Das Rheinische Derby und ein richtungweisendes Spiel – so will der FC in Gladbach punkten

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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Das Rheinische Derby und ein richtungweisendes Spiel – so will der FC in Gladbach punkten

Der FC gastiert am Samstag beim Rivalen Borussia Mönchengladbach. Im Rheinischen Derby will der FC den zweiten Sieg in Folge einfahren und auch das letzte „Highlight-Spiel“ für sich entscheiden. So will der 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach punkten.

Endlich wieder „Derby-Zeit“. Für die Fans ein besonders emotionales Spiel, wenn der Effzeh am Samstagabend im rund 60 Kilometer entfernten Nachbarschaftsduell gegen die Gladbacher antritt. Beide Teams konnten am vergangenen Spieltag mit jeweils drei Punkte-Erfolgen und vier erzielten Toren ordentlich Selbstbewusstsein für das direkte Duell tanken. So will der 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach punkten.

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Das Team von Lukas Kwasniok reist mit breiter Brust nach Gladbach – und das völlig zurecht. Nach dem überzeugenden 4:1- Erfolg im Aufsteigerduell gegen den Hamburger SV befinden sich die Kölner im positiven Flow. Mit 14 Punkten steht der FC aktuell auf Tabellenplatz sieben. Mit einem Erfolg am Samstagabend im Borussia-Park könnten die Kölner sogar bis auf Rang sechs springen, sofern Leipzig in Hoffenheim gewinnt. „Wir wissen, was wir können und was wir nicht können“ sagt Kwasniok. Die Mannschaft wirke stabil, selbstreflektiert und „im Stande, eine absolute Top-Leistung abzurufen“.

Entscheidend wird dabei sein, wer trotz der erwarteten hitzigen Atmosphäre beim Rhein-Derby einen kühlen Kopf bewahrt. „Es geht darum, die Emotionen zu kanalisieren. Denn in der Emotion verlierst du deine Intelligenz. Und das darfst du auf dem Feld nicht“, sagt der Coach, dem bewusst ist, dass die Herausforderung im Rheinischen Derby darin besteht, die Ruhe zu bewahren und sich dabei auf die eigenen Aufgaben zu fokussieren, trotz der ganzen Unruhen von außen. Denn in einem Derby sind Tabellenstände und Ausgangslagen meist bedeutungslos. Die mentalen Aufgaben für Spieler gewinnen an Relevanz.

Neben Derby auch richtungweisend

Personell kann Kwasniok bis auf Jan Thielmann, für den der Einsatz nach seiner Verletzung noch zu früh kommt, sowie den Langzeitverletzten aus dem Vollen schöpfen. Die Fußverletzung von Said El-Mala unter der Trainingswoche ist kein Thema mehr. „Da wurde aus einer Mücke ein Elefant gemacht“, sagt Kwasniok. El Mala hat medial in dieser Woche aber auch anderweitig für Aufmerksamkeit gesorgt: Der Youngster wurde erstmals von Bundestrainer Julian Nagelsmann zur deutschen A-Nationalmannschaft eingeladen. Die Nominierung habe für das Spiel gegen Gladbach aber zunächst keine Relevanz. Trotzdem steht für Kwasniok außer Frage, dass der 19-Jährige gegen die Fohlen in der Startelf stehen wird. „Ich möchte gute Spieler nicht daran hindern, noch besser zu werden.“ Seine Unbekümmertheit, sein Mut in Dribblings und seine Entwicklung seit Saisonstart sei „exorbitant schnell“. Kwasniok betont, dass auch Jakub Kamiński ein wichtiger Offensivbaustein bleibt und auf anderen Positionen zum Einsatz kommen könnte.

Die Gladbacher konnten sich am vergangenen Spieltag mit einem 4:0-Auswärtssieg am Millerntor von den direkten Abstiegsplätzen vorerst verabschieden. Mit immer noch schwachen sechs Punkten belegen die Fohlen den 16. Platz in der Tabelle. Trotzdem stabilisieren sich die Gladbacher aktuell unter Eugen Polanski. Dadurch, dass sie jetzt mit einer zusätzlichen Innenverteidigung spielen, agiert die Defensive kompakter. „Aus einem körperlich starken Zentrum mit erfahrenen Akteuren wie Yannik Engelhardt, Rocco Reitz, Florian Neuhaus oder auch Stöger können sie leidenschaftlich verteidigen und ins Gegen-Pressing übergehen“, hebt Kwasniok hervor. In Kontersituationen könne die Borussia durch die schnellen Akteure wie Shuto Machino oder Haris Tabakovic gefährlich werden. Für Gladbach ist das Spiel ebenfalls richtungweisend. Bei einem Sieg könnte die Borussia vorübergehend bis auf Tabellenplatz zwölf klettern, sofern die Mannschaften vor ihnen Punkte liegen lassen. Eine Möglichkeit für die Borussia, die zuletzt aufgekommenen Unruhen, etwas lindern.

Mögliche sieben Punkte aus drei „Highlight-Spielen“

Für Köln ist das Rheinische Derby das letzte von drei, laut Kwasniok, „Highlight-Spielen“ nach Augsburg und dem HSV. Ausgenommen sind die „Bonusspiele“ gegen Borussia Dortmund und den FC Bayern. Erst bei einem Sieg in Gladbach würde der Kölner Trainer einen rundum gelungenen Start in die Bundesliga zustimmen. Der FC rechnet mit rund 6000 Fans, die ihre Mannschaft vor Ort im Borussia-Park unterstützen werden. „Das Derby werden wir mit aller Macht versuchen zu gewinnen, mit allen Emotionen auf dem Platz und neben dem Platz“, kündigt Kwasniok an. Es bleibt abzuwarten mit welchem Gefühl der 1. FC Köln nach dem Rheinischen Derby am Samstagabend in die Länderspielpause geht.


Kommentar: Ein perfekter Start, aber ein zwiespältiger

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln nach dem Erfolg über Mainz
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Kommentar: Ein perfekter Start, aber ein zwiespältiger

Mit zwei Pflichtspiel-Siegen und diese auch auswärts ist der FC nach den Ergebnissen perfekt in die neue Saison gestartet. Das versprochene Spektakel lässt noch auf sich warten. Ob es das aber am Ende braucht, ist eine andere Frage. Ein Kommentar zum Auftakt des 1. FC Köln.

