Thomas Kessler wird Geschäftsführer Sport des 1. FC Köln, Philipp Türoff verlängert bis 2029

Vorstand und Geschäftsführung des 1. FC Köln
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Thomas Kessler wird Geschäftsführer Sport des 1. FC Köln, Philipp Türoff verlängert bis 2029

Der FC hat wichtige Entscheidungen für die Zukunft getroffen: Thomas Kessler wird wie erwartet Geschäftsführer Sport des 1. FC Köln, Philipp Türoff hat seinen Vertrag bis 2029 verlängert. Damit setzt der Verein auf Kontinuität in der Führungsebene.

Die große Überraschung ist es nicht, nun ist die Beförderung aber offiziell: Thomas Kessler wird Geschäftsführer des 1. FC Köln. Das gab der Verein am Donnerstag bekannt, gleichzeitig hat Philipp Türoff seinen Kontrakt bis 2029 verlängert. Der 49-Jährige wurde zudem vom Vorstand zum Kaufmännischen Geschäftsführer & Sprecher der Geschäftsführung ernannt.

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Es hatte sich ein wenig länger gezogen, als zunächst angenommen. Immerhin hatte der neue Vorstand bereits im September angekündigt, dass man Thomas Kessler zum Geschäftsführer Sport machen wolle. Nach langen Verhandlungen ist man sich nun einig. Der FC hat gut acht Monate nach dem Aus von Christian Keller wieder einen neuen Geschäftsführer, der gesamtverantwortlich für den Sport ist. Dazu gehören neben dem Lizenzspiel-Bereich auch die FC-Frauen, der sportliche und administrative Bereich der FC-Akademie sowie die medizinische Abteilung. „Thomas Kessler lebt den Anspruch des 1. FC Köln jeden Tag – mit hoher Identifikation, klaren Zielen und dem festen Willen, sportliche Leistung und Vereinswerte miteinander zu verbinden“, sagt FC-Vizepräsident Ulf Sobek. „Darüber hinaus befähigen ihn neben seiner großen fachlichen Kompetenz seine herausragenden kommunikativen Fähigkeiten für die Rolle des Geschäftsführers. Ich freue mich sehr auf die weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit.“

„Es ist ein großes Privileg“

Zudem steht der – seit gestern – 40-Jährige wie kaum ein anderer für den FC. Seit 2000 ist der gebürtige Kölner im Verein (mit zweijähriger Unterbrechung). Zunächst in der Junioren-Akademie, später als Keeper bei den Profis und nach seiner aktiven Zeit im Management des Clubs. Nach dem Aus von Keller wurde „Kess“ Sportdirektor. Der ehemalige Keeper überzeugte im Sommer mit dem ein oder anderen gelungenen Transfercoup. In diesem Winter hatte Kessler mit seinem Team mit Jahmai Simpson-Pusey offenbar erneut den richtigen Riecher. „Den Weg vom Jugendspieler bis in die Verantwortung als Geschäftsführer Sport dieses besonderen Vereins gehen zu dürfen, ist für mich ein großes Privileg und zugleich eine enorme Verpflichtung“, sagte Kessler.

Die Verhandlungen hatten sich offenbar auch gezogen, weil Kessler konkrete Vorstellungen mitbrachte, wie sich der Verein im sportlichen Bereich künftig aufstellen will. „Jetzt geht es darum, diese Inhalte konsequent mit Leben zu füllen und nachhaltig weiterzuentwickeln. Ich kenne die Kraft, die dieser Club auf und neben dem Platz entfalten kann, und weiß, was möglich ist, wenn wir geschlossen, mutig und mit voller Überzeugung arbeiten“, so Kessler weiter. „Es ist für mich eine große Ehre, diese Verantwortung künftig gemeinsam mit meinen Geschäftsführerkollegen, dem Vorstand, unseren Mitarbeitern, dem Trainerteam, den Spielern, den Gremien und natürlich unseren Fans für die sportliche Zukunft des 1. FC Köln zu tragen und diesen Weg aktiv und erfolgreich zu gestalten.“

Philipp Türoff verlängert den Vertrag

An einem kontinuierlichen, erfolgreichen Weg soll auch weiterhin Philipp Türoff beteiligt sein. Auch diese Personalie hatte sich bereits angekündigt. Der 49-Jährige wird künftig als Kaufmännischer Geschäftsführer zusätzlich die Rolle des Sprechers der Geschäftsführung ausüben. „Philipp Türoff hat den FC in einer wirtschaftlich äußerst herausfordernden Phase mit großer Umsicht und Fachkompetenz stabilisiert“, sagt FC-Präsident Jörn Stobbe. „Seine Arbeit ist das Fundament, auf dem wir uns sportlich wieder entwickeln können. Wir freuen uns sehr, dass er auf diesem Weg als Kaufmännischer Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung weiter vorangehen wird.“ Bislang war angenommen worden, dass Türoff den Kontrakt bis 2028 verlängert, nun wird es 2029.

