Frauen des 1. FC Köln enttäuschen gegen Essen: 0:0 kostet den Sprung an die Europapokal-Plätze

Pauline Bremer vom 1. FC Köln (Foto: Christof Koepsel / Getty Images)
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Frauen des 1. FC Köln enttäuschen gegen Essen: 0:0 kostet den Sprung an die Europapokal-Plätze

Die Fußballerinnen des FC kamen trotz klarer Überlegenheit nicht über ein enttäuschendes 0:0 zuhause gegen die SGS Essen hinaus. In der Offensive fehlte es letztlich an Durchschlagskraft und Ideen. Die Frauen des 1. FC Köln spielen unentschieden gegen die SGS Essen.

Die FC-Frauen verpassten damit die Chance, in der Tabelle bis auf zwei Punkte an die Europapokal-Ränge heranzukommen.

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Kölns Trainerin Britta Carlson vertraute exakt derselben Startelf, die sich am Montag zuvor in Wolfsburg teuer verkauft und nur knapp mit 1:2 verloren hatte. Die Gäste, die durch die vorherigen Ergebnisse des Wochenendes auf den letzten Platz abgerutscht waren, starteten selbstbewusst in das West-Duell. Kölns Abwehr leistete sich in den ersten Minuten einige Unkonzentriertheiten, die Essen aber nicht ausnutzen konnte.

FC-Frauen finden kein Mittel gegen Essen

Defensiv rührte die SGS mit ihrer Fünferkette Beton an. Die beste Chance der Anfangsphase besaßen trotzdem die Gastgeberinnen: Martyna Wiankowska legte den Ball fast von der Grundlinie quer ins Zentrum zu Sandra Jessen, deren Schuss aus guter Position jedoch über das Tor flog (8.). Die Kölnerinnen übernahmen danach die Kontrolle, kamen allerdings zunächst zu keinen gefährlichen Tor-Abschlüssen. Die beste Gelegenheit hatte Weronika Zawistowska, deren Schuss von der Strafraumgrenze in den Armen der Essener Torfrau Kim Lea Sindermann landete (22.).

Knapper war es da schon bei einem Freistoß von Adriana Achcinska aus dem Mittelfeld, den Essens Keeperin mit Mühe um den Pfosten lenkte (27.). Zawistowska war es auch, die wenig später in den Sechzehner dribbelte und mit ihrem Schuss das Tor knapp verfehlte (33.). Die Gäste kamen zu diesem Zeitpunkt kaum noch über die Mittellinie. Die zweite Hälfte begann mit einer vielversprechenden Situation, aber Zawistowska konnte am zweiten Pfosten eine Flanke Anna-Lena Stolzes per Kopf nicht Richtung Tor drücken (46.). Die Partie entwickelte sich danach aber ähnlich zäh wie in der ersten Hälfte: Die Kölnerinnen ließen den Ball durch die eigenen Reihen laufen, fanden die Lücke in der Essener Abwehr aber nicht.

Torloses Unentschieden ist eine Enttäuschung für die FC-Frauen

Zu Beginn der Schluss-Viertelstunde gab es die bis dahin beste Chance der zweiten Hälfte: Die eingewechselte Vanessa Leimenstoll spielte den Ball von der rechten Seite flach auf den ersten Pfosten, wo Zawistowska jedoch in aussichtsreicher Position genau in die Arme der Keeperin schoss (76.). Unterm Strich war das torlose Unentschieden für die Kölnerinnen eine Enttäuschung. Für die drei Punkte gegen das Schlusslicht fehlte es in der Offensive an Durchschlagskraft und auch an kreativen Ideen. Die FC-Frauen verpassten es damit, in der Tabelle auf den siebten Platz zu klettern und den Abstand zu den Europapokal-Plätzen auf zwei Zähler zu verkürzen.

Für den 1. FC Köln geht es bereits am Freitagabend (18:30 Uhr) weiter. Die FC-Frauen haben im Derby bei Bayer Leverkusen die Möglichkeit, sich mit einem Auswärtssieg in der Tabelle zur Nummer eins am Rhein zu küren.

1. FC Köln: Fuchs – Gerhardt, Degen, Agrez, Wiankowska (85. Matysik) – Achcinska, Vogt, Feiersinger (69. Leimenstoll) – Wiankowska, Jessen, Stolze (59. Bremer). Tore: keine. Zuschauer: 1391.