Zwei Siege zum Saisonauftakt hätten im Frühsommer wohl viele Fans unterschrieben. Die Auftritte gegen Regensburg und Mainz lassen den Beobachter aber auch in einem Zwiespalt zurück. Ein Kommentar zum Auftakt des 1. FC Köln.

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Zwei Auswärtsspiele, zwei Siege, zwei emotionale Explosionen in der Nachspielzeit – nach den nackten Ergebnissen ist dem FC ein ziemlich guter Start in die neue Saison gelungen. Das sollte man trotz der doch überschaubaren spielerischen Leistung nicht herunterspielen. Der FC ist nach der Tabelle in der Bundesliga bereits nach dem ersten Spieltag angekommen, hat sehr früh die ersten wichtigen Punkte auf dem Konto und gleichzeitig bewiesen, dass die Kölner mit einer neu zusammengewürfelten Truppe gegen einen Bundesligisten mithalten können, sogar gegen einen, der in dieser Spielzeit (noch) europäisch unterwegs ist. Das hätten sicherlich viele Fans sofort unterschrieben, als die DFL den Spielplan für die nun laufende Saison herausgegeben hat.

Der FC kann von der Bank nachlegen

Der Start ist geglückt und das ermöglicht Lukas Kwasniok und seinem Team Luft, um die kommenden Wochen in ruhigen Fahrgewässern anzugehen. Ein Pokal-Aus verbunden mit einer Auftakt-Niederlage hätte Zweifel an dem Unterfangen Klassenerhalt und dann natürlich auch an der Kaderzusammenstellung genährt. Insofern kann der FC aus den beiden Pflichtspiel-Siegen Kraft, Selbstvertrauen und Motivation schöpfen. Man sollte aber nicht den Fehler machen, hinter den Erfolgen eine Zermürbungs-Taktik als Allheilmittel für die Bundesliga abzuleiten. Sicherlich wird die Doppelbelastung der Mainzer in den taktischen Überlegungen der Kölner eine Rolle gespielt haben. Das gaben Marvin Schwäbe und Lukas Kwasniok nach der Begegnung auch zu. Allerdings darf, kann und wird das nicht der Masterplan für die Begegnung gewesen und erst recht nicht für die kommenden Aufgaben sein.

Fakt ist, dass der FC von der Bank qualitativ nachlegen kann. Gegen Mainz brachte der Coach vor allem Akteure, die spielerische Lösungen suchen und sie wie im Fall von Luca Waldschmidt mit seiner grandiosen Flanke vor dem 1:0 auch gefunden haben. Fakt ist aber auch, dass das Spiel erst durch die Rote Karte eine neue Dynamik bekommen hat. Zur Wahrheit gehört zudem, dass sich die Kölner sowohl gegen Regensburg als auch gegen die Rheinhessen in der Vorwärtsbewegung extrem schwer getan haben. Natürlich spricht der 1:0-Erfolg für eine stabile Defensivleistung – aber war sie das? Marvin Schwäbe bekam so gut wie gar nichts zu tun. Sicherlich auch, weil die Kölner Abwehrspieler bei den Mainzer Versuchen immer wieder ein Bein, ja auch mal einen Arm oder den Körper an der Kugel hatten.

Noch kein Spektakel

Dass den 05ern nicht viel im Schlussdrittel gelang, lag aber ganz sicher auch daran, dass mit Jonathan Burkardt die Mainzer Torgefahr der Vorsaison die wenigen Kilometer nach Frankfurt abgewandert ist. Weder Benedict Hollerbach noch Nelson Weiper erfüllten die Aufgabe eines klassischen Mittelstürmers ausreichend. Nur deutete auf den Siegtreffer der Kölner mindestens genauso wenig hin. Denn nach vorne war das Heilmittel viel zu oft der lange Ball. Der Kölner Spielaufbau war überschaubar, nicht selten war der sichere Pass das bevorzugte Mittel – und das ganz offensichtlich nicht im Sinne des Trainers, der an der Seitenlinie nicht nur durch das FC-Trikot auffiel. Von dem versprochenen Spektakel sind die Geißböcke bislang noch ein Stück weit entfernt.

Nun wissen die FC-Fans ja schon seit der vergangenen Spielzeit, dass das Ergebnis vor der Schönspielerei steht. Schließlich werden einzig die Punkte über den Verbleib in der Liga entscheiden. Das muss nicht gefallen, kann aber am Ende der Saison den Ausschlag geben. Und da ist noch ein anderer nicht unwesentlicher Punkt: Den Geißböcken gelangen die beiden Erfolge auch durch Willen, Leidenschaft, Glaube und Moral. Anders sind die späten Tore in dem eigentlich verloren geglaubten Spiel in Regensburg und dem Abnutzungskampf in Mainz nicht zu erklären. Bekanntlich sind genau das die Tugenden, um im Abstiegskampf zu bestehen – und an dem wird sich der FC sicherlich erst einmal orientieren müssen.

Kommentar: Thomas Kessler wird zu recht gefeiert, geht aber auch ein Risiko ein

Thomas Kessler wirkt nachdenklich
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Kommentar: Thomas Kessler wird zu recht gefeiert, geht aber auch ein Risiko ein

Zehn Spieler hat der FC in diesem Sommer bereits verpflichtet. Dafür haben die Kölner viel Geld in die Hand genommen. Das macht Hoffnung, es nimmt aber auch das Team, den Trainer, vor allem aber Thomas Kessler in die Pflicht. Ein Kommentar zu den Transfers des 1. FC Köln.

Zehn neue Spieler, rund 25 Millionen Euro Ausgaben – Thomas Kessler hat viel investiert, um die Gefahr eines Abstiegs zu minimieren. Der ist aber nur durch die Investitionen nicht vom Tisch. Und Kessler selbst wird am Ende des Tages am Erfolg der Mannschaft gemessen. Ein Kommentar zu den Transfers des 1. FC Köln.

