Warten auf Ellyes Skhiri – Fünf Interessenten machen das Buhlen spannend

Ellyes Skhiri scheint mehrere Interessenten zu haben
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Warten auf Ellyes Skhiri – Fünf Interessenten machen das Buhlen spannend

Eigentlich war mit einem schnellen Vollzug gerechnet worden. Doch der Transfer des Tunesiers zieht sich für den 1. FC Köln: Weitere Interessenten buhlen um Ellyes Skhiri. Der Tunesier lässt sich Zeit und wartet anscheinend auf das perfekte Angebot.

Beim FC hoffte man dem Vernehmen nach auf eine schnelle Einigung. Kein Wunder, die Hessen stellten den Spieler für Gespräche mit anderen Clubs frei. Der Transfer lässt auf sich warten. Offenbar, weil Ellyes Skhiri wohl mehrere Interessenten hat.

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come-on-fc.com berichtet aus dem Trainingslager in Kitzbühel

Wenn es nach den Kölner Verantwortlichen gegangen wäre, dann hätte die Maschine nach Salzburg am Montagabend idealerweise nicht nur Gideon Mensah genommen. Der Ghanaer ist nach überstandener Krankheit zur Mannschaft gereist und wird bei der Einheit am Mittwoch mit von der Partie sein. Anders als der gewünschte Sechser. Zwar hatten die FC-Bosse die genauen weiteren Kaderplanungen verständlicherweise noch nicht kommuniziert, es besteht aber kein Zweifel daran, dass man am Geißbockheim gehofft hatte, noch während der Woche in Kitzbühel einen weiteren Spieler zu präsentieren. Das ist zwar nicht gänzlich vom Tisch und die Kölner Verantwortlichen haben die Hoffnung auch noch nicht aufgegeben, doch die Zeit wird langsam knapp. Dem Vernehmen nach sollte es sich bei dem Spieler um den künftigen Sechser handeln. Und da stand vor Abreise nach Österreich Ellyes Skhiri am höchsten im Kurs.

Fünf Interessenten für Skhiri?

Zur Erinnerung: Die Kölner sind auf der Suche nach einem Sechser, einem Ersatz für Eric Martel, der den Verein bekanntlich ablösefrei verlassen hat. Eigentlich ist die Wunschvorstellung die Leihe von Edson Álvarez. Doch der Mexikaner liegt mit seinen Gehaltsvorstellungen deutlich über denen der Geißböcke und West Ham bevorzugt nach wie vor einen festen Verkauf, kann sich nur zur Not ein Leihkonstrukt vorstellen. Doch es soll auch Interessenten geben, die einem Kauf zustimmen würden. Mit dem Plan B, Ellyes Skhiri, schienen die Kölner dagegen schon recht weit zu sein. Eine Einigung zwischen den beiden Clubs sei dem Vernehmen nach schon getroffen. Auch Skhiri könne sich eine Rückkehr nach Köln vorstellen, hieß es vor nur wenigen Tagen. Doch der Deal lässt aktuell noch auf sich warten, eine schnelle Einigung ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht in Sicht.

Tatsächlich liegt der Verdacht nahe, dass Skhiri noch andere Angebote vorliegen hat oder zumindest auf bessere wartet. Beim FC müsste der Tunesier wohl auf Teile des gewünschtne Gehalts verzichten. Das könnte der 31-Jährige vielleicht umgehen. So gibt es gleich mehrere Clubs, die sich nach dem Mittelfeldspieler erkundigt haben, ihre Interesse bekundet haben soll. Wie das Online-Portal „africafoot“ berichtet, sind es gleich fünf an der Zahl. Neben dem FC interessiert sich auch Liga-Konkurrent Mainz demnach für den Sechser. Nicht nur das, auch Florenz und der FC Turin haben ihre Fühler ausgestreckt. Und auch ein saudischer Club ist demnach an Skhiri interessiert. Das Portal hat zwar in der jüngeren Vergangenheit nicht immer ganz richtig mit den Transfer-Entscheidungen gelegen, doch weitere Interessenten gelten durchaus als wahrscheinlich. Beim FC hofft man dennoch auf eine schnelle Entscheidung.

Und wie berichtet haben die Kölner noch Plan C in der Hinterhand. Rani Khedira wurde zuletzt immer wieder genannt. Der Mittelfeldspieler steht noch ein Jahr bei Union Berlin unter Vertrag. Doch Khedira hat schon angekündigt, sich erst einmal auf die Eisernen konzentrieren zu wollen. Vorerst heißt es also weiterhin abwarten.