„Wird schwerer als gegen Wolfsburg“: Coach Britta Carlson vom 1. FC Köln warnt vor Essen-Heimspiel

Anna Gerhardt vom 1. FC Köln (Foto: Chridtof Koepsel / Getty Images)
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„Wird schwerer als gegen Wolfsburg“: Coach Britta Carlson vom 1. FC Köln warnt vor Essen-Heimspiel

Aus der Außenseiter- zurück in die Favoritenrolle: Die Frauen des 1. FC Köln empfangen exakt eine Woche nach dem unglücklichen 1:2 beim VfL Wolfsburg am Montagabend (18 Uhr) die SGS Essen zum West-Duell im Franz-Kremer-Stadion.

Alles andere als ein Heimsieg gegen den Abstiegskandidaten wäre eine Enttäuschung. Die Trainerin warnt jedoch im Vorfeld des Duells gegen die SGS Essen.

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Das erste Aufeinandertreffen zwischen der SGS Essen und dem 1. FC Köln in dieser Saison sollte rückblickend der Wendepunkt schlechthin für die FC-Frauen werden. Das Duell an der Hafenstraße war Ende September am dritten Spieltag das Duell des punktlosen Letzten beim Vorletzten aus dem Ruhrgebiet. Der FC holte sich mit dem 2:1 nach zuvor drei Niederlagen den ersten Sieg und startete einen Höhenflug, der bis heute anhält. In jener Partie ging zudem der Stern von Sandra Jessen auf, die mit ihrem Doppelpack in der Anfangsphase die Weichen auf Sieg stellte.

Beim Wiedersehen am Montagabend startet die SGS Essen abermals als Tabellen-Vorletzter. Die Kölnerinnen stehen nach dem Aufschwung der letzten Monate vor einer Pflichtaufgabe. Vermutlich werden alle FC-Fans einen Heimsieg gegen das Kellerkind der Liga erwarten – insbesondere nach dem erneut starken Auftritt der Kölnerinnen am vergangenen Montag in Wolfsburg, auch wenn es beim 1:2 keine Punkte gab.

“Das Spiel wird um einiges schwerer“

FC-Trainerin Britta Carlson sieht das Duell am Montag aber keineswegs als Selbstläufer und warnt: „Das Spiel wird um einiges schwerer als gegen Wolfsburg.“ Gerade mit der Favoritenrolle taten sich die Kölnerinnen auch in dieser Saison bisweilen schwer, erinnert sei beispielsweise an das Pokalduell beim Zweitligisten SC Sand, das verloren ging. Die Favoritenrolle schiebt Carlson auch gar nicht beiseite: „Das sind wir mit Sicherheit auch aufgrund der Platzierung und der Art und Weise, wie wir spielen.“ Es sei nun „der nächste Schritt, daran zu wachsen und das auch zu zeigen, dass wir der Rolle auch gerecht werden können.“ Zugleich mahnte die Trainerin aber auch: „Wir müssen da auf jeden Fall noch mal eine Schippe mehr drauflegen als gegen Wolfsburg. Wir müssen auch viel besser in unserer Chancenverwertung werden, dürfen gar nicht zulassen.“

Im Vergleich zum Hinspiel wird bei der SGS auch eine andere Trainerin auf der Bank sitzen. Thomas Gerstner wurde nach der Talfahrt im Herbst freigestellt, im Januar übernahm Heleen Jaques von der Interimslösung Jessica Wissmann. „Man hat in den Spielen schon gesehen, da wurde einiges verändert“, weiß Carlson, „die Spielerinnen spielen auf anderen Positionen, sie haben gegen Union unglücklich verloren, 2:0 geführt und hatten da auch ihre guten Momente.“ Das Duell habe der FC extra vor Ort beobachten lassen: „Da wissen wir schon, dass da eine Mannschaft auf uns zukommt, für die jedes Spiel ein Endspiel ist und die alles reinhauen wird.“

Pauline Bremer wieder dabei?