Seit dem 1. Januar 2022 ist der 49-Jährige für den FC tätig. „Ich bin sehr gerne beim FC und vollkommen überzeugt, dass wir mit Mut, Fleiß und guten Ideen in Zukunft noch viel mehr erreichen können“, so Türoff. „Mit der Planungssicherheit werden wir die nächsten Schritte und vor allem auch langfristigen Projekte gemeinsam konsequent vorantreiben. Ich danke dem Vorstand und den beteiligten Gremien für das große Vertrauen, mir weitere Verantwortung zu übertragen und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit in diesem starken Team.“

„Wir ziehen jetzt bei allen Themen an einem Strang“

Der Vorstand hatte sich ein Geschäftsführer-Trio gewünscht und es nun auch komplettiert. Philipp Liesenfeld, der bereits seit 2012 in verschiedenen Funktionen für den FC tätig ist, war im Mai 2025 zum Geschäftsführer Marketing & Vertrieb berufen worden. „Der 1. FC Köln braucht auf den entscheidenden Positionen Ruhe, Verlässlichkeit und eine klare gemeinsame Vision“, so Präsident Jörn Stobbe. „Wir haben in den vergangenen Monaten intensiv daran gearbeitet, unsere Ideen mit denen der Geschäftsführung abzugleichen und ziehen jetzt bei allen Themen an einem Strang. Dass Vorstand und Geschäftsführung geschlossen bis mindestens 2028 an der Zukunft des FC arbeiten, ist ein starkes Signal der Stabilität nach innen und außen. Wir sind davon überzeugt, dass personelle Kontinuität ein wichtiger Schlüssel sein wird, um unsere ambitionierten Ziele nachhaltig zu erreichen.“

Isak Johannesson mit entscheidender Rolle beim 1. FC Köln: „Das ist die perfekt Position für mich“

Isak Johannesson fühlt sich wohl beim 1. FC Köln (Foto: come-on-fc.com)
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Isak Johannesson mit entscheidender Rolle beim 1. FC Köln: „Das ist die perfekt Position für mich“

Der isländische Nationalspieler hat sich nach seinem Wechsel von Fortuna Düsseldorf zum 1. FC Köln ziemlich schnell an den neuen Verein gewöhnt und stand bei den Geißböcken zu Saisonbeginn gleich regelmäßig in der Startelf. Diese Rolle spielt Isak Johannesson beim 1. FC Köln.

Auch der Isländer konnte den in den letzten Spielen anhaltenden Negativtrend jedoch nicht verhindern. Trotz der sportlich schwierigen Phase ist der Mittelfeldspieler aber schon jetzt als Schlüsselspieler mehr als angekommen in Köln und sieht sich selbst – anders als noch in Düsseldorf – als wichtigen Verbindungsspieler im zentralen defensiven Mittelfeld. Diese Rolle spielt Isak Johannesson beim 1. FC Köln.

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Für viele war Isak Bergmann Johannesson ein absoluter Schlüsseltransfer für den FC vor Beginn der neuen Bundesligasaison. Der Isländer gehörte bei Zweitligist Fortuna Düsseldorf zu den absoluten Leistungsträgern und ging somit mit durchaus hohen Erwartungen in seine neue Aufgabe beim 1. FC Köln. Während in Düsseldorf noch in einer offensiveren Rolle unterwegs, so war Johannesson unter FC-Coach Lukas Kwasniok meist etwas tiefer gefragt, agierte oft mit einem Nebenmann im zentralen defensiven Mittelfeld. Hier übernahm der 22-Jährige in den ersten Spielen der laufenden Saison oft die Aufgabe des Ballschleppers und Verbindungsspielers zwischen Abwehr und Angriff. Mit seiner Spielintelligenz, Laufstärke und Passqualität vereint der Neuzugang wichtige Eigenschaften, die gerade für einen Aufsteiger wie die Kölner unabkömmlich sind für das eigene Spiel und das gemeinsame Ziel Klassenerhalt.

Johannesson zufrieden mit sich und Start in Köln

Der Spieler selbst blickt zufrieden auf seine Einsatzzeiten und seine zum Vergleich zu seinem Ex-Club veränderte Rolle im Team: „Ich stand in 15 Spielen auf dem Platz, deswegen bin ich sehr glücklich. Ich übernehme auf der Doppelsechs eine wichtige Aufgabe, kann mich in das Spiel nach vorne einschalten. Das ist schon die perfekte Position für mich.“ Geht man ein wenig ins Detail, so ist gerade auf der Doppelsechs eine gute Spielauffassung entscheidend.

Johannesson agiert sehr positionsdiszipliniert, schiebt immer wieder klug in die Halbräume und sorgt mit klaren ersten Pässen für Struktur im Kölner Aufbauspiel. In Ballbesitz lässt er sich häufig fallen, um Anspielstationen für die Innenverteidiger zu schaffen, während er gegen den Ball mit gutem Timing ins Pressing geht. Mit ihm auf dem Platz hat das FC-Spiel deutlich mehr Balance als ohne ihn.