Skhiri für „Gespräche frei gestellt“ – Geht jetzt alles ganz schnell?

Ellyes Skhiri ist mit Tunesien im Grunde schon ausgeschieden
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Skhiri für „Gespräche frei gestellt“ – Geht jetzt alles ganz schnell?

Der FC könnte schon bald den nächsten Transfer fic machen. Möglicherweise bahnt sich die Rückkehr an zum 1. FC Köln: Ellyes Skhiri in Frankfurt für „Gespräche freigestellt“. Damit könnte der Weg für den FC frei sein.

Kurz vor dem Trainingslager in Kitzbühel kommt könnte Transferkarussell noch einmal Bewegung. Die Verpflichtung von Paul Okon-Engstler steht kurz bevor und zudem könnte es nun ernst mit Ellyes Skhiri werden.

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Denn der Mittelfeldspieler wurde am Donnerstag in Frankfurt für Gespräche freigestellt, reist nicht mit der Mannschaft ins Trainingslager. Das teilte der Verein mit. Demnach könne sich der Tunesier nun mit anderen Clubs unterhalten. Noch zu Beginn der Woche hatte der WM-Teilnehmer das Training bei der Eintracht wieder aufgenommen. Dass Skhiri in Frankfurt keine Zukunft mehr haben würde, war bereits bekannt. Die Eintracht hat schon seit Wochen konkret nach Sechsern gesucht. Das gleiche gilt bekanntlich für die Geißböcke. Zunächst galt Edson Alvarez als erste Wahl. Doch der Mexikaner und der FC kamen bei den Gehaltsvorstellungen nicht auf einen Nenner. 

Skhiri vor Rückkehr ans Geißbockheim

Nach Informationen von come-on-fc.com werden die Gespräche mit dem FC dabei konkreter. Die ganz großen weiteren Interessenten gibt es für den Mittelfeldspieler nicht. Skhiri ist in Köln bereit, Abstriche in Sachen Gehalt zu machen. Der Tunesier spielte bekanntlich bereits in Köln, war 2023 nach Frankfurt gewechselt. 2019 wechselte der Tunesier aus Montpellier ans Geißbockheim. Nun wird die Rückkehr immer wahrscheinlicher. Skhiri könnte sogar schon im Trainingslager in Kitzbühel zu der Mannschaft stoßen. Bei der Eintracht lief es bekanntlich zuletzt nicht mehr rund. Auch bei der WM hatte der Mittelfeldspieler nicht seine beste Zeit. Im Gegenteil, bei den schwachen Tunesiern war der Mittelfeldspieler einer der schlechteren. Beim FC hofft man darauf, dass René Wagner den richtigen Ton bei „Flaco“ findet und dem Spieler wieder zu alter Stärke verhilft.

Beim FC gehörte der Tunesier zu den Leistungsträgern, war unumstrittener Stammspieler und half sogar, die Sturmflaute der Geißböcke zu kaschieren. Im Grunde wurde der Spieler nie wirklich adäquat ersetzt. Nun kommt es zur Rückkehr und möglicherweise zum zweiten Frühling des Spielers. Der FC hat bislang drei Neuverpflichtungen auf der Haben-Seite. Der Transfer von Okon-Engstler steht aber unmittelbar bevor, könnte am Donnerstag oder Freitag verkündet werden.


Álvarez, Okon-Engstler, Skhiri – so ist der Stand der Mittelfeldspieler

Edson Álvarez, Paul Okon-Engstler, Ellyes Skhiri
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Álvarez, Okon-Engstler, Skhiri – so ist der Stand der Mittelfeldspieler

Die Kölner Fans warten weiter auf Neuverpflichtungen. Gerade im Zentrum müssen die Geißböcke nachlegen. Edson Álvarez und Ellyes Skhiri werden seit Tagen oder Wochen gehandelt, eine Entscheidung steht aus beim 1. FC Köln: So ist der Stand bei Edson Álvarez, Ellyes Skhiri und Paul Okon-Engstler.

Nach wie vor steht auf der Zugangs-Seite eine Drei bei den Geißböcken. Dabei gilt die zentrale Mittelfeldposition als große Baustelle. Neben den beiden gehandelten Sechsern Edson Álvarez und Ellyes Skhiri ist Paul Okon-Engstler ein weiterer Kandidat – und möglicherweise der nächste Neuzugang.