Im Idealfall kann Carlson am Montag mit Pauline Bremer wieder auf eine weitere Stürmerin zurückgreifen, nachdem sie in Wolfsburg sicherheitshalber leicht angeschlagen pausierte. Der Kölner Winter-Neuzugang Lina Szaraz wird gegen Essen noch keine Rolle spielen. Die 17-Jährige wechselte kurz vor Transferschluss von Werder Bremen ans Geißbockheim. „Ich habe sie noch gar nicht gesehen“, verriet Carlson am Freitag, „insofern wird sie sich erst einmal integrieren und bei der U21. Wenn sie da in den ersten ein, zwei Wochen angekommen ist, dann wird sie auch bei uns nach und nach integriert.“

Eine schnelle Rückkehr ans Geißbockheim wird es hingegen für Ella Touon. Die Abwehrspielerin wechselte auf Leihbasis im Winter bis zum Saisonende an die Hafenstraße und könnte am Montagabend ihren ersten Einsatz just gegen den FC feiern.


„War nicht das einfachste Spiel“: Frauen-Coach Carlson lobt Gegner nach Pokal-Kantersieg

Britta Carlson fand lobende worte für den Gegner
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„War nicht das einfachste Spiel“: Frauen-Coach Carlson lobt Gegner nach Pokal-Kantersieg

Eins steht bereits nach dem ersten Auftritt fest: Die Saison 2025/26 wird erfolgreicher als die vorherige. Nach dem K.O. im Vorjahr in der ersten Runde meisterten die FC-Frauen ihre Pflichtaufgabe bei einem Zweitligisten diesmal ohne große Mühe. Die Frauen des 1. FC Köln sammeln vor allem aber viel Selbstvertrauen. Die Trainerin lobte ihre Mannschaft und den Gegner, die Kapitänin und Doppel-Torschützin haderte derweil ein wenig mit dem Untergrund.

Für den Gegner, das Zweitliga-Schlusslicht VfR SW Warbeyen war das Pokal-Duell sicherlich das Spiel des Jahres. Doch anders als im Vorjahr ging der FC diesmal nicht am Niederrhein baden. Die Frauen des 1. FC Köln sammelten viel Selbstvertrauen. 2024 schied der FC beim Zweitligisten Borussia Mönchengladbach nach Elfmeterschießen aus.

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Diesmal gab sich das Team von Trainerin Britta Carlson unweit der niederländischen Grenze in Kleve jedoch keine Blöße. Die Kölnerinnen erzielten ein halbes Dutzend Tore – und hätten noch viel deutlicher gewinnen können, eigentlich sogar müssen. Dies war auch der einzige Kritikpunkt, den Carlson nach dem Spiel ansprach: „Ich muss sagen, dass wir eine bessere Chancenverwertung brauchen und das Ergebnis sicher noch höher hätte ausfallen können.“

Lobende Worte für den Gegner

Die FC-Trainerin fand aber auf der Pressekonferenz nach dem Spiel lobende Worte für den Gegner: „Vielen Dank für die tollen Bedingungen hier, für die ganze Atmosphäre und das Spiel. Es ist sehr deutlich und verdient für uns ausgegangen. Ihr seid aber eine Mannschaft gewesen, die sich nicht nur hinten reingestellt hat, das weiß ich sehr zu schätzen. Das ist das, worauf man auch ein bisschen hinfiebert im Pokal, dass man auf einen Gegner trifft, der selbst auch eigene Aktionen hat. Insofern war es für uns nicht das einfachste Spiel, ihr habt es für uns schon recht schwer gemacht.“ Carlson ergänzte: „Großen Respekt an den Gegner, wie er uns bis zum Schluss immer wieder gechallenged hat, wir mussten dafür arbeiten, die Tore zu erzielen.“

Etwas überraschend trug sich mit Marina Hegering eine Innenverteidigerin gleich zweimal in die Torschützenliste ein. „Wir sind sehr glücklich über den Sieg. Wir hatten einen perfekten Start, sodass man relativ ruhig in das Spiel reingehen konnte“, äußerte die Kapitänin. Dem FC waren zwei Tore in den ersten drei Minuten geglückt. Hegering hatte jedoch auch zwei Kritikpunkte: „Wir haben ein paar Chancen liegengelassen, hätten es zur Halbzeit schon höher ausfallen lassen können. Der Platz war nicht einfach zu bespielen, war sehr holprig. Mit der Zeit wurde er auch immer stumpfer, weil es immer trockener wurde.“ Dennoch gab sich die ehemalige Nationalspielerin versöhnlich: „Wir freuen uns über sechs geschossene Tore.“

Die FC-Frauen konnten mit wettbewerbsübergreifend zwei Siegen in Folge nun Selbstvertrauen tanken und sind in der Saison angekommen. Dies gilt es am Sonntag zu veredeln, wenn in der Bundesliga das Nachbarschaftsduell zuhause gegen Bayer Leverkusen ansteht.


