pfeift Heidenheim gegen den 1. FC Köln.

Für die Geißböcke steht am Samstag das erste Pflichtspiel des Jahres 2026 auf dem Programm. Der FC ist zu Gast an der Ostalb. Auch der Schiedsrichter der Begegnung steht natürlich schon fest: Robert Schröder pfeift das Spiel des 1. FC Heidenheim gegen den 1. FC Köln.

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Geht es nach der Auswahl des Schiedsrichters wird es am Samstagnachmittag eine turbulente Partie geben – zumindest eine torreiche. Denn wenn Robert Schröder Begegnungen des 1. FC Köln pfeift, dann fallen im Schnitt mehr als vier Tore – auch, weil der Unparteiische die Partie der Geißböcke gegen Werder Bremen vor ziemlich genau drei Jahren leitete. Damals setzten sich die Kölner 7:1 durch. Doch auch in den anderen neuen Begegnungen gab es zahlreiche Treffer. Vor allem in den vergangenen Jahren waren die Erfahrungen mit Schröder recht gute. Von den bisherigen zehn Liga-Begegnungen gewannen die Kölner fünf und die in den jüngsten sieben Spielen. Seit fünf Jahren hat der FC nur eine Partie verloren, die Schröder gepfiffen hat.

Als VAR gegen den HSV im Einsatz

In Erinnerung ist sicher auch noch die Rote Karte, die Schröder 2022 Dominick Drexler zeigte, der damals im Trikot des FC Schalke 04 gegen Jonas Hector austeilte. Zuletzt war der Unparteiische in einer Kölner Begegnung als VAR im Einsatz. Und das beim letzten Pflichtspielsieg der Geißböcke. Gegen den Hamburger SV trat Schröder vor allem vor dem vermeintlichen Ausgleich der Rothosen in Erscheinung als es bei einem Treffer von Fabio Vieira monierte. Rayan Philippe hatte damals Eric Martel getroffen, Schiedsrichter Daniel Schlager gab Schröder recht. Die Entscheidung sorgte später für Kritik – beim HSV. Der 1. FC Heidenheim verlor dagegen die letzte Partie unter Schröder. Gegen Borussia Dortmund gab es im September 24 ein 2:4.

Davor war die Mannschaft von der Lenz seit 2017 bei Begegnungen unter der Leitung von Schröder ungeschlagen. Darunter auch der 3:2-Erfolg über Bayern München. Den erlebte Schröder aber nur 45 Minuten auf dem Feld. Zur Halbzeit wurde dieses Mal der Schiedsrichter ausgewechselt – Schröder klagte über massive Kreislaufprobleme.

Schiedsrichter des 1. FC Köln: Christian Dingert und die Sache mit der Nachspielzeit

Christian Dingert beim 1. FC Köln.
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Schiedsrichter des 1. FC Köln: Christian Dingert und die Sache mit der Nachspielzeit

Am Nachmittag empfängt der 1. FC Köln den 1. FC Union Berlin. Mit dem Schiedsrichter gab es eigentlich gute Erfahrungen, aber auch durchwachsene für den 1. FC Köln: Christian Dingert pfeift Köln gegen Union Berlin.

Der DFB hat die Schiedsrichter-Ansetzungen für Samstag bekannt gegeben. Auch für die Begegnung des 1. FC Köln: Christian Dingert pfeift Köln gegen Union Berlin

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Sieben Minuten waren es, die auf der Anzeigetafel standen. Eine erstaunliche Nachspielzeit, die gerade die FC-Fans nicht nachvollziehen konnten und ganz sicher auch die ein oder andere Schweißperle verursachte. Kein Wunder, Köln führte 1:0 in Hoffenheim durch ein wunderbares Tor von Ex-FC-Profi Max Finkgräfe. Die Geißböcke waren drauf und dran den zweiten Sieg in Serie einzufahren und ganz nebenbei zwei wichtige Punkte, die den Abstand auf Mainz und Darmstadt bis auf sechs Zähler hätte anwachsen lassen. Doch da waren noch die sieben Minuten Nachspielzeit und die nutzte Andrej Kramaric zum späten Ausgleich: 1:1. In der vierten Minute des Nachschlags war der Traum von drei Punkten geplatzt und der FC hatte sogar noch Glück, dass die TSG nicht noch den Siegtreffer erzielte.