Schnell angekommen in Köln

Dass sich sein Aufgabenbereich und seine Rolle auf dem Spielfeld im Vergleich zu Ex-Club Düsseldorf verändert haben, hat man Johannesson nur bedingt angemerkt. Direkt zu Saisonbeginn konnte er sich unter Coach Kwasniok als Stammspieler etablieren. Während er in Düsseldorf noch häufiger selbst zum Abschluss kam, liegt sein Fokus beim FC nun stärker auf der Organisation und Vorbereitung der eigenen Offensivaktionen. „Auf der Sechs fühle ich mich extrem wohl. Aber es stimmt schon, ich habe in Düsseldorf mehr Tore geschossen. Jetzt habe ich eine etwas andere Aufgabe. Ich bin eher für den Spielaufbau mitverantwortlich, spiele die Pässe zu den Jungs, die die Tore erzielen sollen,“ so der Nationalspieler. Auch seine bis hierhin fehlende Torgefahr fällt in der defensiveren Position nicht so stark ins Gewicht, er kann sich so auf andere Aufgaben konzentrieren und die torgefährlicheren Mitspieler in Szene setzen.

Unauffällig aber wichtig

Im FC-System ohne echten Spielmacher ist grade der Spielertyp Johannesson mit seinen Qualitäten enorm wichtig, um die eigenen Angriffe klug einzuleiten. Auch wenn er zuletzt mitunter das Opfer kleinerer System- und Positionsanpassungen beim FC wurde, so ist er in Topform doch ein essenzieller Schlüsselspieler im Mittelfeld der Kölner. Mit Blick auf das neue Jahr muss es beim 1. FC Köln darum gehen, seine Fähigkeiten, Räume zu lesen und das Tempo zu kontrollieren und in den richtigen Momenten durch kluge Schnittstellenpässe zu verschärfen, gewinnbringend zu integrieren. In dieser Rolle mag er beim 1. FC Köln zwar  vielleicht nicht immer der auffälligste Akteur sein – als (vor)letzter Passgeber oft in manchen Momenten aber ein sehr entscheidender.

Gute Bedingungen, durchwachsene Stimmung, viele Spielformen – Lukas Kwasniok zieht ein positives Fazit

Alessio Castro-Montes im Spiel des 1. FC Köln
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Gute Bedingungen, durchwachsene Stimmung, viele Spielformen – Lukas Kwasniok zieht ein positives Fazit

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Dass nur sechs von 18 Mannschaften der Bundesliga die Reise in ein Wintertrainingslager im Süden angetreten haben, dürfte in erster Linie an der Kürze der Winterpause gelegen haben. Zwischen dem Neujahrstag und dem ersten Pflichtspiel des Jahres liegt eben nur eine gute Woche und die wird in der Regel als „normale“ Vorbereitungswoche genutzt. Diese dann mit Reisestrapazen zu verbinden, darf also durchaus hinterfragt werden. Aber auch ohne die kurze Vorbereitungszeit sind nicht alle Trainer große Freunde des Winterausflugs. Doch der FC hat damit – vielleicht ahnend, unterm Strich aber nicht gänzlich wissend – alles richtig gemacht. Die Trainingsbedingungen wären in Köln in den vergangenen Tagen mindestens schwierig gewesen.

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Ganz anders die Bedingungen in Spanien.

Stark im Trainingslager: Wird Alessio Castro-Montes ein gefühlter Neuzugang des 1. FC Köln?

Alessio Castro-Montes im Spiel des 1. FC Köln
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Stark im Trainingslager: Wird Alessio Castro-Montes ein gefühlter Neuzugang des 1. FC Köln?

Bislang kam er überhaupt nicht zu recht, doch nun lieferte er eine starke Vorbereitung beim 1. FC Köln: Wird Alessio Castro-Montes ein gefühlter Neuzugang? Der Belgier ist einer der Gewinner von La Nucia.

Von vielen Anhängern wurde er bereits als Transferflop angesehen, nun absolvierte der Belgier eine starke Winter-Vorbereitung im Trainingslager des 1. FC Köln: Wird Alessio Castro-Montes ein gefühlter Neuzugang?

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Lukas Kwasniok ist bekannt dafür, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Das betrifft auch seine eigene Mannschaft. Nach dem Testspiel gegen den FC Lugano verriet der 44-Jährige beispielsweise, dass er mit seiner Mannschaft in den ersten Tagen in La Nucia nicht so richtig zufrieden war. Eine gewisse Diskrepanz zwischen gesprochenem Wort und Leistung auf dem Platz war im Herbst zu vernehmen. Damals erzählte der Coach davon, dass er bei der ersten Trainingseinheit mit Alessio Castro-Montes eine Mischung aus Messi und Neymar in dem Belgier gesehen haben wolle. Das wird sicherlich für die erste Einheit auch stimmen, bei den bisherigen Auftritten für den FC war von den angesprochenen Fähigkeiten allerdings recht wenig zu sehen.

Starker Auftritt im Trainingslager

Castro-Montes blieb bislang hinter den Erwartungen in den Schienenspieler weit zurück. Von den Neuverpflichtungen konnte der 28-Jährige wohl bislang am wenigsten überzeugen, stand vier Mal für den FC auf dem Platz und dann mit eher durchwachsenen Leistungen. Kein Wunder, dass nicht wenige Anhänger den Belgier in den Sozialen Netzwerken als Transferflop bezeichnen. Doch ausgerechnet Castro-Montes ist so etwas wie der große Gewinner des Trainingslagers in La Nucia.