Kantersieg beim Zweitligisten: FC-Frauen springen mühelos ins Pokal-Achtelfinale

Marina Hegering für den 1. FC Köln
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Kantersieg beim Zweitligisten: FC-Frauen springen mühelos ins Pokal-Achtelfinale

Die Kölnerinnen hatten in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals keine Mühe mit dem Duell beim klassentieferen VfR SW Warbeyen und setzten sich souverän mit 6:0 (3:0) durch. Die Frauen des 1. FC Köln erreichen das Pokal-Achtelfinale.

Die FC-Frauen haben ihre englische Woche mit dem zweiten Sieg in Folge beendet: Die Frauen des 1. FC Köln erreichen das Pokal-Achtelfinale.

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Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Start-Aufstellung im Vergleich zum 2:1-Bundesliga-Erfolg in Essen vier Tage zuvor auf drei Positionen. Laura Vogt und Laura Donhauser rückten auf die Bank, Sylwia Matysik fehlte komplett. In Essen war sie bereits angeschlagen zur Pause ausgewechselt worden. Dafür starteten Ella Touon, Martyna Wiankowska und Vanessa Leimenstoll in die erste Elf. Anders als vor einem Jahr, als der FC in der ersten Runde im Pokal-Derby in Mönchengladbach nach Elfmeterschießen ausschied, wurden die Kölnerinnen diesmal ihrer Favoriten-Rolle beim Zweitliga-Schlusslicht in Kleve von Anfang an gerecht. Schon nach drei Minuten war die Partie nach einem FC-Doppelschlag vorentschieden.

Torefest der Kölnerinnen

Zunächst traf Vanessa Leimenstoll zum 1:0 (2.). Nur wenige Augenblicke später köpfte Marina Hegering eine Ecke zum 2:0 ein (3.). Und die Kölner Kapitänin, etatmäßige Innenverteidigerin, avancierte zur Torjägerin, ließ noch vor der Pause ihren zweiten Treffer folgen. Hegering zog in den Strafraum und vollstrecke mit einem platzierten Schuss ins lange Eck zum 3:0. Zu diesem Zeitpunkt bereits überfällig (35.).

Nach der Pause baute der FC die Führung standesgemäß aus. Sandra Jessen setzte ihren Lauf dieser Woche nach den zwei Treffern in Essen fort und erhöhte per Doppelpack auf 5:0 (62./79.). Die für Jessen eingewechselte Lydia Andrade setzte den Schlusspunkt zum 6:0 (87.). Die Auslosung des Achtelfinals findet am kommenden Sonntag ab 16.30 Uhr statt bei der Sendung „Skylights: Die #SkySportShow“. Dietmar Hamann wird die Lose ziehen unter der Aufsicht des DFB-Sportdirektors Rudi Völler. Die Achtelfinals werden zwischen dem 15. und 17. November ausgetragen. Das Endspiel steigt am 14. Mai 2026 im Müngersdorfer Stadion.

1. FC Köln: Schmitz – Imping, Hegering (60. Bohnen), Agrez (46. Degen), Touon – Achcinska (46. Vogt), Feiersinger, Gerhardt, Wiankowska – Jessen (79. Andrade), Leimenstoll (60. Stolze). Tore: 0:1 Leimenstoll (2.), 0:2 Hegering (3.), 0:3 Hegering (35.), 0:4 Jessen (62.), 0:5 Jessen (79.), 0:6 Andrade (87.). Zuschauer: 640.