Lies auch: „Die Rote Karte war unnötig und verschärft die Abwehr-Misere“

Insgesamt ausgeglichene Bilanz

Wirklich glücklich waren die FC-Fans dementsprechend nicht über den Zuschlag und somit auch nicht sonderlich gut auf Schiedsrichter Christian Dingert zu sprechen. Immerhin wären die Punkte in der Abstiegssaison mehr als nötig gewesen. Allerdings befand sich die Kölner Hintermannschaft beim Gegentreffer auch im Tiefschlaf, hätte den Sieg durchaus über die Zeit retten können. Ironie des Schicksals: Im August dieses Jahres pfiff der 45-Jährige zuletzt ein Spiel der Geißböcke. Und das im Pokal gegen Jahn Regensburg. Die Kölner sahen eigentlich bereits wie der Verlierer aus. Doch in der Nachspielzeit drehten die Geißböcke die Partie nach Treffern von Eric Martel und Isak Johannesson. In Regensburg war man alles andere als glücklich über die Nachspielzeit.

Nach der blanken Statistik fällt die Bilanz der Kölner unter Schiedsrichter Christian Dingert gar nicht so schlecht aus. Der FC gewann acht der 22 Begegnungen, verlor sieben und spielte sieben Mal remis. In der Liga liegt der letzte Sieg allerdings schon einige Jahre zurück. Im Februar 22 pfiff der Schiedsrichter den 1:0-Erfolg der Kölner gegen Frankfurt, genau ein Jahr zuvor das 2:1 des FC im Derby in Gladbach. Bemerkenswert Dingert zeigte in den Spielen des FC nie Gelb-Rot oder Rot und mit insgesamt 41 auch beachtlich wenige Gelbe Karten. Also eigentlich. Denn beim Duell der Geißböcke gegen den FC Augsburg im September 23 schickte der Unparteiische FCA-Spieler Gouweleeuw vom Platz, revidierte die Gelb-Rote Karte aber, weil der Abwehrspieler noch nicht vorverwarnt war. Zwei Mal zeigte Dingert auf den Punkt. In beiden Fällen gab der Unparteiische Strafstoß für die Kölner.


Schiedsrichter Harm Osmers pfeift den 1. FC Köln: Neun Spiele, vier Siege und einige Platzverweise

Harm Osmers in einem Spiel des 1. FC Köln
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Schiedsrichter Harm Osmers pfeift den 1. FC Köln: Neun Spiele, vier Siege und einige Platzverweise

Am Samstagabend ist der 1. FC Köln zu Gast bei Bayer Leverkusen. Es ist das 73. Nachbarschaftsduell. Der Schiedsrichter ist für den FC kein Unbekannter, die Erinnerungen auch nicht die besten. Harm Osmers pfeift Leverkusen gegen den 1. FC Köln.

Für die Geißböcke steht am Samstagabend die nächste große Bewährungsprobe auf dem Programm. Der FC ist zu Gast bei Bayer Leverkusen. Auch der Schiedsrichter der Begegnung steht natürlich schon fest: Harm Osmers pfeift Leverkusen gegen den 1. FC Köln.