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Am Mittwochvormittag wird sich den Fans der Geißböcke noch einmal die Chance bieten, den FC am Trainingsgelände des Geißbockheims hautnah zu erleben, bevor es dann ins Trainingslager nach Kitzbühel geht (24. Juli bis 31. Juli). Am Donnerstag steht zudem dann noch das Testspiel bei Bergisch Gladbach an (18 Uhr, im Liveticker bei come-on-fc.com). Und die Hoffnungen, dann nochmal die ersten Blicke auf Neuverpflichtungen zu werfen, schwinden von Tag zu Tag. Einzig Luka Lochoshvili trainierte schon mit seiner neuen Mannschaft. Gideon Mensah ist noch im WM-Urlaub, immerhin dürfte Reigan Heskey eine realistische Chance auf das Testspiel am Donnerstag haben – sofern die Papiere denn dann alle vollständig und gültig sind. Beim FC hätte man sicherlich zu gerne schon deutlich früher eine nicht ganz unwichtige Baustelle geschlossen und den Fans einen zentralen Neuzugang präsentiert.

Keine schnelle Lösung für und mit Álvarez

Die Sechs ist wohl aktuell die größte Sollbruchstelle der Geißböcke. Die FC-Bosse haben gehofft, den Deal bis zum Trainingslager in trockene Tücher gebracht zu haben, doch das könnte unter Umständen knapp werden. Am Dienstag deutete zumindest noch nicht viel auf eine ganz schnelle Einigung. Um Edson Álvarez ist es in den vergangenen Tagen zumindest sehr ruhig geworden. Der Mexikaner galt lange als Favorit auf der Liste der Kölner Verantwortlichen. Der FC wäre die Leihe gerne eingegangen, doch eben nicht zu jedem Preis. Mittlerweile ist Benfica Lissabon in das Buhlen um den Spieler eingestiegen. Der Tabellendritte der abgelaufenen Spielzeit geht bei den Transfers in diesem Sommer in die Vollen, investiert mächtig. Dementsprechend gibt es neben Álvarez aber auch andere Namen auf der Liste. Momentan zeichnet sich für den Mexikaner jedenfalls nicht die ganz schnelle Lösung ab.

Skhiri in Pole-Position

Und somit ist der vermeintliche Plan B in den vergangenen Wochen zunehmend zum Plan A geworden. Ellyes Skhiri heißt aktuell die wahrscheinlichste Variante auf der Sechs beim FC. Der Tunesier erlebte bekanntlich eine rabenschwarze WM und zuletzt auch eher schwierige Zeiten in Frankfurt. Schon im Sommer 2025 gab es Gerüchte über eine mögliche Rückkehr, genauso im vergangenen Winter. Die Anzeichen für einen Wechsel sind jetzt deutlicher. Und möglicherweise findet Skhiri in René Wagner genau den Trainer, der starke Leistungen wieder herauskitzelt. Doch dazu müssen ebenfalls noch Hürden genommen werden. Dem Vernehmen mach geht es auch hier um das Gehalt. Aktuell trainiert der Tunesier wieder bei der SGE. Die Frage ist, wie lange noch. Allerdings hat sich der FC nach Informationen von come-on-fc.com auch mit weiteren Kandidaten, die auf der Sechs in Frage kommen, unterhalten.

Die Verpflichtung von Paul Okon-Engstler ist dagegen nur noch eine Frage der Zeit. Soweit ist alles geklärt, es fehlen die letzten Unterschriften sowie der Medizincheck. Der Australier laboriert an den Ausläufern eines Infekts. Wann Okon-Engstler in Köln aufschlägt, ist aktuell offen. Allerdings ist der Spieler auch nicht als Alternative zu Skhiri oder Álvarez gedacht, zumal er dann doch ein wenig offensiver agiert.


Kurz vor Trainingslager: Kommt nun die Transfer-Woche der Wahrheit beim 1. FC Köln?

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Kurz vor Trainingslager: Kommt nun die Transfer-Woche der Wahrheit beim 1. FC Köln?

Drei Verpflichtungen hat der FC bereits bekannt gegeben. Die vierte soll mit Paul Okon-Engstler kurz bevor stehen. Doch in der Woche vor dem Trainingslager kann und soll noch einiges passieren. Der 1. FC Köln steht vor der Transfer-Woche.