Nach der Freude geht der Blick nach vorne: FC-Frauen wollen im DFB-Pokal nachlegen

Sandra Jessen vom 1. FC Köln im Duell gegen die SGS Essen
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Nach der Freude geht der Blick nach vorne: FC-Frauen wollen im DFB-Pokal nachlegen

Freude und Erleichterung waren groß bei den Fußballerinnen des 1. FC Köln: Durch den ersten Saisonsieg in Essen fiel eine Last von den Schultern, das Team sprang aus dem Tabellen-Keller der Bundesliga. Doch schon am Wochenende steht die nächste Herausforderung auf dem Plan für die Frauen des 1. FC Köln: Am Sonntag steht die erste Hauptrunde im Pokal an.

Nach dem Duell gegen Essen geht es für die Frauenmannschaft des FC direkt weiter. Im DFB-Pokal muss direkt nachgelegt werden von den Frauen des 1. FC Köln: Am Sonntag steht die erste Hauptrunde im Pokal an.

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Es war durchaus Druck auf dem Kessel am Mittwochabend an der Hafenstraße: Sowohl die SGS Essen als auch der 1. FC Köln hatten die Chance, mit einem Sieg im Keller-Duell den bisher missglückten Saisonstart positiver zu gestalten. Entsprechend drohte dem Verlierer des Duells der verfrühte Herbst-Blues. Und letztlich schafften es die Kölnerinnen insbesondere dank einer konzentrierten Anfangsphase, die Partie für sich zu entscheiden. Der Doppelpack von Sandra Jessen reichte am Ende gegen einen überraschend harmlosen Gegner zu den ersten drei Punkten in dieser Saison. Damit sprang der FC am Ende des Spieltags vom letzten Platz auf Rang elf – und feierte den Erfolg nach dem Abpfiff mit den anwesenden Kölner Fans.

„Nicht schön, aber wertvoll“

„Das ist ein sehr wichtiger Sieg für uns“, strahlte die Matchwinnerin Sandra Jessen nach der Partie, „besonders für den Kopf. Wir haben viel gearbeitet, viel auf dem Platz gemacht und Gas gegeben. Aber endlich mal belohnt zu werden, ist natürlich etwas Besonderes.“ Trainerin Britta Carlson konstatierte nach dem Schlusspfiff zum Sieg: „Nicht schön, aber wertvoll. Wir hätten trotzdem auch noch ein Tor machen können, auch wenn wir jetzt nicht unseren besten Fußball gezeigt haben. Aber lieber so als bei den anderen Spielen. Insofern bin ich total happy, auch für die Mannschaft, für den ganzen Invest, den sie jetzt gefahren haben, dass sie in gewissen Situationen auch cleverer waren als vorher, um das jetzt auch verdient nach Hause zu bringen.“

Auf die Frage, ob die Erleichterung oder die Freude nach dem Abpfiff überwogen, entgegnete die Trainerin: „Erleichterung habe ich gar nicht, eher Freude, weil ich darauf vertraut habe, dass es irgendwann passieren wird. Es war nicht so, dass ich in Selbstmitleid verfalle, auch für die Mannschaft nicht. Ich habe gesehen, wo die Entwicklung hingeht. Klar tut es gut, wenn du jetzt drei Punkte hast, wenn du vorher als einziger mit null Punkten ganz unten stehst.“ Der Blick beim FC ging aber nach dem Duell schnell wieder nach vorne, denn schon am Sonntag geht es weiter, wenn auch in einem anderen Wettbewerb: Die Kölnerinnen müssen in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals beim VfR SW Warbeyen antreten.

Unterschätzen darf man den Gegner nicht

Dabei zählt gegen das aktuelle Schlusslicht der zweiten Bundesliga in Kleve nur ein Weiterkommen. Unterschätzen darf und wird der FC den kommenden Gegner dennoch nicht. Das lehrt auch die Vergangenheit aus der Vorsaison, als die Kölnerinnen schon in der ersten Runde das Pokal-Derby bei der klassentieferen Mönchengladbacher Borussia nach Elfmeterschießen verlor. „Wir haben jetzt eine englische Woche in den Knochen, wollen aber genauso weitermachen und wollen das Spiel natürlich gewinnen“, richtete Carlson den Blick nach vorne, „dafür werden wir die Kraft wieder sammeln und werden es angehen wie jedes andere Pflichtspiel auch. Es ist ein Pokalspiel und da hofft jeder, egal auf wen er trifft, dass er weiterkommt.“

Die Kölnerinnen hoffen, dass der Traum vom Endspiel im eigenen Stadion in dieser Saison deutlich länger lebt. Das Finale steigt am 14. Mai 2026 im Müngersdorfer Stadion.