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Gegen den Platzverweis hatte der damalige FC-Trainer nicht viel einzuwenden. Kein Wunder, der bereits verwarnte Florian Kainz leistete sich mit Lukas Kübler und Kevin Schade vom SC Freiburg eine kleine Rudelbildung sah zu Recht die zweite Verwarnung. „Man kann wieder sagen, er muss cleverer sein. Aber das sind Aktionen, die gehören im Fußball dazu. Kainzi lässt sich provozieren und dem Schiedsrichter bleibt keine andere Wahl, als diese Entscheidung zu treffen“, sagte Steffen Baumgart nach der Begegnung, die der FC gegen das Teams aus dem Breisgau 1:1 spielte. Auch, aber eben nicht nur aufgrund des Platzverweises. Wirklich glücklich war der damalige Kölner Coach aber nicht mit der Leistung von Harm Osmers. Denn Schade hatte Kainz umgeschubst und dafür „nur“ Gelb gesehen. „Das war eine klare Tätlichkeit. Da waren einige Sachen, mit deren Bewertung ich nicht einverstanden war“, so Baumgart weiter.

Zwei Mal Gelb-Rot, zwei Mal gegen Freiburg

Es sollte nicht der letzte Platzverweis gewesen sein, den Osmers gegen den FC aussprach. Erst im Dezember 2023 leitete der Unparteiische erneut eine Begegnung der Kölner, erneut in Freiburg und erneut schickte Osmers einen Kölner mit Gelb-Rot vom Platz. Dieses Mal Jeff Chabot. Die Kölner unterlagen dem Sport-Club 0:2, blieben weiter im Tabellenkeller. Es war der vorletzte Auftritt des Trainers an der Seitenlinie der Geißböcke. Insgesamt leitete Osmers neun Begegnungen der Kölner. Die Bilanz spricht mit vier Siegen und drei Niederlagen für den FC. Der Schiedsrichter zeigte auch zwei weitere Rote Karten in Begegnungen mit dem FC.

2018, beim 2:0-Erfolg im Nachbarschafts-Duell, flog Lucas Alario vom Platz und schwächte somit die Werkself. Im August 22 sah Luca Pfeiffer glatt Rot, der FC profitierte gegen den VfB Stuttgart nicht von der Überzahl, die Begegnung endete 0:0. Auch in den weiteren Begegnungen mit Leverkusen zückte der Unparteiische Karten. Ein weiteres Mal für Leverkusen, aber auch einmal für den Gegner. Besonders interessant: Das Duell zwischen Bayer Leverkusen und dem FC ist das mit den zweitmeisten Platzverweisen der Bundesliga-Historie. 21 Mal flog im Nachbarschaftsduell ein Spieler vom Platz. Gegen keinen Gegner mussten Kölner öfter vom Platz.

Viele Tore und eine ganz bittere Serie: Florian Badstübner pfeift Köln gegen Frankfurt

Mit Florian Badstübner hat der 1. FC Köln nicht nur gute Erfahrungen gemacht.
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Viele Tore und eine ganz bittere Serie: Florian Badstübner pfeift Köln gegen Frankfurt

Am Samstagabend empfängt der FC die Eintracht im eigenen Stadion. Der Schiedsrichter ist für den FC alles andere als ein gutes Omen. Denn für die Geißböcke gilt es auch eine Serie zu beenden Florian Badstübner pfeift den 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt.

Zum zehnten Mal wird der Unparteiische am Samstagabend eine Begegnung der Kölner leiten. Auch gegen Frankfurt hat der Schiedsrichter den FC schon gepfiffen. Die Bilanz ist allerdings nicht besonders vielversprechend: Florian Badstübner pfeift den 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt.

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Rund drei Minuten haben gefehlt und der FC hätte beinahe dann doch den ersten Saisonsieg eingefahren. In Frankfurt führten die Geißböcke im September 2023 mit 1:0, bevor kurz vor Spielende dann doch noch der Ausgleich fiel. Möglicherweise wäre die Abstiegssaison für den FC mit einem Erfolg am 3. Spieltag anders verlaufen. Damals wie am Samstag pfiff Schiedsrichter Florian Badstübner die Begegnung der Kölner. Und Trainer Steffen Baumgart hatte wohl wenig zu meckern. Immerhin erhielt der FC nach einem Foul an Eric Martel einen Elfmeter, den Florian Kainz sicher verwandelte. Es war die vorletzte Begegnung der Kölner, die der Unparteiische pfiff. Es folgte noch ein bitteres 1:5-Debakel im März 2024 gegen RB Leipzig. Ausgerechnet Sargis Adamyan hatte den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt.