Gideon Mensah, Luka Lochoshvili und Reigan Heskey: Drei Spieler hat der FC bereits neu verpflichtet. Drei Spieler, die man so nicht unbedingt auf der Rechnung hatte. In den kommenden Tagen dürfte Thomas Kessler noch einmal nachlegen. Denn ins Trainingslager nach Kitzbühel würde FC-Trainer René Wagner am liebsten möglichst viele Spieler mitnehmen.

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Eigentlich hätte zumindest eine Neuverpflichtung am Samstag zum Einsatz kommen sollen. Doch Luka Lochoshvili spürte beim Aufwärmen vor dem Duell mit Rheinsüd etwas im Muskel. Um kein Risiko einzugehen, wurde der Georgier aus dem Spiel genommen, Nachwuchsspieler Yannick Mausehund war der einzige Feldspieler, der so in den Genuss von mehr als 45 Minuten Einsatzzeit kam. Somit gab es für die FC-Fans noch keine Eindrücke der neuen Spieler zu gewinnen. Ob sich das im Test gegen Bergisch Gladbach ändert, ist offen, aber wahrscheinlich. Denn schon am Samstag sprach René Wagner davon, dass sowohl bei Gideon Mensah als auch bei Reigan Heskey nur noch wenige Dokumente fehlen, um am Training (also auch am Testspiel) teilnehmen zu dürfen. Ins Trainingslager werden die beiden Neuverpflichtungen allemal mitfahren und dort dann auch in dem anberaumten Testspiel (Gegner und Spielzeit noch offen) zum Einsatz kommen.

Weitere Transfers stehen an

Kölns Trainer Wagner würde am liebsten natürlich den kompletten Kader mit nach Kitzbühel nehmen. Schließlich feilt der FC auch an der passenden Formation für die kommende Spielzeit. Und auch in der vermeintlichen Startelf gibt es aktuell noch Lücken. Somit dürften bei Thomas Kessler in den kommenden Tagen die Drähte heiß glühen. Der Geschäftsführer Sport wird sicherlich nicht sämtliche Baustellen stopfen können, aber die Chancen stehen nicht schlecht, dass es noch einige weitere Transfers bis zur Abfahrt nach Kitzbühel (Freitag) geben wird. Paul Okon-Engstler gilt bereits als sichere Neuverpflichtung. Aufgrund einer Erkältung fielen Medizincheck und finale Unterschriften in der Vorwoche flach. Dazu wird es mit großer Wahrscheinlichkeit schon zu Wochenbeginn kommen. Der Australier wechselt für eine gute Million Euro aus Sydney an den Rhein und soll das Mittelfeld verstärken.

Wenn es nach den Plänen von Kessler und Tim Steidten geht, soll aber auch die größte Lücke des Kaders noch bis Freitag gestopft werden. Die Sechser-Position muss nach dem Abgang von Eric Martel adäquat nachbesetzt werden. Edson Alvarez gilt dabei mittlerweile als unwahrscheinliches Szenario im Gegensatz zu einer möglichen Rückkehr des Tunesiers Ellyes Skhiri. Auch dort müssen dem Vernehmen nach die letzten finanziellen Hürden genommen werden, allerdings gestaltet sich eine Lösungsfindung hier sicherlich einfacher. Doch bei den beiden Mittelfeldspielern soll es nicht bleiben. Die Kölner wollen nach wie vor einen Backup für Gideon Mensah auf der linken Verteidiger-Position verpflichten. Dringender erscheint aber eine Alternative für Ragnar Ache als Zielstürmer. Die Kölner befinden sich hier in Gesprächen. Ob es aber bis Freitag einen „Done Deal “ gibt, ist offen. Dem Vernehmen nach könnten Gespräche mit einem offensiven Mittelfeldspieler deutlich weiter sein. Gut möglich also, dass es noch vor Kitzbühel weitere Transfers geben wird.


Auf der Suche nach dem Sechser: Ellyes Skhiri gerät stärker in den Fokus — aber Zweifel bleiben

Ellyes Skhiri war in Köln der Publikumsliebling
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Auf der Suche nach dem Sechser: Ellyes Skhiri gerät stärker in den Fokus — aber Zweifel bleiben

Auch, wenn in dieser Saison nicht alles für ihn rund lief, die Lücke, die Eric Martel hinterlässt, ist groß – und der FC will sie erfolgreich schließen. Zwei Namen stehen im Raum: Ellyes Skhiri, der Rückkehrer mit großen Fragezeichen, und Edson Álvarez, der Traumkandidat mit großem Preisschild. Wer wird es? Der 1. FC Köln ist auf der Suche nach dem Sechser.