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Ein Königreich für die Gedanken, die Christian Keller dieser Tage umgeben. Der ehemalige Kölner Sportdirektor wird ganz sicher mitbekommen haben, was gerade rund um das Geißbockheim geschieht. Rund 25 Millionen Euro hat der FC in diesem Sommer in den Kader investiert und damit mehr als Keller in seiner gesamten Amtszeit in Köln in die Hand genommen hat. Natürlich ist nicht bekannt, ob der 46-Jährige sein Kölner Gesundungs-Gebilde in sich zusammenstürzen sieht oder vielleicht sogar den Hut vor der Arbeit seines Nachfolgers zieht. Es ist genauso wenig bekannt, ob Keller nicht ebenfalls im ersten Sommer nach dem Registrierungsverbot die Transfer-Offensive gewagt hätte, wenngleich nicht wirklich davon auszugehen ist. De facto weht aktuell ein neuer Wind beim FC und Keller dürfte zumindest Genugtuung verspüren, dass er diesen Umbruch sicherlich zu großen Teilen mit ermöglicht hat.

Neuverpflichtungen als Hoffnungsträger

Zehn neue Spieler wurden verpflichtet, möglicherweise kommen mit Derrick Köhn oder Raphael Obermair Nummer elf und zwölf dazu. Und auch ein weiterer Zugang im Angriff würde ebenfalls nicht sonderlich überraschen. Ob alle Neuverpflichtungen einschlagen, ist wie immer komplett offen. Zumal die Geißböcke in der jüngeren Vergangenheit bekanntlich auch den ein oder vielmehr die anderen Fehlgriffe im Repertoire hatten. Mit jedem getätigten Transfer will Thomas Kessler das Risiko jedenfalls minimieren, dass es direkt wieder in Richtung Liga zwei geht. Gerade die Transfers von Ragnar Ache, Isak Johannesson, Jakub Kaminski und zuletzt auch Rav van den Berg nähren die Hoffnung auf eine gute Saison, Kristoffer Lund, Thomas Krauß und Sebastian Sebulonsen haben bereits in der Vorbereitung überzeugt und könnten somit die positiven Überraschungen der Saison werden. Unterm Strich hat Kessler ganz offensichtlich gute Arbeit geleistet.

Richtige Reaktion auf Absagen

Der FC scheint auf einem guten Weg zu sein. Und alle Fans, die sich in den vergangenen Jahren vergeblich die Top-Investitionen gewünscht haben, die der Meinung waren, ein gewisses Risiko muss man dann auch mal eingehen, werden sich nun gestärkt fühlen. Doch da ist eben auch die andere Seite. Denn der Kauf von Spielern alleine, die Millionen-Investitionen, garantieren eben nicht zwangsläufig den Klassenerhalt. Geld alleine bringt eben nicht folgerichtig den Erfolg wie selbst die Geschichte des FC zeigt. 2017 investierte Köln rund 40 Millionen Euro vor der bevorstehenden Europa-League-Saison und stieg am Ende ab. Das hat nichts mit Schwarzmalerei zu tun, die Situation ist eine andere, die Euphorie soll nicht gebremst werden, eine Mahnung ist durchaus angebracht. Denn obwohl Kessler mit Investitionen die Gefahr eines Abstiegs minimiert, steigt das Risiko eines erneuten Umbruchs, wenn der Plan am Ende der Saison eben nicht aufgeht.

Kessler hat nach den Absagen zu Beginn der Transferphase einige richtige Entscheidungen getroffen, Transfers aus dem Hut gezaubert, mit denen keiner mehr gerechnet hat und nun die Chance, sich endgültig in die Herzen der Fans zu bewegen. Der ehemalige Keeper hat gleichzeitig aber auch die Latte sehr hoch gehängt. Christian Keller hat in der Vergangenheit immer wieder sehr sachlich betont, dass ein Sportchef am Erfolg der Mannschaft gemessen wird. Recht hat er. Das galt für ihn und wird nun auch für Thomas Kessler gelten. Die Neuverpflichtungen machen große Hoffnung, es bleibt das Risiko.

Kommentar: Kwasnioks Flexibilität kann für den 1. FC Köln zum Trumpf werden

Lukas Kwasniok beim Training des 1. FC Köln
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Kommentar: Kwasnioks Flexibilität kann für den 1. FC Köln zum Trumpf werden

Mit dem 4:0-Erfolg gegen Atalanta Bergamo hat der FC alle Testspiele dieses Sommers absolviert. Vor dem Pflichtspielstart in einer Woche ist der Stand der Mannschaft aber alles andere als klar. Der Trainer könnte aber zum Glücksgriff werden beim 1. FC Köln: Ein Kommentar zu den Erkenntnissen der Vorbereitung.

Nach dem sehr erfolgreichen letzten Test des Sommers gegen Atalanta Bergamo fiebern die FC-Fans dem DFB-Pokal-Spiel gegen Jahn Regensburg entgegen. Wie weit die Mannschaft inzwischen ist, kann noch nicht ganz gesagt werden. Lukas Kwasniok könnte aber mit seiner Herangehensweise zu einem Erfolgsfaktor werden beim 1. FC Köln: Ein Kommentar zu den Erkenntnissen der Vorbereitung.

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Ein Doppelpack von Jan Thielmann, ein Schlenzer ins lange Eck von Jakub Kaminski und ein verwandelter Elfmeter von Luca Waldschmidt: Beim letzten Testspiel des 1. FC Köln gegen Atalanta Bergamo hatten die Fans eine Menge zu feiern im RheinEnergieSTADION. So dürften die Anhänger mit großer Vorfreude dem ersten Pflichtspiel im DFB-Pokal gegen Jahn Regensburg am kommenden Sonntag entgegenfiebern. Denn der FC präsentierte sich gegen die Italiener stark: Die Mannschaft spielte mit einer hohen Intensität, war gallig im Pressing und spielte sich viele Chancen raus. Gleichzeitig kam Bergamo nicht einmal wirklich gefährlich vors Kölner Tor.

