Ungewohnt hitzige Diskussion auf dem Platz beim 1. FC Köln

Said El Mala und Sebastian Sebulonsen geraten aneinander
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Ungewohnt hitzige Diskussion auf dem Platz beim 1. FC Köln

Der Frust war den Spielern im Duell gegen Leipzig deutlich anzumerken und entlud sich offenbar auch untereinander. Die Spieler diskutierten zum Teil heftig beim 1. FC Köln: Ungewohnte Diskussionen auf dem Spielfeld.

Neben der 1:2-Niederlage gegen RB Leipzig gab es noch ein kleines Störfeuer auf dem Platz. Die Spieler gerieten zum Teil aneinander.

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Es hätte nicht viel gefehlt und Sebastian Sebulonsen hätte sich dann endlich auch in die Scorerliste bei den Geißböcken eingetragen. Der Wingback kommt bislang weder auf einen Treffer noch auf einen Assist für die Kölner. Gegen Leipzig bot sich dem Interims-Innenverteidiger dann plötzlich die Chance. Sebulonsen war in der 70. Minute weit aufgerückt, als die Kugel Richtung Sechzehnerlinie rollte, nahm sich der Spieler ein Herz. Doch der erste Kontakt war nicht sauber genug. Der Norweger legte sich den Ball einen Tick zu weit vor, Leipzig konnte klären. Und diese Szene sorgte gleich mehrfach für Unmut. Denn Said El Mala ließ es sich nicht nehmen, seinen Mitspieler zu kritisieren. In der Tat hatte der Offensivspieler frei gestanden, genauso wie zwei weitere Kölner. Doch Sebulonsen konnte nach dem schwachen Kontakt gar nicht mehr passen, selbst wenn er es gewollt hätte.

Bereits sieben Tore und drei Vorlagen

Und das machte dann wiederum der Defensivspieler El Mala gestenreich deutlich. Der Norweger war offensichtlich alles andere als begeistert ob der Reaktion des 19-Jährigen, schimpfte sogar. Und das scheint auch durchaus verständlich. Denn gerade El Mala ist nicht unbedingt bekannt dafür, dass er im Zweifel das Abspiel sucht. So unter anderem wenige Minuten zuvor, als der Offensivspieler in seiner unnachahmlichen Art den Weg von Außen ins Zentrum suchte und dann das Abspiel auf den komplett blank stehenden Isak Johannesson übersah. Der Isländer war ebenfalls alles andere als amused, schimpfte ebenfalls, fand aber offensichtlich keinen Adressaten. Tatsächlich war es nicht das erste Mal in dieser Saison, dass der Angreifer einen besser positionierten Spieler nicht fand.

Allerdings macht dieser Wunsch des Toreschießens den 19-Jährigen auch aus und vor allem stark. El Mala ist einer dieser Spieler, die den Abschluss suchen, es immer wieder versucht, bis es dann irgendwann klappt. Ein Instinktfußballer, der den schnellsten Weg zum Tor sucht. Kaum ein Spieler sucht so oft den Abschluss wie El Mala. So hat der Offensivspieler in dieser Saison auch schon einige Tore erzielt. „Wir müssen ihm die Freude am Fußball lassen“, hatte Lukas Kwasniok Ende vergangenen Jahres gesagt. Dementsprechend wird man beim FC El Mala sicherlich auch nicht in seine Spielweise reinreden. Unterm Strich gibt der Erfolg Said El Mala bislang recht. Kein anderer Kölner Spieler kommt auf sieben Tore, kein anderer auf zehn Scorerpunkte. Der Unmut der übersehenen Mitspieler ist dennoch verständlich.


Sebastian Sebulonsen fühlt sich mit seiner neuen Rolle beim 1. FC Köln wohl und hofft auf die WM

Sebastian Sebulonsen zum Innenverteidiger umfunktioniert
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Sebastian Sebulonsen fühlt sich mit seiner neuen Rolle beim 1. FC Köln wohl und hofft auf die WM

In den vergangenen Wochen wurde Sebastian Sebulonsen beim FC vom Wingback zum Innenverteidiger umfunktioniert. Eine Position, die der Norweger erstaunlich gut ausfüllt beim 1. FC Köln: Sebastian Sebulonsen spricht über seine neue Rolle beim FC und die WM-Hoffnung.