Zwei Neuverpflichtungen sind gefunden, weitere sollen folgen. So auch auf der Sechs. Zuletzt hieß es, Edson Álvarez sei nach wie vor Favorit, doch Ellyes Skhiri rückt immer mehr in den Fokus.

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Dass ein Transfersommer mit einer Fußball-Weltmeisterschaft – und dann auch noch einem XXL-Turnier – einer anderen Dynamik unterliegt, steht wohl außer Frage. So wirklich nervös muss man ob der zwei Neuverpflichtungen beim FC noch nicht werden. Dass aber ein Vorbereitungsauftakt mit nur zwei von sieben bis zehn Neuverpflichtungen auch nicht optimal ist, dürfte genauso klar sein. Dementsprechend wollte sich Thomas Kessler auch nicht direkt zu seiner Zufriedenheit in Bezug auf seine bisherige Transferarbeit äußern. Zufrieden müsse man am Ende einer Saison sein, sagt der Geschäftsführer Sport – zum Beispiel, wenn der Kader den Klassenerhalt eingetütet hat. Als der ehemalige Keeper dann aber auf die Positionen angesprochen wurde, auf denen dann doch konkreter Handlungsbedarf bestehe, wurde Kessler doch präziser. Im zentralen Mittelfeld wolle man sich verstärken, sagte der Geschäftsführer, nannte allerdings auch noch andere Positionen. Die im zentralen Mittelfeld ist aber wohl besonders wichtig. Denn die Lücke, die Eric Martel gerissen hat, ist groß.

Skhiri weit von Topform entfernt

Genauso groß sind die Bemühungen für einen adäquaten Ersatz. Und auch das ist durchaus verständlich. Als 2023 Jonas Hector und Ellyes Skhiri gemeinsam ihre Zelte in Köln abbrachen, da versäumten es die FC-Bosse, diese Lücken sinnvoll zu schließen. Die Quittung war ein massiver sportlicher Leistungseinbruch. Wohl auch einer, der gepaart mit der späteren Transfersperre zum Abstieg führte. Und so ist man bei den Geißböcken ganz besonders darauf aus, dieses Mal die richtige Wahl zu treffen. Ausgerechnet Skhiri ist in den Kölner Fokus geraten. Vor allem in den von René Wagner. „Ich habe über den Spieler nachgedacht. Ob das möglich ist, werde ich in den nächsten zwei Tagen erfahren“, hatte der Trainer am Freitag gesagt. Und: „Den Spieler kenne ich sehr, sehr gut. Wir werden am Wochenende besprechen, ob das realistisch ist.“ Wagner ist ein bekennender Fan des Tunesiers, kennt ihn noch aus der gemeinsamen Zeit unter Steffen Baumgart, erlebte also die Gründe, warum Skhiri in Köln Publikumsliebling war. 17 Tore erzielte der Spieler in seiner Zeit in Köln, kaschierte damit auch die Offensivflaute am Geißbockheim.

Ablösefrei bei Marktwert von 13 Millionen

Und da sich die Parteien weitestgehend einig sind, könnte es doch eigentlich recht schnell gehen. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der Mittelfeldspieler in Frankfurt an diese Leistungen nicht mehr anknüpfen konnte. Zwar verließ „Flaco“ den FC damals ablösefrei, doch der Marktwert lag bei 13 Millionen Euro. Mittlerweile liegt er bei fünf Millionen Euro. Bei der WM erwischte Skhiri eine besonders schwere Zeit, war einer der schwächsten einer schwachen tunesischen Mannschaft. Und möglicherweise gibt die sportliche Talfahrt des Tunesiers Kessler und Tim Steidten dann doch ein wenig zu denken. Denn dem Vernehmen nach sollen die Kaderplaner nicht restlos von der Idee überzeugt sein. Gespräche mit Frankfurt hat es nach Informationen von come-on-fc.com tatsächlich bereits gegeben. Dem Vernehmen nach verliefen sie auch recht positiv. Eine komplette Einigung gibt es bislang aber noch nicht.