Spiel mit zumindest eingeschränkter Aussagekraft

Allerdings darf man diesen Auftritt ganz sicher nicht überbewerten. Denn auch wenn die Leistung der Geißböcke ansprechend war, präsentierte sich Bergamo erschreckend schwach. Zwar betonte Lukas Kwasniok, dass Atalanta keine Lösungen gegen die Spielweise seiner Mannschaft gefunden habe. Das mag auch stimmen. Trotzdem sollte man meinen, eine Mannschaft wie die der Italiener mit einem geschätzten Kaderwert von 436 Millionen Euro sollte selbst bei einer nur durchschnittlichen Leistung gegen einen Gegner wie dem Aufsteiger aus Köln zumindest zu ein paar Chancen kommen. Nur war die Leistung eben nicht durchschnittlich, sondern tatsächlich schlecht. Ballverluste, leichte Fehler, Fehlpässe – und das ohne großen Gegnerdruck. Das Zweikampfverhalten grenzte phasenweise an Arbeitsverweigerung.

Eine ähnliche Leistung ist von den Gegnern in der Bundesliga weniger zu erwarten. Daher lässt sich auch nach dem vermeintlichen Härtetest noch nicht genau sagen, auf welchem Stand der FC im Moment ist. So bereitete die löchrige Defensive in der vergangenen Woche gegen Arnheim nicht nur den Fans Kopfzerbrechen. Die Gründe sich vielschichtig. Jedoch zeigte der Test, dass es vielleicht momentan nicht so wirklich viel mehr braucht, um die Kölner vor mehr Probleme zu stellen, als es Atalanta geschafft hat.

Unterschiedliche Herangehensweisen als Trumpf

Da Kwasniok die Testspiele tatsächlich als Test genutzt hat, personell und taktisch viel probierte, sind die sportlichen Erkenntnisse überschaubar. Doch es gibt sie. So ist zu merken, dass die Mannschaft die von Kwasniok geforderte Einstellung, die Intensität und die Leidenschaft abreißt. Auf dieser Grundlage lässt sich potenziell eine Menge aufbauen.

Der größte Trumpf könnte beim FC allerdings der Trainer werden. Während Vorgänger wie Steffen Baumgart oder Gerhard Struber eher darauf fokussiert waren, das eigene Spiel durchzuziehen – vielleicht mit einer Portion Sturheit, ist sich Kwasniok nicht zu schade, je nach Gegner Anpassungen vorzunehmen. Gerade diese Variabilität wird essentiell. Denn nicht jeder Kontrahent wird leicht zu bespielen sein. Dass Kwasniok und seine Profis in der Lage sind, auf den Gegner zu reagieren, kann wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg bringen.

Keine Stammelf zu haben hilft gegen Unzufriedenheit

Kwasnioks Ansatz, dabei auf eine Stammelf zu verzichten, klingt ungewohnt, ist aber wohl genau richtig. Gerade in der Offensive hat der FC ein großes Angebot. Durch seine Rotation je nach taktischem Plan sorgt der Coach für Einsatzzeit. Unzufriedenheit soll vermieden werden. Und gleichzeitig nutzt der Coach die Möglichkeiten seines Kaders voll aus. Dank seiner taktischen Flexibilität und seiner Fähigkeit, die Mannschaft mitzunehmen, wird Kwasniok einen Weg zum Klassenerhalt finden – auch wenn noch nicht klar ist, wo seine Mannschaft gerade konkret steht.

Lukas Kwasniok lässt Stammelf-Frage offen und beantwortet sie damit

Lukas Kwasniok beim Testspiel gegen Atalanta Bergamo
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Lukas Kwasniok lässt Stammelf-Frage offen und beantwortet sie damit

Nicht wenige Beobachter hatten für die Begegnung gegen Atalanta Bergamo einen weiteren Eindruck für die Stammelf zum kommenden Pokal-Auftakt erwartet. Doch davon will der Kölner Coach nichts wissen beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok setzt künftig auf die Breite des Kaders.

Florian Kainz, Luca Waldschmidt, Said El Mala, Linton Maina – gleich mehrere Spieler kamen erst in der Schlussphase im Testspiel gegen Bergamo zum Einsatz. Gerade in der Offensive hat der Coach die Quak der Wahl beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok setzt auf die Breite des Kaders.

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Lukas Kwasniok ist mitunter schon mal redselig. Zumindest plaudert der neue Kölner Trainer über Dinge, die bei seinen Vorgängern undenkbar gewesen wären. „Klar ist das ein anderes Umfeld in Köln und dann kann dir das ein oder andere auch mal auf die Füße fallen“, sagte Jonas Hector in der Pause des Vorbereitungsspiels bei Magenta TV. „Er ist halt so.“ So sprach Kwasniok am Samstag unverblümt über die Zukunft von Imad Rondic und vor wenigen Wochen einigen Spielern die Bundesligatauglichkeit ab. Bei einer Frage in der Mixed Zone in den Katakomben des Kölner Stadions wirkte der 44-Jährige am Samstag ein wenig verwundert. Zum wiederholten Male wurde der Coach gefragt, wie viel Stammelf für die kommende Saison die Begegnung gegen Bergamo mit sich gebracht habe.

Kwasniok will sich nicht festlegen

Kwasniok wurde auch dieses Mal nicht müde, die durchaus nachvollziehbare Frage zu beantworten. „Es wird keine Stammelf geben, es wird aber eine Startelf geben“, sagte der Coach und schob erklärend hinterher: „Je nach Bedarf und Verfassung der jeweiligen Spieler.“ Die Frage nach der Stammelf ist im Fußball obligatorisch ein Thema – ganz sicher nicht nur bei den Geißböcken. Kwasniok bricht aber aus der klaren Idee nach der vermeintlichen besten Elf aus. Im Gegenteil. Der Coach ist froh über den breiten Kader und hat die Testspiele genau ihrem Sinn entsprechend genutzt. Es ging Kwasniok wohl eben nicht nur darum, die besten Spieler für die etatmäßige Position zu finden. Vielmehr scheint der Coach ein großes Ganzes zu sehen.