Der Schienenspieler absolvierte eine richtig gute Woche, machte einen guten Eindruck im Testspiel gegen Lugano und hat ganz nebenbei auch die sportliche Führung überzeugt. Thomas Kessler sprach etwa von einem „deutlichen Schritt“ nach vorne. „Er hat die die Woche für sich genutzt, um einfach positiv aufzufallen. Das hat mir persönlich gut gefallen und ich würde mir wünschen, dass er ja, diese positive Formkurve beibehalten kann.“

„Irgendwas im Silvestergala-Menü“

Auch Lukas Kwasniok teilte die Einschätzung des Sportdirektors: „Als er im Sommer ankam, war die Vorbereitung rum, bei uns lief es gut und er hatte erste Einsätze, die nicht so gut waren. Aber er hatte sich vorgenommen, diese eine Woche voll zu nutzen und auf sich aufmerksam zu machen“, sagte der Trainer. „Das hat er getan und er bringt ein anderes Attribut mit, Spielstärke und Kreativität. Deshalb haben wir ihn verpflichtet. Er scheint jetzt gut angekommen zu sein.“

Gerade zur rechten Zeit? Denn der FC sucht eigentlich nach weiteren Schienenspielern. Gerade, weil Castro-Montes bislang eben nicht die erhoffte Verstärkung ist. Der Rechtsfuß kann bekanntlich auf beiden Schienen spielen, wäre also ein guter Backup für Sebastian Sebulonsen oder Kristoffer Lund, nur fehlten bislang die Leistungen. Und das führte dazu, dass zum einen über mögliche weitere Verstärkungen sowie einen potenziellen Abgang des 28-Jährigen spekuliert wurde.

Schon am Montagnachmittag hatte Kwasniok angedeutet, dass die Startelf von dem Testspiel gegen Lugano tendenziell gute Chancen auf einen Einsatz gegen Heidenheim habe. Das gilt ganz offensichtlich auch für Castro-Montes – den sportlichen Gewinner des Trainingslagers. „Irgendwas muss im Silvestergala-Menü gewesen sein, das ihm gutgetan hat“, sagte der Coach.

Abreise in La Nucia: Vier Youngster des 1. FC Köln reisen nach Hause

Bernie Lennemann und Cenny Neumann in La Nucia (Foto: come-on-fc.com)
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Abreise in La Nucia: Vier Youngster des 1. FC Köln reisen nach Hause

FC-Trainer Lukas Kwasniok nahm einige Youngster mit ins Trainingslager nach La Nucia. Nach dem Testspiel gegen den FC Lugano am vergangenen Montag reisen zwei Tage später bereits Spieler vorzeitig ab: Der 1. FC Köln schickt vier Talente vorzeitig nach Hause.

Für die jungen Spieler des FC wird das Trainingslager der Profis in Spanien wohl eine besondere Erfahrung gewesen sein. Nicht alle der mitgereisten Youngster dürfen aber auch bis zum Schluss bleiben: Der 1. FC Köln schickt vier Talente vorzeitig nach Hause.

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Nach fünf Tagen in Spanien ist für manche Spieler des 1. FC Köln der Ausflug an die spanische Costa Blanca bereits wieder vorbei. Schon gestern war klar, dass einige der jungen Talente früher nach Köln zurückreisen würden und nicht mit der kompletten Mannschaft über Memmingen nach Köln zurückkehren. Die FC-Profis bestreiten direkt im Anschluss an das Trainingslager am Samstag das Duell gegen Heidenheim. Dementsprechend wird der FC auch nur mit dem dafür in Frage kommenden Kader dort anreisen.

Diese Spieler reisen früher nach Hause

Und die ist nun Entscheidung also getroffen: Innenverteidiger Yannick Mausehund, Rechtsverteidiger Cenny Neumann, Torhüter Mikolaj Marutzki sowie Stürmer Bernie Lennemann fliegen am Mittwoch nach Köln. Begleitet werden sie vom U21-Torwarttrainer Niklas Knezevic sowie Players-Care-Mitarbeiterin Lena Uebach. Für Fynn Schenten und Youssoupha Niang stehen die Zeichen gut. Die beiden Youngster haben sich in der Vorbereitung in Spanien beweisen können.

Gerade Schenten holte sich nach seinem Einsatz im Testspiel gegen den FC Lugano am vergangenen Montag ein Lob des Trainers ab. „Wir haben viele gute Spieler in der Offensive, aber er bringt einfach ein anderes Element mit“, so Kwasniok. „Er hat eine körperliche Wucht, sehr viel Tempo, einen guten Abschluss und Tiefgang. Das hat bei uns kein klassischer Neuner. Deswegen wollte ich mir das anschauen. Und das hat er in den ersten zwei, drei Tagen hier unter Beweis gestellt.“ Möglich, dass Schenten diese Elemente auch gegen Heidenheim zeigen darf.

Neu mit dabei ist Neuzugang Jahmai Simpson-Pusey, der als Unterstützung der Kölner Defensive zu Beginn der Woche von Manchester City ausgeliehen wurde. Simpson-Pusey nahm am Dienstag das erste Mal an einer Trainingseinheit unter Kwasniok teil und war am Abend zuvor mit dem Flieger aus Köln angereist.