Keine positive Bilanz

Am Samstagabend leitet der Unparteiische zum zehnten Mal eine Begegnung der Geißböcke. Und für den FC wird es auch ein Kampf gegen die Serie. Denn in den bisherigen neun Partien hat Köln nicht einmal in den regulären 90 Minuten einen Sieg einfahren können. Zwei Mal feierte der FC noch einen späten Erfolg im Pokal – nach der Verlängerung, beide Male in der 1. Runde und demnach mit dem VfL Osnabrück und Carl Zeiss Jena gegen unterklassige Teams. Fünf der neun Begegnungen gingen verloren, der FC kassierte insgesamt 21 Gegentore. Ganz anders liest sich die Bilanz der Frankfurter in Spielen mit Badstübner. Von den bisherigen zehn Duellen gewann die Eintracht sechs. Zuletzt sorgte Badstübner in der Bundesliga im Duell der Bayern gegen RB Leipzig für Aufsehen.

Damals hatte Antonio Nusa für Leipzig auf 1:4 verkürzt, dachte der Offensivspieler zumindest. Vier Minuten später wurde das Tor annulliert. Castello Lubeka hatte sich beim Freisoßt den Ball mehrfach vorgelegt, bevor er die Kugel auf Nusa brachte. Zwar hätte der Treffer nicht zählen dürfen, doch Badtübner hatte die Situation gar nicht gesehen. Der Eingriff des VAR gab es erst, nachdem der Schiedsrichter aufgrund der Proteste der Bayern in Köln nachhörte.


„Das kannst du nicht pfeifen, das geht nicht“ – Jonas Hector zu den VAR-Entscheidungen beim 1. FC Köln

Jonas Hector bei der Wahl-Arena
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„Das kannst du nicht pfeifen, das geht nicht“ – Jonas Hector zu den VAR-Entscheidungen beim 1. FC Köln

In der aktuellen Folge seines Podcasts „Schlag und fertig“ äußert sich Jonas Hector zur Niederlage im Derby. Doch der Ex-Kapitän findet auch emotionale Worte zu den Paris-Anschlägen vor zehn Jahren, als der Linksverteidiger als Nationalspieler im Stadion war. Das sagt Jonas Hector zu den VAR-Entscheidungen beim 1. FC Köln.

Es sind emotionale Worte, die der Kölner Ex-Kapitän in seinem Podcast „Schlag und fertig“ zu den Anschlägen von Paris von vor zehn Jahren findet. Der Ex-Nationalspieler war damals im Stadion. Zudem äußert sich der Ex-FC-Kapitän zum Spiel am Wochenende. Das sagt Jonas Hector zu den VAR-Entscheidungen beim 1. FC Köln.

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Nach der 1:3-Pleite im Rheinischen Derby waren die Diskussionen über die VAR-Entscheidungen groß. Schiedsrichter Deniz Aytekin hatte zwei vermeintliche Strafstöße zunächst nicht gegeben. Erst nach dem Eingriff des Videoassistenten änderte der Unparteiische seine Meinung, gab die Elfmeter. Beide Strafstöße haben andere Schiedsrichter schon gegeben – wohl eine Kann-Entscheidung. Beim ersten rauschte Kristoffer Lund etwas dynamisch in Franck Honorat, wurde allerdings auch von Joe Scally geschubst. Beim zweiten berührte der Außenbahnspieler die Kugel mit der Hand. Gladbach war so 2:0 in Führung. Doch die Frage, ob der Video-Assistent überhaupt hätte eingreifen dürfen, wurde gestellt. Eine klare Fehlentscheidung lag sicherlich nicht vor.