Kwasniok setzte immer wieder auf verschiedene Formationen. Wohl auch, um die richtige Antwort auf das jeweilige Spielsystem des Gegners zu finden. So machte der Coach keinen Hehl daraus, dass er auch gegen Bergamo nicht gezielt die vermeintliche beste Elf aufgestellt habe, sondern die Spieler, die auf die Spielweise des Gegners am ehesten passen. So betonte der Trainer, dass beispielsweise Doppeltorschütze Jan Thielmann für diese Begegnung genau der richtige Mann gewesen sei. „Jan war heute wie einige andere Spieler auch prädestiniert für die Begegnung. Es gibt Räume und Wege, wie du dem Gegner mit Herz und Leidenschaft wehtun kannst“, sagte der Trainer. „Er macht nicht einen Lauf, er kommt entgegen und macht es wieder und wieder. Dieses Unnachgiebige war das entscheidende heute.“

Tatsächlich hatte der 44-Jährige schon vor dem Bergamo-Spiel angedeutet, dass er eine Mannschaft aufstellen werde, die er für die beste gegen eine Mann-gegen-Mann-Mannschaft hielt. Gegen Regensburg wird der FC am Sonntag aber auf einen anderen Gegner treffen. Eine andere Herangehensweise, ein anderes taktisches System. Und gerade deswegen wird die erfolgreiche Elf aus dem Bergamo-Spiel nicht die des Saisonauftakts in der Pokalrunde sein. Eine komplette Stammelf ist bei dem neuen Kölner Trainer also nicht zu erwarten, vielmehr wird es wohl einen Pool an Spielern geben, aus denen sich die Stammelf dem Gegner entsprechend jeweils zusammensetzt.

Kommentar: Ist der neue Trainer Wagnis oder Risiko? Es wird nicht nur auf Lukas Kwasniok ankommen

Lukas Kwasniok auf der Liste beim 1. FC Köln
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Kommentar: Ist der neue Trainer Wagnis oder Risiko? Es wird nicht nur auf Lukas Kwasniok ankommen

Lukas Kwasniok ist noch gar nicht im Amt und doch wird schon über Ausrichtung, Herangehensweise und Risiken spekuliert. Dabei ist der neue Trainer sicher nicht alleine für den Erfolg des Teams verantwortlich. Ein Kommentar zum neuen Trainer des 1. FC Köln.

Mit Lukas Kwasniok kehrt eine Motivator zurück ans Geißbockheim – einer, der eine klare Meinung hat und diese auch kundtut. Die Euphorie ist groß, die Erwartungen hoch. Doch alleine am neuen Coach wird der Erfolg des FC nicht liegen. Ein Kommentar zum neuen Trainer des 1. FC Köln

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Die Verhandlungen hatten sich am Ende dann doch ein wenig länger gezogen als zwischenzeitlich erwartet, wirklich überraschend kam die Verpflichtung des neuen Trainers der Geißböcke nicht mehr. Lukas Kwasniok heißt der neue Coach – und dann ist da erstmal ein wenig Entschleunigung rund ums Geißbockheim eingekehrt. Der Trainer befindet sich aktuell im Urlaub. Vielleicht ein wenig die Ruhe vor dem Sturm. Denn im Grüngürtel dürfte es in naher Zukunft wieder ein wenig lauter werden. Nach den Kurzeinsätzen von Timo Schultz und Gerhard Struber sowie den Sparplänen von Christian Keller wirkt es beim FC aktuell so, als habe man das Rad am Geißbockheim wieder ein wenig zurückgedreht. Die Kölner nehmen für neue Spieler wieder ordentlich Geld in die Hand, sicher auch, weil es Keller ermöglicht hat, und mit dem neuen Trainer sollen offensichtlich auch alte Wege eingeschlagen werden.

Vergleich zu Baumgart nicht fair, aber verständlich

Auch, wenn es vielleicht Kwasniok gegenüber nicht ganz fair ist – der Vergleich zu Steffen Baumgart ist nun mal nicht von der Hand zu weisen. Und das kommt nicht überraschend. Mit dem hemdsärmeligen Trainer sind die Kölner zunächst einmal richtig gut gefahren. Nach einer von destruktivem Defensivfußball geprägten Spielzeit brachte Baumgart mit markigen Sprüchen, Emotionen, viel Motivation und „Intensität“ das Fußballglück zurück nach Köln. Die Marschroute des Spaßfußballs oder der Unterhaltung entfachte nicht nur bei den Fans eine ungeahnte Euphorie, sie machte den FC ehrlicherweise erfolgreicher als es die Experten, die Beobachter und vielleicht sogar die Mannschaft selbst vor dem ersten Training des neuen Coachs erwartet hatten. Baumgart und der 1. FC Köln – das passte in der ersten Spielzeit nun mal wie die Faust aufs Auge.

Einen ähnlichen Effekt wird man sich am Geißbockheim nun auch erhoffen. Kwasniok steht ebenfalls für attraktiven Offensivfußball, wünscht sich, die Fans mit seiner Herangehensweise unterhalten zu können und seine ersten Sprüche Richtung FC-Anhänger haben ebenfalls schon gesessen. Die Chance, dass der neue Coach eine Baumgartsche Euphoriewelle lostritt, ist mindestens gegeben. Man könnte die Entscheidung also durchaus auch als das Setzen auf einen Masterplan interpretieren. Einen Masterplan, der in der Vergangenheit bereits funktioniert hat. Es ist mühseelig ob der Herangehensweise, der taktischen Ausrichtung über Chancen oder Risiken zu diskutieren, denn eine wirkliche Erfolgsgarantie hat bekanntlich noch kein Trainer mit nach Köln gebracht.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Erfolg des Trainers auch an Arbeit des Sportdirektors geknüpft

Risiken gibt es aber durchaus. Die Person Kwasniok ist nicht unumstritten. Und das nicht nur aufgrund des Vorwurfs des sexuellen Übergriffs, der vor zwei Jahren gegen den Coach erhoben und wieder fallen gelassen wurde. Der Trainer ist eben auch ein Mensch, der kein Blatt vor den Mund, wahrgenommene Missstände an- und ausspricht, der auch schon mal den Verein, den Kader, die Mannschaft kritisiert – und wenn nötig in aller Öffentlichkeit. Ob sich die Kölner damit in dem so oft kolportierten schwierigen Medienumfeld einen Gefallen getan haben, bleibt also abzuwarten. Man sollte als FC-Verantwortlicher jedenfalls nicht zu dünnhäutig mit den Tönen des Trainers umgehen.