Drei Thesen, an welchen Stellschrauben der 1. FC Köln drehen könnte

Lukas Kwasniok beim Training des 1. FC Köln
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Drei Thesen, an welchen Stellschrauben der 1. FC Köln drehen könnte

Der 1. FC Köln hat sich gleich zu Beginn des neuen Jahres aufgemacht und bereitet sich im spanischen La Nucia auf den zweiten Teil der Saison vor. Der Trend war zuletzt negativ. Das soll sich nun wieder ändern: Sind das die Stellschrauben an denen der 1. FC Köln drehen kann?

Nach einem guten Saisonstart zeichnete sich beim Aufsteiger zuletzt ein Negativtrend ab. Bereits am kommenden Samstag will der FC gegen Heidenheim wieder durchstarten. Dabei könnten vor allem drei Überlegungen eine Rolle spielen: Sind das die Stellschrauben an denen der 1. FC Köln drehen kann?

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Neben den üblichen Grundlagen wie Fitness und taktischen Konzepten hat sich beim 1. FC Köln in der Hinrunde vor allem die defensive Schwäche bei gegnerischen Standards herauskristallisiert. Wenig verwunderlich stand genau dies schließlich im spanischen Trainingslager in Benidorm auch auf der Tagesordnung, wenngleich auch andere Dinge sich mit Wiederaufnahme des Pflichtspielbetriebs durchaus ändern könnten.

Feste Rolle für Schlüsselspieler Martel?

Eine der wichtigen Entscheidungen für die Rückrunde betrifft die Position von Eric Martel. Der Leistungsträger wurde vor allem nach der Verletzung von Abwehrchef Timo Hübers immer wieder auch als Innenverteidiger eingesetzt und fehlte der Mannschaft so als Ankerspieler und Fixpunkt im defensiven Mittelfeld – wobei auch dort seine Stärken zum Großteil im Defensivbereich liegen.

Doch auch der 23-Jährige konnte letztlich nichts daran ändern, dass der FC ohne Sieg aus den jüngsten sechs Ligaspielen ging. Mit seiner Lauf- und Zweikampfstärke sowie seinen Führungsqualitäten ist der ehemalige U21-Nationalspieler zweifelsohne ein Leader der Geißböcke. Zudem hat er für die Kölner im Mittelfeld wohl die größte Wirkungskraft, da sein taktisches Verständnis und seine Spielintelligenz in der hintersten Reihe und meist gegen den Ball nicht so stark zum Tragen kommen wie beispielsweise im Gegenpressing eine Reihe weiter vorne im Mittelfeld.

Durch die Verpflichtung von City-Talent Jahmai Simpson-Pusey hat der FC neben Routinier Dominique Heintz, Joel Schmid, Cenk Özkacar und Rav van den Berg mittelfristig mehr als genug Auswahl für die Innenverteidigung. Zumal auch ein weiterer Abwehrspieler dazukommen könnte.

Mit El Mala und Kaminski in der Offensive?

Eine weitere potenzielle Veränderung wäre die Integration der beiden Leistungsträger Jakub Kaminski und Said El Mala. Während El Mala aktuell der Topscorer bei den Geißböcken ist, adelte Coach Kwasniok den Polen Kaminski zuletzt mehrfach öffentlich als seinen wichtigsten Spieler. Mit den beiden gelernten linken offensiven Flügelspielern verfügt der FC über zwei dynamische Kreativspieler, die mit ihrer individuellen Klasse gerade gegen gleichstarke Teams den Unterschied machen können.

Anders als in den jüngsten Spielen wäre es durchaus eine Überlegung, beide Akteure nicht abwechselnd, sondern vielmehr gemeinsam in die Startelf zu stellen. Möglicherweise wäre eine angepasste taktische Grundaufstellung die Lösung. Während Kwasniok in den ersten 16 Ligapartien mehrfach zwischen Dreier- und Viererkette hin- und herwechselte, könnte man die Stärken beider Spieler in einem 4-4-1-1-System bündeln und vielleicht so besser nutzen.

Auf der linken Außenbahn könnte El Mala sein Tempo und seine Dribbelstärke in Eins-gegen-Eins-Situationen einbringen und immer wieder mit Tiefenläufen für Gefahr sorgen. Kaminski könnte als hängende Spitze in einer Art Freigeistfunktion agieren. So kann er sich zwischen den Linien frei bewegen, freie Räume besetzen und je nach Bedarf situativ auf einen der beiden Flügel ausweichen,um dort eine Überzahlsituation für seine Mannschaft zu schaffen. Mit seiner Spielintelligenz und seiner Torgefahr kann sich der polnische Nationalspieler zudem immer wieder auch in vorderster Front mit einschalten und den Stürmer unterstützen.

Zwei Viererketten für mehr Stabilität?