Er ist einer der konstant aufspielenden Neuverpflichtungen beim 1. FC Köln und das zuletzt auf ungewohnter Position: Das sagt Sebastian Sebulonsen zur neuen Rolle bei den Geißböcken und seine Chancen an der WM im kommenden Sommer teilzunehmen.

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Erwartungsgemäß fehlte bei der Einheit am Mittwoch Jahmai Simpson-Pusey noch. Der Abwehrspieler hatte sich am Dienstag am Oberschenkel verletzt, das Training am Folgetag kam offenbar noch zu früh. Und so besteht die realistische Möglichkeit, dass der Engländer am Sonntag im Auswärtsspiel beim SC Freiburg erstmals seit seiner Verpflichtung nicht in der Anfangsformation der Geißböcke stehen wird. Lukas Kwasniok wird möglicherweise also erneut umbauen müssen und trainierte das am Mittwoch mit Sebastian Sebulonsen in einer Viererkette – allerdings als Innenverteidiger. Eine Rolle, die man von dem „Wingback“ so vor der Saison nicht unbedingt erwartet hätte. „Ich habe schon das Gefühl, dass ich mich besser und besser zurechtfinde“, sagte der Norweger am Mittwoch am Rande des Trainings.

„Ich fühle mich auf beiden Positionen wohl“

Erst in der vergangenen Woche erklärte Lukas Kwasniok, dass seine ersten Eindrücke von Sebulonsen auf jener Position im Testspiel gegen Arnheim nicht die besten gewesen seien. Das habe sich mittlerweile grundlegend verändert. Der Trainer sprach davon, dass Sebulonsen fast schon lieber als Innenverteidiger aufliefe. „Ich fühle mich auf beiden Positionen wohl“, sagte der 25-Jährige mit einem Lächeln und erklärte dann, dass er grundsätzlich „glücklich sei“, wenn er denn spiele. Die neue Position ist ein wenig aus der Not geboren. Sebulonsen ist einer jener Spieler, die aufgrund der Verletzungsmisere in der Defensive umfunktioniert wurden. Nun spielt Sebulonsen auch Innenverteidiger. Eine Aufgabe, die ein „defensiveres Mindset“ erfordere, die Offensivarbeit fällt da schon hinten runter.

Vor allem aber könnte sich der eigentliche Schienenspieler mit dieser Polyvalenz auch für die Nationalmannschaft noch interessanter machen. Im vergangenen Jahr war Sebulonsen das erste Mal bei der A-Auswahl Norwegens, den Traum einer Teilnahme an der Weltmeisterschaft in den USA, in Kanada und in Mexiko hat der 25-Jährige noch nicht aufgegeben. „Natürlich ist es ein Ziel von mir in die Nationalmannschaft zu kommen. Um dahin zu kommen, muss ich fokussiert bleiben, jeden Tag hart arbeiten und versuchen zu performen“, sagte Sebulonsen. Seit seiner Berufung habe es aber keinen Austausch mehr mit Nationaltrainer Ståle Solbakken gegeben.

Performen will der aktuelle Abwehrspieler dann auch im kommenden Spiel. Der 2:1-Erfolg über Mainz habe sich nach so einer langen Serie schon sehr gut angefühlt, „der Fokus liegt aber schon wieder auf der Freiburg-Partie“. Besonderen Druck habe Sebulonsen vor der Begegnung gegen die Rheinhessen nicht gespürt. „Wir gehen in jedes Spiel mit einem Matchplan, dem wir auch folgen wollen. Wir geben immer unser Bestes und versuchen, unsere Aufgaben umzusetzen.“ Das soll nun auch gegen Freiburg zum Erfolg führen.