Genauso wird erst die Zeit zeigen, ob der Coach das Zeug hat, in der Bundesliga Fuß zu fassen. Zweifelsohne ist Kwasnoik ein guter Trainer, Bundesliga-Erfahrung hat der Coach aber noch nicht. Am Ende wird sich Thomas Kessler an der ersten richtig großen Personalentscheidung seiner noch sehr jungen Sportdirektor-Karriere messen lassen müssen. Und gerade nach den vergangenen Jahren wird der ehemalige Keeper durchaus wissen, dass der Erfolg eines Trainers und des Vereins durchaus auch an seine Person gebunden ist. Zu Beginn der Baumgart Ära wurden die Verantwortlichen nicht müde zu betonen, dass man mit dem Rostocker doch gerne auf Kontinuität setzen würde. Als Baumgart die Mannschaft nicht mehr erreichte, nicht mehr besser motivierte als sie vielleicht war, wurde er vor die Tür gesetzt.

Das ist der übliche Mechanismus in der Branche. Dass Baumgart seine Mannschaft nicht mehr erreicht hat, lag sicher auch an der Negativserie, die aber wiederum ihren Umsprung an ganz anderer Stelle hatte. Nämlich eindeutig am Aderlass zahlreicher Leistungsträger, vor allem aber dann an der nicht Nachbesetzung jener Spieler. Natürlich wird ein Trainer am Erfolg gemessen. Er ist aber auch auf die richtige Qualität des Kaders angewiesen. Das ist die Stelle, an der das Risiko eines Misserfolgs am ehesten minimiert werden kann. Vielleicht ist es gut, dass der FC nicht nur beim Trainer das Rad wieder zurückdreht.

Neuer Trainer: Deswegen passt Lukas Kwasniok zum 1. FC Köln – und deswegen auch nicht

Lukas Kwasniok, 1. FC Köln
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Neuer Trainer: Deswegen passt Lukas Kwasniok zum 1. FC Köln – und deswegen auch nicht

Der FC hat seinen neuen Trainer gefunden. Lukas Kwasniok wird seine Arbeit schon in wenigen Wochen aufnehmen. Schon jetzt ist eine gewisse Euphorie zu spüren. Doch damit haben die Kölner nicht immer die beste Erfahrung gemacht. Deswegen passt Lukas Kwasniok zum 1. FC Köln.

Der neue Coach bringt viel von dem mit, was sich der FC-Fan seit geraumer Zeit wünscht – Emotionalität, Leidenschaft und Motivation. Deswegen passt Lukas Kwasniok zum 1. FC Köln.

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Die Kappe ins Gesicht gezogen, das T-Shirt spannt ein wenig, klatschend, schreiend, vor der Reservebank mit Geißbock und Sponsoren-Schriftzug – kneift man die Augen ein wenig zusammen oder ist vielleicht auch ein wenig weitsichtig, dann ist eine gewisse Ähnlichkeit zu einem der vielen Vorgänger nicht zu verleugnen. Der tigernde Gang, die lautstarke Anfeuerung, die Diskussionen mit den Unparteiischen oder gegnerischen Trainern – Lukas Kwasniok hat doch einiges, das den FC-Fan so um die drei Jahre zurückreisen lässt. In eine Zeit, als die Schiebermütze und das kurzärmlige Shirt bei Minustemperaturen und Regen in Köln noch en vogue waren. Der „kleine Steffen Baumgart“ wurde der neue Trainer des 1. FC Köln bereits genannt. Vielleicht auch, weil der gebürtige Pole den Rostocker beim SCP 2021 beerbte und den Stil seines Vorgängers in großen Teilen fortführte.

Kwasniok steht für Offensivfußball

Natürlich ist Kwasniok nicht Baumgart, der 43-Jährige hat sich bereits seine Sporen verdient, führte den 1. FC Saarbrücken als Viertligist sensationell in ein DFB-Pokal-Halbfinale und stieg mit den Saarländern auf. Den SC Paderborn stabilisierte der Coach und brachte ihn verdächtig nah an die Bundesliga. Nun will der Trainer beim 1. FC Köln für „Furore sorgen“ und klingt in diesen ersten Worten dann aber doch schon wieder wie der Motivator Baumgart. Der war mit ähnlichen Worten in das Unterfangen FC gestartet. Von „Euphorie“, „Unterhaltung“ und „Emotionen“ war damals die Rede. Nun will eben Kwasniok unterhalten, den Zuschauern wieder attraktiven Fußball bieten, der Besuch des Kölner Stadions soll Spaß machen. Und dazu bedarf es nun mal einem attraktiven Offensivfußball, den schon Baumgart hat spielen lassen.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Tatsächlich ist die Ausgangslage ja eine ähnliche. Der FC hatte die Saison 20/21 mit Ach und Krach sowie einer zumindest teilweise spannenden Relegations dann doch noch erstklassig beendet. Der Fußball unter Markus Gisdol war nicht wirklich ansehnlich, er sollte die nötigen Ergebnisse bringen. Als die fehlten, sprang Friedhelm Funkel ein und bescherrte dem FC die Liga-Zugehörigkeit. Nun war der Fußball von Gerhard Struber ebenfalls nicht attraktiv, die Marschroute hinten stabil, vorne mal schauen. Kwasniok wird wieder den Vorwärtsgang einlegen und vermutlich ebenfalls die Denke pflegen, dass man hinten durchaus ein Ding fangen kann, wenn man vorne eins mehr schießt. Und das geht eben nur, wenn der Ball von der eigenen Mannschaft nach vorne gespielt wird. Und das möglichst schnell und schnörkellos.

Deswegen passt Lukas Kwasniok zum 1. FC Köln: Motviator und Entwickler

Kwasniok bringt viel von dem mit, was sich der FC-Fan seit nun doch wieder einiger Zeit wünscht. Emotionalität, Leidenschaft und Fußballverrücktheit. Der 43-Jährige ist ein Mensch, der kein Blatt vor den Mund nimmt, sich auch schon mal zu markanten Sprüchen hinreißen lässt. Erst nach dem FC-Spiel gegen Paderborn betonte der Coach, dass er Gerhard Struber tief in die Augen gesehen und festgestellt habe, dass dieser schöne Augen besäße. Eigentlich hatten sich die beiden Streithähne ordentlich in den zumindest zum Teil vorhandenen Haaren. Kwasnioks Art kommt an. Der Coach kann Euphorie entfachen. Kwasniok gilt als Trainer, der junge Spieler weiter entwickelt, fördert, der Spieler besser macht, aus einem Formtief holen kann und eben als Motivator.