Auch gegen den Ball hat ein 4-4-1-1 durchaus einige Vorteile zu bieten. Mit einem Martel als Absicherung im defensiven Zentrum, zwei klaren Flügelrollen und einer beweglichen Offensivzentrale wie Kaminski könnte der FC sowohl im Pressing als auch im Umschaltspiel variabel agieren und bei gegnerischen Angriffen blitzschnell zu einem 4-5-1 wechseln, um die Räume dicht zu machen und den Gegner zu Fehlpässen zu zwingen.

Vielleicht wären klare Entscheidungen das bessere Mittel als Experimente. Mit der richtigen Positionierung von Leistungsträger Martel und dem Mut, Kaminski und El Mala gemeinsam zu bringen, könnte man vielleicht auch ein klares Zeichen in Richtung Gegner setzen. Der 1. FC Köln würde nicht wie so oft (auf die gegnerische Aufstellung reagieren), sondern proaktiv agieren. Gelingt es Lukas Kwasniok, diese Erkenntnisse nachhaltig in den Spielbetrieb zu übertragen, könnte der FC nicht nur sportlich an Stabilität gewinnen, sondern auch eine klare Idee davon, wie er in Zukunft auftreten will.

Marius Bülter: Über La Nucia zurück zu alter Stärke beim 1. FC Köln?

Marius Bülter jubelt nach dem Treffer zum 1:0.
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Marius Bülter: Über La Nucia zurück zu alter Stärke beim 1. FC Köln?

Nicht nur aufgrund seines Tors ist er bislang einer der Gewinner des Trainingslagers. FC-Trainer Lukas Kwasniok sieht beim Stürmer des 1. FC Köln eine aufsteigende Tendenz: Findet Marius Bülter zu alter Stärke?

Zu Saisonbeginn war er noch einer der großen Gewinner beim FC, zuletzt lief es nicht mehr ganz so rund. Doch im Trainingslager in Spanien zeigt die Formkurve des Stürmers des 1. FC Köln wieder nach oben: Findet Marius Bülter zu alter Stärke?

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So richtig gefährlich wurde der FC im Testspiel gegen den FC Lugano am Montagnachmittag in der Anfangsphase eher selten. Zwei Abschlüsse von Fynn Schenten standen da nach einer guten Viertelstunde auf der Habenseite. Mit viel Wohlwollen vielleicht auch noch ein Schuss von Marius Bülter, der aber im letzten Moment noch geblockt wurde.

Nach einer knappen halben Stunde nutzte der Angreifer dann aber seinen nächsten Versuch nach Vorarbeit von Jan Thielmann zur Kölner Führung. Ob Bülter den Ball so treffen wollte, ist von Außen schwer zu beurteilen. Doch unterm Strich stand endlich mal wieder ein Tor für den 32-Jährigen, dessen Kerngeschäft nun mal das Tore schießen ist.

Aufsteigende Tendenz bei Bülter

Doch genau daran haperte es zuletzt bei Bülter. Bei der 3:4-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt im November war der Stürmer zuletzt erfolgreich, davor zuletzt Ende August. Zu Saisonbeginn wurde Bülter mit seinen zwei Toren und zwei Vorlagen in zwei Spielen gefeiert, zuletzt herrschte meistens Flaute. Doch nun scheint die Formkurve wieder nach oben zu zeigen.

„Er hatte schon die letzten beiden Tage eine aufsteigende Tendenz“, sagte Lukas Kwasniok am Montag. „Ich bleibe dabei, er hatte eine Wadenverletzung nach drei, vier Wochen und dadurch seinen Rhythmus verloren. Dann kam die Magen-Darm-Erkrankung, wo er in vier Tagen 3,5 Kilogramm verloren hat. Dann ist er Papa geworden und dann verlierst du komplett deinen Rhythmus.“

Diesen könnte er nun in La Nucia wiederfinden – zumindest in Teilen. „Einen schönen Gruß an seine Frau, aber vielleicht tut das einem jungen Vater auch mal ganz gut ins Trainingslager zu fahren“, sagte der Coach mit einem breiten Lächeln im Gesicht. „Dann schläfst du mal wieder durch und fokussierst dich wieder auf den Fußball.“

Für den kommenden Samstag scheint der 32-Jährige in der Tat eine Option darzustellen. Denn Kwasniok ließ durchblicken, dass die Startaufstellung gegen Lugano durchaus auch eine Tendenz Richtung Heidenheim sein könnte. Mit seinem Treffer hat er das Vertrauen am Montag sicher zurückgezahlt. Doch für die Liga muss er vermutlich noch ein wenig drauflegen. „Wir sind guter Dinge, dass er da dann einfach nachlegt“, so Kwasniok

Welcher Jungdachs des 1. FC Köln konnte sich beweisen? Einige Talente reisen wohl frühzeitig ab

Lukas Kwasniok versammelt seine Mannschaft um sich
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Welcher Jungdachs des 1. FC Köln konnte sich beweisen? Einige Talente reisen wohl frühzeitig ab

Fünf Spieler durften in den vergangenen Tagen in La Nucia vorspielen, die Routiniers „kitzeln“. In den Vordergrund haben sich nicht viele Youngster des 1. FC Köln gespielt: Einige Talente treten frühzeitig die Heimreise an.