„Der wusste gar nicht, wo der Ball ist“

In der Schlussphase bekamen die Kölner ebenfalls einen sehr strittigen Strafstoß zugesprochen. „Alle drei Elfmeter – weiß ich nicht. Ich weiß es nicht“, sagte Jonas Hector in einer neuen Folge seines Podcasts „Schlag und fertig“. „Die laufen ineinander. Aytekin sieht es auf dem Platz und zeigt an, es geht weiter. Das war mir zu wenig. Bei so einer Situation reinzugehen – schwierig“, sagt Hector zum vermeintlichen Foulspiel. Und ergänzt dann zum Handelfmeter: „Der wusste gar nicht, wo der Ball ist. Der konnte ja nichts dafür und hat sich keinen Vorteil dadurch verschafft. Aber laut Regel ist es okay.“ Objektiv betrachtet ärgerte Hector aber auch der Elfmeter für Köln. „Den gibt es nur, weil es zuvor zwei für Gladbach gegeben hat“, so der Ex-Kapitän der Geißböcke weiter. „Da darfst du nicht auf den Punkt zeigen. Da verstehe ich nicht, dass der Assistent nicht eingreift. Das kannst du nicht pfeifen. Das geht nicht.“

„Du bist dann komplett überfordert“

Hector erklärte aber auch, dass genau diese Diskussionen den Fußball doch ausmachen würden. „Wenn alles sauber wäre, dann wäre der Sport auch nicht mehr so interessant“, sagt der 35-Jährige. Doch in dem Podcast berichtet Hector auch von der Anschlags-Nacht in Paris vor zehn Jahren. 2015 hatten Terroristen an mehreren Stellen in Paris Attentate verübt. Unter anderem auch am Stade de France. Und dort spielte gerade die deutsche Nationalmannschaft eben mit Jonas Hector. Aktuell gibt es in der ARD und bei Sky zwei Dokus zu dieser Nacht. „Es war schon sehr krass. Damit hat keiner gerechnet“, so Hector. Der Abwehrspieler war schon nach 30 Minuten ausgewechselt worden. Und hat in der Kabine die ersten Informationen bekommen, während die Mannschaft spielte.

„Ab der Halbzeit war es schon krass. Da habe ich zum ersten Mal gehört, dass es ein Anschlag war“, sagte Hector. „Du denkst immer, das ist so weit weg von dir und du wirst nichts davon mitbekommen.“ Damals waren die Spieler schon am Vormittag aufgrund einer Bombendrohung aus dem Teamhotel evakuiert worden, hatten sich auf der Tennis-Anlage der French Open fit gehalten. Abends gab es dann vor dem Stadion Selbstmordattentate. Während des Spiels waren die Detonationen deutlich zu hören. Einige Spieler reagierten sichtbar irritiert. „Mein Papa und mein Onkel waren im Stadion. Du bist dann komplett überfordert“, sagte Hector und erzählt wie er Stunden „gezittert habe“, ob die beiden gut nach Hause gekommen seien.

Die Nationalmannschaft war damals bis in die Morgenstunden in der Kabine geblieben und morgens aus dem Stadion zum Flughafen eskortiert worden. Auch die folgende Partie in Hannover gegen die Niederlande wurde kurzfristig aufgrund einer Bombendrohung abgesagt.

Gute Erinnerungen, schlechte Erinnerungen: Zum 31. Mal Denis Aytekin für den 1. FC Köln

Schiedsrichter Denz Aytekin mit Florian Kainz und Marvin Schwäbe
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Gute Erinnerungen, schlechte Erinnerungen: Zum 31. Mal Denis Aytekin für den 1. FC Köln

Am Abend steht das Rheinische Derby an. Und für die emotionale Begegnung setzt der DFB einen routinierten Referee ein. Schiedsrichter Denis Aytekin pfeift am Samstag die Begegnung des 1. FC Köln in Gladbach.

Zum 50. Mal ist der FC am Samstagabend zu Gast in Mönchengladbach. Und für die Begegnung wurde der Schiedsrichter ausgewechselt, nun aber ein besonders routinierter nachnominiert. Denis Aytekin pfeift am Samstag die Begegnung des 1. FC Köln in Gladbach.