Das alles kann dem FC nun einen wichtigen Impuls geben, einen Schub, der die Kölner auch in der Bundesliga wieder wettbewerbsfähig machen wird. Das Team könnte also wieder wie vor drei Jahren auf einer Euphoriewelle Richtung einstelligen Tabellenplatz reiten. Der 43-Jährige vertritt viel von dem, was sich die Kölner Verantwortlichen vorgestellt haben. Es spricht also dann doch viel dafür, dass Kwasniok genau der richtige Mann für diesen Job ist. Viel, aber eben nicht alles. Der FC holt sich einen streitbaren Trainer an Bord. Einen Trainer, der sagt, was er denkt und damit auch aneckt. Im vergangenen Dezember redete der Trainer die Qualität seines Kaders schlecht, forderte weitere Spieler. Nicht wenige Beobachter glaubten eine Retourkutsche ausgemacht zu haben. Denn dem Vernehmen nach unterband der Verein damals einen Wechsel zum Hamburger SV.

Erfolg ist nicht garantiert

Die öffentliche Schelte erfolgte ziemlich genau ein Jahr nachdem Steffen Baumgart die FC-Bosse in Köln für deren Einkaufspolitik kritisiert hatte. Die ersten Risse entstanden damals. Zudem darf man sich durchaus fragen, ob die Mannschaft für den schnörkellosen Fußball von Kwasniok überhaupt bereit ist. Immerhin scheiterte der Versuch der bedingungslosen Offensive in der vergangenen Spielzeit kläglich. Nach zehn Spieltagen war Schluss, ausgerechnet nach einer Niederlage gegen Kwasniok und den SC Paderborn. Der FC suchte die Defensive, war bemüht um Stabilität und von attraktivem Fußball dann doch erschreckend weit entfernt. Und da es in der Bundesliga dann auch andere Kaliber gibt, wird das Heil nicht ausnahmslos in der Flucht nach vorne liegen können.

Und dann ist da eben noch der Baumgart-Effekt. Zu Beginn der Amtszeit des gebürtigen Rostockers entfachte der Coach eine ungeahnte Euphorie, wohl auch, weil er zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort war. Baumgart machte die Spieler besser als sie waren, sprach ihnen Mut zu, redete sie stark. Doch irgendwann krachte das Kartenhaus zusammen. Baumgart verlor seine Mannschaft, das Vertrauen und die Abwärtsspirale begann. Das muss sich nicht wiederholen. Schon mal gar nicht kurzfristig. Schließlich ist Kwasniok eben trotz aller Parallelen nicht Baumgart. Es sei denn, man kneift die Augen ein wenig zusammen, schaut aus der Ferne. Dann besteht zumindest auf dem Foto Verwechslungsgefahr.


Kommt Lukas Kwasniok mit Gepäck zum 1. FC Köln? Gleich mehrere SCP-Spieler könnten interessant sein

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Kommt Lukas Kwasniok mit Gepäck zum 1. FC Köln? Gleich mehrere SCP-Spieler könnten interessant sein

Der FC treibt die Personalplanung für die kommende Saison weiter voran. Nach der Verpflichtung von Ragnar Ache und Isak Johannesson steht nun auch der Trainer fest. Die Bestätigung steht aber noch aus. Bringt Lukas Kwasniok Spieler wie Aaron Zehnter mit zum 1. FC Köln?

Seit Mittwoch steht es fest: Lukas Kwasniok wird neuer Trainer beim FC. Der 43-Jährige soll einen Zweijahresvertrag unterschrieben haben. Allerdings steht die offizielle Bestätigung noch aus, könnte aber noch diese Woche erfolgen. Und natürlich starten damit die Gerüchte wieder: Bringt Lukas Kwasniok Spieler wie Aaron Zehnter mit zum 1. FC Köln?

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In der Theorie wäre das allemal denkbar. Denn beim SC Paderborn gibt es gleiche mehrere Spieler, die für den FC von Interesse sein könnten. Spieler wie Abwehrspieler Felix Götze, der als einer der besten Innenverteidiger der Liga gilt. Der 27-Jährige wurde bekanntlich beim FC Bayern München ausgebildet, sammelte – wenn auch wenig – Bundesliga-Erfahrung beim FC Augsburg, spielte bereits für den 1. FC Kaiserslautern und auch Rot-Weiss Essen. Da sich der SC Paderborn in Sachen Vertragslänge eher wenig in die Karten schauen lässt, ist die Kontraktlänge nicht offiziell bestätigt. Götze soll dem Vernehmen nach noch bis zum Sommer 2026 bei den Ostwestfalen unter Vertrag stehen. Sollte der Bruder von Mario Götze diesen nicht verlängern, würde der SCP vermutlich noch eine Ablöse kassieren wollen.

Zehnter ein spannender Kandidat

Interessanter dürfte aber die Personalie Zehnter sein. Der Linksverteidiger sorgte in der vergangenen Spielzeit für reichlich Aufsehen. Alleine zwölf Treffer bereitete der 20-Jährige vor, drei erzielte Zehnter selbst. Sollte Max Finkgräfe den FC verlassen, würde Zehnter sicherlich passen. Allerdings liegt der Marktwert mittlerweile bei fünf Millionen Euro. Auch bei dem U21-Nationalspieler ist die Vertragslage nicht ganz klar. Sicher ist nur, dass ein Interessent schon in die Tasche greifen müsste. Zwar soll der 20-Jährige ein sehr gutes Verhältnis zu Kwasniok haben und der FC auch Kontakt suchen, ein Wechsel nach Köln ist Stand jetzt unwahrscheinlich. Dem Vernehmen nach soll das Interesse aus Bremen, Mönchengladbach und Mainz jedenfalls noch größer sein. Vielleicht auch, weil man beim FC noch die Hoffnung hat, Finkgräfe halten zu können.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Paderborns Kapitän Raphael Obermair ist ebenfalls ein spannender Akteur. Der gelernte Rechtsverteidiger spielt mittlerweile eher eine Kette weiter vorne. Auch Kwasnioks Spielweise mit der Dreierkette geschuldet. Allerdings ist Obermair polyvalent einsetzbar, kam auch auf der linken Seite zum Einsatz. Vor allem mit seinen Flanken sorgt der SCP-Spielführer für Gefahr, bereitete in dieser Spielzeit sechs Tore vor, erzielte sechs selbst. Ausgebildet unter anderem beim FC Bayern München reichte es bei dem 29-Jährigen bislang aber noch nicht für die Bundesliga – zumindest nicht für die deutsche. Sieben Mal lief der schnelle Schienenspieler für Sturm Graz auf. Darunter auch in der Champions-League-Quali 2018 gegen Ajax Amsterdam. Ob der FC aber weiterhin groß in der zweiten Liga zuschlägt, ist eher unwahrscheinlich. Den Paderborner Spielern fehlt die Bundesliga-Erfahrung. Der FC schaut sich ohnehin an anderen Stellen um.