Mit Jessen-Doppelpack zum ersten Sieg: FC-Frauen gewinnen Keller-Duell

Jubel bei den Frauen des 1. FC Köln
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Mit Jessen-Doppelpack zum ersten Sieg: FC-Frauen gewinnen Keller-Duell

Die Fußballerinnen des FC haben den ersten Saisonsieg gefeiert und damit die rote Laterne in der Bundesliga abgegeben: Die Frauen des 1. FC Köln gewinnen das Kellerduell bei der SGS Essen an der Hafenstraße verdient mit 2:1 und verweisen den Gegner damit ans Tabellenende.

Matchwinnerin war im Duell gegen Essen Sandra Jessen, die beide Tore für den FC erzielte. Die Frauen des 1. FC Köln gewinnen das Kellerduell bei der SGS Essen 2:1.

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Kölns Trainerin Britta Carlson vertraute derselben Startelf, die drei Tage zuvor höchstunglücklich in der Nachspielzeit gegen den VfL Wolfsburg verloren hatte. Die Kölnerinnen starteten engagiert in die Partie. Insbesondere Carlotta Imping sorgte über die rechte Seite für Schwung. Folgerichtig ging der FC auch früh in Führung. Sara Agrez schlug einen Ball hoch in die Spitze Richtung Sandra Jessen, der jedoch eigentlich kein Problem für Kim Sindermann hätte sein dürfen. Der Essener Torhüterin fehlte es jedoch am passenden Timing beim Herauslaufen und kam so nicht richtig an den Ball, der wieder vor den Füßen Jessens landete. Die Kölner Stürmerin staubte ab zum Kölner 1:0 (11.).

Hochverdienter Auswärtserfolg

Und es kam noch besser für die Rheinländerinnen: Lisa Schmitz schlug den Ball kurz danach hoch aus der eigenen Hälfte in die Spitze. Wieder startete Jessen durch, schüttelte Vanessa Fürst vor dem Strafraum ab. Die Ex-Kölnerin fälschte den Schuss noch unhaltbar ab, der sich in hohem Bogen über Sindermann zum 2:0 für den FC ins Netz senkte (14.). Die SGS fand nach rund 25 Minuten jedoch ins Spiel – und zum schnellen Anschlusstreffer. Der Angriff entstand aus einem Essener Einwurf. Der Ball landete über zwei Stationen schließlich bei Shari van Belle, die zum 2:1 ins Eck schlenzte (32.). Sylwia Matysik und Agrez waren in dieser Situation zu weit entfernt von der Torschützin.

Die SGS war nach dem Seitenwechsel bemüht, den Ausgleich zu erzielen, allerdings fehlten den Essenerinnen die Ideen, um die Kölner Abwehr in Bedrängnis zu bringen. Dem FC wäre hingegen beinahe die vermutliche Entscheidung gelungen, ein Distanzschuss der eingewechselten Martyna Wiankowska flog jedoch Zentimeter über den Querbalken (66.). Lydia Andrade scheiterte mit ihrem Schuss an Essens Torfrau (73.) und scheiterte auch freistehend an der Keeperin (82.). Am Ende freuten sich die Kölnerinnen über einen hochverdienten Auswärtserfolg, der insbesondere auch für die Köpfe der Spielerinnen wichtig sein dürfte nach dem missglückten Saisonstart und dem Last-Minute-K.O. am Sonntag gegen Wolfsburg.

Für den FC geht es am Sonntag (13 Uhr) in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals zum Zweitliga-Schlusslicht VfR Warbeyen in Kleve. Danach ist am 5. Oktober (18:30 Uhr) Bayer Leverkusen in der Bundesliga zum Derby zu Gast im Franz-Kremer-Stadion.

1. FC Köln: Schmitz – Matysik (46. Andrade), Hegering, Agrez, Gerhardt – Feiersinger, Vogt, Donhauser (61. Wiankowska) – Imping (88. Leimenstoll), Achcinska (70. Stolze), Jessen. Tore: 0:1/0:2 Jessen (11./14.), 1:2 van Belle (32.). Zuschauer: 1235.