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Die Szene war schon besonders, der Anlass aus Kölner Sicht bitter. Der FC hatte gerade das Auswärtsspiel beim SC Freiburg 2:3 verloren. Unglücklich, mit einem Treffer in der Nachspielzeit. Bitter waren aber die Folgen. Denn nach der Pleite stand der Abstieg nach der Spielzeit 2017/18 fest. Deniz Aytekin ließ es sich nicht nehmen den enttäuschten Dominique Heintz zu trösten. Vielleicht auch ein Grund, warum der Schiedsrichter bei vielen Spielern einfach beliebt ist. Am Samstagabend leitet der mittlerweile 47-Jährige das Rheinische Derby, das mit großer Wahrscheinlichkeit wieder ein sehr emotionales wird. Der DFB wird für so eine Begegnung den Unparteiischen wohl mit Bedacht wählen. Eigentlich sollte Daniel Siebert die Partie leiten, doch der Ref verletzte sich, Aytekin springt ein.

Kainz trifft doppelt, nur zählt es nicht

Es wird bereits die 31. Begegnung die Aytekin mit FC-Beteiligung leitet. Die erste liegt bereits 17 Jahre (!) zurück. Im November 2008 pfiff der Schiedsrichter die Begegnung der Geißböcke gegen Hoffenheim. Damals unterlag der FC im eigenen Stadion 1:3. Kevin McKenna sah die Rote Karte, den Kölner Treffer erzielte Petit mit einem direkt verwandelten Freistoß. Der Platzverweis gegen den Abwehrspieler ist bis heute der einzige, den Aytekin einem Kölner Spieler gönnte. Dagegen schickte der Unparteiische drei Gegner der Geißböcke frühzeitig zum Duschen. Der 47-Jährige sprach den Kölnern in der Zeit sechs Elfmeter zu. Und zwei davon ausgerechnet im Rheinischen Derby vor zweieinhalb Jahren. Der FC hatte bis dahin acht Spiele nicht gewonnen.

In Überzahl und mit zwei Elfmetern setzte sich Köln verdient 3:1 durch. Eigentlich waren es sogar drei Strafstöße, denn einer musste wiederholt werden. Ist das 3:1 gegen Gladbach also ein gutes Omen? Nicht ganz. Denn insgesamt pfiff Aytekin bislang sechs Rheinische Derbys. Davon gewannen die Fohlen vier. Auch die Gesamtbilanz unter Aytekin ist leicht negativ. Von den 30 Begegnungen gewannen die Kölner elf, verloren 13. Der 47-Jährige pfiff bis heute 38 Duelle mit Gladbacher Beteiligung. Die Fohlen gewannen davon 16, verloren 15. Aber: Seit mehr als vier Jahren hat die Borussia kein Spiel mehr gewonnen, bei dem Aytekin als Schiri dabei war.

„Ich war so angespannt wie noch nie“ – Jonas Hector zittert mit den Ex-Kollegen vom 1. FC Köln

Jonas Hector bei der Wahl-Arena
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„Ich war so angespannt wie noch nie“ – Jonas Hector zittert mit den Ex-Kollegen vom 1. FC Köln

In der aktuellen Folge seines Podcasts „Schlag und fertig“ äußert sich Jonas Hector auch zum 4:1-Erfolg der Geißböcke über den HSV. Unter anderem spricht der Ex-Kölner über die Minuten des Zitterns nach dem 2:1. Und: Das sagt Jonas Hector zu den Schiri-Entscheidungen beim 1. FC Köln.

Nach dem ereignisreichen Wochenende blickt der ehemalige Nationalspieler in seinem Podcast zurück auf die Geschehnisse und äußert seine Sicht der Dinge zum FC: Das sagt Jonas Hector zu den Entscheidungen beim 1. FC Köln.