Zu Beginn des Trainingslagers sprach Lukas Kwasniok von fünf Jungdachsen, die sich zeigen könnten beim 1. FC Köln: Einige Talente treten nun aber wohl frühzeitig die Heimreise an.

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Angesichts seiner Einsatzzeiten bei den Profis und des nicht verlängerten Vertrags im Sommer konnte die Nachricht am Dienstag nicht mehr so richtig überraschen. Der FC und Neo Telle gehen getrennte Wege. Damit verlässt ein weiteres vielversprechendes Talent den Verein. Die Geißböcke hätten gerne den Vertrag mit dem Youngster verlängert, um Telle Spielzeit zu ermöglichen. Doch dazu kam es nicht.

Dafür werden allerdings bereits die nächsten Talente auf mehr beim FC vorbereitet. Gleich fünf junge Spieler hat Lukas Kwasniok mit ins Trainingslager nach La Nucia mitgenommen. „Fünf Jungdachse“, wie der Coach sagte, die die arrivierten Spieler nun erst einmal „kitzeln“ sollen, so der 44-Jährige am Freitag. Für einige Talente ist das Casting allerdings schon wieder beendet.

„Da ist noch keine Entscheidung gefallen“

Zumindest deutete der Trainer an, dass nicht alle Youngster in Spanien bleiben würden. Mit Yannick Mausehund, Fynn Schenten, Cenny Neumann, Bernie Lennemann und Mikolaj Marutzki. „Wir müssen das einzeln betrachten und müssen überlegen, was Sinn macht. Ob wir ein paar dabehalten oder alle heimschicken. Da ist noch keine Entscheidung gefallen“, sagte Kwasniok am Montag. Tatsächlich kamen im Testspiel gegen den FC Lugano „nur“ Yannick Mausehund und Fynn Schenten zum Einsatz.

Dementsprechend könnte es gut sein, dass die weiteren Talente noch vor Freitag die Heimreise antreten. Das gilt möglicherweise auch für Youssoupha Niang, der ebenfalls nicht vorspielen durfte. Durch die Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey könnte auch Mausehund betroffen sein. Zwar schien Kwasniok im Training mit den Leistungen der Nachwuchshoffnungen durchaus zufrieden, aufgedrängt hat sich aber nur ein Talent: Fynn Schenten.

„Wir haben viele gute Spieler in der Offensive, aber er bringt einfach ein anderes Element mit“, sagte der Coach. „Er hat eine körperliche Wucht, sehr viel Tempo, einen guten Abschluss und Tiefgang. Das hat bei uns kein klassischer Neuner. Deswegen wollte ich mir das anschauen. Und das hat er in den ersten zwei, drei Tagen hier unter Beweis gestellt und deswegen hat er die Möglichkeit bekommen, sich 45 Minuten zeigen zu dürfen.“

Dementsprechend wird der „gute Junge“ – wie Kwasniok das Talent adelte – wohl auch gemeinsam mit dem Team nach Memmingen und anschließend nach Heidenheim reisen. Dort steht das erste Pflichtspiel des Jahres an. Kein unwichtiges. An der Ostalb soll die Wende eingeleitet werden. Die Entscheidung, welcher Youngster dann dabei ist, wird wohl im Trainerteam am Dienstagabend getroffen.

Neo Telle verlässt den 1. FC Köln

Neo Telle
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Neo Telle verlässt den 1. FC Köln

Ein weiteres Kölner Talent verlässt den FC: Neo Telle verlässt den 1. FC Köln und schließt sich mit sofortiger Wirkung Fortuna Köln an. Das gab der Verein am Dienstag bekannt.

Es hatte sich wohl schon angedeutet, nun ist es auch offiziell: Neo Telle verlässt den 1. FC Köln. Der Youngster feierte in der vergangenen Spielzeit sein Profi-Debüt, war aber in dieser Spielzeit nur für die reserve vorgesehen.

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Gegen den FC Schalke 04 feierte Neo Telle in der vergangenen Spielzeit noch sein Profidebüt, nun wechselt das vielversprechende Talent zum Stadtrivalen Fortuna Köln. „Bereits im letzten Sommer haben wir mit Neo intensiv über seine nächsten Entwicklungsschritte und seine Perspektive beim FC gesprochen. Da eine von allen Seiten angestrebte Leihe als nächster Entwicklungsschritt nicht realisiert werden konnte, haben wir die Situation nun gemeinsam nochmal neu bewertet“, sagt nun der Technische Direktor Lukas Berg. „Dass sich Neo jetzt für eine Veränderung entschieden hat, um in einem neuen Umfeld die nächsten Schritte zu gehen, ist für uns nachvollziehbar. Wir wünschen Neo in der Südstadt alles Gute und viel Erfolg für seinen weiteren Karriereweg.“

Nur acht Einsätze für die U21

Der FC hatte im Sommer eine Lösung für Telle gesucht. Wie andere Youngster sollte auch der Innenverteidiger eine Leihe eingehen, um Spielpraxis zu sammeln. Dafür hätte Telle aber auch seinen auslaufenden Vertrag verlängern müssen. Dazu kam es nun nicht. In dieser Saison war der Abwehrspieler trotz des Verletzungspechs bei den Profis keine Option. Im Gegenteil, Spieler wie Yannick Mausehund oder Luc Dabrowski durften im Gegensatz zu Telle regelmäßig bei den Profis vorspielen. Mausehund reiste mit dem FC nun auch ins Trainingslager nach Spanien. Doch auch in der U21 spielte der Innenverteidiger nicht die erhoffte Rolle, kam nur acht Mal für die Mannschaft von Evangelos Sbonias zum Einsatz.