Zuletzt hieß es, die beiden Verantwortlichen würden wohl eher auf die Karte Edson Álvarez setzen. Eine Verpflichtung des Sechsers würde dem FC möglicherweise sportlich weiterhelfen, die Kölner würden aber auch ein Zeichen setzen, in welchen Sphären nun gedacht werden kann. Nur sind da eben noch die finanziellen Aspekte, die wiederum gegen eine Verpflichtung des Mexikaners sprechen. Zumindest würde der Mittelfeldspieler mehr als das Doppelte der Kölner Bestverdiener erhalten. Das Gefüge wäre wohl sehr unwahrscheinlich. Auch mit Álvarez wurde gesprochen. Und das ganz sicher nicht nur, um Druck auf einen möglichen Skhiri-Transfer zu erhöhen – wie ursprünglich mal kolportiert. Kaum vorstellbar, ein Vertragsgespräch mit einem WM-Teilnehmer, der mal 40 Millionen Euro schwer war, mit dieser Absicht zu arrangieren. Dass aber Gespräche mit vermeintlichen Konkurrenten in die Dynamik von Transferverhandlungen mit einfließen, ist sicher. Der FC hat nach Informationen von come-on-fc.com auch noch mit weiteren Mittelfeldspielern gesprochen.

Aktuell deutet nichts auf einen lachenden Dritten, ausgeschlossen ist das aber nicht – sofern die Rahmenbedingungen passen. Doch macht ein Plan C wenig Sinn, wenn man sich eigentlich mit dem Plan B recht einig ist. Denn dort wird der finanzielle Aspekt am Ende des Tages möglicherweise der entscheidende sein.


Edson Álvarez vs. Ellyes Skhiri – der 1. FC Köln sucht sein zentrales Mittelfeld

Edson Alvarez und Ellyes Skhiri stehen auf dem Zettel der Geißböcke
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Edson Álvarez vs. Ellyes Skhiri – der 1. FC Köln sucht sein zentrales Mittelfeld

Mit der Verpflichtung von Gideon Mensah haben die Kölner auch die zweite wichtige Baustelle geschlossen. Und aktuell arbeiten die Geißböcke an einer neuen Zentrale. Und dort läuft es auf der Sechs auf einen Zweikampf hinaus beim 1. FC Köln: Edson Álvarez und Ellyes Skhiri im Vergleich.

Aktuell deutet ziemlich viel daraufhin, dass der FC einen weiteren WM-Teilnehmer unter Vertrag nimmt – und das auf der Sechs. Zumindest scheinen Edson Álvarez und Ellyes Skhiri die besten Karten haben. Doch wo liegen bei welchem Spieler die Vorteile?

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Der eine wäre ein absolutes Statement, beim anderen wäre es die Rückkehr eines ehemaligen Publikumslieblings. So oder so suchen die Kölner ganz offensichtlich nach einem routinierten Sechser. Denn sowohl Edson Álvarez als auch Ellyes Skhiri können mit einer Menge Pflichtspiele, davon zahlreiche in der Nationalmannschaft, aufwarten. Grundsätzlich ist die Erzählweise, dass der FC Álvarez gerne verpflichten würde, sich von der Sache auch mit allen Beteiligten einig ist, nur eine Lösung in Sachen Gehaltsvorstellung sucht. Keine einfache Suche. Denn der Mexikaner soll etwa das Doppelte von dem Höchstverdiener der Geißböcke einstreichen. Sollte keine Einigung erzielt werden, kommt Skhiri ins Spiel. Der Tunesier ist also der Plan B der Kölner. Es wäre wohl ein günstiger Plan B. Denn die Kölner würden den 31-Jährigen für weniger als Álvarez‘ Jahresgehalt kaufen und für eine Spielzeit bezahlen können. Der Mexikaner wäre wohl „nur“ als Leihe ein realistisches Szenario. Rein wirtschaftlich spricht also schonmal viel für den Tunesier.

Ein Abgang wird konkreter

Aber wie sieht es sportlich aus? Schließlich sollte die Qualität eines Spielers auch in die wirtschaftliche Beurteilung mit einfließen. Beide Akteure spielten zuletzt bei der WM – mit unterschiedlichen Erfolgen. Während die Nordafrikaner sich mit drei Niederlagen sang- und klanglos verabschiedeten, scheiterte Gastgeber Mexiko unglücklich im Achtelfinale an England. Die vergangene Spielzeit im Club verlief für beide Akteure nicht wie erhofft. Mexikos Kapitän fiel bei seiner Leihstation Fenerbahce immer wieder verletzt aus, konnte so nur selten zur Form finden. Möglicherweise sah auch deswegen der türkische Traditionsclub von einer festen Verpflichtung ab. Dem Vernehmen nach hätte Álvarez 19 Millionen fest gekostet. Nun geht es zurück zu den Hammers, allerdings würde der Mexikaner gerne direkt weiterziehen. Skhiri ist bei den Hessen alles andere als unumstritten. Schon im vergangenen Sommer gab es Gerüchte über einen möglichen Abgang. Dieser wird nun konkreter. Die Eintracht blickt sich sehr aktiv nach Alternativen um .