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Lukas Kwasniok und Merlin Polzin waren sich am Sonntagabend nach dem 4:1-Erfolg des 1. FC Köln über den Hamburger SV in zahlreichen Dingen einig. Vor allem aber in dem Punkt, dass „externe Faktoren“ das Spiel entschieden haben. Damit meinten die beiden Trainer zweifelsohne einige Entscheidungen des Schiedsrichter-Teams. Und während der Gewinner erwartungsgemäß gut mit den Situationen leben konnte, haderte der Unterlegene gleich mit mehreren Szenen. Für Diskussion sorgte zunächst das Tor von Fábio Vieira. Der Hamburger hatte aus der Distanz Marvin Schwäbe überwunden. Der Kölner Keeper hatte nicht den Hauch einer Chance. Allerdings gab es anschließend Klärungsbedarf. Zumindest wurde Schiedsrichter Daniel Schlager zur Ansicht der Bilder gebeten und nahm das Tor auch wieder zurück.

„Ich verstehe die Vorgehensweise nicht“

Eric Martel hatte zuvor von Rayan Philippe einen Arm ins Gesicht bekommen, zudem stand Ransford Königsdörffer in der Sicht von Schwäbe und dabei auch noch im Abseits. „Das Foulspiel fällt dir im Spiel vielleicht nicht auf. Das kann man also machen“, sagt Jonas Hector in der neuen Folge seines Podcasts „Schlag und fertig“ zum Eingriff des Video-Assistenten. „Auch die Abseitssituation ist nachvollziehbar, wenn du die anführst. Ich verstehe die Vorgehensweise nicht.“ So monierte der ehemalige Nationalspieler, dass die ganze Entscheidung mehr als sechs Minuten benötigt habe. „Wenn du dir beide Szenen anguckst, kannst du doch direkt sagen, das ist Foul und das ist Abseits. Ich verstehe nicht, warum der Schiedsrichter nicht nach 20 Sekunden rausgeschickt wird und dann nach 30 Sekunden seine Entscheidung trifft“, so Hector weiter.

Für deutlich mehr Diskussionen sorgten im Nachhinein ohnehin die beiden Platzverweise. Immanuel Pherai stellte dabei einen unrühmlichen Rekord auf. Der Offensivspieler war in der 77. Minute eingewechselt worden, sah in der 78. Minute Gelb und in der 79. Gelb-Rot. Pherai hatte zunächst einen Kölner Umschaltmoment unterbunden und war anschließend ungestüm, wenn auch unabsichtlich in Kristoffer Lund gerauscht. „Das ging flott“, stellte Hector fest. „Die Karte war aber auch gerechtfertigt. Auch, wenn er wegrutscht. Ich finde, der geht da trotzdem mit Tempo rein. Das ist absolut vertretbar.“ Die HSV-Vertreter störte es wohl auch vielmehr, dass es im ersten Durchgang wohl eine ähnliche Situation auf der anderen Seite gegeben hatte, die aber ohne Verwarnung blieb. „Wenn du es unterschiedlich bewertest, dann ist es kacke.“

Neben Pherai ging dann auch Vieira frühzeitig duschen. Das wegen Meckerns. „Der Schiedsrichter hat ihn wohl mehrfach ermahnt, er hat dem Trainerteam Bescheid gegeben. Dennoch ist mir das in der Situation zu wenig“, so Hector, der durchaus Verständnis für die emotionale Situation um den vermeintlichen Torschützen hat. „Da hätte ich mir mehr Fingerspitzengefühl gewünscht.“ Weniger Leidenszeit hätte sich der ehemalige Kapitän der Geißböcke indes von seiner Mannschaft gewünscht. Denn nach dem Anschlusstreffer durch Dompé zitterten die Kölner sehr. „Ich war so angespannt wie noch nie, seitdem ich nicht mehr spiele“, gab Hector zu. „Ich hatte Angst, dass die das Ding noch abgeben. Mich hat das als Fan aufgeregt.“