„Die Fortuna ist für mich ein sehr interessanter und attraktiver Verein mit klaren sportlichen Zielen und Plänen. Ein Teil dieses Projekts zu sein und aktiv meinen Beitrag zu leisten, ist für mich äußerst spannend und motivierend. Gleichzeitig entschied ich mich für diesen Weg, da mir die Perspektive gefällt. Ich kann mich hier sportlich weiterentwickeln“, wird Telle auf der Homepage von Fortuna Köln zitiert. „Ich will meine Qualitäten auf den Platz bringen und damit der Mannschaft weiterhelfen und freue mich sehr auf diese neue Herausforderung.“

Youngster des 1. FC Köln: Fynn Schenten nutzt seine Chance bei den Profis

Fynn Schenten im Testspiel des 1. FC Köln gegen den FC Lugano
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Youngster des 1. FC Köln: Fynn Schenten nutzt seine Chance bei den Profis

Nach der Hälfte des Trainingslagers in La Nucia ist es schwer, die großen Gewinner auszumachen. Einer ist erst 18 und darf sich Hoffnung auf mehr machen beim 1. FC Köln: Fynn Schenten sammelt Argumente für die Profis.

Etwas überraschend stand er in der Anfangsformation, am Wochenende könnte die nächste Kader-Nominierung anstehen beim 1. FC Köln: Fynn Schenten sammelt Argumente bei den Profis.

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Es hatte schon ein wenig von Said El Mala. Fynn Schenten wurde auf der linken Seite angespielt. Der Stürmer zog mit einer Körpertäuschung am Gegenspieler vorbei und nach innen und suchte dort den Abschluss. Die Kugel flog deutlich über die Kiste, doch die Aktion war der erste Abschluss im Testspiel zwischen dem 1. FC Köln und dem FC Lugano. Keine 60 Sekunden später probierte es der Angreifer ein weiteres Mal.

Dieses Mal aus zentraler Position, dieses Mal aufs Tor, nur dieses Mal ohne die nötige Präzision und Power um einen gestandenen Profitorhüter wie Amir Saipi zu überlisten – immerhin auch Nationalspieler des Kosovo. Dennoch war der Auftritt des 18-Jährigen mehr als nur ordentlich. „Er hatte gleich zwei, drei gute Torschuss-Aktionen gehabt und seine Sache gut gemacht“, sagte Lukas Kwasniok.

„Wir haben da einen guten Jungen“

Gerade in der ersten halben Stunde war der Youngster der auffälligste Kölner Offensivspieler. Zwar wollte sicher nicht alles gelingen, dennoch konnte das Kölner Eigengewächs offensichtlich Pluspunkte sammeln. „Wir haben viele gute Spieler in der Offensive, aber er bringt einfach ein anderes Element mit“, sagte der Coach. „Er hat eine körperliche Wucht, sehr viel Tempo, einen guten Abschluss und Tiefgang. Das hat bei uns kein klassischer Neuner. Deswegen wollte ich mir das anschauen. Und das hat er in den ersten zwei, drei Tagen hier unter Beweis gestellt und deswegen hat er die Möglichkeit bekommen, sich 45 Minuten zeigen zu dürfen.“ Chance genutzt, könnte das zwischen den Zeilen wohl bedeuten. Denn noch zu Beginn des Trainingslagers hatte Kwasniok den „fünf Jungdachsen“ die Chance auch öffentlich ermöglicht, sich für mehr zu empfehlen.

Im Testspiel gegen den FC Lugano kamen aber mit Yannick Mausehund und eben Schenten nur zwei der fünf Youngster zum Einsatz. Der Mittelstürmer weiß durchaus, wo das Tor steht. In sämtlichen Wettbewerben im Nachwuchs hat der Angreifer in dieser Saison schon getroffen. Auch in allen Spielen der Youth League. In jedem Duell war das Eigengewächs erfolgreich.

„Wir haben da einen guten Jungen in der Nachwuchsabteilung“, so Kwasniok. Ob der gute Junge dann aber tatsächlich eine Option für Samstag und das Spiel gegen den 1. FC Heidenheim ist, wird sich zeigen. „Wenn ich das Gefühl habe, wir können da einen reinwerfen, dann sollten wir das tun“, sagte der Coach. „Ob das der Fall sein wird, wag ich jetzt nicht zu beantworten.“

Fakt ist, dass nicht alle Youngster die restliche Woche noch bei den Profis bleiben werden, für einige steht schon bald die Heimreise an. Schenten dürfte seine Chance genutzt haben, erst am Freitag abzureisen. Dann mit der gesamten Mannschaft und Richtung Memmingen. Von dort sind es nur noch wenige Kilometer bis zur nächsten Kader-Nominierung für das Auswärtsspiel am Samstag.