Unterschiedliche Rollen der beiden Sechser

Natürlich hinkt der direkte Vergleich zwischen der türkischen Süper Lig und der Bundesliga, doch bei den Daten der vergangenen Saison – Skhiri in Frankfurt und Álvarez bei Fenerbahce – lassen sich durchaus kleinere Tendenzen ablesen. Àlvarez sucht spürbar mehr Zweikämpfe und gewinnt sie am Boden auch etwas häufiger. Der Mexikaner scheint etwas aggressiver in die Zweikämpfe zu gehen, sammelte daher auch mehr Foulspiele. Skhiri wirkt disziplinierter und kontrollierter im direkten Duell. In der Luft weist der Tunesier die besseren Werte auf. Allerdings sucht Álvarez häufiger das Kopfballduell. Passquote und Passvolumen sind fast identisch – beide sind zuverlässige, ballsichere Sechser. Der Unterschied liegt im Risikoprofil: Skhiri spielt planvoller Richtung Strafraum (mehr Pässe in den Sechzehner, weniger Ballverluste), Álvarez trägt den Ball selbst deutlich öfter nach vorne (progressive Läufe, Dribblings 1,2 vs. 0,2 pro 90) und nimmt dafür mehr Verluste in Kauf.

Im Endeffekt unterscheiden sich die beiden Spieler wohl auch in einem Rollenverständnis. Es wird wohl auch darauf ankommen, welches Spielerprofil René Wagner genau sucht. Zudem beziehen sich die Daten nur auf die vergangene Spielzeit. So spielte Skhiri beim FC eine deutlich offensivere Rolle, als er es nun bei den Hessen tut.

Bei der Datenauswertung wurden die Wysout-Daten der vergangenen Spielzeit zugrunde gelegt. Festzuhalten ist dabei, dass Álvarez aufgrund seiner Verletzungen deutlich weniger Spiele absolvierte als Skhiri


Sebastiaan Bornauw, Salih Özcan, Ellyes Skhiri zum 1. FC Köln? Nostalgie gegen echte Option

Salih Özcan, Sebastiaan Bornauw und Ellyes Skhiri
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Sebastiaan Bornauw, Salih Özcan, Ellyes Skhiri zum 1. FC Köln? Nostalgie gegen echte Option

Drei Ex-Spieler, drei Geschichten und drei unterschiedliche Realitäten. Was ist wirklich möglich und was ist Wunschdenken beim 1. FC Köln? Kehren Bornauw, Özcan oder Skhiri zurück zum 1. FC Köln? Ein Faktencheck.

Wenn der Sommer kommt, kehren obligatorisch zwei Dinge beim FC zurück: Transfergerüchte und die Namen von Ex-Spielern oder bereits gehandelten Spielern. So natürlich auch in diesem Jahr. Doch was ist wirklich an den gehandelten Namen dran?

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Es hat schon viel von Déjà-vu, wenn die Transferphase vor der Tür steht und mögliche Namen für die kommende Spielzeit gehandelt werden. Denn einige Akteure werden Sommer für Sommer offensichtlich immer wieder ins Spiel gebracht. Die Wahrheit sieht aber oft ein wenig anders aus. Die Vorstellung, einige Spieler würden wieder beim FC anklopfen hat – zumindest in einigen Fällen – etwas von Fußball-Romantik, doch realistischer wird sie dadurch nur selten. Aktuell werden mit Salih Özcan, Sebastiaan Bornauw und Ellyes Skhiri drei Spieler genannt, die beim FC bereits ihre Spuren hinterlassen haben. Alle drei bringen ein spannendes Profil mit, würden auch mitunter auf die vom FC gesuchten Spieler passen, doch deswegen muss an den Gerüchten nicht mehr dran sein. Eine Einordnung.