Zudem machen sich die Ostwestfalen trotz des Trainer-Abgangs keine besonders großen Ausverkauf-Sorgen. Mit Ilyas Ansah verlieren die Paderborner schon einen absoluten Leistungsträger. Der Stürmer wechselt zu Union Berlin.


Warum Ragnar Ache und Lukas Kwasniok ein Match beim 1. FC Köln sein können

Ragnar Ache vom 1. FC Kaiserslautern (Foto: Stuart Franklin/Getty Images)
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Warum Ragnar Ache und Lukas Kwasniok ein Match beim 1. FC Köln sein können

Mit Ragnar Ache, Isak Johannesson und nun offenbar auch Lukas Kwasniok stehen die ersten drei Neuverpflichtungen für die kommende Saison fest. Und gerade der neue Coach und der neue Stürmer könnten ein Match sein beim 1. FC Köln: Darum matchen Lukas Kwasniok und Ragnar Ache.

Die Chancenverwertung der Kölner war in der vergangenen Saison bekanntermaßen nicht besonders effektiv. Mit der Neuverpflichtung und dem neuen Trainer könnte sich das bald ändern beim 1. FC Köln: Darum matchen Lukas Kwasniok und Ragnar Ache.

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Thomas Kessler erlebt dieser Tage einen gewissen Hype – wenn er ihn denn mitbekommt. Seine Beförderung zum Sportchef wurde in den Sozialen Medien zunächst mit Skepsis bedacht, mittlerweile wird der 39-Jährige für seine bisherigen Transfers gefeiert. Der torgefährliche Mittelfeldspieler Isak Johannesson, nun auch Trainer Lukas Kwasniok und als erstes Ragnar Ache. Den Deal hat zwar Christian Keller noch geplant und mindestens angestoßen, doch die Verpflichtung wird am Ende des Tages ebenfalls auf dem Konto von Kessler aufgeführt werden. Und gerade der Stürmer könnte in der kommenden Spielzeit eine entscheidende Rolle einnehmen. Denn seit fast drei Jahren fehlt den Kölnern ein Torjäger. Ein Angreifer, der in der Bundesliga dann auch mal zweistellig treffen kann.

Ist Ragnar Ache die Antwort auf die schlechte Kölner Chancenverwertung?

Die Lücke die Anthony Modeste gerissen hat, wurde nie so recht geschlossen. Die Folge: Eine omnipresente Sturmflaute, die auch in der vergangenen Saison oft thematisiert werden musste. Und dies lag eben nicht nur an wenigen kreierten Situationen, sondern auch an der mangelnden Abschlussgenauigkeit und Kaltschnäuzigkeit der Kölner Stürmer. Die Abschluss-Effizienz von -18 spricht Bände. Der FC hat 18 Treffer weniger erzielt als es die Qualität der Chancen hätte erwarten lassen. Der schlechteste Wert der gesamten Liga – mit Abstand. Besonders eklatant: die Hereingaben der Kölner. So brachte der FC in der Spielzeit mit 608 die zweitmeisten Flanken in die gegnerische Box, doch der Kölner Sturm erzielte daraus nur sieben Treffer. Der HSV kam mit 594 Flanken auf Platz 5, aber auf 16 Tore.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Dabei brachten die Kölner Außenbahnspieler rund 30 Prozent ihrer Flanken zum Mitspieler, nur minimal weniger als die Rothosen. Die Hereingaben waren also nicht per se zu unpräzise. Vor allem bei den Kopfbällen ließen die Geißböcke so ziemlich jede Torgefahr vermissen. Trotz der vielen Flanken kam der FC auf gerade einmal 90 Abschlüsse durch Kopfbälle. Kopfballtore waren es am Ende neun und damit zwölf weniger als der Hamburger SV. Und genau da könnte die Kombination Ache und Lukas Kwasniok keine uninteressante sein. Denn der kommende Trainer der Geißböcke ist ebenfalls ein Fan der Hereingaben. Tatsächlich brachte der SC Paderborn in der vergangenen Spielzeit die meisten Flanken der gesamten Liga. Mit 660 etwa 60 mehr als der FC. Auch die 104 Kopfball-Torabschlüsse sind Liga-Bestwert. Und das, obwohl der SCP in der Regel eher selten mit einem klassischen Mittelstürmer agiert hat.

16 Tore erzielten die Ostwestfalen aus Hereingaben – so viel wie der HSV und sonst kein Team der Liga. Und da könnte Ache wiederum genau der richtige Spieler sein. Der Mittelstürmer erzielte immerhin die Hälfte seiner 18 Tore mit dem Kopf. Und das, obwohl der Angreifer mit 1,83 Metern nicht gerade der größte unter den Stürmern ist. Ache gewann in dieser Spielzeit 131 seiner Kopfballduelle. Einzig Timo Hübers (137) und Aleksandar Vukotic (151) waren in der Luft noch erfolgreicher. Allerdings ist der neue Kölner Coach auch ein Freund des laufintensiven Spiels. Der SCP spulte die meisten Kilometer, die meisten intensiven Läufe und immerhin die viertmeisten Sprints. Und gerade das Läuferische scheint nicht die allergrößte Waffe des Stürmers zu sein.