Salih Özcan

Die Nostalgie könnte sich kaum ein besseres Setting ausmalen: Salih Özcan, in Köln geboren, seit seinem neunten Lebensjahr beim FC, käme zurück zu seinen Wurzeln. Ablösefrei, nach vier Jahren beim BVB. Erste Gespräche sollen zwischen dem FC und der Spielerseite laut Kölner Stadt-Anzeiger bereits stattgefunden haben – und Özcan kann sich die Rückkehr vorstellen. Doch das Gesamtbild ist dann doch etwas nüchterner zu betrachten. Nahezu sämtliche große Sportmedien der Türkei berichten, dass Besiktas längst aktiv geworden ist und den Mittelfeldspieler aufgefordert haben soll, gar nicht erst mit anderen Clubs zu reden. Man würde sich einigen. Tatsächlich gibt es weitere Interessenten, angeblich auch aus der Bundesliga. Der Mittelfeldspieler hat also eine Wahl und damit eine gute Verhandlungsposition. Ein potenzieller Gehaltsverzicht für die Geißböcke wäre dann eher unwahrscheinlich. Denn das ist dem Vernehmen nach ein Knackpunkt der Gespräche.

Auch sportliche Zweifel sind nicht von der Hand zu weisen. Özcan hat in Dortmund kaum noch gespielt. Ein Eins-zu-eins-Ersatz wäre der türkische Nationalspieler wohl auch nicht. Bei den Fans ist der Mittelfeldspieler zudem alles andere als unumstritten. Eine Rückkehr ist wohl eher unwahrscheinlich

Ellyes Skhiri

Der Tunesier hatte eine gute Zeit in Köln, avancierte in seinen Jahren zu einem stillen Publikumsliebling. Auch, weil er als Sechser beim FC gemeinsam mit Spielern wie Dejan Ljubicic und Florian Kainz die Sturmflaute vergangener Tage auffing. In Frankfurt wurde der Mittelfeldspieler zuletzt nicht mehr so richtig glücklich. Für viele Fans wäre der Akteur sicherlich die Ideallösung für die Vakanz im defensiven Mittelfeld, nachdem Eric Martel den FC verlassen hat. Gespräche hat es mit Köln aber noch nicht gegeben. Dem Vernehmen nach auch keinen Kontakt. Skhiri gilt bei der Eintracht dennoch als möglicher Abschiedskandidat. Doch auch zurück nach Köln? Wohl eher nicht. Der Spieler hat gerade in Frankreich einen großen Markt, einer Heimkehr zurück in die Richtung seiner ersten Karriereschritte soll er auch nicht abgeneigt gegenüber stehen. Zudem wird Frankfurt eine Ablöse verlangen wollen und sich die Kölner überlegen, ob sie einen 31-jährigen zentralen Mittelfeldspieler verpflichten wollen oder einem jungen Spieler mit Entwicklungspotenzial die Chance auf einer zentralen Rolle geben. Eine Rückkehr erscheint unter diesen Punkten unwahrscheinlich.

Sebastiaan Bornauw

Dass die Kölner sich nach einem routinierten Innenverteidiger umschauen, ist ebenfalls bekannt. Und im Winter soll bereits eine Einigung mit dem Belgier vorgelegen haben. Nur spielte Leeds damals nicht mit. Nun aber sollen sich die Whites mit einem Abschied des Innenverteidigers abfinden. Zumal gleich mehrere Kandidaten auf der Wunschliste von Daniel Farke stehen sollen. Der deutsche Trainer könnte sich beispielsweise mit Danilho Doekhi von Union Berlin angeblich gut anfreunden. Die Basis hört sich also eigentlich gut an. Köln sucht einen erfahrenen Innenverteidiger, Bornauw eine Möglichkeit, wieder Spielpraxis zu sammeln und Leeds einen Abnehmer. Und doch scheint ein Transfer nicht unmittelbar bevor zu stehen. Dem Vernehmen nach steht der Belgier nicht ganz oben auf der Kölner Liste. Vielleicht auch, weil Leeds keinen Druck verspürt, den Spieler unbedingt loszuwerden. Denn der hat noch bis 2029 Vertrag in England, der Marktwert wird auf acht Millionen Euro eingeschätzt. Auch eine Leihe scheint eine Option, nur müsste dann wohl auch über das Gehalt gesprochen werden, das laut englischen Medien doch sehr hoch sein soll. Eine Rückkehr schein möglich, aber eben nicht die erste Wahl.